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Vom Verstand und dem Verlust desselbigen, sowie vom Versuch selbigen auszuschalten …

Bevor ich in einem weiteren Artikel vom kleinen Einmaleins der Liebestechniken berichten möchte, kam mir zu Ohren, dass eine Party steigt, zu der ich Euch hiermit herzlich einladen will. Das Problem ist nur, dass vor dem Schuppen, in dem die Party steigt, ein übler Türsteher die Gäste inspiziert und mitunter auch gnadenlos abserviert. Der Schuppen nennt sich KOPF und der Türsteher heißt VERSTAND.

Du kommst hier nicht rein ! Verstanden ?!

Bevor man aber verstanden hat, dass Schuppen auch vom Kopf fallen können, Türsteher nicht alles verstehen wollen, und man leicht etwas im Kopf hat, was anschließend nur schwer wieder aus diesem verschwindet, kann man durchaus den Verstand verlieren, was zur Folge haben wird, dass der Kopf voller Gedanken ist, die einem in dieser Fülle noch nie zuvor begegnet sind. Doch so ist das mit Partys … je angesagter der Schuppen, desto mehr geht die Post ab. Und schon sind wir mittendrin im Dilemma des Gastgebers, denn in jedem menschlichen Kopf findet Tag ein, Tag aus, und auch bei Nacht, jene Party statt, die wir unsere Gedanken nennen. Ein jeder von uns hat seinen persönlichen Türsteher, der uns dermaßen ans Herz gewachsen ist, dass es eine Anstellung auf Lebenszeit zu sein scheint. Einen Schuppen hat somit ein jeder von uns zu bieten, mit oder ohne Schuppen, an die hier keine weiteren Gedanken verschwendet werden sollen … der Partystimmung wegen.

Unser Dilemma ist, dass wir es nicht übers Herz bringen unseren Türsteher, sprich Verstand, mal in den Urlaub, geschweige denn in die Wüste, zu schicken, weil wir auf sein Urteil vertrauen, wenn es darum geht, welche Gedanken, sprich Partygäste, wir in unseren Schuppen, sprich Kopf, lassen, um eine ordentliche Party, sprich Realität, zu feiern. So trägt es sich zu, dass wir bereits vor Beginn der Party schon erahnen, wie selbige verlaufen wird … von ein paar kleinen Überraschungen hin und wieder mal abgesehen, wo der Türsteher einen schlechten Tag hatte, abgelenkt war, oder aber einer der Partygäste sich im Schuppen nicht als das erwies, was er draussen vorgab zu sein. Und schon zeigt sich, was in unserem Kopf los ist.

Meinen wir nicht von klein auf, dass unsere Gedanken in unserem Kopf entstehen, durch den bewussten Akt des Denkens ? Wäre dem so, dann könnten wir uns unsere Partygäste bereits vor Beginn der Party erschaffen und bräuchten gar keinen Türsteher. Warum machen wir es dann nicht einfach ? Vielleicht weil der bloße Gedanke, ohne Türsteher auszukommen, uns Herzschmerz und Magenschmerzen beschert ? Oder weil wir ahnen, dass man sich keine Partygäste erdenken kann und einzig der Ruf des Schuppens es ist, der die passenden Gäste anlockt ? Jeder Schuppen zieht nämlich die Gäste an, die zu ihm passen … und natürlich dem Türsteher zusagen müssen, um auch in den Schuppen zu kommen. Und diesbezüglich sind die Gäste, die rein wollen, nicht auf den Kopf gefallen und lassen sich allerhand einfallen, um dem Türsteher zu gefallen. Das ist die Realität.
Also kommen Gedanken nicht aus dem Kopf, sondern werden erst als solche erkennbar, weil ein jeder von uns genau mit den Gedanken konfrontiert wird, die zum Schuppen bzw. seiner Fassade und zum Ruf der bisherigen Partys passen. Dabei kommen sie von überall her, nur kann der Gastgeber der Party nie wissen woher. Je angesagter der Schuppen, desto mehr Gedanken kommen zwangsläufig. Je mehr Gedanken, desto eher ist der Türsteher überfordert und benötigt Unterstützung, oder aber er weist wahllos Gäste ab. Von Schlägereien oder gar Schlimmerem vor dem Schuppen oder während der Party im Schuppen, wollen wir hier gar nicht reden, brauchen traumatische Ereignisse weder Party, noch Gäste, noch Schuppen, noch Türsteher, um wirklich ausheilen zu können.

Eines aber dürfte klar sein: Partylöwen sind wir alle und es ist verdammt schwer von diesem Löwendasein loszukommen. Der einfachste und zugleich erfolgreichste Weg diesbezüglich dürfte sein den Gästen nur noch Wasser zu servieren und die Musik abzustellen. Sicher, die Folgen können zu Beginn der Umstellung arg aus dem Ruder laufen, aber es wird nicht lange dauern, da wird der Türsteher von sich aus kündigen, weil keine Gäste mehr kommen und die Fassade des Schuppens ihren künstlich beleuchteten Schein verlieren wird. Doch ich bin mir sicher, dass, solange die Tür des Schuppens für all jene offenbleibt, die der alten Zeiten und der tollen Partys wegen gerne regelmäßig vorbeischauen, der Schuppen nicht in Vergessenheit geraten wird und man gemeinsam im Einklang zu jener Philharmonie werden wird, welche durch den Geist der regelmäßigen, lauten Beats der Vergangenheit überhaupt erst entstehen konnte …

In diesem Sinne … BEAT IT !

Gruß Guido
http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. Oktober 13, 2013 um 11:21 am

    hallo,

    dann nehme ich das mal wörtlich: Beat it:

    „Meinen wir nicht von klein auf, dass unsere Gedanken in unserem Kopf entstehen, durch den bewussten Akt des Denkens ?“

    Nein, ich meine das nicht. Wir werden von unserem Unterbewusstsein beherrscht.

    „Jeder Schuppen zieht nämlich die Gäste an, die zu ihm passen … und natürlich dem Türsteher zusagen müssen, um auch in den Schuppen zu kommen. Und diesbezüglich sind die Gäste, die rein wollen, nicht auf den Kopf gefallen und lassen sich allerhand einfallen, um dem Türsteher zu gefallen. Das ist die Realität.“

    ja, aber hier greift der Herdentrieb. Deshalb wollen die Leute in genau den Schuppen, von dem sie meinen, dass er zu ihnen passt. Herdentrieb ist einer der größten Übel des Menschen, er bringt sie dazu, immer das zu tun, was andere tun, egal, wie dumm das ist, was andere tun. Dazu habe ich auf meinem Blog „suchenundsammelnodinsvolk“, etwas geschrieben. Das darunter liegende Grund-Thema ist die Angst. Die Leute haben einfach zuviel Angst, etwas zu tun, was andere nicht tun. Deshalb gehen sie auch in den „angesagten“ Schuppen. Wie erbärmlich.

    Ich persönlich sage für mich: Mich macht auch anderes, was ich nicht kenne, neugierig. Also ich würde auch einen Schuppen besuchen, der mich aus dem Grund neugierig macht, weil er anders ist, aber nur, wenn ich das „Andere“ noch nicht kenne.
    Dem Türsteher deshalb aber gefallen wollen, um jeden Preis, das würde ich nicht tun.

    „Also kommen Gedanken nicht aus dem Kopf, sondern werden erst als solche erkennbar, weil ein jeder von uns genau mit den Gedanken konfrontiert wird, die zum Schuppen bzw. seiner Fassade und zum Ruf der bisherigen Partys passen.“

    Das, was hier als „Gedanken“ bezeichnet wird, sind keine. Es sind Emotionen, vorhanden alsPrägungen/Erfahrungen, ausgelöst durch das Erlebnis „Schuppen besuchen“.

    Ich bezeichne mit „Gedanken/Verstand“, etwas anderes; etwas, was möglichst losgelöst von Prägungen/Erfahrungen und den damit verknüpften Emotionen ist.

    „Eines aber dürfte klar sein: Partylöwen sind wir alle und es ist verdammt schwer von diesem Löwendasein loszukommen.“

    Versteh ich jetzt nicht. Meinen Sie mit „Partylöwen“, den Herdentrieb? Oder das Angeben, das Egospiel, was jeder – leider – mehr oder weniger betreibt? Dieses oberflächliche Show-Getue, oder was meinen Sie?

    „Der einfachste und zugleich erfolgreichste Weg diesbezüglich dürfte sein den Gästen nur noch Wasser zu servieren und die Musik abzustellen. Sicher, die Folgen können zu Beginn der Umstellung arg aus dem Ruder laufen, aber es wird nicht lange dauern, da wird der Türsteher von sich aus kündigen, weil keine Gäste mehr kommen und die Fassade des Schuppens ihren künstlich beleuchteten Schein verlieren wird.“

    Schöne Vorstellung. Wer braucht schon Künstlichkeit und laute Gäste und dumme Alkoholiker und Spaßfanatiker. Erinnert so ein bißchen ans alte Rom, was Sie hier beschreiben. Als es in den letzten Zügen lag. Und sie amüsierten sich zu Tode.

    „Doch ich bin mir sicher, dass, solange die Tür des Schuppens für all jene offenbleibt, die der alten Zeiten und der tollen Partys wegen gerne regelmäßig vorbeischauen, der Schuppen nicht in Vergessenheit geraten wird und man gemeinsam im Einklang zu jener Philharmonie werden wird, welche durch den Geist der regelmäßigen, lauten Beats der Vergangenheit überhaupt erst entstehen konnte …“

    Also ich lebe lieber in der Gegenwart mit stetem Blick auf die Zukunft. Und ich kann Ihnen versichern, das ist viel intensiver.

    • Oktober 14, 2013 um 12:36 am

      Es geht mir ja nicht darum das Tun bzw. Nicht-Tun Einzelner zu beschreiben, sondern die Spezies Mensch als Ganzes zu betrachten, um die Hauptströmung, den Mainstream, darzulegen. Die meisten Menschen sehen in ihren Gedanken ein Produkt, welches sie selbst hervorgebracht haben. Ich denke, also bin ich. Doch denkste. Denn was wir als unsere Gedanken betrachten ist schlicht eine Gewohnheit des Interpretierens mittels Hirn von auf uns einwirkenden Informationsströmen, denen mehr und mehr Datenkanäle zueigen sind. Empfangen werden diese Ströme mittels des Körpers, inklusive den Haaren, des Zellwassers und der DNA in den Zellkernen. Interpretiert wird das Ganze vom Gehirn. Ausgedrückt wird es, von uns gefühlt im Kopf, irgendwo oben in uns, als Spiegelbild unseres Wesens. Der Türsteher drückt die Gewohnheit aus, er ist der Vorsortierer, der die Erwartungen des Gastgebers erfüllt und der Fassade des Schuppens entsprechend seine Vorauswahl durchführt. Gedanken und Verstand sind somit immer geprägt, denn erst wenn man ohne Türsteher den Schuppen öffnet, ist man auch bereits sich vorbehaltlos allen Einflüssen des Lebens vor der Tür zu stellen, zu akzeptieren, anzunehmen … nur wird man dann feststellen, dass es keines Schuppens mehr bedarf und auch keiner Party, um an etwas festzuhalten, was man erwartet und was einen geprägt hat. Denn ohne Verstand und befreit von Gedanken liegt die wirkliche Freiheit bereit, die wir mit dem verwechseln, was man sich von Partys verspricht … und vom Angebot an verschiedenen Schuppen, die verschiedene Musik bieten und verschiedene Gäste anlocken.

