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Wird der Zins gebraucht, damit Geld umläuft und nicht gehortet wird – spielerisch an Monopoly erklärt

In diesem kleinen Vortrag versucht Prof. Dr. Wolfgang Ertel von der Hochschule Ravensburg im Rahmen von Themen wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstumszwang an den Spielregeln von Monopoly die Fehler im Kapitalismus und Kommunismus zu erklären und bietet mit dem Freigeld eine Alternative an:

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Bernd Mullet, der den Handel als eigentliche Ursache unserer gesellschaftlichen Schieflage sieht, ist mit den Inhalten des Vortags gar nicht einverstanden und kommentierte wie folgt auf Facebook (Text leicht „entschärft“).

Zinsen sind der Anreiz zum Geldanlegen.

Der Anreiz zum Geldanlegen ist der Gewinn. Damit kann man aber auch jeden monetären Gewinn als »Zins« deklarieren. Es ist also nicht nur der Zins, den ein Kreditgeber von Kreditnehmer erhält, es ist genauso die Maschine, welche 5 Arbeiter ersetzt, dadurch die Lohnkosten senkt und somit mehr Reingewinn entsteht. Auch hier hat sich die Investition der Maschine »verzinst«.

Wer wird da noch investieren, … es ist stink langweilig

Investoren investieren nicht, weil ihnen langweilig ist. Kein Unternehmer steckt aus purer Lust und Laune Geld in ein Unternehmen. Er will Gewinne generieren. Mag sein, dass er sich damit unterhält, die Haben-Kurve auf seinem Bankkonto zu verfolgen, aber er investiert, um Einnahmen zu haben, nicht aus Langeweile.

Auch Handel, welcher die Geldzirkulation an sich bewerkstelligt, wird nicht aus Lust und Laune betrieben. Menschen müssen essen, trinken, sich kleiden, sich zerstreuen, erholen, wohnen, brauchen Energie, usw. Das alles kann heute nur mittels Geld und Handel erworben werden. Der Bedarf ist die Sicherung der Zirkulation, nicht der Zins.

Ende des Kommunismus

Es war nicht das Ende des Kommunismus, sondern des Staatskapitalismus. Aber das ist eine andere Geschichte …

Zinsen sind eine Umlaufsicherung

Ach so, und die Menschen essen dann Zinsen oder was? Kann mir mal jemand ein paar Zinsen kochen? Der Umlauf des Geldes bewirkt die Vermögensverschiebung von vielen weg zu wenigen hin. Je mehr das Geld zirkuliert, desto schneller wächst die Armut.

Zerfall ./. 10% abgeben

Eine Abgabe ist kein Zerfall.

Zerfall:
Wenn Geld »zerfällt«, also seinen Wert, seine Kaufkraft verliert, nennt man das Inflation. Das heißt, die Kaufkraft des Geldes sinkt um einige Prozent.
In Europa sind es rund 1,5%. Das bedeutet, dass 1 Euro um 1,5% weniger Wert ist als im letzten Jahr. Also an Wert verliert, demnach zerfällt.
Gegenüber dem letzten Jahr ist 1 Euro also nur noch 0,985 Euro Wert.
Inflation entsteht, wenn die Geldmenge gegenüber der Produktionsleistung/»Realwerten« (nicht Dienstleistung) wächst.
(siehe dazu auch: Ende des Sparkurses in Europa wird Inflation beschleunigen)

Was dieser Dr. Prof. fordert ist also bereits Realität. …

Abgabe:
Eine Abgabe leistet jeder Arbeitende in Form von Steuern an den Staat. Das ist nicht der Zerfall des Geldes, sondern das sind Abgaben. Diese zahlen alle, die Einnahmen haben, welche nicht vom Staat kommen. So intelligent sind die auch schon, dass wer vom Staat Geld erhält nicht noch Geld an den Staat abgeben muss.

