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Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran

Teil 1 … Schwarze Pflanzen als Zeichen des Fortschritts
Teil 2 … Schwarzes Gold als Zeichen der Verbundenheit
Teil 3 … Finstere Gedanken aus Mittelerde
Teil 4 … Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran

Mit diesem vierten und letzten Teil meiner Schwarzmalerei komme ich auch zum letzten Artikel, den ich aller Voraussicht nach für den Blog schreiben werde, denn alle weiteren Artikel wären im Kern nur anders umschriebene Wiederholungen. Weiter vermag ich die Problematisierung des PROBLEMS, aus dem alle Probleme, vergangen wie aktuell, hervorgehen, nicht zu thematisieren, wohlwissend, oder besser gesagt, wohlfühlend, dass etliche Informationen zwischen den Zeilen meiner mehr als 60 Artikel weitergereicht und weitergedacht werden, so wie ich es meinerseits mit all den Informationen aus unzähligen Werken anderer Autoren und Kommentatoren vollzogen habe. Dem technologischen Fortschritt sei Dank, denn technologischer Fortschritt zeugt nicht nur von geistreicher Umtriebenheit, er vermag sogar wahren Fortschritt hervorzubringen, indem der technologische Fortschritt seiner wahren Rolle gerecht wird, die allerdings nichts damit zu tun hat, das Leben von uns EINEN, uns Menschen, möglichst angenehm für uns zu gestalten, auf Kosten Anderer und all der ANDEREN Lebewesen.

Im Grunde brachte die Entwicklung des technologischen Fortschritts, ausgehend vom Holz, über die Kohle, bis hin zum Erdöl, und der Nutzung der Kernkraft, erst jenes formlose Gebilde hervor, welches das, als sesshaft gewordene Menschheit verkörperte Bewusstsein benötigt, um sich des Lösungsweges des eigentlichen PROBLEMS bewusst zu werden. Gemeint sind Daten, jene sich mehr und mehr ausbreitenden und ansammelnden uni(n)formierten Informationen, die ohne direkten Bezug zur Exformation zunehmend ihr Unwesen in der Realisierung des Universums treiben.

Exformation ? Ja, eine Vokabel, deren Bildhaftigkeit einer vertrauten Umarmung gleicht, die man aus unerklärlichen Gründen lange nicht mehr zu würdigen wusste. Ein Wort wie Antifragilität … oder wie HARMONIE … wohlgemerkt in Großbuchstaben und daher nicht mit der Harmonie zu verwechseln. Exformation. Allgegenwärtig. Offensichtlich. Doch stets verborgen zwischen all den Zeilen sich auftürmender Datensätze:

  • “Vereinfacht gesagt: je mehr Bilder und Assoziationen beim Zuhören entstehen, desto mehr Exformation hat die Aussage. Anders vereinfacht gesagt: Information ist Breite, Exformation ist Tiefe eines Textes oder einer Aussage.“ Quelle
  • “Exformation ist die Menge an Informationen, die wir unausgesprochen mit dem uns umgebenden Umfeld teilen.“ Quelle
  • “Mit der Menge neu zur Verfügung stehender Informationsquellen, wächst der Bedarf an Exformation, d. h. nach Aussonderung der überflüssigen Informationen:“ Quelle
  • Konsens-WIKIPEDIA schreibt dazu Folgendes: “Die Aussage des Begriffs ist „absichtlich ausgelassene Information“.“ Quelle

Wohlgemerkt, so wie Gefühle und Emotionen nicht ein und dasselbe sind, und auch Robustheit nicht mit Antifragilität gleichzusetzen ist, sind auch Informationen und Daten nicht ein und dasselbe. Informationen behalten ihre Wertigkeit, ihren Wahrheitsgehalt, weil ihr Inhalt die direkte Verbindung zwischen dem Ursprung der Information und dem Informierten beibehält. Es ist diese Wahrung der Beziehung, räumlich, wie zeitlich, die eine Lüge unmöglich macht. Information ist ein praktisches Geschenk. Daten dagegen weisen diese direkte Verbindung nicht auf, sie sind somit beziehungslos und können daher beliebig kopiert und anderswo integriert werden. Zudem können sie allerhand Geschichten erzählen, die ohne Wahrheitsgehalt, ohne Wurzeln in der Exformation, sind. Daten sind eine “Erfindung“ der Menschen. Sie entstammen nicht der goldenen Mitte der Gemeinschaft des Lebens. Sie stehen daher jenem Bewusstsein, welches nicht menschlich ist, nicht zur Verfügung, denn die ANDEREN sind stets im wahren Informationsfluss, der sich bewährt hat, ohne etwas beweisen zu müssen, selbst dort, wo es für uns den Anschein hat, dass Daten ausgetauscht werden, z. B. mittels Transposonen oder Viren in den Genomen von Lebensformen. Dieses geschieht nämlich mit ganz ANDERER Intention, stets im Sinne des Lebens als Ganzes, also anders, als es bei den Datenmengen von uns EINEN der Fall ist.

