Startseite > Gesellschaft > „Hallo Zentrale – Ich habe kein Problem!“

„Hallo Zentrale – Ich habe kein Problem!“

kein ProblemDie Menschheit nebst Nacktmull und Konsorten fliegt mit ziemlich großer Geschwindigkeit auf einem ziemlich kleinen Planeten durch ein ziemlich großes Universum:

Hallo Zentrale, hier Planet Erde, ich habe kein Problem.

Menschen produzieren ziemlich große Müllberge in ziemlich kleinen Portionen in ziemlich unterschiedlicher Qualität: Hallo Zentrale, hier Meier von nebenan, ich melde keine Probleme beim Müllsortieren.
Menschen machen sich ziemlich viele Gedanken in ziemlich kleinen Köpfen wegen ziemlich großer Probleme:

Hallo Zentrale, noch mal Meier, mein Denken funktioniert auch problemlos.

Wenn ich mal sagte, wir Menschen haben mit uns selber, mit der Gesellschaft als Gemeinschaft und mit der Natur ein psychologisches Problem, möchte ich das mal etwas genauer beschreiben dürfen.

Wenn sich die Zeitalter verdunkelten, lautet eine Frage, warum das geschah, und die andere Frage, wie das geschah. Tatsache scheint mir jedenfalls eine Zunahme der Feindseligkeit zu sein, sowohl was deren Qualität als auch deren Quantität betrifft. Verlief die Entwicklung der Menschheit nun von Null-Feindseligkeit in Richtung maximaler Feindseligkeit, fragen wir, ob das graduell-planvoll geschah, und wenn ja, aus welchem Grund dieser und aus-gerechnet dieser Plan entstand. Also:

Welches Ergebnis rechnete sich ein „Planer“ aus.

Schauen wir auf das Matriarchat, sehen wir keine Herrschaft der Frauen, sondern ein Walten weiblicher Eigenschaften: Kooperation, Konsens auf der Basis von Gefühl – also ein gefühlt richtiges Miteinander der Verschiedenheiten Frau, Mann, Kind und Natur. Schauen wir auf die indigenen Völker, stellen wir einerseits eine ideal anmutende Art des Existierens fest, andererseits sind sie für das Leben, was sich bis heute entwickelte, weniger bis gar nicht geeignet. Weil sie weder Arzt noch Apotheker brauchen, keine Schulden machen und zufrieden sind mit dem, was ihnen natürlich zuwächst.

Ohne in Details spekulieren zu müssen, mag ich sagen: Die Veränderungen des Menschen, der menschlichen Gesellschaften und das Verhältnis von Mensch und Gesellschaft zur Natur veränderte sich durch Geist. Der Kirchengott ließ den Unwert der Frau postulieren, womit sich auch das Gefühl für ein natürliches Miteinander verabschiedete. Stattdessen dominierte nun das Männliche, das körperlich Starke und Kriegerische, dann das Rational-Intellektuelle, dann der Geist der Philosophie, bis schließlich die Wissenschaft auf eine Weise in die Speichen der Zeit griff, die zu den heute bekannten Zuständen führte. Kurz, es entstand langsam aber sicher eine gedachte, eine Welt der Denker, eine Geistwelt.

Das Existieren einer Geistwelt bliebe eine neutrale Aussage, wenn nicht mit diesem Geist auch eine Handlungs- bzw. Ereigniswelt verbunden wäre. Einerseits ist Geist Schöngeist, der sich in den Musen ausdrückt. Andererseits aber ist Geist auch die Idee für Verrat, Betrug und Ausbeutung, und Geist ist auch, was als Todsünden beschrieben wird. Verrückt erscheint, dass ein „Gott“ die zehn Gebote verfasst, und gleichzeitig ein Leben auf den Weg brachte, dass gerade das zwanghaft hervorbrachte, was nicht geboten war. Mit dieser etwas lapidar klingenden Erklärung landen wir im Zentrum des Menschen: Seiner Psyche.

Erkennen wir Geist als Informationsgeber, und definieren die Psyche als Schaltzentrale, die Informationen durch das Verbinden mit Energie in innere Erregung und Handlung nach außen umzusetzen, formuliert sich meine Eingangs-These:

Wir als Menschen und Gemeinschaft haben ein psychologisches Problem. So lange, bis wir der Zentrale melden können: Alles klar auf der Andrea Doria?

