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Ist der Staat als Gesellschaftsform wirklich sinnvoll?

Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgend ein Mensch ist oder zu sein vermeint,
sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat,
hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen.
Denn nicht durch den Besitz,
sondern durch die Nachforschung der Wahrheit erweitern sich seine Kräfte,
worin allein seine immer wachsende Vollkommenheit besteht.
Gotthold Ephraim Lessing, Dichter der Aufklärung

Oder: wem nützt er?

In dem Aufsatz Demokratie als Religion? Über die erschreckenden Hintergründe eines Dogmas von Andreas Popp auf der Web-Site der Wissensmanufaktur erfahren wir, dass Erfindung und Einführung des Staates im 17.  Jahrhundert zur Festigung der Macht durch Reichtum erfolgte. Im Artikel Die Herrscher der Welt: Ihre Organisationen, ihre Methoden und Ziele erfahren wir, wie die Machtpyramide aussieht und dass unsere gewählten Repräsentanten hier nur eine Marionette spielen. Und wenn wir uns das Rumgeeire unserer Politiker der letzten Jahre zum Wohlgefallen der Banken und „Märkte“ anschauen, da sollte es doch Mal an der Zeit sein, auch unser Weltbild des Staates genauer unter die Lupe zu nehmen.

Welche Gründe werden uns genannt, warum der Staat gut ist? Sind diese Gründe aber logisch nachvollziehbar, oder kämen wir doch besser ohne Staat zu Recht? Es gilt die Abwägung zwischen Gutmensch und Bösmensch. Den folgenden Artikel hatte ich schon vor zwei Jahre mal aufgegriffen. Der Artikel stammt von den Voluntaristen, denen man nachsagt, dass sie selbst auch ihren Vorteil als Reiche, den Besitzenden gegenüber den Armen, den Nicht-besitzenden ziehen wollen. Dennoch finde ich die Argumentation spannend, denn ich finde sie schlüssig. Was wäre noch zu beachten? Sicher das Thema das Profitmaximierens, das hier allerdings noch nicht angesprochen wurde, das ich aber als kritisch erachte. Aber lest selbst:

Die Widerlegung des Staates: 4 Argumente gegen eine Regierung

Quelle: Wikipedia

Ist eine freie Gesellschaft möglich in einem Staat? Wir wurden darauf konditioniert, dass die Auflösung eines Staates apokalyptische Folgen haben und alles in einem Mad Max-Szenario enden würde. Diese Horrorszenarien lenken die meisten Menschen davon ab, sich vernünftige und logische Gedanken über den Sinn und Unsinn eines Staates zu machen. Ist es Freiheit, wenn wir mit Gewalt wie domestizierte Tiere auf einer (Steuer-)Farm gehalten werden und von einer kleinen Gruppe mit Polizei und Militär ausgeliefert sind? Der folgende Text beschäftigt sich objektiv und logisch mit dieser wichtigen Frage.

Wenn es um die Auflösung des Staates geht, kommen oft zwei Argumente:

1.  Eine freie Gesellschaft ist nur möglich, wenn alle Menschen gut sind

Mit anderen Worten, Bürger brauchen also einen zentralisierten Staat, weil es böse Menschen auf der Welt gibt.

Quelle: Wikipedia

Das größte und offensichtlichste Problem mit dieser Position ist, dass, wenn böse Menschen im Staat existieren, sie folglich auch in der Regierung existieren werden und somit eine weitaus größere Gefahr darstellen.

Bürger sind in der Lage, sich gegen böse Individuen zu schützen, haben jedoch keine Chance gegen einen aggressiven Staat mit einer  bis an die Zähne bewaffneten Polizei und Armee. Folglich ist das Argument falsch, einen Staat zu brauchen, weil böse Menschen existieren.

Wenn böse Menschen existieren, muss der Staat demontiert werden, weil böse Menschen dessen Macht für sich selber nutzen werden und im Gegensatz zu privaten Kriminellen, haben böse Menschen in der Regierung die Polizei und das Militär zur Verfügung, um ihre Launen an einer hilflosen und hauptsächlich unbewaffneten Bevölkerung auszuleben.

Es kann 4 Varianten von guten und bösen Menschen auf der Welt geben:

  1. Alle Menschen sind gut.
  2. Alle Menschen sind böse.
  3. Die Mehrheit der Menschen ist böse und eine Minderheit ist gut.
  4. Die Mehrheit der Menschen ist gut und eine Minderheit ist böse.

(Eine perfekte Balance von Gut und Böse ist statistisch unmöglich)

1. Im ersten Fall (alle Menschen sind gut) ist ein Staat offensichtlich unnötig, da das Böse nicht existiert.

2. Im zweiten Fall (alle Menschen sind böse) kann der Staat allein aus einem Grund nicht erlaubt werden. Denn allgemein wird argumentiert, dass ein Staat existieren muss, weil böse Menschen  Schaden anrichten wollen und nur durch staatliche Sanktionen (Polizei, Gefängnis,…etc.) davon abgehalten werden können.

Daraus resultiert: Je weniger Sanktionen diese Menschen befürchten, desto mehr Böses werden sie vollführen.

Jedoch hat der Staat selber keine Sanktionen zu befürchten, denn wie viele Polizisten und Politiker gehen selbst in westlichen Demokratien ins Gefängnis?!

Wenn also böse Menschen Böses tun wollen, aber nur durch Sanktionen davon abgehalten werden können, darf die Gesellschaft niemals die Existenz eines Staates erlauben, weil böse Menschen sofort die Kontrolle des Staates haben werden und großes Übel, ohne Konsequenzen anrichten können.

In einer rein bösen Gesellschaft ist also die einzige Hoffnung für Stabilität ein Naturzustand, wo ein generelles Bewaffnen und die Angst vor Vergeltung die bösen Absichten verschiedener Gruppen in Schach halten.

3. Die dritte Variante ist, dass die meisten Menschen böse sind und wenige gut. In diesem Fall darf dem Staat ebenfalls nicht erlaubt werden zu existieren, da die Mehrheit der bösen Menschen unter der Kontrolle des Staates ist und über die gute Minderheit herrschen wird.

Besonders Demokratie darf nicht erlaubt werden, da die Minderheit der guten Menschen dem Willen der bösen Mehrheit ausgeliefert sein würde.

Böse Menschen die Schaden anrichten wollen, ohne die Angst zu haben bestraft zu werden, würden folglich die Kontrolle des Staates übernehmen und seine Macht nutzen Böses zu begehen, frei von der Angst,die negativen Konsequenzen davon zu erleiden.

Gute Menschen handeln moralisch und nach tugendhaften Wertvorstellungen, nicht aus Angst vor Bestrafung. Weswegen sie demnach im Gegensatz zu bösen Menschen, wenig Gewinn für sich sehen, die Kontrolle über den Staat zu bekommen; sehr viel weniger im Vergleich zu den Bösen!

Somit ist es sicher, dass der Staat von einer Mehrheit von bösen Menschen kontrolliert wird, welche dann  zum Nachteil für alle moralischen Menschen, über alle herrschen werden.

4. In der vierten Variante sind die meisten Menschen gut und nur wenige böse. Diese Möglichkeit unterliegt im Prinzip demselben Problem, wie in der dritten Variante angesprochen. Nämlich das böse Menschen immer die Kontrolle des Staates übernehmen wollen, um sich vor Vergeltungsmaßnahmen  zu schützen.

Diese Variante ändert die Erscheinung der Demokratie natürlich:  Da die Mehrheit der Menschen gut ist, müssen die machthungrigen bösen Menschen sie anlügen, um an die Macht zu kommen.

Sobald sie ein öffentliches Amt haben, brechen sie sofort ihre Versprechen und verfolgen ihre eigene korrupte Agenda und setzen sie mit Polizei und Militär durch.(Offensichtlich ist dies  die aktuelle Situation unserer Demokratien).

Da auch hier der Staat das größte anzustrebende Ziel der meisten bösen Menschen ist, über den sie schnell Kontrolle erlangen werden, zum Nachteil aller guten Menschen, kann auch hier der Staat nicht erlaubt werden.

Es ist klar, dass es keine Situation gibt, die logisch und moralisch die Existenz eines Staates erlauben kann.

Die einzig mögliche Rechtfertigung für die Existenz eines Staates wäre, wenn die Mehrheit der Menschen böse wäre, aber der Staat immer von guten Menschen kontrolliert werden würde. Diese Variante klingt zwar theoretisch interessant, kann jedoch folgenden  logischen Argumenten nicht standhalten:

  1. Die böse Mehrheit würde schnell die Minderheit in den Wahlen überstimmen oder durch einen Putsch die Macht übernehmen.
  2. Es gibt absolut keine Garantie dafür, dasses nur gute Menschen an der Spitze geben würde.
  3. Es findet sich dafür absolut kein Beispiel in der Geschichte der Staaten.

Der logische Fehler, der bei der Verteidigung des Staates immer gemacht wird, ist dass kollektiv,  moralische Standards, an denen jegliche Gruppen von Menschen gemessen werden, nicht auch für die Gruppen von Menschen gelten, die über sie herrschen.

Wenn 50% der Bürger böse sind, sind mindestens 50% der Menschen die über sie herrschen auch böse (wahrscheinlich sogar mehr, da Macht böse Menschen anzieht).

Woraus dann folgen muss, dass die Existenz von bösen Menschen niemals die Existenz eines Staates rechtfertigen kann.

Warum wird dieser Fehler immer gemacht? Es gibt viele Gründe, von denen ich ein paar anschneiden werde.

Der Erste ist, dass der Staat sich den Kindern in Form eines Schullehrers vorstellt, der als moralische Autorität angesehen wird. Diese Assoziation von Moralität und Autorität wird durch jahrelange Wiederholung bekräftigt.

Der zweite Grund ist, dass der Staat niemals den Kindern die Wurzel seiner Macht lehrt: Gewalt! Sondern vorgibt, er sei nur eine weitere soziale Institution, wie eine Kirche oder eine wohltätige Vereinigung.

Der dritte Grund ist, dass die Vorherrschaft der Religion, schon immer die meisten Menschen blind gemacht hat das Böse des Staates zu erkennen. Welches auch ein Grund ist, weshalb der Staat die Interessen der Kirche immer sehr unterstützt hat. In der religiösen Weltsicht ist absolute Macht gleichbedeutend mit großer Güte in Form einer Gottheit.

In der politischen Realität jedoch heißt größer werdende Macht immer größer werdendes Böses, weshalb das Ankämpfen gegen diese Macht das  Ankämpfen der Gottheit bedeuten würde.

