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Offener Brief: An die Abgeordneten des Deutschen Bundestages – GenMais & #TTIP

Betrifft: Genmais 1507 und Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen EU und USA

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel.: +49(0)30 227-32319
Fax: +49(0)30 227-36749
E-Mail: vorzimmer.id2@bundestag.de

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages!

Mit großer Entrüstung und noch größerem Entsetzen muss ich leider feststellen, dass sich die EU in Brüssel taub und stumm stellt gegenüber den Forderungen von über 80 % der Bevölkerung in Deutschland und ganz Europa.

Ich spreche hier vom Durchpeitschen der Beschlüsse, den Genmais 1507 betreffend, mit dem man jetzt ganz schnell vollendete Tatsachen schaffen will und dem Freihandelsabkommen! Beides wollen die Bürger in Deutschland und Europa mehrheitlich nicht. Ich wende mich jetzt als letzte Instanz an Sie alle, an Sie als Politiker, die dem Volk verpflichtet sind und an Sie als Menschen – als Kinder von Eltern, als Mütter und Väter – beenden Sie diesen Albtraum, ehe es zu spät ist.

Geben Sie als Deutscher Bundestag geschlossen Frau Merkel den Auftrag, in beiden Fällen mit einem klaren „Nein“ zu stimmen!

23 Jahre nach dem Niedergang der Regierung der DDR, sind Sie die erste deutsche Regierung, die so strikt gegen die Interessen von Deutschland und ganz Europa handelt.

Wollen Sie wirklich die Menschen den nicht vorhersehbaren Risiken genmanipulierter Pflanzen und Tieren in Umwelt und Nahrungsmitteln aussetzen?

Wollen Sie das Schicksal von Millionen von Bürgern wirklich in die Hände von macht- und profitgierigen Konzernen wie Monsanto und Pioneer und in die Hände von Banken, Spekulanten und Lobbyisten legen?

Diese haben niemals das Wohl der Bevölkerung im Auge, sondern nur das Wohl ihrer Bankkonten. Es gibt nie wieder ein Zurück, wenn nach Jahren festgestellt wird, dass der Weg falsch war! Unsere Gesundheit, unsere Umwelt und der Schutz allen Lebens darin sind unser höchstes Gut und unser Kapital. Wir haben es zu bewahren und nicht zu zerstören. Wir tun unserer Umwelt jetzt schon genug Schaden an, mit der verkehrten Landwirtschaftspolitik und mit der Chemie in unseren Nahrungsmitteln und in den Futtermitteln für unsere Tiere.

Zählen inzwischen in unserem Land nur noch Macht, Profit und Parteien und wird darüber Menschlichkeit und vernünftiges Denken und Handeln vergessen?

Haben Sie vergessen, wozu Volkes Macht und Wille fähig ist, muss es erst wieder zu riesigen Demonstrationen auf unseren Straßen kommen? Ich glaube, das wollen wir alle nicht, aber ich bin sicher, dass es so kommen wird, wenn die Völker weiterhin wie unmündige Kinder behandelt werden!

Handeln Sie endlich im Sinne und für das Wohlergehen der Millionen von Menschen, denen Sie verpflichtet sind und suchen Sie mit uns, dem Volk, nach neuen und besseren Wegen, zum Nutzen für Deutschland und ganz Europa.

Dazu wurden Sie alle von Millionen von Menschen gewählt!

Als Mandatsträger sind Sie, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, einzig und allein Ihrem Gewissen verpflichtet. Ich erwarte von Ihnen, dass dieser Brief vor dem gesamten Bundestag vorgetragen wird.

Es grüßt Sie eine 67jährige Frau. Ich gehöre zu den Netzfrauen und mache davon Gebrauch, meine Stimme zu erheben gegen die in meinen Augen menschenverachtende Politik und fordere Sie zu einem Umdenken auf!

Nähere Erläuterungen finden Sie in meinem Brief einer besorgten Mutter: Wir wollen nicht, dass gegen unseren Willen….

