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Menschenrechte und demokratisches Prinzip in unseren Obrigkeitsstaaten.

Die Machtposition entscheidet, wer Rechtsverletzungen begehen darf.
Jeder hat so viel Recht, wie er Macht hat.

Baruch de Spinoza 1632 – 1677

Der Folgende Text ist von Menschenrechtsaktivitist in einem Kommentar zum Artikel Menschenrechte & Grundgesetz: War der Satan im Spiel? Deutung von Freiheit, Recht, Person und Kommunismus …auf dem Blog eingegangen und erlaubte dort auch: Änderung, Weiterverbreitung und Löschung des Textes.

Ich habe mich entschlossen, den Text als eigenständigen Artikel hier zu bringen, da doch sehr viele Aspekte als Denkanstöße wichtig sind. Es sind allerdings so viele Links im Text, die ich nicht alle verifizieren kann und weise nochmals explizit darauf hin, dass ich für  verlinkte Inhalte keine Verantwortung übernehme.

Menschenrechte und demokratisches Prinzip in unseren Obrigkeitsstaaten.

Über Menschenrechte und die Wirkung von Grundgesetz, Verfassung, Petitionsrecht, Mehrparteiensystem, Gesetzen usw. sowie über den durch Beibehaltung von Hierarchien nicht beseitigten Machtmissbrauch durch Herrschende einschließlich der Gerichte bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Es gibt verschiedene Weltanschauungen.

Nach der Weltanschauung, nach der wir unser Leben einzurichten haben, ist das demokratische Prinzip wegen der edlen menschlichen Natur ausreichend, um den Machtmissbrauch von Herrschenden zu verhindern, weil diese ja verpflichtet sind, sich an Verfassung, Gesetz und Recht zu halten. Herrschende werden diese Anschauung für wahr und ideal halten. Ich halte das eher für eine Weltanschauung, die zu Diktaturen passt.

Realistischer erscheint mir:

Der Kampf Jeder gegen Jeden liegt in der Natur des Menschen. Die Durchsetzung von Eigeninteressen sind Triebfeder für die Wirtschaft. Der Gruppenegoismus ist auch zu beachten. Die politischen Parteien, die Bundesregierung, die Richterschaft und die Familie sind Beispiele.

Leider wird all zu oft in deutschen Schulen und Universitäten von einer Forderung des Grundgesetzes schon auf deren Realisierung geschlossen. Die Realität wird nicht auf den Prüfstand gehoben, im Gegenteil: Wer in Deutschland nach der Verfassungswirklichkeit gefragt wird, pflegt oftmals nur das Grundgesetz aufzuschlagen um dann zu behaupten, dass das Wirklichkeit ist, was nach der Zielvorstellung des Grundgesetzes Wirklichkeit sein soll, allein weil es dort so geschrieben steht. Das ist irreführend … Die Organisationsstrukturen des kaiserlichen Obrigkeitsstaates blieben bis heute erhalten. Die deutsche Gewaltenteilung steht nur auf dem Papier. (Weiteres, auch über die Ämterpatronage z.B. unter Gewaltenteilung = Homepage eines ehemaligen Richters). Wenn schon Kinder irregeführt werden, können sich keine ordentlichen Menschen entwickeln. Grundrechte werden auch anderweitig in Lobreden gepriesen, aber sie verkommen. Politiker, die weniger Macht haben, geben das gelegentlich sinngemäß zu, siehe z.B.

Uns werden mit dem Grundgesetz und anderen Schutzgesetzen nicht nur irreführende Angaben weisgemacht, wir haben uns auch damit abzufinden. Irreführende Werbung ist übrigens eine kriminelle Handlung und das Lügen widerspricht auch dem 8. Gebot Gottes. Wenn schon Kinder von staatlicher Seite irregeführt werden, können sich keine ordentlichen Menschen entwickeln. Aber das interessiert offenbar nicht. Die Herrschenden wollen und können alles nach Belieben auslegen. Baruch de Spinoza 1632 – 1677 stellte schon vor Jahrhunderten fest, dass die Machtposition entscheidet, wer Rechtsverletzungen begehen darf und dass jeder so viel Recht hat, wie er Macht hat. Das gilt immer noch.

Zum achten Mal in Folge stellt der neue Index Freedom in the World von Freedom House, der gerade veröffentlicht wurde, einen Rückgang an politischen und bürgerlichen Freiheiten fest. Die Diktatur setzt sich offenbar immer wieder durch. Auch wir in der BRD haben nicht den Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal (siehe) . Der positive Sinngehalt der einschlägigen Gesetze wird in den Köpfen der zuständigen Beamten derart deformiert, dass vom ursprünglichen Gesetzeszweck so gut wie nichts davon übrig bleibt. Was wir bekommen ist noch viel schlimmer als STASI und GESTAPO zusammen, meint Prof. Albrecht:

und: Die Poizie löst sich immer mehr vom Rechtsstaat. Menschenrechte werden abgebaut.

As Reaktion zu den Missständen gibt es nach Internetrecherchen immer mehr Personen, die die BRD nicht anerkennen wollen und sich dazu gruppieren (Germaniten, Reichsbürger, Königrech Wedenland, Bund für das Recht, usw). Es sind offensichtlich meist Menschen, die durch Machtmissbrauch geschädigt wurden und nach Lösungen suchen. Manche meinen, dass am Machtmissbrauch z.B. die Politik oder Rassen schuld sind, andere meinen, dass die Schuld bei Schriftstücken oder bei Linken oder Rechten zu finden ist oder dass neue Obrigkeiten gebraucht werden. Ich bin nicht für unerwiesene Tatsachenbehauptungen und nicht für obrigkeitsstaatliche Strukturen.

[Anmerkung: in der obigen Liste der  BRD-Gegner war auch die Grundrechtepartei aufgeführt. Ein Anrufer hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass hier das genaue Gegenteil der Fall ist, siehe mehr]

Allgemein wird vernachlässigt, dass Macht den Charakter nachteilig verändert. Wenn die Staatsgewalt vom Machtbesitz abhängig ist, kann entgegen Art. 20 des Grundgesetzes die Staatsgewalt nicht vom Volke ausgehen. Ein Forschungsbericht über Hierarchitis und Wasserkopfbildung kann z.B. hier gefunden werden. Ein Verhaltensforscher meint dort: “Krank, krank, krank …… daran wird Deutschland zugrunde gehen.” Ich würde das nicht auf Deutschland begrenzen. Hierarchitis ist zwar für die weltweite Oberschicht gut, aber sie brachte für die Untertanen nie etwas Gutes! Obrigkeiten, besonders die Richter, sollten abgeschafft oder kontrollierbar und absetzbar gemacht werden. Nach dem Ex-Richter Wassermann befinden wir uns in einem schleichenden Übergang von einer parlamentarischen Demokratie in einen „Rechtsprechungsstaat“ unter der Leitung der Richter, die wiederum in ihrer Struktur obrigkeitsstaatlich und „kritikfrei“ rückwärts gewendet orientiert sind … . Zum Übergang zum oligarchischen Richterstaat kann man auch einen Beitrag von Prof. Dr. jur. Dres. h.c. Bernd Rüthers  finden.

Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen hätte sich das Deutsche Volk das Grundgesetz gegeben. Es ist nicht wahr, dass über das Grundgesetz das Volk abgestimmt hätte. Auch Gott wird wie bei der angeblich „heiligen Inquisition“ nicht sein Einverständnis gegeben haben und die Verfasser des Grundgesetzes werden auch nicht die göttliche Macht gehabt haben, die z.B. von Experimenten und von der Geschichte bekannten Interessen an Unterjochung und auch Tötung von Mitmenschen sowie die Bildung von Seilschaften dazu zu beseitigen.
Das Grundgesetz beginnt somit mit Unwahrheiten. Dies ist nicht verwunderlich, denn Macht verändert den Charakter. Das kann man auch beobachten, wenn ein einfacher Arbeiter oder Angestellter zum Vorgesetzten gemacht wird. Auch über Menschenrechte wird sich hinweggesetzt. Beispiel: Obama nimmt öffentlich das Recht für sich in Anspruch, amerikanische Staatsbürger ohne Anklage zu töten. Das heißt, jemand, der den Friedensnobelpreis bekam, der Professor für Verfassungsrecht war, besteht darauf, gleichzeitig Ankläger, Richter, Geschworener und Henker seiner eigenen Bürger zu sein. Ohne ihnen ein Verbrechen nachzuweisen … und Obama ist Christ und findet Rat in der Bibel.

Der Richter und sonstige Rechtsanwender klammert sich nur allzu gern an die höheren Weihen, die Verfassung und Gesetz verleihen, und an den Schutz, der bekanntlich immer von oben kommt… Die Ermittlung der Verschleierungstendenzen und Verschleierungsmöglichkeiten in der Rechtssprache wird zur vielleicht pointiertesten Form der Feststellung, wie eindeutig und klar – oder eben nicht – der Staat seinen Rechtsunterworfenen (auch in spezifischen Funktionen wie Regierender, Beamter, Richter, Vertragspartner) sagt, was er von ihnen erwartet und unter welchen Voraussetzungen er was wie erzwingen wird…. Die Korrektive (Hilfen) kommen von den Gegenparteien her, die analog vorgehen….. Ein Problem für sich war und ist überhaupt der einseitige Gebrauch, schlimmer: der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht. (vergleiche). Es fällt auf, dass Herrschende aus Bequemlichkeitsgründen bzw. zur Pflege des Ansehens der eigenen Gruppe gern Standard-Floskeln bzw. Standard-Textbausteine verwenden. Schon bei Verfassungen werden diese von Generation zu Generation und von Land zu Land unabhängig von der jeweiligen politischen Richtung weitergegeben.

Artikel 20 des Grundgesetzes behauptet u.a., dass die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat ist und dass die Rechtsprechung an Gesetz und Recht gebunden ist. Art 97 Abs. 1 des Grundgesetzes lautet: „Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen.“ Dieser Leitsatz besteht seit 1877 (vergleiche). Art. 120 Abs. 1 der Verfassung der Russischen Föderation und auch Artikel 166 der Demokratischen Volksrepublik Korea lauten ähnlich. Das Volk wird im Grundgesetz der BRD als Souverän verstanden – (vergleiche). Auch in der Verfassung von Nordkorea wird das Volk als Souverän verstanden (vergleiche) .
Es ist Quatsch, eine Funktionsweise zu behaupten und eine anerkannte Wissenschaft daraus zu machen, ohne zu überprüfen, ob das erdachte und niedergeschriebene funktioniert. Die Verfasser des Grundgesetzes und der Verfassungen konnten überhaupt nicht wissen, dass ihre Versprechungen funktionieren. Den Untertanen sollte damit offenbar nur weisgemacht werden, dass Herrschende die Menschenrechte und Gesetze einhalten. Oder es wird gemeint, dass es bei Menschen keine Verhaltensgesetze gibt, die zu beachten wären. Einbildung ist auch eine Bildung. Z.B. sorgt die in der Einbildung funktionierende Gehörsrüge / Anhörungsrüge nach § 321a der Zivilprozessordnung überhaupt nicht für eine Gewährung rechtlichen Gehörs. Sie ist eine Missgeburt des Gesetzgebers (vergleiche z.B.).

Der Ex-Richter Fahsel hat z.B. unzählige Kollegen erlebt, “die man schlicht ‘kriminell’ nennen kann”. Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform (vergleiche).
Einzelnen wird kein Recht gewährt, weil sonst intern Köpfe rollen müssten (vgl. auch). Zur Ämterpatronage innerhalb der Richterschaft und zum fiktiven Rechtsstaat kann man auch von einem weiteren ehemaligen Richter z.B. hier erfahren. Art. 20, nach dem die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden sind, funktioniert also nicht.
Ein Problem für sich war und ist ….. der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht. … Wer die Macht hat, kann eine Begründung herzaubern, die ihm ins Konzept passt. Im Internet gibt es unter einen Aufsatz dazu. Norbert Blüm stelle auch richtig fest: Eine Klasse von Staatsbediensteten verwahrt sich mit Erfolg gegen alle Kritik: Die Richter (vgl.). Der Staranwalt Rolf Bossi hat darüber ein Buch geschrieben.

