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Liebe Freunde, nur mal ganz am Rande: Will Frau Merkel mit uns für die Ukraine gegen Russland in den Krieg ziehen?

Merkel erklärt: Deutschland zieht für die Ukraine in den Krieg gegen Russland.

Wenn diese Behauptung substanziell verifizierbar wäre, wären dann alle Menschen, die sich nicht AUF DER STELLE persönlich von diesen politischen Machenschaften eindeutig und energisch distanzieren, Kriegsverbrecher?

Wenn diese Behauptung substanziell verifizierbar wäre, wären dann nicht alle Unterstützer des Staatswesen (z.B. Steuerzahler) Verbrecher am Menschenrecht?

Wenn diese Behauptung substanziell verifizierbar wäre, erklärte ich auf der Stelle die gesamte Regierung zu Verbrechern.

Wollen wir mal – bitte nicht aus Angst vor einem Krieg – das Verifizieren beginnen?

Fragt
Euer Wolfgang

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  1. Februar 28, 2014 um 10:37 pm

    Hier hast Du die Verifizierung:

    ab 10:22.

    Um die schier unerträgliche Heuchelei und Lügen dieser Frau zu verdeutlichen, empfehle ich diesen Artikel:

    http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2014/02/28/die-klitschko-e-mails/

    Dazu passend die Meldung von RT (Russia Today):

    17:23 GMT:
    The United Nations Security Council is to hold consultations to discuss Ukraine in three hours, Secretary-General Ban Ki-moon’s representative said, Itar-Tass reported.

    “The UN Security Council will hold a private meeting at 2000 GMT, which will be followed by a session where the situation in Ukraine will be discussed,” Martin Nesirky said.

    UN first deputy chief Jan Eliasson will take part in the meeting and inform the Security Council on the latest developments in Ukraine, he said.

    Nesirky provided no information on what exactly the “private meeting” would be and whether all 15 member states of the Security Council will participate in it.

    Earlier in the day the Lithuanian mission at the UN, which holds the rotating chairmanship of the Security Council in February, confirmed that they had received Ukraine’s request to hold a meeting on the country. The Ukrainian parliament decided to submit the request in connection with events in Crimea.

    http://rt.com/news/kiev-clashes-rioters-police-571/

    • federleichtes
      März 1, 2014 um 12:45 am

      Herzlichen Dank für Deine Hinweise.

      Mit Hinweis auf die Ukraine will Frau Merkel (dort) „Recht und Freiheit“ schützen.

      Bevor ich sie da verdächtige, Kriegstreiberei zu versuchen, fragte ich erst mal, was sie von Recht und Freiheit versteht, und ob das, was sie davon versteht, in Deutschland umgesetzt ist, oder umsetzbar ist, oder umgesetzt werden soll.

      Recht und Freiheit schützen wollen auch andere Nationen. Was insbesondere die amerikanische Nation darunter versteht, ließe sich beschreiben als: Aus einer konkreten Interessenlage heraus nehmen wir uns alle Rechte und die Freiheit, über Anderer (Völker und Staaten) Rechte und Freiheiten zu entscheiden.

      Die Wirtschaftssysteme des „großen“ Bruders und des „kleineren“ Bruders sind eng miteinander verflochten, nicht nur real, sondern auch von ihrem Wesen her – auf einer Ebene, die ich mit Größenwahn beschreiben möchte. Ob es um das Morden von Völkern oder die Ausplünderung des Planeten geht, all dies erfolgt nicht nur unter Einsatz ALLER Mittel, sondern auch unter dem (Wahn-)Motto Wachstum. Insofern logisch:

      Sich die Bodenschätze des souveränen Staat Ukraine zu sichern und – an den Menschen hüben und drüben vorbei – wirtschaftliche Interessen zu verfolgen, ist in diesem Sinne nicht nur legitim, sondern geradezu unumgänglich.

      Ich meine, wir sollten mal darüber – natürlich ganz locker – sprechen, wo das Recht geschrieben steht, sich in die Internas/Konflikte souveräner Staaten einmischen zu müssen. Und ob das Tragen eines „demokratischen“ Mäntelchens verbunden ist mit der Pflicht, Krieg für die Freiheit führen zu müssen.

      Offen gesagt bin ich kein Freund schwachsinnig anmutender Parolen. Allerdings bin ich ein Freund von Klarheit, und frage:

      KANN Frau Merkel das deutsche Volk in einen Dritten Weltkrieg führen?

      Klar, Schwachsinn und Größenwahn (Geld dient nur der Methode) regieren die Welt. Aber wo endet das Verständnis für diese Notwendigkeit?

      Gruß
      Wolfgang

      • März 1, 2014 um 2:38 am

        Ich versuche mal eine Antwort auf Deine letzte Frage zu formulieren … über den Umweg zu den ANDEREN:

        “Another possibility is to use the robots to manipulate “nurse” bees into taking better care of the colony’s brood. If a higher percentage of larvae survive to adulthood, it could help boost the declining bee population and provide more pollinators to tend to our food crops. “There is always a loss in the brood in a honeybee colony, but if you can control the nurses, you can affect the losses, probably,” Schmickl says.“

        http://nautil.us/issue/10/mergers–acquisitions/animals-bow-to-their-mechanical-overlords

        Da sterben die Bienen durch menscherdachten Fortschritt, als Ausdruck menschlichen Rechts und menschlicher Freiheit. Was tun ? Na klar. Roboterbienen erschaffen um die Bienen so zu manipulieren, dass sie besser auf ihren Nachwuchs achten können … als hätten die ANDEREN unsere Hilfe nötig, liegt das Problem des Bienensterbens doch nicht im Unvermögen der Bienen, sondern im Streben der Menschen nach IMMER MEHR.

        Nun, anderen Menschen ergeht es nicht anders … sind doch auch sie die Leidtragenden von Problemen, die anderswo entstanden sind und nicht damit gelöst werden können wodurch sie entstanden sind.

        Wo endet das Verständnis für diese Notwendigkeit ? Was vermag DAS Ungeheuer in seiner Vielgestalt zu enthüllen (!) ?

        Mag vielleicht etwas zutrage treten, was bisher niemand für möglich hielt, weil es als nicht real erachtet wurde, etwas, das immer mehr Menschen PERSÖNLICH auf die eigene Pelle rückt, so etwas reaktivierend, was lange, lange Zeit verborgen lag, um der Notwendigkeit allen möglichen Raum und Zeit zu gewähren ?
        Für mich lautet die Antwort schlicht: Kohärenzgefühl.

        Als Ergänzung mag WIKI dienen, bezüglich des Kohärenzgefühls, welches dort jedoch nicht vom GANZEN her betrachtet wird … WIKI halt ;-):

        “Der englische Begriff Sense of Coherence (SOC), den Antonovsky als „Kohärenzkonzept“ ins Zentrum seines Salutogenesekonzeptes gestellt hat, hat zwei unterschiedliche Bedeutungsinhalte: 1. einen Sinn für Kohärenz (Stimmigkeit, Zusammenhalt) und 2. ein Gefühl von Kohärenz. In den meisten deutschen Übersetzungen wird nur der zweite Aspekt, das „Kohärenzgefühl“ bearbeitet. Aufgrund neurophysiologischer Erkenntnisse[6] können wir davon ausgehen, dass bei Menschen (wie auch bei vielen oder allen Tieren) ein Sinn, eine neurobiologisch zentrale Empfindungsfähigkeit für aufbauende Kohärenz (stimmige Verbundenheit, innen oder z. B. auch im sozialen System) angeboren ist.

        Diese Empfindungsfähigkeit ist sozusagen das innere Messinstrument, das uns differenziert Auskunft gibt, ob und wie unser Bedürfnis nach verträglicher materieller (Luft, Temperatur usw.) und menschlicher Umgebung, nach Angenommensein, nach Zugehörigkeit befriedigt wird oder nicht. Wenn wir von unseren nächsten Mitmenschen positive Resonanz auf unser Dasein erhalten, wenn also unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit befriedigt wird, dann entsteht ein Kohärenzgefühl (Zugehörigkeitsgefühl, erfüllende aufbauende Bindung, ein tiefes Vertrauen).[7]“

        http://de.wikipedia.org/wiki/Salutogenese

        Nie war sich das als Menschheit verkörperte Bewusstsein allen Lebens seiner Entfremdung vom GANZEN unbewusster als es aktuell der Fall ist … und nie war es sich all der (Schatten)Monster bewusster !

        Gruß Guido

        • federleichtes
          März 1, 2014 um 3:17 am

          Danke!
          Mich beflügelt (daraus entstand das Federleichte) seit vielen Jahren das Gefühl, dass das Möglich-Werdende aus dem Nötig-Gewordenen heraus geboren wird und sich offenbart in einer GEFÜGTEN Weise. Mit dieser Ordnung stehe ich offensichtlich in nicht nur schwacher Verbindung. Ich stehe eingehüllt in den Sinn der Unternehmung Leben, und ich lebe in der Überzeugung der Richtigkeit der Offenbarungen einer verkehrt scheinenden Welt. Mir wird man weder in der Hölle auf die Schulter klopfen noch mich im Himmel verfluchen.

          Und wenn ich nach der Grenze frage, wo die aus der Kohärenz fließende Besonnenheit sich wandeln muss in eine Präsentation von Bewusstsein, antwortete ich ja bereits selber darauf, Wenn – dann.

          Am Rande möchte ich bemerken, dass ein Volk, das selber Waffen entwickelt und produziert und auf seinem Land das Lagern der schrecklichsten Waffen duldet, meinen Respekt nicht bekommt. Brauchte ich das völkische Zugehörigkeitsgefühl, wäre ich wirklich arm. Und brauchte ich Freunde mit Waffen oder Verbrecher, um mir Vorteile zu verschaffen, hätte ich vor mir selber auch keinen Respekt mehr.

          Vielleicht spreche ich die Tage noch mal genauer über meine Vorstellungen vom ‚Selbst‘ als die Brücke zwischen Zeit und Ewigkeit, auf der die Liebe zum Leben wandelt.

          Nein, ich habe keine Angst vor einem Krieg. Übrigens Susanne auch nicht. Sie sollen uns (beiden) mal zeigen, was sie können. Unsere Liebe fressen? Guten Appetit.

          Vorhin dachte ich an meine Motten und mein Motto und meinen Onkel Otto aus Kindertagen. Ob man dafür wirklich einen ganzen Kopf bräuchte, oder ist der wegen der Kohärenz unverzichtbar?

          Jetzt aber wirklich.

          Gruß
          Wolfgang

  2. Februar 28, 2014 um 11:50 pm

    Danke für die Verifikation und ich distanziere mich von dieser Zusage: das sagte sie nicht in meinem Namen!

    Meine „Mittlere“ berichtete mir vorhin, dass sie in einem Buch las, dass, wenn es 100 Menschen gelang, rein durch Denken einen Baum wachsen zu lassen, warum sollte es vielen Menschen auf der Welt nicht gelingen, diese sich andeutenden Weltkrieg bewusst aufzulösen.

    Wenn alles nur Ilusion (Maya ist, dann lasst uns diesen geplanten Krieg der Eliten wegdenken.

    Gute Nacht alle zusammen
    Martin

    • federleichtes
      März 1, 2014 um 3:32 am

      Es ist nicht das Denken. Sondern Gefühl, das den Geist betreibt, der das Denken betreibt, unter anderem.

      Ich denke, wir brauchen Vogelfutter, aber mein Herz will das. Das füttert die Vögel, nicht meine Hände. Mein Herz sieht jetzt schon die Wirklichkeit gesunder Vogelkinder, die real erst im Mai-Juni erscheinen werden.

      Wie ich bereits mehrfach anmerkte:
      Die das Leben und den Planeten zerstören wollen, werden sich wundern, was hinter der Bühne auf sie wartet. Jedenfalls in keiner Weise eine Illusion. Und sie werden sich vergeblich Maya wünschen.
      Das war weder ein Warnung noch eine Drohung. Für Ersteres ist es zu spät, für Letzteres zu früh.

      Gruß
      Wolfgang

    • März 1, 2014 um 1:08 pm

      Der Baum wäre auch ohne das Denken der Menschen gewachsen!
      Nur vom Denken und Beten ändert sich gar nichts!

      „Eine Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen erreicht!“

      Da hast Du beides drin: Das Denken und das dem Denken notwendig folgende HANDELN, sonst sitzen wir alle in unseren Wohnungen und beten – selbst dann noch, wenn uns wohl nicht nur eine Bombe auf den Kopf fällt!

  3. März 1, 2014 um 11:15 am

    Pardon, aber ich höre das, was ihr hört, nicht aus ihrer Rede. Ist das nicht ein Hineininterpretieren von Euch?

    • federleichtes
      März 1, 2014 um 11:48 am

      Erstens hörte ich lediglich eine Nachricht und bat darum, gemeinsam zu verifizieren,

      Zweitens geht es um Etwas, was man nicht direkt hören, aber wissen kann. Wenn ich das vielleicht auch unfein ausdrücke, so doch weder völkisch noch persönlich gerichtet:
      Der deutsche Staat hängt am Arsch des (feindseligen) Imperialismus, der sich sehr unfeiner Methoden bedient, um seine Macht zu schützen.

