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Ukrainische Verhältnisse in Deutschland – und Kriegsgefahr in Europa. Wem nützt´s? Wen stört´s?

Brzezinski drückt damit eine bis heute gültige amerikanische Strategie aus: Die USA wollen Russland auch in seiner unmittelbaren Nachbarschaft so weit wie möglich zurückdrängen. Spielen die Europäer dabei etwa in der Ukraine mit und verschlechtern sich deren Beziehungen zu den Russen, kann dies den USA nur recht sein.

Ohne die Ukraine – das weiß man in Washington und Moskau – ist Russland im Falle eines Angriffes kaum noch zu verteidigen. Hat Putin Albright ernst genommen, weiß er, dass er Angriff kommen wird  – zur Not erstmal durch 100 000 Demonstranten. Das sind in Wirklichkeit gar nicht so viele Menschen. In der Ukraine liegen auch noch sowjetische Truppen, die Schwarzmeerflotte braucht die Häfen der Krim – kann also auch dort ganz schnell zu Eskalationen kommen.

Darf also Moskau die Vereinnahmung der Ukraine durch Vitali Klitschko einfach so hinnehmen … oder wird es – dank panischer Angst vor den nächsten Schritten – Truppen nach Kiew schicken?

Wann wird Merkel dann die Bundeswehr zur Rettung Klitschkos entsenden – und wann wird offiziell der nächste Weltkrieg erklärt, weil Russland um seine Sicherheit bangt?

Werden wir erst erfahren, wenn der Einberufungsbefehl im Briefkasten liegt – unsere Oligarchen narkotisieren uns mit dämlichen Shows, blödem Fussball und steigenden Preisen – das hält uns beschäftigt, selbst wenn wir arbeitslos sind.

Deutschland ist wie die Ukraine ein wichtiger Bauer im Spiegel Washington gegen Moskau – und die Ukraine soll nun auch Aufmarschgebiet für US-Truppen werden.

Spielchen, die an 1914 erinnern, dem Jahr, in dem das erste große Bürgerschlachten eingeläutet wurde.

Von Oligarchen.

So endet der lesenswerte Artikel des Eifelphilosophen mit Blick auf die Meldungen in Unkraine und die Verhältnisse in Deutschland. Mit meinem viel gelesenen Artikel Wer sind die Rebellen in Libyen hatte ich begonnen zu erkennen, wie unsere Medien uns falsche Informationen geben, um den Eroberungskrieg zu unterstützen. Und auch hier sehen wir wieder das gleiche Bild.

Geld regiert eben die Welt, da bleibt uns nur wieder zuzusehen oder eben weg?

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  1. Februar 22, 2014 um 10:58 am

    Passend dazu:

    Mittel und Methoden der ARD im Medienkrieg gegen die Ukraine

    …. und die Hirne der deutschen Pflicht-Konsumenten

  2. Februar 22, 2014 um 11:01 am

    Und:

    Was geht eigentlich in der Ukraine ab?

    Kurz: Svoboda ist eine Neonazitruppe und macht nicht einmal einen Hehl daraus. Dennoch, und das ist das eigentlich merkwürdige, nimmt kaum jemand in Deutschland oder den USA Anstoß daran, dass diese selbsternannten Judenjäger Teil der Opposition sind. Klitschko und Tyahnybok arbeiten zusammen, wenn es gegen die Regierung geht, der EU-Botschafter in Kiew hat die Fascho-Miliz kürzlich zum gleichberechtigten Verhandlungspartner erklärt und der US-Senator John McCain trat mit Tyhanybok gemeinsam auf einer Kundgebung auf.

    Die Symbolik dieser ganzen Geschichte wird umso ekliger, bedenkt man, dass die Ukraine schon einmal den Segnungen des deutschen Imperialismus ausgesetzt war, nämlich zwischen 1941 und 1944. Da wüteten Wehrmacht, NS-Kollaborateure und SS in dem Land, löschten die beinahe die gesamte jüdische Bevölkerung aus, machten Jagd auf politische Gegner und alle, die sonst nicht ins Herrenmenschenweltbild passten.

    Wenn jetzt, 70 Jahre später, deutsche Politiker samt ihrer publizistischen Sykophanten davon sprechen, man müsse, um einen „Rückfall in die Sowjetzeit“ zu verhindern, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischen, und das tun, indem sie eine Neonazipartei als legitimen Teil des Protests anerkennen, dann zeigt das, wie schnell Deutschland sich wieder zu alter Stärke emporzuschwingen trachtet.

  3. Februar 22, 2014 um 1:05 pm

    Die „Segnungen des deutschen Imperialismus“ gehen bereits auf den Invansionskrieg von 1918 – 1921 zurück! Damals wurde der ukrainische Nationalismus, den es bis dahin überhaupt nicht gab, in die Hirne einiger Ukrainer gepflanzt, die sich zu gern als Heteman, als „Führer aller Ukrainer“ aufspielen wollten!
    Dieses selbe Gelichter stellte dann ab 1941 die ukrainischen SS-Schergen, die in dem Kommentar erwähnt wurden und die schlimmer als die deutschen SS-Schergen in der Ukraine, Belarus und Russland wüteten!

    Für die Drecksarbeit werden zu gern „Einheimische“ benutzt, die auf grausamste Art mit den eigenen Landsleuten umgehen. Du kannst dieses Muster heute überall life und in Farbe beobachten!

