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Das Erkennen der Auswirkungen von #PRISM und #TEMPORA sollte unseren nächsten Bewusstseinsschritt beflügeln …

Wir sehen gerade ein Wettrennen des Ausspähens und Abschirmens, um den Konkurrenzkampf zu gewinnen, oder zumindest nicht auf ganzer Ebene zu verlieren, siehe z.B.: NSA-Überwachungsskandal: PRISM, Tempora und Co. – was bisher geschah.

Dabei gibt es zwei Ebenen diese Kampfes, wobei der zweitere eher asymmetrisch ist:

  1. Firmen des einen Staates gegen die der anderen
  2. Die Staat fühlt sich von fremden und eigenen Bürgern bedroht, Stichwort Generalverdacht des Terrorismus

Was bedeutet das? Die Kosten der Sicherheit steigen in die Höhe, und WIR ALLE zahlen das mit:

  1. Das technisch optimierte Ausspähen über unsere Steuergelder
  2. Das immer stärkere Abschirmen über den Konsum, sprich die Kosten für unsere Produkte.

Ich frage nun: sind wir eigentlich mit dem Klammerbeutel gepudert?

Kooperation: Hand in Hand

Sollten wir intelligenten Menschen nun nicht langsam erkannt haben, dass es an der Zeit ist, den Schritt, den die konkurrierenden Einzeller zum Lebewesen in milliardenfach kooperierender Gemeinschaft taten, für die Menschheit selbst anzugehen?

Die Kosten für eine Kooperation sind deutlich geringer (warum hätte die Evolution sonst diesen Schritt gemacht?).
Gute Ideen würden nicht mehr durch Patentrechte blockiert werden (siehe z.B.). Wir wären schon mit unserem Wissen und unserer Weisheit viel weiter und würden uns sicher nicht mehr die Köpfe einschlagen, weil wir schon längst passendere Methoden der Abstimmung untereinander entwickelt hätten (siehe z.B. Integrative Entscheidungsfindung).

Zum Thema der kooperierenden Menschheit siehe auch:
Darwin hatte es doch gewusst: Evolution stützt sich mehr auf Kooperation als auf Konkurrenz.

Organisationsformen sind auch schon erprobt:
Organisation Reloaded – Einführung in Holacracy

Aber so lange unser Bewusstsein noch so vernebelt durch die verherrlichenden Schriften der Konkurrenz ist, so lange werden wir sehen, dass die Aufwände für mehr Sicherheit steigen werden und wir immer weniger unseres Einkommens zum Leben verwenden können werden.

Besser geht anders!

In dieser Facebook-Gruppe wird fleißig zum Thema gesammelt: Kooperation statt Konkurrenz.

  1. Juli 24, 2013 um 12:06 pm

    Die Erklärung findet sich nicht in der Sicht von Lebensformen, sondern aus der Sicht von Bewusstsein. Die Rolle menschlicher Verkörperungen ist eine gänzlich andere als die aller anderen bzw. ANDEREN. Wie kann man ein GANZES auf lange Sicht “verbessern“ wenn nicht über die Motivation Herausforderungen anzugehen ? Warum gibt es nur eine Spezies wie den Menschen, eingebunden in eine motivierte Dynamik unzählig verschiedener, gänzlich anderer, Spezies ? Nach dem WARUM der Datensammlungen und “Datenkriege“ zu fragen ist sinnlos, sinnvoller ist die Einordnung des Geschehens mittels der Frage nach dem WOFÜR in das Gesamtbild. Daten sind nichts anderes als isolierte Informationen, die sich im Fluss natürlicher Informationsdynamiken, die miteinander in Verbindung stehen, einnisten und ein künstliches Eigenleben entwickeln.
    Was aktuell geschieht ist eine weitere Realisierung von Möglichkeiten auf dem Weg zur Maxximierung des Lernprozesses des Lebens als GANZES … und zugleich die Antwort auf das vorherige WOFÜR.