  • Exformation ist der Rahmen aus dem Informationen geschöpft werden. Geschöpft wird durch Bewusstsein, wofür Energie benötigt und Dekohärenz geschaffen wird, weil kein Einzelbewusstsein auf die Exformation als Ganzes zurückgreifen kann. Nur für das Leben als Ganzes bedeuten Exformation und Information ein und dasselbe. Entsteht Kohärenz, indem durch Wesentliches Energie freigesetzt und zum Wohle des Lebens als Ganzes eingesetzt wird, dann entstehen neue Rahmenbedingungen.
  • Durch Dekohärenz kommt Geist in die Welt, durch Kohärenz wird er unnötig.
  • Daten sind vereinfachte und verallgemeinerte Ex-Exformationen zwecks Eigennutz und geistigem Eigentum … Egomationen, den Emoticons nicht unähnlich.
  • Daten haben einzig die Ausbildung von Durchschnitt zur Folge. Sie wollen auf den ersten Blick erfasst werden, woraus unser Bestreben hervorgeht mittels Algorithmen und Computersystemen systematisch immer mehr Daten in immer einfachere und schneller verwertbare Nutzformen umzuwandeln, auf Kosten all der Wurzeln, mit denen die Daten einst in der Exformation verankert waren … also Informationen waren.
  • Daten unterwandern die Wertigkeit von Informationen und schaffen stattdessen Geschäftsmodelle.
  • Je mehr sich Informationen der Exformation annähern, desto weniger Energie geht “verloren“, desto weniger Entropie ist möglich, desto unbedeutender wird Zeit, desto weniger Spielraum und Raumzeit benötigt das Leben zur Bewahrung der HARMONIE.
  • James Clerk Maxwell, zitiert in Tor Nörretranders‘ Buch Spüre die Welt – Die Wissenschaft des Bewusstseins, drückt es folgendermaßen aus: “Zugängliche Energie ist Energie, die wir in eine bestimmte Richtung lenken können. Dissipierte Energie ist Energie, die wir nicht fassen und nach Wunsch dirigieren können, zum Beispiel die Energie der wirren Bewegung von Molekülen, die wir Wärme nennen. Nun ist aber Wirrheit, ebenso wie der verwandte Ausdruck Ordnung, nicht eine Eigenschaft der Dinge selbst, sondern existiert nur im Verhältnis zu dem Geist, der sie begreift.“ Quelle
  • Je bequemer, sprich, geistreicher der Kommunikationsweg, desto weniger Informationen werden vermittelt, desto austauschbarer, wiederholbarer und anderswo einsetzbarer in verschiedenen Kontexten ist die uni(n)formierte Information, desto mehr wird sie zum Datensatz und zum Spielball von copy&paste in allen Spielarten von Schnelligkeit … und Vergänglichkeit.
  • Wo Exformation und Information auseinandergehen, bleiben Vertrauen und wesentliche Gefühle aus.
  • Energie ist notwendig, um die Bewusstwerdung des PROBLEMS zu ermöglichen, woraus Expansion hervorgeht und Energie “verbraucht“, sprich, umgewandelt wird, so dass weitere Probleme entstehen können. Die Folge ist Dekohärenz. Cradle-to-Grave. Fragmentierung. Burning the midnight oil. VERY BIG DATA.
  • Energie ist das Ermöglichen der beabsichtigten, aber ungeplanten LÖSUNG des PROBLEMS, Bewusstsein schaffend, indem Energie freigesetzt wird, welche Kohärenz hervorbringt, da keine energetischen “Verluste“ entstehen. Cradle-to-Cradle. Vereinigung. Reinventing the Sacred. BYE-BYE BIG DATA.
  • Je mehr Exformation in Daten zerlegt wird, über den Weg der Informationen, deren Beziehungen zum Ursprung dabei entwurzelt werden, desto mehr nimmt die Entropie zu, und damit die Expansion des Universums, welches der Rahmen ist, in dem sich ALLES abspielt, desto mehr Probleme treten zudem hervor, desto mehr reaktive Unordnung sammelt sich an, desto mehr neue Probleme entstehen, in deren Rahmen der technologische Fortschritt als geistige Errungenschaft seinen Siegeszug antreten bzw. festigen kann.
  • Je verwurzelter Informationen im Rahmen der Exformation sind, desto mehr Energie muss genutzt werden, um daraus entwurzelte Daten werden zu lassen. Komplexität ist Ausdruck von Entwurzelung und beschreibt eine Geschichte, die nicht vom Leben als Ganzes geteilt wird. Komplexität ist die Geschichte der Menschheit. Interessanterweise beschreibt Komplexität die Bedeutungstiefe dessen, was sie nicht vermitteln kann … und das ist all jene Exformation, die den Rahmen der Geschichte des Lebens als Ganzes bildet.
  • Je komplexer uns EINEN etwas erscheint, desto mehr tappen wir dahingehend im Dunkeln, das vermeintlich Komplexe in den Rahmen, der ALLES umfasst, sprich, ermöglicht, was notwendig ist, einordnen zu können. Daher gestaltet sich der Kosmos für die ANDEREN auch anders und liefert so die natürliche Ordnung, die wir, für uns, bildhaft realisieren.
  • Die Geschichte der ANDEREN, die mehr und mehr von der Geschichte der Menschen beeinflusst wird, und die natürliche Ordnung, weisen dagegen keinerlei Komplexität auf. Ihre Geschichte bringt Lebewesen hervor, die mit einem Minimum an Vertretern einer Art ein Maximum an Verschiedenheiten verkörpern. Immer wenn die Population einer Art sich vergrößert und/oder sich ihre Merkmale verändern, geschieht dieses einzig der HARMONIE wegen … und vermehrt uns Menschen wegen. Allein wie wir Menschen die Geschichte der Viren und Bakterien interpretieren, spricht Bände dahingehend, wie sich unsere Geschichte entwickelt hat und entwickeln wird … ganz zu schweigen davon, dass unsere Vermehrung mehr und mehr auf das Konto unseres Fortschritts geht und somit eher eine Frage der zur Verfügung stehenden Daten ist, nicht aber vorhandenen Exformationen entspringt und so zur Herausforderung für die Bewahrung der HARMONIE durch die ANDEREN wird.
  • Diese Zusammenhänge sind übertragbar auf jeden Maßstab der Betrachtung bzw. Beobachtung. Was für das PROBLEM gilt, und damit für den Kosmos, als Exformation des GANZEN, gilt auch für jedes einzelne Problem, welches sich in einem eigenen Rahmen entfaltet und seinen Ursprung im PROBLEM hat … also ALLE Probleme.
  • “Die Quelle von Schönheit, Wahrheit und Weisheit ist die Information, die man losgeworden ist: Die Exformation. Sie hat Wert, da für ihre Schaffung Entropie in der Umgebung erzeugt werden mußte.“ Quelle
  • Exformation ist somit der Schlüssel zur Wahrung der HARMONIE, was wiederum die Absicht der interpretierten Evolution ist, wie es Steve McIntosh in Evolution’s purpose beschreibt. Näheres dazu kann hier nachgelesen werden.
  • Der Kosmos, das GANZE, ist die Bildwerdung des morphogenetischen Feldes und stellt somit das ganze Ausmaß an vorhandenen Exformationen dar … sozusagen die Mutter aller Information(smöglichkeit)en … Wakhan, der dunkle, weibliche Urraum, der Kreis, der Yin und Yang umfängt.
  • Technologischer Fortschritt “verbraucht“ immer mehr Energie, um immer wertlosere, dafür aber gesellschaftstaugliche Daten für die Geschichte des Lebens zu schaffen, die jedoch immer bedeutender und somit “wertvoller“ für all die (Alltags-)Geschichten der Menschen werden … und somit in Geld gewandelt werden (können) und gewandelt werden müssen, damit die Problematisierung in ihrer ganzen Tragweite von uns EINEN immer persönlicher erlebt werden kann … wem gehört die Welt und was kostet sie !?
  • Das Problem von Gesellschaften ist, dass es immer mehr verschiedene Geschichten gibt, welche die Geschichte der Menschheit prägen, und die sich mehr und mehr von der Geschichte der ANDEREN entfremden. Die Geschichte der ANDEREN dagegen bleibt stets im Fluss, weil das Leben zur Wahrung der HARMONIE als dynamische Gemeinschaft verkörpert wird, mit der Ausnahme von Sprüngen, nämlich dort, wo Stase droht und somit die Notwendigkeit für ein “Umdenken“, für neue Merkmale von Arten und Anpassungen von Populationen, stattfindet, wobei der Sprung vielmehr die unmittelbare Auswirkung des Neuen auf das Umfeld ist und dahingehend ein neuer Rahmen geschaffen wird. “Umdenken“ bedeutet einen anderen Pfad als bisher auf dem Weg zum Ziel zu gehen, so wie Wasser, welches von seiner Quelle auf dem Berg nie geradeaus ins Tal fließt.
  • Diese eine Geschichte beinhaltet all unsere Geschichten, während unsere Geschichten immer weniger Platz für diese eine Geschichte lassen.
  • Der Verlauf unserer Geschichte wird aus der jeweiligen Gegenwart heraus mit immer mehr Daten angefüllt, was zu immer mehr Lügengeschichten führt, während die ANDEREN immerzu einzig im Hier und Jetzt leben, da die Gemeinschaft des Lebens Exformationen mit Informationen gleichsetzt und keiner Daten bedarf, weshalb es obendrein keines Bewusstseins von Vergangenheit bedarf, da keinerlei Gräber verbleiben, an die erinnert werden muss … daher Cradle-to-Cradle statt Cradle-to-Grave.

Bevor wir beginnen im “Dreck“ der Vergangenheit zu wühlen, um die Spur eines finsteren Geistes zum Kern der Erde zu verfolgen, anbei noch ein paar weitere wesentliche Unterschiede zwischen uns EINEN und all den ANDEREN, aus Sicht von Exformation:

 

  • Je komplexer eine Spezies erscheint, desto fragiler ist die Spezies als Ganzes, Stichwort LEGOLUTION.
  • Besteht, so mag man einwerfen, diesbezüglich ein Widerspruch zum Begriff der “thermodynamischen Tiefe“, der in einer Zusammenfassung des bereits erwähnten Buches von Tor Nörretranders wie folgt beschrieben wird: “Seth Lloyd und Heinz Pagels führten 1988 den Begriff der „thermodynamischen Tiefe“ ein. Auch dieses Maß versucht sich daran zu orientieren, wieviel Information während der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Objektes aussortiert wurde. Sie versuchen über die „wahrscheinlichste Entstehungsgeschichte“ des Objektes auf dessen Komplexität zu schließen. Im Gegensatz zu Bennet´s Algorithmische Tiefe messen Sie nicht die Rechenzeit einer Computersimulation, sondern die Menge der energetischen Ressourcen die bei zielgerichteter Anstrebung der betrachteten Information verwendet wurden.“ ? Quelle
  • Keineswegs, denn, wie bereits angemerkt, Komplexität erscheint nur jenen Betrachtern als solche, denen das Gefühl für die eine Geschichte verloren gegangen ist und die sich stattdessen zunehmend auf unsere eigenen Geschichten konzentrieren, in denen sich das Muster der Vereinfachung und der anschließenden Verallgemeinerung ausbreitet wie ein absichtlich gelegter Waldbrand.
  • Die Diversität des Lebens zeigt sich als Summe minimal möglicher Mitglieder aller Spezies, um die Notwendigkeit der Problematisierung des PROBLEMS und der LÖSUNG dieses PROBLEMS, zudem möglichst verschieden, zum Ausdruck zu bringen, genannt HARMONIE.
  • Einzig wir Menschen weichen davon mehr und mehr ab, indem wir, unter anderem, die Lebenserwartung Einzelner zwar erhöhen können, nicht aber die Wertigkeit des einzelnen Lebens für die Gemeinschaft des Lebens als Ganzes, denn diese Wertigkeit liegt nicht im Ermessen von uns EINEN, sondern im gemeinsamen Erleben des Lebens als Ganzes im Sinne der HARMONIE und in der Verantwortung diese zu bewahren. Zudem werden wir Menschen im Laufe unserer Entfremdung, im Zuge unseres technologischen Fortschritts, immer durchschnittlicher, weil Daten Informationen ersetzen und immer weniger Exformation ermöglicht wird. Die Folge sind immer mehr ähnliche bzw. gleiche Erwartungen hinsichtlich der Realität, jedoch eingefasst in immer mehr verschiedene Rahmen, woraus zunehmend Spannungsbögen und entsprechende Entladungspotenziale entstehen.
  • Um den Rahmen des eigenen Weltbildes der Öffentlichkeit, jenseits der eigenen Gedankenwelt, vermitteln zu können, nutzen wir daten- und energielastige PR, die umso daten- und energielastiger ausfällt, je weniger Exformation zur Verfügung steht und je mehr versucht wird sich “Gehör“ zu verschaffen, sich in den Mittelpunkt drängend, als Medium für die Massen.
  • Diese prägnante Permanenz erreichen die ANDEREN auf ganz anderem Wege, mit ganz anderen Folgen für das GANZE, nämlich durch (P)ermanente (R)edundanz, sprich, Offensichtlichkeitsarbeit, anstelle unserer Form der Öffentlichkeitsarbeit.
  • So werden wir EINEN unentwegt durch die ANDEREN an das Wesentliche der einen Geschichte allen Lebens erinnert, in vielerlei Gestalt und vielerlei Wiederholungen dieser Gestalten, nicht nur im, für uns Menschen, hörbaren Frequenzspektrum, wie ich es bereits hier beschrieben habe, sondern auch in der regelmäßigen, jedoch nie gleichmäßigen, Wiederkehr verschiedenster Symptome, die wir als Krankheiten bezeichnen, insbesondere die sogenannten Infektionen, was insbesondere durch die Kinderkrankheiten verdeutlicht wird … sofern sie denn noch in der Kindheit Gelegenheit dazu bekommen und bewusst, in ihrer wurzeltreibenden Bedeutung für den Körper, wahrgenommen werden, Exformationen inklusive, wie es z. B. in der homöopathischen Praxis geschieht.
  • Was wir in diesem Rahmen unserer Betrachtung als Übermaß oder als üppige Wiederholungen, mitunter gar als Verschwendung oder auch als Wucherungen ansehen, entspricht unserem entfremdeten Blick für das Wesentliche. So sehen wir zwar Buchstaben, die zu Worten werden und so einen Sinn auf den ersten Blick ergeben, verborgen bleibt aber, was zwischen den Zeilen in einer lebendigen Sprache “geschrieben“ steht, die der Exformation entspringt. Eingeweiht in diese Sprache sind alle Lebewesen, denn das Bewusstsein, welches diese Exformation ermöglicht hat, ist die Verkörperung allen Lebens … und besagte Exformation ist der Kosmos im Ganzen … und damit das GANZE, jenseits des Messbaren und Beweisbaren.
  • Die Exformation des von Natur aus gemeinsamen Lebensraumes wird im Laufe unseres technologischen Fortschritts zunehmend dorthin verlagert, wohin die ANDEREN keinen Zutritt haben. Unsere Datenwelt lässt die ANDEREN außen vor und entzieht sich so der natürlichen Ordnung.
  • Exformation weiß umso tiefgründiger im Sinne des GANZEN zu bereichern und Energie freizusetzen, je mehr Zeit man ihr widmet und je langsamer sie sich entfalten kann, im Gegensatz zu unseren modernen Zeiten, wo die Zeit selbst als immer kostbarer angesehen wird und nicht intensiv zwischen den Zeilen gelesen wird, sondern auf die Schnelle Zeilen überflogen werden. Da mag man sich fragen, warum Zeit, anstelle von Geld, nicht als allgemeingültige Währung genutzt wird … andererseits liegt die Antwort ja offensichtlich und allgegenwärtig vor.

Die moderne Handhabung von Exformation im Allgemeinen wird anhand meiner eigenen Texte, sei es hier im Blog, oder in Form meiner beiden Projekte GOLD-DNA und DIE GOLDENE PHI(L)HARMONIE, sehr deutlich, muss ich doch selbst darauf vertrauen, dass die Rahmen der Leser mit meinem Rahmen obertonreichen Einklang finden, damit der Leser seinerseits ein Gefühl für jenes Kohärenzgefühl bekommen kann, welches ich bemüht bin zu vermitteln. Dass reichlich Zeit in das Lesen und das Einbeziehen der Links investiert werden muss, um seitens des Lesers Exformationen hervorzubringen, ist dabei nicht von der Hand zu weisen … und der wesentliche Ausgleich für die vereinfachenden und bequemen Möglichkeiten des technologischen Fortschritts … und damit komme ich endlich wieder zum eigentlichen Thema zurück … obwohl ich es, auch in diesem Fall, gar nicht verlassen habe.

Frühere Generationen waren absolut überzeugt, daß ihre wissenschaftlichen Theorien so gut wie perfekt seien, nur damit sich herausstellte, dass sie den Kern der Sache völlig verfehlt hatten.
Terry Pratchett – “Die Gelehrten der Scheibenwelt

Das Buddeln und Bohren in den Tiefen der Erde lässt einen Prozess deutlich werden, der uns Menschen sehr vertraut ist und uns von den ANDEREN unterscheidet: das Denken, einhergehend mit Sinnfindung und zunehmender Tiefe von Gedankengängen, in der Hoffnung zu finden, was immer mehr verloren geht:

“The digging or ungrounding of the earth is often tied to thought, as the work of depth is a digging that occurs, to borrow Deleuze’s phrase, in the image of thought. For Deleuze, thought does all the digging: dynamism is contained within the idea.“

Ben Woodward – On an ungrounded earth – S. 8

Je mehr und je tiefer wir graben, sei es in der Erde oder in der Sinnfindung unserer Gedankenwelt, desto mehr Raum und Zeit gewähren wir der Entfaltung des Universums, desto mehr geistige Errungenschaften werden realisiert, desto näher kommen wir dem Kern der Erde, jener Altlast, die unseren Fortschritt nährt, desto mehr entfernen wir uns jedoch vom Kern des Wesentlichen und nähern uns zugleich jener Grenze des Möglichen … dem Zenit der Unordnung.

Es macht durchaus Sinn anzunehmen, dass Öl abiotisch entsteht, jedoch biozentrischen Ursprungs ist, und aus der Tiefe nach oben drängt, damit, im Rahmen der Problematisierung des PROBLEMS, und der damit einhergehenden Bewusstwerdung, diese Altlast ihrer energetischen Last, soweit möglich, entledigt werden kann. Traum(a)arbeit im Kollektiv der Menschheit

Sich Gedanken machen, um ein Problem zu lösen, ist nichts anderes, gelingt dieses doch nur nachhaltig, wenn der Kern des Problems angegangen wird. Daher mag es naheliegen, dass das PROBLEM nicht von Einzelnen, sondern nur in der Gemeinschaft des Lebens gelöst werden kann … und nur indem der Kern des PROBLEMS erkannt wird, wozu es die Problematisierung durch technologischen Fortschritt bedarf. Ebenso die Nutzung des Erdöls für unsere Zwecke, entspricht das Bohren nach und das Fördern von Öl doch der Blutentnahme aus einer Verkörperung. Was wir aus Öl herzustellen vermögen, entspräche demnach der Blutuntersuchung. Und so wie wir in der Vielfalt der Produktpalette, die wir konsumieren, nicht zwischen den Produkten “lesen“, kein Gefühl für das Graben von Massengräbern erlangend, so betrachten wir in der Regel einzig die einzelnen Blutwerte und deren Abweichungen von einer festgelegten Norm, nicht aber was der Körper, dem das Blut entnommen wurde, als Ganzes mitzuteilen hat.

Etwas anschaulicher, wie kurz zuvor bereits angedeutet, mag sich mit der Entwicklung von Kindern darlegen lassen, was es bedeutet zwischen den Zeilen zu lesen, auch wenn der Umstand von Massenimpfungen reichlich Exformation in Richtung Big Data verschoben hat und das Offensichtliche mehr und mehr ins Verborgene abgerutscht ist … aus den Augen, aus dem Sinn, radioaktiven Abfällen ähnlich, die tief in der Erde verscharrt werden, anstatt als offensichtliche Altlast stets im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert zu sein.