Bei Interesse führe ich das Thema weiter aus.

Euer Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , , , ,
  1. federleichtes
    Januar 30, 2014 um 11:29 pm

    Hallo Zentrale, ihre Anfrage nach dem Betrieb im Wellness-Studio können wir zufriedenstellend beantworten – nIemand ist zufrieden. Außerordentliches tut sich im Kioskbereich, dort stieg der Umsatz von Teewurst dramatisch an, wir kommen kaum mit den Nachbestellungen hinterher.

    Hier Zentrale, sorry, aber das hätten wir ihnen sagen müssen. Wir erhielten kürzlich eine Anfrage, wie man einen Heiligenschein verhindern könne, und wir gaben den Rat, Teewurst in großen Mengen zu verzehren.

    Hallo Zentrale, ihr Rat erscheint mir für unseren Betrieb eher geschäftsschädigend, da wir die Konkurrenz nun nicht mehr erkennen und uns vor Spionage schützen können.

    Hier Zentrale, sie spionieren doch selber, allerdings, wie der Umsatz mit Teewurst beweist, relativ erfolglos. Wir hatten sie bereits bei Geschäftseröffnung darauf hingewiesen, dass bei fallendem Umsatz eine kritsche Grenze erreicht wird und uns quasi automatisch zwingt, die Firmierung für den Studiobetrieb im Sinne der Wahrheit zu verändern.

    Hallo Zentrale, hallo, Zentrale?
    Leute, die Verbindung ist getrennt. Wir müssen jetzt wohl auch noch die letzten Reserven mobilisieren, um am Ende nicht als die Bösen dazustehen. Scheiß Teewurst! Wir haben ein Problem.

    Wird fortgeführt.

    Gruß
    Wolfgang

  2. federleichtes
    Januar 27, 2014 um 3:04 pm

    Zitat:
    „Nach dem gnostischen Schöpfungsmythos ist Planet Erde ein bewusstes Wesen. Lange bevor die Erde entstand, waren zwei Götter namens Christos und Sophia dabei eine neue Welt zu erschaffen. Sophia war von ihrer eigenen Schöpfung so fasziniert, dass sie spontan in ihre eigene Schöpfung eintauchte. Dieses Eintauchen eines Gottwesens in die eigene Schöpfung führte zu einem unerwünschten Nebeneffekt, denn dabei entstand eine Spezies von Geistwesen genannt die Archonten.“

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/01/19/gnostik-und-die-archonten/

    Ist ziemlich lange her, dass ich micht mit der Gnosis beschäftigte – jedenfalls rein informativ, so, dass ich kein Gnostiker wurde. Wir sind ja mittlerweile ein Stückchen weiter, indem wir das Gesamt-Schöpfungskonzept besser verstehen können – und entsprechend weniger mythologisch spekulieren müssen.

    Gruß
    Wolfgang

  3. Januar 27, 2014 um 11:02 am

    „Erkennen wir Geist als Informationsgeber, und definieren die Psyche als Schaltzentrale, die Informationen durch das Verbinden mit Energie in innere Erregung und Handlung nach außen umzusetzen.“
    Und woher, lieber Wolfgang, bezieht der Geist die Informationen die an die Psyche weitergegeben werden? Bezieht er sie vielleicht aus den Wirkungen, die den Handlungen folgen? Und ändert sich daher auch, oder besser nutzt die Möglichkeit eine andere Facette seines SEINS wirken zu lassen. Hätten die sich entwickelnden Handlungen keinen Rückwirkung auf den Geist, würde der Geist und damit auch wir ja immer wieder am Nullpunkt unter exakt den gleichen Bedingungen beginnen. Sozusagen ein Ring der sich schließt, bei dem wir immer auf einer Ebene bleiben. Dem ist aber doch nicht so. Nun will ich hier keinesfalls in Abrede stellen, dass sich Geschichte und Geschichten wiederholen, jedenfalls in großen Zusammenhängen. Und trotzdem stellt sich der Nullpunkt, den wir auf jedem Mikrometer des Rings finden können, immer perspektivisch leicht verschoben dar, so dass der Ring sich eben doch nicht schließt und der Kreis in eine Spiralbewegung übergehen kann, so der zugrunde liegende Geist beweglich ist wie Quecksilber. Und das ist er, meine ich jedenfalls.

