Startseite > Gesellschaft, Politik > Bei Pferderennen und Wahlen gewinnen immer nur die Einen …

Bei Pferderennen und Wahlen gewinnen immer nur die Einen …

Pferderennen - typischen Beispiel einer konkurrierenden Gesellschaft

Pferderennen – typischen Beispiel einer konkurrierenden Gesellschaft

Wenn Wahlen etwas verändern könnten,
wären sie schon längst verboten.
Mark Twain

Der folgende Vergleich von Pferderennen und wahlen kam gerade auf Facebook vorbeigeflogen und irgendwie trifft er das, was wir hier des häufigeren auch besprochen haben:

—–

Bei jeder Art von Rennen steht der Sieger bereits vorher fest: Das Ziel.

Das Ziel gewinnt immer. Das Ziel ist schon da, bevor die Teilnehmer an den Start gehen. Der, der das Ziel definiert, kann nicht verlieren. Er bestimmt Anfang und Ende des Rennens. Jedes Rennens. Aber vor allem bestimmt nur er, wo die Rennbahn beginnt und wo sie endet.

Egal, was du bei einem Rennen gewinnen kannst, z.B wenn dein Favorit als Erster durch’s Ziel geht, die echten Gewinne werden außerhalb jeder Rennbahn gemacht. Das was der Rennbahnbetrieb an offiziellen Gewinnen ausschüttet, sind nur Peanuts. Jedes Rennen ist damit ein Trick. Ein Ablenkungsmanöver. Klassische Rennbahnen suggerieren, dass nur auf der vorher festgelegten Bahn Gewinne und Gewinner gemacht werden können. Politische Rennbahnen suggerieren, dass nur im Demokratiebetrieb mit Partei X Gewinne und Gewinner gemacht werden können.

Das alles ist Schwindel.

Demokratie 2.0 lebt vor allem davon, dass die wesentlichen Entscheidungen gar nicht zur Disposition stehen. Egal was und wer zur Wahl steht, egal wer das Rennen macht, der Grundkurs, die Rennbahn, das Ziel stehen in diesem System fest. Unterschiedliche Startpositionen in jedem Rennen sind nötig, um es überhaupt durchführen zu können. Es ist eine Platzfrage. Wer heute links startet, kann morgen rechts stehen. Hinten wird zu vorne und die Pole-Position wechselt permanent. Das alles ist ein Spiel.

Wer an solchen Rennen teilnimmt, in der Hoffnung, mit seiner Teilnahme den Rennzirkus als solches verändern zu können, hat ein Wahrnehmungsproblem. Die bloße Teilnahme ist die Bestätigung gegenüber dem Veranstalter, dass die Idee des Rennbetriebes an sich gut ist. Nur genau das ist nicht der Fall. Im Gegenteil. Sämtliche Probleme auf diesem Globus konnten überhaupt nur das aktuelle Ausmaß annehmen, da sie außerhalb der politischen Rennbahnen vor sich hin wuchern, während die Spieler alle Jahre wieder auf alte oder neue Pferde wetten, diese im Kreis laufen lassen und nicht verstehen, dass diese Rennbahn eine künstliche Welt darstellt.

Auf Rennbahnen werden keine Probleme gelöst, hier werden Probleme verwaltet. Die Jockeys sind gekauft, die Pferde gedopt, und das Ziel hat nichts mit der Realität zu tun.

Pferden ist es egal, ob sie gewinnen. Sie machen das Rennen, aber sie selber haben nichts davon. Jockeys sitzen nicht aus Überzeugung auf Pferden. Sie tun das für Geld und riskieren dabei ihre Gesundheit. Rennbahnbetreiber veranstalten keine Rennen aus Liebe zum Tier oder zum Sport. Tiere sind nur Mittel zum Zweck, und der heißt für sie – Geld machen.

Die, die den Rennbahnbetreibern diese Art Glücksspiel erlauben, die eigentlichen Zocker, treten gar nicht in Erscheinung. Sie wollen auch nicht, dass die Besucher sich einen schönen Tag machen. Die Zocker werden an den Gewinnen massiv beteiligt, indem sie für das Wesentliche sorgen: Ablenkung. Ablenkung vom Wesentlichen.

Erkenne ein Rennen auch, wenn es nicht als Rennen daher kommt!

