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Eine Million LKW-Fahrer fordern die Wiederherstellung der US-Verfassung #T2SDA

Wir sind auch auf diesem Blog immer wieder mal auf die kruden neuen, die Freiheiten der US-amerikanischen Bürger zunehmend einschränkenden Gesetze der Bundesregierung eingegangen. Im letzten Jahr waren es die Occupyer, die auf die Situation im Staatsbund hingewiesen haben, und die am Ende überall von ihren besetzten Plätzen mit Polizeiknüppeln vertrieben wurden. Nun haben die Trucker, die Helden der amerikanischen Landstraßen die Faxen dicke und für das nächste Wochenende eine unübersehbare Demonstration ausgerufen. Dazu habe ich folgenden Text auf Facebook aufgeschnappt und möchte ihn auch hier nochmals bringen, zeigt es doch, dass der Druck auf das Volk doch so hoch ist, dass das Handeln beginnt:

——

Schon die Ankündigung dieser Super-Demo ist von solcher Brisanz, dass Facebook Feuerwehr spielte und die Seite der Independent Truckers of America (Unabhängige LKW-Fahrer Amerikas) mit ihrem Aufruf vom Netz genommen haben (siehe).

Sie werden vom 11.-13. Oktober mit ihren schweren LKWs nach Washington donnern mit Banderolen zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Republik und der Aufforderung an die Kongressmitglieder, ihrem Eid zu gehorchen, „die Verfassung der Vereinigten Staaten gegen alle Feinde, äußere und innere zu verteidigen“ oder aber zurückzutreten.

Gleichzeitig haben sie dazu aufgerufen, an diesen Tagen nichts zu kaufen.

Nach der Facebook-Abschaltung von ‚Truckers To Shutdown America‘ schufen die LKW-Fahrer sofort eine neue Webseite ‚RideForTheConstitution.org‘ und eine neue Facebook- Seite ‚Truckers Ride For The Constitution‚ (über 400.000 Likes , wo sie auch ihr eigenes Manifest aufgelegt haben, das es in sich hat.

Das Guerilla Media Network hat eine spezielle Radioshow ‚Ride for the Constitution‘ aufgelegt mit regelmäßigen Sendungen. Auf ridefortheconstitution.org ist von Sean Barnes ein hervorragender kurz gefasster Artikel unter dem Titel ‚Einheit und Integrität‘ – auch eine Art Manifest – erschienen:

Grüße an das amerikanische Volk. Wir sind Anonym. Wir kommen zu euch mit der Bitte, vereint wie ein Mann zu stehen.
Denn zusammen sind wir stark, getrennt schwach.

Die Zeit ist gekommen, sich wie ein Mann zu erheben. Wir können uns nicht länger von unseren kleinen Differenzen verzehren lassen, denn wir sind alle Amerikaner, LKW-Fahrer, Lehrer, Studenten, Frauen, Eheleute, Anonyme, Soldaten der Marine, der Armee, der Flotte und Luftwaffe.

Wir sind alle Amerikaner. Wir sind in einem Teufelskreis von Schulden, die nie bezahlt werden können. Wir verlieren unsere Freiheiten als amerikanische Bürger, Tag für Tag entgleiten uns still und leise unsere Rechte, während wir anderweitig abgelenkt werden.

Wir müssen zusammenstehen, unsere Differenzen mit anderen Gruppen beiseitelegen, die dasselbe wie wir wollen: Frieden und Freiheit von der Tyrannei der Bundesregierung.

Es ist Zeit, alle unsere Feindseligkeiten mit Gruppen von Menschen beiseitezulegen und uns zusammenschließen als ein amerikanisches Volk.

Unser Land liegt in Trümmern. Uber 40 Billionen Schulden und steigend. Frauen und Kinder verhungern/sterben auf den Straßen.

Unsere Kriegs-Veteranen werden wie benutzte Lappen beiseitegeschoben, wenn sie nach ihrem Dienst für ihr Land nachhause kommen.

Wir müssen aufrecht stehen als amerikanische Bürger, die Macht des Volkes von der Tyrannei zurücknehmen, Amerika neu aufbauen als das, was es sein soll: das Land der Freien, das Land der Tapferen, das Land der Freiheit.

Die Forderungen des Volkes sind einfach:
Wir fordern die Aufhebung des NDAA
Wir fordern die Aufhebung des Patriot Act
Wir fordern, dass die Banken für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.
Wir fordern einen Lohn zum Leben.
Wir fordern, dass Citizens United aufgelöst werden.
Wir fordern, dass die Kriminellen in der Regierung verhaftet werden wegen Verrat, Kriegsverbrechen und Genozid.
Wir fordern die Auflösung der FED.
Wir fordern eine einheitliche Krankenkasse, die für alle Amerikaner erschwinglich ist.
Wir fordern eine Verfassungsergänzung, die die Amtszeit der Politiker begrenzt.
Wir fordern die Auflösung von NSA, FBI, CIA.
Präsidentenverfügungen gehören verboten.

Wir haben noch viel mehr Forderungen an die Regierung der Vereinigten Staaten, aber diese Liste ist ein Anfang.
Lasst es uns wie in Island machen.
Die Zeit ist reif. Steht beieinander Schulter an Schulter wie Bruder und Schwester und fordert Amerika zurück für das Volk.

Wir sind Anonym.
Wir sind Legion.
Wir vergeben nicht.
Wir vergessen nicht.
Wir sind amerikanische Bürger.
Wir sind vereint wie ein Mann, getrennt durch Nichts.
Erwartet uns.

—-

Hier ist noch der originale Aufruf der Trucker in Englisch.

Wir dürfen gespannt sein, was sich daraus entwickelt, und ob wir dann bestätigt bekommen, wozu die inzwischen über 800 Konzentrationslager mit einer Kapazität von jeweils mindestens 20.000 Insassen über all in den Staaten gebaut wurden. In dem verlinkten Artikel ist eine lange Liste von Direktiven aufgeführt, die aufzeigt, worauf die Bundesregierung Zugriff erhält, wenn der Präsident mit dem Finger schnipst. Es ist so gut wie keine Infrastruktur mehr ausgeschlossen. Auch Haus und Hof, und klar auch Autos und Trucks können zum Zwecke der nationalen Sicherheit konfisziert werden. Der Einsatz in Arbeitslager ist ebenso vorgesehen …

Ich wünsche den Truckern, dass Ihnen nichts bei dieser Aktion passiert und dass sie eine möglichst breite Unterstützung erhalten. Meine haben sie inzwischen nach Allem, was sich seit 9/11 seitens der amerikanischen Regierung offenbart hat …

Und was, wenn die Trucker-Initiative so ähnlich die Ideen einer besseren, weil gemeinschaftlicheren Welt ins Rollen bringt wie das Helfen hier im Video:

Kategorien:Gesellschaft, Politik Schlagwörter: , ,
  1. Oktober 13, 2013 um 6:44 pm

    Ernest Lee hier mit seinen abschließenden Worten. Diese Aktion gehört nun der Geschichte an. Ob es der Beginn einer weiteren Bewegung (Twitter-Stream: #1MVetsMarch und #T4VETS) ist, werden wir in der nächsten Zeit sehen. Am zeiten Tag hat sich eine weitere Veranstaltung mit dieser verbunden, der Million Vet March. Die Veteranen sind nicht damit einverstanden, dass ihr Monument, dass an die Toten des 2. Weltkriegs erinnert, im Rahmen des Governance Shutdown geschlossen wurde. So machten sich viele Veteranen heute auf den Weg und entsprerrten die Anlage und okkupierten sie. Hier ein Interview dazu:

  2. Germania2013
    Oktober 13, 2013 um 11:41 am

    Ja, schade. Die Idee war gut. Aber kaum droht man denen mit Gefängnis, ist Ende im Gelände. Alle kriegen Angst und verkriechen sich.

    • Oktober 13, 2013 um 11:49 am

      Ich kann mir gut vorstellen, dass Du hier Recht hast. Die Schere der Angst könnte inzwischen sehr tief sitzen.
      Alternativ könnte allerdings der Aufruf zum Convoy starke Auswirkungen gehabt haben, ohne dass Viele real zusammenkamen …

  3. Oktober 13, 2013 um 12:32 am

    Auch die heutige Ralley um den Autobahnring von Washington war überschaubar:

  4. Oktober 13, 2013 um 12:08 am

    Auch ‚BUERGERSTIMME hat sich des Themas angenommen:

    US-Trucker: Protest-Konvoi in vollem Gange

    Wie angekündigt und hier bei Buergerstimme berichtet, haben die amerikanischen Trucker sich auf den Weg nach Washington gemacht, um ihren Unmut kundzutun. Mit Erstaunen muss man feststellen, dass diese Aktion dem deutschen „Bildungsfern-sehen“ keine Nachricht wert ist. Die Kolonialherren haben wohl etwas dagegen, sind wir uns doch dessen bewusst, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Medienhoheit bis zum Jahr 2099 innehaben. Wir sind also auf Nachrichten aus dem Internet angewiesen, was jedoch eher positiv zu bewerten ist, da hier die Berichte ungefiltert weitergegeben werden können.

  5. Oktober 12, 2013 um 6:51 pm

    Truckers who were riding in the viral “Ride For The Constitution” were threatened with arrest according to Larry Klayman, founder of Judicial Watch and Freedom Watch, and former Department of Justice prosecutor. Klayman revealed to MRCTV in this exclusive interview below that the truckers were not only allegedly threatened with arrest but that they were warned to stay out of Washington D.C., too.:

    Die Twitter-Stream #T2SDA ist inzwischen deutlich aktiver geworden.

  6. Oktober 12, 2013 um 1:16 pm

    Wer der „Alten“ erinnert sich nicht an convoy …

  7. Oktober 12, 2013 um 11:27 am

    Hier ist ein aktuelles Interview mit zwei der Organisatoren des Protests:

    Fundstelle: #T2SDA Trucker Protest Causes Traffic Delays into Nation’s Capital
    In diesem Artikel ist ein weiteres Interview mit der Initiatorin Zeeda Andrews zu dem friedlichen Event zu sehen:

  8. Oktober 12, 2013 um 12:52 am

    Weitere Information zu der Demo hat Einar Schlereth bringt in seinem Artikel
    UPDATE II: 1 Million LKW-Fahrer für die Wiederherstellung der Verfassung

    Zum Beispiel:

    Gleichzeitig haben die Trucker alle Bürger zum allgemeinen Konsumboykott während der drei Protesttage aufgefordert – nichts kaufen, nichts verkaufen, keine Bankgeschäfte. Dazu muss man wissen, dass es in den USA ca. 150 000 selbständige Lastwagenfahrer gibt außer den zahllosen Fahrern für private Unternehmen. Die Trucker sind in der American Trucking Association (ATA) zusammengeschlossen – eine Art Gewerkschaft – die typischerweise sich von der Demonstration distanziert hat, nicht nur das, sondern sie auch missbilligt. Die ATA veröffentliche eine Studie, die aufzeigte, dass nach drei Tagen Streik durch die LKW-Fahrer die Wirtschaft emfpindlich getroffen würde.

  9. Oktober 12, 2013 um 12:43 am

    hm, die Seite RideForTheConstitution.org gibt nur die Homepage und jeder weiterführende Link bringt eine Fehlermeldung:
    http://ridefortheconstitution.org/

    Auf der Facebook-Fan-Seite it 180.000 Likes ist auch relativ wenig los:
    https://www.facebook.com/ridefortheconstitution

    Auf Twitter gibt es fst 7.000 Follower https://twitter.com/T2SDA
    Das Hashtag ist zum Verfolgen des Streams ist #T2SDA, es ist allerdings relativ ruhig.

    Hier gibt es eine Reihe mehr Fotos und Videos:
    http://barkingeagle.wordpress.com/2013/10/11/truckers-ride-for-the-consitution-day-one-updates-pics/

    Hier noch der Bericht einer Washingtoner Zeitung vom Beginn der Ralley:

    Ein Schweizer-Blatt titelt zum 1. Tag:

    Trucker-Protest fällt ins Wasser
    Ein Konvoi von Lastwagenfahrern wollte den Verkehr in Washington lahmlegen. Die Trucker scheiterten so kläglich wie die Republikaner im Kampf gegen Obama.

    Interessant ist hier ein Interview mit Menschen aus Washington zum Thema „Government Shutdown“ im Allgmeinen und speziell zur Aktion der Trucker, die nach Ansicht vieler eine Tea-Party-Veranstaltung ist.

    Vom Hocker haut mich das noch nicht. Schade eigentlich …

  10. Oktober 12, 2013 um 12:29 am

    So richtig viel war heute scheint es noch nicht richtig los. Und wer da war, hat nichts behindert:

    Police authorities in Maryland and Virginia reported no major incidents Friday as a result of the much-talked about truckers protest around the Beltway. Drivers of tractor trailers had said they were going to drive slowly to block off parts of the Beltway to protest excessive government intrusion.

    From The Washington Post: Trucker protest hits Beltway but causes no major delays, authorities say

    auf dem Video sind es gerade mal zwei Trucks mit US-Fahne:

  1. Januar 1, 2015 um 4:59 pm
  2. Oktober 10, 2013 um 9:38 pm

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