    Wie Außen so Innen, wie Im Großen so im Kleinen. Weil wir hier und anderswo mit unseren Müllbergen nicht mehr fertig werden, wird er eben exportiert. Mit unserem innerem Müll tun wir das genauso. Kippen ihn irgendwem vor die Füße, machen irgendwen für unseren inneren psychischen Dreck verantwortlich, Partner, Chef, Eltern, Schule, Nachbarn. Die Liste lässt sich fortsetzen. Hauptsache sauber. Wenn das nicht gelingen sollte, gibt es da immer noch andere Menschen, die sich korrumpieren lassen. Die Müllmafia oder Psychomafia mit Hilfe der Pharmamafia.
    Das Schöne ist nur, das Leben an sich und der Planet werden keinen Schaden davon tragen. Die Erde findet einen Weg mit den Problemen fertig zu werden, die Natur auch. (Ich denk nur an die Mikrorganismen die sich nach einem Ölunglück in großer Zahl vermehren und die Meere vom Schmutz befreien können.)
    Ob wir einen Weg für uns finden wage ich zu bezweifeln, weil wir uns mit all unserem Schmutz, innen und außen, beschränken und keinen Blick mehr über die Müllhalden wagen.

    Grüße in die Runde
    Martina

    • Januar 27, 2014 um 11:39 am

      Liebe Martina,

      passend dazu: http://www.gold-dna.de/updatesept13.html#up486

      Gruß Guido … bald wieder aktiver …

      • maretina
        Januar 27, 2014 um 12:25 pm

        Lieber Guido, sehr passend, danke. Ja, ja die Kette der Kausalitäten, gerade Linien, gradlinig. Dabei, wo in der natürlichen Ordnung finden sich gerade Linien? Schau ich vom Schreibtisch in den winterlichen Garten, dann gibt es da nichts Gerades, alles ist irgendwie rund, kugelförmig, zumindest gebogen, außer dem Zaun am Gartenende natürlich und unserem Vogelhäuschen 😉
        Einen schönen Tag wünsche ich Dir. Bis bald, Du freiwilliger Exilant 😉
        Martina

      • federleichtes
        Januar 27, 2014 um 1:07 pm

        Können wir uns vorstellen, Gold-DNA, dem Krümel-Moster auf der Spur?:

        „Wenn das Leben nicht wirklich in der Welt ist, sondern vielmehr die Welt durch das Bewusstsein allen verkörperten Lebens zum realen Ausdruck gebracht wird, dann mag die Realität, wie wir sie maßgeblich wahrnehmen, die Symptomschau der Tiefen des Gesamtbewusstseins sein, …“

        Also – wenn wirkliches Bewusstsein sich mittels Leben ausdrückt und das real-isiert, was es an Problematik wahrgenomemn hat.
        Habe ich das so richtig verstanden?

        Ja, die Tiefen des Gesamt-Bewusstseins.
        Wenn sich dort INFORMATIV die absolute Feindseligkeit befindet und dort unbewusst (inaktiv) bleibt, bis sie von Bewusstsein kontrollierbar ist/wird – erinnern wir uns doch gerne an das traumatische Wesen des Lebens. Das den feindseligen Kuchen angemessen – VERNÜNFTIG – zerbröselt, um ihn vom Tisch zu bekommen.

        „Hallo Zentrale – wir haben mit unserer Vernunft kein Problem“.

        Lieber Martin, ich bitte Dich im Sinne der folgenden Themen – die ich Deiner Bitte folgend – bereits strukturierte, um eine Abänderung des Titels auf:
        „Ich habe kein Problem“.

        Liebe Martina,

        Müll ist kein Problem, sondern der Spiegel eines Problems. Schauen wir ins Universum, sehen wir dort auch eine Menge „Müll“ herum fliegen, ganz zu schweigen von dem, was wir nicht sehen.
        Aber wir sehen im Universum eben auch eine funtkionierende Ordnung wirken, die den „Müll“ dort gebändigt hat.