Am Anfang des Artikels habe ich von zwei Argumenten gesprochendie oft kommen, wenn es um die Auflösung des Staates geht. Das Erste war zu glauben der Staat sei notwendig, weil böse Menschen existieren. Nun folgt das  zweite Argument.

2. Bei Abwesenheit eines Staates wird eine andere Institution den Platz einnehmen

Folglich würden z.B. Versicherungsunternehmen oder  private Sicherheitsfirmen als potenzielles Krebsgeschwür angesehen werden, die den politischen Raum einnehmen würden.

Wenn also private Institutionen wie eben angesprochen, permanent versuchen zu wachsen, um mehr Macht zu erlangen, ist das allein schon ein Argument, keinen zentralisierten Staat existieren zu lassen.

Wenn es eine eiserne Regel ist, dass es Gruppen gibt, die immer Macht über andere Gruppen und Individuen erlangen wollen, wird ihr Machthunger nicht dort enden, wo eine von ihnen gewinnt, sondern dann erst,wenn die Gesellschaft total versklavt ist.

Deshalb ist die Logik des Arguments sehr schwer zu verstehen, dass man sich vor einer Gruppe schützt, die einen überwältigen will, indem man eine andere Gruppe unterstützt, die einen schon überwältigt hat.

Es ist ähnlich zum Argument des Etatismus über staatliche Monopole, nämlich das ein staatliches Monopol kreiert werden soll, aus Angst vor einem privaten Monopol.

Wenn man sich einmal in aller Ruhe diese Widersprüche vor Augen gehalten hat, muss man kein Raketenwissenschaftler sein, um diesen Nonsens zu durchschauen.

Euer Martin

In Fortsetzung der Gedanken habe ich noch die Frage gestellt:
Schlägt die Intelligenz unserer Volksvertreter noch die Schwarmintelligenz des Volkes?

Kategorien:Gesellschaft
  1. federleichtes
    Juli 26, 2013 um 8:13 pm

    Danke für diesen Beitrag – wunderbar!

    Sommerzeitbedingt greife ich nur mal kurz an eine Speiche:

    „1. Eine freie Gesellschaft ist nur möglich, wenn alle Menschen gut sind“

    Dem steht folgende These gegenüber:

    Das Generieren von aggressiven Kräften (Polizeit, Militär etc.) ist nur möglich, wenn die Menschen (vorher) schlecht gemacht werden. Bestehle Menschen, und sie werden zu Dieben.

    Also:
    Wenn das Ziel (eines Geistes) die Ausbeutung/Versklavung von Menschen ist, braucht er Menschen, die andere Menschen unterdrücken, Menschen, die sich unterdrücken lassen und sich selbst unterdrücken.

    Wie macht Geist das?
    Er schafft ein Herrschaftsbewusstsein (Überwert) und ein Minderwertigkeits-Bewusstsein. Die im Zusammenwirken demonstrieren können, wie Ausbeutung funktioniert.
    Das Prinzip zeigte sich mit Adam und Eva, der grundsätzlichen Trennung des Vereinten in das Schwächere und das Stärkere.

    Am Abend lese ich weiter.

    Gruß
    Wolfgang

  2. maretina
    Juli 26, 2013 um 9:23 pm

    Manches trieb schon die Altvorderen um.

    „Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn.
    Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
    Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
    Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
    um Brot und Stiefel seine Stimm‘ verkaufen.
    Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
    Der Staat muß untergehn, früh oder spät,
    wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“
    (Friedrich v. Schiller)

    • federleichtes
      Juli 26, 2013 um 9:36 pm

      Schiller war – meisterlicher Als Goethe?

      Der Schillerfalter, besonders das Frauchen,

      ist meisterlicher als beide Größen zusammen; jedenfalls für mich.

      Dir eine guten Abend.

      Wolfgang

      • maretina
        Juli 26, 2013 um 9:54 pm

        Das hat er auch schon gewusst und hätte dir wohl recht gegeben 😉
        „Vollkommenheit in der Natur ist keine Eigenschaft der Materie, sondern der Geister.“ (Schiller)

        Und noch eins, extra für Dich, mein Lieblingszitat von ihm:
        „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

        Zu allem Anderen die Tage mehr, auch zu Adam und Eva, besser zu Lilith.

        Grüße und einen schönen Abend
        Martina

      • Juli 26, 2013 um 10:02 pm

        Schiller war – meisterlicher Als Goethe?

        Vor allem war er gefährlicher, weshalb Churchill während des 2. Weltkrieges sinngemäß äußerte: Wir führen nicht gegen Deutschland Krieg, sondern gegen den Geist Schillers. Den müssen wir den Deutschen austreiben.

        Das kleine Gedicht von Maretina veranschaulicht überdeutlich, was dieser Mafiosi meinte…

        Vielen Dank, Maretina! 🙂
        Das klaue ich mir und verteile es weiter 🙂

        Auch das Ziel des Kommunismus ist letztlich die Abschaffung des Staates und der Herrschaft – und zwar genau zu der Zeit, wenn es nicht mehr nötig ist, die Mafiosis dieser Welt zu „unterdrücken“. DAS ist übrigens auch mit der „Diktatur des Proletariats“ gemeint. Erst dann ist es möglich, dass die Völker der Erde friedlich in ihrer Verschiedenheit zusammenleben und sich gegenseitig befruchten – OHNE die Kreierung des Einheitsbreis „Mensch“, bitte auch ohne Geschlechter, die von der heute herrschenden Clique angestrebt wird, die übrigens AUCH die für sie hinderlichen Staaten abschaffen will….

        Darum, übrigens, plädiere ich für den Erhalt der souveränen National-Staaten, die HEUTE, unter den JETZIGEN Bedingungen UNABDINGBAR sind, um dann zu einer friedlichen, gerechten, menschlichen Gesellschaft finden zu können. Denn was die heute herrschende Clique von 500 Clans will, ist die Weltdiktatur, Faschismus golbal! Damit KANN ich nicht einverstanden sein!

        Denn DAS ist ganz bestimmt NICHT im Sinne Schillers!

        • Juli 27, 2013 um 12:55 am

          Liebe Solveigh,

          inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob wir uns nicht doch besser wünschen sollten, dass diese Staaten nicht mehr weiter existieren sollten.
          Sie wurden von genau dieser Clique geschaffen, um die Freilaufgehege zu haben, in denen die Bürger selbst dafür zahlen, dass sie mit Polizeigewalt ihren Dienst den Herren bereiten, ohne dass sie die strukturelle Gewalt durchschauen. Es macht doch den Eindruck, dass die Politiker dieser Cique gehorchen müssen. Wenn dem so ist, warum sollten diese Staaten weiterhin existieren, um die Bürgersklaven zu manipulieren?

          Es darf nur nicht dazukommen, dass es einen einzigen Staat gibt, der dann das Sagen hat, denn dann wär ja keinerlei Befreiung gegeben.

          Wenn es keine Staaten mehr gäbe, würden sich dann nicht die Menschen zusammenfinden, die in Resonanz kommen und als kleine Zelle im Ganzen ihr Ding machen?

          Wovor hast Du Angst, dass Du unbedingt diesen versklavenden Staat weiterhin als Segen betrachtest?

          Ich bin mit dem Thema aber auch noch nicht am Ende, denn es ist noch immer ungeklärt, wie der Wandel vollzogen werden kann. Mir will nur scheinen, dass wir am Staat kleben bleiben, wenn wir meinen, ihn zu brauchen, um in eine wirkliche Gemeinwohl Ökonomie zu kommen.

          VG Martin

        • Juli 27, 2013 um 11:17 am

          Ganz einfach, Martin, weil es die global agierende Mafia-Bande, bestehend aus den 500 Clans, die unsere Welt wirtschaftlich, finanziell und damit politisch beherrschen, ist, die UNBEDINGT die Nationalstaaten abschaffen will. DARUM, und NUR darum habe ich verdammt etwas dagegen. Denn dann können die auf unserer Erde vollkommen schalten und walten, wie sie wollen:
          Sie brauchen sich um kein Völkerrecht, um keine Unversehrtheit der Grenzen, um keine Souveränität und Integrität eines Staates, um keine UNO mehr kümmern! Sie setzen einfach Blackwater ein, wo immer sich Widerstand regt und wo immer es ihnen opportun erscheint. Sie können so noch besser und grenzenlos die Ressourcen und die Menschen unserer Erde ausbeuten, weil sie kein nationales Recht mehr stört, das ihnen (profitmindernde!!) Bedingungen auferlegen kann – oder gar den Zutritt verwehrt! Siehe McDoof und Monsanto in Lateinamerika und den Nordländern Europas und vergammeltes Fleisch und andere bestimmte Lebensmittel in Russland! Oder die Bedingung in Russland, dass ausländische Investoren NIE mehr als 49 % der Anteile an russischen Unternehmen haben dürfen!
          In dem Moment – wenn die Nationalstaaten abgeschafft sind – haben sie ihre NWO errichtet, sie beherrschen den ganzen Globus!. Wir dürfen uns dann auf den globalen Faschismus freuen, der uns in den USA und Israel mal schon immer vorgelebt und in Europa gerade etabliert wird!

          Es ist NICHT die europäische Union, die in Europa seit fast siebzig Jahren Krieg innerhalb Europas verhindert hat (denke an Jugoslawien, der Krieg da tobt noch immer!), sondern die militärische und wirtschaftliche Stärke des Warschauer Vertrages – jetzt Russlands – verhindert(e) das!

          Nein, die EU hat keinen Frieden geschaffen, ganz im Gegenteil: Was in Europa mit der EU geschaffen wurde, ist HITLERS Modell von Europa: Deutschland als Hegemonial-Macht im Verein und unter der Regie der Angloamerikaner und Frankreichs zum Nutzen der transnationalen Konzerne und Banken und zum Schaden der Menschen! Es hat sich seit Hitler gar nichts geändert! Deutschland wird wieder als Rammbock gegen Osten benutzt (in Kriegen in aller Welt spielt Deutschland ja schon eine unrühmliche Rolle mit!) – und hinterher werden wieder alle auf Deutschland zeigen und wahrscheinlich wird von den Deutschen dann gar nichts übrig bleiben!
          Sieh‘ Dich um! Wer der jungen Leute kennt heute noch Schiller und Goethe? Wer kennt noch Walther von der Vogelweide und Lessing?? Beethoven, Bach oder Mozart? Den Deutschen wird ihre Kultur, ihre Tradition, und jetzt gar ihre Sprache gestohlen – damit sie untergehen und sich ihr Freiheits- und FRIEDENSwille ja nicht mehr regen kann!

