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Von Vögeln und flotten Bienen

Here we find ourselves, suddenly, not in a critical speculation, but in a holy place, and should go very warily and reverently.
We stand before the secret of the world, there where Being passes into Appearance,
and Unity into Variety.
Ralph Waldo Emerson

Dass jede Lebensform, egal, wie ausgeprägt sie ihr Wesen zum Ausdruck bringt, eine dynamische und dynamisierende Bildvokabel der realen Bildersprache ist, davon dürften zwei interessante Bücher erzählen, die in Kürze auf den Markt kommen … und mich wieder einmal fanden, während ich auf der Suche nach etwas ganz Anderem war:

         

Bienendemokratie: Wie Bienen kollektiv entscheiden und was wir davon lernen können

… “Die Bienenkönigin ist keine absolute Herrscherin. Im Gegenteil: Bienen entscheiden alle gemeinsam als Schwarm, sie erforschen kollektiv einen Sachverhalt und debattieren lebhaft, um letztlich einen Konsens zu finden.“ …

Ornis – Das Leben der Vögel

… “Denn die Vögel zeigen mit ihren Vorkommen, ihrer Häufigkeit und Änderungen in ihren Verbreitungsmustern höchst zuverlässig an, was in unserer Umwelt geschieht.“ …

Ganz allgemein auf das Leben bezogen lässt sich sagen, dass das Leben durch seine Diversität und deren Verteilung auf der Bühne des Lebens den Stand und die Dynamik der HARMONIE des GANZEN zum Ausdruck bringt, realisiert der Mensch doch vermehrt seinen Wunsch nach Standhaftigkeit, Verfestigung und Dauerhaftigkeit, während die natürliche Ordnung entsprechend für Veränderungen, Vergänglichkeit und Wandel sorgen muss, was letztendlich durch immer mehr Anpassungsprozesse deutlich wird, nicht nur im Kleinen, wie im Fall moderner Büroräume an anderer Stelle offensichtlich wurde, sondern auch im größeren Maßstab, wie es die Pflanzenwelt oder aber die Welt der Vögel und Insekten zur Schau stellt. Wohl dem, der diese Form der realen Bildersprache versteht.
Entsprechendes Unverständnis zeigt sich dabei deutlich in jener Spezies, die Sprachen aufwendig zu konservieren versucht, deren Sprachanwender aber dem Fortschritt dieser Spezies bereits zum Opfer gefallen sind. Selbige Spezies züchtet auch isoliert Lebensformen, um sie wieder inmitten der natürlichen Ordnung anzusiedeln, nachdem diese Spezies das Wesen der Lebensformen im Namen des Fortschritts nahezu ausgerottet hat. Zudem ersinnt diese Spezies Mittel und (Trampel)Pfade, um Organe der eigenen Spezies durch Organe ihresgleichen zu ersetzen, damit Einzelne der eigenen Spezies an der gewohnten Dauer fortschrittlichen Lebens weiter teilhaben können, der Dynamik des Lebens als Ganzes zum Trotz … und von immer mehr energetischen Verwerfungen begleitet, als die Dynamik von Natur aus bedarf, was den Unterschied zwischen Wiegen und Gräbern weiter verdeutlicht.

Natürlich ist dieses Verhalten besagter Spezies in der realisierten, und damit in der möglich gewordenen Form, notwendig, ist der Geist des technologischen Fortschritts doch ganz anders geartet, als wir Menschen, besagte Spezies, es uns bewusst machen, dem Fortschritt so jenen Raum ermöglichend, in dem er expandieren kann, und zwar gemäß seines energetischen Imperativs: Hilf einem Einzelnen so weit wie möglich und schwäche so notwendigerweise Alle.
Diese Entwicklung zum Wohle Einzelner, zwecks Robustheitsstärkung, auf Kosten der Spezies als Ganzes, zwecks Bewusstwerdung der Fragilitätszunahme, ist nichts anderes, als die bereits mehrfach erwähnte Problematisierung des einen PROBLEMS … Wilbers Atman-Projekt, an dem immer mehr Atmänner teilhaben und auch immer mehr Frauen Gefallen finden. Paradox, oder vielmehr als Ironie des Schicksals, mag dabei erscheinen, dass die Bewusstwerdung bereits Einzelnen widerfährt, während immer mehr, um nicht zu sagen fast Alle, immer unbewusster werdend nach Robustheit verlangen.

HARMONIE bezieht sich immer auf das GANZE, Harmonie dagegen einzig auf menschliche Erwartungen, in Folge von Gewohnheiten.
Somit zeichnet sich HARMONIE dadurch aus, dass etwas Unvorhergesehenes, Ungeplantes in Erscheinung tritt und bestehen bleibt, und somit von Antifragilität im Sinne einer Notwendigkeit zeugt, deren Realisation schließlich möglich wurde. Je länger diese Erscheinung bestehen bleibt, desto notwendiger wurde sie für das GANZE.
Harmonie dagegen ist die von Menschen geplante Realisierung, aus der Notwendigkeit der Menschen heraus und deren Möglichkeiten es umzusetzen. Das aber verlangt Robustheit und bedarf umso mehr Aufwand und Energie, je länger diese Harmonie bestehen bleiben soll. Unsere Gesetze und unser Errichten von Grenzen fällt damit eindeutig in diesen Bereich … mit allen daraus hervorgehenden, reaktiven Folgen … und allen Herausforderungen für die HARMONIE. Schließlich singen Vögel im auffallend bunten Federkleid nicht lauthals, um der Harmonie zu fröhnen, sondern einzig um die HARMONIE zu wahren.
Man sagt der natürlichen Ordnung nach, ihr ginge es primär ums Überleben und Fortpflanzen, während es uns Menschen mehr und mehr ums Erleben und Umpflanzen geht. Dass in der natürlichen Ordnung somit Wurzeln anders geartet sind und so Geschöpfe daraus hervorgehen können, die einzig die HARMONIE im Sinn haben, weil sie der Sinn der HARMONIE sind, verwundert nicht. Wir Menschen aber kappen Wurzeln und tun für unser Harmonieverlangen viel … vieles, was nicht im Sinne der HARMONIE ist, aber dahingehend wieder Sinn macht, weil die natürliche Ordnung dadurch immer sinnvoller wird, dessen sich besagte einzelne Menschen bewusst(er) werden. Werden so Helden geboren und aus einem Atman-Projekt ein Batman-Projekt, gemäß dem Spruch “Wer A sagt, muss auch B sagen !“, in Begleitung des treuen Robins, welcher im Englischen mit “Rotkelchen“ übersetzt werden kann und so die natürliche Ordnung verkörpert ? Ja, diese Bildersprache …

