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Faszination Mensch, unvergessen?

Mit dem Rad an der russichen Grenze (Foto: Wolfgang Jensen)

Mit dem Rad an der russichen Grenze (Foto: Wolfgang Jensen)

Liebe kennt keine Deutschen und keine Russen – sie ist ein allgemeines Gut. Das von faschistischen Ideen wohl gestört, aber nicht vernichtet werden kann. Wir können uns über den faschistischen Geist der Unterdrückung und Demütigung erheben. Und wir tun es mit dieser Erklärung an die Russischen Völker. Uns verbindet nicht der zerstörerische Geist des Faschismus, sondern unsere ‘Liebe zum Leben’.

Menschen in Russland:
Seid willkommen in unseren Herzen.

Ich schaute gerade mal in mein Tagebuch. Am 8. April vor 25 Jahren wartete ich in Dachau auf mein Einreisevisum. In den Monaten davor hatten mich einige Menschen kennen gelernt als Friedensfahrer, mit dem Fahrrad unterwegs von Hamburg nach Moskau, um die Friedenspolitik von Michail Gorbatschow zu unterstützen.

WAS heute richtig ist, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass es etwas Besseres als Schweigen gibt.

Gruß in die Runde
Susanne und Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. April 8, 2014 um 6:13 pm

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt.

  2. Mathias
    April 8, 2014 um 8:06 pm

    Unvergessen – JA. Liebe zum Leben, weil das Leben aus Liebe erschaffen wurde. Zumindest könnte ich mir keine andere wirkliche „Energie“-Grundlage vorstellen.

    Und ich denke auch, der „Liebe zum Leben“ gilt es sich zu erinnern – nicht nur gedanklich, sondern vor allem mit einem Gefühl.

    Kein Aber. Hinzufügen möchte ich lediglich, dass wir indirekt hier auch wieder das Trauma berühren. Unaufgelöstes Trauma bedeutet auch im Urvertrauen, dort wo die Liebe selbst das Leben trägt, noch nicht vollständig verankert zu sein. Und ganz offensichtlich leben wir in einer Welt, wo noch reichlich unaufgelöstes Trauma entschärft werden muss.

    Danke und liebe Grüße an Euch,
    Mathias

    • federleichtes
      April 8, 2014 um 8:59 pm

      Danke, mein Freund.

      Ja, energetische Grundlage – ist eben nicht Geist.
      Und wenn wir von unaufgelöstem Trauma sprechen, sprechen wir einerseits von der wachsenden Qualität des Bewusstseins, und natürlich auch von einer wachsenden QUALITÄT der Feindseligkeit – die die Einen hervorbringen und die Anderen aushalten lernen. Das ist ein etwas anderer Aspekt auf das Traumatische.

      Ein weiterer Aspekt ist auch etwas anders. Menschen können ihre Angst direkt konfrontieren, verdrängen oder langsam auflösen. Sie können die Angst vor der Macht aber auch ersetzen mit ihrer eigenen Macht. Ja, das Leben lieben!

      Ich glaube das können sogar Spatzen.

      Dir einen herzlichen Abend wünscht sich

      Wolfgang

      • April 8, 2014 um 9:22 pm

        „Sie können die Angst vor der Macht aber auch ersetzen mit ihrer eigenen Macht. “
        Richtig? Du schreibst es doch selbst: „DAS LEBEN LIEBEN.“
        Danke für diese Worte, danke Euch beiden für den Brief oben.

        Liebe Grüße
        Martina

        • federleichtes
          April 9, 2014 um 4:47 pm

          Natürlich nur in weiten Fernen soll es Menschen geben, die sich in die „Obhut“ fremder Macht begeben. Als Erfolg empfinden sie die wirkliche Selbst-Aufgabe, weil sie sich erfolgreich einzureden verstehen, dass sie real gewinnen.
          Kurz: Wir sind diesen Menschen für das Übernehmen dieses beschissenen Jobs zu Dank verpflichtet. Möge die Erkenntnis über diesen Job ihnen dienlich sein.

          Danke, Martina!