    Die Regierung der BRD unterstützt nun offiziell und öffentlich Klitschko mit den Faschisten der „Svoboda“:

    Vom Stigma befreit 21.02.2014
    KIEW/BERLIN (Eigener Bericht) – Die deutsche Außenpolitik vollzieht eine Zäsur und öffnet sich erstmals für eine demonstrative Kooperation mit Kräften der extremen Rechten. Am 20. Februar ist der Berliner Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit dem ukrainischen Faschistenführer Oleh Tiahnybok in den Räumen der deutschen Botschaft in Kiew zusammengetroffen. Unmittelbar flankiert von Tiahnybok stellte Steinmeier sich anschließend für die internationale Öffentlichkeit zu einem offiziellen Presse-Shooting. Wie das Auswärtige Amt auf seiner eigenen Webseite mit einem Bild bestätigt, nahm Tiahnybok, Vorsitzender der rechtsextremen Partei Swoboda, an den mehrstündigen gemeinsamen Verhandlungen über den bewaffneten Umsturz in der Ukraine mit zwei weiteren Oppositionsführern gleichberechtigt teil.

    Den gesamten Artikel gibt es hier zu lesen:

    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805

    Ich denke nicht, dass die Russen ohne zwingenden Grund (Angriff auf Staatsbürger der Russischen Föderation, zum Beispiel) in der Ukraine eingreifen. Und sie tun es ganz bestimmt nicht aus „Angst oder Panik“.
    Sie werden die Aggressoren ihre Maske völlig verlieren lassen, so dass noch offensichtlicher wird, wer die wahren Aggressoren, Invasoren und Kriegstreber, -führer und -gewinnler sind!

    Es liegt seit mindestens 400 Jahren nicht im Wesen der russischen Politik, Angriffskriege zu führen.

    Ja, der Krieg gegen Russland läuft nun bereits auf Hochtouren! Und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sich die Schuldigen – von den Faschisten auf dem Maidan über die Politmarionetten des Westens bis zu den Eigentümern (die EIGENTLICHEN Schuldigen) der transnationalen Banken und Konzern – vor dem von den Völkern unserer Erde einberufenen internationalen Gerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten haben. Und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dieses Gelichter NIE WIEDER die Chance erhält, ihr schmutziges, inhumanes Haupt zu erheben!

  4. Februar 22, 2014 um 2:31 pm

    Wem nützt´s? Wen stört´s?
    Wer ist irritiert? Wer ist veraergert?
    Wer ist besorgt? Wen empoert’s?
    Wissen wir die genauen Gruende?
    Kennt man die Absichten der Drahtzieher?
    Was machen denn all diese Marionettenpolitiker?
    Wer und was ist im Spiel?
    Wer will was? Wo und was ist das wirkliche Ziel?
    Krawall und Chaos dienen doch nur Opportunisten…
    Wer macht den Profit? Wer kassiert?
    Was sind die Kosten? Wer zahlt den Preis?
    Wer schiebt? Wer treibt? Wer schuert?
    Werden wir richtig informiert?
    Was wird werden…wenn sich
    die Flammen…des gegenwaertigen Feuers…
    weiter verbreiten…und alles in allem
    noch mehr eskaliert?
    Fragen…Sorgen…!?
    Es wird weiter gewuetet?
    Mord und Totschlag…
    Krawall und Chaos…
    Feuerbrunst auch morgen?
    Und was dann?
    Intervention?
    Gerhard A. Fuerst
    22.2.2014

  5. Februar 22, 2014 um 4:00 pm

    Gestern hörte ich mir das neue Tagesenergieinterview mit Alexander Wagandt an. Wie immer interessant seine Versuche der Interpretation beim Blick hinter die Kulissen. Seine Aussage in diesem Interview, dass wir die neuen Indiander sind, sprich Ziel der Dezimierung und Ausbeutung, sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das Video ist fast zwei Stunden lang, ich stells Euch trotzdem rein.

    Er nimmt u.a. Bezug auf die Vorgänge 2004 in Russland, als Putin die Konzerne aus dem Land warf und bestimmte Oligarchen wegen Hochverrat (Chodorowski z.B.) ins Gefängnis stecken ließ. Das scheint mir auch Hintergrund bei den Vorgängen in der Ukraine zu sein. Russland und die Ukraine stehen vor dem Abschluss eines Handelsvertrages , bzw. haben schon abgeschlossen. Das nenn ich ehrenwerte Kaufleute.
    Aber ein ehemaliger Boxer (Was macht Freude , wenn andere verprügelt werden? Ist das freundlich?) an der Spitze eines Staates, das ist doch was? (Ironie aus.)
    Der Westen wills für ein bißchen Nichts haben. Es geht um Rohstoffe und den ungehinderten, kostenfreien Zugang zu ihnen. Gelingt das nicht, weil ein Staatsoberhaupt sein Gehirn und Gewissen noch nicht versoffen hat (–> Jelzin), dann wird destabilisiert. Steht in einer Reihe mit all den Vorgängen der letzten Jahre wie im Irak, Lybien, Ägypten, Syrien (bringt schon was die Russen vor der eigenen Haustür zu beschäftigen, ein Schelm wer Böses dabei denkt) usw.
    Hier der Film, empfehlenswert.

    Schönen Sonnabend noch
    Martina

    • federleichtes
      Februar 22, 2014 um 7:56 pm

      Solveigh deutete „zart“ die Realität an:

      „Für die Drecksarbeit werden zu gern “Einheimische” benutzt, die auf grausamste Art mit den eigenen Landsleuten umgehen. Du kannst dieses Muster heute überall life und in Farbe beobachten!“

      Drecksarbeit ließe sich generalisieren – es ist der rote Blutsfaden der Geschichte, für die IMMER die Richtigen auf der richtigen Seite das Richtige machten, vollstreckten sozusagen, was der Geist der Feindseligkeit befahl.

      Folgen wir unserem archaisch konditonierten Gehirn, oder folgen wir der Option ‚freundliches Leben‘. Das Prinzip, darüber zu entscheiden ist eigentlich ganz einfach. Man trocknet die Feindseligkeit aus, indem man sich der Freundlichkeit zuwendet; alte Muster verblassen, neue Muster werden gebildet. Ich sagte hier (bevor ich Dispenza las) bereits, dass Susanne und ich alte mächtige Bilder mit neuen noch mächtigeren Bildern überschreiben, wieder und wieder.

