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Das Suchen nach Sinn und Zweck des Lebens

1

Ich schreibe über alles
was mich inspiriert…
was mich motiviert…
was mir gerade so einfällt…
was in mir rumort…
was mich besorgt, bekümmert…
was mich innerlich bewegt…
was mich anbetrifft…
was mich erfreut…
was mir gefällt…
was mich humorvoll unterhält…
was mich amüsiert…
was mich entzückt, beglückt…
was mich begeistert oder bedrückt…
was mich ärgert oder erregt…
über alles was sich in mir rührt…
Ich schreibe über
die Liebe und das Leben,
über alle Leiden und Lasten,
über menschliches Geschick,
leider vorallem verursacht
durch Gierde, Selbsucht,
durch Unwillen und Unmut,
durch alles eigennützige
und rücksichtslose Handeln und Hasten
in der nicht so sehr hoch noblen Politik.
Ich schreibe über Krieg
und auch Frieden.
Der erste ist omnipräsent,
und der andere
ist rar, sehr selten,
und uns leider nie lang bleibend
oder dauerhaft beschieden.
So leben wir immer
zwischen sich stets
verändernden, verschiebenden Fronten
sich gegenseitig bekämpfender Krieger.

2

Die einen tun jederzeit wie getrieben,
mutwillig, militant
was sie unliebsam gesinnt
und sehr bewußt erreichen wollen,
ohne jegliche Rücksicht
auf menschliche Grenzen,
oder in Anbetracht allen
sich ereignenden Übels
und aller tragischen Konsequenzen.
Und die andern versuchen
was sie auf friedliche Weise
nicht tun können oder erreichen konnten,
und keiner ist jemals überzeugend
der wirklich wahre Sieger.
Unbeständigkeit, Unsicherheit,
Unstetigkeit, Uneinigkeit und Unfrieden
bestimmen somit sehr konstant
alles menschliche Geschehen.
Ich gäbe gern all mein irdisches Gut
für eine Existenz in Frieden!
So schreibe ich
über nimmer endendes
Wünschen und Werden,
Hoffen, Suchen, und Sehnen,
über Dinge die uns erscheinen
oder auch verfolgen im Traum,
über alles Tun und Treiben,
und alles was sich ereignet
in unsrerm zeitbegrenzten Hiersein
auf Gottes guter Erden.

3
Vorallem aber bin ich stets
auf Suche nach mir selbst.
Wohin werden wohl all meine
noch zu wandernden Wege
und Pfade führen?

4
Werde ich je finden
wen und was
ich suche?

Gerhard A. Fürst
1.12.2012

Quellenangeben der Illustrationen

aus dem Internet übernommen:

  1. www.geistigenahrung.org/sinn-des-lebens.html
  2. seelenkrieger.org/?p=6836
  3. www.welten.net/Moment/Die%20Sonnendeckung.htm
  4. holgereckstein.de/vom-sinn-des-lebens/

Selbstkritischer Nachtrag:

Ich bin zwar ein passionierter Verseschmied,
aber als solcher weitgehend unbekannt.
Vielleicht habe ich auch mit diesem Opus,
den optimal poetischen Bogen meiner Poeterei,
durch Überschwang und Vielzahl meiner Worte,
wieder einmal total überspannt?
Ich hoffe aber trotz alldem,
vollkommen optimistisch und unverhehlt,
daß wenigstens einer
meiner zahlreichen poetischen Pfeile,
sein Ziel nicht verfehlt!

G. A. Fürst
1.12.2012

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: ,
  1. April 16, 2014 um 10:44 pm

    Die Frage nach dem „Sinn“ (des Lebens) ist zwar eine rationale (rational formulierte) Frage und folglich könnte man geneigt sein zu glauben, die Antwort auf diese Frage wäre ebenso rational (möglich).

    Aber der Ursprung dieser Frage liegt NICHT im rationalen Denken und NICHT in / auf der Bewußtseins-Ebene, in der sich die allermeisten – „erwachsenen“ – Menschen der zivilisierten Gesellschaft gewöhnlich befinden / aufhalten, sondern die Frage kommt sozusagen aus / von der „höheren“ Dimension des Menschen, aus der höheren Bewußtseins- / Seins-Ebene; von dort, wo auch die Antwort zu finden ist: im WAHREN Sein.
    Das wahre Sein des Menschen ist seine Seele, mit der er sich eigentlich am Beginn der Pubertät verbinden / vereinigen und identifizieren soll. Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“ ist also ein „Impuls“ der Seele, die damit signalisiert, daß sie auf die Kontaktaufnahme und Vereinigung wartet – damit das WAHRE Sein / Leben endlich beginnen kann.

    Der „Sinn“ des Lebens ist also das – wahre – SEIN. Und das kann nur stattfinden, wenn der Mensch zu der entsprechenden höheren Seins- / Bewußtseins-Ebene aufsteigt und den damit verbundenen Bewußtseins- bzw. Identitäts-Wechsel vollzieht: Sich nicht mehr mit dem Körper, der Materie bzw. dem materiellen Bewußtsein zu identifizieren, sondern mit der Ebene des URSPRUNGS der Materie, mit der Ebene des kosmischen Bewußtseins, der universellen Energie – wofür wir das Wort „Gott“ haben – seit den „alten“ Germanen. Und sie meinten damit die – göttliche – „Wunder-Kraft“ / „Lebens-Kraft“, die „Od“ genannt wurde – wie im englischen Wort „God“. Und das – „offene“ – „O“ darin war und ist der (Ur-)Laut des – großen „Wunderns“ / „Staunens“.

    Der Sinn des Lebens ist, dieser Kraft zu dienen – und ihr Meister zu sein. Paradox? Nein.
    Das ist Logik der höheren Seins- / Bewußtseins-Ebene, der göttlichen Ebene.

  2. April 16, 2014 um 11:31 pm

    Ich bedanke mich bei heureka47 für den Beitrag zum Gespräch!
    Das alleinige Suchen nach Antworten auf grundlegende Fragen ist ein einsames Unterfangen… Nur in der Gemeinsamkeit wird man allmählich an ein gesuchtes…ersehntes…erhofftes… Ziel gelangen!
    Werden wir es je erreichen? Man kann nur die Gedanken analysieren, studieren, und vergleichen…:-) Aber… wo ein Wille ist…ist auch ein Weg…
    Pfade werden sinnvoll suchend begangen… Hoffnung stärkt und erfüllt das stete Verlangen! Ich hoffe auch dieses macht Sinn. Suchen wir weiter… Vielleicht ist der Erfolg nicht entsagt… und für gemeinsame Mühen….kommt irgendwann einmal der Gewinn? Der Weg geht weiter…
    Gruss, Gerhard A. Fürst

    • April 17, 2014 um 12:15 am

      Für JEDEN Menschen ist gesorgt in diesem gütigen, bedingungslos liebenden, Universum!
      Ich bin überzeugt, auch ein Mensch allein auf einer Insel – à la Robinson Crusoe – würde die Wahrheit finden / erkennen können. Denn ich vertraue auf die Weisheit:
      „Alles, was wir suchen, finden wir IN UNS“.

      Gott ist allgegenwärtig – und also auch in uns. Und unseren inneren Gott können wir fragen – und er wird antworten. Auch das bestätigt die Bibel. „Wer da suchet, der findet. Wer da anklopft, dem wird aufgetan; usw.“

      Wir müssen nur die Angst überwinden, unsere Scheu, Hemmung oder was auch immer und – naiv wie ein KIND, ehrlich und aufrichtig, vertrauensvoll-gläubig – nach den Dingen fragen, wie wir brauchen. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder..“ heißt es.

      Als wir Menschen (mens = Geist = GE-IST) wurden – vor etlichen hunderttausend Jahren, wußten wir (unsere Vorfahren), was wir dazu tun müssen: DAS, was Menschen in Naturvölkern, nicht-entfremdete, nicht-neurotisierte, Menschen, am Beginn der Pubertät tun, um WAHRHAFT erwachsen zu werden. Also nicht nur geschlechts-REIF, sondern vor allem auch geistig-seelisch REIF: Den Prozeß der Initiation / Ascension durchlaufen. Das GANZ-werden des Menschen, sein HEIL-werden. Erst DANN fängt das WAHRE Leben an – im WAHREN Sein (Bewußtsein).

      Die wesentlichen (ca. 5) Schritte dazu stehen in meinem Text „Wahre Heilung“ auf meiner HP http://www.Seelen-Oeffner.de.

      Herzlichen Gruß!

  3. April 17, 2014 um 9:12 am

    WER ANDERE ZITIERT, IST BELESEN.
    WER AUS SICH, DEM SELBST, ZITIERT, IST WISSEND.

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