          Wolfgang

  3. federleichtes
    April 10, 2014 um 2:10 am

    „Trotz flächendeckender Propagandaversuche hochbezahlter Medienprofis wie Illner, Plasberg, Jauch und Kleber leisten sich die Deutschen ihre eigene Meinung! Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Die große Mehrheit will keinen Nato-Einsatz in der Ukraine, keine Wirtschaftssanktionen gegen Russland und schon gar keinen G8-Ausschluss.“
    http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/04/08/deutsche-nicht-so-blod-wie-medienkartell-meint/

    Völkern den Stempel mehr-/minderwertig zu verleihen/aufzudrücken ist FASCHISMUS-PUR.

    Wikipedia zu Philip Sheridan
    „In seinem Einsatz gegen indianische Völker ließ er die Grundlage ihrer Existenzweise, die Büffelherden, systematisch vernichten und Dörfer niederbrennen. Er war u.a. verantwortlich für den Überfall auf das Indianerdorf am Washita am 27. November 1868, bei dem die schlafenden Indianer überfallen und 100 Cheyenne zusammen mit Frauen und Kindern getötet wurden.

    Am 4. März 1869 wurde er zum Generalleutnant befördert.
    Sheridan verstarb am 5. August 1888 und wurde am Nationalfriedhof Arlington bestattet.

    … schreibt Richard O’Connor: „Obwohl der allgemein ihm zugeschriebene Grundsatz ‚Der einzig gute Indianer ist ein toter Indianer‘ ein ungenaues Zitat dessen ist, was Sheridan wirklich sagte, dachte er jedoch genau so und handelte entsprechend.“ Zitatende
    http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Sheridan

    Solveigh meint, den Kommunismus gäbe es gar nicht. Aber es gibt Menschen, die sich Kommunisten nennen. Ich kenne genau einen Kommunisten, und das reicht mir für die Ewigkeit. Die Menschengemeinschaften, die in einer von Kommunisten organisierten Gesellschaft leben, kann man schwerlich Kommunisten nennen, nur weil sie sich dem faschistischen Diktat einer perfiden Gesellschaftstruktur, die der faschistische Geist der Kommunisten organisierte, beugen mussten.

    Fragen wir also, was wir, die wir Nicht-Kapitalisten sind, mit den Russen, die Nicht-Kommunisten sind, gemeinsam haben. Etwa die Herrschaft des Faschismus? Etwa die Absicht, in Würde und Frieden leben zu wollen?

    Nein, wir wollen nicht nicht dem Ruf derer folgen, die schreien: „Nur ein toter Faschist ist ein guter Faschist“. Es gibt ohnehin viel zu wenige, um das wieder in Ordnung zu bringen, was sie anrichteten.

    Auf Kreta, ich blätterte mal wieder in alten Tagebüchern, wurde ich auch als „Faschista“ beschimpft.

    Gruß
    Wolfgang

    • Geschwätz beim Namen nennen
      April 10, 2014 um 10:28 am

      federleichtes :
      “Trotz flächendeckender Propagandaversuche hochbezahlter Medienprofis wie Illner, Plasberg, Jauch und Kleber leisten sich die Deutschen ihre eigene Meinung! Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Die große Mehrheit will keinen Nato-Einsatz in der Ukraine, keine Wirtschaftssanktionen gegen Russland und schon gar keinen G8-Ausschluss.”
      http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/04/08/deutsche-nicht-so-blod-wie-medienkartell-meint/

      Du willst also zum Ausruck bringen, dass Illner, Plasberg, Jauch und Kleber die Meinung propagieren, dass ein NATO Einsatz notwendig sei? Das impliziert nämlich der Beginn deines Satzes (Trotz). Kann es sein, dass du dir in letzter Zeit keine der entsprechenden Sendungen angesehen hast? Woher kommen deine Vorurteile?

      Weiterhin: Du hast in deinem Leben wohl immer unentgeltlich gearbeitet? Oder warum weist du in deinem Posting explizit darauf hin, dass die von dir genannten Moderatoren (hoch) bezahlt werden? Schlimm, sich für seine Arbeit auch bezahlen zu lassen!

