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Mit einfacher Logik erklärt, warum es eine „psychische Krankheit“ nicht geben kann …

Hinter Gittern (Quelle: Gabi Eder - pixelio.de)

Hinter Gittern (Quelle: Gabi Eder – pixelio.de)

Der Fall Mollath gibt uns mehr und mehr Einblick in ein weiteres Lügengebilde (Politik und Geldsystem hatten wir ja schon), dem sich aber auch sehr intensiv die Plattform ZWANGSPSYCHIATRIE widmet. Hier ist zu erfahren, dass in Deutschland pro Jahr über 20.000 Menschen meist aufgrund von Denunziation eingewiesen und weggeschlossen oder betreut (=entmündigt) werden. Wie man sich vor Gröberem schützen kann, ist dort auch zu erfahren. Aber viel wichtiger: es wird auch argumentiert, warum es gar keine „psychische Krankheit“ geben kann. Diese Erklärung möchte ich hier bringen, ist sie doch wichtig zur Bildung einer eigenen Meinung darüber, wie wir in Zukunft mit diesem Unsinn umgehen wollen. In ihren FAQ-Seiten ist zu lesen:

Gibt es überhaupt so etwas wie “psychische Krankheit”?
Nein!
Es gibt auch einen Beweis, warum deren Existenz notwendiger- und sinnvollerweise bestritten werden muss:

1.1 Beschreibung, was Krankheit ist:
Um sinnvoll im medizinischen Sinn von einer Krankheit zu sprechen, müssen die BEIDEN folgenden Bedingungen erfüllt sein:
a) es muss eine objektivierbare Veränderung des Körpergewebes oder von Körperflüssigkeit vorhanden sein, wie sie z.B. bei der forensischen Untersuchung einer Todesursache festgestellt werden.
b) die Person, die eine Krankheit hat, muss darunter subjektiv leiden, bzw. glauben, dass sie leiden wird, d.h. sie muss den augenblicklichen Zustand zumindest für unangenehm halten und ihn abändern wollen. Das ist außerdem die Voraussetzung dafür, dass so etwas wie “Therapie” stattfinden kann.

1.2 Es gibt keine Krankheit, wenn nicht beide Kriterien a) und b) erfüllt sind, denn:

– wenn keins der beiden Kriterien erfüllt ist, kann es sich nur um eine Verwendung des Wortes “Krankheit” als Metapher handeln: z.B. ein “kranker” Witz, oder die Wirtschaft hat eine “Krankheit”.

– wenn a) gilt, aber nicht b), dann haben die Ärzte eben eine Diagnose und ein Betätigungsfeld verloren: z.B. wurden klein gewachsene Menschen unter einer bestimmten Größe einfach als “krank” an der “Kleinwüchsigkeit” bezeichnet. Das ist alles vorbei in dem Moment, wo viele kleine Menschen sagen, dass die Zwerge ein wesentlicher Bestandteil der Menschheit sind, nix von wegen Leiden. Ein anderes Beispiel sind Gehörlose: in dem Moment, wo sie sich als Anderssprachige organisieren, ist es mit dem “Leiden” vorbei und damit mit der Möglichkeit, Taubheit eine “Krankheit” zu nennen.

– wenn b) gilt aber nicht a), dann wäre es allein der subjektiven Empfindung anheim gestellt, ob jemand eine Krankheit hat oder nicht. Die entsprechenden weit reichenden Konsequenzen ist sicherlich bisher keine Gesellschaft gewillt zu ziehen, denn es hieße, dass einerseits jede/r sich selbst die Krankschreibung unterschreiben könnte und andererseits die wesentliche Funktion der Ärzte zusammenbräche, dass- im Gegensatz zur bisherigen (Schul)Medizin – nicht mehr Untersuchungen und eine Diagnose wesentlich wären, sondern jede Befindlichkeits-Quacksalberei den Vorrang hätte.

1.3 Die angeblich existierende “psychische Krankheit” kann weder die Bedingung a) noch b) erfüllen – obwohl schon das Fehlen der Erfüllung einer der beiden Bedingungen diese angeblichen “Diagnosen” bei einer Kandidatur für “Krankheit” durchfallen lassen würde (siehe 1.2) denn:

– es gibt keine objektivierbaren Gewebe Veränderungen. Wie jede/r weiß, wird weder ein Bluttest, noch ein Hirnscan, noch eine mikroskopische, Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung (oder womöglich ein “Gentest”) gemacht, um irgendeine der psychiatrischen Verleumdungs-Diagnosen zu stellen.

