Startseite > Erkenntnis, Gesellschaft > Über die kapitalistische Transformation unseres Körperweltbildes …

Über die kapitalistische Transformation unseres Körperweltbildes …

Ich bekam gestern auf Facebook von David Küllgen zu meinem Artikel War die Befreiung aus der Leibeigenschaft nur ein Trick der neuen Herrscher? noch den Hinweis auf einen Text, der Silvia Federicis Buch Caliban und die Hexe: Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation entstammt und interessante Darstellungen über die Transformation der Weltbilder der Menschen in den letzten ca. 400 Jahren bringt. Ich finde äußerst lesenswert, aber lest selbst:

Über den ideologischen und historischen Zusammenhang und Ursprung von Arbeit und „Vernunft“, Kapitalismus und „Wissenschaft“

(oder: Wie sich Schulmedizin, Infektionstheorie, Rassentheorie, Genetik, Darwinismus und mechanizistische Physik synchron mit dem Kapitalismus als dessen weltanschaulich-legitimatorisches Gefolge durchsetzten und notwendigerweise und unausweichlich u.a. zu Hexenverfolgungen, Lohnarbeit, Auschwitz, Staatsterrorismus, Krieg gegen den Terror und Hartz IV führen mussten…. :D)

„Der Kampf gegen den Körper, der das historische Kennzeichen des Bürgertums geworden ist, wurde im Kontext des Versuchs aufgenommen, eine neue Art von Individuum hervorzubringen. Max Weber zufolge bildet die Neugestaltung des Körpers den Kern der kapitalistischen Ethik, weil der Kapitalismus den Erwerb zum „Selbstzweck“ macht, anstatt ihn als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung zu behandeln; der Kapitalismus verlangt also von uns, dass wir allem spontanen Lebensgenuss entsagen (Weber 2004: 104). Der Kapitalismus ist auch insofern um eine Überwindung unseres „natürlichen Zustands“ bemüht, als er die Schranken der Natur durchbricht und den Arbeitstag über die durch den Auf- und Untergang der Sonne, den Zyklus der Jahreszeiten und den Körper selbst gesetzten, für die vorindustrielle Gesellschaft konstitutiven Grenzen hinaus erweitert.

Auch Marx begreift die Entfremdung vom Körper als ein charakteristisches Merkmal des kapitalistischen Arbeitsverhältnisses. Indem er die Arbeit zur Ware macht, veranlasst der Kapitalismus die Arbeiter dazu, ihre Arbeit einer ihnen äußerlichen Ordnung zu unterwerfen, über die sie keine Kontrolle haben und mit der sie sich nicht identifizieren können. […] Das Bild des Arbeiters, der aus freier Entscheidung seine Arbeitskraft entäußert oder seinem Körper als einem Kapital gegenübersteht, das an den Höchstbietenden geht, bezieht sich auf eine Arbeiterklasse, die bereits von der kapitalistischen Arbeitsdisziplin geprägt ist. Diesem Arbeitertypus begegnen wir jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. […]

Im Zeitalter der ursprünglichen Akkumulation war die Situation eine radikal andere. Damals entdeckte das im Entstehen begriffene Bürgertum, dass die „Freisetzung der Arbeitskraft“ – also die Enteignung der Bäuerinnen und Bauern, der Raub ihrer gemeinschaftlich bewirtschafteten Ländereien – nicht genügte, um die enteigneten Proletarier dazu zu bewegen, sich in die Lohnarbeit zu fügen. Anders als Miltons Adam, der nach seiner Vertreibung aus dem Paradies umgehend ein der Arbeit gewidmetes Leben beginnt, waren die enteigneten Bauern und Handwerker nicht bereit, sich friedlich darauf einzulassen, gegen Lohn zu arbeiten. Häufiger wurden sie zu Bettlern, Vagabunden oder Kriminellen. Der Hass auf die Lohnarbeit war im 16. und 17. Jahrhundert so ausgeprägt, dass viele Proletarier lieber den Tod am Galgen riskierten, als sich in die neuen Arbeitsverhältnisse zu fügen (Hill 1975: 219-239).

Das war die erste kapitalistische Krise, und sie war weitaus gravierender, als sämtliche Handelskrisen, die die Grundlagen des kapitalistischen Systems während seiner ersten Entwicklungsphase bedrohten. Bekanntlich bestand die Antwort des Bürgertums in der Einrichtung eines genuinen Terrorregimes. Durchgesetzt wurde es durch die Verschärfung der Strafen (besonders der Strafen für Eigentumsdelikte), die Einführung einer „Blutgesetzgebung“ gegen Vagabunden, die die Arbeiter an die ihnen aufgezwungene Arbeit binden sollte, wie man die Leibeigenen einmal an den Boden gebunden hatte, und den vermehrten Rückgriff auf Hinrichtungen. […]

Die Gewalt der herrschenden Klasse beschränkte sich jedoch nicht auf die gegen GesetzesbrecherInnen gerichtete Repression. Sie zielte auch auf eine radikale Transformation der Person ab, die sämtliche Verhaltensweisen des Proletariats, die der Durchsetzung einer strengeren Arbeitsdisziplin entgegenstanden, ausmerzen sollte. Die Ausmaße dieses Angriffs sind in den Sozialgesetzen erkennbar, die bis Mitte des 16. Jahrhunderts in England und Frankreich eingeführt wurden. Spiele wurden verboten, insbesondere Glücksspiele, die ja nicht nur unnütz waren, sondern auch das Verantwortungsgefühl und die „Arbeitsethik“ des Individuums unterminierten. Wirtshäuser und öffentliche Badeanstalten wurden geschlossen. Die Nacktheit wurde ebenso unter Strafe gestellt wie viele andere „unproduktive“ Formen der Sexualität und Gesellschaftlichkeit. Trinken und Fluchen wurden untersagt.

Im Zuge dieses gewaltigen Prozesses gesellschaftlicher Umgestaltung entstanden allmählich ein neuer Körperbegriff und eine neue Körperpolitik. Neu war, dass der Körper als Quelle allen Unheils angegriffen, zugleich aber mit derselben Leidenschaft studiert wurde, mit der man in eben diesen Jahren auch die Himmelsbewegungen untersuchte. […] Der Körper rückte also nicht nur in den Mittelpunkt der Sozialpolitik, weil er wie ein Tier erschien, das auf Anreize zur Arbeit nicht reagierte, sondern auch, weil er als Träger der Arbeitskraft wahrgenommen wurde, als Produktionsmittel und bedeutendste Arbeitsmaschine. Das ist der Grund, weshalb wir in den gegen den Körper zum Einsatz gebrachten Strategien auf viel Gewalt, aber auch auf beträchtliche Neugier stoßen. Das Studium körperlicher Bewegungen und Eigenschaften wurde zum Ausgangspunkt der meisten theoretischen Spekulationen des Zeitalters. Mal ging es darum, die Unsterblichkeit der Seele zu beweisen, wie bei Descartes, mal darum, die Voraussetzungen der Regierbarkeit der Gesellschaft zu untersuchen, wie bei Hobbes.
[…]
In der mechanizistischen Philosophie begegnen wir einem neuen bürgerlichen Geist, der berechnet, klassifiziert, Unterscheidungen zieht und den Körper nur abwertet, um seine Vermögen zu rationalisieren. Es geht nicht nur darum, die Unterwerfung des Körpers auf die Spitze zu treiben, sondern auch darum, seinen gesellschaftlichen Nutzen zu maximieren (Foucault 1977: 137-138). Weit davon entfernt, dem Körper zu entsagen, waren die Theoretiker des Mechanizismus darum bemüht, ihn so zu konzeptualisieren, dass seine Tätigkeit verständlich und kontrollierbar wird. Daher das Gefühl des Stolzes (und nicht etwa des Mitleids), mit dem Descartes darauf besteht, dass „diese Maschine“ (wie er den Körper in „De homine“ beständig bezeichnet) nur ein Automat ist, und sein Tod daher nicht bedauerlicher als das Zerbrechen eines Werkzeugs.

Natürlich verloren Hobbes und Descartes nicht viele Worte über wirtschaftliche Angelegenheiten, und es wäre absurd, in ihre Philosophien die Alltagssorgen der englischen oder holländischen Kaufleute hineinzudeuten. Nicht zu übersehen ist jedoch der bedeutende Beitrag, den ihre Spekulationen über die menschliche Natur zu der im Entstehen begriffenen kapitalistischen Arbeitswissenschaft leisteten. Durch die Bestimmung des Körpers als mechanische Materie, bar jeder intrinsischen Teleologie – also der „okkulten Tugenden“, die sowohl die Naturmagie als auch der volkstümliche Aberglaube der damaligen Zeit dem Körper zuschrieben – wurde seine Unterordnung unter einen Arbeitsprozess denkbar, der zunehmend auf gleichförmigem und vorhersagbarem Verhalten beruhte.
[…]
Bei Descartes werden Körper und Natur miteinander identifiziert, denn beide bestehen aus denselben Teilchen und verhalten sich entsprechend den einheitlichen physikalischen Gesetzen, die Gottes Wille in Kraft gesetzt hat. So ist der kartesianische Körper nicht nur ein pauperisierter, jeder magischen Tugend beraubter; in der großen ontologischen Kluft, die Descartes zwischen dem Wesen der Menschheit und ihrem akzidentiellen Zustand eröffnet, ist der Körper auch von der Person geschieden und im Wortsinn entmenschlicht. „Ich bin nicht dieser Körper“, betont Descartes immer wieder in seinen „Meditationen“ (1641). Tatsächlich fügt sich der Körper in seiner Philosophie in ein Kontinuum uhrwerkartiger Materie ein, das der entfesselte Wille als Gegenstand seiner Herrschaft kontemplieren kann.

Wie wir noch sehen werden, kommen bei Descartes und Hobbes, was die körperliche Realität angeht, zwei unterschiedliche Projekte zum Ausdruck. Bei Descartes erlaubt die Reduzierung des Körpers auf mechanische Materie die Entwicklung von Mechanismen der Selbstführung, die den Körper zum Untergebenen des Willens machen. Bei Hobbes dagegen rechtfertigt die Mechanisierung des Körpers die totale Unterordnung des Individuums unter die Staatsmacht. In beiden Fällen ist das Ergebnis jedoch eine Neubestimmung körperlicher Attribute, die den Körper, im Idealfall zumindest, der Regelmäßigkeit und dem Automatismus anpasst, den die kapitalistische Arbeitsdisziplin erfordert. Ich sage „im Idealfall“, weil sich die herrschende Klasse in den Jahren, in denen Descartes und Hobbes ihre Abhandlungen schrieben, einer Körperlichkeit gegenüber sah, die sich sehr von der durch die Philosophen entworfenen unterschied. […]

Dieses Projekt bietet einen Hinweis darauf, warum ein so großer Teil der philosophischen und religiösen Spekulationen des 16. und 17. Jahrhunderts in einer Vivisektion des menschlichen Körpers besteht, durch die bestimmt wurde, welche Eigenschaften des Körpers weiterleben und welche zu sterben hatten. Es handelte sich um eine „soziale Alchemie“, die nicht unedle Metalle in Gold, sondern körperliche Vermögen in Arbeitsvermögen verwandelte. Denn die Beziehung, die der Kapitalismus zwischen dem Boden und der Arbeit hergestellt hatte, begann nun auch das Verhältnis von Körper und Arbeit zu bestimmen. Die Arbeit begann als dynamische, zu unbegrenzter Entwicklung fähige Kraft zu erscheinen, während der Körper als träge, unfruchtbare Materie wahrgenommen wurde, deren Zustand an das von Newton in seiner Physik postulierte Verhältnis von Masse und Bewegung erinnert: Die Masse neigt bei Newton zur Trägheit, es sei denn, sie steht unter dem Einfluss einer Antriebskraft. Wie der Boden, so musste auch der Körper kultiviert werden. Als erstes musste er jedoch zerstückelt werden, damit er seine verborgenen Schätze freigab. Der Körper ist zwar einerseits Bedingung der Existenz von Arbeitskraft, andererseits aber auch Grenze der Arbeitskraft oder der Hauptfaktor bei der Verhinderung ihrer Verausgabung. Es genügte also nicht, festzustellen, dass der Köper an und für sich keinen Wert habe. Der Körper musste sterben, damit die Arbeitskraft leben konnte.

Was starb, war der in der mittelalterlichen Welt vorherrschende Begriff vom Körper als Träger magischer Kräfte. Dieser Begriff wurde tatsächlich zerstört. Denn im Hintergrund der neuen Philosophie erkennen wir eine gewaltige staatliche Unternehmung, bei der alles, was die Philosophen als „irrational“ klassifizierten, zum Verbrechen erklärt wurde. Diese staatliche Intervention war der notwendige „Subtext“ der mechanizistischen Philosophie. „Wissen“ kann nur „Macht“ werden, wenn es ihm gelingt, seine Vorgaben durchzusetzen. Das bedeutet, dass der mechanische Körper, die Körper-Maschine, kein Modell gesellschaftlichen Verhaltens hätte werden können, wenn es nicht zur staatlichen Zerstörung eines breiten Spektrums an vorkapitalistischen Glaubensvorstellungen, Praktiken und gesellschaftlichen Subjekten gekommen wäre, deren Existenz zu der von der mechanizistischen Philosophie versprochenen Regelung des körperlichen Verhaltens im Widerspruch stand. Darum kam es auf dem Höhepunkt des „Zeitalters der Vernunft“ – des Zeitalters der Skepsis und des methodischen Zweifels – zu einem heftigen Angriff auf den Körper, unterstützt von vielen, die der neuen Doktrin beipflichteten.

So ist auch der Angriff auf die Hexerei und das magische Weltbild zu interpretieren, das trotz aller kirchlichen Bemühungen das gesamte Mittelalter hindurch auf volkstümlicher Ebene fortbestand. Der Magie lag ein animistischer Naturbegriff zugrunde, der keine Trennung von Materie und Geist zuließ und den Kosmos somit als lebendigen Organismus imaginierte, bewohnt von okkulten Kräften, in dem jedes Element zu den anderen in einem Verhältnis der „Sympathie“ stand. […] Vom Handlesen bis zur Wahrsagerei, von Amuletten bis zum Gebrauch sympathetischer Heilverfahren eröffnete die Magie ein ungeheures Spektrum an Möglichkeiten. […]
Die Ausmerzung dieser Praktiken war eine notwendige Vorbedingung der kapitalistischen Rationalisierung der Arbeit, denn die Magie erschien als unerlaubte Machtform und als Mittel, das, was man begehrte, ohne Arbeit zu erlangen: Sie war also praktische Arbeitsverweigerung. „Die Magie tötet die Industrie“, klagte Francis Bacon und gestand, dass ihn nichts so sehr anwiderte wie die Annahme, dass man bereits mit einigen billigen Hilfsmitteln Ergebnisse erzielen konnte, anstatt im Schweiße seines Angesichtes (Bacon 1870: 381). […] Das Wiederaufleben magischer Glaubensvorstellungen ist heute möglich, weil es keine gesellschaftliche Bedrohung mehr darstellt. Die Mechanisierung des Körpers ist für das Individuum derart konstitutiv geworden, dass es zumindest in den Industrieländern keine Gefährdung des geregelten sozialen Verhaltens darstellt, wenn dem Glauben an okkulte Mächte wieder mehr Raum gewährt wird. Auch die Rückkehr der Astrologie kann geduldet werden, denn es ist gewiss, dass auch die ergebenste Sterntafelnutzerin auf die Uhr sehen wird, bevor sie zur Arbeit geht.

Für die herrschende Klasse des 17. Jahrhunderts war solche Duldsamkeit jedoch keine Option. In der ersten, experimentellen Phase kapitalistischer Entwicklung hatte es die herrschende Klasse noch nicht zu dem Grad an sozialer Kontrolle gebracht, der erforderlich gewesen wäre, um magische Praktiken zu neutralisieren, und es gab auch keine Möglichkeit, die Magie auf funktionale Weise in die Organisation des gesellschaftlichen Lebens zu integrieren. Für die herrschende Klasse spielte es kaum eine Rolle, ob die Fähigkeiten, die Menschen zu besitzen behaupteten oder anstrebten, real waren oder nicht, denn die bloße Existenz magischer Glaubensvorstellungen war bereits eine Quelle sozialer Aufsässigkeit.
[…]
Abgesehen von den Gefahren, die von ihr ausgingen, musste das Bürgertum die Macht der Magie bekämpfen, weil sie das Prinzip individueller Verantwortung unterminierte. Die Magie verlagerte die Ursachen gesellschaftlichen Handelns in das Reich der Sterne, also außerhalb der Reichweite und Kontrolle der Menschen. So wurde die Prophezeiung im Zuge der Rationalisierung von Raum und Zeit, die die philosophischen Spekulationen des 16. und 17. Jahrhunderts auszeichnete, durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung ersetzt. Deren Vorteil bestand, vom kapitalistischen Standpunkt aus betrachtet, darin, dass sich die Zukunft nur insofern antizipieren lässt, als die Regelmäßigkeit und Unveränderbarkeit des Systems angenommen werden, also nur insofern, als die Zukunft wie die Vergangenheit sein wird und keine bedeutende Veränderung, keine Revolution, die Koordinaten individueller Entscheidungsfindung durcheinander bringt. Auf ähnliche Weise musste das Bürgertum auch die Annahme bekämpfen, dass es möglich sei, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, denn die Fixierung des Körpers im Raum und in der Zeit, also die raumzeitliche Identifizierung des Individuums, ist eine wesentliche Bedingung der Regelmäßigkeit des Arbeitsprozesses.

Ihre Unvereinbarkeit mit der kapitalistischen Arbeitsdisziplin und den Erfordernissen sozialer Kontrolle ist einer der Gründe, weshalb der Staat eine Terrorkampagne gegen die Magie lancierte. Der Terror stieß auf die uneingeschränkte Zustimmung vieler, die heute als Begründer des wissenschaftlichen Rationalismus gelten. Zu ihnen zählen Jean Bodin, Mersenne, der mechanizistische Philosoph und das Mitglied der Royal Society Richard Boyle sowie Newtons Lehrer Isaac Barrow. Selbst der Materialist Hobbes drückte seine Zustimmung aus, obgleich er auch eine gewisse Distanz wahrte. […] Die Scheiterhaufen, auf denen die Hexen und andere Praktiker der Magie starben, waren ebenso wie die Folterkeller, in denen sie gemartert wurden, ein Laboratorium, in dem sich einiges an sozialer Disziplin ablagerte, und in dem einiges Wissen über den Körper erlangt wurde. Dort wurden jene Irrationalismen ausgemerzt, die der Verwandlung des Individuums und des Gesellschaftskörpers in einen Zusammenhang vorhersagbarer und kontrollierbarer Mechanismen im Wege standen. Und dort wurde der wissenschaftliche Gebrauch der Folter geboren, denn Blut und Folter waren erforderlich, um ein „Thier heranzuzüchten“, das zu regelmäßigem, homogenem und gleichförmigem Verhalten fähig und dem die Erinnerung an die neuen Regeln tief eingebrannt war (Nietzsche 1968: 307-308).
[…]
Dass sich der Pfad der wissenschaftlichen Rationalisierung mit dem der Disziplinierung des Gesellschaftskörpers kreuzte, ist im Bereich der Sozialwissenschaften noch offenkundiger. Es zeigt sich, dass deren Entwicklung nicht nur die Homogenisierung des gesellschaftlichen Verhaltens zur Vorbedingung hatte, sondern auch das Konstrukt eines homogenen Individuums, dem alle Menschen zu entsprechen hatten. In Marxscher Begrifflichkeit ausgedrückt handelte es sich dabei um ein „abstraktes Individuum“, das auf gleichmäßige Weise erfasst war, als gesellschaftlicher Durchschnitt, und zugleich einem radikalen Charakterverlust unterlag, da sich seine Vermögen nur in ihren am stärksten standardisierten Aspekten begreifen ließen. […] Wir stellen mit anderen Worten fest, dass der menschliche Körper, und nicht etwa die Dampfmaschine oder gar die Uhr, die erste vom Kapitalismus entwickelte Maschine war.

Wenn aber der Körper eine Maschine ist, dann stellt sich sofort ein Problem: Wie soll er zum Funktionieren gebracht werden? Von den Theorien der mechanizistischen Philosophie leiten sich zwei unterschiedliche Modelle der Körperregierung ab. Zum einen gibt es das kartesianische Modell, dass von der Annahme eines rein mechanischen Körpers ausgeht und die Möglichkeit postuliert, im Individuum Mechanismen der Selbstdisziplin, der Selbstführung und der Selbstregulierung zu entwickeln, die freiwillige Arbeitsverhältnisse und eine auf dem Einvernehmen der Regierten basierende Regierungsform erlauben. Zum anderen gibt es das Modell von Hobbes, das die Möglichkeit einer körperlosen Vernunft leugnet und die Befehlsfunktionen externalisiert, indem es sie der absoluten Autorität des Staates zuschreibt. […] Die kartesianische Doktrin verfolgt einen doppelten Zweck: Sie soll leugnen, dass das menschliche Verhalten von externen Faktoren beeinflusst werden kann (etwa von den Sternen oder himmlischen Intelligenzen), und sie soll die Seele von jeglicher Form körperlicher Konditionierung befreien, um sie in die Lage zu versetzen, eine unbeschränkte Souveränität über den Körper auszuüben.
[…]
In eine seelenlose Welt und eine Körper-Maschine versetzt, konnte der kartesianische Mensch […] nicht nur die Verantwortung für seine eigenen Handlungen übernehmen, sondern scheinbar auch zum Mittelpunkt sämtlicher Vermögen werden. Indem es von seinem Körper geschieden wurde, ging das rationale Selbst fraglos seiner Solidarität mit der körperlichen Realität und der Natur verlustig. Seine Einsamkeit sollte aber die eines Königs sein: Im kartesianischen Modell der Person gibt es keinen egalitären Dualismus des denkenden Kopfes und der Körper-Maschine, sondern nur ein Verhältnis von Herrschaft und Knechtschaft, besteht doch die Hauptaufgabe des Willens darin, den Körper und die natürliche Welt zu beherrschen. Im kartesianischen Modell der Vernunft zeigt sich uns also eben die Zentralisierung der Befehlsfunktionen, die sich im gleichen Zeitraum auch auf der Ebene des Staates vollzog: So, wie die Aufgabe des Staates darin bestand, den Gesellschaftskörper zu beherrschen, wurde der Geist in der neuen Persönlichkeit zum Souverän.
[…]
Durch die Einführung eines hierarchischen Verhältnisses von Geist und Körper lieferte Descartes die theoretischen Prämissen jener Arbeitsdisziplin, die der sich entwickelnde Kapitalismus benötigte. Denn die Überlegenheit des Geistes über den Körper beinhaltet, dass der Wille (jedenfalls prinzipiell) die Bedürfnisse, Reaktionen und Reflexe des Körpers kontrollieren kann. Er kann den Vitalfunktionen des Körpers Regelmäßigkeit und Ordnung verleihen und den Körper zwingen, unabhängig von seinen Begierden in Übereinstimmung mit externen Bestimmungen zu arbeiten.

Vor allem erlaubt die Überlegenheit des Willens die Verinnerlichung von Machtmechanismen. So besteht das Gegenstück zur Mechanisierung des Körpers in der Entwicklung der Vernunft zum Richter, Inquisitor, Leiter und Verwalter. Wir stoßen hier auf die Ursprünge der bürgerlichen Subjektivität als Selbstführung, Selbstbesitz, Gesetz und Verantwortlichkeit, mitsamt ihrer Korollarien des Gedächtnisses und der Identität. […] Das kartesianische Modell zeigt jedoch, dass die Macht nur insofern dezentral und durch den Gesellschaftskörper diffundieren kann, als sie in der Person neu zentriert wird, wodurch die Person zu einem Mikro-Staat wird. Mit anderen Worten: Die Macht verliert dadurch, dass sie diffundiert, nicht ihren Vektor – ihren Inhalt und ihre Ziele -, sondern sie profitiert bei der Durchsetzung dieser Ziele lediglich von der Zuarbeit des Selbst.
[…]
Die Entwicklung der Selbstführung (Selbstregierung, Selbstentwicklung) wird zum wesentlichen Erfordernis eines kapitalistischen sozio-ökonomischen Systems, in dem der Selbstbesitz als fundamentales gesellschaftliches Verhältnis gilt und die Disziplin nicht mehr nur auf äußerlichem Zwang beruht. Die gesellschaftliche Bedeutung der kartesianischen Philosophie liegt zum Teil darin, dass sie eine intellektuelle Rechtfertigung dieses Systems lieferte. Der von Descartes entwickelten Theorie der Selbstführung gelang es, die aktive Seite der Naturmagie zugleich zu besiegen und zu vereinnahmen. Die unvorhersehbare Macht des Magiers (die auf der subtilen Manipulation astraler Einflüsse und Korrespondenzen beruht) wird durch eine weitaus profitablere Macht ersetzt: eine Macht, für die niemand seine Seele verpfänden muss, und die einzig aus der Verwaltung und Beherrschung sowohl des eigenen Körpers als auch, daran anschließend, der Körper anderer Menschen resultiert.
[…]
Am deutlichsten geben sich die Gründe für den Triumph des Descartes zu erkennen, wenn wir seine Darstellung der Person mit der seines englischen Rivalen Thomas Hobbes vergleichen. Der biologische Monismus von Hobbes weist das dem kartesianischen Personenbegriff zugrundeliegende Postulat eines immateriellen Geistes oder einer immateriellen Seele zurück. Damit wird auch die kartesianische Grundannahme zurückgewiesen, der menschliche Wille könne sich vom Determinismus des Körpers und der Instinkte befreien. Nach Hobbes ist das menschliche Verhalten ein Konglomerat von Reflexhandlungen, die präzisen Naturgesetzen folgen und das Individuum dazu antreiben, fortwährend nach Macht und Herrschaft über andere zu streben (Hobbes 1966: 39ff). Daher der Krieg aller gegen alle (ein hypothetischer Naturzustand) und die Notwendigkeit einer absoluten Herrschaft, die durch Furcht und Strafe das Überleben des Individuums in der Gesellschaft garantiert.
[…]
Der Konflikt zwischen dem kartesianischen „Theismus“ und dem „Materialismus“ von Hobbes sollte im Laufe der Zeit durch deren wechselseitige Assimilierung gelöst werden, in dem Sinne, dass (wie immer in der Geschichte des Kapitalismus) die Dezentralisierung der Kommandomechanismen durch ihre Verlagerung ins Individuum schlussendlich nur in dem Ausmaß erreicht wurde, in dem es gleichzeitig auch zu einer Zentralisierung der Staatsmacht kam. […] Die Demokratisierung des Kommandos ruhte auf den Schultern eines Staates, der, wie Newtons Gott, stets bereit war, jene Seelen wieder zur Ordnung zu rufen, die auf dem Weg der Selbstbestimmung zu weit gingen. Joseph Glanvil, ein kartesianisches Mitglied der Royal Society, benannte hellsichtig, worauf es ankam: In einer Polemik gegen Hobbes sagte er, die entscheidende Frage sei die Kontrolle des Geistes über den Körper. Das beinhaltete jedoch nicht nur die von der herrschenden Klasse (dem Geist par excellence) über den Proletariats-Körper ausgeübte Kontrolle, sondern auch die ebenso wichtige Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstkontrolle innerhalb der Person.

Die Mechanisierung des Körpers ging, wie Foucault gezeigt hat, nicht nur mit der Unterdrückung von Wünschen, Emotionen und auszumerzenden Verhaltensformen einher. Sie beinhaltete auch die Entwicklung neuer Vermögen innerhalb des Individuums, die sich zum Körper als „Anderes“ verhalten und die Agenten seiner Transformation werden sollten. Das Ergebnis dieser Entfremdung vom Körper bestand mit anderen Worten in der Entwicklung einer individuellen „Identität“, die gerade als ein „Anderes“ des Körpers aufgefasst wurde, das in einem permanent antagonistischen Verhältnis zu ihm steht.

Wir haben es bei der Herausbildung dieses Alter Ego und dem Instaurieren eines historischen Konflikts zwischen Geist und Körper mit der Geburt des Individuums in der kapitalistischen Gesellschaft zu tun. Es sollte zu einem typischen Merkmal des von der kapitalistischen Arbeitsdisziplin geprägten Individuums werden, dass es seinem Körper als einer fremden Realität gegenübersteht, die es zu beurteilen, zu entwickeln und in Zaum zu halten gilt, um die von ihr gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Die Entwicklung der Selbstführung als Selbstdisziplin blieb für die „Unterklassen“ wie gesagt lange Zeit ein bloßer Gegenstand der Spekulation. Wie wenig Selbstdisziplin von den „gemeinen Leuten“ erwartet wurde, lässt sich an der Tatsache ersehen, dass es in England bis ins 18.Jahrhundert 160 Verbrechen gab, die mit dem Tod bestraft wurden (Linebaugh 1992). Jedes Jahr wurden tausende von „gemeinen Leuten“ in die Kolonien verschickt oder zum Tod durch den Strick verurteilt. Hinzu kam, dass die Bevölkerung, wenn sie selbst Apelle an die Vernunft formulierte, dies nur tat, um antiautoritären Forderungen Ausdruck zu verleihen. Denn auf der populären Ebene bedeutete Selbstbeherrschung weniger die Verinnerlichung sozialer Herrschaft als vielmehr die Zurückweisung der etablierten Autorität.

Tatsächlich blieb die Selbstführung das gesamte 17. Jahrhundert hindurch ein Vorrecht des Bürgertums. Easlea weist darauf hin, dass sich die Philosophen, wenn sie vom „Menschen“ als rationales Wesen sprachen, ausschließlich auf eine kleine Elite weißer erwachsener Männer aus der Oberschicht bezogen. „Die große Masse der Menschen“, schrieb Henry Power, ein englischer Kartesianer, „gleicht eher den Automaten des Descartes, verfügen sie doch über keinerlei Vernunft, und sie können nur im metaphorischen Sinne als Menschen bezeichnet werden“ (Easlea 1980: 140). Die „Besseren“ waren sich darüber einig, dass es sich beim Proletariat um eine andere „Rasse“ handelte als ihre eigene. […]

Der Körper verlor dabei nicht nur alle naturalistischen Konnotationen, sondern es bildete sich auch eine „Körperfunktion“ heraus, das heißt der Körperbegriff wurde rein relational. Er bezog sich nicht mehr auf eine eigenständige Realität, sondern vielmehr auf etwas, dass der Herrschaft der Vernunft im Wege steht. Das bedeutete, dass nicht nur das Proletariat zu einem „Körper“ wurde, sondern der Körper wurde auch „das Proletariat“. Das galt insbesondere für den schwachen, irrationalen weiblichen Körper („Schwachheit, dein Nam‘ ist Weib!“, wie Hamlet sagen sollte) sowie für den „wilden“ afrikanischen. Einzig über ihre begrenzende Funktion bestimmt, also über ihren Charakter als „Anderes“ der Vernunft, wurden sie als Agenten des inneren Umsturzes behandelt.

Der Kampf gegen dieses „große Tier“ richtete sich jedoch nicht ausschließlich gegen die „niedere Sorte von Menschen“. Er wurde auch von den herrschenden Klassen verinnerlicht: als Kampf, den sie gegen ihren eigenen „natürlichen Zustand“ führten. […] Auch diejenigen, die keine Anhänger von Descartes waren, betrachteten den Körper als Tier, das es beständig im Zaum zu halten galt. Seine Instinkte wurden mit „Untergebenen“ verglichen, die es zu „regieren“ galt, und die Sinne galten als Gefängnis der vernunftbegabten Seele. […] Die Bestimmung eines neuen Verhältnisses zum Körper verblieb jedoch nicht auf rein ideologischer Ebene. Im Alltag zeigten zahlreiche neue Praktiken die weitreichende Veränderung auf, die sich in diesem Bereich ereignete. Dazu gehörten die Verwendung von Tischbesteck, die Entwicklung eines durch Nacktheit ausgelösten Schamgefühls und die „Manieren“, die zu regeln versuchten, wie man lachte, ging, nieste, wie man sich am Tisch verhielt und wann man singen, scherzen, spielen durfte (Elias 1997: Bd 1 132 ff.). Das Individuum sagte sich zunehmend vom Körper los, und der Körper wurde zum Gegenstand beständiger Überwachung, als handle es sich bei ihm um einen Feind. […]

In diesem zwanghaften Versuch, selbst noch die intimsten Winkel des Körpers zu erobern, zeigt sich uns ein Widerschein der Leidenschaft, mit der das Bürgertum in den gleichen Jahren jenes fremde, gefährliche, unproduktive Wesen zu erobern – wir könnten auch sagen: zu „kolonisieren“ – versuchte, als das ihm das Proletariat erschien. […] Das Proletariat war […] die Verkörperung jener „üblen Säfte“, die sich im Gesellschaftskörper verbargen, angefangen mit den widerlichen Ungeheuern des Müßiggangs und der Trinksucht. Sein Leben war, in den Augen seiner Herrn, reine Trägheit, doch war es zugleich auch unkontrollierte Leidenschaft und ungezügelte Fantasie, stets bereit, sich in aufrührerischer Unruhe zu entladen. Vor allem war es Disziplinlosigkeit, Mangel an Produktivität, Zügellosigkeit, Begierde nach sofortiger körperlicher Befriedigung; seine Utopie war nicht ein arbeitsames Leben, sondern das Schlaraffenland (Burke 1978; Graus 1987), wo die Häuser aus Zucker und die Flüsse aus Milch waren, und wo man nicht nur ohne Mühe das bekam, was man wünschte, sondern fürs Essen und Trinken auch noch bezahlt wurde […].
Es muss als aussichtsloses Unterfangen erschienen sein, dieses träge Wesen, das sich das Leben als langen Karneval vorstelle, in einen unermüdlichen Arbeiter zu verwandeln. Das bedeutete nichts geringeres, als „die Welt auf den Kopf zu stellen“, allerdings auf durch und durch kapitalistische Weise. Die Unempfänglichkeit für Befehle sollte zu einem Mangel an Begierde und selbständigem Willen, die „vis erotica“ zur „vis lavorativa“ werden, und Bedürfnisse sollten nur als Mangel, Abstinenz und ewige Bedürftigkeit erfahrbar sein.