      Klar, alles steht in Gänsefüßchen. Aber ein unkommentiertes Zitat ist immer Wertschätzung. Was schätzt du also wert?

      • federleichtes
        April 10, 2014 um 12:25 pm

        „Was schätzt du also wert?“

        „… leisten sich die Deutschen ihre eigene Meinung! Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Die große Mehrheit will keinen Nato-Einsatz in der Ukraine, keine Wirtschaftssanktionen gegen Russland und schon gar keinen G8-Ausschluss.”

        Wäre nett gewesen, wenn Sie sich, anstatt mich des Vorurteils zu bezichtigen, mit ein paar wenigen Worten eigener Meinung zum Inhalt meines Kommentars, zum Thema geäußert hätten.

        Und wenn Sie uns das ‚Wesen von Propaganda‘ neu erklären möchten, bitte sehr.

        Gruß
        Wolfgang

  4. April 26, 2014 um 2:51 pm

    Lieber Wolfgang,

    Lyrik ist ein Hilfsmittel, um mit wenigen Worten Kontemplation zu erreichen, einen inneren Zustand, der durch Betrachtung nach Lösungen sucht. Parteilichkeit erscheint uns oftmals sinnvoll, hat jedoch gefährliche Folgen. Auf der Suche nach Liebe, Frieden und Glück erscheinen ungeahnte Möglichkeiten. Um dem Polarisieren zu entgehen, auch meinem eigenen, suche ich neue Wege. So entstand heute morgen etwas Lyrisches: „Konjugiere Parteilichkeit.“

    Ein kurzer Auszug:

    Ich hatte Recht
    Du bist tot.
    Er hatte Recht
    Sie war tot.
    Es weinte.

    Wir hatten Streit
    Ihr hattet Streit
    Sie hatten keine Lösung
    Wir hatten Krieg.

    Mehr findest du auf meinem Blog:
    http://satjam.wordpress.com/2014/04/26/konjugiere-parteilichkeit

    Mögen wir Wege in der Konfrontation finden – den Haß, den Zorn und die Wut transformieren, die Mißverständnisse ausräumen, das Alte transformieren, um zur Liebe zu finden.

    Alles Liebe
    Burcado

    • federleichtes
      April 26, 2014 um 4:36 pm

      Lieber Burcado,

      auf diesem Blog vermisse ich unbewusst STÄNDIG etwas – Du gehörst auch dazu.

      Anderes würde ich gerne missen, auch wenn ich nicht unter Parteilichkeit leide. Aber selbst das Unparteiische verlangt ja, das Parteiische zu betrachten. Kann als Kür erfolgen, aber auch als Pflicht, sich dem Unbekannten, gleichwohl Bedürftigen (und besonders dem Gefährlichen des Bedürftigen) zuzuwenden.

      Das Emotonale, das Reagieren auf Begegnung, halte ich für statthaft. Besser sind natürlich kurze Verweildauern auf dieser Ebene; besser sind natürlich Begegnungen, die in ihrer Klarheit weit leuchten; besser sind natürlich Regelungen, die man einmalig zur Klärung treffen kann.

      So frage ich mich, ob man das Emotionale überhaupt abstellen kann? Oder ist man, wenn geschafft, dann tot?
      So frage ich mich, ob man bestimmte Begegnungen wirklich vermeiden kann? Und ob man wirkliche Begegnungen überhaupt erleben kann?
      So frage ich mich, ob man das zu Regelnde genau verfizieren kann, und welche der unvollkommenen Regelungs-Methoden statthaft sind?

      Ich erzählte bereits von dem Buch, das ich gerade lese (Sybil, Geschichte eine multiplen Persönlichkeit). Nach fünf Jahren Analyse erscheinen der Analytikerin (plötzlich) zwei männliche Personas. Ihr Hinweis, er könne in einem Fraukörper kein Mann sein, beantwortet einer, er könne das „Ding“ schon hervor bringen, wenn er nur wolle.
      Natürlich kennen wir selber keine multiplen Persönlichkeiten. Aber begegnenn uns nicht auch Persönlichkeiten mit recht merkwürdigen Standpunkten? Wie gehen wir damit um? Bohren wir auch liebevoll fünf Jahre in ihnen herum und lernen, Überraschungen zu lieben?

      Die kulturellen Prägungen der eigenen Persönlichkeit zu tranzendieren/transformieren sind eine Sache, Die andere ist die – im Grunde permanente – Konfrontation mit dem gelebten Wahn der Kulturgesellschaft. Mag es auch eine Regel sein, dass man in dem Maße, die man selber sich vom Wahn befreien konnte, man vom Wahn gemieden wird, so reicht das alleine für die Gestaltung einer friedvollen Existenz nicht aus. Es braucht, das erlebe ich ja täglich, immer wieder das Eigen-Aktive in der Hinwendung zum Nicht-Wahn, zu Freunden, zur Natur, auch zur Quelle des Lebens.

      Ich bin trauma-thematisch in Verzug. Martin fragte bereits nach, und ich antwortete, dass könne ich nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln. Ich fragte ihn auch höflich, ob er meinte, dass ich meine Zeit gestohlen habe. Bei allem Wohl-Wollen für eine Gemeinschaft muss doch, so lebe ich, das Eigene im Vordergrund stehen bleiben – egal, wie viele Personas mir die Hand schütteln wollen; auch der Ich-Schutz dient ja der Gemeinschaft.

      So, ich arbeite gerade an unseren Bildern vom 20. April. Nachher, schicke ich hier mal eins davon.

      Liebe Grüße auch an Dich.

      Wolfgang

  5. April 26, 2014 um 3:10 pm

    Kontemplation ist der Genuss deines Wesens, deiner wahren Natur, der …Wirklichkeit.
    Wenn Wirklichkeit sich selbst wahrnimmt , wird `s Kontemplation genannt.
    Oder auch Yoga.

    15.20
    Macht keine Werbung- da ist die Ego-Schale , wohin ihr rein rennt…

    15.23
    Es gibt keinen Besseren oder Schlechteren- nur Erwachten oder Schläfernden.
    Doch wenn der Schläfernde erwacht, ist es nicht derselbe???????

    15.26
    Ihr habt eure Flügel nur einrosten lassen… doch ihr KÖNNT fliegen!
    IHR SOLLT NUR …WOLLEN!

    15.29
    B E O B A C H T E N .

    15.39
    Ihr nennt es “Windows”.
    Ich nenne`s virtuale Potenziatitäts – Wirklichkeitsfenster .

    15.40
    Dies ist dieses Universum: ein “Windows”- Fenster.
    Und dies ist nur EIN Programm.

    15.42
    Wer`s kapieren will, versteht`s und wird auch frei.
    Wer im Käfig vegetieren, kommt`s um.

    16.27
    Nun ziehe mich zurück, um Kommentare der Lichtvögel darüber zu lesen.

  6. maretina
    April 26, 2014 um 5:19 pm

    Lieber Wolfgang,

    ich erinnerte mich heute an ein gegebenes Versprechen und löste es verspätet ein 😉 .

    Grüße an Dich und Susanne
    Martina

  7. April 26, 2014 um 8:02 pm

    Lieber Wolfgang,

    welch aufregende Tage – und Stunden. Ich habe heute Mahatma Gandhis Konzept des gewaltlosen Widerstands (Satygraha) gefunden; in Tibet wird es seid 1997 praktiziert.

    Es gibt bei spirituellem Widerstand vieles zu beachten. Beispielsweise Redlichkeit.

    „Man darf sich niemals – weder öffentlich noch privat – an Aktivitäten beteiligen, die unredlich und unaufrichtig sind.“

    Auf die aktuellen Montagswachen übertragen, bedeutet es zu prüfen, mit wem du auf die Straße gehst. Wenn es nur geringste Zweifel an der Aufrichtigkeit der Organisatoren und Rednern der Montagswachen gibt, darf ich aus spiritueller Sicht nicht an den Aktivitäten teilnehmen.

    Wenn Jutta Ditfurth schwerwiegende Vorwürfe geäußert hat, so ist ab diesem Moment genauestens zu prüfen, ob sie vielleicht nur im Ansatz Recht haben könnte. Solange nicht geklärt ist, was Ken Jebsen und Lars Mährholz wirklich wollen, reicht es aus, den Frieden im Alltag zu verwirklichen.

    Ich erlaube mir als Gast, einen Link zu dem Beitrag auf meinem Blog zu setzen und wünsche dir und allen LeserInnen eine gute Zeit.

    http://satjam.wordpress.com/2014/04/26/redlichkeit

    • federleichtes
      April 26, 2014 um 10:11 pm

      Ja, aufregende Zeiten. Und doch klar und geradeaus.

      Weißt Du, in meinem Leben gibt es ein paar Menschen, für die ich die Hand ins Feuer lege, und Eine, für die ich durch’s Feuer gehe. Punkt. Was Andere sagen und wirklich glauben, was sie vorgeben und welche Absichten sie wirklich haben oder welchen fremden Absichten sie unbewusst folgen – interessiert mich nicht. Grundsätzlich halte ich mein Grund-Misstrauen gegenüber allen Menschen, die in diesem System auf einem Podest stehen, für notwendig. Vor ein paar Tagen hörte ich:
      „Wer in diesem System (des expandierenden KaliYuga) oben ist, ist ein Schwein.“

      Kann man so verkürzen, muss man nicht. Frieden leben bedeutet mir auch, Andere nicht zu beschimpfen, obwohl, offen gesagt, es fällt mir manchmal schwer.

      Für mich ist eindeutig:
      In einem globalen System, in dem die Feindseligkeit ÜBERALL wirkt, sind Bemühungen um globale Veränderungen sinnlos. Machst du neue Schule, gut, bestens, perfekt – und? Machst du ein paar bessere Kinder, gut – und? Haben die es in dieser Welt leichter? Sind sie anderen wirklich Vorbild oder machen sie sich zum Gespött der Masse der Normalen? Oder könnte die Masse vor den Sonderlingen gar Angst haben, dass man künftig von ihnen Redlichkeit verlangt?

      Meine Freunde sind redlich, und sie halten die Fresse. Ausnahme in diesem Kreis bin ich hier auf diesem Blog, im Kreis von Menschen, die verstanden haben, dass es das zu arbeiten gibt, was Leben verlangt: Bewusstsein schaffen. Vielleicht könnte ich diese Arbeit auch ohne Wortmeldungen und Gespräche leisten, keine Ahnung. ‚Vielleicht‘ ist allerdings für mich keine Prämisse für Entscheidungen. So wie Du und andere auch habe ich eine-meine bestimmte Art, und die lautet: Dialog. Mitteilen, Teilen, GEMEINSAM wachsen für das Ganze. Klar, das ist nicht gerade ein bescheidener Ansatz. Aber das Leben ist SOOOO wunderbar und großartig, dass großartige Ideen doch geradezu pflichtgemäß erscheinen müssen, oder?

      Auf der Welt gibt es viele wunderbare Menschen. Warum sollte ich meine Aufmerksamkeit auf andere richten? Susanne liefert mir ein Paradebeispiel für ein vernünftiges Leben: Sie geht mit normalen Menschen we mit wunderbare Menschen um. Punkt. Sie geht durch die Natur, als wären Bäume, Blumen und Tiere ein Wunder. Sie IST ein wunderbarer Mensch. Punkt.

      Sich vom Leben führen lassen, ist scheinbar das Gegenteil von egozentrisch. Wer’s tut, wird überrascht sein, worauf DIESE Führung hinaus läuft.
      Gestern Abend in der Wallachei, ich stand an einer Böschung, die gerade eine nicht mehr ganz junge Dame hinauf kletterte. Waltraud, kannte ich bis zu unserer Begegnung nicht, lernte ich jedoch mittels Körpersprache und ein paar Sätzen in ein paar Minuten bestens kennen. Der Mensch steht über den Tieren? Wir lachten beide darüber. Der Mensch macht die Natur kaputt? Wir lachten beide darüber. Wildblumen in einem Garten ohne gerade angelegte Beete? Natürlich.

