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Informierte Taten und beziehungslose Daten

Teil 1: Von der Wiege zum Grab … das problematische Schicksal der Menschheit
Teil 2: Das Nötige ist Schicksal, das Mögliche ist Freiheit.
Teil 3: Informierte Taten und beziehungslose Daten

Damit nicht alles bisher Geschriebene einzig graue Theorie bleibt und Informationen und Daten nicht beide für ein und dieselbe graue Katze gehalten werden, die Nachts ihr schattenhaftes Unwesen treibt, soll der hier verlinkte Text entsprechend Licht in das problematische Thema bringen, verdeutlichend, warum es in der natürlichen Ordnung der ANDEREN keine Probleme gibt, der Mensch aber immer mehr Probleme reaktiv möglich macht. Menschen sind versucht notwendige Gegebenheiten, die im Rahmen der HARMONIE realisiert werden müssen, nicht einfach hinzunehmen, da diese nicht in ihre Vorstellung und Erwartung von Harmonie, und schon gar nicht von Normalität, passen, so ein immer komplexer scheinendes Netz aus notwendig werdenden weiteren Möglichkeiten spinnend.

Über zehn Jahre wäge ich nun bereits Schlagzeilen, Mainstream, wie Alternativen, aus dem Lauf der Realität ab, die aufzeigen, welche Rolle menschliche Verkörperungen wirklich im GANZEN spielen, eingebunden in die natürliche Ordnung, im fortwährenden Wechselspiel aktiver Unordnung, die das Leben informativ energetisiert, und reaktiver Unordnung, die für datenlastige, sprich, geistige, Missverständnisse bzw. Missverhältnisse sorgt. Über 400 Updates für mein Projekt GOLD-DNA sind aus Tausenden dieser Schlagzeilen hervorgegangen, aber nun, nahe des Zenits der Unordnung, übertrifft der eingangs verlinkte Text alles Bisherige in punkto menschlichen Fortschritts, jener Entfremdung von der natürlichen Ordnung, in die er jedoch selbst unentrinnbar eingebunden ist. Probleme damit haben offensichtlich einzig wir EINEN, die Menschen, die Einen mehr, Andere weniger, wie folgende Zitate aus verlinktem Text es belegen:

Geborgenheit (c) Foto Helene Souza - pixelio.de

Geborgenheit (c) Foto Helene Souza – pixelio.de

… “Der Raum, in dem sie neue Menschen machen, hat eine Wand aus Glas. „Das Aquarium“ nennt Dagan Wells es, und er klopft an die gelb getönte Scheibe. „Sehr beliebt bei den Paaren“, sagt der Reproduktionsmediziner.“ …

… “Das Institut im englischen Oxford gehört zur Avantgarde der Kinderwunschzentren. Hier wird die menschliche Fortpflanzung optimiert. Wells’ Truppe beherrscht die Herstellung von Kindern schon heute weitaus zuverlässiger als die Natur. Auch weitaus effizienter. Und sicherer.“ …

… “Das führt vor Augen, wie weit die Reproduktionsmedizin vorangeschritten ist auf ihrem Weg zur totalen Herrschaft über die menschliche Natur. In naher Zukunft werden Ärzte die Befruchtung im Reagenzglas, die sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF), so weit perfektioniert haben, dass sie ihren Klienten ein umfassend kontrolliertes Qualitätsprodukt anbieten: ein gesundes Baby, präzise terminiert, zu fast jedem beliebigen Lebenszeitpunkt der Mutter.“ …

… “Der enorme Aufwand soll die fehleranfällige Natur der menschlichen Reproduktion kompensieren. Bei der Fortpflanzung leistet sich der Homo sapiens mehr Schlampigkeit als jedes andere Säugetier.“ …

… “Und – ob mit 24 oder 42 Jahren – das Alter der Frauen hat fast keinen Einfluss mehr auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches.“ …

… “Wie lange mag es dauern, bis den Menschen die gewöhnliche Zeugung im Bett, wenngleich romantisch, viel zu riskant vorkommt? Und unverantwortlich gegenüber den künftigen Kindern?“ …