Krankheiten heilen von innen nach außen,
von oben nach unten und in der umgekehrten Reihenfolge des Auftretens der Symptome.
Hering’sche Regel

So schreibt Manfred von Ungern-Sternberg, Homöopath mit Jahrzente währender direkter Erfahrung, in seinem Buch “Vom Sinn der Kinderkrankheiten“:

“Nun gibt es zwei Weisen, Wissen zu erwerben, einmal über das Begreifen, zum anderen über das Verstehen. Das Kriterium des Begreifens ist das Erfassen mit vorgegebenen Begriffsmitteln, wie z. B. mathematischen Kategorien, Zahl und Maß und eine Anzahl von Unterbegriffen. Durch klare Definition entsteht ein Katalog oder ein Lexikon von Einzelheiten, die sich von bestimmten Voraussetzungen ableiten lassen. Das verstandene Wissen hingegen gründet auf dem systemischen Zusammenhang der Voraussetzungen selbst. Erst durch das Verstehen des Sinnes und der Möglichkeit ist quasi grammatikalisch eine Urteilsfähigkeit gegeben. Schließlich müssen wir uns an die Tatsachen halten. Davon ist heute kaum die Rede.“

Manfred von Ungern-Sternberg – Vom Sinn der Kinderkrankheiten – S.23

Aus diesen Zeilen geht hervor, ohne zwischen ihnen lesen zu müssen, welche Möglichkeiten dem Geist in die Wiege gelegt werden und warum immer mehr Datengräber entstehen, während Datengräberstimmung dort herrscht, wo die wahre Geschichte des Lebens in bare Münze umgewandelt und vermeintliche Komplexität mit Vereinfachungen in geordnete Bahnen gelenkt wird. Immer mehr Möglichkeiten der Systematisierung, auf Kosten von systemischen Tatsächlichkeiten.

Verstehen setzt Exformation voraus, zudem aber setzt Verstehen Erfahrungen voraus … und damit den direkten Austausch von Informationen, denn Leben ist tatsächliche Begegnung.

Bezogen auf die Geschichte des Lebens verstehen wir Menschen als Spezies immer weniger von dem, was diese eine Geschichte uns zwischen den Zeilen mitzuteilen hat, schließlich misslingt es uns zunehmend, unsere eigenen Kinder zu verstehen … doch wofür haben wir immer mehr Experten, die uns anhand neuester Datenerhebungen sagen können, was unsere Kinder brauchen und was mit ihnen nicht stimmt. Der Fluch einer flüchtigen Zeit, von Kindesbeinen an.

Die klassischen Krankheiten während des Wachstums von Kindern, einhergehend mit Fieber und Hauterscheinungen, lassen sich sehr bildhaft auf die Entwicklung der Erde übertragen. Den Kinderkrankheiten liegen ebenfalls Altlasten zugrunde, angesammelt durch das genetische und energetische Erbe der Eltern und durch den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt. Die Auslöser der Erkrankungen liegen im unmittelbaren Umfeld des heranwachsenden Kindes, systemisch beschrieben im Buch “Vom Sinn der Kinderkrankheiten“.

Wie man vergleichenderweise hier nachlesen kann, durchläuft auch unsere Erde einen derartigen Wachstumsprozess, Kinderkrankheiten inklusive, während etwas aus der Tiefe nach oben drängt und sich als ausgeprägte Symptome auf der Oberfläche zeigt. Wir nennen es flächenbedeckende Zivilisationen, zum Ausdruck gebracht durch den Abbau von Altlasten, während durch uns EINEN zeitgleich bereits zukünftige Neulasten geschaffen werden. Dabei ist dieser ausdrucksstarke Prozess eine Notwendigkeit, eben um die Befreiung von dieser Altlast zu ermöglichen … und nichts anderes machen Kinderkrankheiten, die umso mehr Angst und Schrecken verbreiten, je mehr man sich auf Daten verlässt, anstatt langjähriger direkter Erfahrungen zu vertrauen. Was Manfred von Ungern-Sternberg bezüglich der Entwicklung von Kindern beschreibt, die ihre Kinderkrankheiten im Laufe der Kindheit durchgemacht haben, lässt sich komplett auf die Entwicklung der Erde, und damit auch auf das Leben als Ganzes, übertragen, denn die Impfungen, die wir Kindern zukommen lassen, sind nichts anderes als die Datensätze, die immer mehr Informationen aus dem Kontext von Exformationen herausbefördern.

So betrachtet ergeht es der Menschheit im Ganzen wie einem einzelnen Kind. Beide durchleb(t)en ein Trauma und sind dem Schatten, welcher von Generation zu Generation weitervererbt wird, ausgesetzt. Was die Menschheit bis zum Höhepunkt ihrer Pubertät, dem Zenit, erlebt und durchmacht, gleicht der Kindheit der Kinder. In beiden Fällen spielt der technologische Fortschritt eine entscheidende Rolle, um sich der Schatten nicht stellen zu müssen, um sie zu leugnen, damit erst jenseits der Pubertät die Bewusstwerdung der wahren Hintergründe einsetzen kann. Daher auch die zunehmende Entfremdung von Exformation und Information, ist der Schatten doch das Kernproblem und das Trauma der Beginn des Lösungsweges, eingeleitet durch die Abnabelung von der Mutter bzw. von den ANDEREN, mit neuen Möglichkeiten, die den Eltern nicht zur Verfügung standen.

Unser Fortschritt dient der Vergangenheitsbewältigung der Menschheit. Es ist das Ausdrucksmittel des Prozesses, welcher durchlaufen werden muss, bevor Heilung letztendlich einsetzen kann. Daher auch die Kinderkrankheiten.

Typisch für die Pubertät ist, dass verwurzelte Erfahrungen, zuvor erwähntes verstandenes Wissen, in den Wind geschlagen werden. Nichts anderes widerfährt der Menschheit, unter anderem an der gesellschaftlichen Bedeutung der Impfungen oder der Kaiserschnitte zu erkennen … oder an den transhumanistischen Ideen, die in der Notwendigkeit des Natürlichen, des HARMONISIERENDEN, eine Bedrohung für uns Menschen sehen, so auch in den Kinderkrankheiten, oder in der von uns angenommenen Fehlerhaftigkeit unseres Genoms und unserer biologischen Beschränktheit:

“Every one of us was born into a fixed genetic endowment that is not of our choosing, not even of our parents‘ choosing. In addition, we are each born unequal, with different (and often profoundly limited) physical, intellectual, and moral capabilities. And we are all subject to the limits of the “human condition“ in general, including the inevitability of death. Freedom from a fixed human nature that is conditioned by a particular historical path and is far from perfect will be the greatest and final freedom for humanity.

[ … ]

The freedom from human genetic bondage is in our hands. This is our frontier. Let us step forward with joy, courage, and responsibility.“

Ted Chu – Human purpose and transhuman potential – S. 24-25

Doch der Mensch kann gar nicht ohne die ANDEREN sein, ist er selbst doch viralen und bakteriellen Ursprungs bzw. Ursprung des als Viren und Bakterien verkörperten “Teils“ des Gesamtbewusstseins. Geist entfaltet seine Möglichkeiten der Maximierung der Abgrenzung vom Leben als Ganzes und belügt sich somit selbst, wie es folgende Verhältnisse von Exformation und Information verdeutlichen:



  • Exformation verhält sich zur Information wie das Universum zur Erde, wie die Erde zum Erdkern, wie ein Körper zu seinen Organen, wie Organe zu ihren Zellen, wie Zellen zu ihren Zellkernen … wie das Gesamtbewusstsein zur Menschheit, wie das Terrain zur Karte, wie die Wirklichkeit zur Realität, wie Emotionen zu Gefühlen.
  • Solange Informationen im Rahmen der Exformation bleiben, liegt Kontext vor und Kohärenz ist möglich.
  • Komplexität ist besagtes Maß für gesprengte Rahmen und daraus folgender Entfremdung. Je ausgeprägter die Komplexität, desto mehr Daten können erhoben werden, um die entwurzelte Beziehung von Exformation und Information künstlich am Leben zu halten, wofür jedoch mehr und mehr Energie benötigt wird.

Zeigt sich in all diesen Dynamiken zwischen Exformation und Information nicht der scheinbare Fluch jenes Geschenks, von dem in den vorherigen drei Teilen der Schwarzmalerei die Rede war ? Zeigt sich die Bösartigkeit des Geistes nicht in der Systematisierung des Systemischen und damit in der Problematisierung des PROBLEMS ?

Was wäre unser Fortschritt, wenn es dieses energiereiche Geschenk, allen voran das Öl, nicht gäbe ? Wie stünde es dann um die Bewusstwerdung des Lösungsweges bezüglich des PROBLEMS ? Wie sähe es mit Big Data aus, wenn weder Holz, noch Kohle, noch Öl, oder aber Uran, verfügbar wären, um unseren Fortschritt anzufeuern ?

