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Inflation der Körperkultur auf Kosten des Wesentlichen

Die Maxime zur Maximierung der Unordnung lautet immer mehr zu erschaffen, ohne auf die Konsequenzen für die Gemeinschaft des Lebens als Ganzes zu achten … cradle to graves in a world of artificial braves. Der Mensch spielt natürlich auch hier die problematische Hauptrolle, hat er das Inflationieren in vielerlei Maßstäben doch erdacht, wodurch es ihm möglich ist immer mehr Druck dort auszuüben, wo der Schuh vermeintlich drückt. So druckt er nicht nur Geld ohne Bezug zur Ausgewogenheit des Ganzen und ohne Verantwortung für daraus hervorgehende Reaktionen, nein, er hält es gar für sehr erstrebenswert das Inflationieren derart massentauglich zu gestalten, dass möglichst Viele sich daran beteiligen müssen. Welch geistreiche Idee, um zu realisieren, was von Natur aus unmöglich ist.

3D-Drucker sind der aktuelle Hype, um weitere Möglichkeiten menschlichen Fortschritts zum Ausdruck zu bringen. Immer leistungsfähiger, immer günstiger, immer mehr Ausdrucksmöglichkeiten. Bald druckt die Welt mehr und mehr Materielles, egal, ob klein, winzig, oder groß, egal, ob Spielzeug, Dekoartikel, Ersatzzeile, oder Waffen. Doch das ist nur der Anfang. In meinem letzten Artikel erwähnte ich das Drucken von Zellen, um Blinde wieder sehen zu lassen, mit nicht beweisbaren Auswirkungen auf die weitere Problematisierung eines PROBLEMS, wie hier näher beschrieben wird. Allerdings geht es bezüglich der Ausdrucksmöglichkeiten noch geistreicher, wie im hier verlinkten Text dargelegt wird:

Eines Tages könnte Gewebe am Fließband hergestellt werden, vom festen Knorpel bis zu weichem Fett. Stuttgarter Forscher haben nun das Druckmaterial gefunden, das wie natürliches Gewebe reagiert.


Und damit komme ich zum eigentlichen Anliegen meiner Ausführungen, welches ich eingangs mit dem Satz “cradle to graves in a world of artificial braves“ zusammenfasste, worin sich die Frage widerspiegelt, ob Gemeinschaften im Laufe des technologischen Fortschritts überhaupt noch gesellschaftsfähig sind bzw. ob moderne Gesellschaften gemeinschaftstauglich sein können. Oder anders formuliert: Drücken sich Andersseiende vor der Verantwortung für die Gesellschaft oder ist ihre Andersartigkeit Ausdruck einer Gemeinschaft, die sich dem Druck der Gesellschaft zu entziehen versucht ?

Als Original geboren sterben die meisten als Kopie.

Versteht man Leben als Ganzes, in der die Diversität von Lebewesen gemeinsam die Geschichte des Lebens schreibt, dann wird schnell deutlich, warum der gesellige Mensch Konsequenzen scheut und lieber möglichst profitabel für sich selbst drucken lässt, anstatt aktiv am Gemeinschaftswerk des Lebens mitzuschreiben.

Das Wesen einer Lebensform zeigt sich in der Verkörperung und in der Beziehung zu anderen Verkörperungen, ist es doch der Körper, der anderen Lebewesen mitteilt, welche Rolle dieser Körper in der gemeinsamen Geschichte des Lebens spielt bzw. bereits durchlaufen hat. Mitunter hat der Körper dabei deutlich Federn gelassen und bleibende Spuren davongetragen, die zudem bis ins Wesen der Verkörperung reichen können. Man könnte auch sagen, dass ein solcher Körper, der sein Wesen ungeschminkt und offen nach Außen hin zeigt, kein unbeschriebenes Blatt in der Geschichte des Lebens ist. In diesem Zusammenhang spielt auch die Zeit eine nicht unbedeutende Rolle, nehmen die Beschreibungen auf dem Blatt doch mit der Zeit zu, was wiederum Einfluss auf die Geschichte des Lebens als Ganzes hat … nicht nur, weil ALLES EINS ist.