Der Staat will Bürger arm machen. Diese Erkenntnis basiert auf der juristischen Überprüfung von hunderten Rechtsfällen, siehe z.B. .
G20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger (siehe).
Ausbeutung durch Herrschende scheint in Ordnung zu sein und Ausgebeutete scheinen als selber Schuld zu gelten. Reiche werden verehrt, Arbeitslose verachtet. Die Zweiklassenjustiz ist nach Internetrecherchen die Regel. “Keine Staatsform bietet ein Bild hässlicherer Entartung, als wenn die Wohlhabendsten für die Besten gehalten werden.” (CICERO, RÖMISCHER STAATSMANN, 106 V.CHR. – 43 V.CHR.) Heuchler werden übrigens auch für die Besten gehalten und dementsprechend gefördert (vgl.).

Das Bundesverfassungsgericht meint: Das rechtsstaatliche Erfordernis der Messbarkeit und Vorhersehbarkeit staatlichen Handelns führt zu dem Gebot, dem Rechtssuchenden den Weg zur Überprüfung gerichtlicher Entscheidungen klar vorzuzeichnen (vgl. BVerfGE 49, 148 ; 87, 48 – vgl.) . Das Verfassungsgericht genügt diesem rechtsstaatlichen Erfordernis nicht, denn es hat eine Fülle von Voraussetzungen durch Richterrecht eingeführt, die zur Abweisung der Beschwerde führen. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 % (vgl.).
Das Bundesverfassungsgericht hat sich eindeutig zu den Bürgerrechten geäußert “Sie als Bürgerinnen und Bürger haben kein Recht auf Recht und auch erst recht kein Grundrecht bzw. grundrechtsgleiches Recht auf Demokratie aus dem Grundgesetz”. Das wurde bei der Anhörung zur Klageeröffnung gegen den ESM vom Verfassungsrichter und den anwesenden Regierungsvertreter ausgesprochen und auch so vertreten (vgl.).
Was nützt der beste Rechtsstaat auf dem Papier, wenn er in die Köpfe und die Herzen der Menschen, die ihn vertreten sollen, keinen Eingang finden kann? (vgl.). Die angeblich funktionierende Gesetzgebungs- und Gerichtspraxis ist die schlimmste Lebenslüge, denn hier ist die Berichterstattung in allen Medien nicht nur sehr weit von den wahren Verhältnissen entfernt, sondern sogar irreführend….Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Hauptverantwortlich für das perfide Rechtschaos mit Methode sind die Parlamentsabgeordneten, das Bundesverfassungsgericht und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte… (von).

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verlangt die Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtsweges, wobei eine Individualbeschwerde alle Beschwerden und Rechtswege erschöpfen muss. Die Menschenrechtsopfer sind dann bis zum Europäischen Gerichtshof im Durchschnitt nach 15 Jahren finanziell, gesundheitlich und sozial abgebrannt mit über 100 Nebenverfahren. Und wenn die Menschenrechtsverletzung in wenigen Fällen festgestellt wird, wird nicht entschädigt und rehabilitiert, sondern an das kranke System zurück verwiesen, in welchem der Horrortrip weitergeht. Der Erfolg ist gleich null, im Sinne der Regierungen, Sinn und Zweck des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist, den Menschen eine Menschenrechtskommission vorzuspielen. Eine Illusion von einer heilen Welt der Menschenrechte vorzuspielen. (vgl.). Ich meine, dass alle Herrschenden ihre Kumpane verteidigen, ähnlich dem Rudelverhalten bei Tieren, dem Sippenverhalten der Urmenschen oder dem Verhalten innerhalb der Familie gegenüber Störenfrieden.
Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus, die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! Wenn aber die Rechtsunterworfenen richterliche Fehlurteile und richterliche Pflichtverletzungen ersatzlos tragen müssen, dann sind die Kriterien eines Rechtsstaates nicht mehr erfüllt. Wenn Richter sich alles erlauben können und man u.a. gegen Betrüger keine Rechte bekommt, dann wird die Moral der ganzen Gesellschaft immer schlechter.

An einer Petition für eine Durchsetzung der Strafbarkeit bei Rechtsbeugung kann man sich beteiligen unter. Das wird aber nichts bringen, weil Missstände abgeblockt werden.

Auch das Gesundheitswesen ist nicht ordentlich gemanagt. Von Ärzten konnte ich erfahren, dass sie Angst vor dem Prüfungsausschuss haben. Im Krankenhaus wurde die Mutter unseres Pfarrers wurde mit künstlichem Koma eingeschläfert. Mein Vater erhielt Neuroleptika, was einen frühzeitigen Tod verursacht (vgl.). Kinder müssen zu schwere Schulranzen tragen, was lebenslange Rückenschmerzen verursacht (vgl.). Schon Babys werden aus Profitgier geschädigt. Nach Medienberichten ist bereits Gentechnik in Bio-Babynahrung. Bekanntlich können Lebensmittel der Gentechnik Krebs hervorrufen (siehe z.B.). Mit Genmais gefütterte Ratten sterben früher (vgl.). Die USA-Firma „Monsanto“ darf offenbar alles machen. Sie wird von der politischen Vetternwirtschaft auf höchster Regierungsebene unterstützt. Viele Bauern werden in den Bankrott getrieben und bringen sich durch den entgrenzten Raubtierkapitalismus um (vgl.). Genmanipulation stellt einen schädlichen Eingriff in die Natur dar, ohne dass alle Folgen für uns vorauszusehen sind. Amalgam verursacht die schlimmste Chemiekatastrophe mit 450 000 Toten alljährlich in Deutschland, jeder zweite Deutsche stirbt am Amalgam! (vgl.). In dem arte-Video „Unser täglich Gift“ gibt ein Insider zu, dass von Verantwortlichen Fehler nicht zugegeben werden, weil das einen Vertrauensverlust bedeutet und Kritikern Tür und Tor öffnet. Es könnte behauptet werden, dass nicht nur einer, sondern viele Fehler gemacht wurden und das gesamte Verfahren könnte in Frage gestellt werden.