Daher dieser Kampf gegen den Körper, der die erste Phase der kapitalistischen Entwicklung auszeichnet und in verschiedenen Formen bis auf unsere Tage angehalten hat. Daher die Mechanisierung des Körpers, die das Projekt der neuen Naturphilosophie war und im Mittelpunkt der ersten Experimente in Sachen Staatsorganisation stand. Wenn wir unser Augenmerk von den Hexenverfolgungen auf die Spekulationen der mechanizistischen Philosophie […] richten, dann erkennen wir den roten Faden, der die scheinbar unzusammenhängenden Entwicklungspfade der Sozialgesetzgebung, der religiösen Reform und der wissenschaftlichen Rationalisierung des Universums miteinander verbindet. Es ging um den Versuch, die menschliche Natur zu rationalisieren. Ihre Vermögen mussten umgeleitet und der Entwicklung und Herausbildung der Arbeitskraft untergeordnet werden.

Wie wir gesehen haben, wurde der Körper im Zuge dieses Prozesses zunehmend politisiert. Er ging seiner Natürlichkeit verlustig und wurde als das „Andere“ bestimmt, als die Außengrenze der gesellschaftlichen Disziplin. So markiert die Geburt des Körpers im 17. Jahrhundert zugleich auch sein Ende, denn der Körperbegriff bezog sich nicht mehr auf eine spezifische organische Realität, sondern wurde zu einem politischen Signifikanten, der auf Klassenverhältnisse und auf die unsteten, stets neu gezogenen Grenzlinien verwies, die diese Verhältnisse in der Kartographie menschlicher Ausbeutung hervorbrachten.“

  1. September 4, 2013 um 10:58 am

    Man könnte das Thema des Körpers noch vertiefen, aber eine kleine ‚Weiterdenkung‘ des Artikels sei erlaubt:

    http://www.gold-dna.de/updatejan13.html#up349

    Gruß Guido

  2. federleichtes
    September 4, 2013 um 12:10 pm

    Offen gesagt, ich fragte mich, ob man nicht kürzer und evtl. gar trefflicher schwafeln könne.

    Wenn ich Geschichte nicht ganz falsch verstand, kam die Verteufelung des Körpers durch christlichen Geist in Mensch und gesellschaftlich sich ausprägendes Verhalten.
    Ist das richtig verstanden?

    Nun fragen wir uns mal, was am Körper so „teuflisch“ sein könnte, also ob an der „Furcht der Alten“ etwas dran war
    .
    Wenn wir davon ausgehen, dass in im Körper (Zelle) feindselige, teuflische Informationen gespeichert sind, und über das körperlich Triebhafte sich teuflisch-reaktive Informationen (automatisch!) in Handeln umsetzen, brauchten wir nur noch fragen, warum die „christlichen“ Ideologen mit ihrer Verteufelei gerade das, was sie zu verhindern suchten beförderten.
    Eben deswegen – um das Teuflisch-Feindselige-Zerstörerische-Destruktive überhaupt ins Bewusstsein und damit in die Erscheinung zu bringen – und damit dem analytischen Zugriff auszusetzen?

    Ich hoffe seit einiger Zeit, mich aufs „Altenteil“ zurückziehen zu können. Der berühmte Satz mit X.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 4, 2013 um 12:25 pm

      Sicher könnte man es kürzer fassen, aber nicht viele, um nicht zu sagen nur wenige, haben sich überhaupt mit solchen Themen befasst und sie schon gar nicht in das Gesamtbild eingefügt. Von daher ist der Text lesenswert als Einleitung eines problematischen Geschehens, welches über möglichst viele verschiedene Wege eine Lösung herausbilden wird.

      Gruß Guido

      • federleichtes
        September 4, 2013 um 12:40 pm

        Heute nacht gegen 1 Uhr rief meine (betrunkene) nachbarin an und frate, ob ich etwas vom Telefon verstünde. Ob sie nicht mal eben die Bedienungsanleitung rüber reichen könne und ich nicht mal eben ihr Telefon reparieren könne.

        Das ist die Realität. Ich könnte Dir weitere solcherart Realitäten schildern. Von der Idee, eine „Masse“ per Einsicht in die Vernunft begleiten zu können, verabschiedete ich mich bereits vor vielen Jahren – und an einer besseren Einsicht mangelt es mir – bisher.

        Gruß
        Wolfgang

  3. Gerd Zimmermann
    September 4, 2013 um 3:14 pm

    Wolfgang, Du Armer

    ich war heute am Meer, oder Ozean, egal.

    Ich habe den ganzen Tag dareueber nachgedacht wie schoen das Licht ist. Weil das Licht sich das Auge schuf, um gesehen zu werden. Goethe ,oder so aehnlich. Und das GANZE Bewusstsein, entschuldigt Ihr Penner, schuf sich den Menschen, um sich im Menschen zu erkennen. Das Einzelbewusstsein heisst EGO, Gerd oder Wilhelm. Es gibt Nichts. Nichts getrenntes Ihr Penner, Ich muss Euch jetzt mal in die Eier latschen sonst werdet Ihr nie munter.

    Guido schreibt von einer neuen Sonne, weil Ihm total langweilig ist nicht wahr Martin, oder macht es Sinn.

    Wolfgang, Du bist pfiffig und ich habe einen Kinderbonus oder weiss ich vielleicht wenn die Uhr 13 Schlaegt und das Universum kolabiert und ein neuer Zyklus beginnt.
    ch tue
    Intuitiv liebt Ihr Guido. Erkannt , habt Ihr Ihn erkannt. Habt Ihr den Mut Euch selbst in das Gesicht zu Sehen. Wir haben kein Gesicht.

    Es gibt keinen Papst, keine Kirche kein Universum. Nur Bewusstsein. Ich tue Euch weh. Ich weiss das. Ich muss das jetzt tun. Es ist der Weg zurueck. Nach Hause. Ich will nach Hause.

    Wolfgang traeume weiter, in der Bildersprache.

    Ausser Bewusstsein existiert nichts. Nichts absolut NICHTS. Ich habe Dir das Geheimnis des Lichts gesagt, Nimmst Du mich ueberhaupt wahr , Martin oder denkst Du nur Du denkst.

  4. Gerd Zimmermann
    September 4, 2013 um 3:28 pm

    Martina kann das, was ich denke, so schoen in Worte fassen .

    Martina, sage Ihnen wir haben keine Haende, deshalb werden wir immer Haende haben.

  5. September 4, 2013 um 9:00 pm

    Von der Sklaverei zur Zinswirtschaft

    War es früher erforderlich, Sklaven, das heißt persönlich unfreie Menschen, zu halten, um sie auszubeuten, so bringt die Zinswirtschaft das Kunststück fertig, den Menschen sämtliche persönlichen und politischen Freiheiten zu gewähren und sie trotzdem auszubeuten. Obgleich Zinsnehmer und Zinszahler (angeblich) rechtlich einander gleichgestellt und ebenbürtig sind, vermag der eine sich die Früchte der Arbeit des anderen anzueignen. Diese legalisierte Ausbeutung beruht, wie gesagt, auf dem Vorhandensein von Monopolen. An die Stelle des Sklavenhalters ist im modernen Rechtsstaat der Zinsbezieher, an die Stelle des Sklaven der Zinszahler getreten. Die Ausbeutung erfolgt nicht mehr unmittelbar durch die Aneignung der Arbeit des Sklaven, sondern mittelbar durch das Monopol. Es ist begreiflich, dass die Sklaverei für die Ausbeuter uninteressant wurde, seitdem man die wirtschaftliche Unfreiheit der Auszubeutenden – diese einzige Voraussetzung einer jeden Ausbeutung – anstatt durch persönliche Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/02/marktgerechtigkeit.html

  6. September 4, 2013 um 10:02 pm

    Höre ,Menschenfischer Herr Wehmeier,
    was willst DU uns sagen?
    lichte Grüße Ralf von den Welfen

  7. Gerd Zimmermann
    September 5, 2013 um 5:33 am

    Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte.

    So mein Lieber und nun denke bitte mal darueber nach. Du (Wir) machen so etwas. Hast Du einmal darueber nachgedacht das Du (Ich) Bewusstsein bist. Jeden Tag geht fuer Dich die Sonne auf. Woher kommt denn die Sonne, der Mond und die Erde wenn nicht vom Bewusstsein.

    Vom lieben Gott, der kein Gott sein kann, weil Gott keine Materie erfunden hatt.

    Einzig der Geist oder Bewusstsein ist, das Universum wird gedacht und gefuehlt. Bin ich wirklich alllein mit meinem Wissen. Ihr macht immer so auf Pyramiden und Kapitalismus.

    Es hat keine Weltkriege gegeben. es sei denn im Geist. Das Universum ist Geist. ALLES wird gedacht und gefuehlt.

    Einzig Martina kann mir folgen und die Welt so verstehen wie sie ist.

    Alle Formen sind gedachte Formen. Ich habe Euch Walter Russell so ans Herz gelegt. Ihr macht immer noch auf Dorfgeister. Warum geht Ihr nicht einen Schritt weiter.

    Das Geheimnis des Lichts. Licht bewegt sich nicht. Deshalb endet die Reise wo sie begann.
    Und das ist gut so. Ich tue Euch damit weh. Der Doktortitel ist virtuell. Es ist so.

    Ich bin der Zeit voraus, Zeit gibt es nicht, nur zurueck in die Vergangenheit. Warum seid Ihr Euerem Ego so angetan. Dein Ego ist eine Illusion. Einzig das Gesamtbewusstsein existiert.

    Es ist das Leben, das Universum und der ganze Rest, Wolfgang postet jetzt ein Bild.

    Euer Kindskopf und Querdenker

    Gerd

    • September 5, 2013 um 8:24 am

      Lieber Gerd,

      durch stängide Wiederholungen Deiner Aussagen werden wir den Schritt zu Deinen Erkenntnissen auch nicht schneller erlangen. Daher werden manche Umwege gehen müssen, z.B. über Dorfgeist-Projekte 🙂

      Falls Du Deine Meinung Deiner Wirklichkeit entspricht, dann werden wir uns ja bald ALLE nahe emfpinden. So lange werden wir uns einzeln Fühlenden wohl ein wenig weiter lernen und strampeln müssen …

      VG Martin

      • federleichtes
        September 5, 2013 um 1:22 pm

        Gerd „denkt“ im amerikanischen Erfolgsmodell: vom Tellerwäscher zum Millionär. Das nicht funktioniert. Andere denken ähnliche Modelle, die auch nicht funktionieren. Das einzige, was nach meiner Kenntnis wirklich funktioniert verlangt uns das Leben immer wieder ab. Offensichtlich von jedem Menschen etwas anderes, aber im Grunde doch dasselbe: Zu leben. Mit Lügnern, Spinnern, Heiligen und Huren. Mögen all die vielen Rollen auch als zufällig entstanden und beliebig geformt sein – sie sind es nicht, ebenso wenig, wie ihr Zusammenwirken.

        Was Du als „Nähe“ beschreibst, IST. Und zwar unabhängig von den Rollen, in denen sie sich verkörpert. Ob Du das
        „Falls Du Deine Meinung Deiner Wirklichkeit entspricht, …“
        schreibst oder ‚Wirklichkeit hat keine Meinung, deswegen spricht sie in realen Bildern“, ist doch sehr wurscht. Jedenfalls im Zeichen einer Zeit, die Annäherung betreibt. Ob zwischen unzähligen Tellerwäschern und einem Millionär ist auch wurscht.

        Als ehrenamtlich tätiger Penner hatte ich gestern die außerordentliche Begegnung. wir sind seit einiger Zeit ganz „heiß“ auf Nachtgreifer, Eulen, Uhu und Kauz. Und zwar im Rahmen eines Phänomens (Susanne nennt das so): Was ich mir wünsche, kommt. Erst kam der Steinkauz, dann der Hinweis auf den Nistplatz der Schleiereule, und dann gestern der Höhepunkt dieses Wünschens, ein Naturfotograf, der sein Tablet aus dem Rucksack kramt und uns Bilder von Nachtgreifern zeigt, die uns vom Hocker hauen.

        Die Geschichte dieser Begegnung ist etwas länger, vielleicht erzähle ich sie mal im Rahmen einer Galerie, geschrieben wurde sie, weil ich noch mal zu den beiden Fotografen zurückkehrte, um ihnen zu sagen, dass hier ein Eisvogel wohnt. Das war DIE Nähe, die im Wohlwollen wohnt.

        Falls es einen „Gott“ geben sollte, und er hier im dreidimensionalen Raum materiell selber nicht in Erscheinung treten kann, so doch sein Wille, sein Wohl-Wille, unser Wohl-Wollen.
        Das hat weniger mit Religion und nichts mit Glauben zu tun. DAS Wohlwollen ist da, und Einiges (auch ein nettes Teekesselchen) bewegt sich darauf zu, und Anderes entfernt sich davon.

        So, Schluß mit dem Gefasel.
        Gruß in die RUNDE.
        Wolfgang

  8. September 5, 2013 um 6:49 am

    Lieber Gerd,
    ICH bin nicht DU, WIR sind nicht SIE,
    aber ALLes ist eins usw in eternum
    gruß Ralf

  9. September 5, 2013 um 6:57 am

    Und hier noch einmal 4 min.es Lohnt sich

  10. Gerd Zimmermann
    September 5, 2013 um 7:06 am

    Und wenn ich schon einmal beim reinen Wein bin, lieber Wolfgang , lieber Martin, es gibt keine Zwei. Es gibt nur den EINEN. Ich bin ein Kind. Ich bin sein Sohn. Du auch. Du bist Licht. Licht ist denken und fuehlen. deshalb bist Du.

    Du bist Licht. Das Licht Gottes oder eben Bewusstsein. Egal ob Du ueber Kapitalismus oder Geisterdoerfer schreibst. Es aendert nichts. Du bist Licht. Alles was ist, ist im Geist.

    Du lachst mich aus, ohne nachzudenken, denke mal. alle Sinne (fuenf) sind elektromagnetisch. Was ist das und wie funktioniert das. Jetzt hoerst Du auf zu lachen.

    Wenn Du denken kannst.

  11. Gerd Zimmermann
    September 5, 2013 um 4:51 pm

    So Ihr Lieben, ich habe alles gelesen.

    Und ich danke Euch. Ich mag die Ehrlichkeit. Wir kennen uns schon ein wenig und ich mag Andersdenker, man darf sogar das Wort mit A benutzen wenn man anschliessend einen anstaendigen Doppelten oder war das Mops, Gross muss er sein und pangalaktisch das Gegenstueck zu einen bewaffneten Raubueberfall mindestens.

    Und so sass ich da am Ozean und dachte ueber Dorfgeister nach, Elfen und Feen und Ihr werdet es nicht glauben, in meiner Fantasie leben Sie ALLE.

    Ich bin kein Spinner, Tagpenner schon eher, weil DIE denken sich was. Sie denken lass die Dummen machen.

    Ich habe einmal ein Haus gebaut und es 3 mal an die Bank zurueckbezahlt. Weil Geiz geil ist.

    Es existiert weder ein Haus noch eine Bank. Weil das Universum viel zu gross fuer eine Bank ist. Die Deutsche schon gar nicht, die loest sich im Universum sprich im Vakuum sofort auf.

    Wie sich ALLES aufloest wenn sich Materie aufloest im Geiste und genau das passiert gerde.

    Martina, Du loest Dich nicht auf.

    Viele loesen sich nicht auf.

    schaut
    Alles ist Liebe, warum wohl.

    Weil Licht Waerme oder Liebe ist.

    Es ist so einfach.

    Ihr schaut mich so doof an.

    Licht ist Liebe und Licht bewegt sich nicht.

    Ihr wollt es nicht denken. Guido denkt fuer Euch.

    Lest doch bitte einmal Guido,

    Ein einziges mal von hinten bis vorn.

    Licht, Licht ist ALLES was ist.

    Schauberger Ihr Schlauberger, das Geheimnis der kalten Sonne. Die kalte Fussion.

    Was ist kalte Fussion, Martin, Du weissst es so wie ich.

    Atommodelle,Wolfgang, nett.

    Und was ist Geist. Der alles erzeugt mich und dich Inklusklusive.

    Tesla, Nicola Tesla ist mit dem freien Energie Motor gefahren, Martin moechtest Du das auch.

    Moechtest Du Flugscheiben fliegen wie Schauberger ich zeige Dir das

  12. September 6, 2013 um 4:18 pm

    Ist es nicht der Mensch, der Gut und Boese erschaffen hat? Die Erde oder das Universum (Natur) unterscheidet nicht. Der Mensch unterscheidet. Nun sind viele alte Glaubenssaetze falsch, egal ob in der Religion oder wo anders.
    Das Weltbild broeckelt. Der Mensch entfernt sich von der Natur und somit auch von seiner Natuerlichkeit des Menschseins. Zudem koennen wir nicht alles wissen und das muss man auch gar nicht. Das Auge ist so ausgerichtet, das es nur bestimmte sachen sieht. Und der Rest also der groesste Teil ist fuer das Auge gar nicht sichtbar.
    Man verwendet das Wissen das man heute schon hat, nicht wirklich zb freie Energie.
    Wir funktionieren doch teilweise wie Maschienen, total rational. Obwohl ich das nicht fuer schlecht heissen moechte und es auch dazu gehoert. Aber es herrscht kein Gleichgewicht mehr. Wir wurden ja schon seit Jahrhunderten umerzogen, vom Ursprung des Menschseins. Wir wissen es gar nicht mehr wirklich, jetzt heisst es fuer die Zukunft wieder den richtigen Platz des Menschseins einzunehmen. denn so wie wir jetzt stehen, geht es in die falsche Richtung und das Potenzial Mensch wird nicht so ausgeschoepft wie es sein koennte .
    Gruss creativpoet

    • September 6, 2013 um 4:53 pm

      Nun, die Rolle des Menschen wird maximal ausgeschöpft und es geht genau in die notwendige Richtung, Stichwort LEGOLUTION (https://faszinationmensch.com/2013/08/05/legolution-die-rolle-des-menschen-im-wirken-der-realitat/).
      Was Du, lieber Poet beschreibst, geht zwar in die ‚richtige Richtung‘ nur verwechseltst Du ‚falsch‘ mit ’notwendig‘. Was in Zukunft folgen wird ist nicht die Rückkehr zum Menschsein von Einst, sondern die Annäherung an das Leben als Eins. Richtig oder falsch ist irrelevant, denn alles was geschehen ist und geschieht ist Ausdruck der Dynamik, die dem GANZEN zugrundeliegt.

      Gruß Guido

      • federleichtes
        September 6, 2013 um 6:45 pm

        Ich möchte den poetischen Balll mal hier

        „… und das Potenzial Mensch wird nicht so ausgeschoepft wie es sein koennte “

        auffangen.
        Verhält es sich nicht gerade umgekehrt, dass das „menschliche“ Potenzial immer am Limit ist?
        Nun muss man dazu erklären, dass das Wesen des Menschen zwar edel, seine Informationslage aber feindselig und ihm SELBER entsprechend wenig hilfreich sein kann.
        Und man muss zum „Limit“ verstehen, dass die feindseligen Informationen SOFORT erscheinen, wenn es die Stabiltät des Systems Mensch erlaubt. Ich nannte das Prinzip mal „Ticktack“.

        Im gesellschaftlichen Rahmen gibt es aber auch ein Ticktack, das zwischen Chaos und Ordnung. Denken wir an die vielen segensreichen Erfindungen, die abgefischt wurden und in Panzerschränken verschwanden, sehen wir, welche Mühe das Chaos aufwenden muss, um sich gegen die Ordnungsmacht behaupten zu können.

        Mensch hat zunehmend Probleme, mit den Erscheinungen des Chaos fertig zu werden, klar, aber – er WIRD damit fertig.
        „Der Himmel brennt, die Engel fliehen“,

        Michel Germania geht brav zur Arbeit und die Kinder brav in die Schule, irgendwie so. Jedenfalls glauben nicht alle, das es falsch läuft, und vielleicht braucht es dieses Falsch-Denken, damit Andere denken, es läuft richtig. Und denke ich an das parasitäre Gewürm zwischen Baum und Borke, geht’s mir richtig gut.

        Aber wir sind uns in der Frage wohl ziemlich einig, oder?

        Gruß
        Wolfgang

        • September 7, 2013 um 12:19 am

          “Michel Germania“ 🙂 🙂 🙂

          Ja, der Wahnsinn kommt als Normalität daher … wobei nicht nur das menschliche Potenzial immer am Limit ist, sondern auch das Bewusstsein allen Lebens, ist die Realität doch immer das Abbild des aktuellen Limits der Möglichkeiten im Rahmen des Notwendigen. Dynamik ist das Wirken zwischen dem Grenzen-ziehen und der Grenzenlosigkeit.

          Gruß Guido

    • September 6, 2013 um 10:29 pm

      Deine Worte mag ich direkt so unterstreichen. Danke für Deinen Beitrag creativpoet, und LG Martin

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: