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Dorfgeist: Mehrgenerationenwohnen

Ich habe heute wieder mit Udo Weinig am Dorfgeist, einer Plattform zur Förderung eines alternartiven Gesellschaftsmodells gearbeitet. Er hat übers Wochenende eine kleine Design-Auffrischung erhalten und wirkt nun klarer. Wir haben zuerst einen kleinen Feinschliff bei den „Finanzen“ gemacht und sind dabei auch einer Eurer Anregungen gefolgt: den „Partner“ Sicherheit haben wir mit Vermögen getauscht. Liegt doch hier ein Teekesselchen in diesem Wort verborgen 😉

Etwas mehr Zeit haben wir uns dann für das Thema Mehrgenerationenwohnen genommen. Wir mussten feststellen, dass es eine große Herausforderung ist, Worte zu finden, die eben nicht auf dem alten Denken fußen und dennoch Menschen des alten Denkens für das Neue zu begeistern. Ob es uns gelungen ist? Wir würden uns über weitere Rückmeldungen von Euch freuen:

Mehrgenerationenwohnen
Ein Kind zu erziehen benötigt ein ganzes Dorf

Foto: © Sieben Linden

Foto: © Sieben Linden

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
Ich will ihm eine Hilfe schaffen, die ihm entspricht.“

1. Mose 2,18

Gemeinschaft ist die Basis des Mehr-Generationen-Wohn-Projektes, das der ehemaligen Großfamilie nachempfunden ist.

Alt und Jung geben sich Hilfe und Sinn, je nach ihrem Vermögen.

Das Wissen wird an die nächste Generation nahtlos weitergegeben und die Kinder halten die Älteren jung, denn Aufgaben fordern.
Wer rastet der rostet! (Die agilen Alten)

Viele Menschen, die in den sogenannten Ruhestand geschickt werden, wollen weiter aktiv bleiben. Sie wollen gebraucht werden und ihre Erfahrung weitergeben.

  • Was wäre, wenn die Kinder der Gemeinschaft in ihrem Wissensdurst von Allen unterstützt würden?
  • Was wäre, wenn Alle die Hilfe aus der Gemeinschaft erhielten, die sie brauchen?
  • Was wäre, wenn jeder sinnvolle Tätigkeit in der Gemeinschaft findet?
  • Was wäre, wenn jeder Lebensabschnitt das Potenzial hat, die eigene Lebensaufgabe im Zusammenspiel mit den anderen Dorfbewohnern zu entdecken?

In der achtsamen Gemeinschaft wächst Vertrauen und aus dem Vertrauen wächst schließlich Mut für Gelassenheit bei Veränderungen.


„Menschen dürfen nie aufhören sich zu bewegen. Jedoch die Bewegung darf sich verändern.“

Udo Weinig und Martin Bartonitz
  1. August 25, 2013 um 8:24 pm

    Hallo Martin, ich werde einen Weg finden mich einzubringen.

    Geschichten sind Fantasien, die das eigene Leben mit formen.

    • August 25, 2013 um 10:54 pm

      Was hälst Du von einer Kolummne auf Dorfgeist 🙂

      • August 25, 2013 um 11:50 pm

        Wenn das richtig vorbereitet ist und in regelmäßigen Abständen Ok ist, warum nicht. Dass sollte dann mir mehreren genau besprochen werden.
        Meine Gedanken sollen Impulse sein – ein Gefühl für: das Leben kann sich auch positiv entwickeln und so vielen MEHR bieten.

  2. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 2:38 pm

    Ihr denkt Ihr SEID

    was seid Ihr ohne IHN

    Wolfgang, Martin, Quanten hin und her

    Alles ist EINS

    Es gibt nur den EINEN

    Walter Russell, der Mann der Zugang zum Universum hatte

    wer lacht mich hier noch einmal oeffenlich
    aus mit Kinderbonus

    und so

    • August 25, 2013 um 9:22 pm

      Hallo Gerd, Du hast uns ja hier gefehlt.
      Urlaub machen, man einfach so ohne uns zu fragen, wo bitte gibts denn sowas 😉 ? Kinderbonus Herr Zimmermann ist das größte Kompliment das ein Mensch unseres Jahrgangs überhaupt bekommen kann. Denn das heißt ja Offenheit und eine Denkweise jenseits eingefahrener Konventionen, das beinhaltet komplettes Leben, einschließlich dem weißen Kaninchen. Also, mein Lieber, keine Beschwerden, wenn ich bitten darf.
      Schönen weiteren Urlaub “ Im Restaurant am Ende von was weiß ich“ wünsch ich dir
      Martina

  3. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 2:28 pm

    Lieber Udo

    bin gerade in, na ja egal, Augenkontakt und das aktzeptieren, so ist es, ist viel, sehr viel.

    Ich bin so, wie ich bin. Ich bin ich. Das ist ALLES. WAS ICH BIN. Ich mag mit IHM Gehen.

    ER oder ES erschafft die Welt, bitte zweimal lesen, ihr eingebildeten Affen.

  4. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 1:59 pm

    Wenn alles gut geht, dann steht in einem Jahr das Institut für Ökoligenz. Packen wir es an.

    Yessi Anyone, falls Du das hier liest: Deine Idee des Geschichtenerzählens passt hier richtig gut dazu. Melde Dich, falls Du da mit anpacken magst.

    Packen wir es an.

    Gefaellt mir

  5. August 21, 2013 um 7:40 am

    Klar mag ich mit anpacken. Irgendwann werde ich als reale Person da sein. Yessi Anyone ist mein Pseudonym und dass soll auch so bleiben.
    Im realen Leben habe ich eine kleine Selbstversorgung (die nicht wirklich reicht) und ein erstes kleines Netzwerk für mehr. Ich bin schon aktiv auf dem Weg. Als Yessi kann ich lauter und weiter denken, wie als Realperson. Im Betrieb würde es so laut nicht so gut kommen. Noch brauche ich den Lohn um zu Leben.

    Gedanklich bringe ich mich gerne ein.
    Alles was ich schreibe ist als Impuls gedacht und nicht in Stein gemeißelt.

    Je mehr denken und handeln – und erst geht es ums ausprobieren – desto optimaler wird die Umsetzung.
    Also bitte immer auf dem Laufenden halten und ich verlinken auf meiner Webseite gerne Webseiten des Handelns.
    ich sende euch allen einen Sonnenstrahl, der das Herz erwärmt
    Yessi

  6. August 20, 2013 um 11:18 pm

    Wir haben heute Amilanda Baltosée, den Autor von Jamilanda – die öko-ligente LebensArt als Unterstützer für den Dorfgeist gewinnen können.

    Wenn alles gut geht, dann steht in einem Jahr das Institut für Ökoligenz. Packen wir es an.

    Yessi Anyone, falls Du das hier liest: Deine Idee des Geschichtenerzählens passt hier richtig gut dazu. Melde Dich, falls Du da mit anpacken magst.

  7. August 20, 2013 um 10:21 am

    Fühlt sich gut an.
    Wie kann das in der Stadt bewerkstelligt werden?

    • August 20, 2013 um 2:05 pm

      Hallo Solveigh,

      erst mal danke für Deine Antwort und Dein Interesse an diesem Projekt.
      Ein „Stadtgeist“ basiert auf dem gleichen Modell. Es kann auch etwas „virtuell“ sein oder verteilt. Da braucht es eine gewisse Verbindlichkeit zueinander und zum Dorfgeist.

      Da braucht es einige Menschen, die sich zusammenfinden, um mit einer der 5 Säulen zu starten. Ob das ein Wohnprojekt ist, oder ein kleiner Start mit Selbstverorgung. Wo die Menschen wohnen und wo sie Gemüse anbauen stellt sich im Laufe des ersten Erfahrungsaustausches heraus. Wichtig ist, dass sie in der gleichen Geisteshaltung wirken wollen.
      1. Im besten Falle startet ein kleiner Workshop, in dem jeder seine Wünsche und Fähigkeiten auf den Tisch legt. Das informiert und verbindet!
      2. Wenn sichz.B. kein Platz findet, dann kommt der nächste Schritt. Nun wird im Umfeld nach Ressourcen gesucht. Da kann schon mal herauskommen, dass ein Bauernhof in der näheren Umgebung gefunden wird, auf dem sich regelmäßig oder unregelmäßig die Dorfgeister treffen, um gemeinsame Sache zu machen.
      3. Jetzt kann schon mal „getestet“ werden, wie sich so ein Dorfgeist anfühlt und das erste Gemüse wird angebaut. Denn „erden“ kann jau auch daher kommen, dass wir Menschen die Hände in die Erde stecken.
      4. Dann lässt sich sehen, was gut und weniger gut gelaufen ist und es anders machen oder akzeptieren. All das hat auch manchmal mit Probieren zu tun.

      Am Beispiel der Selbstversorgung wird es deutlich – einfach mal beginnen. So habe ich das nach längeren „Irrwegen“ dann auch getan und manches hat sich irgendwie „gefügt“. Ich habe mir einen Bauern gesucht und ihm meine Hilfe angeboten – anpacken. Das hat gut funktioniert und gute getan.

      Freue mich auf die Fragen und Antworten.

      Herzliche Grüße

      Udo

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