    Dazu ein Beispiel aus der Welt der Medizin:

    http://www.gold-dna.de/updatemai13.html#up427

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Juli 24, 2013 um 12:36 pm

      Hätst Du es für möglich, dass dieser Prozeß

      „.. die sich im Fluss natürlicher Informationsdynamiken, die mitteinander in Verbindung stehen, einnisten und ein künstliches Eigenleben entwickeln.“

      demonstrativ abläuft – sozusagen ein altes Muster sich (deutlicher werdend – „Geist“, der sich verselbständigt) offenbart?

      Ganz spannend für mich – gerade jetzt kommst Du DAMIT.

      Kennst Du das Buch Das Mental der Zellen

      Sechs Milliarden Homo sapiens werden mit der Wirkungslosigkeit ihrer Seinsweise konfrontiert, so wie einst gewisse Fische auf einer austrocknenden Erde die Nutzlosigkeit ihrer Kiemen erkennen mußten.

      Wenn diese Fische ihre aquatische Wissenschaft verbessern und neue Flossen und neue Philosophien erfinden wollten, hätten sie sich völlig geirrt.

      Die Frage heißt, ob wir das mittel finden werden: keine Verbesserung des menschlichen Erstickens sondern eine andere Lebens- und Seinsweise auf der Erde.

      Gibt es in diesem menschlichen Körper eine geheime Sprungfeder, einen Auslöser, mit dessen Hilfe wir unsere irdischen Lebensbedingungen verwandeln können, so wie vor drei Millionen Jahren ein erster Gedanke den Weg zu Einstein und einem Jumbojet ebnete? Welche Schwingung wird es diesmal sein? Wo im Körper?

      Könnte etwa in der Zelle, jener Urmaterie der Welt, eine Bewußtseinsmacht oder eine „Schwingungsart“ zu finden sein, welche alle unsere intellektuellen Umwege und auswegslosen Kunstgriffe hinfällig werden läßt?

      Dieses Mental der Zellen wird uns neue Energiequellen, neue Kommunikationswege und eine neue Handhabung der Materie eröffnen. Eine neue Biologie und ein neues Bewußtsein werden die Herausforderung einer Spezies auf dem Wege zur Selbstzerstörung aufnehmen können.

      Dieser Art ist Sri Aurobindos und Mutters unglaubliche Entdeckung in den Körperzellen zu einer Zeit, wo die Erde erstickt. Denn „die Rettung ist physisch“, sagte Mutter, die es wagte, mit achtzig Jahren an die letzte Pforte des Körpers zu pochen – die ungeheuerlichste Entdeckung seit Darwin.

      Ich würde mein Exemplar (ältere Fassung) gerne behalten, schicke es Dir aber, wenn Du Wert darauf legst.

      Gruß
      Wolfgang

      • Juli 24, 2013 um 4:21 pm

        Lieber Wolfgang,

        vielen Dank für Dein Angebot … doch ich werde mir das Buch selbst zulegen, denn wenn ich erst mal ein Buch in der Hand habe, sieht es hinterher anders aus, voller Memos, Unterschreichungen, Zeichnungen, bunter Lesezeichen, umgeknickter Seiten …
        Deinem Buchtipp entnehme ich, dass genau diese Bearbeitung meinerseits zum Tragen kommen wird 😉

        Interessanterweise machte es heute im Laufe des Tages vermehrt KLICK, woraus in Kürze ein neuer Artikel für Martin wird, bezüglich der Gemeinsamkeit von Wasser, Bewusstsein, Realität und Mainstream.

        Zu Deinem Text:
        Die erwähnte Sprungfeder, einer Spirale gleich 😉 , dürfte offensichtlich sein … der Goldene Schnitt in kosmischer Dimension. Ausgelöst durch eine Aktion, auf die KEINE Reaktion zu folgen vermag ? Weil nicht MÖGLICH ? Oder weil nicht NOTWENDIG ?