Unterstützt werden sämtliche Atman-Projekte durch den technologischen Imperativ, als Ersatz für unser Missverständnis der HARMONIE, durch die Verbannung der natürlichen Ordnung aus dem direkten Umfeld des Menschen, durch uns Menschen selbst, sozusagen als reaktive Rekursion, was zur Fragmentierung des PROBLEMS und zur Ausdifferenzierung von Möglichkeiten führt. So verstehen wir immer weniger als Spezies, welche Informationen uns die Gemeinschaft der natürlichen Ordnung unentwegt zukommen lässt, sei es in belaubter, gefiederter, oder emsiger Art und Weise, oder still, heimlichtuerisch anmutend, in einzel(l)ner Form, ganz zu schweigen von jener jenseits des Irdischen.
Um dieses Missverständnis auf die höchstmögliche Spitze zu treiben, welche den Turm krönen wird, den wir Menschen der Moderne mit all unserem vermeintlichen Wissen errichten, verstehen wir selbst unser inneres Wesen immer weniger, welches durch unseren Körper zu uns spricht, deutlich und unmittelbar zum Ausdruck bringend, was mit Worten nicht erfasst werden kann. So bezeugen sogenannte Autoimmunprozesse die Vergesellschaftung des Körpers, den Verlust der Zellgemeinschaft(en) … und das (Miss)Empfinden, dass des Körpers Wesen im Laufe des technologischen Fortschritts immer unwesentlicher für ein Leben in Harmonie sei. Dass dem eben nicht so ist, davon erzählen all die Wesen, welche die natürliche Ordnung, in für uns wahrnehmbarer Form und Gestalt(ung), verkörpern. Diese Gemeinschaften bezeugen die, schon einmal, erwähnte wesentliche Eigenschaft von Gemeinschaften:

In a community every member remembers every other member.

Woraus hervorgeht, warum Gemeinschaften nicht über eine bestimmte Größe an gemeinsam Teilhabenden hinauswachsen können. Und natürlich muss jetzt die Frage aufkommen, ob das somit unser wahres Schicksal ist ? Kann der Mensch erst wieder im Sinne des GANZEN agieren, wenn er nicht einzig den Imperativ des Fortschritts verfolgt und nur in überschaubaren Gemeinschaften sein Dasein, zum Wohle möglichst Vieler, fristet ? Back to the roots ? Zurück auf die Bäume ? Raus aus den Städten ? Zurück aufs Land ?
Keineswegs, denn diese Art von Denkstruktur beherbergt alle bisherigen 13,7 Mrd. Jahre währenden Strukturen, allerdings im linearen Rückwärtsgang angewandt, doch greift diese Denkstruktur keineswegs das auf, was Einzelne schon, wesensbedingt, fühlen, nämlich, das Herausbilden notwendig werdender, noch unmöglich scheinender, Möglichkeiten, die pandemisch unsere gesamte Spezies nach und nach erfassen werden, und auch an andere Spezies übermittelt werden, nachdem wir die Spitze unseres Turmes endlich erreicht haben werden, lässt uns doch der Ausblick von dort oben bewusst werden, welche Sprache der Wind wirklich spricht, den die Vögel und die Bienen nutzen, um uns zu informieren … und was es mit der Gemeinschaft des Lebens wirklich auf sich hat … jenseits bisheriger Denkstrukturen, vor allem aber auch jenseits bisher für möglich gehaltener Verkörperungen bzw. Bewusstwerdungen, bisheriger Todesängste inklusive !

… denn in der Evolution geht es nicht um das Überleben der besten Individuen, es geht um die Auswirkungen der Art als Ganzes.
Bruce Lipton

It is no longer enough to see as a man sees – even to the ends of the universe.
Loren Eiseley

… the universe is a concept we use to present everything that is theoretically possible in experience in space and time.
Robert Lanza

Gruß Guido
http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. Gerd Zimmermann
    Februar 14, 2014 um 8:19 am

    NICHTS
    AMEISENSTAAT
    ALLEM
    BIENENVOLK
    MOEGLICHKEITEN
    FORELLENTURBINE
    POTENTIAL
    FISCHSCHWARM

    Nun muesste der Lehrer seine Brille anheben und sagen aufgepasst.

  2. Februar 14, 2014 um 9:12 am

    Auf meiner Zugrückfahrt gestern sah ich diesen Film:
    THE SECRET – Elite Wissenschaftler bestätigen: Wir leben in einer Matrix

    Wenn unsere Wirklich wirklich nur gedacht wäre, dann wird Dein Modell der Bildersprache noch interessanter …

    Zwischendruch traf ich einen Menschen, der mit versicherte, dass wir reinkarnieren und viele Leben in uns tragen, in denen wir Traumatisierungen erlebt hätten, und es daher schwierig wäre, ein solches nur mit Blick auf das aktuelle Leben zu lösen.