Setze nicht auf Pferde! Auch nicht wenn sie als Parteien daher kommen. Vertraue keinen Jockeys! Auch nicht, wenn sie versuchen, Dich mit Wahlplakaten zu ködern. Lass Dir nicht von Rennbahnbesitzern erklären, dass Du gegen Pferde wärst, wenn Du nicht Geld auf diese Tiere setzt! Auch nicht, wenn die Massenmedien Dich als Wettmuffel und als demokratiemüde bezeichnen. Das Gegenteil ist der Fall. Du bist echt ausgeschlafen.

Mach Dich deshalb auf die Suche nach denen, die alles dafür tun, dass solche Rennen alle Jahre wieder überhaupt stattfinden. Frage Dich, warum man Dir normalerweise nie Fragen zu Pferden stellt, Dich in Pferdefragen generell für inkompetent hält, dann aber alle vier Jahre mit subtilem Druck versucht, Dich dazu zu bringen, Deine Zukunft an ein Pferd und einen Jockey zu ketten, den Du nur von Weitem kennst. Aus dem Fernsehen. Aus Wahlwerbespots für Pferde.

Stell Dir die Frage, warum das Wettbüro dein Leben mit einem „neuen“ Ziel verknüpft, das Du aus der Vergangenheit bereits kennst, da es nie erreicht wurde.

Was verstehst Du wirklich von Pferderenen? Welche Rolle spielen Pferde, Jockeys oder Rennbahnen in Deinem tagtäglichen Leben wirklich?
Was hat das Ziel des Rennens, vom dem jetzt scheinbar unser aller Zukunft abhängt, mit Deinen tatsächlichen Zielen zu tun?
Wie ist es möglich, das Du ernsthaft überlegst, Deine Zukunft und die Deiner Familie, Deines Landes auf ein Pferd zu setzen, nur weil ein staatliches Wettbüro Dich dazu auffordert?

Bist du wirklich verloren, wenn du dem großen Rennen am 25. Mai fern bleibst? Wie hoch ist das tatsächliche Risiko, vier Jahre deiner Zukunft zu verlieren, wenn Du nicht dem Herdentrieb folgst? Wenn Du nicht teilnimmst?
Könntest Du als Freund von Wetten nicht viel mehr erreichen, wenn Du Dir Ziele setzt, die nur von Dir abhängen? Die Du auch solo oder mit Deinem Team erreichen kannst? Step by Step?

Riskier mal was, ja! Aber behalte Deine Stimme. Setzte Dir für die nächsten vier Jahre Ziele, die DU erreichen kannst, wenn DU dran bleibst.
Nach vier Jahren kannst Du gerne Bilanz ziehen. Ist das Pferd, auf das du ursprünglich wetten wolltest, je als Gewinner durch’s Ziel gegangen? Und wenn ja, hatte es im Anschluss auch eine erfolgreiche Saison?

Ich wette, dass wenn Du all Deine Energie, anstatt Sie in Rennen Dritter zu verschwenden, auf Dich und dein Umfeld konzentrierst, um dort die Veränderungen zu erreichen, die für dich wesentlich sind, Du gar nicht verlieren kannst.
Setze Du auf Dich. Ich setze auf mich. Zusammen setzen WIR auf UNS.

Klassische Rennen kennen nur einen Sieger. Die Masse aber verliert. Rennen der Zukunft werden nicht mehr gegeneinander ausgetragen, sondern miteinander. Jede, der teilnimmt, gewinnt durch seine Teilnahme. Verlierer sind damit Schnee von gestern.

Kooperation statt Konkurrenz!

——

Und dazu passend auch gleich nochmal den alten Kurt Tucholsky in seiner unvergleichlichen Art:

Und auch passend das Mouseland:

Das ist die bisher krasseste Sicht auf die Wahlen, die ich fand:

Und auch nochmals der Artikel, der erklärt, warum unser Parteiensystem nicht funktionieren kann und es am Ende immer korrumpiert ist:

Über unser Parteiensystem, Gleichgültigkeit und das Führenlassen – eine Kritik

  1. Mai 26, 2014 um 9:12 pm

    Sieht irgendwie danach aus, als würde sich neben der offensichtlichen Gesellschaft eine andere Gesellschaft bilden, die nicht hereinfällt auf Demokratie- und sonstiges Geschwafel, sich aber auch in ihrer Verweigerungshaltung nicht mehr institutionalisieren lässt, weil die Menschen schlicht und ein-fach nicht mehr den alten Mustern des Kampfes, der Gewalt, der Schuldzuweisungen folgen (wollen).
    Danke Mr. Chattison, danke Guido, ich hatte auch keine Wahl.