Sicher wäre es schön, wenn dieses Geld für die Allgemeinheit genutzt würde. Der Staat in Form von Gemeindeverwaltungen gibt dieses Geld, also Steuereinnahmen, normalerweise für Straßenbau aus, für Schulen, den Erhalt von Grünflächen usw., usw.

Damit werden aber auch die Politiker bezahlt, die damit unter anderem ihren Lebensstandard finanzieren, und der Verwaltungsapparat erhalten. Mittels Steuergeldern werden u. a. Anreize für Unternehmen geschaffen (Subventionen), um Produktionsstätten zu bauen und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Also den Menschen eine Möglichkeit zu geben, durch Lohnarbeit Einnahmen zu haben, mit denen sie Lebensmittel kaufen (also ihren Bedarf decken) können, damit sie wieder arbeiten gehen können, und auch um Steuern zahlen zu können. (Lustiges spiel, nicht?)

Staat verteilt es gleichmäßig an alle

Wie wir alle wissen, funktioniert die Umverteilung prächtig. Allerdings nur von unten nach oben. Also von den Wenigverdienern zu den Vielverdienern.

Das Gesellsche Wirtschaftssystem ist also nichts anderes, als das, was wir bereits haben. Beim Schwundgeld wird der Schwund des Wertes des Geldes, also die Inflation, einfach künstlich beschleunigt (siehe ‚Lira‘ oder österreichischer ‚Schilling‘)

Spendenaufrufe an die Reichen funktionieren nicht

Dr. Ertel käme zum gleichen Ergebnis, würde er die Reichensteuer einführen und höhere Sozialleistungen veranlassen oder ein Einkommensteuer finanziertes BGE einführen.

Tatsächlich funktionieren würde es aber nur dann, wenn der Anteil der bewussten Umverteilung von Oben nach Unten (wie auch immer bewerkstelligt) genauso groß ist, wie die systemimanente Umverteilung von Unten nach Oben durch den täglichen Handel, durch das Kaufen von Lebensmitteln, Kleidung, das Zahlen von Miete, Pflege des sozialen Umfeldes, usw. Also durch den alltäglichen Handel. Das aber führt über Kurz oder Lang zum Erliegen des Handel oder macht ihn unrentabel. (siehe „Rendite“, „monetäre Gewinne“, etc. zu Beginn dieses Beitrages)

  1. gerd zimmermann
    Juli 22, 2013 um 8:49 pm

    Geld, mmmmh, Geld. Geld ist eine Illusion. Geld sind irgendwelche Nullen auf irgendwelchen Computern. Strom aus, Geld weg. Geh nach Hause.

    Ich sage es nocheinmal, Strom weg, Geld aus, geh nach Hause.

    Geld ist ein vituelles Versprechen.

    Ich wiederhole, Papiergeld ist ein Versprechen, dass durch virtuelle Werte geckt ist, z.b. Derivate.

    Geld ist ein leeres Versprechen und gilt allgemein nur als anerkannt, solange die Mehrheit an die leeren Versprechungen glaubt, Liebe NSA, lieber Mr. Obama, liebe Mrs. Merkel. Wenn die Menschen das verstehen, seid Ihr vor morgen Früh keine Staatsmänner/frauen mehr.

    Ein Sonnensturm und ALLE Comuter der Welt werden auf NULL gesetzt, genauso wie alle Atomuhren.

    Beginnt schon mal eure Kontostände in Stein zu hauen, wird besser so sein.

    Vielleicht findet ihr dann eine Bank, die Steine gegen Gold tauscht und frische DNA.

    Ja, ja, das Kreuz mit dem Erbe. Solange er noch am Kreuz hängt, wird der Zins Euch zum Kreuze tragen

    Ein Cent zu seiner Zeit mit 5% verzinst sind heute 500 Milliarden Erdenmassen in purem Gold Wert. Irgendein Professor hat das mal errechnet.

    Die Amis sind klug. Einer legt jetzt einen Cent an und in 2000 Jahren sind alle happy. The show mast go on.

    Angenommen Bewusstsein steht vor dem Geld. Komisches Gefühl, was?