Quelle: Zeit Online vom 23. Juli 2013

Man muss nun keineswegs Romantiker sein oder als Technikmuffel gelten, um zu erkennen, wie weit wir Menschen als Spezies inzwischen den Informationen misstrauen und unser Harmonieverständnis, unser normales angestrebtes Bild der Realität, aus immer mehr einzelnen Daten aufbauen, neuesten Legosteinen  der Reihe MINDSTORMS EV3 gleich … LEGOLUTION lässt grüßen … als Fortführung der weiteren problembehafteten Schwächung der Menschheit als Ganzes, sich als energetische Schwindsucht pandemisch auf der Bühne des Lebens manifestierend. Das menschliche Verständnis von Fortschritt ergibt sich zwangläufig aus dem Missverständnis der menschlichen Rolle für das GANZE. So applaudieren wir uns selbst, wenn wir vermeintliche Lösungen für jene Probleme finden, die wir selbst geschaffen haben, indem wir natürliche Informanten durch künstlich angelegte Datenbanken jagen und ihre Absichten im Kunstlicht unserer fortgeschrittenen Erkenntnisse beleuchten, Eureka rufend und noble Auszeichnungen verteilend.

Aus dem fundierten, wohl informierten Wissen um die Beziehungen von Natur und Mensch, welches den Frauen vergangener Kulturen zueigen war, wurde so einst Hexenwerk, und nun, nahe dem Höhepunkt des fortgeschrittenen Datendrangs, fern des natürlichen Tatendrangs, werden aus Babies Werbeversprechen, in Form eines “umfassend kontrollierten Qualitätsprodukts“. So steht es geschrieben im eingangs verlinkten Text … Gattaca lässt grüßen. Doch ist dieses Versprechen seinerseits nicht ohne Problem … und schon gar nicht die Lösung für das PROBLEM, wenngleich aber Teil des Lösungsweges, nur anders, als wir Menschen das momentan erwarten. Das Problem ergibt sich aus dem fehlenden Informationsaustausch zwischen dem Prozess, der den Menschen als Lösung der problemlosen Elternschaft verkauft wird, und dem Unordnungsspeicher der gesamten Menschheit, jenem Speicher, aus dem sämtliche Probleme, schicksalbehaftet, ihre Energie beziehen, um, als Fragment des eigentlichen PROBLEMS, weiter eine (Los)Lösung erwarten zu können. Dieser Unordnungsspeicher umfasst die Schattenseiten der Entfremdung der EINEN von den ANDEREN und des EINSSEINS von sich selbst, jene Schatten, die alle Katzen grau erscheinen lassen, und die ein jeder von uns, unterschiedlich ausgeprägt bzw. dimensioniert, mit sich durch das Leben trägt, all unsere Erwartungen, Erinnerungen, Ängste, Zwängen, Träume, Traumata, Emotionen und Geistesgegenwart mit Energie versorgend. Dabei sind es genau diese Schatten, die all das ermöglichen, was die Reproduktionsmediziner den ANDEREN in die Schuhe schieben und als Schlampigkeit, Fehler, Defekt oder Risiko bezeichnen.

Wer nun der Ansicht ist, dass die Menschheit einer harmonischen Zukunft entgegengeht, wenn kommende Kinder, wie im eingangs verlinkten Text beschrieben, problemlos auf die Welt kommen können, ausgestattet mit einem perfekten Genom, vergisst, dass das eigentliche PROBLEM dadurch auch weiterhin Bestand hat und andere Probleme auftauchen werden, die noch weitreichender sein werden als jene, die nun zunehmend als problemlos lösbar angesehen werden … zumal es kein perfektes Genom geben kann, sind Lebensformen doch der Ausdruck all der Probleme, die sich aus dem PROBLEM ergeben und daher auch Ausdruck der Dynamik der HARMONISIERUNG des GANZEN, verkörpert als natürliche Diversität und menschliche Individualität.
Dass menschliche Schicksale von Menschen bereitwillig auf das Versagen ANDERER, sprich die Natur, geschoben werden, ohne eigenes Tun bzw. Nicht-Tun als Spezies zu hinterfragen, lässt somit das PROBLEM immer weiter in die Ferne rücken, was aber auch für all die Zwischenstationen gilt, auf denen die Fragmentierung des PROBLEMS (un)ordentlich an Fahrt gewinnen konnte. Eine ganz wesentliche Zwischenstation beschreibt Doris Wolf, passend zum Thema des Ursprungs von Problemen, auf ihrer Homepage, wie man, und Mann, hier nachlesen kann.

»Dass die modernen Historiker alle Beweise ignorieren, zeigt, wie nötig der zivilisierte Mensch es hat, die böse Erinnerung zu unterdrücken, um sich seine Selbstachtung als vernünftiges Wesen, diese lebensrettende Illusion zu bewahren.«

Lewis Mumford ›Mythos der Maschine – Kultur, Technik Macht‹ 1974, S. 255

Was heute als Probleme zwischen Empfängnisversuch und Geburt eines Kindes angesehen wird, geht aus dem Unordnungsspeicher hervor, der umso mehr Potenzial aufzubauen vermag, je weniger wir Menschen natürliche Lösungswege anzunehmen vermögen, und so mitunter auf später verschieben, was vom Schicksal her jedoch unmittelbar von Nöten ist und dem Einzelnen weniger Freiraum und Freizeit, sprich Freiheit, im Sinne des menschlichen Harmonieverständnisses bzw. HARMONIEmissverständnisses, bedeutet. Doch im Streben des Menschen nach Harmonie finden sich keine Lösungswege, die zum PROBLEM führen, ganz im Gegenteil. Lösungswege finden sich einzig in der Wahrung der HARMONIE, dem energetisch möglichst ausgewogenen Verhältnis von Ordnung und Unordnung, welche fortwährend als Geschichte aller Schicksale aller Lebensformen realisiert wird. Die Geschichte einer Beziehung, die mehr und mehr auf eine sehr harte Probe gestellt wird, nicht nur der Probleme wegen, die der Mensch den ANDEREN, bezüglich seines eigenen Nachwuches, in die Schuhe zu schieben versucht, ohne sich zu fragen, wer denn offensichtlich kaum ohne Schuhe auskommen kann, auf der täglichen Jagd nach Harmonie und Normalität … und nach Karriere, Anerkennung, Wohlstand, und der Erfüllung eigener Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen. Dagegen zeugt die Schuhlosigkeit der ANDEREN von der nicht minder offensichtlichen Problemlosigkeit, mit der sie, in kleinen Schritten, unbeschuht, die HARMONIE, weitestgehend möglich, zu wahren wissen … mitunter bis zur völligen Erschöpfung, Schicksal genannt.

Was ist eine problemlose Geburt, nebst problemloser Erfüllung des Kinderwunsches, ohne manch allgegenwärtige Probleme erwarten zu müssen, wert, wenn diese Kinder in der Beziehungslosigkeit der EINEN zu den ANDEREN aufwachsen, zumal die Kinder von Geburt an zu den EINEN gehören werden ? Ist es nicht das, was wirklich verantwortungslos gegenüber den künftigen Kindern ist ? Zusätzlich zu all den Schulden und der Schuld, die sie zudem zu Schultern haben, bedingt durch das Versagen der Eltern das Schicksal der Menschheit gemeinsam von seiner künstlichen Geradlinigkeit zu befreien und auf den verzweigten Lösungsweg des PROBLEMS zu führen !

Unzählige Probleme werden erst zu solchen in der Betrachtung von Schicksalen Einzelner und aus der Motivation heraus, diese Probleme mit fortschrittlichen Möglichkeiten zu lösen, doch ergibt sich auch hier das Dilemma der Symptomunterdrückung, die nicht zur Heilung, und damit nicht zur Lösung, führen kann, zumal das Schicksal eines Einzelnen nicht aus dem Kontext der Spezies als Ganzes heraus betrachtet wird. Einen Schmerz immer wieder zu betäuben, lässt das eigentliche Problem nicht hervortreten, es ruft gar weitere hervor.
Sogenannte Gendefekte bzw. Mutationen sind aber eben ein solches Symptom in der Dynamik, die sich Leben nennt. Ein Symptom, welches auf das Vorhandensein eines Problems hindeutet, welches wiederum jene Spezies betrifft, die im Glauben ist, eine Lösung zu vereinfachen und auf alle zu verallgemeinern, diene der Spezies als Ganzes. Doch eine Lösung kann nur im Sinne der Spezies, und damit auch des GANZEN, sein, solange das Problem noch ein einfaches ist und daher allgemeingültig gelöst werden kann … und nichts anderes machen die ANDEREN, ist in der natürlichen Ordnung doch jede Mutation bereits Teil eines Lösungsweges und daher das einfachste aller Probleme, nämlich kein Problem. Doch gerade weil die ANDEREN die Dinge so direkt angehen, kann der Mensch für sich die Lösung des PROBLEMS derart auf die lange (Daten)Bank schieben.

Entstehen die meisten Probleme nicht obendrein aus der zusätzlichen Entfremdung der EINEN von sich selbst, auf diesem Wege erst recht all die Symptome des einen PROBLEMS als Schicksalsschläge Einzelner ansehend, vor denen die Allgemeinheit bewahrt werden muss, anstatt diese Symptome als Wegweiser zu akzeptieren, die den Lösungsweg aller Beteiligten säumen ?

Wie würde z. B. ein behindertes Kind von der Gesellschaft, die eine beziehungsreiche und natürlich informierte Gemeinschaft verkörpert, aufgenommen werden, wenn diese Wegweiser im Sinne der Spezies als Ganzes interpretiert würden und nicht einzig dem Potenzial der Schatten im Unordnungsspeicher als Entladungspol dienen würden, wie es in den modernen beziehungslosen Bevölkerungsansammlungen mehr und mehr der Fall ist, wo einzigartige Informationen geblockt, kanalisiert und verzerrt werden, und Daten frohlocken, die analysiert und ungefragt begehrt, und obendrein beliebig kopiert werden ?
Probleme haben ihren Ursprung immer woanders, doch sucht man sie bei den ANDEREN vergeblich, dafür aber führt der Weg zwangsläufig zu ihnen, der Lösungen wegen … und auch der Loslösung von missverstandenen Erwartungen, seitens der EINEN, wegen.

Informationen vermögen Energie freizusetzen, um dem Lösungsweg folgen zu können, Daten dagegen benötigen ihrerseits Energie und blockieren den Lösungsweg solange, bis entsprechende Energien zugeführt werden. Daher schwächt sich die Menschheit zunehmend, solange Daten eine immer größere Rolle in der Problemlösung des PROBLEMS einnehmen … egal, wie sehr dem Wunsch Einzelner entsprochen werden kann.
Jeder Sonnenstrahl, der das Leben informiert, wird vom Leben, unmittelbar losgelöst vom strahlenden Schein, zur Problemlösung auf den weiteren Lösungsweg geschickt, kein Sonnenstrahl verbleibt als Strahl inmitten der Natur. Auch hier bezeugen Daten ihre Andersartigkeit, sprich, Scheinheiligkeit, bedingt durch ihre Permanenz, ihrem Verharren, in Erwartung auf ihre Loslösung.
Dem Wesen des Wassers ergeht es gleich, denn Wasser, das fließt entspricht den Informationen, ein toter See dagegen ist ohne Bewegung, eine Datenbank des Stillstands … auf Belebung wartend.

Nicht nur Reproduktionsmediziner sollten dem Wesen des Wassers folgen, damit ihnen, wohl informiert, ein Licht aufgehen mag … und sie all die Wegweiser zum ersten Mal wirklich erblicken, die den Weg säumen, den sie für einen noblen Weg hielten, der jedoch der Lösungsweg der natürlichen Ordnung ist. Im Bestreben dieser Ordnung werden aus den Symptomen, die der Weg mit sich bringt, die Lösungen zur Wahrung der HARMONIE …

Gruß Guido

http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. September 21, 2013 um 10:41 am

    Lieber Guido,

    ich bewundere immer wieder, wie Du die diversen Zusammenhänge, die unser Leben ausmachen miteinander vernetzt.

    Ich habe vor ca. 4 Jahren intuitiv gespürt, dass Standardisierungen der Tod von Innovationen sind. Das hier am Beispiel der künstlichen Erstellung von Babies dargestellte lässt mich einfach nur erschauern. Welcher enge Geist dahinter doch wirken muss, dass das Bild des großen Ganzen so völlig aus dem Auge verloren hat …

    Danke für denwieder einmal deutlich erhellenden Artikel.
    Ich wünsche Dir und allen anderen lesern noch ein schönes Altweiberwochenende

    Martin

  2. September 21, 2013 um 11:31 am

    Für interessierte Problemlöser möchte ich nochmals auf den wertvollen Artikel Systemarchetypen enttrivialisieren Entscheidungssituationen – Problemverschiebung von Conny Dethloff verweisen. Wer meint, Probleme lösen zu können, wir meist nur neue, andere Probleme aufwerfen. Das hier eingebaute Video ist äußerst denkwürdig 🙂

    Der Artikel ist dies Woche auf Platz eins von insgesamt 200 veröffentlichten auf dem Blog der Initiative Wirtschaftsdemokratie geklettert und wie ich finde zurecht.

  3. September 21, 2013 um 12:39 pm

    Lieber Guido,

    wenn wir jetzt Deine obige Sicht auf die Problemlösung durch unsere gewählten Politiker übertragen, so müssen wir auch hier feststellen:

    Wenn freie Bürger in ihrer Gemeinde gemeinsam Mist bauen, obwohl sie einzelne, Klügere gewarnt haben, kann das heilsam sein. Wenn die Dummheit der Vielen millionenfach in große Kästen fließt und sich als Volkswille maskiert, dann wird jeder Fehler zu einer Fügung launischer Götter, die man fürchtet, von denen man aber nichts lernen kann.

    gefunden in: Demokratie – Eine kritische Analyse von Rahim Taghizadegan, Institut für Wertewirtschaft

    VG Martin

  4. September 21, 2013 um 2:54 pm

    Hallo Martin, danke für die Blumen. Denkerische Grüße, Conny

  5. helga
    September 21, 2013 um 9:16 pm

    dankeschön lieber guido – als mama eines „problem-kindes“ ist diese deine arbeit „besonders“ schön!
    hana

    • September 23, 2013 um 3:24 am

      Liebe Hana.

      mit herzlichstem Dank zurück … auch wenn es kein Zurück gibt auf dem gemeinsamen Weg 😉

      Gruß Guido

  6. September 21, 2013 um 9:20 pm

    Bezüglich der “Behinderungen“, die durch Reproduktionsmedizin ausgemerzt werden sollen und bezüglich der Wegweiser des symptomatischen Lösungsweges, möchte ich auf zwei grandiose Kinder hinweisen, die bezeugen, was Kindern den Erwachsenen voraushaben, wenn es um HARMONIE … und nicht um künstliche Harmonie … geht:

    http://www.teamlongbrothers.org/index.html

    Hier zeigt sich, was es wirklich bedeutet sich zu erschöpfen, im Sinne der HARMONIE, der energetischen ausgewogenheit und warum geteiltes Leid zwar halbes Leid, verteiltes Glück jedoch doppeltes Glück ist … und energetisch 4 mal mehr ‚wiegt‘ …

    Behinderungen in einer Welt, in der Normalität zum Maßstab erhoben wird, lässt Behinderung als solche interpretierbar werden. In einer Welt, in der Behinderungen als Wegweiser auf dem Lösungsweg des PROBLEMS selbigen Weg säumen, verlieren Behinderungen ihre Erwartungen in verhindertes Potenzial … ungeahnte Energien freisetzend …

    Gruß Guido

  7. September 21, 2013 um 10:16 pm

    Auch dieser junge Mann lässt über Behinderung anders denken:

  8. September 21, 2013 um 11:33 pm

    Was ist normal, was perfekt, was außergewöhnlich … wenn es keine Normalität gibt und der Konsens, den die Realität fortwährend darstellt, Ausdruck einer dynamischen Entwicklung ist, in der alle verkörperten Lebensformen unentwegt das ihnen Mögliche zum Konsens beitragen und dieses nicht als normal sondern als notwendig ansehen ?

    Ein perfektes Genom kann nur so perfekt sein, wie es der Augenblick ermöglicht. Eine vermeintliche Perfektion anzustreben, während ein Augenblick vergeht und ein neuer entsteht, wird zeigen, dass das einst Perfekte mehr Probleme hervorbringen wird, als es im Rahmen von Normalität für möglich gehalten wurde.

    Normalität beizubehalten bedeutet Informationen ihrer Beziehungen zueinander und ihrer Verbindung zum Leben zu berauben und aus unmittelbaren Taten jederzeit abrufbare Daten zu machen. Das ist das Wesen der Entfremdung, die mit dem Auftauchen der Schrift ihren Anfang nahm.

    Gruß Guido

  9. September 22, 2013 um 4:14 am

    „Herr Jenral die janze Armme is außa Tritt“ möchte ich behaupten, aber dies ist die logische Fortführung des Genderismus. Dann werden nur noch ein paar Zuchtbullen gehalten und der Rest der Männerwelt kiekt in die tube, dat is nich homo sapiens sapiens det is homo sapiens zivilisensis exitus oder wie es kürzlich Putin, der Mensch wird mir immer sympatischer und ick seh den Trend ooch so und erweitere ihn noch uff die Amerikana, es formuliert hat, „die Europäer sterben aus…“. vielleicht ist das der verzweifelte Versuch janau det uff zu haltn. Vielleicht liegt ja die janze Aggressivität in den dengenerierten Genen unserer Politika. ick gloobe wir sollten abstand halt, damit wa uns nich och noch ansteckn. die schaffn es noch dat ma ja keen Spaß mehr am Leben hat. Da hopse ick lieba um meene Appelbäume und lass ma die Äppel uffn Kopp falln.

    Ich hatte es schon geschrieben, Entfremdung geschieht immer ob nun mit oder ohne Schrift, der Sache muß man sich bewußt sein und für sich eine Balance finden. Wir, da wir von der Natur entwöhnt sind, weil wir in einer künstlichen selbst geschaffenen Umwelt leben, die nur auf Kosten Anderer funktioniert, stehen vor der Entscheidung für heute eine tragbare Balance wieder zu finden oder vom Seil zu kippen, jeder für sich, da hülft ooch keene Bundestagswahl. Viele Grüße com. Mike

  10. maretina
    September 22, 2013 um 10:39 pm

    Das Problem scheint so neu nicht:
    Jede Gabe ist eine Aufgabe,
    Alles Gegebene ist aufgegeben.

    Stimme des Leisen!
    Wann, o wann endlich
    Überkommt sie uns ganz?
    Wann wird ihr Dasein
    Endlich uns inne, und Raum
    Der uns verheißend umgibt?
    Ist es nicht so, als entfernten
    Wir immer weiter vom Quell uns,
    Und ist nicht jedes Bemühen
    Abgerichtet auf dieses:
    `Nur laut sein`?

    Was für ein Stern denn erhält uns?
    Einer des Donners? Und müssen
    Wir denn den Donner
    Lärmender noch überschrein?
    Ach, jeder Ursprung ist leise.
    Ist nichts. Das ist alles. Oder
    Wer vermöchte zu sagen:
    Im Anfang war Lärm?
    Wir aber lernten und lernten
    Stets nur den Donner verstehn,
    Nicht, was ihm vorangeht. Schon viel,
    Wenn es die Brust uns beklemmt,
    Ehe es losbricht.

    Und so in Allem. Wir sehen
    Nur das Ergebnis, das laute.
    Und auch aus uns
    Soll es gleich donnernd hervor.
    Ach, leise, nur leise. Wir
    Ohne Ursprung in Allem,
    Wie sollten wir wirken?

    Dränge nur, wolle dein Werk!
    Wie zerbricht Dir´s. Wie zieht nicht
    Jäh das verschüchterte Wild
    Sich in das Dunkel zurück.
    Wer wollte denn, und wer erträgt
    Die Vergewaltigung jemals?
    Etwa der Starke, und wie,
    Etwa das Zarteste je, unser Gedanke?
    Lock ihn! Laß Raum ihm und Zeit,
    Und warte, sei leise. Und
    Beobachte ihn, so wie du jenes
    Schüchterne Tier mit den
    Zitternden Lenden verfolgst.
    Schon naht dir´s und schöpft
    Endlich Vertrauen.

    Wolle den Weg! – Ach das Ziel,
    Was ist denn wirklich das Ziel?
    Das Ende. Vielleicht auch
    Der Anfang eines erneuten Begehns.
    Wer weiß es? Aber der Weg,
    Das ist Alles! – Kein Ziel
    Gibt sich dir ohne sein Durchgehn.
    Dieses: Der Weg, und noch mehr fast:
    Die Richtung. Das wisse.

    Türmen sich nicht
    Werke des Geistes schon auf uns
    Daß wir zerbrechen?
    Und wir bewältigen nichts?
    O ob des Donners all ihrer schweren
    Erkenntnis! Wie sich´s entlädt,
    all die gesammelte Kraft.
    Nun am Ziel, nun am Ende
    Einer langen Entwicklung.

    Und du wolltest´s verstehn?
    Weiß denn der Keim
    Wenn er die Früchte befragt,
    Wie´s aus dem Gipfel sich ausblickt?
    Nur sehnen kann er sich, dort,
    Da hinauf! Und das reckt ihn.

    Und wir? Ach, anfangen, anfangen,
    Wenn wir´s doch endlich vermöchten,
    Leise zu sein, und erst ohne
    Jegliches Wollen zu nehmen,
    So wie ein Teich, der geduldig
    Bäche und Bächlein
    Erst in sich aufnimmt
    Ehe er abgibt.
    Lernten wir´s doch, so wie jener
    Nicht zu verstehn gleich, und nicht
    Gleich zu bewältigen, nein!
    Mühsam und langsam erst selbst
    Uns in die Wege zu leiten.

    Wie, aber wie? Ach, vegaßest
    Du denn die Nächte der Sehnsucht,
    Du denn die Stimme der Liebe?
    Tat sich nicht alles dir auf
    Und nichts blieb verschlossen?
    Und lerntest du daran?
    Nein, denn du nahmst nur,
    oder vielleicht ordnetest du,
    Nutzloses auch noch zu tun,
    Alles gewissenhaft ein
    Und gabst ihm den Namen.
    Decken wir alles
    Nicht mit Namen zu,
    Was wir nicht wissen, und halb,
    Ja, nur erahnend erfuhren?

    Aber du klagst: Es geschieht nichts,
    Berührt mich denn etwas?
    Ist dieses denn Leben?
    Ach, wie haben wir alles
    Doch zu gebrauchen verlernt!
    Müssen nicht schon Welten zerkrachen,
    Eh wir das Ohr,
    Diese heimliche Wiege des Sangs
    Wieder erfahren! –
    Wie ist es mißbraucht vom vielen,
    Allzu unsinnigen Dienst,
    Den keiner mehr aufnahm,
    Keiner beachtete nur! –
    Ach, und die Augen, was alles
    Sehen sie doch, und wie vieles
    Wird uns davon nur bewußt!
    So mit allem. Warum nicht
    Haben wir Schulen, die uns die Grundlage lehren:
    Fühlen und Sehen und Riechen,
    Dieses: sich ganz
    Mit dem Geruch zu erfülln.
    Und Hören und Schmecken. Dies alles
    Wirklich bis ganz in sich hinein,
    In seine Mitte zu stelln
    Und zu erfahren.

    Schließ nur die Augen bei Nacht!
    Du hörst nicht?
    Hörst nicht das Rauschen des Bluts,
    Deinen Herzschlag, wie er im Ohre
    Dir summt! Hörst nicht den Wald
    Und das Rauschen der Blätter im Wind?
    Freilich, dies alles ist leise, „unhörbar“,
    Ist still. Aber ist es nicht grade
    Voller und vollster Bedeutung?
    Was bemühst du großes Getöse dir denn
    Um das Ohr dir zu gebrauchen.
    Hörst du? Ein Zug. Welch ein Schicksal
    Rollt da vorbei? – Dir schallt es
    Gedämpft nur. Weh!
    Und du rufst: Es geschieht nichts,
    Was begibt sich denn, wo ist Leben?
    O höre!

    Und vergiß nicht den Blick!
    Was sagtest Du? Alles sei längst dir
    Bekannt? Und du siehst nicht,
    Wie sich der Schatten blau
    Unter der Treppe verbirgt!
    Siehst nicht am Stuhl,
    Wie sich die Maser verbreitet.
    Ach, und wie oft wohl
    Ward dir das Hälmchen bewußt,
    Dort, in dem Stein,
    Wie´s vor dem Fuße sich duckt.
    Und endlich: Die Luft!
    Die Wechselnde, wie sie sich leugnet
    Und aufglüht. Ist dies
    Alles zu wenig Ereignis?
    Und so bleibt dir noch viel!
    Fühle das Wesen des Dings.
    Das Wachsen des Holzes, die Starre
    Jeden Metalls. Den Stoff. Ach, und endlich
    Fühle die köstliche Haut!
    So, mit geschlossenen Augen
    Und mit der Spitze des Fingers.
    Wie sie kühl ist, und atmet,
    Und wie sie sich ändert
    Je nach ihrem Verbrauch.
    O Wunder auf Wunder.

    Und ist dein Geschmack
    Denn nur noch Pfeffer und Salz!

    Ach, lernten wir endlich
    Doch uns zurück zu dem Einfachsten
    Wirklich zu finden, und alles
    Ganz in die Tiefe zu leben. Das formte
    Und bildete uns.
    Und es nahte sich alles. Gedanken,
    Erfahrung und Wissen. Und wir gäben
    Diesem dann wirklich auch Raum
    Und eine bereitete Stille, die
    Geschult ist auf´s Kleinste, Leiseste noch,
    Gäben ihnen den Raum,
    Den sie brauchen, die Nähe
    Zu allem, was da ist.
    Nicht ein Hinweg und Hinaus,
    Sondern hinein in die Mitte.
    Da würden sie groß
    Und voller Ereignis.
    Und hier nur: Gott nahe.

    Sonst nirgends!
    (Max Kruse; „Der erste Schritt“, Gedichte, 1945)

  11. September 23, 2013 um 3:22 am

    Liebe Martina,

    hab Dank für dieses wunderbare Gedicht, dem ich somit begegnen konnte in einer wahren Bilderflut von Eindrücken …

    Liebe Grüße
    Guido

  12. September 23, 2013 um 11:45 pm

    Und anbei ein weiteres Paradebeispiel für die Problemlösung a la Mensch:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Hoffnung-fuer-Rheuma-Patienten-Das-Immunsystem-neu-starten-id27114732.html

    Es mag ein wenig an Computersysteme erinnern, einmal komplett die Festplatte leeren, neues Betriebssystem aufspielen und Neustart … und zwei Jahre später ist die Registry schon wieder zugemüllt, das System lahmt und es hat sich beim Surfen im Netz wieder allerhand Unordnung auf der Festplatte angesammelt. Der Mensch überträgt auf die natürliche Ordnung, was er selbst als Vokabular im Rahmen seines Fortschritts hervorbringt, bestes Beispiel die Übertragung der Computerviren auf das Bild der natürlichen Viren … mit allen Konsequenzen für das Leben als Ganzes.

    Das Immunsystem einer Lebensform ist die Geschichte der Lebensform mitsamt ihres Lebenswandels, ihrer Möglichkeiten und ihrem Umfeld, welches sie begleitet. Das zu löschen ist der Beginn ganz neuer Probleme … und keineswegs eine Lösung für das PROBLEM.

    Gruß Guido

  13. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 4:27 am

    „Stimme des Leisen!
    Wann, o wann endlich
    Überkommt sie uns ganz?
    Wann wird ihr Dasein
    Endlich uns inne, und Raum
    Der uns verheißend umgibt?
    Ist es nicht so, als entfernten
    Wir immer weiter vom Quell uns,
    Und ist nicht jedes Bemühen
    Abgerichtet auf dieses:
    `Nur laut sein`?“

    Martina, Du hast den totalen Durchblickstrudel.

    Ich meine vom Leben, dem Universum und den ganzen Rest.

    Triologie in fünf Bänden von Adam Douglas, wer interessiert sich schon für sonen Scheiss.

  14. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 4:35 am

    „… und energetisch 4 mal mehr ‘wiegt’ …

    Ja, die Antriebsleistung geht in der 4 ten Potenz ein und Wärme ist falsch bewegte Energie.

    Ich hol mir schnell noch ein Kilo Strom.

    Die Stimme des Leisen wiegt nichts, Martina, weiss aber viel, sehr viel.

    Gruss Gerd

  15. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 4:42 am

    Bei Putin gehen bei mir zwei Daumen hoch

  16. gerd zimmermann
    Oktober 3, 2013 um 4:48 am

    „Das Immunsystem einer Lebensform ist die Geschichte der Lebensform mitsamt ihres Lebenswandels, ihrer Möglichkeiten und ihrem Umfeld, welches sie begleitet. Das zu löschen ist der Beginn ganz neuer Probleme … und keineswegs eine Lösung für das PROBLEM.“

    Ewiger Filmriss. halt die Welt an, ich will aussteigen.

    Naja , Querdenker oder Kinderbonus, vor den Baum, aus der Traum.

  17. Februar 18, 2014 um 10:24 am

    Macht es Sinn Folgen mit Ursachen zu bekämpfen ?

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50936

    So wird aus Unsinn Sinnvolles für das gewohnte Bild weiterer Expansion und weiterer Entfremdung … weil es nicht im Sinne der Kohärenz mit dem GANZEN sein kann, was ja bis zu einem gewissen Punkt notwendig ist … und so auch wieder sinnvoll für das GANZE wird.

    Gruß Guido

  18. Juni 1, 2014 um 10:52 pm

    Wie “gut“, dass es Experten gibt:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article128588566/Top-Oekonomen-entdecken-Formel-fuer-mehr-Babys.html

    Nachwuchs würde boomen, wenn den Eltern vom Staat 5000 Euro zugesagt werden, bar auf die Hand. Das bringt zwar mehr Kinder, aber löst nicht das Problem, welches darin Ausdruck findet, dass “nachwachsender“ Nachwuchs sich dynamisch über die Zeit und örtlich verteilt entwickelt. Je mehr Unordnung irgendwo bereits zugegen ist, desto mehr Nachwuchs stellt das Leben bereit. Kitaplätze und Geld sorgen einzig für weitere Unordnung, indem die Dynamik der natürlichen Ordnung künstlich vom wahren Weg abgebracht wird. Die Gemeinschaft des Lebens kann bewusst auf Experten verzichten, Gesellschaften dagegen bedürfen ihrer immer mehr …

    Gruß Guido

  19. Januar 28, 2015 um 5:29 pm

    Was ist ein normales Leben und wozu führt das Leben einer Spezies, wenn als Fehler bzw. als unnormal angesehen wird, was bereits ein erster Schritt in Richtung Lösung ist und in der Summe derartiger Schritte zum eigentlichen Problem führt. Ein Problem, welches nicht bewusst werden kann, wenn nicht sein darf, was nicht normal zu sein scheint:

    http://www.zeit.de/feature/down-syndrom-praenataldiagnostik-bluttest-entscheidung

    Gruß Guido

  20. Gerd Zimmermann
    Januar 28, 2015 um 7:33 pm

    Und was waere wenn wir neben leiblichen noch kosmische Eltern haetten.
    Ueberlasten wir die Eltern nicht…….

    GRUSS Gerd

  1. Juni 19, 2014 um 9:47 pm

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