    Grüße
    Martina

  2. Mai 25, 2014 um 11:57 pm

    Mein Beitrag zu diesem Thema:

    Ich hatte keine Wahl.

    Nun, vielleicht lag es an den Informationen zum Thema. Ich habe aber eher das Gefühl, dass es an den Exformationen lag.

    Gruß Guido

  3. Heinrich Schmitt
    Mai 25, 2014 um 10:17 pm

    Mag ja sein. Aber was halten Sie, Chattison , von der Idee, „“ungueltig““ zu stimmen? Das muesste doch denen, die sie bekritteln, maechtig auf den Senkel gehen, wenn es massenweise geschieht. Garnicht waehlen zu gehen, liefert doch nur einen Vorwand, das Volk als faul und ungebildet zu diffamieren !

    • federleichtes
      Mai 25, 2014 um 11:37 pm

      Es gibt Menschen, lieber Heinrich, die sind SEHR konsequent.
      Ein paar hundert Meter von meiner Wohnung entfernt ist das Stammlokal der „rechten“ Szene. würdest Du sagen, ich solle da ruhig rein gehen, brauche ja kein Bier trinken?

      Mir geht’s nicht darum, eine Wahl zu boykottieren, sondern reinen Tisch in meinem Geist zu behalten. Politik brachte vielen Menschen Unglück. Weil dort (auch) Volks- und Menschenfeinde tätig sind, und zwar in ihrem Sinne erfolgreich. Für die IST das Volk Dreck. Gerade horchte ich in eines der politischen Hinterzimmer. Eine Stimme sprach:
      „Wer uns wählt, kann nur Dreck sein“.

      Ich schreib Dir noch wat.
      Unterwegs, waren neun Stunden heute, kam mir der Gedanke, was den Wahnsinn wohl ermögliche. Und dann dachte ich, ob es wohl der Schwachsinn ist?* Ich meine, wie würdest Du das bezeichnen, wenn jemand ungerührt weiter und weiter an dem Ast sägt, auf dem er sitzt? Das würde nicht mal jemand machen, der im psychiatrischen Sinne schwachsinnig ist. Die Menschen kämpfen mit der sägenden Hand um’s Überleben? Na gut, aber in dem Club der unverzagt Verwirrten mitmischen, ich meine, das muss in keiner Weise sein. Wenn die Einen Spaß haben, Andere zu verarschen, und die Verarschten an sich selber Spaß haben – bitte sehr. Hauptsache es gilt als normal.
      * Es kommen drei Regentage – könnte direkt ein Thema werden.

      Herzliche Grüße sendet Euch

      Wolfgang

    • Mai 26, 2014 um 9:19 am

      Sehr geehrter Herr Schmitt,

      ich finde es grundsätzlich gut, dass Sie Ihrem Unwillen über für Sie inakzeptable Zustände Ausdruck verleihen wollen.
      Ich finde es grundsätzlich auch gut, dass Sie andere anregen möchten es Ihnen gleich zu tun, sofern diese ebenfalls unzufrieden sein sollten.

      Aber – und jetzt gut Obacht geben:

      Derselbe eingangs des Artikels zitierte Mark Twain sagte unter anderem auch –
      „Es ist schon ein großer Trost bei Wahlen, daß von mehreren Kandidaten immer nur einer gewählt werden kann.“

      1. Stichwort „…auf den Senkel gehen“

      Diejenigen Politiker, die Sie damit erreichen wollen, dass Sie „ungültig“ stimmen, denken, dass das Volk zu faul zum Denken und zu ungebildet für ein Erkennen der tatsächlichen Verhältnisse ist.
      Das ist keine pauschale Unterstellung von mir, das ist zwingender Fakt aus der Tatsache heraus, dass jemand, eben der „Politiker“, sich hinstellt und behauptet:
      „Ich weiß es besser als Du und ich kann es besser als Du – also lass mich gefällligst machen.“.
      Würde er dem Volk ausreichend fleißigen Verstand bescheinigen, käme er nie auf die absurde Idee, er wäre für jemand anderen die bessere Wahl als dieser für sich selbst sein kann!

