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Die Kunst der Beobachtung

Ich möchte die Gelegenheit des Blogs hier nutzen, um auf einen Text zu verlinken, dessen Zeilen, eine jede für sich, im Grunde für sich selbst sprechen.
Drei Beispiele mögen als kleine Appetithäppchen dienen … für das Hauptgericht jedoch ist jeder selbst zuständig:

Die systhemische Dimension von Problemen sehen. Wenn der systhemische Gleichgewichtssinn völlig ausgewogen ist können wir vollständig harmlos handeln. Harmloses Handeln ist die höchste Form der Heilung.

Man kann alles machen ausser „Alles“.

Wir stehen vor atemberaubenden Möglichkeiten die als unsere Probleme verkleidet sind.

Doch lest selbst: DIE KUNST DER BEOBACHTUNG

Gruß Guido

http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. November 16, 2013 um 12:00 am

    Lägen die Lösungen für all unsere Probleme offensichtlich und frei zugänglich auf der Straße, kaum einer würde sich bücken, um sie aufzuheben und nach Hause zu tragen.

    “Auch wir Menschen haben ein kurzes Gedächtnis. Wenn die Auswirkung auf unser Handeln nicht unmittelbar eintritt, können wir keine Erfahrung sammeln. Daher ist es auch so schwierig, eine Gewohnheit aufzugeben, von der man sagt, sie könne sich nach Jahren schädlich auswirken. Wen kümmert denn schon, was in Jahren oder Jahrzehnten sein wird? Der aktuelle Genuss ist stärker als etwas, was wir noch gar nicht erlebt haben und nur vom Hörensagen kennen.“

    Quelle: http://www.anchor.ch/wordpress/denkmuster/die-illusion-dass-wir-aus-erfahrung-lernen

    Die Beibehaltung der Normalität hat Vorang vor der Bloßstellung des Wahnsinns. Dass kaum jemand die verlinkten Textperlen liest, geschweige denn ihre Tiefe der Farbschattierungen genießt, war zu erwarten. Gut Ding will halt Weile haben.

    Die Spitze des Rattenschwanzes an Problemen interessiert mehr, als die eigentliche Ratte, scheint bei Eisbergen auch so zu sein …

    Gruß Guido

  2. Mathias
    November 16, 2013 um 12:40 pm

    Sehr schön. Vielen Dank Guido – Dein Thema veranlasste mich mal genauer über meine Beobachtungen nachzusinnieren.

    Als Hauptgericht wählte ich …

    > Nur eine Regieanweisung an die Schauspieler: Sei wer du bist, kopiere niemanden. Karma (Konditionierte Handlung) wird zu Dharma (Der Weg) durch die Klärung des Körpers, Verstandes uns des Geistes. Diese Klärung wird erreicht durch Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Gelassenheit. <

    … aus meiner momentanen Beobachtung heraus, und einer persönlichen Motivation, bei der es sich für meine Begriffe eher um das Reiten einer energetische Welle, anstatt dem Ausdruck eines Freien Willens handelt.

    Mein Augenmerk lag auf „Konditionierte Handlung“ und „Der Weg“, sind das doch auch Begriffe die wir dem EGO-Ich bzw. Wesen-Ich sehr gut zuordnen können. Konditionierte Handlung ist, wie wir an anderer Stelle feststellten, eine spezifische Ausprägung des bisherigen Zeitalters – gewissermaßen eine Art Programmierung.

    Stichwort energetische Welle: Wir können doch zweierlei in unserem Umfeld beobachten; einerseits eine Zunahme an sich offenbarenden Absurditäten, andererseits kann man schon seit Jahren sehen wie sich immer mehr Menschen einer Klärung sie einschränkender Belange zuwenden. Psychotherapie, Familienaufstellungen, Yoga, Meditation, Schreiben auf Blogs wie FM, fallen mir dazu gerade ein. Aus welcher Motivation heraus beteiligen sich Menschen daran? Ich meine, sie reiten wohl lediglich eine energetische Welle, die in ein anderes Zeitalter hinüberführt.

    Das EGO-Ich sitzt im Kino. So langsam dämmert es bei mir, wie illusionär eigentlich manche meiner Vorstellungen waren, etwas Konkretes tun zu müssen. Im Hintergrund ist immer das Wesen-Ich (als höhere Instanz), und verfügt wohl über ganz andere Fähigkeiten, besonders was das Reiten von energetischen Wellen anbetrifft.

    Und was Beobachtungen betrifft, so fragte ich mich schon seit geraumer Zeit, ob nicht inmitten meiner bisherigen Beobachtungen, nicht „irgend jemand“ immer mal wieder Spuren hinterlassen hatte. Das Spuren hinterlassen würde ich aus heutiger Sicht dem Wesen-Ich zuschreiben (wobei das nicht unbedingt und in jedem Falle so sein muß, es gibt ja auch Leute die glauben an Engelwesen). So fiel mir zum Beispiel auf, wie ich zur Zeit als ich noch in Australien tätig war – also als schlafendes EGO-Ich kurz vor meinem persönlichen „Zenit auf der Seite der alten Welt“, verstärkt auf Sprüche stieß, die meine Aufmerksamkeit erregten – wie etwa, „To gain that which is worth having, it may be necessary to loose everything else“ – und da waren noch andere Sprüche, die in eine ähnliche Richtung abzielten. Damals wusste ich natürlich noch nicht, wie kurz mir bevorstand, den Aussagen der Sprüche, auch in Schritten zu folgen. Und ich kann keinesfalls sagen, dass ich mich bewusst auf den Inhalt der Sprüche ausgerichtet hätte. Vieles von dem was mir nach meinem „Zenit“ begegnete, lässt sich als eine schrittweise Demontage der künstlichen Konfiguration im EGO-Ich einordnen, auch wenn sich das EGO-Ich hin und wieder mit anderen Vorstellungen aufbäumte – am Weg änderte das ziemlich wenig.

    Soweit mal ein paar Gedanken zu meinen Beobachtungen.

    Liebe Grüße,
    Mathias

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