      Man muss der Meinung, mit „Jesus“ begann das Kali Yuga-Zeitalter, nicht ganz ablehnend begegnen.

      Man hört sich.

      Susanne und Wolfgang

      • April 27, 2014 um 12:52 am

        „Was andere sagen und wirklich glauben, was sie vorgeben und welche Absichten sie wirklich haben oder welchen fremden Absichten sie unbewusst folgen – interessiert mich nicht.“

        WELCHE ABSICHTEN SIE WIRKLICH HABEN? Das ist schon immer die Frage gewesen, um nicht zum Mitläufer zu werden. Ich hatte in der Oberstufe einen Mathelehrer, der uns erläuterte, auf die Axiomatik eines Systems zu achten.

        Seine Begründung fand ich so interessant, daß ich sie niemals vergessen habe. „Innerhalb eines Gedankensystems,“ sagte Egon Heye, „kannst du alles logisch beweisen. Wenn du wissenschaftlich an etwas herangehen willst, mußt du dir immer die Axiomatik des anderen anschauen.“

        Wenn die tibetische gewaltlose Widerstandsbewegung eine ethische Maxime der Redlichkeit des anderen erstellt, dann ist das eine Aufforderung, Verantwortung zu übernehmen, um weder mißbraucht zu werden oder zum Unterstützer des Akteurs zu werden.

        Mitdenken zu können, setzt voraus, es zu wollen. Wenn du nicht mitdenken willst, wenn du keine Verantwortung übernimmst, genauestens zu recherchieren, wie die Axiomatik von Ken Jebsen und Lars Mährholz aussieht, gehst du aus spiritueller Sicht in die Verantwortungslosigkeit, dir selbst gegenüber und deinen Freunden.

        Falls Ken Jebsen unredlich wäre, würdest du ihm durch einen Disput helfen, negatives Karma für sich (und viele andere) zu verhindern. Das setzt aber eine ehrliche Recherche voraus. Drum prüfe, wer sich Montags bindet.

        Auf der oberflächlichen Ebene gibt es wenige Möglichkeiten, die Axiomatik von Ken Jebsen zu entziffern. Jedoch redet er beispielsweise an einer Stelle, daß es an der Zeit sei, militant zu werden. Eine Leitphrase.

        Auch wenn er sie vielleicht mit anderen Inhalten füllt, ist das, was dem Verstand bleibt, verheerend. Allein dieser Vorgang, mit dieser Phrase zu operieren, reicht mir als Indizienbeweis für Unredlichkeit aus. Damit verurteile ich ihn nicht, jedoch reicht es mir, um dieser Art von ‚Friedensbewegung‘ fernzubleiben.

        Der Faschismus-Diskussion versuchst du – wie sehr viele Esoteriker – mit dem Begriff des Kali-Yuga-Zeitalters zu entkommen. Wenn das deine Sichtweise ist, rechtfertigst du damit jegliche Gräueltaten – und schaffst damit neues negatives Karma für dich.

        Nun, es ist die Aufgabe jedes einzelnen Menschen, für sich und das Wohl der anderen zu sorgen. Was du daraus machst, ist deine persönliche Angelegenheit.

        Ich wünsche dir alles Gute.
        Burcado

        • federleichtes
          April 27, 2014 um 2:34 am

          Na, Du gibst hier ja ordentlich Gas.

          Ja, Logik ist nicht Logik – man kann wirklich alles argumentieren, wenn man dazu befähigt ist oder nicht fähig genug ist, Gesetzmässigkeiten richtig zu interpretieren.