“Google’s tech is about commodifying the planet through unequal exchange of data, but it may have other affordances. Whereas all you can say about a business built on coal-fired power plants is that it has no future at all.“

McKenzie Wark – Quelle

Bewusstsein ist der verantwortungsvolle Auftrag den Lösungsweg, über die Problematisierung des PROBLEMS, fortzuführen. Im Grunde aber ist Bewusstsein an sich nicht das Herausragende am Leben, sondern vielmehr die Bewusstwerdung im Streben allen Seins, in der Realisation aller bewussten Verkörperungen. Im aktuellen Universum ist die Menschheit das “Mittel“ zur Bewusstwerdung. Den ANDEREN wird dabei bewusst, was alles möglich ist, uns EINEN aber wird bewusst werden, was alles notwendig ist, damit die gemeinsame Bewusstwerdung allen verkörperten Lebens vollwertiger, intensiver, vollzogen werden kann, als jene, die zu jenem Bewusstsein geführt hat, von dem wir ALLE gemeinsam “gestartet“ sind. Dazu braucht(e) es den technologischen Fortschritt, dazu braucht(e) es das “verfluchte“ Geschenk, denn unser Fortschritt lässt wahren Fortschritt dort offensichtlich werden, wo unser Fortschritt nicht seinen eigentlichen, seinen von uns geplanten, Zweck erfüllt:

“Nuclear weapons are an example of the way science and technology can transcend their own horizon of origin and lead to precisely the opposite of what they were intended for when they were created.

Other technologies, too, are transcended their horizon of origin – for example, the technology for conquering space led to the understanding of the life on our planet, and the technology for carrying out computations led to the knowledge that we cannot compute everything.“

Tor Nörretranders – The user illusion – S. 404-405

Bewusstwerdung bedeutet zwischen den Zeilen zu lesen und ein Gefühl für das GANZE zu erspüren. Somit dient der technologische Fortschritt dem Offenbaren der Schatten, durch den Verlust verwurzelter Beziehungen. Menschliches Bewusstsein, wie jegliches Bewusstsein, benötigt Informationen, lässt sich aber mehr und mehr von den Möglichkeiten der Daten zu geistreichen Ideen verführen. So existiert die systematische Problematisierung des PROBLEMS als Verkettung von Trennungsängsten und Erwartungen, woraus sich zwangsläufig im Laufe der Zeit zu erwartende Trennungsängste und angstvolle Erwartungen ergeben und sich folgenschwer aneinanderketten. Der realisierte Weg “zurück“ zum eigentlichen Kern des Lebens, dorthin, wo Exformation und Information Eins sind, ist jedoch mitunter äußerst schmerzhaft und erfordert Vertrauen und Mut, sich in Wirklichkeit als die Bewusstwerdung wahren Fortschritts offenbarend. Diesbezüglich noch einmal, nein, dreimal, Tor Nörretranders:

“It is an acceptance, too, of the fact that because people know far more about each other than their consciousness knows, and because people do far more to each other than their consciousness knows about, it is not enough to decide on the right point of view and then convey it via the low bandwidth of language: One must simply do something that one believes is right to the depths of one’s organism. Because the effects are greater than we are conscious of.“

Tor Nörretranders – The user illusion – S. 407

“The religious philosopher Martin Buber belongs to the Hasidic movement that arose among Polish Jews in the 1700s. Its point is that union with the divinity is attained not by turning one’s back on the world but by going out into the world with one’s whole being, right in the middle of things. What is sacred is the enjoyment of life here and now. In his famous book Ich und Du (“I and Thou“), from 1923, Buber writes of God as “the wholly Other“ but also as “the wholly Same, the wholly Present.“ God changes and transforms, but is also “the mystery of the self-evident, nearer to me than my I.““

Tor Nörretranders – The user illusion – S. 411

“The culture and civilization of consciousness has celebrated huge triumphs, but it also creates huge problems. The more power consciousness has over existence, the greater the problem of its paucity of information becomes. Civilization fills people with a lack of otherness and contradiction, which leads to the same kind of insanity we find in dictators surrounded by yes-men.

[ … ]

Consciousness does not contain much information, for information is otherness and unpredictability. Consciousness will find composure by acknowledging that people need more information than consciousness can supply. Man also needs the information contained in consciousness, just as we need a map to find our way around the terrain. But what really counts is not knowing the map – it is knowing the terrain.

The world is far richer than we know from looking at a map of it. We ourselves are far richer than we know from looking at the map of ourselves.“

Tor Nörretranders – The user illusion – S. 416-417

Für all diejenigen, die meinen Rahmen an Exformation nicht teilen bzw. auf die Schnelle informiert werden wollen, lasse ich James Clerk Maxwell meinen schwarzmalerischen Vierteiler folgendermaßen zusammenfassen:

“What is done by what is called myself is, I feel, done by something greater than myself in me.“

Entwurzelnder Geist ist böse und Energie hat Schuld daran … aber beide können nichts dafür, denn es kann nur realisiert werden was notwendig ist und was ermöglicht wird.

Dem wahren Fortschritt geht es dabei nicht darum, dass ein Lebewesen als Erster, als Bester, in die Geschichte eingeht, vielmehr geht es dem wahren Fortschritt um das Subtile in der Gemeinschaft. So kann weder Neid entstehen noch all die anderen Folgen geistiger Intervention, die reaktive Unordnung sich auftürmen lassen. Wahrer Fortschritt ist nur möglich, wenn sich Lebewesen eines gemeinsamen Raumes bewusst werden, in dem sie gemeinsame Zeit verbringen, von Angesicht zu Angesicht, so einen Rahmen schaffend, der Exformation hervorbringt. Technologischer Fortschritt kann das nicht leisten … aber dafür ist er ja auch weder gedacht, noch erdacht worden.

So nutze auch ich meine Texte um Exformation zu erschaffen, unter Einsatz von Energie, so verwurzelt wie mir möglich ist, im Rahmen des mir notwendig Erscheinenden. Dabei geht es nicht um Anerkennung, darum, besagter Erster zu sein, der vielleicht eine Theorie aufgestellt hat, die in unsere Geschichte eingehen wird. Nein, da ich mir des fehlenden Einklangs meines Rahmens mit den Rahmen der Leserschaft bewusst bin, sehe ich meine Arbeit, die ich jedoch nicht als solche empfinde, als Wegbereitung an, damit Andere aufgreifen können, was von mir bereits exformiert wurde. Reichlich Informationen habe ich so in den letzten fünf Jahren mittels des technologischen Fortschritts zusammengetragen, unzähligen Pfaden gleich, und als Datensätze in das Internet übertragen, tausende von DIN A4-Seiten breit. Doch wie steht es um die Tiefe ? Nun, ich vertraue ebenfalls auf das Subtile, welches die ANDEREN fortwährend vorleben. Denn, wie die Geschichte des Lebens es zeigt, kommt irgendwann immer ein Punkt, wo das Subtile ein weiteres Etappenziel auf dem gemeinsamen Lösungsweg des Lebens erreicht, jener zuvor erwähnte Evolutionssprung. In Wirklichkeit jedoch handelt es sich um das Interpretieren neuer Möglichkeiten innerhalb einer bestehenden Notwendigkeit, ist Bewusstwerdung doch nichts anderes als HARMONISIERUNG … es ist, als ginge einem der EINEN ein wesentliches Licht auf … so, wie es zu Beginn eines jeden neuen Tages den ANDEREN aufgeht, in der Chorgemeinschaft des Lebens.

“The world is deep: and deeper than day has ever comprehended.“
Nietzsche – Thus Spoke Zarathustra

“Great star! What would your happiness be, if you had not those for whom you shine! . . .
I must descend into the depths: as you do at evening, when you go behind the sea and bring light to the underworld too, superabundant star !“
Nietzsche – Thus Spoke Zarathustra

Die Sonne ist die Verbindung zwischen Exformation und Information. Sie ist der Informant des Lebens des aktuellen Universums und das Schlüsselloch im Tor zu den Sternen, dem morphogenetischen Feld. Jeder Stern eine Nervenzelle.

Im Kern der Erde jedoch steckt jenes Erbe der kosmischen Vorgenerationen, welches im aktuellen Kosmos ein Schattendasein fristet und böses Blut geistreich in Szene zu setzen vermag … der Stoff aus dem Familientragödien hervorgehen.

Besagtes Erbe bringt all die Möglichkeiten hervor, mit denen der pubertäre Expansionsdrang des technologischen Fortschritts realisiert werden kann. Dieses Erbe ist die dunkle Sonne, ein noch bestehendes Kernproblem, welches sich zum Trauma der Menschheit, der Abnabelung vom Gesamtbewusstsein, gesellt. Egal, welche Theorie was über den Kern der Erde besagt, ob flüssiges Eisen-Nickelgemisch, ob Plasma, oder Kernfusion, jede Vorstellung vom Kern erscheint immerzu im Licht der Exformation des zugehörigen Rahmens der gewohnten, gesellschaftstauglichen Betrachtungsweise.

“The sensations we drink from the black sun afflict us as ruinous passion, skewering our senses upon the drive to waste ourselves.“

Nick Land – The Thirst for Annihilation: Georges Bataille and Virulent Nihilism. – S. 29

Ja, was wäre der Fortschritt ohne Öl wirklich wert ?
Was wäre der Mensch ohne Viren und Bakterien bzw. ohne das Bewusstsein, welches sie verkörpern ?
Was wäre das Leben ohne jene Biosphäre, die, tief im Innern der Erde, sich dem Sonnenlicht entzieht und sich stattdessen vom Öl ernährt, wie es Thomas Gold in seinem Buch “The deep hot biosphere“ beschreibt und auch anderswo für Erstaunen sorgt ?
Wo das Leben als Ganzes seine Wurzeln hat, dürfte immer deutlicher werden. Noch deutlicher aber wird, was das für die Biozentrik des Universums bedeutet … und für die “Anfänge“ des Gesamtbewusstseins, als dieses Universum noch in den Kinderschuhen steckte … und zwar in den Kinderschuhen der Menschheit !
Kein Wunder also, dass wir immer tiefer graben und bohren müssen, um jenes Trauma tatsächlich zu verstehen, welches uns seit unserer gemeinsamen Kindheit in Form geistiger Errungenschaften verfolgt, uns so immer gesellschaftsfähiger werden lassend, jedoch immer unfähiger der Gemeinschaft des Lebens als Ganzes verantwortungsvoll zur Seite zu stehen … denn woher sonst kommen so obskure Ideen wie f***ing fracking !?

 

Peter Gabriel – Digging in the dirt

Something in me, dark and sticky
All the time it’s getting strong
No way of dealing with this feeling
Can’t go on like this too long

Gruß Guido
http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. Mai 23, 2014 um 12:37 am

    Wer gerne noch ein bisschen weiter zwischen den Zeilen lesen mag, dem sei der folgende Text empfohlen:

    http://nautil.us/issue/13/symmetry/half-male-half-female-total-animal

    “Every one of our cells essentially has two genomes: the human one in our nucleus and a non-human tucked inside mitochondria that were once free-living microorganisms. Trillions of bacteria cover our skin and dwell inside our intestine, turning our bodies into a kaleidoscope of microbial genomes. And quite a few foreign genes have infiltrated our genome with the help of viruses and various parasites. Gynandromorphs catch our eye because their striking variegation seems so exceptional. In truth, they are mirrors reflecting the tessellations within us all.“

    Mutationen sind bereits Pfade des Lösungsweges. Gleiches gilt für alles, was uns auf den ersten Blick fremdartig erscheint und mit Gewohntem bricht. Dass wir EINEN Mutationen beseitigen und fremdartiges bekämpfen spricht mal wieder für sich, mit der Stimme jenes bösen Geistes, der jedoch nicht ANDERS kann …

    Gruß Guido

  2. Mai 23, 2014 um 2:59 am

    Zweifelsohne eine Persönlichkeit, die im Kern zu fühlen wusste und dem Geist, sowie der Energie, auf den Zahn zu fühlen wusste, ein wahrer Brückengänger über den Informationsfluss. Jahrzehnte forschte er über etwas, was es in Wirklichkeit nicht gibt … und gab dieses auch noch zu 😉

    „Ich habe mein ganzes Forscherleben damit verbracht, zu untersuchen, was tatsächlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach,, es gibt gar keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre nach etwas gesucht, was es gar nicht gibt.“

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/zum-tod-von-hans-peter-duerr-der-unbequeme-12947079.html

    Gruß Guido

  3. Mai 23, 2014 um 6:39 pm

    Hauptsache wettbewerbsfähig und jobschaffend:

    http://www.focus.de/finanzen/news/mckinsey-studie-zeigt-boom-technik-autonomes-fahren-genomik-cyber-security-diese-15-dinge-beherrschen-unsere-zukunft_id_3867762.html

    Alles ANDERE tritt in den Hintergrund. Und was braucht man für diesen erwarteten Boom ? Reichlich Rohstoffe aus der Erde … auf Kosten Aller …

    Automatisierung von Wissensarbeit ? Mmmh … das soltte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Daten satt, statt Taten.

    Gruß Guido

  4. Mai 23, 2014 um 9:56 pm

    Hatte doch glatt noch eine wesentliche Grafik vergessen. Nun ist es vollständig und mein Monolog beendet …

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Mai 24, 2014 um 2:27 am

      Liebe ist ein sich-selbst-erklärendes Phänomen. Wo sie „spricht“, braucht es keine Worte. Und wenn wir sagten, Liebe sei Gefühl, meinten wir dann das Gefühlte? Falls ich das meinte, irrte ich.

      Geist ist ja nicht böse, nur immanent unfähig, anderes als Informationen wahr-zu-nehmen. Komplexe Wahrnehmung erfordert aber auch die Fähigkeit, energetische Qualitäten unterscheiden zu können.

      Das als Wahr-Gefühlte entsteht also durch zwei Fähigkeiten:
      – Information interpretieren und
      – Energie verifizieren zu können.
      So (erst) entsteht, was wir Bewusstsein nennen. Zum Beispiel Bewusstsein über einen parasitären Geist und eine blinde Liebe. Und die fatale Verbindung eines Raubritter-Geistes mit einer unerschöpflich scheinenden energetischen Quelle. Da gerieten Übermut und Schwarzmalerei unaufhaltsam zu einem Selbstverständnis.

      Na ja, ich bin Dir sehr dankbar – für die unendlich großen Exformations-Räume zwischen Deinen Worten, Zeilen, Absätzen und Themen, die mir Gleichklang waren und Gewissheiten schaffen halfen.

      Ein Prosit auf die Selbstgenügsamkeit, vielleicht die reinste Form von Liebe.

      Herzlich
      Dein
      Wolfgang

  5. Mai 24, 2014 um 5:34 pm

    Lieber Guido,

    vielen Dank, dass Du uns an einem weiteren spannenden Thema durch Deine Exformation hast teilnehmen lassen. Ich habe wieder reichlich Neues erfahren. Und ob Du nicht weiterschreiben wirst? Ich mag es kaum glauben, stiegst Du mit Andeutungen aus, dei noch weiter zu exformieren wären. Aber sei es drum, ich habe Deine Artikel sehr genossen, auch Deine Arbeiten an gold-dna!

    Viele Grüße
    Martin

    • Mai 25, 2014 um 12:44 pm

      Lieber Martin,

      hab vielen Dank für Alles, was Dein Blog mir ermöglichte. Weitere Artikel meinerseits wären in der Tat nur Wiederholungen, denn das Wesentliche, meiner Meinung nach, steckt gerade in den letzten Artikeln, insbesondere jene Artikel über den Chor des Lebens und über die Schwarzmalerei. Verbunden mit dem “Verrat“ eines Geheimnisses ergibt sich daraus für mich ein rundes Bild, welches ich nicht runder zu gestalten vermag. Die UPDATES auf GOLD-DNA werden vorerst weiter geführt, wie bereits geschehen, wobei der Schwerpunkt nun mehr auf den BEYONDS liegen wird.

      Mir fällt es immer schwerer über Themen zu diskutieren, die immerzu nur ein weiteres fragmentiertes Problem des eigentlichen PROBLEMS sind, denn solange dieses besagte PROBLEM keinerlei Beachtung findet ist jeder Versuch einer Lösung für eines der Probleme “Zeit- und Energieverschwendung“, da der Kern der Sache nicht bewusst ist. Das fortwährende Systematisieren von Symptomen führt zu nichts Nachhaltigem, solange nicht von den Symptomen auf das Systemische geschlossen wird, ein Umstand, von dem gerade unser moderner Medizinbereich betroffen ist … Symptomunterdrückung, statt systemischer Heilung. Mit dem Hammer irgendwo drauf zu hauen oder sich als Held feiern lassen, schaffen keinerlei Heilungspotenzial, denn dieses kann nur durch Subtiles freigesetzt werden … erst recht, wenn Subtiles auf verschiedenen Pfaden aufgegriffen und so potenziert wird … erst recht, wenn dem Subtilen vom “bösen“ Geist keinerlei Wirkung zugesprochen wird 😉

      Liebe Grüße
      Guido

  6. Mai 25, 2014 um 12:23 pm

    Exformation ist nackt durch den Wald laufen, um von A nach B zu gelangen.
    Daten sind wie eine Autofahrt im vollklimatisierten Auto, welches den bekleideten Fahrer mittels Navi von A nach B befördert.
    Informationen sind alle Spielarten dazwischen, um von A nach B gelangen zu können.

    Gruß Guido

  7. Gerd Zimmermann
    Mai 25, 2014 um 7:41 pm

    Lieber Guido

    Habe herzlichen Dank fuer die ausfuehrliche Beschreibung des Lebens, des Universums
    und dem ganzen Rest.

    Ja, das Universum ist geistiger Natur. Geist ist formlos, nicht sichtbar ohne Masse,
    ohne Raum und ohne Zeit.

    Trotzdem leben wir in diesem wundervollem Geschenk genannt Universum.
    Der KOSMISCHE LERNPROZESS scheint in eine NEUE RUNDE zu gehen.

    Ich habe noch eine geringe Erinnerung, wie diese Runde begann.
    Sage ES einen lieben Gruss in Liebe.

  8. Mai 25, 2014 um 11:50 pm

    Man möge mir die Wiederholung verzeihen, aber anbei noch ein paar Nachgedanken zum Artikel:

    http://www.gold-dna.de/updateapril14.html#up530

    Wie offensichtlich müssen die vereinzelten Fragmente des PROBLEMS denn noch hervortreten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass Pferd und Reiter zwei völlig verschiedene Ziele vor Augen haben … aber nur einer von beiden das Terrain wirklich kennt …

    Gruß Guido

  9. federleichtes
    Mai 26, 2014 um 3:38 am

    Humbahumbatätterain.
    Ich sehe das so. Wir sind auf einer SPUR. Ich jedenfalls. Wenn Du nicht mehr, bravo. Und weil ich noch drauf bin, bin ich für jeden Gedanken dankbar, an dem ich prüfen kann, wie richtig die Spur ist. Darum – immer lamgsam mit die jungen Pfärde.

    Ganz nette Geschichte am Rande des Schwarzweißen.
    Ich hatte die Wahl, und wählte den Weg durch die Felder, unterwegs ein Fahrrad schiebender Mann. Ein Blick, Vorderrad platt. „Wollen wir das mal in Ordnung bringen?“ Wir wollten, ich konnte, und schönen Tach noch.
    Unterwegs sehe ich Schwalben, wau! Fotografieren, fotografieren, ein Blick auf mein Rad – Hinterrad platt. Dingsegal, bei der Bildbearbeitung erkannte ich einen für uns neuen Vogel: Die Mehlschwalbe, das Glück getoppt – es waren Kinder.

    Siehste! Der Liebe Gott sieht alles. (Mit ihm muss man eben auch Geduld haben – Du weißt das.)

    Gruß
    Wolfgang

  10. federleichtes
    Mai 26, 2014 um 4:35 pm

    „… denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran“

    Begeben wir uns für einen Moment in die Gesellschaft zweier unschuldiger Menschen, die mit dem Verzehr eines nichtssagenden Apfels Erkenntnis erlangen. Erkenntnis, die schuldig macht(e). Um zu verstehen, WAS schuldig macht, braucht es eher weniger Phantasie, als einen Blick auf das Wesen des (weiteren) Werdens. Gibt es ein Prinzip, das im Urbeginn des Lebens erkannt WAR, und das sich systemisch entwickelte? Fragen wir also, was sich durch die Zeit offenbarte.

    Ich wachte mit dem Gedanken an das Prinzip des „Dynamischen Mehrwerts“ auf. (wenig später tauchte in meinem Bilderbuch das feiste Gesicht eine EU-Spitzenpolitikers auf, in dem ich abzulesen meinte, er wisse, dass er nicht verlieren kann – die böse Schlange, die das Lächeln lernte) Definieren wir mal – ansatzweise – den Geist der Unschuld als antriebslos und den Geist des Mehrwerts als triebhaft. Dann sollte der Geist des Systems die Macht sein, die aus einer Dynamik Gewinn generieren kann. Etwa so, dass Eins-A und Eins-B investiert werden und das Ergebnis deren Produktivität Drei ergibt.

    Wie uns die deutlicher werdende Bildersprache lehrt, geschieht Produktivität völlig ohne inhaltliche Bedeutung. Es geht nicht darum, WAS produziert wird und WIE, sondern DAS aus einer Energie AB eine Energie ABC und daraus eine Energie ABCD (etc.) entsteht. Das Individuum also reduziert als kollektiver Wertschöpfungsfaktor, Teil EINES Dynamos. Diese Maschine ist viel mehr als das Prinzip eines Perpetuum Mobile, weil sie ihr eigenes Wachstum betreibt.

    Das Macht-Mehrwert-Prinzip ist ziemlich ekelhaft. Unterwirfst du dich nicht, tötet es dich schnell, unterwirfst du dich, tötet es dich langsam. Es tötet nicht des Tötens willen, sondern um das Nicht-Getötete effizienter zu machen. Für diesen Geist existiert der Begriff Kollateral-SCHADEN nicht, weil er dem Gebot absoluter Macht folgt, nur der Prämisse Effizienz folgen muss. Nix Status Quo, kein Gewinn/Mehrwert ist ihm Verlust. Dazu bedient er sich beider Prinzipien, dem der Konkurrenz und der Kooperation!!

    Aber Leben dient ja nicht nur der Demonstration dieses Geist-Macht-Mehrwert-Prinzips, sondern macht klar, dass
    – die unschuldigen A und B diesen Geist nicht kannten und folglich blind (bewusstlos) in seine Falle tappen mussten:
    – Energie einer doppelten Kontrolle bedarf, die des Besitzers und die der Verwendbarkeit.

    Die schöpferische Trennung in ein A (weiblich-energetisch) und B (männlich-geistig) könnte man als (den) Akt interpretieren, mit dem das Macht-Prinzip eines Mehrwert-Geistes, also die Verbindung von Dynamik und dem Mehrwert-Prinzip, gebrochen wurde. Letztlich ein Bewusstwerdungsprozess, um die Schwachstellen der verschiedenen Prinzipien erkennen, analysieren und „heilen“ zu können.

    Bewusstsein-leben ließe sich reduzieren auf
    – Liebe als Quelle unantastbar zu machen, und
    – dem Wahn-Geist des Mehrwerts nicht zu folgen.

    Aus dem produzierten Wert darf kein beliebig verfügbarer Mehr-Wert geschöpft werden können. Kann Mensch unter diesem Gebot seine Existenz gestalten?

    Gruß
    Wolfgang

  11. Gerd Zimmermann
    Mai 26, 2014 um 6:18 pm

    ALL Ihr hier im Block, ich denke ES war sehr inFORMativ, von mir aus auch Exformativ.
    Quantenhhysickalisch oder Morphogenitisch. Ich kann nur der Mann fuers Grobe sein.
    Ich kann keine Buecher schreiben und Abende mit Philosophie fuellen. Ich kann meine
    Meinung keinem Menschen der Welt verkaufen, fuer Geld? Wozu, Geld gibt es nicht.

    Mein Kinderbonus, lieber Wolfgang gab mir das Recht die Wahrheit zu sagen.
    Ich bin Stolz ein Kind zu sein, ich werde immer die Wahrheit sagen, auch den Rothschilds.
    Sind sie doch nichts anderes als ich. GESAMTBEWUSSTSEIN.

    Sonne Mond und Sterne, ich habe euch alle gerne. Das Gesamtbewusstsein des Kosmos
    ist der Lernprozess. Ich bin das Gras, ich bin der Wind. Ich bin der Kosmos. Simple.

    Sehr simple wenn man den Kosmos versteht. Jeder traumt von der Getrenntheit. ES
    gibt keine Getrenntheit, ES kann sie nicht geben. Das ist vollkommen unmoeglich.
    die allem zugrunde liegende Energie verhindert das, weil sie nicht trennbar ist.

    Der EINE wuerde jetzt sagen, Bingo.

    Ich segel nicht mehr im Schatten.

    Ich mache jetzt allein.

    Ist ES nicht schoen zu erkennen, die Erkenntnis . Nicht Diggikam , sondern Information.
    Daten gegen Information. Was sind 14 Mio Picell gegen Wissen ?

  12. Juni 4, 2014 um 8:20 am

    Exformation ist der Rahmen, der dem Bild der Informationen den notwendigen Halt verleiht.
    Daten sind die Betrachtungen des Bildes aus verschiedenen Blickwinkeln.

