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„Wir müssen den Mund auftun“

Pirmin Spiegel (Foto: Miserior)

Das ist der Titel eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung für die Weihnachtstage. Gesagt hat dies der Miserior Chef Pirmin Spiegel in dem Interview, in dem er auch die Kapitalismus-Kritik des Pastes selbst nochmals als passend unterstrich:

Wenn sich Kapitalismus verselbstständigt, wenn sich Kapital nur des Kapital willen vermehrt, dann lässt es die Solidarität außen vor. Dann tötet Wirtschaft den Gemeinschaftssinn und die Fürsorge der Menschen füreinander.

An anderer Stelle fand ich von ihm noch diese Aussage:

15 Jahre lebte ich im Nordosten Brasiliens. Ich traf immer wieder auf Korruption und Ausgrenzung, Situationen, in denen es nicht darum geht, Menschen zu befähigen, sondern um Macht und Geld. Wie da nicht an das Evangelium denken, in dem es heißt „voll Zorn und Trauer sah Jesus sie an“. Die Empörung ist nötig, um für die größere Sache der Gerechtigkeit zu kämpfen. Aber wenn ich dabei stehen bleibe, besteht die Gefahr, aggressiv und kalt zu werden. Da kommt die Zärtlichkeit ins Spiel, mit der ich versuche, an der Seite der Armen zu bleiben.

Den Artikel gab mir meine Liebste heute Mittag, als ich von meinem Frühstücksgeburtstagsessen mit meinen 6 Frauen (drei eigene  Töchter und zwei Töchter meiner Liebsten) wieder zurückkam. Der Grund für das Zeigen des Artikels war ein außergewöhnliches Geburtstagsgeschenkt meiner drei Töchter. Sie hatten mich vorher gefragt, was ich mir denn wünschen würde. Mir fiel so recht nichts ein, da ich ja doch alles habe, was ich brauche. Und da sie aber meine Aktivitäten hier auf Blog auch aufmerksam verfolgten, haben sie mir das folgende Geschenk heutemorgen überreicht:

misereor.
Sie hatten im Netz ausgiebig recherchiert, welche Organisation ihnen vertrauenswürdig war und Spenden so weitergibt, dass bedürftige Menschen möglichst lange etwas davon haben. Nun bin ich zwar inzwischen, was das Impfen angeht, etwas kritischer, aber die 30 Obstbaumsetzlinge sowie die 5 Hühner die in Peru für die Linderung von Hunger sorgen, haben mir ausgesprochen gut gefallen.

Und der Artikel über den Leiter der Miseror haben das wunderbares Gefühl npch verstärkt, zeigt es doch einen Mann, der wie der neue Papst Erfahrungen in den Slums selbst gesammelt hat, und weiß, was es braucht. Dazu möchte ich auch gerne noch auf zwei weitere Artikel verweisen,  in denen er noch klar macht:

„Es darf nicht sein, dass Rohstoffreichtum arm macht“ und Misereor warnt vor geheim verhandelten Rohstoffabkommen

Herr Spiegel spricht den Zorn an, den es braucht, um mit dieser Emotion möglichst kraftvoll für den Wandel zu arbeiten. Und was den Zorn betrifft, möchte ich unseren alten Bekannten, Georg Schramm nochmals bekräftigen lassen:

.
Und zum Schluss möchte ich mich bei Allen noch einmal bedanken, die mir viele Wünsche mit auf den Weg gaben, und sich zudem für meine Aktivitäten auf den beiden Blogs Der Mensche – das faszinierende Wesen sowie Initiative Wirtschaftsdemokratie. Diese Wünsche wurden sogar von zugesandtem Weichnachtsgebäck und einem neu veröffentlichten Buch zum Thema Wirtschaft, und zwar einer kooperativen, begleitet. Ich gestehe, ich bin noch immer sehr berührt, und ja, es tut auch sehr gut. Vielen Dank also Euch Allen da draußen. Auch Jenen, die uns hier bisher nur still lesend begleiten!

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  1. Gerd Zimmermann
    Dezember 25, 2013 um 8:31 am

    Lieber Martin

    alles Gute und Gesundheit und ein langes Leben.

    Ich bin kein Apostel, aber lese mal bitte was Gold DNA von Impfungen haelt.

    Es ist die absolute Abkehr vom Natuerlichen. Ein sinnvolles Geschenk an ein Kind?

    Gruss Gerd

  2. Dezember 25, 2013 um 9:56 am

    Lieber Martin, auch von mir die besten Wünsche für eine ruhige, besinnliche und friedliche Weihnacht. Es ist das eigentliche uralte, Jahrzehntausende alte und in allen Kulturen rund um den Erdball bekannte Fest der Wintersonnenwende. Es ist das Fest, an dem die Völker der nördlichen Erdhalbkugel in der dunkelsten Zeit des Jahres die Wiederkehr des Lichtes, der Wärme und damit des Lebens feier(te)n!

