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Ist die Menschheit reif für eine Revolte zum Abrücken von Ideologien?

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Der seit diesem Jahr aktive störsender.tv (siehe schönes Plädoyer für den Sender von Franziska Köppe, das ich gerne teile) hat akribisch zusammen- und klasse vor-getragen, was wir hier in fast 3 Jahren auf dem Blog hin- und her bewegt haben:

Weltuntergang oder Weltaufgang, das ist hier die Frage. Mit Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. Friedliche Revolte oder der sichere Tod! Wie ist das gedacht? Seht und fühlt selbst in diesem Best-of-Revolte.

Den kompletten „Aufruf zur Revolte“ könnt Ihr als e-book kostenlos beim „Revolutionsverlag Randomhouse“ runterladen unter http://www.gtvh.de/AufrufzurRevolte

Zur Debatte im Netz geht es mit dem Hashtag #AufrufzurRevolte und auf Konstantin Weckers „Hinter den Schlagzeilen“: http://hinter-den-schlagzeilen.de/201…

http://wecker.de/
http://prinzchaos.com/

Revoltiere nach Deiner Melodie:

Kategorien:Gesellschaft
  1. Heinrich Schmitt
    November 21, 2013 um 6:42 am

    lieber Wolfgang, hier im Sueden (Davao-City) haben wir nur die Auslaeufer des Supertaifuns zu spueren bekommen, d.h. nur die grossen Reklametafeln sind stueckweise durch die Luft geflogen, was aber der Stadt nicht geschadet hat.Ich bin momentan damit beschaeftigt, mit Leuten einer evang.Gemeinde eine Hilfslieferung fuer Tacloban und Leyte zusammenzustellen, die morgen mit einem LKW von hier abgehen soll. Dringend benoetigt werden jetzt Werkzeuge,Planen,Naegel, um die Behausungen wiederzuerrichten. Als Langzeithilfe sehen wir vor, ein oder zwei Grundschulen wiederaufzubauen. Aber auch die Hilfsbereitschaft ist gross: so koennen z.B. beduerftige Familien hier kostenlos Plaetze in kleineren Hotels belegen und die Kommune bezahlt das. Alle Supermaerkte stellen Warenlieferungen zusammen.Ich habe einige Fotos, aber ich weiss nicht, wie ich sie hier unterbringen soll.
    Taifun Aid-Konten:
    Andy Ibasco, Bank of the Philippine Islands (BPI), Davao City
    Accont Nr: 944 623 559 5
    oder:
    UNICEF http://donate.unicef.ph
    Gruesse ins kalte Deutschland,
    Heinrich

    • federleichtes
      November 21, 2013 um 3:25 pm

      Danke für Deine nette und informative Antwort.

      1. Deine Bilder stelle ich auf eine „Heinrich-Seite“ auf unserer Homepage. Die lege iich gleich mal an mit ein paar Bildern von Kohlmeisen – Bilder von meinem Balkon; findest Du auf der Neuigkeitenseite November.
      http://federleicht-leben.de/01-neuigkeiten/2013/2013-11-neuigkeiten/index.html

      Deine Bilder kannst Du mir mailen (Mailadresse auf der Homepage unter Impressum
      http://federleicht-leben.de/10-wir-texte/impressum-und-kontakt/index.html ), bitte im Format (etwa) 1024 x 768. Ich stelle sie auf Deine Seite, und dann, wenn Du möchtest, hier auf den Blog.

      2. Hilfe für Euch in Form von Geld. Da ich kein Geld für Weihnachten ausgebe, würde ich eine Summe überweisen – können, und es auch tun.
      Allerdings nur auf Dein persönliches Konto. Mail mir bitte die Kontonummer und ich tätige die Überweisung.

      Lieber Heinrich, du bist prima.

      Herzlich
      Dein
      Wolfgang

      Wenn Deine Seite (in etwas 30 Minuten) fertig ist, ergänze ich hier um den Link.
      Da isser:
      http://federleicht-leben.de/10-wir-texte/freunde/heinrich/index.html

  2. Heinrich Schmitt
    November 20, 2013 um 6:14 pm

    Alles schoen und gut, aber Ideologiefreiheit gibt es nicht: auch das ist eine Ideologie !
    Die Frage ist immer nur: Wem nuetzt Dein Weltbild, ausschliesslich Dir selber oder Lobbyisten oder der Weltgemeinschaft ?.Eine Weltrevolution, die die Dinge nur umkehrt, nuetzt niemandem/ Alles fuer Alle oder Keine Macht fuer Niemand !

    • federleichtes
      November 20, 2013 um 6:29 pm

      An Dich hatte ich heute gedacht – wie’s Dir nach der Natur-, Menschen- und Gesellschaftskatstrophe wohl gehen mag.

      „Alles fuer Alle oder Keine Macht fuer Niemand !“

      Dem ist im Grundsatz nichts hinzu zu fügen. Nicht anders verläuft Leben (seine Ideologie) als GENAU auf diesen Punkt.

      Könntest und möchtest Du uns mal ein paar Bilder aus Deiner Heimat schicken – wäre mir eine Freude.

      Herzliche Grüße an Dich.

      Wolfgang

  3. federleichtes
    November 15, 2013 um 8:05 pm

    @ Mathias

    „… weil ich vielleicht der Vorstellung nachging, es in eine bestimmte Richtung steuern zu müssen.“

    Interessante Frage sprichst Du (mal wieder) an.

    Sollte ich meinen Willen beschreiben, richtet er sich KONKRET eher gegen das, was ich NICHT will. Aber dieser Wille lässt auch Duldung zu, also etwas einfach geschehen lassen. Aus der Verweigerung und der Duldung ergeben sich dann für mich verbleibende Optionen – und DARAUS wird etwas, so oder so; jedenfalls nichts, was ich DIREKT gewollt hätte.

    Um was kann es sich bei „Deiner“ Vorstellung gehandelt haben, frage ich mich. Sitzt Du in einem Zug, der bisher von A nach B nach C nach D führ, wirst Du erwarten, der nächste erreichbare Punkt wäre E. Das ist rational!, Gewohnheitsdenken. aber das Leben in seiner individuellen Entwicklung verläuft auf der Verstehensebene anders, sowohl was die Zeitspannen als auch den Umfang einer Bewusstwerdung betrifft. Auf drei schnelle Stufen KANN ein Jahre dauernder (relativer) Stillstand folgen. Es kann auch „Rückschläge“ geben in Form von körperlichen Symptome, deren (geistige) Ursachen erst mal aufgelöst werden müssen, bevor es weiter geht.

    Bewusstsein bildet sich mit einer eigenen Logik, die aus Parametern besteht. Einer ist Hingabe, einer ist Vertrauen, einer ist Dankbarkeit, einer ist Treue. Zusammenfassend auch Liebe genannt. Womit Du Dir sehr schön selber erklären kannst, dass ein nach Bewusstsein verlangender Ego-Wille scheitern muss – es ist eine Angelegenheit des Wesens! Was Dir auch sofort plausibel sein dürfte, gell. Mag die Psyche auch dafür sorgen, dass Bewusstsein geschaffen wird, so geschieht dies eher mechanisch als bewusst. Kommt eine traumatische Information, gleich welcher Art, heißt es erst mal STOP. Denn aktive Feindseligkeit, auch wenn sie nicht gelebt wird!, will (im Allgemeinen) und muss (im individuellen) Sinne aufgelöst werden.

    Du bist bereits ganz weit vorne dank Deines Erlebnishorizonts und einiger gewissermaßen außerordentlicher Ordnungs-Fähigkeiten. Begrüße Dein Leben herzlich, das Dich an diesen Punkt brachte. Ich kann’s ja auch – meine, DEIN Leben begrüßen. Das, da bin ich ganz sicher, viel mehr weiß, als Du denken kannst.

    Herzlich
    Wolfgang

    3. August des Jahres – Kleines Wiesenvögelchen

  4. November 15, 2013 um 3:17 am

    Ma-nn, Ma-nn und Ma-nn nicht zu vergessen 😉

    Auch nicht indirekt, fragst Du bezüglich der Finanzierung. Lustig, wie Realität und Wirklichkeit ticken. Da rennt die Masse dem Geld hinterher, weil sie denkt, dort gäbe es die Wahrheit umsonst, sprich, ohne selbst denken zu müssen. Da versuchen wir mit immer mehr Geld die Realität zu kitten und zusammenzuhalten, was letztendlich mit Bezug auf die Wahrheit für sich spricht. Wahrhaftig arm ist der, der das meiste Geld hat. Ist das Geld, ganz allgemein, gar die Antithese zur Wahrheit ? Bezahlt man mit jedem Geldstück und -schein einzig die Unwahrheit, während die Wahrheit gratis zugegen ist ?

    Geld beruhigt ? Ja, den Geist, der rennen will, und durch das Geld zum Stillstand kommt … und so der Wahrheit nicht auf die Spur kommen kann. Sag ich doch … Mann, Mann, Mann.

    Gruß Guido

  5. November 14, 2013 um 10:11 pm

    Aufruf zur Revolte: Die Welt lässt sich retten – aber nicht innerhalb des Systems, Von Naomi Klein

    Die Klimawissenschaften entwickeln zunehmend revolutionäre Sprengkraft. Tatsächlich gibt es gute wissenschaftliche Gründe für zivilen Ungehorsam und Sabotage. Denn der Kapitalismus wird zur existenziellen Bedrohung.

    • November 15, 2013 um 2:07 am

      Folge dem Kapital und Du findest das energetische Potenzial eines weiteren Kapitels mit welchem die Geschichte der Realität erzählt wird. Je mehr Geld für ein Kapitel zusammenkommt, desto unwirklicher ist die Geschichte, die erzählt wird.
      Die eigentliche Wahrheit muss NICHT finanziert werden.

      Gruß Guido

      • federleichtes
        November 15, 2013 um 2:37 am

        „Die eigentliche Wahrheit muss NICHT finanziert werden.“

        Auch nicht indirekt?

        An anderer Stelle wurde gerade das tiefere Wesen des politischen System entlarvt – als Ursache für die Feindseligkeit der Menschen. Schaut man allerdings etwas genauer, braucht der Mensch – im Sinne der Enttraumatisierung – diesen Stachel, um „seine“ Feindseligkeit überhaupt zu bemerken. Weißt Du, wie man Hunde bissig macht? Jedenfalls beißen sie nicht den, der sie bissig machte. Wau!
        Blödi arbeitet also und bezahlt dafür, dass man ihn ordentlich ärgert und über seine Blödheit hinterhältig lacht und offensichtlich grimmt. Perfekt, gell. So wird der nette Nachbar von nebenan zum reißenden Tier, und die ihn dazu machten, erhöhen die Steuern, damit diese bösen Bürger zur Raison gebracht wrden können. Besser geht’s doch nicht.

        Gehorsam versus Moral/Ehtik. Martin wird wahrscheinlich schon im Land der Konisphären buddeln und demnächst für thematische Überraschungen sorgen. Man gut, dass ich mühelos Staatsfreund Nummer Eins bleiben kann. Ob die Vögel auch Staatsfreunde sind? Na ja, unsere Affinität wird sichja irgendwie begründen.

        Unterwegs – ich lieferte noch zehn Kilo Sonnenblumenkerne aus, damit Susannes Vögel morgen was zu essen haben – dachte ich, ob wir unser System Mensch/Welt/Universum nicht MA-System nennen möchten. Wegen Ma-rtin, Ma-rtina, Ma-nfred und Ma-thias. Was sagste?

        Gruß
        Wolfgang

  6. federleichtes
    November 13, 2013 um 2:24 pm

    Erfahrbare Phänomene erklären ist ja eine etwas andere Nummer, als sich mit dem Wiedergekäuten der Geistesgeschichte (ich weiß was Neues, die Kotze von Archimedes war lila) so lange zu befassen, bis man vom Wahnsinn befasst wurde.

