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Die fabelhafte Geschichte vom Dorfgeist aus der Retorte

Es trug sich zu, wann genau weiß niemand mehr genau, dass sich das Bewusstsein selbst verwirklichen wollte. Es zog umher, probierte aus, ganz Kind, gemeinsam umsorgt von Mutter Natur. Schließlich fand es einen Platz an dem es sich augenscheinlich länger leben ließ. So wurde das Bewusstsein sesshaft und machte fortan Dinge, die es nie zuvor für möglich gehalten hatte, wohl eher jedoch war das Unmögliche aber bisdahin unnötig gewesen, bis es, im Rahmen von Fortschritt, notwendig wurde. Vereinzelte Gruppen von Menschen verkörperten all diese Möglichkeiten der Unabhängigkeit, doch da in der Notwendigkeit eines wesentlichen Prozesses, der bis heute kaum verstanden wird, immer mehr möglich wurde, weil das Fortbestehen des Unverständnisses des geheimnisvollen Prozesses immer notwendiger wurde, wurden aus vereinzelten Gruppen Dörfer, Städte und gar Metropolen. Diese muten heutzutage derart modern an, weil das Unverständnis über das GANZE mittlerweile ziemlich weit fortgeschritten ist bzw. das Verständnis nahezu in Vergessenheit geraten ist. Da fragen sich die Menschen auch weiterhin nicht, zärtlich über die glatten Oberflächen ihrer bisherigen Errungenschaften streichend, ob es weiter Sinn machen würde, den gewohnten Weg weiter zu verfolgen, nein, entdecken sie für sich und ihresgleichen doch unzählige weitere Möglichkeiten, um ihr Verständnis von Harmonie, nicht aber von der HARMONIE des GANZEN, vielleicht doch noch so verwirklichen zu können, wie es ihre Vorfahren bereits versucht hattten, nachdem sie sesshaft geworden waren.

Manch einer baut(e) seinen Traum über den Köpfen anderer, andere fanden sich zusammen, wie damals, vor langer, langer Zeit, und überlegten sich ein Dorf wie einst, nur moderner. Wenige ließen auch das Moderne außen vor, viele waren mit dem zufrieden, wie es heute ist, doch manch einer gab keine Ruhe und wollte endlich etwas nie Dagewesenes, das wirklich harmonisch war.

Gesagt, getan …  Masdar City wurde geboren, allerdings … und man ahnt es schon, wohin dies führen würde … auf künstlichem Wege. Eine Menge Geld, wenn nicht noch mehr, ist dabei im Spiel und viel Ansehen steht auf selbigem. Diese Stadt der Städte wird beschrieben als einzigartige Perle, entworfen und gedacht, um höchste Lebensqualität mit niedrigstmöglichem ökologischen Fußabdruck zu bieten, dabei noch in jeglicher Hinsicht kommerziellen menschlichen Ansprüchen genügend. Nicht Disturbia, nicht Suburbia, nicht Utopia, sondern Schlarrafia, Elysion nicht unähnlich … aber Elysium immer ähnlicher werdend.

Doch kommt es wie es immer kommt, obwohl es kaum einer zu sehen vermag bzw. einzugestehen mag, wenn die Harmonie des Menschen mit der HARMONIE des GANZEN gleichgesetzt wird. Masdar City ist da keine Ausnahme, jedoch ein Symptom offenbarend, welches so allgegenwärtig ist in der modernen Realität, wie der Sand auf dem Traumschlösser, -burgen, oder -städte erbaut werden. Ein Symptom, welches zwar den Geist der HARMONIE in sich trägt und doch nur einen Hauch von Harmonie verbreiten kann, sei es in Form alternativer Lebensweisen, Dörfer, Städteplanungen, Geldsysteme, Partnerschaften, Stromversorgungen, … kurz: Flaschengeister wohnen eben nicht in Retorten.

Dieses Symptom nennt sich Vorausplanung. Es ist eine typisch menschliche Eigenschaft, die über den unmittelbaren Augenblick mitunter weit hinausgeht. Man könnte es gar Intelligent Design nennen, oder aber, aus Sicht des erschaffenden Menschens, als Kreationismus bezeichnen, geht es doch darum, etwas zu erschaffen, was von Natur aus überhaupt nicht gegeben ist bzw. im Voraus erdacht wurde und letztendlich realisiert wird.

Menschen planen unentwegt etwas im Voraus, in der Hoffnung dadurch etwas zu erreichen, was ihnen entweder abhanden gekommen ist, oder was ihnen, ihrer Meinung nach, fehlt, eben um dem menschlichen Verständnis von Harmonie näher zu kommen, meistens jedoch auf Kosten der HARMONIE … welche jedoch in der ausbalancierenden Währung der natürlichen Ordnung beglichen werden. Die ökotaugliche Wüstenstadt vom Reißbrett ist daher ein solches kostspieliges Symptom, genauso all die Projekte im Kleinen, doch keineswegs kleingeistig, die nach Alternativen, zu bereits Realisiertem, suchen … und mitunter auch finden, jedoch nur lokal.