    Ist Dir aufgefallen, dass zu Weihnachten alle Jahre wieder das Geschäft mit der Armut und dem Mitleid – natürlich immer in weit entfernten Ländern – blüht und gedeiht? Das geschieht um so mehr, wenn sie Dir – wie in dem von Dir geschilderten Fall – glauben machen konnten, dass alles, was Du gibst, da ankommt, wo Du es willst! Es ist dennoch nichts weiter als ein dreckiges und in meinen Augen das zynischste Geschäft des Kapitalismus, denn es ist das Geschäft mit der und durch die Armut der Menschen, die durch den Kapitalismus in die Armut getrieben wurden und diese von diesem Wirtschaftssystem geschaffene Armut füllt nun einigen wenigen „Geschäftstüchtigen“ die Taschen, bringt Profit, in der Anwendung eben dieses zynischen, unmenschlichen, räuberischen, mörderischen, kriegerischen, aggressiven Wirtschaftssystems! Und Du glaubst allen Ernstes mit einer (einmaligen) Spende den Kapitalismus zu bekämpfen? Es ist aber nichts weiter als DEIN Gewissen beruhigen! Irgendjemand nannte dieses zynische Geschäft mit der Armut den „modernen Ablasshandel“!
    Diese Armut und das Geschäft damit blüht auch in dieser ach so reichen BRD! Und es gibt auch hier „Geschäftstüchtige“, die mit der Armut der Menschen, die von diesem unsäglichen Wirtschaftssystem zum Wohler einiger Weniger geschaffen wurden, ihre Taschen füllen und auch noch glauben, „etwas Gutes“ zu tun und sich als „Heilige“ darstellen! Es ist aber tatsächlich die schlimmste Erniedrigung und Beleidigung der Menschen, die von diesem Wirtschaftssystem in die Armut getrieben wurden!

    Ich hatte in der Zwischenzeit den Eindruck, dass Du verstanden hattest, dass es unmöglich ist, „das Kapital zu zähmen“, sondern dass es geradezu die URSACHE für die Armut und alle Probleme auf unserer Erde ist. Der Artikel oben ist nichts weiter als ein „Gesundbeten“ des Kapitalismus, der aber nicht reformierbar, sondern nur abzuschaffen ist – und dafür brauchen wir unseren Zorn auf der Zornesbank! Und da spare ich ihn, bis ich ihn brauche, um ihn gepaart mit der Vernunft gezielt einzusetzen, um dieses Verbrechen Kapitalismus vom Antlitz unserer wundervollen Erde zu tilgen!

    Ich fand gestern diesen Artikel zu Weihnachten – und der gefällt mir so gut, dass ich ihn auch hier verlinken möchte!

    Frohe Weihnachten!

    http://freigeistblog.com/2013/12/23/frohe-weihnachten/

    • federleichtes
      Dezember 25, 2013 um 1:39 pm

      Warum Du mit einem Text, dessen Inhalt zwar deutlich (wie es Deiner Art entspricht) ein seit langem bekanntes Problem formuliert, Aufregung verursachst, bestätigt meine Entscheidung für mehr Zurückhaltung auf diesem Blog. Bewusstsein entsteht ja nicht durch gute Absichten und Willenserklärungen. Wie Gerd richtig sagt: Die Einen verstehen und die Anderen nicht. Zynismus wird also nur der verstehen, der davon berührt wird – und nicht berührt wird eben der Zyniker. Anders herum. allgemein gesprochen: Natürlich fühlt sich der Parasit in einem parasitären System wohl.

      Susanne ist – Dir ähnlich – sehr sensitiv, was das zynische Wesen unserer Gesellschaft betrifft. Was unsere Vogelfütterei betrifft sagte sie:
      „Wir müssen (zurück-)kaufen, was andere den Tieren weg nahmen“.

      Aber bitte, wer sogar das Wort „Greenwashing“ kennt und aktiv ein Einerseits und Andererseits lebt, demonstriert Ambivalenz und re-agiert, wenn man in die „Mitte“ der beiden so gegensätzlichen Rollen zielt, entsprechend empfindlich, um nicht an seiner bestens gerechtfertigten Lebensführung zerbrechen zu müssen. Den Leid-Tragenden des ausbeuterischen Geistes kann man ja in einer Welt des Freien Willens ein „selber Schuld“ zukommen lassen.

      Nun, diese Bruchstelle gibt es, und sie hält, solange Ambivalenz als EINE Rolle gebraucht wird. Wie anders (und besser) lässt sich eine der perfiden Seiten des Geistes verstehen. Gut demonstriert von offensichtlichen Seelsorgern, die hintergründig den Ministranten nur in die Hose greifen wollen; egal, ob Weihnachten oder Ostern ist. Da lässt sich Anderen gut Absolution erteilen, gell.
      Das Wesen des Lebens ist ein Ganzes. Es gibt darin nichts Widersinniges, denn offensichtlich soll Leben ja das hervorbringen, was einige als natürlich und Andere als widersinnig empfinden. Insofern meine ich, braucht es nicht nur die Fähigkeit, Widersinn zu fühlen, sondern ihn zu verstehen als feindseligen Geist, den es zu überwinden gilt – und zwar IN-SICH-SELBST.