Für Lebewesen ist das kein Problem, für unsere Verkörperungen, in Form des Menschen, dagegen, dessen Wesen mehr und mehr von seiner Verkörperung abweicht, wird es immer offensichtlicher umso mehr zum Problem, je weiter der Mensch vom wahren Wesen des Lebens fortschreitet und so eher zum künstlichen Nachdruck gesellschaftlicher Erwartungen wird und nicht länger als Unikat einer Gemeinschaft die Diversität des Lebens bereichert.

So ist der Mensch nicht nur vermehrt im Internet als Ghostwriter unterwegs, ohne sein wahres Wesen und seine Verkörperung zeigen zu müssen, nein, er betreibt schon seit geraumer Zeit kosmetische Korrekturen aller Art, um den Vorstellungen und Erwartungen menschlicher Gesellschaften zu entsprechen, dabei mitunter jene Spuren vertuschend, die er in der Gemeinschaft des Lebens davongetragen hat.

Jeder Mensch ist Teil der Geschichte, nur wollen immer weniger ihren Anteil daran anderen mitteilen, weil die Gesellschaft diesen Anteil nicht zum Ganzen in Beziehung zu setzen vermag, und so befürchtet wird, dass man nicht (mehr) dazugehört, was in einer Gemeinschaft jedoch undenkbar wäre, da eine Gemeinschaft von den Beziehungen aller (An)Teile zueinander im Miteinander lebt und so aktiv Geschichte schreibt.

Wenn Gelddrucken schon keine Lösung für das eigentliche zugrunde liegende Problem ist, wie kann da das Drucken von Zellen, von Geweben, von Knochen, oder gar Organen, das eigentliche PROBLEM lösen, welches bewirkt(e), dass der Mensch seitdem bestrebt ist von der Gemeinschaft fortzuschreiten und dieses Vorgehen auch noch meint gesellschaftsfähig machen zu müssen ? So sind Falten, fehlende Zähne, Behinderungen, fehlende Gliedmaßen und Organ(teil)e, Narben, fehlende Kopfhaare und andere Auffälligkeiten zu vermeiden bzw. zu ersetzen, um Teil der Gesellschaft zu sein, obwohl gerade diese Spuren von der Gemeinschaft des Lebens erzählen, in der das Kommen und Gehen von Unikaten Wesentliches zur Diversität, und damit zur Lebendigkeit der Geschichte, beiträgt. So drücken wir immer weniger denen gegenüber ein Auge zu, die anders sind und damit nicht gesellschaftsfähig scheinen. Stattdessen drucken wir demnächst einfach ein Auge dazu, damit der Blinde zwar wieder sehen kann, aber die Gesellschaft der Sehenden immer blinder wird, nicht erkennend, dass die Zwei-Klassen-Gesellschaft, die befürchtet wird, bei weitem weniger Auswirkungen auf die Geschichte haben wird, als die Zwei-Klassen-Gemeinschaft, die wir im Rahmen unseres technologischen Fortschritts auf immer mehr unbeschriebene Blätter drucken.

Wer glaubt wir können alle Probleme der menschlichen Gesellschaft einfach aus der Welt inflationieren, denkt transmutativ in alten Denkstrukturen und druckt stets die gleiche Geschichte in immer neuen Schriftformen auf unbeschriebenen Blättern aus, mehr und mehr das Wesentliche verwässernd, anstatt wie Wasser zu sein.

