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Das Leben ist wie eine Klobrille … man macht viel durch !

Teil 1 … Ist Science Fiction in Wirklichkeit Schnee von gestern ?
Teil 2 … Das Leben ist wie eine Klobrille … man macht viel durch !

Nicht nur die Liebe geht durch den Magen, sondern auch alles, was wir, zwecks Nahrungsaufnahme, oben in den Mund schieben. Was davon letztendlich übrig bleibt ist all das, was die Verkörperung eines einzelnen Bewusstseins zur Aufrechterhaltung der Verkörperung aktuell nicht benötigt bzw. nicht verwenden kann, obwohl es eventuell benötigt wird. Im übertragenen Sinn könnte man sagen, dass der Mund der Alphapunkt ist, an dem die energetische Reise der Nahrung durch den Verdauungstrakt beginnt, und der Omegapunkt jenes Loch ist, welches für manch wüste Beschimpfung in mancher Munde ist.

Von Natur aus ist Nahrung Information, welche das Zusammenspiel der Verkörperung mit ihrem Umfeld optimiert, indem der Körper das Ausmaß des Zusammenspiels direkt zum Ausdruck bringen kann. Resonieren die Informationen mit dem Wesen der Verkörperung, kann der Körper sein Optimum an Ordnungsmöglichkeiten realisieren und erhalten, sowie das Ansammeln von Unordnung minimieren.

Nun verhält es sich aber so, dass Menschen immer weniger Informationen über ihr Umfeld mit der Nahrung zu sich nehmen, sondern ihren Körper vielmehr mit allerhand, mehr oder weniger nahrhaften, Daten kurzfristig zu befriedigen versuchen, Hauptsache die “Zubereitung“ gestaltet sich schnell und einfach. Diese datenlastige Nahrung steht nicht mit dem direkten Umfeld des Körpers in Verbindung, wodurch sich der Aufwand an Werbung erklären lässt, mit dem das datenlastige Produkt bekannt gemacht wird. Hinzu kommt, dass das Wesen zunehmend seinen Bezug zum Umfeld verliert und einzig Hunger oder Appetit beruhigt werden können … oder wogenschlagende Emotionen.

Nun ersinnt der fortschrittliche Mensch immer mehr Wege, um neue Nahrungsquellen zu erschließen, was im Rahmen der technologischen Möglichkeiten zwar realisierbar ist, aber im Rahmen der Notwendigkeit für das GANZE nichts gegen den wahren HUNGER auszurichten vermag.
Das im ersten Teil vorgestellte Projekt NextNature beschreibt etliche dieser Wege voller Möglichkeiten, wie z. B. gezüchtetes Muskelfleisch aus dem Labor oder gar Fleisch, welches aus dem erschaffen wird, was am Omegapunkt des Körpers selbigen verlässt !

Die weitere Entfremdung von natürlicher Nahrung ist vorgegeben, die Aufnahme von immer weniger Informationen, aber mehr und mehr Daten, scheint unausweichlich, eine Esskultur verkörpernd, wie sie NextNature in den Bereich des Vorstellbaren rückt. Eine Esskultur, die trotz aller Künstlichkeit, als kontrolliert natürlich angesehen werden könnte … zumindest solange das wahre Wesen der Natur weiter im Keller eingesperrt bliebe. So kann man durch moderne Supermärkte gehen und günstig menschliche Esskultur fördern, während das Kellerkind von innen an die verschlossene Tür hämmert und der HUNGER, trotz Nahrungsmittelüberangebot und Wegwerfmentalität, ungestillt bleibt.

Welchen Unterschied macht es, ob wir wohlinformiert oder datenlastig unseren Hunger bzw. Appetit nach Mehr befriedigen … und was hat es diesbezüglich mit jenem HUNGER auf sich, den ich an anderer Stelle im Blog bereits ausführlich zur Sprache gebracht habe ? Nun, die Antwort darauf findet sich in den beiden folgenden Texten:

Forschen: Stimmungsmache

“Die aufregendsten Hinweise auf die gemütsverändernden Signale aus den Eingeweiden kommen bisher allerdings von Versuchen mit Mäusen. Bei ihnen deutet vieles darauf hin, dass auch fremde Wesen ein Wörtchen mitzureden haben: die Mikroben, die den Darm besiedeln und ihn bei der Verdauung unterstützen.“

