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Was nützt Reinkarnation, wenn sie den Menschen keine besseren werden lässt?

Und noch einmal möchte ich einen Kommentar von Chattison als eigenständigen Artikel bringen, da die hier immer wieder mal angesprochenen  Themen des Jenseits und der Reinkarnation mit Blick auf Spekulation und Glauben seziert werden, und eine wichtige Frage stellt:

Was nützt Reinkarnation, egal in welcher Form, wenn sie ganz offensichtlich aus den Menschen keine besseren werden lässt???

Wieviel Leid soll denn da so rein rechnerisch gesehen erlitten werden, damit der Groschen in der x-ten Reinkarnation fällt und klar wird: Aaaah, soo verhält man sich also richtig!
Was für ein beklopptes Konzept ist das denn?
Ich führe 20 Firmen der Reihe nach in die Pleite, damit ich bei der 21.verstanden habe, wie ich eine Pleite vermeide, oder wie?
Toller Plan.

Die einzige Erlösung, die es nach meiner unmaßgeblichen Auffassung gibt, ist die von solchen Konzepten, die weder bewiesen werden können, noch nachweislich positive Effekte verbuchen können und sei es auch nur aus Placeboeffekten heraus!

Muss ich erst tot sein, um nachfolgend vernünftig leben zu können?
Muss ich ein plausibles Todeskonzept besitzen, um dem Leben etwas abgewinnen zu können?
Muss ich den Tod verklären, um vorhandenes Lebensleid zu retuschieren, oder wie?

Nochmal:
Es mag Gott und Reinkarnation und von mir aus einen Zillion-Universen-Plan geben oder auch nicht – was ändert das am Hier und jetzt???
Nichts.
Dieselben Esoteriker, die über den Tod spekulieren und wieviel Engel auf eine Nadelspitze passen, ermahnen gleichzeitig ihre Anhänger zu einem “Hier und Jetzt” als kompromisslosen Imperativ.
Geht´s noch widersprüchlicher?

Sry, bin kein Erleuchteter, kein Wiedergeborener oder auch nur Wiederbelebter – vermutlich resultiert meine diesbezügliche Verwirrung einfach aus einem verdammt schlechten Karma und einer ebenso verdammt schlechten Laune, wenn ich immer wieder hören muss, wie die Welt jenseits, abseits oder sonstwo angeblich funktioniert.

Was macht den, der unermüdlich die Gebetsmühle kreisen lässt zu einem “besseren” Menschen als den, der unermüdlich für seine Kinder den Kochlöffel kreisen lässt, hm?!

All diese Glaubensmodelle sind letztlich nur ein Beleg für ein und dieselbe Angst – die Thanatophobie.
Einfach nur Licht aus, darf nicht sein, weil es dann “sinnlos” wäre.
Ich vermisse bis heute die Beweisführung, dass Leben, Existenz einen “Sinn” haben muss.
Sinndenken ist leider rein linear-logisches Denken, Teleologie eben, der auch die Usance “Der Zweck heiligt die Mittel” entsprungen ist.
Sinndenken widerspricht der eigenen Logik, die auch die Unschärferelation hervor gebracht hat.
Sinndenken ist genau für diejenigen, die eben nicht einfach “nur” hier und jetzt sein können, sondern ständig in der Vergangenheit oder Zukunft neben sich stehen.
Sinndenken lenkt einfach ab von einer ansonsten empfundenen Leere, die als negativ eingestuft wird, aber andererseits wieder höchst aufwendig mit Sinnpraktiken wie Buddhismus etc. zu dieser Leere führen sollen.
Fällt da Jemanden was auf?
Richtig, das macht ungefähr soviel Sinn, wie mit Ratschen die Krähen zu vertreiben, weil die soviel Lärm machen mit ihrem Geschnarre, weil man ja seine Ruhe haben möchte.

Kategorien:Gesellschaft
  1. Mai 4, 2014 um 7:21 pm

    Was, wenn der Sinn der Reinkarnation ein ganz anderer wäre, als der, immer besser zu werden. Was, wenn die unterschiedlichen Lebenssituation erfahren werden sollen, damit das Gesambewusstsein durch die vielen Perspektiven sich entwickeln kann?
    Was, wenn die Welt nichts anderes ist als eine Spielwiese?
    Zugegeben, es ist schwer vorstellbar, sich in eine Lebenssituation begeben zu wollen, die extrem quälend ist, bis hin zum Hunger-, Krebs- oder Foltertot.

    In Summe stimmt allerdings zu, irgendwann sollte auch nach dem tausendsten solcher Tode genüngend Erfahrung auch für das Gesamtbewusstsein vorhanden sein.
    Allerdings die Vorstellung, das Leben an sich als Spiel zu betreiben, könnte es im Hier und Jetzt deutlich erleichtern. Wenn ich mir das Spiel von Katzen anschaue, so denke ich immer wieder, dass sie es drauf haben …

  2. Mai 4, 2014 um 7:27 pm

    Reinkarnation? To be born again? Now or later?
    Jetzt oder erst spaeter? Erst mal tot sein? Nein!!!
    Schon aus dem Grund bin ich fuer ein sinvolles,
    ein vernuenftiges, menschenwuerdiges Leben…
    Allein darin sehe ich meine irdische Pflicht,
    meine Aufgabe, mein taegliches Bestreben…
    Sinnlosigkeit? Verschwendung…Vergeudung…Verlust…Verloren…
    und erst danach…,irgend wann einmal „Wiedergeboren!?“
    Darin sehe ich keinen Vorteil…und keinen Gewinn!
    Bin ich hier mit diesem Denken vollkommen allein?
    Was habe ich hier falsch verstanden?
    Reden wir miteinander…oder nur an einander vorbei?
    Mit wem kann ich reden? Wo soll ich hin?
    Ich will leben… Ich will existieren… ohne Not und Pein…
    verursacht und verschuldet von anderen…
    Ich will, muss, & soll sein!
    Ich habe einen Lebeszweck…
    Ich gestalte ihn mit Lebenssinn!
    Gruss, Gerhard

    Invictus
    Ernest William Henley (1849-1903)

    Out of the night that covers me,
    Black as the pit from pole to pole,
    I thank whatever gods may be
    For my unconquerable soul.

    In the fell clutch of circumstance
    I have not winced nor cried aloud.
    Under the bludgeonings of chance
    My head is bloody, but unbowed.

    Beyond this place of wrath and tears
    Looms but the horror of the shade,
    And yet the menace of the years
    Finds, and shall find, me unafraid.

    It matters not how strait the gate,
    How charged with punishments the scroll,
    I am the master of my fate:
    I am the captain of my soul.

  3. Mai 4, 2014 um 7:38 pm

    Defer C. Rains auf Facebook, die ich zu den Hochsensitiven zähle:

    Der ganze Artikel ist unglücklich geschrieben. Er ist weder wirklich offen, noch ist er wirklich neugierig. *schulterzucks* Wer’s braucht.

  4. chattison
    Mai 4, 2014 um 8:08 pm

    Worauf bezog sich denn der Kommentar von Defer C. Rains?
    Auf den Ursprungsartikel „Nahtoderfahrungen..“ oder jetzt auf diesen Kommentar-Exzerpt?

    Aber unabhängig davon:
    Was heißt „unglücklich“? Was heißt „offen“ und wieso ist ein Artikel „neugierig“.
    Ein *schulterzucks*, selbst wenn es von „Hochsensitiven“ geboten wird, ist allerdings auch keineswegs erhellend.^^

    • Mai 4, 2014 um 8:14 pm

      Es bezog sich auf diesen Artikel.

      Ich habe inzwischen eine Reihe von Menschen sprechen können, die Wahrnehmungen haben, die darauf hindeuten, dass unsere Wirklichkeit deutlich mehr zu bieten hat, als ein Normalo wie ich mich sehe, erkennen kann. Daher das „neugierig“, auch in Bezug auf ein Jenseits, andere Dimensionen, wie Mario Walz in seinem Buch schildert.

  5. Mai 4, 2014 um 8:46 pm

    Vor einiger Zeit habe ich mir mal „Die vier edlen Wahrheiten“ vom Buddha angeguckt und zu meiner Überraschung festgestellt, dass der Buddha metaphysische Aussagen ablehnt. Da es im Buddhismus kein „Ich“ gibt, kann auch keine Entität, die einmal „Ich“ war, wiedergeboren werden. Tatsächlich geht es im Buddhismus nicht um Reinkarnation einer bleibenden Entität, sondern um abhängiges oder bedingtes Entstehen, was heißt, dass nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung das Zukünftige aus der Vergangenheit entsteht. Es geht also um die Kontinuität von Bewusstseinsstrukturen ohne eine Entität wie ein Ich, ein Selbst, eine Seele oder Atman.

    Im tibetisch-bhutanischen Buddhismus ist das ganz anders. Wiedergeburten sind dort so häufig, dass ein verstorbener Lama durchaus in mehreren Inkarnationen gleichzeitig auftreten kann. Tatsächlich gilt die Wiedergeburt eines hohen Lamas als Statussymbol wie in unserer Kultur ein Mercedes oder eine Villa. Ich habe mal eine Sendung im bhutanischen Fernsehen gesehen, wo es darum ging, ob die vielen Wiedergeburten überhaupt noch glaubwürdig sind und was man da tun kann, um diese auf ein normales Maß zurückzuführen.

    Die Wiedergeburtslehre ist meiner Ansicht nach ein Relikt aus einer Zeit, in der wir noch in Zyklen wie dem Jahreslauf gedacht haben.

  6. chattison
    Mai 4, 2014 um 8:58 pm

    Da haben die ganz recht, die Wirklichkeit bietet weit mehr als uns im allgemeinen bewusst ist/wird.
    Das „Jenseits“ befindet sich bei mir, wie bei Dir, wie bei all den Hochsensitiven, Superbrains, Hochbegabten,, Überfliegern jeder Art genau im Jenseits unser aller Vorstellungskraft und damit Zugänglichkeit (bis zum Beweis des Gegenteils, dessen alle Ungläubigen immer noch vergebens harren).

    Ich würde mir wünschen, dass, bevor hier irgendeiner daher kommt und großspurig von anderen Dimensionen schwafelt, die er garantiert noch nie betreten hat oder wird, weder physisch noch geistig, er/sie erst mal seinen/ihren unglaublichen Verstand, seiner/ihrer übermenschliche Wahrnehmung und seinen/ihren inkarnierten Seligkeitsimpetus in diese 3 Dimensionen, hier und jetzt, investiert und mit dazu beiträgt, dass auch nur 1 Kind weniger verhungern muss, 1 Frau weniger vergewaltigt wird, 1 Justizopfer weniger rumläuft oder 1 Desaster wie in der Ukraine etc. verhindert wird!!!

    Erst wenn dies beispielhaft vollzogen wurde durch diese Dimensionsirrlichter, und nur dann!, akzeptiere ich eine derart hoffärtige Reaktion.

    Sobald Defer C. Rains oder ähnliche mehr vorzuweisen haben als Teelichterleuchtung, nämlich eine diesseitige Positivbilanz, dürfen sie gerne desinteressierte, verschlossene und unglückselige Menschen wie mich als solche einstufen, wenn wir dann immer noch nicht glühende Fans ihrer transpositionalen Welterfahrung geworden sind^^

    • Mai 4, 2014 um 10:40 pm

      Hmmm, bringt eine andere Erkentnis des Lebens denn etwas Richtung Kind, Frau oder Justizopfer vor Leid vemeiden zu können? Nehmen wir zum Beispiel das Interesse daran, mit Pferden gut umgehen zu könnnen? Was, wenn eben nur das Interesse daran steht, mit seinen Sinnen virtuoser umgehen zu können. Muss das einen Sinn ergeben?

      Ergibt Leben an sich einen Sinn? Oder ist es nicht einfach so, dass in jedem Augenblick die bestmögliche aller Welten zugegen ist? Weil alles was da ist, so sein muss, um das zu bewegen, was es zu bewegen gilt?

      Ich fragte heute meine Lebensgefährtin, was sie sich zum ihrem Geburtstag wünscht. Da kam spontan zurück: „Dass Du damit aufhörst, die Welt retten zu wollen.“

      Vielleicht hat sie Recht, da alles so ist, wie es sein soll, und es nichts zu ändern gibt. Dass wir das IST einfach nur annehmen sollen, zumal es einen wirklich freien Willen gar nicht gibt? Zumindest für das Ego-Ich …

      Ich muss mal drüber schlafen. Gutes Nächtle in die Runde.
      Martin

      • Mai 4, 2014 um 11:42 pm

        Weibliches und männliches Prinzip. Übertragen wir mal das Weibliche auf die ANDEREN, also alle Lebewesen, welche nicht als Mensch verkörpert sind, und das Männliche auf uns EINEN, die Menschheit als Ganzes. Wofür machen die ANDEREN unentwegt ihr Ding, wie schon immer, ohne von ihren Möglichkeiten abzuweichen, während wir EINEN immerzu neue Möglichkeiten anstreben und nutzen. Wofür bleiben die ANDEREN ihrer Chorgemeinschaft treu, während wir EINEN immerzu neue Experimente ersinnen ?

        Nicht der Inhalt von Theorien ist entscheidend, nicht das Einordnen in Richtig oder Falsch. Entscheidend ist die Dynamik und der daraus hervorgehende Spannungsbogen, die bzw. der sich aus der Diversität von Theorien ergibt. So wie die Diversität eines Alphabets Texte und Geschichten ermöglicht, so ermöglichen unterschiedliche Weltbilder die Realität … während der Chor um uns herum und in uns drin 😉 die goldene Waage im Auge behält …

        Das gemeinsame Kind des weiblichen und männlichen Prinzips ist “in Arbeit“ … daraus hervorgehend, dass die ANDEREN die Welt nicht retten müssen, weil sie Vertrauen in das GANZE haben, während die EINEN mehr und mehr das Gefühl haben sie müssten die Welt retten, weil sie ihr Vertrauen in das GANZE verlieren. Beide aber bringen so etwas Gemeinsames hervor, was ohne den ANDEREN, äh, EINEN, nicht möglich wäre.

        All unsere Diskussionen erfüllen einen Zweck … es geht jedoch nicht darum Antworten zu finden oder sich auf etwas zu einigen. Der Zweck ist die Symptome der Systematisierung des Systemischen bewusst zu machen … oder meint wirklich einer, dass Internet gäbe es, damit es dem Wohle von uns EINEN dient, zur Erleichterung unseres Lebens ? Das Internet, so wie der technologische Fortschritt allgemein, ist Mittel zum Zweck … und wird in naher Zukunft an Bedeutung und Einfluss verlieren …

        Die ANDEREN sind antifragil unterwegs, wir EINEN dagegen immer fragiler werdend … weil die ANDEREN diesen Weg nicht gehen können … und notwendigerweise gar nicht gehen dürfen !

        Gruß Guido

      • federleichtes
        Mai 4, 2014 um 11:53 pm

        Reinkarnation oder nicht; Sinn oder nicht? Welche Rolle spielt das im Hier und Jetzt? Ob das, was ich heute in der Natur gesehen habe, sinnlos war, oder ob es sinnlos war, dass ich es gesehen habe – ob Susanne sagt, es sei sinnlos, sie zu lieben, oder ob ich sie liebe und sage, diese Liebe ist sinnlos, weil ich nicht weiß, ob ich inkarniert bin oder nicht, und sie lieber nicht liebe, weil ich nicht weiß, ob es meinem Karma schadet oder hilft – ich meine, geht’s noch schlimmer? Vorschläge erbeten!

        (Vielleicht sollte ich das Thema erst mal lesen.)

        Jedenfalls gab’s bei mir eine Wende, irgendwie, durch irgend was. Künftig mich bitte nicht mehr ernst nehmen, wenn’s überhaupt, und sei es nur versehentlich, jemals geschehen ist.

        Wo komme ich her, wo gehe ich hin.
        Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit kam ich aus einem dunklen Loch gekrochen – und werde in einem ebenso dunklen Loch wieder verschwinden. Gefressen von Würmern, die Vögeln als Nahung dienen, reinkarnierte ich dann als falsch singendes Rotkehlchen, als von Herrschaftsansprüchen befreiter Zaunkönig, oder, falls man mir Triebhaftigkeit nachweisen kann, als Schwanzmeise.

        Im Prinzip wäre ich vielleicht gerne inkarniert. Aber an der Sache ist ein Haken. Weil, natürlich nur bei manchen Menschen, die Annahme damit verbunden ist, das, was PERSÖNLICH vor diesem Leben war, würde dieses Leben ebenso bestimmen, wie das, was ich in diesem Leben PERSÖNLICH qualitativ leiste, das Leben danach PERSÖNLICH bestimmt. Klar, ist nur eine kleine Falle, denn Inkarnierter fängt an, in Gut und Böse zu DENKEN. Klar, was dann passiert? Wurde bereits einiges drüber geschrieben, und nichts davon hört sich wirklich im Sinne einer Minimalvernunft, die in der Lage ist, ein Leben friedvoll und glücklich zu gestalten, normal an.

        Insofern halte ich es persönlich mit der Inkarnation wie mit dem Sinn:.Beides ist möglich, für meine Lebensführung jedoch unnotig. Gäbe es einen lebensimmanenten Sinn, kann ich machen was ich will, gibt es keinen dem Leben immanenten Sinn, kann ich auch machen, was ich will. Gäbe es kein Wesen, das inkarnierte, und ich hätte gelebt, als wäre ich ein Wesen, und stellte sich heraus, dass es doch ein Wesen gibt, wäre es für meine beendete Lebensführung schnurzpiepegal. Bedeutet, ich habe mir das VORHER vernünftig überlegt, ob eine Lebensführung als Mensch mit Wesen oder Mensch ohne Wesen Vorteile oder Nachteile bringt. Cool, gell!

        Susanne antwortete gestern auf die Frage, ob Tiere über Menschen nachdenken können:
        „Die es konnten, sind ausgestorben“.

        Gruß in die Runde.
        Wolfgang

    • Defer
      Juni 9, 2014 um 3:13 pm

      „Sobald Defer C. Rains oder ähnliche mehr vorzuweisen haben als Teelichterleuchtung, nämlich eine diesseitige Positivbilanz,“

      Eine diesseitige Positivbilanz also… Wie soll die für Dich aussehen? Sicherlich anders als für andere *Individuen*. Du fragst nach einer universalen Antwort durch Individuen – merkst Du was? Die wirst Du *nicht* über andere bestätigt finden, Du mußt schon selbst ins Gefahrenland einsteigen. Jeder muß seinen eigenen Weg gehen, auch wenn es verführerisch scheint, sich die Wege anderer aneignen und überschreiben zu wollen. Funktioniert aber nicht. Und nun viel Spaß auf Deinem eigenen, individuellen Weg! Wenn Du mutig genug bist, ihn zu gehen…
      Und jetzt störe meine Kerzen nicht. 😉

  7. Mai 4, 2014 um 10:11 pm

    Ich mach’s jetzt nur mal kurz und bedanke mich für diesen köstlichen Artikel. Ich hab mich heut im Stillen kringelig gelacht. Also, ich habe ja wahrscheinlich Reinkarnation ohne „Klabautermannmethoden“ erlebt bzw. erlebe sie. Auch namentlich benennbar und hinzu eine Inkarnation wohl bewusst, die ne Menge hinterlassen hat. Aber das nur nebenbei. Ich erwähne es nur, weil ich dadurch einiges erzählen könnte, was die Dinge wohl sinnvoll beleuchten und Fragen beantworten könnte. Nur nicht heut Abend bitte 😉

  8. Mai 4, 2014 um 10:30 pm

    Den Kommentar von Bogus Predl möchte ich auch nicht vorenthalten:

    ich beziehe mich nur auf den titel, und gebe dazu meine eindrücke.
    sehr, sehr, sehr oft, denke ich mir über mein leben: danke, danke! ich hab doch so ein glück. und sehr, sehr, sehr oft denk ich mir: ich muss in meinem vorhergehenden leben ein richtiges mega, mega, mega ar******ch gewesen sein.
    ändere ich dadurch etwas? nicht direkt, weil ich ja aus meiner subjektiven sicht noch nichtmal verstehe warum ich leiden muss.

    andererseits kann man reinkarnation auch dahin münzen, dass ich mir selbst, wenn ich dann im alter von 120-125 (das hat mir der hyperraum geflüstert), im jahr 2097-3002, abtreten darf. und wenn ich dann ‚zuhause bin‘, hau ich mir selbst mal auf die fresse, weil ich so überheblich war, und mir dachte: das packst du schon.

    bleibt ein nenner: die dualität bleibt das schwein

  9. Mai 4, 2014 um 11:33 pm

    Claire Anna schreibt:

    Lieber Martin, die Frage setzt voraus, dass irgendein Bewusstsein, irgendein Wesen, singular oder plural, die ganze sache eingefaedelt hat, aus gruenden, wie zum beispiel verbesserung, schulung usw. meiner erfahrung nach ist das aber nicht an dem.

    reinkarnation geschieht einfach. weil naemlich energien noch nicht zur ruhe gekommen sind. wenn sie das tun, dann verschwindet der zauber. und so ist es auch ganz klar, dass wir nicht nur die gleichen fehler immer wiederholen, sondern sogar noch verschlimmern.

    es kommt alles darauf an, welche entscheidungen wir treffen, wie wir auf geschehnisse und wahrnehmung der geschehnisse reagieren. dabei ist das wort entscheidung eigentlich oft gar nicht so ganz zutreffend, denn es handelt sich um traumareaktionen, um kognitive dissonanzsituationen in denen unser denkvermoegen eigentlich recht behindert ist. genau so ist das universum entstanden. indem etwas erwachte und reagierte, auf total neues, selber ganz neu. sich dissoziierte. immer weiter. sodass wir, zum beispiel, aber auch jeder stein, teil dieses bewusstseins sind – de fakto abgeschnitten von der wahrnehmung des Ganzen.

    Diese wahrnehmung des Ganzen ist mit Erleuchtung gemeint. Daher sagen die Weisen, dass sie durch ihre Erleuchtung unendlich mitfuehlend wurden. sie beschimpfen weder menschen noch goetter fuer die zustaende die herrschen. und sie sagen uns, dass jeder von uns dadurch helfen kann, dass er selber erleuchtet wird und seine wahnsinnswahrnehmungsenergie aus dem spiel zieht. dadurch kommt immer mehr ruhe dann…..

  10. Mai 4, 2014 um 11:36 pm

    Bogus Predl:

    eine ganz andere frage stellt sich mir schon seit ner weile, nachdem mir energien usw relativ erklärt waren: wenn es die so genannte seele gibt, wo waren die seelen dann früher? ..ok, unsere geschichte ist verstunken und ein lug. aber es ist anzunehmen das es wirklich weniger bevölkerung gab. trotzdem hätte somit (ich lass die tiere mal aussen vor) jeder mensch eine seele gehabt. und heute sind wir 8 milliarden menschen? haben die seelen gewartet?
    oder die energie reicht inzwischen aus, dass eine seele mehrere körper bediehnt. daher gibts ja wohl auch öfter die zwillings-seelen, spiegel-sehlen, und selbst die DNA ist nicht mehr eindeutig

    Claire Anna dazu:

    eigentlich haben wir keine seele, wir sind seelen. seele bedeutet dann aber einfach bewusstsein, und alles bewusstsein ist teil des gorssen zersplitterten bewusstseins, welches sich aber wieder vereinigt nach und nach, wenn mehr und mehr teile entweder gefunden werden von groesseren stuecken und sozusagen einverleibt, oder sie wachen einfach auf, werden erleuchtet und entspannen die angestaute energie

    im uebrigen habe ich diese meinung nun erstens weil ich viel ueraltes zum thema gelesen und von lehrern gehoert habe, und zweitens, weil ich mich an viele leben erinnere, wovon einiges auch so ziemlich bewiesen ist, wenigstens fuer mich. und da ist das wunderbare dann: wenn man sich naemlich erinnert und dann dsas spiel nochmal spielt, dann kann man vieles aufloesen und energien freisetzen.

  11. Mai 5, 2014 um 8:20 am

    Wenn nun aber Probleme in unserem jetzigen Leben aus einem der alten Leben stammen?
    War es Zu-Fall, dass ich mir gerade diese Dokumentation über einen Aurachirurgen anschaute, in dem drei Heilungen von Dingen aus vorherigen Leben erfolgte:

  12. Mai 5, 2014 um 12:26 pm

    Hallo, Federleicht

    Dein Kommentar war mir aus der Seele gesprochen (falls ich eine habe oder eine bin).
    Ich halte es ebenso. So zu leben, dass man dem, was danach kommt, falls was kommt,
    gelassen entgegensehen kann – das ist es. Ob danach was kommt oder nichts kommt, ändert nichts an dem Leben, das ich JETZT lebe.

    Gedanken über Wiedergeburt und/oder Jenseits – ist das nicht die Sucht eines Geistes, der sich ins Endlose perpetuieren will? Ob ich nun ein Feuerwerk bin, das verglüht, ohne dass was übrig bleibt, oder ewiger Geist, der sich immer wieder neu gebiert – ist das wichtig?

    Auf der Suche nach dem Sinn leben wir unser Leben allerdings häufig „sinnlos“, will sagen, ohne die Zuhilfenahme aller unserer Sinne, schmecken, tasten, fühlen, riechen und beschränken uns aufs sehen, ggf. noch hören. Insofern: Liebe Deine Susanne also „sinnvoll“ – mit allen Sinnen, die Dir zur Verfügung stehen 🙂

    • federleichtes
      Mai 5, 2014 um 1:25 pm

      Übereinstimmung erlebe ich täglich. Als Erlebnis, aber auch als Grund-Schwingung. Ich glaube, diese Schwingung ist zeitlos, in dem Sinne, dass sie nicht (mehr) informativ determiniert ist. Das Jetzt ist ja zeitlos, nicht mehr bestimmt – richtungslos, also absichtslos. Dass die Schwingung Dynamik ist, und dass es Felder, Orte oder individuelle Erscheinungen gibt, die auch in dieser Schwingung existieren, und dass sich die im Grunde namenlosen Schwingungen (natürlich) begegnen, ist nicht wahrscheinlich, sondern real erfahren, immer wieder. Und ich schließe nicht aus, dass sich hier das Wesen der Wirklichkeit offenbart.

      Ja, Susanne lieben. Keinem Mensch in meinem Leben wollte ich so sehr helfen, wie ihr. Und kein Mensch in meinem Leben half mir so sehr, wie Susanne.
      Liebe, wie ich sie erleben durfte, braucht keinen Grund. aber sie braucht offensichtlich einen „Auslöser“. Villeicht besteht er in der Bewusstwerdung des „Feldes“ von Ur-Existenz. Wo alles gleich war, und auch gleich blieb. Wir erleben die Ur-Schwingung unterwegs, unverändert, ob’s bergauf oder bergab geht, ob wir dicht zusammen stehen oder einer von uns die Richtung wechselt, ob wir eine Feuerwanze beobachten oder einen Mäusebussard:
      Das Feld ist gleich, und es bleibt unabhängig von den Informationen, die uns erreichen, gleich. Irgend Etwas in uns schwingt einfach mit, ein X, mit dem wir das SIND, was wir nicht wollen können.

      Danke für Deine Offenheit. Menschen, die so sein können, begeistern mich schon sehr lange, und ich wusste bis eben nicht, warum.
      Öffnung zeigt Ausdruck,
      Ausdruck zeigt Einblick, und
      erst Einblick macht ein Einschwingen möglich.

      Dir einen herzlichen Gruß von
      Susanne und Wolfgang

      • Mai 5, 2014 um 2:58 pm

        Information ist immer dualistischer Natur, es muss eine Null im Gegensatz zur Eins oder Schwarz im Gegensatz zu Weiß geben. Sonst ist Information nicht möglich.

        Der Urgrund übersteigt jeden Dualismus, ist zeitlos, raumlos, struktur- und formlos.
        Er ist erfahrbar, aber nicht mitteilbar, weil jede Mitteilung schon wieder Information ist.

        Eins zu werden mit dem Jetzt,
        ins eigene Herz zurückzukehren
        und die Welt verwandelt sich.

        Euch beiden vielen Dank für das
        frühlingsleichte Foto.

        Herzliche Grüße
        Marian

        • federleichtes
          Mai 5, 2014 um 3:27 pm

          Wir (Runde) meinen, eine Lebens-Systematik entdeckt zu haben, dasWesen von Dynamik.
          Und unterscheiden erst mal in Daten und Informationen (hier als Plural, weil Einzahl „Datum“ eher nicht geläufig ist).
          Daten sind nicht entweder/oder; sie sind unbestimmt, praktisch ein Potenzial, Auf der traumatischen Ebene wird das Prinzip deutlicher/verdeutlicht.

          Im Leben vermuten wir eine Absicht, aus unbekannten Daten bekannte Informationen zu machen. (Im Anfang war DAS Wort, ein Wort, irgend etwas Unbekanntes, vielleicht eine – noch – nicht beschriebene Ursache)

          Leben könnte also einen Zyklus bedingen:
          Aus Daten Informationen machen, aus Informationen Bewusstsein machen.

          „Der Urgrund übersteigt jeden Dualismus, ist zeitlos, raumlos, struktur- und formlos.“

          Sehe ich auch so.

          „Er ist erfahrbar, aber nicht mitteilbar, weil jede Mitteilung schon wieder Information ist.“

          Sehe ich in etwa so.
          Praktisch funktioniert die Feld-Bereitung jedoch NUR über Informationen. Und zwar solche, die Traumatisierungen auflösen und damit –
          energetisch durch das Wandeln von Angst in freie Energie, und
          geistig-informativ das Wandeln von Verwirrungen in Klarheit
          ein anderes Feld bereiten.
          Eins, in dem die kausale Logik der Feindseligkeit nicht mehr reaktiv sein kann.

          Ja, frühlingsleicht.

          Danke für Deinen Auftritt, ist schwingungsmässig angekommen.

          Wolfgang

        • chattison
          Mai 5, 2014 um 4:39 pm

          Information ist immer dualistischer Natur, es muss eine Null im Gegensatz zur Eins oder Schwarz im Gegensatz zu Weiß geben. Sonst ist Information nicht möglich.

          Ich denke, dass das so mißverständlich formuliert ist.
          Ich denke, man sollte eher aufgreifen, was federleichtes en passant so leichthin dahin vermurmelte:

          Und unterscheiden erst mal in Daten und Informationen (hier als Plural, weil Einzahl “Datum” eher nicht geläufig ist).

          Das „Datum“ ist wortwörtlich „das Gegebene“.
          Doch ab wann wird das Gegebene zur Information und wodurch?
          Man erinnere das Zen-Koan:
          „Wenn ein Baum im Wald umfällt, aber keiner da ist es zu hören, ertönt dann überhaupt ein Geräusch?“

          Schwarz ist nicht per se da, sowenig wie weiß.
          Erst durch den Beobachter wird es schwarz oder weiß.
          Man erinnere diesbezüglich auch „Schrödinger´s Katze“.
          (https://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%B6dingers_Katze)

          Also informiert jetzt der Beobachter die Farbe darüber, ob sie schwarz oder weiß ist oder wird das Bewusstsein informiert durch die Farbe Schwarz oder Weiß?
          Und was, wenn die Farbe weder schwarz noch weiß ist oder wenn sie mal schwarz, mal weiß ist oder wenn sie irrtümlich für eine Farbe gehalten wird, weil unser Auge nicht sehen kann, was es in Wirklichkeit ist und von daher das der eigenen Wahrnehmung nächstmögliche heraus interpretiert?

          Das Gegeben IST. Erst mal und nichts weiter.
          WAS es ist, entscheidet der Beobachter in weiten Teilen – durch den Filter seiner Wahrnehmungsorgane, seiner neuronalen Verarbeitungsmodi, seiner Konditionierungen, seiner Affinitäten etc.

          Man erinnere diesbezüglich einfach nur die Weltinterpretation von Synästheten, sogenannten „psychsich Gestörten“, schlicht Betrunkenen, Drogenkonsumenten etc.

          Der Dualismus ist keineswegs dem „Datum“ und damit allen Daten immanent, er wird erst erschaffen durch ein Bewusstsein, das selbst leider erst mal nur über duale Abwägung (siehe auch 2 Augen, 2 Ohren, 2 Nasenlöcher, 2 Gehirnhälften) sich orientiert.
          Unser Gehirn braucht, weil es bedauerlicherweise im Rohzustand so konzipiert ist, starke Kontraste, um überhaupt Muster erkennen zu können.

          Strömung eines Wassers kann der Mensch nur wahrnehmen, wenn er sich in ihr befindet, wenn er einen Vergleichsmaßstab hat, z.B. ein Ufer.
          Für einen Fisch gilt diese Voraussetzung nicht.
          Ein Fisch navigiert anders als es ein Mensch tut und hat noch nicht einmal die Idee von „Strömung“.

          Was bedeutet das?
          Die Idee von etwas bestimmt ihre existentielle Bedeutung.
          Das Etwas ist so oder so natürlich da, aber ob es als herausragend („existierend“) wahrgenommen wird und welche Bedeutung ihm beigemessen wird(sic!) ist nicht Etwas-immanent, sondern eben ein Attribut durch den Beobachter.

          Wenn ich eine Info im Netz lese, dann ist es auch keineswegs zwingend, wie diese Info verstanden wird, was jemand daraus zu erlesen vermag und was diese Info auslöst oder auch nicht.
          Allein daran kann man leicht ersehen, dass diese Form der Informationshteorie gewaltig hinkt.
          Es gibt eben nicht nur „1“ und „0“, die bits und bytes gibt es, weil Computer dieser Generation gar nicht anders arbeiten können!

          Aber nur, weil jemand die Finger zum Rechnen braucht, heißt das nicht, dass Infinitesimalrechnungen unmöglich sind^^

  13. Mai 5, 2014 um 3:52 pm

    Wie immer sich das Alles nennen mag, ob wir wiedergeboren werden oder nicht, Karma, Reinkarnation…..keine Ahnung, nur angelesen, was Freude bereiten kann, wirklich.

    Wolfgang deutete es an, ich sags nochmal so wie mir der Schnabel gewachsen ist.
    Wenn das Thema einen Sinn hat, dann den uns darauf aufmerksam zu machen, dass lieblose Handlungen Folgen haben. Wir also lernen sollten und müssten (wie ich solche Worte eigentlich hasse) liebevoll zu handeln. Immer. Liebe bedeutet natürlich u.a. klare Grenzen aufzuzeigen und verliert sich niemals in irgendwelchem Gewäsch. Dafür sind wir hier.

    „Gedanken über Wiedergeburt und/oder Jenseits – ist das nicht die Sucht eines Geistes, der sich ins Endlose perpetuieren will?“- Suche wird zur Sucht, ist Flucht, vllt. sogar Fluch? Weil abgelenkt vom Leben.

    Weiter oben stellte noch jemand die Frage nach der Anzahl der Menschen, die gegenwärtig gerade auf Gaja leben. Da gibt es natürlich nur vage Antworten. Die Erde selbst geht im Moment gerade durch besondere Zeiten, was auch eine Änderung ihrer Schwingungfrequenz beinhaltet. Kreuzt den galaktischen Äquator, steht in gerader Linie zu Sonne und galaktischem Zentrum, was so oft nun auch wieder nicht der Fall ist. (Entschuldigt, ich hatte die Zahlen mal im Kopf, bin jetzt aber zu faul zum Suchen.) Die Energien werden sich wandeln. Wer jetzt hier ist hat seinen unbewussten Anteil daran, will teilhaben an der Wandlung der Erde.

    Frühlingsgrüße in die Runde
    Martina

    • federleichtes
      Mai 6, 2014 um 1:38 am

      „… dass lieblose Handlungen Folgen haben.“

      Das lernen wir?
      Wau, ich lernte, dass liebelose Handlungen sehr erfolgreich sind, und gerade die Lieblosen überhaupt keine Veranlassung generieren können, etwas anderes zu lernen, als ihre Lieblosigkeit weiter und weiter und weiter zu kultivieren.

      “Gedanken über Wiedergeburt und/oder Jenseits – ist das nicht die Sucht eines Geistes, der sich ins Endlose perpetuieren will?”- Suche wird zur Sucht, ist Flucht, vllt. sogar Fluch? Weil abgelenkt vom Leben“

      Bibel: Leben IST der Fluch. Bitte nicht zu sehr sublimieren.
      Was hältst Du von: Leben ist die Flucht aus dem Fluch der Sucht?
      Warum denke ich gerade an manische Energieräuber?

      Wie viel Menschen hier leben?
      Gestern zählte ich schon mal Drei: Waltraud, ein pensionierter Feuerwehrmann und mich. Boah, keiner hatte Lust, weiter zu zählen. Strahlende Gesichter standen in gerader Linie zum Glücksplaneten Fortuna. Klar, ich hatte auch mal Zahlen im Kopf, bin aber auch zu faul zum Suchen. Zahlen, was sind die wert? Wenn sie Werte beziffern, die unwert sind?

      Dir einen guten Tag.

      Wolfgang

      • Mai 6, 2014 um 10:07 pm

        „Wau, ich lernte, dass liebelose Handlungen sehr erfolgreich sind, und gerade die Lieblosen überhaupt keine Veranlassung generieren können, etwas anderes zu lernen, als ihre Lieblosigkeit weiter und weiter und weiter zu kultivieren.“
        Das ist wohl eine Frage der Perspektive, die jemand gerade einnimmt. Es ist auch eine Frage wie erfolgreich; reich an Folgen; definiert wird.
        Was sehen wir im Umfeld, was sehen wir fast vor unserer Haustür, was sehen wir weltweit? Wenn die Eskalation von Gewalt und Krieg nicht Folge liebloser Handlungen ist, was ist sie dann? – Ich schrieb es hier schon des öfteren, Krieg beginnt ganz im Kleinen, beim Krieg gegen uns selbst, der entsteht aus einem Mangel an Liebe für uns selbst, zu lieblosen Handlungen gegen uns selbst führt. Äußert sich weiter im unmittelbaren Umfeld, steigert sich, dehnt sich aus usw.

        Leben ist die Flucht aus dem Fluch der Sucht? Ja, gut.

        Eben, was sind Zahlen wert? Dem Leben nichts und den Hummeln heute auf meinem Weg auch nichts. Womit das Thema vllt. erstmal erledigt sein mag.

        Abendliche Grüße
        Martina

        • federleichtes
          Mai 6, 2014 um 11:08 pm

          Der so genannte Überlebenstrieb rechtfertigt ja eine ganz andere Kausalität: Die des Stärkeren.
          Dass der Tod Handlungen für das Überleben ad absurdum führt, scheint noch Niemandem im Lager des Brachialismus aufgefallen zu sein.

          Heute Mittag dachte ich an das Lebensziel, als anständiger Mensch sterben zu wollen. Das macht Sinn, gell. Hehere Worte lese ich manchmal auf Grabsteinen, Leider steht da nichts, über deren Hinterlasenschaften, und leider steht auf den Grabsteinen von Menschen, die anständig und arm starben, nicht „Arschloch“.

          Brachialismus bringt den Erfolg, den Feindseligkeit bringt: Leid für die Einen, Ehre für die Anderen. Wer diese Systematik nicht als Fluch beobachten kann, hat bereits zu viel gelitten oder ist unanfechtbar reich. Am ärmsten dran sind für mich die Menschen, die verflucht dazu sind, Gott und die Welt, wie sie nun mal ist, zu verfluchen.

          „Wenn die Eskalation von Gewalt und Krieg nicht Folge liebloser Handlungen ist, was ist sie dann?“

          Gewalt und Krieg trifft immer die Schwächeren, damit es – wenn das Gesetz der Harmonie stimmt – Kriegsgewinnler geben kann. Gibt es sie, die Massenmörder, die, die keine Liebe brauchen, sondern leben von der Lust, wenn Blut fließt und verbrannte Erde nach neuen Gewinnen riecht?

          Die Massenmörder saßen immer in der ersten Reihe, und lächelten wohlwollend, wenn die Hinterbliebenen die Trümmer sortierten. Falls dieser Typus auch reinkarniert, was sollen wir im Sinne von Karma glauben? Dass sie das nächste Mal Trümmer sortieren oder wie Hunde verscharrt werden? Oder lernten sie, auch die letzten Reste von Mitgefühl zu beseitigen und kommen als die besseren, die perfekteren Massenmörder zurück?

          Soll inkarnieren, wer will, wer muss oder wer soll. Wir sind jedenfalls da. Basta, Amen, Servus.

          Gruß
          Wolfgang

          • Mai 7, 2014 um 8:09 am

            Mir sagte mal einer, dass die Herrschenden gemeinsam einen Krieg vereinbarten, um eine Reduktion zu vieler junger, starker, möglicherweise revoltierender Männer in ihrem Volk zu reduzieren. Also Krieg nicht nur um der Machterweiterungwillen sondern allein diese nachhaltig zu sichern, auf Tote komm raus …

        • Mai 7, 2014 um 1:15 pm

          Hallo Wolfgang, ich hab das jetzt gelesen, bin damit einverstanden, meine aber das Thema ist überhaupt nicht erschöpfend von allen Seiten durchleuchtet. Heute Abend oder morgen mehr dazu.

          Für Martin; ich kenn das Thema als Frage die da lautet: „Warum schicken alte Männer junge Männer in den Krieg?“

          Liebe Grüße Euch beiden und ich wünsche Euch von Herzen einen schönen Tag
          Martina

  14. Mai 5, 2014 um 6:17 pm

    Hallo zusammen,

    danke für eure erklärenden Worte. Als ehemaliger Kantianer stimme ich darin überein, dass sich die Erkenntnis nicht nach dem Ding, sondern das Ding nach unseren Erkenntnismöglichkeiten richtet. Das „Ding an sich“, ob nun Gegenstand, Potenzial, Energie, Schwingung, Skalarfeld oder was auch immer entzieht sich unserer Wahrnehmung, zumindest der Wahrnehmung über Wahrnehmungsorgane, neuronale Strukturen etc. pp.

    Wahrnehmungen funktionieren über das Setzen von Unterschieden, und … bumms … ist man schon mitten drin in der dualistischen Welterfahrung.
    Was nicht über unsere Wahrnehmungsorgane, neuronale Strukturen … wahrgenommen wird, ist ungeteilt, daher nenne ich das zeit- raum- und sonstwie-los. Also auch bewegungs-los. Hoppla, was ist dann mit Dynamik? Gibt es Dynamik ohne Bewegung?

    Warum macht ihr trotzdem Aussagen über dieses Ungeteilte, das sich jedem Begreifen doch entzieht? Warum bleibt ihr auf halbem Weg stehen? Geht doch noch einen Schritt weiter und setzt euch damit auseinander, dass auch Dynamik oder sich wandelnde Energien immer noch in der dualistischen Welterfahrung angesiedelt sind. Auch Dynamik hat einen Gegenpol, nämlich Ruhe. Auch wandelnde Energien haben einen Gegenpol, nämlich das sich ewig gleich Bleibende.

    Wenn ihr im Leben die Absicht vermutet, aus unbekannten Daten bekannte Informationen zu machen, verabsolutiert ihr da nicht den Wert der Information? Hey, hallo … und was, wenn das Leben absichtslos ist?

    Das Universum war schon mal ein gigantisches Uhrwerk, das der erste Beweger in Gang gesetzt hat. Passend zur Industriellen Revolution.

    Jetzt ist das Univerum ein gigantischer Computer, der unstrukturierte Daten in Informationen verwandelt. Passend zum Informationszeitalter.

    Leute, lasst doch einfach mal los und vergesst die Dynamik, die Lebens-Systematik, die Felder, Daten, Informationen, Schwingungen und worüber ihr euch sonst noch den Kopf zerbrecht.

    Seid doch mal frei wie die Vögel auf dem Felde oder oben das Rotkehlchen in seinem Buchenzweiglein. Oder habt ihr etwa Angst???? 🙂
    Nee, nicht im Ernst … oder?

    Herzlich-leichte Grüße

    Marian

    • federleichtes
      Mai 6, 2014 um 1:17 am

      Starker Tobak!
      Schwanke noch, ob ich nur das Thema los lassen sollte, oder mich in die Psychiatrie einweise, und es dort weiterführe.

      Mein Problem ist, das Leben als nicht-absichtsvoll zu bewerten. Weil es unter dieser Prämisse KEINE Art von Erfolg geben dürfte. Was sollte also Menschen antreiben, wenn nicht eine Erfolgsabsicht des Lebens. Warum gibt es den Sexualtrieb, wenn nicht, weil Leben mehr Menschen auf diesem Planeten will?

      Ist das Nicht-Absichtsvolle nicht eher Entscheidungshilfe für Selbstmörder, die so verwirrt sind, dass sie ausblendeten, auch zum Selbstmord gehöre Absicht und vollzogen sei er ein Erfolg?

      Menschen sind sozial bedürftig. Isoliert man einen, kommt der Wahnsinn. Was kommt, wenn man das Erfolgsstreben los lässt und sich selber isoliert? Nirwana?
      Warum erhoben sich die sieben Todsünden zur Regel? Wie wehrt man sich gegen den krebsgeschwürartigen Wahnsinn?
      Warum brachte Leben mehr als Schleimpilze hervor?
      Warum also tauchen Fragen auf, und woher kommt der Trieb, sie beantworten zu wollen?

      Okay, Wissenschaft, Glauben und Informationskultur schafften es nicht, die einfachte aller Fragen zu beantworten, was Leben überhaupt ist. Scheinbar, so ließe sich argumentieren, braucht es diese Information auch nicht. Aber wir dürfen uns fragen, so lange wir es in einer zunehmend feindseliger werdenden Welt noch können, ob des fehlende Wissen über das Wesen des Lebens eben diese Feindseligkeit begünstigt. Woraus sich die Frage ableitet, ob das Wissen über die Feindseligkeit dieser zum Beispiel die Energie entziehen und sie damit besiegen könnte.

      Streitbar ist mir, ob es überhaupt einen Gegenpol zur Dynamik gibt. Zur Liebe gibt es auch ja keinen. Zwar mag es unveränderliche Gesetze zur Steuerung der Dynamik geben, zwar mag es eine unveränderliche Absicht zur Initiation der Lebensdynamik gegeben haben, aber dieses vom Wesen her (nur) beschreibende Beiwerk (Bewusstsein?) von der Dynamik (systemisch) abzutrennen, halte ich für nicht statthaft. Beschreibe ich ein Auto, ändert das nichts am Auto, es sei denn, die VOLLSTÄNDIGE Beschreibung würde das Auto zerstören. Komme keiner auf den Gedanken, es handele sich nicht um die Beschreibung eines Autos!

      Für mich stellte das Leben (oder der Lebensgeist) selber die Frage nach seinem Sinn. Er erfand auch die Sprache, damit Menschen diese Frage stellen können, und Ohren. Drum höre, was das Leben dir zu sagen hat. Und suche nach Antworten auf die von ihm gestellten Fragen. Oder los lassen vom Lebenskonzept? Das fällt verhungernden Kindern in der Vierten Welt etwas leichter, als Menschen, die offensichtlich berufen wurden, Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen.