      Ich bearbeite gerade Bilder vom 14. Juni 2013. In EINEM der Ordner sind über 500 Bilder von Vögeln.

      Man könnte mir Geld anbieten, um 3 Stunden Fotobearbeitung zu tauschen gegen eine halbe Stunde Beschäftigung mit Krieg. Du weißt, wie ich entscheide. Weil bereits genügend hasserfülte Menschen dem Leben dienen. Dagegen war diese Menschenwelt noch niemals zu freundlich.

      Auch Dir einen guten Sonnnanbend (ist das die allerneueste Schreibweise? – ich mach dat N gleich wech.

      Wolfgang

      • maretina
        Februar 22, 2014 um 9:04 pm

        Ja, ja lieber Wolfgang, ehrlich gesagt habe ich mit so einer Antwort von Dir gerechnet. Oder anders, es hätte mich gewundert in der Art keine von Dir zu bekommen 😉 Ich mein, Du hast schon recht. Da guck ich mich, nach Zeiten der Abstinenz, mal wieder um im politischen Weltgefüge und kann nur feststellen, um mit Guidos Worten zu reden, wir nähren uns offensichtlich dem Zenit (des Chaos) mit immer weiter steigender Geschwindigkeit. Feindseligkeit, die sich inzwischen nicht mehr verbirgt, sondern offen vor uns liegt, wir brauchen nur hinzuschauen. Selbst die Kausalitätenkette, die zu den Zuständen wie wir sie haben führte, ist eigentlich ganz einfach zu durchschauen.
        Ich bin mir durchaus bewusst, dass es energetisch keinesfalls dienlich ist, viel Energie an diese Thematik zu verschwenden. Mir nicht dienlich, das fühlte ich sofort, daher auch nicht dem Gesamtgefüge. Trotzdem muss es sein. Ab und zu.
        Die gesteuerte Gewalt und fortschreitende Destabilisierung ist Teil und beansprucht Raum in dieser Welt. Immer das gleiche Spiel, nur die Farben ändern sich. Meine Überzeugung, die sich (leider) mal wieder bestätigt. Dazu braucht es keine Details. Was wir brauchen, ist das Bewusstsein darüber, das Erkennen und einen Weg zu finden dieses Spiel zu beenden. Das ja auch im Kleinen, in Dörfern, Vereinen, Familien …. gespielt wird.
        (Destabilisiere eine Familie bis diese auseinanderbricht, mit ständiger Überforderung bspw.. Was zur Folge hat, dass die Überforderung noch größer wird, die Kinder nicht mehr die notwendige Zuwendung und Hilfe erhalten, daraufhin auffällig werden, ohne zu wissen warum und mit Ritalin ruhig gestellt werden. Ohne diese Zeug sind sie teilweise nicht mehr schulfähig, da zu viele Kinder in einer Klasse… Die Pharmaindustrie freut sich, Therapie findet eher nicht statt.)

        Sonnabend, hat das was mit Sonnenanbetern oder Sonne anbinden zu tun? 😉

        Grüße
        Martina

        • federleichtes
          Februar 23, 2014 um 4:32 am

          Wir beschäftigen uns hier ja – dank Martins unermüdlich waltender Intuition, vermischt wohl mit ein bisschen Kalkül – mit einigen Sachen. Was so angesehen werden könnte, als liefen wir neben der „Spur“.
          Ne, nich wirklich.

          Jean Nicolas Arthur Rimbaud (* 20. Oktober 1854 in Charleville; † 10. November 1891 in Marseille) war ein französischer Dichter. Heute gilt er als einer der Großen der französischen Lyrik und Wegbereiter einer neuen Dichtung.

          Ausbruch der Sinne

          In sommerlicher Abendstunde geh ich meinen Weg;
          Zerstochen von Grannen, zertret ich das Gras:
          Mein Bein spürt die Kälte, von Träumen bewegt,
          Lass ich den Wind mein bloßes Haupt baden.

          Ich halte den Mund, denn mein Kopf ist so leer:
          Doch ewige Liebe beseelt meine Spur;
          Und wie ein Zigeuner, der sich verzehrt
          Nach Frauen, durchstreif ich voll Glück die Natur.

          Und hier das Gegenstück:

          Das Böse

          Angesichts der roten Pfützen, die der Kugelhagel spritzt,
          Der tagelang ins unbegrenzte Blau des Himmels knallt;
          In Scharlach oder Grün, anbei ein König witzelt,
          Stürzen Bataillone massenhaft in Feuerwalzen;

          Angesichts der Grausamkeit, die 100.000 Menschen
          Zu qualmenden Haufen zermalmt mit aller Kraft;
          Im Sommer, im Winter, – Gefallene! – in dir, Natur, du Schöne,
          O du, die diese Menschen als Heilige erschaffen! … –

          Ist da etwa ein Gott, der über Altartücher lacht,
          Über Damast und Weihrauch und große goldne Schälchen;
          Der bei dem Geschunkel der Hosiannas schnarcht,

          Und der erwacht, wenn Mütter angsterfüllt sich quälen,
          Weinend unter ihren alten schwarzen Häubchen,
          Wenn sie ihm, sich schneuzend, ein großes Soustück reichen!

          Eigentlich hatte ich den Beitrag nur geschrieben, um das Foto vom Gimpel-Mann los zu werden. War’ne Ahnung, als könne es Jemand brauchen.

          Was man gemeinhin Politik nennt, ist für mich das Motiv der Staat-Erfindung. Sonst wäre ja gar nicht möglich, dem Wahn in einem beschützten Rahmen zu frönen, die Völker ins Elend zu treiben und sich dafür auch noch bezahlen zu lassen; ein Kuriosum – auch, weil es fast niemand merkt.

          Gerade verglich ich Das Informationswesen mit der Hydra. Is ja Wahn-Sinn, bereits zu glauben, der Spur des Wahns informativ folgen zu können. Ich glaube, es verhält sich in diesem Bereich ähnlich wie in unseren Naturgebieten: Verfolgt man einen Frevel, richten sie in der Zeit des Kümmerns zehn neue an.

          Na ja, ich glaube eben, dass wir mit den Methoden, die uns der feindselige Geist anbietet, ihn nur zum Lachen bringen, zum höhnischen Lachen, wenn es uns mal gelang, eines seiner unzähligen „Arschlöcher“ zur Strecke zu bringen. Aber wo ist der Rest, fragt sich der im Kampf gegen Arschlöcher müde Gewordene. Schauen wir mal weiter.

          Dir einen schönen Sonn(n)tag,

          Wolfgang

          PS.
          Rimbaud fand ich auf Pravda.
          http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/02/22/arthur-rimbaud-alchemie-des-wortes-video/

        • maretina
          Februar 23, 2014 um 6:56 pm

          Danke Dir. Für das Bild vom Dompfaff und für die Poesie. Irgendjemand verbesserte meinen unbeabsichtigt beabsichtigten Fehler der rechten Schreibung. War mein Fehler, hab bei Wolfgang abjekuckt. 😉

          „Na ja, ich glaube eben, dass wir mit den Methoden, die uns der feindselige Geist anbietet, ihn nur zum Lachen bringen,“
          Das sehe ich auch so. Weil wir uns im Kreis drehen und dem Ring nicht entkommen können, mit den Methoden und Denkmustern die nie wirklich weiter halfen.
          Es geht um Kreativität, es geht darum diese Kreativität ganz klar zum Ausdruck zu bringen, es geht um die Verbindung von Denken, Fühlen und Wollen. Es geht darum uns und diese Welt vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen. Da helfen die alten Methoden nicht.
          Nur viel weiter bin ich eben leider auch noch nicht, außer dem Gedanken keinen Widerstand zu bieten, Feindseligkeit ins Leere laufen zu lassen, mich zu entziehen und „Wasser zu sein.“

          Grüße an Euch
          Martina

    • Februar 22, 2014 um 8:14 pm

      Noch eine passendes Bild zu den von Dir genannten Staaten:

  6. Februar 23, 2014 um 6:14 am

    es zeigt sich immer mehr,wo die alten und neuen nazis herkommen und sitzen USSA
    cia ist gleich NSU ist gleich NSA
    wann begreifen wir europäer,und schmeissen endlich die ussa aus unseren ländern,
    ja es sind wieder zeiten wie vor 1939,als damals hitler,vor dem grossen weltkrieg,andere
    länder okkupierte,und die welt sah tatenlos zu,
    bis zum neuen erwachen

  7. Februar 23, 2014 um 6:06 pm

    Unterstützt Günter Grass – Was gesagt werden muss meldet auf Facebook:

    Wenn das stimmt, dann werden wir in unseren Medien nicht nur manipuliert, sondern nach Strich und Faden vearscht:

    Ein paar Nachrichtenschnipsel, die ein ganz anderes Licht auf die Geschehnisse in der Ukraine werfen als in unseren Medien – von einer fb-Freundin, welche die Nachrichten auf ukrainisch und russisch versteht:

    „Die Beschlüsse des ukrainischen Parlamentes sind ungültig! Für die Abstimmungen werden die gewaltsam entnommenen Abstimmungskarten/Parlamentarierausweise genutzt von Abgeordneten, die gar nicht im Saal anwesend sind. Einige der Abgeordneten, die Maidaner Proteste nicht unterstützen, werden gefangen gehalten, einige wurden vor dem Parlamentsgebäude angegriffen, geschlagen und mußten fliehen. Viele werden zum Verlassen des Landes gedrängt, ihnen wird mit Verhaftungen gedroht. Der Sprecher der Verhovnaya Rada Rybnik wurde geschlagen und zum Rücktritt gezwungen, er wurde verfolgt und mußte fliehen. In Verhovnaya Rada sitzt die nationalistische Minderheit, die Maidaner Unruhen organisiert hat. Es ist Machtergreifung, die von unseren Medien und Politiker unterstützt wird und teilweise mitfinanziert.“

    „Die Rede von Yanukowitsch wurde mehrmals gesendet, auf Ukrainisch bzw Russisch. Ja, ich verstehe beides. Mein erster Kommentar bezieht sich auf Aussagen von ukrainischen Abgeordneten Oleg Tsarov, ukrainischen Politiker und anderen Abgeordneten. Mittlerweile erreichten die Berichte über Überfälle auf Büros von Kom.Partei und Partei der Regionen auch den deutschsprachigen Raum. Der Bürgermeister von Kiew wurde z.B. gezwungen aus der Partei der Regionen (Regierungspartei) auszutreten indem Maidaner-Truppe sein Kind als Geisel genommen hat. Es ist ein Skandal, wie verzerrt die Nachrichten hier von unseren Medien uns dargeboten werden. Wer Kontakte zum Geschehensland hat und der Sprache mächtig ist, fühlt sich sowas von angea… von Massenmedien! Ist zwar nicht neu, aber immer wieder bestürzend!“

    „Die kommunistische Fraktion soll im Gebäude des ukrainischen Parlaments gefangen gehalten werden, ihre Abgeordneten-Ausweise, die zugleich auch Abstimmungskarten sind, wurden heute und werden weiterhin für die Abstimmungen zugunsten der neuen Machthaber mißbraucht. Über den Schicksal der Abgeordneten aus der kommunistischen PArtei, wie auch aus der Partei der Regionen gibt es keine Informationen.“