Wenn Fehler nicht zugegeben werden und sich Herrschende schlampig verhalten und die Untergeordneten als minderwertig betrachten (können), sammeln sich immer mehr Fehler an. Ein Beispiel dazu:
Zur Ursache vom Tod Oury Jallohs im Polizeigewahrsam gibt es ein neues Brandgutachten. Dessen Fazit: der Flüchtling muss ermordet worden sein (vgl. z.B.). Der Fall ist natürlich ungeklärt geblieben (vgl.). Nazi-Methoden?
Unsere Herrschenden können und wollen uns auch genauestens ausspionieren, unseren Aufenthalt und auch unseren Charakter erforschen, was auch Edward Snowden z.B. unter bestätigt. Die Diktatur hat sich schon hinreichend bewaffnet, jedenfalls hat sie alle Organe des Staates fest in ihrer Hand, jetzt auch die »unabhängige« Zentralbank und zunehmend das Bundesverfassungsgericht. (vgl.).
Weitere themenbezogene Links z.B. unter.

Verhaltensgesetze müssten beachtet werden! Die Herrschenden in der DDR waren übrigens auch vom Volk abhängig und die DDR-Verfassung und DDR-Gesetze waren auch schön formuliert. Art. 19 der Verfassung der DDR vom 6. April 1968 legt fest:
„Achtung und Schutz der Würde und Freiheit der Persönlichkeit sind Gebot für alle staatlichen Organe …..“ Das Verhalten hatte etwas anderes daraus gemacht. Die Volksrepublik Nordkorea hat auch eine schön geschriebene Verfassung. Der Staat …. achtet und schützt die Menschenrechte (siehe).
Eine dem Grundgesetz entsprechende Ordnung hatten und haben wir nicht (vgl.). Die Ordnung des deutschen Grundgesetzes kann nicht hergestellt werden, wenn nicht den bekannten Verhaltensgesetzen mit den Unterjochungsinteressen (vgl. z.B. Milgram-Experiment), dem Gruppenverhalten und anderen nachteiligen egoistischen Verhaltensweisen durch staatliche Strukturen entgegengewirkt wird. Herrschende haben es weitestgehend in der Hand, ob sie die für sich nachteiligen Schutzbestimmungen den Untertanen gewähren wollen. Dem müsste mit anderen Strukturen entgegengewirkt werden. Das wird aber nicht durchführbar sein, weil Herrschende und ihre Freunde einschließlich der Medienbosse sich im Grunde gleich verhalten, sich lieber mit Ablenkungsthemen zwecks Machterhalt beschäftigen und Machteinbußen nicht zulassen werden. Wenn Bürger sich nicht mehr an dem Huldigungsritual “Wahlen” beteiligen würden, könnte sich etwas ändern. Dann müsste nämlich über neue Strukturen nachgedacht werden! Das Wahlsystem hat sowieso wenig Sinn, denn die zu wählenden kennt man nicht. Man weiß auch nicht, wie Macht deren Charakter verändert. Man weiß nur, dass man Ersatzfürsten wählen darf, die viel Geld für wenig Arbeit haben wollen. Außerdem werden Heuchler gefördert und es wird für Vetternwirtschaft betrieben. Für “linientreue” Mitarbeiter werden z.B. Leitungsposten ohne unterstelltes Personal geschaffen (vgl.). Abwählen kann der Bürger die Entscheidungsträger wie Beamte und Richter, darunter auch systemkonforme Kriminelle bzw. Rechtsbeuger. (vgl. z.B.) sowieso nicht. Sogenannte „Staatsdiener“ verhalten sich wie eine Familie. Sie wollen den von sich und den von ihrer „Familie“ verursachten Schaden vertuschen, was auch weitestgehend funktioniert.

Der Satan selbst ist der Großmeister aller Politik. Politiker sind die Stellvertreter Satans auf Erden und die Richter sind ihre Knechte. Ihre Aufgabe ist es, Unrecht als Recht zu verkaufen und aus gewissenhaften Menschen unkritische Befehlsempfänger zu machen.
Jakob Lorber, Prophet (1800 – 1864). Vielleicht stimmt das?

Der Artikel ist von Menschenrechtsaktivitist im Kommentar zum Artikel Menschenrechte & Grundgesetz: War der Satan im Spiel? Deutung von Freiheit, Recht, Person und Kommunismus … auf dem Blog eingegangen. und erlaubte dort auch: Änderung, Weiterverbreitung und Löschung des Textes.

Ich hatte mich entschlossen, den Text als eigenständigen Artikel hier zu bringen, da doch sehr viele Aspekte als Denkanstöße wichtig sind. Es sind allerdings so viele Links im Text, die ich nicht alle verifizieren kann und weise nochmals explizit darauf hin, dass ich für  verlinkte Inhalten keine Verantwortung übernehme.

  1. März 4, 2014 um 11:01 am

    Lieber Martin, vor vielen Jahren sagte mal ein alter Rechtsanwalt zu mir, „lieber Herr Schmidt, ihre Rechtsauffassung in allen Ehren, diese hat aber mit der Rechtsprechung in Deutschland überhaupt nichts zu tun!“
    Sicherlich ist das alles richtig was hier steht und gerade aktuell bedrückt es mich sehr. Wir sollten den Körper sezieren, um die Ursachen einmal etwas genauer beleuchten zu können, denn wir dreschen nur auf die Wirkungen ein. Mit dem was ich schreibe, will ich auch niemanden den Stempel „Opferlamm“ verpassen. Ich fange mal wieder mit einem Ausspruch vom meinem „Freund“ Thoreau an, „die beste Regierung ist die, die nicht regiert.“. Ich lege es so aus, das sie ein mündiges Volk führt und eher ehrenamtlich die Repräsentation inne hat und sonst einer rechtschaffenden Arbeit nachgeht. Nennt es von mir aus Urkommunismus. Da liegt für mich der Knick. Ich hatte gestern ein Gespräch und ich kenne viele solcher Bürger, da sagte mir mein Gegenüber, er habe noch nie in seinem Leben körperlich gearbeitet (abgesehen einiger Abreitseinsätze mit mir). Wir leben heute hier in einer Gesellschaft, in der dieser Zustand eher die Regel ist. Andererseits stellen wir fest, das unser natürliches Urteilsvermögen, was wir können und was nicht, stark nachläßt. Da liegt eigentlich das Problem, wir haben uns ähnlich wie die freien Bürger Roms, Alexandias, Kartagos usw.erlaubt uns neben den Prozeß zu stellen. Wir finden es schön, das wir in einer Dienstleistungsgesellschaft leben, auf die wir in keinster Weise mehr Einfluß besitzen. Wir besitzen genügend Kraft der Verdrängung, das wir alle Mißstände, die damit einhergehen, um diesem Zustand noch etwas Gutes abzugewinnen. Wir gleichen Menschen, die eine Schußfahrt ohne jegliche Steurungsmechanismen unternehmen und sind der Zauberlehrling, der den Krug nicht mehr stoppen kann, in dessen Fluten wir ertrinken WERDEN. Betrachten wir mal beide Seiten. Könnt ihr Euch vorstellen, welche Alpträume Herr von zu Gutenberg erlebt hätte, in der Vorstellung sein Lebensunterhalt mit Arbeit verdienen zu müssen. Ich kenne viele Menschen, die weder adelig noch Macht besitzen, die sich den „braven deutschen Untertan“ zum Leidmotiv auserkoren haben und auf der Karriereleiter rumstoßen und gestoßen werden, nur um vom Kuchen ein größeres Stück abzubekommen. Ein zurück ist für viele auch kaum mehr möglich. Wir haben alle Brunnen zugeschüttet oder vergiftet. Auf der anderen Seite und da beginne ich mal ganz im Kleinen, im Verein. Aus meiner Sicht erleben wir einen Zustand, der selbst die geringen Möglichkeiten sich als Mensch einbringen zu können, also Bestandteil eines sozialen Netzwerkes zu sein, der mehr als bedroht ist. Am Ende werden wie auf höchster Ebene kleine Könige geschaffen, die sich über jegliches Gesetz erheben können, siehe oben Peter Fitzek, ich habe ihn mir von Nahen betrachtet auf den Zahn gefühlt und betrachte ihn als typische Produkt, der andere in Unfreiheit hält, um selbst davon zu profitieren, und das Mitgliedervolk, schaut weg, oder lieber auf ihr I-Phone und zeigen skandalöse Bilder rum, die Grund genug wären, gerichtlich gegen sie vorzugehen. WIR sind dem Gaukler auf dem Leim gegangen und prügeln uns um die paar Kupfermünzen, die er über unseren Köpfen ausschüttet! Die Welt ist nicht nur an seiner Spitze dekadent, es hat schon lange, wahrscheinlich schon vor mir, breite Teile unserer Bevölkerung erfaßt und dieser Virus breitet sich aus. Wir brauchen keine Klimaerwärmung zu fürchten, denn bis sie unsere Leben ernsthaft gefährdet, haben wir uns schon selbst dezimiert.
    Es wird keinen Heiland geben, der diesen Schweinekoben ausmisten kann. Wir müssen es für uns selbst übernehmen, in der Kenntnis uns dabei vom Trampelpfad der Geschichte zu entfernen und uns einer Gefahr auszusetzen, die wir nicht einschätzen können. Aber das ist das Leben, ohne Gefahr keine Aufmerksamkeit, die wir benötigen um Entscheidungen fällen zu können. Viele Grüße com. Mike

  2. März 2, 2014 um 12:07 pm

    In dem Artikel führt der Autor an, dass es immer mehr Menschen gäbe, die sich er BRD-Konstruktion entziehen wollen. Ich möchte ein Beispiel zeigen von Jemandem, den ich hier schon einmal zeigte, da war er noch lange nicht so weit. Inzwischen ist „sein“ Königreich Deutschland scohn fast 1,5 Jahre alt, und es geschehen dort Dinge, die einem leicht den Horizont sprenden, aber auch aufweisen, dass es anders gehen kann, z.B. ohne Zinsgeld:

  3. März 1, 2014 um 1:02 pm

    passend zum Thema mal wieder Hagen Rether – Der Wähler will belogen werden

  4. federleichtes
    März 1, 2014 um 12:44 pm

    Vielleicht passt mein Beitrag bei „Opa“

    http://opablog.net/2014/02/28/im-gehause/#comment-13731

    nicht genau hierher, trotzdem:

    „Sie kommen der “Sache” bedenklich nahe.
    Denken sie mal das Gehäuse als solches und Geist (potenzieller Wahn) als Inhalt. Denken Sie eine existenzgefährdende Feindseligkeit (Geist) und das Trauma als Schutzfunktion.
    Denken Sie an Schizophrenie als die Spaltung eines Systems (Psyche), durch die Feindseligkeit restimulierbar und öffentlich wird.
    Aber denken Sie bitte nicht zu viel – und nicht zu schnell.“

    Gruß
    Wolfgang

  5. federleichtes
    März 1, 2014 um 12:10 pm

    @ Martin

    „Feindseliger, wo es eigentlich nichts zu Rauben gibt, da die Welt Niemandem gehört?“

    Wenn Du so gerne von „Maya“ sprichst, schaue da mal etwas genauer hin, was Maya IST. Kann man wirklich rauben, was einem nicht gehört? Kann mir jemand MEINE Vögel weg nehmen, meine Liebe, meine Ideale? Die Vögel passen auf sich selber auf, auf das andere ich. Zu glauben, dass man durch Raub Eigentum erwerben KANN, das ist Maya. Maya ist allerdings auch eine Idee, um Feigheit/Hilflosigkeit und folgende Verantwortungslosigkeit zu verstecken.

    Um das nicht mehr tun zu MÜSSEN, sprechen wir gerade auf Deinem Blog nicht unintensiv über Bewusstsein. Das wandelt Ohnmacht in die Macht, aufstehen zu können, aufstehen zu wollen und darüber zu entscheiden, ob und wann man aufsteht.

    Na, der Tach fängt ja gut an. Wenn das erste Wach-Bewusstsein ‚welcome back‘ spricht.

    Gruß in die Runde.

    Wolfgang

    Am Rande
    ein kurzer Bericht zu Dispenzas „Schöpfer der Wirklichkeit.
    Es wurde spannender, weil er mir neurologisch wissenschaftlich einen SACHverhalt erklären konnte, den ich bereits anders erklärt hatte. Dazu gibt’s auch bald ein Thema. Und ‚bald‘ sage ich, weil nicht nur die Zeit für uns spielt.