          Die Menschen, die sich in Resonanz zueinenander befinden, können auch über die Landesgrenzen hinweg zueinander finden – und habe es immer getan! Das ist ein faules Argument, ausgestreut von denen, die gern die Herrschaft übernehmen wollen – die Banken und Konzerne, die zu einem Riesen-Anteil auch den Banken gehören!

          Bevor nicht die ausbeueterische, räuberische, mörderische, vergewaltigende, völkermordende, kapitalistische Wirtschaftsform WELTWEIT abgeschafft ist, KANN und DARF es keinen „grenzen- und staatenlosen“ Globus geben. Das Gefängnis der Staaten ist unter den heutigen Bedinungen unser einziger Schutz gegen die Mafia-Bande!

          Warum sonst, wollen Merkel/Schäuble UNBEDINGT die Nationalstaaten in Europa abschaffen? Sie wollen diesen einzigen noch bestehenden Schutz der Nationalstaaten vor der Mafia-Bande abschaffen und niederreißen! Sie sind Teil der Mafia-Bande! Sie sind Verbrecher! Sie sind vaterlandslose Gesellen! (Denk‘ mal darüber nach, woher dieser Schimpf.-Ausdruck stammt und vor allem was er aussagt!)

          • Juli 27, 2013 um 11:31 am

            Liebe Solveigh,

            Deinen Argumenten kann ich folgen, besonders wenn wir uns ansehen, welche Wirkungen die Globalisierung mit sich gebracht hat, in der Freihandelszonen dafür sorgen, dass die Kleinen immer weiter verdrängt wurden.

            Haben wir dann aber nicht drei Mafio-Strukturen, die sich gegenseitig auf dem Rücken der „Gutmenschen“ austoben?

            1. die „typsiche“ Mafia, die wir als Volksgemeinschaft als Verbrecher jagen
            2. die seelenlosen, psychopathisch wirkenden Konzerne, hinter denen die eigentlich Möchtigen dieser Welt stehen.
            3. die Staatsorganisationen geführt von einer Politikerkaste, die selbst wieder von 2. abhängt

            Derzeit behindern die Kozerne die alten Gesetze, die die Staaten untereinander von sich trennen und quasi als Kulturzelle bewahren.

            Was aber, wenn gleichzeitig Staats- UND Konzernstrukturen aufgehoben werden und alle Entscheidungsmacht in die Kommune verlegt wird? Es also keine übergeordnete Gewalt gäbe?

            Das ist noch nicht zu Ende gedacht, aber so in etwa.

            Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochende
            Martin

        • Juli 27, 2013 um 12:32 pm

          1. die “typsiche” Mafia, die wir als Volksgemeinschaft als Verbrecher jagen
          2. die seelenlosen, psychopathisch wirkenden Konzerne, hinter denen die eigentlich Möchtigen dieser Welt stehen.
          3. die Staatsorganisationen geführt von einer Politikerkaste, die selbst wieder von 2. abhängt

          Das sind alles nur Stufen – Machtinstrumente – ein und der selben Mafia-Bande, zu denen Du die Armee und Polizei getrost dazu zählen darfst, auch, wenn sich viele der Menschen dieser Zweige der Mafia nicht bewusst sind. Wie sagte Lenin? Der Staat ist das Machtinstrument der jeweils herrschenden Klasse und das sind derzeit die Konzern- und Banken-Eigentümer, die ich gern die global agierende Mafia-Bande nenne, die sowohl den Reichtum als auch die Macht bereits so weit, wie ich oben schrieb, konzentriert haben.

          Was aber, wenn gleichzeitig Staats- UND Konzernstrukturen aufgehoben werden und alle Entscheidungsmacht in die Kommune verlegt wird? Es also keine übergeordnete Gewalt gäbe?

          Das ist der Idealweg. Ich bezweifle aus Erfahrung des bereits gelaufenen und gelebten „Großversuches“ in den sozialistischen Ländern, dass dies so gelingen könnte…

          Die sich der Mafia-Bande entgegenstellenden „Gebilde, Staatengebilde“ müssen groß und mächtig genug sein, dass sie für die Mafia-Bande weder zu assimilieren noch militärisch oder wirtschaftlich zu übernehmen sind, gleichzeitig müssen sie sich gegen den Verrat der eingeschleusten 5. Kolonne wehren, und der Mafia-Bande die ökonomische und damit militärische Macht entreißen.

          Das können kleine Kommunen von unten nicht leisten. Die lässt „man“ gar gewähren, werden sie jedoch massenwirksam, werden sie mit allen brutalen Mitteln bekämpft mit dem Ziel der Vernichtung! Die Mittel dafür sind:
          – Informationskrieg (Diffamierung und Kriminalisierung)
          – Wirtschaftskrieg (Boykotts und Sanktionen)
          – Religionskrieg (über die Religionen wird das Denken der Menschen beherrscht und es kann so herrlich Zwist gesät werden!)
          – Drogen und Alkohol, um die Menschen willenlos zu halten und gleichzeitig auszurotten
          – schließlich der heiße der Krieg.

          Es werden auch gern – bei großen Gebilden wie es das sozialistische System war – ALLE Formen der Kriegsführung angewandt, die übrigens auch ständig gegen ALLE Menschen angewandt werden.

          • Juli 27, 2013 um 12:55 pm

            Du siehst als einzige Chance, sich mit gleichen Mitteln gegen diese Mafia zu stellen. Aber wird nicht genau dadaruch auch auf Seiten der guten das gleiche Denken und Handeln gefördert und wird so immer wieder unterlaufen?

            Ich habe das Gefühl, dass daher eine zentrale Organisation nicht funktionieren wird, weil es in sich schon das Beherrschen trägt und es auch nicht lassen wird.

            Mir will scheinen, dass wir auf die Evolution vertrauen sollten, dass sie den nächsten Schritt der Effizienz durchführen wird und die Menschheit in ein Kooperieren führen wird. Das, was jede einzelene Zelle darin zu leisten hätte, wäre die zukünftige Struktur mehr und mehr einfach zu leben.

            Ich könnte mir vorstellen, dass Guido diese Idee mit seiner Sicht auf Zellen, Viren und Bakterien gut weiterentwickeln könnte.

            VG Martin

          • Juli 27, 2013 um 1:20 pm

            „Ich könnte mir vorstellen, dass Guido diese Idee mit seiner Sicht auf Zellen, Viren und Bakterien gut weiterentwickeln könnte.“

            Vergiss nicht das Wasser und Sandkörner 😉 … der Artikel diesbezüglich ist Anfang nächster Woche fertig …

            Gruß Guido

        • Juli 27, 2013 um 2:07 pm

          Du siehst als einzige Chance, sich mit gleichen Mitteln gegen diese Mafia zu stellen. Aber wird nicht genau dadaruch auch auf Seiten der guten das gleiche Denken und Handeln gefördert und wird so immer wieder unterlaufen?
          Ich habe das Gefühl, dass daher eine zentrale Organisation nicht funktionieren wird, weil es in sich schon das Beherrschen trägt und es auch nicht lassen wird.
          Mir will scheinen, dass wir auf die Evolution vertrauen sollten, dass sie den nächsten Schritt der Effizienz durchführen wird und die Menschheit in ein Kooperieren führen wird. Das, was jede einzelene Zelle darin zu leisten hätte, wäre die zukünftige Struktur mehr und mehr einfach zu leben.

          Das Tai Chi lehrt: Du kannst Deinen Gegner nur besiegen, wenn Du ihn besser als er sich selbst kennt!

          Nein, wird es nicht, denn diese „neuen“ Staaten(gebilde) werden von unten nach oben, nicht von oben nach unten regiert. Sowohl die Wissens- als auch die Machtpyramide wird also vom Kopf auf die Füße gestellt.
          Die Administration ist VERWALTERIN des Gemeinwesens, nicht deren Beherrscherin! Es ist also etwas völlig anderes!
          Damit ist auch die Frage der zentralen Organisation beantwortet.

          Auf die Evolution zu vertrauen, wird uns schon seit 6.000 Jahren gepredigt.
          Während wir – die Menschen – „auf die Evolution vertrauen“, raubt uns diese Mafia-Bande noch das letzte Hemd, schändet unsere Kinder, mordet ganze Völker – und wir sollen hübsch brav in der Ecke sitzen bleiben und „auf die Evolution vertrauen“? Merkst Du was?

          „Wenn Dich jemand schlägt, so halte ihm auch die andere Wange hin“ – bis der mich totgeschlagen hat? NEIN!

          Die Entwicklung geht ganz sicher hin zur Ko-operation. Allerdings nicht von allein, weil die „Evolution es richtet“, sondern weil die Menschen, WIR es ERZWINGEN, ERKÄMPFEN! Denn die heute Herrschenden geben ihre Macht und ihren Reichtum nicht einfach ab – und genau an dem Punkt hört das „Vertrauen auf die Evolution“ auf, denn genau DA fängt die Frage des Auslöschens oder des Erhalts der Menschheit an!

          Die Entwicklung der Menschen ist nicht von Gott oder der Natur (als Gottersatz) gemacht (wir stehen dem also ohnmächtig gegenüber), sondern sie ist menschengemacht. Und kann darum auch nur von und durch Menschen verändert werden.

          Es ist Kampf! Erbitterter Kampf ständiger Kampf auf beiden Seiten und auf allen Ebenen des menschlichen Lebens. Wer das nicht wahrhaben will, verschließt die Augen vor dem Geschehen auf unserer Erde! Und gibt den Herrschenden ausreichenden Raum, ihre infamen und perfiden Pläne der Unterdrückung und „Bevölkerungsreduzierung“ umzusetzen!

          • Juli 27, 2013 um 3:16 pm

            „Die Entwicklung der Menschen ist nicht von Gott oder der Natur (als Gottersatz) gemacht (wir stehen dem also ohnmächtig gegenüber), sondern sie ist menschengemacht. Und kann darum auch nur von und durch Menschen verändert werden.“

            Ich sag mal so: nicht menschgemacht, sondern naturermöglicht. Mit Natur meine ich nicht nur Flora und Fauna hier auf der Erde, sondern das Wesen der HARMONIE. Mehr dazu in Kürze, da ich es nicht aus dem Kontext reißen möchte. Jede Alternative entsteht aus dem bereits bestehenden Wirken des Mainstreams heraus, so wie der Mensch aus dem Wirken der Natur hervorgehen musste.

            Niemand sitzt brav in der Ecke, wohin ich schaue, überall sehe, und höre und lese ich von, Menschen, die allesamt ihr Leben mit ihren Möglichkeiten zum Ausdruck bringen … ein jeder …

            Was Du kampfesvoll beschreibst ist die Tatsache, dass Gleiches und Ungleiches sich anzieht, wie man es vom Magneten her kennt, dabei gibt es ein viel offensichtlicheres Prinzip, welches aber den Mainstream auf den Kopf zu stellen vermag …

            Gruß Guido

        • Juli 27, 2013 um 2:10 pm

          P.S. Das fand ich gerade passend zu unserer Diskussion hier:

          http://sascha313.blog.de/2013/07/27/erich-weinert-ferientag-unpolitischen-16269566/

  3. federleichtes
    Juli 27, 2013 um 1:35 am

    @ Solveigh – @ Martin
    Ich ließe mich von beiden Kommentaren berühren.

    Und was sagt Martinas Schiller:
    „Und noch eins, extra für Dich, mein Lieblingszitat von ihm:
    ‚Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.‘ “

    Mir liegt das Dogmatische nicht. In den knapp zwei Jahren hier mit Euch bin ich um einiges lockerer geworden, freier, spielerischer. Und sage in diesem Sinne:
    Den freien Geist interessiert kein Staat, auch Herrschaft nicht. Weil er sie für sein Spielerisches nicht braucht. Vieleicht stammt der Satz „Never change a running System“ von ihm, dem nicht beherrschbaren Geist, der seine Aufmerksamkeit nicht leichtfertig vergeudet, investiert in den Sturz des Fragilen, und nicht merkt, dass er es damit stärkt.

    Und ich sage gleich noch was:
    Der Kommunismus ist das perfekt funktionierende System – ohne Menschen. Damit weise ich hin auf das Kerproblem, das ich sehe:
    Mensch ist auf Ohnmacht programmiert und strebt – fatal – zur Macht. Ist die Macht nicht im Menschen, funktioniert kein System herrschaftsfrei.

    Morgen mehr.

    Gruß
    Wolfgang

    • Juli 27, 2013 um 11:34 am

      Deine Bemerkung zum Kommunismus stammt wohl aus der Hetzkiste des Westens, Wolfgang.

      Denn Kommunismus IST genau DAS: die herrschaftsfreie Gesellschaft, weil die Menschen die Herrschaft über sich selbst gewonnen haben. Und genau DARUm wurde der Kommunismus im Westen diffamiert, kriminalisiert und verteufelt bis zum es geht nicht mehr! Um den Kommunismus errichten zu können, ist es aber zunächst unbedingt notwendig die kapitalistische Wirtschaftsform zu überwinden – und pardon, das ist KEIN Spiel! Das ist der unbedingt notwendige Kampf um den Erhalt, das Überleben der Menschheit!

      Wir hatten auf unserer Erde noch keinen Kommunismus! Wir haben einen Versuch gehabt, die Herrschaft der Vielen über die Wenigen zu errichten, während bis dahin und heute die Herrschaft der immer Weniger über die immer mehr herrscht! Dieser Versuch ist aufgrund der Wühlarbeit der Verräter von CIA, MI6 und Mossad Gnaden gescheitert.

      Lies dazu auch das:

      http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/04/01/uber-die-globalisation-stalin-und-die-neuen-imperien/

      Es würde zu weit führen, das hier auseinanderzuklabüsern.

      Nein, wenn jeder Mensch nur für sich selbst und allein so vor sich hin spielt, werden und können sich die Verhältnisse auf unserer Erde nicht ändern. Ganz im Gegenteil: Gerade DAS ist gewünscht: Jeder zimmert sich seine eigene kleine heile Welt – und die Herrschenden können darum machen, was sie wollen, weil kein organisierter Widerstand gegen die Verbrechen der Mafia-Bande MÖGLICH ist, weil kein organisierter Entwurf für eine bessere und gerechtere Form des Wirtschaftens und menschlichen Miteinanders möglich ist, denn es spielt ja jeder für sich im Sandkasten – bloß nicht GEMEINSAM!

      • Juli 27, 2013 um 11:43 am

        “Nein, wenn jeder Mensch nur für sich selbst und allein so vor sich hin spielt, werden und können sich die Verhältnisse auf unserer Erde nicht ändern. Ganz im Gegenteil: Gerade DAS ist gewünscht: Jeder zimmert sich seine eigene kleine heile Welt – und die Herrschenden können darum machen, was sie wollen, weil kein organisierter Widerstand gegen die Verbrechen der Mafia-Bande MÖGLICH ist, weil kein organisierter Entwurf für eine bessere und gerechtere Form des Wirtschaftens und menschlichen Miteinanders möglich ist, denn es spielt ja jeder für sich im Sandkasten – bloß nicht GEMEINSAM!“

        Das mag auf den ersten Blick in der Tat so erscheinen, ABER genau das ist die Notwendigkeit im Rahmen des GANZEN. Die Organisation zum Gemeinsamen hin, weg vom Kollektiv der einzelnen Förmchen im Sandkasten des GANZEN, geschieht unausweichlich als FOLGE dessen, was Du beschreibst. So wie der Mainstream die Alternativen hervorbringt, die AUFGRUND des Mainstreams zueinanderfinden werden, so wie Ähnliches bzw. Gleiches aus dem Unähnlichen hervorgeht und AUFGRUND des Unähnlichen zueinanderfinden wird, so finden auch die Förmchen im Sandkasten, aufgrund der Möglichkeiten der Sandkörner im Sandkasten, letztendlich zu ihrer GEMEINSAMEN Form.

        Gruß Guido

      • federleichtes
        Juli 27, 2013 um 12:08 pm

        Ganz interessant, dass Du mich mit Propaganda-Wühlkisten in Verbindung bringst.
        Den Gedanken, dem Kommunismus fehle es an Menschen, die ihn leben können, schnappte ich vor etwa vierzig Jahren auf (als ich noch viel weniger Ahnung vom Geschehen hatte, als jetzt) – und fand ihn plausibel – weil ich in „kommunistisch“ reGIERten Ländern beobachten konnte, wie wenig sich hehre Ideale als sozialer Geist umsetzen lassen.

        Aber ich streite in dieser Frage nicht mit Dir. Zumal Du selber sagst, den Kommunismus gäbe es (noch) gar nicht. Vielleicht, weil die Menschen zu „dämlich“ sind?

        Du postulierst Rechte für Menschen. Solche, die nur wirkkräftig sind über das Wesen des Nationalstaates. Ich dagegen beobachte entrechtete Völkerscharen, die – nicht erst seit heute und nicht erst künftig – umfassend, gnadenlos und systematisch geknechtet werden, und deren natürliche Ressourcen gefplündert werden, deren Lebensbedingungen gezielt in einen Vernichtungssog gerieten. Die Wurzel dieses Bestrebens ist alt. Und wer meint, er könne sich durch ein Staatensystem PERSÖNLICH aus diesem Sog befreien, bitte sehr.
        De jure bin ich Deutscher, de facto war ich niemals deutsch; wenn’s das als konkrete Eigenschaft überhaupt gibt.

        Frieden durch Krieg – auch diese Idee ist alt. Und wenn ich mich nicht täusche, schürt diese Idee das Feuer, mit dem uns das Verbrechen gar kochen möchte. Mich nicht! Weil ich mein Krieger-Sein verstehe als den Frieden zu leben. Woraus folgte, dass ich mich niemals aus (idiotisch, pardon, ideologisch verbrämten) „Wühlkisten“ bedienen musste. Da lasse ich gerne verächtlich auf meine Lebensart blicken.

        Danke für Deine Stellungnahme. Ich befinde mich in keiner „Stellung“, und gedenke auch nicht, in Stellung zu gehen und damit mein Fließen zu behindern.

        Allen einen guten Tag.

        Wolfgang

        • Juli 27, 2013 um 1:41 pm

          Den Gedanken, dem Kommunismus fehle es an Menschen, die ihn leben können, schnappte ich vor etwa vierzig Jahren auf (als ich noch viel weniger Ahnung vom Geschehen hatte, als jetzt) – und fand ihn plausibel – weil ich in “kommunistisch” reGIERten Ländern beobachten konnte, wie wenig sich hehre Ideale als sozialer Geist umsetzen lassen.

          Genau DAS ist die Manipulation der Hirne: Es wird suggeriert, im sozialistischen Lager hätte der Kommunismus reGIERt, was a) schlicht falsch ist und
          b) nicht erwähnt, dass seit 1953 die Sklaven der angloamerikanischen Machhaber in Stellung gebracht wurden, die ALLES, was gut und richtig war und bis dahin geschaffen wurde, pervertierten und ins Gegenteil verkehrten, um die Staaten schließlich so sturmreif geschossen zu haben, dass sei mittels „Volksrevolutionen“ von Soros und Kirchen Gnaden „kampflos“ übergeben werden konnten und diese Bande sich den von den Völkern geschaffenen Reichtum faktisch kostenlos unter den Nagel reißen konnten.

          Nein, die Wirkrechte des Menschen sind nicht NUR in Nationalstaaten möglich. Es gibt HEUTE NOCH keine andere Möglichkeit, da die Grenzen der Nationalstaaten der HEUTE einzig mögliche Schutz vor den Gangstern der transnationalen Banken und Konzerne ist.

          Wenn Du kein Nationalgefühl, keine Zugehörigkeit zu einem Volk hast, hat die Propaganda- und Manipulationsmaschine bei Dir schon vollkommene Arbeit geleistet. Schade!

          Du hast übrigens bereits Stellung bezogen. Sehr oft. Mit jedem Deiner Kommentare tust Du das wieder. Mit jedem Wort beziehst Du DEINE Stellung. Das ist übrigens ganz normal behindert das Fließen in keiner Weise.

          Auch Dir einen herrlichen Tag.