Denn in Wirklichkeit geht das Leben als Ganzes die Realität ganz anders an, nämlich als Fortführung dessen, was bereits da ist, welches jedoch, in einen anderen Kontext gesetzt, plötzlich als etwas völlig Neues erscheint, scheinbar dem Zufall entsprungen, wenn es aus Sicht des Menschen betrachtet wird.
Auch wir Menschen setzen Vertrautes in einen, für das Vertraute, ungewohnten Kontext, nur sind wir uns dieses Prozesses in seiner Trag- und Reichweite nicht so ganz bewusst. Nassim Taleb bringt diesbezüglich in seinem Buch ANTIFRAGILITÄT folgende Beispiele, die allesamt als etwas Anderes gedacht waren, um schließlich, anders angewandt, weltweit zum Erfolg wurden, wenn auch nicht ganz unproblematisch … doch dafür sind wir Menschen ja, nicht nur, stadtbekannt:

1)  Räder an sich und Räder unter Koffern speziell
2)  Coca-Cola
3)  das Internet

Nun, dem Auge von Lebewesen und dem Flagellenmotor der Bakterien, um nur zwei natürliche Beispiele zu nennen, erging es nicht anders. Leben ist, so betrachtet, die bewusste Entfaltung von Potenzial, aufgrund von Möglichkeiten innerhalb einer allumfassenden Notwendigkeit … doch ist das nur die “halbe“ Geschichte. Diese “Hälfte“ verdeutlicht aber wofür der Mensch ins Spiel kam … um vorausplanend auf Sand zu bauen, was notwendigerweise möglich wurde, obwohl das, was er plant(e), nicht zu dem Ergebnis führt(e), wie es zuvor geplant war. Wofür wir wirklich vorausplanen ist für die andere “Hälfte“ der Geschichte, auch wenn aus dem Geplanten dann letztendlich etwas ganz Anderes werden wird, doch nur, weil es in der ersten “Hälfte“ nicht erfolgreich und dauerhaft zu dem werden konnte, wonach menschliche Harmonie in besagter erster “Hälfte“ verlangte.

Der Rahmen dieser “Hälfte“ ist nun nahezu ausgefüllt, wie die untere Hälfte einer Sanduhr kosmischen Ausmaßes. Viele Möglichkeiten liegen bereits unter Sand begraben, oderwurden auf Sand gebaut, manchmal ist Sand im Getriebe, und vieles streut uns Sand in die Augen … und hier und da liegt manches wegen einer Sandbank auf dem Trockenen. Aber so ist das in einem endlichen Universum, welches zugleich jener allumfassender Rahmen ist, in dem sich ALLES Mögliche, aufgrund einer Notwendigkeit, abzuspielen vermag. Im Zenit dieser Raumforderung wird die Sanduhr umgedreht werden, die Vorzeichen werden sich ändern. Die Notwendigkeit bleibt, doch mit den Vorzeichen ändern sich auch die Möglichkeiten, auf das zurückgreifend, was zuvor nicht realisierbar war, obwohl die Möglichkeiten als unendlich vorausgesetzt wurden. Oder anders ausgedrückt, mit den typischen Worten einer Fabel: Jenseits des Zenits wird all der Sand mit Wasser gemischt werden … und Kinder wissen, was alles aus dieser Mischung hervorgehen kann, doch werden wir Menschen, groß und klein, entdecken, was alles ans Licht der Sonne kommen wird, wenn immer mehr Sand mit Wasser gebunden wird … hält doch auch hier das Sonnenlicht, durch Anwesenheit von Wasser, die einzelnen Sandkörner gemäß ‚like-likes-like‘ zusammen …

Was in der zweiten “Hälfte“ dieser fabelhaften Geschichte geschehen bzw. überflüssig werden wird, ist indes eine ganz andere Geschichte, doch nur aufgrund der ersten “Hälfte“. Die reale Bildersprache erzählt sie unentwegt,  grammatisch  korrekt … ganz im Zeichen der HARMONIE …

phiklein

… zweier “Hälften“, die keine halben Sachen machen, sondern immer im Sinne eines GANZEN sind. Dem, der den Kopf nicht in den Sand steckt, offenbart sie sich auf Schritt und Tritt … überall dort, wo nicht vorausgeplant wird und dort, wo es eben doch geschieht.

Und die Moral von der Geschichte ?
Egal, welchen Wunsch wir Menschen der Harmonie wegen auch hegen, weder Flaschengeist, noch kunstvolle Lösungsversprechen aus der Retorte, vermögen der HARMONIE das Wasser zu reichen. Doch alles Große war auch einmal Klein … und wo heute nur Sand ist, war einst auch Grün.

There is harm in monotony … but a solution for everything in HARMONY.

Gruß Guido

http://www.gold-dna.de

http://www.gold-dna.de/phi.de

  1. August 18, 2013 um 1:09 pm

    Hoffen wir mal, dass die zweite Hälfte so verläuft, wie Du sie erahnst, Guido. Der Artikel gefällt mir, zumal nicht nur wegen des Zusammenhangs von Sand und Wasser sondern auch wegen des Literarischen 🙂

    Noch was zum Thema des Bauens mit Sand, denn auch wenn es Sand wie im Meer gibt, so bringt auch das Fördern von Sand im großen Stil wieder seine Probleme:

    Die Erde versinkt im Meer

    Der Abbau in Küstennähe führt dazu, dass die Stände nach und nach im Meer versinken. Gleichzeitig begünstigt eine Bebauung in Strandnähe das Verschwinden ungemein. Es ist ein Multiplikator der Erosion; die Bebauung in Strandnähe. Im ersten Moment vielleicht schwer vorzustellen, welche Folgen der Häuserbau in unmittelbarer Nähe des Standes mit sich bringt. Ist es aber eigentlich gar nicht.