      Unsere Gedanken mögen frei scheinen, doch sind sie einzig Ausdruck von Wechselwirkungen der Dynamik des GANZEN. Der Prozess des Denkens ist dabei wiederum einzig die bewusste Umgehung im Hier und Jetzt zu sein und unmittelbar zu reagieren. Unsere Gedanken sind der Garant für die Türsteher nicht arbeitslos zu werden, wobei die Gedanken widerspiegeln, welchen unmittelbaren Konsequenzen wir uns nicht aussetzen wollen. Entsprechend gestalten wir die Fassade des Schuppens, entsprechend wählen wir die Musik aus … und entsprechend setzen wir den Türsteher in Kenntnis.

      Gruß Guido

      • Oktober 14, 2013 um 8:42 am

        So, neuer Tag, neues Glück. Traf gestern die Worte nicht, die ich eigentlich darlegen wollte.
        Mein Text soll eine Metapher sein wie unser Bild der Realität zustandekommt, eben weil unsere Gedanken erst zu dem werden, als was wir sie wahrnehmen, nachdem aus etwas Allgemeinem etwas Spezielles, als unser eigen verstanden, durch den Türsteher entstanden ist. Es geht mir nicht um den Akt der Meinungsbildung bzw. um den Herdentrieb als solches. Jeder Mensch verkörpert genau das Bild für welches er aus der Summe aller Informationen empfänglich ist, bedingt durch seine Empfangsmöglichkeiten und der Rolle, die er darauf bezogen, für sich erwartet und entsprechend zum Ausdruck bringt. Doch ist diese Rolle nicht das eigentliche Wesen des Menschen, sondern eine real(isiert)e Kostümierung, sprich, die Party selbst, abhängig von den Gästen, der Fassade des Schuppens und des Türstehers, ist Ausdruck dessen, wie der Gastgeber (Partylöwe) sich selbst wahrnimmt, während sein eigentliches Wesen der Zustand der Sanitäranlagen ist. Somit ist der Gastgeber, der am ehesten im Hier und Jetzt ist und auf einen Türsteher verzichten kann, jener, dessen Toiletten die saubersten sind, weil keine Gäste zu ihm kommen. Dieser Gastgeber muss sich nicht um seinen Schuppen kümmern, weil er, gedankenverloren, woanders ist.
        Je lauter die Musik, je schriller die Gäste, je spaciger der Schuppen, desto entfremdeter ist der Gastgeber vom eigenen Wesen und hofft durch seine Gäste Erfüllung zu finden … die er aber nicht finden kann, spätestens, wenn er mit dem Zustand der Sanitäranlagen nach der Party konfrontiert wird.
        Wohlgemerkt, es ist eine Metapher und hat nichts mit eigenen Vorlieben bezüglich irgendwelcher Schuppen zu tun.
        Bleibt vielleicht noch zu erwähnen, dass der eigene Schuppen auch Auswirkungen auf andere Schuppen in der Umgebung des eigenen Schuppens hat … inklusive des Urteilsvermögens des eigenen Turstehers.

        Gastgeber eines Schuppens zu sein ist ein Lernprozess. Ohne Vergangenheit kommt man somit nie an den Punkt, an dem man sich einzig an der Sauberkeit der Sanitäranlagen erfreuen kann, ohne sich immerzu fragen zu müssen, welche Gäste denn wohl diesmal erscheinen werden. Wer sich derart beschwingt auf den Weg machen kann und selbst zum Partygast wird, der auf anderen Partys gerne gesehen wird, ist auf dem wahren Weg, weil andere Gastgeber sich sicher sein können, dass, wer saubere Toiletten sein eigen nennt, anderen nicht neben das Klo pinkelt und die Wände mit Parolen beschmiert. Je mehr dieser Gäste unterwegs sind, desto weniger Türsteher braucht es, desto weniger Musik ist nötig, desto eher genügt Wasser als Getränk, desto eher werden aus Schuppen Orte der einfachen Begegnung für Alle.

        Gruß Guido

        • Oktober 14, 2013 um 8:58 am

          Ich habe es bemerkt, dass Sie die Worte nicht getroffen haben, gestern, denn mit Ihrem vorherigen Kommentar konnte ich nichts anfangen.
          So ist das eher verständlich. Der letzte Absatz gefällt mir sogar ausnehmend gut. Ja klar ist Leben lernen und Abbauen von Prägungen.

          „Bleibt vielleicht noch zu erwähnen, dass der eigene Schuppen auch Auswirkungen auf andere Schuppen in der Umgebung des eigenen Schuppens hat … inklusive des Urteilsvermögens des eigenen Turstehers.“

          Eben. Der Schuppen steht ja nicht isoliert in der Landschaft rum, er hat immer Auswirkungen. Das ist das eigentlich Dilemma. Aber das ist nicht Ihr Thema hier. Ich verstehe. Alles was in Richtung Gesellschaftskritik geht, scheint hier nicht so erwünscht zu sein.

  2. Oktober 13, 2013 um 5:11 pm

    In aller Kürze nur:

    Fand ich gerade ganz aktuell im eMail-Postfach:

    Der Partyspaß: Wii Tanzspiel mit 4 Tanzmatten für nur 29,99 EUR, statt 79,99 EUR

    Muss wohl mal ein ernstes Wort mit meinem Türsteher wechseln 😉

    Gruß Guido

  3. Oktober 13, 2013 um 5:42 pm

    Lieber Guido,
    Interessantes Bild, was Du über unser Treiben im Kopf oder sonst wo ausmalst, was meint, die Welt verstehen zu wollen und uns irgendwie dort durchnavigiert.
    Ich las gestern irgendwo in der schnelle, dass es Menschen gibt, die mit wenig Gehirn ihr Studium abschlossen. Muss ich nochmals weiter schauen. Denken wir womöglich doch ganz woanders?
    Viele Grüße
    Martin

    Diese kleine Geschicht fiel mir noch spontan ein:

    Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:

    „Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“

    Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern:

    „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“

    Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“
    Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf:

    „Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“

    Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“

    Der Mönch sprach:

    „Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selber! Und nun wartet noch eine Weile.“

    Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“

    Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“

    Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

    Autor unbekannt

  4. federleichtes
    Oktober 14, 2013 um 1:17 am

    Gerade denke ich an die „Götter“, die auf die Erde kamen zwecks Verbandelung mit den schönen Menschentöchern Fragt sich, ob sich das nicht schnell herum gesprochen hat, welch paradiesische Zustände hier – herrschen – können, und allerlei Lumpenpack, um es höflich zu sagen, angelockt hat. Da brauchte man vielleicht seine Ur-Bösartigkeit nicht mehr beherrschen, konnte ihr relativ freien Lauf lassen und sich dabei noch allerlei Gemeinheiten einfallen lassen, um die Bären vor dem Braten tanzen zu lassen.

    Monsterhafte Dämonen gegen elfenhafte Feen? Als die Perversionen laufen lernten? Klar, wir denken mal positiv.

    Gruß
    Wolfgang

  5. federleichtes
    Oktober 14, 2013 um 12:52 pm

    @ Germania
    „Ich verstehe. Alles was in Richtung Gesellschaftskritik geht, scheint hier nicht so erwünscht zu sein.“

    Dass der „Türsteher“ mit Doppelgeist aussotiert ist auch hier kein unbekanntes Phänomen. Und er erreicht dadurch den Ego-Geist des Menschen und den Kollektiv-Geist des Menschen. Genauer betrachtet erreicht er nur dann den Geist der Menschen, wenn diese idiologisch vernagelt sind. Geistig behindert sind, indem sie – per Idee – das Ganze teilen. oder irgendwelchen allgemeinen Ideologien anhängen, die das Ganze teilen. Wer mental nationalistisch eingestellt ist hat auch den entsprechenden Türsteher.

    Gesellschaft ist ein abstruser Begriff. Es ist ähnlich wie mit der Bewertung von Frau Merkel: Sie wird als nett wahrgenommen, aber nicht in Verbindung gebracht mit dem, was sie gegen das Volk verrichtet. So sind alle Menschen Volk, außer dem, der darüber befindet. Es sei denn, man kann sich mit seinem unsozialen Verhalten im unsozialen Verhalten der Masse verstecken: Alle machen es, es ist also normal, es muss also gut bzw. erfolgreich sein, also ich auch. Ein wunderbares Ablenkungsmanöver von einer möglichen persönlichen Entwicklung.

    Meine Hinweise auf die „fatale“ Flucht in das Allgemeine (und damit die Flucht aus dem Ich) kamen hier eher nicht selten. Und, klaro, statt Begeisterung gab es Betroffene und deren Murren war zu vernehmen.

    Man möge sich mit der Massenpsychologie beschäftigen, Sie wurde aus den Mechanismen, die im Individuum entdeckt wurden, entwickelt Und die Anwendung dieser Psychologie zeitigt genau die fatalen Ergebnisse, warum Leben erschaffen wurde – eben um den Ursprung von „Feindseligkeit als Massenphänomen“ ergründen zu können.

    Am Rande
    Natürlich erfüllt deer „Türsteher“ auch eine notwendig-kontrollierende Funktion, um die Menschen vor dem sich steigerndem Wahn zu schützen und eine allgemeine Entwicklung sicher zu stellen. Die Kontrolle von relativ bewusstlosen Massen ist somit nicht sinnlos.

    Gruß
    Wolfgang

    • Germania2013
      Oktober 14, 2013 um 7:00 pm

      „Dass der “Türsteher” mit Doppelgeist aussotiert ist auch hier kein unbekanntes Phänomen. Und er erreicht dadurch den Ego-Geist des Menschen und den Kollektiv-Geist des Menschen. Genauer betrachtet erreicht er nur dann den Geist der Menschen, wenn diese idiologisch vernagelt sind. Geistig behindert sind, indem sie – per Idee – das Ganze teilen. oder irgendwelchen allgemeinen Ideologien anhängen, die das Ganze teilen. Wer mental nationalistisch eingestellt ist hat auch den entsprechenden Türsteher.“

      Ich verstehe Sie nicht.
      Ich liebe meine Rasse und möchte sie vor dem Aussterben bewahren.

      „Gesellschaft ist ein abstruser Begriff.“

      Nein, für mich nicht. Ich habe davon eine feste Vorstellung.

      „Meine Hinweise auf die “fatale” Flucht in das Allgemeine (und damit die Flucht aus dem Ich) kamen hier eher nicht selten. Und, klaro, statt Begeisterung gab es Betroffene und deren Murren war zu vernehmen.“

      Ich = Ego
      Sie sind derjenige, der hier das größte Ego präsentiert.

      „Man möge sich mit der Massenpsychologie beschäftigen, Sie wurde aus den Mechanismen, die im Individuum entdeckt wurden, entwickelt.“

      Irgend jemand hat da schief gewickelt. Es geht auch anders. Wieso werden aus vernünftigen Menschen, wenn sie in Masse auftreten, Vollidioten. Spannendes Thema, ich weiß, darum geht es hier nicht.

      „Und die Anwendung dieser Psychologie zeitigt genau die fatalen Ergebnisse, warum Leben erschaffen wurde – eben um den Ursprung von “Feindseligkeit als Massenphänomen” ergründen zu können.“

      Ich verstehe Sie nicht.

      • Oktober 14, 2013 um 10:32 pm

        Das Problem mit Ihnen, was somit zur Herausforderung wird … was wiederum positiv meinerseits gemeint ist, was Sie, hoffentlich, verstehen … ist, dass Sie von sich immer wieder schreiben, dass Sie etwas so und so sehen und etwas anderes anders verstehen oder gar nicht verstehen, weil Sie etwas anderes unter Begriff X verstehen, was jedoch nicht das ist, was Y mit Z beschreibt.

