Startseite > Erkenntnis > Die Schattenwelt

Die Schattenwelt

René Cassien hat einen lesenwerten Artikel auf Akademie Integra darüber geschrieben, dass es gut sei, sowohl über die Sonnen- als auch Schattenseiten unserer Welt zu berichten. Hier die Begründung, lesenswert ist aber auch der Rest, beginnende mit dem Blick auf die Herrschenden, die wir nicht sehen und daher von der Schattenwelt gesprochen wird, und endend mit Maßnahmen, jeder von uns selbst ergreifen kann, um den Wandel zu einer besseren Welt zu unterstützen:

Wie oft habe ich schon darüber nachgedacht nur positive Meldungen oder nur über Nachrichten aus der „Sonnenwelt“ zu berichten, doch ich habe mich nicht für das „entweder-oder“ sondern für das „sowohl-als-auch“ entschieden.

Meine Gründe für diese Entscheidung sind folgende:

  1. Meldungen und Nachrichten, Informationen im allgemeinen sind „neutral“. Erst der Empfänger, der Leser gibt der Information eine Bedeutung, er be-wert-et und be-ur-teilt. Seine individuelle Bewertung oder Beurteilung ist subjektiv und abhängig von seiner Bewusstheit, seiner Sozialisierung, seiner Erfahrung (und der hoffentlich daraus gewonnenen Erkenntnisse) und der Fähigkeit seinen Blickwinkel zu verändern. Apropos Blickwinkel: Stellen Sie sich einen flachen See bei schönem Wetter vor, mit einer glatten Wasseroberfläche. Bei einem bestimmten Blickwinkel sehen Sie die Sonne, die Wolken, Bäume am Seeufer und sogar Schiffe, die sich auf dem See befinden, an der Wasseroberfläche spiegeln. Sie sehen ein Spiegelbild – eine Illusion. Wenn Sie jedoch ihren Blickwinkel verändern – in diesem Fall etwas steiler einstellen – sehen sie den Schlamm, die Pflanzen, die Steine, evtl. sogar Muscheln auf dem Seegrund. Sie haben ihren Blickwinkel verändert, sind der „Sache auf den Grund gegangen“ und haben sich von der Illusion befreit. Nun, es soll Menschen geben, die sehen nur das Spiegelbild, die Illusion und andere sehen nur das Wasser und den Seegrund, und beide fühlen sich wohl dabei. Ich bemühe mich jeweils beides zu erkennen, denn auch hier gilt nicht „entweder-oder“ sondern das „sowohl-als-auch“.
  2. Wenn wir etwas mit unseren Sinnen aufnehmen (sehen/lesen, hören, riechen, tasten, schmecken) das nicht unseren Vor-Stellungen, Erwartungen, Wünschen oder unseren Bedürfnissen entspricht, nennen wir es kurz etwas Unerwünschtes, und wenn wir uns nicht damit identifizieren, dann ist das Unerwünschte der Gegensatz zu dem von uns Erwünschten. Es wird zum und dient als Kontrast. Dieser Kontrast (Dualität) bewirkt intuitiv, unbemerkt von unserem Verstand, eine Wirk-Energie, eine Euphorie, ein Sehnen nach dem Erwünschten. Wir werden angehalten (angetrieben) etwas im Sinne des Erwünschten zu verändern, zu verwandeln, zu transformieren. Wir werden kreativ, wir wollen etwas anderes erschaffen, wir werden Schöpfer. Wenn ich meine Sinnes-Eindrücke neutral und ohne Emotionen zu entwickeln wahr-nehme (der Wahrheit entsprechend ?!), dann bin ich erst in der Lage, die Eindrücke zu prüfen und dann zu entscheiden, ob dies meiner erwünschten Realität entspricht oder nicht, ob sie meinem Wohl-Stand (es steht wohl um mich) dienlich sind oder nicht, und dies zu ändern, wenn es mir nicht dienlich ist.
  3. Würde ich nur positive Meldungen oder nur über Nachrichten aus der „Sonnenwelt“ und keine „Nach“richten von und über die „Schattenwelt“ veröffentlichen, käme es mir einem bewussten Wegschauen gleich und ich hätte das Gefühl, als ob ich mein Einverständnis für die von anderen geschaffenen Welten und die unerwünschte „Schattenwelt“ gäbe. Ich denke, je mehr wir die Realität unserer Welt begreifen, welchen Illusionen wir unterlegen sind, wie wir uns von der „Schattenwelt“ versklaven ließen und lassen, umso mehr können wir unser Bewusstsein verändern und erweitern, unseren Blickwinkel verändern und unsere Vorstellungswelt vergrößern.

Beobachten sie sich selbst, wenn Sie Berichte über die „Schattenwelt“ lesen! Überkommt Sie Traurigkeit oder Wut? Wollen sie kämpfen gegen die Macher und Machenschaften der „Schattenwelt“?

Dann haben sie die neutrale Ebene verlassen und sind Ihren Emotionen erlegen. Außerdem:

Sie haben keine Chance!

Deine Bange, er sieht noch gute Chancen für uns. Fundstelle: Die Schattenwelt

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , , ,
  1. Gerhard A. Fuerst
    Januar 20, 2014 um 7:21 pm

    So wie die Welt ist…wo jeder der Machtvollen mitmischt…mitkocht…und dann das Produkt…
    auftischt…egal ob nahrhaft, nutzvoll, brauchbar, geniesslich oder nicht…da bezweifle ich die „Neutralitaet“…denn der Koch hat ja ganz bestimmte seine Ansichten und Absichten…und das gebotene Menue und das servierte Gericht ist bereits vorgewuerzt und je nach Ideologie zubereitet und abgeschmeckt… Es ist also nicht erst der „Geniesser“ der das Gericht auf seinen Inhalt und auf die Qualtiaet hin und auf Verdaulickeit testet und prueft…
    Nur so meine Meinung~!…:-)
    Gruss, Gerhard A. Fuerst

  2. Januar 20, 2014 um 7:24 pm

    Hier wird etwas Licht auf die Schattenwelt geworfen:

  3. Januar 20, 2014 um 7:52 pm

    Warum auch die Symptome leugnen, die auf das Ungleichgewicht bzw. die eigentliche Krankheit hinweisen ? Man kann diese Informationen ignorieren und ihnen keine Energie zukommen lassen, dann werden sie chronisch oder breiten sich weiter aus. Lässt man ihnen aber Energie zukommen, dann entsteht das Potenzial zur Heilung, vorausgesetzt die Energie wird nicht dafür eingesetzt Angst zu schüren …

    „Einen Menschen seinen Schatten gegenüberstellen heisst, ihm auch sein Licht zu zeigen…Er weiss, dass dunkel und hell die Welt ausmachen…Wer zugleich seine Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte.”

    C.G. Jung

    Gruß Guido … kam gerade “zufällig“ vorbei 😉

    • federleichtes
      Januar 21, 2014 um 1:11 pm

      „Lässt man ihnen aber Energie zukommen, dann entsteht das Potenzial zur Heilung, vorausgesetzt die Energie wird nicht dafür eingesetzt Angst zu schüren …“

      Der Umgang mit Symptomen, mein Lieber, ist moderat. Mensch benutzt zur Handhabung was er Intelligenz nennt, was seine Intuition ihm zuflüstert und was seine Instinkte gebieten – eher weniger die analytische Funktion, deren Finger auf die pragmatische Vernunft zeigen würde.

      Definieren wir Angst als negativ oder feindselig informierte Energie, und weisen wir ihr eine Rolle zu, das eigentlich Natürliche unnatürlich zu konfigurieren. Dann erkennen wir Angst A als Türöffner für (z.B. Krankheit) eine Störung, und Angst B als Folge dieser Störung. Greifen wir nach einer Erkältung. Angst A machte das Körpersystem anfällig, und Angst B entstünde aus der Erinnerung an die Folgen der letzten Erkältung(en). Klar will man die vermeiden und rennt – von restimulierter alter Angst getrieben – zum Arzt oder gleich in die Apotheke. Dass man mit Angst keine Störung verhindern kann, erscheint logisch, wenn man erkennt, dass Angst diese Störung erst erscheinen ließ.
      Das Potenzial zur Eigen-Heilung entsteht also durch Umschalten von Angst-Energie auf reine Energie. Die Störung kommt erst gar nicht, wenn das Körper-System (durch feindselige Informationen) nicht entsprechend konfiguriert ist/wurde.
      Was pragmatisch bedeutet: Das feindselig Informierende in neutrale Daten zu wandeln – sie zu de-aktivieren.

      „Schattenwelt“ ist für mich bereits ein wenig qualifizierter Begriff. Und ich meine, bevor Menschen darüber schreiben, sollten sie vielleicht besser mal darüber lesen. Und das, was sie davon verstehen, anwenden und Erfahrungen sammeln – und DANN DARÜBER berichten. Aber nein, der von Angst getriebene Kulturmensch plappert munter vor sich hin – bis zur nächsten „Erkältung“, oder er stammelt gleich vom Krankenlager aus und versucht, seinen Auswurf als Balsam zu verkaufen. Ob das Symptom einer sich weltweit ausbreitenden Epidemie ist, wollen wir mal nicht hoffen, und wenn, sie wohlwollend als Vorläufer einer Bewusstseins-Pandemie interpretieren. Schnitzen ja Viele (sinnfrei) an Holzstückchen herum (das Zweit-Brett vorm Kopf soll wieder modern geworden sein), woraus Andere dann eine Leiter zu bauen versuchen.