  4. maretina
    Juli 27, 2013 um 1:15 pm

    Staat , hmmm, was is`n das? Ich frag mal so flappsig, denn definiert ist das Wort Staat als solches nicht, besser gesagt jeder sagt was anderes.
    Mein Einwand bezieht sich auf die per se nur negative Definition von Staat im Artikel. So kann man es darstellen, so scheint es auch zum allergrößten Teil im Moment.
    Es gibt auch noch eine unter vielen, anderen Möglichkeiten, nämlich das Zusammenwirken von Menschen zum Wohle Aller dem Gemeinwesen Angehörenden, vom Neugeborenen bis zum Greis.
    Meine Betonung liegt auf Menschen und nicht auf Institutionen, Behörden etc., die ja gar Nichts können. Sag mal einer zu einer Behörde sie möge jetzt mal bitte eine Tasse Kaffee reichen, um die Wartezeit zu verkürzen, kann die Behörde wohl kaum, ein Mensch schon. Behörden, Ämter usw. dienen als Maske für die die dahinterstehen, ein Instrument der Verantwortungslosigkeit…
    Ein Staat, meine ganz persönliche Meinung, hat dem Gemeinwohl zu dienen. Dieser Staat wird von Menschen organisiert. Das kann weitgehend hierarchiefrei geschehen, indem jeder für das was er tut die Verantwortung trägt, kein Befehlsempfänger ist. Hinterfragt, nein sagt ohne um die eigene Existenz fürchten zu müssen.
    Im Grunde geht es um Selbstorganisation der Menschen eines regionalen Gebietes, eine Regierung, so wie heute üblich, brauchts eigentlich nicht.
    Wir könnten ja auch mal zu den Insektenstaaten schauen, die zeigen uns wie es ohne Repressalien geht, Aufgaben sind verteilt, wehrhaft sind sie auch, bißchen Hierarchie, aber wenig….Denen geht es um die Selbst-Erhaltung der Art.

    Ein schönes Thema Martin, danke.

    Grüße in die Runde
    Martina

  5. Tine
    Juli 27, 2013 um 1:28 pm

    Dr. Martin Bartonitz :
    Liebe Solveigh,
    inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob wir uns nicht doch besser wünschen sollten, dass diese Staaten nicht mehr weiter existieren sollten.
    Sie wurden von genau dieser Clique geschaffen, um die Freilaufgehege zu haben, in denen die Bürger selbst dafür zahlen, dass sie mit Polizeigewalt ihren Dienst den Herren bereiten, ohne dass sie die strukturelle Gewalt durchschauen. Es macht doch den Eindruck, dass die Politiker dieser Cique gehorchen müssen. Wenn dem so ist, warum sollten diese Staaten weiterhin existieren, um die Bürgersklaven zu manipulieren?
    Es darf nur nicht dazukommen, dass es einen einzigen Staat gibt, der dann das Sagen hat, denn dann wär ja keinerlei Befreiung gegeben.
    Wenn es keine Staaten mehr gäbe, würden sich dann nicht die Menschen zusammenfinden, die in Resonanz kommen und als kleine Zelle im Ganzen ihr Ding machen?
    Wovor hast Du Angst, dass Du unbedingt diesen versklavenden Staat weiterhin als Segen betrachtest?
    Ich bin mit dem Thema aber auch noch nicht am Ende, denn es ist noch immer ungeklärt, wie der Wandel vollzogen werden kann. Mir will nur scheinen, dass wir am Staat kleben bleiben, wenn wir meinen, ihn zu brauchen, um in eine wirkliche Gemeinwohl Ökonomie zu kommen.
    VG Martin

    Wer erfindet eigentlich diese Verschwörungstheorien? Und warum wollt ihr daran glauben? Macht es euer Leben so viel einfacher als die Konfrontation mit der (zugegebenermaßen äußerst komplexen) Realität? Glaubt was ihr wollt, bleibt aber bitte im Internet. Ich halte eure Denke für gefährlich. Indirekt sagt ihr ja nichts anderes, dass alle Menschen dumm seien, weil sie sich von der Clique ausbeuten lassen. Ich sage, wer Behauptungen glaubt ohne Begründungen zu fordern, der sollte als der Dumme gelten.

    • Juli 27, 2013 um 8:52 pm

      Tine, ich denke, Sie haben nur oberflächlich gelesen.
      Darum dieser absurde Kommentar.

      Schönes Wochenende noch

    • Juli 27, 2013 um 10:37 pm

      Liebe Tine,

      wir arbeiten in diesem Blog seit etwa 2 Jahren reichlich Fakten auf, in inzwischen über 700 Artiklen und über 20.000 Kommentaren. Nach dem Zusammentragen dieser Fakten lassen siche viele der Weisheiten unserer alten deuschten Dichter und Denker verstehen, z.B. Goethe:

      … Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein …

      Bevor die Finanzkrise 2008 begann, hätte ich genau wie Du reagiert. Seit dem habe habe ich viele Fragen gestellt und nach Antworten gesucht, warum es keine Ruhe auf dieser Welt findet und immer weitere Kriege und Elend Mutter Erde überzogen werden.

      Einen kurzen Überblick gibt Dir dieser Artikel inklusive dem ersten Kommentart mit dem referenzierten Artikel über die Herrscher dieser Welt:
      Sind die Konzerne die Krebszellen unseres von Grund auf kranken Gesellschaftssystems?

      Die Fakten sind erkennbar, das sind keine Verschwörungstheorien mehr …

      VG Martin

  6. maretina
    Juli 27, 2013 um 1:41 pm

    Hallo Solveigh, ich vergaß zu erwähnen, dass Kleinteiligkeit natürlich auch die Möglichkeit bieten KANN, dass die Mafiosi nicht wissen wo sie ansetzen sollen, weil Mensch einfach mal zur Seite treten kann, sie ins Leere laufen lassen kann, ohne seine Energie im Kampf gegen sie zu vergeuden, aber die globale Mafia bei ihrem Lauf ins Leere geschwächt wird. Staat so wie wir ihn heute vor uns sehen bietet diese Möglichkeit nicht. Er muss nicht groß und stark und starr sein. Klein, beweglich, flink sind ganz nette Attribute des Lebens ohne Mafiosi. Dem sind sie glaub ich nicht gewachsen, weil sie „ohne Machtkonzentration“ gar nicht denken können.

    Die absolut noch notwendigen Aufgaben, die nur im größeren Verbund zu bewältigen sind, lassen sich immer noch innerhalb einer föderalen Struktur in ihrem besten Sinne organisieren. – Womit wir bei Deutschland sind. Föderal. Einen starken Zentralstaat in dem Sinne gab es eigentlich nie. – Den Deutschen an sich ja auch nicht, allein wenn ich an die geographische Lage in der Mitte Europas denke, hier gingen und gehen bis heute alle Wanderungsbewegungen durch.- Im Grunde beste Voraussetzungen zu leben wie Mensch möchte, wenn er in Ruhe gelassen wird und andere in Ruhe lässt. Eigensinnig sind wir, schlecht ist das nicht.
    Mir kommt da so ein unausgegorener Gedanke, ob es gerade das ist was uns auszeichnet, wenn wir es denn leben würden? Ob es gerade das ist was andere beim Reichtum ansammeln stört, ob wir deshalb immer wieder in Kriege getrieben werden?

    Viele Grüße
    Martina

    • Juli 27, 2013 um 2:33 pm

      Wahrscheinlich müssen wir tatsächlich so etwas wie eine föderative Struktur (im besten Sinne) schaffen.
      Die kleinen Strukturen sind nicht wirklich in jeder Hinsicht geeignet, denn die hatten wir in Eurasien vor der Christianisierung. Darum hat die Machtergreifung durch diese Verbrecher so lange gedauert – bis, ja bis…. siehe oben…

      Aus DIESEN Erfahrungen muss das Neue ZUNÄCHST noch ein sehr wehrhaftes Gebilde sein, um den Angriffen der Mafiosis gewachsen zu sein:
      „Einen Zweig kannst Du leicht zerbrechen, fünf Zweige zu zerbrechen, erfordert viel Kraft, hundert Zweige bricht selbst der stärkste Mann nicht!“

      Die BRD ist KEIN föderativer Staat im besten Sinne, sondern er tut nur so als ob und beweist ständig, dass dieser Weg hinderlich ist.

      Es hat sich über die Jahrtausende durchaus ein deutsches Volk herausgebildet. Das ist ein starkes und ja, eigenwilliges Volk. Darum musste es separiert und zerstückelt werden, in Kleinstaaterei (jeder gegen jeden) gehalten werden, damit sich die Germanen ihrer Kraft bloß nicht bewusst werden! Schließlich haben sie nicht nur die Römer im Teuteburger Wald im Jahre 9(!) vernichtend geschlagen, sondern schließlich das Römische Reich zu Fall gebracht! DAS wurde aus dem Gedächtnis der Deutschen völlig gestrichen, ausradiert, es fand nicht statt! Aber gerade hier zeigt sich die Stärke, der Freiheitswillen und die Friedensliebe der Deutschen, die damals noch Germanen genannt wurden! Da wir heute noch immer von der gleichen Clique beherrscht werden, die damals bereits das Römische Reich bildeten und beherrschten, haben die natürlich ALLES getan (und tun es noch immer), um das deutsche Volk klein zu halten, es mit Schuld zu beladen, damit die Deutschen nur ja nicht ihr Haupt erheben!

      Und ja, die Germanen haben hier, in Europa mit allen Völkern friedlich zusammen gelebt. Auch das können die Herrschenden überhaupt nicht gebrauchen!
      Und auch darum werden die Völker Euopas ständig gegeneinander gehetzt, am liebsten aber die Deutschen gegen die Slawen, die hier Jahrtausende bis zur Christianisierung friedlich und einander befruchtend zusammen lebten! Und ZUSAMMEN nicht zu schlagen waren und SIND!

      • maretina
        Juli 27, 2013 um 3:06 pm

        „Die BRD ist KEIN föderativer Staat im besten Sinne, sondern er tut nur so als ob “ Natürlich hast du recht, ich formulierte ungenau. Die BRD ist kein Staat, das Deutsche Reich war einer und föderal strukturiert. Ich will jetzt nicht werten, ich stelle nur fest.

    • Juli 27, 2013 um 8:56 pm

      ALLE wollen dasselbe:
      Frieden, Gerechtigkeit, Sicherheit, genug zu essen, zu trinken, ein warmes Zuhause, Gesundheit, Kultur und sinnvolle Beschäftigung.

      Nun denn…

      Ich mag das nicht für mich allein haben. Ich mag, dass ALLE Menschen so leben.

      Und bitte nicht wieder: Fang bei Dir an, die anderen kommen schon mit. Das ist seit 6.000 Jahren falsch.

  7. federleichtes
    Juli 27, 2013 um 2:31 pm

    Bin etwas verwirrt. Da lebe ich friedlich in meiner kleinen Kommune, bin Freund zu Mensch, Pflanze und Tier, und ich höre, das sei schade, ich sei manipuliert.

    Na gut. Lassen wir es dabei. Du lebst herrlich, ich lebe herrschaftsfrei. Mit meinen Piepsen. die mich, so wie ich bin, offensichtlich ganz nett finden. Vergnügen in der Genügsamkeit, mir reicht’s.

    Das Portrait des Kernbeißers für Dich, und Dank für Dein Engagement.