  2. August 19, 2013 um 9:33 pm

    Betrachtet man die Themen, welche die Menschen aus der Reserve locken und zum diskutieren, ‚liken‘ und verlinken anregen, dann zeigt sich, wo das Potenzial im Mainstream liegt und wohin sich Alternativen zu bewegen versuchen. Mein Beispiel der Wüstenstadt vom Reißbrett zeigt in der offensichtlichen Abwesenheit besagten Potenzials, dass überwiegend Sand von einer Ecke des Sandkastens in eine andere geschaufelt wird, Sandkuchen gebacken und wieder zerstört werden, und andere Dinge allgegenwärtig geschehen, die mit Sand möglich sind. Sprich, Lösungen werden in Diskussionen nicht endgültig und zufriedenstellend gefunden, sondern Diskussionen, genau wie Städtebau und das ins Leben rufen diverser Projekte, erfüllen allesamt einen ganz anderen Zweck, wie im Artikel beschrieben. Solange niemand den allumfassenden Rahmen miteinbezieht wird weiter zwar fruchtreich und auch saatreich diskutiert werden, doch die Ernte, die aus der Saat hervorgehen wird, nachdem alle Früchte auf den Boden gefallen sind, wird gänzlich andere Früchte hervorbringen, abhängig vom Boden, auf den die Saat fallen wird.

    Gruß

    • August 19, 2013 um 10:23 pm

      Wohl wahr. Ich schaute auch schon die ganze Zeit gespannt auf die Annahme des Artikels, bzw. das fehlende Weiterempfehlen. Sieht so aus, dass Du für die meisten Leser im ganzheitlichen Denken zu weit voraus bist und sie hier noch nicht andocken können. Eigentlich Schade, denn es ist eine echte Perle, die Du uns hier „hingeworfen“ hast.

      Herzliche Grüße
      Martin

      • August 19, 2013 um 11:17 pm

        Hihi, das klingt ja fast so als müsste ich frustriert sein, vielleicht benutze ich auch nur nicht die ‚richigen‘ Schlagworte 😉
        Mit dem ‚voraus‘ sein ist das so eine Sache, kann man doch nur so weit voraus sein, wie es einem all die anderen ermöglichen, wodurch sich das ‚Voraussein‘ relativiert und der Zeit-Raum bzw. die Raum-Zeit sich dadurch mit all seinen bzw. ihren Möglichkeiten ergibt, wo ALLE in jedem Augenblick sind. Das ist ja das Paradoxe an den ganzen Diskussionen, nicht nur hier im Blog … die Möglichkeiten entfalten sich mit der weiteren Fragmentierung von Problemen, sprich mit den Alternativen all der persönlichen Welt(an)sichten. Diskussionen sind nicht zur Lösung von Problemen gedacht, sondern zwecks Untersuchung bzw. Prüfung von Lösungswegen. Somit ist jede Meinung so ‚gut‘ bzw. notwendig, wie jede andere Meinung. Daher ist Zensur in jeglicher Form immer eine Einladung zur Verzerrung des Weges, aber auch zugleich ein Symptom.

        Ein Problem lässt sich nicht voraus lösen, schon gar nicht geplant, im Gegenteil. Warum wohl gibt es in der Natur keine Briefkästen und kein Postsystem ? Wahrscheinlich, weil sich die Adressen laufend ändern …

        Wie die Stadt von Morgen aussehen mag ?? So wie Vieles im Heute aussieht … nur das Nichts davon aktuell auf einen Bezug zu einer Stadt hinweist … und genauso verhält es sich mit den Lösungen für all die Probleme über die diskutiert wird. Daher ist kein Argument unnötig …

        Gruß Guido

    • federleichtes
      August 19, 2013 um 11:30 pm

      Ich glaube ja, dass die „Früchte“ längst entstanden, allein dem menschlichen Geist (Bewusstsein) verborgen bleiben.
      So wie ein Schmetterling nicht aus dem Nichts entsteht, entsteht weder ein Problem noch dessen Lösung aus blauem Dunst. Was bleibt uns denn als die Annahme, das Leben sei problembehaftet und zwingend lösungsorientiert konfiguriert worden? Ist es da unser (persönliches) Problem, notwendige „Massen“ zu erschaffen oder uns mit dem Lebensfeindlichen oder dem Existenzfeindlichen herum zu schlagen?

      Herzliche Grüße an Euch.

      Wolfgang

  3. August 20, 2013 um 12:24 am

    Wie es sich für ganzheitliche Betrachtung gehört, anbei der Blick auf Sandkörner aus anderer Sicht:

    http://www.thunderbolts.info/wp/2013/08/15/the-color-purple/

    Gruß

  4. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 9:04 am

    Genial, einfach genial.

    Aber warum, Wenn so wenige diese Sprache sprechen.

    Liebe Gruesse an die Runde

    vom Ende der Welt

    Gerd

  5. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 9:19 am

    welches zwar den Geist der HARMONIE in sich trägt und doch nur einen Hauch von Harmonie verbreiten kann, sei es in Form alternativer Lebensweisen

    Zitat Gold DNA

    Warum erkennt Ihr nicht das Ganze. Das Ganze ist die Summe aller Teile und ein wenig mehr. Das bedeutet, ALLES macht einen Sinn.

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest.

    Warum wollt Ihr nicht in einem bewussten Universum leben.