So, so, Mikroben, wer hätte das gedacht …

““Die Ernährung spielt wohl vor allem in den ersten 15 Lebensjahren eine zentrale Rolle – in der Zeit, in der sich das menschliche Gehirn entwickelt“, sagt Mayer. Im kindlichen Bauch siedeln sich nach und nach bestimmte Mikrobenstämme an. Sie trainieren das reifende Immunsystem – und scheinen über diesen Weg auch bei der Gehirnentwicklung mitzuwirken.“

So, so, in den ersten 15 Lebensjahren, zwischen Kindsein und Erwachsenwerden …

How Microbes Influence our Minds

“Communication between the gut and the brain has long been acknowledged and has led to the gut being dubbed the ‘second brain’. This gut-brain communication was previously thought to be regulated by neural, endocrine and immunological signalling, but now research is focusing on how the gut microbiota impact such signalling in what is now being termed the microbiome-gut-brain axis.“

Welches Bewusstsein mag sich da nur in unserer menschlichen Verkörperung tummeln, oder gar wesentlicher Bestandteil unseres menschlichen Bewusstseins sein, bedenkt man zudem, dass es für jede Bakteriengattung auch entsprechende Phagen, sprich Viren, gibt und es gerade die Viren sind, die jede Lebensform mit dem wahren Wesen der Natur zu HARMONI(E)sieren wissen ? Ist das wahre Wesen der Natur auf diesem Wege immerzu mit dem als Mensch verkörperten Bewusstsein in Verbindung und somit im Bilde, was wirklich Sache ist … und zwar aus Sicht des GANZEN ?

Nehmen wir Informationen auf, reagieren wir anders auf die Realität, weil wir sie auch anders wahrnehmen und anders empfinden, im Gegensatz zur Aufnahme von Daten, bedingt durch die Dynamik der natürlichen Ordnung in unserem Darm und bedingt durch die Bedeutung des menschlichen Treibens für das GANZE. Ein Treiben, welches die natürliche Ordnung, im Laufe der Pubertät der Menschheit, unaufhaltsam, nicht an den Rand des Wahnsinns, sondern dahingehend an ihre Grenze bringt, die HARMONIE für das GANZE aufrechterhalten zu können.

Kein Wunder, dass der Mensch, sozusagen als Krönung seines Treibens, jene Ansicht über die Natur und die menschliche Kultur hervorbringen muss, wie NextNature sie wortstark, bildgewaltig, aber arm an Kohärenz, darlegt.

Kein Wunder, dass die Entwicklung unserer Nahrung den Weg nehmen musste, der sie zunehmend zu einer Ansammlung von Daten werden lässt, die sich obendrein als bunte Grafiken auf der Verpackung wiederfinden und als Information im doppelten Sinne verkauft werden. Welch ein lukratives Geschäft für die reaktive Unordnung … im Auftrag selbiger.

Kein Wunder, dass man möglichst naturbelassene Nahrung immer teurer bezahlen muss, sei es mittels Geld, Aufwand oder Zeit.

Kein Wunder, dass es immer schwieriger wird natürliche Nahrung direkt in der Natur selbst zu finden, ohne angestrengt nach ihr suchen zu müssen, und ohne irgendwelche Eigentumsrechte zu verletzen, dadurch weitere Probleme heraufbeschwörend … vorausgesetzt man findet diese Nahrung möglichst unberührt von menschlichen Einflüssen vor.

Kein Wunder, dass gerade Jugendliche sich mehr und mehr von den Möglichkeiten moderner Esskultur angesprochen fühlen, bedenkt man, welch dicke Mauern ihr eigenes Wesen errichten muss(te), um dem Fortschritt kollektiv folgen zu können. Resonanzen haben es in diesem Umfeld wahrlich nicht leicht.

Kein Wunder, dass alles so kommen musste, wie es ist.