      Der Kommentar ist zum Löschen freigegeben.

      Gruß und Dank.

      Wolfgang

  4. maretina
    Januar 22, 2014 um 3:49 pm

    Nach-Richten, beinhalten das Wort richten. Allein die Auswahl richtet schon und sei es das Ereignisse nicht be-Richtet werden.
    Schatten, Außen und Innen. Würden wir unsere inneren Schatten, besser inneren Räume, bewusst wahrnehmen würden sich Nach-Richten aus der äußeren Schattenwelt eventuell erübrigen. Wir träumen (fast) alle von einer besseren Welt, frei von Krieg, Ungerechtigkeit, Not, Hunger, Hass und denken den Mitmenschen unsere Sicht der Dinge aufzwingen und überstülpen zu können. Nur, denen geht das genauso. Haben wir uns also in eine Pattsituation hineinmanövriert.

    Fand heute einen sehr schönen Artikel zu dem Thema.

    „Sobald man einmal wirklich gefühlt hat, was möglich wäre, ist es beinahe zum Verrücktwerden. Warum machen einfach alle weiter? Warum hören nicht alle einfach auf? Warum sehen es die meisten Menschen nicht einmal? Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Sobald man diesen großen Traum einer neuen Erde gefühlt hat, spüren kann, wie nah er eigentlich ist, erscheint das Geschehen auf der Welt wie ein irrer Alptraum, die Menschen wie in Hypnose, alles wie auf den Kopf gestellt.“
    Der ganze Artikel hier: http://wirsindeins.org/2014/01/22/der-schmerz-und-die-freude-den-grosen-traum-zu-fuhlen/

    Schönen Nachmittag in die Runde
    Martina

    • federleichtes
      Januar 22, 2014 um 5:45 pm

      Da ist es:

      „Sobald man diesen großen Traum einer neuen Erde gefühlt hat, spüren kann, wie nah er eigentlich ist, …“

      Und warum da kein PUNKT?

      Interessanter ist mir, dass das NAH-GEFÜHLTE nicht mehr die Eigenschaft eines Traumes ist.
      Ist es nicht viel mehr das Bewusstsein als EntTRAUMatisiertes – also Ent-Emotionalisiertes – also Gefühltes, was da sein „Wissen“ formuliert?

      Menschenwege verlaufen objektiv sehr unterschiedlich. Im Sinne des gestaltenden Bewusstseins verlaufen sie sehr gerade auf diesen Punkt, des EINEN (und einenden) Bewusstseins hin.

      Susannes Kern-Lebensaussage lautet: Einfach weiter machen.
      Und ich ergänze: Ohne Realität als irren Albtraum zu reflektieren.
      Dass dafür Enttraumatisierung nötig ist, brauche ich wohl nicht erwähnen.

      Dir eine guten Abend.

      Wolfgang

      • maretina
        Januar 22, 2014 um 6:32 pm

        Der fehlende Punkt ist das Trauma. Kollektiv.
        Weil das „SichTrauen“, der Mut fehlt.

        Auch Euch einen schönen Abend

        Martina

        • federleichtes
          Januar 22, 2014 um 7:20 pm

          Klar gibt es ein Kollektives Trauma, und auch diese gegen ein Kollektiv gerichtete Feindseligkeit tragen wir mit uns herum.
          Und?
          Wir erleben das Kollektiv REAL als Feindselig.
          Und was macht dieses Erleben mit uns?
          Ja, es macht uns auch feindselig oder ängstlich – was vom Effekt her gleich ist.
          Was machen wir daraus?
          Wir gehen raus unter die Menschen und begegnen mit unserem Lächeln sehr freundlichen Menschen, oder mit dem Blick auf einen Meisenknödel, den eine barnherzige Seele in einen Busch hängte.
          Und was machen wir mit der brutalen Gesamt-Realität?
          Hilft uns da vielleicht das Bewusstsein über die Wirklichkeit?

          Ich mache gleich Pizza, weil ich Angst habe, meinen Mut zu verlieren.
          Quatsch, gell. Quatsch macht auch dieses Helfer-Syndrom. Weil es verhindert, sein Leben in Liebe zu betten.

          Auch Dir ein WOHL-tuend.

          Wolfgang

  5. Februar 21, 2014 um 9:28 am

    Dass Daten, die vorgeben Informationen zu sein, für immer mehr Langeweile sorgen, verwundert nicht, ebenso wenig die Folge dieser Datenlast, welche die Suche nach Erfüllung immer mehr anheizt und so vermeintlich notwendig werden lässt, was aktuell möglich ist, ohne aber eine wesentliche Notwendigkeit mit dem Leben an sich in Einklang bringen zu können:

    http://www.gold-dna.de/updatesept13.html#up459

    Gruß Guido

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: