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Annäherung an das universelle Bewusstsein …

Guido hat in seinem letzten Artikel nochmals gut dargestellt, wie viele von uns sich von ihrer Urquelle immer weiter entfernen und ins Künstliche flüchten. Dabei hat er auch die beiden Begriffe, die wir in der letzten Zeit  herausgearbeitet haben, besprochen: das „Ego-Ich“ und das „Wesen-Ich“. Mit einem Wesen-Ich , das ewig ist (Seele, das wahre ICH?), allerdings in einer Inkarnation ( so diese passiert), vom Ego-Ich, das nur in jeweils einer Inkarnation ausgebildet wird, überlagert wird. Mit der Geburt als Trauma, das das Wesen-Ich in das „Unterbewusstsein“ verdrängt, um dem Ego-Ich seinen Raum zu geben und sich so nicht an die vorherigen Inkarnationen erinnern kann.

Nun fand ich in dem Artikel Der Mensch wird durch sich getäuscht und aufgeklärt von René Cassien, dem Verantwortlichen des sehr empfehlenswerten Blogs Akademie Integra, eine Passage, die erahnen lässt, wie wir unser Bewusstsein trainieren können, um mehr von unserem Wesen-Ich wahrnehmen zu können. Aber lest selbst:

——-

Es gibt immer noch einige Hirnforscher und andere Naturwissenschaftler, die noch im menschlichen Körper nach dem Aufenthalts-Ort des Bewusstseins suchen. Doch eine zunehmende Anzahl der Hirnforscher, Kosmologen und Quantenphysiker (auch die Weisen des Altertums und viele Philosophen) haben den Ort schon längst gefunden.

Der menschliche Geist, zusammen mit dem hoch entwickelten Gehirn des Menschen, ist ein Ausdruck des kosmischen Bewusstseins auf hoher Ebene, eines Bewusstseins, das aus dem Vakuum erwächst und alle Dinge in Raum und Zeit erfüllt.

Im gegenwärtigen Kontext ist das Bewusstsein allgegenwärtig, mit tiefen Wurzeln in der physischen Realität: im Quantenvakuum. Erwiesenermaßen liegt der Ursprung der Wellenpakete gebundener Energie, die wir als Materie betrachten, in diesem unterschwelligen Ozean virtueller Energie.

Da wir das Bewusstsein im Vakuum nicht direkt beobachten können, könnten wir jedoch ein Experiment versuchen. Wir könnten einen veränderten Bewusstseinszustand annehmen und uns mit dem Vakuum identifizieren, der tiefsten und fundamentalsten Ebene der Realität. Wenn uns das gelingt (und Psychotherapeuten sagen, in solchen Zuständen können sich Menschen mit fast jedem Teil des Universums identifizieren), würden wir dann ein physisches Feld fluktuierender Energien erleben? Oder wäre unsere Erfahrung die eines kosmischen Bewusstseinsfelds?

Nun, meine persönliche Erfahrung ist Letzteres.

Ich durfte diesen Zustand, die „Wirklichkeit“ wie ich es eingangs nannte, zum ersten mal vor mehr als zwei Jahrzehnten erfahren. Die Erfahrungs-Inhalte kumulieren sich im Lauf der Jahre und irgendwann wird es zum Dauerzustand.

Die Erfahrung zeigt ein unermessliches und unergründliches Bewusstseinsfeld voller Intelligenz und Schöpfungskraft. Das Feld des kosmischen Bewusstseins ist eine kosmische Leere, die paradoxerweise zugleich eine essentielle Fülle ist. Obwohl sie nichts konkret Manifestiertes enthält, ist alles Dasein in ihr potentiell vorhanden. Das Vakuum ist ein Plenum: Nichts fehlt darin. Es ist die tiefste Quelle des Daseins, die Wiege allen Seins. Es ist voller Möglichkeiten für alles, was es geben kann. Es ist der Schöpfungsgrund der Welt der Phänomene, die nichts anderes ist als die Realisierung und Konkretisierung seines inneren Potentials.