      Insofern frage ich mich nicht etwa, ob ein Regierungschef/ein Kabinett zurechnungsfähig ist, sondern wozu es fähig ist, wenn es keine Kontrolle, sprich eigene Macht hat. Wenn sich auf der politischen Bühne tatsächlich schwache Menschen versammeln und nur künstliche Macht besitzen, die, was ich nicht für ausgeschlossen halte, von einer Art Bessenheit (ich denke da an Hitler) generiert wird, erscheint in mir das Wort: Wehret den Anfängen. Bedeutet nicht weniger, als große Aufmerksamkeit auf feindselige Entwicklungen zu richten.

      Woran sich die Frage anschließt, welche Macht Menschen generell haben und welche nicht.

      Wenn ich davon ausgehen muss, dass Menschen über ein nur eingeschränktes Bewusstsein verfügen (dürfen), stelle ich das nicht nur fest als beobachtete Realität, sondern ich frage, warum das so sein musste. Natürlich frage ich auch, ob die Trennung in das Weibliche und Männliche nicht bereits eine Zersplitterung von Macht darstellte. Und ich frage dann nicht mehr, OB es einen Grund, sondern WELCHEN Grund es für die Massnahme der Entmachtung gab. Und schlussfolgere, unter der Prämisse einer sinnvollen Schöpfung, dass man die real mehr oder weniger beschränkten „Kämpfer“ gegen die Feindseligkeit nicht im Stich lässt, geschweige denn bestraft für ihr „Versagen“.

      Danke für Ihren Hinweise zu Besonnenheit.

      Gruß
      Wolfgang

      • März 1, 2014 um 11:57 am

        Hallo Wolfgang,

        hier noch keine Antwort auf Ihre Zeilen, aber aktuell das neueste Video der Budesregierung nach Angela Merkels Rückkehr nach Deutschland:

        Herzliche Grüße,
        Wibke Reinstein

        • federleichtes
          März 1, 2014 um 12:36 pm

          Danke, ich hab’s mir angehört. Ansehen brauchte ich’s nicht, weil ich diese Körpersprache bereits früher zu deuten wusste.

          „Wohlstand und Frieden sichern“, sagt die Dame. Übersetzt heißt das, (weiter) räuberischen Imperialismus betreiben, also mit echter Feindseligkeit einen Pseudo-Frieden bewahren wollen. Das wollten andere auch schon – vergeblich.

          Denke ich an die Petition gegen Lanzens Markus, denke ich weiter, ob nicht eine Solidaritäts-Bewegung für einen echten Frieden sich automatisch vom Imperislaismus distanziert. Es muss doch wohl möglich sein, NUR für und nicht gegen etwas zu sein. Zumindest muss es möglich sein, das zu üben.

          Herzliche Grüße sendet Ihnen
          Wolfgang

  4. federleichtes
    März 1, 2014 um 12:58 pm

    Nicht etwa, dass uns die Geschichte Menschen etwas lehrt – nein, aber sie zeigt uns ein immer wiederkehrendes Muster:
    Das Erscheinen eines Geistes, der glaubt, seine Existenz nur auf Kosten Anderer erhalten zu können – und zu müssen.

    Na, Guido.

    Gruß
    Wolfgang

  5. März 1, 2014 um 1:22 pm

    Hier noch eines der politischen Kabinettstückchen dieser Dame, die vom Volk NICHT zur Kanzlerin gewählt wurde, sondern von einem Häuflein Parteimitglieder, die lediglich durch eine MINDERHEIT des Volkes gewählt wurde und ganz genau von angloamerikanischen Gnaden ist:

    KenFM veröffentlichte auf Facebook folgenden Text, den es lohnt, nicht nur zu lesen, sondern auch, ihn sich gaaaaaanz laaaaangsam auf der Zunge zergehen zu lassen:

    Befangenheit 2.0.
    Deutschland vertritt zukünftig israelische Bürger. Weltweit.

    Wäre es vorstellbar, dass das Bundesland Bayern sich in Berlin zukünftig von Baden-Württemberg vertreten ließe? Dass also in der schwäbischen Vertretung die Interessen Bayerns wahrgenommen würden. Nicht als Ausnahmeregelung, sondern permanent?

    Wäre es vorstellbar, dass Porsche sich zukünftig die Autohäuser mit Smart teilt?
    Wo immer ein Porsche-Verkaufsraum zu finden wäre, müsste dann auch Platz für das Präsentieren von Smart-Fahrzeugen geschaffen werden.

    Käme bei der Sparkasse ernsthaft jemand auf die Idee, zukünftig die eigenen Filialen mit je einem weiteren Schalter der Hypovereinsbank auszurüsten?

    Zugegeben, diese Szenarien sind derart absurd, derart an den Haaren herbeigezogen, dass man sich spontan die Frage stellt, ob sich der Autor beim Mischungsverhältnis Wodka-Redbull womöglich vertan hat.

    Im ganzen Satz: Keines der oben beschriebenen Szenarien wäre vorstellbar. Obwohl es sich bei allen erdachten Konstellationen um Firmen aus der BRD handelt.

    Dennoch sind Sparkasse und Hypovereinsbank, Porsche und Smart, Bayern und Baden-Württemberg, bei aller Freundschaft, bei allen gemeinsamen Interessen, bei aller Gemeinsamkeit, die sich zwangsläufig in EINER Branche findet, vor allem Konkurrenten. Sie gehen getrennte Wege.

    Man mag sich. Ja. Mann respektiert einander. Ja. Wirbt um die selben Kunden, auch ja. Aber man ist autark. Das muss man sein, denn man wäre sonst in jedem Fall befangen.

    Porsche kann nicht im selben Verkaufsraum mit gleichem Elan Smart-Fahrzeuge verkaufen. Es wäre absurd, davon auszugehen, dass ein Porsche-Verkäufer als Verkäufer von Sportwagen plötzlich switcht und den Kunden fragt: „Wenn sie sich schon einen 911 kaufen wollen, wie wäre es dann noch mit einem Smart?“

    Geradezu geschäftsschädigend für Porsche wäre es, der Porsche-Verkäufer würde sich die eine Hälfte des Tages um den Verkauf von Porsches kümmern, sich und seinen Schreibtisch dann aber ab 13 Uhr umdekorieren und bis Ladenschluss einen auf Smart-Verkäufer machen.

    Warum wäre das geschäftsschädigend? Weil ein Porsche mit viel mehr Gewinn an den Mann gebracht wird, als ein Smart. Nur dass Smart zu Mercedes gehört. Warum sollte ein Porsche-Mitarbeiter Interesse daran haben, den eigenen Arbeitgeber zu vernachlässigen, um der Konkurrenz höhere Marktanteile zu verschaffen?

    Würde ein Porsche-Verkäufer, ohne das Wissen seines Arbeitgebers, von seinem Arbeitsplatz parallel noch Smarts verkaufen, nur weil gegenüber ein Smart-Autohaus aufgemacht hat und er den Besitzer gut leiden kann, wäre er nicht nur recht fix seinen Job los, er könnte auch mit einem Verfahren wegen geschäftsschädigendem Verhalten rechnen.

    Um was geht es in diesem Text?
    Auf was will der Autor hinaus?

    Nun, es geht um eine Meldung, die so unglaublich ist, dass wir uns schwer getan haben, sie ernst zu nehmen, sie zu glauben.

    Doch sie entspricht der Wahrheit. Und diese Wahrheit ist dreist und unverschämt, und zeigt, was Befangenheit im maximalen Fall bedeuten kann.

    Aktuell ist die Bundesregierung kollektiv in Israel. Staatsbesuch mit 13 Ministern.
    Wann war die Bundesregierung zuletzt mit 13 Ministern bei unserem wichtigsten Exportpartner, den USA?

    Nicht solange wir uns erinnern können. Aber gut.

    Offiziell geht es bei dem Besuch in Jerusalem vor allem um die „Siedlungspolitik“ der Israelis. Zu der kann man stehen wie man will, fest steht, sie ist alles andere als Beihilfe zum Frieden. Israel hält seit über 40 Jahren als Besatzungsmacht große Teile palästinensischen Landes okkupiert. Gaza ist ein Open-Air-Lager mit Wohnmöglichkeiten. Mangel ist das einzige, was es in den besetzen Gebieten reichlich gibt.
    http://www.freitag.de/autoren/columbus/quaelender-wassermangel-in-palaestina

    Solange das so bleibt, solange permanent Bulldozer rollen und neue Wohnungen hochziehen, wo vorher Palästinenser lebten, wird das nichts mit der friedlichen Co-Existens zwischen Israelis und Palästinensern.

    Darum soll es uns hier und jetzt aber gar nicht gehen. Wir können diese Politik nicht mehr ernst nehmen, obgleich wir denken, die Politik des Tatsachen Schaffens verstanden zu haben.

    Was uns wirklich in eine Form des Erstaunens, die an Wachkoma grenzt, versetzt hat, war eine Ankündigung, was die BRD in Israel ganz nebenbei auch noch eintüten möchte.

    Ein sogenanntes Konsularabkommen.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/treffen-mit-regierungschef-netanjahu-merkel-und-minister-zu-gespraechen-in-israel-1.1897629

    Weiß jemand spontan, was das ist?
    Nun, die Bundesrepublik Deutschland, also ein fast autonomer Staat, wenn wir mal von der NSA-Leine der USA absehen, die BRD unter Angela Merkel hat ernsthaft vor, zukünftig ein Land im Nahen Osten am Ende des Mittelmeeres – Israel – weltweit in all jenen Ländern diplomatisch zu vertreten, in denen Israel selbst sich eine eigene Botschaft nicht leisten will.
    http://www.news.ch/Deutschland+vertritt+kuenftig+Israelische+Buerger+weltweit/617524/detail.htm

    Das ist kein Scherz. Das ist ernst gemeint.
    Deutschland unter Merkel hat vor, sich in deutschen Botschaften neben deutschen Interessen auch um die israelischer Bürger und damit Israels Interessen zu kümmern.
    Wie muss man sich das vorstellen? Wird es eigene Zimmer geben? Eine eigene Infrastruktur? Wird man sich Telefon, Fax und Server teilen? Was, wenn Israelis, die die deutsche Botschaft betreten, kein Deutsch sprechen, oder nur schlecht Englisch? Wird es Beamte geben, die des Hebräischen mächtig sind?

    Wird es noch wirtschaftliche Geheimnisse geben? Oder teilt man jetzt alles?
    Werden deutsche Botschaften als Treffpunkte für israelische „Geschäftsleute“ dienen?
    Müssen neue israelische Sicherheitsstandards eingehalten werden?
    Muss zukünftig jeder deutsche Botschafts-Beamte erst durch den Mossad das GO bekommen, bevor er eine Kombi-Botschaft betreten darf?
    Sind Deutsche mit arabischen, türkischen oder iranischen Wurzeln in Kombi-Botschaften nicht ein Sicherheitsrisiko?
    Wird man sie versetzen, auf Wunsch aus Jerusalem?

    Wird man in Kombi-Botschaften einen gemeinsamen deutsch-israelischen Google-Kalender nutzen?
    Damit neben der NSA auch Israel immer weiß, wann der deutsche Botschafter außer Haus ist, da er sich gerade mit dem Staatschef des Landes X trifft?

    Weniger blumig gefragt: Was um alles in der Welt geht hier eigentlich vor?
    Wie kann die BRD gegenüber einem Land neutral agieren, z.B wenn es um deren Außen- und Innenpolitisches Gebaren geht, wenn man parallel dessen Interessen wahrnimmt. Aber eben nur in den den Staaten, in denen Israel keine eigene Botschaft betreibt. Die Welt zählt offiziell 193 Staaten; +1, wenn Palästina offiziell wird. Dort wird Israel bestimmt auch keine Botschaft besitzen. Wird die BRD das dann übernehmen?
    Oder eben nicht, da es einen Staat Palästina nie geben wird?

    Fragen in Gaza oder dem Westjordanland an die Nachbarn in Steinwurfnähe? Jerusalem! Na dann gehen sie in die deutsche Botschaft Herr Abbas.

    Wie viele der 193 Staaten sind von der BRD diplomatisch für den Zwergstaat abzudecken, und werden hierfür deutsche Steuergelder eingesetzt? Fakt ist: Israel meidet Länder, die als arabisch gelten. Das sind eine Menge.

    Ist die BRD verantwortlich, wenn Israel sich in Land X mangelhaft vertreten fühlt?
    Wäre es vorstellbar, dass die BRD auch noch andere Länder konsularisch vertritt?
    Togo? Oman? Costa Rica?

    Wen vertritt die Frau aus dem Osten, Mutti Merkel, eigentlich wirklich, wenn sie sich in ein Flugzeug des Bundes setzt, um zu Auslands-Diplomatie-Terminen zu jetten?

    Was sich hier vor unseren Augen abspielt, gehört doch wohl eher vor einen Untersuchungsausschuss.

    Deutschland kann kein anderes Land außer sich selber im Ausland vertreten. Es sei denn, die BRD möchte sich um jeden Preis unglaubwürdig machen.
    Man stelle sich vor, der Iran würde die BRD um so eine Konsularhilfe ersuchen.

    Wir alle würden uns an den Kopf fassen. Aber noch bevor die Hand oben angekommen wäre, hätte ein schrilles Klingeln die Beamten in Berlin aus dem Halbschlaf gerissen. Washington und Jerusalem wären am Apparat, würden nachfragen, ob man noch alle Tassen im Schrank hätte. Zurecht!

    Im Falle Israels aber scheint das völlig normal. Zukünftig übernimmt die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Aufgaben für das heilige Land. Aber eben nur in den Ländern, in denen Jerusalem es bisher nicht für nötig hielt, eine eigene Botschaft zu betreiben.

    Warum eigentlich nicht? Kein Interesse? Keine Zeit? Oder wollte man das Geld lieber sparen, um es zuhause in neue illegale Siedlungen zu investieren?

    Wenn Deutschland sich auf dieses Konsularabkommen einlässt und es unterschreibt, was schon so gut wie fest steht, nimmt es außenpolitisch schweren Schaden.
    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4325586/deutschland-vertritt-weltweit-israelische-buerger.html

    Nicht nur im Rest des Nahen Ostens, sprich bei den arabischen Nachbarn. Auch im Rest der Welt. Dann weiß wirklich jeder Depp, dass dieses Land als Richter in Streitfragen, in die Israel involviert ist, nicht taugt.

    Da nützt es nichts, zu behaupten, es ginge nur darum, dass sich israelische Bürger im Ausland im Falle eines Falles an die Deutsche Botschaft wenden könnten, um hier eine Dienstleitung in Anspruch zu nehmen.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/228#/beitrag/video/2099060/ZDF-heute-journal-vom-25-Februar-2014

    Warum geht der israelische Bürger nicht in eine US-Botschaft? Davon gibt es weltweit deutlich mehr, und jeder kennt die Bande USA-Israel.

    Was, wenn der israelische Bürger, der eine Kombi-Botschaft betritt, ein Araber ist? Aber mit israelischem Pass. Wird man seinen Besuch dann dem Mossad und der CIA melden?

    Könnte sich Edward Snowden in eine deutsche Botschaft z.B. in Indonesien flüchten und sicher sein, nicht in die USA ausgeliefert zu werden, wenn er sich zuvor einen Israelischen Pass organisiert hätte? Irres Gedankenspiel, geben wir zu.

    Reden wir Tacheles.

    Ein Richter, der sich während eines Verfahrens mit einer der beiden Seiten außerhalb des Gebäudes trifft, um mit ihm was auch immer zu „besprechen“, gilt als Befangen und ist seinen Job los.

    Wo kein Kläger, da kein Richter! Das stimmt. Dann sollte die Bevölkerung endlich Klage einreichen, statt sich nur über so belanglose Dinge wie das TV-Programm zu be-KLAGEN.

    Dass wir so wenig empört sind, hat vor allem mit unserer Presse zu tun. Die Presse LENKT heute die Politik, statt nur über sie zu berichten. Folglich musst du in diesem Land, um es zu manipulieren, nur die Presse okkupieren. Die großen Presshäuser sind nicht mehr in deutscher Hand.
    Sie wurden an diversen Stellen personell unterwandert, z.B. durch die CIA.

    „The CIA owns everyone of any significance in the major media“ – William Colby, CIA-director

    Oder „deutsche“ Medien werden gleich aufgekauft.
    Z.B. die ProSieben-Sat1-Gruppe. Als der US-Investor Haim Sabban sie mit einem Schlag erwarb, kontrollierte er mit dieser Aktion gleich 50% des „deutschen“ Privatfernsehens.
    http://www.investor-verlag.de/us-investor-saban-kauft-pro-sieben-sat-1/105901394/

    Hinter den Käufern stecken gerne Lobbygruppen aus dem Ausland, die eines schon immer verstanden haben: Den Verstand, und damit das Verstehen eines Volkes, kontrolliert man am effektivsten, indem man die Meinung manipuliert. Die öffentliche Meinung.

    Die öffentliche Meinung aber ist nichts anderes als die veröffentlichte Meinung.
    Walter Lippmann. Ein Begriff?
    http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_3473/

    Oder Spindoctor Edward Bernays?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays

    Warum sollte Deutschland übermorgen nicht Konsularische Aufgaben für Israel übernehmen?
    http://www.fr-online.de/politik/merkel-in-israel-deutschland-vertritt-israel-konsularisch,1472596,26338050.html

    Es fungiert doch auch als Logistikzentrum und damit als Dienstleister auch wenn es darum geht, den US-Truppen in der BRD unter die Arme zu greifen, wenn diese abgezogen werden, da sie bei einem illegalen Angriffskrieg gebraucht werden. Stichwort Irak.
    http://www.fluglaerm.de/hahn/oeffent/zeitungsartikel_2007/jw090207.html

    Haben wir wirklich etwas aus dem zweiten Weltkrieg gelernt? Was denn bitte?

    Wo man hinsieht: Duckmäusertum und couragebefreite Zonen. Es ist nicht damit getan, sich eine Volker-Pispers-Karte zu kaufen und sich an den entsprechenden Stellen kollektiv auf die Schenkel zu klopfen.

    Wenn der bunte Abend dann vorbei ist und man schon steht, sollte man mal Rückgrad beweisen und stehen bleiben, wenn es darauf ankommt. Aber dazu müsste man wohl erst ein Ticket kaufen.

    Merkel kann tun und lassen, was sie möchte. Solange sie keine Tickets verkauft, die zum Protest vorm Kanzleramt berechtigen, kann die Dame machen, was sie möchte. Und exakt das tut sie auch.

    Wir haben es ja gar nicht anders verdient.

    Und zu Deinem Resentiment gegen das „Völkische“, das ganz recht besteht, Wolfgang, und das so gar nichts mit Heimatliebe und Nationalstolz zu tun haben, hier ein Zitat Stalins aus dem Jahr 1941 – das auch einige seiner Handlungsweisen erklärt und vor allem, warum der Westen aus ihm einen blutrünstigen Diktator, schlimmer als Hitler gemacht hat:

    Nein, wir handeln richtig, dass wir Nationalisten aller Arten und Farben so streng bestrafen. Sie sind die besten Helfer unserer Feinde und die schlimmsten Feinde der eigenen Völker. Doch der sehnlichste Traum der Nationalisten – die Sowjetunion in einzelne “nationale” Staaten zu zersplittern und dann ist sie eine leichte Beute für die Feinde. Die Völker, die die Sowjetunion besiedeln, werden zum größten Teil physisch vernichtet, der Rest wird zu den stummen und erbärmlichen Sklaven der Eroberer verwandelt.

    Quelle: http://continentalist.ru/2014/03/slova-stalina-ob-ukrainskih-natsionalistah-stali-aktualnyimi-segodnya/

    Und zu Russland sei den Möchte-Gern-Welt-und-Russland-Beherrschern noch folgender Ausspruch Alexander Newskis ins Stammbuch geschrieben:

    Geht und sagt allen in der Fremde, dass Russland lebendig ist. Mögen sie ohne Angst bei uns als Gäste willkommen sein. Aber wer mit dem Schwert zu uns kommt, der wird durch das Schwert umkommen. Dafür steht und wird die russische Erde stehen.

    Alexander Newski (1220 – 1263)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Jaroslawitsch_Newski

    Daran hat sich bis heute nichts geändert! Die Staatsduma hat Putin gebeten, Maßnahmen zur Stabilisierung der Krim zu übernehmen.

    Und SELBSTVERSTÄNDLICH wird die BRD ihre Pflicht an der Seite der Bündnispartner = Terroristen der EU/NATO erfüllen! Schließlich ist die BRD mit der CDU ja der Schöpfer der UDAR und Klitschkos.

    Lest den von mir oben verlinkten Artikel zu den veröffentlichten emails dieses sauberen Herrn, die das von mir Gesagte sauber belegen!

    • federleichtes
      März 1, 2014 um 2:26 pm

      Danke sehr für die Informationen.

      In meinen Adern fließt dänisches Schäfer- und russisches Kriegerblut. Wat ’ne Mischung, gell. Die vielleicht dafür sorgte, nicht parteiisch zu sein und die echten völkischen Kulturleistungen nicht nur zu respektieren, sondern zu achten, zu wertschätzen. Andererseits bin ich wohl an Geschichte sehr interessiert, verharre aber nicht in der Vergangenheit, sondern versuche, diese ZUSAMMEN mit der Zukunft mir gegenwärtig zu machen.

      Gäbe es Staaten oder völkische Bündnisse, deren Macht zu Wohl der Völker und das ihrer Nachbarn eingesetzt würde, sähen wir eine Lichtinsel – die wir eben nicht sehen. Und das wird im Zeichen des feindseligen Kali Yuga-Geistes auch so bleiben. Bleiben werden auch Menschen mit Herz, die sich diesem Geist niemals beugen, die standhaft bleiben in der Gewissheit einer großen Herzens-Vereinigung, deren künstliche Trennung JEDERZEIT aufgehoben werden kann. Diese Menschen leben in Russland, in Dänemark, den Philippinen, Amerika und anderswo – auf der ganzen Welt.

      Noch ist dieser Ring nicht geschlossen; de facto nicht, de jure wurde die Auflösung der Feindseligkeit schon zu Anbeginn der Zeiten beschlossen. Insofern gibt es wirklich keinen Grund, real feindselig zu sein, zu bleiben oder zu werden. Immer mehr Menschen können das Gebot der ‚ersten Stunde‘ umsetzen, weil sie es fühlen. Dass sie es umsetzen, können die Anderen natürlich auch beobachten. Und während die Einen immer mehr mit natürlicher Energie existieren, können die Anderen nur mit immer rmehr Einsatz von Energie ihre künstliche Existenz aufrecht erhalten.

      Das in aller kürze, ich muss los,

      Herzlich in die Runde.

      Wolfgang

  6. federleichtes
    März 1, 2014 um 2:47 pm

    Lieber Martin,

    die Umgestaltung des Themen-Titels ist mir zwar egal, sachlich aber falsch –
    da ich einen Titel zitierte und den entsprechenden Artikel dazu verlinkte.
    Ich wollte also nicht eine Fragestellung verifiziert wissen, sondern eine Behauptung – die nicht meine sein kann, weil ich sie sonst nicht verifiziert wissen wollte.

    Und wenn Du schon änderungswillig bist, bitte ich Dich höflich, vor das Merkel die Anrede „Frau“ zu setzen. Dabei spielt es eine eher untergeordnete Rolle, ob sie eine echte oder eine künstliche Frau ist.

    Ich danke dir.

    Wolfgang

    • März 2, 2014 um 12:41 am

      Danke für Deinen Hinweis. Ist es so OK für Dich?
      VG Martin

      • federleichtes
        März 2, 2014 um 5:40 am

        Ich verfalle auch, wenn ich das so sagen darf, gerne immer mal wieder in alte Muster. Gestern beim Einkaufen hinter mir eine total aggressive Frau, weil es an der Kasse stockt, weil die Kassiererin ein Problem hatte. Irgendwie sprang dieses Aggressive auf die Anderen über, und ich hatte nicht den Mut, mich ihr zuzuwenden bzw. mich mit ihrer Bösartigkeit anzulegen, sie um die Geduld zu bitten, die in solchen Situationen nötig ist.

        Das Prinzip ist einfach, ich formuliere es mal für einen Therapeuten mit Hinweis auf unser thematische Fragestellung, ob Politiker Psychopathen seien. Wenn sie es sind, brauchen sie Hilfe, keine Bestrafung, keine Reaktionen, sondern Aktion. Die erste muss sein, ihr feindseliges Verhalten zu verunmöglichen. Ist so wie mit einem Alkoholiker, den man im ersten Schritt der Hilfe trocken legen UND aus seinem sozialen und dem Machtbereich des Alkohols entfernen muss.

        Wie wir hier gemeinsam erarbeiteten, ist für unser eigenes Wachstum die Verminderung von Emotionen und die Steigerung unserer Gefühlsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Und unser erster Schritt raus aus der Emotionalisierung muss Aufmerksamkeit sein für den Fall, dass unsere Selbstbestimmung sich in frembestimmte Feindseligkeit
        (RE-Aktion) verwandelte.

        Da möchte ich auf Mathias hinweisen dürfen, der (s)eine große Aufmerksamkeit für dieses Problem bereits einsetzt. Und Aufmerksamkeit auf ein Problem richten, das allen bestens bekannt ist: Macht verdirbt den Charakter (bzw. macht einen subtil verdorbenen Charakter zu einem aktiv-feindselig handelnden Menschen.) Und stehen damit vor der Einsicht in eine Problematik jeder gesellschaftlichen Organisiertheit, die auf Machttransfer sich gründet. So kann’s einfach nicht gehen. „Wehret den Anfängen“ bedeutet dann, bei drohendem Machtverlust den Blick nach INNEN zu richten

        Insofern muss uns bereits ein nach Macht (über Andere) strebender Mensch den Hinweis für seine krankhafte Veranlagung liefern. (Oder wir müssten eben über eine sadistische Grundveranlagung, Menschen beherrschen zu wollen, positiv entscheiden.) Dass darüber bisher im Verlauf der Geschichte nicht klar entschieden wurde bzw. werden konnte weist direkt auf ein fehlendes Bewusstsein DER BETROFFENEN hin. Schauen wir auf die Verhaltensmuster, wird das deutlicher: Erst gibt man seine Macht ab, und dann bekämpft und beschimpft man die Machthaber, belächelt sie bestenfalls oder versucht an deren Macht (krankhaft) zu partizipieren.