        Was vor dem Leben liegt ist nicht mehr die bisher übliche Addition von Energie, sondern die Vermeidung bzw. Subtraktion von Energie, als Ausdruck von Informationsfreisetzung. Bisher geschieht mehr und mehr das Gegenteil, nämlich Informationsisolierung mittels enormen Energieaufwands … nichts anderes ist die Datensammelwut, die aktuell seitens der Menschen läuft, als Gegenpol zum natürlichen Informationsfluss.

        Was die Realität offensichtlich offenbart ist die zunehmende Verstopfung / Behinderung des freien Flusses von Information, in Form von Materialisierungen, unter zunehmendem Einsatz von Energie, sprich von menschlichem Bewusstsein geordneter reaktiver Unordnung. Die Geister, die wir riefen, nähren das System des ganz normalen Wahnsinns.

        Gruß Guido

        • federleichtes
          Juli 24, 2013 um 4:41 pm

          Das

          „Was vor dem Leben liegt ist nicht mehr die bisher übliche Addition von Energie, sondern die Vermeidung bzw. Subtraktion von Energie, als Ausdruck von Informationsfreisetzung.“

          braucht etwas meiner Aufmerksamkeit.

          Wenn meine „Theorie“ stimmt, gab es ein Geschehen „Vor-dem-Leben“. In dem GENAU das geschah, was JETZT in der Zeit geschieht.
          Vor dem Leben gab es die unkontrollierte Addition von Energie – UND deren Materialisierung. Schöpfung praktisch OHNE Bewusstsein über die Folgen.
          Jetzt geschieht diese Schöpfung unter anderen Bedingungen, verlangsamt, und in einem Rahmen, der Bewusstsein über das Verwenden von Energie erschafft.

          Logisch also Deine Schlussfolgerung, dass wir nach dem Leben, nach dem Erleben dieser katastrophal endenden Energie-Verwendung und – bindung, eine „Zeit“ erleben, in der ein Bewusstsein eine erneute Katastrophe verhindert.

          Dazu passt natürlich auch die Sicht auf das Traumatische: Informationen, die energetisch geladen das verursachen, was wir als Schock, als Blockade – als das Unbewusste, das Verdrängte, das nicht Wahrnehmbare kennen.

          Danke auch für Deine Aufmerksamkeit.

          Gruß
          Wolfgang

  2. federleichtes
    Juli 24, 2013 um 12:17 pm

    .. die dem Wahn verfielen, die Schöpfung kontrollieren zu können.
    Neu-Wahn der alten Idee, sich die Welt untertan zu machen?
    Wau!

    Ebenfalls wahnhaft schätze ich die Vorstellung ein, die Schöpfung ließe sich kontrollieren. Na ja, ist ja nicht schlimm, dieser „kleine Wahn“ – und ob man die kleinen Schmetterlinge fliegen sieht oder die Bienen beobachtet, ist sicher nicht bedeutsam, jedenfalls sicher nicht für den Größenwahn und die sich von ihm beindrucken lassen. Im Sog dieser Wahnkräfte bleibt Gustl Mollath natürlich auch eine Nullnummer, „Arschloch“, der nichts verstanden zu haben scheint. Wie die Bienen und Schmetterlinge. Die auf den Blüten vor Erschöpfung sterben, die mit zerfledderten Flügeln auf den Vogel warten, der sie frisst.

    Allen einen entspannten Tag.

    Wolfgang

  3. Juli 24, 2013 um 1:27 pm

    Was die Herrscher (= Eigentümer) der Konzerne (die Staaten sind nichts anderes als Konzerne, die Banken sind nichts anderes als Konzerne) scheinbar nicht begreifen können, ist, dass es die „totale“ Überwachung und Kontrolle sowenig gibt wie die „totale“ Herrschaft…

    ABER: es bringt der Sicherheitsbranche der Konzern-Eigentümer noch einmal Riesen-Gewinne, denn die Entwicklung, Herstellung UND der Betrieb dieser Systeme wird AUF JEDEN Fall VÖLLIG von ALLEN Menschen bezahlt, wie Du oben vollkommen richtig beschreibst – und der Gewinn daraus fließt einzig in die Tasche derer, die diese Überwachung entwicklen, herstellen und in Betrieb nehmen.
    Wundervoller Nebeneffekt: Es wird Angst geschürt: „Mucke nur nicht auf, denn wir wissen schon von deinen Umtrieben, bevor Du überhaupt angefangen hast – also sei still, ducke Dich!“ Das wird übrigens AUCH Faschismus genannt!

    Wie können wir uns davon befreien?

    Nicht mehr konsumieren geht nicht.
    Keine Steuern mehr zahlen geht nicht.

    Ja, ich weiß, ich nerve: Es geht nur über die Abschaffung des kaptitalistischen Systems.

    Danke für die guten Beispiele, Martin, die bereits heute zeigen, dass es auch anders geht.

    Im Grunde ist der Versuch der „totalen Überwachung“ und „totalen Herrschaft“ IMMER ein Symptom des Untergangs des jeweiligen Systems!
    Was wir gerade erleben, ist der Untergang des Römischen Reiches, das ja – in wechselnden Formen – bis heute weiterbesteht! Der Unterschied liegt lediglich in der Verlagerung des Machtzentrums von Rom nach Byzanz, nach Venedig, nach Holland, nach London, Whashington und Tel Aviv.
    NUN scheint es mir allerdings endgütlig damit vorbei zu sein. Die Karten sind alle ausgereizt, es gibt keine Möglichkeit der physischen Ausdehnung der Macht mehr und damit ist dieses System der Unterdrückung und Eroberung endgültig gescheitert!

    Gut, dass wir uns bereits jetzt auf eine Welt ohne die Unterdrücker vorbereiten!

  4. Juli 25, 2013 um 12:59 am

    “Wie die Bienen und Schmetterlinge. Die auf den Blüten vor Erschöpfung sterben, die mit zerfledderten Flügeln auf den Vogel warten, der sie frisst.“

    Geht ein wenig am Thema vorbei, doch Wolfgangs Satz trifft es mal wieder. Erschöpfung als Ausdruck des Erreichens des Ziels des Schöpfens aus eigenen Möglichkeiten heraus, jedoch im Rahmen des Notwendigen für das GANZE. Holismus pur … oder HARMONIE, jenseits der Harmonie aus Sicht menschlicher Ethikvorstellungen.

    Gruß Guido

  5. Juli 25, 2013 um 11:32 am

    Zu #PRISM gab es gerade einen richtig guten Text auf der Competence Site, der die Wunden in das Treiben unserer Geheimdienste legt. Darin ist am Ende zu lesen.

    Man kann also nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen, wenn Geheimdienste wie der US-amerikanische NSA oder wohl auch zahlreiche westeuropäische Dienste unter Zuhilfenahme modernster IKT-Technologien das RECHT AUF DATENSCHUTZ und damit die PRIVATSPHÄRE ALLER BÜRGER derart massiv verletzen. Diese Geheimdienste entziehen sich ohnedies weitgehend der staatlichen Kontrolle, sprich der Kontrolle durch die staatliche Gewaltenteilung. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit wird zudem ganz elementar untergraben, denn Geheimdienste agieren ja mit solchen megalomanisch angelegten Bespitzelungsaktionen weitestgehend außerhalb der Verfassungsbestimmungen und einfachgesetzlichen Regelungen. Schließlich stehen den individuell davon Betroffenen in der Regel auch keine ordentlichen Rechtsschutzmöglichkeiten gegen ihre Bespitzelung und daraus resultierende falsche Verdächtigungen offen (weil etwa über eine Person gesammelte Daten willkürlich oder überhaupt völlig falsch zueinander in Beziehung gesetzt worden sind), denn in 99,9 Prozent der Fälle erfahren sie ja überhaupt nichts von ihrer Bespitzelung und den einschlägigen – zumeist auch noch völlig automatisierten – Datenauswertungen.

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