        Hier dreht sich doch alles um einen Prozess, eine DYNAMIK ( jawoll 🙂 !!! ), hier dreht sich alles darum dem Leben beim (Er)Leben beizuwohnen, beizustehen und von mir aus auch beizuschlafen. Hier geht es nicht um Beweise, die in der systemischen Dynamik, die das Leben ist und als Universum ausgedrückt wird, gar nicht erbracht werden können, ohne im Laufe der Zeit ihre Allgemeingültigkeit für alle Zeiten zwangsläufig zu verlieren. Es geht hier um das Spiel mit Möglichkeiten in der Notwendigkeit ein Gefühl für das GANZE zu bekommen, nicht um mit dem Finger auf etwas zu zeigen, während der zugehörige Arm länger und länger werden muss, weil in der systemischen Dynamik kein Punkt ewig an Ort und Stelle verweilen kann. Dem langen Arm des Gesetzes ergeht es da nicht anders und vielleicht ist das der Grund, warum dieser Arm den Langfingern nicht endgültig Herr werden kann.

        Einen Kommentar zu zerlegen und jeden Punkt einzeln durchzudiskutieren ist so sinnvoll, wie die Punkte auf dem Rücken von Tausenden von Marienkäfern zu zählen … die allesamt fliegen. Sie schrieben mal ihr Leben gestaltet sich aus dem Bauch heraus, dann lassen Sie den Kommentar- und Artikelbrei, der sich hier auf Faszination Mensch in Ihr Inneres ergießt doch mal ungehindert passieren und schauen auf der Sanitäranlage ihres Schuppens nach, was letztendlich dabei raus kommt und sich so ansammelt. Die Perlen finden sich dann dort, wo Unverdautes ist … und diese Perlen eröffnen neue Möglichkeiten, die dem Systemischen entgegenkommen und Systeme unnötig machen.

        Gruß Guido

        • Germania2013
          Oktober 14, 2013 um 10:58 pm

          „Einen Kommentar zu zerlegen und jeden Punkt einzeln durchzudiskutieren ist so sinnvoll, wie die Punkte auf dem Rücken von Tausenden von Marienkäfern zu zählen“

          Ich finde es sehr sinnvoll, so vorzugehen, denn sonst redet man aneinander vorbei.

          „Sie schrieben mal ihr Leben gestaltet sich aus dem Bauch heraus, dann lassen Sie den Kommentar- und Artikelbrei, der sich hier auf Faszination Mensch in Ihr Inneres ergießt doch mal ungehindert passieren und schauen auf der Sanitäranlage ihres Schuppens nach, was letztendlich dabei raus kommt und sich so ansammelt. Die Perlen finden sich dann dort, wo Unverdautes ist … und diese Perlen eröffnen neue Möglichkeiten, die dem Systemischen entgegenkommen und Systeme unnötig machen.“

          Ich verstehe Sie nicht.

          Sie schreiben, es gehe hier um einen Prozess. Den ich nicht erkenne – erkennen kann. Nun, dumm bin ich nicht. Ergo liegt es daran, dass Sie nicht rüber bringen, was Sie rüber bringen wollen. Darüber hinaus bin ich nicht interessiert daran, über Prozesse zu sinnieren, die nun mal so sind, wie sie sind, und die keiner je ändern wird. Was soll das? Zeitverschwendung. Mein Bauch sagt dazu ganz klar: Nein. Braucht er nicht, will er nicht haben, gibt Wichtigeres.

        • federleichtes
          Oktober 14, 2013 um 11:17 pm

          Danke schön!
          Ich war mir bisher noch nicht klar darüber, wie unhöflich ich werden sollte – ist bei mir keine Frage des Könnens.

          Vor ein paar Momenten dachte ich an das Vernagelte. Und dachte an Mathias, wie er sich mit der ihm möglichen Offenheit
          AN UNSERE SEITE stellte, und jedenfalls mich, wenn auch nicht direkt, fragte, ob wir diese Tür (zwischen Verstand und Wesen?) nicht mal entnageln wollen, WIR!
          Ich meine, stell Dir vor, Dir kippt einer einen Eimer Weihwasser über das müde Haupt, und einer der Tropfen brüllt: Ich war’s, ich war’s. Da lacht doch wohl der Eimer und ertränkt sich brechend im Brunnen.

          Andererseits erscheint uns als menschliche Darbietung immer wieder Egozentrik. Die ist nicht zu verteufeln, sie kummt ja von wat. Aber selbst wenn man ein „Speziell-Eingemachtes“ gehen könnte, wird das erst unter bestimmten Bedingungen aussichtsreich. Eine davon ist, seine Egozentrik als Störung zu erkennen UND zu akzeptieren, dass sie nicht aufgelöst werden kann, wenn man auf seinem Sockel stehen bleibt. Störung ist ja „verhindertes Fließen“, also Blockade (Sockel eben statt Sattel), und ins Fließen kommt man nur, wenn man sich in eine Gemeinschaft einsortiert, in der Fließen nicht nur gewünscht, sondern gar – natürlich – befördert wird.

          Denke wieder an Mathias, der meinem Hinweis auf die Seiten mit unseren Edelstein-Bildern folgte und darüber berichtete. So geht das. Wir stellten die Bilder ja nicht auf Verdacht ein, sondern weil wir beide damit Erfahrungen machten – ich besonders heftige. Und warum stellen wir so viele Naturbilder auf die Seite – um uns bewundern zu lassen? Ne, weil wir wissen, dass sich im Reich des Nicht-Traumatisierten Blockaden mühelos auflösen.

          Na ja, da kommt man ins Fließen, teilt seine Erfahrungen mit Anderen und gilt als Egozentriker. Wau! Neuer Arbeitstitel in eine nicht gerade unumfänglichen Sammlung zeitgenössischer Phantasterei.

          Euch einen guten Abend.

          Wolfgang

  6. Oktober 14, 2013 um 1:08 pm

    “Ein wunderbares Ablenkungsmanöver von einer möglichen persönlichen Entwicklung.“

    Eben, Gäste, sprich, Gedanken, sind die Notwendigkeit der Entwicklung des Gastgebers, dem der Schuppen gehört, doch obliegt es dem Gastgeber dem Türsteher darauf hinzuweisen, welche Gäste zur Party dürfen. Je offener aber der Gastgeber seinen Schuppen gestaltet, desto mehr Gedanken bevölkern seinen Kopf … und desto mehr muss er um seine Sanitäreinrichtungen fürchten bzw. um selbige kümmern, damit das eigentliche Wesen des Gastgebers rein bleiben kann … so dass der Gastgeber letztendlich durchschaut, dass weder Schuppen, noch Türsteher, noch die Partys sein Wesen sind, sondern nur seiner Rolle entsprechen, um sich seines Wesens bewusst werden zu können.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Oktober 14, 2013 um 1:25 pm

      Dein „Türstehe“ ließe sich in einer seiner – nicht unwesentlichen Funktionen – auch beschreiben als Schmierensteher. Denn was wir im System erleben ist ja eine Systematik (Geist!): Des Plünderns einerseits und des Vermüllen bzw. Verwüstens andererseits. Die Natur lässt grüßen. Vielleicht auch das Weibliche Wesen, dessen gute Energie man raubte und ihr die Schuld hinterließ.

      Na ja, ich fahr wohl lieber mal, bvevor ich mich noch in Rage rede und folgend das parasitäre Wesen eines korrupten Türstehers beleuchte.

      Die – gewissermaßen außerordentlichen – Eigenschaften, die das Ego-ich im gesellschatlich-„sozialen“ Trubel des Mordens und Raubens erwirbt, werden Teil des Wesen-Ich. Und je mehr Bewusstsein das Wesen-Ich erwerben konnte, je größer wird auch das Bewusstsein einer Gemeinschaft. Klar, auf mein Mitwirken kommt es dabei natürlich nicht an. Da warte ich doch ganz beruhigt, bis die Horde, pardon, Herde an mir vorbei kommt und mir den Weg zur Quelle reinen Wassers freitrampelt.

      Danke und weiter.

      Wolfgang

      • Oktober 14, 2013 um 2:26 pm

        In der Masse lernt ein Einzelner nichts für sich im Sinne des systemischen GANZEN, wohl aber wie es sich anfühlt als Ganzes, in Form des Systems Masse, gegen ein anderes System anzugehen. Lernerfolge im Sinne des Systemischen, befreit vom Systemdenken jedweder Art, kann man nur erzielen, wenn man seine eigenen Grenzen erkennt, seine eigenen Möglichkeiten einsetzt um sie zu erkennen, und sich seiner Grenzen erinnert. Vor allem aber lernt man dazu und kann Gelerntes optimieren, wenn man selbst die Konsequenzen von Fehlern erfährt, die jedoch keine Fehler sind, weil sie dem weiteren Lernerfolg dienen.
        Was nutzt mir das sauberste Klo, wenn ich allein für mich auf meinem Klo hocken bleibe und das Erkannte, das Gelernte, nicht unter anderen Umständen anbringen kann. Leben ist Dynamik.

        Gruß Guido

        • federleichtes
          Oktober 14, 2013 um 3:53 pm

          „Leben ist Dynamik.“

          Das habe ich schon mal woanders gelesen und auch nicht verstanden.
          Dynamik, progressive Interaktion? Wie wollen wir das beschreiben, was zwischen Wesen-Ich und Ego-Ich abläuft?
          Einerseits das Wesen ich in Verbindung zu seiner Herkunft, spirituell, Urvertrauen, und andererseits die Verbindung zu „seinem“ Ego-Ich, über das es erfährt was ihm (mal) widerfahren ist?
          Und andererseits die vielschichtige Verbindung des Ego-Ich zu Natur und Gesellschaft, zu traumatischen Informationen und zu einer Ordnung, in der das Traumatische (bereits) geordnet wurde? Klar, ausgewschlossen ist wohl auch nicht die informative Verbindung des Ego-Ich zum Wesen-Ich, das Bedürfnisse zwecks Regelung anmeldet. Und auch die energetische Verbindung scheint mir bemerkenswert, zumindest dann, wenn das Wesen-Ich erstarkt ist und das Ego-Ich mit feinstofflicherer Energie „füttern“, versorgen kann. Mensch lebt nicht vom Brot allein.

          Gedanken über Klo und die Entsorgung des Unbrauchbaren gingen mir gestern durch den Kopf, aber sie verschwanden sofort wieder, nach einem eindringlichen Blick auf den Türsteher.

          Das Eigene muss – im Prinzip – nicht weniger sein als das Ganze. Mit dieser Worthülse grüße ich herzlich unseren unikativen Universal-Gerd

          Gibt’s ein Mittel gegen Klo-Akne? Mein Ossi-Freund Ralf (mit F!) sagte damals: Dreck.

          Gruß
          Wolfgang

          • Oktober 14, 2013 um 10:05 pm

            Dynamik … na, da will ich doch mal, befreit von starrem Denken. Video … Ich sehe. Dynamo … ich bringe Energie zum Ausdruck. Konsens-WIKI meint dazu:

            “Dynamik (griechisches weibliches substantiviertes Adjektiv δυναμική, dynamiké, „mächtig“, dies von δύναμις, dýnamis, jeweils altgriechische Aussprache, „Kraft“)“

            So, so, weiblich ist es, mächtig ist es, und Kraft hat es obendrein.

            Billiardkugeln liegen auf einem Tisch, eine prallt auf die in Pyramidenform angeordnete Grundaufstellung, es knallt ordentlich und die Kugel fliegen in alle Himnmelsrichtungen. Dynamik ? Nein … einzig Aktion-Reaktion-Muster, dem bald die Energie des Anstosses ausgeht.