So wird Bewusstsein nicht als etwas betrachtet, das aus materiellen Strukturen wie dem Gehirn und dem Nervensystem erwächst, sondern als ein unermessliches Feld, das die primäre Wirklichkeit des Universums darstellt und es ermöglicht den Zugang zur Wahrheit.

Das universelle Bewusstsein ist nicht an Raum und Materie gebunden. Es ist aber auch zeitlos, obwohl es sich ständig verändert. Aber diese Veränderungen finden nicht innerhalb der Zeit statt.

Das kann man sich nur sehr schwer vorstellen. Tatsächlich muss es aber veränderliche Dinge außerhalb der Zeit geben, ansonsten hätte nie unser Universum inklusive Raum und Zeit entstehen können. Es ist das universelle Bewusstsein, das die Zeit erzeugt. Jede Neubildung eines Objekts führt über die damit bewirkte (zeitlose) Veränderung des universellen Bewusstseins zu einem neuen universumweiten Zeitpunkt (besser sagt man dazu Zeitquant). Ohne das universelle Bewusstsein gäbe es daher keine Veränderung im Universum, also keine Veränderung im Raum.

Diese Veränderungen (also auch die Bewusstseins-Veränderung beim Menschen) hängt hauptsächlich mit der Fluktuation der elektromagnetischen Felder zusammen. Und die ist ihrerseits von den Verhältnissen unseres Sonnensystems und unserer Sonne abhängig und das kann gemessen werden (siehe: Schumann-Resonanz).

Noch viel wichtiger ist jedoch die Art der Informationen, die das Gehirn aufnehmen kann. Selbst mit den empfindlichsten Instrumenten sind bestimmte Wahrnehmungen unseres Gehirns nicht messbar. Dazu müssten die Instrumente vor allem interaktiv registrieren können. Wenn wir etwas messen, treten wir mit der Energie der Objekte, die wir messen, interaktiv in Kontakt. Die sehr feinen Energien vermitteln uns auf der physischen Ebene keine hinreichende Information.

Was das Gehirn aufnehmen und dadurch Teil unseres Bewusstsein werden kann, ist keine energetische, sondern aktive Information. David Bohm (1917-1992) hat das entdeckt. Es ist sozusagen subtile Energie, die physisch, also auf normale Weise, nicht gemessen werden kann.

Dennoch ist sie Wirklichkeit. Sie entsteht auf Quantenniveau nonlokal, man kann ihren genauen Ort nicht bestimmen. Sie ist interaktiv und kommunikativ auf der Bewusstseinsebene des Menschen. Auf diese Art wird eine Transformation des Bewusstsein möglich.

Leider ist es daher auch nicht möglich den Zustand detaillierter zu beschreiben. Das universelle Bewusstsein ist, wie oben bereits erwähnt, ein raum-, zeit- und materieloser Informationsspeicher, der die räumlichen Strukturen aller sich neu bildenden Objekte archiviert. Es existiert auch keine Quantität, es „wirkt“ nur Qualität.

Unsere Sprache (siehe oben) ist jedoch nur ein Werkzeug für die physische/materielle Welt und daher nicht in der Lage dem Verstand, ebenfalls nur ein Werkzeug der physischen/materiellen Welt, den Zustand „verständlich“ zu vermitteln.

Doch nun zurück zu unserer Frage: Wie kann ich eine innere Offenheit, Raum für die Wahrnehmung und neue Zugänge bewusst entstehen lassen ? Wie erhalte ich Informationen aus dem universellen Informationsspeicher ?

Eine kurze Antwort wäre:

  1. Lerne Dein DENKEN wahr-zunehmen.
  2. Lerne Deine GEFÜHLE wahr-zunehmen.
  3. Lerne Deinen WILLEN wahr-zunehmen.
  4. Lerne Deine WAHR-NEHMUNG wahr-zunehmen.