    „Abschußliste“ des „Demokratischen Alianz“ der Ukraine. Da darf/soll/kann man all diejenigen melden, die sich irgendwie der Maidaner „Bewegung“ in den Weg gestellt haben, sei denn als Abgeordneter, Polizist oder eiinfach Unterstützer der Antimaidaner Proteste. Sogar für Information-Weitergabe oder eine unsittliche Geste deren Journalisten gegenüber. Na dann, Hexenjagd eröffnet. Betrieben wird diese Seite von einem Ukrainer, der in Istrael lebt, finanziert aus „Spenden“ von wen auch immer. http://skoty.info

  8. maretina
    Februar 23, 2014 um 6:40 pm

    Es ist ja nicht nur in der Ukraine so. Von dem was sonst noch so in letzter Zeit in der Welt los war wird ja wenig bis Nichts berichtet. Hier hat sich mal jemand die Mühe gemacht zu sammeln, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
    http://wirsindeins.org/2014/02/23/die-welt-steht-auf-und-sagt-schluss-jetzt/
    Die Liste steht am Ende des Artikels.

  9. federleichtes
    Februar 23, 2014 um 7:48 pm

    @ Martina
    „Es geht um Kreativität, es geht darum diese Kreativität ganz klar zum Ausdruck zu bringen, es geht um die Verbindung von Denken, Fühlen und Wollen.“

    Hat irgendwie nicht nur „fast“ ein Bingo erhalten. (Ich hätte die Reihenfolge nicht im alten Denkmuster aufgeschrieben.)
    Was hältst Du von Fühlen – Wollen – Denken?
    Fühlen, energetisch aus der „reinen Quelle“ schöpfend.
    Wollen als bewusste Absicht, dem Wohl-Wollen zu dienen.
    Denken als Umsetzung, als Plan, Programm, eben als kreatives, nicht-musterhaftes Tun.

    Dachte gerade an den (alten) Wahn, „wir kämpfen bis zum letzten Blutstropfen“. Alles in guter Absicht vergossenes Blut, das genau das bewirkte, was wir haben: Kali Yuga vom Feinsten.

    Ja, kann sein, dass wir den „Zenit“ bereits überschritten und das Ergebnis nicht sichtbar wird durch das „Prinzip der trägen Masse“. Wir kennen es und es beeindruckt uns nicht.

    Wolfgang hatte bei Dir dieses geschenkte „n“ abjeguckt, und gleich mitgenommen für den Eigenbedarf – in der sicheren Annahme, Du würdest Deinen Überfluss gerne teilen.

    So wie ich die Dompfaff-Dame, bald Mutti.

    Ja, aus Dir spricht auch viel Vertrauen – das ja wächst durch Enttraumatisierung.

    Herzliche Grüße an Dich.
    Wolfgang

    • Februar 23, 2014 um 8:21 pm

      Hallo Wolfgang, in dieser Dimension können wir die Wörter nun mal nur nacheinander setzen. Die Reihenfolge war mir keine Wertung, ich seh diese drei Worte gleichwertig, aber Du hast natürlich insofern recht, dass es schon gut ist die alten Gewohnheiten („Denk zuerst nach.“) zu ändern, gerade an solchen Stellen. Sagen wir doch besser mal: „Fühle zuerst, was fühlst Du?“
      Siehste mal, wenn ich was schenke, in dem Fall ein „n“, ist das so selbstverständlich, dass ich das nicht mal merke 😉 Aber Sonnanbend ist schon ein schönes neues Wort, erinnert mich an
      a) Sonnenanbeter
      b) Sonnenanbinder, wenigstens ein bißchen, wobei ich hier nicht so genau weiß wie es funktioniert und ob es wohltut, wenn wir die Sonne anbinden.
      So ungefähr, ernst sind wir ja meistens.
      Schönen Abend noch
      Martina

    • Februar 23, 2014 um 9:14 pm

      “ … es geht um die Verbindung von Denken, Fühlen und Wollen.“

      Wahrheit, Schönheit und das Gute an sich … verkörpert im Yin/Yang-Symbol und damit Ausdruck von HARMONIE. DER (!) HARMONIE, die uns immer fremder wird und in ihrer Entfremdung den Höhepunkt noch nicht erreicht hat …

      Gruß Guido

  10. federleichtes
    Februar 23, 2014 um 9:06 pm

    „Sonnenanbinder, wenigstens ein bißchen, wobei ich hier nicht so genau weiß wie es funktioniert und ob es wohltut, wenn wir die Sonne anbinden.
    So ungefähr, ernst sind wir ja meistens.“

    Siehste, irgend was gefiel mir an dem „Sonnanbend“.

    Die Sonne ist in Menschen eingebunden, in Pfanzen, Bäumen und Tieren auch. Das Licht auch, der Schalter dafür auch – er wird nur nicht so leicht gefunden wie der Einschaltknopf am Fernseher, und an der Kamera. Dass zwischen diesen beiden Knöpfen eine ganze Welt liegt (die zwischen Feindseligkeit und Wohlwollen), versteht man ja leider erst, wenn man sie überwinden durfte.

    Das Denken vergleiche ich mit einem Radio. Da kommt das entsprechend dem Sender Eingestellte raus. Ist Mensch feindselig eingestellt, klar, überall Feinde und immer druff. Fehlt es dem Menschen an INNERER Bedeutung, klar, strebt er nach Erkennung, BeLOHNung und Ansehen von Außen. Hat Mensch die Polarisierung überwunden, klar, dann wertet er nicht mehr und nutzt seine „Intelligenz nicht, um Frauen von Männern und Rassen und Idiotologien zu unterscheiden.

    Ja, Muster sind toll.
    Schau mal Männe Grünfink.

