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Die Hure – Die Welt ist ein einziger Puff

Hat „Euro Keuronfuih“, auch bekannt als „Politprofiler“, Recht, wenn er sagt:

DAS PUFFDENKEN MUSS AUS DEN HIRNEN RAUS!

Der Puff ist nicht das Leben und auch nicht das Ziel des Lebens. Wir alle sind mal Hure, Zuhälter und dann wieder Freier.

Wer nur Freier ist, nichts zu verkaufen hat, nichts anzubieten, was andere brauchen, kann nicht lange existieren.

Ein Fixum für alle Huren ist daher die naheliegende Lösung, damit der Puff weiter läuft.

In meiner gedachten Welt ist die Leistung als Grundwert der Mörtel, aus der sich die Menschheit als Einheit formen kann, ohne jemals mehr am Anderen verdienen zu wollen oder die Natur sinnlos für persönliche Gewinne und Boni abschöpfen zu können.

Er spricht von Leistung. Aber leisten wir nicht alle irgendwie? Nur, für wen leisten wir? Wenn über 50% meiner Leistung als Steuer und Zins nicht an mich selbst geht, und wir hier keinen Einfluss darauf habe, was mit den geleisteten Werten passiert, prostituiere ich mich dann auch?

Hier geht der Politprofiler weiter auf den dressierten Menschen, Eigentum und Leistung in unserem, wie er meint, Unrechtssystem ein:

Kategorien:Gesellschaft
  1. November 16, 2013 um 10:34 am

    Sie hat recht.
    Nur: Auf welchem Weg will sie erreichen, das Eigentum (an Produktionsmitteln, nicht an Tante Ernas Häuschen!) und das damit verbundene „Wertedenken“ abzuschaffen?
    Darüber schweigt sich die Dame leider aus..

  2. November 16, 2013 um 8:04 pm

    Faida yako ni hasara yangu
    (Dein Gewinn ist mein Verlust)

    Dieses arabische Sprichwort lernte ich 6 Wochen nach dem 9/11 in Kenya, umgeben von vielen Muslimen, kennen und es hat mein Leben verändert. Heute verwende ich den Satz anders herum, „Mein Gewinn ist Dein Verlust“ oder wie viel Kapitalismus lasse ich selbst zu. Das ist für mich die entscheidende Frage. Wer kann für mich Gerechtigkeit schaffen, wenn ich es nicht selbst erledige. Kann es überhaupt eine staatliche garantierte, vorordnete Gerechtigkeit geben? Und wir können niemanden helfen, zu dieser Einsicht zu gelangen. Es gibt nur eine Möglichkeit aus dieser Matrix zu entkommen, die Einkehr bei dir selbst, denn da bist du immer gut aufgehoben. Ich habe schon viele Menschen kluge Sprüche nachplappern hören, an dessen Ende immer ein ABER stand, warum sie es nicht für sich in Anspruch nehmen können. Es ist schwieriger als sich das Rauchen abzugewöhnen, von all den Verlockungen, die diese Matrix scheinbar bietet, nicht Gebrauch machen zu wollen. Aber einen anderen Weg gibt es m. E. nicht. Uns werden keine Millionen folgen und das Bad in der Menge wird nicht statt finden. Wir können allen Dingen, dem Geld, der Arbeit, dem Sonnenschein usw. die Schuld an unserem Versagen geben. Es gilt eher genau das Gegenteil, von dem was hier propagiert wird, nicht rational, nicht eindimensional sind die Wahrheiten, sie stehen auch in keinem noch so „klugen“ Buch. Sie passieren Dir einfach, wenn Du Deine Sinne dafür wach hältst. Neben allen Gesetzmäßigkeiten, wenn man bei der Versuchsanordnung überhaupt davon sprechen kann, die wir hier ermüdend immer wieder ins Feld führen, wird die entscheidendste, die menschliche am Wenigsten betrachtet.

    Ich habe heute in diesem Zusammenhang für mein Projekt 2. Generation Ost, folgenden Satz aufgeschrieben:

    Wer von der Tatsache ausgeht, das Leben in der ehemaligen DDR sei nach anderen menschlichen Gesetzmäßigkeiten abgelaufen, der irrt.

    Aus dieser Sicht war er nicht mehr und auch nicht weniger ein Unrechtsstaat, wie wir ihn heute erleben, weil nicht die Gesetze der Maßstab sind, sondern die Menschen, wie sie danach handeln oder nicht. Aus all den Erkenntnissen wird meines Erachtens deutlich, für eine bessere Zukunft gibt es keine und ich wage zu behaupten gab es nie eine gesamtgesellschaftliche Lösung. Es gibt auf der ganzen Welt heute viele Enklaven, die menschlicher, sozialistischer leben als wir es vermocht haben, weil sie sich dessen und deren Unsicherheiten stets bewusst sind.

    Also der Agit-Prop-Unterricht in der DDR war schon gruslig, aber das hier war ja Schwarzlichtkino. Viele Grüße com Mike

  3. November 21, 2013 um 12:07 pm

    „Wir wollten viel Geld, um uns alles zu kaufen“, Von Constanze Reuscher, Rom.
    Schülerinnen aus einem noblen Viertel in Rom sollen sich freiwillig prostituiert haben. Es ist kein Einzelfall. Italien diskutiert nun über seine Jugendlichen, Sexualmoral und die Sucht nach Konsum.

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