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Netzfrau Patricia Heyl, Quelle

Hier auch nochmals die ZDF Sendung zu TTIP:

  1. chattison
    März 8, 2014 um 12:10 pm

    Ich sag dazu nur soviel:
    Friedrichs wurde gegangen, weil er einmal offen die Absicht bekundete (ob tatsächlich beabsichtigt oder nicht, spielte dabei anscheinend keine Rolle), den Bürgern zuzusagen, dass dieser Genmais nicht nach Deutschland käme.

    Mit Edathy hatte das absolut nichts zu tun, denn dann hätten zuerst Gabriel und Oppermann gehen müssen.

    Diese Regierung wird nicht aus der Monsantoreihe tanzen…

  2. chattison
    März 8, 2014 um 12:18 pm

    Nachtrag: KILLING FIELDS (1): Terror auf dem Acker

    … Heute gibt es zwar den Wissenschaftszweig der Agrarökologie, doch deren Erkenntisse werden von der Politik weitgehend ignoriert und stattdessen die Profitinteressen der Chemiekonzerne bedient, die mit ihren synthetischen Düngern und Pestiziden unsere Böden vergiften, uns krankmachen und dabei Milliarden verdienen. …

    Das weiß nachweislich auch die Bundesregierung.
    Und?…..

  3. chattison
    März 8, 2014 um 12:36 pm

    Nachtrag 2:

    Das TTIP wird von Merkel persönlich favorisiert.
    Das TTIP, das als „Freihandelsabkommen“ bezeichnet wird, aber realiter einen Freibeuterbrief für US-Konzerne darstellt, wird von der Bundesregierung befürwortet.
    Welche Wahl hätte sie denn auch sonst, als US-Satrap^^

    Am 15.03.2008 hatte ich bereits in einem Artikel auf die Konsequenzen hingewiesen:


    Die Agrarbombe

    Es ist sicherlich kein Zufall, dass Indien als Atommacht und bedeutendste strategische Schnittstelle in Asien durch die gezielte Vernichtung der Potentiale einheimischer Nahrungsmittelproduktion, durch die zunehmend erzielte Abhängigkeit vom externen Saatgutlieferanten Monsanto und die transgenetische Verseuchung der ursprünglichen endemischen Sorten immer mehr dem wachsenden Erpresserpotential der USA anheim fällt.
    Ernährungsprobleme in Indien, verschärft durch die (gezielte?) Anfälligkeit des gelieferten Saatgutes gegen bestimmte Insekten, Pilze etc., welches folgerichtig dann mit den darauf abgestimmten Chemiekeulen „behandelt“ werden muss, wären für die Regierung in Indien ein Horrorszenario.
    Der Entzug des Saatgutes, respektive des chemischen „Schutzes“, wäre gleichbedeutend mit Hungersnot, da die einheimische Produktion mit den restlich vorhandenen endemischen Sorten keinesfalls in der Lage wäre, innerhalb einer akzeptablen Frist dies zu kompensieren.
    Indien ist daher demnächst nur noch eine Handpuppe USA-strategischer Interessen.
    Dies entspricht auch in vollem Umfang der politischen Doktrin der von den USA eingesetzten „Economic Hit Men“, die als Entwicklungshelfer, Wirtschaftsberater und Kreditgeber verkleidet die jeweilig strategisch interessante und daher zu usurpierende Struktur infiltrieren und so indirekt die Kontrolle über die wesentlichen Entscheidungslinien der betroffenen Länder gewinnen.
    Diese Vorgehensweise ist sehr viel effizienter als die militärische Variante, weil unschlagbar billiger zu inszenieren und völlig risikolos für die USA.
    Denn es sind ja nicht die USA als Staat, sondern Strohunternehmen auf dem „freien Weltmarkt“, die ihre (Geheim)“Dienstleistungen“ anbieten.
    Indien ist das Faustpfand der USA gegen China im absehbaren Streit um Ressourcen in der südasiatischen Region, so wie Pakistan flankierend für die Kontrolle über Afghanistan und Afghanistan im Kampf um die zentralasiatische Kontrolle.
    So wie Information-Warfare zunehmend an Bedeutung gewinnt oder Sabotage gegen essentielle Infrastrukturen (Energie, Transport, Wasser u.ä.), so die „Agrarbombe“, um das Erpressungspotential zu maximieren.
    Diese Art der „biologischen“ Kriegsführung ist besonders perfide, weil sie, im Gegensatz zum bakteriell-virologischen Kampfmittel, – für den Anwender beliebig begrenzbar- für die Betroffenen nicht bekämpfbar- für den Anwender ausgesprochen risikolos- und in der Öffentlichkeit als höchst unethisches, gleichwohl hocheffizientes Instrument völlig unterschätzt ist.
    Für Deutschland gilt auch:
    Die zunehmende Import-Abhängigkeit von landwirtschaftlichen Produkten, die immer geringer werdenden Anbauflächen national wie international bei absehbarer Stagnierung von bisher noch möglichen Ertragssteigerungen (= summa summarum exponentiell steigende Bedürftigkeit in diesem Sektor) wird auch uns, vergleichbar mit der Abhängigkeit im Energiesektor, zunehmend manipulierbarer machen.
    Die USA haben ausserdem durch ihre internationale Finanzpolitik dafür gesorgt, dass ihr Dollar unersetzlich geworden ist (darüber kann auch keine Euro-Euphorie hinweg täuschen!), weil zwar enorme Devisensummen (bei Ländern wie China und Saudi-Arabien etwa) auch ein Druckmittel gegen die USA sind, aber die USA diese jederzeit entwerten könnten, indem sie öffentlich machten, wieviele Dollars tatsächlich im Umlauf sind (was schlagartig den Dollar stark entwerten würde).
    Diese Inflationskeule des Dollar ist also eine weitere Zutat in der strategischen Giftküche, da allein die Wechselkursbedingungen über die faktische Finanzkraft einer Nation entscheiden.
    Würde der Dollar also bedeutend entwertet, so müssten ausgleichend die Preise rapide steigen (siehe z.B. Ölpreisverhalten), was zwar nicht den Ruin einer Nation herbeiführen kann, aber zumindest dessen wirtschaftliche Kraft auf eine erhebliche Zeitspanne deutlich einschränkte, weil die Bindung finanzieller Ressourcen in Preisstützungsaktionen viel Geld von anderen wichtigen Projekten abzieht und so die Handlungsspielräume einer Regierung stark reduziert.
    Die USA haben natürlich kein Interesse daran, diesen Zustand vorsätzlich herbeizuführen, sondern sie haben ein Interesse daran, dass diese Damokles-Option genügend Schreckenspotential hat, dass man ihnen in für sie wichtigen Belangen entgegen kommt (siehe ehemalige atomare Abschreckungsdoktrin).
    Durch die zusätzlichen Verflechtungen auf dem internationalen Kapitalmarkt in Form von Beteiligungen an Schlüsselindustrien innerhalb strategisch interessanter Nationen wird zudem das Mass an Aufsässigkeit, das nötig wäre, um diese skizzierte Vorgehensweise zu konterkarieren, verhindert.
    Monsanto ist also nur eine Garotte-Variante von vielen im US-amerikanischen Würgeisensortiment.
    Die Tatsache, dass in dem erwähnten Film auf arte eine deutsche Repräsentantin sich nicht entblödete, der transgenetischen Invasion durch Monsanto den Rücken zu stärken, lässt tief blicken…

    Und?
    6 Jahre später läuft die Katze immer noch auf den alten Füßen weiter und läßt das Mausen nicht.

    Genauso gut könnte man den „capo di tutti capi“ mit einer Petitionseingabe zur Abkehr vom Profitdenken bekehren wollen.

    • März 9, 2014 um 12:54 am

      Danke für diese passende Ergänzung, der nicht viel mehr ´hinzuzufügen ist, als einn Viedo zu den Economic Hit Men:

    • federleichtes
      März 10, 2014 um 3:50 am

      Dass auf Ihre drei Kommentare Null-Reaktion, geschweige denn Betroffenheit erklingt, wundert mich nicht. Ein bisschen wundere ich mich, dass der Beitrag Nummer 5 nicht gelöscht wurde. Aber das lässt sich ja nachholen.