          Die tibetische gewaltlose Widerstandsbewegung kenne ich nicht. Aber ich kenne Menschen, deren Friedfertigkeit auf unechten Beinen steht. Die Erfüllung sozialer, kultureller und/oder gesellschaftlicher/gemeinschaftlicher Normen ist mir kein Indiz für Wahrhaftigkeit im Verhalten eines Menschen. Frieden ist Frieden erringen, ist Frieden lernen im Frieden leben. In der Angelegenheit bin ich jetzt 25 Jahre unterwegs und weiß in etwa, wie schwer das ist und was notwendig ist, um traumatisch-feindselige Informationen aus der Reaktivität zu bringen.

          Missbrauch ist in unserer Zeit besonders aktuell , allerdings durch die Zeiten hindurch Thema des Lebens gewesen. Ist für mich eine Frage des Bewusstseins, und das ist eben in der Lebenssystematik eingeschränkt (worden). Insofern ist Mensch hier keinesfalls verantwortlich, weder Täter noch Opfer.
          Wir haben hier auf dem Blog lang und breit über die Herkunft der feindseligen Informationen, die den Menschen in seinem Verhalten konditionieren, diskutiert; auch über den Freien Willen. Wer meint, er habe einen und sei nicht feindselig – ich brauche fünf Minuten.

          „Mitdenken zu können, setzt voraus, es zu wollen. Wenn du nicht mitdenken willst, wenn du keine Verantwortung übernimmst, genauestens zu recherchieren, wie die Axiomatik von Ken Jebsen und Lars Mährholz aussieht, gehst du aus spiritueller Sicht in die Verantwortungslosigkeit, dir selbst gegenüber und deinen Freunden.“

          Ist nicht mein Job, über Ken Jebsen nachzudenken. In mir entstand nach dem Anschauen und Anhören einiger seiner Sendungen ein „Bild“ – das musste reichen.
          Zudem ist selbst bei genauest-MÖGLICHER Recherche niemals zweifelsfrei die Gesinnung eines Menschen feststellbar.
          Es gibt ja nicht nur sehr gute Schauspieler, sondern Schauspieler, die selber glauben, sie wären die Rolle, die sie gerade spielen. Mal ganz davon abgesehen, dass in Menschen, die kein Wesens-Zentrum haben, mehrere Rollen parat sein müssen, um sich schützen zu können.

          Über Menschen nachdenken, ne wirklich nicht, dafür bin ich zu lange in der Gesellschaft unterwegs, um die Einschätzung eines Menschen noch Denk-Mustern und einer Gummi-Logik zu überlassen.

          „Der Faschismus-Diskussion versuchst du – wie sehr viele Esoteriker – mit dem Begriff des Kali-Yuga-Zeitalters zu entkommen. Wenn das deine Sichtweise ist, rechtfertigst du damit jegliche Gräueltaten – und schaffst damit neues negatives Karma für dich.“

          Erstens bin ich kein Esoteriker, lieber Burcado;
          zweitens bin ich kein Karmatiker;
          drittens bin ich Realist und kann Gräueltaten erkennen, und wenn sie geschehen sind, als unvermeidbar klassifizieren;
          viertens scheiße ich auf Gerechtigkeit und lehne persönlich jedwede Formen der Rechtfertigung ab.

          Also, falls Du meinst, mir künftig wieder negative Folgen meines Lebendig-Seins unters Hemd jubeln zu müssen, lernst Du mich noch besser kennen.

          Lieben Gruß von mir.
          Wolfgang

          Am Rande dazu:
          „Nun, es ist die Aufgabe jedes einzelnen Menschen, für sich und das Wohl der anderen zu sorgen.“

          Ich betreibe einiges an Aufmerksamkeits-Aufwand, um mich vor Menschen zu schützen, die mein Unwohl im Sinn haben. Jeder soll für sich selber sorgen, dann braucht’s derartige Floskeln nicht.

          • April 27, 2014 um 12:09 pm

            Lieber Wolfgang, wenn Unterschiedlichkeit so groß erscheint, bleibt mir nicht anderes übrig, als mich zu verabschieden, und dir zum Abschied einen musikalischen Gruß zu senden.

            Liebe Grüße
            Burcado

            A Love Supreme * Carlos Santana & John McLaughlin

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