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Agenda 21: Globalisierung und Machtausweitung lässt grüßen

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Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, beschlossen von 178 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (1992). An dieser Konferenz nahmen neben Regierungsvertretern auch viele nichtstaatliche Organisationen teil. Nachhaltige Entwicklung – und damit die Agenda 21 – ist vielerorts zur Leitlinie öffentlichen Handelns geworden. Ihre kommunale Umsetzung ist die Lokale Agenda 21. (Quelle Wikipedia)

Ich bekam vor einigen Wochen den Hinweis, dass auch diese von unseren Medien als gutes Werk für die Menschheit gepriesene Agenda 21 auch nur wieder ein Werkzeug der Herrschenden gegen den Rest der Menschheit ist. Liest man den vollständigen Text der Agenda 21, so gelangt man in ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst wird einem richtig wohlig um´s Herz, bei so viel Sorge um Mensch, Tier und Umwelt, um anschließend den kalten Hauch der Globalisierer und Neoliberalen zu verspüren. Was bleibt, ist das fade Geschmäckle, dass es wieder mal nur um den weiteren Ausbau noch ungenutzer Ressourcen – besonders auch ungenutzter menschlicher – geht. Die folgende Kritik begleitend zu dem Buch „Nachhaltig, modern staatstreu?“ mag ich genauso unterstreichen:

Die Arbeit an der lokalen Agenda war und ist aus drei Gründen falsch. Zum ersten ist die Agenda ein Dokument, das u.a. den weltweiten Ausbau von Atom- und Gentechnik fordert, Unternehmer rechtlich mit der Politik gleichstellen und überall die Handels- und Zugriffsbeschränkungen auf Rohstoffe abbauen will – ein neoliberales Kampfpapier! Es paßt zum europäische Denken, den eigenen Kulturentwurf weltweit durchzusetzen und selbstorganisierte Lebensformen zu unterdrücken. Besonders kraß ist das Kapitel zu den indigenen Bevölkerungsgruppen, die als unfähig zum nachhaltigen Leben abqualifiziert werden und daher anzupassen sind. Zitat 26.1: „Ihre Fähigkeit zur uneingeschränkten Mitwirkung an einem auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Umgang mit ihrem Land hat sich aufgrund wirtschaftlicher, sozialer und historischer Faktoren bisher als begrenzt erwiesen”.

Zweitens kranken fast alle Agendaprozesse an denselben. Die Zwangsmoderation schafft Harmonie, ist aber klaren Positionen und Beschlüssen abträglich. Der Konsenszwang läßt oft nur den kleinsten gemeinsamen Nenner Null zu. Förderrichtlinien geben Arbeitsstrukturen vor. Besser wäre, sich für die tatsächliche Verbesserung von BürgerInnen­ und Volksentscheiden einzusetzen.

Zudem sind Agendagruppen eingebettet in ein politisches Umfeld. Polit- und Wirtschaftsbosse setzen die härteste Deregulierungswelle durch, die wir je erlebt haben. Sie unterwerfen weltweit Mensch und Natur ihrer Verwertungslogik – und gleichzeitig bieten sie uns unverbindliche runde Tische an. Die gesamte Nachhaltigkeitsdebatte negiert die Existenz von Machtstrukturen, dadurch werden diese legitimiert und gestärkt. Einen Höhepunkt bildete das Jahr 2000, als die Neoliberalismus-Propagandashow Expo 2000 unter dem Label „Agenda 21“ neue Atomkraftwerke, Gentechnik, Transrapid usw. verkaufte.

Wer Agenda-Arbeit macht, kann sich von ihren Inhalten, hinderlichen Arbeitsstrukturen und der Verwertung des Agendabegriffes in der neoliberalen Politik nicht befreien. PR-gepowerte Erfolgsmeldungen entpuppen sich bei näherem hinsehen als Projekte, daß früher eine BI in zwei Wochen umgesetzt hätte oder als ein Projekt, was auch ohne die Agendarunden schon bestand.

Die Agenda 21 schuf keine neuen Handlungsmöglichkeiten, stiftete aber Verwirrung, innerhalb derer Beteiligungsrechte, soziale und Umweltstandards massiv abgebaut wurden. Wo die Prozesse durch Langeweile nicht von selbst zum Erliegen gekommen sind, ist es wichtig, endlich aus der Agendaarbeit auszusteigen, diesen Prozeß als Befriedungs- und Akzeptenzbeschaffungstechnologie zu demaskieren und wieder selbst Aktionsformen, Bündnisse usw. zu schaffen, die auf eine tatsächliche Veränderung politischer Ziele und Mitbestimmung ausgerichtet sind. Dabei müssen unabhängige Formen politischer Arbeit, öffentliche Aktionsfähigkeit, klare und emanzipatorische Positionen und die Stärkung der Beteiligungsrechte im Umweltschutz im Mittelpunkt stehen. (Quelle)

Titel Band 2

Staats- und Marktorientierung aktueller Konzepte von Agenda 21 bis Tobin Tax
Aktuelle Vorschläge aus politischen Gruppen werden auf ihre Wirksamkeit untersucht. Die Herrschaftsfrage wird gestellt: Steigern die Vorschläge Macht- und Ausbeutungsverhältnisse? A5, 220 Seiten.
Ab 3 St. 9 Euro, ab 10 St. 7 Euro.

Gliederung und Download der Kapitel als PDF ++ Download als eBook oder PDF

  • Autor: Jörg Bergstedt ++ Gesammelte Zitate aus NGOs
  • Buchhandelspreis fest: 14 Euro
  • ISBN 978-3-86747-007-0

Im Zuge der Agenda 21 sind In US-Amerika Pläne entwickelt worden, die sich auf der einen Seite wunderbar für die Natur anhören, aber auf der anderen Seite dazu führen, dass die begonnene Ghettoisierung weiter voran getrieben wird. Ghettos für die Reichen inklusive Natur und Ghettos für die Armen mit künstlicher Natur.. Hier die Planung, die man beim Googeln nach „Rewildering Map“ finden kann:

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Dazu sind folgende kritische (Verschwörungstheorie?) Sätze zu lesen:

A vast network of powerful and influential environmental groups are taking great strides toward reaching the Wildlands‘ goals. They are working toward the resurrection of a pre-industrial North America — the continent once known to Native Americans as „Turtle Island.“ Foreman, in his own words, summarizes the Wildlands Project as a „bold attempt to grope our way back to 1492.“ What kind of progressive notion is that, you might ask. (Quelle)

Es ist ein langer Artikel, der aufzeigt, dass dieses Projekt deutliche Unterstützung von potenten Geldgebern hat. 1/4 der gesamten Fläche soll für Menschen nicht mehr zugänglich sein. Die bisher dort lebenden Menschen sollen umgesiedelt werden. Im Prinzip keine schlechte Idee. Nur, ob sich die Eliten, die das finanzieren, wirklich daran halten werden?

Hier ist auch noch ein passendes Video dazu:

Trotz der Kritik sollten die vielen kleinen Projekte, die auch in Deutschland schon gestartet wurden, nicht irritieren lassen. Sie sollten nur kritischen beäugen, wer sie womöglich vor ihren Karren spannen möchte, um ihr Projekt in seine gewünschte Richtung zu bringen. Denn meist sind auch sie im Sinne von Dorfgeist-Projekten gedacht (hier noch die Dorfgeist-Fanpage auf Facebook)

Anmerkung vom 03.10.2013: Aus gegebenem Anlass möchte ich noch auf folgenden Artikel aufmerksam machen:

Eine Handreichung für Gentlemen = Foren-Trolle zur Störung von Internet-Foren

  1. Hogbort
    November 23, 2013 um 3:17 pm

    „Es ist ein langer Artikel, der aufzeigt, dass dieses Projekt deutliche Unterstützung von potenten Geldgebern hat. 1/4 der gesamten Fläche soll für Menschen nicht mehr zugänglich sein. Die bisher dort lebenden Menschen sollen umgesiedelt werden. Im Prinzip keine schlechte Idee. “

    Sie finden also Landenteignung, Deportation und Zwangsinternierung, sowie das Abschneiden des Menschen von den natürlichen Lebensgrundlagen, auch zum Zweck des Lebens und des Selbstunterhaltes, eine gute Idee? Haben Sie daran gedacht, damit immer Massen- und Völkermord verbunden ist?

    Vegeben Sie mir, ich glaube Sie sehen zu viel fern.

    Diejenigen Leute, die die Natur über den Menschen stellen wollen, haben nsich selbst davon ausgnpmmen. Das bedeutet: erst kommen die, dann die Natur zu ihrem Nutzen, dann der Rest der Menschheit als ihre Sklaven.

    Wenn Sie das tatsächlich befürworten, sind Sie m.E. entweder nicht bei Sinnen oder ein Nutzniesser.

    • November 23, 2013 um 5:58 pm

      Haben Sie den Artikel ganz gelesen? Nein, ich finde dieses Vorhaben auf zweite Sicht völlig daneben und verurteile diese Agende völlig.

  2. gerd zimmermann
    Oktober 6, 2013 um 12:31 pm

    [PDF]
    Bewusstsein und Logik – Zur Wahrheit

    http://www.zurwahrheit.de/Bewusstsein%20und%20Logik.pdf‎

    „„Bewusstsein und Logik“, Rudi Berner, ©2009 … der Begriff „Logik“, bei der es sich um die elementare Eigenschaft des Verstandes handelt, per Lexikon als …“

    Lieber Wolfgang

    „Über das Wesen von Bewusstsein gibt es offensichtlich keinen Konsens. Und es gibt auch keinen Konsens über das Bewusstseins des Universums, auch keinen Konsens über das Wesen von Leben. Ob der am Ende des Universums entsteht, dort an der Bar oder im Klo, ist mir persönlich scheißegal. Weil mein bescheidenes Bewusstsein ausreicht, um ein bescheidenes Leben zu führen – und lasse mich gerne von Menchen, die dem Wahn folgen als wahnhaft bezeichnen – und sehe das etwas Schräge daran völlig locker.“

    Wenn Du Rudi Berner nicht verstehen kannst, wie willst Du mich verstehen.

    LG Gerd

    • federleichtes
      Oktober 6, 2013 um 1:06 pm

      Ich wüsste Niemenden, den ich bemühen könnte (und müsste), um mich verständlich zu machen. Sollte ich Dir über eintausend Buchtitel nennen, wäre das nicht ausreichend. Sollte ich Dir tausende von Menschennnamen nennen und die Gespräche mit ihnen erzählen, es wäre nicht ausreichend. Alle meine Informationen reichen ja bislang nicht aus, um mich mir selber zu erklären.

      Rudi Berner? Har er verstanden, dass Bewusstsein und Wahrheit zwei Worte für eine Information sind? Wohl kaum, weil Logik weder mit Wahrheit noch mit Bewusstsein zu tun hat. Wäre Wahrheit/Bewusstsein logisch, lägen die Geschicke von Mensch und Welt nicht in Händen des Wahnsinns – den ich als logische Folge einer abstrusen Logik bewerte.

      Sach ma bidde wat zur Agenda 21. Und wozu Rudi Berner ein Copyright braucht.

      Wolfgang on the road again.

  3. gerd zimmermann
    Oktober 6, 2013 um 11:14 am

    „Wenn Du das Leben, das Universum und den ganzen Rest wirklich verstanden hättest, würdest Du das Alles nicht mehr wahrnehmen können.“

    Lieber Wolfgang

    Doch das kann man, im Restaurant am Ende des Universums, schon vergessen ?

    Google mal.

    Gruss Gerd

    • federleichtes
      Oktober 6, 2013 um 12:11 pm

      Über das Wesen von Bewusstsein gibt es offensichtlich keinen Konsens. Und es gibt auch keinen Konsens über das Bewusstseins des Universums, auch keinen Konsens über das Wesen von Leben. Ob der am Ende des Universums entsteht, dort an der Bar oder im Klo, ist mir persönlich scheißegal. Weil mein bescheidenes Bewusstsein ausreicht, um ein bescheidenes Leben zu führen – und lasse mich gerne von Menchen, die dem Wahn folgen als wahnhaft bezeichnen – und sehe das etwas Schräge daran völlig locker.

      So wie die Agenda 21 und andere Verbrechenskonzepte. Die eine logische Folge sind. Das Systematische daran ist wohl nicht schwer zu verstehen, und Prognosen, wie sich Systeme, die von bestimmtem Geist bestimmt werden, dem Verständigen zum Selbstverständnis wurden und keine Aufmerksamkeit (mehr) verschlingen. Wer meint, er könne das „System Leben“ stoppen, bitte sehr.

      Aber so ist das eben mit den Menschen. Die einen verstehen etwas vom Ende des Universums, und die anderen verstehen etwas vom Leben der Vögel. Verstehen ist ja qualitativ wertfrei – wenn es denn Verstehen ist. Wir verstehen, dass unsere Vogelwelt und der ganze Rest den Bach runter gehen wird. Weil es noch andere Agenden gibt, von denen man eventuell nur am Ende des Universums weiß. Wer sie kennt, Bewusstsein über das konzertierte Agieren des Lebens hat, wird sich nicht mehr für Details, schon gar nicht für die daraus entstehende Not der Menschen, der Welt und den ganzen Rest interessieren. Es sei denn, er ist gehalten, an einer Lösung der Probleme mitzuwirken. Darin mögen sich Menschen unterscheiden – und das Leben verschiedene Aufgaben an verschiedene Menschen verteilt, ist gut so.

      Dir einen flotten Sonntag – wir gehen dann mal.

      Wolfgang

  4. gerd zimmermann
    Oktober 5, 2013 um 10:47 am

    „Ja, ja, wir sitzen alle in unserem Glashaus, der Eine mehr der Andere weniger. Alle Probleme sind selbstgemacht, sind unsere gedanklichen Reflexionen auf unsere Umwelt. Sind nicht all diese Geschehnisse eher eine Reflexion unseres Zustandes, in dem wir uns momentan befinden? Dies unternehmen gebildete Leute schon seit wie viel tausend Jahren? Vielleicht liegt es an der Bildung, an der Anhäufung von nicht abrufbarem Wissen, die gewisse Kreise unserer Spezies in die Lage versetzt hat, sich gut vom blauen Dunst zu ernähren, den sie anderen auftischen. Uns von unserer wahren Natur zu entfernen,….“

    Loblied an Dich, Bruder

  5. federleichtes
    Oktober 4, 2013 um 6:23 pm

    Und hier mal ein kurzer Blick auf unsere „Agenda Leben“.

    Foto: Susanne, Gemeine Heidelibelle, Weibchen – sitzt auf ihrer Hand.

    Gruß
    Wolfgang

  6. federleichtes
    Oktober 4, 2013 um 2:57 pm

    Wem noch ein Stückchen zum „Glück“ fehlt – Susanne fand bei ARTE dieses Video. Bitte ganz bis zum Ende anschauen.

    http://www.arte.tv/guide/de/038373-000/die-gluecklichen-des-amazonas?autoplay=1

    Gruß
    Wolfgang

  7. gerd zimmermann
    Oktober 4, 2013 um 8:58 am

    „Das Gesamtbewusstsein ist das verkörperte Bewusstsein der natürlichen Ordnung UND das verkörperte Bewusstsein der Menschen. Je mehr der Mensch denken MUSS, desto mehr lernt das Gesamtbewusstsein, da die Herausforderungen für die EINEN zunehmen und somit auch die der ANDEREN. Die EINEN sind die schwarzen Flächen, die ANDEREN die weißen der YinYangKreise. “

    Lieber Guido

    wer verseht Ying und Yang? Wenn Wahlergebnisse zählen und nicht Ärsche?

    Schneller, höher, weiter……….

    Geiz ist geil…..

    Bitte eine Antwort.

    Aber nicht in Beamtensprache.

    Warum ist die Welt rund?

    Gruss Gerd

  8. gerd zimmermann
    Oktober 4, 2013 um 8:44 am

    „Lernt das Gesamt-Bewusstsein mehr (und natürlich auch anders), als Mensch denken kann? Kann mir nur schwer vorstellen, da “Oben” riefe jemandIn “Bingo”.

    Mal sehen, was unser Gerd sich nun zurecht zimmert.“

    Zitat: Wolfgang

    Nun gut, als ich erkannte, über mir wohnt niemand mehr, ausser der EINE, verlor ich alle Angst.

    Mein Denken ist SEIN denken.

    Ein langer und einsamer Weg.

    Bedenkt man aber den Rahmen der Möglichkeiten, wie Martina sagte: Auf dem Mond zu sitzen und zu schaukeln und ……..

    Ichbewusstsein, Selbstbewusstsein, Einbewusstsein, Gesamtbewusstsein.

    Der Kosmos ist sich selbst bewusst. Fertig die Kiste vom Zimmermann.
    Wolfgang, ich mag nicht so viel um den heissen Brei herumreden.

    Es ist ein Phänomen und es ist aus SICH heraus. Immer und ewig.

    Nicht erzeugbar und nicht zerstörbar.

    Wer sollte Energie zerstören?

    Freie Energie zerstören, wie geht das ?

    PHI und PI bilden eine untrennbare Einheit, wer Lust am Denken hat.

    Ja, Denken.

    Lieber Gruss

    Gerd

    • federleichtes
      Oktober 4, 2013 um 12:42 pm

      „Wolfgang, ich mag nicht so viel um den heissen Brei herumreden.“

      Du kannst ja ein klares Wort ab – meine Wahrnehmung:
      Dein „Brei“, um den Du sprichst, ist kalt.
      Aber wir reden hier über Bingo-Brei, der lebendig ist. Vielleicht gibt es Menschen, die wegen eines kosmischen Konzepts andächtig und ehrfürchtig vor Dir im Staub liegen; ich gehöre nicht dazu. Ich warte auf den Moment, wo Du nicht mehr in den Keller rennst, um mit alten Klamotten neue Fragen zu beantworten. Ich warte auf den Moment, wo Du aufhörst, vor der „Schwäche“ dieses Konzeptes in den Kosmos zu flüchten. Kurz: Ich warte auf Dein erstes „Bingo“. Sei Dir darüber bitte klar: Wenn Du das Leben, das Universum und den ganzen Rest wirklich verstanden hättest, würdest Du das Alles nicht mehr wahrnehmen können.

      Mal kurz zur Agenda 21.
      Vor etwa zwei Jahren wurde ich mit der Nase drauf gestoßen – und recherchierte, wie die Agenda in Bochum umgesetzt wird. Ich klebte auf das Ergebnis ein Etikett: Beschäftigungspolitik im politischen Kleinkindergarten. Gleichzeitig erlebte ich täglich die Umsetzung einer „anderen“ Agenda: Natur systematisch zu zerstören; eine bestens praktizierte Agenda. In den zwei Jahren bis heute konnte ich die Umsetzung dieser Agenda nicht stoppen, aber ich lernte Menschen kennen, die dasselbe Wirken wie ich beobachteten, und ich konnte Menschen für das Wirken dieser Agende sensibilisieren und sensitivieren. Das ist die dritte Agenda, und sie vollzieht sich still.

      Faszination Mensch zeichnet sich durch Lebendigkeit aus, ein Zug, der nicht auf geraden Schienen fährt, ein Zug, in den jeder einsteigen und beliebig wieder aussteigen kann, ein Zug, in dem der Mensch der besondere Mensch, er selber sein kann und in dem seine persönlichen Probleme nicht in starre Konzepte gezwungen werden. Ich setze auf den Menschen, er ist „Träger“ des Problems, er liefert die Puzzlesteine DES Problems und die Gemeinschaft von Menschen MUSS in der Lage sein, daraus das Lösungsbild zu erschaffen. Und es WIRD gelingen, weil die außerordentlich erscheinende Vielfalt der daran beteiligten Rollen in EIN Konzept gehören.

      Martina weiß eine ganze Menge, vielleicht mehr, als sie weiß. Aber was sie in meinen Augen auszeichnet, ist ihre Lebendigkeit, ihr Bewusstsein, dass das Mögliche noch nicht erreicht, dass ihr großes persönliches Wunder noch vor einer Tür steht, die sie noch nicht öffnen konnte. Und da frage ich direkt: Geht es uns nicht allen so? Folgen wir nicht – gemeinsam – dem in uns veranlagten Willen, das „Wunder“ hervor zu bringen? Wo ist unsere Tür – und wie geht sie auf? Brauchen wir zum Öffen eine Absicht? Oder geht’s nur ohne Absicht, mit der Gelassenheit des Urvertauens?

      Unsere Agenda braucht keinen Namen. Sie hat einen. Im Anfang war das Wort, und es gilt durch die Zeiten hindurch unverändert.

      Herzliche Grüße in die Runde.

      Wolfgang

  9. Oktober 4, 2013 um 2:03 am

    Die 5 Buchstaben des kosmischen BINGOs sammelt das Gesamtbewusstsein unterwegs auf dem Lösungsweg ein und präsentiert diese, in der optimalen Reihenfolge der Kohärenz, im Ziel, sprich, in der (Los)Lösung vom PROBLEM.

    Das Gesamtbewusstsein ist das verkörperte Bewusstsein der natürlichen Ordnung UND das verkörperte Bewusstsein der Menschen. Je mehr der Mensch denken MUSS, desto mehr lernt das Gesamtbewusstsein, da die Herausforderungen für die EINEN zunehmen und somit auch die der ANDEREN. Die EINEN sind die schwarzen Flächen, die ANDEREN die weißen der YinYangKreise. Natürlich lernt somit das Gesamtbewusstsein anders, auch wenn es die Menschen “beinhaltet“, da der Mensch fortschreitet … Fortschritt, Ego, Entfremdung, Verkünstlichung, Digitalisierung …

    Erst mal so weit … in kleinen Schritten 😉 …

    Gruß Guido

  10. Oktober 4, 2013 um 1:27 am

    Ich schmeiß mal ein Bild in die Runde:

    http://www.deviantart.com/?q=yin+yang+infinity#/art/Yin-Yang-Infinity-174795965?_sid=790bbe17

    Es ist der UNMÖGLICHE Zustand des GANZEN, weil immerzu Kreise des KREISES nicht ausgewogen sind, der Dynamik wegen. Jeder Kreis, der mittels Informationen der Ausgewogenheit näher kommen kann, setzt Energie frei. Viele Kreise. Viel Energie. Viele EnergieN. Aber doch immer DIE Energie, die der Lösung des PROBLEMS entgegenfließt.

    Braucht es einen Automatismus, der unabhängig scheint, wenn ALLES von der Lösung eines PROBLEMS abhängig ist … und jedes WENN und ABER Teil der Notwendigkeit ist ?

    “Lernt das Gesamt-Bewusstsein mehr (und natürlich auch anders), als Mensch denken kann? Kann mir nur schwer vorstellen, da “Oben” riefe jemandIn “Bingo”.“

    Herrliche Frage 🙂

    Muss ich mal drüber nachdenken 😉

    Gruß Guido

  11. federleichtes
    Oktober 4, 2013 um 12:43 am

    @ Guido
    „Neue Bewusstseins-Informationen setzen dort Energien frei, ..“

    Energie – N? Verschiedene?

    Und erfolgt das Auslösen von Energie als Automatismus?

    Und, klar, das hat natürlich – pragmatisch – nicht das Geringste mit traumatischen Blockaden zu tun. Das versteh ja selbst ich.

    Lernt das Gesamt-Bewusstsein mehr (und natürlich auch anders), als Mensch denken kann? Kann mir nur schwer vorstellen, da „Oben“ riefe jemandIn „Bingo“.

    Mal sehen, was unser Gerd sich nun zurecht zimmert.

    Wolfgang

  12. federleichtes
    Oktober 3, 2013 um 11:56 pm

    Dass es weitere Agenden auf dieser Welt gibt, zeigt sich in einer ARTE-Doku.

    http://www.arte.tv/guide/de/049267-000/die-rueckkehr-des-wiedehopfs?autoplay=1

  13. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 6:11 pm

    „Ja, so lieben wir Dich. Erzähle doch mal etwas von der “Magie des Sogs” – dann können die Beobachter vielleicht von Meinungen zu Erkenntnissen kommen.“

    Wolfgang, ich versuche es. Es ist die grösste Herausforderung überhaupt.

    Ich brauche Viktor Schauberger, Nicola Tesla, Walter Russell und Guido im Boot.

    Eigentlich Quatsch, weil wir atmen alle die gleiche Luft.

    Also der Sog saugt sich selbst.

    Zufrieden?

    Nein.

    Nun wie soll ich es anders beschreiben?

    Es ist wie es ist, trifft den Nagel auf den Kopft.

    Gern erkläre ich detailiert wie ein Universum tickt, Schauberger sagte Ihr bewegt falsch.
    Ja, Wärme ist falsch bewegte Energie. Antigravitation ist Gleichgewicht. (Siehe Flugscheiben von Schauberger, mein Liebling der Mann) Der hatte Wissen.

    Nikola (Tesla) ein Genie, freie Energie, Nullpunktenergie, Vakuumenergie, die gibt es.

    Zapft sie an. Aber nicht ohne Verstand.

    Walter Russell: dass Thema lassen wir jetzt…..

    Die Denke, die Welt hört am Horizont auf, ist zu kurz gedacht.

    Wolfgang, der Sog kommt aus sich heraus, erfasst alles was in der Nähe ist und geht Richtung PHI, ohne Phi jemals erreichen zu können.

    Pi und Phi haben ein Geheimnis.Wohl immer.

    • federleichtes
      Oktober 3, 2013 um 11:50 pm

      Jach ma dat weiße Karnickel aus deim Kopp und überlech ma nich nur Richtung Donnergurgler.

      Ist Sog eine natürliche oder eine künstliche Energie?

      Ist Druck eine natürliche oder künstliche Energie?

      Unterscheiden sich die beiden Energien überhaupt?

      Und wenn ja, wodurch?

      Deiner „Meinung“ nach regelt ja Bewusstsein alles, also auch Druck und Sog.
      Muss dem Bewusstsein dann eine Absicht immanent sein?

      Und wenn ja, wie lautet sie?

      Über Deinen ganzen Rest reden wir dann später.

      Her(t)zlich grüßt Dich

      Wolfgang

  14. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 5:29 pm

    „Die Meinungsdiktatur in diesem Blog funktioniert mittlerweile genauso geölt wie in einer realen Diktatur. Unliebsame Meinungen werden unterdrückt und die .. “

    Lieber kritischer Beobachter

    meine Meinunung ist frei. Deine auch.

    Wer schafft den Raum wohin sich das Universum ausdehnt und worin existiert ein Vakuum.

    Danach reden wir über Kriege, die Pyramiden, das Leben und den ganzen Rest.

    Hier gibt es keine Diktatur und ich fordere sofort meinen Kinderbonus zurück.

    Sei nicht böse, wir denken einfach nur anders als die ANDEREN. ANDERS sein als die ANDEREN bedeutet aber nichts ANDERES als EINS zu sein.

    Ferflixt und zugenäht.

    Mach oben wie unten …….Bruder

    Und Innen wie Aussen, wer Ohren hat der höret.

    Dein Ego, Bruder, musst Du leider an der Garderobe abgegen,

    Gruss Gerd

  15. Oktober 3, 2013 um 2:11 pm

    Ja, ja, wir sitzen alle in unserem Glashaus, der Eine mehr der Andere weniger. Alle Probleme sind selbstgemacht, sind unsere gedanklichen Reflexionen auf unsere Umwelt. Sind nicht all diese Geschehnisse eher eine Reflexion unseres Zustandes, in dem wir uns momentan befinden? Dies unternehmen gebildete Leute schon seit wie viel tausend Jahren? Vielleicht liegt es an der Bildung, an der Anhäufung von nicht abrufbarem Wissen, die gewisse Kreise unserer Spezies in die Lage versetzt hat, sich gut vom blauen Dunst zu ernähren, den sie anderen auftischen. Uns von unserer wahren Natur zu entfernen, es für einen Fortschritt zu halten und diese jetzt als eher bedrohlich diagnostizieren, ist doch vielleicht die Ursache für all das menschenunwürdige, unangepasste öffentliche Denken und Verhalten unserer Artgenossen, die wir beobachten In wie weit hat dies was mit uns zu tun? Wer schreibt so etwas, befinden sich unter den Niederschreibenden noch Menschen, die ihr Leben noch mit der eigenen Hände Arbeit, realisieren müssen, z.B Bauern? Können „menschenwürdige Inhalte“ vorformuliert (vorgedacht) oder nur gelebt werden, mit all den innewohnenden Konflikten, die so oder so nicht vermeidbar sind? Wird der Raubbau an unserer Umwelt davon kleiner, wenn wir alle untätig nur mit den Fingern auf die Stelle zeigen oder schreiben wir dies alles nur aus einer gewissen Ohnmacht nieder, die uns zu einer guten Gewohnheit geworden ist? Wenn ich davon ausgehe, das immer noch die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung gar nicht die Zeit dazu hat, sich den Kopf mit derlei Dinge zu zerbrechen, fühle ich mich dort glatt zu Hause. Wenn ich ihnen, die alle so leben wollen wie wir, erkläre, das dieses Leben, gesellschaftlich betrachtet, genauso wenig schön ist, ernte ich verständnislose Blicke. Wir sind von einer Krankheit befallen, die süchtig macht. Aber ist nicht genau unser Leben, das Leben im Schlaraffenland, in dem alle Menschen, von Neid zerfressen, unglücklich sind; sind nicht wir die Vertriebenen aus dem Paradies, weil wir von fremden Früchten unsere Dasein fristen? Auch wenn sie fair trade gehandelt worden sind, was unser Gewissen beruhigen soll, das schon lange schläft!
    Viele Grüße aus der sorbischen Enklave zur deutschen Nichteinheit com. Mike

    • Oktober 3, 2013 um 11:48 pm

      Vielen Dank Mike für diese Zeilen, in denen ich mich natürlich wiederfinde, da ich einer von den Niederschreibern bin, allerdings auch … innerhalb meiner Möglichkeiten … Taten folgen lasse. Ich finde es notwendig, dass zur Problemfindung die Diversität der Möglichkeiten herangezogen wird, die uns Menschen zur Verfügung stehen, in allen Spielarten der Realisierung. Taten gehen Gedanken voraus, vor allem, wenn man nicht als Lebewesen der Natur unmittelbar (re)agieren muss. Die Fragmentierung unserer Probleme bringt es mehr und mehr mit sich, dass Ideen und Ansätze in den Raum gestellt werden, um sich mit weiteren Ideen zu verbinden und zu festigen, bevor sie zu Taten werden können, die nachhaltig sind und nicht nur eine bloße Einladung für weitere Probleme. Ich denke mal, dass immer mehr nachhaltige Taten realisiert werden können, weil die Diversität der Möglichkeiten, durch die Vernetzung von Gedanken, der Nachhaltigkeit das Beschreiten des Lösungsweges eröffnet. Der Mensch denkt, das Gesamtbewusstsein allen Lebens lenkt … und zwar gemeinsam, immer gemeinsam … auch wenn es aus Sicht des Menschen immer weniger den Anschein hat und das Ego immer in den Lenker greift …

      Denken, Ideen sammeln, Theorien aufstellen, diskutieren, träumen, Gedanken fließen lassen … all das sorgt im morphogenetischen Feld für die Dynamik aus der Taten werden. Zumal das Eine das Andere bedingt … und umgekehrt. Es macht ja auch einen Unterschied, ob ich Gedanken für mich behalte, oder sie verteile … mit allen Konsequenzen, die daraus hervorgehen können …

      Deine Zeilen spiegeln eindringlich die Dynamik wider, die den Verlauf des Lösungsweges bestimmt, auf dem die Diversität des Lebens wandelt … gemeinsam, wenn auch mehr und mehr voneinander entfremdet, der Maximierung dieser Dynamik wegen …

      Gruß Guido

      • federleichtes
        Oktober 3, 2013 um 11:54 pm

        „Der Mensch denkt, das Gesamtbewusstsein allen Lebens lenkt“

        Gibt’s da eventuell auch einen Umkehrschluss? Was macht das Gesamt-Bewusstsein mit den neuen Bewusstseins-Informationen?

        Ja, Mike, sein Text war auch mein Text. Auf diesem Wege: Danke, Michael.

        Gruß
        Wolfgang

        • Oktober 4, 2013 um 12:24 am

          Denken ist das Hinauszögern des Unmittelbaren. Je mehr Gedanken man sich macht, desto größer das Problem, welches Thema der Gedanken ist.
          Neue Bewusstseins-Informationen setzen dort Energien frei, wo es im notwendigen Rahmen des GANZEN möglich ist, um der Lösung des PROBLEMS näher kommen zu können. Rein theoretisch natürlich 😉 .

          Gruß Guido

      • Oktober 4, 2013 um 11:44 am

        Hallo Guido, ich kann den Dank nur zurückgeben. Ich will die Gedanken hier nicht in Abrede stellen, aber auf einen Trend hinweisen, den ich seit langem, um nicht zu sagen seit Jahrzehnten, beobachte und teilweise selbst dran teilnehme und zwar den Zwiespalt zwischen unseren Theorien (Gedanken), die wir uns soweit wie Vernetzung möglich ist auf der einen Seite aufstellen, die aber in vielen Fällen keinen Bezug zur Praxis haben. In all diesen Kreisen sitzen wie vor weiß nicht vielen Jahren (ZK der SED), Menschen die es sich „leisten können zu denken“. Wie sollen sich aber diese praxisfernen Gedanken in der Realität umsetzen lassen, wenn derjenige, der sie hatte, nicht selbst den Versuch unternimmt sie umzusetzen. Es entsteht also kein Abrufbares Wissen (Erfahrung), das dann weiterentwickelt werden kann. Trotz der Existenz aller morphogenetischen Felder, die ich nicht leugnen möchte, halte ich an diesem Punkt „Arbeitsteilung“ für eine schlechte Lösung. Vielleicht bin ich da ein wenig fossil. Mir begegnen zwei Dinge. Bei Gruppen und dies hier ist ja auch so eine, wie wenig da „über den Zaun geschaut wird“, man erklärt sich aus sich selbst heraus oder aus ähnlich gelagerter Sichtweise und vermeidet die Konfrontation mit gegenteiligen Auffassungen mit allen Spielarten bis zum „öffentlichen Tabu und zur Selbstzensur. Bei den Mitgliedern dieser Gruppen und da nehme ich mich nicht aus, entstehen viele unsrer Reaktionen eher aus der Verletzung des eigenen Zustandes heraus. Doch wenn was nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt hatte, kann man sicherlich viele äußere Faktoren dafür verantwortlich machen. Um sie zu verändern hieße es aber mit Schwertern gegen Windmühlen anzukämpfen. Der schwierigere und langwierigere Weg ist der nach innen, Schlußfolgerungen für sich selbst zu ziehen und diese versuchen um zu setzen. Alle diese Verallgemeinerungen in unseren Vorstellungen taugen nur wenig bei der Verwirklichung von Zielen in vielen Fällen, weil sie von der Realität in Zeit und Raum im Speziellen abweichen. Überall lese ich von Selbstbestimmung und dem Übel der Notwendigkeit (Pflicht). Diese Pflicht ist heute neben dem Tod wahrscheinlich das größte Tabu. Dies betrifft im verstärktem Maße gerade die heranwachsende Generation, wie ich es in den Selbsthilfeprojekten direkt erlebe. Wir entfremden uns selbst von unser Welt und dies beginnt mit uns selbst, wie wir uns sehen möchten. Wir sollten nicht von der Tatsache ausgehen, das Menschen, die „nur ihrer Arbeit“ nachgehen müssen, sich darum keine Gedanken machen. Für die Masse sind all diese Gedanken nicht nachvollziehbar, lebensfremd, weil sie damit nichts anfangen können. Wollen wir eine elitäre Gesellschaft, eine Matrix, nur durch eine neue ersetzen? Von all dieser Problematik finde ich überall sehr wenig bis gar nichts. Viele Grüße com. Mike

        • federleichtes
          Oktober 4, 2013 um 1:21 pm

          Unsere Pflicht löst sich im Recht der Freiheit auf, und der Tod löst sich auf im Recht der Existenz.

          Das Elitäre (Wesen) ist ein echtes Problem. Es begegnet uns vielfältig, und wir hassen es, wenn es nach uns greift, und wir lieben es, wenn wir uns damit selber asu dem Sumpf der grauen Masse ziehen können. Wie gehen wir mit diesem ALLGEMEINEN Problem um? Können wir es transzendieren, für uns auflösen? Nit uns zufrieden sein, trotz allem, was zu leisten noch möglich ist? Vertrauen, trotz aller Unsicherheit? Gewissheit fühlen, trotz all der Verwirrungen? Wie finden wir das Glück im Leben, ohne sublimieren zu müssen, ohne dass es brüchig und flüchtig ist?

          Was für die „Masse“ nachvollziehbar ist, steht für mich nicht zur Debatte. Erstens gibt es diese Masse nicht, und zweitens zeigt sich gerade im Unscheinbaren Erstaunliches an „gefühlter Kenntnis“. Nein, die „kleine“ Frau, das „dumme“ Kind, den „blinden“ Mann gibt es nicht. Wie sagt Susanne, wenn sich – wieder mal – eine vielzahl von Problemen vor ihr auftürmten: Einfach weiter machen. Ja, das ist eine Regel, die eine geistig behinderte Freundin formilierte mit: Nich aufgeben.

          Dieses Prinzip des Lebens, relativ unerbittlich SEINEN Weg von Alpha bis Omega zu gehen, erleben wir sehr klar in der Natur. Gleichermaßen auch in DEM Wahnsinn, der veranlasst ist (!), immer weiter aus der Dunkelheit ins Licht zu treten. Und nu? Wollen wir alle „Kuckuck“ rufen, bevor die Stunde geschlagen hat? Na ja, ich glaube, Dein „Problem“ verstehen zu können. Wir leben in einer Matrix der Bewusstseins-Schaffung. Und wer darin zu leben gewohnt ist, nichts anderes kennt, wird die neue Matrix mit den Farben der alten Matrix abzubilden versuchen. Klar, man kommt dann vom Regen in die Traufe. Klar, man kann das Neue Bewusstsein nur erleben, es im Umsetzen fühlen, nicht als Empfindung oder Emotion, sondern eben als Gefühl, als die Liebe zum Leben, in dem das (werdende) Bewusstsein für eine freie Existenz steckt.

          Herzliche Grüße an Dich.

          Wolfgang

  16. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 12:17 pm

    Wolfgang, ganz der Alte, so liebe ich Dich.

    Gruss Gerd

    • federleichtes
      Oktober 3, 2013 um 1:14 pm

      Ja, so lieben wir Dich. Erzähle doch mal etwas von der „Magie des Sogs“ – dann können die Beobachter vielleicht von Meinungen zu Erkenntnissen kommen.

      Wir fahren gleich mal – auch Dir einen guten Tag.

      Wolfgang

  17. kritischer Beobachter
    Oktober 3, 2013 um 9:13 am

    Die Meinungsdiktatur in diesem Blog funktioniert mittlerweile genauso geölt wie in einer realen Diktatur. Unliebsame Meinungen werden unterdrückt und die Fiktion eines offenen Meinungsaustausches wird aufrecht erhalten. Mit dem Verweis auf „bezahlte Forentrolle“ wird Kritik an antisemitischen, menschenverachtenden oder einfach nur idiotischen Inhalten heimlich, still und Leise beiseite gewischt, so dass der geneigte Leser den Eindruck gewinnen kann, dass alle dasselbe Denken und die Realität tatsächlich so ver-rückt ist wie Bartonitz und seine Gefolgsleute es der Welt weiß machen wollen. Ihr sitzt im Glashaus und werft mit Steinen…

    Bravo & Klirr!

    Ein (leider) unbezahlter Forentroll

    • federleichtes
      Oktober 3, 2013 um 1:11 pm

      Ich hab‘ den Beitrag frei geschaltet, weil ich meine, Martin hätte es auch gemacht.

      Ja, bravo. Dafür, dass Sei meinen, es ginge hier um Meinungen. Sehr beruhigend. Auch, dass Sie meinen, es wären Meinungen, die hier „herrschen“ und verschiedenartige Meinungen und gleiche „Meinungen“ gar nicht unterscheiden können. Ja, können Sie nicht, weil Sie die Menschen nicht im Ansatz kennen, die hier im Sinne von „Meinungen“ schreiben.

      Hier wirkt ein Sog, auch darüber kann man anderer Meinung sein. Und das ist gut so, so gut, wie Politker nicht das sagen, was sie denken, und nicht das tun, was sie meinen zu tun..

      Gruß
      Wolfgang

    • Bewusstsein
      Oktober 3, 2013 um 3:16 pm

      Mh… das ist ja klar. Das System muss Kritiker mundtod machen, damit es stabil bleibt. Gelegentlich wird dann mal einer zu Wort gelassen damit Transparenz simuliert wird.

      Ich habe mittlerweile einen ganz anderen schrecklichen Verdacht. Martin Bartonitz und seine Schergen sind gar selbst bezahlte Systemverteidiger!! Die Beweise sind eindeutig:

      1. Insgesamt gibt es nur eine Community von etwa 30 bis 40 Blogs, die Artikel „gegen“ das System veröffentlichen. Jeder scheibt von anderen ab, und so wird die Illusion erzeugt, dass es eine große systemkritische Community gibt

      2. Angeblich ist Martin Bartonitz Doktor der Physik. Dabei schreibt er Beiträge mit offensichtlich falschen physikalischen Sachverhalten, die einem der gemeine Menschenverstand schon als falsch offenbart.

      3. Die meisten Geschichten sind erfunden und erlogen, immer aber „gegen“ das System gerichtet. Vermeintlich jedenfalls. Tatsächlich liegt der Trick aber darin, vermeintliche Skandale „aufzudecken“ die gar keine sind. Bei näherer Betrachtung entpuppen sich die meisten Skandale als dreiste Lüge, nur fällt es nicht sofort auf. (Kritische Stimmen die die Lügen von Martin Bartonitz und seinen bezahlten Kollegen durchschauen müssen natürlich mundtot gemacht werden damit die Lüge nicht sofort auffällt).

      Die Frage ist: Warum beazahlt das System Leute wie Martin Bartonitz? Die Anwtrot findet man wenn man fragt wem das System nützt! Nämlich dem System selbst!

      Durch die Propaganda von Martin Bartonitz erhöhen sich die Informationsbeschaffungskosten für echte demokratische Bürger die sich für die GEsellschaft interessieren. Sucht man z.B. Informationen zur Klimapolitik landet man schnell bei der Klimalüge und Chemtrails. Erst gibt es einen Aufschrei und dann muss man Feststellen: Alles Lüge. Die echten Informationen bleiben dabei auf der Strecke und das gesellschaftliche Anliegen etwas zu verändern und zu verbessern verläuft im Sande. So können die da oben immer weiter machen und das für ein Almosen an die 30 bis 40 Blogs.

      • Oktober 3, 2013 um 8:25 pm

        Das ist ein wunderbares Beispieler einer Bezahlt-Troll-Schreiberei: nichts Stichhaltiges, reine Behauptungen, und die Argumente einfach nur umdrehend. Es darf gerne etwas mehr Aufwand in Eure Arbeit gesteckt werden. Dann werdet Ihr zudem auch weniger systemkritische Texte beglücken können …

      • Oktober 3, 2013 um 8:49 pm

        Ja, und das Bewusstsein antwortet sich als her(r)bert auch direkt … selbe IP 🙂

        Da bleibt wirklich nur der Weg in den Mülleimer …

        Gruß Guido

    • Oktober 3, 2013 um 6:15 pm

      Auffallend, dass die IP-Adressen mancher Beobachter hier unter verschiedenen Namen zugleich in den Kommentaren auftauchen und versuchen “Stimmung“ zu machen. Ein Troll kommt selten allein … und ist oft ein und derselbe Troll nur unter anderem Namen.

      Herbold ?

      Gruß

      • Oktober 3, 2013 um 8:12 pm

        Ja, die Trolle sind an ihrer Art zu schreiben noch leicht zu erkennen, da sie sich kaum die Mühe machen, wirklich Stichhaltiges zu bringen. Ich bin gespannt, wann sie sich mehr Zeit nehmen und wirklich intelligente Bemerkungen hinterlassen.

        Ich frage ich allerdings, wann diesen Schreibern auffällt, dass sie sich damit nur selbst schaden. Sie erhalten zwar kurzfristig ihr Geld für ihre Tätigkeit, nur werden sie am Ende ebenfalls zu den Verlierern gehören. Wenn sie es nicht schon jetzt sind, weil sie sich ob ihres Tuns nicht ganz wohl in ihrer Haut sind …

        • Oktober 3, 2013 um 10:35 pm

          Sieh es als Symptom an, welches zeigt, dass Du mit einem Thema auf eine Energieblockade gestoßen bist, da sich, ausgedrückt durch die Thematik, die angesammelte reaktive Unordnung offenbart.

          Gruß Guido

        • federleichtes
          Oktober 3, 2013 um 11:42 pm

          Was Ihr „Trolle“ nennt, empfinde ich als Erscheinung ganz amüsant. Und fühle mich in keiner Weise gestört, irritiert oder belästigt von Menschen, die nicht weniger IHREN Job machen, als wir unsere. Ja, ich finde es sogar auf eine Weise erhebend, mit welcher Toleranz dieser Blog agiert. Agiert! Agieren KANN. Scheint mir ganz in Ordnung-zu-Sein.

          Gruß
          Wolfgang

  18. federleichtes
    Oktober 2, 2013 um 10:29 pm

    Danke für die Info. Mit einem Bildchen, machte ich kurz vor der Abfahrt in den Botanischen Garten. Die Galerie kommt gleich hinterher. Wer will schon die Arschkarte, die, ich sage ganz offen meine Meinung, bereits der hat, der weiß, wie man Arsch-litik schreibt.

    Mir kam vorhin wieder der Gedanke, dass einige „Menschen“ nur wie Menschen aussehen. Wenn das keine Wesen, sondern Unwesen sind – so was wie „Dämonen“ (?), Mann, Mann, Mann, wo sollen die bloß hin, wenn der Planet zur Hölle wurde.

    Wolfgang

    PS.
    Der grüne Arsch gefällt mir am Besten, so’n richtiger Vollarsch.

  19. Oktober 2, 2013 um 9:13 pm

    Zitat 26.1:
    “ Angesichts der Wechselbeziehung zwischen der natürlichen Umwelt und ihrer nachhaltigen Entwicklung einerseits und dem kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und physischen Wohlergehen der indigenen Bevölkerungsgruppen andererseits soll bei nationalen und internationalen Anstrengungen zur Einführung einer umweltverträglichen und nachhaltigen Entwicklung die Rolle dieser Menschen und ihrer Gemeinschaften anerkannt, angepaßt, gefördert und gestärkt werden.“

    Ja kranke Sache… Habe gerade bei der indigenen Bevölkerung nachgeschaut ( http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/ag21dok/index.htm ). Das klingt ganz gut… und dann das klitzekleines Wörtchen „angepaßt“ darin versteckt… Bei dem ganzen neoliberalen Dreck, muss man echt immer 5 Mal hinschauen…. Und immer weggelassenes betrachten….

    Danke für die Info!

    • Oktober 2, 2013 um 9:29 pm

      Ja, diese Texte sind mit einer besonderen Brille zu lesen. Ansonsten sieht man den Dreck nicht …

      und was aus dem „fordern und fördern“ mit Hartz IV zu erkennen ist, macht dann wahrlich keinen Mut 😦

      • federleichtes
        Oktober 2, 2013 um 9:55 pm

        Hat das Thema mit Politik zu tun?

        Gruß und einen guten Abend.

        Wolfgang

        • Oktober 2, 2013 um 10:21 pm

          Das ist ein Gemisch aus Allem. Hier haben sich Politiker, Nichtregierungsorganisationen (NGO), und Konzerne in Rio vor 20 Jahren zusammengesetzt, um eine Agenda auf den Weg zu bringen, alle mit einem vordergründig einigenden Ziel eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Erde. Rausgekommen ist aber ein Konzept, wie die Herrscher auch noch einfacher an die letzten Ressourcen auf dieser Welt heran kommen können. Die Texte sollten ein gefundenes Fressen für Werbetextanalytiker sein …

  1. Oktober 9, 2013 um 4:14 pm
  2. Oktober 4, 2013 um 3:03 pm

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