            Nun bauen wir einen Roboter, der Billiard spielt und analysiert und genau weiß, wie er welche Kugel wie doll anstubsen muss, sprich Energie verteilen muss, um das Spiel zu Ende zu bringen. Es gibt Aktion-Reaktion-Muster und es gibt Feedbacks. Dynamik ? Nein … Algorithmus, welches solange mit Energie zu spielen vermag, bis einer daherkommt und den Saft abdreht.

            Nun wird der Roboter auf den Schrott geworfen und zwei Menschen spielen Billiard. Es gibt die üblichen Muster, es gibt reichlich Feedbacks, die Handhabung und Kalkulierung der Werkzeuge und Bahnen gleichen Algorithmen. Die Kugeln werden versenkt. Und nun ? Dynamik ? Klar … und zwar reichlich, weil beide Spieler, die sich zuvor nicht kannten, der Meinung sind, dass es ein gelungener Abend war, das Spiel Spaß gemacht hat und das Ganze auf alle Fälle wiederholenswert ist, wobei bereits klar ist, dass das nächste Treffen anders verlaufen wird.

            Dynamik ist ein fließender Prozess, der in der Lage ist im Laufe der Zeit Energie freizusetzen, um sämtliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, dadurch das Ziel erreichend, welches der Beginn der Dynamik war, mit einem Weg voller Hindernisse vor sich. Der Kosmos ist eine solche systemische Dynamik, die sich aus unzähligen dynamisch scheinenden Systemen entwickelt, die Hindernisse hervorbringen und so der systemischen Dynamik die Energie geben den Kreislauf von Cradle-to-Cradle aufrechtzuerhalten, bis alle Hindernisse beseitigt sind.

            Ein Türsteher mag zwar einen dynamischen Eindruck machen, doch von der systemischen Dynamik hat er keinen blassen Schimmer, er kann höchstens, je nach eigenen Möglichkeiten, eine den Möglichkeiten entsprechende Masse ordnen und ein Tagesziel erreichen, welches dem Abend am Billiardtisch ähnelt, mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Türsteher die Arbeit macht, die von ihm erwartet wird, während die beiden Spieler ohne Erwartungen ein Spiel spielten und etwas erreichten, das zuvor nicht absehbar war.

            Der Türsteher überträgt die Planung des Gastgebers auf seine Handlungen vor der Tür. Die beiden Spieler lassen planlos, aber mit dem Ziel das Spiel zu beenden, den Abend fließen, mit jedem Lachen und jeder Geste der Freude Ausdruck verleihend, welche ein Hindernis beseitigt und durch Annäherung Energie freisetzt.

            Diese Dynamik zeigt sich auch, wenn man in der Dunkelheit aufs Rad steigt und den Dynamo einschaltet, um von A nach O zu gelangen, und mittels Licht Hindernisse umfahren kann, was umso mehr Energie freisetzt, je näher man dem Ziel der Radfahrt kommt. Dass diese systemische Dynamik, die nichts anderes als das Leben selbst ist ( eine Horde billiardspielender Verkörperungen von Spielvariationen ), immer weniger als solche wahrgenommen wird, mag vielleicht daran liegen, dass, im Laufe des Fortschritts, mehr und mehr Akkuleuchten den Dynamo ersetzen … und man gezwungen ist, dass Ziel zu erreichen BEVOR der Akku alle ist.

            Gruß Guido

        • Germania2013
          Oktober 14, 2013 um 11:00 pm

          Man kann prima alleine leben. Man braucht die tumbe Masse nicht. Erst recht nicht eine Dynamik der Masse, die sowieso weder verständlich noch veränderbar ist.

          „Systemisches Ganzes“, was ist das? Ich verstehe Sie nicht.

  7. federleichtes
    Oktober 14, 2013 um 11:38 pm

    Zufällig bearbeite ich gerade Bilder, vom13. September, da waren wir mal wieder in Sachen Edelsteinen unterwegs. Foto: Susanne – Geschenk für eine Kollegin.

    Noch eins, büschen anders.

    Und etwas großflächiger – leider ohne Sonne, dafür mit bioenergetischer Beteiligung.

    Ich nehem die Bilder hier wieder raus und schicke sie nach „Hier und Jetzt.

  8. Oktober 15, 2013 um 12:04 am

    Was wäre das Leben ohne Herausforderungen ?

    “Man kann prima alleine leben. Man braucht die tumbe Masse nicht. Erst recht nicht eine Dynamik der Masse, die sowieso weder verständlich noch veränderbar ist.

    “Systemisches Ganzes”, was ist das? Ich verstehe Sie nicht.“

    Die “tumbe Masse“ ist ein Symptom, die es wohl braucht, um zu erkennen, wie es um die zugrundeliegende Krankheit, sprich, das Ungleichgewicht, steht …
    Was mich immer “wundert“ ist das Bestreben diverser Aktionen, die gegen das eine oder andere System sind, wie z. B. ‚Vorhängeschlossaktion gegen Bankenwahn‘ und die es toll finden, wenn die Medien über sie im möglichst großen Stil berichten, damit alle Welt über die Medien von der Aktion erfährt und der Wahn endlich ein Ende hat. Ein System über das mediale System anzugegen, welches dem System dienlich ist, ist wie einen Bumerang werfen und sich NICHT umzudrehen, um ihn wieder fangen zu können, denn so kommt er zurück, ohne dass man ihn kommen sieht und hat ihn plötzlich im Genick. Von dauerhaftem “Erfolg“ für das systemisch GANZE kann im Grunde nur sein, was NICHT in den Schlagzeilen und Blitzlichtern auftaucht. Die bedeutenste Kunst vollzieht sich in aller Stille … ist ein Grundprinzip der natürlichen Ordnung, wenn nicht gar das wesentliche … bedenkt man, wie sehr die Bedeutung der HARMONIE nicht im Mainstream ankommt.

    Ach ja, das systemische GANZE. Es ist das Gegenteil der sauberen, blitzeblanken Sanitäranlagen, die man nicht verlassen will, aus Angst der Sauberkeit könnte etwas Unerwartetes zustoßen. Dieses GANZE ist der wirkliche KOSMOS, der systematisch als Universum ersichtlich wird, und somit in den Spiegeln aller Sanitäranlagen als verkehrtes, ver-rücktes Einzelbild erscheint, ohne Bezug zu den anderen Spiegelbildern. Dass man das nicht versteht, kann ich wirklich verstehen … da hätten wir sie wieder, diese Herausforderungen …

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Oktober 15, 2013 um 12:27 am

      „Was mich immer ”wundert” ist das Bestreben diverser Aktionen, die gegen das eine oder andere System sind, …“

      Was hältst Du von meiner Erklärung:
      Zur Stärkung des Größenwahns, sowohl der Herausforderung, WEITERE Größe (Masse) zu zeigen (offen-baren, hervor-zu-fördern), den Einsatz – just for fun – zu erhöhen, als auch den Geist zur weiteren Preisgabe seiner Manipulations-Techniken zu zwingen.

      Schau Dir die Herrschaften der Macht-Schwadronen an. Sie lachen und spotten über die kleinen Pisser. Das ist doch toll, ein bisschen Entspannung bei der harten Arbeit, ein bisschen Spaß

      muss sein – Ralf und ich lachen immer. Dann kommt das Glück der Herausforderung von ganz allein.

      Gruß und Hand und Fuß
      Wolfgang

    • Germania2013
      Oktober 15, 2013 um 12:27 am

      Es wäre sinnvoll, wenn Sie lernen, genau zu definieren, dann werden Sie auch verstanden. Sie sollten lernen, nicht in einen Text etwas hinein zu interpretieren, was nicht gesagt wurde, dann wäre es einfacher, mit Ihnen zu diskutieren. Aber diesbezüglich gibt es noch andere, weit fortgeschrittenere Glaskugelleser auf diesem blog.

      Das Ganze ist der Kosmos, aha. Sie haben sich also dazu herab gelassen, zu erklären, was Sie unter „dem Ganzen“ verstehen. Das ist ja wirklich nett von Ihnen. Weniger nett im Sinne von „gewaltfreier Kommunikation“ ist Ihre darauf folgende Unterstellung. „dass mann das nicht versteht, kann ich verstehen“. Ich verstehe sehr wohl, was der Kosmos ist. Was ich nicht verstanden habe, habe ich Ihnen oben genau zitiert. Da war vom Kosmos nicht die Rede.

      Textanalyse ist nun mal nicht jedermanns Sache. Ich habe sie gelernt. Auch wenn es Ihnen möglicherweise peinlich ist. Wir haben hier nur den Text. Sonst nichts. Passen die Texte nicht, gibt es kein Verständnis der Texte, können wir auch weiterhin Glaskugeln lesen.

      Nun zu den Medien.
      Ohne Medien erreicht man die Masse nicht. Das ist der erste Punkt. Ihrer Aussage, von dauerhaftem Erfolg könne nur das sein, was nicht in Schlagzeilen und Blitzlichtern auftaucht, stimme ich zu. Eben deshalb wird es auch nie Erfolge für die Masse geben. Immer nur für den Einzelnen. Losgelöst von der Masse. Bedeutendes vollzieht sich in der Stille, richtig. Da es der Masse niemals zugänglich sein wird, wird auch alles so bleiben, wie es ist.

      Wobei, wenn man jetzt den Kosmos mit einbezieht, gibts da ja noch ein paar unbekannte – einigen hier unbekannte – Faktoren. Ganz ohne Herausforderungen. Mit Gelassenheit-.

      • Oktober 15, 2013 um 8:19 am

        Sie haben eine herzerfrischende Art die Dinge zu verdrehen. Der Andere muss nun genau definieren, damit er von Ihnen verstanden wird … klar, ist der einfachere Weg … für Sie. Sollten Sie sich patentieren lassen … ist massentauglich und massenkompatibel diese Sicht der Dinge. Sie brauchen also Definitionen, sprich, Beweise in Wortform, unumstößlich auf alle Zeiten übertragbar, gibt Sicherheit und Orientierung, in einer Dynamik, die man nicht versteht.

        Hans-Peter Dürr schreib einmal sinngemäß, dass die Antworten nach denen die Menschheit seit Urzeiten sucht, nicht in der Beweisführung heutiger Wissenschaften liegt, sondern vielmehr in der Schwammigkeit, die sich jeglicher Beweisbarkeit entzieht. Oder wie Grisu der kleine Drache es ausdrückt: Die Welt braucht kein Feuer, die Welt braucht Blumen. Soll heißen: Antworten finden sich in den fabelhaften Geschichten des Lebens. Wäre alles in der Welt belegbar, wäre das Leben vor lauter Belag nicht erlebbar.

        Mir wiederum zu unterstellen ich hätte mich herabgelassen, um etwas zu erklären, macht erneut deutlich wie wichtig Ihnen Ihre Goldwaage ist, die die von Ihnen gewählten Worte scheinbar nicht zu wiegen und nur zu einer Seite auszuschlagen vermag. Ja, Analysen und Verständnis … von Resonanz und erfühlten Bedeutungen, von Zugeständnissen an Schwammigkeit keine Spur. Dinge zu beschreiben, die mit Worten nicht beschreibbar sind, benötigen andere Herangehensweisen, als sie Definitionen und Textanalysen bieten. Komisch, wiedereinmal kommen mir die Wildbienen in den Sinn:

        https://faszinationmensch.com/2013/03/10/summ-summ-summ-bienchen-summ-herum/

        Bleibt alles, wie es ist … mmm … betrifft das Bienensterben, welches in den Medien hin und wieder herumschwirrt, nicht vornehmlich die Honigbiene, nicht aber die Wildbienen ? Zeigt die Massenware auf den Feldern nicht eher Anfälligkeiten, die den Wildkräutern unbekannt sind. Der Mensch lebt nicht vom Mensch allein …

        Ihre Intention ist nicht die Faszination des Lösungsweges, sondern das Finden von Bestätigung. Schön zu wissen, dass die Quelle auf dem Berg verschiedene Wege ins Tal findet. Ihnen geht es darum unten anzukommen, ich derweil lasse mich von den Begegnungen unterwegs faszinieren und inspirieren … wir sehen uns im Ziel, jeder auf seine Weise …

        Gruß Guido

        • Germania2013
          Oktober 15, 2013 um 8:50 am

          „Sie haben eine herzerfrischende Art die Dinge zu verdrehen. Der Andere muss nun genau definieren, damit er von Ihnen verstanden wird … klar, ist der einfachere Weg … für Sie. Sollten Sie sich patentieren lassen … ist massentauglich und massenkompatibel diese Sicht der Dinge.“

          Hier verwechseln Sie etwas. Verdrehen hat nichts mit definieren zu tun.

          Es wird mir aber jeder denkende Mensch zustimmen,dass es erst einmal eine von allen Diskutanten getragene gemeinsame, von allen geteilte Definiton von Begrifflichkeiten geben muss, bevor man überhaupt beginnt, über solche komplexten Themen zu diskutieren. Beispiel: Wenn sie unter derm „großen Ganzen“, was anderes verstehen, als ich, reden wir aneinander vorbei.
          Wollen Sie das?

          “ Sie brauchen also Definitionen, sprich, Beweise in Wortform, unumstößlich auf alle Zeiten übertragbar, gibt Sicherheit und Orientierung, in einer Dynamik, die man nicht versteht.“

          Schon wieder diese Sprachungenauigkeiten. Definiotion ist nicht gleichbedeutend mit Beweis.
          Und von Sicherheit und Ordnung war schon gar nicht die Rede bei mir. Das ist Ihre freie Interpretation. Ich kann nur sagen, alle Ihre freien Interpretationen gefallen mir nicht. Sie sind auch seltenst gewaltfrei.

          „Ja, Analysen und Verständnis … von Resonanz und erfühlten Bedeutungen, von Zugeständnissen an Schwammigkeit keine Spur.“

          Richtig. Resonanz, die Sie meinen, kann man real fühlen, bei Gleichgesinnten, aber nicht beim Diskutieren im anonymen Internet.

          „Ihre Intention ist nicht die Faszination des Lösungsweges, sondern das Finden von Bestätigung. “

          Auch wieder falsch geraten. Meine Intention ist sprachliche Kommunikation. Nicht mehr und nicht weniger. Und das ist offensichtlich schwer genug hier.

          • Oktober 15, 2013 um 9:11 am

            Mir geht es nicht um endgültige Antworten, sondern darum ein Gefühl für jenes GANZE zu erwecken, das Sie als komplex bezeichnen, wobei Komplexität schlicht das Unvermögen ist, sich dem GANZEN mit dem Sinn für Kohärenz zu nähern, zu fühlen, was miteinander zu schwingen vermag. Aber Schwamm drüber.

            Gruß Guido

          • Germania2013
            Oktober 15, 2013 um 9:22 am

            „Mir geht es nicht um endgültige Antworten, sondern darum ein Gefühl für jenes GANZE zu erwecken, das Sie als komplex bezeichnen, wobei Komplexität schlicht das Unvermögen ist, sich dem GANZEN mit dem Sinn für Kohärenz zu nähern, zu fühlen, was miteinander zu schwingen vermag.“

            Sie können im internet nicht fühlen, was miteinander schwingt. Hier ist nur Schrift.
            Sie unterliegen deshalb einem großen Irrtum.

            Des weiteren vergessen Sie wie alle anderen hier, schlicht die spirituelle Ebene des Ganzen. Und dann erzählen Sie mir noch, ich sei zu blöd, das Ganze zu erfassen. Irgendwie verdrehen Sie schon wieder die Tatsachen. Es wird langsam ermüdend.

  9. federleichtes
    Oktober 15, 2013 um 3:30 am

    Lieber Guido,

    was meine Gedanken betrifft, bin ich ganz verzweifelt:
    Der eine Türsteher will partout nicht den kleinsten Gedanken an das „Völkische“ in die verkalkten Hallen einlassen. Was soll ich bloß machen? Ich sagte, Mann eh, es gibt Völker, weiße und rote und gelbe und schwarze Menschen, verschiedenste Kulturen von Eskimos bis zu Buschmännern – also Volk und Völker, lass sofort das Volk rein.

    Türsteher schaute mich durchdringend an, so als fragte er: Und was war, bevor die „Rassen“ entstanden? Tscha, dachte ich, was war eigentlich vorher, außer Sodom und Gomorrha, als noch alle als EIN Urvolk einheitlich wussten, wo’s, wohin auch immer, lang geht. Warum entstanden also Völker? Und warum unterteilten diese sich wieder in Volksgruppen? Und haben diese Völker unterschiedliches Blut – oder nur unterschiedliche Kulturen? Und wie konnte verhindert werden, dass sich das Blut, wenn es denn verschieden waren, miteinander vermischte? Und wie war das mit dem natürlichen „Geist“ dieser Völker – konnten dem künstliche Grenzen gesetzt werden?

    Kurz: Glaubst Du, es gibt eine REINE Rasse? Und glaubst Du, wenn es diese Rasse gäbe, es sei ein besseres Volk als andere Völker oder durchmischte Rassen? Glaubst Du, Du könntest noch mein Freund sein, wenn ich ein Bastard wäre?

    Viele Fragen, gell. Die wohl nicht leicht zu beantworten sind für Menschen, die an das EINE glauben, die sich mit EINER Schöpfungsursache solidarisieren, die ihr Herz zur Open Source erklärten und das Beste für ALLE wollen. Na ja, ich bin eben ein Bastard. Dem alles mehr pder weniger egal ist, außer, dass sein Herz Open Source bleibt. Ob der Türsteher deswegen den Eintritt des Gedankens an das Völkische hartnäckig verweigert?

    Herzlich
    Wolfgang, Bruder Federleichtfuß

    • Oktober 15, 2013 um 9:04 am

      Ja, diese Herausforderungen …

      Ein Körper setzt sich aus verschiedenen Organen zusammen, von denen jedes anders aussieht, anders “funktioniert“ und so seine ganz speziellen Eigenheiten hat. Trotz aller Verschiedenheit werden sie alle vom gleichen Blut durchflossen und ermöglichen erst durch ihr Zusammenspiel der Verschiedenheiten den Körper …
      Nun, Globalisierung scheint dem Körper auch nicht fremd, allerdings auf Kosten der Organe und letztendlich auf Kosten des Körpers. Verdammter Krebs … Symptom der Unausgewogenheit, des Ungleichgewichts, der defekten Goldwaagen.
      Je mehr verschiedene Organe, desto größer offensichtlich die Aufgabe, die der Körper zu bewältigen hat. Man nennt es, per Definition wohl auch Kompexität, versteht aber nicht, dass Komplexität nicht bedeutet mit seinen Aufgaben zu wachsen, sondern vielmehr dem Zusammenspiel des Lebens nicht gewachsen zu sein. So leben wir in einer komplexen Welt, denn die Aufgabe hat wahrlich kosmische Ausmaße angenommen. Das Scheitern des Turmbaus, als aus einem Volk die Völker wurden und der Eine den Anderen immer weniger vertand, darin gipfelnd, dass mittlerweile die EINEN die ANDEREN nicht mehr verstehen, gestaltete sich als Problem und Lösungsweg zugleich, das Ziel eines unmöglich scheinenden Brückenbaus an seine Stelle treten lassend … planlos seitens der ANDEREN und Anderen, durchplant bis ins Detail seitens der EINEN und insbesondere der Einen, seitdem einen Spannungsbogen konstruierend, welcher der Brücke letztendlich Beständigkeit in jeder Form von Sturm zu verleihen vermag.
      Sicher fließt auch aktuell durch alle Völker ein Blut. Sicher sagt das eine Organ: Du kommst hier nicht lang, fließ woanders durch. Doch ist das immer zum Nachteil des Wegeverweigerers. Das Blut dagegen findet einen anderen Weg und schlängelt sich so auf dem Lösungsweg Richtung Ziel. Erst kürzlich schrieb ich etwas über Betonkrebs, etwas, das ich natürlich nicht beweisen kann, etwas, das symptomatisch für die Völker der Welt ist, die Brücken einreißen, doch so an einer Brücke ganz anderen Ausmaßes mitwirken:

      http://www.gold-dna.de/updatesept13.html#up472

      So, wie es eine Ursprache gab … und noch immer gibt … gab es auch ein Urvolk … welches es noch immer gibt … so, wie es eine URSACHE gab, die mehr und mehr Sprachen unterschiedlichster Völker bedingte, deren Auswirkungen die Symptome sind, zu deren Heilung besagte Brücke errichtet wird. Klingt nach Umweg, sähe der direkte Weg doch anders aus. Doch schau Dir einen Körper an und betrachte sein Netz aus Kapillaren. Der Körper ist nicht allein. Die Völker sind nicht allein. Die natürliche Ordnung kennt sich aus mit Brücken, die nicht aus Stein und Metall errichtet werden …

      Gruß Guido

  10. Oktober 15, 2013 um 9:35 am

    Germania2013 :

    “Mir geht es nicht um endgültige Antworten, sondern darum ein Gefühl für jenes GANZE zu erwecken, das Sie als komplex bezeichnen, wobei Komplexität schlicht das Unvermögen ist, sich dem GANZEN mit dem Sinn für Kohärenz zu nähern, zu fühlen, was miteinander zu schwingen vermag.”

    Sie können im internet nicht fühlen, was miteinander schwingt. Hier ist nur Schrift.
    Sie unterliegen deshalb einem großen Irrtum.

    Des weiteren vergessen Sie wie alle anderen hier, schlicht die spirituelle Ebene des Ganzen. Und dann erzählen Sie mir noch, ich sei zu blöd, das Ganze zu erfassen. Irgendwie verdrehen Sie schon wieder die Tatsachen. Es wird langsam ermüdend.

    Irrtum ? So, so. Das erklären Sie mal einem Bildhauer, der vor einem toten Stück Stein hockt, oder einem Maler, der auf eine weiße Leinwand blickt. Schon mal ein Buch gelesen und Bilder in Ihrem Kopf gesehen ? Scheinbar nicht. Vielleicht haben Sie ZUVIELE Türsteher ? Nur so eine Vermutung …

    Die Tür meines Schuppens steht offen, Sie können jederzeit gehen, wenn es Ihnen hier nicht gefällt. Mein Türsteher hat heute frei, arbeitet eh nur in Teilzeit …

    Gruß Guido
    PS: Mann, Mann, Mann.

  11. Oktober 15, 2013 um 10:04 am

    Hallo ihr lieben,
    Auch ich habe meine Türsteher gefeuert, sie arbeiten jetzt in der Altenpflege
    Wirklich sehr inspirierend, euer Trio a cappella
    Einen verregneten Tag wünscht Euch
    Ralph

    • Oktober 15, 2013 um 1:11 pm

      Inspirierend, inspirierend, da schließe ich mich Ralph an. Nicht nur für den Verstand, der nur manche Gedanken passieren lässt, von wegen der „Ordnung“ im Schuppen, mehr noch fürs Fühlen und die eigenen Bilder. Mein Bildhauer ist jedenfalls gut bei der Arbeit. – (Die schönsten Brücken z.B. sind Hängebrücken aus Holz und Seilen, sie tragen eine Weile , wird die Last zu groß brechen sie zusammen und werden wieder Teil des natürlichen Kreislaufs.) – Wird der Druck auf mein Hirn zu groß, oder ist die Masse derer die Einlaß erheischen zu unübersichtlich gab ich vor längerem bekannt, Türen auf, Fenster auf, durchlüften. Was sich nicht halten kann fliegt eben raus. Gut so.
      Was versteht ihr übrigens unter Spiritualität? Würde mich mal interessieren, der Begriff wird ziemlich schwammig gebraucht und kann einfache Gemüter in die Irre führen oder vom tätigen Leben abhalten. (Womit ich nicht „schaffe, schaffe Häusle baue“ meine.)

      Schönen vermischten Tag für Euch
      Martina

      • Mathias
        Oktober 16, 2013 um 3:29 pm

        Liebe Martina,

        Danke für Deinen Anstoß bezüglich Spiritualität – das brachte mich dazu, für mich mal darüber nachzudenken. Als ich so nachdachte, kristallisierte sich mein Verständnis von Spiritualität – konkret für mich, heraus – und ich war schon drauf und dran es hier nieder zu schreiben.

        Im Zuge des Nachdenkens über das Individuelle, kam mir dann aber die Erkenntnis, das letztlich das Verständnis von Spiritualität schwammig sein muss, weil die persönliche Sichtweise immer den eigenen Entwicklungsweg mit im Auge behält – und der ist ja von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich.

        Kurz, das einzige allgemeine – schwammige eben, was sich meiner Meinung nach für jeden Menschen sagen ließe, wäre: Spiritualität ist die Suche nach der Verkörperung des göttlichen Funkens, der in jedem Menschen wohnt, aber nicht immer zum Ausdruck kommt bzw. kommen kann. Und jeder Mensch versucht, diesen göttlichen Funken in ihm, immer besser tragen zu können.

        Spiritualität wird zwar allgemein als eine geistige Ausrichtung verstanden, und das ist für manche Menschen durchaus zutreffend – andererseits glaube ich dass es zu einseitig ist, es nur aus dieser Sicht zu betrachten. Wer jemanden (oder sich selbst) beobachtet, der in einer (freiwilligen) handwerklichen Tätigkeit, beim Kochen, Fotografieren oder Pilze-suchen tief versunken ist, und eine Ruhe und Zufriedenheit dabei ausstrahlt, muß sich ja fragen, ob nicht auch dieser Mensch spirituell unterwegs ist.

        So ist Spiritualität vielleicht nichts anderes, als die Suche danach, den göttlichen Funken in ihm, immer besser zu tragen und zur Entfaltung bringen zu können?

        Liebe Grüße,
        Mathias

        • federleichtes
          Oktober 16, 2013 um 4:31 pm

          „“Mir geht es nicht um endgültige Antworten, sondern darum ein Gefühl für jenes GANZE zu erwecken, …“

          Das schrieb Guido.
          Ohne selber den Anspruch auf Spiritualität erheben zu können, kann ich das Folgende bei mir wahrnehmen:
          Gefühl (Einfühlen, mitfühlen) für den Geist der Schöpfung.
          Stets, das möchte ich betonen, als ein Wollen, woraus – natürlich ein Lernprozess entsteht, der – vielleicht niemals abgeschlossen sein kann.

          Woraus folgt, dass mein Bemüssigungsfaktor, über Spiritualität im Allgemeinen zu sprechen, realtiv Null ist.

          Unter „Göttlichem Funken kann ich mir leider gar nichts vorstellen.

          Gruß
          Wolfgang

        • Oktober 16, 2013 um 7:56 pm

          Danke Mathias. Zu der Frage fühlte ich mich veranlasst, da ja von Frau Haffmann angemerkt wurde, wir seien ihr zu wenig bzw. gar nicht spirituell.
          Der Begriff lässt sich aus meiner Sicht auch nicht so recht definieren, da gebe ich dir vollkommen recht. – Deinem Gedanken zur Spiritualität möchte ich noch den der Suche nach der (Ur-) Quelle, bzw. nach dem “ was die Welt im Innersten zusammenhält“ an die Seite stellen.-

          „beim Kochen, Fotografieren oder Pilze-suchen tief versunken ist, und eine Ruhe und Zufriedenheit dabei ausstrahlt, muß sich ja fragen, ob nicht auch dieser Mensch spirituell unterwegs ist.“ In meinen Augen sind das u.a. hoch spirituelle Tätigkeiten, da sie liebevolle Verbindung schaffen zu dem was von uns getrennt scheint.

          „Der göttliche Funke“, andere nennen das die permanenten Atome, unsere unwandelbare energetische Grunddisposition über alle Zeiten hinweg, die natürlich überlagert ist von Mustern, Glaubenssätzen, Erbanlagen, Blockaden, Traumata usw. aus diesem und anderen Leben.

          Ach Wolfgang, wie kommst Du darauf, dass wir jemals irgendeinen Lernprozess ganz und gar abschließen können in diesem Leben? Sollte das doch mal geschehen, gehe ich davon aus, dass in dem Moment unendlich viele andere Lernprozesse beginnen werden. Dazu sind wir hier, denk ich jedenfalls. Schön auf dem Weg nicht allein zu sein. (Ich weiß, dass Du weißt …;-) )

          Soweit erst mal.
          Einen schönen Abend wünsche ich Euch Allen.
          Martina

          • Oktober 16, 2013 um 10:37 pm

            Göttlicher Funke ? Ich für mich nenne diesen Funken den Sinn der Kohärenz, er stellt den Kern jedes Lebewesens dar, welches in Form seiner Inkohärenz verkörpert wird. Dieser Sinn für Kohärenz, oder im Rahmen der Salutogenese auch Kohärenzgefühl genannt, ist die Bindungsfähigkeit zum Leben als Ganzes und die Beziehung zum GANZEN, die in JEDER Lebensform steckt, auch in JEDEM Menschen, egal, wie er verkörpert wird.

            Gruß Guido

  12. Oktober 15, 2013 um 12:50 pm
  13. federleichtes
    Oktober 15, 2013 um 2:39 pm

    Lieber Guido,
    kennst Du das Gefühl, wenn im Kopf die Wildbienen singen?

    „Die Welt ist Klang, Nada Brahma“, und „Ich höre, also bin ich, Joachim-Ernst Behrendt – empfehlenswert; starb in Hamburg auf mysteriöse Weise – warum entsteht der Gedanke, die Guten gingen viel zu früh?

    Warum auch immer, richtete sich mein Fokus auf das Wesen des Trauma. Das man wohl nur verstehen kann, wenn es sich zeigt, also im Menschen, in seinem aktiven und inaktiven Verhalten; ableitbar auch im Massenverhalten.
    Können wir davon ausgehen, dass die traumatischen/feindseligen Informationen in den Körperzellen, gar in der DANA gespeichert sind?
    Können wir davon ausgehen, dass das Restimulieren der Informationen auf der körperlichen Ebene (befleißigt durch Körpererlebnisse und Erlebnisse in der Körper-/Naturwelt) auch im Körper wahrnehmbar wird – als Empfindung?
    Können wir davon ausgehen, dass gleich nach der Empfindung (ausgedrückt vielleicht als Angst) des eher Diffusen sich der „Verstand“ einschaltet, um die Empfindungslage zu klären?
    Können wir davon ausgehen, dass bestimmte Hirn-Regionen dafür zuständig sind – und bei Bedarf, wenn es eine ALLGEMEINE Informationslage erfordert, tätig werden?

    Na ja, Freud und nicht er allein beschäftigten sich intensiver mit dem Angst-Phänomen, und wenn ich die derzeitige Klärungslage richtig einschätze, fand man das Wesen der Ur-Angst bisher nicht. Warum auch, wenn über das Wesen der Angst sich das Wesen des Lebens erfüllt.

    Angst ist der erste Parameter für menschliches Verhalten. Entsprechend denkt Mensch, entsprechend handelt er, entsprechend kann er mehr oder weniger fühlen.
    In ihrem Wesens-Grunde feindselig disponierte Menschen suchen nach Sicherheit. Und sie finden sie, z.B. (ich schreibe aus dem Bauch raus)
    – in gradlinigem, dogmatischem, auch herrschaftlichem Denken;
    – in der Isolierung (und Anonymität), um unerwünschte Kommunikation zu vermeiden;
    – in der Starre, die sich einstellt durch das Feindselig-Bedrohliche;
    – in der Verdrängung von Eigen-Informationen, die das Traumatische zu bewusst machen würden. Man könnte dieses Phänomen „Kausal-Verweigerung“ nennen.
    – Sie finden sie einerseits in der Beliebigkeit oder dem Allgemeinen, in einer sozialen Sicherheit (gesellschaftliche Rolle, Anerkennung, Erfolg).
    – Sie finden sie auch im Speziellen, indem sie ihre eigene Welt, und sei sie noch so verrückt, sich erschaffen.

    Vielleicht wird Mathias jetzt aufhorchen:
    Im Grund ist das Wesen, dessen durch Feindseligkeit entstandene Beschädigung reklamiert. Und über die Psyche Bedürftigkeit anmeldet, die einerseits eine individuelle, andererseits (damit) eine allgemeine Bedürftigkeit zum Ausdruck bringt. Indem es mittels eines Körpers in einer körperlichen Welt ZUR SPRACHE bringt, was sein (und das allgemeine) Anliegen betrifft. Hier, das wird – modellhaft – klarer, verschmelzen das Individuelle und das Allgemeine. Und zwar zu EINER Bedeutung. (in der sich auch das Mögliche und Nötige auflösen – in einer harmonischen Funktion)

    Gedanken sind in meiner Vorstellung unverzichtbar als auch unvermeidbar – wenn das Gehirn das Sprachrohr und die Gedanken die Sprache der irgendwie immer reaktiv aktiven traumatischen Ebene sind.

    Mir geht es hier nicht um Beweisführung, um das klar zu sagen, sondern um Grundlagen zu schaffen für weitere Erörterungen eines Problems, dessen energetische und informative Seite sich erst in der geschaffenen Zeit einen Raum gestalten konnte, um sich einen Offenbarungsweg – mit Anfang und Ende – bahnen zu können.

    Feindseligkeit im individuellen Miteinander sollte uns nicht täuschen: Es handelt sich NUR um den Ausdruck eines allgemeinen Problems. Und jeder, der mit Feindseligkeit konfrontiert und von ihr BERÜHRT wird (Empfindungen und Emotionen spürt), kann dies als Hinweis verstehen auf die allgemeine Angst oder spezifische Ängste, die aufgelöst werden will bzw. werden wollen.

    Es geht also, so beschreibe ich das Phänomen, um das Auflösen EINER Blockade. Die informativ verursacht energetische Folgen hatte – und später zeitigte: Künstlich (gewollt) und künstlerisch (kreativ): Schöpfung.

    Danke Martina, ich hatte dich vermisst. Danke Ralf und Dank auch an die Anderen.

    Wolfgang

  14. Oktober 15, 2013 um 4:49 pm

    Was ist das Wesen der Urangst?
    Lieber Wolfgang,
    Ich sagte mir den Satz Laut vor,
    und erwiderte aus dem Bach heraus:
    „Das Wesen der Urangst ist das MIT GOTT EINSSEIN
    lg Ralph

    • Oktober 16, 2013 um 12:29 am

      “Die Schöpfung ist in keinem Sinne unabhängig vom Schöpfer, noch ist sie das Ergebnis eines Aktes, der lange vorbei ist, sondern sie ist die fortwährende und stetige Teilhabe aller Kreaturen am Sein Gottes.“

      Wendell Berry

  15. Oktober 15, 2013 um 5:15 pm

    Lieber Ralph,

    wusste gar nicht, dass Du dem BINGO-Spiel frönst. Die Urangst findet sich als Angst vor der Kohärenz mit sich selbst in jedem selbst … und damit ist die Urangst dem Verlust der Kohärenz mit dem Bewusstsein allen Lebens gleich.

    Liebe Grüße an Dich
    Guido

    • federleichtes
      Oktober 15, 2013 um 5:47 pm

      Gäbe es diese (natürliche?) Kohärenz im Bewusstsein!! des Menschen, wäre er wohl kaum in der Lage, Angst (als Ausdruck – Wirkung feindseliger Energie) erleben und bildhaft darstellen zu können. Für mich ist das „Göttliche“ – im Sinne des Urschöpferischen – vorhanden, aber nicht bewusst. Als Urangst gilt mir das Leben selbst, erschaffen als Äquivalent zur Starre energieloser Wesen. Als System zur Rückführung verloren gegangener oder geraubt wordener Ur-Energie.

      Damit erklärt sich mir die Steigerung der Angst, auch, dass das Leben (folgerichtig) exzessiver, energisch umfassender in Erscheinung tritt bzw. entsprechend informierte Erscheinungen zeitigt.

      Wenn es ein Eins-Sein mit einem Ur-Wesen gegeben hat, oder wenn Wesen einer schöpferischen Ur-Substanz entsprangen, gab es von dieser Quelle niamals eine wirkliche Freihet, etwas platt formuliert, Pappnasen-Duplikate, Schattenhaftes. Das weder über einen differenzierten Willen noch Bewusstsein über das schöpferisch optionale Potenzail verfügte. Vielleicht war es eine „tumbe“ unintelligente Masse. Vielleicht in einem Kindergartenparadies – ohne Zaun.

      Die Ur-Angst, und damit erst mal Ruhe bei mir, sehe ich eine energetische Investution, um das Nicht-Sein per Dynamik zurück in die Existenz zu bringen. Körper singnalisiert dem Nicht-Sein (des Wesens) Existenz. Und die Anfänge des Menschen erzählen – logisch – von sehr wenig Wesen und sehr viel Körper. Während in unserer Zeit vermehrt das Wesen(-tliche) die Bühne betritt und glücklich seine Auferstehung zu feiern vermag.

      Ob das so oder anders ist, kann jeder für sich selber ergründen.

      Gruß
      Wolfgang

  16. Germania2013
    Oktober 15, 2013 um 6:14 pm

    „Irrtum ? So, so. Das erklären Sie mal einem Bildhauer, der vor einem toten Stück Stein hockt, oder einem Maler, der auf eine weiße Leinwand blickt. Schon mal ein Buch gelesen und Bilder in Ihrem Kopf gesehen ? Scheinbar nicht. Vielleicht haben Sie ZUVIELE Türsteher ? Nur so eine Vermutung …“

    Ich sag ja, Glaskugelleser sind Sie. Bildhauer und Maler und Schriftsteller, das sind die anderen, ich zum Beispiel, allerdings sind Sie zu minderbemittel, das zu erkennen. Sie können ja noch nicht man etwas klar definieren, schwingen aber hier große Reden, die nicht verständlich sind. Bis dato waren hier wohl alle nur zu höflich, Ihnen zu sagen, was Sie da schreiben.

    Nun allerdings habe ich keine Lust mehr auf Höflichkeiten. Ich habe auch keine Lust mehr, mich von Ihnen beleidigen zu lassen. Sie können gerne vorbeikommen und sich meine Bibliothek ansehen oder meine Bilder. Aber selbst das würde Ihnen nicht reichen, um fremde Menschen im Internet zu beleidigen. Sie würden weiter über andere herziehen.

    „Die Tür meines Schuppens steht offen, Sie können jederzeit gehen, wenn es Ihnen hier nicht gefällt. Mein Türsteher hat heute frei, arbeitet eh nur in Teilzeit …“

    Ihr Schuppen interessiert mich nicht. Und was ich kann und was nicht, weiß ich selbst, dazu brauch ich nicht Ihre Anregungen.

    „Gruß Guido
    PS: Mann, Mann, Mann.“ => und wer ist das? Ich gebs auf. Sie sind mir schlicht zu dumm. Wenn Sie allerdings weiter Verleumdungen über mich schreiben, dann werde ich andere SChritte anwenden. Mir reicht es hier langsam.

  17. federleichtes
    Oktober 15, 2013 um 6:50 pm

    Als ich Guidos Beitrag las, war mir die Reaktion klar.

    Für mich gibt es aus analytischer, aus thematischer Sicht ohnehin, keinen Grund, derartige Beiträge zu dulden. Wer das Wesen dieser Dame noch nicht verstehen konnte, möge sich privat mit ihr auseinander- oder zusammensetzen. Hier haben Volksvergötterung und, horsche mal, gleichzeitiger Volksdiskriminierung, nichts zu suchen, und auch nichts zu finden.

    Den nächsten gleich oder ähnlich formulierten Beitrag, der sich gegen die Persönichkeit eines hier schreibenden Autoren und/oder Kommentators richtet, lösche ich.

    Gruß in die Runde.

    Wolfgang

  18. Oktober 16, 2013 um 8:13 am

    Hier kochen ja mal die Emotionen hoch…
    Was mag da wohl gestaut sein?
    Ich möchte alle Beteiligten bitten, sich der gewaltfreien Kommunikation zu entsinnen, denn sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen, und sei es unterschwellig, wird uns nur Krieg aber keinen konstruktiven Dialog einbringen.
    Ich wünschen allen einen guten Morgen
    Martin

    „Alles was gesagt wird, wird von einem Beobachter gesagt.“, Humberto Maturana – Biologe, Philosoph und Erkenntnistheoretiker unterstellt mit diesem Satz, dass jede Aussage zu einem wesentlichen Teil vom individuellen Standpunkt ihres Verfassers (d.h. des Beobachters) beeinflusst wird.
    Die persönliche Wahrnehmungsleistung, blinde Flecken, eigene Interessen, persönliche Erfahrungen sowie unbewußte Scheuklappen und Vorurteile beeinflussen unsere Wahrnehmung und damit auch unsere Beschreibung der Welt.
    Quelle: Die Illusion von der Objektivität – Sieben Schritte zum systemischen Denken

    • Germania2013
      Oktober 16, 2013 um 8:35 am

      Gewaltfrei ist es nicht, anderen Leute alle möglichen Dinge zu unterstellen, wie mir hier von Anfang an geschehen. Glaskugelleser Nummer eins: Federleichter. Glaskugelleser Nr 2 kann man oben nachlesen.

      Ich habe mich von Anfang an hier um eine klare, sachliche Diskussion bemüht, incl. sauberer Begriffsdefinition.

      Ich habe mehrfach nachgefragt, was denn die jenigen, die hier schreiben, überhaupt meinen mit ihren Begriffen.

      Die Antworten auf meine Fragen kamen gar nicht, oder sie waren beleidigend, unterstellend, von wegen ich hätte ja noch nie ein Buch gelsen oder ein Bild gemalt und überhaupt sei ich dumm und Nationalist.

      Auf solch einer „Ebene“, die alles andere als sachlich ist, sondern emotional höchst verletzend, bin ich nicht mehr bereit, mich hier zu unterhalten. Ich habe einfach keine Lust mehr. Ich werde auch nicht mehr auf Antworten hier auf dieses posting eingehen. Auf gar nichts mehr. Ich habe mich ausreichend bemüht und ich wäre gerne mit den Leuten hier in Dialog gekommen. Es ist aber nicht möglich. Ihr wollt das hier nicht, so ist mein Eindruck. Es gibt hier ein paar Schreiber, die bleiben am liebsten unter sich. So ist mein Eindruck. Einen anderen Eindruck kann man hier auch gar nicht bekommen, so, wie man hier behandelt wird von einigen Schreibern.

      Herr Bartonitz, Ihr Aufruf zu gewaltfreier Kommunikation ist zwar ehrenwert, wurde aber von Anfang an missachtet. Vor allen Dingen von „federleichter“. Aber, na ja, Sie, Herr Bartonitz, sind nicht eingeschritten, ergo ist das Vergangenheit für mich. Vielleicht haben Sie auch gedacht, Diskrepanzen regeln sich von alleine. Sie sehen ja, das tun sie nicht. Im Kollektiv siegen immer die lautesten Schreier. Die anderen, die gehen einfach. – Nehmen Sie es vielleicht als Beispiel, wie Gemeinschaft nicht funktionieren kann. Dinge regeln sich nicht von alleine, sondern nur, wenn es eine moralische instanz gibt. Wenn es die nicht gibt, dann siegt der Mob, die Gewalt, die Brutalität.
      Im Übrigen macht Ihr Blog da keine Ausnahme. Anderswo ist es genauso, nur schneller erkennbar. Ich werde mir eine andere Stelle mit liebenswerteren Menschen suchen.

      • Oktober 16, 2013 um 12:51 pm

        Es ist schade, dass Sie nciht sehden können, dass es nicht nur eine Seite gab, die so agierte, wie sie es beschrieben und nicht willens sind, auch den eigenen Fehler zu sehen, wie sie die der anderen bemerkten.
        Wenn miteinandergestritten wird, dann können Emotionen schon mal dazu führen, dass mehr gesagt wird, als es für den Dialog gut getan hätte.
        Dazu gehört aber auch, sich anschließend wieder die Hände zu reichen und zu sagen: Wir sind nur Menschen, konnte passieren, lass es uns zukünfitg besser machen.
        So ist Frieden möglich. Anders bleibt es Krieg.
        Ich wünsche Ihnen mehr Glück und Resonanz in einer anderen Gruppe. Bis hierin dennoch vielen Dank für das, wo sie beitragen konnte.
        Martin

        • Oktober 16, 2013 um 9:23 pm

          Germania führte mir einmal mehr vor Augen, wofür ich den Artikel schrieb. Das unsere kleine Party sich entsprechend entwickelte lag auf der Hand. Dass sich diese kleine Party 1:1 auf das Internet übertragen lässt, folgt in einem weiteren Artikel. Nun, das kleine Einmaleins der Liebestechniken muss noch warten. Was ich Germania auf alle Fälle zugute halten muss, ist, dass sie trotz des Schildes am Eingang “Beat it“ den Schuppen betrat, bedeutet “Beat it“ wörtlich doch “Verschwinde“. Ja, das Leben steckt voller Ironie, auch wenn es nie Absicht meinerseits war, dass sie letztendlich das Schild wörtlich nimmt, was sie zu Beginn ihrer Ausführungen ja nicht tat und unter “Beat it“ wohl eher “Loslegen“ verstand. Ich kann Germania somit nur wieder danken … wofür, zeigt der nächste Artikel zur globalen Party im Internet.

          Gruß Guido

    • federleichtes
      Oktober 16, 2013 um 12:52 pm

      Aus meiner Sicht staute sich nichts. Auf die Beschimpfungen des Blog-Betreibers und die Harbwürdigung bzw. Verdrehung dessen, was der Blog leistet, wurde STETS angemessen geantwortet. So auch in diesem „Fall“, und ich möchte sagen dürfen, dass ich für die Wahrung der Blog-Integrität keine Emotionalität bemühen musste – die, wie Du richtig bemerkst, weder dem Einen noch der Anderen dient. Aber Freiheit hat, ja muss Grenzen einhalten und sich zudem in der Grenzziehung beweisen.

      Wer von Deinem Blog profitiert ist eine Frage das „Wie“, auch eine Frage des „Wann“. Zwei Räder machen noch kein Fahrrad, zwei Räder, eine Klingel und ein Sattel machen noch kein Fahrrad – und ob ein Rahmen dazu kommt? Du weißt es nicht und die Räder, die Klingel und der Sattel wissen es auch nicht.

      Auch für Dich einen guten Tag.

      Wolfgang

    • Oktober 17, 2013 um 12:38 am

      Martin,

      vielen Dank für den Link, der sich als sehr wertvoll herausstellt.

      “Erklärungen sind darüberhinaus brandgefährlich – im Besonderen wenn es um den Versuch geht unerwünschte Zustände zu “erklären”. Die Frage nach dem “warum” führt hier zwangsläufig zu Schuldzuschreibungen. Rechtfertigungsversuche und weitere Schuldzuschreibungen sind die Folge. Nur sehr selten führt das “warum” zum Ziel.“

      WARUM zu fragen dient der Realisierung der Expansion reaktiver Unordnung. WOFÜR zu fragen geht darüber hinaus und rückt ein Ziel in den Fokus, umso mehr, je weniger WARUMS eine Rolle spielen.

      Gibt es einen Grund, dass die Kommentaranzeige rechts auf der Startseite verschwunden ist ? Ist immer sehr hilfreich, wenn man gerade “im Gespräch“ ist.

      Gruß Guido

  19. federleichtes
    Oktober 16, 2013 um 12:33 pm

    Wenn wir die Instanz im Menschen, die verstehen will, Verstand nennen, und den Ort, wo die Vernunft, die sich aus dem Verstehen entwickelt, Partybude nennen, werfen wir doch mal einen Blick auf das bunte Treiben dort. Welche Stimmen dort sprechen, und welche Stimmen andere übertönen, also die Macht haben zu bestimmen.

    Vor ein paar Tagen hatte ich ein ganz interessantes Gespräch mit einer Dame an der Kasse. Die strahlt immer und wirkt sehr souverän in dem Trubel. Ich sagte ihr das, und sie antwortete:
    Ich hatte immer mit Menschen zu tun.
    Und ich strahlte und dachte: Siehste, meine Affinität hatte eine Ursache: Lebendiges Wissen. Das zeichnet alle meine Freunde aus, dass sie „wissen“, wovon sie reden und wissen, warum sie sich wann – wie verhalten. Da meine Freunde, was „Bildung“ betrifft sehr unterschiedlich ausgebildet sind, vermute ich hinter der Normal-Bildung eine andere Bildung. Vielleicht beschreibt sie sich mit „Herzensbildung“ ganz gut.

    Und schon liegt die Vernunft auf meinem Operationstisch. Könnte man sagen, es gibt ein allgemeines Wesen der Vernunft? Das sich bildet aus rationaler Vernunft (aus kausalem Denken gebildet – eine kalte Logik), und sozialer Vernunft? Wo sich das Ego und das Soziale begegnen und gemeinsam Entscheidungen treffen? Klar, ich weise hin auf Begriff, die wir alle kennen: Empathie, emotionale Intelligenz (als Soziale Kompetenz) auf der einen, und Egozentrik bzw. Egoismus auf der anderen Seite.

    Ziehen wir mal das Bild des Doppel-Ich zu Rate. Sehen wir dann eine Doppel-Persönlichkeit, in der ein entsprechend veranlagtes Wesen empathisch-sozial-umfassend entscheiden will, und das Ego als Gegenpol, das auf sich selbst bezogene Entscheidungen fordert?

    Energetisch scheint mir die Sachlage klar:
    Ein energetisiertes Wesen ist autonom, eher nicht bedürftig. Daneben ein Ego-Ich, das eigentlich ständig um seinen Energiehaushalt besorgt sein muss. Aus dem geregelten Miteinander der beiden Instanzen ergibt sich vermutlich das, was wir „persönliche Integrität“ nennen. Mensch weiß einfach, wo’s lang geht und trifft klare Entscheidungen im Sinne einer dominanten Instanz Wesen oder eben Ego. Wesen will schenken, Ego will stehlen, so in etwa.

    Das Entstehen von Integrität ist also begründet, und zwar auf die Identität eines Menschen. Und nun wird’s etwas spannend:
    Indem wir die Rollen beobachten, die das Ego-Ich spielt, können wir schlussfolgern auf die Rolle, die das Wesen-Ich spielt. Und gehen wir noch einen Schritt tiefer in das Miteinander von Wesen und Ego und schauen auf die energetisch so verschiedene Liebe und die Angst, drängt sich die – hier als Problematik bereits mehrfach erörtert -Vermutung auf:
    Was wir Verstand nennen regelt energetische Bedürftigkeiten. Und die Bedürftigkeiten sind sehr real, zu empfinden als Angst oder Lust und zu fühlen als Liebesschwäche oder -stärke. Unser Verstand versteht es also, Bedürftigkeiten zu regeln, entscheidet Pro oder Kontra, für den Ich-Erhalt oder für den Wir-Erhalt. Und zwar nicht nur nach aktueller Sachlage, sondern auch unter irrationalen Prämissen, solchen, die zum Beispiel eine (völkische oder Glaubens-) Kultur* zu (moralischen) Gesetzen erhob.
    * Woraus sich weitere sehr interessante Ableitungen ergeben.

    Das Vorgetragene im Sinne einer weiteren Erörterung.

    Gruß
    Wolfgang

    • Mathias
      Oktober 17, 2013 um 11:23 am

      Ja Wolfgang Du gehst ja wieder riesen Schritte vorraus. Ich komme da nicht ganz mit.

      Vielleicht kannst Du zu dem Satz noch etwas mehr sagen: „Indem wir die Rollen beobachten, die das Ego-Ich spielt, können wir schlussfolgern auf die Rolle, die das Wesen-Ich spielt.“

      Für mich heißt das eher allgemein: Das Wesen-Ich versucht das künstlich konfigurierte EGO-Ich „aufzulösen“. Da das ursprünglich künstlich-konfigurierte aber aus einer Notwendigkeit (einer allgemeinen, und einer spezifischen für das Wesen) heraus entstanden ist, bedeutet die „Auflösung“ der künstlichen Konfiguration, sowohl ein Erkennen und Integrieren als auch ein Erkennen und Abstoßen.

      Soweit erscheint es mir jedenfalls. Was ich noch nicht sehen kann, ist die Beobachtung der Rollen.

      Liebe Grüße,
      Mathias

      • federleichtes
        Oktober 17, 2013 um 4:16 pm

        Was meine Schritte betrifft, orientieren sie sich an Deinem Tempo – dem ich schwerlich zu folgen vermag. Als ich Deinen folgenden Kommentar las, blieb mir wieder mal der „Mund“ offen stehen.
        Du fragst nach dem Wesen der Beobachtung. Das Du selber veranschaulichst. Entwicklungstechnisch war es nötig, sich über das Beobachten und Reflektieren zu orientieren und folgend zu identifizieren: Was mache ich und wer Bin ich. Im Kehrschluss (im nächsten Schritt): wer Bin ich und was mache ich. Dieses Prozedere bis zu dem Punkt, wo (endlich) ein plausibles Modell zur Beschreibung interaktiver Prozesse (Mensch-Mensch, Mensch-Natur, Mensch-Gesellschaft) entstehen konnte. Erst dann kann in der Wahrnehmung – und mit der Wahrnehmung – das entstehen, was wir Bewusstsein nennen: Umfassend „sehen“ und umfassend verstehen.

        Wenn Du das Modell verstehst, und Du verstehst es, kannst Du – theoretisch jederzeit in jeder Situation – innehalten und „Dich als Bewusstsein“ fragen: Wer will hier gerade was? Geht’s gerade um Lust, Emotion-Freude oder Gefühl? Geht’s eher um mich oder das Allgemeine? Sollte ich rennen oder warten?

        Die Auflösung des „Künstlichen Ich“ betrifft, so verstehe ich es, nur die Macht dieses Ich. Die ja bereits im Innehalten sich verliert. Denke gerade wieder an meinen ersten „Lehrer“, der zu mir sagte:
        Du wirst künftig alles wie bisher machen können, aber du wirst entscheiden können.
        Was er mir nicht sagte, dass die Entwicklung dieser Entscheidungsfähigkeit fast 30 Jahre dauern wurde, und dass am Ende nicht die Freiheit, sondern das Unbedingte entstanden ist.

        Aus der Beobachtung Deiner Rollen wirst Du etwas verstehen, eine Folgerichtigkeit. Und als folgerichtig wirst Du für Dich nicht mehr Schuld, sondern bestenfalls Liebe zum Leben spüren. Folgend wirst Du Menschen in ihren determinierten Rollen-Verhalten verstehen und auch sie ent-schuld-igen. Dann wirst Du das Systematische innerhalb der Lebensoffenbarungen erkennen und die globale Entwicklung neutral-unemotional betrachten und den Lauf der Entwicklung durch die Zeiten verstehen und sie begrüßen.

        Es GIBT eine Wirklichkeit. Vielleicht ist sie in dem enthalten, was Du als „Göttlichen Funken“ beschreibst. Je näher ein Mensch ihr kommt, je mehr gestaltet diese Wirklichkeit seine Realität. Identität durch Integration, oder so.

        Damit erst mal genug.

        Herzlichen Dank Dir, herzliche Grüße an Dich.
        Wolfgang

        • Mathias
          Oktober 17, 2013 um 9:25 pm

          Danke Wolfgang für Deine Gedanken! Thematisch muß ich mir das noch in Ruhe durchdenken.
          Über Deine Anmerkung bezüglich des Tempos musste ich schmunzeln – hatte ich nicht gedacht.
          Einen schönen Abend,
          Mathias

  20. Mathias
    Oktober 17, 2013 um 10:52 am

    Ich konnte oben, auf die Thematik Spiritualität nicht mehr antworten.

    Aber nur der Aufklärung zum „Göttlichen Funken“ und dessen Entfaltung: Damit meinte ich die Entfaltung des Wesen-Ich. Also bleibe ich in Zukunft besser beim letzteren Begriff, dann versteht das ja auch jeder.

    Und zu dem was Guido schrieb, so würde ich doch stark vermuten, dass das Kohärenzgefühl durch die Entfaltung des Wesen-Ich zum Vorschein kommen muss. So wie sich das künstlich-feindselig konfigurierte Potential im EGO-Ich abbauen kann, so wird das natürliche mehr zum Vorschein kommen …. dürfen.

  21. Oktober 19, 2013 um 3:54 am

    Weil es immer wieder lesenswert ist und dem Verstand ordentlich zusetzt:

    http://integrales-coaching.de/sites/geistundmaterie.html

    “Dürr: Es ist paradox, wenn ich mich der Quantenphysik in der Umgangssprache nähere. Wenn Ihnen das schwammig vorkommt, haben Sie völlig recht. Die Wirklichkeit erscheint uns schwammig, weil ihre Ausssagen unendlich vieldeutig sind. In der Physik sagen wir: Die Wirklichkeit ist nicht die Realität. Unter Realität verstehen wir eine Welt der Dinge, der Objekte und deren Anordnung. Also jene Welt, die die alte Physik mit ihrem mechanistischen Weltbild beschreibt. Die alte Naturwissenschaft ist dabei nicht falsch. Sie gilt jedoch nur in einem vergröberten Sinn. Was für unseren Alltag total ausreicht. Die Wirklichkeit in der neuen Physik ist Potenzialität, eine Welt der Kann-Möglichkeiten, sich auf verschiedene Art materiell-energetisch zu verkörpern. Deshalb möchte ich die Begriffe Teilchen oder Atom nicht mehr benutzen und sage stattdessen Wirks oder Passierchen. Ein Passierchen ist ein winzig kleiner Prozess. “

    Gruß Guido

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