      Im Kern ihres letzten Kommentars steckt etwas Bedeutsames, ein Strickmuster, das man auch ganz allgemein formulieren könnte: Das Konzept des feindseligen Geistes. Vielleicht ist das mal fällig, auf die Bewusstseinsebene gehoben zu werden.

      Was meinen Sie, Mr. Chattison?

      Gruß
      Wolfgang

      • März 10, 2014 um 7:45 am

        Wenn keine weitren Kommentare folgen, heißt das nicht, dass nicht doch wohlwollend mitgelesen wurde 🙂

      • chattison
        März 10, 2014 um 10:06 am

        Hier verstehe ich den Bezug der „Feindseligkeit“ nicht so recht?
        Ist damit mein Artikel gemeint oder die der angesprochenen Unternehmen/Finanziers?

        Und warum wundert das Schweigen bzw. die Nicht-Betroffenheit nicht?
        Also mich wundert das Schweigen der Mehrheit zu derart brisanten Themen, die ohne Ausnahme in ihren Konsequenzen jeden betreffen, durchaus.

        Quis tacet, docet assentiri – oder wie?^^

        Ich hülle mich jetzt auch mal in die Toga des Schweigens und streiche mir bedächtig den Bart und murmel bedeutungsschwanger so manches „Jaja“ und „Soso“ seufzend vor mich hin und erinnere mich der guten alten Redensart „Hättest Du nur geschwiegen, dann wärest Du ein Philosoph geblieben.“^^

        • federleichtes
          März 10, 2014 um 12:49 pm

          Wer Wohl wollend (für sich selbst, seine Kinder und seine Welt) liest und zu ihren Kommentaren schweigt, ist entweder unberührbar oder schweigt als Freund der Feindseligkeit – aus Feigheit.

          Wir leben in einer Zeit, die ich vergleichen möchte mit der Zeit, als das Rad erfunden war, aber sich noch nicht drehte: Oh, das Neue (hier ein klarer Blick), was machen wir damit, vebrennen oder damit den Nachbarn erschlagen – und den Erfinder (des Teufelswerks gleich mit?

          Es gibt einige Menschen, die nur direktere Zusammenhänge erkennen können. Sie können den Geist nicht spüren, der sie führt und sie führen lässt – in der Wahrnehmung, sie seien selbst-bestimmt. Sie führen ihr Leben in der Annahme, es sei ihr Geist, mit dem sie führen. und die, die dumpf etwas vom Ungeheuerlichen spürten, suchen dumpf in ollen von Halbherzigkeit und Irrtum durchsetzten Fragmenten – dass ihr zusammengeflicktes Mäntelchen nicht neu sein kann, ist ihnen vielleicht egal, wenn er nur wärmt, das dumpf wahrngenommene beruhigt.

          Und kommt dann Einer daher und zeigt mit dem Finger – und sei es nur andeutungsweise – auf das, was führt oder geführt wird, macht es Klick und gleich Klack: An / Aus. Auf der Geist-Ebene spräche es vielleicht: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

          Deswegen bin ich nicht mehr verwundert. Und kann vielleicht deshalb Wunder sehen, auf die andere ungerührt scheißen oder schießen, oder erst scheißen und dann schießen. Was andere Menschen berührt, ist mir weit weniger interessant, als das, was sie nicht berührt. Und:
          Was kann mich berühren? Und was macht diese Berührung mit mir?

          Gestern berührte mich eine Frau. Wir trafen sie am Froschteich. Unser Gespräch, na ja, vielleicht sprachen wir jeder zwanzig Sätze. Dann wagte ich es, das Trauma und das Prinzip der (energetischen) Enttraumatisierung in einem Satz zu formulieren – und sie strahlte: JA.
          Den wirklich mit der Natur verbundenen Menschen beschreiben Worte also nur, was sie seit vielen Jahren erlebten: Weniger Emotionen – mehr Gefühl. Sie ruhen in sich selbst und KÖNNEN Frösche beobachten, während andere nicht mal merken, wenn sie auf einen treten.

          Nein, man sollte innerlich nicht als Philosoph verarmen. Macht nicht erst das Wesen des Reitens ein Leben reich?

          Lieber Martin,
          ich lösche jetzt den Beitrag.

          Gruß in die Runde
          Wolfgang

        • chattison
          März 10, 2014 um 1:49 pm

          Ah, verstehe und danke dafür.

          Ja, kann gut sein, dass für viele so ein Blog die Funktion einer Kirmes mit Geisterbahn hat.
          Ab und zu liest man etwas bei denen nach, wo man dann das Gruseln kriegt und wohlige Schauer das Adrena-Linchen kleine Purzelbäume schlagen läßt, um dann nach ein paar Minuten wieder wohlbehalten ans Tageslicht zu treten und dem nächsten Zuckerwattestand zuzustreben.

          Und der Aus-Schalter ist sowas wie eine Sicherung – bevor einem die Birne durchbrennt, macht man´s Licht aus.

          Blöd wird´s nur dann, wenn man merken sollte, dass die Kirmes insgesamt in einer Riesengeisterbahn steht und dort lediglich eine Verschnaufstation zwischen den eskalierenden Horroretappen darstellt^^

          Ohne Frosch im Hals und Schenkel auf dem Teller, auch kein Quäker oder Frogster (Wenn Ego-shooter doch wenigstens halten würden, was ihre Eigenbezeichnung verspricht^^) –

          Grütze in die Mütze

  4. März 8, 2014 um 4:15 pm

    Wer noch Material über die Gefahren von Genmanipulation braucht, wird auf folgendem Link fündig:

    http://www.i-sis.org.uk/GE-agriculture.php

    Obwohl es einzig Kohärenzgefühl braucht, um zu spüren, was es mit diesem fortschrittlichen Dilemma wirklich auf sich hat …

    Gruß Guido

  5. Rob
    März 8, 2014 um 7:25 pm

    Leider wird das die Herrschaften in Brüssel/Berlin herzlich wenig interessieren. Immerhin ist Deutschland ein besetztes Land und die Politiker der BRD werden demnach tun, was die USA wollen.

  6. März 9, 2014 um 12:58 am

    Verdammt, ja das Gefühl war da: „warum kommt mir das so bekannt vor“.
    Und dann die Freude, dass er noch da ist …

  7. März 10, 2014 um 4:03 am

    Hat dies auf Forum Politik rebloggt und kommentierte:
    TTIP 8.03.2014

  8. federleichtes
    März 10, 2014 um 2:26 pm

    „Grütze in die Mütze“

    Ja, danke dafür. Mütze hatte ich schon immer. Bis ich lernte, dass ich sie absetzen muss, damit was Neues eingefüllt werden kann, vergingen ein paar Jährchen – und dann noch ein paar Jährchen, um alte Kotze von frischer Milchsuppe unterscheiden zu können.

    Klar, das Bild von den Kiebitzen war ’ne Nummer, aber vorher lief eine andere Nummer, zwei Jungs hatten zwei Frösche gefangen – für ihren Teich, sagten sie. Die Gefangenen landeten in einem Eimer. Während ich mich mit Susanne unterhielt, sah ich, wie der eine sich Richtung Eimerrand mühte und schließlich raus krabbelte – hops, hops Richtung Teich. Ein Junge wollte ihn wieder einfangen – da kannte er Susanne noch nicht:
    „Der hat sich seine Freiheit verdient, den lass mal laufen“.
    Damit ist beschreiben, warum ich Susanne liebe. Das Gefühl, das wir teilen und das uns im Geteilt-Sein verbindet.
    Ohne Gefühl ist kein Bewusstsein möglich, weil weder Wahrhaftigkeit noch Aufmerksamkeit und weder Treue noch Offenheit entstehen kann. Gefühl-Für ist der Schlüssel. Die Feile um ihn anfertigen zu können, der Mut, gegen die Feindseligkeit nicht zu kämpfen.

    Ihnen einen guten Tag.

    Wolfgang

  1. März 8, 2014 um 12:27 pm
  2. März 8, 2014 um 1:00 pm

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