    Ihr denkt Schmalspur. Ich, ich und nochmal Ich Wir sind Eins

  6. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 9:33 am

    Lieber Wolfgang, lieber Martin

    könnte es gar Intelligent Design nennen, oder aber, aus Sicht des erschaffenden Menschens, als Kreationismus bezeichnen, geht es doch darum, etwas zu erschaffen, was von Natur aus überhaupt nicht gegeben ist bzw. im Voraus erdacht wurde und letztendlich realisiert wird.

    Zitat Gold DNA

    wir naehern uns dem Zenit
    ist Mensch

    es ist gedacht und gefuehlt

    Aus dem Nichts Alleszu machen

    Der Mensch

  7. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 9:57 am

    Denn in Wirklichkeit geht das Leben als Ganzes die Realität ganz anders an, nämlich als Fortführung dessen, was bereits da ist, welches jedoch, in einen anderen Kontext gesetzt, plötzlich als etwas völlig Neues erscheint, scheinbar dem Zufall entsprungen, wenn es aus Sicht des Menschen betrachtet wird.

    Mein Koeper ist Geist, Ihr haengt am Koeper als waere er Euch. Der Koerper wird gedacht.Materie ist Geist

    Wir haben keine Haende.es sei denn. sie werden erdacht.

    Das Universum ist einzig fuer uns erschaffen.

    Das ist eine goettliche Idee.

  8. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 1:16 pm

    1) Räder an sich

    Zitat Gold DNA

    muesste doch Jedem im Universum ein Licht aufgehen, da es Raeder in der Natur des Universums nicht gibt.

    Aber Denken, denken gibt es, auch wenn Du jetzt mal faehrtst, Wolfgang.

    Ja, ich habe den Kinderbonus, weil mein Verstand des Kindes weit mehr sehen kann als Eure Borniertheit, dass eingeschraenkte Sehen eines kleinen Menschen, der denkt, nach mir die Sintflut.

    Von wegen.

    Das Goettliche erkennen und sehen.

    Es ist in uns und nicht da draussen. Wolfgang, Flucht vor Dir selbst.

    Angst ist nicht sehen.

    Sehen ist sehen, ohne Augen.

    Wissen ist Wissen. ohne PC und Internet.

    Fast jeder kennt Matrix. ohne zu ahnen wie wahr die Matrix ist.

    Viele kennen Platon, Goethe und Bach, ohne im geringsten zu ahnen warum F. Schiller sagte, das Universum ist ein Gedanke Gottes.

    Es geht um das Goettliche. das Ganze. alles ist Eins.

    Es geht um das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

    Nichts existiert, absolut nichts, ausser Wahrnehmung, sprich Bewussstsein,

    Bewusstsein erschafft ein Universum und nicht nur Eins, Euer Horizont ist eingefroren.

    Bewusstsein ist Nonlokal, oder Ueberall, pennt Ihr Alle.

    Lichtgeschwindigkeit wird gedacht, Materie auch.

    Ueberlegt mal was hier alles moeglich ist. Von wegen Physik und Schwerkraft.

    Wir sind geistige Wesen, waren es immrt und werden es immer sein

  9. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 1:28 pm

    Nun, dem Auge von Lebewesen und dem Flagellenmotor der Bakterien, um nur zwei natürliche Beispiele zu nennen, erging es nicht anders. Leben ist, so betrachtet, die
    bewusste Entfaltung von Potenzial, aufgrund von Möglichkeiten innerhalb einer allumfassenden Notwendigkeit … doch ist das nur die ”halbe” Geschichte. Diese ”Hälfte” verdeutlicht aber wofür der Mensch ins Spiel kam … um vorausplanend auf Sand zu bauen, was notwendigerweise möglich wurde, obwohl das, was er plant(e), nicht zu dem Ergebnis führt

    Zitat Gold DNA

    Merkt ueberhaupt einer von Euch wohin der weisse Hase geht

  10. Gerd Zimmermann
    August 25, 2013 um 1:38 pm

    … doch ist das nur die ”halbe” Geschichte. Diese ”Hälfte” verdeutlicht aber wofür der Mensch ins Spiel kam … um vorausplanend auf Sand zu bauen, was notwendigerweise möglich wurde, obwohl das, was er plant(e), nicht zu dem Ergebnis führt(e), wie es zuvor geplant war. Wofür wir wirklich vorausplanen ist für die andere ”Hälfte” der Geschichte, auch wenn aus dem Geplanten dann letztendlich etwas ganz Anderes werden wird, doch nur, weil es in der ersten ”Hälfte” nicht erfolgreich und dauerhaft zu dem werden konnte, wonach menschliche Harmonie in besagter erster ”Hälfte” verlangte.

    Lieber Wolfgang

    deinen Bonus in den Wind

    und nun

    gehst Du spazieren

    oder lebst Du

  11. August 26, 2013 um 5:14 am

    Der beste Plan ist planlos DAS Ziel zu erreichen, anstatt geplant ein Ziel zu verfolgen … so wie es der natürlichen Ordnung zueigen ist.

    Und Gerd … ab in die Sonne mit Dir und noch schönen Urlaub.

    Guten Start in die Woche
    Guido

    • federleichtes
      August 26, 2013 um 12:40 pm

      Lieber Guido,
      wir sprechen hier mehr über Dich, als ich in Deinen Themen schreibe. Warum das so ist?
      Ich glaube, gestern Nacht hatte ich ein klitzekleines Schlüsselerlebnis, als ich einige Kommentare im Opablog

      http://opablog.net/2013/08/24/revolution-nr-2/#comment-6655

      las. Und obwohl ich hundemüde war, schrieb ich ein paar Zeilen:

      „Der historische Blick war mir immer wichtig. Weil Menschen informativ mit der Vergangenheit – und an sie – gebunden sind. Verstehen wir das als das Wesen von Religion, erkennen wir nicht nur, wie absurd die Absichtserklärung des Atheisten sein muss. Wir erkennen auch, vielleicht, wie unnütz die Verweigerung eines Wir ist. Natürlich sitze auch ich nicht gerne im Boot, um dessen Steuerrad sich Verbrecher scharen, aber ich sitze drin. Allerdings nicht, um mich von ihnen schuldig sprechen zu lassen; auch nicht, um sie schuldig zu sprechen.

      Auf der Denkebene arbeitet die Intelligenz. Sie unterscheidet, und unterscheidet weiter, und macht aus dem Komplexen ein Gewirr von feinen thematischen Strängen – die das Komplexe zwar auflösten, aber eben so, dass es nicht mehr verstanden werden kann.
      Verstehen erfolgt durch Gefühl. Und wer Verstehensschritte gehen konnte, wird es an seiner lebhafteren Intuition bemerken. Aus der “ungedachte” Informationen fließen. Die sich auf einer Ebene versammeln, die man als Bewusstsein verstehen könnte. Während durch Intelligenz die Komplexität auseinander strebt, wird sie im Bewusstsein vereinfacht, und ein “Zentrum” sichtbar: Ordnung und System, Idee und Funktion, Absicht und Wille, Stringenz und Flexibilität, kurz Geist. Ein “Verstandenes Zentrum” bedeutet, von Gefühl durchdrungen.

      Wenn ich mein Gefühl so direkt sagen darf: Herr Kurch, Sie sind mit Ihrem “ahistorischen Historiker” auf einer (weiteren) wichtigen Spur. Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Maske der “Verkehrten Welt”, die das Unsägliche erträglich macht, fällt. Dann mag auch klarer werden, dass Gustl Mollath Macht hat, und zwar nicht durch seinen Geist, sondern sein Gefühl für Geist.“

      Wahrscheinlich versteht das wieder niemand, aber Du wirst es verstehen. Und ich verstehe, warum ich manchmal im Opablog schreibe und das dort Geschriebene auch in unsere Gespräche passt, und Du verstehst, so herrlich einfache Sätze zu schreiben und warum ich so lange Texte nicht mehr lesen mag. Gestern hatte ich hier mal wieder einen meiner – selten gewordenen – Ausbrüche, ein langer Vortrag über das Wirken in Mensch und Gesellschaft. Vor einiger Zeit diskutierten Susanne und ich noch, heute schaut sie mich an mit einem Blick, der sagt: Ich weiß doch.

      Den Blick bekommt sie von mir auch, wenn sie von der Schule erzählt oder wir darüber sprechen, was wir auf unseren Ausflügen erlebten. Unsere Übereinstimmung, das kam mir gestern so in en Kopf, entstand nicht durch eine Konsensbildung (nicht A, nicht B, sondern C), auch nicht, indem wir einfach unsere verschiedenen Meinungen akzeptieren. Sondern weil wir unsere vorhandenen Informationen uns gegenseitig gaben und über eine ganze Reihe fundamentaler Problembereiche so lange sprachen, bis ein (uns gemeinsames) Gefühl für Plausibilität entstanden war. Heute stehen wir mit diesem Selbstverständnis in der Natur, oder bewegen uns als EINE Formation durch den Lärm dieser Welt.

      Wir sind uns einig. Geworden, und ein kleines Dorf entstand, in dem wir uns mit traumwandlerischer Sicherheit bewegen – können, obwohl täglich, stündlich, minütlich Dinge geschehen, die unberechenbar waren. Und so kommt es, dass ich – um ein kleines Beispiel zu nennen -, anhalte, wenn ich einen Spatz sehe, weil ich WEISS, Susanne hält auch an. Und so kommt es zu diesen Bildern, die nur entstehen können, weil wir uns BEIDE im richtigen Moment entsprechend verhalten können; ein abgestimmtes, stimmiges Verhalten, für das es eben keines Konsens bedarf, sondern eines Bewusstseins über die Situation. Hier im Miteinander mit Frau Haussperling.

      Martin ist auf der Dorfgründungsschiene gelandet. Bravo. Da gibt es noch viel zu bedenken, und ich erinnere mich gerne an Zeiten, als ich auch an Konzepten strickte und hin und her überlegte, wie wohl was am Besten zu machen sei. Sollte ich heute in die „Verlegenheit“ kommen, ein Dorf zu gründen, brauchte ich nicht mehr überlegen. Weil ich bereits im Vorfeld unlösbare Probleme ausschließen könnte, und wüsste, ich würde mit den DANN auftauchenden unberechenbaren Problemen umgehen können. Souveränität entsteht, das glaube ich, nicht durch Wissen, sondern durch ein Gefühl für das Wesen von Informationen (oder Erscheinungen).

      Und so entstand auch dieses Bild vom Kind der Dorngrasmücken.

      99% der Menschen hier wissen nicht, dass in Deutschland mehr Vögel als Menschen leben. 99% dieser 99% wissen nicht, dass sie in notwendiger GEMEINSCHAFT mit den Vögeln leben. 99% kennen keine Dorngrasmücke, 99% dieser 99% werden niemals eine sehen, und nur 1% dieser 99% werden jemals, wenn überhaupt, ein Kind der Dorngrasmücken sehen; nicht, weil sie keine Augen haben oder keine Zeit hätten, sondern weil ihnen der „Dorfgeist“ fehlt. Kindern wird er (in der Regel) aberzogen, in Erwachsenen wird der unnatürliche Geist konserviert, das Natürliche eingefroren. Und so glaubt man nun, ein Dorf könne gedacht werden, in der Retorte entstehen. Dafür brauchen wir ein Staatswesen, und große Denker, und geniale Erfinder, und Menschen, die das Künstliche managen, also das Chaos A hin zum Chaos B organisieren.

      Überall hängen derzeit Wahlplakate. Ich wähle die Partei, deren Ideoverlogen eine Dorngrasmücke lieben, oder wenigstens einen Spatz.

      Herzliche Grüße an Euch.

      Susanne und Wolfgang

      PS.
      Da schlich sich ein Schreibfehler ein – es muss natürlich „Ideologen“ heißen.

      • August 26, 2013 um 2:12 pm

        „Ideoverlogen“ lieber Wolfgang seh ich nicht als Schreibfehler, du doch eigentlich auch nicht, oder? Welch herrliche Wortschöpfung.
        Schönen Tag wünsch ich Euch
        Martina

        • federleichtes
          August 26, 2013 um 2:54 pm

          Ich wollte nur nicht, dass es überlesen wird. Sind halt die großen Kunstgriffe des kleinen Mannes – man hat ja sonst nix Eigenes. Übrigens hatte ich auch schon mal „Ideotologen“ geschrieben.

          Las gerade die Klinikbewertungen des BKH Bayreuth. Könnte sein, dass diese Garde da in weißen Kitteln rum läuft. Mann, Mann, Mann – der „Postel“ war wohl doch König Einauge unter den Blinden. Psychiatrie, da wird Macht gelebt, und – ehrlich gesagt – schätze ich die politische Ebene gleichermaßen ein. Und selbstherrliche Gewaltwillkür kann auch in einem Dorf entstehen, wenn man nicht DOLLLLL aufpasst.

          Am Rande der Straße: Dorfblicke.

          Ja, schöner Tag – bin ziemlich-schön lustlos heute. Kommen ein paar Probleme auf uns zu, da die Vogelfamilie gewachsen und unser Real-Einkommen gesunken ist. Jetzt müssen wir denken und ich mein kaufmännisches Geschick aktivieren. Wie das so ist im richtigen Leben.

          Alles Liebe Dir.

          Susanne und Wolfgang

      • August 26, 2013 um 2:37 pm

        Lieber Wolfgang,

        Deine Konzepte für das Entstehen eines Dorfes könnte auch noch zum Leben erweckt werden. Es tut sich sehr viel im sich bildenden Netzwerk des Dorfgeists. Es das wird dann zunehmend auf der Seite der Mit-Macher zu beobachten sein.

        Udo hat einen ersten Entwurf eines Dorfentstehens in die Runde geworfen. Auch das ist ein Prozess und nichts Festgelegtes, so das ebenfalls entworfene Leitbild:

        Dorfgeist steht für selbstbestimmtes Leben für Potenzialentfaltung in achtsamer Gemeinschaft

        Dorfgeister verstehen sich im Fluss von Erkenntnissen. Alles was gewusst ist, ist eine Meinung. Denn unser bekanntes Wissen ist nur ein Tropfen im Ozean allen Wissens.

        Dorfgeister sind daher offen für neue Erkenntnisse und halten an keinem Dogma fest. So sind sie frei von Parteien und religiösen Institutionen, aber spirituell.

        Dorfgeister lernen durch kritisches Zuhören und Hinschauen ständig hinzu, lassen Altes los, wenn Neues für die Gemeinschaft zuträglicher erscheint.

        Viele Grüße
        Martin

      • August 27, 2013 um 1:06 am

        Lieber Wolfgang,

        in Deinen Zeilen (emp)finde ich das Kohärenzgefühl, von welchem meine GOLDENE PHI(L)HARMONIE lebt, auch wenn ich viele, viele Seiten brauche, um auch nur annähernd mit Worten vermitteln zu können, wofür Worte nicht geschaffen sind. Das Zentrum, das Wesen der HARMONIE, ist die Liebe … als Motivation gegenseitiger Akzeptanz der Andersartigkeit des jeweils Anderen. Tickten wir alle gleich, käme das Ticken einer Bombe gleich. Diversität ist nie das Problem, sondern die Lösung, sie wird aber zum Problem, wenn die Behauptung, die Anderen tickten alle nicht richtig, zum eigenen Lebensmotto wird.

        Auch ich hatte mal den Plan darüber nachzudenken, was es mit Impfungen aus ganzheitlicher Sicht auf sich hat … über 1000 Seiten später stelle ich mehr und mehr fest, das ich gar keinen Plan hatte, sondern einem Ziel näherkomme.

        Alles Natürliche hat EIN Ziel, aber keinen Plan.
        Alles Künstliche liegt verschiedenen Plänen zugrunde, das auf EINEN Plan zurückgeht, um verschiedene Ziele zu erreichen.
        Das Ziel des Natürlichen ist natürlich nicht das Ziel des Künstlichen.
        Alles andere ist Geschichte.

        Liebe Grüße an Euch
        Guido

        • federleichtes
          August 27, 2013 um 2:15 am

          Gerade bgann ich, in meinem Kopf eine lange Geschichte zu erzählen, über die Geschichte des Konsens, der Koperation und der Konkurrenz. Ne, dachte ich viel zu kompliziert, hatten wir schon zur genüge. Und kehre nun zurück zu meinem ersten Gedanken.

          Unsere Welt, die wir (beide) als künstlich beschreiben, ist die natürliche Folge einer künstlichen Trennung, einer Aufspaltung der Kohärenz. Aber warum gibt es das von der Ur-Ursache getrennte Verursachende?

          Aus der Eins wurde durch einen schöpferischen Akt eine Zwei. Die wir als Polarität beschreiben, Und weil die Pole verschiedenartig waren, erzeugt sich eine Spannung, und daraus eine Dynamik. Kohärenz mit diesem Prozess bestand, solange die Dynamik in der „gedachten“ Ordnung verlief.
          (wird schon wieder viel zu kompliziert – ich fasse mich zusammen)

          Wenn es eine Kohärenz zwischen der Ein-Ursache und dem Viel-Verursachenden gab, wird diese nicht durch eine gescheiterte Ordnung aufgehoben. Sondern kann nur NOTWENDIG im Zuge der Erschaffung einer neuen, umfassenderen Ordnung in den Hintergrund treten. Praktisch überlagert das Chaos, aus dem heraus die Neue Ordnung entstehen muss, die Kohärenz – für die Dauer der Neuordnung. Und je mehr Chaos erscheint, kündigt sich gleichermaßene verstärkt die Neue Ordnung an – und die (alte) Kohärenz kann (damit) in das Bewusstsein dieser Ordnung einkehren.

          So gab es durch die Zeiten hindurch immer wieder Kohärenz-Botschafter, die Harmonie verkündeten, die Ordnung repräsentierten, die Hoffnung und Heil brachten, den Menschen signalisierten: Auch wenn ihr es noch nicht fühlen könnt, weil ihr es nicht fühlen dürft, so bleibt ihr doch (stets) mit der Quelle allen Seins verbunden. Durch das Wesen der Unbedingtheit dieser Verbindung, die Menschen Liebe nennen.

          Geht’s noch einfacher? Klar, ich bleib dran.

          Gruß
          Wolfgang

          Noch was zum Schmunzeln:
          Das Leben ist eine Re-Sahntorte, die verdammt nach Scheiße schmeckt.

          Etwas kürzer gefällig?
          Des Menschen Problem ist nicht die fehlende Kohärenz, sondern das Verständnis dafür, warum er die Kohärenz nicht wahr-nehmen kann. Denn könnte er sie gefühlt wahrnehmen, könnte er nicht das leisten, was nur durch die FIKTIVE Abewesenheit der Kohärenz möglich ist: Eben leben.
          Wau! Dann kann ich ja mal gehen – ins Bett.

  12. August 26, 2013 um 12:36 pm

    Hat dies auf walterfriedmann rebloggt.

  13. September 5, 2013 um 11:59 pm

    Was dürfte der Sinn und Zweck der menschlichen Entwicklung sein … und zwar NUR die des Menschen ? Die maximal mögliche Auslebung möglichst vieler verschiedener Vorstellungen der Menschen, unabhängig von anderen Menschen und erst recht unabhängig von den ANDEREN, eben durch die Verständnislosigkeit des Kohärenzgefühls mit dem GANZEN in Verbindung zu stehen.

    “Des Menschen Problem ist nicht die fehlende Kohärenz, sondern das Verständnis dafür, warum er die Kohärenz nicht wahr-nehmen kann. Denn könnte er sie gefühlt wahrnehmen, könnte er nicht das leisten, was nur durch die FIKTIVE Abewesenheit der Kohärenz möglich ist: Eben leben.“

    Diese fragilisierende Maximierung mittels der Realisierung eigener Weltvorstellungen und individueller Lebensumstände, wird im Zenit der Unordnung nach und nach abgelöst werden durch die sich herausbildende Wahrnehmung, dass das Leben nur als Ganzes gemeinsam die Lösung des PROBLEMS erreichen kann … nicht, indem jeder (Mensch) sein eigenes Ziel verfolgt, sondern das Ziel des LEBENS ALS GANZES erreichen wird. Das kann nur gelingen, wenn nach und nach das aufgelöst wird, was den Verlust der Kohärenz mit dem GANZEN ermöglicht hat.
    Jeder Mensch, egal, wie er aussieht, wo er herkommt, welche Vergangenheit und Behinderung ihn auch immer, mitunter für immer, gezeichnet hat, ist Ausdruck der Dynamik, die zum Zenit hinführen und zum gemeinsamen Ziel des Lebens weiterführen wird. Die gekünstelte Normalisierung und Begradigung dieser Dynamik lässt nur den Weg beschwerlicher werden, nicht aber das Erreichen des Ziels in Frage stellen …

    Vielleicht ist es an der Zeit einen Roman über das Jahr 2084 (!) zu schreiben … vielleicht sollte man damit aber noch bis zum Jahr 2048 warten …

    Gruß Guido

    • federleichtes
      September 6, 2013 um 12:20 am

      Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet; wegen der Re-Sahnetorte.

      Ja, des Menschen Entwicklung.
      Ich sehe sie nicht im Mittelpunkt des Geschehens. Mensch ist der Hammer. Seine Entwicklung dient – mir – einem Zweck. Deswegen wird sie betrieben, und deswegen, damit Mensch in die Hufe kommt, wird sie so betrieben, dass er DENKT (denken MUSS), es ginge um ihn.

      Aber meine Auffassung über das Wesen des Menschen und das Wesen im Menschen ist hier ja verfügbar gemacht, alledings weitgehend unreflektiert geblieben. Woraus folgt, dass es wenig Sinn macht, darüber zu sprechen, warum Mensch der Idee anheim fiel, ein Atom spalten zu wollen und – es auch schaffte. Warum Manipulationstechniken entwickelt WERDEN (müssen). Warum trotz aller Bedrohlichkeiten der Mensch für seine Astsägerei emsig noch effektivere Sägen konstruiert und der vor der Tür stehende 3. Weltkrieg NICHTS an SEINEM Streben zu verändern vermag.

      Ichmusste heute mehrfach an Dich denken. Ist Saison für die Goldrute, und ich dachte an die Gold-DNA-Rute. Kam mir so, plötzlich, die Ahnung, die feindseligen Informationen könnten in der DNA gespeichert sein – nicht der Teufel im Detail, sondern das Böse im Kleinsten versteckt.

      Dann dachte ich noch an den Kampf des Teufels gegen Gott, oder das ungleiche Bruderpaar Jesus und Satan, und ich dachte an die mangelnde Intelligenz des Menschen und seinen das Visionäre behindernde Ungläubige. Mag ich wohl spinnnen, jedenfalls erschienen mir plötzlich Luzifer und Satan als die beiden (geistigen) Gegenspieler.

      Nun aber aus, Hasso.

      Herzliche Grüße an Dich/Euch.

      Wolfgang

      Die besondere Goldrute kommt gleich hinterher.

  14. September 9, 2013 um 5:27 pm

    Nicht nur im Wüstensand, auch anderswo, kommt es zu ähnlichen Problemen:

    http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/jeremy-warner/10293503/Singapore-safe-haven-model-society.html

    “Singapore is booming and well placed to weather any Asian storms, but success has brought its own problems. “

    Die Kommentare am Seitenende sprechen für sich …

    Gruß Guido

  15. April 10, 2014 um 6:29 pm

    http://www.trendsderzukunft.de/staedte-der-zukunft-aus-dem-3d-drucker/2014/04/05/

    “Auch Wolkenkratzer könnten in Zukunft Stockwerk für Stockwerk via 3D Drucker entstehen. Und nun das Beste zum Schluss. Diese digitale Fabrikation wird uns Individuellen in Zukunft zur freien Gestaltung zur Verfügung stehen. Ganze Gemeinden könnten via einfachen Schnittstellen dazu motiviert und inspiriert werden, die Städte der Zukunft mitzugestalten, einfach, kreativ und rapide via Gestensteuerung und Mindcontrol. Die digitale Revolution holt uns langsam ein und wir dürfen uns darauf freuen, denn wir alle werden Teil davon sein und die Zukunft mitgestalten können – einfacher als jemals zuvor.“

    Weitere Worte im Namen der Gemeinschaft sind da wohl nicht notwendig, oder ?!

    Gruß Guido

  16. Gerd Zimmermann
    April 11, 2014 um 8:12 am

    Hallo Guido

    Was bedeutet Mindcontrol, wenn wir in einem one mind universe
    leben?

    Mindcontrol ist die Gedankenpolizei, aber das war 1984.

    Ich habe unlaengst einen Film gesehen. Nicht von Prof. Lesch
    und seinem Einstein Gruselkabinett, von dem Prof. der theo-
    retischen Physik in Amerika, der vom WOK Raketenantrie traeumt.
    Er reist durch das Universum ohne sich zu bewegen. Eine wahrhaft
    geniale Idee.
    Wenn er sein Raumschiff gebaut hat, zeige ich ihm, wie ich in
    Nullzeit zum Restaurant am Ende des Universums reise und dabei
    500 Jahre Badeferien auf Beta Geuze einschiebe.

    Dank meiner kindlichen Fantasie ist alles moeglich. Das Universum
    ist ohne Technik entstanden und laesst sich ohne Technik erklaren,
    gell, ich fleg dann mal.

    LG Gerd

  17. April 29, 2014 um 10:54 am

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdgas-und-wasserfoerderung-staedte-versinken-langsam-im-boden-a-966540.html

    “Shanghai, New Orleans, Athen – viele Metropolen versinken langsam im Erdboden, manche kippen regelrecht ins Meer. Auch Mitteleuropa ist betroffen. Und schuld ist oft der Mensch.“

    Gruß Guido

  18. März 18, 2015 um 4:54 pm

    http://www.n-tv.de/politik/Aegypten-verlegt-die-Hauptstadt-article14698116.html

    “Retortenstadt in der Wüste

    Ägypten verlegt die Hauptstadt

    Kairo platzt aus allen Nähten. Um den Zwängen und Unwägbarkeiten der Zehn-Millionen-Metropole am Nil zu entgehen, wirbt die ägyptische Regierung um Geld für einen Umzug. Bauminister Madbuli enthüllt spektakuläre Pläne.“

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