    Gruß
    Wolfgang

  8. Juli 27, 2013 um 4:59 pm

    Die Frage ist nicht, ob der Staat sinnvoll ist oder nicht. Diese Frage ist bereits beantwortet. Die Tatsache, dass es ihn seit langem gibt ist Antwort genug. Aber: Mit zunehmendem bewusst werden dessen, wie er funktioniert und wer welchen Preis dafür bezahlt, ändern sich die Vorstellungen von seiner Nützlichkeit.
    Der Staat spiegelt eine bestimmte Struktur: Es gibt ein Zentrum und eine Peripherie. Das Zentrum ist die „Führung“, sei es eine „demokratisch“ gewählte Regierung oder ein König bleibt sich gleich. Das Zentrum legt die Spielregeln fest und überwacht und kontrolliert sie auch – sonst würde es ja nicht funktionieren. Zentrum und Peripherie (Regierung/Führung und Volk) spiegeln ihren jeweiligen Bewusstseinszustand. Zur Zeit ändert sich das Bewusstsein auf der Seite des Volkes anscheinend stärker als auf der Seite der „Führung“, dieser scheint die Führung zunehmend zu entgleiten.
    Aber noch glauben die meisten Menschen an den Staat. Er symbolisiert ihnen (auch oft national begründeteI) Zugehörigkeit. Das „greifbare“ Zentrum, besser gesagt, die greifbare „Zentrumsgewalt“ ist im Verständnis der Menschen die halbe Ordnung.
    Nun muss man verstehen, warum das überhaupt funktioniert. In der Geschichte der Menschheit gab es immer welche, die sich durch ein besonders entwickeltes Bewusstsein hervorgetan haben (Christus, Buddha sind zwei Beispiele, die jedem bekannt sind). Diese Menschen wollten den Menschen befreien. Was heißt das: ihm den Aberglauben nehmen, dass er etwas anderes sei als sie selbst: nämlich göttliches Bewusstsein. Mit anderen Worten: sein eigenes Zentrum.
    Die meisten anderen Menschen in Führungspositionen hatten ihre Freude daran, den Menschen zu beherrschen, nicht ihn zu befreien (das wäre ja das Ende ihrer Privilegien). Dazu gehören alle Adligen, alle Kirchen, die meisten Religionsführer und viele andere. Sie wollen die Menschen kontrollieren.
    Ansonsten wären – bzw. sind – alle Menschen gleich berechtigt, gleich wertig. Ein erwachter Mensch kann über einen Menschen, der glaubt über ihm zu stehen, nur lachen. Er kennt die Wahrheit. Der Schlüssel dazu ist das bekannte „Erkenne dich selbst“.
    Zur Zeit gibt es zwei auffallende Entwicklungen zu beobachten. Die eine ist eine rasant zunehmende Bewusstseinsentwicklung. Die andere ist: noch nie zuvor wurde so deutlich, dass das Zusammenspiel der heiligen Dreieinigkeit Banken-Wirtschaft-Politik nur aufgrund von Lügen, Täuschung und Betrug basiert. Es wird deutlich, welche Pläne dahinter stecken, wie Menschen feindlich, ja Menschen verachtend sie sind, und wie ihnen mehr und mehr die Zügel entgleiten.
    Die „Köpfe“ dieser Entwicklung, die in Geheimbünden ihren Ursprung halten, sind auch der Ansicht, dass der Staat seine Schuldigkeit getan hat. Aber nur, um ihn für den noch besser kontrollierbaren Superstaatenbund zu schlachten: die Vereinigten Staaten von Europa.
    Vielleicht ist dieser Schritt erst noch notwendig, damit die Menschen endlich begreifen, wie sie sich, durch ihren Wunsch nach einem Zentrum, das ihnen Halt gibt und ihnen sagt, was richtig und was falsch ist, von anderen haben benutzen und in die Irre führen lassen. Und damit immer weiter weg von ihrem eigenen Zentrum gekommen sind, das die einzig richtige und zufrieden stellende Antwort auf ihre Suche ist.
    Je mehr Menschen das erkennen, desto mehr wird das Bedürfnis nach Regierung und Staat infrage gestellt, desto mehr verliert es seinen Sinn. Viele durch den Staat entwickelten Strukturen können durchaus sinnvoll sein und können weiterhin genutzt werden. Aber sie werden dann durch einen anderen „Spirit“ genutzt werden: Für die Menschen, mit den Menschen, nicht an ihnen vorbei und über ihre Köpfe hinweg. Das Geld, das sie der Gemeinschaft aus freien Stücken (!) zukommen lassen, dient der Gemeinschaft, und jeder kann es sehen. Das kann der Beginn dessen sein, was die Menschen als Paradies auf Erden betrachten. – Möge die Menschheit erwachen!

    • Juli 27, 2013 um 8:50 pm

      Amen!

      • Juli 28, 2013 um 12:41 am

        Schade, dass Dir so einer doch immer wieder rausrutscht.
        Warum fällt es Dir so schwer, eine andere Meinung im Sinne des „sowohl als auch“ den Raum zur Entfaltung zu lassen anstelle ihn im Dualismus gleich abzutöten?

        • Juli 28, 2013 um 11:21 am

          Wie ich unten erklärte und was hier keiner zu wissen scheint:
          Amen ist Zustimmung und heißt: „So ist es!“

          • Juli 28, 2013 um 11:54 am

            Und wieder sehen wir, wie in unserer Welt ein eigentlich guter Begriff verdreht wurde, zumindest bei mir so angekommen.
            Danke für Deine Aufklärung. Martin

    • Kritikus
      Juli 27, 2013 um 9:27 pm

      Betrachtet man den Staat nicht als Gegenteil von Gesellschaft sondern als Ordnung der Gesellschaft, dann wäre es möglich, den Nutzen einer staatlichen Ordnung zu erkennen. Der Artikel denkt in Kategorien von gut und böse und nicht in denen von Nutzen und Schaden. Du adaptierst diese Dichotomie. Hier wird keine sachliche sondern eine normative Debatte geführt.

      @Solveigh: Gut gemeinter Rat: Ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen. Vieles was du schreibst ist sachlich falsch.

      • Juli 27, 2013 um 11:53 pm

        Auf solche Pauschal-Angriffe reagiere ich in der Zwischenzeit allergisch.
        Wenn Sie nichts anderes zu bieten haben, sind Sie bei mir an der falschen Adresse.
        Guten Abend.

    • Juli 27, 2013 um 10:45 pm

      Die Frage ist nicht, ob der Staat sinnvoll ist oder nicht. Diese Frage ist bereits beantwortet. Die Tatsache, dass es ihn seit langem gibt ist Antwort genug.

      Nun, die Frage war wohl nicht vollständig. Es hätter besser heißen sollen:

      Ist der Staat in seiner heutigen Form wirklich sinnvoll für das Volk oder wem nützt er am Ende?

      Vielen Dank für Deinen Beitrag, und ja, eine Bewusstwerdung ist wahrzunehmen. Die Frage ist nur, ob sie wirklich so schnell abläuft, dass die Idee, dass wir besser in Eigenverantwortung unseren Staat gestalten wollen anstelle uns von oben sagen zu lassen, was für uns gut ist, greift, wenn der Geldfluss unterbrochen wird und die Medien die große Angstwelle trommelt.

      Viele Grüße, Martin

    • federleichtes
      Juli 27, 2013 um 11:46 pm

      Tut mir leid, dass Sie hier als neuer Kommentargeber mit einem „Amen“ bedacht wurden. Marx und Stalin scheinen wohl über normale Höflichkeit kein Wort verloren zu haben.

      Danke für Ihren Beitrag – der mir insgesamt gut gefallen hat. Diese Aussage allerdings:

      „Die Frage ist nicht, ob der Staat sinnvoll ist oder nicht. Diese Frage ist bereits beantwortet. Die Tatsache, dass es ihn seit langem gibt ist Antwort genug.“

      hat es wirklich in sich.

      Ihnen alles Gute wünscht

      Wolfgang Jensen

      • Juli 27, 2013 um 11:51 pm

        Amen heißt „So ist es“ – und den Seitenhieb mit Marx und Stalin hättest Du lieber weglassen sollen.

  9. federleichtes
    Juli 28, 2013 um 2:56 am

    Seitenhieb?

    Ich hätte?
    Das Bedrohende in Dir nicht wecken sollen?

    Ich recherchiere, und hier mal eine Meinung zum Kommunismus, den es nie gab, der aber offensichtlich gelebt wurde:

    „Schließlich gründet die „materielle Gewalt“ (Marx), mittels derer die Kommunisten im Namen des Fortschritts ihre Untaten begingen und unendliches Leid über die Menschen brachten, auf dieser Irrlehre. Kommunistische Indoktrination, totale Überwachung, brutaler Zwang,

    Unfreiheit und Erziehung zum Haß auf den Klassenfeind,

    d.h. auf jeden Menschen, der die eigenen Ansichten nicht teilt,

    sollten Persönlichkeiten mit verinnerlichter kommunistischer Moral entstehen lassen, bedingungslose Befehlsempfänger der Parteiführer – Täter auf Abruf. “
    Quelle:
    http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=4&t=5349

    Na, merkste was?

    Wenn es irgendwie geht, unterlasse bitte, was mich betrifft, künftig Deine persönlichen.Ansprachen.

    Gruß
    Wolfgang

    • Juli 28, 2013 um 11:33 am

      Das „Neue Forum“, finanziert, angeleitet, organisiert durch die Kirchen von den Angloamerikanern, schließlich gnädig aufgenommen in den „Grünen“ (für meine Mutter bereits während ihres ersten Auftritts im Bundestag als die „Faschisten von morgen“ erkannt, ihre heutige Politik bestätigt das mannigfach) IST eine Propaganda-Maschine des Westens gewesen, die für mich nicht relevant ist, da sie durch ihre dreckige Lügen- und Wühlarbeit die DDR zerstört haben, wie das auch in allen anderen Ländern geschah, das Muster dieser „Revolutionen“ durften wir seit dem überall – erst in den sozialistischen Ländern, dann in vielen anderen Ländern der Erde – beobachten! Es waren keine und sind keine „Revolutionen“ des Volkes!

      http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/06/23/sind-die-revolutionen-in-aller-welt-wirklich-revolutionen-des-volkes/

      Und hier extra für Dich noch ein Artikel, der Dir erzählt, wozu diese von diesen Verbrechern und Verrätern angezettelte „Revolution“ diente:

      http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2012/07/15/wahrheit-uber-die-hintergrunde-des-ddr-mauerbaus-bis-zum-ausbluten-der-volker-heute/

      Marx Zitat wird völlig aus dem Zusammenhang gerissen und darum in völlig falsches Licht gestellt (auch das ein beliebtes Mittel der Propaganda und Manipulation!), der heißt nämlich vollkommen:

      „Eine Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen erreicht.“

      Mit dem Aufdecken der Verdrehung dieses einen Zitats zum Zwecke der Diffamierung, Verteufelung und Kriminalisierung des Sozialismus lass ich es bewenden. Ich denke die gesamte Lüge dieser „Organisation“ von angloamerikanischen Gnaden ist damit bereits geklärt.

  10. federleichtes
    Juli 28, 2013 um 3:21 am

    „Staat und Gesellschaft“ sehe ich auch als Frage, mit welcher Ideologie der Staat die Gesellschaft organisiert. Und – fragt der Staat fragt danach, wie es gehen könnte, oder bestimmt er, wie es zu gehen hat?

    Hier mal ein Text, der ein Staatsproblem klar benennt:

    „Hand aufs Herz: Denken Sie, daß Sie über die Verbrechen Stalins einigermaßen Bescheid wissen? Dann wissen Sie schon nicht Bescheid. Denn es ist ein verbreiteter Irrtum, daß die Verbrechen des Sowjet- Kommunismus die Verbrechen Stalins waren.

    Gewiß war Stalin einer der Hauptverbrecher innerhalb dieses Systems. Aber weder hat er mit diesen Verbrechen begonnen – das waren Lenin und Trotzki -, noch endeten sie mit seinem Tod. Die Konzentrationslager für politische Häftlinge wurden erst 1986/87 durch Gorbatschow abgeschafft.

    Als Gorbatschow damals daran ging, das Verbrecherische des kommunistischen Systems zu beseitigen, gab er zugleich diesem System selbst den Todesstoß. Denn dieses System war von Anfang an auf Verbrechen gegründet und ohne Staatsverbrechen überhaupt nicht lebensfähig.“
    Quelle:
    http://zettelsraum.blogspot.de/2007/11/verbrechen-der-sowjetkommunisten-ein.html

    Betrifft das ausschließlich den Kommunismus, oder auch ideologisch anders orientierte Formen gesellschaftlicher Organisation?

    Gruß
    Wolfgang

    • Juli 28, 2013 um 10:57 am

      „Betrifft das ausschließlich den Kommunismus, oder auch ideologisch anders orientierte Formen gesellschaftlicher Organisation?“

      Tut es lieber Wolfgang.
      Was trieben die Britten in ihren Kolonien, besonders in der vor der eigenen Haustür, Irland?
      http://de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-%C3%84ra
      An die zwölf Jahre Nationalsozialismus brauch ich wohl nicht zu erinnern,
      nicht an den Genozid der Armenier und nicht an die Ausrottung indigener Völker.
      Basiert alles auf der Frage des Eigentums, Staat, wie wir ihn kennen, dient nur der Sicherung des Eigentums, ist daher hierarchisch aufgebaut, im Sinne der Eigentümer. Das gilt auch für den ehemaligen Ostblock. Wenn Menschen über Menschen herrschen, um ihr Eigentum zu sichern, birgt das prinzipiell Gewaltpotential.

      @Suresh Walter Heilmann.
      Danke. Ist Ihr Name Programm?

      Schönen Sonntag wünsche ich Euch
      Martina

    • Juli 28, 2013 um 11:50 am

      Zum einen verweise ich auf meinen Kommentar oben zu den „Verbrechen“ Stalins.

      Zum anderen ist klarzustellen, dass Gorbatschow der Verbrecher und Verräter ist, der im Auftrag der Angloamerikaner die Sowjetunion und das sozialistische Lager zerstört hat.

      Oben gibt es die Bevölkerungsentwicklung in der Sowjetunion zu sehen. Glaubst Du ein „gequältes, in KZs schmachtendes“ Volk würde sich ständig vermehren??? Würde die Wirtschaft aufbauen??? Und Leistungen in Wissenschaft und Technik vollbringen, die ihresgleichen auf der Erde suchte???

      Die Bevölkerung seit Gorbatschow ist um rund 20 Millionen geschrumpft! Durch Alkohol, Drogen, Hunger, Krankheiten, Geburtenrückgang!
      DAS ist Verbrechen, DAS ist GENOZID und ES sind die Verbrechen des angloamerikanischen IMPERIALISMUS, wie wir sie überall auf der Erde beobachten und erleben dürfen, dem durch Gorbatschow in der Sowjetunion und den sozialistischen Ländern „zum Durchbruch“ verholfen wurde! Glaubst Du (offiziell!!!) 40 % der Ostdeutschen, mehr als 50 % der Russen wollen den Sozialismus wiederhaben, weil sie da so „gequält und gemordet“, so „unterdrückt“ und in „KZs“ gesperrt wurden??? Diese Zahlen findest Du ähnlich übrigens in allen sozialistischen Ländern, eine Ausnahme KÖNNTE Polen bilden, das sich schon immer gern an die Angloamerikaner gelehnt hat.
      Gorbatschow wurde von Thatcher an Reagan „weitergegeben“ mit der Bemerkung: „Mit dem kannst Du Geschäfte machen“ und seine Befehle, wie er die endgültige Zerstörung der Sowjetunion und der sozialistischen Lage zu bewerkstelligen habe, bekam er ein Jahr BEVOR er auf den Posten des „Präsidenten der Sowjetunion“ gehievt wurde! Und Jelzin hat sein zerstörerisches Werk vollendet!

      Der Sozialismus lebensfeindlich, grausam und mörderisch und im Wesen verbrecherisch??? Ich lach‘ mich kaputt!! Das sind die Attribute des Imperialismus, wie wir sie heute täglich erleben dürfen!!

      Es ist die übliche Masche der imperialistischen Hetze und Propaganda: Bewirf den anderen mit Deinem eigenen Dreck, damit es in Deinem Haus nicht so stinkt!!

      • Dr. Doom
        Juli 28, 2013 um 1:12 pm

        Klassischer Fall von Realitätsverlust. Mein Beileid.

        • Juli 28, 2013 um 8:55 pm

          Sie dürfen gern Gegenargumente bringen, statt global zu diffamieren.
          Da sie dazu nicht fähig zu sein scheinen, gebührt IHNEN das Beileid.

          Schönen Abend auch noch.

      • schnubbi07
        Juli 28, 2013 um 10:11 pm

        Uiuiui, harter Tobak. Kennst du Wikipedia? Schau da mal nach was Genozid heißt. Du verwendet den Begriff mehr als fragwürdig. Und gibt auch mal Sozialismus ein. Es gibt schon nen Unterschied zwischen der Idee des Sozialismus und der Umsetzung des Sozialismus in der Sowjetunion.

        PS: Und nimm dir ma Kritikus Rat zu Herzen. Der Blick in ein Geschichtsbuch könnte deinen Blick schärfen. Deine Gorbi Story ist erfunden**** (zensiert, da nicht wohlwollend)

        • Juli 28, 2013 um 11:24 pm

          Wie ich oben bereits schrieb. Auf solche Pauschal-Diffamierungen reagiere ich nicht. Das ist mir zu primitiv.

          Auch Ihnen noch einen schönen Abend.

  11. gerd zimmermann
    Juli 28, 2013 um 7:32 pm

    „Bestehle Menschen, und sie werden zu Dieben.“

    Douglas Adams (Author of The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy)

    http://www.goodreads.com/author/show/4.Douglas_Adams‎

    Diese Seite übersetzen
    Bewertung: 4,2 – 1.057.243 Bewertungen
    About Douglas Adams: Douglas Noël Adams was an English author, comic radio dramatist, and musician. He is best known as the author of the Hitchhiker’s Gu.

    Weil wir hier gelernt haben, dass Diebstahl Eigentum ist, folglich muss Eigentum Diebstahl sein.

    Angenommen alles ist Natur, Wer will hier wen bemausen?

    Ihr denkt immer nur im ICH.

    Ein Kollektiv braucht einen Vorsitzenden.

    Braucht eine Gemeinschaft einen Chef? Wen ja, wozu? Weil es so schön ist sich führen zu lassen?

    Mir ist es lanweilig immer zu weinen. Ich schenke Euch alle meine Taschentücher.

    In Seeligkeit

    Gerd

    • maretina
      Juli 28, 2013 um 8:02 pm

      Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist. (Voltaire)

  12. Deniz Prietzel
    Juli 28, 2013 um 9:12 pm

    Kritikus :
    Betrachtet man den Staat nicht als Gegenteil von Gesellschaft sondern als Ordnung der Gesellschaft, dann wäre es möglich, den Nutzen einer staatlichen Ordnung zu erkennen. Der Artikel denkt in Kategorien von gut und böse und nicht in denen von Nutzen und Schaden. Du adaptierst diese Dichotomie. Hier wird keine sachliche sondern eine normative Debatte geführt.
    @Solveigh: Gut gemeinter Rat: Ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen. Vieles was du schreibst ist sachlich falsch.

    Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Austausch von Argumenten mit Verschwörungstheoretikern einem Kampf gegen Windmühlen gleicht. Egal wie gut das eigene Argument, egal wie viele Details vom Verschwörungstheoretiker tatsächlich als falsch anerkannt werden, dass Lügengebäude wird man niemals zum Einsturz bringen.

    Danke, dass es Menschen gibt, die es dennoch versuchen! Ich habe nämlich auch Angst vor diesen Leuten. @ federleichtes: Bleib dran! Auf dich hören sie vielleicht!

    • Juli 28, 2013 um 9:20 pm

      Und leider gehen allzuhäufig auch Jene, die zu Fakten meinen, dass sie zu Verschwörungstheorien gehören, auch nur immer pauschal einher und versuchen erst gar nicht, in den Dialog zu gehen. Schade eigentlich, denn nur so kann die eine oder andere Information zur Gewissheit werden oder in den die Schuladen „zu vergesesen“ gepackt werden …

  13. federleichtes
    Juli 29, 2013 um 10:48 am

    @ Deniz Prietzel
    „federleichtes: Bleib dran! Auf dich hören sie vielleicht!“

    Wenn ich etwas nicht beabsichtige, dass Menschen auf das hören, was ich „sage“. Meine Mitarbeit – nicht nur hier auf dem Blog – begründet sich in der Überzeugung, es gäbe eine Informations-Essenz. Und es käme (nur) darauf an, das System des Menschen für diese Essenz empfänglich zu machen.
    Damit das klar ist:
    Ich bin kein Theoretiker, sondern ich benutze Informationen, um sie praktikabel, anwendbar zu machen. Aber nicht, um Menschen zu dirigieren oder zu manipulieren. sondern ihnen dabei behilflich zu sein, SELBER und FÜR-SICH zu SPÜREN, was sie persönlich voran bringt.

    Verschwörungstheorien
    In den letzten Monaten staunte ich über die Enthüllungen betreffend Geschichtsfälschungen. Diese Fälschungen theoretisch zu entwickeln war mir gar nicht möglich. (und ob diese Enthüllungen der Wahrheit entsprechen, kann ich eben auch nicht verifizieren)
    Woraus für mich folgt:
    Theorien sind wertlos, wenn sie sich nicht faktisch belegen lassen, oder wenn ihnen nicht ein SICHERES Gefühl (ohne offensichtliche, wahre Beweise) zugrunde liegt. Mich beeindrucken weder Verschwörungstheorien, noch die Theorien über Verschwörungstheoretiker. Mich interessieren nicht mal die aktuellen Entwicklungen, weil ich sie IN IHRER TENDENZ kenne.

    Schauen wir auf die menschliche Ebene. Ich behaupte, in jedem Menschen steckt etwas Verborgenes, das er selber nicht kennt oder hinter Masken zu verbergen weiß. Dann, manchmal wie aus heiterem Himmel, kommt der Moment der Offenbarung, dessen, was sich in seinem Kern befand. Gerne reicht mal ein relativ kleiner Auslöser für finale Reaktionen (z.B. Mord oder Selbsttötung).
    Schauen wir in die Menschengeschichte entdecken wir ähnliche Prozesse, sei es der Ausbruch von Epidemien oder Kriegen, aber auch Entdeckungen/Erfindungen sind plötzlich da.

    Entscheidend für mich die Frage, ob Entwicklungen hin zu Höhepunkten treiben, und ob diese Entwicklungen unabdingbar sind, weil sie aus einer determinierten, in der Zeit veranlagten Dynamik entstehen. Dafür sprechen einige Theorien, und auch in geschichtlichen und persönlichen Entwicklungen lassen sich Folgerichtigkeiten erkennen und auch schlüssige Entsprechungen finden.

    Aus dieser Erkenntnis heraus entstehen in Menschen verschiedene Verhaltensweisen. Die einen begehren auf, die anderen resignieren, aber es gibt auch Menschen, die für sich beschließen so zu leben, dass sie sagen können wollen: Das war MEIN Leben.

    In diesem Sinne.

    Wolfgang

    PS.
    Emotional verursachtes Getöse um sachliche Fragen scheint unvermeidlich – jedoch nicht für Jeden.

  14. federleichtes
    Juli 30, 2013 um 11:26 pm

    Fundstück

    „Liebe Genossen, seid ihr schon mal auf die Idee gekommen, dass Karl Marx gar kein Revoluzer war, sondern ein Inoffizieller Mitarbeiter des preußischen Geheimdienstes.
    Vieles spricht dafür, zumal er nie Geldprobleme hatte.
    Selbst als Student in Berlin finanzierte er die Saufgelage, Entschuldigung ich meinte Diskussionsabende, seiner Freunde.
    Sein Schwager, der Bruder seiner Frau war preußischer Innenminister, und sein Schwiegervater arbeitete für Preußens Geheimdienst. Die Familie seiner Frau gehörte zum einflussreichen Adel.
    Die Werke von Marx sind doch eher gequirlte Scheiße und so wundert es umso mehr, dass sein Verleger ihm dafür horrende Honorare zahlte.
    Schon damals waren Systemkritiker arme Schlucker, nur der Jude Karl Marx bildete da eine Ausnahme.
    ***********
    Folge dem Weg des Geldes, schaue dir den Lebenslauf an, erst dann wirst du des Pudels Kern entdecken.“

    Quelle:
    http://qpress.de/2013/07/27/justitia-der-prostitution-erlegen-sex-punkte-image-reha-plan-vorgelegt/

    Wie aus unzuverlässigen vatikanischen Kreisen bekannt wurde, soll Heino verantwortlich für das Elend der Welt sin. Seine Lieder, so heißt es, führten erst dazu, dass niedere völkische Triebe geweckt und als Kulturgut getarnt nach des Menschen Freien Willen greifen konnten.

    Gruß
    Wolfgang

  15. August 1, 2013 um 7:58 pm

    @maretina.
    Hab’s leider erst jetzt gesehen. Die Frage hat sich mir auch schon gestellt. Das Thema beschäftigt mich jedenfalls schon seit vielen Jahren. Und schon als Kind tauchte in meinem Kopf der Gedanke auf „Welt ohne Geld“ – wobei ich heute offen lasse, ob es „kein Geld“ sein muss oder einfach ein anderes Verständnis von Geld und wie es der Gemeinschaft nutzen kann, nicht einigen wenigen.

    • maretina
      August 2, 2013 um 10:49 pm

      Hallo Suresh Walter Heilmann,

      willkommen im Klub;-).
      Einer meiner Söhne beschäftigte sich vor mehreren Jahren im Rahmen einer Jahresarbeit an der Schule mit dem Thema „Leben ohne Geld“ und zwar ziemlich praktisch. Das brachte ihm die persönliche Bekanntschaft mit Frau Schwermer ein, von der er bis heute begeistert ist. Das zeigte ihm aber auch, dass Leben ohne Geld nur in einer Gemeinschaft gut funktionieren kann, denn die Einzelkämpfer die er außer Frau Schwermer sonst noch befragte, wiesen eine stark fanatische Tendenz vor, die abschreckend aufs auch wohlgesonnene Umfeld wirkte.
      Die Fragen an und nach einem Leben ohne Geld sind ihm und mir jedoch geblieben.

      Wir hatten hier auf diesem Blog schon mal immer wieder Artikel und Diskussionen dazu, nur sind die Artikel auf ausdrücklichen Wunsch des Autors wieder gelöscht worden, so dass wir zu dem Thema neu zusammentragen müssen.
      Ich hatte mich in letzter Zeit anderen Interessengebieten zugewandt, aber da alles zusammenhängt, taucht das Thema Geld und Eigentum immer wieder auf.

      Mehrere ganz kurze Feststellungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
      – Geld ist Werkzeug des Eigentums.
      – Das Wort Geld kommt von vergelten; Schuld abtragen. Daher ist die Geschichte mit dem Schuldgeld, so wie sie sich uns darstellt folgerichtig. Schuld hat natürlich eine geistige Dimension die in dem Zusammenhang auch angesehen werden muss. Solange Menschen sich schuldig fühlen, egal warum, hat Verschuldung Bestand.
      – Geld ist Mittel der Trennung des Menschen vom Natürlichen; es trennt Erzeuger und Nutzer, ohne selbst einen Nutzen zu haben, und schafft einen eigenen (nutzlosen ) Kreislauf, alle Arten von Geldwirtschaft.

      Noch ein Kommentar von mir vom vergangenem Dezember:

      „Dadurch, dass einige Schrauben gelockert oder festgezurrt werden, Löcher mit einem Splint verschlossen werden, ändert sich am System “Geld” noch lange nichts. Die Räder drehen sich nur schneller oder langsamer, hier und da wird ein Transmissionsriemen umgelegt. Durch den Wegfall von Zins und Zinseszins werden wohl Symptome gemildert, allein die Krankheit ist noch da. (Betr. Alternativwährungen/ Zusatz heute)

      – Die unterschiedliche Leistungsfähigkeit von Menschen; wer will das beur-Teilen, im Grunde ist es eine Anmaßung, denn bis hierher ist nur dieser Mensch “in seinen Schuhen gegangen”.

      – “Kapitalflucht wird stafrechtlich vefolgt”, na ja “Futter für die Masse”. Es wäre gut wenn wir uns in die Lage versetzen, Bedingungen zu schaffen, die Gedanken an kriminelle Handlungsweisen erst gar nicht aufkommen lassen. Geld an sich wirkt da eher kontraproduktiv. Ob das nun die bedruckten Zettel, oder ehemals das “Salzgeld” (was ja immerhin noch lebensnotwendig war) sind – die Aufzählung lässt sich fortsetzen (Fortschritt – Guido), spielt in diesen Zusammenhängen eine sehr untergeordnete, besser keine Rolle.
      Geld ein Mittel die Gier für kurze Zeit zu befriedigen.

      – Reichtum ensteht wenn jemand Anderem etwas vorenthalten / gestohlen wird. Dieser Spielplatz Erde hat nun mal nur ein begrenztes Potential, wenn Raubbau betrieben wird. Und Geld , ob mit oder ohne Zins, von einer staatlichen Zentralbank herausgegeben oder einer privaten, da es in unterschiedlichem Maß die Existenz sichern muss, dient es nach wie vor als Daumenschraube, Mittel des Zwangs und der Manipulation.

      – Ist rentabel was Geld bringt, wenn auch ohne Zins, oder ist rentabel was lange nutzbar ist und Schäden an Um-Welt und Menschen minimiert?

      -”Kriege… sind unnötig” – Kriege und Gewaltausbrüche wird es solange geben, wie unsere Lebensgrundlagen Privateigentum sind. Was zum Leben gebraucht wird, Wasser (siehe Palästina), der Boden auf dem unsere LEBENSmittel angebaut werden (Monokulturen, Monsanto), Energie (Öl im Mittleren und Nahen Osten), Wälder (Amazonasregenwald), die Rohstoffe zur Herstellung unserer Kleidung (wo ist der Hanf geblieben?), daraus darf kein Profit entstehen, der Zugriff darf sich nicht in wenigen Händen befinden. Wenn daraus kein Profit mehr gezogen wird kommen wir vllt. mal an einen Punkt der Wohlstand für Alle heißt. Wohlstand allerdings ist nicht nur eine Frage der materiellen Sicherheit sondern beinhaltet geistige und spirituelle Dimensionen zu denen wir erst mal gelangen müssen, wenn wir wollen natürlich. Liebe inbegriffen.

      Geld zemetiert nach wie vor unsere gespaltene Wirklichkeit,ohne die Chance in sich zu bergen die einzelnen Teile wenigstens zu einem Ganzen zusammen fügen zu können.“

      In dem Zusammenhang möchte ich noch auf diesen beliebten ESOspruch hinweisen, dass Geld Energie ist. Auch so eine Lüge. Künstlich erschaffen erhält es die Künstlichkeit und die Trennung vom Natürlichen. Mit Energie hat das nichts zu tun.

      Soweit erst mal.
      Ein schönes Wochenende wünsche ich

      Martina

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