Wieder zum Wesentlichen zurückzufinden, ohne dass ähnliche Wunden wie bisher uns heimsuchen werden und ohne dass, aus Sicht von Bewusstsein, ein Rückschritt einsetzt, lässt sich nur transformativ erreichen. Da das Wesen des Lebens sein Gemeinschaftsgefühl ganz anders auszudrücken vermag, wird die Metamorphose der Gesellschaft den Gemeinschaftssinn reaktivieren, was modernen Gesellschaften noch so unvorstellbar erscheint, wie die Möglichkeit des Fliegens einer Raupe erscheinen mag.

Wo all das bereits geschrieben steht ? Im morphogenetischen Feld … und in den Herzen derer, die zu ihren körperlichen Spuren ihrer ganz persönlichen Geschichten stehen, sich der Konsequenzen voll bewusst und dem Ganzen vertrauend, mit dem sie EINS sind. Ganz im Sinne von Cradle-to-Cradle.
Wahre Bravehearts sind nicht die, die mit lautem Gebrüll und sonstigem Ausdrucksgetöse einzig der Gesellschaft dienen, der sie selbst angehören (wollen), sondern jene, die leise denen den Weg erleichtern, welchen diese noch schweren Herzens vor sich haben … ein Umstand, der sich mehr und mehr herauskristallisiert.

Diese Wege werden gewundener und die Herzen schwerer, je weitreichender sich Gesellschaften jünger machen als sie sind und sich vor dem drücken, was Gemeinschaften auszudrücken vermögen. Inflation lässt dahingehend einzig das Potenzial zunehmen, mit dem der Lösungsweg letztendlich Teil der Geschichte des Lebens werden wird.

So ergibt sich, dass sich in der Gesellschaft der fortschrittliche Segen für Einzelne als Schwächung der gesamten Gesellschaft Nachdruck verleiht, während in der Gemeinschaft das Leid des Einzelnen die Stärkung der gesamten Gemeinschaft ermöglicht, inklusive die des Leidenden.

Im Grunde ist niemand wirklich allein, weil selbst der Einzelne, der mit dem Ganzen im Einklang ist, eine Gemeinschaft ist, genauso wie eine Partnerschaft von Zweien. Diese Beziehungen können bereits innerhalb einer Gesellschaft wirken, einer Tumorzelle ganz unähnlich, welche die Gesellschaft, aufgrund von Beziehungsunvermögen, von Innen heraus zerfrisst. Diese Gemeinschaften im Kleinen dagegen sind bereits die Quelle der Inspiration, um die Gesellschaft von Innen heraus zu transformieren, sprich, zu heilen, anstatt sie zu zerstören.

So ist der Tod zwar das Loslassen deines Körpers, aber zugleich Teil der Geschichte, die dich in ihrer energetischen Mitte willkommen heißt.
Jede Lebensform ist somit auch ein Lebenskünstler, dessen Werk umso mehr das Vermögen des GANZEN nach dessen Tod bereichert, je mehr der Körper des Künstlers seinem eigentlichen Wesen bis zu seinem Tod wieder näher kommen kann.

Cradle to cradle … the story known as the story of the bravest of hearts …

Gruß Guido

http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. Januar 11, 2014 um 5:27 am

    Ah, was mich hier erst mal interessieren wuerde: Koennte man mit so einen 3-D Drucker dann auch ehrliche und intelligente Menschen herstellen? Wenn das eine Moeglichkeit sein sollte, koennte man da zunaechst einmal als Probe aufs Exempel ehrlicke Politiker herstellen und damit das ueble Pack in allen Regierungen der ganzen Welt ersetzen. Gewebe hin…Gewebe her… Nicht nur Teilstuecke…oder Ersatzteile! Lasst uns erst mal so einen gesamten Testmenchen drucken… Das waere doch ne Wucht! Das waere doch ein Wunder! Man koennte damit die ganze Welt mit einem Mal verbessern! Also wo bekomm ich so ein Ding… so einen 3_Drucker…vieleicht in Teilzahlung?… Na was heisst denn hier Zyniker? Ich bin doch ein Optimist!…:-)
    Gruss Gerhard

  2. federleichtes
    Januar 11, 2014 um 12:27 pm

    Wenn Alles Eins ist, was ist dann Teil des Un-wesen-tlichen?

    Auch wenn das Wabern des Gesamt-Organismus uns diffus, irre oder pervers erscheint, so wirkt im Leben doch EINE Dynamik, und Zähne fallen aus und die Haare am Popo vermehren sich.
    Ob es wohl möglich ist, mehr Frieden mit dem Leben, an dessen Fäden wir hängen und in seine Muster hineingewoben sind, zu schließen?

    Gestern traf ich auf dem Friedhof wieder mal den Freund meines Freundes Wolfgang. Und wenn meine Regel stimmt, ist das auch mein Freund. Na ja, er erzählte von seiner Mieterin, einer sehr ruhigen Frau, von der er nichts hört und sieht. „Kein Wunder“, sagte er, „die ist Kinderpsychologin in einem Krankenhaus und hat es (nur) mit vergewaltigten Kleinkindern zu tun“. Ob ihr ein 3D-Drucker ein klareres Bild liefert von den Ungeheuerlichkeiten, und davon, was entsprechend im Morphogenetischen Feld „Wollend“ abläuft? Was hilft, ihr persönliches Leid mittels Verständnis zu mildern? Eher würde ihr helfen zu verstehen, warum der erste klar dokumentierte Fall von Mord – gleich am Anfang der Menschheitsgeschichte – einen Verursacher und einen ZUSCHAUER hatte: Gott. Wahrscheinlich ist sie katholisch und wird zerrissen zwischen Fiktion und Realität.

    Wenn der Verursacher von Leben (also, wenn vor dem Leben eine Ursache stand- STAND!) dieses inhaltlich und dynamisch bewusst gestaltete, reicht es eher nicht, bei einer Erkenntnis der Erscheinungen im Sinne rationalen Verstehens stehen zu bleiben. In der Bewusstwerdung der (und ALLER) Lebensoffenbarungen steckt der Anspruch, das gesamte Lebens-Wollen als notwendig (eben, um DIE Not zu wenden) anzuerkennen. Es braucht nicht Sublimierung und Zersteuung, es braucht ein gefühltes „Ja“ des Lebensträgers: Ich trage DAS.
    (Und zwar VÖLLIG unabhängig von Erscheinungen.)

    Wir deckten hier bereits einige energetische, informative und systemische GEGEBENheiten auf. Bis sie im traumatisiertten, verwirrten, verängstigten Menschen zu ECHTEM Bewusstsein werden könnne, braucht wohl mehr als gute Worte, eben An-Erkenntnis.

    Euch einen guten Tag.
    Wir fahren gleich mal.

    Wolfgang

    • Januar 11, 2014 um 4:42 pm

      “…und die Haare am Popo vermehren sich.“

      Wie, bei Dir auch ? Dachte das wäre nur bei mir der Fall.:-)

      Gruß Guido

  3. Januar 11, 2014 um 12:33 pm

    Dieser Drucker macht es uns jedenfalls noch einfacher, „künstlich“ zu produzieren, so dass wir das autarker, unabhängiger von den Konzernen können, so wir auch das Rohmaterial dafür selbst herstellen können.

    Gleichzeitig wird unsere Welt aber noch künstlicher, weil es eben immer einfacher wird, das Künstliche zu produzieren. D.h. das zu vermuten ist, dass die Gesellschaft in Summe sich noch internsiver um das Materielles kümmern wird und so entfernen uns von möglichen spirituellen Zugängen immer weiter …

    • Januar 11, 2014 um 4:40 pm

      Dabei ist der Drucker hier nur Mittel zum Zweck, um das Thema über Gesellschaft und Gemeinschaft im Rahmen von Geburt, Leben und Tod anschaulicher ausdrucken, äh, ausdrücken zu können …

      Gruß Guido

  4. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2014 um 1:00 pm

    Lieber Guido

    ich glaube ich habe die selektive Pandemie ohne Einnahe von Antibiotika und Psychopharmaka ueberstanden. Gegen gewisse Erreger ist man ja dann resistent.