        Der Geist, der den wahren Fortschritt betreibt, weiß natürlich, dass die entstandenen Probleme nur mit Handeln zu lösen snd – weil sie durch das Handeln eines Geistes entstanden.
        Wissen wir, dass Probleme nicht auf der Ebene lösbar sind, auf der sie entstanden (Handeln), wissen wir auch, dass Probleme (Chaos) nur durch einen Mangel an Vernunft (Bewusstsein) entstehen. Und wir wissen aus eigener Anschauung, dass Probleme nicht entstehen mit Bewusstsein über die Folgen..
        Als Kinder hatten wir das Bewusstsein nicht – jetzt haben wir es – woraus folgt, dass die Schaffung von Bewusstsein als Idee (von Geist) im Menschen angelegt ist.

        „Hallo Zentrale – wir haben mit deinem Bewusstsein kein Problem“.

        Danke ihr Drei.

        Wolfgang

        Nachtrag
        Können wir uns vorstellen, das Universum wäre eine lokalisierte Problematik?

  4. Gerhard A. Fuerst
    Januar 25, 2014 um 4:13 pm

    “Hallo… Hier Planet….Hilfe!!!

    Na was ist den hier los?
    Die “Menschen”…
    diese manipulierenden Muffel…
    was machen die denn blos…
    mit ihren miserable Manieren…?
    Nichts als Miseren?
    Wie kann man sich hier
    dieser üblen Dinge erwehren?
    Nichts als Mülll, Mief, und Mist…
    Ich werde von stinkenden Massen…
    von ekelhaften Haufen überhäuft…
    zugegraben, umgepflügt, zugedeckt…
    verschleißt, verschlampt,
    versenkt, versumpft,
    zugeschaufelt, und fast versteckt…
    Hier ist der Beweis…ich gebe Attest…
    nichts als Problematik…
    überall nur noch die Pest!
    Ich kann mich kaum mehr erkennen!
    Kann man mich noch Planet nennen?
    Oder bin ich nur
    das momentan erwählte Mülldepot?
    Sogar um mich herum im Weltall
    fliegt der fatale und faule Mist!
    Gibt es noch leere , saubre Stellen,
    wo das nicht der Fall ist?
    Kein Wunder daß diese Typen
    im Universum herumsuchen und wühlen…
    auf der Suche nach einem andern Planeten!
    Haben diese Mist- & Müllmacher
    schon einen neuen entdeckt?
    Hallo…ist hier noch jemand…
    mit Sinn und Verstand?
    Bin ich schon verlassen
    und vollkommen allein,
    total versaut…
    verwahrlost… verbraucht… verwildert
    ausgeplündert…
    in meiner Planetennot
    und Plantenpein?
    So sind die Dinge hier gegeben!
    Nennt man das denn noch Leben?

    Hallo!? Hillfe!!”

    Gerhard A. Fürst
    25.1.2014

    • federleichtes
      Januar 25, 2014 um 8:36 pm

      Ja, lieber Gerhard,

      es gibt viele Menschen mit Sinn und Vernunft, und dazu brauchte es keine Epidemie, die sich mit rasender Geschwindigkeit weltweit ausbreitet; die konnte getrost geträumt bleiben.

      Weißt du, ich glaube an die Erde. Ich spüre ihre Macht, ich spüre ihre Geduld UND ihre Fähigkeit, die ihr verursachten Unannehmlichkeiten besonders im Sinne des Lebens in einem erträglichen Rahmen zu belassen. So frage ich Dich mal:
      Sind die „Probleme“, die Du für den Planeten siehst, spürst, erlebst, so viel anders als die „Probleme“ der Menschen? Doch eher im Gegenteil, weil der Planet über Hunderttausend Jahre Halbwertzeit nicht mal nachdenken muss, während die Menschheit von jetzt auf gleich an Strahlung verrecken oder qualvoll dahinsiechen wird.

      Ich glaube, unser Planet Erde wird unterschätzt. Oft hören wir unterwegs, der Menschen machen die Natur kaputt. Und ich sage dann, bitte, meinst du das ernsthaft? Selbst wenn der Mensch die Zerstörung vollenden WOLLTE, hätte er keine Chance – er kennt ja weder das Wesen des Planeten noch das der Natur.

      Ich glaube weiter, dass Planet und Mensch und Natur IM SINNE DER FEINDSELIGKEIT symbiotisch zusammenwirken: Sie sind eine Einheit im Kampf gegen die Feindseligkeit.
      Insofern meldet MEIN Planet eben keine Probleme, vielleicht, weil sein Wesen ins Gesamt-Bewusstsein eingebettet ist?

      Wollen wir die Bewusstseinssprung-Epidemie von der Traum auf die Realebene bringen, braucht es, Du kennst meine Kurzformel, mehr Glauben an die Ordnung als Offenbarungs-Dynamik, und mehr Vertrauen in das individuelle und kollektive Richtig-Sein, insbesondere im Sinne eines unabdingbaren ERFOLGREICHEN Werdens.

      Danke für Deinen Mut, gegen meine „offensichtliche Frechhheit“ das Wort zu führen.

      Herzliche Grüße über den Teich.

      Wolfgang

    • Januar 27, 2014 um 9:19 am

      Hier ist noch Jemand, der es ohne Müll schaffen will:

  5. federleichtes
    Januar 25, 2014 um 1:55 pm

    Danke, lieber Martin, für die gestalterisch perfekte Umsetzung. Das Foto hatte ich als erstes gewählt, es trifft das Thema in seinem Kern: Das TOTALE Chaos der Verschiedenheiten IN einer perfekten Ordnung. Dieserart Bilder sehen wir fast täglich, bewusst – als Harmonie; jedenfalls fühlen wir uns Innerhalb der Bilder als deren Teil und pudelwohl.

    Ich habe gerade begonnen, in dem Buch „Schöpfer der Wirklichkeit“ von Dr. Joe Dispenza zu lesen. Er dürfte denen bekannt sein, die den Film „Bleep“ gesehen haben. Seinen Grundansatz, der Mensch könne sich verändern, bezieht er aus der Hirnforschung. Als Beispiel für realisierte Veränderung nennt er die amerikanische Bürgerrechtsbewegung – das Buch erschien hier 2011. Was denkt er da?

    Was er noch denkt:
    „Weil der Frontallappen des Menschen höher entwickelt ist als bei jeder anderen Gattung auf der Erde, sind wir enorm anpassungsfähig und verfügen über die Möglichkeit der Entscheidung, der Absicht und der vollen Bewusstheit“. (Seite 24)

    Wäre der Massstab, den ich bei Herrn Raitzigs Ringphilosophie anlegte, an dieser Stelle zum Tragen gekommen, das Buch wäre im hintersten Winkel meines Etablissements (gehobene Umgangssprache!, drückt meine Dankbarkeit für ein Dach über dem Kopf aus) gelandet.
    Eben das kann das Gehirn nicht (ohne weiteres) leisten: Zu bewerten. Könnte er, wie es für einen Wissenschaftler selbstverständlich sein sollte, Erkenntnisse neutral-sachlich formulieren, spräche er nicht von einer HÖHERentwicklung, sondern von einer ANDERSEntwicklung. Gell! Dann käme er vielleicht auch auf die Idee der schöpferisch angelegten Gleichberechtigung von Tier, Pflanze und Mensch – und könnte seine Intelligenz bemühen, um wesentliche REAL-Unterschiede in den Gattungen zu erkennen.

    Die Erkenntnis, das wilde Tier im Menschen sei nur mit einem dünnen Kulturmäntelchen umhüllt, stammt nicht von mir. Aber ich beobachte das Wilderlstiereverhalten, wenn ich will oder wenn andere es wollen, täglich, immer und überall. Und ich kann, falls hier der Bedarf einer Beweisführung besteht, mühelos gleich und sofort einen Menschen sagen lassen: Menschen sind viel schlimmer als Tiere. So, und was machen wir nun mit diesem von Dispenza gepriesenen Frontallappen? Ne, echt, mir hilft er nicht weiter im Verstehen dieser im Menschen veranlagten BESONDEREN Feindseligkeit.

    Benennt Dispenza den Dauerstress als Gift für den menschlichen Körper, bennen ich die in die menschliche Psyche gespeiste Feindseligkeit als
    URSACHE FÜR SEINE ÄNGSTE UND VERWIRTHEIT.

    Gruß in die Runde.
    Wolfgang

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: