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Umfrage am Puls der Zeit: Sollte Deutschland aus der EU austreten?

eu

Sitz der Europäischen Union in Brüssel (Foto: Wikipedia)

Da die Wahlen zum EU-Parlament wieder anstehen und es im Netz viel konträre Diskussion um den Zweck dieser Organisation gibt, starte ich eine eigene Umfrage, um unseren Puls zu fühlen . Gerne sind weitere Pros und Cons in den Kommentaren unter dem Artikel genommen. Anbei zwei Argumente von mir:

Beispiel für ein JA: Die EU ist nur scheindemokratisch und Kommissare diktieren eine Politik nur für Konzerne, geschrieben durch Lobbyisten (siehe 25.000 Lobbyisten in Brüssel, Genmais, ESM, TTIP, TiSA, und, GANZ AKTUELL)

Beispiel für ein NEIN: Durch die Mitgliedschaft in der EU und der professionellen Arbeit der Kommissare und gewählten Vertreter profitieren die Menschen in unserem Land (10 Argumente pro EU, WISO: Was wäre wenn? Deutschland ohne EU)

Und damit die Umfrage valide wird, teilt sie bitte, damit möglichst viele dabei sind.

siehe auch Umfrage auf informisten.de (Stand 16.05.2014: 38 ja, 5 nein, 2 weiß nicht)

Kategorien:Politik Schlagwörter: ,
  1. Mai 11, 2014 um 10:24 pm

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt.

  2. Bernd
    Mai 12, 2014 um 10:40 am

    Artikel 50 EU Vertrag enthält das Verfahren für einen Austritt.

    Das Adjektiv scheindemokratisch im Zusammenhang mit der EU zu verwenden, zeugt nicht gerade von großer Denktiefe. Um scheindemokratisch zu sein, müsste die EU den Anschein erwecken demokratisch zu sein. Tatsächlich ist sich die Organisation ihres Defizits aber durchaus bewusst. Die Verfahren werden ja auch laufend dahingehend verbessert. Nur: Eine internationale Organisation ist kein Staat und es fehlt (noch) an machbaren demokratischen Verfahren für solche institutionellen Strukturen. DIe moderne parlamentarische Demokartie wurde schließlich auch nicht an einem Tag erfunden…. und die findet ihr ja auch scheiße 😉

    DIr scheint jegliches Verständnis für die Funktionsweise der EU abzugehen. Wie willst du dir also eine fundierte Meinung über die Vor- und Nachteile eines möglichen Austritts bilden? Über ein Abstimmungstool an dem sich weitere 100 Ahnungslose beteiligen?

  3. Mai 12, 2014 um 11:56 am

    Ja, Deutschland sollte aus der EU austreten. Mehr noch, ich bin dafür, die EU aufzulösen und das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt nochmal neu starten.

    Wenn ein Blinder und ein Lahmer sich zusammentun, bringt der Blinde sein Gehvermögen und der Lahme seine Sehkraft in den Zusammenschluss mit ein. So kann einer den anderen positiv unterstützen.

    Die Länder in der EU hingegen leiden alle an derselben Krankheit, die sich nur umso schneller ausbreitet, je mehr die Betroffenen zusammenrücken. Die Länder folgen alle derselben Denke, demselben Wirtschaftssystem, demselben Kapitalismus, demselben Konsumwahn, derselben Ressourcenabhängigkeit, denselben Massenphänomenen etc.

    Ein Zusammenschluss bedeutet in diesem Fall keine positive Unterstützung, sondern eine negative Rückkopplung.

  4. Mai 13, 2014 um 4:23 pm

    Hat dies auf monopoli rebloggt.

    • misan22
      Mai 16, 2014 um 9:32 pm

      Warum?

  5. Mai 14, 2014 um 8:42 am

    Vortrag: Prof. Michael Hartmann, Prof. Michael Hartmann ist Soziologe an der TU Darmstadt
    & Wissenschaftlicher Beirat von attac.
    „Eliten in Europa“ – attac-Sommerakademie in Mainz 2012.
    „Europa ist ein Projekt der Eliten, so hieß es von Beginn an. Was heißt das?
    Wie setzen sich die Eliten in Europa zusammen? Gibt es eine europäische Elite?
    Welche Rolle spielen sie für die Entstehung der Krise und für ihren jetzigen Verlauf?
    Diesen Fragen soll der Workshop nachgehen.
    Es geht dabei um die Bedeutung, die den handelnden Personen in solchen Krisenzeiten zukommt.
    Haben sie überhaupt einen Handlungsspielraum oder sind die strukturellen Zwänge so stark, dass es relativ gleichgültig ist, wer gerade in den Elitepositionen sitzt.
    Kann man das Handeln der Eliten durch außerparlamentarische Aktivitäten überhaupt nennenswert beeinflussen und wenn ja, wie?“
    Und welche Rolle spielen dabei die Bilderberger?

  6. Mai 15, 2014 um 11:50 pm

    Aha, WISO mit einer Sendung, die aufdeckt, dass schon die neue D-Mark gedruckt wird …

  7. Mai 16, 2014 um 10:47 am

    Udo Rohner auf Facebook:

    Irgendwie kann ich mit der Fragestellung gar nichts anfangen.

    Ich könnte auf eine Frage antworten wie etwa:

    Sollen die europäischen Staaten sich mit ihren Belangen an einem zentralen Organ wie dem europäischen Parlament beteiligen und sich letztlich von diesem Organ regieren lassen?

    Oder sollen die europäischen Staaten das europäische Parlament zu einer zentralen, transparenten Kommunikationsplattform umgestalten, die es den einzelnen Staaten erlaubt ihr Regieren auf die Belange ihrer Partnerstaaten abzustimmen?

  8. Mai 17, 2014 um 10:26 am

    Van Rompuy hält EU-Wahl für überflüssig: „Entschieden wird woanders“

    EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy erkennt im Desinteresse der Europäer an der EU-Wahl den sicheren Instinkt der Bürger. In einem Interview sagte er, „wirklich entschieden“ werde anderswo und nicht im Parlament. Eine solch offenherzige Diffamierung einer vorgeblich demokratischen Institution zeigt: Die EU ist in ihrer aktuellen Struktur eine autoritäre Hinterzimmer-Veranstaltung – und will das auch bleiben.

  1. Mai 11, 2014 um 8:53 pm

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