Die Intention des Gesamtbewusstseins allen verkörperten Lebens ist offensichtlich die Grenzerfahrung der natürlichen Ordnung, mit Hilfe der grenzenlos scheinenden Möglichkeiten der Menschen, indem Natürliche Spezial-Agenten ( NSA ), abseits vom Tages- und Sonnenlicht, im Datenpool des Darms Informationen einholen, um bezüglich des Standes der Pubertät auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir Menschen irren auch auf der Suche nach den gesündesten Essgewohnheiten durch den Nebel der Möglichkeiten. Diäten und Trends schießen wie Pilze aus dem Boden, doch erkennen wir nicht, dass es keinerlei Vorteil bietet uns heute so zu ernähren, wie andere Völker es vor langer Zeit taten, oder so zu essen, wie andere Völker heute, allerdings mitunter Tausende von Kilometern von unserem Umfeld entfernt. Die Menschheit ernährt sich immer so, wie es für das GANZE notwendig ist. Ein Umstand jedoch bleibt in dieser Dynamik immer bestehen: je natürlicher die Nahrung ist, die von Alpha nach Omega den Körper durchwandert, desto mehr gelingt es dem verkörperten Bewusstsein mit dem wahren Wesen der Natur in Resonanz zu kommen und dessen Intention zu spüren, im kohärenten, ganzheitlichen Sinn des Wortes.
Je näher der Zenit der Unordnung rückt, desto mehr ordentliche Opfer, in welcher Form auch immer, müssen erbracht werden, um dieses Gespür zu erlangen und zu verinnerlichen. Dies ist das eigentliche Bauchgefühl.

Die Pubertät der Menschheit ist nun eine Sache. Ganz anders sieht es für das Gesamtbewusstsein allen Lebens aus, von dem der Mensch ja ein Teil bzw. eine Proportion ist. Dort zeichnet sich nämlich ein Höhepunkt ganz anderer Art ab … in Form einer einmaligen Geburt.
Bei uns Menschen gehen Schwangerschaften oftmals mit sonderbaren Essgewohnheiten einher. Da mögen die aktuellen Gewohnheiten des Menschen als Spezies, bezüglich des Essens, nicht verwundern, drückt doch das Gesamtbewusstsein durch das vermenschlichte Bewusstsein seinerseits ungewöhnliche Essgewohnheiten aus. In der menschlichen Schwangerschaft zeigt sich dieses durch die Kombination von nicht kombinierbar erscheinenden Nahrungsmitteln, um möglichst viele verschiedene Nahrungsbestandteile für die Entwicklung des Kindes zur Verfügung zu stellen. Nun, in der Schwangerschaft des Gesamtbewusstseins geht es nicht um Nahrungsmittel im menschlichen Sinne, sondern um Energie und Information, um Ordnung und Unordnung. Und keine andere Spezies, als die heftig pubertierende Menschheit, ist aktuell besser in der Lage derart reichlich reaktive Unordnung zu verinnerlichen, um soviel wie möglich davon als Basis für die kommende Optimierung zur Verfügung zu stellen.

In einem Punkt trifft NextNature voll ins Schwarze, nämlich in der Feststellung Nature changes along with us.
Die besagte Geburt wird sich im Zenit der Unordnung vollziehen. Bis dahin wird der Mensch, aber auch die Natur, in der Tat einiges durchmachen und durchgemacht haben. Was das Gesamtbewusstsein, Mutter Natur und Menschenvater, gebären werden, wird keine Weiterentwicklung von Bisherigem sein, sondern etwas bisher nie Dagewesenes, etwas, das mit keinem Wort und keinem Bild im Projekt NextNature erwähnt wurde, denn alles, was NextNature als Natürlich bezeichnet geht einzig aus den Ängsten der Menschen hervor. Unsere Kultur dient der Verdrängung dieser Ängste, nicht jedoch deren endgültiger Auflösung. Unsere Technologien stellen die Mittel zur Verfügung, mit denen dieser Zweck realisiert werden kann. Der Zweck heiligt in unseren Augen die Mittel … doch mit Reinventing the Sacred hat das rein gar nichts zu tun.

Eine neue Spezies muss erträglich für die alte sein.
Satprem

Technologie dient nicht der Lösung von Problemen, sondern einzig der Problematisierung des einen PROBLEMS, welches jenen HUNGER in die Welt brachte, der nicht mit Daten gestillt werden kann. Je mehr sich von dem realisieren lässt, was NextNature ideenreich in Aussicht stellt, desto länger wird das eigentliche PROBLEM bestehen bleiben können und die einzigartige Geburt sich weiter verschieben lassen … während sich das Gesamtbewusstsein weiter der Möglichkeiten der Menschen bedient, um sich weiter von reaktiver Unordnung zu ernähren.