    Was mir gerade wieder in den Sinn kam – ging nachts im Sturm der Ideen unter.
    Wenn das Wesen „von wo“ kommt, und wenn dort, wo es war, es eine starke Verbindung zu seinem Ursprung hat, hat es diese Verbindung auch weiterhin*. Besonders intensiv, wenn es noch nicht Ego-Ich ist. Das könnte die erklärende Beschreibung sein für das fehlende BEWUSSTE Gedächtnis der ersten Kinderjahre. Und auch dafür, dass kurz vor dem Tode, wenn das über das Wesen gestülpte Feindselige (Leben) sich aufzulösen beginnt, die ur-sprüngliche Beziehung (wieder) existenz-bestimmend in den Vordergrund tritt: In Ewigkeit, Amen – ich fahr dann mal.
    * Das verborgene (eigentliche) Wesen von Re-Ligio?
    Am Rande
    Wenn die Lebenskraft nachlässt, lässt auch die traumatische Schutzfunktion nach, sodass tief verdrängte schwerstens feindselige Informationen erinnert werden, weniger wohl können, als müssen – vielleicht gibt das noch mal einen Bewusstseins-Kick für das Wesen.

    Bevor ich mit dem Schreiben begann, dachte ich an das Wesen unseres Zusammen-Wirkens. Und sah ein Zahlenschloss. Und sah die Rädchen sich drehen. Und sah viele Zahlenschlösser, eingebunden in ein Zahlenschloss. Auf dessen Rädchen nicht mehr alle Zahlen standen, sondern nur noch eine. Was mag es bedeuten.

    Und während ich schrieb, dachte ich:
    Was machen wir hier eigentlich. Drehen wir so lange an den Rädchen, bis es im Morphogenetischen Feld „Bingo“ brüllt? Oder jemand kommt mit der Jacke, deren Ärmel verflixt und zugenäht sind? Seit Tagen überlege ich auch, was das für ein Gefühl sein könnte, wenn plötzlich der rote Punkt eines Laserzielgerätes auf meiner Stirn erscheint. Na ja, gerade kam Frau Buntspecht und lässt es sich – meckernd – schmecken.

    Erinnern möchte ich kurz an das Wesen der Feindseligkeit. Im Kern die Absicht, bewusst Existenz zu zerstören. Manifestiert im Menschen als Informationen, die energetisiert sind und auf Aktivierung (Ent-Traumatisierung) warten, um Zerstörung zu bewirken. Mit diesen reaktiven Informationen umgehen zu müssen ist das Schicksal des Menschen, der Menschheit und dieses Planeten, wegen mir auch das Problem vom ganzen Rest. Hätte man mir nicht vor 25 Jahren die Frage nach der Ursache für die Problematik in die Nase geschmiert, wäre mir eine eher die Allgemeinheit betreffende Offenbarungsspirale egal. Na gut, drehen wir halt noch ein bisschen mit. Immerhin führt das Verstehen der Schöpfungs-Systematik ja auch zu einer, wenn auch „nur“ allgemeinen Ent-Feindseligung.

    Gruß
    Wolfgang

    PS-
    Gerade rief Ralf an – „Herzliche Grüße in die Runde“.

    • November 13, 2013 um 3:02 pm

      “Wenn die Lebenskraft nachlässt, lässt auch die traumatische Schutzfunktion nach, sodass tief verdrängte schwerstens feindselige Informationen erinnert werden, weniger wohl können, als müssen – vielleicht gibt das noch mal einen Bewusstseins-Kick für das Wesen.“

      Die Lebenserwartung steigt, die Anzahl der Bewohner in den Heimen auch … von der Demenz ganz zu schweigen. Was will uns dieses Symptom nur sagen ?

      • federleichtes
        November 13, 2013 um 5:32 pm

        Das weiß ich auch nicht.
        Wenn unsere Systematik stimmt, müsste es – im Sinne der Trauma-Auflösung – zu einer beschleunigten Zeit-Offenbarungs-Dynamik kommen Und da Menschen heutzutage älrer und älter werden, werden sie es mit der Konfrontation einer ALLGEMEIN gestiegenen Feindseligkeit UND einem adäquat gewachsenen Bewusstsein auch immer schwerer haben.
        Ja, was machen wir denn in dieser prekären Dynamik – uns informativ tot stellen?

        Warten wir auf den Tag, an dem eine umfassende politische Demenz eintritt. Wird das letzte Heim, zum Wohl der Völker, eine Glaskuppel?

        In unseren Exotenthemen scheint die Plausibilitätsrate zu steigen. Nur bei mir nicht.

        Gruß
        Wolfgang

        Gerade gefunden – die Kehrseite der Demenz.
        http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/11/12/der-koksplanet/

    • Mathias
      November 14, 2013 um 9:35 am

      Ja lieber Wolfgang, was machen wir hier eigentlich, die Frage bewegte mich auch.

      Und in meiner Ernüchterung kann ich im Moment keine Antwort sehen. Guidos Hammerschlag spürte ich im Unterleib, der Rote Faden den ich irrtümlich glaubte zu sehen war wie weggepustet und ich registrierte meine eigene Dummheit.

      Gut, Ernüchterung muss etwas heilsames sein – insofern darf ich wohl gespannt sein was sich noch daraus entwickelt. Was den Hammerschlag anbetrifft, lieber Guido, so warst Du wohl lediglich der Auslöser für etwas in mir. Ich glaube ja auch an innere – äußere Entsprechung. Wer dann was, wann und wo austeilt ist dann völlig unwichtig.

      Das ändert aber nichts daran, dass ich erst einmal ziemlich ratlos bin.

      Liebe Grüße,
      Mathias

      • federleichtes
        November 14, 2013 um 12:47 pm

        „Hammerschläge“ sind notwendig, um Blockierungen zu lösen. Wohl dem, der überhaupt einen spüren kann – was darauf hindeutet, dass eine Blockierung reif zur Lösung ist. Das Bewusstsein darüber könnte eine verzweifelte Ratlosigkeit in ein freudiges (Er-)Warten wandeln. Vielleicht suchst Du in der Natur mal nach werdender Lebendigkeit.

        Auch unser Ego-Individualismus, der uns einen Freien Willen suggeriert und täglich eine Palette von Wahl-Möglichkeiten generiert, hat eine Kehrseite: In einer grauen Masse zu verschwinden UND schicksalhaft in ein Räderwerk des Gewesenen und Werdenden eingebunden zu sein. Wer in Berührung kommt mit diesen Lebens-Parametern, sollte, wenn er nicht die Lösung in dumpfer Flucht suchen möchte, mehr wissen über die Ideologie des Lebens.
        Mein Gedanke beim Aufstehen war, mal über das zu sprechen, was Siegmund Freud den „Todestrieb“ nannte. Damit warten wir mal noch ein bisschen und entschärfen vorerst einen „Big-Point“.

        Was mich – gelegentlich! – auf Friedhöfe zieht, sind nicht nur Bäume, Blumen und Vögel – es ist das „Feld“. Nicht das Feld des Todes, sondern des gewesenen Lebens. Ich kann nicht mehr genau den Zeitpunkt benennen, als mir klar wurde, dass ich (nur) eine Fortführung des bereits Gewordenen bin: Ich stehe – informativ – auf den Schultern meiner Ahnen. Sie leisteten für mich das A, damit ich heute das B leisten kann. Dank dafür? Nein, nur die Klarheit, dass ich „ihr“ Werk fortführe, und es mit Freude tun kann, gleich was vor meiner Zeit geschah.

        Auf dem „Feld des gewesenen Lebens“ existiert auch die Erfahrung des Kollektivs. Das missgünstige Gegeneinander, die Wohl-wollende gegenseitige Hilfe, die enttäuschte Liebe, das Verbrechen neben der Lust zu leben und Kindern die Chance auf Zutritt in diese Welt zu ermöglichen. Gesellschaftlich waltet ein großartiges Prinzip des Miteinanders.
        Schau nur auf einen einfachen Laib Brot und sehe den Bauer pflügen, dem Müller das Korn mahlen und den Bäcker seinen Ofen anheizen. Schaue auf die keimende Wintersaat und greife in die fruchtbare Erde, beobachte den Wind und spüre die wärmende Sonne, nehme wahr, wie ein Regentropfen über Deine Wange läuft. Das alles ist Brot, und noch viel mehr. Das Bewusstsein darüber verhilft Dir zu einem (besseren) Gefühl für das Wesen der Zeit.

        Manchmal hatte ich großartige Gefühle mit einem Gedanken, der das Gewordene zwar extrem überzeichnete, aber trotzdem wahr ist: Die Welt wurde erschaffen, damit ich leben kann. Alle Menschen vor mir lebten, damit ich jetzt leben kann. Alle Pflanzen und Tiere leben, damit ich eine Heimat haben kann. Klar, das waren nur kurze Momente, die ich mir gewissermaßen erlaubte, aber sie bildeten durch das Gefühl für das Ganze eine sehr stabile Brücke zwischen der relativen Ich-Verlorenheit und dem Eingebettetsein in ein „größeres“ Werden, und Brücke auch über den Graben zwischen dem Erhabenen der Ich-Einzigartigkeit und des Angewiesen-Seins auf alles Andere.

        In der grauen Masse der Undifferenziertheit steckt das Potenzial für „Rollen“. In der Vielheit der Rollen steckt das Potenzial für die Erledigung vielfältiger allgemeiner und sehr spezieller Aufgaben. Spüren wir im alltäglichen Banalen das Funktionieren eines ganzen Systems, und spüren wir das Profane als sich offenbarender Ausdruck einer Notwendigkeit, schauen wir mit den Augen der Brüderlichkeit in diese Welt – UND fühlen uns als Bruder, als einer unter vielen, die kamen und gingen und werden. Nicht allein, um die Not zu gebären, sondern ihr mit Freude und Zuversicht im Sinne einer Lösung entgegen zu treten – sie zu besiegen.

        „Erlöse uns von dem Übel“.
        Menschen, die diese Worte gen Himmel sprechen, haben nicht verstanden. Dass Menschen es sind, in deren „Händen“ sowohl das Hervorbringen des Übels, ALS AUCH DESSEN AUF-LÖSUNG liegt. Und wenn sie unbedingt einen Gott für das brauchen, was die hervorbringen, dann können sie verstehen, dass er die Menschen genau so machte, dass sie SEIN Schicksal tragen können. KÖNNEN. Das ist die Kunst des Lebens, innerhalb und mit der wir tätig sind.

        Dir einen guten Tag.

        Wolfgang

        • Mathias
          November 15, 2013 um 5:17 pm

          Ja ich lass das erst einmal in Ruhe sacken. An der Sinnhaftigkeit von Hammerschlägen zweifle ich auch nicht. Ernüchterung und Ruhe sind aber erst einmal angesagt, ich habe jedenfalls im Moment nicht das Bedürfnis schon wieder Wind in das Segel meines Schiffes hineinzublaßen, weil ich vielleicht der Vorstellung nachging, es in eine bestimmte Richtung steuern zu müssen.

