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Der Traum vom immerwährenden Konsum

Foto: Stephanie Hofschlaeger - pixelio.de

Foto: Stephanie Hofschlaeger – pixelio.de

Ich mache mir seit geraumer Zeit so einige Gedanken darüber, wie wir Menschen leben, wie der Umgang miteinander funktioniert, und ob die gegebenen Parameter unseres Zusammenlebens wirklich das erfüllen, was man als Mensch braucht, um ein erfülltes Leben zu führen.
Letzten Sonntag war ich draußen unterwegs, wunderbares Wetter, genau richtig um ein wenig meinem Hobby zu frönen.

Wir hatten verkaufsoffenen Sonntag, wieder einmal, und ich staunte in welchen Massen die Menschen ein hier ansässiges großes Möbelhaus stürmten, um sich auch an diesem Tag dem „Looking und Shopping“ hinzugeben.

Aber nicht nur das fiel mir auf, Weiterstadt, so als Spargelhochburg relativ bekannt im Umkreis, versäumt es nicht mit dem Edelgemüse Riesen-Events zu feiern, mit allem was das Herz begehrt, Bespaßung für die Kinder, Riesenhüpfburg sowie Live-Musik für die Erwachsenen; das alles in einer Lautstärke, die wahrlich zum Davonlaufen war, was mich die unmittelbaren Anwohner sehr bedauern ließ.
Nicht dass ich etwas gegen Kinder hätte, habe ja selbst dreimaligen Nachwuchs großgezogen, aber diese Jagd nach Unterhaltung, die macht mich doch jedes Mal wieder sprachlos, und ich frage mich zunehmend, ob Mensch dafür geschaffen ist so zu leben?

Die steigende Anzahl der psychischen Erkrankungen lässt vermuten, dass dem nicht so ist.

Was treibt uns an, dass wir auch in der seltenen Freizeit nur von Konsum träumen, und es uns überhaupt nichts ausmacht, dass damit andere Menschen erheblichen Stress erdulden müssen?

Ich verstehe diese Welt nicht mehr, und meine Kompatibilität mit diesen Mechanismen lässt zunehmend zu wünschen übrig.
Ich wünsche mir Ruhe, Zeit und einen achtsamen Umgang sowohl der Menschen untereinander, als auch mit der Natur.

So, ein paar Gedanken, die mir immer mal wieder durch den Kopf gehen, und die ich jetzt mal zu „Papier“ gebracht habe.

Vielleicht kommt ja eine Diskussion zustande.

Beste Grüße
Silke

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Mai 9, 2014 um 8:06 pm

    Liebe Silke,

    vielen Dank für Deinen besinnenden Artikel. Ich habe mich inzwischen auch so manches Mal gefragt, was mich zeitweilig in den Phantasiapark und ähnliche Veranstaltungen zog, ist doch hier viel Künstliches, aber wenig Eigenkreatives zu erleben.

    Ich las gestern noch in dem Buch Ökonomie der Verbundenheit: Wie das Geld die Welt an den Abgrund führte – und sie dennoch jetzt retten kann. von Charles Eisenstein darüber, dass die Maya einmal im Jahr eine Nacht ohne künstliches Nacht verbrachten, in absoluter Stille, eben um die Sinne mal wieder so richtig zu wahrnehmen zu spüren.

    Wenn ich mir anschaue, dass Kinder mit Bewegungsdrang in die Schule kommen und häufig genug in ein Verhaltenskorsett gezwängt werden, dann brauchen sie vieleicht genau diese Austobestellen, um nicht gänzlich trüb zu werden?