– es kann kein “Leiden” vorliegen, das ja mit einen Wunsch nach Veränderung einhergeht, wenn in psychiatrischen Gefängnissen regelmäßig Menschen einsperrt werden. Diese sind logischerweise deswegen eingesperrt, weil sie nicht freiwillig dort sind und sonst weggehen würden und sich damit den psychiatrischen Foltermethoden wie Fesseln ans Bett, zwangsweise Penetration mit der Spritze, Elektroschocken usw. und dem ständigen Anblick dieser faschistoiden Methoden entziehen würden. Vielmehr werden die eingesperrten Menschen durch die Psychiatrie zu Leidenden gemacht, indem sie erniedrigt und entwürdigt werden, ihr Wille gebrochen werden soll, sie mit Foltermethoden unter Geständniszwang gesetzt werden, endlich “krankheits”-einsichtig zu werden, um damit im nachhinein das ganze Martyrium als “medizinische” Behandlung bezeichnen zu können.

1.4 Fazit: Es handelt sich bei den Worten “psychische Krankheit” um die Verwendung einer Metapher, also nur um Worte, keinen Sachverhalt oder eine Tatsache.

Kann man etwas dagegen machen, willkürlich in einer Geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie eingesperrt zu werden?
JAAA!
Seit dem 1. September 2009 gibt es die gesetzlich verankerte Möglichkeit (§ 1901 a BGB), sich durch eine Patientenverfügung vor den gewaltsamen Übergriffen der Ärzte und der Zwangspsychiatrie zu schützen. Dies ist eine in der westlichen Welt einmalige Möglichkeit, die jede/r sofort nutzen sollte. Es gibt verschiedene Vorschläge dafür im Internet, der Seriöseste und am besten Ausgearbeitete, um sich vor psychgiatrischen Zwangsmaßnahmen zu schützen, ist incl. Formular hier zu finden : www.PatVerfü.de

Was ist “Schizophrenie”?
Darauf hat der derzeit weltweit bekannteste, im September 2012 verstorbene Psychiater, Prof. Dr. Thomas Szasz eine prägnante Antwort schon 1969 veröffentlicht:
“Schizophrenie ist ein strategisches Etikett, wie es “Jude” in Nazi-Deutschland war. Wenn man Menschen aus der sozialen Ordnung ausgrenzen will, muss man dies vor anderen, aber insbesondere vor einem selbst rechtfertigen. Also entwirft man eine rechtfertigende Redewendung.
Dies ist der Punkt, um den es bei all den hässlichen psychiatrischen Vokabeln geht: sie sind rechtfertigende Redewendungen, eine etikettierende Verpackung für “Müll”; sie bedeuten “nimm ihn weg”, “schaff ihn mir aus den Augen”, etc. Dies bedeutete das Wort “Jude” in Nazi-Deutschland, gemeint war keine Person mit einer bestimmten religiösen Überzeugung. Es bedeutete “Ungeziefer”, “vergas es”. Ich fürchte, dass “schizophren” und “sozial kranke Persönlichkeit” und viele andere psychiatrisch diagnostische Fachbegriffe genau den gleichen Sachverhalt bezeichnen; sie bedeuten “menschlicher Abfall”, “nimm ihn weg”, “schaff ihn mir aus den Augen”.”

Thomas Szasz zitiert aus: “Interview with Thomas Szasz” in The New Physician, 1969
Übrigens wurde das Wort “Schizophrenie” von Eugen Bleuler geprägt, der inzwischen bekannt dafür geworden ist, dass er seriell ein typisches Naziverbrechen begangen hat: Zwangssterilisationen.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Massenmord in den Psychiatrien und der Shoah?
Zu diesem Thema gibt es im Rahmen einer umfangreichen Forschungsarbeit zu den Kontinuitäten der Zwangspsychiatrie eine hervorragende Veröffentlichung von Alice Halmi: www.irrenoffensive.de/kontinuitaeten.htm
Ernst Klee hat es so auf den Punkt gebracht:
“Nicht die Nazis haben die Ärzte gebraucht, sondern die Ärzte die Nazis.”
Psychiater wie Hoche und Karl Bonhoeffer – bis 1933 der Präsident der deutschen Psychiatervereinigung, der schon ´34 über Zitat: “Auszumerzende Personenkreise” schrieb- waren die Wegbereiter der “Rassenhygiene”, dem Gesundheitsphantasma qua Ausrottung, das die Grundlage von Zwangsterilisation legte. Diese war wiederum “The missing Link” für den medizinischen Genozid: www.dissident-art.de dem Beginn des als nazispezifisch wahrgenommenen systematischen Gaskammer-Massenmord von 1939 bis 1945. Dass das systematische Morden in den Psychiatrien nach 1945 auch ohne Nazi-Herrschaft weiterging, ist der eindeutige Beweis für die Richtigkeit dieser Analyse of “The Origins of the Nazi Genocide” (der Titel des Standartwerkes von Prof. Henry Friedlander in Englisch). Wer bestreitet, dass die Shoah Teil des medizinischen Massenmords unter den sog. “rassenhygienischen” Vorzeichen war, macht sich unmittelbar zu einem Verbündeten der Neo-Nazis, die die Geschehnisse ebenfalls ableugnen.