Nun, dieses Unterfangen dürfte für die meisten Menschen sehr schwierig, wenn nicht sogar gänzlich unmöglich anmuten, obwohl es einer der effektivsten Wege zum universellen Bewusstsein (Quantenvakuum) darstellt.

Daher ein weiterer Weg, der vielleicht manchem einfacher zu gehen erscheint:

Lerne zuerst Konzentration ohne Anstrengung.

Konzentration als Fähigkeit, das Höchstmaß an Aufmerksamkeit auf ein Mindestmaß an Raum festzulegen. Goethe sagt:

Wer etwas Treffliches leisten will, …
der sammle still und unerschlafft im kleinsten Punkt die grösste Kraft.

Es handelt sich hierbei um die Unterdrückung der Eigenregungen des Denkens.

Denn die Eigenregungen der mentalen Substanz finden automatisch statt. Dieser Automatismus in den Bewegungen des Denkens und der Vorstellung ist das Gegenteil von Konzentration. Nun ist die Konzentration nur möglich um den Preis und unter der Bedingung der Ruhe und des Schweigens des Automatismus im Denken und Vorstellen.
Das „Schweigen“ geht also dem „Wissen“, Können“ und „Handeln“ voraus.

Die wahre Konzentration setzt einen uneigennützigen und leidenschaftslosen Willen voraus, denn der Zustand des Willens ist der bestimmende und entscheidende Faktor bei der Konzentration.

Es ist unnütz, sich Mühe zu geben, um sich zu konzentrieren, wenn der Wille von etwas eingenommen ist. Die „Eigenregungen des Denkens“ werden niemals zur Ruhe gebracht werden können, wenn der Wille ihr nicht seine eigene Ruhe mitteilt.

Der schweigende Wille ist es, welcher das Schweigen des Denkens und Vorstellens in der Konzentration bewirkt.

Uns beschäftigt hier jedoch nicht allein die Konzentration im allgemeinen, sondern vor allem und im besonderen die „Konzentration ohne Anstrengung“. Worin besteht sie ?
Betrachten Sie einen Seiltänzer. Er ist augenscheinlich völlig konzentriert, denn wenn er es nicht wäre, würde er zur Erde fallen. Sein Leben steht auf dem Spiel, und nur die vollkommene Konzentration kann es bewahren.

Glauben sie indessen, dass sein Denken und Vorstellen mit dem beschäftigt sind, was er tut?

Glauben sie, dass er überlegt und dass er berechnet, dass er sich vorstellt und dass er plant bei jedem Schritt, den er auf dem Seil tut ? – Er würde sofort herunterfallen !
Er muss alle Tätigkeit des Intellekts und der Vorstellungskraft, er muss die „Eigenregungen des Denkens“ ausschalten, um den Sturz zu verhüten.

Die Intelligenz seines rhythmischen Systems – Atmung und Kreislauf – ersetzt während seiner akrobatischen Übung diejenige des Gehirns.

Nun ist auch die Konzentration ohne Anstrengung die Verlegung des leitenden Zentrums des Gehirns in das rhythmische System – von dem Bereich des Mentalen und der Vorstellung in denjenigen der Moralität und des Willens.

Der Zustand der Konzentration ohne Anstrengung ist der Zustand des Bewusstseins, in dem das leitende Zentrum des Willens „herabgestiegen“ ist (in Wirklichkeit hat es sich „erhoben“) vom Gehirn in das rhythmische System und in dem die „Eigenregungen des Denkens“, weil sie zum Schweigen und zur Ruhe gebracht sind, nicht mehr die Konzentration hindern.

Die „Konzentration ohne Anstrengung“, d.h. wo es nichts mehr zu unterdrücken gibt und Sammlung ebenso natürlich wird wie die Atmung und das Schlagen des Herzens, ist der Zustand des Bewusstseins – des Denkens, der Vorstellung, des Gefühls und des Willens – in vollkommener Ruhe, begleitet von völliger Entspannung der Nerven und der Muskeln des Körpers. Sie ist das tiefe Schweigen der Wünsche, der Sorgen, der Vorstellungen, der Erinnerungen und des diskursiven Denkens.

Das Schweigen wächst, wächst immer mehr. Sein Anwachsen geschieht in regelmäßigen Wellen, welche eine nach der anderen unser ganzes Wesen durchströmen: eine Welle des Schweigens, gefolgt von einer anderen, tieferen Welle des Schweigens, dann eine noch tiefere Welle des Schweigens …

Im Anfang sind es Augenblicke, dann Minuten, dann Viertelstunden, die das völlige Schweigen oder „Konzentration ohne Anstrengung“ währt. Im Laufe der Zeit wird das Schweigen oder die „Konzentration ohne Anstrengung“ zum immer gegenwärtigen Grundelement in unserem Leben.

Es ist wie der ununterbrochene Gottesdienst in der Kirche, inmitten einer geschäftigen Stadt, währenddessen man außerhalb der Kirche arbeitet, Handel treibt, sich vergnügt, schläft, stirbt….

So ist es, als ob ein ununterbrochener Dienst des Schweigens sich in der Seele vollzieht und sich fortsetzt, selbst wenn man tätig ist, wenn man arbeitet, und wenn man sich unterhält.
Wenn diese „Zone des Schweigens“ sich einmal hergestellt hat, nähern Sie sich, sowohl in der Ruhe als auch in der Arbeit, mit riesigen Schritten dem universellen Bewusstsein und seinen Informationen.

Man muss mit sich selbst eins sein und zugleich eins sein mit der geistigen Welt, damit eine offenbarende oder verwirklichende geistige Erfahrung stattfinden kann. Dadurch werden wir zum Menschen, der die Harmonie und das Gleichgewicht zwischen der Spontaneität des Unbewussten und der gewollten Handlung des Bewusstseins erreicht hat. Unser Bewusstseinszustand ist dann die Synthese von Bewusstsein und Unbewussten, von schöpferischer Spontaneität und ausführender, gewollter Handlung.

Fundstelle: Der Mensch wird durch sich getäuscht und aufgeklärt, von René Cassien

  1. Dezember 12, 2013 um 1:18 pm

    Ich freue mich, dass Sie meinen Beitrag übernommen haben. Doch bei der Übernahme schlich sich folgende kleine (aber dennoch wichtige) Unaufmerksamkeit ein.

    Bei –

    Eine kurze Antwort wäre:

    Lerne Dein DENKEN wahr-zunehmen.
    Lerne Deine GEFÜHLE wahr-zunehmen.
    Lerne Deinen WILLEN wahr-zunehmen.
    Lerne Deine WAHR-NEHMUNG wahr-zunehmen.

    – handelt es sich um ein stufen-weises „Erarbeiten“, daher wählte ich in meinem Beitrag bewusst Zahlen als Stufen von 1-4 und keine Punkte.

    Ich wäre Ihnen für eine Korrektur dankbar.

    Herzliche Grüsse
    René Cassien

  2. Rob
    Dezember 14, 2013 um 3:42 am

    Was hier beschrieben wird, passt gut zu der Theorie von Thomas Campbell, die er in mybigTOE beschreibt:
    My Big Toe: A Trilogy Unifying Philosophy, Physics, and Metaphysics: Awakening, Discovery, Inner Workings

  3. Dezember 14, 2013 um 1:39 pm

    Bei dem Beitrag im Blog „Akademie Integra“ bin ich auch vor ein paar Tagen „zufällig“ vorbeigekommen, und hatte überlegt, wie ich das hier herüber transportiere … das muss ich jetzt ja nicht mehr 😉

    Meine Anmerkung zur Reihenfolge der Selbstwahrnehmung – da orientiere ich mich an den Vorschlägen von Osho, der es (hier von mir sinngemäß angepasst) so formulierte:

    1. Lerne Deinen KÖRPER wahr-zunehmen;
    2. Lerne Deine GEFÜHLE wahr-zunehmen;
    3. Lerne Dein DENKEN wahr-zunehmen …

    … und PARALLEL hierzu bei ALLEM: Lerne Deine Wahrnehmung wahr-zunehmen. Der innere Beobachter, der einfach nur ehrlich spiegelt, ohne Wertung, ohne Einmischung – nicht verwechseln mit mentalem Analysieren oder Psychologisieren 😉

    Bei dieser Reihenfolge geht es vom Einfachen, eher Grobstofflichen zum zunehmend Subtileren. Scheint mir einfacher.

    Bei der Wahrnehmung von Gefühlen geht es dann auch darum, genau zwischen Gefühl und Emotion zu unterscheiden, und entsprechend damit umgehen zu lernen … das hatten wir hier ja auch schon gelegentlich (die Links finde ich grad auf die Schnelle nicht).

    Das Denken ist das Subtilste, am leichtesten „Flüchtige“ – da sind dann auch Wahrnehmung von Wille und Kontrolle enthalten …

    Mit welcher Reihenfolge jemand besser klarkommt, ist mir dabei nicht so wichtig … Hauptsache, er fängt überhaupt mit ehrlicher Selbstwahrnehmung an 😉

    Auch hinsichtlich „Lerne zuerst Konzentration ohne Anstrengung“ hatte Osho einen etwas anderen Sprachgebrauch, den ich ebenfalls vorziehe, da ich ihn als klarer empfinde:

    „Konzentration“ ist die willentliche Fokussierung auf EINES unter kontrolliertem Ausschluß möglichst alles anderen, weil es stört. Das ist anstrengend.

    „Achtsamkeit“ ist das komplementäre Gegenteil davon: da wird nichts ausgeschlossen oder kontrolliert – Loslassen und Hingabe … und die gesamte Energie steht hier dann zur Verfügung. Auch paradox formuliert als „wei wu wei“, d.h. „Tun im Nichttun“ … manchmal auch „Flow“ genannt.

    Na gut, ist natürlich etwas plakativ.

  4. Gerd Zimmermann
    Januar 30, 2016 um 3:36 pm

    Hört, hört, vor zwei Jahren waren wir schon mal beim kosmischen Bewusstsein,
    heute haben wir andere Probleme, anstatt das PROBLEM zu lösen.

  5. Gerd Zimmermann
    Januar 30, 2016 um 4:21 pm

    @ Wer etwas Treffliches leisten will….
    der sammle still und unerschlaft im kleinsten Punkt die größere Kraft.“

    Der kleinste Punkt hat eine Nullausdehnung. Er existiert ohne Raum.
    In genau diesen kleinsten Punkt befindet sich unser Universum.

    Albert, ohne Raum c2 ? Mache dir mal Gedanken.

    Anders sieht die Geschichte aus, betrachte ich sie anders.
    Das Gesamtbewusstsein des Universums findet locker in diesem
    Nullpunkt seinen Platz. Der Ursprung allen Seins.

    Gibt es nun einen Big Bang, bleibt der Nullpunkt, das Gesamtbewusstsein
    immer der Mitte aller Dinge.

    Zufall, wenn Wissenschaftler in der Mitte einer jeden Galaxis ein schwarzes
    Loch vermuten und dunkle Energie das Universum aufbläst.

    Immerhin, so eine Sauerstoffpulle hat 200 bar.

    Das Nichts ist das Alles und das Alles ist Nichts.
    Welchem Genie ist dieser Spruch nur eingefallen.

    Ich will euch nicht stören, ihr müsst eure Katze noch umtopfen.

  6. muktananda
    Januar 30, 2016 um 5:37 pm

    Bewusstsein lässt sich dem Verstand-Bewusstsein nicht erklären, obwohl dieses nur nach erklärungen sucht.

    Gerd hat hier wohl Recht: da gewinnt auch die beste Perser Katze wohl kein Erdöl daraus…

    • luna
      Januar 30, 2016 um 8:14 pm

      „Bewusstsein lässt sich dem Verstand-Bewusstsein nicht erklären“

      Nicht? Ich finde diese Erklärung eigentlich sehr verständlich (nicht, dass ich je danach gesucht hätte…)

      „Es gibt nichts ausser Bewusstsein. Jedes Ereignis, jeder Gedanke, jedes Gefühl, das sich auf ein „Individuum“ bezieht, ist eine Bewegung im Bewusstsein, erzeugt vom Bewusstsein. Wenn alles Wasser ist, dann stellt sich nicht die Frage eines Wassertropfens, der die Feuchtigkeit des Wassers sucht – oder sich mit dem Wasser vereinigen will.“ (Ramesh Balsekar)

      Oder ganz kurz: „Alles, was ist, ist Bewusstsein“

      Macht doch nicht immer aus allem so ein Mythos 😉

      • Der kleine Hunger
        Januar 31, 2016 um 8:40 am

        Luna,

        das Problem mit diesen „Autoren/innen“ ist ihr (geprägtes) Sendungsbewußtsein
        – also die Vorstellung, sie seien erwählt und müssten die Welt missionieren, (a´la american exceptionalism)

        Das ist die moderne Form der providence.

        Was diese „evangelikal gleiche Mission“ anrichtet, ist Wahnsinn und wird in deren Kreisen völlig ignoriert und liefert sich dazu auch noch die ideologische Grundlage(n).

        • Der kleine Hunger
          Januar 31, 2016 um 9:27 am

          Ergänzung

          Was zu beobachten ist, ist ein Paradebeispiel kollektiver kognitiver Dissonanz.
          Wenn sie erleben, dass ihr Selbstbild der exzeptionellen, moralisch überlegenen Vorzeige-Menschen so gar nicht passen will, erodiert ihr Selbstbild zur zynisch-aggressiven Hegemonie, welche selbstverständlich die Anderen (Fremdbild) sind.

          Als Reaktion darauf versuchen manche (vor allen Demokraten) das Selbstbild der Realität etwas anzupassen – andere (vor allem Konservative) versuchen, es gegen die Realität zu immunisieren.

          Aber beide erkennen – gerade durch ihre emotionalen Aufwallungen – die bestehende „Dissonanz“ an.

          Das ist doch schon mal was 🙂 🙂

  7. muktananda
    Januar 30, 2016 um 5:39 pm

    Aus dem Bewusstsein bleibt nur das Sein und Nicht-Sein , wenn das Bewusste verschwindet.

  8. Gerd Zimmermann
    Januar 30, 2016 um 6:54 pm

    @ Bewusstsein lässt sich dem Verstand-Bewusstsein nicht erklären.

    Schön gesagt.

    Männer denken oft mit der Ratio.
    Frauen mit dem Bauch oder Herzen.

    Überträgt man das männliche Prinzip auf den Teufel und das
    Weibliche auf die Engel,
    kommt heraus;
    Die Engel fliegen in Schleifen, der Teufel gerade aus.

    Bewusstsein will erkannt werden
    Bewusstsein ist nicht logisch

    Bewusstsein ist immer sowohl als auch

    dies lehnt die Wissenschaft ab
    vergibt aber Nobelpreise an die Quantenphysik
    die genau das sowohl als auch postuliert.

    Na gut, nicht mehr lange.

    • muktananda
      Januar 30, 2016 um 7:18 pm

      🙂
      Lass den Verstand dem Verstand Preise verleihen.
      Alle Preise sind verliehen und also geliehen.
      Alles bleibt in Grube liegen.

      Die Wissenschaft wird erkennen MÜSSEN, dass die meisten Theorien , worauf sie sich noch stützt, erneut werden . Müssen. Der Kranke wird sich nicht mehr in der Krücke stützen müssen.

      Alles Müße ist Fortschritt im Tanzschritt.
      An der schönen blauen Donau. 🙂

  9. muktananda
    Januar 30, 2016 um 7:37 pm

    Ganz egal, wie die Wogen sich bewegen.
    Nur der Ozean zählt.
    Alles ist Eins.

    Dies eine habich längt erkannt, dies eine habich längst erlebt.

    Wir alle sind nur Eines.
    Ganz egal, wie der Wind fegt und die Strömungen an der Oberfläche aus dem Einen Wellen erscheinen lassen.
    Es gibt keinen wahren Feind, es sei denn, du läßt es zu und nimmst es an.
    Es gibt Unwissen, was dem angeborenen Wissen Feind ist. Ja, das ist der einzige Feind zu bekämpfen.

  10. muktananda
    Januar 30, 2016 um 7:45 pm

    Die einzige , wirklich nennenswerte Rolle eines Menschen und Lebewesens ist es zu erkennen, dass er oder es DER OZEAN ALS UNWIEDERRUFLICH EINZIGARTIGER ASPEKT als SCHEINBARE Welle ist.

  11. muktananda
    Januar 30, 2016 um 7:56 pm

    Die Welle und der Ozean sind immer eins: das Wasser des Lebens in der Wüste der Vergessenheit .

    Das Bewusstsein wird erneut bewusst , wenn es nur ÜBER das Sein hinüberblickt. Es ist die temporäre Form , womit sich das Bewusstsein ankleidet.

    Die einzige Modalität des Bewusstwerdens … 🙂 des Bewusstseins bleibt die Bewusstheit durch Beobachtung .

    Das unruhige Denken ist der einzige „eiserne Vorhang“ zwischen unbewusst und voll bewusst. Des Bewusstseins… Dies ist das Paradoxon allen Lebens.

  12. Gerd Zimmermann
    Januar 30, 2016 um 8:02 pm

    Ich weiss das. 😊

    Viele reden vom Geburtstrauma.

    Sie wissen noch nicht das es in Wirklichkeit um das Trennungstrauma geht.

    Sie haben vergessen wer sie wirklich sind.

    Quelle: Wer du wirklich bist.

    Sie wollen sterben, was vollkommen unmöglich ist,
    sind sie doch so alt wie das Universum selbst.

    Auf der Donau woll’n wir fahren
    wo das Schifflein sich dreht
    und das Schifflein heißt muktan
    und die muktan muss mit.

    😊

  13. muktananda
    Januar 31, 2016 um 9:09 am

    Jeder stirbt, ohne sterben zu können.

    Die Persönlichkeit wird samt Körper abgelegt, Nationalitäten und Familien,Traditionen und Doktrinen , Religionen und Berufe, Freundschaften und Feindschaften, Beziehungen und Krankheiten, Stärken und Schwächen,Glauben , Theorien , Konzepte und Ängste,nichts davon bleibt übrig und kann ewig bestehen.

    Nur eines bleibt, weil es eben nicht erschaffen wird: Bewusstsein.

    Da fällt ab Sein und Nichtsein .
    Und niemand vermag etwas daran zu ändern.
    Und alle sind ewiglich , doch vergessen, Eines.

  14. muktananda
    Januar 31, 2016 um 9:27 am

    Eines ist es, den Sandstrand nur als Sandkörner zu sehen und anderes, ihn als Sand zu sehen.Da stranden die Wesen meist wie verirrte Wale .

    Eines ist es, den Ozean als Wasser zu sehen, anderes als Tropfenmasse. Da verdampfen die Wesen meist und werden wie Wolken.

    Aus der Ferne ist selbst der Ozean eine Pfütze und diese ist für ein Insekt ein See .

    In der Betrachtungsweise liegt das Geheimnis allen Lebens. Das einzige Geheimnis ist im Denken.

  15. Der kleine Hunger
    Januar 31, 2016 um 11:26 am

    Bekenntnisse schließen nicht nur ein, was sich bekennt. Sie schließen zugleich aus, was kein Bekenntnis vollzieht. Deshalb ist jedes Glaubens­bekenntnis, das Bekennern einen höheren Wert zuspricht als Nicht-Bekennern, ein feindseliger Akt

    Jedes Denksystem, das den Wert eines Menschen von Kriterien abhängig macht, die seinem Menschsein nicht unverlierbar inneliegen, ist menschenverachtend.

