Fazit

Dreißig Monate „Faszination Mensch“ – für mich eine wertvolle Zeit. Zeit zu fragen, was wir erreicht haben, ob wir zufrieden sein können oder Versäumtes zu beklagen ist. Gerade bekam ich einen Brief von einem Freund, dem ich sehr nahe stehe. Er berichtete, er ginge seiner (gewohnten) Wege und wunderte sich, in welchem Tempo wir hier unsere Themen und Kommentare verfassen. Sind wir also zu schnell? Sind wir zu oberflächlich oder zu tiefgründig, verzetteln wir uns mit Blicken auf die Ukraine, die Nato und …

Gestern Nacht schrieb ich einem Freund:

Hab‘ mir gerade das Video bei Orwell (Außerirdische und Regierungen) angeschaut.
Und? Wenn was dran ist, außer, uns Angst zu machen? Gilt dann das (aus dem Text) umso mehr:

Und ob es dir nun klar ist oder nicht:
Das Universum entfaltet sich seiner Bestimmung gemäß.
Deshalb lebe in Frieden mit Gott, für was immer du ihn auch halten magst und was immer deine Arbeit und dein Streben sein mögen in der lärmerfüllten Verirrung des Lebens.
Halte Frieden mit deiner Seele.
Trotz aller Täuschungen, Plackereien und aller zerbrochenen Träume ist es immer noch eine wunderbare Welt.
Sei bedacht. Strebe danach, glücklich zu sein. (Teil des Textes)

Liebe ist nach meiner Definition:
– Wahrhaftigkeit
– Achtsamkeit
– Treue
– Wohlwollen.
Eine Folge von Liebe ist die Erregung Glücklich.

Woraus natürlich ein Kehrschluss folgt:
Wer nicht glücklich ist, ist …..

Menschen sind sehr verschieden. Genauer gesagt
– verschieden erreichbar,
– verschieden befähigt und
– verschieden orientiert.
Wenn unsere Blog-Ideologie, dass nur mit der Gemeinschaft Lösungen für die Gemeinschaft erreicht werden können, stimmt, sind wir einfach richtig unterwegs, indem wir uns gegenseitig dienlich sind – ohne andere Absichten.

Ich weiß nicht, wie viel Bewusstsein über das Leben möglich ist. Jedenfalls konnten wir einige Schritte dazu beitragen, Leben als Absicht, als System und hinsichtlich seiner Ur-Motivation und Prä-Disposition besser zu verstehen. Sollte es Leben noch um etwas ganz Anderes gehen, tscha – was wir tun konnten, taten wir:

– Wahrhaftig,
– wohlwollend,
– treu und
– achtsam.

Damit bedanke ich mich natürlich bei den Menschen, die hier gewissermaßen mit Leib und Seele schrieben, die alles gaben und vielleicht mehr geben konnten, als sie hätten denken können. So wie dieser Schmetterling?

Susanne und Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. Mathias
    April 22, 2014 um 3:10 pm

    Stichwort Geschenk: Ich staunte, weil ich gerade selbst – wieder einmal – beim Auspacken eines Geschenkes war. Vielen Dank, lieber Wolfgang. Na gut – wir arbeiten hier ja daran, Geschenken einen gemeinschaftlichen Charakter zu verleihen, und das so ganz ohne etwaige EGO Absicht. Also kein „Müssen“ … eher ein Fließen eben.

    Ich habe Deine Geschichte, in Verbindung mit „Leib und Seele“ verstanden, und sehe das genau so.

    Wesen – Gefühl. Passt ja prima in die Erkenntnis, das Gefühl als das Wesentliche anzusehen. Auch schlüssig ist dann die Verbindung Wesen – Gefühl – morphogenetisches Feld. Das nur mal ein herausgegriffener Aspekt, weil ich mich schon eine Weile fragte, durch welchen Mechanismus bzw. Feld, Enttraumatisierung im normalen Leben (im Alltag) gesteuert wird. Wenn ich mich zurückerinnere, würde ich sagen, dass oft meine Beziehungen aus einem Gefühl heraus entstanden, und erst im späteren Verlauf geschah die Restimulierung des Traumatisch-Unbewussten (eigentlich logisch, das es so ist!).

    Und mir scheint, dass das Gefühl in diesen Begegnungen und Beziehungen, ein Signal der ursächlichen Energie (oder ein Spüren der ursächlichen Energie), und damit gleichbedeutend als eine Art energetische Anziehung (Magnetismus) funktionierte, und zwar beiderseits wirksam. Wenn dem so ist, dann könnte man sagen, das Gefühl war von vornherein „viel schlauer“, weil es im Falle der Enttraumatisierung zwei Menschen zusammenführt, die bestimmte Daten „mitbringen“ um dadurch ideale Projektionsflächen füreinander bieten zu können – etwas, was sich ein traumatisierter Mensch eben niemals bewusst aussuchen könnte, und dies umso weniger, je weniger er überhaupt einen Schimmer von seiner eigenen Traumatisierung hat!

    Was ich noch nicht verstehe, ist Deine Aussage, dass der Körper „direkten Zugang zu traumatisierten Daten hat“. Meinst Du „Körpergefühl“ … dann wäre es ein Ausdruck des Wesens bzw. des morphogenetischen Feldes, und es wäre in etwa das was ich oben beschrieb. Oder meinst Du wirklich den Körper (mit seinen Empfindungen)? Und wie würde sich dann ein direkter Zugang zu traumatisierten Daten bemerkbar machen?

    Herzliche Grüße an Dich,
    Mathias

  2. Gerd Zimmermann
    April 21, 2014 um 7:01 pm

    @Koerperbewusstsein……

    Die Nuss ist ja fast geknackt.

    Nun muessen wir nur noch verstehen, warum alle Koerper EIN Koerper sind.

    Damit verstehen wir auch die ALL-EINHEIT.

    In diesem Kosmos gibt ES nichts getrenntes.

    Der Mensch fuehlt sich getrennt und entwickelt das Ego.

    Das ist eine totale Fehlinterpretation. Er Ist eingebunden in das
    ALL-EINE. In die Unsterblichkeit. Die Huelle des Menschen unterliegt
    einem Zyklus, alle Materie unterliegt diesen Zyklus, bis hin zum
    Universum.

    Existiert ein Universum ohne Wahrnehmung?

    „Nicht das Leben ist im Universum zu Gast, das Universum ist beim Leben zu Gast“
    Zitat Guido

    Gruss in die Runde, Gerd

    • April 21, 2014 um 9:04 pm

      „Der Mensch fuehlt sich getrennt und entwickelt das Ego.“:

      Das „Ego“ – oder „Niedere Selbst“ – ist das materie-orientierte Bewußtsein im Menschen, und es besteht auch aus materie-gebundener, physikalischer, Energie. Dieses Bewußtsein ist da oder entwickelt sich unabhängig davon, ob ein Mensch sich „getrennt“ fühlt oder nicht.

      Das „Ego“ / „Niedere Selbst“ / „Pseudo-Selbst“, etc., verschwindet auch nicht beim Aufstieg zum spirituellen Bewußtsein („Höheres / wahres Selbst“) am Beginn der Pubertät – im Prozeß der Initiation / Ascension, wie es sein soll(te).

      Das Ego BLEIBT – aber es dominiert / herrscht nicht mehr, sondern nach der Vereinigung des Menschen („ich“ bzw. „ich bin“) mit dem „Höheren / wahren Selbst“ herrscht DIESE neue Macht im Menschen, über den Körper und das Leben.
      Dabei gilt das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ auch für das „Ego“.
      Das Ego BRAUCHT Liebe, weil es nicht (die) Liebe ist. Und wenn es keine oder zu wenig Liebe bekommt, sorgt es durch entsprechende Maßnahmen dafür.

  3. Gerd Zimmermann
    April 21, 2014 um 11:55 am

    Und Dein Vierteiler?
    schwarz
    schwärzer
    am schwärzesten
    Energie

  4. April 21, 2014 um 1:45 am

    Passt folgende Beobachtung meinerseits in Dein Fazit:

    Je wesentlich bedeutsamer etwas in der Realität erscheint und in seiner wesentlichen Bedeutsamkeit für die Bewusstwerdung ist, desto schwieriger lässt es sich mittels Worten jenen vermitteln, für die das Wesentliche nicht für die Bewusstwerdung bedeutsam, sondern einfach nur für ihr eigenes Leben notwendig, erscheint.

    Ich dachte ich schüttel mal eben einen Vierteiler zur Energie aus dem Ärmel und stelle mal wieder fest, dass dieses Thema mehr Worte bedarf als viele es für bedeutsam ansehen.
    Und das Thema Energie, allein Energie als Hyperobjekt, ist da kein Einzelfall … je wesentlicher in der Bedeutung für das GANZE, desto mehr Worte bedarf es …
    Von der Liebe … und der LIEBE … mal ganz zu schweigen 😉

    Gruß Guido

    • federleichtes
      April 21, 2014 um 2:37 am

      Schütteln? Ich dachte, Du machst es wie ich und ziehst fertige Texte wie andere Kaninchen aus dem Hut. Wie man sich irren kann. Du BIST jedenfalls in mehrfacher Hinsicht ein absolutes Phänomen, und Deine Offenheit schätze ich ganzganz besonders.

      „… für die das Wesentliche nicht für die Bewusstwerdung bedeutsam, sondern einfach nur für ihr eigenes Leben notwendig, erscheint.“

      WIR haben es IMMER mit einem Massen-Phänomen zu tun. Das sollte denen klarer werden, die sich mit dem Lauf der Zeitalter beschäftigen und mehr als einen verächtlichen Blick auf Deine Harmonie werfen. Wenn einerseits durch die Bewusster-Werdung die Angst reduziert wird und die Erregung sich von Emotion zu Gefühl verschiebt, steigert sich andererseits (automatisch) die Feindseligkeit und die allgemeine Angst muss steigen; dafür gibt es technisch gesehen ja mehrere (individuelle, gesellschaftliche und bezüglich der Energiebilanz) Gründe. Bedeutet, in der Gesellschaft verschärft sich das Egozentrische – dagegen steigert sich in den Gemeinschaften die Kraft der bedingungslosen Verbindung, weil erkannt, gefühlt werden kann: Es geht nicht um Gedeih und Verderben, also nicht direkt um Zweck oder Nutzen. Die Verbindung einer echten Gemeinschaft entsteht eben natürlich, nur aus dem Bewusstsein über die allgemeinen und speziellen Wirkzusammenhänge heraus.

      Dass Zusammenwachsen von Gemeinschaften geschieht also genauso natürlich, wie die Wege ins Egozentrische führen. Kann man ja hier auf dem Blog bestens nachvollziehen. Wie Martina erst kürzlich schrieb: Passt kein Blatt Papier zwischen. Probleme WERDEN gelöst, Ungereimtheiten WERDEN aufgeklärt, mit einem Wohl-Willen, der allen gleich ist und gleich BLEIBT. Mit diesem gemeinsamen Eins-Wollen ist Energie, nach meiner Erfahrung, keine Frage mehr wert – sie ist dann DA.

      Ich danke Dir.

      Wolfgang

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