  6. chattison
    Februar 28, 2014 um 6:01 pm

    Allgemein wird vernachlässigt, dass Macht den Charakter nachteilig verändert.

    Ein nachteiliger (= sich benachteiligt fühlender) Charakter erst braucht Macht und verändert durch diese das Gleichgewicht der Defizite zu seinen Gunsten, was wiederum der Missgunst durch die dadurch ungünstiger sich empfindenden Anderen förderlich ist, wodurch das Karussell erst so richtig in Schwung kommt.

    Gunst = Wohlwollen.
    Wenn also einer zu Gunsten seiner Macht ausübt und dies zu Ungunsten anderer sich auswirkt, dann kann man eben nicht mit Wohlwollen rechnen, sondern nur mit Feindseligkeit.

    Die Wurzel des Übels liegt also in der so empfundenen Benachteiligung (ob zu Recht oder nicht, ist dabei egal, der Effekt bleibt gleich).

    Und da sind wir wieder beim Staat, der die Benachteiligung Einzelner oder von Gruppen oder Schichten etc. explizit fördert und mit der so subventionierten Feindseligkeit eben diese zu instrumentalisieren weiß, damit nicht auffällt, dass er, der Staat, ALLE anderen benachteiligt zu SEINEN Gunsten.

    Das Staatsgebilde erweist sich somit als Magnet und Sammelbecken für diejenigen, die mindestens einen Staat brauchen, um ihre als gewaltig empfundene Benachteiligung auf diese Weise zu kompensieren.

    Im Umkehrschluss bedeutet dies eindeutig:
    Je mehr Staat einer braucht/e, desto größer ist/war sein Defizit – siehe solche psychischen Krüppel wie alle sogenannten „Großen“ in der Geschichte, für deren Psychohygiene Millionen in staatsvergrößernden Kriegen bluten mussten.

    In der Realität muss dem Wasser keiner erzählen, was gerechte = ausgewogene Verhältnisse sind.
    Keiner muss ihm den Weg dazu weisen oder es gar dazu zwingen.

    In der Realität brauchte es auch Jahrhundertmillionen hindurch keine „Jäger“, „Heger und Pfleger“, um die natürliche Ordnung zu garantieren.

    Natürlich (sic!) ist diese „Ordnung“ keine Ordnung, wie sie dem Kanten- u. Linienfetischist Mensch vorschwebt.
    Diese, seine Ordnungsvorstellung hat der Mensch nur eingeführt, weil er für die andere zu schwach war bzw. sie nicht verstand und vermeinte, sich so besser davor bewahren zu können.
    Es ist ein Eingeständnis seines generellen Unvermögens, sich in Nicht-Ordnung zu behaupten, weswegen er über seine künstliche Strukturierung das Chaos ausschließen musste und damit die Quelle aller wahren Fruchtbarkeit versiegelte.
    Ganz so, wie er es folgerichtig mit Agrar-Monokulturen und der Landversiegelung etc. fortsetzt.
    Dieser Mono-Theismus, dieses Verständnis von sich selbst als einzig und alleinig Gottgleichem durch Wahrhaftigkeit (siehe Bibelzitate!) = einzig und allein der Wahrheit teilhaftig zu sein und nicht nur zu glauben, dieser Geltung verschaffen zu können, sondern sogar den Auftrag dazu ableiten zu müssen, ist dann logischerweise der Gipfel der Absurdität.

    Der Staat nimmt dies für sich in Anspruch, er maßt sich gottgleichen Status an, indem er Kritik erst gar nicht zulässt, das Alleinvertretungsrecht zur Interpretation von „Recht“, „Ordnung“, blablablaetc. alternativlos beansprucht und diesem Anspruch durch Jurisdiktion (diktieren ist nicht umsonst damit verwandt) und Exekution (offensichtliche Bedeutungs-Ambivalenz) maximalen Nachdruck verleiht.
    Und damit genau jenes Chaos verursacht, das nichts mit dem ursprünglich schöpferisch-dynamischen zu tun hat, sondern lediglich eine Paragraphen-Garotte um das Leben schlingt und gnadenlos zuzieht.
    Und wenn das Leben dann zum Leichnam wurde, heißa, dann wird die Auferstehung desselben gefeiert und der Tod sozusagen als das wahre Leben gepriesen, auch wenn es zum Himmel stinkt.

    PS:
    Die Autoren des Links zu „Macht verdirbt den Charakter“ haben einen an der Waffel.
    Die Macht macht da gar nix.
    Es sind immer noch Menschen in Eigenverantwortung die da was machen.
    Ausreden waren schon immer wohlfeil zu allen Zeiten zu haben…

    • Februar 28, 2014 um 6:17 pm

      Vielen Dank für Ihre Ausführungen, deren (Bild)Sprache im Einklang mit meiner Sicht der “Dinge“ ist …

      Gruß Guido

    • federleichtes
      Februar 28, 2014 um 8:52 pm

      Bereits Ihr erster Kommentar erinnerte mich an einen Freund, der hier (leider) nicht mehr schreibt. Als Susanne diesen Kommentar las, erinnert es sie auch einen Menschen des klaren Wortes, des klaren Geistes und klaren Charakters. In den ersten Monaten meines Schreibens hier las ich seinen Nickname als eben solchen. Und erst vor ein paar Tagen fragte ich still, wie es wohl seiner Frau ginge.

      Na ja.

      „Das Staatsgebilde erweist sich somit als Magnet und Sammelbecken für diejenigen, die mindestens einen Staat brauchen, um ihre als gewaltig empfundene Benachteiligung auf diese Weise zu kompensieren.“

      Ob man da mal bescheiden fragen dürfte, ob es sich beim Staatswesen um das organisierte und stete Verkaufen von Feindseligkeit in Wohltätigkeitsgeschenkpapier handelt?

      „Ein nachteiliger (= sich benachteiligt fühlender) Charakter erst braucht Macht und verändert durch diese das Gleichgewicht der Defizite zu seinen Gunsten, …“

      Geistig und emotional gestörte Menschen SIND macht-defizitär. Rührt ihre relative Ohnmacht an niederen Trieben, die sie – kompensatorisch – in die Rollen treiben, wo Machtzuwachs zu erwarten ist und Machtmissbrauch statt sanktioniert belohnt wird?

      Ganz gleich, mit welchen Fragen wir versuchen, Realität zu erhellen: Kein gesunder Mensch wird sich wie ein Monster verhalten, sich im Kreise von Monstern aufhalten und wohl fühlen und das Gegenteil von dem tun, was er versprochen hat.
      Kurz: Brauchten wir zur Darstellung der Feindseligkeit keine Monster, wären sie nicht da.

      Allen einen guten Abend.
      Wolfgang

      Mann, Mann, ohje – ich schaute eben zufällig noch mal auf die aktuelle Seite BfT (Bilder für Texte) und sah zufällig unter dem Bild des Blutbären dieses Foto.

      Ehrlich, ich steh‘ auf Zufälle.

      • Februar 28, 2014 um 9:09 pm

        “Brauchten wir zur Darstellung der Feindseligkeit keine Monster, wären sie nicht da.“

        Mit wenigen Worten viel auszudrücken vermögen … kein Geld der Welt vermag auch nur annähernd Vergleichbares zu leisten, denn Wesen ist unbezahlbar, Monster dagegen sind vielgestaltig überall käuflich erwerbbar.

        Dafür, lieber Wolfgang, bedanke ich mich mal wieder aufs Herzlichste.

        Liebe Grüße
        Guido

      • Februar 28, 2014 um 11:43 pm

        An IHN musste ich diese Woche auch schon denken, und wie es IHM wohl geht …

    • Februar 28, 2014 um 11:30 pm

      Du schreibst:

      Der Staat nimmt dies für sich in Anspruch

      Wer ist der Staat? Ist es ein Wesen? Sind der Staat nicht wir? Oder sind es unsere Politiker? Oder doch eher Jene, die unsere Politiker an ihren Strippen haben?

      • federleichtes
        März 1, 2014 um 2:37 am

        Vorhin blätterte ich in einigen Themen auf Deinem Blog zum Thema Staat.

        Sprechen wir vom Staat als Konstrukt, ist es ein System Sprechen wir vom Staat als Macht, sprechen wir von organisierter Feindseligkeit. Fragen wir nach Huhn oder Ei, ob das feindselig-Systemische den Menschen feindselig macht, oder ob die Feindseligkeit im Menschen das System erschuf, antworte ich:
        Es gibt einen Geist, der sowohl feindselig als auch systemisch ist – also eine Feindseligkeit mit System betreibt.
        Was auf der Ebene des reinen Geistes weder systemisch noch feindselig greifbar/verstehbar werden kann, erscheint jedoch auf der matieriell-körperlichen Ebene, wenn auch anfangs sehr vernebelt. Präsentiert von einer im Menschen informativ angelegten Feindseligkeit in einem feindseligen System, durch das seine latente Feindseligkeit stimuliert wird und ihre Dynamik auf einem entsprechend beschaffenen Feld sich ausbreiten kann. Man schaffe (auf dem Feld) nur Verschiedenheiten (z.B. Rassen) und Konlikt-Potenzial (z.B. Reichtum und Armut) und mische ein paar geistig verwirrte Hass-Prediger unter die Völker, und spreche: Es werde Licht. sonst kann man ja auch nix sehen, gell.

        Huhn oder Ei? Nein, Huhn und Ei. Staat und Feindseligkeit sehe ich wie Pferd und Wagen, Mensch und Staat wie Pferd und Peitsche.
        (was treibt mich nur dauernd zu die Pferde)

        Es bringt nichts als Verwirrung, die vier GEWALTEN in vier verschiedene Feindseligkeiten zu unterscheiden, sie wie es unsinnig ist, in einem Tentakel einer Krake nach deren Wesen zu suchen. Intelligenz mag sein, unterscheiden zu können in die verschiedenen Fangarme. Aber ausgesprochen dämlich ist, es dabei zu belassen, oder gar seine Kinder in die Fangarme zu treiben, um die nach dem neunten Fangarm suchen zu lassen.

        Mehr kann ich Dir gerade auch nicht sagen.
        (wenn mir nur einfiele, wer das Wort ‚dämlich‘ häufiger und fast leidenschaftlich benutzte)

        Wir müssen morgen Vogelfutter kaufen – ich geh mal inne Heia.

        Mit herzlichen Grüßen verbleibt Dein
        Wolfgang

        • März 1, 2014 um 11:11 am

          Ob das Staatswesen nichts Anderes ist als die „Legalisierung“ des implementierten Raubs Feindseliger, wo es eigentlich nichts zu Rauben gibt, da die Welt Niemandem gehört?

      • chattison
        März 1, 2014 um 9:23 am

        Wir haben ein Areal, auf dem tummeln sich allerlei Pflanzen und Tiere.
        Über Millionen von Jahre hinweg hat sich da keiner drum gekümmert, aber wen hat das wiederum gekümmert? – Richtig.

        Dann kam ein Mensch daher und steckte ein Areal vom Areal ab und sagte:
        „Das is nu meins. Fortan soll es mir dienen zum eigenen Vorteil,der eigenen Bequemlichkeit, Sicherheit.“
        So entstand erst der Bauernhof, wo plötzlich der Bauer bestimmte wann was mit dem Boden zu geschehen hatte und wann was wozu mit den Tieren.
        Später wurde dann ein ganz großer Bauernhof daraus, den nannte man dann „Staat“.

        Der Bauer nannte sich fortan „Regierung“ und die Bevölkerung des Bauernhofes wurde fortan „Vieh“ genannt.
        Kein solcher Bauernhof existierte ohne das Land und ohne das Vieh, denn dann hätte der Bauer nichts und keiner würde ihn Bauer nennen.
        Aber auf welchem Bauernhof bestimmte/entschied, dass das Land wann, wie und wofür es bestellt würde und das Vieh, wann, wie und wofür es benutzt würde? – Richtig.

        Land und Vieh SIND der Bauernhof/Staat, aber sie sind NICHT der Bauer!

        Es ist wie mit einem Raubüberfall, wo einem Menschen sein Hab und Gut und sein Recht mit einem wortwörtlichen Schlag oder der Drohung dazu genommen werden.
        Der Räuber hat nichts, rein überhaupt gar nichts dazu beigetragen und nimmt keinerlei Rücksicht (außer auf seine Interessen) und trotzdem damit genau alles.
        Der ursprüngliche Besitzer – was hat der da mitzubestimmen? – Richtig.

        einen schönen Tag in die Runde noch (ernsthaft)

        • März 1, 2014 um 11:22 am

          Danke für Deinen Beitrag, den ich mit diesem Video nochmals verstärken möchte:

          Hatte ich in diesem Artikel gebracht: Leben wir in Wirklichkeit nur in einer großen, modernen Menschenfarm zum Nutzen weniger Landwirte?
          VG Martin

        • März 1, 2014 um 12:34 pm

          @chattison
          Danke für Ihre Kommentare. Das steht jedes Wort an der richtigen Stelle.

          „Land und Vieh SIND der Bauernhof/Staat, aber sie sind NICHT der Bauer!“
          Staat und Re-Gier-ung , wir sollten diese Begriffe präzise anwenden. Wobei ich dem Begriff Regierung auch die Mächte zuordne die hinter den Kulissen die Fäden ziehen an denen die Marionetten tanzen.

          Grüße
          Martina

  7. maretina
    Februar 28, 2014 um 5:42 pm

    Ach je, wie oft denn noch?
    – Ein Grundgesetz ist keine Verfassung , sondern gegeben von den Besatzungsmächten, denen es frei stand entsprechend passende Personen zu beauftragen, um das besetzte Gebiet zu verwalten.
    – Verfassung, der Souverän (das Volk?) gibt sich selbst eine „Fassung“.
    – Demokratie –> In der Regel wurde damit auch die Gesamtzahl der Vollbürger einer Polis (also die Bürger im Besitz der vollen Bürgerrechte) bezeichnet, die – beispielsweise in der attischen Demokratie – an der entsprechenden Volksversammlung teilnehmen konnten. Bürgerrechte und -pflichten hatten die Besitzenden. Ausgenommen, Frauen, Besitzlose, Sklaven was wohl die Mehrzahl der Einwohner war.
    – Unser „Recht“ fußt auf dem Römischen Recht, was ja bekanntermaßen Sklavenhalterrecht war. Was also ist so verwunderlich an dem, was wir sehen?
    Dass es kein Recht im Sinne von Gerechtigkeit gibt, dürfte inzwischen doch fast zur Allgemeinbildung gehören.

    Ist die Frage inwieweit Menschen ihre Kräfte und Energien an der Stelle verschwenden möchten. Das bleibt jedem selbst überlassen, ob er in die Feindselligkeit eintauchen möchte oder sich bemüht, das ganze Konvovult zu überblicken, wozu es Detailwissen nicht unbedingt braucht.

    Soweit
    Martina

  8. federleichtes
    Februar 28, 2014 um 4:00 pm

    Was halten wir denn davon, eine Ordnung, die unter dem Vorwand, für Recht und Ordnung zu sorgen, zu verstehen als notwendige Ordnung zur Beförderung von realer Feindseligkeit. Und Realität zu verstehen als Ausgeburt einer Wirklichkeit, in deren Rahmen ALLE möglichen Handlungen geschehen werden. Und ALLE Akteure, ganz gleich, an welcher Seite des Stricks sie zu ziehen glauben, letztlich der Feindseligkeit dieser „Strick“ als Schlinge um den „Hals“ liegt.

    Künstliches Recht und repressive Ordnung in der Realität sind etwas ganz anderes, als die Absicht der Wirklichkeit, Gerechtigkeit und Ordnungs-Bewusstsein zu schaffen. Das möge man erkennen an Menschen, die sich nicht in die „Ordnung“ der Realität zwingen ließen und lassen, die durch die Zeiten der Geschichte hindurch Feindseligkeit transzendierten und der Wirklichkeit das Wort sprachen, die aktiv Liebe in die Welt brachten und unbeugbar das Unzerstörbare demonstrierten.

    Gruß
    Wolfgang

  9. Februar 28, 2014 um 2:15 pm

    In dem Text formuliert der Autor:

    „Der Kampf jeder gegen jeden liegt in der Natur des Menschen.“

    Dem möchte ich mich ausdrücklich entgegenstellen, denn es gibt inzwischen viel mehr Indizien, dass der Mensch eben nicht durch Hauen und Stechen voran gekommen sondern viel eher durch seine kooperativen Fähigkeiten. Hier ist viel Material zusammen gesammelt worden:

    Facebook-Grupp Kooperation statt Konkurrenz

    • federleichtes
      Februar 28, 2014 um 2:50 pm

      Der Autor sagt weder, dass das in der Natur JEDES Menschen liegt, noch, dass es das Einzige ist, was in der Natur des Menschen liegt.

      Ich möchte sogar sagen, dass der Geist des Menschen automatisch feindselig werden kann – endogen-reaktiv, und auch (potenziell) empfänglich ist für einen äußeren feindseligen Geist.

      Im Kern sagt der Autor ja etwas ganz Anderes. Und beschreibt ihn, so empfand ich es, ohne eigene Feindseligkeit.
      Für einen sehr kurzen Moment, als ich das

      „Der Satan selbst ist der Großmeister aller Politik. Politiker sind die Stellvertreter Satans auf Erden und die Richter sind ihre Knechte. Ihre Aufgabe ist es, Unrecht als Recht zu verkaufen und aus gewissenhaften Menschen unkritische Befehlsempfänger zu machen.“

      las, dachte ich, das wäre eigentlich nicht nötig gewesen. Dann las ich den Verfasser, Jakob Lorber. Und dachte, dass das Wissen schon so lange vorhanden ist, es allein an Bewusstsein darüber mangelt – immer noch, und man selbst erkenntnisträchtigen und wisssenschaftlich-strukturiert denkenden Menschen glauben machen kann, ein BGE würde die Feindseligkeit auflösen. Während Menschen, die das Wesen der Feindseligkeit fühlen können, nichts, NICHTS aus der einen Hand des Ungeheuers nehmen, dessen andere Hand sie schlägt und von dessen Füsse nur Tritte zu erwarten sind.

      Dir einen schönen Freitag.

      Gruß
      Wolfgang

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