Tatsächlich pfeifen diese Tatsache sogar schon Ärzte wie Spatzen von den Dächern, belegt durch folgende Zitate:
Elis Huber, Präsident der Berliner Ärztekammer 1987 – 1999:
“Wir wissen heute und müssen die Last tragen, dass die medizinischen Verbrechen möglich wurden, weil die gesamte Ärzteschaft geschwiegen hat. Und wir wissen heute auch, dass es Ärzte waren, die den Holocaust vorbereitet hatten. Die Tötungstechniken sind von Medizinern entwickelt worden, sie sind an “behindertem” Leben ausprobiert worden, und einer der beteiligten Ärzte in Auschwitz sagte, “Auschwitz ist eine medizinische Operation”, und man sprach vom “Anus Mundi”, dem After der Welt. Es waren medizinische Ideologien, es war ärztlicher Größenwahn, der Wegbereiter für den Nationalsozialismus und den Holocaust gewesen ist.” (Film “Healing by Killing” von Nizam Aviram, Israel, 1996)

Prof. Klaus Dörner im selben Film:
“Wenn man einmal davon absieht, dass es verboten ist zu fragen: “was wäre wenn.. – historisch wissenschaftlich ist es verboten – wenn ich das einmal vergesse, glaube ich sagen zu können, dass ohne die psychiatrische Tötungsmaschinerie es Auschwitz und Treblinka nie gegeben hätte.”

Der Psychiater Heinz Faulstich beschreibt in seinem Buch “Hungersterben in der Psychiatrie 1914-1949″ auf den Seiten 661-717 ausführlich den mehr als 20.000 fachen Mord durch Totverhungern lassen NACH dem Ende der Naziherrschaft.

Klar kann man also die deutschen Ärzte als das deutlichste Beispiel der “Negativen Dialektik” von Horkheimer und Adorno sehen; weitergehende Literatur dazu: “Krankheit und Kriminalität” von Carl Wiemer:
www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/wiemer-krankheit.html

  1. jörg p
    Januar 10, 2017 um 1:57 am

    Was ist es dann wenn ich nur „b“ habe es mich aber in den Wahnsinn treibt das ich stimmen höre ? Verstehe den Grundsatz jedoch gibt es so etwas tatsächlich habe 3 jahre gekämpft gegen schizophrenie . Also hab ich mir das nur eingebildet. … Ist klar 😃

    • jörg p
      Januar 10, 2017 um 2:03 am

      Geheilt hat mich letztenendes das stundenlange hören von speziellen frequenzen nach dem ich die psychopharmaka abgesetzt hatte die den Anfang geleistet hatten jedoch lästig und ausbremsend waren . Hätte es ohne warscheinlich in den suizid geschafft . Nur hingeben sollte man sich der Medizin nicht da wird man schnell zum zombie und davon haben wir genug

  2. Gerd Zimmermann
    Oktober 25, 2016 um 9:21 pm

    Es gibt genügend Menschen, auch Künstler, welche ohne Gage auftreten.
    Darum geht Es nicht.

    Worum geht es dann?

    Um Gemeinsamkeit.

    Um das WIR.
    Wenn ich helfen kann, helfe ich. Du hast meine Nummer.
    0041 76 776 47 50

    Gruss Gerd

  3. Gerd Zimmermann
    Oktober 25, 2016 um 9:10 pm

    Martin

    Warum nicht eine „Party“ aus diesem Event machen?

    Ich finde diese Idee „geil“.

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