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Der Aggressor heißt NATO

Nietsche WahrheitIn Forsetzung zu meinem Artikel mit den Offenlegungen der Lügen, die den Jugoslawien-Krieg vorbereiteten, möchte ich den Artikel von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, bringen, der auf dem von mir unterstützten Kritischen Netzwerk veröffentlicht wurde, und reichlich Klarstellungen mit Blick auf den uns von den GEZ-Medien weismachenden Fakten rund um #Ukraine und #Krim bringt. Aber lest selbst:

Der Aggressor heißt NATO

Seit dem Staatsstreich in der Ukraine vom 22. Februar 2014 und insbesondere im Zuge der Entwicklungen auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim hat in den USA, den NATO- und EU-Ländern eine politisch-mediale Kampagne Fahrt aufgenommen, die Russland und insbesondere den russischen Präsidenten Wladimir Putin hysterisch der rücksichtslosen Großmachtpolitik und des völkerrechtswidrigen „Landraubs“ bezichtigt. Seitens der führenden NATO-Regierungen wird die Eingliederung der Krim in die Russische Föderation als „völkerrechtswidrige Annexion“ gebrandmarkt.

Mit dieser Kampagne soll der tatsächliche Charakter der Krise um die Ukraine als eines anti-russischen Manövers verschleiert und weitere feindliche Akte gegenüber der Russischen Föderation psychologisch vorbereitet werden.

Zunächst muss es erstaunen, dass Länder, die bis heute eine Vielzahl von fortgesetzten Völkerrechtsbrüchen begehen, darunter der Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien 1999, die Invasion Afghanistans 2001 und des Irak 2003, die Anerkennung der Eigenstaatlichkeit des Kosovo 2008, derart offensichtlich mit anderem Maß messen, wenn sie das Handeln Russlands beurteilen.

Dieselben, die uns weismachen wollen, dass deutsche Sicherheitsinteressen im weit entfernten Afghanistan verteidigt werden, sprechen Russland das Recht ab, seine unverkennbaren Sicherheitsinteressen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wahrzunehmen. Und das sogar angesichts des eklatanten Unterschieds, dass zur Verteidigung deutscher Interessen in Afghanistan schon mal ein Oberst Klein ein Massaker an über 100 Zivilisten befiehlt, während der Anschluss der Krim an die Russische Föderation ohne eine einzige gewalttätige Handlung seitens Russlands, im vollständigen Einvernehmen mit der großen Bevölkerungsmehrheit auf der Krim vonstatten ging.

Dieselben, die das Kosovo auf Grundlage einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung der Provinzregierung gegen den Willen der legitimen serbischen Zentralregierung anerkannt haben, sprechen der Russischen Föderation das Recht ab, den durch ein Referendum mit für sich sprechendem Ergebnis geäußerten Wunsch der Krim-Bevölkerung auf Eingliederung nachzukommen, in einer Situation, in der eine legitime ukrainische Zentralregierung nicht existiert.

Souveränität der Ukraine durch NATO-inspirierten Putsch verletzt

Die Argumente, mit denen Russland Völkerrechtsbruch nachgewiesen werden soll, gehen abstrakt von der Prämisse aus, dass Russland aus heiterem Himmel ein Stück eines souveränen Staats abgetrennt hätte. Was dagegen wirklich in der Ukraine geschehen war: durch einen gewalttätigen Putsch wurde die rechtmäßig gebildete und international anerkannte Regierung in Kiew gestürzt. NATO-treue Kräfte unterstützten diesen Gewaltakt über verschiedene Kanäle. Der so genannte „Übergangs-Regierungschef“ Arsenij Jazenjuk ist ein notorischer NATO-Kollaborateur.  Dies stellte eine verdeckte NATO-Aggression gegen die Ukraine dar. Sofort zeigte sich, dass die Putschregierung über große Teile des Landes keine Kontrolle hat. Trotzdem wurde sie im Eilverfahren von den USA, den NATO- und EU-Staaten als legitime Vertretung der Ukraine anerkannt.

Die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine wurde durch die NATO-Regierungen verletzt. Denn es waren die USA, die NATO und die EU, die dadurch faktisch einen Teil der Ukraine unter ihren Einfluss brachten, unter Bruch des Völkerrechts und der ukrainischen Verfassung. Die sogenannte „Übergangsregierung“ in Kiew wurde von niemandem gewählt, sondern mit ungesetzlichen gewalttätigen Mitteln an die Stelle der alten Staatsführung gesetzt. Schon schließt die EU mit den Putschisten den ersten Teil eines Assoziierungsabkommens, einen völkerrechtlichen Vertrag, der sogar die „Integration“ der Ukraine in die militärischen EU-Strukturen beinhaltet. Und das, obwohl andere Landesteile noch von den bisherigen legitimen Staatsorganen kontrolliert werden. Dies ist nichts anderes als eine faktische Abtrennung der Westukraine durch die genannten westlichen Länder. Sie sind es, die in Wahrheit „Fakten schaffen“, ein Vorwurf, den sie unentwegt an Russland richten.

Unter diesen Umständen kann man bei der Eingliederung der Krim in die Russische Föderation nicht von einer Annexion sprechen. Sie stellt den freiwilligen Beitritt des verbliebenen souveränen Teils der Ukraine zu Russland dar. Denn die Krim war der einzige Landesteil, in dem nach dem Putsch noch unumschränkt die verfassungsmäßige Ordnung herrschte. Da sowohl die Bevölkerung der Krim als auch die strategischen Interessen Russlands im Schwarzen Meer durch die Kiewer Ereignisse bedroht wurden, war schnelles Handeln geboten. Konsultationen mit den westlichen „Partnern“ erübrigten sich, da diese bereits ohne Rücksicht auf Russland und das ukrainische Volk unter Verweigerung jedes Dialogs den Putsch unterstützt und die Putschregierung anerkannt und die Krim und Russland unter Zugzwang gesetzt hatten.

Ohne Beitritt der Krim zur Russischen Föderation wäre, wie Präsident Putin in seiner Rede am 18.03.2014 sagte, in Sewastopol, „der Stadt des russischen Ruhms … die NATO-Flotte aufgetaucht, was eine nicht nebulöse, sondern eine ganz konkrete Gefahr für den gesamten Süden Russlands bedeutet hätte.“

Als Lüge entpuppt sich auch die Behauptung, dem Beitritt der Krim zu Russland sei eine russische „Invasion“ vorausgegangen. Die russische Schwarzmeerflotte war bekanntlich gemäß einem gültigen Vertrag zwischen Russland und der Ukraine in Sewastopol stationiert, und Russland war die Unterhaltung eines Truppenkontingents bis zu einer Stärke von 25.000 Mann auf der Krim gestattet. Für Behauptungen, dass diese Zahl nach dem Kiewer Putsch überschritten wurde, fehlen die Beweise; Russland bestreitet es. Das Wichtigste aber ist: Die russischen Soldaten befanden sich nicht nur rechtmäßig, sondern mit Zustimmung der regionalen Autorität sowie mit sichtbarem Wohlwollen der Bevölkerung auf der Krim und verhielten sich vollkommen friedlich. Während der angeblichen „russischen Invasion“ kam es zu keiner einzigen Gewalttat, nicht einmal zu einer gegnerischen Provokation, ein Beweis dafür, wie groß die Verbundenheit mit Russland bei den Bewohnern der Krim ist.

Als weiterer Beleg für eine „russische Invasion“ wurden die Selbstverteidigungskräfte in der Autonomen Republik Krim präsentiert, die unmittelbar nach dem Kiewer Putsch Posten vor öffentlichen Gebäuden und militärischen Einrichtungen bezogen, mit dem unzweifelhaften Ziel, die verfassungsmäßige Ordnung gegen die Putschisten zu verteidigen. Da sie Uniformen „ohne Erkennungszeichen“ trugen, stand für den Westen fest, dass es sich um russische Soldaten handeln müsse. Hingegen wurden die „Demonstranten auf dem Maidan“ in Kiew, die in ihrer Mehrheit ebenfalls Uniformen ohne Erkennungszeichen trugen, nicht als NATO-Soldaten identifiziert.

Russland betonte, dass es keine Kommandogewalt über die Selbstverteidigungskräfte der Krim habe. Das Entscheidende ist aber wiederum: Diese agierten im vollen Einvernehmen mit der großen Bevölkerungsmehrheit und nicht, wie die Schläger in Kiew, zum Sturz, sondern zum Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung. Es ist ein vortreffliches Beispiel für die Doppelzüngigkeit unserer Hetzmedien, den blutigen Putsch in Kiew als Durchbruch der Demokratie zu feiern und gleichzeitig den rein passiven Schutz der Staatsorgane auf der Krim als russische Intervention zu brandmarken.

Völkerrecht: Krim und Kosovo-Metohija

Von Jugoslawien bis Syrien führen die USA/NATO/EU ununterbrochen Kriege – immer unter demonstrativer Missachtung und Verletzung des Völkerrechts. Jetzt plötzlich geben sie sich als Gralshüter des Völkerrechts und beschwören im Stundentakt die „territoriale Integrität der Ukraine“.

Der Deutsche Freidenker-Verband hat immer wieder die Verteidigung des Völkerrechts als vordringliche Aufgabe der Antikriegsbewegung bezeichnet und hält daran auch angesichts des scheinbaren Rollenwechsels der NATO-Krieger fest.

Während Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder inzwischen unumwunden zugibt [⇒ Quelle: ZEIT ONLINE.de], mit der NATO-Aggression 1999 gegen Jugoslawien Internationales Recht verletzt zu haben (wenn auch seine fällige Selbstanzeige noch aussteht), beharrt die Mehrheit der Kommentatoren darauf, dass die NATO im Kosovo „das Richtige“ getan habe, worauf sich Russland aber nicht berufen könne, da der Fall der Krim völlig anders liege.

Tatsächlich sind beide Fälle verschieden, nur aus den gegenteiligen Gründen, als sie die Kriegstreiber behaupten. Grundsätzlich gilt, dass das Völkerrecht eine Sezession nicht verbietet und kein Verbot von Unabhängigkeitserklärungen enthält. In diesem Sinn zitierte Wladimir Putin in seiner Rede vom 18.03.2914 das Memorandum der USA vom 17. 04.2009 an den Internationalen Gerichtshof zu Kosovo: „Unabhängigkeitserklärungen können, wie das auch häufig passiert, das innere Recht verletzen. Aber das bedeutet nicht, dass dadurch das Völkerrecht verletzt wird.“

Gleichwohl das Völkerrecht eine Sezession als innerstaatliche Angelegenheit betrachtet, erlaubt es keiner Gruppe, sich von dem bisherigen Staat ohne dessen Einvernehmen zu lösen. Jedoch war infolge der ausländischen Aggression gegen die Ukraine keine legitime und handlungsfähige ukrainische Autorität mehr vorhanden, die dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation hätte widersprechen können, ein Beitritt, der ja gerade als Schutzmaßnahme gegen ebendiese Aggression vorgenommen wurde.

Was das Völkerrecht ausdrücklich verbietet, ist die Veränderung der Gebietshoheit eines souveränen Staates mit Hilfe einer ausländischen Aggression. Im Kosovo haben USA und NATO zunächst eine Terrororganisation aufgebaut, bewaffnet und trainiert, reaktionäre islamistische Söldner eingeschleust, und dann als Luftwaffe dieser Terrororganisation einen 79-tägigen völkerrechtswidrigen Bombenkrieg gegen Jugoslawien geführt.

Trotzdem blieb ihr militärischer Erfolg begrenzt, und sie mussten im Friedensabkommen die territoriale Integrität des angegriffenen Staates einschließlich Kosovo zugestehen, und dies mit der UN-Resolution 1244 besiegeln.

Unter ihrem militärischen Schutz ließ die NATO ethnische Säuberungen der serbischen Provinz Kosovo und Metohija geschehen und erhob die Terror- und Mafiastrukturen zur „Regierung“ eines Separatstaates, dessen internationale Anerkennung sie seitdem organisiert. Diese Sezession ist ungültig von Anbeginn, weil sie durch einen ausländischen Aggressionskrieg initiiert wurde, und weil sie gegen die gültige Resolution UNSCR 1244 verstößt. Gegen die Krim oder die Ukraine fand weder ein Angriffskrieg statt, noch lässt sich dem Völkerrecht irgendeine Regel entnehmen, welche die immerwährende Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine gebietet. Tatsächlich hat sich die Bevölkerung der Krim in einem Akt nationaler Selbstbestimmung als Staatsteil der Ukraine verselbständigt und als eigener souveräner Staat konstituiert. Der neue Staat erfüllte alle völkerrechtlichen Voraussetzungen für die de jure Anerkennung durch andere Staaten. Keine völkerrechtliche Regel verbot der Russischen Föderation, der Bitte des neuen Staates um Aufnahme in ihren Staatsverband zu entsprechen. Deshalb ist die Abtrennung des Kosovo von Serbien völkerrechtswidrig, die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation hingegen nicht.

Alles, was in den vergangenen Wochen auf der Krim geschah, bis hin zum Beitritt zur Russischen Föderation und der nun ruhig ihren Gang gehenden Eingliederung, war eine Reaktion auf den Putsch in Kiew und die Negierung der Souveränitätsrechte der Ukraine durch NATO und EU. Und diese Reaktion war zu erwarten und von den ausländischen Förderern des „Euromaidan“ bewusst kalkuliert, einschließlich der als „Strafe“ gegen Russland verhängten Sanktionen und der „Verschärfung des Tonfalls“, des linguistischen Symptoms der zunehmenden Aggression.

Ein neuer Weltkrieg?

Immer deutlicher erscheint eine direkte militärische Aggression der NATO gegen Russland am Horizont, und dies ist nichts anderes als die Perspektive des Weges in einen neuen Weltkrieg.

Im Unterschied zur Ära vor hundert Jahren, als sich im ersten Weltkrieg zwei feindliche Bündnisse gleichermaßen räuberischer Großmächte mit dem Ziel der Neuaufteilung der Welt bekriegten, bilden heute die historischen Zentren des Imperialismus USA, EU und Japan ein globales Bündnissystem. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die innerimperialistischen Widersprüche und Konkurrenz verschwunden wären, dass die Beteiligten nicht versuchten, sich zu Lasten der anderen Vorteile zu verschaffen. Die sogenannte Triade unter Führung Washingtons verfolgt seit dem Untergang der sozialistischen Staaten Europas eine Strategie der „Neuen Weltordnung“.

Die im Rahmen dieser Strategie entfesselte Serie von Interventionen und Aggressionen richtet sich gegen Länder, die in dieser Konstellation als die „Rivalen“ (Russland, China, Indien, Brasilien etc.) und/oder „Störer“ (Jugoslawien, Nordkorea, Syrien, Iran, Kuba, Venezuela etc.) in Erscheinung treten. Dieses neue weltkriegsträchtige Szenario ist Ausdruck der Metamorphose des Imperialismus. Der Monopolkapitalismus des vorigen Jahrhunderts hat sich über die Phase des staatsmonopolistischen Kapitalismus zum gegenwärtigen transnationalen Monopolkapitalismus entwickelt.

Die den heutigen Imperialismus dominierenden transnational operierenden Monopolkapitale stützen sich auf die Machtapparate der Nationalstaaten, und stehen zugleich in scharfem Widerspruch zum Nationalen schlechthin. Damit unterminieren sie die nationale Selbstbestimmung und Volkssouveränität als Fundament jeglicher Form von Demokratie, sie destabilisieren ganze Staaten und machen selbst vor ihrer gänzlichen Zerstörung nicht Halt.

Transnationale Konzerne bilden jedoch keine monolithische Interessengemeinschaft, sondern gehören weiterhin unterschiedlichen Kapitalfraktionen mit teilweise gegensätzlichen Interessen an. Diese Interessenlagen führen auch zu unterschiedlichen Positionen in der Frage von Krieg und Frieden, und die Friedenskräfte können und müssen diese Gegensätze zur Verteidigung des Friedens ausnutzen.

Es mehren sich die Anzeichen, dass der Kapitalismus in seine Endphase eingetreten ist, in der er nicht mehr die Fähigkeit besitzt, die ganze Weltbevölkerung organisch in das kapitalistische Weltsystem zu integrieren. Die Kluft zwischen Armut und Reichtum wächst. Die ungleiche Entwicklung von Ländern und Staaten verschärft sich. Das kapitalistische Wirtschaftssystem hält für die Masse der ländlichen Bevölkerung der Erde, immerhin noch fast die Hälfte der Weltbevölkerung, nur das Schicksal der Marginalisierung und Verelendung bereit.

Die Weltkrise birgt sowohl die Chance revolutionärer Veränderungen in Richtung einer weiter führenden, sozialistischen Gesellschaftsentwicklung, aber auch eine große Gefahr: dass eine massenhafte militärische Vernichtung von Produktionskapazitäten und „überschüssiger“ Bevölkerung den Mächten des Imperialismus als einziger „Ausweg“ zur Erhaltung ihrer „Weltordnung“ erscheinen könnte.

Die russischen Interessen sind kein Geheimnis

Schon die imperialistische Destabilisierung Syriens, das den einzigen Mittelmeerstützpunkt der russischen Marine beherbergt, ist nicht zuletzt gegen Russland gerichtet. Die Übernahme der Ukraine ist in erster Linie eine Kampfansage an Russland. Die russlandfeindlichen Handlungen der NATO, begonnen mit dem Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999, über die NATO-Osterweiterung, den Raketenschild, den georgischen Angriff auf Südossetien 2008, haben mit der Einkreisung der Krim eine neue Qualität erreicht, indem zum ersten Mal eine tragende Säule der russischen Sicherheitsarchitektur bedroht wurde.

Genau analog zu den vergangenen Kriegen versuchen die Kriegspropagandisten der NATO-Länder ihren Völkern einzutrichtern, dass die Aggression in Wahrheit eine Verteidigung gegen Russland sei, das sie als den eigentlichen Aggressor darstellen. Die Friedenskräfte sind aufgerufen, sich über den wirklichen Zusammenhang klar zu werden und konsequent darüber aufzuklären. Solche Aufklärung muss auch die kategorische Absage an alle Auffassungen einschließen, nach denen Russland wenigstens eine „Teilverantwortung“ für die Eskalation der Krise trägt. Es wird von vielen, die ehrlich die NATO-Aggression ablehnen, bekundet, dass Russland ja prinzipiell „nicht besser“ sei, da es ja auch nur seine Interessen verfolge.

Welche Interessen verfolgt die Russische Föderation? Ihr oberstes Interesse ist Stabilität, sowohl im Inneren als auch in den internationalen Beziehungen. Zu dieser Stabilität ist auch der Erhalt seiner Sicherheitsarchitektur notwendig, deshalb hat Russland ein besonderes Interesse an der Stabilität von Ländern, die russische Militärstützpunkte beherbergen.

Russland hat ein Interesse an der Entwicklung seiner Wirtschaft. Dieses deckt sich mit den zuvor genannten Interessen, da die russische Wirtschaft zu ihrer Entwicklung Sicherheit und Stabilität benötigt. Dies sind die russischen Interessen. Es handelt sich um eine Art von Interessen, die zu haben und zu verfolgen man keinem Land vorwerfen kann.

  • Aber auf welche Weise verfolgt die Russische Föderation diese Interessen?
  • Überfällt und besetzt Russland andere Länder, wie es die NATO tut?
  • Finanziert, bewaffnet, beherbergt und bildet Russland Terroristen aus, die in fremden Ländern Massaker an der Zivilbevölkerung verüben, um sie ins Chaos zu stürzen, wie es derzeit eine Koalition aus USA, NATO- und Golfstaaten in Syrien tut?
  • Stranguliert Russland andere Länder eigenmächtig mit Sanktionen, um ihnen seinen Willen aufzuzwingen?
  • Gibt Wladimir Putin wöchentlich eine Liste mit Personen frei, um sie mittels Drohnen auf dem Territorium fremder souveräner Länder zu eliminieren, wie es Barack Obama tut?
  • Entert Russland auf internationalen Gewässern Schiffe, die unter der Flagge fremder Länder fahren, wie es Israel tut?

Russlands Politik zur Wahrung seiner genannten Interessen war bisher von Zurückhaltung und Zugeständnissen geprägt. Wo einer feindlichen Maßnahme etwas entgegengesetzt werden musste, schöpfte Russland niemals auch nur annähernd das Arsenal der legitimen Gegenmaßnahmen aus. Russlands Interessen decken sich mit dem Friedenswillen des größten Teils der Menschheit. Die Friedenskräfte müssen diese Tatsache anerkennen.

Krieg verhindern – Solidarität mit Russland!

Die Perspektive eines Krieges mit Russland trägt für Deutschland und Europa apokalyptische Züge. Die einzige Chance zur Verteidigung des Friedens besteht in der Annäherung an Russland. Die Russische Föderation ist die Schutzmacht des Friedens in Europa. Dies ist die praktisch wichtige Erkenntnis, die der ständig verstärkten anti-russischen NATO-Propaganda entgegengesetzt werden muss.

Nur an der Seite Russlands kann ein 3. Weltkrieg verhindert werden. Nur in Solidarität mit Russland kann die Friedensbewegung, gerade in Deutschland, wieder zu einem ernstzunehmenden Faktor werden. Nur im Bündnis mit Russland hat unsere Forderung „Deutschland raus aus der NATO — NATO raus aus Deutschland“ eine realistische Durchsetzungsperspektive.

Eine halbseidene Position der „Äquidistanz“ irgendwo in der Mitte zwischen der NATO und Russland war noch nie so falsch und gefährlich wie jetzt. Sie könnte bestenfalls die Propaganda zur Entfachung von Kriegsbegeisterung in der Bevölkerung ein bisschen lähmen, doch vor allem lähmt sie den Widerstand gegen den Krieg. Denn wenn nicht entschieden die Lüge, dass von Russland eine Bedrohung ausgehe, zurückgewiesen wird, dann bleibt die zentrale und psychologisch wirksamste Begründung für die Kriegseskalation der NATO im Raum stehen.

Angesichts der Gefahr, von einem Krieg selbst in Mitleidenschaft gezogen zu werden, sind gerade in Deutschland mehr Menschen von den antirussischen Kampagnen alarmiert, sie interessieren sich für die Wahrheit über solch lebenswichtige Zusammenhänge. Umfragen und Kommentarspalten belegen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung den westlichen Konfrontationskurs gegen Russland ablehnt. Hieran kann und muss die Aufklärung anknüpfen.

OFFENER BRIEF an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Der Deutsche Freidenker-Verband warnt, gemeinsam mit anderen dem Frieden verpflichteten Verbänden und Vereinen, vor der weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland. Wir verlangen ein Ende der Feindbildproduktion und Desinformation sowie der antirussischen Kampagnen und der Dämonisierung des Präsidenten Putin.

Europa gehört allen Völkern und Nationen Europas, es braucht ein friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen. Dies erfordert die Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen und partnerschaftliche Beziehungen zur Ukraine wie zu Russland.

Die Strategie der USA läuft auf eine Spaltung Europas und eine Konfrontation mit Russland hinaus und schadet den Interessen der europäischen Länder.

Wir fordern von der deutschen Bundesregierung:

1. Keine Unterstützung der US-Strategie einer Spaltung Europas durch Wiedererrichtung eines Eisernen Vorhangs.

2. Keine Sanktionen gegenüber Russland, zumal sie den wirtschaftlichen und Arbeitsmarktinteressen in Deutschland und den europäischen Ländern ebenso schaden wie den Interessen an stabilen und partnerschaftlichen Beziehungen.

3. Stopp der Ausdehnung der NATO nach Osten und der militärischen Einkreisung Russlands, die NATO darf nicht bis zur Grenze Russlands vorrücken, die Ukraine nicht in die Militärstruktur der EU eingebunden werden

4. Unterstützung für eine demokratische Ukraine, ohne Faschismus und Revanchismus, mit gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu Westeuropa und Russland.

5. Keine Steuergelder für die finanzielle, logistische und Ausbildungs-Unterstützung von faschistischen Organisationen.

Hochachtungsvoll

Klaus Hartmann

– Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

Mit freundlicher Genehmigung von Kritisches Netzwerk: Erstveröffentlichung

Kategorien:Gesellschaft
  1. April 17, 2014 um 8:43 am

    Rainer Kahni, auch bekannt als Monsieur Rainer, hat diese Tage schon einmal gefordert: „Wir müssen die NATO abschaffen.“ Inzwischen bin ich der gleichen Meinung. Wenn wir Frieden auf diesem Planeten sehen wollen, dann gehört diese unsägliche Organisation aufgelöst. Das freiwerdende Geld kann dann für die wahren Frieden-schaffenden Aktivitäten genutzt werden.

    Die NATO treibt uns alle verantwortungslos in immer neue Konflikte , von Rainer Kahni

    • April 18, 2014 um 3:45 pm

      .. das frei werdende Geld würde den Hunger auf dieser Welt entgültig beseitigen.

  2. April 17, 2014 um 10:28 am

    Gute Aktion, mit der wir zeigen können, dass wir mit den Menschen der Ukraine und Krim friedlich verbunden sind:
    https://www.facebook.com/eulovesukrainerussia

  3. April 17, 2014 um 11:15 am

    WER DAS EINE ÜBERALL ERBLIKT,SIEHT KEINE FEINDE MEHR.

    Wer den Kern entdekt, dem ist die Schale gleichgültig.

  4. Gerd Zimmermann
    April 17, 2014 um 11:15 am

    Hallo Martin

    wir leben in einem bewussten Universum.
    Der Wunsch die Nato aufloesen zu wollen
    fuehrt nicht zur Erkenntnis ALLEN SEINS.

    LG Gerd

  5. April 17, 2014 um 12:11 pm

    …kurz aufhören… damit du DIE WAHRHEIT hörst.

  6. April 17, 2014 um 12:44 pm

    Chattison brachte an anderer Stelle das Thema AGGRESSION zur Sprache:

    https://faszinationmensch.com/2014/03/26/freiheit-ist-fur-viele-echtes-gift/

    “Damals“ schrieb ich diesbezüglich:

    “Aggression … gibt es einen Unterschied zwischen dem Aufeinanderzugehen, wie es Menschen praktizieren und wie es in der Natur sich zuträgt ? Was in der Natur von uns als aggressiv gedeutet wird, dürfte die Begegnung der unmittelbaren Anwendung der Möglichkeiten derer sein, die aufeinander treffen. Hier geht es um das eigene Vermögen bewusst an Grenzen zu gelangen, der Grenzerfahrungen wegen, der Erzeugung, des Erhalts und der Erweiterung des Lebens wegen. Aggressive Menschen dagegen haben nur den Schutz des eigenen Lebens im Sinn und bezeugen durch ihr Verhalten eher das Unvermögen, bewusst an ihre eigene Grenze gelangen zu wollen, um grenzerfahrungen zu machen, die dem Leben als Ganzes zugute kommen können. Dass der Schutz des eigenen Lebens dabei mit ”fortschrittlichen Dingen” einhergeht, bestärkt das Unvermögen und läuft dem Vermögen des Lebens zuwider. Somit lebt der Mensch seine Aggressionen nicht als eigene Grenzerfahrung der Begegnung aus, sondern vielmehr im Vertrauen auf die Grenzen, die seine ”fortschrittlichen” Werkzeuge ( z. B. Waffen, Gesetze, … ) ihm zur Verfügung stellen. Daher zeigen sich auch hier die ANDEREN von einer ganz anderen Seite, als es für uns EINEN allgemein der Fall ist. Unser Unvermögen versuchen wir durch Fortschritt zu vertuschen, ohne uns selbst dabei wirklich kennenlernen zu können.“

    Nun, fortschrittliche Werkzeuge hat die NATO, allen voran die USA, reichlich. Was das für das Unvermögen bedeutet, braucht indes nicht weiter ausgeführt werden …

    Gruß Guido

  7. federleichtes
    April 17, 2014 um 1:11 pm

    @ Chattison
    „Mir ist schon mancher Mitmensch Alien genug, da braucht´s keine von außerhalb^^.“

    Ich kenne die NATO nicht.
    Aber ich kenne eine Frau sehr gut, die verurteilt wurde, weil sie einen Pershing2-Transport mittels Sitzblockade behinderte.

    Ich kenne mich nicht
    Entgegen dem Rat von Susanne lese ich weiter in dem Buch „Sybil“ (Persönlichkeitsspaltung einer Frau, von Flora Rheta Schreiber). Beschrieben werden gerade die gesellschaftlichen Verhältnisse in Amerika (1930 – 1950)

    Ich kenne Eltern, die als Kinder misshandelt wurden, und ich kenne Eltern, die ihre Kinder misshandeln. Misshandlung scheint mir also das Normale zu sein. Und wenn dann Menschen sich entsprechend verhalten, sich selber, die Gesellschaft und Tiere und Pflanzen misshandeln, scheint mir das folgerichtig zu sein.

    Ich traf gestern einen Freund. Er muss verrückt sein. Er kennt die NATO auch nicht, aber er konnte mir berichten, dass die Baumfalken angereist sind.

    Ich traf gestern am Rande unserer Kiebitzwiese eine Dame, vermutlich eine Außerirdische, die mir erklärte, sie wolle nur friedlich leben – alles andere interessiere sie nicht.

    Ich kenne die NATO nicht. Mein Weidenlaubsänger kannte sie auch nicht.

    Auf diesem Bild suchte ich sie auch vergeblich.

    Ich schrieb gestern Nacht noch einen Brief. Um mich besser kennen zu lernen: Schreibe ich hier, weil ich glücklich bin, oder schreibe ich hier immer noch, um glücklich zu bleiben? Kann ein Mensch sich eine glückliche Welt bewusst erschaffen? Oder schafft Bewusstsein eine glückliche Welt?

    Ich erhielt heute einen Brief. Mein Freund beschrieb mir die Hölle. Ohne das Wort NATO zu benutzen.

    Ich glaube, Mr. Chattison hat Recht. Einige Menschen müssen sich wahnhaft verhalten, weil sie meinen, in dieser Welt nur so überleben zu können. Sie glauben an die Hölle, und erschaffen sie, und sind (damit) in ihrer Glaubensordnung. Eine Art ’sich-selbst-erfüllender Prophezeiung‘?

    Ich weiß nicht, wie lange es dauert, den Wahn dieser Welt verstehen zu können. Und mit ihm auf eine Weise glücklich zu werden, die ohne den Wahn gar nicht möglich wäre. Jedenfalls muss es sehr lange dauern, vermutlich, weil es so einfach ist.

    Gruß
    Wolfgang

    • April 17, 2014 um 2:47 pm

      Ja so ist das.

      Versuch mal zur NATO zu gehen und sie zu bitten Dir eine Tasse Kaffee zu servieren, weil Du gerade Appetit drauf hast.

      Anders sieht die Sache aus, wenn wir mal gucken welch Wahn-Sinn sich hinter den Kulissen verbirgt. Und welch Wahn Menschen dazu bringt in diesen Kulissen einen Sinn für Ihr Er-(den)-Leben zu sehen.- Ist es das Streben nach Macht über andere, weil Macht über sich selbst zu bekommen zu schwierig scheint? Ist es Angst vor Bedeutungslosigkeit, damit kommen schließlich die wenigsten zurecht? Ist es Mut-Los-igkeit, angesichts der scheinbaren Komplexität des ach so gar nicht humanen Zusammenlebens? Oder Mutlosigkeit angesichts der Tatsache, dass die seelische Entwicklung des Menschen seit der Steinzeit auf der gleichen Stufe verharrt? Dann doch lieber „mit den Wölfen heulen“? (Die armen Wölfe mögen mir verzeihen.)

      Sind wieder mal nur so ein paar Gedanken, die mir beim Lesen zum Thema so durch den Kopf gingen.

      Liebe Grüße in die Runde
      Martina

      • April 17, 2014 um 3:03 pm

        Oder schlicht Notwendigkeiten, um Möglichkeiten, deren Zeit gekommen ist, Raum zur Entfaltung zu geben, damit auf die Spitze getrieben werden kann, was auf die Spitze getrieben werden MUSS ?!

        Gruß Guido

      • federleichtes
        April 17, 2014 um 3:08 pm

        Bin kurz vor’m Abfluch.

        „Oder Mutlosigkeit angesichts der Tatsache, dass die seelische Entwicklung des Menschen seit der Steinzeit auf der gleichen Stufe verharrt?“

        Die armen Steinzeitmenschen?
        Hätte man denen gesagt, wie sich der Mensch – aus ihnen heraus! – entwickelt, wer weiß, ob sie nicht kollektiven Selbstmord begangen hätten.
        Sagen wir mal so:
        Der Mensch, der heute behauptet, kultiviert-normal zu sein, steht doch dem Steinzeitmenschen an der Seite, der behauptet, er wäre ein Raumfahrer.