      Den Menschen wurden nicht grundlos verschiedene Lebenswege in die Wiege gelegt, und in der Wiege der Menschheit wird wohl das gelegen haben, was grundsätzlich einer Offenbarung, Klärung und Neuordnung bedarf. Mögen die Menschen auch verschieden (ambivalent) sein, es war EINE Wiege, gleich EINEM Fass, das überlief. Dass aus diesem „Übel“ auch Bilder von heilen Familienwelten entstehen konnten, ist doch nicht weniger bemerkenswert als die heile Welt des Erzverbrecher-Geistes: Elend verursachen und Andere für die Folgen in die Pflicht nehmen.

      Herzlich in die Runde.

      Wolfgang

      • Dezember 25, 2013 um 10:16 pm

        Autsch. Danke für Deinen / Euren Rüttler. Muss nachdenken …

  3. Dezember 25, 2013 um 10:23 am

    Wow, Du hast inzwischen einen so negativen Eindruck von dieser Welt, dass aber auch keine Freude mehr bleibt. Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es Menschen wie diesen Herrn Spiegel gibt, der mit seinem ganzen Herzen zumindest die von ihm erreichbaren Menschen eine Linderung in diesem bösen Spiel verschaffen kann, und aber gleichzeitig genau an dem Wandel dieses Spieles zu arbeiten. Ich bin überzeugt, dass dieser Mann ein viele größere Reichweiter hat als unsere bescheidenen Blogs, um über das menschenfressende Wesen des Kapitalismus aufzuklänre, und so dafür zu sorgen, dass der Wandel kommen wird.

    Es mag sein, dass solche Geschenke ein Green Washing auch der eigenen Seele ist. Da ich aber nicht in der Lage bin, dieses System einfach über den Haufen zu werfen, mögen zumindest solche Gesten auch daran erinnern, nicht aufzuhören dran zu arbeiten, dass wir bewusster werden und in ein Zeit gelangen, in der wir wieder stärker auf allen Ebenen füreinander da sind.

    Ich möchte übrigens vermuten, dass es den Brauch des besonderen Schenkens zu dieser Zeit schon lange vor dem Kapitalismus gab. Die Menschen werden schon früh bemerkt haben, wie gut es einem selbst dabei geht, etwas zu geben.

    • Dezember 25, 2013 um 10:37 am

      Du hast einen völlig falschen Eindruck von mir, Martin.
      Ich habe sehr viel Freude im Leben und gestern Abend habe ich im Kreise meiner Freunde viel und herzlich gelacht!
      Nur lass ich mir von Menschen wie diesem Herrn Spiegel nicht das Hirn vernebeln und einreden, der Kapitalismus sei zu reformieren und/oder zu „zügeln“!

      Ich weiß, dass ich mit meinem Kommentar auf’s Schlimme gehauen habe. Das war auch meine Absicht! Manchmal braucht es einen derben „Schlag auf den Hinterkopf“, um Menschen aus ihrer selbstgefälligen Selbstbeweihräucherung herauszuholen, in die jemand allzu leicht hineinstolpern kann, wie Du heute gezeigt hast!

      Der Brauch des Schenkens in seiner heutigen Form ist ein kapitalistischer, sehr umsatz- und profitsteigernd, übrigens. Zu dieser Zeit wird aller Mist gekauft, den niemand braucht und wie Du gezeigt hast, hat auch das zynischste aller Geschäfte, das mit der Armut, zu dieser Zeit Hochkonjunktur! Die Börsen jubilieren!

      Das ursprüngliche Schenken ging an die Tiere des Waldes um ihnen das Überleben im Winter zu ermöglichen, der Zeit, die für Mensch UND Tier die schwierigste Zeit des Jahres war! Es war damit kein Zwang zur „Wiedergabe“, die ja im Grunde eine RÜCKgabe ist, verbunden!

      • Dezember 25, 2013 um 10:42 am

        Woher willst Du etwas über die Gesinnung von Herrn Spiegel wissen. Jemand, der 15 Jahren in den Slums Brasiliens gearbeitet hat, wird sicher nicht hinter diesem System stehen können. Du wirfst ihm aber genau das vor?

        Die Idee, die Tiere zu beschenken, weil sie nicht direkt zurückschenken können, ist interessant. Ist es aber bei dem Geschenk meiner Töchter nicht genauso?

        • Dezember 25, 2013 um 10:46 am

          Im günstigsten Fall ist dieser Herr Spiegel ein Träumer und Selbstdarsteller, der in seinem Tun gefangen ist und sich dabei noch großartig vorkommt (oder nur so tut und damit einfach dreckiges, zynisches Geld verdient!)
          Im schlimmsten Fall ist er ein bewusster Diener seiner Herren.

          Ich empfehle zum besseren Verständnis gern noch einmal diesen Artikel:

          http://www.globalresearch.ca/des-imperiums-zweischneidiges-schwert-globales-milit-r-nros/29647

          • Dezember 25, 2013 um 10:58 am

            Ist es für Dich nicht denkbar, dass diese Mann sich voll bewusst ist, wie das Spiel läuft und sich aber mitten in die Höhle des Löwen begibt, um über die Steuerung dieser Organisation genau am Wandel zu wirken, und eben nicht die Hände in den Schoß zu legen?

        • Dezember 25, 2013 um 11:53 am

          So stellt er sich dar und im günstigsten Fall empfindet er sich auch selbst so.
          Er ist es dennoch nicht!

  4. Gerd Zimmermann
    Dezember 25, 2013 um 11:11 am

    Zunami 2004 in Sri Lanka. 1 Jahr spaeter war ich bei Herrn Schmidt auf der deutschen Botschaft in Colombo. Ich glaube die Deutschen spendeten 800 Mio, egal, Herr Schmidt meinte das Geld reiche um die gesamte Kueste zu vergolden.

    Schaut Euch die Truemmerkueste heute mal an. Und die Armut. Die Slums sind groesser geworden fuer 800 Mio Spendengelder.

    Geiz ist Geil.

  5. maretina
    Dezember 25, 2013 um 3:46 pm

    Solveighs Argumentationskette kann ich Einiges abgewinnen. Allerdings haben sich Deine drei Töchter, lieber Martin, ja nun wirklich den Kopf zerbrochen um Dir eine Freude zu bereiten. Und diese Liebe und Wahrhaftigkeit kann ja doch den sprichwörtlichen Berg versetzen. Jedenfalls gratuliere ich Dir zu Deinen drei Mädels.
    Vielleicht passt dazu mal wieder Khalil Gibran:

    „Vom Geben“

    Ein reicher Mann sagte: Sprich uns vom Geben. Und er antwortete:
    Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft. Denn was ist euer Besitz anders als etwas, das ihr bewahrt und bewacht aus Angst, dass ihr es morgen brauchen könntet? Und morgen, was wird das Morgen dem übervorsichtigen Hund bringen, der Knochen im spurlosen Sand vergräbt, wenn er den Pilgern zur heiligen Stadt folgt? Und was ist die Angst vor der Not anderes als Not?
    Ist nicht Angst vor Durst, wenn der Brunnen voll ist, der Durst, der unlöschbar ist? Es gibt jene, die von dem Vielen, das sie haben, wenig geben – und sie geben um der Anerkennung willen, und ihr verborgener Wunsch verdirbt ihre Gaben. Und es gibt jene, die wenig haben und alles geben. Das sind die, die an das Leben und die Fülle des Lebens glauben, und ihr Beutel ist nie leer. Es gibt jene, die mit Freude geben, und die Freude ist ihr Lohn. Und es gibt jene, die mit Schmerzen geben, und der Schmerz ist ihre Taufe. Und es gibt jene, die geben und keinen Schmerz beim Geben kennen: weder suchen sie Freude dabei, noch geben sie um der Tugend willen; sie geben, wie im Tal dort drüben die Myrte ihren Duft verströmt. Durch ihre Hände spricht Gott, und aus ihren Augen lächelt Er auf die Erde.
    Es ist gut zu geben, wenn man gebeten wird, aber besser ist es, wenn man ungebeten gibt, aus Verständnis. Für den Freigebigen ist die Suche nach einem, der empfangen soll, eine größere Freude als das Geben. Und gibt es etwas, das ihr zurückhalten werdet? Alles, was ihr habt, wird eines Tages gegeben werden, daher gebt jetzt, dass die Zeit des Gebens eure ist und nicht die eurer Erben.
    Ihr sagt oft: „Ich würde geben, aber nur dem, der es verdient.“ Die Bäume in eurem Obstgarten reden nicht so, und auch nicht die Herden auf euren Weiden. Sie geben, damit sie leben dürfen, denn zurückhalten heißt zugrunde gehen. Sicher ist der, der würdig ist, seine Tage und Nächte zu erhalten, auch alles anderen von euch würdig. Und der, der verdient hat, vom Meer des Lebens zu trinken, verdient auch, seinen Becher aus eurem Bach zu füllen. Und welcher Verdienst wäre größer als der Mut und das Vertrauen, ja auch die Nächstenliebe, der im Empfangen liegt?
    Und wer seid ihr, dass die Menschen sich die Brust zerreißen und ihren Stolz entschleiern sollten, damit ihr ihren Wert nackt und ihren Stolz entblößt sehr? Seht erst zu, dass ihr selber verdient, ein Gebender und ein Werkzeug des Gebens zu sein. Denn in Wahrheit ist es das Leben, das dem Leben gibt – während ihr, die ihr euch als Gebende fühlt, nichts anderes seid als Zeugen. Und ihr, die ihr empfangt – und ihr seid alle Empfangende -,
    bürdet euch nicht die Last der Dankbarkeit auf, damit ihr nicht euch und dem Gebenden ein Joch auferlegt. Steigt lieber zusammen mit dem Gebenden auf seinen Gaben empor wie auf Flügeln. Denn seid ihr euch eurer Schuld zu sehr bewusst, heißt das, die Freigebigkeit desjenigen zu bezweifeln, der die großherzige Erde zur Mutter und Gott zum Vater hat.“

    Liebe Grüße
    Martina

    • Dezember 25, 2013 um 10:22 pm

      Lieber Martina,

      es tut gut, nach den Rüttlern von Solveigh, Gerd und Wolfgang von Dir noch diese Zeilen und das wunderbare Gedicht lesen zu dürfen. Danke dafür.

      Das aus dem Gedicht:

      … Für den Freigebigen ist die Suche nach einem, der empfangen soll, eine größere Freude als das Geben …

      hatte ich bei meinen Töchtern spüren können, losgelöst wem sie da gegebenenfalls aufgesessen sein mögen. Aber ist die Geste in diesem Fall nicht das Wesentliche?

      Ich wünsche Allen, denen dieses Fest aus welchem Grund auch immmer, wichtig ist, noch einen schönen zweiten Feiertag.
      Martin

      • Dezember 25, 2013 um 10:34 pm

        … Für den Freigebigen ist die Suche nach einem, der empfangen soll, eine größere Freude als das Geben …
        hatte ich bei meinen Töchtern spüren können, losgelöst wem sie da gegebenenfalls aufgesessen sein mögen. Aber ist die Geste in diesem Fall nicht das Wesentliche?

        Es schmälert die Geste Deiner Töchter natürlich in keiner Weise!
        Nur ist Absicht und Ergebnis eben nicht immer identisch!

        • Garten-Amsel
          Dezember 25, 2013 um 10:45 pm

          So. und bitte, WAS wollen wir -nicht nur hier – ver-stärken ?!?
          – Tatenlose Kritik verkommt zu einem leeren Becher Wasser für einen Durstenden. Sie ist ein Armuts-Zeugnis gegenüber jeglicher hilf-reichen TAT.
          => Laßt uns doch Vor-Bild-haft sein /werden. Dann ändert sich vieles ganz von alleine.
          => Absicht und Ergebnis werden dann zusammenfinden.

        • Dezember 25, 2013 um 10:48 pm

          Da bin ich bei Dir. Sie hatten allerdings schon auch unter dem Aspekt einer möglichst effektiven Übergabe der Spende geachtet. Dass auch ein Betrag bei einer Organsisation hängen bleiben wird, war ihnen auch bewusst.
          Hoffentlich werden wir das bald hinter uns haben, und wir uns um das faire Verteilen nicht mehr so viele Gedanken mehr machen müssen 🙂

      • maretina
        Dezember 27, 2013 um 5:16 pm

        Lieber Martin, ich fand das ein-fach angebracht und mein Empfinden war auch so.
        Liebe Grüße
        Martina

  6. Dezember 25, 2013 um 10:27 pm

    *&*
    und alles Gute für Dein kommendes Lebens-Jahr ! …. und alle folgenden auch. Mögen viele be-glückende und be-reichernde dabei sein ! Meinen Glück-Wunsch auch zu Deinen Frauen !!! Sie sind doch einfach klasse !
    (-So ein kleiner Gruß aus meinem „Fast-Land-unter“ … es wird besser werden. sGwuag 😉 )

    @maretina:
    Danke für Deine Gedanken. Groß-Herziges offenes Denken und Schenken (Los-Lassen-Können) bereichert die Welt. Nicht die Gier nach Be-Sitz. Das macht arm. Erbärmlich arm. Jeder, der sich für diese „gefallene“ Welt einsetzt, ist UN-ersetzbar kostbar. Egal, wie Bruch-Stück-haft sein Tun auch sei, gemessen am Übel dieser gesammten Ver-Hältnisse. Be-Wußt-Sein/Werden fängt mEn meist mit sehr kleinen Schritten an. Wenn ich irgendwen oder irgendetwas kritisiere, muß ich auch bereit sein, es besser zu machen/zu ändern. KONKRET und nicht nur verbal.=> „An euren *Taten* werdet ihr gemessen.“
    Laßt Euer Herz mit Liebe füllen, egal, wie und welche Gewinn-Maximierungs-Monster auch brüllen. Liebe allein laßt die Trieb-Feder Eures Handelns sein.
    Auf denn !
    *M*

    • Dezember 27, 2013 um 5:07 pm

      Danke, auch für Deine Weihnachtsgeschichte (wir können beschließen das ganze Jahr wirkliche Weihnacht zu begehen) weiter unten.
      Einen kleinen Zusatz hab ich da noch. Füllt Euer Herz mit Liebe, sie ist ja schon dort,entdeckt sie wieder und dann gebt sie weiter, lasst sie fließen, ohne Ansehen der Person. (Person = Maske).
      Schöne Zeit zwischen den Jahren
      Martina

  7. Dezember 25, 2013 um 10:58 pm

    Martin Bartonitz :

    Hoffentlich werden wir das bald hinter uns haben, und wir uns um das faire Verteilen nicht mehr so viele Gedanken mehr machen müssen :-)

    Das ist dann das schönste Weihnachtsgeschenk! 🙂

  8. Dezember 26, 2013 um 4:56 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Der Zorn der Vernunft

  9. Gerd Zimmermann
    Dezember 26, 2013 um 9:22 am

    HALLO Martin

    das mit Spendengeldern nicht alles korrekt laeuft, ist nicht auf dich gemuenzt.

    In der Groessenordnung wie ich es beschrieb ist es ein Fall fuer den galaktischen Gerichtshof.

    Ich gebe auch, heute mehr bekannten Leuten auf der Strasse.

    Gruss Gerd

    • Dezember 26, 2013 um 9:53 am

      Dein Wachrüttler war mir, das Thema nicht weiter zu wiederholen 😉

  10. Dezember 26, 2013 um 1:07 pm

    Lieber Martin, erst einmal auch von mir die besten Wünsche nachträglich zu Deinem Ehrentag.
    Ich denke, gerade in diesem Augenblick der natürlichen Ruhe sollten wir weniger den Mund auftun und in uns gehen (Fest der Besinnung). Der Kapitalismus ist kein anonymes System, das wie eine Krankheit über uns hergefallen ist. Es ist die Summe unserer Verhaltensweisen. Ich erlebe nicht selten wie sich vorher so solidarische Menschen wandeln, wenn sie die Möglichkeit erhalten, Macht über andere auszuüben. Geld verdirbt nicht den Charakter, er läßt ihn nur deutlicher hervortreten. Wir stehen selbst ständig vor der Frage, wie viel Kapitalismus lasse ich selbst zu. Es ist und bleibt immer ein Balanceakt. Auf den Schlachtfeldern der Anderen sind wir gern die Bescheidwisser. Ich denke dieser ganze Beschenkungskult, ist ein deutliches Zeichen dafür, wie weit wir von den wirklichen Dingen, Beistand, menschliche Verbundenheit usw. abgerückt sind. Wir sollten uns lieber die Zeit nehmen und mit dem Betreffenden einfach mal reden und ihm vor allem zuhören. Das gibt dann wieder etwas mehr Bodenhaftung. Viele Grüße com. Mike

    • Dezember 26, 2013 um 1:22 pm

      Herzlichen Dank !!!
      „Auf den Schlachtfeldern der Anderen sind wir gern die Bescheidwisser.“ … und die, die Macht in ihren Händen -oder was auch immer- halten wollen. Weil : „Macht-ist-geil“ uns ver-sucht und be-HERRschen will.
      Laß davon ab und du wirst frei.
      Aber DAS ist gar nicht so leicht.
      *Glück-Auf!*
      😉

  11. Garten-Amsel
    Dezember 26, 2013 um 1:24 pm

    und nun doch noch mein hoffentlich „Nicht-nur-Weih-Nachts-Ge(H)-Dicht:
    Eine kleine Weih-Nachts-Geschichte
    16.12.2013

    Ein Mann und eine Frau trennten sich vor einem in Tannen-Grün mit Lichter-Glanz und Satt-Rot vor-weihnachtlich geschmückten Einkaufs-Laden. Eine müde Kauf-Erwartung hing lose hinter der Eingangs-Tür. Irgendwo spielte Musik. Die Frau wollte in dem Laden nach einer Flasche Martini kucken, der Mann nach einer „ordentlichen“ Schweins-Haxe bei dem Grill-Wagen auf dem Parkplatz. Nach einer Weile kam die Frau mit leeren Händen wieder aus der Tür, der Mann dagegen schwenkte fröhlich eine gefüllte Tüte.
    Die Frau nahm ihren Ruck-Sack ab, bückte sich und verstaute das kostbare Gut in seinem Inneren. Dankbar strich ihre Hand über seinen Griff und seine Seiten. Was hatte er nicht schon alles getragen !
    Wie oft hatte sie ihn schon geflickt und er „hielt“ doch immer noch ! Treues Teil !
    Im Hinter-Grund spielte immer noch Musik, ein altes Rock-Lied.
    Im Auf-Richten fiel ihr Blick auf eine zusammen-gekauerte Gestalt hinter den in-einander geschobenen angeketteten Einkaufs-Wagen. Zwischen den abgestellten Fahr-rädern ein grauer Kleidungs-Haufen in einer geschützten dunklen Ecke. HIER spielte die Musik !
    Sie kam aus einem winzig-kleinen blinkenden Radio-Würfel.
    Die Frau hörte eine Weile zu. Die Flasche neben der Gestalt auf dem Boden war leer. Sie lag auf dem Boden und zeigte Wort-los auf den Mann .
    Die Frau ging zu dem Mann hin und bückte sich. Sie sagte leise : „Hallo !“
    Der Mann bewegte sich nach einer Weile und versuchte zu erkennen, was das da war, das „Hallo!“ sagte. „Kann ich Ihnen helfen ?“, fragte die Frau .
    „Tschuldigung … bin völlig voll …“ antwortete der Mann leise.
    „Das macht doch nichts. Ist schon ok !“ hörte er dann die Frau vor sich sagen. Noch einmal kam das „Können wir Ihnen helfen ?“ die Frau hatte hinter sich ihren Mann ent-deckt und sein zustimmendes Nicken wahr-genommen.
    „Wer seid ihr ? – kommt ihr von einer sozialen Orgianisation ?“
    Puuuuhhh … war das ein schwieriges Wort !
    „Nein. Wir sind einfach nur Menschen mit einem lebendigen Herzen.“
    „Können wir ihnen helfen ?“
    Leise und langsam kam die Antwort:
    „Tschuldigung, bin so besoff… Habe solchen Hunger, aber leider nicht genug Geld für eine Portion Pommes.“
    Die Frau nahm ihren Ruck-Sack auf den Rücken und ging zu dem Grill-Stand, kaufte ein halbes Hähnchen und eine Portion Pommes. „Und noch eine Flasche Apfel-Schorle, aber bitte nicht so kalt !“
    Vorsichtig stellte sie die Tüte neben den Mann auf den Boden. Die Musik hatte aufgehört, der Akku war wohl leer …
    „Tschuldigung, aber ich bin doch völlig besoffen…“ seine Hand versuchte die Strähnen aus der Stirn zu streichen. Seine Finger waren verkrüppelt. Langsam kam er wieder etwas zu sich. „Wer seid ihr ?“ fragte er immer wieder .
    „Menschen mit einem Herzen.“ kam zurück. „Mehr nicht.“
    „Aber mit einem Herzen an der richtigen Stelle!“
    und ein leiser „*GOTT*-behüte-Dich !“-Wunsch wehte zu ihm hinüber.

    Seine verkrüppelte Hand versucht noch einmal für bessere Sicht zu sorgen. „Wer seid ihr ?“ Er tastete – die Flasche klirrte – nach der Tüte … tatsächlich, sie war da. Erstaunen zeichnete sich in seinen Augen ab.
    Abend-Brot für heute Abend ! Die Ziel-losigkeit verschwand aus seiner Haltung.
    Un-gläubiges Staunen lag in seinen Augen als er die Frau ansah.
    “Wer seid ihr ?“
    Aber dann zurück zu der Tüte.

    Die Frau hatte sich wieder aufgerichtet und dann gingen die beiden fort. Sie drehte sich noch einmal um und sagte leise : „JaH ! *GOTT* behüte Dich und uns auch !“ und sie dachte daran, wie oft sie selber schon diesen Großen Schutz erlebt hatte …
    Stumm gingen die beiden neben einander her. Der Mann bot seiner Frau seinen Arm und sie hängte sich dankbar ein. Sie drückte seinen Arm zärtlich. Ihre Augen begegneten sich dabei. Worte waren nicht nötig, wie so oft.
    „Was haben wir es gut !“

    Im Herzen und in den Augen der Frau leuchteten plötzlich wieder Weih-Nachts-Funken auf, wenn sie an das ungläubige Staunen in den Augen des Mannes in der Kälte auf dem Boden dachte und die bejahende Botschaft in den Augen ihres eigenen Mannes hinter sich noch einmal in Gedanken wahr-nahm.
    Und ein leises Funkel-buntes *Danke !* schwang durch ihren Ge(H)-Danken-Raum,
    schöner als der aller-schönste Weih-Nachts-‚Traum.
    *DANKE!*

    • Dezember 27, 2013 um 3:24 pm

      Und nochmals Danke! Martin

      • Dezember 27, 2013 um 5:03 pm

        Bitte ! Sehr gerne geschehen.
        Vielen Herzens-DANK auch für das Vid von Georg Schramm !!!
        JaH ! *ZORN* ist sehr pflegens-WERT !

        Mir ist er zu einer funkelnden Kraft-Quelle geworden, als ich nicht mehr weiter-wußte nach all meiner Gut-Müdigkeit und Nach-Giebig-Keit …

        => Nicht die „Wut“ , sondern der (gerechte) *Zorn* ist ein Wi(e)der-Lebens-Sinn-Spender und äußerst WERT-voll.
        😉

        *Zorn*

        Zorn wandert mit mir durch ein karges Land
        Zorn nimmt ganz gelassen meine Hand
        Zorn hilft mir über Stock und Stein
        Zorn treibt mich, mein Profil zu schärfen
        Alte Scharten und Markierungen abzuwerfen
        Zorn hilft mir zu lachen und zu streiten
        Zorn will mich bis zum Dank begleiten

        Zorn hilft mir in manchen trüben Zeiten
        „Zack“ zuzubereiten
        Immer wieder ganz von vorn
        Gewürzt mit Zorn

        Doch weiß ich noch nicht ganz genau
        Vielleicht wächst er ja auch heran zu einem „Schau!“
        😉
        Oder,
        Um Streit zu vermeiden
        Trinkt er einen *Tschai* mit uns beiden

        *Tschai > Pfad-Finder-Getränk, zusammengestellt aus allem, was so vorhanden ist
        😉
        http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Tschai#Zutaten
        *Pro-Sit !*
        😉

  12. Dezember 27, 2013 um 5:57 pm

    @Kleiner Gruß an Martina, Martin und an uns alle ;):

    Danke !
    Erstaunliche „Zu-Fälle“…
    Es gibt so sehr viele „Denk-Parallelen“ zZ …
    😀
    Der Löwe erwacht.
    Liebe ist eine Wunder-volle Schöpfungs-Macht.
    Nichts kommt ihr in diesem ganzen Menschen-Reich
    wirklich jemals gleich.

    Liebe, was kostet sie Dich ?

    … *Liebe*…

    Liebe – was kostet sie dich ?!?
    Sie kostet dich
    Zuerst einmal dein eigenes „ICH“
    Denn Liebe sucht immerzu
    Nur liebend das „DU“

    Doch auch selbst in dir
    – so erzählte sie mir –
    finde sich
    ein „DU“
    neben dem uralten „ICH“.

    Ein liebendes „Auf-der DU-Suche“ Sein
    Läd sie zum Verweilen ein
    Sie wächst dabei leise im Teilen
    Ohne nur bei sich selber dann zu verweilen .

    Also , WAS kostet denn diese Liebe ?

    Wie hoch ist der Preis ?
    Still wird der , der es weiß
    Der es staunend erkennt
    Wie sie ihn selber
    beim innersten Namen nennt
    Sie kostet dich
    also nur dein eigenes „ICH“
    Und bringt dafür
    Überreiches heimlich mit sich

    Liebe ist NIE mit Gut oder Geld zu bezahlen
    Wer es versucht
    findet sie nicht
    und übrig bleiben nur Qualen
    Sie ist einfach viel zu kostbar, viel teuer
    Da hilft auch keine noch so hohe Vergnügens-Steuer

    und wartet doch nur auf den Verzicht
    Auf das übergroße „ICH“
    – Mehr wirklich nicht ! –

  13. Heinrich Schmitt
    Dezember 29, 2013 um 12:39 am

    Lieber Martin,
    nachtraeglich alles Gute zum Geburtstag !
    Das Gedicht von Khalil Gibran spricht mir aus dem Herzen. In Anbetracht der Taifun-Katastrofe hier auf den Philippinen und dem Tsunami 2004 ging mir ein Gedanke durch den Kopf: welch ein Glueck (bei allem Unglueck) wenn sich solche Katastrofen um die Weihnachtszeit ereignen, wenn gerade mal wieder an die allgemeine Spendenbereitschaft appelliert wird…!
    Dennoch empfinde ich diese Tatsache irgendwie als zynisch und- natuerlich: alle grossen Organisationen leben von dieser Weihnachtsgefuehlsduselei und nicht nur sie, sondern auch die korrupten Politiker der armen Laender, die schon darauf lauern. Als kurz vor dem verheerenden Taifun Hayian hier auch noch ein schweres Erdbeben die gleiche Region erschuetterte, waren gerade Kommunalwahlen und einige Kandidaten horteten die eintreffenden Hilfsgueter mit dem Verprechen, sie sofort zu verteilen, sobald sie gewaehlt worden sind !
    Trotz Allem halte ich es persoenlich wie Rupert Neudeck, dem Gruender von Cap Anamur, der einmal -sinngemaess- meinte, es ist besser, auch nur einem Einzigen Menschen zu helfen, der dich braucht; denn allen kann man ohnehin nicht helfen

    • Dezember 29, 2013 um 10:39 am

      Lieber Heinrich,
      vielen Dank für Deine Zeilen. Ich fand gestern diesen Beitrag, der sagt, dass alles gut ist wie es ist, also auch das Chaos. Man müsse es nur aus der Perspektive des Absoluten betrachten. In Anbetracht von Katastrophen wie der bei Euch mutet das schon zynisch an, wenn ein „Erleuchteter“ sagt:

      VG Grüße, Martin

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