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Nahtoderfahrungen, ein Raum von Licht und Schatten

Die Allegorie auf den Tod des Dauphins stellt dar, was ein Sterbender in einer Totenbett-Vision sehen könnte

Die Allegorie auf den Tod des Dauphins stellt dar, was ein Sterbender in einer Totenbett-Vision sehen könnte (Wikipedia)

Nahtod-Erfahrungen wurden den siebziger Jahren als Erlebnisse von Menschen bekannt, die an der Schwelle des Todes gestanden haben. Untersuchungen belegen aber, dass vergleichbare Begebenheiten zu allen Zeiten und kulturübergreifend berichtet wurden. Sie haben in der Geschichte der alten Kulturen eine deutliche Spur hinterlassen.

Der amerikanische Arzt Raymond A. Moody veröffentlichte 1975 das Buch Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung, in dem er über die merkwürdigen Begebenheiten berichtet, die damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.

Aber seit ca. 25 Jahren hört man nur noch in spirituellen und esoterischen Kreisen von solchen Erlebnissen, da die Menschen sich nicht mehr dazu äußern. Das begann gezielt mit der Meinungsmanipulation über die Existenz der Seele, wo ein Arzt den Ausspruch machte, er habe schon viele Menschen aufgeschnitten, aber noch keine Seele gefunden! Ein Elektriker, der sich der Existenz seiner Seele bewusst war, konterte, er habe auch schon viele Meter Kabel aufgeschnitten und keinen Strom gefunden.

Nun, die Mittel der Manipulation laufen oft sehr subtil ab, aber es ist inzwischen wirklich so, dass Menschen für verrückt gehalten werden oder zumeist belächelt, wenn sie über solch ein Erlebnis sprechen. Viele belastet diese Situation und sie findet man dann in esoterischen Kreisen wieder, weil sie dort darüber reden können. Andere versuchen in dem eigenen Umfeld darüber zu reden und werden oft auch verbal angegriffen und ziehen sich dann mit dieser Belastung ganz zurück oder setzen eine Maske auf.
Da stellte sich mir nach eigenen Erfahrungen dieser Art die Frage:

WEM NUTZT ES?

Diese Frage stelle ich immer, wenn ich Ursache und Wirkung zu ergründen versuche. Für mich steht fest, es ist weder von den großen Religionen, noch von den Eliten gewollt, das sich das Wissen um solche Erlebnisse verbreitet und ich bin der Meinung, den Grund dafür zu erahnen.

Wenn es Nah – Tod – Erlebnisse gibt, bestätigen diese die Reinkarnationstheorie!

Das bedeutet, dass die Menschen sich bewusst wären, dass sie möglicherweise wieder dahin zurückkehren, auf die Erde, welche sie im vorherigen Leben mit zerstört haben oder die Zerstörung tatenlos geschehen ließen.

Kann die Elite das brauchen?

Nun zurück zum eigentlichen Thema und ein paar Zitaten dazu:

Wir sind ein einziges Mal geboren; zweimal geboren zu
werden, ist nicht möglich; eine ganze Ewigkeit hindurch
werden wir nicht mehr sein dürfen.
Epikur

Und wie dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu
sterben, und dann das Gericht folgt, so wurde auch
Christus ein einziges Mal geopfert …
Hebr 9,27 f

Geboren werden, sterben, wiedergeboren werden und
immer fortschreiten: das ist das Gesetz.
Grabinschrift Allan Kardecs

Während der Entbindung meiner Tochter war ich an einem EKG-Gerät angeschlossen. Plötzlich hörte ich einen langen Dauerton und ich hörte die Hebamme rufen: `Herzstillstand!´ Ich fühlte, wie ich ausmeinem Körper austrat und an der Seite des Bettes hinabglitt, bis ich am Boden ankam. Und von da an stieg ich ganz langsam in die Höhe. Während des Emporsteigens sah ich immer mehr Ärzte ins Zimmer gelaufen kommen, es müssen wohl etwa ein halbes Dutzend gewesen sein!  Von da oben sah ich zu, wie man sich um mich bemühte, mir eine Herzspritze gab und hörte auch, was die Ärzte sprachen. Klar und deutlich bot sich mir mein Körper dar, wie er da unten ausgestreckt auf dem Bett lag, um das sie alle herumstanden.

Meine letzte Erinnerung ist die größte und wichtigste. Ich war an einem Ort, an dem alles um mich herum Licht war – so etwas wie Wolken und dennoch keine Wolken wie man sie von einem Flugzeug aus sieht. Ein Lichtwesen, eher eine Gegenwart als jemand sichtbarer, ein Licht in all dem Licht. Ich erkannte sofort, dass dieses Wesen durch mich hindurch sehen konnte und auch wusste, was im Kreissaal geschah. Zwischen uns fühlte ich nun eine starke gegenseitige Liebe ohne Worte. Ich wusste ohne jeden Zweifel, dass, was immer es in mir sehen würde, es mich verstehen, annehmen und lieben würde.

Und hier noch  Buchtipp:

Erkenntnisse jenseits der Bibel: Die menschliche Existenz aus der Sicht Gottes von Gerhard Vester und Ring, Kenneth. Den Tod erfahren – das Leben gewinnen: Erkenntnisse und Erfahrungen von Menschen, die an der Schwelle zum Tod gestanden und überlebt haben..

Am letzten Montag war das Thema Nahtoderfahrung in der Sendung Heißer Hocker (Musik zu Beginn bitte abwarten):

von Petra Mensch, einer lieben Bekannten

Kategorien:Erkenntnis, Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. tulacelinastonebridge
    Dezember 17, 2014 um 9:46 am

    Guten Morgen und Danke Martin, das ganze Thema…Nahtoderlebnis, Leben nach dem Tod, Bardo-Zustand usw… sollte ein Hauptfach in der Schule sein.

    Die Menschheit würde schlagartig eine andere Richtung einschlagen. Wird schon noch kommen. 🙂

    • Dezember 17, 2014 um 10:45 pm

      Es scheint ja an Wissen nicht wirklich etwas verloren zu gehen. Es war nur „vergessen“, verdrängt(?), oder seitens der Christlichen Kirche fast ausradiert worden …

  2. Dezember 17, 2014 um 11:38 pm

    Nah-Tod-Erlebnis, genau, der ist näher als man denkt lach

    Wird aber ne Weile dauern, soll ja ein Erlebnis werden 😉

    Da helfen auch keine Psalme, Demenz oder Kräutersalben. Wird gaaaaaaaaanz real und wie gesagt ein ER-lebnis sondergleichen, das volle Programm.

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