      2. Stichwort „…unterstellt werden faul und ungebildet zu sein, wenn man nicht wählt“

      Man kann sich natürlich auch einer Dummheit befleißigen und seine politische Unbildung kund tun, indem man wählen geht, selbst wenn es ungültig wäre, denn DAS ändert rein gar nichts, solange ungültige Stimmen nicht als Abzugsfaktor der gültigen Stimmen gewertet werden und so das Endergebnis und damit Sitze und Pfründe veränderten!

      3. Stichwort „Ungültig wählen = Protest“

      Selbst gesetzt den Fall, das wäre so zu sehen, was bedeutete es?
      Rein gar nichs.
      Sehen Sie sich doch bitte einfach mal die Historie der Proteste und ihre Folgen in der Geschichte der BRiD oder auch der Welt an:

      Ob Slavenaufstand im alten Griechenland (Heloten), Rom (Spartakus, Juden, Christen – bevor sich jemand aufregt: Juden und Christen etc. waren keine freien Bürger Roms – und wenn sie unfrei waren, dann waren sie „Sklaven“. lat. „servus“ für „Sklave“ und „Diener“. Alle unterworfenen Völker hatten Rom zu dienen.), Bauernaufstände im Mittelalter, „Revolution“ in Frankreich, Weberaufstände in Deutschland, Sezessionskrieg USA, Anarchistenkommune Katalonien, VOLKS-Aufstand DDR 1953, Aufstand in Ungarn 1956, Tschechien „Prager Frühliing“ 1968, Protest NATO-Nachrüstungsbeschluss BRiD 1983, Irakdemos 1990 oder schlicht aktuell Thailand, Venezuela, Libyen, Ägypten, Syrien, Brasilien, Spanien, Portugal, Ukraine oder auch nur einige Nummern kleiner: Streiks (Nokia, Opel etc.etc.)…

      WAS erkennen Sie, wenn Sie ganz nüchtern mal ergebnisorientiert urteilen?

      RICHTIG! NIE HAT SICH ETWAS ZUM BESSEREN FÜR DAS VOLK ERGEBEN!!!

      Warum ist das so?

      Weil die kritisierten Machthaber, wenn sie sich „auf den Senkel“ getreten fühlen, erbarmungslos und mit aller Härte drauf hauen.
      Das tun sie vorzugsweise dann, wenn sie ihre Pfründe gefährdet sehen.
      Solange diese de facto nicht zur Debatte stehen soll das Volk sich ruhig in Talk-Shows, Leserkommentaren, Umfragen, Petitionen, Mahnwachen, Menschenketten, „Truther“-Aktionismus, you-tube-Video-Statements usw.usf. auslassen.

      Druckventile, die den Deckel drauf lassen, weil vorher ausreichend Dampf abgelassen wurde, arbeiten DENEN ja nur in die Hände.

      Und jetzt wollen SIE es denen mal so richtig zeigen, indem SIE einen ungültigen Zettel in einen Schlitz werfen???

      Ich habe erst neulich wieder gesehen, wie eine Abordnung der Schafe zur Wohnhöhle des Wolfes gepilgert ist, um a) ein Unmutbekundigungsschreiben wagemutig in den Brefekasten zu versenken, b) in sicherer Entfernung ein Schild aufzustellen mit der Aufschrift „Wir sind auch Schafe!“ (mit kleinem krakeligen Vermerk auf der Rückseite: „Falls Sie, werter Herr Wolf, dieses Schild inkommodieren sollte, verfahren Sie bitte nach Gutdünken damit! Ergebenst – Ihre Schafe) und c) einen Aufmarsch inszenierten mit Wolfsmasken und dabei skandierten: „Wir sind der Wolf! Wir sind der Wolf!!“ – nicht ohne vorher Spähposten aufgestellt zu haben, die bei Ruchbarwerdung eines Wolfes Alarm gäben, damit alle wieder schnell und sicher im heimischen Laufstall zurück kämen.

      *seufzdoppelseufz

  4. Mai 25, 2014 um 10:55 am

    @ Heinrich Schmitt:
    Jemanden als „unpolitisch“ zu titulieren, nur weil er verstanden hat, was das sogenannte „Wählen“ tatsächlich ist und er sich folgerichtig dem verweigert, ist schlicht dreist und zeugt von völliger Unkenntnis über die politischen Zusammenhänge und genau DAS wäre dann „unpolitisch“ zu nennen!

    Informieren Sie sich doch bitte einfach mal über den Status „Staat“ als reine Wirtschaftsunternehmung (was der „Staat“ ja laut Eigendefintion gar nicht sein kann und damit darf, aber es trotzdem de facto ist) und die Funktion der „Wahl“ als Vertragsakklamation = rechtlich verbindliche Einwilligung des Personals des Staates (das sind die sogenannten Bürger = Bürgenden, also WIR – ja, auch SIE!) zur Abgabe jeglicher Selbstverfügbarkeit.

    Wenn Sie danach immer noch Ihre Stimme abgeben möchten…bitte sehr.
    Wohl bekomm´s.

  5. Heinrich Schmitt
    Mai 24, 2014 um 11:02 pm

    Also ich halte es fuer unpolitisch, nicht waehlen zu gehen ! Wenn man mit keiner der Parteien oder Kandidaten einverstanden ist, sollte man mit „“Ungueltig““ stimmen !
    Perla un ich haben schon vor 3 Wochen unsre Stimmen fuer die Linkspartei auf die Reise geschickt. Hoffe, dass die hiesige Schneckenpost sich einen Ruck gegeben hat. Bei der Bundestagswahl hatte es nicht mehr gereicht, was mich damals ziemlich geaergert hat.

  6. Mai 24, 2014 um 5:22 pm

    @Deeskalation

    Habe ich das richtig verstanden:

    Wir sollen also alle Wetten aufnehmen und pro forma auf irgendein Pferd setzen, um anhand der Wetteinsätze heraus zu finden, wieviele von uns („Aufgewachten“) wetten , um so ein Signal an die Besitzer der Rennbahn zu senden und damit noch mehr wetten gehen und ihnen dann aufgrund verloren gegangener Wetten ein Licht aufgeht, dass sie abgezockt werden???

    Wie schlau ist das denn?!?

    Nach wie vor werden aber weder Ross noch Reiter genannt, die den Laden tatsächlich schmeißen!
    Ohne diese aber benannt, erkannt und gedeutet zu haben – wie will dann jemand wissen, auf welche Signale die wann wie reagieren, hm?!?

    Mit dieser oberschlauen Attitude „Wahltag ist Zahltag“ legitimieren die Oberschlauen nur die Wettbüroleitung und werden wie das Suizidkommando der Volksfront von Judäa enden:
    Sie stürzen sich ins eigene Schwert und sterben mit den Worten:
    „Denen haben wir´s aber gezeigt, was!?“

    Ohne mich…

  7. Mai 24, 2014 um 3:31 pm

    Wahl und Sein, ein ergänzendes Gespräch zwischen Dagmar Neubronner im Gespräch mit Jo Conrad :

  8. Deeskalatio
    Mai 24, 2014 um 11:25 am

    Der Grundgedanke dieser Betrachtung ist richtig, die daraus abgeleiteten Schlüsse falsch. Warum? Ganz einfach. Auch wenn die aktuelle Form der Demokratie den geschilderten Regeln folgt, kann die Nutzung dieses Regelwerkes dazu dienen, den Dunkeleliten und ihren Lakaien zu signalisieren, dass die Lemminge aus ihrer Trance erwachen. Dies wird vorgezogenes, gelegentlich übereiltes und damit offensichtlich fehlerhaftes Handeln der dunklen Seite nach sich ziehen. Wodurch die Chance wächst, dass mehr Lemminge vom Kurs abkommen. Dieser Prozess ist eine Facette der notwendigen Veränderung. Und hierfür ist eine gültige und möglichst hohe Wahlbeteiligung existentiell erforderlich. Zur Wahl stehen allerdings lediglich die Gruppierungen, die noch keine Lakaien stellen. Auch und besonders bei dieser Wahl ( Freihandelsabkommen, Genfood, Abwende von der Energiewende, Ukraine ) geht es um das Signal für die noch versteut lebenden von der Trance geheilten Lemminge. Wieviele sind wir? Nutzen wir also das Instrument der Dunkeleliten, um unseren Standort zu bestimmen. Frei nach chinesischer Denkart: „Nutze die Kraft deines Gegners, leite sie mit Deiner eigenen effizient um und richte sie gegen ihn.“

  1. Mai 24, 2014 um 10:17 am

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: