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Was hat der Menschen im Kosmos zu tun?

Es wäre zu schade, wenn dieser Kommentar von Chattison einfach so unterginge, daher als Artikel (er komentierte siehe diesem Artikel). Vorschläge für einen anderen Titel sind noch gerne genommen 🙂

Was hat der Menschen im Kosmos zu tun?

Bewusstsein = Des Seins bewusst sein = Sein repräsentiert sich im und durch den Menschen.
Mensch ist also oktavierender Resonator(Räsonator) des Wirkenden, das ohne ihn natürlich auch wirksam ist, aber durch ihn Resonanz erfährt, die, ähnlich dem Spiegelprinzip des Lasers, kohärentes Licht solange verstärkt, bis es den Durchbruch und Ausbruch schafft (aus der Begrenzung seiner dynamischen Tendenzen).

Inhärente (von vorne herein angelegte, eingefaltete) Exformation (Expansionsbedürfnis von Wirkungsstrukturen) bedingt dies zwangsläufig nach den Gesetzmäßigkeiten dieses Universums zumindest.

Man könnte profaner sagen:
Die Person des Menschen (wieder mal per-sonare im Sinn dabei) ist das Horn, in das das Sein stößt, um sich Gehör zu verschaffen^^

Sich Gehör verschaffen macht insoweit “Sinn” als es zu der Resonanzfunktion beiträgt, die rekursiv gekoppelt ist mit der inhärenten Exformation und so der Entfaltung des Ganzen Vorschub leistet, die allein schon deswegen existiert, weil sie in diesem Universum möglich ist.

Der Mensch hat dabei nichts zu

be-stimmen, sondern nur beizustimmen (Die Trompete komponiert nicht, sie verhilft der bis dahin lautlosen Musik zur Intonation).

Paul Klee sagte mal, dass Kunst darin bestünde, das Unsichtbar sichtbar werden zu lassen. Der Künstler sei sozusagen der (Einfalts)Pinsel zum malerischen Ausfalten eines universellen Bilderbuches für den verborgenen Genius.

Das weniger malerisch anmutende Elend dieser Welt ist meiner Auffassung nach nicht Bestandteil der Komposition, sondern Ausdruck und Konsequenz stupender Taubheit des Ego, welches sich nicht mit der Instrumentenrolle abfinden möchte, sondern lieber selber Dirigent wäre. (jaja, die Arschgeige will immer die erste spielen. Wenn aber die Flöte, die Kesselpauke und die Triangel sich auch noch für begnadete Arschgeigen halten mit Anspruch auf die Erste, dann kommt nur Kakophonie heraus. Den Komponisten kümmert´s wenig – wenn dieses Orchester nicht spielen mag, dann kommt irgendwann ein anderes, das konzertierter auftritt. Das Werk selbst verdirbt nämlich nicht!)

In letzter Konsequenz wird aber das Ego, sofern es taub bleibt (dumm – dumb – taub!) sich selbst wegkorrigieren, da die so erzeugten Dissonanzen wie die Trompeten von Jer-ich-o die kleine Ichfeste früher oder später sprengen werden.

Kann gut sein, dass wir die Ouvertüre nicht mehr miterleben – das Universum mit Sicherheit.
Zumindest das ist beruhigend – egal welchem Schaden die Machtaffen auf ihrem Gib-R(Affgut)-Altar opfern, es verzögert nur, verhindert aber nichts.

Stellen wir uns nur mal einen kurzen Augenblick vor, dass alle unsere Modelle grundlegend falsch sind und den Kern des Ganzen in keiner Weise erfassen oder wir chancenlos sind, diese auch nur ansatzweise zu erfassen:

Was weiß die Ameise vom Universum, dem Planeten oder auch nur von dem Gebiet wenige Kilometer weiter?
Was versteht sie vom Wettergeschehen, von der Physik, Mathematik, Technik etc.?
Was würde es für die Ameise ändern, wenn ihr all dies zu Gebote stünde?
Sie bliebe Ameise. Punkt.
Mit denselben Bedürfnissen und Handlungsrahmen.
Sie wäre sich lediglich bewusster, wie klein und machtlos sie eigentlich ist.
Sie würde dasselbe tun müssen, um überleben zu können, ja, sie hätte eigentlich weder Zeit- noch Energiepotential außerhalb des reinen Ameise-Seins, da sie genau dafür und nur dafür ausgelegt ist.

Mir scheint das Problem der Menschen darin zu liegen, dass die Ameise genau weiß, was Ameise-sein bedeutet, aber der Mensch nicht weiß, was Mensch-sein bedeutet.
Alles Wissen, alle Modelle, alle (technischen) Möglichkeiten nützen in der Beantwortung dieser Frage rein gar nichts.
Und würde diese Frage für die meisten beantwortbar sein, – aus sich heraus, nicht gelehrt oder andressiert -, dann bräuchten sie den ganzen hochfliegenden Seins-Ballast nicht, mit dem sie sich gegenseitig erschlagen.

Im Zen gibt es die Aufforderung “Werde Mensch.”
Im Griechischen heißt Mensch “Anthropos” von “anti-tropein” = sich gegen etwas wenden!
Was aber, wenn das ein typisch altgriechischer “Übersetzungsfehler” ist und “Mensch” mit “Syntropos” übersetzt werden müsste – von “syn-tropein” = sich mit etwas bewenden?!
Es ist die Essenz des Zen z.B. die Dinge sich bewenden zu lassen und selbst es damit auch bewenden zu lassen.

Hiermit syntropiere ich und schließe den Artikel….^^

Kategorien:Energetikum Schlagwörter: , ,
  1. Mai 2, 2014 um 12:42 pm

    @Chattison

    „Die Person des Menschen (wieder mal per-sonare im Sinn dabei) ist das Horn, in das das Sein stößt, um sich Gehör zu verschaffen.“

    Wow, geniales Bild!

    Am Rand: Zur Ameise hatte ich diese Woche erfahren, dass die Biomasse aller ihrer Geschwister auf diesem Planeten weit größer ist als die der Menschen, und sie keinerlei Müll hinterlassen, ganz im Gegensatz zu dem von Dir hier betrachteten Wesen …

  2. Mai 2, 2014 um 1:04 pm

    Das Universum ist ein Netz der Form-angenommenen MÖGLICHKEIT, die aus dem Gesamtpotential SICH MANIFESTIERT HAT.

    Bewusstsein nimmt aus sich Formen an – und wird somit zu Universen und Wesen , die unermesslich an der Anzahl sind- weil das Reine Bewusstsein an sich unermesslich, unendlich ist. Das ist Gott/die Göttlichkeit.

    Die unendliche Potentialität, die aus sich in sich formt ,ist die Göttlichkeit.
    Sie KANN Form annehmen, sie MUSS NICHT.

    Wirklichkeit ist einfach. Nur der Verstand versteht sie nicht- sondern verkompliziert sie eben. Weil der Verstand bereits Wirkung ist- auch fein geformte Möglichkeitsvernetzung.die selbst andere grobere Formung der Möglichkeiten zulässt, formen KANN- also Wirkung, die zur und Ursachen wird, in Zeit und Raum sich wie ein Feuerwerk sich manifestierend.

    UM A L L E S verstehen zu können, sollte man eben den Verstand ausschalten .Eine Alternative dazu gibt es nicht.

    Der Mensch ist nur eine Form Dessen, was unendliche Potentialität ist. Weder die niedrigste, noch die höchste.

    Wie die ursachlose Ursache, so die Wirkung- doch nicht DIE FORM der Wirkung. Diese ist endlich, sterblich, weil nur in Zeit und Raum erscheinbar- darum virtuell.

    Im Raum-Zeit-Gefüge wirkt nur Ursache und Wirkung. Das ist eben Illusion.

  3. Mai 2, 2014 um 2:58 pm

    Wir sind nicht winzik klein.
    Wir sind ein wesentlicher Bestandteil
    des Ganzen…der Gesamtheit!

    Wer bin ich? Wer sind wir?

    Für Meister und Manipulierer der Mammonmacht
    ist die Menschheit nur Mittel zum Zweck.
    Schon allein aus dem Grund behandeln sie uns
    und belangen sie uns mit ausbeutender Manier…
    in maßloser, grenzloser Gier.
    Wir sind aber nicht Tiere
    die man züchtet und zähmt,
    die man bezwingt und zusammendrängt,
    die man bändigt und unterdrückt,
    die man einzäunt und von Hunden bewacht…
    die man brutalisiert und verachtet,
    die man in Herden treibt,
    und die man dann bewußt
    abfertigt und abschlachtet.
    Wir sind nicht billiges Baumaterial für andere…
    Wir sind nicht Knechte!
    Wir sind nicht Bäume die man fällt…
    die man zersägt und zerhackt,
    die man wie Scheiterholz auf Haufen schichtet,
    und dann systematisch
    vertrocknet, verbrennt und verbraucht.
    Wir sind nicht Soldaten die man drillt
    und herumbeordert
    mittels gebrüllter Kommandos
    und durch kaltschnäuzige Befehle…
    von denen man nur Gehorsamkeit erwartet…
    die man dehmütigt und erniedrigt…
    die man in den Krieg treibt
    und sie dort sinnlos aufopfert…
    die man nur als Kanonenfutter betrachtet…

    Wir sind Menschen
    mit Leib und Seele…
    Es geht um das Sein!
    Es geht um unsere Ehre!
    Es geht um die Humanität

    Ich bin…
    Wir sind…
    Wir leben…
    Wir existieren…
    Wir haben Nöte…
    Wir haben Rechte…
    Wir haben Gefühle…
    Wir haben Verlangen…
    Wir haben Wert und Würde…
    Wir sind Menschen…

    Gerhard A. Fürst
    2.5.2014

  4. Mai 2, 2014 um 11:19 pm

    “Der Mensch hat dabei nichts zu
    be-stimmen, sondern nur beizustimmen (Die Trompete komponiert nicht, sie verhilft der bis dahin lautlosen Musik zur Intonation).“

    Erstaunlich, wie forsch das Gesamtbewusstsein “damals“ einen Teil von sich fort ziehen ließ, damit es in die werdende Welt hinausziehen konnte, um sich seiner immer selbstbewusster zu werden. Der Forschschritt, äh, Fortschritt des fortan als Mensch verkörperten Bewusstseins nahm seinen Lauf … und entsprechend entwickelt(e) sich seitdem der Kosmos, der ja erst notwendig wurde, um diesem Fortschritt Raum und Zeit zur Seite zur Stellen …

    Die Tage versuche ich mal eine Geschichte darzulegen, von einem Astronomen in einer Sternwarte in Australien und einem Jungen in einem Slum in Brasilien, die als einzige Menschen eine Katastrophe überleben und fortan, nebst allen anderen Lebewesen, allein als Mensch auf der Erde sind. Was mag diese Situation für den Kosmos bedeuten ? Die erste Antwort lautet sofort: Das interessiert den Kosmos einen Furz im Wind. Nun, vielleicht sieht der zweite Blick etwas anders aus …

    Gruß Guido

  5. Mai 6, 2014 um 12:26 pm

    ALLe UNIVERSEN die außerhalb liegen und in UNS liegen sind eng miteinander verbunden…..die SEELE kennt den WEG…..

  1. Mai 2, 2014 um 12:37 pm

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