        Ich vermute mal, die NATO, wenn es sie denn gibt, besteht aus Menschen, sie wird von Menschenarbeit finanziert und geduldet bis erwünscht, vielleicht sogar bejubelt.
        Wer das nicht glaubt, möge sich bis zur Europawahl gedulden.

        Solange wir noch fragen können, wird sich die Welt weiter drehen.
        Danke.

        Wolfgang

        • maretina
          April 17, 2014 um 3:21 pm

          Da passt mal wieder „kein Blatt zwischen“ 😉
          Ich hab hier gerade auf der Suche nach einem Zitat gefunden was helfen kann, uns allen 😉

          Das Hohelied der Liebe
          (1 Korintherbrief 13,1-13)

          Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
          hätte aber die Liebe nicht, /
          wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
          Und wenn ich prophetisch reden könnte /
          und alle Geheimnisse wüßte /
          und alle Erkenntnis hätte; /
          wenn ich alle Glaubenskraft besäße /
          und Berge damit versetzen könnte, /
          hätte aber die Liebe nicht, /
          wäre ich nichts.
          Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, /
          und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, /
          hätte aber die Liebe nicht, /
          nützte es mir nichts.
          Die Liebe ist langmütig, /
          die Liebe ist gütig. /
          Sie ereifert sich nicht, /
          sie prahlt nicht, /
          sie bläht sich nicht auf.
          Sie handelt nicht ungehörig, /
          sucht nicht ihren Vorteil, /
          läßt sich nicht zum Zorn reizen, /
          trägt das Böse nicht nach.
          Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
          sondern freut sich an der Wahrheit.
          Sie erträgt alles, /
          glaubt alles, /
          hofft alles, /
          hält allem stand.
          Die Liebe hört niemals auf. /
          Prophetisches Reden hat ein Ende, /
          Zungenrede verstummt, /
          Erkenntnis vergeht.
          Denn Stückwerk ist unser Erkennen, /
          Stückwerk unser prophetisches Reden;
          wenn aber das Vollendete kommt, /
          vergeht alles Stückwerk.
          Als ich ein Kind war, /
          redete ich wie ein Kind, /
          dachte wie ein Kind /
          und urteilte wie ein Kind. /
          Als ich ein Mann wurde, /
          legte ich ab, was Kind an mir war.
          Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
          und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
          dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
          Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
          dann aber werde ich durch und durch erkennen, /
          so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
          Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; /
          doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

          Manchmal braucht es das.
          Grüße an Euch
          Martina

  8. April 17, 2014 um 4:10 pm

    Meine Gedanken, Sorgen und Überlegungen heute…
    am 17.4.2014
    Der Artikel gibt in der Tat genügend Gründe
    alles genau zu durchdenken!
    Stehen wir wieder einmal direkt vor dem Abgrund
    und drohen in die Tiefe zu stürzen?
    Die Liste der Fragen ist lang.
    Gibt es Antworten und Klarheiten?
    Wer wird hier manipuliert?
    Wer zahlt…wer kassiert…wer profitiert?
    Wer lügt und betrügt?
    Wer wird an der Nase herumgeführt?
    Wer spricht die Wahrheit …und wer nicht?
    Von wem werden die “Fakten” verbogen?
    Wer wird von wem ganz bewußt belogen?
    Wer sind die eigentlichen Agenten & Agitatoren?
    Wer ist mit wem “verbündet” und verschworen?
    Wer sind die Drahtzieher?
    Wer bohrt und rumort?
    Was wird hier entstellt und verdreht?
    Wer mischt mit?
    Wer schiebt, treibt und drückt?
    Welche Rolle spielen die Medien?
    Welche Interessen sind hier vertreten?
    Wer rührt abermals im Topf des Übels?
    Ist alles Hoffen auf ein baldiges Ende bereits vergebens?
    In der Politik…das erste Opfer…
    ist leider immer die Wahrheit!
    Man sucht den geraden Weg…
    aber all zu viele Dinge gehen schief
    und erscheinen, verbeult,
    verbogen und krumm!
    Als passionierter Poet des Friedens…
    bin ich vielleicht doch
    viel zu einfältig,
    viel zu idealistisch…
    viel zu naiv, und
    zu dumm?

    Gerhard A. Fürst

    • April 17, 2014 um 4:22 pm

      Ich begann gestern das Buch von Mario Walz, mit dem ich in der Nacht noch telefonierte, zu lesen, und das ich Dir gestern per Link schickte ( http://www.mariowalz.de/index.php?id=133 ). Da lässt sich grob erahnen, worauf das Spiel hinauslaufen könnte …
      Viele Grüße in die Staate
      Martin

  9. April 17, 2014 um 5:11 pm

    Heute Abend kommt der nächste Artikel der Ring-Philosophie, in dem u.a. auch Putin vorkommt. Im Netz gibt es sowohl die Verehrer als auch jene, die vor ihm als den Gegenpart im NWO-Spiel sehen, zumal auch er in Kreisen verkehrt, die passend wären. Interessant auch, dass er mehrfach mit Zeichen der Freimaurer fotographiert wurde.

    Hier ist ein Artikel, der einige Fakten darstellt, die Putin in einem eben nicht so gänzenden Licht darstellen:

    Warnung vor Putin: Seine Rolle und Umgebung sind viel gefährlicher als die des intriganten Obama

    Ums so wichtiger scheint es mir, keinem dieser angepriesenen Fürsten hinterherzulaufen, die eigene Stimme zu behalten, und für den Frieden in Verbundenheit zu werben.

  10. April 17, 2014 um 9:27 pm

    Seit vielen Monaten wird die Kritik der mündigen Bürger an der Berichterstattung der Mainstream-Medien, insbesondere auch den öffentlich-rechtlichen, immer lauter.

    Im Fokus dieser Kritik steht, ausgelöst von der Berichterstattung über die Ereignisse in der Ukraine, die schon seit Jahren desavouierende Berichterstattung über Russland, die nicht nur negativistisch, sondern häufig schlichtweg falsch und oft persönlich beleidigend ist. Persönlich beleidigend ist diese Berichterstattung nicht nur für die Adressaten, russische Politiker, sondern auch für den sogenannten mündigen Bürger, denn oft ist die Voreingenommenheit und Absicht so deutlich zu erkennen, dass man sich für dumm verkauft vorkommt.

    Sie ist zudem hinterhältig, weil sie den „normalen“ Bürger, der die Materie nicht so gut kennt, falsch informiert und indoktriniert. Letztlich geschieht hier nichts anderes als in Diktaturen der Vergangenheit und Gegenwart – nur wesentlich subtiler und damit noch gefährlicher. Auf diese Weise sind schon Kriege vorbereitet und ausgelöst worden.
    Immer lauter werden die Stimmen sowohl Prominenter als auch der Bürger, die sich dies nicht länger bieten lassen wollen.

    Frau Professor Krone-Schmalz, eine der besten Russlandkennerin, zeigt die Diskrepanz zwischen Realität und Berichterstattung auf. Ihren Worten ist nichts hinzuzufügen. (Quelle)

  11. April 18, 2014 um 10:29 am

    Der Archetyp aller Archetypen ist die Zusammenkunft vom Verstand +Ego .

    Daher:
    Analyse zieht weitere Analyse, in einen nie endenden Kreis ,der die Absolute Realität noch tiefer verschleiert und sie anleiert.

    Frieden ist fehlender Krieg , Krieg fehlender Frieden.
    An Zeit und Raum gebunden- und daher nie ewige Zustände ,existierend innerhalb einer virtuellen Blase aller Formen, aller Manifestationen der Absoluten Realität , welche diese tatsächlich nicht kennt.

    Krieg entsteht durch Meinungsverschiedenheit innerhalb der Formen-Verschiedenheit .
    Formen-Verschiedenheit ist Ego-Verschiedenheit, Frequenzen der Ur-Frequenz, die ewiglich und UNBEWEGLICH ist- RUHEND UND STRAHLEND aus sich und in sich.

    DAS FEUERWERK STAMMT AUS EINEM ANGEZÜNDETEN ELEMENT.
    DIE SANDKÖRNER ALL AUS STEIN.
    ALL DIE STEINE AUS DER ERDE.
    ALL DIE PLANETEN AUS DER UR-ENERGIE.
    SELBST DIESE IST DIE WIRKKRAFT DES LICHTES, DAS UNTÄTIG UND EINS, ALLES IST.
    DIES IST DIE URSACHLOSE URSACHE ALLER EMPFUNDENEN WIRKUNGEN IN DER VIRTUELLEN WELT – WELCHE NUR IN DER VORSTELLUNGSKRAFT DES LICHTES FORM ANNAHM.

    Das Ego teilt und will HABEN, der Verstand will HABEN den Grund , die Seele IST neutral, davon unberührt.

    Wer weder Krieg, noch Frieden kennt, kennt die Absolutheit.
    Wer nicht an Krieg, Frieden , Bewegung, Namen, Vielfalt und sich als ewigen Urzustand des Lichtes kennend, ist vom Leid erlöst.
    Wer von der Identifizierung mit dem Körper und /oder Verstand befreit ist, ist die Freiheit selbst.

  12. April 18, 2014 um 11:08 am

    Der Aggressor heißt Ego- und doch hat es Erkenntniswert.

    Wer erkennt, der erkennt es- und IST Erkenntnis selbst.
    Darum ist das Selbst – Erkenntnis.

  13. April 18, 2014 um 12:42 pm

    Man muß sich doch bloß ein paar Fragen stellen und schon liegt die Lage doch klar. Wann werden die größten Profite erzielt? Welcher Staat ist wie verschuldet und braucht neue Einflusssphären und wer ist davon direkt mit betroffen?
    Die Förderation hat einen leidvollen Weg hinter sich und wir zerren ja nicht erst seit der Ukraine an ihr herum und wollen Stück für Stück abtrennen. Trotzdem wird man immer noch gern empfangen, wenn man in diese Länder reist, obwohl sie viele gründe hätten uns anders zu begegnen. Fahrt nicht auf die Malediven sondern nach Russland und die Ukraine, lernt diesen Schlag Menschen kennen und helft ihnen mit Eurer Solidarität. Sicherlich gibt es genügend Gründe mit vielen was dort geschieht nicht einverstanden zu sein. Aber es sind souveräne Völker, die man respektieren sollte. Ansonsten gibt es auch keine Verständigung. Wir fordern eine Demokratie ein, die wir selbst nicht leben und verwirklichen und dies schon mehr als 100 Jahre. Euch allen ein schönes Osterfest, viele Grüße com. Mike

    • April 18, 2014 um 12:57 pm

      Lieber Mike,

      ich freue mich besonders von einem, der die Ukraine kennenlernen durfte, hierzu zu hören!

      VG Martin

  14. April 18, 2014 um 1:48 pm

    Hier etwas konkreter, um meinen Kommentar deutlicher zu machen:

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