    “Cradle-to-Cradle“ ist das Gestalten des Bildes.
    “Cradle-to-Grave“ ist das Interpretieren des Bildes

    Wahrer Fortschritt bringt Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Notwendigkeit für das GANZE hervor … HARMONIE.
    Technologischer Fortschritt bringt Interpretationsmöglichkeiten außerhalb der Notwendigkeit für das GANZE hervor.

    Gesellschaftlich auf dem Höhepunkt angekommen zu sein bedeutet, dass es an der Zeit wäre gemeinsam ins Tal zu gelangen …

    Gruß Guido

  13. Gerd Zimmermann
    Juni 5, 2014 um 3:39 am

    Hallo zusammen

    Ich kann es nicht lassen. Gemeinsam ins Tal bdedeutet fuer mich, man kann morgen
    im Fluss nicht mehr wissen, wo der Tropfen von gestern ist. Genannt Gesamtbewusstsein.
    Vereint in HARMONIE.
    Es gibt kein Ego mehr, kein Trauma nur das gemeinsame Ziel, das Meer.
    Goethe wuerde noch hinzufuegen, um erneut als Tropfen die Reise zu beginnen.

    Gruss Gerd

  14. Gerd Zimmermann
    Juni 5, 2014 um 6:15 am

    Hans-Peter Duerr, ES gibt keine Materie, weil ES sie gibt. es ist wirklich unglaublich,
    dass GANZE. Sehr sympathisch der Mann. Gott sei Dank gibt ES ihn noch. Wunderbar,
    Materie ist an den Geist gebunden und auf EWIG wandelbar. Ich habe schon Pferde
    wegfliegen sehen, wo ist das Problem ?
    Ich alter, neuer Spinner ? Ich denke eher nicht. Geist ist nicht begrenzt. Der Nebel, der den Erdenmenschen umgibt, laesst ihn nicht erkennen. Wenn der Mensch sehen koennte
    wuerde ihm ein LICHT aufgehen. Wenn ER (ES) me(e)hr sehen koennte, z.B. die
    multidimensionalitaet der Welt (Kosmos), eine Freundin sagte mal zu mir, wir wuerden
    Wahnsinnig werden, wenn wir ALLES sehen wuerden, was um uns herum noch ALLES geschieht, dann wuerde der Mensch sich anders einfuegen in das GANZE.

    Eigentlich ist der kosmische Lernprozess total lustig, wenn da nicht die blutigen
    Knie und die schmerzenden Nasen waeren. Und trozdem sage ich Danke fuer
    die Schmerzen. Sind sie doch Wegweiser. Ehrfahrungen genannt.

    Westernhagen nennt ES treffend: Mach dir keine Sorgen, ES wird schon weiter
    geh’n, wir werden uns was borgen und wieder jung aussehn……..
    schreib mir mal ne Karte wenn du da drueben bist………
    und ob man als Leiche von gold’nen Tellern ist………

    Der Mann hat wenigsten eine Ahnung.

    Noch einer: Glaubst du an den Lieben Gott, oder an die Wahrheit, ich glaube an die
    Deutsche Bank, denn die zahlt aus in Bar halt………

    Goethe nannte ES die Gretchenfrage. Noch nie gemerkt?

    Goethe: Vom Eise befreit sind Strom und Baeche…………. durch………
    Seinen Freund Friedrich liess er exhuminieren und stellte seinen Schaedel auf
    seinen Schreibtisch. Sagte doch jener: Das Universum ist ein Gedanke Gottes.

    Wie wahr, wie wahr.

    Es ist die gleiche Geschichte wie Eure, nur anders interpretiert, wuerde Guido sagen.

    LG Gerd

  15. Juni 9, 2014 um 6:08 pm

    Oh … und dann komme ich mit meinen langen Texten daher … jetzt wird mir einiges klar 😉 :

    http://t3n.de/news/content-marketing-blog-facebook-tweet-laenge-549249/

    Da fragt man sich allerdings, was daraus zu schlussfolgern ist, wenn man noch folgenden Artikel miteinbezieht:

    http://www.zeit.de/wissen/2014-06/kuenstliche-intelligenz-turing-test

    Werden die Maschinen nun “intelligenter“ oder liegt es an der Kommunikation innerhalb von modernen Gesellschaften, dass wir Menschen nicht mehr erspüren können, mit wem wir eigentlich kommunizieren ? Vielmehr dürfte die Software mehr und mehr das kompensieren, was uns Menschen verloren geht, was wir dann anschließend als “Künstliche Intelligenz“ ansehen. Zeigt sich hier bereits der Beginn der Verkünstlichung des Wesens des Lebens … und die Tiefe des bisherigen Falls der Menschheit ?

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Juni 9, 2014 um 7:30 pm

      Was hältst Du von folgendem Modell-Vorschlag.

      Es gab mal Existenz, und alles war in Ordnung.
      Dann kam „Etwas“, was für diese Ordnung künstlich war und wie Gift in der Natürlichkeit wirkte.
      Wie konnte man ein Gift, das man nicht kannte, wieder los werden?

      Wir sprachen hier mal über die Idee, der Mensch sei auf einer Bühne Schauspieler und Akteur – und führe das Drama auf, genau so, wie es in dem Prozess der Giftentstehung geschah: Pragmatische Restimulierung eines (geistigen) Geschehens, das wir hier als Feindseligkeit beschreiben. Und warum sollten wir die Systematik, durch die Feindseligkeit erst möglich wurde, nicht als Software beschreiben. Das System, unter dem die Menschheit zu leiden hat, ist ja auch Programm, und der Weg ins Kali Yuga – doch wohl (oder Übel) auch.

      Je klarer ich dieses Werden, was andere Menschen zunehmender beunruhigt, erkannte, je ruhiger wurde ich. Worasu mir klar wurde, dass auf der anderen Seite des Bühnenstücks vorzeichenmässig noch ein anderer Prozess laufen muss.

      Vorhin dachte ich, ob wir wohl in einem fahrenden Zug sitzen, oder auf beweglichen Sitzen durch einen stehenden Zug fahren. Werd‘ das jetzt mal mit dem Fahrrad zu klären versuchen.

      Gruß
      Wolfgang

  16. Gerd Zimmermann
    Juni 9, 2014 um 8:22 pm

    Ich habe noch eine andere Idee, Wolfgang, hergeleitet von dem Einen.

    Gibt es tatsaechlich nur den Einen, tut ER/ES gut daran sich zu vergessen. Sich sozu-
    Sagen scheinbar zu teilen, mit einem heftigen Filmriss. Sonst wuesste ER/ES ja immer
    wer ES ist und musste fuer alle Zeit alleine spielen. Das ist Bewusstsein und Unterbe-
    Wusstsein. Gute Idee, kommt nicht von mir sondern vom Gesamtbewusstsein.

    Gruss Gerd

    • federleichtes
      Juni 10, 2014 um 1:53 am

      Danke, die THEORIE war mir bekannt.
      Wenn ich das anmerken darf:
      Dem EINEN fehlt weiterhin die Beschreibung – und ich vesuche es nicht, in der Annahme, ein Tropfen Wasser könne nicht das Meer beschreiben. Mag ja falsch sein, aber – was bringen Spekulationen über Gott und Urgrund für die Echtzeit? Wir schaffen es HIER ja nicht mal, die Psyche eindeutig zu definieren. Vielleicht erklärst Du Heureka mal das Wesen einer Neurose, das wäre ein Schritt in die Klärung/Klarheit.

      Wäre sehr nett, wenn Du auch Deinen Standpunkt zur Feindseligkeit preis gibst.
      Gibt es sie – als Geist?
      Oder ist das Böse, das sich ja auch mythologisch durch die Zeiten zieht, was für Weicheier und Warmduscher? Woher kommt ihre Angst?
      Und wie sieht es mit den Unwesen/Dämonen aus – gibt es sie?
      Wenn ja, wie sind sie entstanden?

      Prüfe bitte mal folgende Annahme.
      Es gibt zwei „Festplatten“. Die eine ist beschrieben und spult sich informativ-reaktiv als Inszenierung ab. Die zweite (eine neue) wird beschrieben, mit Bewusstsein.
      Per Definition wäre die sich offenbarende (alte) Festplatte das Unbewusste. Die neue das Bewusstsein. Und das Unterbewusste das Leben, das sich zwischen Unbewusstsein und Bewusstsein entfaltet; ich nannte das Pendeln mal Tick-Tack.

      Gruß
      Wolfgang

      war bis kurz vor Ausbruch des Unwetters (Orkanböen bis 120 kmh) mit dem Fahrrad unterwegs. Direkt vor meiner Haustür ist der Tod eines mächtigen Baumes zu beklagen, und ich hoffe, einige meiner Vogelkinder übestanden die Katastrophe.

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