          Danke Dir für Deine Worte, und liebe Grüße an Dich,
          Mathias

  7. November 13, 2013 um 9:26 am

    “Bisher war ich davon ausgegangen, dass ein Wesen von seinem Grund-System her kein Gedächtnis hat, zumindest keins hatte.“

    Stichwort Morphogenetisches Feld … als Informationspool aller vorherigen kosmischen Lernprozesse. Dieses Feld ist im Grunde nichts anderes, als die WESENTLICHE Erinnerung des Gesamtbewusstseins, auf die sämtliche Zellen aller bewussten Verkörperungen mittels ihrer DNA in den Zellen zurückgreifen können, vermittelt durch energetische Prozesse, wie z. B. das Sonnenlicht. Diese WESENTLICHE Erinnerung, jener Göttliche Funke bzw. jener Goldene Oberton, ist die Verbindung jedes Wesens mit der Kohärenz jenes EINSSEINS, aus der seitdem alle Verkörperungen im aktuellen Kosmos hervorgehen … um dem Morphogentischen Feld neue Informationen hinzuzufügen, die jedoch nichts weiter sind als bereits vorhandene Informationen … nur ANDERS miteinander in Beziehung gesetzt, sprich, verknüpft. Und was wird verknüpft ? Allerhand verschiedene Fäden bzw. Pfade zu jenem roten, der sich durch das Yin und Yang, das weibliche und das männliche Prinzip, schlängelt …

    Gruß Guido

  8. federleichtes
    November 13, 2013 um 5:33 am

    Eigentlich dachte ich, mich über Deine Auffassungs- und VerarbeitungsGABE nicht mehr wundern zu müssen. War wohl nix, ich wunder mich wieder, und ich war müde, und bin wieder hellwach. Na ja, so ist das eben.

    In das, was wir Bewusstsein nennen, ist ein Gedächtnis integriert. Sollte schlüssig sein. Bisher war ich davon ausgegangen, dass ein Wesen von seinem Grund-System her kein Gedächtnis hat, zumindest keins hatte. Wenn Bewusstsein durch die Tätigkeit der Psyche entsteht, kommt das Wesen durch seine Teilnahme am Leben (gleich Psyche) nicht nur in Kontakt mit Bewusstsein, sondern BEKOMMT die „Eigenschaft Bewusstsein“. Das würde (mir endlich) genau erklären, warum ein stetiges Weltbevölkerungswachstum sein muss. Und erklärte auch, warum es keine Rolle spielt, wie lange ein Mensch lebt – wichtig ist eben für das Wesen am Leben teilgenommen und (damit automatisch) ein Bewusstsein erhalten zu haben.

    Ein weiterer Punkt war mir nach dem ersten Lesen Deiner Gedanken aufgefallen. Wenn das Wesen hier bereits mit einem Bewusstsein ankommt, muss es beschützt werden – durch die traumatische Funktion?
    Mir war immer klar, dass die Geburt, wie sie für den Menschen eingerichtet ist, bewusst genau so ablaufen muss. Prinzipiell ist ein traumatische Geburt ja nichtnotwendig, aber das sie traumatisch verläuft, MUSS das Sinn machen. Bedeutet, das Geburtstrauma beschützt das Wesen vor den feindlichen Informationen, die das Körpersein mit sich bringt? (ich schreibe dazu mal lieber ein Fragzeichen).
    Zumindest braucht es eine weitere Erklärung für die Kind-Konfiguration, nämlich bezüglich seines Gedächtnisses, das erst im Alter zwischen etwa drei bis fünf Jahren aktiviert wird. Ist Kind in dieser Zeit mehr Wesen als Körper? Und muss es das sein? Vielleicht, damit sich das (Ich-lose ???) Wesen-Bewusstsein langsam an das rauhe irdische Leben, das informativ über das Körper-Bewusstsein kommt, gewöhnen kann? Ich lasse die Idee mal sacken und hoffe, die in mir bisher verstreut lagernden verschiedensten Informationen fügen sich zusammen.

    Ja, woher kommt die Idee, das Trauma aufzulösen. Grundsätzlich sollten wir vielleicht konstatieren: Es gibt eine traumatische Funktion. Ja nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil sie gebraucht wird – damit Mensch trotz der feindseligen Informationen existenzfähig bleibt.
    Ich bin sicher, dass das, was Mensch an Feindseligkeiten erlebt, eine Entsprechung hat, und zwar zu den feindseligen Informationen, die im Körper, den Körperzellen gespeichert sind. Ob und in welchem Maße der Mensch in seinem Leben feindselig berührt wird und feindselig wird, hängt, vermutlich, mit dem Bewusstsein zusammen, mit dem das Wesen hier erscheint. Jesus, Franz von Assissi, Siddhartha Gautama, Wesen, die keine Freindschaft kannten.

    War wohl ein bisschen durcheinander, was sich spontan in mir äußerte, aber es ist mal raus. Punkt und Bett.

    Deine Sätze lesen sich ein bisschen federleicht – oder täusche ich mich?

    Für Dich einen guten Start in den Tag

    Wolfgang

    • November 13, 2013 um 8:12 am

      “Zumindest braucht es eine weitere Erklärung für die Kind-Konfiguration, nämlich bezüglich seines Gedächtnisses, das erst im Alter zwischen etwa drei bis fünf Jahren aktiviert wird. Ist Kind in dieser Zeit mehr Wesen als Körper? Und muss es das sein? Vielleicht, damit sich das (Ich-lose ???) Wesen-Bewusstsein langsam an das rauhe irdische Leben, das informativ über das Körper-Bewusstsein kommt, gewöhnen kann? Ich lasse die Idee mal sacken und hoffe, die in mir bisher verstreut lagernden verschiedensten Informationen fügen sich zusammen.“

      Übertrage mal die Geburt eines Kindes auf die Geburt der Menschheit, mitsamt Trauma, mitsamt der Geborgenheit IN der Mutter vor der Geburt. AUch das “Gedächtnis“ der jungen Menschheit lässt sich auf das der Kinder in den ersten Jahren übertragen, denn in beiden Fällen fehlen die bewussten Erinnerungen. Das Geburtstrauma eines Kindes entspricht dem Trauma der Menschheit als Verkörperung von Bewusstsein und beschreibt die Abnabelung der Menschheit von der Natur. Mit Einsetzen der Erinnerungen an diese Kindheit beginnt der eigentliche Fortschritt der Menschheit.

      Bei der natürlichen Geburt geschieht ja im Grunde ein In-Form-Bringen des Kindwesens durch die Mutter mittels Geburtsvorgang. Sprich, die Mutter überträgt Informationen auf das Kind, welche der Mutter anschließend nicht mehr zur Verfügung stehen. Beim nächsten Kind werden wieder neue Informationen auf das nächste Kind übertragen. Somit hat der Erstgeborene einen weitreichenderen Informationspool, als seine Geschwister … und auch die “größere Last“ an Ego zu tragen ?!

      Folgendes wird in diesem Zusammenhang offensichtlicher … die Genetiker sehen da den Wald vor lauter Bäumen mal wieder nicht:

      http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_66448408/herzinfarkt-forscher-finden-genetische-ursache.html

      Hier werden Symptome mit eigentlichen Ursachen und Wesentliches mit Verkörperungen gleichgesetzt.

      Gruß Guido

  9. Mathias
    November 13, 2013 um 12:43 am

    Danke lieber Wolfgang für Deine Zeilen.

    Ich starte meine Gedanken mal an einem Punkt, den Du hier an anderer Stelle mal erwähntest: Das Wesen-Ich das sich die Lebensleistung des EGO-Ich einheimst. Das Wesen-Ich wäre demnach auch eine Konfiguration (die sich von einer Inkarnation zur nächsten anpasst); ich würde diese Konfiguration als eine natürliche Veranlagung bezeichnen wollen. Im Augenblick der Geburt greift als erstes das Geburtstrauma nach dem Wesen-Ich, dann weitere frühkindliche Trauma, Erziehung und Konditionierung von Eltern und Gesellschaft bilden in der Folge das künstliche EGO-Ich heraus (wobei es auch noch andere Parameter für die Herausbildung des EGO-Ich gibt). Das EGO-Ich überlagert sozusagen das Wesen-Ich für einen gewissen Zeitraum, aus dem Zusammenspiel der beiden ergibt sich, was wir persönliche Entwicklung nennen. Soweit mal eine kurze Zusammenfassung von dem, was wir bisher herausgearbeitet hatten.

    Wenn Du vermutest, dass auch das Wesen-Ich von einer Art Bewusstsein (***) begleitet wird, so würde ich mich dem auch anschließen. Diese Vermutung können wir wohl mit einiger Sicherheit ableiten und auch bestätigen, daraus, dass zum Beispiel das Bestreben Trauma aufzulösen, ja irgendwo herkommen muss. Oder das Bestreben an einem Krieg teilzunehmen oder sich zu verweigern. Ich glaube, es muss etwas mit dem Wechselspiel zwischen Wesen-Ich (der stabilen pulsierenden Energie im Innern) und dem künstlich-konfigurierten EGO-Ich, das ja durch die Außen-Orientierung bedingt, den Emotionalkörper berührende fremde Energien anzieht.

    (***) Ob aber das Bestreben des Wesen-Ich, die feindseligen Informationen im EGO-Ich aufzulösen, über einen Zugriff auf Bewusstsein geschieht, oder aber zunächst einmal ein energetischer Impuls ist, so würde ich eher auf Letzteres tippen. Ein energetischer Impuls, der dann über die Psyche, den Zugriff regelt. Für mich erscheint folgendes als durchaus möglich: Nehmen wir mal an, das Wesen-Ich hätte außerhalb der physischen Verkörperung nahezu „volle Sicht“ auf das Gesamtbewusstsein. (was u.a. auch die These unterstützen würde, das ein Wesen nicht zufällig in eine bestimmte Familie hineingeboren wird). Das EGO-Ich hat aber nur sehr begrenzt Zugriff auf Bewusstsein – ganz im Rahmen seiner spezifischen Konfiguration in den ersten Lebensjahren und den folgenden. Deine Vermutung dass die Psyche die Brücke zwischen Wesen-Ich und EGO-Ich ist, erscheint mir an dieser Stelle auch schlüssig – und, sehr wahrscheinlich ist dass nur über diese EINE Brücke der Zugriff auf das Bewusstsein erfolgt. Denn das wäre genau die Erklärung, warum wir in dem Maße wie wir feindseliges Potenzial im EGO-Ich auflösen können, diese Auflösung auch als dauerhafte Bewusstseinserweiterung erfahren. Was im Grunde nichts anderes ist wie ein erweiterter Zugriff, und aber eben auch bedeutet, dass das verdeckte Wesen-Ich etwas mehr in Erscheinung tritt.

    Na ja, so weit erst mal ein paar Gedanken. Damit haben wir zwar noch nicht geklärt, warum es Menschen gibt die an Kriegen teilnehmen wollen, oder denken sie hätten die Pflicht – während andere demonstrieren oder sich ganz abwenden. Und was den Roten Faden betrifft, der alle Ideologien verbindet habe ich auch noch keine Idee.

    So jetzt bin ich müde, und sag mal Gute Nacht.
    Liebe Grüße an Dich und in die Runde,
    Mathias

    PS: Was die „Offensichtlichkeit“ anbetrifft die ich in meinem Kommentar oben bezüglich des Kriegstraumas äußerte, so möchte ich da etwas zurückrudern: Das war natürlich lediglich meine subjektive Einschätzung, sie kam aber als objektiver Sachverhalt herüber (was so nicht richtig ist). Es gibt ja in jedem menschlichen Lebensweg spezifisch unterschiedliche „blinde Flecken“ (sonst wären wir wohl nicht hier).

    • November 13, 2013 um 8:32 am

      “Na ja, so weit erst mal ein paar Gedanken. Damit haben wir zwar noch nicht geklärt, warum es Menschen gibt die an Kriegen teilnehmen wollen, oder denken sie hätten die Pflicht – während andere demonstrieren oder sich ganz abwenden. Und was den Roten Faden betrifft, der alle Ideologien verbindet habe ich auch noch keine Idee.“

      Ich sehe den roten Faden sich als Pfad zwischen Wesen und Ego durch das Leben schlängeln … wie die geschwungene Verbindung zwischen Yin und Yang, wobei das Symbol nur eine Momentaufnahme in Ausgewogenheit darstellt, nicht aber die fortwährende Dynamik des Schlängelns und Fädelns, schließlich führen nicht nur viele Wege nach Rom, sondern alle Pfade zum Ziel. Nach der Motivation von Einzelschicksalen zu forschen, wo doch alle Schicksale EINE Notwendigkeit darstellen, führt nur zu Fransen, nicht aber zum eigentlichen Faden. Zwar mag es für einen Einzelnen ein Segen sein, dass sich eine Therapie seines Einzelschicksals annimmt und eine Behandlung zur Linderung von Leid führt, doch führt dieses in der Dynamik der Spezies als Ganzes zu gänzlichen neuen Möglichkeiten des Schlängelns.
      Ich sehe Schicksal als Ausdruck des eigenen Ordnungspotenzials der eigenen Verkörperung mit Unordnung, aktiv, wie reaktiv, umgehen zu können. Schicksal ist somit der Spiegel des Wesens, in dem sich das Ego betrachtet. Somit ist das Schicksal des Einzelnen nie ein Einzelschicksal, sondern immer Ausdruck der Informationslage der Spezies als Ganzes. Jede einzelne Verkörperung bewirkt das Schicksal aller Einzelnen, sich inklusive.

      Gruß Guido

      • November 13, 2013 um 8:41 am

        Noch ein Nachtrag:

        Entspringt die Kriegslust eines Einzelnen seinem freien Willen ? Oder die Kriegsverweigerung eines Anderen ? Freier Wille ist soweit frei, wie sich die Möglichkeiten der freien Wahl in die Notwendigkeit des GANZEN einfügen lassen … und er erscheint nur so lange frei, wie er in dieser Notwendigkeit als Möglichkeit bestehen bleiben kann. Ist die Lust am Töten, wie sie ein Einzelner zu verspüren vermag, somit nicht eher Ausdruck eines Kollektivs, welchem die Gemeinschaft abhanden gekommen ist ? Macht es Sinn auf jemanden zu zeigen, wenn die Anzahl der Finger nie ausreichen kann, um auf alle zu zeigen, die allesamt ihren Teil dazu beitragen, dass Einzelne derartige Gelüste zum Ausdruck bringen ?

        Gruß Guido

      • Mathias
        November 13, 2013 um 1:52 pm

        Heute ist Hammertag. Guido holt den Hammer raus, zerschlägt die Fransen, damit der Fokus wieder auf das Wesentliche gelenkt wird. Gut so!

        Jetzt bin ich ehrlich gesagt, erst einmal sprachlos.

        Liebe Grüße,
        Mathias

  10. November 12, 2013 um 6:20 pm

    Nochmals kurz das Video auch hier, das ich schon in unserem Bewusstseinssprung-Artikel gebracht habe, da hierin da Thema der Informationsübertragung zwischen Bewusstsein und Körper(n) genauer betrachtet wird, und Information mehrfach zuvor benutzt wurde:
    [youtbe=https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZqOpHXAl5uQ]

  11. Mathias
    November 12, 2013 um 11:52 am

    Vielen Dank liebe Wildbiene Guido, Dein Buch kam heute bei mir an. Sehr schön, das Thema interessierte mich gleich als ich im Buch kurz blätterte.

    Und dankbar bin ja sehr, was meine eigene „Befruchtung“ anbetrifft, die ich hier durch Euch auf FM bisher erfahren durfte. Es ist ein großer Schritt, unter einer Fixiertheit des persönlichen Traumas zu leiden, weil das EGO-Ich dies eben immer mal wieder deutlich emotional wahrnahm dass ihm wohl hier übel mitgespielt wurde, und dadurch aber auch auf der Opfer Ebene verharrte. Es braucht eben Zeit, wie Wolfgang sehr treffend schrieb, das schwer beschädigte Fundament des Wesen-Ich wiederherzustellen. Je besser das gelingt, umso weiter wird auch der Blickwinkel und ein Verständnis für das was um mich herum geschieht. Unter Verständnis meine ich an dieser Stelle nicht Zustimmung, sondern lediglich Einordnen können – also dass was wir als einen Wirk-Mechanismus für die „Alte Welt“ ansahen.

    Klar, den Wirk-Mechanismus zu erkennen und sich aus ihm herauszulösen ist die eine Seite. Und dieser Prozess geschieht wohl in jedem Betroffenen früher oder später individuell. Die andere Seite ist gleichermaßen eine konkrete, was Solveigh mit ihrer Geschichte an anderer Stelle andeutete, das es eben nach wie vor Schicksale gibt, wo wieder neues Trauma geschaffen wird. Wieder werden für das Wesen feindselige Erfahrungen gemacht, wieder müssen Informationen im Trauma abgespalten werden, und in der Folge dann wieder sehr mühsam und unter schmerzhaften Teilschritten aufgelöst werden. Wenn die These mit einem Neuen Zeitalter stimmt, in dem das Wesen-Ich eines jeden Menschen zum Vorschein kommen darf – und ich glaube in einer Mischung aus Hoffnung und Gewissheit fest daran, so verstand ich Solveighs Geschichte als Erinnerung, nicht aus den Augen zu verlieren, das es noch sehr viel zu tun gibt.

    Liebe Grüße in die Runde,
    Mathias

    • federleichtes
      November 12, 2013 um 1:25 pm

      In Deinen Beiträgen steckt immer Anregendes.

      „… umso weiter wird auch der Blickwinkel und ein Verständnis für das was um mich herum geschieht. Unter Verständnis meine ich an dieser Stelle nicht Zustimmung, …“

      Sehr gut, dass Du das nochmals erwähnst. Verstehen im Sinne von Bewusstsein bedingt gerade, das IM MOMENT DER WAHRNEHMUNG weder Zustimmung noch Ablehnung erfolgt. Das Bewusstsein fragt nur (und ständig): Was ist da los. Das Fragen betrifft das Körper-Bewusstsein, betrifft das Wesen-Bewusstsein und das Geist-Bewusstsein. Wie wir das Bewusstsein der Gesamt-Persönlichkeit Mensch nennen – scheint mir hier noch nicht geklärt.
      Am Rande mag ich meine Freude über Manfreds Thema „MMS“ ausdrücken. Erdung bedeutet ja auch das Hinwenden auf die körperliche Ebene, und wenn wir hier im Bereich des Informativen ein bisschen mehr Gas gaben, gehört – im Sinne einer Harmonie/Stabilität zwingend – das Einstellen des Körpers auf die Bewusstseinsveränderung dazu. Zwischen Körper und „Gott“ liegen ja nicht Welten, es sei, denn man schafft die Distanz durch eine Überbetonung des Geistigen und eine Vernachlässigkeit des Körperlichen.

      Das Kriegstrauma ist eine besondere Betrachtung wert – auch wenn ich keine Lust dazu habe. Bevor Solveigh ihre Geschichte schrieb, las ich einen Bericht über die amerikanischen Kriegsveteranen – und es war nicht der erste Bericht, der mich über die Problematik informierte. Kann sein, dass mich bisher eine Schuld-Betrachtung thematisch ausbremste.
      Einerseits sehen wir das sozial-kulturelle Korsett, das die Menschen relativ friedlich konditioniert – man sagt, es sei dünn; ich würde das nicht verallgemeinern; gleichwohl wird das, was wir Hemmung nennen, gebraucht zur Kontrolle (im gesellschaftlichen Sinne) der Trauma-Funktion. Im Krieg geschieht genau das Gegenteil. Durch äußere Einwirkung wird die Schutzfunktion (mehr oder weniger) zerstört und aktiviert feindselige Informationen, die unkontrolliert das Handeln eines Menschen bestimmen; er ist enthemmt.

      Wir haben es auf der Traumaebene mit beiden Phänomenen zu tun, der starken Blockierung und der fast völligen Entblockierung. Klar sollte sein, dass die Entblockierung der traumatischen FUNKTION eine Gewalt auslöst, die bereits VOR der Entblockierung durch „alte“ Informationen potenziell vorhanden war. Im Bereich der Angst wird das auch deutlich. Man kann bei Menschen auf deren Angstknöpfe drücken, und sie sagen, man hätte ihnen Angst gemacht. Stimmt, IHRE Angst. Also auch Angst ein fundamentales Thema. Wer mit Menschen traumatisch arbeitet, muss auch sorgsam mit der Angst arbeiten. Es ist eine Medaille mit den Seiten informativ und energetisch.

      Im Rahmen meiner Zeit beantworte ich konkrete Fragen von Dir gerne.

      Um das Thema nicht völlig zu verfehlen:
      Wenn das Leben von Geist geschaffen und von Geist durchdrungen ist, scheint es nicht ausgeschlossen, dass das Leben auch im Sinne einer Ideologie handelt. Die Wildbienenabteilung

      des Blogs wird sich wahrscheinlich bald konkreter darüber auslassen.

      Herzlich in die Runde

      Wolfgang

      • Mathias
        November 12, 2013 um 6:15 pm

        Vielen Dank Wolfgang.

        Vielleicht nur eine kurze Anmerkung bezüglich des Kriegstraumas. Ich hatte keineswegs die Absicht oder Interesse diese Tür zu öffnen, aus den selbigen Gründen wie ich es aus Deinen Zeilen herauslesen kann. Es gibt ja was Kriegstrauma anbetrifft, etwas Offensichtliches was bei genauer Betrachtung auffallen sollte. Deswegen bezog sich mein Kommentar eigentlich nur auf die Kinder …

        Ja, spannend wenn wir uns zu gegebener Zeit mal mit Deinem Satz beschäftigen: „Wenn das Leben von Geist geschaffen und von Geist durchdrungen ist, scheint es nicht ausgeschlossen, dass das Leben auch im Sinne einer Ideologie handelt.“ Da freue ich mich drauf.

        Liebe Grüße,
        Mathias

        • federleichtes
          November 12, 2013 um 9:11 pm

          Ja, einerseits ist das Kriegstrauma wichtig, da auch Krieg eine Ausdrucksform der Feindseligkeit ist, die das Leben auf die Bühne projiziert. Andererseits gibt es wirklich – jedenfalls für mich – wichtigere Traumata, solche z.B., die aus Vergewaltigungen entstanden sind.

          Gerade hatte ich eine Idee, inwieweit auch das Wesen mit feindseligen Informationen belastet sein könnte. Oder gar müsste, wenn es „verletzt, jedenfalls geschwächt wurde. Wäre ja nicht undenkbar, dass eine Art Bewusstsein das Wesen begleitet. Fühlt sich gerade sehr schlüssig an.
          Jedenfalls braucht es wohl mal eine Erklärung dafür, dass einige Menschen ganz wild auf den Krieg sind, andere blauäigig in ihre Katastrophe reinschlittern, und andere totale Kriegs- und auch Gewaltgegner sind. Von nix kommt nix – was meinst Du dazu?

          Die verschiedensten Ideologien, die sich bislang als Kultur (im weitesten Sinne) in der Zeit manifestierten, könnten vom Wesen her wie ein Regenbogen

          sein und hinweisen auf den (wahren) Geist des Lebens. Vielleicht gibt es einen Roten Faden, der alle Ideologien miteinander verbindet?

          Liebe Grüße an Dich auch von mir und Dir einen guten Abend.

          Wolfgang

          • November 12, 2013 um 9:23 pm

            Dazu passend einen Kommentar von einer Frau, die als Künstlerin einen direkten Draht in das morphogenetische Feld (oder Gesamtbewusstsein?) hat,
            Grille Margarete Augustin-Grill:
            und was krieg aus der zivilvevölkerung macht …
            vor monaten las ich irgendwo, daß bei signifikant vielen, die als kinder noch den letzten krieg hier erlebt haben, die quälenden erinnerungen an diese erlebnisse nun im alter verstärkt wiederkehren.
            ich gehe davon aus, daß es eher die regel denn die ausnahme ist, mehrere male als mensch auf der erde zu leben. (reinkarnation war meines wissens zur zeitenwende weltweites allgemeinwissen. erst auf dem 2. konzil zu konstantinopel wurde sie diffamiert)
            möglicherweise bis vermutlich hat also jeder von uns kriege durchlitten und trägt diese last/en in sich, auch wenn die erinnerung (aus gutem grund) abgedeckt ist.

  12. federleichtes
    November 11, 2013 um 2:10 pm

    Ideologie und Kultur

    Ich freue mich auf den Moment des Tages, wenn wieder Ostereier im Konsumangebot erscheinen. Es ist genau der Moment, wenn die Freude auf Weihnachtsmänner beginnt.

    Was sind nun Freie Geister?
    Diese Frage konnte ich mir stellen wegen des aktiven Einstiegs von Manfred. Die Zeit drehte sich zurück, das „alte“ Bild von ihm erschien wieder und der Gedanke kam: Wäre sein Typus Standard, gäbe es keine Analytiker, sondern Menschen, die nach dem Geheimnis einer klaren inneren Struktur suchen. Interessanterweise muss diese Struktur nicht ideologisch besetzt sein, vielleicht sogar im Gegenteil kann ihre Klarheit zu der inneren Stabilität führen, die sich, unabhängig von Kulturbegriffen, mit allen Wesen solidarisiert. Das sind mir also freie Geister; ich liebe sie; ich bewundere sie; sie schaffen Verbindung mit dem Göttlichen.

    Kultur formt sich aus Ideen, also Geist. Er erscheint anfangs noch abstrakt, bevor er sich zunehmend in Menschen und Gesellschaften abbildet. Zur Ideologie wird Kultur erst durch eine andere Facette des Geistes: Zu fixieren. Er postuliert das Mögliche als nötig, er macht aus der intelligenten Wahl eine starre Regel. Und aus einigen starren Regeln entstehen dann Käfige – für freie Geister. Die gefangen sind von den Trugbildern einer sich als absolut darstellenden Ideologie. Damit stehen wir vor dem Phänomen, dass die Ideologie zwar aus der natürlichen Kultur sich bildet, sich aber als ein künstliches Konstrukt über sie erhebt.

    „Back to the roots“.
    Ging mir die Tage durch den Kopf. Und ich fragte mich, ob das wohl auch (nur) so ein hohlbroschiger Verzweiflungsruf sei. Zu welchen Wurzeln wollen diese Leute? Zu Kain und Abel? Zu den urschristlichen Werten der Katharer? Oder nur in die Zeit Friedrich des Zweiten, die Glück nach den eigenen Vorstellungen verhieß? Ich kann mir vorstellen, dass diese Menschen sich nach einer ideologiefreien Kultur sehnen. Und wir dürfen im Bewusstsein der traumatischen Determinierung des Menschen fragen, ob es sie jemals gab. Fragen müssen wir, ob der ideologische Geist von seinem Wesen her feindselig ist. Und fragen können wir, ob eine ideologiefreie Kultur (überhaupt) entstehen kann, wenn das Urtrauma, an dem die Menschheit informativ trägt, nicht vollends aufgelöst ist.

    Freie Geister.
    Bei Martin versammelten sich einige. Wat’n Glück, gell, miteinander sein können ohne ideologisch-künstlichem Überbau, einfach so im Wohl-Wollen interagieren, frei kommunizieren, sich tragen lassen und tragen helfen.
    Einfach so, als ginge es um nichts? Für mich wird – just now – die neurotische Fixiertheit auf eine (Er-)Lösung mehr und mehr deutlicher. Ist das nicht auch eine Ideologie, die Welt – künstlich – retten zu wollen? Warum soll das nötig sein, wenn das Leben (doch) als Lösung erschaffen wurde? Und ich frage mal: Wachsen wir als Wesen nicht in ein Sein hinein, in dem die bewusste Existenz sich gestaltet aus DEM Möglichen, das nicht folgend mehr Nötiges erschafft, als der Aufrechterhaltung des Möglichen dient? Wäre das eine Maxime, über die zu sprechen sich lohnt?

    Gruß in die Runde.

    Wolfgang

    • November 11, 2013 um 3:40 pm

      Der Wahnsinn der Realität läuft und läuft. Kaum einer vermag sich vorzustellen, dass es nicht “ewig“ so weitergeht und dass es einen Höhepunkt dieses Wahns geben muss, der der Re-Aktivierung dessen dient, was durch den Wahn mehr und mehr in Vergessenheit geriet … und nun als Un(ter)bewusstes vor sich hin schlummert, einer Spore ähnlich, die auf wirklich optimale Bedingungen wartet, um die Mauern ihres wahnsinnig großen Gefängnisses endlich einreißen zu können.

      ‚Back to the roots‘ ist OK, wenn es auch wirklich eine energetische Rückkehr zur Kohärenz ist … und nicht zu irgendwelchen realisierten Bildern einer interpretierten Vergangenheit. ‚Reinventing the Sacred‘ klingt in meinen Ohren vertrauter und stimmiger … Religion quasi im wirklichen Sinn des Wortes und nicht in der Interpretation eines zweifelhaften Geistes …

      Gruß Guido

      • federleichtes
        November 11, 2013 um 8:09 pm

        Na gut, lassen wir die Kultur im Allgemeinen mal beiseite und schauen – kurz -.auf – das mir Wesentliche -Wesen von Kohärenz und Religion.

        Religion wird wahrnehmbar durch sektenähnliche Glaubensgemeinschaften, in denen Geist mittels Rückschau als eine bestimmte Vorstellung waltet. Wir nennen das Phänomen Glauben. Schaue ich auf den Katholizismus mit seinem Anspruch, das Christlich-Erlösende zu wollen, kommt mir eine gebündelte Feindseligkeit entgegen: Hölle im Brokatgewande. Woraus ich schlussfolger(t)e:
        Religion ist die interaktive Verbindung zum Bösen.
        Und die Gläubigen werden dadurch entweder bösartig, oder ihre in ihnen veranlagte Feindseligkeit wird eingelullt in künstliches Glanzpapier. Genau dort liegen für mich die Wurzeln von Herrschaft und Sklaverei, zu Macht und Ohnmacht, zu Ungerechtigkeit und Ausbeutung. (Wer die Priesterschaft beschimpft, kann auch ein Rad treten, weil es sich dreht.)

        Kohärenz beschreibt – in meinem Verständnis – eine konfliktfreie Verbindung; weniger durch Wissen oder Glauben, eher mittels eines Gefühls. Dass Menschen mit einem in seinem Kern bösartigen Glauben nichts zu tun haben wollen, ist wohl leicht nachvollziehbar. Und sich über das Bösartige – leichthin – hinwegzusetzen und zu tun, als seien Leid und Elend reine Illusion, na ja. Ich persönlich hielt es für geboten, die Schöpfung besser zu verstehen und zu fragen:
        Warum schuf ein LIEBER Gott eine böse Welt.
        Für mich war das eine gute Entscheidung, denn erst mit der Übereinstimmung dessen, was das Leben WILL, kann sich ja eine Liebe zum Leben entwickeln, und daraus dann (erst) eine Liebe (Kohärenz?) zum Schöpfer des Lebens.

        Schauen wir auf die Ursache für die Schöpfung, dürfen wir uns fragen, ob sie notwendig war oder wurde. Und wenn wir meinen, die Schöpfung sei notwendig gewesen, dürfen wir uns fragen, ob dann nicht zwingend war, das Leben so zu gestalten, dass es dem Wesen der Notwendigkeit entsprach. Erst dann kann Mensch zu einem Sprung über eine gewaltige Hürde ansetzen:
        Der EntSCHULDigung.
        Am besten fängt er bei sich an und hört nicht auf, bis er bei der Schöpfungsursache – im Sinne des Glaubens bei Gott – angelangt ist.

        Vielleicht klingt meine Ausführung einfältig. Als einfacher Mensch blieb mir kaum eine andere Wahl, als das funda-mental Wesentliche zu vereinfachen. Eine dieser Einfachheiten lautet:

        Liebe kann nur ohne Schuld entstehen. Und Liebe im Miteinander kann nur entstehen, wenn die Entwicklungs-Dynamik sich auf das gelebte gegenseitige Entschuld(ig)en konzentriert. Je mehr das gelingt, je stärker wird das Kohärenzgefühl. Das ist meine Erfahrung.

        Gruß
        Wolfgang

  13. November 10, 2013 um 10:26 pm

    Allerdings toppen kann dann noch die Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer mit ihrem Vortrag „Die Macht der Bedürfnisse“, in dem sie sehr klar darstellt, das Eigentum die Menschen selbstentmächtig und sie sich daher verDINGen müssen. Für mich eine Pflichtanhörung:

  14. November 10, 2013 um 10:23 pm

    Als Dreingabe hätte ich auch noch einen Gunkl mit seiner Auslassung „Die großen Kränkungen der Menschheit – auch schon nicht leicht“, in der er über unser Denke, den freien Willen, as Mitgefühl, den Soziopathen, unsere Bibel sowie unser Gesellschaftssystem sher kurzweilig spricht. Ich finde, auch er lohnt sich:

  15. November 10, 2013 um 9:17 pm

    Ich bekam heute das 46. Video- Interviews mit Alexander Waganth mit den Worten:

    Vielleicht wirst Du am Schluss ebenso belohnt und kannst ein wenig rausfinden aus Deiner pausenlosen Suche und etwas Ruhe finden.

    Ja, das Video hat geholfen 🙂

    Der Bezug zu diesem Artikel? Alexander zeigt auf, dass inzwischen so viele Dinge passieren, dass nicht mehr Jeder selbst sofort in Aktion treten muss, um etwas Drängendes anpacken zu wollen. Die Bewusstwerdung liefe auf vollen Touren …

  16. maretina
    November 10, 2013 um 4:28 pm

    Ihr Lieben,

    der von Euch so schön beschriebene Spagat kommt mir sehr bekannt vor. Allerdings stellte ich für mich fest, es ist ja nicht nötig so einen Spagat auzuführen. – Wenn wir Einheit in uns selbst erfahren dürfen, dann gehört ja unser kleines quengelndes Ego-Ich genauso zum Großen-Ganzen wie unser Wesen-Ich. Erfahrungsgemäß kommt dem Ego-Ich in diesem Leben eine einigermaßen tragende Rolle zu, jedenfalls was unsere Körperlichkeit und die ganz profanen materiellen Bedürfnisse betrifft. Unser Wesen-Ich kann sich ja nur durch dieses Ego- Ich manifestieren und dieses dahin leiten, liebevoll führen wo das Wesen-Ich sich weiterentwickeln kann. Das ist sicher nicht mit Ablehnung dieses Teils seines Selbst zu erreichen, sondern mit Akzeptanz und Selbstliebe.
    Außerdem empfehle ich in die Betrachtungsweise die hermetischen Gesetze mit einzubeziehen. Ich denk bspw. an das Gesetz der Schwingung, was ja u.a. auch heißt Alles, wir auch, ist in ständiger Schwingung, Bewegung. Von einem Umkehrpunkt zum entgegengesetzten. Das Pendel lässt sich nicht anhalten, alle Teile unseres gesamten Wesens unterliegen diesem Gesetz, also schwingt dieses unser Gesamtwesen zwischen dem Wesen-Ich und dem Ego- Ich. Hin und her.
    Die Frage ist doch eigentlich nur, wie es gelingt dem Ego-Ich, als Werkzeug einer übergeordneten Instanz , den ihm gebührenden Platz zuzuweisen, nicht über aber auch nicht unter all den zu unserem Gesamt-Ich gehörenden Ich`s.
    (Normalerweise benutze ich an der Stelle die Begriffe etwas anders, aber Worte und Begriffe, nun ja…)

    Einen schönen Sonntag wünsch ich in die Runde.
    Mein Kater (ein echter 😉 ) erdet mich gerade.
    Grüße
    Martina

    • federleichtes
      November 10, 2013 um 8:28 pm

      Die Benennung eines „Gesamt-Ich“, sehr interessant.

      Was verstehen wir unter einem „psychisch-stabilen“ Menschen? Kann er die wechselnden Ansprüche des Lebens moderieren und Probleme zufriedenstllend lösen? Vielleicht darf ich Manfred bitten, hierzu mal – aus eigener Sicht“ – einige Worte zu sprechen.

      Wenn wir die Psyche als Managerin zwischen Ego-Ich und Umwelt und Wesen-Ich und Gesamt-Bewusstsein – und schließlich, was sicher nicht ganz einfach ablaufen dürfte, Ansprüche zwischen Wesen-Ich und Ego-Ich regelt, halte ich es für nicht besonders abwegig, die Psyche als das Gesamt-Ich zu bezeichnen; hier spielt sich ja für ein Individuum energetisch und informativ ALLES ab.
      Oder gibt es die Meinung, Körper und auch Kopf/Gehirn/Verstand könnten eigenständig agieren?

      Was meine Aussagen zur „Stimmung“ in der Gesellschaft betrifft, muss ich mal einräumen, dass meine Einlassungen sehr kurz gegriffen waren. Mir kamen weitere Gedanken zu den Gründen für eine relative Passivität, und sicher scheint mir derzeit nur die Verschiedenheit der Ursachen, auch die Verschiedenheit der Maßnahmen, die viele Menschen „beruhigten“. Unbenommen davon halte ich fest an meinem Gefühl, es könne sich bei diesem konzertierten Beruhigungsakt um eine von einem „Höheren Bewusstsein“ geplante Maßnahme handeln.

      Ich glaube, jeder Mensch handelt im Rahmen einer Ideologie, nämlich seiner eigenen. Mensch ist ja (auch) Geist, und hier bilden sich Ideen in form bestimmter Vorstellungen konzeptionell aus, undbestimmen (in der Regel) wonach er handelt.
      Falls ich mit diesem kurzen Absatz das Thema berührte, bitte ich um Nachsicht; war’n harter Tag heute.

      Gruß in die Runde.

      Wolfgang

      Ach so, zu der Kritik an thematisch unsachlichen Beiträgen möchte ich kurz sagen dürfen: Ein Thema ist nichts Abstaktes, in sich Abgeschlossenes, sondern berührt vielerlei tangierende Themen, die alle zusammen sich auf mehreren Ebenen darstellen. So kann es durchaus sein, dass zehn Leute verbissen diskutieren, während einer das Thema mit nach draußen nimmt und mit einer Lösung wieder kommt.

      • maretina
        November 10, 2013 um 9:15 pm

        Die Psyche lieber Wolfgang ist der Kleber nur in einem Leben. Sie ist gebunden an unsere körperliche Erscheinungsform. Auch sie ein Werkzeug um Erfahrungen zu sammeln. Ich seh sie keinesfalls als Managerin zwischen Wesen-Ich und Gesamt-Bewusstsein. Managerin zwischen Ego-Ich und Umwelt ist sie sicher. Psyche hat dem Begriff nach ursprünglich was mit Atem zu tun. daher ihre Gebundenheit an unser Sein im Hier und Jetzt. Wesen-Ich, Seele und Gesamtbewusstsein beinhalten dies, gehen allerdings weit darüber hinaus.
        Psychisch-stabil? Interessante Frage. Wohl jemand der mit sich im EINKLANG lebt. Den kann keine wie auch immer geartete Umgebung um seine innere Verfasstheit bringen.

        Zur Revolte; dass die Menschen sich nicht zur offenen Revolte verführen lassen, obwohl hart daran gearbeitet wird, ist die eigentliche Revolte. Die findet wohl im Inneren und/oder auf geistiger Ebene statt.

        Liebe Grüße
        Martina

        • November 10, 2013 um 9:25 pm

          Ja, das ist die eigentliche Revolte: besser eine Melodie singen, in die andere in Resonanz treten können als mit Gewalt gegen etwas vorzugehen, das eh schon auf dem absteigenden Ast sitzt …

        • Mathias
          November 10, 2013 um 11:06 pm

          Liebe Martina,

          Wunderschön. Ich freute mich über Dein Auftauchen und Deine Gedanken! Thematisch muss ich erst einmal noch einiges in Ruhe verarbeiten.

          Gut zu wissen, das Du beim echten Kater in guten Händen bist. Auch das freute mich 🙂 Ja, ich mag auch Katzen …

          Liebe Grüße,
          Mathias

        • federleichtes
          November 11, 2013 um 1:48 am

          Hm, Deine Zweifel, die Psyche können GENERAL-Managerin sein bringen mein Konzept noch nicht aus der Fassung. Eigentlich nur aus einem Grund:
          Das, was uns die Bibel über die Erschaffung des Lebens mitteilt, habe ich mal ernst genommen. Odem ist für mich die Psyche, geschaffen, um einerseits die körperliche Existenz des Wesens zu regeln, und andererseits die (eine interaktive) Verbindung zum Gesamt-Bewusstsein zu halten. Wenn die Psyche also ein Produkt Gottes/des Gesamt-Bewusstseins ist, scheint mir die vorstehend beschriebene Funktion (nach „Oben“) nur folgerichtig

          Die Gesamt-Persönlichkeit ist für mich ein terminologischer neuer Punkt. Bisher dachte ich nur im Rahmen einer Persönlichkeit, und offen gesagt das auch nicht besonders intensiv. Vom Ansatz her wird hier wohl auch der Charakter eines Menschen berührt.
          Aber gut, Mensch zwischen Himmel und Erde, eingebunden in sein Profan-Körperliches und gesellschaftliche Notwendigkeiten, gleichsam mit einer geistigen, spirituellen, vielleicht darf ich im Sinne des Göttlichen Funkens auch sagen, göttlichen Seite. Wenn ich nicht völlig irre, gibt es einige entsprechende Aussagen von spirituellen Menschen und/oder geistigen Führern. Das muss ich mal, ganz im Sinne der Vorgehensweise von Mathias (wau, finde ich super), einfach sacken lassen.

          Fragen wir uns, inwieweit wir die Gesamt-Persönlichkeit eines Menschen einschätzen können. Er ist traumatisch/archaisch gesamt-konditioniert und befindet sich aktuell in einem Prozess, in dem er ständig mit Lügen und Falsch-Informationen konfrontiert wird. Körperlich wird er systematisch vergiftet, psychisch durch einen Entsozialisierungsprozess destabilisiert und emotional gezielt in die Ängstigung getrieben. Einige Wohlbetuchte mit sicher scheinendem Arbeitsplatz, einer netten Familie und gesunden Kindern werden allerdings weiterhin guten Mutes sein, weil sie sich ein Ereignis, das ihnen all das weg nimmt, nicht vorstellen können, vielleicht auch nicht wollen.

          Was ich sagen wollte. Ich kenne einige mehr Menschen, die zwar als einfache Leute gelten mögen, aber außerordentlich herzlich sind, reife Wesen würde ich sie nennen. Und ich vermute, dass sie die wirklich Tragenden in unserem Chaos-System sind. Sie sitzen an der Kasse und geben auch denen mit Fleischwurst und Schnaps ein Lächeln mit auf den Weg. Das Bewusstsein über diese (vielen) Menschen brachte mir ein erhebendes, stabiles Gefühl. Für das was ist und das was kommt. Da SIND sehr starke Gesamt-Persönlichkeiten, die aber nicht als solche erscheinen, gleichsam mit ihrer Herz-Ideologie den Gegenpol bilden für die Chaos-Kräfte.

          Ja, es gibt hier noch einiges Spannendes zu erzählen. Glückauf.

          Wolfgang dankt für Deinen vehementen, sehr konstruktiven Auftritt.

  17. Mathias
    November 10, 2013 um 12:54 pm

    Lieber Guido,

    Du schreibst: „Ich glaube, dass gerade in dieser Zerreißprobe das Potenzial der HARMONIE steckt, indem unsere Vorstellung von Harmonie herausgefordert wird. Schaffst Du es Dein Umfeld in HARMONIE zu bewahren, sprich, ständig energetisch anzupassen, ist der Lohn für Dein Wesen informativer Natur.“

    Sehr schön was Du da schreibst – und es könnte sein, das Du mich auf ein (Einstellungs-)Missverständnis meinerseits aufmerksam machst. Ich versuche mal mit meinen Worten auszudrücken, was Du möglicherweise andeuten wolltest (um zu überprüfen ob ich Dich richtig verstehe):

    HARMONIE wäre vielleicht das Wirken der natürlichen Ordnung, oder dass was auf der Wesen-Ich Ebene passiert. Das Wesen-Ich kennt sicher keine Vorstellungen von Harmonie, denn es ist ja immer eingebunden, und weiß sich aufgehoben in einer natürlichen Ordnung. Klar ist dann, dass Vorstellungen von Harmonie bzw. auch Erwartungen nur vom EGO-Ich ins Leben gerufen werden können. Das künstlich konfigurierte EGO-Ich kann eben nur auf künstlicher Ebene arbeiten – und somit künstlich Harmonie herstellen wollen.

    Ich glaube Du hast mich hier auf etwas Wichtiges hingewiesen, denn ich habe ja den „Bewusstseins-Spagat“ immer als eine Zerreißprobe, also eher störend empfunden. Tatsache liegt hier wohl eher noch eine Baustelle. Mir fällt gerade Deine Wildbiene ein; ob sie sich beim Pollen sammeln auch von einer Blume zu einer anderen Blume, unterschiedlich energetisch einschwingt. Ich wage mal, das Fragezeichen hier wegzulassen.

    Vielen lieben Dank für Deinen Hinweis.

    Gruß,
    Mathias

    • November 11, 2013 um 8:04 am

      Liber Mathias,

      wie ich sehe verstehst Du die SPrache der Wildbienen. Naturtalent 😉
      Unsere Vorstellung von Harmonie soll ohne Unordnung auskommen, HARMONIE bedarf aber dieser Unordnung, um sich der Lösung dieser Unordnung bewusst zu werden, so wie jede Seuche ihre Heilungsmöglichkeiten zugleich im Gepäck hat. Ja, zwischen dem Ego und dem Wesen liegt die Welt, wie wir sie kennen, mit allen psychischen Symptomen, die sich aus Sicht des Gesamtbewusstseins als globales Klima und lokal als Wetter darstellen … wir sind nicht in der Welt, sondern die Welt ist die Innenschau des Lebens …