komplex

Der Mensch mutiert bis zur Geburt mehr und mehr zum feingliedrigen Finger der Schöpfung, die offensichtlich ihr Handwerk versteht, sich der Tatsache vollends bewusst, dass sie, die Schöpfung, in Gestalt des Gesamtbewusstseins, sich durch den Menschen quasi selbst manipuliert. Die Schöpfung spielt energetisches Schach gegen sich selbst und ist sich über das Erreichen des Ziels stets im Klaren, ohne jedoch die Spielzüge im Voraus zu kennen … vielleicht weil sie sich immer auf ihr Bauchgefühl verlassen kann und zudem den Mut hat sich darauf zu verlassen ?! Mutig sein übersetzt man im Englischen mit to have guts … man hat Darm 😉

Gruß Guido
http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. Dezember 5, 2013 um 10:02 am

    Lieber Guido,

    so mancher neuer Leser mag sich hier durch einen unverständlichen Text quälen müssen. Für mich, der sich über die vielen Monate an Deine Denkweise gewöhnen konnte, war es wieder Mal ein Fest, die Zusammenhänge so mancher, dem guten Geschmack fernen Aspekten folgend zu dürfen 😉

    Danke, Martin

  2. Dezember 5, 2013 um 7:38 pm

    Danke Guido, da ich mich bei Dir eingelesen habe freut mich der Artikel. 😉

    Kleine Anmerkung dazu. Es bleibt zu wenig übrig von dem was der Körper im Moment nicht benötigt. Ich denk an Schwermetalle z.B. Werden die aufgenommen, keiner ist davon frei (Chemtrails, Implantate, andere „Ersatzteile“ im Körper), und können bspw. an den Nervenzellen im Gehirn andoggen, gibts ein Problem. Mitunter sind sie der Auslöser für Depressionen und Demenz. Davor bewahren kann Mensch sich nur mit einer Haltung zum Leben, die viel mit Loslassen und dem Gegenteil von Gier zu tun hat. Denn Gier hält fest und lagert ab im eigenen System, egal was, Hauptsache es ist was da zum „horten“.
    Wege dem abzuhelfen finden sich außerhalb der etablierten Medizin.

    Dem ungachtet, wie Guido so schön bemerkte, bekommen wir zuwenig von den Informationen die uns in unserer Verkörperung guttun und weiter helfen. Auch hier, wie bei allen anderen Themata auf diesem Blog, zeigt sich mal wieder wie weit weg vom Natürlichen wir als Gesellschaft uns inzwischen bewegen.

    Schönen Abend wünsche ich Euch
    Martina

  3. Stefan Posselt
    Dezember 5, 2013 um 9:43 pm

    Dieses Thema ruft Erinnerungen wach an einen zutiefst erschütternden Film aus dem Jahr 1973: Soylent green (Jahr 2022 … die überleben wollen) mit Charlton Heston. Dagegen lesen sich die „NextNature“ Theorien noch wie Gutenacht-Geschichten, es war eine der aufwühlendsten Filmgeschichten und das schon zu dieser Zeit! Und mehr und mehr der Realität nahe…!

    • Dezember 5, 2013 um 10:09 pm

      Stimmt dieser Film hatte sich mir auch ins Gedächtnis gegraben. Uns so abwegig ist mir das inzwischen gar nicht mehr, wenn ich mir anschaue, wie viele Schranken inzwischen gefallen sind.

      hiern och en kleiner Ausschnitt:

  4. Dezember 8, 2013 um 12:54 am

    Vielen Dank für Eure Worte und Anmerkungen. Immer wieder ein Vergnügen mit Worten die Grenzen des Machbaren auszuloten … auch auf die “Gefahr“ hin, dass diese Schwammigkeit aus Mangel an Beweisen und Konkretem im Sumpf des Alltäglichen verloren zu gehen scheint 😉 … was das Vergnügen keinesfalls schmälert …

    Gruß Guido

  5. Dezember 8, 2013 um 2:19 pm

    Kalorien nähren den Körper … die Natürlichkeit der Nahrung dagegen das verkörperte Wesen. Alles, was auf Verpackungen gedruckt, die Inhaltsstoffe mittels Datenauflistung beschreibt, bezieht sich auf den Körper … naturbelassene Nahrung kommt ganz ohne Auflistung daher, weil Informationen sich nicht mittels Daten beschreiben lassen.

    Gruß Guido

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