    • Februar 14, 2014 um 10:19 am

      Ist freilich schwierig, die Lösung von Traumata. Nur irgendwo sollte man ja nun mal beginnen und das geht am besten im aktuellen Leben. Je weiter wir uns durchwühlen umso eher rücken auch andere Inkarnationen in den Fokus, sofern sie mit dem an die wahrnehmbare Oberfläche tretendem Trauma in Verbindung stehen.
      Schönen Tag
      Martina

      • federleichtes
        Februar 14, 2014 um 1:11 pm

        Weißt Du noch, als sich der Fokus auf die Verbindung von Soma und Psyche richtete – da begann eine neue Zeit der BETRACHTUNG, und folgend eine neue Zeit der Entwicklung neuer Heilungsansätze. Aber es begann auch eine Zeit neuen Verstehens.
        Indem wir das Trauma aus der Umklammerung der Betrachtung, es handele sich dabei um ein Ereignis-Phänomen, heraus lösten und ihm eine gewissermaßen kosmische Bedeutung (Feindseligkeit) gaben, stehen wir nun in der Zeit, das Wesen des Trauma zu verstehen.

        Gott sei dank, gibt es hier bei uns keine Konkurrenz im Sinne egozentrisch fixierten Erfolgsstrebens – aus meiner Sicht ein erheblicher Bewusstseinssprung, zu FÜHLEN, dass EIN globales Problem nur von vielen und starken Schultern gemeinsam tragbar wird.

        Martins Bericht macht deutlich, dass sich das Bewusstsein über das Trauma ausbreitet. Es ist nicht zu verhindern, weil die Entwicklung von Bewusstsein final gerichtet ist. Bewusstsein wird auch zunehmend über den „therapeutischen“ Umgang mit DEM Trauma entstehen. Nur nicht von gleich auf jetzt, weil wir unsere alten Denkstrukuren wandeln, auf neue FAKTEN ausrichten müssen. Und wir werden die Zeit erleben, wo sich die freundschaftliche Begleitung von Menschen als primär herausstellt und die individuelle Betrachtung von Problemen in den Hintergrund rückt.

        Feindseligkeit ist ein allgemeines Problem. Aus Weiß wurde Schwarz, und aus Schwarz wurden die Grundfarben Gelb, Rot und Blau, und daraus entstanden alle Nunancierungen der Feindseligkeit. Gleichwohl bleibt die Grundfarbe Schwarz erhalten. Und wenn wir mal verstanden haben, WIE aus dem Weiß ein Schwarz wurde, können wir dem Feindseligen noch bewusster begegnen.

        Es gibt hier über das Trauma noch Vieles zu sprechen, und wir tun es ja – eben um das Neue immer selbst-verständlicher werden zu lassen. WERDEN. Wer sich im Verlauf der Schöpfungsgeschichte auf ein Podest stellte, verstand jedenfalls nicht, welche Rolle er spielte: Anschauungs-OBJEKT. Wer das Glück hatte, wodurch auch immer begründet, weniger als andere Menschen traumatisiert zu sein – und sein Glück versteht, prügelt nicht destruktiv auf Andere ein, sondern stellt sich konstruktiv an deren Seite. So war es immer, und so wird es auch bleiben: Liebe ist die unbeugsame Kraft. Der Funken, der in Menschen IST, und in Unwesen nicht.

        Allen einen guten Tag.

        Wolfgang

        • maretina
          Februar 14, 2014 um 2:10 pm

          Lieber Wolfgang, das widerspricht sich doch alles nicht. Weißt du noch wie wir Mathias erklärten, dass ein Trauma das nächste im Gefolge hat? Und ja es entsteht ein Bewusstsein über die Feindseligkeit, aber eben auch nur Stück für Stück.
          Arbeit für eine unendlich lange Abfolge von Endlichkeiten.
          Schönen Tag wünsche ich Euch
          Martina

  3. Februar 14, 2014 um 10:49 am

    Danke für das Video, Martin. Mich störte der Anfang und das Ende. Die Aussage, dass es wissenschaftlich beweisbar sei, dient in meinen Augen immer irgendwie der Rechtfertigung und der Erhöhung von Glaubwürdigkeit. Wenn es wissenschaftlich beweisbar ist, dann entspricht es eher menschlichen Erwartungen und Gewohnheiten, als dass es sich in das Bild des GANZEN nahtlos einfügen ließe. Ermöglicht dagegen eine Antithese, sprich, gegenläufig zur These des Mainstreams, die Verschmelzung beider Sichtweisen, dann “erhöht“ sich der Kohärenzgrad und damit die Stimmigkeit bezüglich des GANZEN. Es ist eher eine Frage des Gefühls, als der Beweisbarkeit. Dass die Realität die Sprache des Gesamtbewusstseins allen verkörperten Lebens ist, liegt für mich auf der Hand, aber jenseits der Beweisbarkeit, es sei denn die Realität selbst genügt als Beweis 😉 .

    Sprache schafft ein Bewusstwerden der Möglichkeiten der Sprache innerhalb der Rahmenbedingungen der Sprache und der Notwendigkeit dessen, was ausgedrückt werden soll. Nichts anderes geschieht fortwährend IN der Realität MIT der Realität DURCH die Realität.

    Ich hoffe das Veröffentlichen zweier Texte hintereinander geht in Ordnung, nicht, dass Du denkst ich wollte Deinen Blog kapern …

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Guido

  4. Gerd Zimmermann
    Februar 14, 2014 um 6:28 pm

    Danke, und alles Liebe, und bester Freund und schoenstes Wochenende.

    Wie nahe sind wir dran.

    So nahe wie am Bewusstsein.

    Bewusstsein, Du bist einzig das denkt, denke allein weiter.

  5. federleichtes
    Februar 14, 2014 um 7:33 pm

    „Lieber Wolfgang, das widerspricht sich doch alles nicht.“

    Ich werde mich hüten, Dir zu widersprechen. Allerdings beabsichtige ich vorerst nicht, über meine Ansichten zu schweigen.

    „Weißt du noch wie wir Mathias erklärten, dass ein Trauma das nächste im Gefolge hat?“

    Wir sprachen, ich jedenfalls, von der Auflösung BIOGRAFISCHER Traumata auf KONVENTIONELLE Weise.

    „Und ja es entsteht ein Bewusstsein über die Feindseligkeit, aber eben auch nur Stück für Stück.“

    Bewusstsein über DIE Feindseligkeit entsteht durch Bewusstsein über die EIGENE Feindseligkeit und die ALLGEMEINE Feindseligkeit. Wie ich bereits anmerkte, sind wir bislang nicht oder nur ungenügend in der Lage, ‚Feindseligkeit als Phänomen‘ auch zu denken. Denken ist ja Instrument der Feindseligkeit. Oder hattest Du noch keine „bösen“ Gedanken? Ich schon!

    „Arbeit für eine unendlich lange Abfolge von Endlichkeiten.“

    Über das kleine Wörtchen ‚unendlich‘ bin ich nicht erfreut. Es ist nicht nur falsch, laufende Prozesse so zu klassifizieren, sondern bremst auch den JEDERZEIT-MÖGLICHEN Erfolg aus. Denke bitte einfach mal an das Prinzip der Sofortheilung.

    Menschen sind eine sehr besondere Spezies. Dies zu reduzieren auf anatomische Eigenschaften ist zu kurz gegriffen. Anders rum wird ein Schuh daraus:
    Weil der Mensch für das Leben außerordentliche Probleme zu lösen hat, braucht er auch eine entsprechende körperliche Ausstattung. Die Bienen und die Vögel haben die genau richtige Ausstattung für ihren Job, und wir haben eine für unseren Job. Der im Wesentlichen daraus besteht, mit spezieller und allgemeiner Feindseligkeit umzugehen.

    Dir einen guten Abend.
    Wolfgang

    • maretina
      Februar 14, 2014 um 8:26 pm

      Lieber Wolfgang, danke. Du machst mich aufmerksam auf meine Ungenauigkeiten aus denen sich evtl. neue Feindseligkeit entwickeln könnte. (Klarheit im Ausdruck; hat schon seinen Grund warum ich das immer wieder thematisieren muss!)
      Ich bewegte mich, bei dem was ich oben schrieb, nur auf der Ebene biografischer Traumata. Einmal mit ihrer Auflösung begonnen ist kein Ende abzusehen. Und man sieht sich mit der eigenen Feindseligkeit konfrontiert, ohne jede Frage. Erfolg stellt sich insofern ein als, verglichen mit dem Ausgangszustand, die Auflösung von Traumata immer schneller und leichter vor sich geht, so Mensch denn dran bleibt. Das hat dann auch eine gewisse „Federleichtigkeit“ zur Folge. Ich seh und fühl das als Erfolg.
      Die kollektiven Traumata zu erkennen und zu lösen, bedarf dem Erkennen und lösen auf der persönlichen Ebene. So dass sich jeder individuell zu den kollektiven Themen, die es massenhaft gibt, vorarbeitet. Nicht zu übersehen sind natürlich auch die kollektiven Themen, die auf die persönlichen Themen einwirken, was die Regel ist. Alles greift ineinander. Das zu entwirren, um zur Klarheit zu finden, kann eine Lebensaufgabe sein.

      Du meinst ja, dass jedes Thema, das Mensch irgendwie berührt auch was mit ihm zu tun hat.
      Es ist die Frage ob dem so ist. Und es lässt sich erfragen. Wir kennen oder haben vom Phänomen der Massenpsychologie gehört. Zu hinterfragen ob (einzelne)kollektive Themen wirklich für den Einzelnen hier und jetzt relevant sind wäre ein weiteres Thema. Kann neuenTraumata auch vorbeugen.

      Wünsche Euch auch einen schönen Abend
      Martina

      • federleichtes
        Februar 14, 2014 um 8:52 pm

        War klar, dass Du meine Antwort verstehen konntest. Es ging dabei nur um die Systematik, und die zu verstehen ist nicht wie ein Ei abpellen.
        Keinesfalls dürfen wir uns im Lermprozess als ungenügend empfinden!!!
        Kleiner Witz. Ich war mir sicher, beim ersten Lesen Deines Kommentars das Wort ‚Stochern‘ gesehen zu haben. War wohl nix – es war eine freie Asoziation. Denn genau das dachte ich, wie lange ich in Informationen herum gestochert habe, bis ich zu dem Roten Faden in meinem Leben auch den Roten Faden des Lebens entdeckte.

        Feindseligkeit begegnet mir täglich. Im Außen wie im Innen. Im Außen kann ich schon länger gut damit umgehen, im Innen bin ich mit großer Aufmerksamkeit am Ball – die Phasen des energetischen Blockierens werden immer kürzer. Und WÄHREND des Schimpfens kann ich bereits lachen; grandios irgendwie – man gönnt sich ja sonst nix.

        Über das kollektive Traum braucht es nach meinem Gefühl noch mehr Aufklärung.

        Was das Trauma auf der archaischen Ebene betrifft, handelt es sich um generelle Feindseligkeiten, gegen die Verschiedenheit der Geschlechter, die Verschiedenheit der Rassen und die sozialen Verschiedenheiten (Herrscher, Arschkriecher und Sklaven). Schaust Du in die Welt – klar, die alten Informationen werden weiter belebt. Und sie sind nicht alleine damit zu entschärfen, wenn wir ‚alle Menschen sind Eins, oder Brüder, oder gleich‘ daherbeten.

        Die De-Aktivierung feindseliger Informationen verlangt das Leben von uns. Es (ES) gibt uns einige Hilfen, und wir werden sie annehmen, wenn’s so weit ist. Wer bis dahin etwas tun möchte, sollte es primär für sich tun.

        Auch für Dich einen guten Abend.

        Wolfgang

        • maretina
          Februar 14, 2014 um 9:10 pm

          Ich hatte vorhin ein Erfolgserlebnis der besonderen Art. War behilflich bei der Auflösung eines Trauma, ich denk wir haben die Nuss geknackt. Ging mir noch nie so leicht von der Hand.
          Das ist j a das Schöne, in dem Moment in dem ich mich auf den Vorgang (Frage – Antwort) ohne Erwartung einlasse, mich ins System begebe mit dem Hilfesuchenden, wird es (fast) zum Selbstläufer und hilft auch mir, hat jedenfalls immer auch was mit mir zu tun.
          Danke Dir
          Martina

    • Februar 15, 2014 um 12:20 am

      Unendlich bedeutet ja nicht ewig, niemals endend, sondern vielmehr, dass Zeit unnötig ist, weil keinerlei Möglichkeit besteht sie auf irgendetwas anzuwenden. Was wären wir Menschen ohne Zeit ? Viel weiter !

      Gruß Guido

      • federleichtes
        Februar 15, 2014 um 2:04 am

        Aha, nun weiß ich den Unterschied auch.

        Sag mal bitte, wie stellst Du Dir das Prinzip von Existenz vor, ich meine, welche Bedingungen für Existenz erfüllt sein müssen?

        Ganz davon abgesehen ist es NIEMALS klug, sich in der Arbeit mit Menschen zeitliche Beschränkungen, künstliche Vorbehalte zu setzen. Ja, ist ein altes Dilemma. Denk mal an eine Blume – wenn sie blühen kann, tut sie’s. Nicht alle Vogel-Männer finden eine Vogel-Frau, aber glaube nicht, sie würden daran zweifeln – denn sie singen, genau wie die anderen.

        Einige unserer Kommentatoren verfügen über eine besondere Eigenschaft. Sie glauben an sich. Manchmal vergessen sie das einfach. Zum Beispiel wenn sich die Bedingungen ihrer Existenz zugleich an mehreren Stellen bedrohlich verengen. Klar, gell, Verengung ist Blockade, und Emotion – und mit Emotion bewegste nix, außer eigene Schatten. Es generiert auch das Gegenstück zu Verengung, die Verlorenheit in grenzenlosen Weiten.

        Was wären wir Wesen ohne Zeit?
        Langweiler? So weit sollte es nicht kommen. Zu mehr reicht meine Fantasie derzeit nicht.

        Gruß
        Wolfgang

        • Februar 15, 2014 um 1:44 pm

          Entwickelt sich Langeweile nicht eher dort, wo zu viel Zeit vorhanden ist und deutet zu viel Zeit zu haben nicht darauf hin, dass was erwartet wird auch geschehen wird. Langeweile kann eigentlich nur in Gewohntem aufkommen. Je langweiliger empfunden, desto gerade der Weg, der genommen wird.

          “Denk mal an eine Blume – wenn sie blühen kann, tut sie’s.“

          So ist die natürliche Ordnung, immer unmittelbar und somit ausdrückend, was direkt möglich wird und notwendig ist. Ganz anders wir Menschen, wir schieben auf die lange Bank, die länger wird, weil immer mehr geschoben wird, mittels Regulationen und 1000 anderen Werkzeugen der Ordnung, um der reaktiven Unordnung zwar unmittelbar Herr zu werden, ABER NICHT, um die reaktive Unordnung unmittelbar und direkt in aktive Ordnung zu überführen, wie es die natürliche Ordnung macht. So ist das Leben als Ganzes IMMER als reaktive Ordnung zugegen, aber auf verschiedenen Wegen. DAS ist der wesentliche Unterschied zwischen der natürlichen Ordnung und der Menschen, die mit ihrer Form der Ordnung Künstliches hervorbringen, wodurch reaktive Unordnung nur konserviert und angesammelt wird … aber nicht aus der Welt geschaffen wird !

          Natürliche Ordnung ist reaktive Orndnung, die Unordnung in Kohärenz mit dem GANZEN überführt.
          Künstliche Ordnung ist reaktive Ordnung, die Unordnung ansammelt und den Verlust von Kohärenz forciert.

          Gruß Guido

  6. federleichtes
    Februar 14, 2014 um 9:18 pm

    @ Martina
    WAU!!!

    „Das ist ja das Schöne, in dem Moment in dem ich mich auf den Vorgang (Frage – Antwort) ohne Erwartung einlasse, …“

    Ja, ein Erfolgsgarant.

    Im Bewusstsein, dass das Trauma ein allgemeines Phänomen ist, sondern auch eine allgemeine Bedeutung hat, lässt sich das Trauma in Persönlichkeiten viel leichter ansprechen. Es ist keine Krankheit, es ist kein persönliches Versagen mit ihm verbunden – es geht von alleine, wenn es nicht mehr gebraucht wird.

    Herzlichen Glückwunsch!
    Das hätte ich vor drei Tagen auch schon aussprechen können – nur, hättest Du mir dann „geglaubt“?

    Wolfgang
    dankt Dir.

    • maretina
      Februar 14, 2014 um 10:14 pm

      Nee, hätte ich wohl nicht. Mein Ego hätte rumgezappelt und sich gefürchtet, weil es das ja alles gar nicht kann, wie es glaubt, ja eben 😉
      Nun aber ein schönes Nächtle für Dich
      Martina

      • federleichtes
        Februar 14, 2014 um 10:36 pm

        Frauen (das Weibliche) verarbeiten das archaisch-kollketive Trauma anders als Männer (das Männliche) Sie haben Feindseligkeit eher im Innen aufzulösen, während Männer einfach im Winter nach Stalingrad laufen. Frauen, ist meine Erfahrung, haben es schwerer, in einer gefühlsfeindlichen Geist-Welt in Bewegung zu kommen. Aber wenn sie mal den Sprung über diesen gewaltigen Schatten schafften, geht’s auch gleich richtig los.
        Natürlich geht’s auch um die Rolle Frau, geben, geben, geben, nichts behalten. Dass da das Ego den Bach runter geht, klar. Aber ohne Ego geht’s eben nicht. Du weißt das genau, weil erfahren. Ego muss die Brücke bauen zum Gefühl, ihm die Sicherheit seines Existierens bringen.

        Ja, Nächtle, ein paar Kleinigkeiten gilt es vorher zu erledigen. Ich schicke nachher mal ein paar Bilder.

        Wolfgang

        Eins mal gleich – Hauhechel-Bläulinge bei der Paarung und der Nebenbuhler, hatte keine Chance.

  7. federleichtes
    Februar 15, 2014 um 2:16 pm

    @ Guido
    „So ist die natürliche Ordnung, immer unmittelbar und somit ausdrückend, was direkt möglich wird und notwendig ist.“

    Nun wird man – menschlicherseits – einer Blume kein Bewusstsein über ihr Tätgwerden zuschreiben. Und darf als Naturfreund froh sein, wenn die Existenzberechtigung einer Blume akzeptiert wird – was nicht selbstverständlich ist.
    Ob eine Blume notwendig existiert, fällt fast völlig aus dem Betrachtungs-Rahmen einer Spezies, deren Herkunft ich nicht als Abstieg von Bäumen, sondern als Aufstieg aus nieder(st)en Gefilden vermute.
    Sagte die Blume zum Menschen, dass sie gebraucht würde, erntete sie ein höhnisches Lachen und müsste sich gegebenfalls sofort beweisen lassen, wie un-notwendig sie ist. Natürlich weiß die Blume das besser. Und während der Blumen-Geist aus dem Topf der Ewigkeit als pulsierende (!) Existenz sich schöpfte, schöpft sich der Geist des Menschen aus der Vergänglichkeit; gewissermaßen eine reine Zeiterscheinung. Einer Zeit, die sich ihres Endes bewusst ist?

    Ich arbeite – nach Schließung (für mich definitiv) des Themas Bewusstseinssprung – an einem Nachfolgethema.
    Titel:
    „Das Prinzip der geistigen Führerschaft“.
    Meine Gedanken werden die „Führer“ nicht besonders erfreuen; muss es auch nicht, die erfreuen sich ja selber und gegenseitig.
    Falls Du an einer Mitgestaltung interessiert bist – fühle Dich herzlich eingeladen. Ich schicke Dir am Abend mal den Entwurf.

    Gruß in die Runde.
    Wolfgang

    Man kann der Langeweile entgehen durch das Abreißen des täglich neuen Kalenderblattes.
    Oder beim Beobachten von Bienen:

    • Februar 15, 2014 um 3:15 pm

      “Ob eine Blume notwendig existiert, fällt fast völlig aus dem Betrachtungs-Rahmen einer Spezies, deren Herkunft ich nicht als Abstieg von Bäumen, sondern als Aufstieg aus nieder(st)en Gefilden vermute.“

      Bestünde schon das Bewusstsein, dass alles Leben sprachgewandt durch eine Sprache wandelt und jede Lebensform eine Vokabel des Vokabulars des Lebens als Ganzes ist, würde uns manches verständlicher werden und unsererseits längst Verständnis für die Probleme der ANDEREN sich zeigen … und erst recht Verständnis für die Probleme, die uns selbst betreffen, vorliegen. Doch hieße dass, dem Zenit vorzugreifen, was natürlich unmöglich ist.

      Hermann Hesse sprach aus, was Sache ist:

      Die Sonne spricht zu uns mit Licht,
      mit Duft und Farbe spricht die Blume,
      mit Wolken, Schnee und Regen spricht die Luft.
      Es lebt im Heiligtume der Welt ein unstillbarer Drang,
      der Dinge Stummheit zu durchbrechen,
      in Wort, Gebärde, Farbe, Klang
      des Seins Geheimnis auszusprechen.
      Hier strömt der Künste lichter Quell,
      es ringt nach Wort, nach Offenbarung,
      nach Geist die Welt kündet hell
      aus Menschenlippen ewige Erfahrung.
      Nach Sprache sehnt sich alles Leben,
      in Wort und Zahl, in Farbe, Linie, Ton
      beschwört durch dumpfes Streben
      und baut des Sinnes immer höheren Thron.

      In einer Blume Rot und Blau,
      in eines Dichters Worte wendet
      nach innen sich der Schöpfung Bau,
      der stets beginnt und niemals endet.
      Und wo sich Wort und Ton gesellt,
      wo Lied erklingt, Kunst sich entfaltet,
      wird jedes mal der Sinn der Welt,
      des ganzen Daseins neu gestaltet,
      und jedes Lied und jedes Buch
      und jedes Bild ist ein Enthüllen,
      ein neuer, tausendster Versuch,
      des Lebens Einheit zu erfüllen.
      In diese Einheit einzugehn
      lockt euch die Dichtung, die Musik,
      der Schöpfung Vielfalt zu verstehn
      genügt ein einziger Spiegelblick.
      Was uns verworrenes begegnet,
      wird klar und einfach im Gedicht:
      Die Blume lacht, die Wolke regnet,
      die Welt hat Sinn, das Stumme spricht.

      Gruß Guido

      • federleichtes
        Februar 15, 2014 um 3:31 pm

        Ja, als die Augen hören lernten, als die Ohren sprechen lernten und dem Geist des Sinnlosen sein Wirken verweigerten, begann es zu dämmern. Und was für jeden Horizont gilt, gilt auch hier: Der Zenit kommt, unausweichlich.

        Ja, unser Hermann. Manch eine Blume wächst, weil er den „Stoff“ dafür lieferte.

        Danke!

        Wolfgang

  8. Februar 15, 2014 um 4:24 pm

    Nichts gibt es nicht.

    Nichts ist alles und alles nichts.

    Nichts ist eine Erfindung der begrenzten Logik, des Verstandes, der SELBER ENSTEHEN, WERDEN UND VERSCHWINDEN BEDEUTET. Ein Schein kann Wirklichkeit nicht erfassen, eine Erschaffung den Schöpfer nicht verstehen.

    Wer Wirklichkeit – und also das Alles und auch das „Nichts“ – verstehen will, muss es ERLEBEN. Dies ist möglich nur , wenn der Gedankenautomat, der Verstand zur vollkommenen Ruhe gebracht wird.

    Wirklichkeit wird offensichtlich von selbst ,wenn der Verstand ruht.
    Darum:

    „In der Ruhe liegt die Kraft“.
    Gruß,m.

  9. Gerd Zimmermann
    Februar 15, 2014 um 6:06 pm

    Hermann ist wissend, es herauszulesen ist schwierig.
    Schiller ist besser: Das UNIVERSUM IST EIN GEDANKE GOTTES.

  10. Februar 15, 2014 um 7:26 pm

    Der Mensch macht ordentliche Fortschritte bezüglich der weiteren Problematisierung alltäglich werdender Probleme und eines wesentlichen PROBLEMS … während die natürliche Ordnung dahingehend Fortschritte macht die HARMONIE des Kosmos aufrechtzuerhalten, trotz bzw. AUFGRUND des Fortschritts der Menschen.

    Gruß Guido

  11. Februar 20, 2014 um 12:19 am

    Da bekommen wir noch nicht einmal unsere eigene Spezies in den Griff und maßen uns an den ANDEREN sagen zu müssen, wo es langt geht ?

    http://nautil.us/issue/10/mergers–acquisitions/animals-bow-to-their-mechanical-overlords

    Gruß Guido

  12. Februar 21, 2014 um 8:48 am

    Wer für den wahren “Schaden“ zuständig ist entzieht sich mal wieder dem Konsens, um noch unbewusst bleiben zu lassen, was noch nicht konsenstauglich bewusst werden darf:

    http://www.gold-dna.de/updatesept13.html#up454

    Gruß Guido

  13. Februar 21, 2014 um 6:48 pm

    Ein Schwarm ist eine Metapher für das Gesamtbewusstsein in Kohärenz, dessen “Mitglieder“ einzeln ausschwärmen, um eigene Erfahrungen machen zu können, die, im Zusammenkommen als Schwarm, diesem als Ganzes zugute kommen. Die “Mitglieder“ gehen somit viele verschiedene Pfade, die dem Schwarm als Ganzes vorenthalten bleiben, woraus sich aber der gemeinsame WEG des Schwarms ergibt. Ausschwärmen bedeutet einzelne Erfahrungen für die Gemeinschaft zusammenbringen. Der Mensch macht das im Grunde auch mittels Internet … allerdings nicht für die Gemeinschaft, sondern eher für sich selbst … Dein Blog, Martin, ist diesbezüglich eine der wenigen Ausnahme, verglichen mit all den Einzelkämpfern.
    Der Schwarm folgt dem Plan, der sich aus allen einzelnen Möglichkeiten ergibt, intuitiv, nicht aus Instinkt, denn Instinkt gibt bereits vor, was schon gewesen ist und somit vom Beobachter erwartet wird.

    Gruß Guido

  14. Gerd Zimmermann
    Februar 21, 2014 um 7:13 pm

    Hallo Guido

    Deine Randnotizen und das lesen zwischen den Zeilen will geuebt sein.

    Was will ich sagen, wer sich sucht, wird sich finden.

    Eigentlich schade, dass ich so Wortfaul bin, Das Leben, das Universum und der ganze Rest,
    wer sich nicht dafuer interessiert und Adam Douglas links liegen laesst, hat sicher seine
    Gruende.

    Da ich Angstressistent bin, habe ich mit der Angst so meine Probleme. Angst muss gehegt
    und gepflegt werden, sonst geht SIE ein wie eine Primel.

    Viele Menschen rennen um Wasser, nur um die Primel zu retten. Loeblich. Was ist mit dem
    Rest? Dem Leben, dem Universum und dem BEWUSSTSEIN.

    Wisst Ihr, Freud ist Freud, Einstein ist Einstein, die Wissenschaft die Wissen schafft.
    Darwin, Dinos, Schwarze Loecher und auch Dunkle Materie, schwarze Magie dazu.

    C.G.Jung, Bohm, Meyl, Duerr, alles dureinander und trotdem EINS. Eins mit der Schoepfung,
    der wir hinterherhecheln.

    Es tut mir Leid, ich kann es nicht in Worte fassen. Wie haben die Welt falsch interpretiert.
    Die Welt, das sind WIR. WIR sind aber nicht eins, sondern EINS.

    WIR SIND DAS LEBEN, DAS UNIVERSUM UND DER GANZE REST.

    Bewusstsein ist wissenschaftlich nicht erklaert.

    Geht ja auch nicht.

    Wer Materie untersucht, wird immer Materie in Bewegung beobachten.

    Wer Bewusstsein sucht, wird sich wundern.

    Bewusstsein hat mehr als 3, 6 oder 9 Dimensionen, sorry Wolfgang.

    Gruss Gerd

  15. März 12, 2014 um 2:03 am

    Der Unterschied zwischen technologischem Fortschritt der Menschen und wahrem Fortschritt im Sinne des GANZEN, findet sich in folgenden Zeilen zum Chlorophyll:

    “The molecule that absorbs sunlight for photosynthesis. Plants and photosynthetic bacteria survive by converting water and carbon dioxide into sugar, and energy is needed to catalyze the reaction. Chlorophyll captures energetic photons. Nevertheless, chlorophyll is not ideal. The two versions of the molecule absorb light most efficiently at the red and blue ends of the visible spectrum. The reflected wavelengths in between make leaves appear green, and mark a missed opportunity. Any sensible engineer would color plants and cyanobacteria black in order to absorb all the sunlight. Natural selection is less fastidious, and chlorophyll is a good enough molecule to feed the whole planet, engineers included.“
    Quelle: http://nautil.us/issue/11/light/20-ways-to-see-the-light

    Schwarze Pflanzen, statt grüner Diversität, auf so eine Idee mag tatsächlich nur ein menschlicher Entwickler kommen …

    Gruß Guido

    • federleichtes
      März 12, 2014 um 2:57 am

      Vermutlich wird der Gedankenapparat nicht vor dem Zenit zur Ruhe kommen. Auf dem Feld des Wahns ging seine letzte Saat ja noch nicht auf. Eigentlich sehr spannend, welche innovativen Klimmzüge die Offenbarung noch auf Lager hat. Susanne sagte heute wieder mal, wir sollten uns um Bienen und Vögel und direkter um Hilfeleistungen für Menschen kümmern. Na ja, ich las gerade die Geschichte von Juljia Klimaschenko und den „Miss-Zuständen“ in der Ukraine, und kam zu der Einsicht, Menschen sei im Einzelfall ja, grundsätzlich nicht zu helfen; der Expansion wegen. Die betreibt ein sehr mächtiger und mächtiger werdender (oder sich mächtiger offenbarender) Geist. Einer, der Bienen und Schmetterlinge hasst. Schauen wir mal, was energetisch geschieht, wenn er die Liebe hassen muss. Und ober er sich noch rühren kann, wenn das „Licht“ ausgeht. Oder dann vielleicht Alles nichtig ist.

      Ken Wilber war mir übrigens ein Meilenstein, einer von einigen. Aber ich ging weiter, und ich gehe immer noch – allerdings zusammen mit dem letzten Meilenstein. Ein echtes Schwergewicht, eins, aus dem Flügel entstanden. Vielleicht liebe ich deswegen auch Bienen und Vögel.

      Na ja, im Alter wird man wunderlich, weniger menschlich, mehr tierisch, aufmerksamer, konkreter und entschlossener.

      Herzlich Grüße sendet Euch
      Wolfgang.

      • März 12, 2014 um 4:10 am

        Ich denke mal, gegen dieses Schwergewicht ist kein Kraut gewachsen, denn wie kann ein solches Kraut gegen etwas sein, woraus sein eigenes Wesen hervorgeht ?

        Herzliche Grüße an Euch zurück
        Guido

  16. April 9, 2014 um 3:01 am

    https://www.thunderbolts.info/wp/2014/04/03/electrified-bee-seeks-flower-for-mutual-charge-exchange/

    Gerd wird es entzücken.

    “… bees, specifically bumble bees, carry a positive electric charge that they use to sense negative electric fields surrounding flowers. According to Professor Daniel Robert: “The co-evolution between flowers and bees has a long and beneficial history, so perhaps it’s not entirely surprising that we are still discovering today how remarkably sophisticated their communication is.”

    Sehr lesenswert, weil kohärenzfördernd 😉

    Gruß Guido

  17. April 14, 2014 um 1:06 pm

    Ein weiterer herrlicher Artikel von einer außergewöhnlichen Seite:

    http://nautil.us/issue/12/feedback/decoding-natures-soundtrack

    Die Philharmonie des Lebens hörbar gemacht … für Ohren, die gewillt sind zu hören.

    Gruß Guido

  18. April 27, 2014 um 1:38 am

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/tiere-in-tschernobyl-voegel-profitieren-von-radioaktiver-strahlung-a-966105.html

    Ob die ANDEREN das können, weil unter ihrem Gefieder kein Platz für Kreditkarten ist … oder weil ihnen die Möglichkeiten von Geld völlig schnuppe sind ? Vielleicht erinnern sie sich tief in ihrem Innern an etwas, das uns EINEN erst wieder bewusster werden muss, ohne dass daraus Ängste hervorgehen …

    Gruß Guido

  19. Gerd Zimmermann
    April 27, 2014 um 8:09 am

    Ob ein Pferd sich ein Konto bei der Deutschen Bank anlegen muss um Gras fressen zu duerfen waere doch mal eine Ueberlegung wert.
    Ich habe die Luftreserven der Erde gekauft, in baelde erhebe ich eine Luftatemsteuer.

    Ich habe ES immer mit Westernhagen gehalten: Glaubst du an den liebeb Gott oder
    an die Wahrheit, ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar halt.

    Der Junge ist gut: Schreib mir mal’ne Karte, wenn du da drueben bist und ob man
    als Leiche von goldnen Tellern isst….

    Platin, im Jenseits sind die Teller aus Platin.

    LG Gerd

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