      Gruß Guido

  18. November 10, 2013 um 12:11 pm

    Auf diese Frage eine eindeutige Antwort zu geben, hieße sie im Kaffeesatz suchen zu wollen. Ich stehe seit Wochen in Diskussionen über hierarchiefreie Gesellschaft und erleben wie ihre zaghaften Versuche funktionieren bzw. fehlschlagen. Um die Frage eindeutig zu beantworten, also wenn wir alle Individuen als Gesellschaft betrachten, NEIN. Ich denke wir denken für den Menschen in falschen Dimensionen. Niemand wird automatisch klüger, weil wir eine zündende Idee hatten.Umgekehrt gibt es aber eine Chance, die Situation zu verändern. sie liegt in uns und der geistigen Vernetzung von Spiritualität. Ich stelle die These auf, die friedliche Wende, ich wage nicht von Revolution zu reden, kam Dank dem Druck der Masse zu Stande, nicht wegen den „Widerstandskämpfern“. Die ungeklärte Frage der Teilung Deutschland und die Ideologie, die aus diesem Umstand und aus der Unzufriedenheit mit den tag-täglichen Lebensumständen erwuchs, haben die Hemmnisse für die Masse überwunden auf die Straße zu gehen. Den Spruch „den aufrechten Gang wieder zu erlernen“ war so schnell vergessen, als die D-Mark. in der Tasche klingelte, wie er ausgesprochen war. Studien zu Folge setzten im Osten frühkapitalische Methoden ein, dessen Meister oft unsere eigenen Nachbarn, aus dem Erwartungsdruck heraus, nicht dem vorharrschenden Klischee zu entsprechen, waren. Wie kann es sein, in einer sich demokratisch nennenden Gesellschaft, das Andersdenkende an den Rand der Existenz getrieben werden, gestern wie heute? Sicherlich die Methoden unterschieden sich teilweise, die wirkungen waren ähnlich fatal. In dem Aufruf „2. Generation Ost“ geht es mir gerade darum, abzurücken von den vorherrschenden Geschichtsleitbild.
    Wenn ich dann hier solche Losungen, wie „wer arbeitet sündigt“ lese und sie hallen mir draußen zu Hauf hinterher, kriege ich einen ganz dicken Hals. Ich weiß nicht auf welcher Wolke solche Menschen leben, auf der Erde mit beiden Beinen sicherlich ganz gewiß nicht. Wer sich mit der Thematik einmal auseinandersetzt, wird auf zwei Dinge aufmerksam werden. Deutsche Fachkräfte im produzierenden Bereich, wie in vielen anderen, sind jetzt schon Mangelware. Handwerker, also Menschen die auch nachhaltig, arbeiten, wo das Produkt, gegen den Druck der Industrie 10, 20 Jahre Bestand hat, streben AUS. Wir schimpfen einerseits über die Auzswügse die zivilisierten Menschheit, ich sage nur Müll, und verweigern uns selbst was in die Hand zu nehmen bzw. andere Wege zu beschreiten. Wir betrachten, und da liegen die Wurzeln der Problematik auch in der ehemaligen DDR, Arbeit als lästiges Übel, nicht als Entwicklungschance. Wer sich mal mit unserer Entwicklungsgeschichte befaßt, wird aber feststellen müssen, es war die Arbeit, die uns geformt hat. Heute bemerken wir an vielen Stellen, das ein Fehlen der haptischen Arbeit zur Deformierung der menschlichen Psyche führt. „Wer nichts anfäßt, kann vieles nicht begreifen!“ Die Arbeit zum Sündenbock zu erklären, ist genau so untauglich wie das Geld für alle Auswüchse verantwortlich zu machen. Unser Versagen, es nicht zu wagen. etwas zu verändern, kommt der Wahrheit um einiges näher. Die Wahrnehmung der Realität ist das Spiegelbild unsere gedanklichen Reaktion auf sie, nicht sie selbst. Der Kinoapparat steht bei uns im Kopf und was wir sehen, ist die Leinwand auf der unser persönlicher Film abläuft, nicht umgekehrt. Diesen Schritt überhaupt erst einmal zu begreifen, ist schon eine Mamutaufgabe, sich selbst auf den Weg zu machen, noch eine ganz andere. Etwas auszussitzen, sollte man nicht für eine kreative Fähigkeit deuten. Ist nicht ohnmächtig zu sein, sich tod zu stellen nicht ein alamierendes Symtom dafür, das unsere Glaubengebäude Lücken aufweisen, weil sie nur von uns aus gedacht sind? „Aber das ist ein viel zu weites Feld“, würde Herr von Immstetten sagen. „Gedenkt meiner mit Nachsicht!“ Viele Grüße com. Mike

  19. Mathias
    November 9, 2013 um 3:58 pm

    Danke lieber Wolfgang für Deine Gedanken, und die vielen Impulse die Du immer wieder lieferst.

    Du schreibst: „… dass je unruhiger die Zeiten, je instabiler die Versorgungslage und je ungewisser eine mögliche Zukunft wird, ein Bewusstsein nach ihnen greift, das ihnen per Unterbewusstsein signalisiert: Keine bange, Onkel Guidos Zenit ist bereits in Reichweite, ein paar Meter nur noch, und ihr seid erlöst vom Übel dieser Zeit.“

    Du meinst sicher das Wesen-Ich (das gewissermaßen in den Startlöchern für eine neue Zeit steckt?) und mittels des Unterbewusstseins das EGO-Ich steuert, um es eben NICHT Handlungen (Teilhabe an Revolten / Revolutionen) ausführen zu lassen, die ja eine Systematik umsetzen würden, die ganz dem Zeitalter der Trennung entsprechen würde? So wie Du schreibst – es darf (möglicherweise) nicht geschehen.

    Als ich Deine Zeilen las nahm ich an, dass sich Deine Aussage auf jene Menschen bezog, deren Wach-Bewusstsein ihnen zunächst einmal sagt „das hier in dieser Welt etwas schief läuft“. Ihr Unterbewusstsein hätte dann etwa die Funktion der Beruhigung, also das „Keine bange“ zu signalisieren. Wie sieht es aber mit denen aus, die die „unruhigen Zeiten“ noch gar nicht wahrnehmen und sich stattdessen noch an der Umsetzung von Absurditäten tatkräftig beteiligen? (Ob die wohl eher schlecht träumen?)

    Ich halte Deine These mit dem individuell eingeschränkten Bewusstsein(s-Potential) auch für schlüssig, denn die unterschiedliche Wahrnehmung und Interpretation von Ereignissen von Menschen deutet ja auch in die Richtung Deiner These.

    Stellen wir uns mal eine mechanische Wage vor, mit einer Skala von Null bis 1kg. Null wäre „Null Bewusstsein“ und 1kg wäre „Umfassendes Bewusstsein“. Würdest Du die Vermutung teilen, das ein eingeschränktes Bewusstsein einerseits notwendig ist um eine (welche auch immer) EGO Rolle ausüben zu können, andererseits – je mehr das Wesen-Ich zum Vorschein kommen kann, sich damit der Zeiger auf der Wage ein wenig nach Rechts, Richtung 1kg verschiebt?

    „Null“ wie auch „1kg“ wären Zustände, mit denen kein Dasein in der physischen Welt möglich ist – mal ganz abgesehen davon, meine Annahme jedenfalls, das sich wohl alle verkörperten Einzel-Bewusstseinsträger, eher in der Nähe des „Null-Zustands“ bewegen. Und mir fällt da gerade das Thema „Erdung“ ein – welches mit dem Verschieben des Zeigers nach Rechts irgendwie im Zusammenhang steht.

    Mich würde mal interessieren, was Ihr dazu meint. Konkret auch meine Frage, ob die Obacht auf „Erdung“ nicht an erster Stelle stehen sollte und dann erst einer „Geistigen Tätigkeit“ Raum gegeben werden darf? Ehrlich gesagt bewegt mich das gerade. Ja und wie stelle ich eigentlich fest, ob ich genügend geerdet bin?

    Liebe Grüße in die Runde,
    Mathias

    • November 9, 2013 um 11:25 pm

      Lieber Mathias,

      das Thema Erdung ist eines, das mich auch seit geraumer Zeit bewegt. Meine Lebensgefährtin spürt seit beginn meines Bloggens hier, dass ich auf Wegen wandle, die ihr nicht geheuer sind. Ihr gelingt es immer wieder mich zu erden, indem sie feststellt:
      „Was willst Du die Welt retten, wenn Du es nicht einmal schaffst, Dich um die Menschen in Deiner direkten Umgebung ausreichend zu kümmern?“
      Damit hat sich mich in den letzten beiden Jahren meinen drei Töchtern wieder sehr viel näher bringen lassen.
      Das Erden spüre ich extrem, wenn ich im Wald jogge. Es ist wie Meditation. Manchmal verspüre ich, die Bäume umarmen zu wollen …

      Ich wünsche Dir eine gute Nacht
      Martin

      • Mathias
        November 9, 2013 um 11:46 pm

        Danke Martin. Ja, ich sollte wohl das Thema Erdung erst einmal weiter auf dem Radar halten. Vielleicht ist ja der Satz Deiner Lebensgefährtin, mit dem Zeigefinger auf Menschen in der direkten Umgebung, auch ein Hinweis für mich. Muss ich ausprobieren … Ehrlich gesagt habe ich aber manchmal Probleme, eine Art „Bewusstseinsspagat“ hinzubekommen …

        Dir auch eine gute Nacht und liebe Grüße, Mathias

        • November 9, 2013 um 11:51 pm

          Oh, dieser Spagat quält mich auch seit einiger Zeit. Zu sehen, was hinterm Vorhang läuft, aber auf der anderen Seite auch sein und das Leben der Menschen in der Familie zu erhalten, das belastet doch sehr. Denn spielt man doch eine Rolle weiter und unterstützt auch weiterhin das Spiel mehr als man eigentlich möcht …

          • November 10, 2013 um 12:10 am

            Ich glaube, dass gerade in dieser Zerreißprobe das Potenzial der HARMONIE steckt, indem unsere Vorstellung von Harmonie herausgefordert wird. Schaffst Du es Dein Umfeld in HARMONIE zu bewahren, sprich, ständig energetisch anzupassen, ist der Lohn für Dein Wesen informativer Natur. Es ist das Geheimnis des Wassers, im Rahmen von ‚likes-like-likes‘, dem Finden von Alternativen in den Strömungen des Mainstreams DURCH den Mainstream:

            https://faszinationmensch.com/2013/07/30/tempora-enthullt-informationen-ungleich-daten-und-wasser-gleich-bewusstsein/

            Und ich betone nochmal: HARMONIE hat nicht annähernd etwas mit Harmonie zu tun.

            Gruß Guido

    • November 10, 2013 um 12:04 am

      “Du meinst sicher das Wesen-Ich (das gewissermaßen in den Startlöchern für eine neue Zeit steckt?) und mittels des Unterbewusstseins das EGO-Ich steuert, um es eben NICHT Handlungen (Teilhabe an Revolten / Revolutionen) ausführen zu lassen, die ja eine Systematik umsetzen würden, die ganz dem Zeitalter der Trennung entsprechen würde? So wie Du schreibst – es darf (möglicherweise) nicht geschehen.“

      Du findest mal wieder die “richtigen“ Worte. Einer Welt, in der zum ersten Mal seit Beginn der bewussten Realisierung WENIGER Unordnung als Grundlage der Realität dienen wird, kann nur ein derartiger Prozess VORAUSGEHEN. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, der sich nicht im Außen manifestiert, sondern vielmehr im Innern für reichlich Wirbel sorgen wird.

      Ich persönlich würde allen Schwarzmalern, Transhumanisten, Mainstreamern und NextNature-Anhängern über ihre Sicht der Zukunft zustimmen, wenn da nicht das Bewusstsein allen Lebens wäre und die Realität nicht die Innenschau dieses Bewusstseins als Ganzes wäre. Der Mensch mag aus SIcht der Evolution hier angekommen sein, doch verkörpert er die Devolution des Gesamtbewusstseins, soll heißen, der Mensch ist nicht Mensch allein, so wie keine Lebensform einzig diese Lebensform ist, aus SIcht von Bewusstsein (!), von einer einzigen Spezies abgesehen, denen wir aktuell gar kein Bewusstsein zutrauen, da wir ihr Treiben nur als einzelne Verkörperungen betrachten, sie aber der wesentlichste (!) “Anteil“ des Gesamtbewusstseins allen Lebens sind. Die VIREN … und damit komme ich auf meinen ersten Artikel zurück, den ich hier bei Martin veröffentlichen durfte:

      https://faszinationmensch.com/2012/04/19/gastbeitrag-fuhren-die-neuen-erkenntnisse-zur-quantentheorie-und-zur-biokommunikation-zu-neuen-denkstrukturen-und-damit-zur-umkehr/

      Der Mensch ist eingebunden in die natürliche Ordnung des GANZEN, egal, wie sehr er sich auch davon zu trennen versucht, um sein eigenes Ding durchzuziehen.