    Solch hübsche Vögel gibt’s in der Ukraine bestimmt auch. Und auch Menschen, die Vögel, die Natur lieben und schätzen. Dass vielen Menschen dort das derzeit nicht möglich ist, schade, aber wir hier können das dort Fehlende ergänzen. Das wären dann sozusagen transformierte ukrainische Verhältnisse.

    Danke.
    Wolfgang

  11. Februar 24, 2014 um 6:53 am

    Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Ukrainische Verhältnisse

  12. benjamin
    Februar 25, 2014 um 9:37 am

    Solveigh Calderin :
    Es liegt seit mindestens 400 Jahren nicht im Wesen der russischen Politik, Angriffskriege zu führen.
    Ja, der Krieg gegen Russland läuft nun bereits auf Hochtouren! Und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sich die Schuldigen – von den Faschisten auf dem Maidan über die Politmarionetten des Westens bis zu den Eigentümern (die EIGENTLICHEN Schuldigen) der transnationalen Banken und Konzern – vor dem von den Völkern unserer Erde einberufenen internationalen Gerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten haben. Und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dieses Gelichter NIE WIEDER die Chance erhält, ihr schmutziges, inhumanes Haupt zu erheben!

    Das Ausmaß deiner Verklärung der russischen Geschichte und den Geschehnissen in Kijew ist wirklich bemerkenswert. Wie wenig du von dem verstehst, was du schreibst, zeigt z.B. deine feindliche Haltung gegenüber den „transnationalen Banken“. Gerade die waren es doch, die der Ukraine — trotz miserabler Wirtschaftspolitik — weiter Kredite gewährt haben und so den Kollaps der Wirtschaft hinausgezögert haben. Und was nun? Desolate wirtschaftliche Verhältnisse und den A* voll Schulden. SInd also Banken die EIGENTLICH Schuldigen?

    Es zeugt weiterhin von Chutzpe die Demonstranten auf dem Maidan pauschal als Faschisten zu verunglimpfen und den Westen (den meinst du doch, oder?) der Kriegsvorbereitungen gegen Russland zu beschuldigen.

  13. Februar 26, 2014 um 9:16 pm

    Liebe Solveigh,

    ich möchte noch darauf hinweisen, dass der überwiegende Teil der Protestierenden gerne friedlich unterwegs wäre, und nur ein kleiner Teil diesen Mob darstellt. Dass die Menschen unzufrieden sind mit ihrer Situation ist wohl offensichtlich. Denn auch diese Regierung war korrupt genug, um sich auf Kosten des Volks zu bereichern.

    Zudem hat mir in dem Video nicht die Diskrimierungen der einen oder anderne Person, das war unter die Gürtellinie.

    Da kann dieses Interview mit Christoph Hörstel zur Situation in der Ukraine deutlich besser gefallen:

    • Februar 26, 2014 um 9:43 pm

      Es gibt immer verschiedene Sichtweisen, Martin.
      Die einen spülen weich, die anderen sagen, was tatsächlich geschieht und was dahinter steckt.
      Herrn Hörstel veröffentliche ich oft und gern – wo ich mit ihm übereinstimme. Und das ist NICHT immer der Fall.
      Das Interview hier kenne ich nicht, ich werde es mir am Wochenende anschauen. Und dann vielleicht noch einmal meine Meinung dazu abgeben.
      Vielleicht soviel:
      Die rund 20.000 „Demonstranten“ (bezahlt von den USA und aus Deutschland) sind NICHT das ukrainische Volk. Sie sind nicht einmal eine repräsentative Größe für Kiew mit rd. 3 Millionen Einwohnern.
      Aber diese „Demonstranten“ BESTIMMEN nun, wer in der Ukraine Präsident wird?

      Meine Veröffentlichung vor ca. 1 Stunde auf facebook:

      Ist Jatsenjuk nicht REIN ZUFÄLLIG der von der Nuland (also den USA) in dem abgehörten Telefongespräch gewollte „Präsident“ der Ukraine??

      Seit wann haben 20.000 Menschen eines 46 Millionen-Volkes über den Präsidenten des Landes zu BESTIMMEN? Allein die Stadt Kiew hat knapp 3 Millionen Einwohner… Was maßen sich die Putschisten vom Maidan eigentlich an???
      Komische „Demokratie“ das…

      Ach ja, der saubere Herr Jatsenjuk ist auch der mit dem Hitlergruß zusammen mit den beiden anderen „Helden“: Klitschko und wie heißt der andere Faschist gleich nochmal…

      Dieses Trio ist noch einmal hier zu bewundern:

      http://rt.com/news/maidan-government-announce-protesters-915/

      Und dabei geht es überhaupt nicht darum, dass die Ukrainer NATÜRLICH unzufrieden sind – sie sind ja von Timoschenko und Co. nicht nur durch die orangene Revolution bis aufs Blut ausgesaugt und ausgebeutet worden, die Industrie wurde zerstört…
      Jetzt wollte Janukovich endlich das richtige tun – und hat der Räbuer-EU die rote Karte gezeigt – und schon wird er als „Massenmörder“ und „Diktator“ verschrieen!?

      Dieses Vokabular kennen wir doch nun zur Genüge!

  14. Februar 28, 2014 um 3:11 pm

    Riecht es streng nach Krieg?

    Während Politik und Medien eine nicht gegebene “Normalität” simulieren, findet auf internationaler Ebene derzeit das gefährlichste geopolitische Machtspiel seit dem Ende des Kalten Krieges statt, bei dem Russland entscheidend und dauerhaft geschwächt werden soll. Wie wird sich die NATO verhalten, wenn Russland der Stadt Sewastopol tatsächlich zur Hilfe eilen sollte? Sewastopol hat inzwischen den Belagerungszustand ausgerufen. Jedem Russen ist klar, dass damit Parallelen zur siebenmonatigen Belagerung Sewastopols durch die Wehrmacht 1941 und 1942 gezogen werden, was die entsprechenden emotionalen Reaktionen auslöst und den Druck zur Intervention auf den Kreml massiv erhöht.

    Kurz vor dem hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges verzetteln sich die Großmächte somit erneut in einem geopolitischen “Great Game” um Einflusssphären und Macht, das ein schwindelerregendes Eskalationspotenzial aufweist. Manches ändert sich im Kapitalismus halt nie. Es stellt sich nur die Frage, ob die Politiker, die zur Eskalation dieser Krise beigetragen haben, auch die “Verantwortung” für deren eventuelle Folgen übernehmen werden.

    Fundstelle: 100 Jahre nach WK I: Riskantes geopolitisches Great Game um Einfluss und Macht in der Ukraine

  15. Februar 28, 2014 um 4:59 pm

    Vor ein paar Tagen in den Weiten des Netzes gefunden:
    „Werte Freunde im deutschen Auenland, merkt ihr eigentlich, was da vor sich geht? Daß neue US-Panzer in Bayern stationiert wurden? Daß bald 6000 GB-Panzer in NRW eintreffen? Daß russische Kriegsschiffe vor der Krim stehen? Es muß nichts geschehen – aber falls die Psychopathen doch auf rote Knöpfe drücken, habt ihr ein Problem: nämlich genau dort, wo die US-Basen in DE stehen. Wie lange schaut ihr euch das noch an?“ (Quelle: http://2012sternenlichter.blogspot.de/ Inzwischen geändert)
    Passend dazu:
    Dritter Weltkrieg: Briten machen Panzer mobil
    Krim-Krise: Kiew beantragt Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates

    (Kann das sein, dass WordPress Kommentare mit zu vielen Links nicht „durchlässt“?
    Hab vor ein paar Tagen eine ganze Sammlung zum Thema hier rein stellen wollen, ging nicht.)

    Grüße
    Martina

    • Februar 28, 2014 um 5:31 pm

      Liebe Martina,
      ja, bei mehr als zwei Links geht es in den Spam-Ordner zur Abwehr. Und da ich nicht mehr hinterher kommen, es sind über 100 Spams pro Tag, kann ich manchmal nicht querchecken, was noch gut ist.
      Es würde für Dich gehen, wenn Du auch Admin auf meinem Blog würdest. Magst Du?
      VG Martin

      • März 2, 2014 um 11:52 am

        Lieber „Spammer“,

        ich schalte Deinen Beitrag nicht frei, da ich vermute muss, dass Du zu jener Gruppe gehörst, die im Netz bezahlt diffarmiert ohne wirklich etwas beizutragen.

        Wenn ich hier von Spam schreiben, dann sind es jene kommerziellen Spamer. Eure Gruppe ist hier kaum noch wahrnehmbar, so dass ich vielleicht mal einen pro Monat von Euch finde, wo ich entscheiden muss, ob es weiterbringende Kritik ist, oder einfach noch Schmutz.

        Ich habe bisher immer auch Kritik hier freigeschaltet, die uns weiterbringt. Du bist also gerne eingeladen.

        VG Martin

    • Februar 28, 2014 um 5:54 pm

      Das letzte (?!) Aufbegehren jahrtausendalter Denkstrukturen ? Der Versuch einer geistreichen Entwicklung doch noch das wirkliche Wesen des Lebens abstreifen zu können, reich an Geist, doch umso verarmter am wahren Vermögen des Lebens als Ganzes ?

      Ich sag mal so: Aus Sicht der energetischen Wirklichkeit besteht kein Raum für die Realisation eines dritten Weltkrieges nach bisherigen (Denk)Mustern, zumal die Zeit etwas anderes im Schilde führt …

      Gruß Guido

  16. März 2, 2014 um 11:25 am

    KenFM mal etwas tiefer blickend in diese Sache, in einem eigenen Artikel weiterführend:

    Das Klitschko Komplott: „Krawall K.O.mpleted.“

  17. März 2, 2014 um 1:13 pm

    Hier noch die geleekten E-Mails von Klitschko:

    Ukraine: Anonymous veröffentlicht Klitschko Email

  18. federleichtes
    März 2, 2014 um 1:23 pm

    Ich hab’s nur bis hier

    „Das ist der grösste Coup überhaupt. Der Bürger bezahlt das System, dass ihn verrät und verkauft, auch noch selber. Innere Pressefreiheit als Garant für Demokratie? Vergiss es.“

    geschafft.

    Ja, sieht so aus.
    Denken für das anders rum, nicht nur im Sinne einer sinnvollen Schöpfung, sondern dass die Arbeit des Bürgers eine Investition für ihn und die (freie) Gesellschaft ist, stellen wir erst mal fest, dass seine Investition nicht nur Feindseligkeit befördern, sondern (damit) auch die „Muster der Feindseligkeit“ immer deutlicher erscheinen lassen.
    Ja, der blöde Michel rennt zur Arbeit, rücksichtslos gegen sich, seine Familie und die Gemeinschaft. Und wenn nur dadurch seine Emotion entsteht, ER sei Exportweltmeister und gehörte mal zum WIR, das Papst war – na ja, Hauptsache, das achte Pils schmeckt noch.

    Wer – wann – wo – wie – was – und vor allem aus welchen „gedachten“ Beweggründen machte und macht, war schon immer relativ wurscht – auch für Vegetarier. Auch für den Planeten. Und den ganzen Rest. Auch der – emotionaliserende – Hinweis auf den Super-GAU ändert nichts am Verlauf eines gewollten Werdens. Das muss man nicht fühlen können, aber man kann es. Vielleicht muss man dazu die VORSTELLUNG eines Hungertodes überwundenhaben – ich weiß es nicht. Man könnte sich jedenfalls mal testen und seine – wenn auch bescheidenen – Vorräte an Notleidende verschenken und beobachten, wie man sich dann fühlt. Das wäre dann zwar kein Happy End, aber es könnte eine Ahnung entstehen, was Happy End auch sein könnte.

    Danke für Deine Hinweise.

    Gruß
    Wolfgang

  19. März 2, 2014 um 1:56 pm

    Lieber Martin, ich lese gerade die Biographie von Pablo Neruda und stelle viele erschreckende Parallelen fest. Ich könnte den Bogen in der Geschichte viel größer fassen, Lumumba, Guevarra…
    Wir sind root-less oder entwurzelt, ohne Heimat, Familie und Tradition. Wir gleichen ausgestoßenen wilden Tieren, die sich über jede Beute hermachen und nennen es Fortschritt. Wo schreiten wir wirklich hin? Die meisten von uns springen auf jede Sensationsnachricht auf, um nur für einen Augenblick ihre, unsere, eigene Haltlosigkeit zu verdrängen oder zu vergessen. Da liegt das Problem. Dies ist in der Ukraine nicht anders. Wie wenig ehrenvoll unsere Politiker sind, braucht doch diese Schande nicht erst zu beweisen oder? Ich bin tief besorgt und hoffe, das auch andere Bilder und Nachrichten erscheinen werden. Wo sind die gegeißelten Berkutmilizionäre abgeblieben, wo die demokratischen Kräfte, die vom „Rechten Sektor“ vom Maidan vertrieben worden sind, wo sind die Heckenschützen, die !/4 der Toten zu verantworten haben…? Wir nähren, wie in der Weimarer Republik, dem Faschismus erneut an unserem Busen und wollen es immer noch nicht wahr haben. Ein System, Demokratie, ist nie von außen gefährdet, wenn es innerlich gesund ist. Hier herrscht auf beiden Seiten, in dessen Brennpunkt gerade die Ukraine liegt wie zuvor Jugoslawien usw., das gleiche Problem vor, nur mit einem Unterschied, der Verursacher, das jetzigen Zustandes, liegt seit mehreren hundert Jahren hier im Westen. Wenn wir über die Unmenschlichkeit reden, die in Russland geschehen und geschehen sind, dürfen wir eins nicht vergessen, den Blutzoll haben diese Menschen in unsagbarer Qual bezahlt, in den Befreiungskriegen, in der sich anschließenden großen Säuberung und in der Verteidigung gegen den Faschismus usw. und bezahlen ihn bis zum heutigen Tag. Es fragt sich, wann stehen wir endlich auf, den Fehler in unserem System zu reparieren? Wo sind die Schwüre unserer Väter, „nie wieder Krieg!“ Ist es entschuldbar, heute die Augen zu verschließen aus Sorge vor dem Verlust der Arbeit, wenn es morgen, der Verlust des eigenen Leben nach sich ziehen wird? Nein, Leben ist immer der Ernstfall, nur wir haben es vergessen! Im Schwiegen an die Toten com. Mike

  20. federleichtes
    März 2, 2014 um 2:26 pm

    Ob wir uns am Busen des Faschismus nähren oder wir ihn an unserem nähren, sei mal als fragender Gedanke dahin gestellt.

    Ob ich mich gegenüber meinen Ahnen und Kindern in der Schuld befinde? Nein! auf der Schuld-Ebene ist mir mir ebenso wenig nicht gut Kirschenessen, wie auf der Pflicht- und Moral-Ebene. Da herrscht, ja herrscht mir ein zu dichtes Gedränge – der Emotionalisierbaren. Ich bezahle hier mir meinem Leben nicht das Alte, ja, ich bezahle mit meinem Leben gar nix. Das Leben hat in mich eingezahlt – das ist meine Wahrheit. Ob das, was ich daraus mache, meine Sache ist? Das bestreite ich. Es ist lediglich meine Sache, was ich zulasse, dass DAS Leben mit mir macht; was ich ermögliche von dem, was nötig ist. Mehr nicht – und Punkt.

    Gestern als wir Vogelfutter beschafften, sagte ich zum Chef der Mühle:
    Es ist so wichtig, dass die Vögel für unsere Kinder singen. Und insofern ist die Existenz eines Vogels nicht weniger wichtig, als die eines Kindes.

    Danke, Michael.

    Wolfgang

  21. März 2, 2014 um 10:10 pm

    Wie gesagt, kann man verschiedener Meinung sein, das ist nicht mein Problem, denn alle Auffassungen sind unsere eigenen, subjektiv. Wir vergessen nur zu leicht, wir sind davon betroffen, so oder so. „… als sie mich abholten, war keiner mehr da, der protestieren konnte…“ Es ist zwar schön der Natur zu lauschen, ich kenn das selbst als Försters Sohn nur zu gut. Ob es was nützt, sich deshalb aus den Geschehnissen herauszuhalten, steht auf einen anderen Blatt. Wir sind Menschen einer Gemeinschaft. Es steht mir nicht an, darüber zu urteilen, nur es ist mein Weg, meine Position deutlich auszusprechen. Wir sind sicherlich nicht für die Taten verantwortlich, die unsere Ahnen begangen haben. Aber sich dahinter verstecken, ist eine andere Wahrheit und die erlebe ich gerade sehr oft. Wir sind aber gerade dabei, Gleiches zu begünstigen. Und da stellt sich für mich persönlich schon die Frage nach der Verantwortung fürs eigen Tun. No pasaran, salute com Mike

  22. März 10, 2014 um 4:14 pm

    Hier gibt es noch eine lange Sammlung interessanter Artikel rund um das Ukraine-Machenschaften:

    “Wir haben die Probleme im Griff, die wir selber geschaffen haben…”

  23. März 10, 2014 um 6:32 pm

    Und auch Dirk Müller versteht die Welt nicht mehr, was die Kriegstreiberei unserer Medien und Poltiker angeht:

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