    Angenommen die Natur lässt sich nicht endlos verkaufen, weil dem Gesamtbewusstsein der Geduldsfaden platzt, da die Natur eine kostenlose Schöpfung des EINEN für ALLE die EINEN ist und die ANDEREN die EINEN für ihre Interessen vereinen wollen, ohne die Anderen der Anderen zu fragen ob die Einen damit einverstanden sind, nicht im Sinne der ALLGEMEINHEIT.

    Wenn es das Gesetz der HARMONIE gibt, gilt es für ALLE, ausnamelos.

    Wir sind mitten im Ende des Dramas angelangt. Inszeniert vom Leben. Wir ALLE spielen das Spiel des Lebens als Akteure mit. Bewusst oder unbewusst.

    Der Mensch ist verkörpertes Bewusstsein, der Mensch ist die Schnittstelle zwischen Bewusstsein und Materie. Das Gesamtbewusstsein beschenkt den Menschen mit der Natur. Der Mensch schafft sich künstliche Realitäten und entfernt sich somit Schritt für Schritt von seinem Ursprung, seiner geistigen Quelle.

    Geld und Natur stehen in keinem natürlichen Zusammenhang. Vielleicht 1% der Weltbevölkerung halten 99 % der Menschen zum Narren. Wie lange noch?

    Hat die Menschheit aus der Zeit um 1989 nicht gelernt, dass jede Regierung der Welt über Nacht hinweggepustet werden kann? Davor hat jede Regierung der Welt unglaubliche Angst.

    Wollen wir nun über Kontostände jammern oder über Weltpolitik reden?

    Der weisse Hase ist da vorn gerade abgebogen……….

    Ich muss schnell hinterher.

    Bis dann

    Gerd

  2. federleichtes
    Juli 23, 2013 um 1:26 am

    Bravo, lieber Gerd, wat’n Text wieder.

    Etwas, nur etwas sehr Winziges in mir hadert mit diesem Deinen Satz:

    „Der Mensch schafft sich künstliche Realitäten und entfernt sich somit Schritt für Schritt von seinem Ursprung, seiner geistigen Quelle.“

    Ich höre Deine Annahme eines freien menschlichen Willens (der Mensch schafft sich …)
    Wenn der Ursprung des Menschen informativen Wesens ist, und diese Informationen sich erst mit der Zeit (langsam, prorata vernünftig) offenbaren (können), schaft nicht Mensch eine künstliche Welt, sondern die Informationen schaffen DURCH den Menschen eine Welt, die informativ bereits im Ansatz angelegt war.

    So mag Geld Dir künstlich erscheinen – dass; was Geld SYMBOLISIERT, ist aber sehr real, da die „Idee Geld“ informativ definitiv existent ist. (sonst würde es doch kein Geld geben – auch keine weißen Kaninchen – auch Niemanden, der laufen könnte)

    Informativ gesehen (Auflösung des Unbewussten und Schaffung von Bewusstsein) nähert sich der Mensch also seinem Ursprung (Re-ligio), einer Komplexität, die sich auf zunehmend mehr menschliche „Schultern“ zu verteilen wusste. Gewusstes Wissen: wie entstand die Ordnung, und was erschuf die Harmonie?

    Dir eine flotte Jagd.

    Wolfgang

    • Juli 23, 2013 um 1:39 pm

      Gerd, hallo, wunderschöner Text, danke.
      Ist beim Geld (Gelt – vergelten- Schuld abtragen) natürlich auch die Frage welche illusionäre Schuld wir uns da aufgehalst haben, die wir jetzt vermeintlich abtragen müssen.

      Ja Wolfgang, der feie Wille…..so richtig definieren lässt er sich ja nicht.

      Das Ziel /Lebensziel liegt fest, der Wechsel in einen anderen energetischen Zustand, auch Tod genannt.
      Wie wir dahin gelangen ist teils stark vorgegeben, innerhalb dieser (weitgesteckten ?) Vorgaben haben wir allerdings bei jedem Schritt die Wahl wohin wir ihn lenken.
      Wir haben noch eine andere Wahl. Alle Informationen sind vorhanden, als solche abrufbereit im energetischem Feld vorhanden.. Die Entscheidung welche Information wir jetzt haben möchten, welche wir verwenden wollen, die liegt wieder bei uns. – Wir wir dazu kommen oft nur vermeintlich Negatives, einzeln und auch als Gruppe abzurufen, steht auf dem Blatt der mitgebrachten Verhaltensmuster, Denkschablonen… Aber auch hier ist es möglich, wenn auch schwer, wenn wir uns dieser Muster bewusst werden, sie zu ändern.
      Ich seh uns nicht als hilflose, den re-aktiven Informationen ausgelieferte Wesen, allerdings seh ich uns stark dem verhaftet was ich mal das Unbewusste nennen möchte…

      Schönen Tag
      Martina

  3. Juli 23, 2013 um 7:40 am

    Hat dies auf Schlafwandler rebloggt.

  4. Juli 23, 2013 um 1:46 pm

    Mal so spontan:
    Was wäre eigentlich, wenn wir das Unbewusste deshalb nicht richtig wahrnehmen können, weil uns unsere Intuition durch die Erziehung verschüttet wird, speziell dem Bild der monotheistischen, außer uns liegenden Gottes?
    Wie könnte dieser Teil von uns reakiviert werden?
    Kleine Kinder unter 3 Jahren leben größtenteils mit der Intuition allein, erst dann beginnt der „Denker“ (=Ego?), die Konzepte auszubilden, auf dessen Basis er logisch operiert …

    • maretina
      Juli 23, 2013 um 3:33 pm

      Ist die Frage auf welcher Basis bildet der Denker die Konzepte seines Denkens aus? Sind es die Muster die Alle haben? Selbst wenn wir nicht einverstanden sind mit dem was wir vorfinden, gehen wir ja meist nur in die Gegnerschaft, die den Gegenpol bildet, zur Harmonisierung allerdings in aller Regel auch nicht beiträgt.
      Wir definieren uns in diesem Landstrich meist über unser Denken, räumen ihm den Vorrang ein über alles was uns sonst noch so ausmacht. Dabei sind wir soviel mehr. Wir sind mehr als unser Intellekt (Denken), mehr als unser Körper (Physis), mehr als unsere Emotionen und Gefühle(die aber den Weg weisen, bevor denken überhaupt einsetzen kann.)
      Gerd trifft den Nagel auf den Kopf wenn er sagt, dass wir Geist sind, nicht nur der re-aktive, sondern auch der aktive, beide Pole vereint in uns.

      Um Intuition reaktivieren zu können, eigentlich um sich dem Natürlichen in sich wieder nähren zu können, bleibt nichts übrig wie Alles und Jedes zu hinterfragen, gesellschaftlich aber auch privat. Privat angefangen geht es fast von selbst in die großen Menschheits-Fragen über. Denkmuster (implementiert, ererbt, anerzogen), Glaubenssätze (gesellschaftlich, aber auch über sich selbst „Ich darf….nicht.“; „alt gleich krank“) es gehört alles auf den Prüfstand. Allerdings braucht nicht gesucht zu werden. Was relevant ist zu einem bestimmten Zeitpunkt und weiter hilft in der persönlichen Entwicklung kommt von selbst an die Oberfläche, wird greifbar und damit wandelbar.
      Außerdem bleibt da immer noch Wolfgangs Ratschlag, den ich nur nochmal bekräftigen kann, rausgehen in die Natur hilft, am besten ohne Karte, auf alle Fälle ohne Navi ;-).

      Unbewusst und Unterbewusst, für mich gibts da einen Unterschied. Was sich im Unterbewusstsein so gesammelt hat im Lauf des Lebens war mal an der Oberfläche, konnte angeschaut, gefühlt, gespürt …werden. Irgendwann war es nicht mehr relevant, oder tat zu weh, es wurde weggedrückt, wegggesperrt, versank. Es ist allerdings durchaus möglich Dinge wieder an die Oberfläche zu holen und zu lernen mit ihnen bewusst umzugehen, eine andere Perspektive einzunehmen aufs ehemalige Geschehen, damit wandeln sich auch die Informationen. (Aufs kollektive Unterbewusstsein möchte ich jetzt nicht eingehen, auch nicht aufs mitgebrachte vorgeburtliche Unterbewusstsein)
      Ums Unbewusste bin ich ehrlich gesagt relativ froh. Wenn ich mir über jeden meiner Atemzüge, jede Bewegung, selbst wenn ich einen Stift in die Hand nehmen möchte, Gedanken machen müsste, diese dann noch in eine Handlung bringen wollte, na ja, ich glaube ich wäre noch nicht bei meiner morgendlichen ersten Tasse Kaffee angelangt 😉
      Aber da dem ja zum Glück nicht so ist, werde ich mir jetzt mein nachmittägliches Tässchen gönnen.

      Grüße in die Runde
      Martina

    • maretina
      Juli 23, 2013 um 3:55 pm

      Ein anderer sehr interessanter Gesichtspunkt ist die Logik. Versteh ich das richtig wenn ich meine die Logik ist Basis kausaler Denkstrukturen? Ursache–> Wirkung, die wieder zur Ursache wird, linear gedacht, zeitlich, räumlich.
      So funktioniert aber kein (Lebens)vorgang, wenn dann nur in einem vollkommen abgeschlossenem System. Wir befinden uns nun mal in einem offenem System, sind selbst offene Systeme, stehen mit allem und jedem in Verbindung, was wir nicht überblicken, aber das macht nichts, es ist trotzdem so.
      Wie ich das sehe lässt sich gut am Beispiel der Apfelmännchen nachvollziehen. Mit Logik, wie wir sie verstehen hat das nicht allzu viel zu tun. Und ja du hast recht, kleine Kinder können das, die bringen das mit. Wir sollten versuchen es ihnen zu erhalten, das fraktale „Denken“.

      Liebe Grüße
      Martina

      • Juli 23, 2013 um 4:03 pm

        hmmmm, ob wir uns mit der Entwicklung von Sprache, wozu ich auch die Mathematik zähle, selbst behindert haben?
        Was, wenn wir vorher via Empathie unser Denken abgestimmt hätten. Nur weil es so schwierig zu lernen war, wurde die einfachere Sprache später genutzt.
        Ich sprach heute Jemanden, der sich das Heidentum neu erschlossen hat. Und er meint, dass das Lebenskonzept der Heiden auch sehr komplex war und er vermutet, dass die Menschen sich deshalb dem Christentum zuwandten, weil es eben deutlich einfacher war, man das Denken nach Oben delegieren konnte …
        VG Martin

        • maretina
          Juli 23, 2013 um 4:23 pm

          Alles würde ich ja nun auch nicht auf das Christentum schieben wollen, so alt ist es ja nun nicht, das alte Testament bildet die Grundlage dreier Religionen, wovon die jüdische die älteste ist.
          Ich denk ja dass die Entwicklung von Sprache und Eigentum Hand in Hand gingen. Sprache begrenzt, Eigentum soll beschützt, erhalten und vermehrt werden. Da ist es nicht unbedingt zuträglich im Geiste offen zu sein für die Umwelt und vermeintliche Feinde, die vllt. erst zu solchen werden, weil sie ausgegrenzt werden.
          Weißt du Martin, wir haben ja heute einen ganz schönen Schlamassel, aber ich denke wir mußten diesen Weg gehen,alle. Weil wir nur so bewusste Menschen werden können, durch die Erfahrung und die dabei gesammelten Informationen. Es ist uns doch durchaus möglich dieses zu echtem Wissen, eins das jede Faser unseres Seins erfasst, zu entwickeln. Dann ist uns wohl auch die Kommunikation auf anderer Ebene wieder möglich, wenn wir uns nicht mehr schützen müssen.
          Grüße

          • Juli 23, 2013 um 4:43 pm

            Dann ist uns wohl auch die Kommunikation auf anderer Ebene wieder möglich, wenn wir uns nicht mehr schützen müssen.