    Viele Grüße
    Martin

    • onlyme2012
      Mai 10, 2014 um 12:14 pm

      Lieber Martin,

      danke für Deine Worte und den Einstieg in eine Diskussion zu diesem Thema.
      Was Kinder benötigen um glücklich aufzuwachsen wäre sicherlich ein eigenes Thema wert.
      Auch dazu habe ich mir schon so ein paar Gedanken gemacht, die ich aber noch sortieren muss.
      Ich bin überzeugt davon, dass in dieser Welt, so wie sie sich momentan darstellt, Kinder eigentlich ein „Störfaktor“ sind, nicht wie selbstverständlich dazu gehören, so sollte es eigentlich sein, denn sie sind per se das Salz in der Suppe menschlichen Zusammenlebens, sichern sie doch den Fortbestand der Art, sorry für diese Formulierung, aber ich denke Du weißt, was ich damit ausdrücken will.
      Kinder sind unser Vermächtnis an die Zukunft, also irgendwie das Wertvollste, was ein Mensch zu bieten hat, im Lauf der Geschichte gesehen.
      Gut, das nur kurz zu diesem Thema, werde mir weitere Gedanken darüber machen, und eventuell noch einmal gesondert darauf zurückkommen.

      Nur so viel, als Denkanstoß, zum eventuellen Weiterführen des Themas:

      Schau in die Augen eines Kleinkindes, das gerade laufen lernt …

      Dieser Stolz, dieser Wissensdrang, der muss gefördert und erhalten werden.
      Und statt das Kind an einer Hüpfburg abzuladen, nicht falsch verstehen bitte, habe vom Grundsatz her nichts gegen diese Art der Bespaßung, aber viel lieber ist mir selbst aktiv zu werden, mit den Kindern in die Natur gehen, ihnen die Welt erklären, ihnen zu zeigen wie wunderschön das ist, was um uns herum wächst und gedeiht.
      Sich mit ihnen beschäftigen, die Freude und das Staunen mit ihnen zu teilen, kurz, für einen begrenzten Zeitraum die Welt wieder einmal mit Kinderaugen zu sehen.
      Das würde ich mir im Interesse vieler Kinder wünschen, qualitativ „miteinander verbrachte“ Zeit.
      Gleichzeitig weiß ich aber, dass der berufliche Stress, dem heutzutage oft beide Eltern unterliegen, das nicht zulässt, denn auch Eltern brauchen Erholung.

      Wie gesagt ein Anstoß von mir. Ist ein Thema, das ich sehr oft im Kopf wälze, und wozu ich auch das eine oder andere gelesen habe.

      Liebe Grüße und lieben Dank an alle, die hier eingestiegen sind.
      Silke

  2. Mathias
    Mai 9, 2014 um 8:26 pm

    Martina erwähnte hier vor kurzem an anderer Stelle das Wort ‚Mangelgefühl’.

    Meine Überzeugung: Der Traum vom immerwährenden Konsum, ist EIN möglicher Ausdruck einer im Unbewussten verborgenen Ursache eines tiefen Mangelgefühls im Menschen. Und das Mangelgefühl wiederum rührt aus dem Traumatisch-Unbewussten – unserem Erbe, sowohl biografisch/familiär wie auch kollektiv.

    Dieses Mangelgefühl kenne ich von mir selbst (und auch von anderen Menschen die eine Psychotherapie machten), und würde es auch als ein „inneres Loch“ beschreiben. Dieses innere Mangelgefühl – wenn es sich zeitweise (und vollkommen folgerichtig!) auf ein Objekt oder Person im Außen bezieht, führt zu dem Versuch, diesen Mangel durch ein „Besitzen-Wollen“, wegmachen zu können. Diese Versuche können nur temporär das innere Mangelgefühl kurzzeitig überdecken – sind also letztlich nicht wirklich erfolgreich. Die Folge ist das, was Du mit dem Wort „immerwährend“ beschreibst.

    Aus der Konsumspirale (und anderen Mustern, in denen sich das eigene Erleben musterhaft abspielen kann) kann man letztlich nur entkommen, wenn man sich schlussendlich doch dem Innen zuwendet. Bedeutet: Sich dem Mangelgefühl zu stellen, anstatt im Mechanismus des „Besitzen-Wollens“ und Aneignens verfangen zu bleiben.

    Ich möchte damit nur andeuten, dass der Konsumwahn, wie auch andere Süchte, ihre Ursache im Trauma haben. Wer das versteht, der beginnt zu verstehen warum immer noch so viele Menschen in diese Einkaufstempel gehen oder in verschiedenen Süchten verfangen sind.

    Danke für Deinen Beitrag, liebe Silke.

    Liebe Grüße,
    Mathias

    • onlyme2012
      Mai 10, 2014 um 8:07 pm

      Hallo Mathias,

      danke für Deinen Beitrag. Da ist m. E. viel Wahres dran.
      Ich hatte im letzten Jahr eine Burnout-Diagnose und befinde mich auch aktuell noch in einer Psychotherapie, weiß genau was Du meinst.
      Ich hatte mich sozusagen selbst verloren, dafür ursächlich zeichnen gewisse Erfahrungen in meiner Kindheit und eine beispiellose Überforderung in meinem Leben, die ich mir selbst abverlangte. Ein gewisser Hang zum Perfektionismus komplettierte das alles, und es kam, wie es kommen musste, ich brach zusammen, konnte nicht mehr, wollte nicht mehr.
      Ich hatte Glück mit meiner Hausärztin und mein noch vorhandener Überlebenswille wusste, dass ich unbedingt mal raus musste, raus aus meinem stressigen und ungeliebten Job, raus aus der Familie, die ihren Anteil an meiner Überforderung trug, eben weg von allem, was mich so über die Maßen belastete.
      Gott sei Dank fand ich doch recht schnell eine Psychiaterin, die sich meiner annahm und dafür sorgte, dass der REHA-Aufenthalt recht schnell genehmigt wurde.
      Die Suche nach einem Psychotherapeuten bzw. einer Psychotherapeutin stellte sich etwas schwieriger dar, aber auch da hatte ich Glück, fand, letztlich dem Fehler einer übereifrigen Arzthelferin geschuldet, eine Therapeutin, zu der ich mich noch heute beglückwünsche.
      Sie begleitete und begleitet mich immer noch auf dem Weg zurück zu mir selbst.
      Und, man mag es sich nicht vorstellen, solch eine Therapie ist harte Arbeit und bringt einen des Öfteren an die Grenzen des Erträglichen, denn wer konfrontiert sich schon gern mit sich selbst und stellt sich selbst somit in Frage.
      Ich habe in dieser Zeit viel gelernt, einerseits über mich selbst und im Zusammenhang damit auch darüber, wie schnell man immer wieder in alte Denkmuster rutscht.
      Ich habe gelernt mein Leben neu zu organisieren und mir Freiräume zum Ausgleich zu schaffen, damit ich eben das, was ich nicht so mag, meinen Job zum Beispiel, besser ertragen kann. Nenne ihn mittlerweile mein Brot- und Buttergeschäft, und aus Altersgründen, bin schon über fünfzig, ist es für mich mehr als unwahrscheinlich etwas anderes zu finden.

      Dies, lieber Mathias, sind so meine Erfahrungen, und ich habe zudem auch vorher schon viel über solche Dinge gelesen.

      Wie drückte es Erich Fromm so wunderbar aus:

      Wir leben im Schein und nicht im Sein

      Und das macht uns letztendlich krank. Wir sind Menschen mit Gefühlen, keine Roboter.
      Jeder von uns sucht nach dem kleinen Glück, sucht Geborgenheit und Anerkennung, der Ruf unserer Seele, sozusagen.

      Lieben Dank für Deinen Kommentar.

      Liebe Grüße
      Silke

  3. Mai 9, 2014 um 11:19 pm

    „Ich verstehe diese Welt nicht mehr, und meine Kompatibilität mit diesen Mechanismen lässt zunehmend zu wünschen übrig.“

    So etwas nennt man „alt werden“ 😉

    • Mai 10, 2014 um 12:22 am

      Ja, das kommt mir bekannt vor. Schicksal der Weisen? Laut Maya-Kalender, bedeutet der Abschluss des mittleren Zyklus mit 52 Jahren für den Menschen, dass er genügend gelernt hätte und nun in die Phase der Weisheit träte 🙂

  4. Mai 10, 2014 um 12:19 am

    Kaum hatte ich meinen Kommentar hier geschrieben, als ich angerufen wurde, und mir erlaubt wurde, einen äußerst inspirierenden Artikel auf den Blog der Initiative Wirtschaftsdemokratie stellen zu dürfen, in dem u.a. zu lesen ist:

    Abends, nach der Arbeit sind die Produzenten Konsumenten, und noch wenn sie schlafen, konsumieren sie, garagiert neben ihren abgestellten Autos, gleichsam auf Transitstation ihre Unterbringung und produzieren an sich selbst so viel Erholung, dass sie anderntags wieder produzieren und konsumieren können. Die Konsumzeit wird gewöhnlich für arbeitsfreie Zeit, für Freizeit erachtet, aber tatsächlich ist das Konsumieren einerseits selbst eine herbe Untertanenpflicht, der sich niemand ungestraft entziehen kann. Und andererseits müssen wir, um überhaupt konsumieren zu können, immer mehr Schattenarbeit verrichten, jene unbezahlte Arbeit, die notwendig ist, um uns die Marktofferten zugänglich zu machen, um unzulängliche/wertdefiziente Waren oder Dienstleistungen so aufzubessern, dass wir sie brauchen oder verbrauchen können.

    Hier der Artikel: Wieviel Arbeit braucht der Mensch? – von Frau Marianne Gronemeyer

  5. onlyme2012
    Mai 10, 2014 um 12:30 am

    Habe gerade etwas gefunden, das wunderbar passt, deckt sich mit dem, was ich mir so als
    Erklärung vorstellen könnte

    denkbonus: wer glücklich ist, kauft nicht

    Und natürlich resultiert das aus einem „Mangelgefühl“ wie Martina es nennt.
    Denke tatsächlich es ist eine Konditionierung, die von klein auf stattfindet.

  6. Mai 10, 2014 um 9:47 am

    Übermässiger materieller Konsum ist meines Erachtens ein Ersatz für wenig Selbst-Liebe und geringe Verbundenheit mit allem was ist, gepaart mit dem anscheinenden Bedürfnis nach Ablenkung vom Wesentlichen. Grundsätzlich dürfte es aber so sein, dass jeder und jede auf seinem / ihrem individuellen Weg der a) Erfahrung und b) Erkenntnis ist.

    Das Forum hier ist dabei äusserst hilfreich, deshalb mein Dank an Martin und alle Teilnehmer/innen.

    Professor Gerald Hüther (er)klärt in seinem Vortrag über „Glücksgefühle“ bei DenkwertZukunft viele Zusammenhänge in Bezug auf das Konsumverhalten:

    Liebe Grüsse
    Eric

  7. Mai 10, 2014 um 6:24 pm

    Gerhard hat gerade seine Ballade zum Thema Konsum gepostet, die gut hier rein passt:

    The Ballad of “Black Friday!” – The Madness of Materialism

  8. Mai 11, 2014 um 6:32 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Immerwährender Konsum

  9. Mathias
    Mai 11, 2014 um 1:29 pm

    Liebe Silke,

    Dein Beitrag, und noch einmal mehr Dein letzter Kommentar, hatte „etwas“, was mich von vornherein ansprach. Und jetzt weiß ich auch, was es war: Es war Dein Beschreiben Deiner EIGENEN Erfahrungen – in all ihren momentan wahrgenommenen Widersprüchen, die Du spürst und erlebst. Letztlich geht es ja immer um den Bezug vom Ich zum Du, und damit auch vom Ich zur Welt, die wir im Außen wahrnehmen. Für mich jedenfalls sind diese Begegnungen das Wertvollste, was mein Erleben (als Ich) überhaupt ausmacht. Ja, und wie können wir Menschen uns überhaupt intensiver und wahrhaftiger begegnen – ich meine auf einer anderen Ebene als der, die durch rein künstliche, gesellschaftliche Strukturen (der Schein, den Du erwähnst) entstanden ist – wenn nicht über die Mitteilung unseres Ichs, des eigenen Erlebens?

    Und gerade was das Thema Trauma und Psychotherapie anbetrifft, halte ich es für sehr wichtig, mit Offenheit sich mitzuteilen. Als ich vor 2 Jahren eine mehrwöchige stationäre Gruppentherapie machte und danach in den Alltag zurückkehrte, ging ich auch ziemlich offen damit um – eine Regel, die ich bis heute nicht ändere. Und ich merkte damals schnell, es gab Bekannte, mit denen ich über meine Therapie nicht sprechen konnte, sie zeigten Null Resonanz und ich meinte spüren zu können, dass sie sich irgendwie bedroht fühlten. Später wurde mir klar warum: Das Thema hätte ihr unbewusstes Mangelgefühl berühren können, den eigenen Schmerz – und diesem Schmerz versuchen sie folgerichtig auszuweichen, weil sie früher einmal guten Grund dazu hatten, sich überhaupt einen „Schutzpanzer“ anzulegen.

    Mir erging es ja nicht anders. Dem eigenen Mangelgefühl sich zu stellen, braucht zunächst Mut, um die Angst zu überwinden die auch ich vor der Therapie hatte. Nach der Therapie und mit Abstand betrachtet habe ich immer noch das Gefühl, im Grunde beschenkt worden zu sein. Wie anders als Geschenk, will man den eigenen Heilwerdungsprozess bezeichnen? Aus Deiner Beschreibung kann ich ja herauslesen, dass Du mitten in diesem Heilwerdungsprozess steckst – die Offenheit, mit der Du über Dein Erleben schreibst, zeigt das ja ganz deutlich.

    Wir sind wohl wieder einmal dabei festzustellen, dass an der Enttraumatisierung kein Weg vorbei führt. Und wer diesen Weg gegangen ist, oder noch geht, stellt dann irgendwann fest, dass er seine Betroffenheit des Traumas eingebettet erlebt in eine allgemeine Betroffenheit.

    „Wir sind Menschen, keine Roboter“

    Stellen wir diesem Satz mal die Bilder des technologischen Fortschritts an die Seite. Ist dann nicht ersichtlich, dass die hoch-modernen Autos, Computer, Programmiersprache, Computer-basierte Lernprogramme, elektronische Bezahlsysteme usw. – in ihrer Herstellung und Nutzung derselben immer weniger unser Mensch-Sein zulassen, und stattdessen uns zu einem Maschinen-Wesen umfunktionieren?

    Womit ich wieder einmal auf die Theorie von verschiedenen Zeitaltern hinweisen möchte, speziell das Kali-Yuga, in dem wir uns meiner Meinung nach gerade am Ausgang befinden. Wenn wir als Menschen, zunehmend in der Masse zumindest, eher ein Maschinen-Wesen verkörpern – so wehrt sich gegen diesen Prozess der völligen Entfremdung zunehmend unser Wesen, genau weil wir keine Roboter sind. Es erscheint logisch, dass in diesem Prozess … der in die Entfremdung führt, irgendwann der Ausstieg erfolgen muss. Ein Maschinen-Wesen zu verkörpern ist nur mittels Traumatisierung und Konditionierung möglich, dieser Weg führt aber immer weiter weg vom Wesentlichen, was das Leben eigentlich ausmacht und lebenswert macht – der Ausstieg aus diesem Prozess der Entfremdung, erfolgt durch Enttraumatisierung.

    Herzliche Grüße an Dich,
    Mathias

  1. Mai 9, 2014 um 5:31 pm

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