    Glaubensformeln sind dogmatische Vorstellungsbilder. Sobald sie sich für wahr erklären, lügen sie.

    Viele Sklaven träumen nicht von der Freiheit, sondern von der Versklavung aller.

  16. Gerd Zimmermann
    Januar 31, 2016 um 1:04 pm

    Hier hat noch niemals jemand ein Bekennerschreiben abgegeben.

    Geht es doch einzig um Wissen, was die Welt im Innersten
    zusammenhält.
    Deine Kommentare, kleiner Hunger, haben bisher nicht zur
    Wissensfindung beigetragen.

    • Der kleine Hunger
      Januar 31, 2016 um 1:28 pm

      Geht es doch einzig um Wissen, was die Welt im Innersten
      zusammenhält.
      Deine Kommentare, kleiner Hunger, haben bisher nicht zur
      Wissensfindung beigetragen.

      lach

      Dein Bekenntnis, eben.

      Und zu Deinem Bekenntnis werd ich sicher nicht´s beitragen, was willst Du also von MIR.

  17. muktananda
    Januar 31, 2016 um 2:43 pm

    Es gibt keine Annäherung an das universelle Bewusstsein , solange die Welle am Ufer separat vom Ozean sein will.

    Da ist Annäherung ein Begriff der Trennung einer Welle, die zum Vereinen bereit ist. Doch das Einzige, wofür sie bereit sein soll, ist die WIRKLICHE EINHEIT, die niemals aufhört, die niemals getrennt wird.
    Denn nur die Welle sieht den Ozean als wellig, als aus Wellen bestehend.
    Da sieht ein Tropfen den Ozean als eine Tropfengesamtheit , sieht nicht das Wasser – den Urstoff. Und schiefe Sicht oder Verblendung ist eben Leid. Und Leid wird mit dem Glück verwechselt, der Käfig mit der Freiheit, die Unwahrheit mit der Wahrheit, die Illusion mit der Wirklichkeit.

    Alles findet im Denken statt – als wäre da tatsächlich jemand; als wäre da nur ein Meer, ja ein Ozean aus „jemanden“ , und nie ein Unzertrennliches , ein ewiges Kontinuum . Und ein „jemand“ ist eben nur ein Tropfen ,nur ein Punkt. Der ausrediert werden kann und auch wird, da dieser entstanden ist. Eine Tropfen- Mentalität bedeutet verengte Sicht. Um die Panoramasicht gewinnen zu können, ist von esentieller Bedeutung DER WILLE ZUR FREIHEIT, DER WILLE ZU SEHEN. Und dies bedeutet Praxis. Was dies seinerseits bedeutet, ist `s dem Lesen und Denken fern. Das ist die wiederholte und absolute Beobachtung des Denkens . Doch wenn dies erreicht wird, bleibt kein Platz mehr für Gefangenschaft, sondern man erlebt, was in der Bibel von Jesus wie folgt beschrieben wurde:

    „..wenn dieser Tag kommt, werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater lebe und dass ihr in mir lebt und ich in euch.“

  18. Gerd Zimmermann
    Januar 31, 2016 um 5:44 pm

    Ja, ich sehe es so,

    Gott ist in mir und ich bin in Gott.
    Das gilt für jedes manifestierte Atom.

  19. April 22, 2016 um 7:49 pm

    »Doch eine zunehmende Anzahl der Hirnforscher, Kosmologen und Quantenphysiker (auch die Weisen des Altertums und viele Philosophen) haben den Ort [des universellen Bewusstseins] schon längst gefunden.«
    Ich würde diese Hirnforscher etc. gerne im Einzelnen nachlesen und zitieren können. Namen, genaue Zitate? Das wäre sehr hilfreich. Herzlichen Dank JFH

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