            Diese Ahnung habe ich inzwichen auch. Wir müssen nur an die Aborigines denken …

            LG Martin

  5. Juli 23, 2013 um 3:54 pm

    Danke, Martina, für Deine Sicht auf Intuition, Bewusstsein und Unterbewusstsein!
    Und ja, in der Natur kann man die Seele wirklich gut baumeln lassen.
    Und es gibt so viele Großstadtkinder inzwischen, die da so gar nichts mehr mit anfangen können und es einfach nur schmutzig und eklig dort finden ..

    Um den Bogen zum Geldsystem zurück zu bringen, so sagt mir mein Gefühl (-> Intuition) nach all der Lektüre, die ich bisher hatte, dass es aufgrund des inhärenten Be-Wert-ens nicht zuträglich für die Gemeinschaft. Es musste für den anonymisierten Handel erfunden werden. Und hier werde ich wohl doch nochmals einen Blick in die Arbeiten von Bernd werfen müssen …

    VG Martin

    • maretina
      Juli 23, 2013 um 4:03 pm

      Weil alles normiert ist, auch in der Landschaft, da fehlt oft der Freudefaktor. Ich hab mit meinen Kindern damals noch Feuerchen gemacht, im Elbsandsteingebirge in Höhlen geschlafen, wir sind mit den Zelten weggeschwommen (das war wirklich eklig 😉 ), mit den Rädern die Ostseeküste langgefahren, gepaddelt…..Bißchen Phantasie und Abenteuer brauchen die Kinder schon, dann kann vllt. Interesse entstehen, aber wenigstens Achtung vor dem was da Draußen neben uns existiert. –
      VG Martina

    • maretina
      Juli 23, 2013 um 4:41 pm

      Geld immanent sind mehrere Dinge, das beginnt nicht mit dem anonymisiertem Handel.

      – Es ist dem Eigentum zugeordnet, dient ihm.
      – Es unterbricht den Kreislauf zwischen Erzeugern und Nutzern, grenzt diese beiden voneinander ab, ohne selbst einen Nutzen zu generieren, bildet allerdings extra noch einen eigenen Kreislauf aus (Geldwirtschaft.) Das heißt Geld wird zum Selbstzweck.
      – Geld ist Mittel der Manipulation durch die Erzeugung von Angst in vielerlei Form.

      Es ist eine ganz große Illusion.
      VG
      Martina

      (Ich hab von den Artikeln nichts mehr, da muss ich mein Gedächtnis anstrengen, wir haben ja viel zusammen entwickelt, ich hatte das jetzt für mich alles zur Seite geschoben.)

      • Juli 23, 2013 um 4:45 pm

        Ja, diese wichtigen Beiträge sind uns ja leider „verloren“ gegangen, aber ich erinnere mich. Geld trennt …

        • maretina
          Juli 23, 2013 um 6:27 pm

          Was mir da gerade noch so kommt ist der Gedanke an die sog. „Esoteriker“ die Geld als Energie bezeichnen, das man fließen lassen muss. Stimmt schon, insofern dass Geld ein Produkt der Illusion ist, diese durch sein Fließen erhält. Illusion definiere ich mal als Produkt der Trennung vom Natürlichen.

          • Juli 23, 2013 um 7:08 pm

            Stimmt, da macht die Esoterik-Riege mit dem Slogan der „Fülle“ auch Recht gut Knete. Sie unterwirft sich dann auch dem schnöden Mammon, und hilft der Natur dabei nicht wirklich nachhaltig …

  6. Juli 23, 2013 um 6:00 pm

    Prof Ertels Wirtschaftswissen scheint auch aus dem Monopolyspiel zu stammen.

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