      Nothing can stop an idea that goes viral …

      “Wie sieht es aber mit denen aus, die die „unruhigen Zeiten“ noch gar nicht wahrnehmen und sich stattdessen noch an der Umsetzung von Absurditäten tatkräftig beteiligen? (Ob die wohl eher schlecht träumen?)“

      Da dürfte Dich bald ein Buch erreichen, welches davon erzählt 😉

      Gruß Guido

    • federleichtes
      November 10, 2013 um 2:11 am

      Bin derzeit anderweitig stärker beansprucht und kann nur kurz auf Deinen Komentar eingehen.

      Was die Versorgungslage betrifft, kann hier wohl nur (oder hauptsächlich) der Körper betroffen sein. Er will nicht frieren, er will nicht hungern . und eigentlich willl er auch nicht gegen dreißig andere hungrige Mäuler um einen halben Laib Brot kämpfen müssen. Was kann die körperlichen Triebwünsche, wenn sie nicht zu befriedigen sind oder wenn ihre Befriedigung bedroht ist, beruhigen?
      Als Tatsache erscheint mir ist, der körperliche Mensch fühlt sich nicht bedroht, sonst würde er längst massiv reagiert haben. Ob Hamsterkäufe statt gefunden haben, wie in einigen Blogs anempfohlen wird, glaube ich eher nicht, konnte auch nichts beobachten. Auch das Geld in größeren Summen von den Banken abgezogen wurde, ist nicht der Fall. Es gibt auch keine Deutschland-Flucht, im Gegenteil reisen Auswanderer verstärkt wieder ein. Und schauen wir auf die Renten, Sozialleistungen und die realen Einkommensverluste, beobachten wir auch hier zwar ein kleines Gemeckere – allgemein scheint aber klar zu sein, dass die Unzufriedenen auf einem sehr hohen Niveau jammern.

      Am Rande. Ich muss dem Grundversorgungsamt nachweisen, dass ich von Freunden unterstützt wurde – weil mir nicht geglaubt wird, dass ich von 150 Euro im Monat leben konnte/kann.

      Der menschliche Köroer reagiert auf Bedrohungen verschieden, wir sprachen bereits darüber: Flucht, Angriff oder das Problem verdrängen, wie totstellen also. In der derzeitigen Situation ließe sich nur das Verdrängen als Ursache für die außerordentliche Friedfertigkeit der großen Bevölkerungsmenge benennen. Das widerspricht aber meiner Kenntnis, die ich durch viele Gespräche erlangte: Die Menschen wissen Bescheid. Und es bleibt zu fragen, warum ihr Bewusstsein über eine prekäre gesellschaftliche Lage nicht zu den entsprechenden Symptomen führt.

      Wenn Menschen Zugang zu einem Ordnungs-Bewusstsein (bekommen) haben (das sie beruhigt), kann es wohl nur so sein, dass dieses Umfassende-Bewusstsein sich in das Bewusstsein der Menschen einklinkte. Oder eine Bewusstseinssperre in den Menschen aufgehoben wurde und sie nun weniger emotional-feindselig auf Bedrohungen reagieren (müssen).
      Fragen wir mal genauer, wo im Menschen-System das Bewusstsein „sitzt“ und wie es beeinflusst werden kann. Für die Antwort werden wir uns ein bisschen Zeit nehmen – und ich freue mich auf diese Zeit. Klar aber sollte sein: Der Braten wird nicht so heiß gegessen, wie er im Ofen erscheint. Auch das ist vielen Menschen klar geworden, und so machen sie einfach ihr Ding und ignorieren das medial-politische Aufhetzen: Anheizen, nein danke!

      Dir einen lieben Gruß und einen guten Sonntag.

      Wolfgang

  20. November 9, 2013 um 12:22 pm

    Ameisen ? Da habe ich doch auch noch was:

    http://www.vobig.de/updatemai13.html#up449

    Gruß Guido

  21. November 9, 2013 um 11:12 am

    Und noch eine andere Revolten-Melodie:

    Ameisen sind uns überlegen

    Was wirklich hinter dem Überbevölkerungsproblem steckt und was am Bio-Landbau falsch ist, erklärt der Chemiker und Ökovisionär Michael Braungart.
    cradle-to-cradle
    http://www.cradletocradle.com/

    Darüber, wie der Mensch Teil der Natur sein kann und nicht sie zerstört:

  22. November 9, 2013 um 11:08 am

    Hier ist eine der vielen Revolten-Melodien:

    Wer arbeitet, sündig.

    In einem Markt, in dem alles dem Profitieren untergeordnet ist, gibt es am Ende kaum noch sinnvolle Arbeit. Es wird nur noch für den Müll gearbeitet.
    Um in einem immer wahrscheinlichen Zusammenbruch dieses Marktes überleben zu können, kommt es auch möglichst kleine, möglichst autarke Gemeinden an.

    Die Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer in einem Interview zu ihrem Buch Wer arbeitet, sündigt…: Ein Plädoyer für gute Arbeit

  23. federleichtes
    November 9, 2013 um 4:07 am

    Was mich – eher am Rande – interessiert, ist die Motivation des eher depressiv anmutenden Verhaltens großer Bevölkerungsteile auf dem ganzen Planeten. Vor etlichen Monaten (oder Jahren) fiel mir die fatalistisch anmutende Reaktion von Mr. President Bush Jr. auf, der auf die Darstellung eines heran nahenden dramatischen Endes der Menschheit in SEHR großer Gelassenheit reagierte; als wüsste er was, was der Normasterbliche nicht weiß.

    Den Deutschen Michel zu beschimpfen ist eine Sache. Über Intuition zu debattieren eine andere. Und kramen wir mal meine Bahauptung dazu, der Mensch sein nur mit einem eingeschränkten Bewusstsein(s-Potenzial) ausgestattet (worden), bietet sich – jedenfalls für mich – eine interessante Spekulation an.

    Stellen wir uns vor, es gäbe ein umfassendes Bewusstsein. Eins, dass das Ende der menschlichen Geschichte kennt. Und stellen wir uns vor, aus sehr plausiblen, nämlich chaostechnischen Gründen, darf das Ende nicht bekannt sein; deswegen der eingeschränkte Bewusstseinshorizont. Und stellen wir uns vor, es darf – aus vorgenanntem Grund – gar nicht zu einer Revolte kommen, sondern ganz im Gegenteil muss der Eindruck, EINDRUCK entstehen, als gingen alle Lämmer machtlis-friedlich-blöd zur Schlachtbank. Könnte es nicht sein, …

    Einiges muss man glauben. Ich auch, aber ich glaube so wenig als nötig. Um nicht so viel glauben zu müssen, bin ich seit Monaten unterwegs und spreche mit Menschen über die aktuelle Lage, der Nation, der Welt und ihre eigene. Zähle ich zusammen: Die Menschen wissen, was läuft, Junge, Alte, Kranke, Arme und Leute in Markenklamotten gleichermaßen und ausnahmslos. Und keiner von ihnen erwähnte auch nur im Ansatz, es müsse eine Revolte/Revolution der Bürger geben, man müsse endlich solidarisch handeln und sich wehren. Schafe, mich eingeschlossen?

    Manchmal muss ich lachen, heimlich natürlich im Keller. Und zwar immer, wenn mir klar wird, dass die Menschen kein Problem-Bewusstsein haben, Oh ja, ich höre die empörten Rufer: Natürlich haben wir eins, sogar ein Problemlösungs-Bewusstsein. Aha, wenn ich diese Stimmen höre, muss ich noch etwas doller lachen. Weil das Bewusstsein der Menschen allein darin besteht, SIE seien das Problem. Dann könnte ich sehr traurig werden, weil die Menschen gar nichts anderes als Probleme kennen. Insofern ist es mehr als einfach plausibel, nämlich selbstverständlich, dass sie sich über Unglücke, Krankheiten und schicksalhafte Missgeschicke unterhalten, immer.

    Ein Leben ohne Probleme ist für einige Menschen überhaupt nicht vorstellbar. Und sagt man ihnen, es gäbe einen Weg ins Paradies, wenden sie sich schaudernd ab: Da würde ich vor Langeweile sterben. Dann könnte ich wieder lachen und gleichzeitig weinen. Denn der Mensch muss, koste es was es wolle, Problem sein. Und das bei seinen großartigen Veranlagungen, Intelligenz, Anmut und Fleißes – vereint mit einem außerordentlichen Drang zu Stabilität, sprich Sicherheit. Dafür zieht er sogar in den Krieg, als reichten ihm die häuslichen Probleme nicht.

    … dass je unruhiger die Zeiten, je instabiler die Versorgungslage und je ungewisser eine mögliche Zukunft wird, ein Bewusstsein nach ihnen greift, das ihnen per Unterbewusstsein signalisiert: Keine bange, Onkel Guidos Zenit ist bereits in Reichweite, ein paar Meter nur noch, und ihr seid erlöst vom Übel dieser Zeit.
    Ich setze da mal kein Fragezeichen hin. Weil ich immer noch fest daran glaube, einige (dazu) bestimmte meiner Zeitgenossen beim Bäume und Büsche pflanzen zu beaufsichtigen. So kann es ja nicht weiter gehen – und so wird es nicht weiter gehen. Um das sagen zu können, braucht es keine Intuition, da reicht ein halbwegs gesunder Verstand. Intuition braucht es vielleicht, um die derzeitige Ruhe verstehen zu können. Und sie nicht als Ruhe vor dem Sturm zu interpretieren.

    Na ja, wie oft sprach ich hier in dem Sinne, alles sei in Ordnung. Das glaube ich nicht, das sagt mir meine Intuition – und fange gleich das Lachen an. Wir rasen auf einem eiernden Planeten durch ein unendlich anmutendes Universum, wissen nicht, wie Leben entstand und kennen seinen Plan nicht, lassen uns an der Haustüre Sachen aufschwatzen und bügeln die Unterbüxen, regen uns über die Schule auf und gucken Dokus von Madagaskar, während die Erzverbrecher auf diesem Planeten wenig beeindruckt ihre Pläne zur Vernichtung der gesamten Menschheit weiter umsetzen. Mal im ernst jetzt, ist das nicht wirklich urkomisch?

    Okay, ich schaue mir am Abend das Video an und berichte, ob ich gelacht oder geweint oder gelacht und geweint habe.

    Gruß
    Wolfgang

  24. Gerhard A. Fuerst
    November 8, 2013 um 6:57 pm

    More of less?

    Ah, yes!
    How sordid and sad.
    Ties cut,
    bonds broken.
    Things of meaning
    being diminished, degraded,
    destroyed, discarded.
    Things of real worth being reduced,
    in part by ridicule,
    especially by ideological fanatics
    in government.
    Things of value
    wasted, vanishing.

    Those who like
    and frequently use
    the idiotic phrase
    „less is more,“
    will simply get
    more of less,
    of whatever little
    is left!
    If this trend prevails,
    we’ll be left
    with loads of nothing.

    These fiends are
    remorseless!
    What they do is
    senseless
    pointless,
    useless!
    Alas, they have
    a monstrous plan!
    Their modus operandi:
    As long as we get
    what we are after,
    what we want and demand…
    we don’t give a damn
    how you get yours!!!

    Ah, yes,
    says the allegedly confirmed
    conservative advocate of less
    with a grin glee:
    „Even less of less,
    you will soon see…
    will leave heaps of much more
    for clever old me!
    Less is for others!
    I shall not do without.
    Getting my goods
    with a guarantee
    is what this
    is all about!“

    Selfishness and greed
    is his powerful addiction,
    also the uttering of phrases
    of callous convenience
    rather than honest conviction!

    In taking from others
    he takes deliberate delight.
    Silence is consent,
    but I’m not the silent type.
    I shall speak up
    when- and wherever
    there is a legitimate cause
    and justifiable gripe.

    My weapon is the word!
    However,
    complaining alone,
    will not yield a solution.
    It is time to stand up,
    to be heard and seen,
    to be counted upon
    and to fight for justice
    and the people’s right!

    Gerhard A. Fuerst
    11/7/2013

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