      Letztlich, das ist meine Meinung, steht es Menschen grundsätzlich nicht zu, weder die Sinnfrage zu stellen, noch sie zu beantworten. Dass sie es tun, mag eine andere Bedeutung haben, zum Beispiel einem Eigensinn im Sinne eines Eigen-Interesses auf die Spur zu kommen. Wenn sich dieser Eigen-Sinn ausdrückt in einer Diskussion über Re- und Inkarnation, muss diese Diskussion ja nicht enden mit dem Blick auf Menschliches. Gerade dann nicht, wenn Mensch etwas „Göttliches“ IST und im Menschen (damit) eine konkrete Absicht wurzelt. Zweifel daran, dass Leben dem Menschen eine Lehre sein könnte, halte ich für angebracht. Die Frage, ob es dem Lehrer ums Lernen geht, wird gerne absurdiert. Bitte sehr, wir haben ja noch nicht fertig.

      Mir ist gerade bleischwer – ich werde sofort schwimmen lernen.

      Herzliche Grüße sendet Dir
      Wolfgang (ohne Susanne, die diesen Unfug niemals zustande brächte)

      Mein Wappentier: Vollmeise

      • Mai 9, 2014 um 7:40 am

        „Zur Liebe gibt es keinen Gegenpol“ – Genau!

        Liebe ist nämlich ein Paradoxon, das bereits aus zwei gegenläufigen, unvereinbaren Tendenzen besteht. Einmal ist es die Hinwendung, die Sehnsucht nach dem Anderen, bis hin zur Verschmelzung oder zum allseits bekannten Fressen und Gefressenwerden, das nichts anderes ist als das vollständige Aufgehen im Anderen.

        Andererseits ist Liebe der Respekt, dem Anderen den Raum zu lassen, den dieser zur Entfaltung und zum Aufblühen benötigt. Liebe beinhaltet also auch die Tendenz zur Distanz, zum Raumlassen, zur Trennung und Abwendung, um den Anderen nicht zu erdrücken oder vor lauter Liebe zu fressen.

        Auch die Selbstliebe gehört dazu, der Wunsch, sich selber zu entfalten und dem Ausdruck zu verleihen, was man ist. Nicht umsonst heißt es, dass Liebe die einzige Kraft ist, die den Ausgleich zwischen Altruismus und Egoismus schafft.

        Der Form gewordene Ausdruck dieses Paradoxons ist das Leben, ist das SEIN. Sogar die Physik lässt sich so begreifen, als Geschichte zwischen Bindungskräften, von denen die erste wohl die Gravitation ist, und distanzhaltenden Kräften, zu denen die Ausdehnung des Universums gehört.

        Liebe ist der Urgrund von Allem, und Alles, was ist, ist Ausdruck dieses Paradoxons. Insofern ist alles göttlich, nicht nur der Mensch, sondern auch der Schleimpilz, und vielleicht versteht der Schleimpilz viel mehr von diesem Geheimnis als wir.

        SEIN bzw. LEBEN ist doch also bereits die Erfolgsgeschichte, die darin besteht, diese gegenläufigen Tendenzen dennoch unter einen Hut oder in ein dynamisches Gleichgewicht zu bringen. Die Erfolgsgeschichte woanders zu suchen – „Warum schreibst Du mir Liebesbriefe?“, fragte Gott. „Ich bin doch hier.“

        Liebe lässt sich nicht begreifen und schon gar nicht manipulieren. Das aber wird suggeriert, wenn man mit einem technisch-wissenschaftlichen Vokabular über sie redet: als Dynamik, Energie, Frequenz, Schwingung, Feld. Diese Sprache kommt aus einem Bereich, in der man das Gefühl negiert oder ignoriert, wie man alles, was subjektiv oder einzigartig ist, in den Wissenschaften negiert oder ignoriert.

        Liebe ist aber nicht nur eine höchst objektive, sondern auch eine höchst subjektive Angelegenheit, und der Ort, wo man was über sie erfährt, ist das Herz und nicht das Hirn.

        Liebe ist nicht Wissenschaft, sondern Poesie.

        • federleichtes
          Mai 9, 2014 um 12:36 pm

          „Liebe ist nämlich ein Paradoxon, …“

          Was wir großartigen Menschen Liebe nennen, gilt immer noch als Rätsel.
          Was, wenn es diese Liebe noch gar nicht gibt, sondern Leben sie entwickelt – und sich damit das Paradoxon auflöst?

          Sie sagen es ja bereits:
          „SEIN bzw. LEBEN ist doch also bereits die Erfolgsgeschichte, die darin besteht, diese gegenläufigen Tendenzen dennoch unter einen Hut oder in ein dynamisches Gleichgewicht zu bringen.“

          Wenn Leben Lieben-Lernen ist, warum sollte das nicht bedeuten, dass, wie Crowley es formuliert, „Liebe unter Willen“ eine durch Bewusstsein kontrollierte Energie meint?

          „Liebe lässt sich nicht begreifen und schon gar nicht manipulieren.“

          Wenn eine ‚Neue Liebe‘ das Entwicklungsziel von Leben ist, lässt sie sich natürlich nicht begreifen; aber erahnen, wohin Leben steuert.
          Manipulieren lässt sich derzeit das, was wir für Liebe (die es noch nicht gibt) halten. Wir nennen diese Energie Emotion bzw. ein Mischung aus Emotion und Liebe in ihrem derzeitigen Entwicklungsstand.
          Gerne wird davon gesprochen, der Mensch unterliege Prüfungen. Und was, wenn nur die aktuelle Fähigkeit DER Liebe geprüft wird? Taugte sie den Ansprüchen (der Entwicklungsabsicht), gäbe es dann noch Leben?

          Wenn Lieben-Lernen ein Muss ist, und Leben dem dient, wie kann Leben dann Sünde sein?

          Danke und Gruß
          Wolfgang

    • Mai 6, 2014 um 1:49 am

      Dass wir EINEN diese Möglichkeit des Denkens und Interpretierens haben ist ja kein Zufall, sondern eine Absicht im Rahmen einer zielgerichteten Notwendigkeit. Nicht der Inhalt dieser Gedanken und Interpretationen steht hier im Vordergrund, sondern die Möglichkeit an sich, welche den ANDEREN in dieser Form nicht “gegeben“ ist … obwohl ich von einem herrlichen Buch weiß, worin sich Finken sehr große Gedanken machen 😉

      Täten wir bereits, was für die ANDEREN ganz natürlich ist, hätten wir ALLE, die ANDEREN, wie wir EINEN, ein ganz A N D E R E S PROBLEM

      Gruß Guido

  15. Mai 6, 2014 um 12:20 pm

    D

  16. chattison
    Mai 6, 2014 um 1:23 pm

    Streitbar ist mir, ob es überhaupt einen Gegenpol zur Dynamik gibt.

    Die maximale Entropie wäre das „Gegenteil“ von „Dynamik“.
    Gegenteil stimmt natürlich insofern nicht, bzw, ist ein irreführender Begriff, als eben genau diese Dynamik dorthin führt.
    Dynamik ist also nicht gegengewandt/anti, sondern zugewandt/pro Entropie.

    Man kann daran also leicht erkennen, dass es generell keinen Dualismus im Sinne dieses Wortes geben kann.
    Denn jedes Gegenüber bedingt sein gegenteiliges Gegenüber.
    Da also eine Wertung vornehmen zu wollen ist sinnlos.
    Selbst das Schlechte hat ja sein Gutes, gerade deswegen, gell?^^

    Das, was für Dualismus gehalten wird, sind nur Werteskalen für Unterschiedlichkeiten zwischen den Maximalpolen, die selbst aber keine eigene Wertigkeit besitzen können, da diese sich in summa sowieso durch die gegenseitige Bedingtheit aufhebt.

    Der Fehler liegt also nicht in der Feststellung von Dualismus = Unterschoiedlichkeiten, sondern in dem Versuch einer Bewertung und Verabsolutierung von diesen Bewertungen!

    Letztlich, das ist meine Meinung, steht es Menschen grundsätzlich nicht zu, weder die Sinnfrage zu stellen, noch sie zu beantworten.

    Die Sinnfrage zu stellen macht schon aus sich selbst heraus keinen Sinn, da um den Sinn einer Angelegenheit ermitteln zu können, alle relevanten Momente erkennbar, begreifbar und verwertbar sein müssten, was defintiv für jeden Menschen zu jeder Zeit unmöglich war, ist und sein wird.
    Siehe dazu gerne mal wieder Schrödinger:
    – man kann nicht alle Anfangsbedingungen wissen und vor allen Dingen nicht genau genug.
    – man kann nicht wissen, ob die Beobachtung des Sujets dieses verändert oder nicht bzw. inwieweit dies der Fall wäre, ließe sich ebenfalls nicht abschätzen.
    – es gibt Bereiche in einem System, die durch das System selbst weder erklärt noch widerlegt noch bewiesen werden können.
    Wer die maximale Begrenztheit menschlichen Erfassungsvermögens negiert, ist dazu also auch nicht diskussionsfähig.

    Sinn ist Absicht, Zielbezogenheit.
    Man kann ja noch nicht mal von einem einzigen Menschen sagen, welchen „Sinn“ seine Existenz da habe – wie wenig wohl erst in Bezug auf ein ganzes Universum???
    Selbst falls die Existenz eines Menschen einen ganz bestimmten Sinn haben sollte – rein hypothetisch gemutmaßt – ist dieser Sinn aus den oben angeführten Gründen nicht ermittelbar – nicht für den betroffenen Menschen selbst und erst recht nicht für andere.

    Das, was im allgemeinen als „Sinn des Lebens(für das Individuum wie das Ganze) verkauft wird, ist ja nichts anderes als die Verhaftung (doppelter Wortsinn) des Geistes an/durch eine Logik (Option I), die ja nur solange funktioniert, wie man bereit ist die dualistische und damit wertende Sicht der Dinge als die einzig richtige zu akzeptieren.
    Nach der Logik muss es einen Sinn geben, denn die Logik fordert aufgrund ihrer Struktur die Voraussetzung eines Sinnnes, denn sonst wäre der Versuch, logische Aussagen zu tätigen bereits selber sinnlos.
    Denn die Logik fordert aufgrund ihres Ausschlussverfahrens eine „richtige“ Antwort und die Prämisse von „Richtigkeit“ erfordert wiederum eine „Sinnhaftigkeit“.
    Was Sinn macht ist nämlich richtig, bzw. das Richtige macht Sinn – gemäß Logik.

    Die Logik als ultimative Referenz der Welterklärung findet aber genau durch sich selbst bereits dort ihre frühen Grenzen, wo man ihr Ausschlussverfahren nach ihren eigenen Regeln einer Prüfung unterzieht und überrascht feststellen muss, dass die genau diese Logik ihr Ausschlussverfahren selbst as absurdum führt – was genau durch Schrödinger et.al. (Gödel, Heisenberg…) bereits belegt wurde.

    Man kann auch einfacher im Sinne eines federleichtes argumentieren:
    Macht es Sinn Spaß zu haben, wo man die Zeit doch auch für den „Sinn des Lebens“ (wer immer den denn auch definiert) einsetzen könnte?
    Macht es Sinn sich an Schönheit zu erfreuen, ohne Profit oder Verbesserung des Ganzen oder seiner Teile?
    Macht es Sinn Sinnloses zu tun, wenn das jeglicher Logik zum Hohn meistens geschieht und vermutlich der beste „Beweis“ dafür ist, dass die Logik des Sinns komplett unlogisch ist – denn wenn das Leben einen Sinn hätte, was für einen Sinn hätte es dann zuzulassen, dass dieser Sinn durch Un-Sinn negiert, sabotiert wird (Ungefähr so, als würde man das schnellste Auto der Welt bauen, um die ultimative Geschwindigkeit zu erreichen, aber nur einen 1. Gang miteinbauen?)
    Macht es Sinn einen Atemzug zu tun, nur um noch einen zu tun, wenn das Ganze eh immer und ausnahmslos atemlos im Grab endet?

    Da kann man nur sagen: JA.

    PS: Mit ´ner Vollmeise ist man bereits frei von jeglicher Angst^^

  17. federleichtes
    Mai 7, 2014 um 11:57 am

    @ Martin
    „Mir sagte mal einer, dass die Herrschenden gemeinsam einen Krieg vereinbarten, um eine Reduktion zu vieler junger, starker, möglicherweise revoltierender Männer in ihrem Volk zu reduzieren.“

    Lieber Martin,

    man kann über SONSTWAS SONSTWIE spekulieren.
    Spekulieren scheint mir eine sehr grundsätzliche Wesensart zu sein. Ich kenne keinen Spekulatör, und mein Frisör heißt Susanne. Ich kenne wohl Menschen, die Fakten schafften – und Fakten schaffen können; das müssten dann Faktöre sein. Fakten schaffen ist für das Schaffen von Bewusstsein alternativlos. Fakten schaffen heißt, Erfahrungen sammeln:
    Dann hasse wat, dann bisse wat.

    Erfahrungen sammeln bedeutet, ´zu lernen, das Erlebte richtig zu interpretieren. So also, dass man den Frieden im Innen und im Außen schaffen und bewahren kann. Das Gegenteil von Pragmatören sind dann wohl Spekulatöre.

    Es gibt dann wohl irgendwie zwei Welten. Eine für die Pragmatöre, und eine andere für die Spekulatöre. Wenn sie aufeinander treffen, scheint Ärger (Feindseligkeit) vorprogrammiert zu sein. Weil der Eine denkt, um etwas besser tun zu können, während das Tun des Anderen im Denken (Schaumschläger, Hirnwichser, Reiter auf künstlicher Welle) besteht. Sollte es einem Pragmatoren jemals gelungen sein, einen Spekulatoren gewaltfrei auf das Feld zu führen, wo handfeste Lebensfreude gelebt wird?

    Spekulatöre wollen diskutieren, recherchieren, psalmodieren. Sie repräsentieren die Lernunwilligkeit des Geistes, wollen autark sien, ohne zu merken, dass sie süchtig sind. Insofern scheinen sie nur, wenn sie in einer halben Stunde zehn tiefschürfende Themen abhandeln, flexibel zu sein Sie haben das Denken nicht gelernt, um in die Freiheit zu wachsen, sondern um eine Geschicklichkeit zu entwickeln, die ihren Tod verbirgt. Geist ist nicht das, was wir glauben, dass er ist.

    Stell Dir vor, es war Krieg,
    feindseliger Geist war erfolgreich,
    und Alles ist unlebendig.
    Dann ist dieser Geist NICHTS.

    Ein bisschen verkehrte Welt, gell, dass Menschen vor dem ‚Geist des Todes‘ Angst haben, während der ‚Tod des Geistes‘ die eigentliche Problematik ist – und Geist vor ihnen Angst haben müsste.
    Was wohl geschieht, wenn diesem Geist, die weitere künstliche Ernährung versagt wird. Und wie werden ihre Vasallen, wenn sie merken, Wurm in einer potenziellen Leiche zu sein, darauf reagieren.
    Ja, mein Lieber, wir haben noch nicht fertig.

    Dir einen guten Tag.
    Wolfgang

  18. federleichtes
    Mai 7, 2014 um 2:18 pm

    @ Martina

    ‚Für Martin; ich kenn das Thema als Frage die da lautet: “Warum schicken alte Männer junge Männer in den Krieg?”‘

    Gab’s da nicht eine Geistgott-Gottgeist, der keine anderen Götter neben sich duldete? Warum reflektiert Martin Kooperation positiv und Konkurrenz negativ? Stachel im Fleisch? Warum postulierte man Eifersucht-Neid-Stolz als Todsünde? Weil sie lebensfeindlich Eigenschaften sind? Jedenfalls wird dieses Todsünden-Postulat nicht von einem Gott kommen KÖNNEN, der selber mit diesen Eigenschften beschattet ist.

    Der eifersüchtige Gott ist kein Gott.

    „Liebe Grüße Euch beiden und ich wünsche Euch von Herzen einen schönen Tag“

    Um etwas wirklich Anderes geht’s hier auch nicht, zu sein, was man den Anderen gerne wünschen kann.

    Mir geht der Geist hier gerade etwas auf das Dingsda-Gehänge. Draußen sprießt’s und blüht’s, und hier scheint mir vordergründig die Kohlenschaufel im Keller zu wackeln. Egal. weiter.

    Auch Dir herzliche Grüße.

    Wolfgang

    • Mai 8, 2014 um 8:45 pm

      Hallo Wolfgang, hallo in die Runde,

      so ganz unbeabsichtigt landeten wir ja nun über das Thema Reinkarnation beim Thema Krieg und Frieden. Jedenfalls ist das mein Empfinden. Und mir wichtiger.

      „Der so genannte Überlebenstrieb rechtfertigt ja eine ganz andere Kausalität: Die des Stärkeren.“ Da liegt meiner Ansicht nach die Krux. Kausalität, Ursache und Wirkung, Wirkung die wieder Ursache wird, Linearität implizierend. Irgendwann triffft selbst der Stärkste auf jemanden mit noch stärkerem Überlebenstrieb.
      Der Überlebenstrieb hat noch andere Möglichkeiten sich zu entfalten.
      Die Tierwelt macht es vor, jedes Bienenvolk, jedes Ameisenvolk….Zusammenarbeit und Kommunikation haben diesen Spezies über die Jahrmillionen geholfen zu überleben, sich über (fast) die gesamte Erde auszubreiten.
      Ich meine es ist auch für Menschen ein Weg. Durch wahrhafte Kommunikation und Zusammenarbeit werden Ursachen gesetzt, die ganz andere Möglichkeiten der Wirkung in sich tragen, als die Macht des Stärkeren, wo das Recht fertig im Sinne von kaputt ist .
      Hier versuchen wir das zu praktizieren und es gelingt doch einigermaßen, finde ich. Es ist natürlich ein Lernprozess.

      Karma mit der Schuldfrage zu verbinden halte ich für nicht statthaft. Weil es um Schuld nicht geht, auch nicht um das Abtragen von Schuld. Kann es ja gar nicht, da Schuld eine Illusion ist die uns implementiert wurde, weil zur besseren Manipulation und Unterdrückung bestens geeignet.

      Erbsünde – in meinen Augen der Mangel an Freude, im Leben, beim Sex und bei der Kindeszeugung. Womit dem werdendem Mensch schon das erste unbewusste Mangelgefühl das sich zum Trauma auswachsen kann, was es meist auch tut, in die Wiege gelegt wird.

      Liebe Grüße
      Martina

      • Mai 8, 2014 um 8:54 pm

        Das wir auf dem Weg in eine andere Gesellschaft sind, darüber spricht Alexander Wagand in den 55. Tagesenergien. Zwar sehr lang, aber ein haufen Spannender Fakten:

  19. Mai 9, 2014 um 4:32 pm

    Lieben-Lernen ein Muss?

    Bewegt denn der Baum seine Blätter?

    Ist es nicht vielmehr der Wind, der die Blätter bewegt?

    Kann der Baum denn jemals lernen, der Wind zu sein?

    Der Baum lauscht dem Wind.

    Ich lausche der Liebe.

    Ich höre sie in allem.

    Kann ich sie deshalb?

    • federleichtes
      Mai 9, 2014 um 7:03 pm

      Baum bewegt seine Blätter aus sich heraus.
      Und sie fallen herunter, ohne dass es des Windes bedürfte.

      Der Liebe lauschen ist gut.
      Sie in Allem zu hören – da kann ich nicht mithalten.
      Deswegen bin ich achtsam.

      Schrieb gerade einen Kommentar auf dem Opablog:
      http://opablog.net/2014/05/06/friedensbewegung-wie-hatten-sies-denn-gern/

      „@ Albert A.
      “Deswegen sehe ich die ritualisierte Überzeugung, auf der Seite des Guten zu stehen, als die Ursache der Kriege.”

      In meiner Psychologie (von Frieden und Krieg) gibt’s eine andere Terminologie.
      Die Polarität lautet Gut und Schlecht. Es sind keine absoluten Größen. Stehen sie sich gegenüber (als Verschiedenheiten), gibt es ein weniger Gut und ein weniger Schlecht. Diese beiden Positionen sind grundsätzlich konsensfähig.

      Der Konsens wird erst unmöglich durch eine Dritte Kraft. Ich nenne sie das Böse. Es ideologisiert; es sozialisiert das Individuelle; es verabsolutiert das Relative. Es ist der Geist, der die Masse mobilisiert, um das Individuelle zu zerstören – und die Integrität des Individuums zerstört, um eine Zerstörungsmasse bilden zu können; ein Teufelskreis?.

      Ob Mobilisierung generell dem Bösen zuzuordnen ist?

      1989 stellte ich auf Kreta ein Kreuz auf, mit der Aufschrift:

      Den Frieden leben.

      Das mache ich, einfach, ohne dass dazu irgendeine Art von Mobilisierung im Innen oder Außen nötig wäre. Dazu braucht es auch keinen Sozialen.Imperativ. Aber dieses Allein-Friedliche taugt ja den ideologisch gefärbten Lagern nicht. Menschen, die nicht feindselig sind, machen sich verdächtig: Wer nicht konform mit dem Normalen ist, ist im Visier der Geisteskranken.“

      Gruß und Danke.

      Wolfgang

  20. Mai 10, 2014 um 10:24 am

    Es wird schnell sichtbar, was „gut“ und „schlecht“ bedeutet, wenn man erkennt, dass implizit immer etwas mitgedacht wird, nämlich: „in Bezug zu mir bzw. in Bezug zur Gruppe, der ich angehöre“. „Gut“ ist immer, wenn es mir oder meiner Gruppe nützt. „Schlecht“ ist immer, was mir oder meiner Gruppe schadet. Es genügt auch, wenn ich das bloß denke.

    Dann kommt es darauf an, welcher Gruppe ich mich zugehörig fühle. Fühle ich mich einer italienischen Mafia-Familie zugehörig, finde ich es gut, mit Drogen zu dealen oder Sondermüll offen auf dem Acker zu verbrennen und die Landschaft zu verschandeln. Fühle ich mich hingegen als Mitglied der Gruppe Menschen oder als Planetenbewohner, finde ich es schlecht, wenn anderen Mitgliedern meiner Gruppe mit Drogen Schaden zugefügt oder die Landschaft, in der andere Mitglieder meiner Gruppe (Süditaliener) wohnen, verschandelt wird.

    Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen, was nützt und schadet. Ich denke bspw., dass die moderne Medizin den Menschen mehr schadet als nützt, deshalb finde ich sie schlecht. Es ist mir aber bewusst, dass die meisten Menschen anders denken und die Medizin nützlich finden. Deshalb muss ich genau differenzieren und es so darstellen: „In Bezug auf mich und aufgrund meines Erfahrungshintergrunds finde „Ich“ (als Gruppe, die bloß mich umfasst) die heutige Medizin schlecht.

    Daher stimme ich Dir zu: über „gut“ und „schlecht“ lässt sich diskutieren. Über Austausch mit Anderen kommt man dahin zu erkennen, dass das, was für einen Menschen gut ist, für einen anderen durchaus schlecht sein kann. Oft wandelt sich das eine auch ins andere, wenn man einen anderen Standpunkt einnimmt und die Sachlage mit den Augen eines Anderen/einer anderen Gruppe sieht. Gut und schlecht sind keine absoluten Werte.

    Was Du über das Böse sagst, ist meiner Ansicht nach wahr. Es tut echt gut, Deine Worte zu lesen. In unserer Kultur werfen wir Individualität und Egoismus ständig durcheinander, und so ist aus Individualität heutzutage schon fast ein Schimpfwort geworden. Dabei mangelt es uns wohl eher an Individualität und nicht an Altruismus, wie ständig behauptet wird.

    Ich habe dazu noch eine Ergänzung:

    Das Böse: wenn die individuell-relativen Wertungen sich verabsolutieren, sich verselbständigen, ins kollektive Bewusstsein abdriften und sich dort einnisten. Das geschieht bspw., wenn die Gesetze nicht mehr für die Menschen da sind, sondern die Menschen für die Gesetze, oder wenn die Arbeit nicht mehr für den Menschen da ist, sondern der Mensch für die Arbeit etc. Es ist aber immer so, dass sich etwas Abstraktes (Idee, Ideologie, Theorie, Gott) über das Konkrete (Lebenswelt, Mensch, Individuum) erhebt. Zur Zeit erleben wir bspw., dass statistische Durchschnittswerte (abstrakt) sich über die individuelle Daseinsweise (konkret) erheben. Das ist auch und gerade in der Medizin der Fall. Ein Blutdruck von 140/90 ist nicht mehr Ausdruck einer individuellen Lebenskraft, sondern gilt schon fast krankhaft, weil der Wert „statistisch“ die Gefahr eines Schlaganfalls erhöht und die Norm auf 120/80 festgelegt wurde.

    Ich glaube, das Böse kann man über die Dichotomie abstrakt-konkret besser begreifen, als wenn man einen Menschen oder eine Gruppe im wahrsten Sinn des Wortes „verteufelt“.

    Die relativen Wertungen von Gut und Schlecht können sich nur verabsolutieren und von der kollektiven Ebene aus über die individuelle triumphieren, wo Menschen die Verantwortung, die sie als Individuen haben, nicht wahrnehmen, sondern delegieren: an eine Regierung, ein System oder einen Mächtigen. Und als Gegenstück dazu gibt es die Menschen, die sich Verantwortung anmaßen, die über die individuelle hinausgeht. Das bedingt sich also gegenseitig.

    Insofern ist das Böse nicht einfach etwas, das unvorhergesehen und willkürlich wie eine Gottesstrafe über eine Gruppe kommt, sondern es bildet sich immanent aus der Gruppe heraus.

    Deinen Gedanken mit der Mobilisierung – das ist für mich ein echter Ohrenkuss. Ein Ohrenkuss ist, was nicht zum einen Ohr rein- und zum anderen wieder rausgeht, sondern zwischendrin hängenbleibt :-).

    Je mehr ich drüber nachdenke, desto richtiger erscheint mir dieser Gedanke. Frieden und Mobilisierung sind Gegensätze! Unfrieden bis hin zu Krieg entsteht immer dort, wo die Menschen nicht bei sich selber sind und eben ihr individuelles Ding machen, sondern auf andere zugreifen: wenn sie mobilisieren. Mobilisierung kann von innen und außen geschehen. Sie kann auch direkt und indirekt, offen oder verdeckt geschehen. Und unter allen möglichen Etiketten. Religionen, Wissenschaft oder unser Zinssystem sind Beispiele gesellschaftlicher Mobilisierung. Das ganze Erziehungssystem ist eine einzige Mobilisierung. Aber auch im privaten Bereich prägen Forderungen und Erwartungshaltungen die meisten Beziehungen.

    Ja, da hast Du mir einen wertvollen Gedanken geschenkt.

    Marian

  21. Mai 16, 2014 um 12:31 pm

    Matze-In Propria Persona:

    Wenn die Leute etwas lernen, besser werden und damit nicht mehr reinkarnieren, dann bleiben ja auch nur noch die „dummen Seelen“ zurück und daher ist und bleibt es hier auch gleich schlecht bzw unverändert. Es gibt immer noch genetisch veranlagte Psychopathen und einen Haufen Dummbeutel die objektive Moral und Kausalität (Naturgesetze bzw Prinzipien) nicht erkennen oder akzeptieren wollen. Die Psychopathen (nur rund 1% der Weltbevölkerung) behaupten dann sie wären Gott und die Massen akzeptieren diese Behauptung und beugen sich ihrer Autorität (Regierungen). Das Ergebnis: Chaos und Leid. Selbstzugefügtes Leid! Und sie erkennen einfach nicht dass ihr eigenes unmoralisches Verhalten dazu geführt hat, nicht irgendwelche bösen psychopathischen „Illuminati“ ganz oben, nicht irgendein einzelner Mann wie Hitler… sie selbst waren es und da sie es nicht verstehen machen sie weiterhin die gleichen Fehler:

    • Mai 16, 2014 um 11:19 pm

      Noch einer dazu:

      Wenn die Menschen nicht mehr das Gefühl einer moralischen Verpflichtung verspüren, die Parasiten und Eroberer, die Zerstörer und die Herrscher zu finanzieren, wird Tyrannei vergehen. Bis dahin werden gute Leute mit ihrem Fleiß weiter die Werte schaffen, die die schlechten Menschen brauchen, um ihre destruktiven Pläne umzusetzen.

      Fundstelle

  22. Mai 18, 2014 um 12:42 pm

    Weil man selbst daran arbeiten muss.

  1. Mai 4, 2014 um 7:06 pm

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