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Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Unsere Regierung, die den Weg friedlicher Eroberung geht, darf die Schrecken des Krieges durch weniger bemerkbare, aber um so wirksamere Hinrichtungen ersetzen, mit denen die Schreckensherrschaft aufrecht erhalten werden muß, um blinden und unbedingten Gehorsam zu erzwingen. Gerechte, aber unerbittliche Strenge bildet die beste Stütze der Staatsgewalt. Nicht allein des Vorteiles wegen, sondern vor allem auch im Namen der Pflicht, des Sieges halber, müssen wir festhalten an der Anwendung von Gewalt und Heuchelei. Die Lehre, die auf kühler Berechnung beruht, ist so stark, wie die von ihr angewandten Mittel sind. Deshalb werden wir nicht so sehr durch diese Mittel selbst wie durch die Unerbittlichkeit unserer Lehre triumphieren und damit alle Regierungen unserer Oberregierung unterwerfen. Es genügt zu wissen, daß wir unerbittlich sind, um jeden Ungehorsam zu beseitigen.

Schon im Altertum ließen wir unter den Völkern den Ruf erschallen: »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!« Diese Worte haben gedankenlose Papageien, die auf solchen Lockruf von allen Seiten herbeiflogen, oft wiederholt. Diese Worte haben die Wohlfahrt der Welt, die wahre persönliche Freiheit, die früher vor dem Druck der Masse geschützt war, zerstört. Selbst die verständigen und klugen Nicht- Illuminierten verstanden den eigentlichen Sinn dieser Worte nicht, sie erkannten nicht ihren inneren Widerspruch. Sie sagten sich nicht, daß die Natur keine Gleichheit kennt, daß sie keine Freiheit geben kann.

Die Natur selbst hat die Ungleichheit des Verstandes, des Charakters, der Fähigkeiten und die Unterwerfung unter ihre Gesetze eingerichtet. Die Nicht-Illuminierten überlegen nicht, daß die Volksmasse eine blinde Gewalt ist, daß aber auch die von ihr gewählten Emporkömmlinge ebenso blind sind wie die Masse selbst, daß der Eingeweihte, selbst wenn er ein Tor ist, regieren kann, während der Uneingeweihte, auch wenn er ein Hochgeist ist, nichts von der Staatskunst versteht. Alle diese Dinge haben sie übersehen.

Darauf beruhten aber die fürstlichen Regierungen: Der Vater übertrug seine Kenntnis auf den Sohn, so daß sie nur den Mitgliedern des Herrscherhauses bekannt wurde und ihre Geheimnisse dem regierten Volk von niemandem  verraten  werden konnten. Mit der Zeit ging der Sinn solcher Übertragung des wahren Inhaltes der Staatskunst verloren, und das trug zum Erfolg unserer Sache ebenfalls bei.

Fundstelle, die ich über die Lektüre von Armin Risis Buch Machtwechsel auf der Erde wahrnahm:

Protokolle der Weltdiktatur: Das neue Testament Satans

Kategorien:Gesellschaft
  1. Januar 29, 2014 um 4:46 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit

  2. Januar 27, 2014 um 11:02 pm

    Ja, es gibt Kampf im Leben: dort, wo mangel herrscht, wird um das Über-leben gekämpft. Aber auch hier ist es so, dass der Einzelne schlechter gestellt ist, als eine Gruppe, die kooperiert.

    Ich finde den Denkansatz dieser Iluminaten zu stark gefärbt von den Ideen des Sozialdarwinismus und daher zu kurz gedacht. In einer Zeit der maximalen Unterdrückung des Volkes sind solche Ideen sicher gut gewachsen. Einer Zeit, in der sich weltlicher und geistlicher Herrscher einigten: „Halt du sie dumm, ich halt sie arm.“

    Dass daraus dann ein Wettbewerb um das Herrschen als zielführend erachtet wird, ist auch nicht fern. Ich schrieb vor ein paar Wochen diesen Artikel dazu:

    Über die Mythen der Konkurrenz

    Ein gutes Nächtle noch
    Martin

  3. Januar 27, 2014 um 9:24 pm

    “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”
    Das gebotene Zitat offeriert interessante Perspektiven der Betrachtung. Aus meiner Sicht gesehen, ohne jegliche Gedanken der Überheblichkeit meinerseits, sehe ich in der Darlegung allerdings eine Widersprüchlichkeit, es sei den ich habe den Text vollkommen falsch gelesen und falsch interpretiert. Es geht hier doch um zwei grundlegend verschiedene Dinge. In der Natur gibt es in der Tat keine der oben genannten Ideale. Es gibt ein Nebeneinander, zum Teil auch ein Miteinander (Symbiose = Abhängigkeit), aber im eigentlichen, wesentlichen und hauptsächlichen Sinn ist es ein Gegeneinader, d.h. es ist ein Überlebens- und Existenzkampf. Alle Lebewesen, egal wie mikroskopisch klein oder makroskopisch gross, egal wie einfach oder complex, existieren nicht in jeder Hinsicht unabhängig von einander, sie sind in dem Sinn selbstverständlich nicht frei, gleich, und auch nicht “brüderlich” gesinnt. Natürlich ist der Mensch auch ein Teil dieser Gesamtheit, aber er steht in seiner gesellschaftlich-wirtschaftlichen Ordnungen und und seinen sozial-politischen Einrichtungen, in Geist und Seele, über der Natur, obwohl er auch nach wie vor in jeglicher Art der Lebensweise von der Natur abhängig ist. Die Natur unterliegt ganz anderen Gesetzen der Physik und Chemie, und zeigt immer wieder wie machtlos der Mensch ist in seinen nahezu unnützen und vergeblichen Versuchen die Natur in seine Gewalt und unter seine Kontrolle zu bringen.
    In der menschlichen Gesellschaft allerdings ist das Natürliche den etablierten Geboten und geschriebenen Gesetzen der diversen, von Menschen entwickelten oder erfundenen, und auch oft forciert aufrechterhaltenen Ordnungssystemen unterworfen. Das heißt, der Mensch hat hier eine (mehr oder weniger) freie Entscheidungskraft die nicht der natürlichen Gesetzgebung unterworfen ist. Der Mensch ist in der Lage die Fakten, Tatsachen, Bedingungen, und Gegebenheiten für “Freiheit, Gleichheit, und Brüderlichkeit” als Gedanken, als Ideale, selbst zu etablieren und in die Wirklichkeit umzusetzen…und in dem Sinn (so wie ich die Dinge beurteile) unabhängig von der Natur.
    Wo der Wille ist… ist auch der Weg zu finden.
    Dies nur so als einige Überlegungen und Reaktionen zu Thema… während hier die Natur momentan in absolut unmenschlich winterlich extremer Weise wütet und waltet….
    Es gäbe noch mehr zu sagen…aber vielleicht ist dies erst mal ein passender Beitrag…zur Debatte…

    Gruß, Gerhard A. Fürst
    G1st@aol.com

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