        Wir kommen hier voran, wenn wir uns gegenseitig bei unserer Entwicklung unterstüzten, bedeutet, die Ursachen (alte Muster) für eine Emotionalisierung gemeinsam finden und auflösen helfen. Wenn meine kleine Anmerkung zum Titel den Blick auf ein großes Problem richten konnte, danke ich herzlich.

        Gruß
        Wolfgang

        • März 2, 2014 um 10:32 am

          Weiß beginnt beim Schach mit einer Aktion, auf die Schwarz mit einer Reaktion folgt. Spielen wir Schach “falsch“ ? Mit “falscher“ Motivation ? Geht es darum den gegnerischen König zu bezwingen ? So mag der Mensch es sehen. Sieht das wahre, energetische Schach, welches die Entwicklung des Kosmos ist, dagegen die Absicht vor, dass Weiß und Schwarz STETS die Aussicht auf ein Remis bewahren und das Remis so das wirkliche Ziel des Spiels ist ? Ist Schwarz das menschliche Bewusstsein, wir EINEN, Weiß dagegen die ANDEREN ? Wir Menschen meinen gegeneinander Schach zu spielen, doch in Wirklichkeit geht es um das gemeinsame Spielen, mittels Absicht des Remis … und der Spielerfahrungen für das “nächste“ Spiel. Im wahren Schach verkörpert sich die Dynamik von Yin/Yang und somit auch die HARMONIE …

          Dass wir Menschen mal wieder unser eigenes Spiel spielen, kommt ja nicht von ungefähr … so ersinnen wir den Transhumanismus und sehen nicht, dass dieser Ismus die Absicht ist, den Kampf gegen uns selbst zu gewinnen, wie im Schach … welches wir nach realen Regeln spielen, während wir selbst, dadurch bedingt, Teil des wahren Schachs sind …

          Gruß Guido

        • März 2, 2014 um 10:51 am

          Du sprichst von Entemotionalisierung. Dazu fällt mir Don Miguel Ruiz Buch Die vier Versprechen, das es hier kostenfrei zu lesen gibt, ein. Mit diesen Versprechen sollte es deutlich gelingen können:

          1. Verwenden Sie mit Bedacht Ihre Worte und seien Sie untadelig mit Ihrem Wort

          Hier geht es um die Macht der Worte. Jede noch so kleine Kritik kann einen Menschen dauerhaft beschädigen.

          2. Nehmen Sie nichts persönlich

          Hier geht es darum, dass der Sender einer Botschaft nicht wissen kann, welchen Weg der Empfänger gegangen ist und damit nicht wirklich beurteilen kann, warum sein Verhalten so ist wie es ist. Daher solle der Empfänger das gesagte nicht persönlich nehmen.

          3. Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse

          Wenn wir so wenig wissen, sollten wir mit Verurteilungen vorsichtig sein. Jede neue Information kann das gemachte Urteil kippen.

          4. Tun Sie immer Ihr Bestmögliches

          Das dürfte dann wohl der schwierigste Punkte sein. Wir wachsen auf, in dem wir in einen Haufen von Memen, Weltbildern durch unsere Eltern, Lehrer und Chefs eingewickelt werden. Wenn wir älter werden, beginnen wir uns daraus wieder zu entwickeln. Und erst dann scheint es mir zunehmend möglich zu werden, das Bestmögliche zu tun.

          Ja, alte Muster loszulassen ist wahrlich schwer. Mit so manchen kämpfe ich schon seit Jahrzehnten.

          Besonders empfehlenswert ist seit Kapitel DOMESTIZIERUNG UND DER TRAUM DES PLANETEN, das fast wie eine Zusammenfassung vieler unserer Blogthemen darstellt.

  7. chattison
    März 1, 2014 um 8:04 pm

    Die Frage, ob Merkel den Krieg über die Ukraine nach Russlan tragen will/kann ist m.E. eher obsolet.
    Merkel ist, wie ja hinlänglich bekannt, nur ein Werkzeug geostrategischer Kreise.
    Die Klitschko-Geschichte war offenbar mit den USA nicht abgestimmt, da erhebt sich also eher die Frage, ist Merkel da von alleine drauf gekommen (eher unwahrscheinlich, da es für Deutschland hier rein gar nichts zu gewinnen gibt, was nicht auch schon vorher über Handel und Wandel erreichbar gewesen wäre, bzw. im Falle eines echten kriegerischen Konflikts D nur eins rein auf die Mütze bekäme) oder ist sie vielmehr, in diesem Fall zumindest, nur die Kulissenschieberin für eine ganz andere Regisseurriege, die sich dezent im Hintergrund hält?

    Man will natürlich Russland über kurz oder lang, direkt oder über Bande in die Knie zwingen (siehe auch Kissingers Statement zum „regime change in Moscow“ kürzlich).
    Ein nuklearer Schlagabtausch wird aber dabei nicht angestrebt, gleichwohl natürlich einkalkuliert.

    Die Ukraine eignet sich eigentlich in keiner Weise dazu, um diese entscheidende Konfrontation herbei zu führen und das ist wohl auch nicht ihre Aufgabe.
    Angesichts der massiven Verwerfungen auf dem Finanzsektor und Verschiebungen der Machtverhältnisse in der EU im Zuge der EU-Kommission/EZB-Konkordanz sind Ablenkungsmanöver willkommen bzw. erforderlich.

    Die so offensichtlich verzweifelten Bemühungen einen derzeitigen Crash zu vermeiden (nicht weil er nicht grundsätzlich konzeptionell vorbereitet würde!) lassen nur den Rückschluss zu, dass gewisse Vorbereitungen dazu noch nicht befriedigend abgeschlossen sind.

    Die Frage sollte also eher lauten:
    WAS ist DAS?

    Ein Tip:
    Um im Schachspiel den König matt setzen zu können, muss folgendes beachtet werden:
    a) man darf zum Zeitpunk des Mattzuges nicht selbst im Schachgebot stehen
    b) der matt zu setzende König darf keine Ausweich-/Rückzugs-/Deckungsmöglichkeit haben
    c) der Gegner darf keine Möglichkeit haben durch ein seinerseitiges Schachgebot einem selbst zuvor zu kommen und vielleicht dabei auch noch gerade diejenige Figur zu schlagen, mit der man zum finalen Zug angesetzt hatte.

    Es gibt zwei große Blöcke auf dem geostrategischen Schachbrett.
    Das sind die Spielfiguren.
    Die Spieler befinden sich nicht darunter.
    Kennst Du die Spieler, kennst Du die Hintergründe des Spiels.
    Für diese Spieler sind Nationszugehörigkeit, Wirtschaftssysteme, politische Ismen, soziale Strukturen, Medienmacht usw. nur die dualistischen Zutaten für das Schwarz und das Weiß der Felder auf diesem Brett.

    Bei einem „Spiel“ dieser Größenordnung geht es um einen entsprechend hohen Einsatz.
    Es ist nicht Geld (davon haben gewisse Kreise mehr als genug).
    Es ist nicht Macht (Status bedeutet diesen Spielern nichts)
    Und es ist auch nicht ein Rohstoff oder dergleichen (Ausbeuten kann man schon für sehr viel weniger Aufwand).

    Es ist keineswegs nur ein amüsantes Kabinettstückchen für den flanierenden Salon voller gelangweilter Dandies und Rokoko-Kokotten.

    Frage Dich nach der Art eines Einsatzes, der diesen Aufwand „rechtfertigen“ kann.
    DAS ist dann die Antwort.
    Aber seid vorsichtig, die Ungeheuerlichkeit der Antwort wird jeden Beitrag zu jedem Thema, hier wie anderswo, ins Reich der Nichtigkeiten verweisen.

    Der einzige, dem ich hier zutraue, dass er sich erdenken kann, worum es sich handeln könnte ist gold-dna.
    Fragt ihn.

    • März 1, 2014 um 8:35 pm

      Vielen Dank, dass Sie schreiben “er sich erdenken kann“ und nicht “er weiß“, denn damit hätte ich ein Problem. Noch lieber hätte ich natürlich den Begriff “erfühlen“, schließlich dreht sich meiner Meinung nach ALLES um gefühlte Kohärenz. Daher führt es meines Erachtens auch zu Nichts, auch wenn Nichts ALLES ist 😉 , Namen und Jahreszahlen, Gruppierungen und Strategien, zu beurteilen, um daraus eine Lösung für gegenwärtige Probleme hervorgehen zu lassen. So ist Ihr Beispiel mit dem Schach sehr hilfreich, erst recht in Verbindung mit Wolfgangs kürzlicher Bemerkung, wären die Monster unnötig, wären sie nicht zugegen. So ist das GANZE in der Tat wie Schach … nur ohne Würfel … und alle Schatten(Monster) nur ausführende Organe der Fragmente eines einzigen wesentlichen PROBLEMS, sprich das Schach“spiel“ als solches ist die Problematisierung des einen PROBLEMS, welches Wilber in “Halbzeit der Evolution“ als die eigentliche Erbsünde beschreibt:

      … “… die Erbsünde [ist] nicht etwas, was das seperate Ichempfinden tut. Das seperate Ichempfinden selbst […] ist die Erbsünde. Es ist nicht so, als habe das seperate Ich die freie Wahl, zu sündigen oder nicht; vielmehr ist die Struktur des seperaten Ich als solche Sünde. Denn Sünde ist einfach Trennung, und die Erbsünde ist einfach die ursprüngliche Trennung – die ursprüngliche Bewegung der Seele weg von der Gottheit.“ … Ken Wilber – Halbzeit der Evolution S. 352

      Im Grunde lassen sich Schuldige längst nicht mehr ausmachen, denn nur allzu oft geraten Sündenböcke in die Schusslinie, die Verwirrung noch verwirrender gestaltend, als es ohnehin schon komplex genug erscheint. Ja, es geht um etwas Wesentliches … doch verzetteln wir uns mehr und mehr, indem wir einzig unsere Aufmerksamkeit auf die verkörperten Spielfiguren lenken. Betrachtet man den Verlauf eines Schachspiels und bedenkt, dass es als duale Trennung von Schwarz und Weiß beginnt und dann seinen Lauf nimmt, wo Schwarz und Weiß sich mehr und mehr vermischen und Pläne sich entwickeln, dann keimt vielleicht der Verdacht auf, dass nicht die Figuren selbst und ihre Zugmuster das wesentliche Geheimnis des GANZEN darstellen, sondern vielmehr die proportionale “Gewichtung“ der Möglichkeiten und die daraus hervorgehenden Dynamik Wesentliches zum Spielverständnis beiträgt.

      Ja, Machtspiele und Geld sind ein alter Hut in der realisierten Geschichte der Menschheit und sie haben uns DER Lösung nicht näher gebracht, sondern uns nahezu maximal von ihr entfernt. Keine Rolle spielt es dabei, ob die Dame Merkel heißt oder der König sich als Putin sieht. Es geht einzig um die Dynamik zu der die Dualität fähig ist, um mittels eigener Möglichkeiten das wesentliche PROBLEM erlebbar zu machen, denn das ist die eigentliche Notwendigkeit des Schachspiels, in dem es keinen Zufall gibt, weil Zufall das Aufeinandertreffen von zwei oder mehr Notwenigkeiten ist, jedoch umso zufälliger jenen erscheint, die sich einzig auf die Spielfiguren selbst konzentrieren …

      So weit erst mal.

      Gruß Guido

    • März 2, 2014 um 12:58 am

      Das Rätsel zu lösen, setzt tatsächlich einige Kenntnisse voraus, die nicht Schulwissen sind. Folge ich Armin Risi in seinem Buch Machtwechsel auf der Erde: Die Pläne der Mächtigen, globale Entscheidungen und die Wendezeit, das ich erst bis zu Hälfte durch habe, so scheinen mir da „Geister“ am Werk, die mit unserem Bild vom gemeinen Menschen wenig zu tun haben.

      • März 2, 2014 um 9:03 am

        Wichtige Bücher sind gebraucht teurer als neu oder gar nicht bei amazon verfügbar.

      • März 2, 2014 um 10:09 am

        … und doch von uns Menschen ersonnen wurden 😉

    • federleichtes
      März 2, 2014 um 1:47 pm

      Um das Spiel zu gewinnen, darf man sich nicht davor fürchten selbst aus dem Spiel zu fliegen. Ich glaube, man muss das eigene Leben einzusetzen bereit sein. Jedoch nicht im Sinne von „auf Leben und Tod“, sondern – wie ich meine – im Sinne eines Verzichts auf die vermeintlich sichere Existenz, die wir nur führen können, solange wir im Spiel bleiben, wenn auch vielleicht nur als machtloser „Bauer“, der hin und hergeschoben wird.

      Susanne

  8. März 2, 2014 um 10:35 am

    Geronimo Said sagt auf Facebook:

    Unwissenheit und die Sucht, Irrtum und Schmerz sind die Ursachen aller Leiden – sie nicht etwa die Leiden selbst. Wenn nun eine unmittelbare Bedrohung von Irrtum und Schmerz droht, will der Mensch ihnen entfliehen. Es kommt zu einer Bewegung/Reaktion aus der Angst heraus, die Furcht auslöst, die Furcht vor dem Leid.

    Der in die Irre gegangene Willen, geschwächt von der Unwissenheit, meint nun durch ein bestimmtes Tun, Irrtum, Schmerz, Angst und Furcht durch Flucht umgehen zu können, in dem er der Sucht zum Schädlichen nachgibt. Die Folge davon ist entweder, dass er von einer kranken Lust besiegt oder von einer leeren Freude zerstreut wird, was er aber in seinem Wahn nicht mehr bemerkt. Krankhafte Lust und leere Freude sind dann die Krankheitsquellen (geworden), die Zeichen der Bedürftigkeit, aus denen das ganze (weitere) Elend fließt.

    Es ist also immer der Mangel der Grund aller Ursachen.

    Der Mangel an Gutem, denn am Bösen mangelt es nicht, das den Mangel an Gutem ja allzu gerne füllen möchte. Der Mangel des Guten zieht also an, was wir das Böse zu nennen pflegen und eben NICHT unsere Wahl, denn sie wählt immer das Gute und zieht es dem Bösen doch vor!

    Wird der Mangel des Guten mit Gutem gefüllt, kann dort gar nichts Böses eindringen.

    Die Unwissenheit verschwindet, die Sucht hört auf. Angst und Furcht bestimmen nicht mehr die Flucht, weil Irrtum und Schmerz nicht mehr mit Leid gleichgesetzt werden, wie es der in die Irre gegangene Wille tief glaubte.

    • chattison
      März 2, 2014 um 12:49 pm

      Es ist also immer der Mangel der Grund aller Ursachen.

      Ohne Potentialgefälle keine Bewegung, Dynamik – nirgends.
      So weit, so richtig – nur: das erklärt aber nicht die Ursache des Mangels selbst, wodurch er tatsächlich entsteht und wie dem beizukommen wäre und – noch bedeutsamer die Frage hierzu – ob das, wenngleich sicherlich wünschenswert aus der subjektiv-betroffenen Sicht, überhaupt erstrebenswert ist und eine Verhinderung von „Mängeln“ (deren positive Rolle nach meiner Auffassung viel zu wenig berücksichtigt wird – s.o. Absatzbeginn) im wahrsten Sinne des Wortes nicht erher „kontraproduktiv“ ist?

      Vielleicht sollten wir weniger danach Ausschau halten, wie man „Löcher stopft“ und uns besser Gedanken darüber machen, wie wir eine so entstandene Dynamik nutzen und nutzungsbezogen ins Positive für uns wandeln können?

      Der Versuch, die Defizite der Menschen abzuschaffen, zu unterdrücken oder sonstwie wegzusperren etc., erzeugt doch nur (auch wenn es mit positiv etikettierten Motiven und Mitteln versucht wird) neue Defizite.
      Das ist definitiv keine Lösung.
      So wenig wie Gewitter zu verhindern, Mörder umzubringen oder das Pferd mit einer Zwangsjacke am Buckeln hindern zu wollen.

      Vielleicht ist die Überschätzung des Überlebens auf Kosten des Erlebens selbst ein Mängelgenerator.
      Anstatt aus dem jetzt Gegebenen das Beste zu machen, indem man die Dinge integriert, patcht, rochiert, wird das Morgen „optimal“ geplant und dabei regelmäßig verpeilt verfehlt.

      Ob sich die Monarchfalter auf ihrer wahrlich mühsamen und gefährlichen Reise vorher die Mühe machen, Versicherungen abzuschließen, Ausschlussklauseln zu debattieren, Wegmarkierungen zu fordern, Sicherheitspersonal entlang der Flugroute zu postieren, Räumungskommandos für Hindernisse voraus zu schicken und logistisch perfektionierte Fouragierung sicher stellen bevor sie losfliegen???

      Gibt es überhauopt ein Wesen, außer dem Menschen, der für sich ein Ideal postuliert, bevor es einfach mal IST?!
      Und ewig nölend bedenklich das Blumenköpfchen wiegt und vor sich hinmurmelt:
      „Soll ich oder soll ich nicht – wachsen, blühen? Es könnte ja ein Schaf des Wegs kommen und mich keck wegfressen?“
      Oder als Vogel die optimale Thermik abwartet, den Wetterbericht studiert, das Radar nach Raubvögeln Ausschau halten lässt, ein effiziente Controlling-Kosten-Nutzen-Analyse vornimmt, bevor er die Flügel spreizt und sich den Wurm da unten vornimmt und bei bilanzdefizitären Ergebnissen hocken bleibt, bis sich alles, aber wirklich alles perfekt für ihn und nur ihn gefügt hat???

      Der einzige echte Mangel, den ich auf diesem Planeten konstatieren kann,ist der fehlenbde Mut, sich einfach mal auf das Sein hier voll und ganz einzulassen, ohne Vorbehalte, mit vollem Risiko und darauf zu vertrauen, dass man bereits eigentlich alles mitbekommen hat, was nötig ist, um nicht gleich bei der ersten Widrigkeit Schiffbruch zu erleiden.

      Woher kommt dieser Mangel an Selbstvertrauen?
      Durch eine Scheißerziehung, die das gesunde natürliche Selbstvertrauen des Kindes durch die erbärmliche Ängstlichkeit verkrüppelter Erwachsener ersetzt hat!
      Diese seelisch-moralische Verkrüppelung, die auch verantwortlich ist für all den anderen Mist, ist anerzogen, ankonditioniert, oktroyiert.

      Und da schließt sich der Kreis zwischen der Frage nach dem Wesen der Macht und Mächtigen und dem Elend der Menschen in all seinen Facetten.
      Macht braucht Angst, weil Angst den Menschen ihr Selbst-Vertrauen raubt und diese, so entmündigt, auf eine selbsternannte „Autorität“ angewiesen sind.

      Und jetzt kommt´s:
      Niemand kann Dich daran hindern, dieses Selbstvertrauen, so es denn verloren ging, wieder zu suchen und aufzubauen!
      Niemand – außer Dir selbst.
      Das Jammern über die „Mächtigen“, das „Böse“, die Defizite etc. – es ist das Echo der Klage über den Verlust des eigenen Vertrauens.

      • März 2, 2014 um 4:37 pm

        Bravo!

      • März 3, 2014 um 12:16 am

        “Vielleicht sollten wir weniger danach Ausschau halten, wie man “Löcher stopft” und uns besser Gedanken darüber machen, wie wir eine so entstandene Dynamik nutzen und nutzungsbezogen ins Positive für uns wandeln können?“

        Für uns inklusive der ANDEREN, sprich, das Leben als Ganzes, schließlich gibt es die Natürliche Ordnung nicht zum Null-Tarif und die Dynamik lässt sich nicht digitalisieren.

        “… dass man bereits eigentlich alles mitbekommen hat, was nötig ist …“

        Aber Alles, was im Grunde unnötig ist, ist nötig, um das Bewusstsein zu schaffen, dass es im Grunde unnötig ist. Wodurch von Grund auf gewandelt wird, was als Grundausstattung begann, um so jenen Mangel (HUNGER) endgültig stillen zu können, der das Bewusstsein dahingehend informieren kann, dass das Ziel erreicht ist … wenn auch nur für einen unendlichen Augenblick …

        “Woher kommt dieser Mangel an Selbstvertrauen?“

        Aus dem Selbstbewusstsein heraus, schließlich ist das der energetische Preis für unseren Fortschritt auf eigenen Beinen, fort von der Gemeinschaft des Lebens … und doch immerzu Teil von ihr. Doch ermöglicht uns das Selbstbewusstsein, in der Form, wie der Mensch es verkörpert, andere Pfade einzuschlagen, nur um doch zum gleichen Ziel zu gelangen, wie jene Gemeinschaft,von der wir uns zu lösen versuchten. Ja, diese verdammte Pubertät der Menschheit und diese verdammten “falschen“, sprich, gespiegelten Vorbilder der Erwachsenen, die nicht wissen, was es heißt über sich hinauszuwachsen, nicht in messbaren Einheiten, sondern als Potenzial, um aus Datenlasten wieder Informationen werden zu lassen, die generationsübergreifend von Bedeutung sind.

        “Das Jammern über die “Mächtigen”, das “Böse”, die Defizite etc. – es ist das Echo der Klage über den Verlust des eigenen Vertrauens.“

        Da hat die Idee des Transhumanismus seinen Ursprung, jene Absicht, den Kampf, im Namen des Fortschritts, gegen uns selbst zu gewinnen. Die passende Neuerscheinung diesbezüglich ist kürzlich auf den Markt gekommen:

        http://www.amazon.de/Human-Purpose-Transhuman-Potential-Evolution/dp/1579830250/ref=la_B00I89YCCW_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1393802120&sr=1-1

        “… oder das Pferd mit einer Zwangsjacke am Buckeln hindern zu wollen …“

        😉

        Gruß Guido

        • chattison
          März 3, 2014 um 1:28 am

          @gold-dna

          Mit dem technischen Transhumanismus und Eugenik a la Aldous Huxley, Bill Gates möchte ich aber nicht in einen Topf geworfen werden!

          Solange Transhumanismus dergestalt interpretiert würde, dass man über das jetzige Mensch-Sein hinaus zu gehen strebt, indem Sinne: Wir wollen mal die verdammte Pubertät der Menschheit“ hinter uns zu lassen – meinetwegen^^

          Aber Alles, was im Grunde unnötig ist, ist nötig, um das Bewusstsein zu schaffen, dass es im Grunde unnötig ist.

          Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass der Mensch bereits alles hat, um sich auf sich und seine Möglichkeiten vertrauend auf das Leben einlassen zu können.
          Schließlich ist er genau diesem Leben entwachsen, als Kind der Familie sozusagen.

          Dass das Unnötige nötig ist (insofern also doch auch wieder nicht unnötig^^), um das eigentlich Nötige, das Notwendige im Sinn von „Das-die-Not-Wendende“ also, kenntlich zu machen, versteht sich insoweit, als andernfalls keinerlei Wahlmöglichkeit gegeben wäre und mithin keinerlei Entwicklungsmöglichkeit, was dem Gedanken eines evolvierenden Universums zweifelsfrei widerspräche, denke ich.

          Letztlich treffen wir uns in der Betrachtung, dass das Gute am Bösen ist, dass man dadurch das wahre Gute erkennen kann und in der Wahlentscheidung zum Guten das Bessere begründet liegt.
          Die Entscheidung für das Böse beinhaltet immerhin die positive Funktion der Spreu, die es vom Weizen zu trennen gilt, damit dieser genießbar wird.
          Der „Böse“ sorgt somit in fast schon sozialer Weise dafür, dass der sich für das „Gute“ Entscheidende ein besseres Leben zu genießen überhaupt die Möglichkeit hat.
          So gesehen ist das Böse des Besseren Gutes.

          Ein wenig sophistisch, ich weiß, aber tröstlich für die „Bösen“, die sich dadurch nicht ganz so schlecht fühlen müssen, weil sie ja doch zu etwas gut sind^^

          Also Guido, ich finde es gut, dass Sie so böse sind, mir durch Kritik die Gelegenheit zu geben, mich zum Besseren zu besinnen!
          Ich hoffe aufrichtig, Sie fühlen sich durch diese Worte jetzt besser^^

          Aber jetzt habe ich vergessen, was ich eigentlich sagen wollte und werde deswegen erst mal darüber schlafen – Gute Nacht!

  9. federleichtes
    März 2, 2014 um 12:45 pm

    @ Chattison – Beitrag 20
    „Die Frage, ob Merkel den Krieg über die Ukraine nach Russlan tragen will/kann ist m.E. eher obsolet.“

    Es wäre jedoch nicht das erste mal gelungen, Menschen zur Kriegführung anszustiften. Ob Deutsche für die Idee der Massenvernichtung ein besonderes Empfangs-Bewusstsein haben? Ich weiß es nicht.
    Tatsächlich führte Frau Merkels subtile Andeutung, sich gewaltsam in äußere Angelegeneiten einmischen zu wollen, dazu, die Menschen ins Spiel zu bringen, die über das Wesen des Spiels mehr wissen möchten. Und diese Menschen sind jetzt am Zuge, untern anderem mittels dieses Blogs.

    „Es ist keineswegs nur ein amüsantes Kabinettstückchen für den flanierenden Salon voller gelangweilter Dandies und Rokoko-Kokotten.“

    Nein, ist es nicht. Es geht auch nicht um Geld, so ein Schmarrn. Aber genau diese Idee beherrscht wohl sehr viele Menschen; ist praktisch ihr Denk-Horiziont, der sie auf der Ebene emotionale Energie fesselt. Aber die Idee der Gleichsetzung von Geld mit Energie, führt uns zu dem Gedanken, dass Macht ohne Energie keine Macht ist. Macht ist zwar nicht nur Energie, denn Macht ist auch, Energie beliebig verfügbar machen zu können.

    Ich spreche kurz über Macht und Ohnmacht, mit Blick auf das Spielprinzip Schach. Bereits der erste Zug im Sinne eines Angriffs löst eine Bedrohung aus. Es folgt eine Eskaltionskette (Re-Aktionen), und am Ende des „Spiels“ gibt es eine Bilanz. Ich schreibe dort nur ein Wort rein: Verlust. Und zwar auf beiden Seiten.
    Leben ist feindselig konditioniert. Vielleicht sogar doppelt feindselig, wenn es um geraubte Macht geht: Der Eine will sie behalten, der Andere will sie zurück haben. Wenn (?) uns Leben dieses Muster, das wir im Sinne von Projektion und Reflexion wahrnehmen, präsentiert, müssten wir den „Spielern verschiedene Motivationen zuordnen. Während die Einen bereits durch die Verteidigung ihres (Macht-)Gewinns zumindest im Prinzip zu Verlieren werden, erhalten die Anderen als Verlierer durch eben diese Verteigung die Möglichkeit, ihre Macht (Energie) zurück zu bekommen.

    Nun, das „Spielchen“ um Macht und Gewinn und Verlust dümpelt so durch die Zeiten, so scheint es. Tatsächliich gibt es das Phänomen der Progression (vielleicht spielt hier Phi eine Rolle, um auszudrücken, wie – geordnet – Verteidung (die wie Angriff daher kommt) und Angriff (der wie Ohnmacht erscheint – Deine verkehrte Welt, lieber Martin). Die Progressions-Dynamik zeigt sich uns z.B. im Zinseszinssystem, aber auch in der wachsenden Weltbevölkerung. Und dass mir nur keiner auf die Idee kommt, das „Spielbrett“ wird bevölkert als energetischer Ausdruck einer Macht, die hier gar nicht deutlich in Erscheinung tritt. Plausibler würde jedoch die (panische?) Idee, die Weltbevölkerung erheblich reduzieren zu wollen (oder im Sinne eines Zugzwanges gar zu müssen?)

    Ja, Guido ist am Kern dran. Aber dank des Prinzip des Teilens versteht er sich nicht alleine als (angreifbarer) Täter, und ob überhaupt als Täter ist weniger wichtig, als das er sich nicht (mehr) als Opfer erlebt – indem er fühlt. Das ist die Verbindung, jedenfalls meine.

    Für mich ist das Entscheidende an diesem „Spiel“ die Brücke (Psyche – das Leben selbst), über die ein stetiger Energie-Transfer erfolgt. Im Prinzip löst diese Energie auch die Blockade auf, die eine natürliche Energie von einer künstlichen Energie trennte.

    Den unbekannten Mitspieler nenne ich mal Bewusstsein.

    Ja, Freunde, wir sind noch nicht am Ende, weder noch.

    Gruß in die Runde.

    Wolfgang

    Am Rande
    Für mich ein bedeutsames Signal, dass Jemand die Bücher von Don Miguel Ruiz zur Hand nahm. Es ist ja unerheblich, wie lange Jemand auf einem Berg herum irrt – wichtig nur, dass er immer den richtigen Schlüssel in der Tasche hatte.

    • chattison
      März 2, 2014 um 1:22 pm

      @federleichtes

      Es wäre jedoch nicht das erste mal gelungen, Menschen zur Kriegführung anszustiften. Ob Deutsche für die Idee der Massenvernichtung ein besonderes Empfangs-Bewusstsein haben? Ich weiß es nicht.
      Tatsächlich führte Frau Merkels subtile Andeutung, sich gewaltsam in äußere Angelegeneiten einmischen zu wollen, dazu, die Menschen ins Spiel zu bringen, die über das Wesen des Spiels mehr wissen möchten.

      Massenvernichtung ist erstaml keine deutsche „Erfindung“ und zweitens keine „Spezialität“ der Deutschen. Das wird zwar unermüdlich von gewissen Kreisen kolportiert, ist aber ebenso wenig „beweisbar“ wie das Gerücht über das „Weltjudentum“ und ähnliche Meme.

      Der Deutsche hat derzeit das „Glück“ recht unverdächtig zu sein kriegstreiberischen Gelüsten zu erliegen.

      Früher gab es schon mal wenigstens eine „Idee“, für die sich der Deutsche erwärmen konnte und sich damit für den Kriegseinsatz warmlaufen mochte – da war z.B. „Gott, Kaiser, Vaterland“ oder „Der Führer wird´s schon richten“.

      Die Deutschen von heute beseelt, so weit ich das jedenfalls zu erkennen glaube, keinerlei Idee von irgendetwas.
      Die Deutschen sind in der Mehrheit paralysiert durch die „Kriegsschuld/en“ und eine 70 Jahre währende Erziehung zur Antimilitanz, weswegen ja jetzt „bedauerlicherweise“ (aus Sicht gewisser Alliierten-Kreise) auch echte Schwierigkeiten bestehen, unsere tatkräftige Unterstützung für verfluchte Okkupationsbesessenheiten zu mobilisieren.

      Der Deutsche ist mehrheitlich von Verlustängsten geprägt (siehe auch Kommentar #26).
      Das Häuschen ist noch nicht abbezahlt und soll möglicherweise ein Opfer der Kriegsflammen werden?
      Der gemütliche und nicht mal schlecht salärisierte Job soll gegen drückenden Stahlhelm, kratzigen Kampfanzug und Feldbett in Schützengräben ausgetauscht werden?
      Die Russen taugen ja noch nicht mal zum Feindbild, da die wenigen Russen, die sich hier ungezogen benehmen, locker von einem Vielfachen anderer deutscher Hassobjekte konterkariert werden.
      Nein, da sehe ich derzeit keine Lunte glimmen, wo doch noch nicht mal die Enteignung und der Verkauf des eigenen Landes irgendwie aufmüpfig gemacht hat und – noch wichtiger:
      Warum sollte man das Bajonett aufpflanzen für ein Land, das eh schon anderen gehört?!

      Die Liebedienerei unserer Regierung allen anderen als deutschen Interessen gegenüber und dabei zumeist unter Verletzung derselben wird nicht geeignet sein, die Deutschen zu mobilisieren.

      Was rede ich da??? – „mobilisieren“- wie, bitteschön, mobilisiert man einen Geist, der sich a) verflüchtigt hat oder b) selbst eingesargt und begraben hat?
      Im Gegensatz zu Filmmärchen, gibt es keine Zombies, die man sich aus den Gräbern erheben lassen und instrumentalisieren kann.
      Es gibt ja noch nicht mal eine Leiche der „deutschen Identität“, da es diese noch nie gegeben hat, wie sich historisch leicht nachweisen lässt.
      Im Gegenteil, in der deutschtümelnden Selbstfindungskrise seit jeher, reibt sich der Michel immer wieder mal an diesem, mal an jenem, um sich Profil anzuschleifen.
      Dabei entzündete sich schon mal ein Krieg, ja.
      Aber da die Etikette „deutsch“ marketingmäßig mittlerweile derart schlecht beleumundet ist, wollen ja nur die wenigsten noch ein solches Profil gewinnen und bleiben lieber gesichtslos, weil Anonymität angeblich vor den anderen nationalen Profilneurotikern schützt.

      Ne. Die deutschen Hurratüten bleiben im Schrank.

      • federleichtes
        März 2, 2014 um 1:36 pm

        Danke, ich teile Ihre Einschätzung, und Ihnen meine Einschätzung mit, dass Susanne hier gleich vor der Tür steht, um mit mir gemeinsam die Welt zu verändern. Wir werden an die Ruhr fahren. Am Abend geht’s weiter.

        Herzliche Grüße an Sie von uns Beiden.

        Wolfgang

  10. Gerd Zimmermann
    März 2, 2014 um 1:37 pm

    Liebe Freunde

    wenn Putin uns eins ordentlich aufs Maul haut, bin ich dabei .
    Und dem Ami noch drei mal mehr eins in die Fresse.

    persoenlich Gerd Zimmermann

  11. März 2, 2014 um 1:56 pm

    „Der gemütliche und nicht mal schlecht salärisierte Job soll gegen drückenden Stahlhelm, kratzigen Kampfanzug und Feldbett in Schützengräben ausgetauscht werden?“
    So wird wohl heutzutage kaum noch Krieg geführt. Doch wohl eher mit einem Stick, dessen „Trefferquote“ auf dem Bildschirm verifiziert werden kann, nicht anders als beim heimischen Computerspiel. Und Soldaten finden sich in den Schichten, die keinen anderen Ausweg aus sozialer, sprich finanzieller Misere sehen, so wie schon immer, wenn zweite und weitere Söhne in den Krieg zogen, um daheim nicht Knecht beim ältesten Bruder zu sein. Begeisterung muss da nicht erzeugt werden. Das Spiel funktioniert trotzdem, auch ohne nationale Identitätsleichen.

    • chattison
      März 2, 2014 um 6:09 pm

      Schon richtig^^
      Das war ja auch nur plakativ gemeint.
      Aber bei einer aktuellen Streitkraftaufteilung (ohne Logistik, Verwaltung etc.)von
      – ca. 60.000 Heer
      – ca. 30.000 Luftwaffe
      – ca. 15.000 Marine
      und ohne eine einzige kampftaugliche Drohnen oder vergleichbaren ferngesteuerten Murks (siehe Kunduz) ist die BW in der derzeitigen Verfassung nur ein Papiertiger.

      Ob man im Ernstfall russische Truppen mt Papierrascheln verscheuchen könnte? 😉
      Das Gebiet der BRD und dessen Truppen sind was?:
      – Aufmarschgebiet für fremde Truppeneinheiten
      – Logistisches Vorhalte- u. Verteilerzentrum für eben jene
      – Opferraum = Hinhaltepuffer (Atombombenabwurfzone als nuklearer Riegel gegen den Osten seit dem 2.Weltkrieg – daran hat sich laut aktuellen strategischen Papieren des DoD rein jar nüscht jeändert)
      – strategischer Dreh- u. Angelpunkt von Europa (deswegen ja auch so begehrt und mißbraucht)
      – Putzkolonne, Minensucher, Erste-Hilfe-Einheit, aufgepflanzte Vogelscheuche wo reguläre Truppen nicht weilen möchten…

      Da beißt die Maus keinen Faden ab:
      Trotz erheblicher technisch-innovativer Potentiale ist die BW derzeit für ihre Alliierten so etwas wie die HiWis im 2.Weltkrieg für die Wehrmacht.

      Und Mutti Merkel als Speerspitze der Heiligen Lanze Demokratie und Freiheit in die Rippe Putins vorstoßend – das mag ich mir erst gar nicht vorstellen müssen^^

      Die vorgebliche Digitalisierung des Krieges ist natürlich eine Mär.
      Kämpfe werden nach wie vor von Mann zu Mann gewonnen oder verloren.
      Siehe: Vietnam, Korea, Kambodscha, China, Afrika, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und bei einer Ukraine wäre es nicht anders.

      Der Drohnenscheiß erleichtert manches, entscheiden kann er nichts.
      Oder habe ich da in Afghanistan, Pakistan, Jemen, Sudan, Somalia fffffff. irgendetwas Entscheidendes verpasst?
      Kein einziger Terroranschlag wird effektiv dadurch verhindert, kein Land damit eingenommen, kein Feind nachhaltig demoralisiert.
      Vereinzelte „Enthauptungen“ von Kommandostrukturen haben aber offensichtlich auch nichts gebracht, oder warum ziehen die Amerikaner nun ab und hinerlassen außer verbrannter Erde nichts?
      Nichts, rein gar nichts wurde damit erreicht, was strategischen Wert gehabt hätte.
      Keine einzige taktische Maßnahme hätte Bestand ohne den Einsatz von brauchbaren Bodentruppen.

      Erschwerend bis wortwörtlich vernichtend für die armen Schweine der BW:
      Es gibt keinerlei Zug- geschweige denn Korpsgeist.
      Saufende Kameradschaftsabende sind nicht das, was man sich darunter vorzustellen hätte oder das Schultergeklopfe, wenn man es im Manöver geschafft hat mit weniger als 30% Ausfallquote irgendwo anzukommen.
      Es gibt in der strategischen Führung der BW kein Konzept für eine autonome Taktik kämpfender Verbände – nur den grünen Tisch.
      Also statt bottom-up, mal wieder nur top-down.

      Nicht falsch verstehen, ich bin kein Befürworter all dieser Dinge, aber eine korrekte Analyse des status quo sollte drin sein.

      Langer rede kurzer Sinn:
      Aus all dem Genannten mache ich mir keine Sorge über einen „Angriffskrieg“, der von der BW ausgehen könnte.
      Eher schon, dass andere unser Land dafür mißbrauchen könnten und wir dann die Gelackmeierten sind.

      Merke: Die schärfste Machete kann Dir den Weg im Dschungel frei schneiden, aber während Du Dich mühsam vorwärts kämpfst, schließt der Dschungel die Lücken hinter Dir schon wieder.

      • federleichtes
        März 2, 2014 um 7:08 pm

        Das

        „Eher schon, dass andere unser Land dafür mißbrauchen könnten und wir dann die Gelackmeierten sind.“

        klingt mir eher aus den Worten von Frau Merkel heraus.

        Vielleicht hätte sie besser, was natürlich für einen Politiker unzumutbar erscheint, einfach die Wahrheit gesagt:
        Deutschland als Land und Menschen wurde mit der Kultur der Feindseligkeit gesegnet – die Folgen sind alternativlos, wir HABEN die Arschkarte.

        Hätte sie Mum, was man natürlich von einem Politiker nicht erwarten kann, würde sie Bundeswehr, Polizei und das gesamte Volk entwaffnen lassen, und die Umgebung der von Amerika unterhaltenen Atomwaffenstützpunkte großflächig räumen lassen.

        Ich hätte sogar den Mum, alle Atomkraftwerke abzuschalten und Fabriken, in denen Waffe, gleich welcher Art, hergestellt werden, platt, ich meine RICHTIG platt zu machen. Den Zulieferen würde ich zehn Minuten Bedenkzeit geben für die Formulierung einer klaren Absicht, künftig statt destruktiv nun Wohl-wollend tätig zu werden.

        Ich hätte auch den Mum, die Menschen, die meinen, in Deutschland etwas ihr Eigentum nennen zu müssen, dazu aufzufordern, dieses innerhalb eines Monats außer Landes zu schaffen – und sich dann hier nie wieder blicken zu lassen.

        Nein, das ist längst nicht alles, was Mum möglich machen würde. Und ich bin sicher, wenn Mum erst mal entdeckt und belebt und aktiv ist, wird sich mancher wundern, wie wenig in einem Menschenleben wirklich alternativlos ist. Einige von uns wissen das ja bereits aus Erfahrung.

        Herzlich in die Runde grüßt

        Wolfgang

        • chattison
          März 2, 2014 um 7:45 pm

          d´accord.

          Deutschland wurde schon mehrfach als Sündenbock mißbraucht.
          Die unglückselige Rolle Merkels innerhalb der Finanzkrise, Europa betreffend, spricht da übrigens auch eine deutliche Sprache, wie ich meine.

          Deutschland hat seit Childerich I. eine durchaus bemerkenswerte Geschichte aufzuweisen, in deren Verlauf immer wieder zum Tragen kam, dass man es hier mit einem Land mit Schlüsselfunktion zu tun hat:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_r%C3%B6misch-deutschen_Herrscher

          achja, „Mumm“ ist eine Verballhornung von lat. „animum“ (Akk.), also „den Geist, die Seele betreffend“.
          Und das Derivat „Mut“ ist verwandt mit „anmuten“ = „verlangen, fordern“ – in dem aktuellen Zusammenhang also „Recht, Vernunft fordern“.

          Aber um etwas fordern zu können, muss man sich seines Rechts dazu auch gewiss sein – und da, so denke ich jedenfalls, liegt der deutsche Wolf begraben und nur sein Schatten, das Schoßhündchen kläfft ein wenig, macht aber sonst gerne Männchen für ein kleines Leckerchen als Anerkennung….

          • März 2, 2014 um 10:56 pm

            Was ist schon Recht? Das ist auch nur ein Konzept, wie jedes andere Denkmodell auch, genau wie Moral, Ethik, Trauer oder Ehre und Würde.

            Ich denke weiterhin, dass es reicht, einander zu lieben und zu leben. Dann braucht es kein Recht. Recht braucht der, der über Andere bestimmen will. Sich vertragen bedeutet verhandeln und kooperieren. Dass dies das Überleben des Menschen mehr sicherte als das gut angepasst sein, hatte Darwin zu seinem Lebensende noch richtig gestellt.

  12. Gerd Zimmermann
    März 2, 2014 um 9:08 pm

    Der Russe war 10 Jahre ohne Kaugummi in Afganistan.

    Dann kam der Ami und dachte, ich mach das in einer Woche,
    mit den deutschen Siegern.

    Obama erklaere ich mal was Schwarze Loecher sind, wo sie herkommen und wohin sie
    verschwinden, mit der vielen Materie in der749 Dimension inklusive Wurmloecher und
    Zeitindiverenzen sowie der intergalagtischen Hyperraumumgehungsstrasse.

    Alle anderen Anomalien eingeschlossen.

    Ich habe uebrigens die Schwimmfluegel, womit die Mondastronaten zur Erde
    zurueckgetaucht sind.

    Wegen des Sauerstoff.

  13. federleichtes
    März 2, 2014 um 10:21 pm

    @ Chattison

    „… liegt der deutsche Wolf begraben und nur sein Schatten, das Schoßhündchen kläfft ein wenig, …“

    Warum sollten wir annehmen, das Leben wäre SONDERLICH an Kläffern interessiert.

    Warum sollten wir annehmen, das Leben löste ein deutsches Problem, und warum sollten wir annehmen, Deutsche lösten für das Leben Das Problem.
    Was einen bestimmten Geist bestimmt sehr nervös macht, ist die Nicht-Berechenbarkeit des Lebens. Ich brauche für mein Leben dazu nicht mal Zahlen. Rechne ich mit meinem körperlichen Ableben? Ja. Rechne ich mit meiner Weiter-Existenz nach dem körperlichen Tod? Nein. Rechne ich mit etwas Unvorhersehbarem? Nein. Rechne ich damit, dass Menschen mit Gott gesprochen haben? Nein. Rechne ich damit, dass das Leben zu den Menschen sprechen kann. Nein – das ist doch sonnenklar. Rechne ich mit einer Wende, mit einer Wendung vom Wahn hin zur Vernunft? Nein, das ist nicht mein Job.

    Mag man in der Vergangenheit immer wieder – auch deutsche – mutig kämpfende Männer registriert haben, so sage ich, dass sie in Zeiten kämpften, als man noch keinerlei Bewusstsein über das Wesen des „Spiels“ hatte – und blindlings in die Falle der Feindseligkeit tappte. Heute breitet sich Bewusstsein über die Falle und die damit verbundenen energetischen Implikationen aus. Wie schnell, schnell genug?

    Wissen Sie, verehrter Mitdiskutant, ich habe die Probleme, die Leben zu offenbaren für notwendig hält, nicht verursacht. Insofern rechnet das Leben logischerweise auch nicht damit, dass ich dafür die Verantwortung übernehme, sondern nur damit, was ich bisher auch machte – mich verfügbar für weitere Tätigkeiten zu halten. Und zwar ausschließlich solche, die mit meinem Charakter kondom sind. Das Leben weiß das seit vielen Jahren, und bietet mir seit vielen Jahren nichts Unpassendes mehr an. Ist für beide Seiten nur gut, zu wissen, was man von sich zu halten hat, gell.

    Klar also, dass nicht ich, sondern Frau Merkel diese unselige Rolle bekam, für die sie prädestiniert zu sein scheint und das tun MUSS, während ich innerhalb der herrschenden Dynamik der Looser sein darf. Fragte man mich, mutmasste ich, dass kein Hahn nach ihr jemals wiehern wird. Übrigens fotografierte Susanne heute (wieder mal) ein Wintergoldhähnchen. Ja, das Leben ist ein Wunder. Wer sich über SEINE Erscheinungen wundert oder auf Wunder wartet, hat es/ES nicht verstanden. Macht nix, das Leben ist darauf nicht erpicht, sonst würde es sich verstehen lassen.

    Herzlichen Dank für Ihre Gedanken. Wenn ich das sagen darf: Sie haben sich verändert; Susanne ist das auch aufgefallen. Herzlichen Glückwunsch!

    Wolfgang

  14. chattison
    März 2, 2014 um 11:50 pm

    @ Martin Bartonitz

    Was ist schon Recht? Das ist auch nur ein Konzept, wie jedes andere Denkmodell auch, genau wie Moral, Ethik, Trauer oder Ehre und Würde.

    Ich denke weiterhin, dass es reicht, einander zu lieben und zu leben. Dann braucht es kein Recht. Recht braucht der, der über Andere bestimmen will.

    Ich meinte damit auch kein juristisches Recht.
    Oder eine Recht-Unrecht-Matrize.
    Ich meinte das Recht zur Selbstbestimmung.
    Ich habe z.B. kein Anrecht darauf geliebt zu werden.
    Aber ich habe das zweifellose Grundrecht aufgrund der reinen Existenz so zu sein, wie es mir bestimmt ist eben durch diese Existenz.
    Ein Maikäfer hat also das „Recht“, Maikäfer zu sein und selbst zu bestimmen wann er warum wohin auch immer fliegt, um seinem Maikäfersein gerecht werden zu können.
    Noch nicht einmal der Wolf macht dem Schaf Vorschriften darüber, wie das Schaf zu sein habe oder dem Bären, wie er gefälligst nach Wolfes Dünken nicht zu sein habe.

    Deshalb sprach ich auch in diesem Zusammenhang mit „fordern“ von Selbst-Gewissheit.
    Man sollte sich schon vergewissert haben, wer man denn nun wirklich ist, um darauf bestehen zu können, dass der zu sein, der man wahrhaftig ist, richtig und darum das eigene gute Recht ist.

    Wenn alle lieben würden, dann gäbe es keinerlei Notwendigkeit dazu zu referieren.
    Solange das aber nicht so ist, muss man auf diesem einen Recht notfalls bestehen können – denn:
    Wem das nicht gestattet ist, er selbst zu sein, der wird schwerlich lieben können was er entgegen seiner selbst sein soll und erst recht nicht den, der ihn dazu zwingt.

    In diesem Sinne. Sei der Du bist.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ramana_Maharshi

    • März 3, 2014 um 12:43 am

      Danke für Deine Weiterführung, was sich für mich stimmig anhört. Ich schaue mir gerade diesen Vortrag von Bernd Senf an, der auch über Selbstbestimmtheit und Selbstregulierung spricht, mit blick auf die Erkentnisse von Wilhelm Reich, der vom Mainstream weggeräumt wurde. Sehr interessant, besonders im Kontext unterdrückter Sexualität:

    • federleichtes
      März 3, 2014 um 1:11 am

      Sind Sie ein Schwergewicht, Mr. oder Mrs. Chattison?

      „Wenn alle lieben würden, dann gäbe es keinerlei Notwendigkeit dazu zu referieren.
      Solange das aber nicht so ist, muss man auf diesem einen Recht notfalls bestehen können – denn:
      Wem das nicht gestattet ist, er selbst zu sein, der wird schwerlich lieben können was er entgegen seiner selbst sein soll und erst recht nicht den, der ihn dazu zwingt.“

      Da bleibt mir fast die Spucke weg.

      Fangen wir damit an, Frau Merkel zu lieben, wir haben derzeit – sozusagen im Hier und Jetzt, nichts Besseres, aber eben auch nichts Schlechteres. Sie macht ihren Job, in dem Rahmen, der ihr eine BESTIMMTE Leistung ermöglicht, und sie tut – wenn das Leben insgesamt sinnvoll ist – das Richtige, das, was man auch das Notwendige nennen könnte.

      Oder?
      Fangen wir erst mal an, uns selber zu lieben.
      Dazu haben wir nämlich jedes Recht dieser Welt. Wer wollte es uns verbieten können. Dann wäre es vielleicht in einem gewissen Selbstverständnis, zu sagen: Frau Merkel, sie sind wunderbar, auch wundersam, auch ein bisschen verrückt, aber – liebenswert.

      Wer sich auf ‚das Recht zu lieben‘ reduziert, ist fein raus aus allem Schlamassel, der ganzen Künstlichkeit, auch distanziert von künstlicher informierter Energie, in Fachkreisen Emotion genannt. Wer sich unsicher ist, was Liebe überhaupt ist, kann ja mal ein paar Kommentare bei „Energetikum“ lesen. Und sich überlegen, ob er die paar notwendigen Bedingungen für Liebe zu erfüllen in der Lage ist, oder in die Lage zu kommen gewillt ist. Er wird dann vielleicht erkennen, dass das Leben die Bedingungen für Liebe erfüllt sehen WILL, unabdingbar. Insofern, ich finde das sehr logisch, liegt das Recht, Liebe zu gewähren, beim Leben selbst. Und ich halte es für unmöglich, lieben zu können, ohne DAS Leben zu lieben, eben weil man gewissermaßen ein Teil des Lebens ist..

      Vermutlich, ich weiß es wirklich nicht, wird die Liebe zum Leben auch den Schöpfer des Lebens, sofern es einen gibt, erreichen. Ausgeschlossen ist auch nicht, dass Liebe eine Verbindung von Oben nach Unten ermöglicht. Eine bewusste Verbindung meine ich, und eine Verbindung, die nicht symbiotischen Wesens ist, sondern in gegenseitiger Absichtslosigkeit und gegenseitigem Verständnis und in vollem Vertrauen ruht.

      Gerade las ich einen Kommentar zur Lage in der Ukraine. Der Verfasser schämt sich, Deutscher zu sein. Schaute er in das Land seiner Väter, müsste er sich auch schämen. Schämen würden sich auch die Toten, gestorben für eine bessere Welt, gestorben für ihre Heimat. Fraglich wäre mir, ob Goethe, Kant und Mozart sich auch schämen würden. Vielleicht würden auch Marx und Engels sich schämen für ihre Ideen, die sie im Namen der Feindseligkeit in die Welt brachten.

      Schuld und Scham? Igitt, sagte die Liebe sogleich und wendte sich dann wieder intensiv ihren Blumen und Schmetterlingen zu.
      Frau Merkel wird das Werk der Feindseligkeit in Deutschland zu vollenden versuchen. Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich wird sie scheitern, aus einem einfachen Grund:
      Nur das Vollendete, die Liebe kann vollenden.

      Gruß in die Runde.
      Wolfgang

      • chattison
        März 3, 2014 um 1:52 am

        Sind Sie ein Schwergewicht, Mr. oder Mrs. Chattison?

        Nein, ich heiße weder Vitalij noch Wladimir^^

        Man muss Frau Merkel nicht lieben, man muss sie aber auch nicht hassen oder ignorieren.
        Man „muss“ sich einfach Frau Merkel ansehen und kann dann erkennen, dass sie in erster Linie eine Chance ist für all diejenigen, die sich noch nicht darüber klar geworden sind, was für sie das Wesentliche ihrer Existenz ist.
        Dass ein Wesen wie Frau Merkel überhaupt an solch prominenter Stelle zum Wirken kommen kann hat einen triftigen Grund:
        Es ist, wie gold-dna bereits treffend bemerkte, nötig!
        Nötig deshalb, weil es offensichtlich noch zuviele Menschen gibt, die über sich bis jetzt noch zu wenig wissen und/oder dem zu entsprechen nicht unbedingt die Notwendigkeit verspürten, weil´s anders irgendwie leichter zu sein scheint.
        Das wird sich jetzt dank Frau Merkel ändern.

        Diese hat, durchaus unbeabsichtigt und dessen völlig unbewusst, die Aufgabe, den Wecker für so manche Seele zu stellen und damit Entwicklungen Vorschub zu leisten, die einerseits als äußerst unerfreulich bezeichnet werden können, aber andererseits auch den Humus für Früchte ganz anderer Art darstellen können!
        Auch für Frau Merkel gilt nämlich: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

        Vordergründig betrachtet findet hier eine immenses Zerstörungswerk statt.
        Hintergründig betrachtet ist es wie bei Shiva, der die alte Welt zertanzen muss, damit eine neue entstehen kann.
        Merkel ist kein Shiva, aber möglicherweise ein Tanz-Zeh.

        Veränderung, auch Wachstum geht leider immer einher mit Zerstörung der alten Form.
        Das kann einen aber nur stören, wenn man sich an diese alten Form-Hut klammert und partout nicht mal eine Sturmfrisur ausprobieren will.

        Ich finde mittlerweile, Merkel macht da einen passablen Job, zwar einerseits einen anderen als in ihrer offiziellen Jobbeschreibung drin beschrieben steht und andererseits anders als sie sich das als Ex-Erika selbst vorstellt – aber: dös passt scho.

        Was wäre der Erzengel Michael ohne Luzifer?
        Auch nur ein dröger Türsteher, oder?

        • federleichtes
          März 3, 2014 um 3:19 am

          Ich gebe zu, dass in manchem „Fall“ die Liebe, wenn sie auch noch ganzheitlich sein solll, nicht unproblematisch sein könnte.

          „Das wird sich jetzt dank Frau Merkel ändern.“

          Der Triumph wird, allein weil wir danken können, also auf unserer Seite sein?

          Ich denke bereits seit einiger Zeit, jeder Mensch stehe genau auf seinem Platz. Im Prinzip so ähnlich wie die Organe im Körper stehen, hängen, sitzen oder liegen – und wie zum Beispiel die Nahrungseinfuhrluke und das Dingsda, das, äh, das Ende des Abfallentsorgungskanals. Das ist so* geordnet, und nicht etwa verkehrt rum – oder gar auf Augenhöhe.

          Mit Ihrer Gelassenheit rennen Sie bei mir und vielleicht auch bei Michael und Lucifer offene Türen ein. Dass Sie aus Bayern stammen und die Klitschkos kennen, ist verzeihlich – die Freude verbleibt auf meiner Seite.

          Herzlich
          Wolfgang

          * Mit etwas Bosheit hätte man das Dingsda auch zwischen Einfuhrluke und Nase anordnen können – sicher!

  15. März 3, 2014 um 12:31 am

    “Wenn du bewusst in die Zukunft strebst, indem du die Geschichte, die du von dir selbst erzählst zu hinterfragen und zu recyclen beginnst, verwandelt sich dein Karma in Dharma: Dein Leben erhält eine Form, die deiner Seele auf dem Weg ihrer Entfaltung dient.“

    Quelle: http://implizit.blogspot.de/2014/02/die-kunst-der-beobachtung-die.html

    Gruß Guido

  16. federleichtes
    März 3, 2014 um 1:54 pm

    Nun versammelten sich Schach und Musik auf einem grünen Ast. Genial, dieser Ast. Anflüge von Genialität ereilen mich insbesondere beim Rühren im Eimer mit den Pferdeäpfeln; ich werde darüber nachdenken.

    Weder Schach noch die Musik sind wirklich mein Ding. Zu Leibniz’ens Geist entwickelte ich allerdings eine große Affinität, was vielleicht nur an der Fütterung im Kindesalter mit Leibnizkeksen liegt. Der Verzehr diese Backwerks führte jedenfalls nicht zu meiner Befähigung, komplexe Fragestellungen für einfache Aussagen entwerfen zu können. Leibniz ist 25 Jahre her, und jetzt denke ich immer noch darüber nach.

    Allerdings blieb es nicht bei meinem Denken. Das Leben erlaubte mir, diese bestmögliche „Welt“ auch fühlen zu können. Nun ist das mit dem Gefühl so eine Sache. Vor ein paar Tagen beschwerte ich mich bei Susanne darüber, das Joe Dispenza nicht zwischen Empfindung (Körper), Emotion (Psyche) und Gefühl (?) unterscheiden könne. Heute formulierte ich das etwas genauer: Er kann die Verschiedenheiten der (energetischen) Erregungen auf der wissenschaftlichen Ebene beschreiben, reduziert seinen Standpunkt (wenn ich den richtig interpretiere) dann aber auf die Aussage, dass Denken verantwortlich sei für diese Verschiedenheit. Mag diese Einsicht in eine Systematik damals auch die Bestmögliche gewesen sein – heute ist sie das nicht mehr.
    Woraus ich ableite, dass das Bestmögliche nichts Reales ist, sondern ein dem Leben immanenter Geist, der nach dem Bestmöglichen strebt. Fragen wir uns nach dem Gestalter des Lebens, muss eigentlich logisch sein, dass erst ein ‚Wollen des Bestmöglichen‘ die dafür notwendige Dynamik schaffen konnte. Aber vor dem Wollen ein Müssen stand, haben wir hier bereits ausführlicher erörtert.

    Womit ich überleite zum Wesen des Schachspiels.
    Womit beginnt es anders als mit einer Kriegserklärung. Zwei Parteien verständigten sich also erst mal darauf, gegeneinander zu kämpfen, und zwar offensichtlich mittels einiger Figuren mit unterschiedlichen Fähigkeiten, aber einer grundsätzlichen Eigenschaft, dass sie sich sowohl defensiv-konstruktiv als auch aggressiv-destruktiv verhalten können.
    Dann beginnt das Spiel – mit dem ersten Zug? Nein, vorher vereinbarte man die Regel der Feindseligkeit (Sieg/Niederlage). Daraus leitete sich der Zugzwang (Verteidigung der dynamischen Existenz der Spielfiguren) ab.
    Fragen wir uns nach Ähnlichkeiten oder gar Übereinstimmungen mit der Systematik, die Wissenschaftler als neuronale Netzwerke beschreiben. Erkenen wir, dass sie nur das Spiel, und nicht die vorher-gehenden Vereinbarungen beschreiben?

    Und fragen wir uns, was beim Schachspielen geschehen kann, wenn eine der Parteien nicht verlieren will, könnte das Bild eines in die Enge getriebenen Spielers entstehen, der zum Beserker wird und den Schachtisch umkippt. Könnte das analog den Ausbruch eines Krieges beschreiben? Und sind diese Kriege, beim Schach die zwingende Notwendigkeit, die Figuren neu aufzustellen, nicht unvermeidlich, wenn es beim Schachspielen gar nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um die Entwicklung einer Verteidungsfähigkeit (Bewusstsein über das Wesen der Feindseligkeit) geht?

    Das nur mal am Rande. Ich rühr‘ gleich mal im Eimer.

    Gruß in die Runde.
    Wobei das Runde eigentlich auch schon eine ziemlich perfekte FORM der Verteidigung darstellt, oder?.

    Wolfgang

    • maretina
      März 3, 2014 um 2:19 pm

      Das Runde ist die natürliche Form sich anscheinend widersprechender Prinzipien, wenn sie miteinander in Kommunikation sind und den Ausgleich suchen, in ständiger Dynamik. So wie am Beispiel von Gravitation und Levitation nachvollziehbar.
      http://www.universal-prinzip.de/kapitel1/kap1universal4.htm
      Das Runde als perfekte Form der Verteidigung scheint mir auf den ersten Blick Angriff auszuschließen. Wär ja mal was Neues vom Runden auzugehen, das Runde ins Leben zu holen.
      Grüße
      Martina

      • federleichtes
        März 3, 2014 um 2:51 pm

        Ja.
        Du hast ja feinere Wahrnehmungen entwickelt für das Heilende Wesen des Lebens. Dieses Wesen (als Prinzip)
        ist ja rund, oder?
        Was geschah in einem System, wenn es rund läuft?
        Was geschah in einem Menschenleben, das (relativ) rund läuft, anderes, als dass das Reiz-Reaktions-System kontroliert wird und die energetische Versorgung sich wandelt, sich umstellt auf pulsierende Energie. Da gibt’s dann ein natürliches Fließen, ohne dass es irgendwelcher (künstlicher, musterhafter) Reize bedarf.

        Von Frau Merkel zu den Reizen. Fällt mir die Geschichte von den beiden Männern ein. Der eine fragt
        Sach ma, was reizt dich an deine Frau eigentlich noch““
        Sacht der Andere:
        „Wenn ich ehrlich bin, jedes Wort“.

        Ja, wenn der Ring geschlossen ist. Dann ficht dich nichts mehr an, du lächelst, nicht zwanghaft, sondern weil du es kannst und nichts anderes willst. Denke gerade an meinen Reitlehrer, der kann auch was (Konstruktives) und lässt nichts anderes (Destruktives) zu. Ob er bei der Verteidigung seiner Prinzipien lächelt, weiß ich allerdings nicht.
        Gestern sprach ich – lächelnd – eine Frau mit dem Hinweis an, ihr Hund laufe in einem Naturschutzgebiet. Sie sagte, das sei ja nun wirklich nicht dramatisch. Und ich sagte – lächelnd -, natürlich gäbe es auf dieser Welt überhaupt nichts Dramatisches. Dann erzählte Susanne von Kanada, wo in einem riesigen Gebiet Ölsand abgebaut wird und entsprechende Zerstörungen angerichtet werden. Ja, diese verschissenen Köter sollten nicht mehr als ein Lächeln erzeugen dürfen.

        Ich danke Dir für die Aufnahme eines wirklich nicht ganz uniteressanten Fadens.

        Gruß
        Wolfgang

  17. federleichtes
    März 4, 2014 um 12:52 am

    So, gefühlt meine ich, wir haben hier fertig. Für mich war’s spannend, danke schön!

    In der Zeit, in der ich mich für ein Bewusstsein über die Feindseligkeit einsetzte, kam hin und wieder eine Idee, man könne mir deswegen Paranoia zuschreiben. Andererseits fragte ich mich immer wieder, warum das bewusste Wahrnehmen der Feindseligkeit fast unmöglich scheint. Liegt es daran, dass Wasser seine Eigenschaft Nass nicht wahrnehmen kann?

    Egal. Eben dachte ich über Russland nach, genauer gesagt über die Kultur der dort lebenden Menschen, und das „Blut“, was in ihren Adern fließt. Ich dachte auch, ob bereits der zweite Weltkrieg eigentlich Russen als Vernichtungsziel hatte. Wenn meine Information stimmt, hatte Rußland ja (auch) die meisten Opfer zu beklagen.

    Ein Leben ohne Feindseligkeit ist für viele Menschen gar nicht vorstellbar. Sie wurde natürlich, weil täglich immer wieder erlebt, und wenn nicht direkt erlebt, dann als Gedanken gedacht, als Angst gespürt, präsentiert auch von Bild-ungszeitung und -fernsehen, wahrgenommen im Freundes- und Bekanntenkreis. Dabei bemerken wir das meiste der uns umgebenden Feindseligkeit nicht mal, und schon gar nicht wissen wir, was an Feindseligkeit diese Welt und ihre Menschen bereits überstehen mussten.

    Diesen Bericht las ich gerade auf Pravda-tv
    http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/03/01/atomtest-tausend-sonnen-machten-ein-paradies-zur-holle-video/

    Da sag‘ ich mal locker: Scheiß auf diese verschissenen Türme, scheiß auf diese verschissenen Spekulationsblasen. Scheiß auf alle verschissene Propaganda, und scheiß auf den ganzen verschissenen Systemapparat darum herum.
    Schau auf diesen Geist, der ALLES will. Schau jeden Tag ein bisschen genauer, und lächel jeden Tag ein bisschen mehr. Dann wirst du immer besser verstehen und jedenTag dem Ungeheuer einen Schritt nähe treten können – weil die Angst vor ihm sich ein bisschen auflöste, und dann mehr und mehr sich auflösen wird. Sog, ihr versteht schon, natürliche Ermächtigung also.

    Wer das Prinzip, das Mr. Chattison ansprach als „wir können Frau Merkel danken“, verstanden hat, verlässt den blutroten Faden der Geschichte und bewegt sich in die andere Richtung. Durch eine bewusste Entscheidung gegen eine Feindseligkeit. Liebe unter Willen.

    Schließlich, schlußendlich.
    heute schrieb ich auf dem Opablog einen Kommentar zu einer sachlichen Unrichtigkeit. Der nicht beteiligte Lutz Lipke antwortete mir:
    „zuviel Analyse der Emotionen, Verhaltensmuster tut gar nicht gut. Die die es professionalisieren hatten schon zuvor oder werden spätestens dann ein Ding an der Waffel und viele Probleme haben.“

    Bravo, dachte ich, welch ein Glück, hier mit Euch zusammen fühlen, denken und schreiben zu dürfen.

    Gruß
    Wolfgang

  1. März 5, 2014 um 11:05 pm

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