    Mit meiner Bildungsschwaeche/Lustlosigkeit (Vitamin D Mangel?) Ist auch eine Besserung eingetreten, so dass ich Deinen Text lesen konnte, als benutzten wir die gleiche Sprache.

    Das die Gesellschaft ein Auslaufmodell ist, vom Regierungschef bis zum Obdachlosen, spricht sich schnell herum.

    Die nahe Zukunft gehoert der Gemeinschaft, alle gleich, da EINS, wird so manchen, ich moechte gern was zu sagen haben, schlaflose Naechte bereiten.

    Blut und Tote wird es nicht viele geben. Sehr zum Leidwesen einiger Zuschauer.

    Alle Prozesse beginnen im Innern und alle Prozesse enden im Innern.
    Der Angelpunkt eines Hebels ist sein Kraftquell, seine Mitte. Seine Quelle, sein Inneres.

    Wir kommen ALLE aus dieser Gemeinschaft. Wenn die Rotverschiebung ( maennlich ) im Universum aufhoert, setzt eine Blauverschiebung ( weiblich ) ein.

    Unterrichtsstoff 4. Klasse, 1 Halbjahr, da habe ich zum Fenster rausgetraemt.
    Ein Gedaechtnis wie ein Elefant.

    Lieber Gruss in die Runde Gerd

  5. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2014 um 8:13 pm

    Solange Ihr Zeit habt das Wachstum Eurer Koerperbehaarung zu bewundern, passiert nicht wirklich etwas wichtiges.

    Die Theorie der Morphogentik bringt mich nicht wirklich weiter. Der Eine hat sich in Nichts aufgeloest und ich gucke in die gemeinsame Luft.

    Gutes Naechtle

  6. Januar 11, 2014 um 8:47 pm

    Lieber Gerd,

    dann hast Du den Artikel nicht intensiv genug gelesen. Der Drucker ist eine Metapher für die Verwässerung von Problemen mit Hilfe von Fortschritt, anstatt dem wesentlichen Problemen auf den Grund zu gehen und sie gemeinsam aufzulösen. Martina beschrieb diesen Prozess gestern sehr anschaulich anhand der Enttraumatisierung.

    Das morphogenetische Feld spielt dabei eine große Rolle, weshalb ich auch zu einem Text von R. Sheldrake diesbezüglich verlinkte. Er beschreibt es sehr schön anhand von Kristallen.

    Der DRUCKER ist nicht das eigentliche Thema des Artikels !!! Danke trotzdem, Martin, für das Bild, welches ich wieder löschte, um die Aufmerksamkeit nicht auf den Drucker selbst zu lenken.

    Gruß Guido

  7. Januar 12, 2014 um 1:05 am

    So, ihr Weggefährten,

    nachdem ich nun 50 Artikel hier veröffentlichen durfte und vier Jahre am Stück geschrieben habe, will ich zusehen, dass die ebook-Fassung der PHI(L)HARMONIE endlich mal zwecks Download verfügbar ist und mich zudem den Büchern meines Lieblingsautors Murakami wieder widmen. Nebst manch anderen mir sehr wichtigen Angelegenheiten im Sinne der Gemeinschaft. Werde mich für die nächsten paar Wochen erst mal hier zurücknehmen und an neuen Denkstrukturen “arbeiten“ …

    Bis dahin noch etwas sehr Lesenswertes … wäre glatt einen eigenen Artikel wert:

    http://www.nextnature.net/2007/05/breaking-point/

    Bis bald
    Guido

  8. Gerd Zimmermann
    Januar 12, 2014 um 3:50 am

    Lieber Guido

    WIR WERDEN DICH VERMISSEN

    Ganz ohne Mitte ist Orintierung noch schwierig.

    Das mit dem Vater der Morphogenie verstand ich jetzt. Merci

    und gute Zeit

    Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    Januar 12, 2014 um 4:17 am

    „Je haeufiger sich Muster wiederholen …“
    Wer Ohren hat, der hoere. Hab Dank.

  10. Januar 12, 2014 um 11:26 am

    Der Ur-Zwiespalt entzündete sich in (grauer-nebliger) Vor(der)zeit im Zentrum der ersten Familie; wir nennen es Kain-Abel-Syndrom. Wir verstehen es nicht, obwohl es mittlerweile im Zentrum des Planeten wütet und alle Gesellschafts-Strukturen dominiert. Auch den einzelnen Menschen, der sein Hinunherwabern zwischen geistigen Gegensätzen mit der Fähigkeit zur Ambivalenz existenziell mehr oder weniger unproblematisch lösen kann. Mensch als domestizierter, pardon, zivilisierter Kulturträger kann das Schlechte tun und sich gut dabei fühlen, aber er kann auch das Gute tun und sich schlecht dabei fühlen. Und damit dieses Spielchen auch funktionieren kann, nennt er sein Fühlen auch Gefühl.

    Hätte Kulturmensch Gefühl, fragt sich, wie daraus eine herzlose Welt entstehen konnte, in der das Potenzial an realisierter Feindseligkeit das Maß für Erfolg bestimmt. Wir nennen das Wirkprinzip etwas flapsig „Ellenbogen-Mentalität“, tatsächlich waltet hier ein gnadenloser, eiseskalter Geist, geradezu triebhaft: Ich zerstöre, also bin ich. Natürlich äußert sich dieses Ur-Geist auch in seiner – außerhalb seiner Selbst sinnfreien – schöpferischen Betätigung des Produzierens – und Konsumierens, lieber Guido. Das Lachen dieses Geistes ist höhnisch, denn er kann es sich erlauben, das von ihm Geschwächte zu verachten und nach letzten Resten dessen zerstörbarer Würde zu greifen.

    Das Wesentliche – weil dominierend -, was das Leben hervorbringt, scheint mir dieser Existenz verschlingende „Geist“ zu sein. Und mir scheint weiterhin, er hat es mittlerweile so weit getrieben, dass die Schar der vom Wahn Infizierten nach ihm ruft:

    Führe uns weiter, tiefer, noch radikaler in die Versuchung.

    Entsprechend mag der Endsieg sich gestalten: Nicht-Existenz. Und niemand wird mehr da sein, der sprechen könnte, er hätte das Beste und nur für seine Kinder gegeben. Klar mit dem Hauch des endgültigen Todes vermischen sich die Wohlgerüche der Körperkultur, und Technik wird da sein, die keiner Technologie mehr anheim fallen kann. Aber, und dessen bin ich mir sicher: Wenn die Waffen schweigen und das letzte Lebenszeichen von diesem Planeten verschwand, verbleiben doch die vielen von Vögeln gesungenen Lieder. Sie zumindest können diesem unse(e)ligen Geist widerstehen Und wer weiß schon: Vielleicht zerbricht dieser Geist gerade an der Unzerstörbarkeit von Schwingung.

    Gestern kam mir übrigens auch, folgerichtig, die Idee des Innehaltens.

    Euch eine gute Zeit.

    Wolfgang

  11. Gerd Zimmermann
    Januar 14, 2014 um 3:23 am

    Das nonlokale morphogenetische Feld steuert Tierschwaerme, Menschenschwaerme, den Aufgang der Sonne und die Bewegung von Galaxien.

    Und wie klingt man sich in dieses Feld ein.
    Man muss nur danach fragen.
    Ist verarsche auch Teil des lustigen Spiels.

    • federleichtes
      Januar 14, 2014 um 11:50 am

      Ist das morphogenetische Feld nicht im Universum – präsent und damit lokal?

      Wir hatten hier mal eine Zeit – lang ist’s her – , da sprachen wir über ein 12-dimensionales Universum. Und irgendwann erahnte man hinter der ALLGEMEINEN Verarschung, dass in einer Dynamik nichts lokal ist, außer das Lokal, in dem die Verarschung stattfindet – nicht weil es nicht dynamiach wäre, sondern weil es geschlossen ist, praktisch also eine „Geschlossene“.

      Die Zivilisierung des Menschen endete mit seinem Glauben, Wahn sei alternativlos. Da man auch den Staat als Teildes Wahns verstehen könnte, ist Mensch also kein Staatsbürger, sondern ein Wahn-Walter. Und knapp die Hälfte der Weltbevölkerung hat sogar einen kleinen Rüssell; das macht Hoffnung auf Wahnerfolg.

      Ins morphogenetische Feld einklinken – ist das nicht, als riete man einem Fisch, er solle mal duschen gehen?

      Offensichtlich bist Du der Meinung, Wahn sei im morphogenetischen Feld unbekannt.

      Ich sitze jeden Tag im morphogenetischen Kino. Vorgestern sah ich einen Film, da fuhr einer in einem Zug und fragte sich, ob es besser sei, sich hinzusetzen oder hin und her zu laufen. Gestern sah ich einen Film, da saß so ein armes Würtschen in einem Zug, der Station für Station weiter in für ihn geistiges Neuland fuhr. Plötzlich erschien, verbunden mit dem Gefühl, der Zug habe angehalten, eine Frage in ihm: Was würdest du machen, wenn du den Knopf findest, nach dem du suchst. Der Mann dachte, und das reicht ja: Du hast den Knopf gemacht, mein Job war es nur, – Hoppla – ihn zu finden.
      Mal sehen, welchen Film sie heute im Programm haben. Jedenfalls drücke ich ganz sicher gleich den Knopf an meiner Kameras, weißt schon, die Bilders wegen.

      Gestern Abend las ich mal wieder von Montauk, holla, in einem de-zensierten Buch. Was mich inspiriert hatte verflog erst, als Susanne sagte: Ich glaube NIX mehr. Natürlicher Zustand irgendwie, jedenfalls für de-zivilisierte und ent-kultivierte Menschen. Die ihre Kultur auf eine einfache Formel reduzierten: „..wenn man trotzdem lacht“.

      Gruß
      Wolfgang

      Wenn Du das Buch auch lesen willst, schreib mal über die Homepage.

  12. Gerd Zimmermann
    Januar 14, 2014 um 6:31 am

    Das Universum ist ein Gedanke Gottes.

    Friedrich Schiller

  13. Gerd Zimmermann
    Januar 14, 2014 um 5:30 pm

    Ja Montauk, schoenes Spielzeug. Letzte Woche wollten sie mir mittels HAARP das Gehirn grillen, ich hatte es aber an der Porte abgegeben.
    Meine Akte bei der der Gedankenpolizei existiert auch noch, aber Z kommt erst zum Schluss.
    Das Phieladelphia Experiment, auf mich wollten niemand hoeren.
    Bewusstseinsveraendernd sind die Elf Wellen, Herr Tesla kennt sich da aus, auch mit Kabelloser Energieuebertragung, siehe Sibirie 1908 und siehe freie Energie.

    Morphogenetisch einklinken geht jetzt mit Hilfe von Engeln, Erzengeln, Meistern, Grossmeistern oder direkt mit Gott.

    Das Universum und alle elfundneunzig anderen Universum… sind nonlokal, weil, worin existiert ein Vakuum.

    Zwoelf Dimensionen stimmt nicht, das waren die Juenger.

    Und wenn wir ein wenig darum bitten, gibt es Morgen zum Fruestueck Liebe und den ganzen Tag ueber nur Gutmenschen.

    Ich bin zwar nicht der Eine aber der Andere sagte es ja auch: Ich liebe Euch Alle.

    Gruss Gerd

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