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Kita: Dieses ganze Bildungsgelaber ist zum Kotzen …

Das Thema hat mich nicht losgelassen. Auf meiner letzten Zugheimfahrt saß eine Grundschullehrerin aus Berlin neben mir und klagte über die schon abgetötete Begeisterung der in die Schule kommenden Kinder. Bisher hatte ich immer gehört, dass die Ent-Geisterung erst in den ersten vier Jahren der Schule durch die Standardisierung des Lernens passiere. Dann sagte mir auf Facebook noch Jemand, dass er einen Vortrag darüber gehört habe, dass gerade in unserem Krippenwesen die Kinder nicht mehr richtig „gedeihen“ könnten. Sie würden eine merkwürdige Sprache als auch Gehabe entwickeln Also habe ich mich gerade nochmals im Netz umgeschaut und finde diese harsche Kritik:

ENDLICH – endlich gibt es auch mal kritische Stimmen zum „deutschen Krippenwunder“!
Anfangs geht es vor allem um Alltag in Kinderkrippen, ab der ca. 21. Minute kommen dann auch „Experten“ zu Wort und äußern ihre Sorge bzw. Begründungen dafür …

Villa Kunterbunt im Land der schwarzen Zahlen

Aus dem Skript der Sendung:

Eine bekannte amerikanische Studie, eine Längsschnittstudie, zeigt, dass bei Kindern, die sehr früh und in sehr  großem Umfang zeitlich betreut werden, zeigt, dass dort gehäuft, sogenanntes Problemverhalten auftritt. Und dieses Problemverhalten kann sich in zwei Richtungen zeigen: Einmal, dass diese Kinder aggressiver sind,  bulliger, sich durchsetzen wollen. …. Aber es gibt auch das umgekehrte, was auch Problemverhalten ist, dass  Kinder sich zurückziehen. Und das ist häufig sozusagen noch die gravierendere Variante, weil das nicht auffällt. Aggressives Verhalten fällt auf. Die anderen Kinder  sind ruhig, und machen kein Problem für die Erzieherinnen. Aber sie nehmen auch nicht teil. Und ziehen gewissermaßen sich in sich zurück. Was für ihre weitere Entwicklung genauso ein Problem darstellt.

Hier wird endlich angesprochen, was mich seit Jahren umtreibt, aufregt …:
Es sind in der Mehrzahl der Krippen zu viele Kinder bzw. zu wenige BetreuerInnen (ja, sind fast ausnahmslos ja Frauen).

Als Mindeststandard müssten es maximal 4 Kinder auf eine Betreuungsperson sein, das aber gewährleisten – wenn – nur sehr teure Kitas (Kostenpunkt: €1.000,- im Monat pro Kind/Krippenplatz !). Bei allen anderen kommen zwischen 13 und 17 Kindern auf eine Betreuerin!

Dass das nicht nur für die Erzieherinnen Stress ohne Ende ist, sondern auch und gerade für die Kinder und warum, kann man im Radiobeitrag (s.o.) erfahren (oder das Manuskript lesen, siehe im Link oben angegebene Hinweise).

Meine Rede: Diese Kinder (unter Dreijährige) brauchen unbedingt und ganz dringend BEZUGSpersonen: bleibende, nicht wechselnde – für ihre gute, gesunde Entwicklung. Und wenn die Eltern das nicht sein können und/oder wollen, dann muss wenigstens in Kitas dies durch eine bestimmte Betreuerin für das jeweilige Kind gegeben sein. Andernfalls leiden die Kinder. Und das auf ganz unterschiedliche Art (nicht alle weinen, schreien, toben, wüten, jammern … – manche sind auch still, ziehen sich zurück, fallen kaum bis gar nicht auf, laufen mit oder „bleiben zurück“ … oder passen sich sogar extrem gut an, so dass man bei ihnen am wenigsten denkt, sie haben mit der Situation „ein Problem“ … – siehe Beitragsende/Radiobeitrag).

Und eben diese Beziehung kann in den meisten Kindertagesstätten/Kinderkrippen NICHT gewährleistet werden – IST nicht!

Dass sich die negativen Folgen daraus auf das gesamte spätere Leben dieser Kinder nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz sicher auswirken, wird hier endlich auch gesagt und auch, welche Formen das annehmen kann.

Es IST einfach eine sensible Phase (mindestens bis 3 Jahre, eher noch bis 4!), eine wichtige Zeit. Die Kinder brauchen da noch sehr viel Bindung, Nähe, emotionale Wärme (auch/gerade und vor allem: körperlich: gehalten, getragen werden …), Geborgenheit, liebevolle Zuwendung, Aufmerksamkeit …

Aber genau das können die Betreuerinnen ihnen nicht geben, weil: es zu wenige sind (auf zu viele Kinder).

Was mich dann auch noch immens nervt – bei allem Verständnis für „Frühforderung“ – dass über die Kinder und ihre Betreuung gesprochen wird wie über einen Gegenstand bzw. eine „Investition“, ein Ding, aus dem es das Beste rauszuholen gilt … Als sei Kinderbetreuung auch sowas wie ein Auto- oder Möbelkauf oder Geldanlage.

Aber mit den Qualitätsstandards ist es gerade hier, bei der Kinderbetreuung, eben weit her – und wie auch gesagt wird: hier kann man nichts „umtauschen“, wenn sich zeigt, dass etwas schiefgegangen ist – denn das Kind hat das in der bisherigen Zeit „mitgemacht“, abgekriegt, verinnerlicht … – und bis sich das zeigt und bis Eltern oder sonstige Involvierte bereit sind, das auch erst mal zu erkennen, (ein-)zusehen, zuzugeben, festzustellen – vergeht: ZEIT, wertvolle Zeit.

Und die Kinder selbst sind ja eben noch viel zu klein, als dass sie genau sagen könnten, was warum wie nicht gut für sie ist, sich nicht gut anfühlt … – sie reagieren nur so, wie es ihnen in diesem Alter möglich ist: weinen, schreien, auffallen, aggressiv werden, sich zurückziehen, resignieren, sich anpassen, aufgeben … – und es liegt alleine in der Urteilsfähigkeit der Erwachsenen (sowohl der Eltern als auch der Erzieher, aber nicht selten wäre dann doch ein Kinderpsychologe oder -psychiater vonnöten!), das richtig zu deuten, zu erkennen, zu interpretieren, vor allem: ernst zu nehmen und dann: Konsequenzen daraus zu ziehen: nicht im Interesse der Wirtschaft oder der Politik oder eigener Interessen, sondern: im Interesse der Kinder. Gerade weil diese so klein noch so hilf-/wehrlos und abhängig, ausgeliefert sind! Angewiesen: auf das Urteil, die Erfahrung, das Wissen und das richtige Verhalten der Erwachsenen!

Dieses ganze Bildungsgelaber ist zum Kotzen. Kinder entwickeln sich gut und gesund, wenn die sie umgebenden Umstände, die Verhältnisse es zulassen, ermöglichen. Und diese guten Verhältnisse zu schaffen und stabil zu halten, liegt in der Verantwortung zunächst der Eltern – sie entscheiden. Aber sie entscheiden längst nicht (mehr) alleine – die ganze Gesellschaft sitzt im Nacken und entscheidet mit, macht Druck … – vor allem eben nun die Politik (immer frühere Fremdbetreuung, immer mehr Kinderkrippenplätze soll es geben – und erwartet wird von den Eltern, diese frühe Fremdbetreuung auch „anzunehmen“).

Es geht nur um Quantität, nicht um Qualität – es wird NICHT im Sinne und zum Wohle der Kinder entschieden.

Und ja, nur weil das in anderen Ländern, Staaten, Systemen so ähnlich oder noch schlechter abläuft, heißt das nicht, dass man das dann auch noch selbst so übernehmen sollte – nur weil es bei den anderen „doch auch so ist“. (Frankreich wird ja immer gern erwähnt oder die DDR …).

Jedenfalls kann ich immer wieder nur Dr. Rüdiger Posth in diesem Zusammenhang empfehlen, aber auch Professor Remo Largo. Wenn man schon was lesen will („Ratgeber“), dann diese beiden.

Es wird schätzungsweise ca. 20 bis 30 Jahre dauern, bis da ein Umdenken stattfindet. Bis diese heutigen Krippenkinder erwachsen sind und selbst Kinder kriegen, sich dann erinnern und es dann für ihre Kinder anders, besser haben wollen …  Wie immer halt – das ewig gleiche Spiel. Auf Kosten der Kinder, der Versuchskarnickel.

Es sei denn, die kritischen Stimmen haben die Möglichkeit, lauter zu werden, mehr Gehör zu finden – und auf eine „einsichtige“, „kinderfreundliche“, nicht rein ökonomisch ausgerichtete Politik zu treffen … die die Gesetze macht – und damit Druck ausübt, Macht hat …

Fundstelle

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  1. Juni 24, 2013 um 12:48 am

    Makarenko:

    Ein Mensch ist im Grunde das, was bis zu seinem fünften Lebensjahr aus ihm gemacht wurde.

    Die Kinder sind mit fünf Jahren nicht in der Lage, richtig zu sprechen, sich zu bewegen, ihre Bewegungen zu koordinieren, sich zu konzentrieren, das Gesagte aufzunehmen und umzusetzen, sich anzustrengen, um etwas (egal was – und wenn es darum geht, auf einen Baum zu klettern!) zu erreichen, usw. usf.
    Sie alle zeigen starke Verhaltensauffälligkeiten, ich würde sie bereits als psychisch krank und geistig zurück geblieben bezeichnen.
    Sie kennen zwar die Marken der Sachen, die sie tragen, aber sie können kaum einen Satz richtig sprechen. Sie grölen Lieder auf Englisch, die sie nicht verstehen, aber sie kennen ihre Muttersprache nicht.
    Ich kann natürlich nur von denen sprechen, die mir begegnen.

    Was in dieser Bundesrepublik gemacht wird, ist systematische Verwahrlosung und damit Verblödung der Kinder. So wird ein Volk einer ganzen Generation beraubt. Und was diese Generation hervorbringt, kann nicht besser sein… Ich mag das nicht zu Ende denken…

    Das gilt natürlich „nur“ für den Teil der Bevölkerung, die sich einen Krippen-/Kindergarten-/Schulplatz für 1.000 Euro aufwärts pro Monat nicht leisten können…

    In der DDR wären alle diese Kinder in die Hilfsschule mit nicht mehr als sechs Schülern pro Klasse (oft mit zwei Lehrkräften), keine Unterrichtsstunde länger als zehn bis zwanzig Minuten gekommen! Schulabschluss: 8. Klasse – das war mehr als der Hauptschulabschluss heute. Manche dieser Kinder konnten auch nach einiger Zeit in eine normale Schule wechseln (oder zurück wechseln).

    Die Kinder in dieser Bundesrepublik, die diese Verwahrlosung durchlaufen mussten, werden es wohl kaum bis zum Hauptschulabschluss schaffen, denn die Verwahrlosung und Verblödung geht in der Schule ja weiter..
    .
    Systematische Volks-Verblödung!

  2. Juni 24, 2013 um 7:46 am

    Das habe ich noch auf Facebook bekommen:

    Sylvia Meyer: Manchmal ist es besser drei Schritte zurück zu gehen, um das Ganze besser sehen zu können.
    Ein Kind braucht Sicherheit, Geborgenheit und Liebe. Im Grunde kann auch ein Dorf ein Kind erziehen und lieben, doch sind wir Menschen darauf angewiesen feste Bezugspersonen zu haben, um unsere Wurzeln ausbilden zu können, um Urvertrauen zu bilden und dieses geschieht in den ersten 6 Lebensjahren.
    Ihr könnt mich steinigen, aber ich halte dieses Krippensystem für absolut schädlich! Wenn kleine Babys im Alter von 6 Monaten dort abgegeben werden, schmerzt es die Mütter, oder Väter, die oftmals nur aus finanziellen Gründen diesen Weg wählen.
    Die Kinder, die nachgewiesener Maßen nicht erfassen können, dass Mutter oder Vater zurück kommen, leiden unter einem enormen Stress und Verlustängsten (siehe Wiener Studie) Sie orientieren sich später an Ihresgleichen (andere Kinder) und nehmen sie zum Vorbild. Die Erwachsenen Vorbilder gehen verloren.
    Die Ehe oder Partnerschaft der Eltern erlebt dieses Kind nur am Rande, wenn Vater und Mutter arbeiten gehen und nur für wenige Stunden verfügbar sind. Wir sind aber so geschaffen, dass wir durch abschauen und Vorbild lernen, besonders in der frühen Prägungsphase. Welche Vorbilder geben wir ab?
    Da die Kinder sich nun an Ihresgleichen orientieren, setzt sich ein Problem in der Schule fort. Der Erwachsene (Lehrer) gehört nicht zu den Personen an denen man sich orientiert und so wird es viel wichtiger was Hänschen oder Gretel auf der Nachbarbank von sich geben. Wie lernen die Kinder?
    Ob wir es wollen oder nicht, eine Rückbesinnung auf ein Miteinander, Nähe und Eigenverantwortung wäre zum Vorteil aller Beteiligten, dann könnten gesunde und gut verwurzelte Menschen verantwortungsvolle Partnerschaften eingehen, die nicht zwingend in eine Ehe münden müssten. Doch soweit sind wir noch lange nicht!
    Der Trauschein ist im Grunde nur ein Stück Papier, was von den Partnern mit Leben erfüllt werden sollte, aber es ist auch ein Vertag, den wir miteinander eingehen. Wollen wir das, oder ist uns unsere Freiheit wichtiger?

  3. Juni 24, 2013 um 8:22 am

    und auch das noch:

    … Kinder, die „reif“ (!) sind für Fremdbetreuung, werden anfangs wahrscheinlich auch etwas unsicher sein, aber sie werden sich gleichermaßen darauf freuen und neugierig sein – keinesfalls (!!!) werden sie weinen, jammern, schreien, toben, resigniert irgendwo sitzen, lange Zeit an der Eingangstür nach den Eltern Ausschau halten, sich übergeben (ja, so einen Fall gab es ja im Kiga meiner Tochter: ein halbes Jahr lang – aus Verzweiflung übergab sich das Mädchen beim so heftigen Weinen: täglich, sie war „sogar schon“ 3).

    Und also gerade dann, wenn solche Kinder zu Hause (an die Eltern) schon „unsicher gebunden“ sind, gerade dann macht eine solche Fremdbetreuung, eine solche gewaltsame „Eingewöhnung“ bzw. solche Trennung unter Druck, Angst, Verlassenheitsgefühlen, Hilflosigkeit, Ohnmacht … es nur noch schlimmer! Gerade und erst recht dann wäre ganz behutsame Eingewöhnung nötig – so lange, wie es eben sein muss – oder: einfach noch warten und das Kind erst einige Zeit später (Monate) in Fremdbetreuung geben, da es ja ganz offensichtlich damit noch völlig überfordert ist – und das zeigen eigentlich alle Kinder – nur eben auf unterschiedliche Weise.

    Genau das aber wird einfach übergangen, verharmlost, ignoriert -> es ist/gilt ja allgemeinhin als „normal“, dass sie anfangs weinen, mit Trennungs-/Verlustängsten zu kämpfen haben. Und nochmal: NEIN, genau das ist nicht „normal“, schon gar nicht „gut“.

    Es geht aber nicht um das Wohl der Kinder. Es geht darum, dass Eltern keinen Bock haben, 3 oder 4 Jahre mit den Kindern Zuhause zu bleiben (was viel einfacher wäre, wenn es bessere „soziale Nezte“ gäbe, vor allem: mindestens zwei Bezugspersonen). Es geht auch und vor allem darum, dass insbesonders FRAUEN viel schneller/früher wieder in ihren Beruf zurückkehren nicht immer nur wollen, sondern: SOLLEN! Und nicht selten: MÜSSEN (aus finanziellen Gründen).

    Und das wie gesagt zu Lasten der Kinder.

    Nein, es stimmt nicht, dass Kinder solche frühe Fremdbetreuung für ihre gute/“optimale“ Entwicklung brauchen.

    Kinder können durchaus auch von den Eltern/der Familie „gefördert“ werden – werden sie meistens auch, indem man einfach so mit einem Kind umgeht, wie es für dieses angemessen ist. Und eben dafür halte ich „Elternschulung“/Elternqualifikation für nötig!!!

    Kinder können durchaus auch außerhalb von Kinderkrippen/Kindertagesstätten Kontakt zu anderen Kindern haben, regelmäßig – durch bspw. Geschwister, aber auch auf Spielplätzen, bei anderen „Kinderunternehmungen“/Kinderveranstaltungen (in Krabbelgruppen, Spielgruppen etc. – später dann beim Hobby sowieso).

  4. Juni 24, 2013 um 9:47 am

    Paola M. L. Kobler: … Mich erschüttert nur die pauschale Verurteilung von Menschen, die in (Ganztags-)Kitas waren – wie ich z.B. Ich stimme Swaantje mit ihrer Sugestivfrage zu. 1. in der angeblich gutbürgerlichen Familie passiert verdeckt mehr Gewalt als auf der Straße (Familiengeheimnisse) – dem stärksten (verdeckten und gefährlicheren) Rassismus begegnete ich in den bürgerlichen Familien 2. es wird Zeit, den Mythos „Mutter (vorallem jener die brav zu Hause bei ihren Kindern bleiben) zu entzaubern –> Stichwort VerGEWALTigung durch Mütter, 3. nervt mich die pauschale und damit verdummende Verurteilung grundsätzlich hier auf FB und in den Köpfen, 4. Sozialromantizismus ist das größte Übel der heutigen Zeit. Ich könnte so einiges Fortsetzen, auch fachlich – doch liegt es an mir aufzuklären? Einzig nur so viel: die Konzeptbildung der Menschen, ganz gleich, ob kleine/junge oder im ALter fortgeschrittene, ist individuell und komplex. Gewalt löst nicht gleich Gegengewalt aus – Hass nicht zwingend Gegenhass – Dummheit nicht gleich Dummheit etc. Wer sich mit der Sozialisation auseinandersetzt und das auch posten möchte, der möge sich auch ernsthaft mit der Sozialisation auseinander setzen und sich nicht auf Bildzeitungsniveau gepaart mit Sozialromatik outen und dabei eine ganze Reihe von Menschen verletzen, die sich TROTZ Ganztagskita sozialverträglich UND NÜTZLICH für die Gesellschaft entwickelt haben. Fundstelle

  5. Juni 24, 2013 um 9:56 am

    Andrea Leonhardt: Bei diesem Thema muss ich immer an den letzten Appell des Kinderpsychologen Wolfgang Bergmann denken.

  6. Juni 24, 2013 um 10:07 am

    ohne Bindung wird das mit dem Bilden schwierig:

  7. Juni 24, 2013 um 10:10 am

    Und noch darüber, wie Gehorsamsdrill die Bindung verbiegt und den Respekt verlieren lässt:

  8. Silke Bogorinski
    Juni 24, 2013 um 11:43 am

    Warum ist es so schwer einzusehen, dass unser Nachwuchs in den ersten Lebensjahren eine umfassende Betreuung durch feste Bezugspersonen benötigt? Warum werden Eltern, die den Hype um Krippenplätze nicht mitmachen wollen und sich instinktiv selbst um ihren Nachwuchs bemühen wollen, in eine bestimmte Ecke gestellt?
    Intelligenzferne Dumpfbacken, die sich ihrer Aufgabe dem Arbeitsmarkt vollumfänglich zur Verfügung zu stehen, entziehen. So oder so ähnlich ist das Ansehen der Mütter oder Väter, die sich gerne selbst um ihre Kinder kümmern, in unserer Gesellschaft.
    Da wird dann von der Verfestigung der Rolle der Frau als Heimchen am Herd gelabert, und Parolen verbreitet wie finanzielle Anreize sind der falsche Weg, um die Gebärfreudigkeit zu fördern.
    Was für ein himmelschreiender Blödsinn und was für ein Bild, das man hier von modernen Frauen kreiert.
    Mal ganz abgesehen davon, dass das Problem der immer weniger werdenden Arbeitsplätze in unserer modernen vernetzten Welt, wohl einfach kein Thema zu sein scheint, über das man nachdenken möchte.
    Um eine Familie zu gründen benötigt man Sicherheit und Perspektiven, und genau die werden jungen Paaren heutzutage verwehrt.
    Stattdessen immer wieder realitätsfernes Gelaber und ein Familienbild, das zum Himmel schreit.

    • Juni 24, 2013 um 12:23 pm

      Ja, Silke, die Art, wie Jene als hinterwäldlerisch/fortschrittsresistent diffarmiert werden, die sich dem Rockfellerschen/Rothschildschem Bild der Integration der Frau in die Arbeitsmaschinerie entgegenstellen, ist wenig angenehm zu beobachten. Ebenso gruselig finde ich es, dass hochintelligente (in Bezug auf Betriebsnutzen) Mütter so leichtfertig ihre Kinder in den Kitas parken, um möglichst schnell weiter an ihrer Karriere arbeiten zu können. Dass damit die Kinder auf der Strecke bleiben, das sehen nun vermehrt die Lehrer in den Bildungssystemen, die gerne mehr als das Minimum den Kindern anreichen möchsten.
      LG Martin

      • Juni 24, 2013 um 4:27 pm

        Diese „Karrieremütter“ haben einfach Angst.
        Angst, den „Anschluss“ zu verlieren und überhaupt keine Arbeit mehr zu finden, Angst, aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein, Angst, in die Armut von Hartz IV abzurutschen, ohne die Chance, da je wieder rauszukommen. Auch wenn sie es nicht zugeben, nicht einmal sich selbst.

        Darum drängen sie so schnell wie möglich wieder zurück zur Arbeit.

        Gib‘ den Frauen die MÖGLICHKEIT und die soziale SICHERHEIT, sich ausreichend um ihre Kinder kümmern zu können – ohne die o.g. Ängste haben zu müssen – und sie werden nur zu gerne bei ihren Kindern statt im Büro bleiben.
        Ausnahmen gibt’s freilich immer.

        • Juni 24, 2013 um 4:57 pm

          Ja, das passt.
          Was machen wir allerdings mit Kinder von Eltern, die sich nicht um sie kümmern?
          Wie ich sehe, geht das Jugendamt hier nicht passend mit den Situationen um und es wird häufig genug über das Ziel hinausgeschossen.
          Ich vemute mal, dass in einer wirklich zivilisierten Gesellschaft dieses Chaos nicht auftreten würde, zumindest nicht in diesen inzwischen bemerkbaren Ausmaßen.
          VG Martin

        • Juni 24, 2013 um 6:05 pm

          Erst mal geht es um das Wohlergehen der MEHRHEIT der Kinder. Und da sind wir bei der Frage, ob ein Kind vor der Schule ÜBERHAUPT in eine „Einrichtung“ (lass‘ Dir das Wort auf der Zunge zergehen) gebracht (abgeliefert) werden MUSS, damit die Familie schlicht nicht verhungert! Diese Frage haben wir hier schon erläutert.

          Ich möchte hier gern aus der DDR berichten, denn wie es da gehandhabt wurde, könnte ein Gedankenanstoß sein.
          Wir müssen dabei natürlich auch wissen, dass Kinder in die Krippe/Kindergarten MUSSTEN, wenn die Mutter unverheiratet war und/oder der Mann nicht genug verdiente, dass die Frau zu Hause bleiben konnte, auch war eine Frau, die bei ihren Kindern bleiben wollte in der DDR nicht gut angesehen. Das ist natürlich nicht als „gut“ zu bezeichnen. Diese Einsicht kam auch mir erst später. Allerdings lag der Schlüssel für Erzieher in der DDR auch bei maximal sechs Kindern pro Erzieher in den Vorschuleinrichtungen:

          Wenn eine Mutter ihr Kind vernachlässigte und das Jugendamt von Krippe/Kindergarten/Schule oder Nachbarn darüber unterrichtet wurde, gab es Gespräche mit der Mutter: Erzieher der Krippe/des Kindergartens/Lehrer der Schule und Vertreter des Jugendamtes (die mussten alle ausgebildete Erzieher/Lehrer sein). Es wurden auch Hilfen angeboten, falls die Mutter mit dem Kind einfach nicht zurecht kam (zu junge Mütter, zum Beispiel, oder selbst verwahrlost groß geworden, etc.p.p.)
          Wenn das nicht half, wurden diese Kinder in Wochenheime gebracht, alles immer im Einverständnis mit der Mutter. Änderte sich das Verhalten dem Kind gegenüber immer noch nicht, kam es in ein Kinderheim. Es wurde NICHT zur Adaption frei gegeben. Die Ansicht war, dass die Mütter nach einer gewissen Zeit, ihre Kinder wieder nach Hause holen würden.
          Zur Adaption frei gegeben wurden Kinder von Staats wegen nur, wenn die Eltern nicht mehr lebten oder nicht auffindbar waren.

          Ansonsten konnte nur die Mutter selbst das Kind zur Adaption frei geben und auch das erst nach mehreren Gesprächen, mit der Mutter, um auszuschließen, dass es sich hier um eine vorübergehende Einstellung dem Kind gegenüber handelte.

          Wurde eine Mutter straffällig und landete im Gefängnis, wurde das Kind für die Dauer des Strafvollzuges ebenfalls in einem Kinderheim untergebracht, wenn es keine weiteren Familien-Angehörigen gab, die bereit waren, das Kind solange bei sich aufzunehmen.

          Ich hielt dieses Vorgehen immer für sehr menschlich, weil es immer und ausschließlich um das Wohl des Kindes ging und die DDR die Auffassung vertrat, das Wohl des Kindes sei am ehesten in der Familie, in die es geboren wurde zu erlangen. Entscheidungen wurden im Interesse des Kindes gefällt – und immer mit allen Beteiligten gemeinsam.
          Dass Mütter, die ihre Kinder vernachlässigten das anders sahen und sich gern als „Opfer der DDR“ hinstellen ist verständlich. Sie handeln so, um sich selbst besser fühlen zu können, und Schuld von sich zu weisen, was durchaus nachvollziehbar vom Standpunkt dieser Frauen ist, aber trotzdem ist es unwahr.

          In dieser Weise könnte auch heute mit den verwahrlosten Kinder und deren Eltern/Müttern umgegangen werden. Es sind meist psychische Probleme, die Mütter ihre Kinder ablehnen lassen.

          Aber wie gesagt, das ist ein gesamt-gesellschaftliches Problem und kann nur in einem entsprechenden gesellschaftlichen und sozialen Umfeld gelöst werden.

  9. federleichtes
    Juni 24, 2013 um 1:53 pm

    Dieses ganze Bildungsgelaber ist zum Kotzen?

    Dürfen sich vernunftbegabte Menschen nun konkreter fragen, ob die politisch betriebene Gehirnwäsche nicht viel schlimmer ist als die bei Scientology verurteilte Form?

    Aber, wie Silke uns deutlichst zeigt: Das, was ich als das Ur-Menschliche empfinde, ist eben nicht zu brechen. Fraumann weint das Schälen der monströsen Zwiebel eben bis zum Ende durch – das dann eher nicht mehr bitter ist, manchmal gar erhebende Wirkung zeitigt.

    Ja, sie können uns verarschen – aber eben nicht brechen.

    Gruß in die Runde.

    Wolfgang

  10. Juni 24, 2013 um 1:59 pm

    Prof. Gunter Dueck schickte gerade seinen aktuellen Daily Dueck, indem er sich des Themas Erziehung und Bindung auch widmet, darin ist zu lesen:

    … Ach, ich kann mir so richtig vorstellen, welches Gesicht unterlegen-geschundene Eltern dazu ziehen, die bestimmt gekommen sind, viele neue Techniken der „Stille-Treppe-Pädagogik“ zu erlernen und so der Erziehung endlich Herr zu werden.

    Die Probleme entstanden, weil sie Erziehung als Machtausübung und Kontrolle verstanden hatten und damit keine Beziehung schaffen konnten. Das vorgetragene Ideal der Beziehung aber halten sie bloß für gesunden Menschenverstand und tun den als solchen ab. Und sie fragen hartnäckig, wie sie denn die Kontrolle wiedererlangen könnten, damit sie DANN und DAMIT eine gute Beziehung herbefehlen könnten. Da seufzt der Idealist und weiß, dass es zumindest heute keine wirkliche Brücke gibt. Die Grundannahmen der Erfolglosen über das Wurzelübel (z.B. „das Kind ist eklig“) sind falsch. Die Wurzel liegt sehr oft in ihnen selbst.

    Die, die im Mist stecken, sehen das Ideal durchaus klar. Sie rennen aber in eine falsche Richtung, um es möglichst schnell zu erreichen. Da entfernt sich das Ideal in der Todesspirale, und sie rufen von weitem: „Was sollen wir tun?“ Und darauf antwortet jedes Ideal, wirklich jedes: „Kehre um.“ Die, die die schreckliche Realität vor sich sehen, haben sie nämlich irgendwann hinter sich gelassen.

  11. Juni 24, 2013 um 9:19 pm

    Dieses ganze Bildungsgelaber ist zum Kotzen? Ja.

    Es wundert mich auch nicht, denn die Zustände in der Bildungs“landschaft“, den Kitas und Krippen bilden nur die Schizophrenie unserer Gesellschaft ab. Und Nein es sind nicht „die da oben“, wir lassen das zu, weil …die Gründe mögen vielfältig sein, haben aber was zu tun mit den Ängsten den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht zu genügen, vermeintlich Leben zu verpassen….Wir brauchen auch nicht nur das Thema“Bildung“ ( ein Bild erschaffen, welches? ) thematisieren, wir können auch ruhig mal schauen was am anderen Ende des Lebens so los ist, wie mit den Alten und Sterbenden in den Altenheimen nach einem langen meist harten Arbeitsleben umgegangen wird.

    Ruhig gestellt werden sie mit Psychopharmaka, notfalls angeschnallt, weil kein Personal da ist sich menschenwürdig um sie zu kümmern. Das Essen preiswert, um nicht zu sagen das Letzte, Unterhaltungsprogramm oder das was dafür gehalten wird anspruchslos, die Sterbenden allein gelassen und bis zum Schluss mit Medikamenten vollgepumpt die den Sterbeprozess seines natürlichen Verlaufs berauben, die Ausschüttung der Endorphine behindern.

    Wie am Anfang so am Ende und wir mittendrin, am einen Ende unsere Enkel, am anderen unsere Eltern. Wir können sicherlich noch lange irgendwo graben und werden immer wieder die unglaublichsten Sachen, die mit menschenwürdigen Bedingungen nichts zu tun haben, ans Licht befördern. Inwieweit das hilfreich ist weiß ich nicht. Wobei ein klarer Blick schon was Gutes hat.

    Vielleicht können wir uns ja mal darüber austauschen wie wir denken das es besser sein könnte. Es wird im Übrigen nichts nützen die alten Familienkonstellationen und Rollenverteilungen zu Rate zu ziehen, sie sind überholt und kommen nicht zurück.. Genauso beachtenswert und in die Überlegungen mit einzubeziehen sind die Indigokinder, die Erwachsenen schon ganz wunderbar ihre Grenzen zeigen können.
    Wir kommen mit den alten Mustern und Denkweisen an der Stelle nicht weiter, mit Jammern auch nicht.

    Zum Bildungs- und KitaNotstand, zum Notstand in der Altenpflege gehört auch die Zwangspsychatrisierung, nicht nur Gustl Mollath, sondern es sind wohl jedes Jahr in der BRD so um die 100.000 Opfer. (Ich weiß jetzt nicht ob ich mir die Zahl richtig gemerkt habe, kann auch 1 Mio. sein.) Da werden die Unbequemen weggesperrt, die nicht ins Bild passen, am Einschlafen hindern,gegen den Strom schwimmen, die Quelle suchen. Das sind jetzt nur drei Sachverhalte die allerdings fast Alle interessieren, da die Familien und damit das ganz alltägliche Chaos betreffend. Es zeigt vielleicht auch wie nah wir dem Zenit des Chaos sind.

    Ja Solveigh, so ganz klasse wars in der DDR dann auch wieder nicht, wie du schon schriebst. Entschloss sich eine Familie die Kinder bis zum Schulbeginn zu Hause zu behalten, denn wer kennt die eigenen Kinder besser als die eigenen Eltern, stand sie außerhalb der Gesellschaft. Und die Gesellschaft ließ die Familie, besonders die Frau, das spüren. Schürte allerdings dadurch auchTrotz, jedenfalls bei mir.

    Noch was Aufbauendes:
    „Ich habe keine Zweifel daran, dass gerade diese Kinder der neuen Generation einen ganz entscheidenden Beitrag zur planetaren (R)evolution erbringen. Sie werden sich nicht beugen lassen, werden keine illusorische Autorität anerkennen, sie werden kein Blatt vor den Mund nehmen und ganz egal, wie viel Ritalin den völlig gesunden Kindern noch zur Ruhigstellung verabreicht wird, das Leben wird sich nicht einsperren lassen. Es werden immer mehr Kinder kommen und Fragen stellen, sie werden keinen Stein liegen lassen, ohne darunter zu schauen und sie werden die Wahrheit immer herausbekommen. Sie lassen sich nicht in ein System pressen, in dem sie nicht leben wollen. Sie sind das Leben von Morgen.“ (Quelle: http://wirsindeins.org/2013/06/24/was-ist-gluck-kinderaugen-sehen-tiefer/)

    Ich wünsch Euch einen schönen Abend
    Martina

    • Juni 24, 2013 um 10:34 pm

      Hallo Martina,
      wenn ich sehe, dass Du wieder geschrieben hast, und auch gleich so viel, kommt bei mir schon gleich Vorfreude an 🙂
      Danke für Deine Gedanken und den tollen Abschluss. Und ja, wir alle haben Teil an dem Chaos, in das wir gerade stürzen. Der Eine mehr, die Andere weniger, aber alle mit unserem Tun oder auch Nicht-tun.
      Ich feue mich jedenfalls auf die Ankunft dieser Indigo-Kinder.
      Gutes Nächtle
      Martin

      • maretina
        Juni 25, 2013 um 9:41 pm

        Seht ihr, die ganze Sache ist doch regelrecht schizophren. Ich hab das jetzt mal über einen längeren Zeitraum aus der Nähe beobachten können und mir so meine Gedanken gemacht.
        Da kommt ein alter Mensch nicht mehr allein zurecht, braucht Beistand, erst wenig, dann mehr. Die Familienangehörigen sind natürlich besorgt und wollen das Bestmögliche für ihn, müssen aber arbeiten gehen, da sonst später das Geld für die eigene Rente und Pflege nicht reicht. Also wird ein Pflegedienst oder eine Pflegerin beauftragt sich um den alten Menschen zu kümmern. Dieser Personenkreis braucht das verdiente Geld auch und die Einzahlungen für die eigene Rente und Pflege. Zu Hause gibt es Kinder. Da allerdings kleine Kinder nicht allein gelassen werden können, besuchen sie eine Kita oder den Schulhort, wo sie nun wiederum von den Familienangehörigen des alten Menschen betreut werden. Nun könnte man ja vernünftigerweise sagen, dass doch jeder die anfallende Arbeit in der eigenen Familie tun sollte, wäre auch für das Familiengefüge besser, nur fällt dann der Verdienst weg, der ja gebraucht wird für…..
        Ja Martin, dass ich viel schreibe wundert mich selbst 😉 ich schreib ja sonst eher ziemlich knapp, mehr Nichts als schwarze Käferchen (Buchstaben) 😉
        Grüße in die Runde
        Martina

        • Juni 25, 2013 um 10:50 pm

          Das ist schon wieder, Martin, so genial auf den Punkt gebracht, dieses merkwürdige Verschiebespiel. Ja, welchen kompletten Unsinn veranstalten wir da zusehends?
          LG Martin

  12. Juni 25, 2013 um 12:22 am

    Die Menschen werden immer Gefühlloser. Die nachkommenden Generationen haben doch schon seit 15 Jahren extreme probleme, weil die vorherigen egoistisch blocken. Die jungen haben keine lobby und langsam geht es iimmer weiter zu den jüngeren. ..

    • Juni 25, 2013 um 11:03 am

      So haben die Kinder keine Lust, Kinder zu bekommen und die paar, die wirklich noch geboren werden, haben schon gar keine Lust dazu mehr oder sind durch Drogen überall, vom Arzt verordnet oder in Nahrung und Wasser, Alkohol, Armut und Entbehrung impotent geworden.

      So kann Genozid auch eiskalt geplant und durchgeführt werden.

      Und KEINER kann mir erzählen, dass diese Entwicklungen alle rein zufällig geschehen. Das ist alles aufeinander abgestimmt. Zu diesem Aufeinander-Abstimmen zählt auch die Propagierung der Homosexualität als DAS normale. So dass ein Oberbürgermeister von Hamburg ganz offen seinen Strichjungen heiratet – und das wird das nachahmenswerte Beispiel für die ganze Gesellschaft?

      Das kann nur noch untergehen. Hoffentlich sehr schnell! Es wird immer unerträglicher!

      • federleichtes
        Juni 25, 2013 um 11:58 am

        Ich glaube, wir können uns trösten, Solveigh, mit der Annahme, dass die Orwellsche Vision längst überschritten ist – und der Mensch wegen seiner Eitelkeit und seines Stolzes das bereits Erreichte nicht wahr-nehmen kann.

        Leben ist eine energetische Investition, und der Investor wird das sadistische Wesen eines Geistes erkannt haben. Schöpfer-ES wird die Erfindung der Atombombe sehen, und die Gentechnik als ihre sadistische Weiterentwicklung. Monsanto-Schweine werden nach 5 – 6 Monaten aus ihrem Elend geschlachtet – wahrlich menschlich. Vielleicht sind ja eher Indigo-Schweine geplant – man weiß es nicht.

        Naatürlich geschehen die Entwicklungen nicht zufällig. Das Leben, so möchte ich das Werden beschreiben, nimmt sich selber die rosarote Brille ab. Sprechen die Bilder, die ich im Menschenreich sehe, sprechen die Worte aus der Schule, die ich höre, berichten die Worte, die ich lese. Mit bleiben die Lieder der kleinen Vögel. sie sind relativ wenig – im Nichts aber Alles.
        Sie retteten mich über den Vormittag, und sie werden mich in den Abend hinein begleiten; zuverlässige Kameraden, denen die Zukunft gehören sollte. Sie lassen sich nicht ausbeuten, sie springen nicht frohlockend und dankbar in die kapitalistische Verwurstungsmaschine.

        Kopf hoch – unser Weg ist fast gegangen.

        Herzliche Grüße sendet Dir

        Wolfgang

      • Kevin
        Juni 25, 2013 um 1:33 pm

        So viel Hass macht mich sprachlos…

      • Juni 25, 2013 um 5:52 pm

        Liebe Solveigh,

        Du wirkst immer depressiver und gleichzeitig immer konservativer/reaktionärer gegenüber den „Normalen“, sprich immer stärker „pauschalisierend“, wie schon an anderer Stelle, und immer verbitterter und zynischer. Bitte pass auf Dich auf.

        Ich sehe bzgl. der Homosexualität nichts Verwerfliches. Ich nehme Homosexuelle als überwiegend viel „wärmer und menschlicher“ wahr als so manchen Hetero. Homosexualität ist zudem zu ca. 5% bei fast allen Warmblütern ausgebildet. Die Ausbildung der Sexualität erfolgt in den ersten 8 Wochen. Je nach der Menge des Testosteron Einschusses, wird das Gehirn eher männlich oder weiblich ausgebildet. Nur dass sich die schon vorher primären Geschlechtsorgane dann nicht mehr anpassen. Und da der Schöpfer das so eingerichtet hat, muss es doch „natürlich“ sein, oder?

        VG Martin

        • federleichtes
          Juni 25, 2013 um 6:30 pm

          Die Liste des Geschehenen und des Laufenden, über das frauman sich aufregen oder traurig werden kann, ist lang. Wer sich stets um eine besseres Leben für die Menschen oder ein Volk bemühte, und nicht verstanden hat, dass es keine Änderung im GESAMT-Konstrukt geben kann, hat’s schwer – besonders, wenn er eine (scheinbar) lebbare Vison erfahren konnte.
          Krisen sind zum Meistern da. Der Horizont in einer Sackgasse ist OBEN.

          Was die Homosexualität (komisches Wort) betrifft, erscheint in der kurzfristigeren Rückschau die Bewertung als pervers oder widernatürlich – heutzutage gilt sie als normal, bitte sehr. In meinen Kreisen lässt man diese Spielart einfach in Ruhe.
          Was das Bevölkerungswachstum betrifft, scheint das keine Auswirkungen gehabt zu haben. Da wären, was Deutschland betrifft, eher andere Gesichtspunkte interessant, z.B.: Die Reichen und Wohlhabenden und Rentner wandern aus, Anders-kulturelle wandern zu.
          Ob die Deutschen aussterben oder nicht, halte ich mit Blick auf die Menschheit als Ganzes für unerheblich – als gäb’s nicht andere, wirklich berührende Probleme.

          Am Rande: Ich meine, auch der Affenarsch steht im Blickpunkt von (äffischer) Sexiualität. Vielleicht ist in den Bananen etwas Geheimnisvolles versteckt. Wenn dem so ist, dürfte also in der ehemaligen DDR die sogenannte Homosexualität weniger ausgeprägt gewesen sein, al sin bananenreiche Ländern.

          Allen einen guten Abend

          Wolfgang

          Kleiner Nachsatz:
          Wo erschien Hass?
          Und wenn – in dieser Phase der Entwicklung sind wohl ALLE Emotionen erlaubt.

          Noch‘ Nachsatz:
          Ich lasse mir die Früchte meiner Lebensarbeit nicht nehmen – selbst wenn ich diese Früchte reduzieren muss auf den Gesang der Vögel.

        • Juni 25, 2013 um 7:36 pm

          Du irrst, wenn Du annimmst, ich würde mich gegen die Homosexualität wenden, Martin. Jeder soll sein Leben so einrichten, wie er das gern möchte und die Lebensform wählen, die ihn zufrieden stellt und glücklich macht.

          Wenn jedoch die sexuellen Veranlagungen einer Minderheit von 5 % zur Normalität erhoben wird, wenn ein Oberbürgermeister einer Stadt seinen Strichjungen heiratet, dann hört bei mir die Toleranz auf.

          https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4derastie

          Das ist Ausdruck der schlimmsten und tiefsten Dekadenz – die untrüglichen Anzeichen des Untergangs einer Zivilisation. Ob es sich um das antike Griechenland, um Rom, die katholische Kirche oder das US-Imperium handelt, von denen das hierher in die BRD exportiert wurde, und von den hiesigen Regierungen unreflektiert und in hörigem Vasallentum übernommen und so weiterverbreitet wurde.

          In einer gesunden Gesellschaft können Homosexuelle ihre Neigungen leben, aber sie können nicht so tun, als wären sie die Normalität und die Normalität das Unnormale.
          Erinnerst Du Dich an den Artikel, in dem wir diskutierten, dass die Welt auf den Kopf gestellt wird? Der Hexentanz mit den Homosexuellen ist EIN Teil davon!

          Dass ich harsch darauf reagiere, hat wohl damit zu tun, dass ich mir über die Ergebnisse dieser Politik Gedanken mache, wohin das führt, wenn die Homosexualität als „schick“ und „normal“ dargestellt wird, wenn „Prominente das ja auch tun“ und jeder, der sich gegen diese Propaganda wehrt, als konservativ/zynisch, gern auch rassistisch hingestellt wird, bekomme ich noch mehr Magengrummeln.

          Das Rauchen wurde den Frauen übrigens mit genau den selben Mitteln beigebracht, wie uns allen gerade die Homosexualität! Es sind immer dieselben Muster!
          (tut mir leid, ich finde den Link zu dem Video nicht, in dem das beschrieben wird – wie die Tabakindustrie den Frauen das Rauchen „schmackhaft“ machte)
          Das wurde AUCH aus den USA nach Europa „exportiert“ und wurde hier genau so unkritisch wiedergekäut und wer sich damals gegen das Rauchen der Frauen wendete, wurde genau so ausgegrenzt, mit ganz genau den selben Argumenten wie heute, da es um die Homosexualität geht!

          Eben, Martin, eine Minderheit von 5 % (in Worten FÜNF!!) belästigt die anderen 95 % der Menschen, indem sie ihre Sexualität öffentlich propagieren. Es ist kaum noch möglich, dieser Minderheit von 5 % aus dem Weg zu gehen!

          Dabei geht es überhaupt nicht um die menschlichen Qualitäten oder Nicht-Qualitäten der Homosexuellen oder Heterosexuellen oder der weiblichen Raucher. Es geht mir um die Entwicklungen: Es werden einfach keine Kinder mehr geboren! Oder können homosexuelle Paare Kinder zeugen? NEIN! Darum adoptieren sie welche – und diese Kinder werden dann zur Homosexualität ERZOGEN!

          Es tut mir leid, dass Du in die Falle der Propagandisten tappst, die genau mit Deinen Argumenten den 95 % der Menschen das Hirn waschen wollen.

          Ich habe solch‘ unfruchtbare Diskussion nicht das erste Mal. Bin ich gegen die Propagierung von Homosexualität, bin ich gern auch gleich Rassist. Nun denn, ich bin das schon gewohnt. Das raubt mir meinen gesunden Menschenverstand trotzdem nicht!

          • Juni 25, 2013 um 8:04 pm

            Hast Du Untersuchungen dazu, dass betreute Kinder von Homosexuellen auch zu solchen werden? Ich habe das bisher nicht beobachten können. Denn diese Kinder sind doch inzwischen überwiegend genauso wenig zuhause wie die Heterogenen und sehen daher doch auch das für sie „übliche“ Verhalten.

            VG Martin

      • Juni 26, 2013 um 12:33 am

        Hallo Solveigh!

        [Anmerkung von Martin: ich finde diesen Beitrag im Sinne eines Dialogs wichtig. Einverstanden war ich nicht mit einigen Punkten in Bezug auf unsere Netikette und einer gewaltfreien Kommunikation. Ich habe mir erlaubt, diese zu entschärfen.]

        SELBSTVERSTÄNDLICH! wendest du dich gegen die Homosexualität. Und du kaschierst deine Homophobie (oder ist es etwas anderes?) mit einer seltsamen Begründung, die man nur mit sehr viel Fantasie nachvollziehen kann. Niemand, absolut NIEMAND will die Homosexualität zur Normalität erheben, so was zu behaupten ist wenig Zielführend! Ich habe noch nirgendwo gehört oder gelesen, dass Homosexualität zur Normalität erhoben werden soll. Wer tut das und wo geschieht es? Und auch dadurch, dass irgendein Schwuler irgendeinen anderen Schwulen heiratet, ob Bürgermeister oder Lagerarbeiter, wird Homosexualität nicht normalisiert.

        Wenn zwei Menschen sich lieben (egal wie es bei ihnen zwischen den Beinen auszieht und egal ob ich das nachvollziehen kann oder nicht) ist das für dich dekadent und der Untergang der Zivilisation? Woran Rom auch immer untergegangen sein mag – ganz bestimmt nicht deswegen, weil es ein paar schwule Senatoren gegeben hat.

        Du schreibst:
        „In einer gesunden Gesellschaft können Homosexuelle ihre Neigung leben, aber sie können nicht so tun, als wären sie die Normalität und die Normalität das Unnormale.“
        Wie kommst du darauf, dass Homosexualität eine „Neigung“ ist? Ich bin z.B. 100% heterosexuell, stehe also also total auf Frauen, aber das ist keine „Neigung“, das ist meine Natur! Neigungen können sich ändern und tun es auch. Die sexuelle Ausrichtung bleibt aber das ganze Leben gleich. Schwule kommen schwul zur Welt und sie sterben auch schwul. Und nochmal: wie kommst du darauf, dass die Homosexuellen die Gesellschaft homosexualisieren wollen?
        Wie kommst du darauf, dass Homosexualität als „schick“ und „normal“ dargestellt wird? Wo bitte hast du das gelesen, wer soll das gesagt haben? Niemand „wird“ schwul, nur weil immer mehr Prominente sich als schwul outen. Die Leute sind es vorher schon, trauen sich aber erst durch das prominente Beispiel sich auch zu outen.

        Du meinst, dass, wenn man sich (wie z.B. du) gegen diese „Propaganda“ wehrt, man als konservativ/zynisch oder auch rassistisch hingestellt wird? Nein! Alles was du tust, wenn du gegen Homosexualität argumentierst, ist lediglich, dass du ein gewisses Maß an Menschenfeindlichkeit zum Ausdruck bringst – leider. Denn Schwule sind Menschen, letztendlich stinknormale Menschen. Was kümmert mich deren Sexualität, wenn ich kein Problem mit meiner eigenen habe? (Auch ich kann nicht nachvollziehen, warum man sich als Mann sexuell und erotisch für einen anderen Mann interessieren kann. Aber, muss ich das auch? Nein! Es geht mich nichts an und ich habe auch nicht das Recht mich da einzumischen.)

        Die Frauen wurden in den 40er?/50er? Jahren hauptsächlich deswegen zum Rauchen animiert, weil die Tabakkonzerne die Frauen als neue Zielgruppe entdeckt hatten, einfach nur um den Profit zu erhöhen.
        Du schreibst: „()…wer sich damals gegen das Rauchen der Frauen wendete, wurde ausgegrenzt, mit ganz genau den selbst Argumenten wie heute, da es um die Homosexualität geht!“
        Niemand wurde damals ausgegrenzt! Es gab Leute, die es gut fanden, dass jetzt auch Frauen in der Öffentlichkeit rauchten, es gab Leute die dagegen waren und es gab Leute denen es egal war. Ausgegrenzt werden Minderheiten von der Mehrheit (umgekehrt geht ja schlecht) und es war bestimmt die überwiegende Mehrheit dagegen, dass jetzt auch Frauen mit dieser Unsitte, dem Rauchen, anfingen. Wenn jemand ausgegrenzt wurde, dann wohl die rauchenden Frauen.

        Es belästigt halt KEINE Minderheit von 5% Schwule den Rest der Menschheit. Lediglich DU fühlst dich belästigt (und andere Homophobe). Der Mehrzahl aller Menschen gehen die Schwulen und Lesben einfach nur am Arsch vorbei. Niemand, wirklich NIEMAND, außer dir und andere Homophobe, interessieren sich für das Thema Homosexualität. Und in der Öffentlichkeit wird Homosexualität nicht propagiert. Heutzutage spricht man (mehr oder weniger) nur offener darüber.

        Du schreibst:
        „Es ist kaum möglich, dieser Minderheit von 5% aus dem Weg zu gehen!“
        Echt? Dir laufen ständig Schwule und Lesben über den Weg? Also, den letzten Schwulen, den ich bewusst gesehen habe, ist schon Jahre her. Und der hat mich weder belästigt noch sonstwie gestört.

        Du schreibst:
        „Es werden einfach keine Kinder mehr geboren. Oder können homosexuelle Paare Kinder zeugen?“
        Du meinst, der Geburtenrückgang in der Bundesrepublik ist auf diese 5% Homosexuelle zurückzuführen? Ein besseres Argument ist dir nicht eingefallen? Der Anteil homosexueller Menschen ist in allen Ländern gleich!, demnach müssten in allen Ländern die Geburtenraten rückläufig sein. Dem ist aber nicht so.

        Zum 100 Mal: Homosexualität kann nicht anerzogen werden, man kann Homosexualität nicht lernen! (Obwohl es die soziale Homosexualität gibt, die ist allerdings in den meisten Fällen nur eine bestimmte Phase in der Pubertät und hört danach auf.) Genauso wenig bekommt man von Selbstbefriedigung Rückenschmerzen oder die Schwindsucht. Aus der gleichen Kiste kommt nämlich deine Argumentation.
        Martin ist auch in keine Propaganda-Falle getappt. Es gibt keine Schwule-Propaganda. Wir befinden uns heute lediglich in einer Zeit, in der auch über Homosexualität relativ offen gesprochen wird – das ist alles. Früher hat man Schwule umgebracht (naja, manchmal werden sie selbst in Deutschland heute noch totgeschlagen), inzwischen tolerieren vielleicht 2 Dritten alle Menschen die Schwulen (Lesben sind in der Regel kein Thema). Aber: Es ist NUR Toleranz. Tolerante Menschen sagen: „Eigentlich bin ich dagegen, doch da ich weiß, dass es eigentlich nicht richtig ist dagegen zu sein, akzeptiere ich es.“ Es ist also bei Weitem nicht so, dass Homosexualität „salonfähig“ geworden ist. Unsere Gesellschaft ist weit davon entfernt. Und du bist ein gutes Beispiel.

        Außerdem schreibst du:
        „Das sind genauso untaugliche Argumente, wie jeder, der sich kritisch zum Zionismus äußerst ist ein Antisemit!“
        Zionismus? Ich kenne mich da nicht so gut aus, aber soweit ich weiß, benutzen Antisemiten diesen Ausdruck sehr gerne. Ich bin, wie viele andere Menschen auch, überhaupt nicht damit einverstanden, wie Israel sich verhält. Gegen die Palästinenser aber auch gegen das einen Volk. Manchmal verhält Israel sich wie ein Polizeistaat. Aber ich nenne das dann „Israelkritik“ oder Kritik an der israelischen Politik. Vom Zionismus reden eigentlich nur Antisemiten, also Judenfeinde.

        Als letztes schreibst du:
        „Ich habe solch´ unfruchtbare Diskussion nicht das erste Mal.“
        Diskussion? Das ist für dich eine Diskussion? Ein Diskussion ist etwas anderes! Bei einer Diskussion gehen Argumente hin und her, jeder der Teilnehmer hört sich die Argumente der anderen an und geht dann mit seine Antwort darauf ein, offen und verständnisvoll. Das findet hier nicht statt.
        Es werden vielleicht Positionen dargestellt, Vorträge gehalten, mal verständlich, mal kaum verständlich. Vielleicht bin ich unrealistisch, weil eine Diskussion im Rahmen eines Blogs gar nicht möglich ist. Trotzdem: eine Diskussion ist das nicht und diskutieren tust auch du nicht!

        Ich fasse zusammen: Keins deiner Argumente ist korrekt. Weder kann Homosexualität erlernt werden, noch findet eine Unterwanderung Deutschlands durch Schwule statt. Niemand findet Homosexualität schick. Nach wie vor ist die Republik überwiegend schwulenfeindlich. Es ist nur nicht mehr so krass wie früher. Homosexualität hat auch keinen Einfluss auf die Geburtenrate in Deutschland. Dafür ist der Anteil homosexueller Menschen viel zu gering. Davon abgesehen: Zumindest haben früher homosexuelle Männer normal geheiratet, eine Familie gegründet und auch Kinder gezeugt. Heutzutage gibt es das wahrscheinlich auch noch.

        Deine Argumente sollen darüber hinweg täuschen. Diese Taktik ist weit verbreitet. Ich frage mich allerdings, ob es noch darüber hinausgeht: Könnte es sein, dass du grundsätzlich ein Problem mit anderen Menschen hast, die nicht so denken und leben wie du? Zumindest deutet vieles, was ich bisher von dir in diesem Forum gelesen habe, darauf hin.

        Liebe Grüße
        Michael

        • Juni 26, 2013 um 11:44 am

          @stritzeltuff

          Lesen Sie meinen Kommentar noch einmal ohne Scheuklappen und Sie werden vielleicht erkennen können, dass ich mich keinesfalls GEGEN die Homosexualität wende. Die ist mir, ehrlich gesagt, völlig wurscht.

          Ich wende mich dagegen, dass sie als das Übliche propagiert wird, wobei es doch immer nur um 5 % der Menschen geht, nicht wahr?

          Es geht mir also um die ganz grundsätzliche Frage – und die ist gesamtgesellschaftlich – warum wohl ständig die Rechte der Minderheiten in den Vordergrund geschoben und geschützt werden (müssen), während die Rechte der Mehrheiten ständig mit Füßen getreten werden?

          1 % der Menschen gegen 99 % der Menschen – die Minderheiten müssen geschützt und verteidigt werden – mit dem Blut der Mehrheiten

          Darum geht es im Grunde – und das wird einfach nur auf ALLE Ebenen des gesellschaftlichen Lebens übertragen. Die Homosexuellen, die Sexisten, die Schiiten und/oder Sunniten, was immer gerade gebraucht wird, um die Gesellschaft zu entzweien.

          Zum Schluss werden wir wohl auch der Minderheit der Mörder extra Rechte und Propaganda für ihre Belange einräumen??? Ja, wird das nicht bereits mit der ewigen Kriegspropaganda = Mörderpropaganda getan??

          Das alles ganz unabhängig von den Auswirkungen der überproportionalen Propaganda = Werbung für Homosexuelle auf unsere Gesellschaft insgesamt, auf die ich versuche hinzuweisen. Diese Auswirkungen werden nicht kurzfristig zu erkennen sein, sondern sich erst langfristig zeigen. Wie sich auch die Auswirkungen des Rauchens auf die Frauen erst langfristig zeigen: Fehlgeburten, Frühgeburten, etc.p.p.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Fetales_Tabaksyndrom

          Zum Verständnis, mir ist es im Grunde auch wurscht, ob jemand raucht oder nicht.
          Es ist mir aber nicht wurscht, wenn im Interesse der Profite Menschen dazu VERFÜHRT werden, auch durch die jetzt auf den Tabak-Erzeugnissen aufgedruckten negativen Orakel-Sprüche (jeder ist ein hypnotischer Befehl an das Unterbewusstsein, dem die Raucher ständig ausgesetzt sind! Man überlege sich diese Infamie dieser Form des Mordes!), die ja – psychisch bedingt – genau das Gegenteil von dem bewirken, wozu sie – laut Propaganda der Tabakindustrie – aufgedruckt werden sollte – und die wissen ganz genau, was sie tun.
          Auch die VERFÜHRUNG der Frauen zum Rauchen ist im weiteren Blickfeld eine Form der Verminderung der Geburtenzahlen. Und diese selbe Auswirkungen wird auch die Propaganda der Homosexualität haben.

          Betrachte, wie schnell es möglich war, den Fahrradfahrern Helme auf ihren Kopf zu setzen – und jetzt werden Gesetze verlangt, dass die diese häßlichen Dunsthauben tragen MÜSSEN – die Industrie freut’s! Alles im Namen einer Minderheit von 0,001 %, die durch das Fahren ohne Dunsthaube auf dem Fahrrad bei einer Geschwindigkeit von rund 10 km/h (oder sind es gar 30?) zu Schaden gekommen sind, die durch die Dunsthaube nicht einmal zu 100 % verhindert werden können…. Aber jeder MUSS so’n Ding erstmal kaufen, und dann kann der Staat auch noch Strafe kassieren, (Peitsche des Sklavenhalters), wenn das unnütze und ungesunde Vieh nicht aufgesetzt wird.

          Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.

        • Juni 27, 2013 um 12:17 pm

          Als allerletzten Kommentar von mir zu diesem Thema dieser Artikel von Jürgen Elsässer, der aufzeigt, wie weit diese UMERZIEHUNG zur Homosexualität in dieser BRD bereits gediehen ist.
          Menschen wie Sie, stirzeltuff, dürfen mich gern in jede ihnen genehme Ecke stellen, das berührt mich nicht.
          Mich berührt aber sehr star, was hier mit unseren Kindern gemacht wird. Und ja, Homosexualität kann und WIRD anerzogen – von Staats wegen – und das ist ein Verbrechen – von Staats wegen!

          http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/02/21/alarm-schulfach-schwul-grundschuler-im-darkroom/

          • Juni 27, 2013 um 12:50 pm

            Hm, auch in diesem Artikel gibt es keine wissenschaftliche Auseinandersetzung damit, ob der offene Umgang mit Sexualität und Andersartigkeit den Kinder gut tut oder nicht.
            Ja, das zu lesen, was getan wird, ist befremdlich, weil neu und bisher nicht gemacht.
            Jene 5% die sich bisher verwirrt fühlen, weil sie nicht wussten, dass sie eben homo sind, aber es nicht rausfinden konnten, weil die gesehenen Muster andere waren, können hierbei geholfen werden. Ob damit sich aber Kinder, die hetero sind zu Homos machen lassen? Das glaube ich eher nicht.
            Ich bin noch nicht überzeugt, warum das Sprechen über die Andersartigkeit schlecht sein sollte.
            Homosexualität ist nach meinem aktuellen Wissenstand nichts, was anerzogen wird. Man ist es rein biologisch oder eben nicht.
            Und auch hier noch die Frage: was ist daran gut oder schlecht, wenn ein Mensch sich sexuell ausprobiert, wenn er aufgrund weitere Bildung dennoch in der Lage ist, liebevoll zu sein. Oder bist Du der Meinung, dass ein sexuelle intensiv lebender Mensch eher nicht wertschätzend mit Anderen umgehen kann?
            VG Martin

  13. federleichtes
    Juni 25, 2013 um 8:30 pm

    KITA?

    Solveigh’s Link folgend las ich folgenden Kommentar:

    „Jo.. respekt! Die Mind-Control-Machine läuft in der Tat auf Hochtouren… Via Mobilfunknetz, SMART-Zombie-Tech, Chemtrails und HAARP-Tech. Neurotoxika (Flouride, Quecksilber, Aluminium…) und Müllfraß gehören auch noch dazu.“

    Und damit es in der KITA-Runde nicht zu langweilig wird, noch einer:

    „Dass man uns nun schon wieder anlügt, diesen gedanklichen Schritt vermag die geistig umnachtete Masse nicht mehr nach zu vollziehen, und das ist wirklich alarmierend.

    Das autonome Denkvermögen der Masse ist schlicht nicht mehr existent.

    Das Prinzip der Demokratie kann so natürlich nicht mehr funktionieren.

    Mit einer Horde lallender und geifernder grenzdebiler Narren kann man das Prinzip der Demokratie einfach vergessen.“

    Wahnsinn, Chaos, Feindseligkeit? Ach nö, der Ball ist doch rund.

    Guten Abend
    Wolfgang

    • maretina
      Juni 25, 2013 um 9:23 pm

      Wobei sich natürlich die Frage stellt, was Demokratie überhaupt ist, ihrem Ursprung nach. Ich hoffe mich nicht zu wiederholen, wenn ich darauf hinweise, dass Volksherrschaft im alten Griechenland schon eine Herrschaft des Volkes war, nur der Begriff Volk war eben anders definiert. Nicht dazu gehörten Frauen, Sklaven, Besitzlose. Die Eigentümer sagten wo es langging, zahlten allerdings auch dafür. Viel anders ist es heute auch nicht, nur dass die Eigentümer kaum noch zahlen für die Aufgaben des Staates, wie im alten Griechenland. Aber ansonsten sind wir doch auf dem besten Weg in die Demokratie. Eine Minderheit der Besitzenden bestimmt.

      Ich frag mich auch wann Masse je autonom gedacht hat. Das funktioniert nicht. Autonom denken kann ein Einzelner, oder auch eine Gruppe einzelner Menschen sofern sich kein Mensch hinstellt und die Anderen in eine bestimmte, ihm richtig erscheinende Richtung lenkt. Masse hat eine ganz eigene Dynamik, der sich der Einzelne kaum entziehen kann. Schön beschrieben von Elias Canetti in „Masse unsd Macht“, worauf Martin neulich schon hinwies, und auch von Gustave Le Bon in „Psychologie der Massen“. Ausgenutzt von den Nazis und Diktatoren aller Coleur.

      Die umnachtete Masse, wunderbarer Begriff, produziert von „Via Mobilfunknetz, SMART-Zombie-Tech, Chemtrails und HAARP-Tech. Neurotoxika (Flouride, Quecksilber, Aluminium…) und Müllfraß gehören auch noch dazu.“ Wo das nicht reicht gibts noch Seifenopern und andere Abartigkeiten. Eigentlich kein Wunder, dass solcherart verseuchte Menschen sich um die seelische und geistige Gesundheit ihrer Kinder kaum Gedanken mehr machen. Abgeben und der Staat wirds schon richten, in seinem Sinne.

      Na ja, jetzt hab ich mal genug gemeckert für heute 😉
      Grüße an Euch Alle
      Martina

      • federleichtes
        Juni 25, 2013 um 9:55 pm

        „… nur dass die Eigentümer kaum noch zahlen für die Aufgaben des Staates, ….“

        Damit schlägst Du einen eleganten Bogen zu Deiner Aussage:

        „… nur fällt dann der Verdienst weg, der ja gebraucht wird für…..“

        Damit deckt sich das System auf:
        Es braucht die bescheuerte, oh pardon, besteuerte Arbeit, um zu finanzieren, wozu der sich geadelt fühlende Wohlgefälligkeitsstand nicht mehr bereit ist – aus ästhetischen Gründen vielleicht: Das Pack soll ihre eigene Knute selber finanzieren.

        Das ganze Finanzsystem erfüllt lediglich einen irrealen, oh pardon, ich bin so unkonzentriert, ideellen Zweck: Der Luftballon im Heißballon.

        Wie bereits mehrfach vermutet: Geist ist voller Tücke und Raffinesse. Reden wir lieber weiter über Schwule und Kitas.

        Danke.

        wolfgang

        • maretina
          Juni 25, 2013 um 10:52 pm

          „Geist ist voller Tücke und Raffinesse.“ Das ist doch keine Vermutung, das ist ein Fakt.
          „Das Pack soll ihre eigene Knute selber finanzieren.“ Wie war das gleich? “ Der beste Sklave ist der Sklave der gar nicht weiß, dass er einer ist.“
          (Oh, ich bin ausnahmsweise mal ziemlich wütend, wenn ich mir die ganze blöde S….bande so vor Augen halte, nicht nur auf die, auf die Schafherde genauso.)
          Gibts nicht mal was Schönes, Sonnen-Flares vielleicht? Oder deine Fotos, ja das ist es 😉

          Gutes Nächtle
          Martina

  14. federleichtes
    Juni 25, 2013 um 11:52 pm

    Tscha, wir haben es nun mal mit einem DURCH SCHÖPFERKRAFT beschränkten Bewusstssein zu tun.
    Bedeutet ja mit einem speziellen Geist ausgestattet. Also viel „Ausstattung“ – voll-dämlich-dumpfbackig, und dann sind da noch die im Geiste Armen; so kann man die biblische Aussage auch verstehen.

    Foto: Hauhechel-Bläulinge Paarung. Foto: Susanne am 22. Juni 2013.

    Meine heutigen Vogelbilder findest Du unter „Hierundjetzt im Bilde“.

    Ach, hier ist noch ein etwas verwirrendes Bild – hatte selber Mühe zu erkennen, wo oben und unten ist.

    Herzliche Grüße für Dich.

    Wolfgang

    • maretina
      Juni 26, 2013 um 9:14 am

      Danke; ich sehe u.a.Frauenmantel 😉 , wie schön.

  15. Juni 26, 2013 um 9:32 am

    Nochmals Einer zum Thema Toleranz:

  16. Juni 26, 2013 um 5:07 pm

    Lieber Martin,

    Was Politaia angeht:
    Ich verstehe das Prinzip von dem du sprichst. Ich weiß allerdings nicht, nach welchen Kriterien ich vorgehen soll, mit denen ich die „seriösen“ von den „unseriösen“ „Informationen“ auf solchen Blogs wie Politaia unterscheiden kann. Erstens könnte es sein, dass die Politaia-Macher hin und wieder mal „seriöse“ Posts oder Kommentare einstreuen, um genau diesen Eindruck zu erzeugen, den du vielleicht von Politaia hast. Auf diese Art ködert man Besucher. Ein Beispiel: Es ist bekannt, dass Neo-Nazis neuen Zulauf ködern oder versuchen zu ködern, indem sie den sexuellen Missbrauch von Kindern anprangern. Doch ich glaube nicht, dass Nazis auch den sexuellen Missbrauch anprangern, wenn es sich um jüdische, türkische oder afrikanische Kinder handelt. Man kann den Rechten, den Faschisten also nicht trauen, auch wenn sie mal was sagen, was man auch denkt.
    Und zweitens: gibt es denn keine anderen Quellen, aus denen man wahre, echte Informationen erhält? Ich meine, wenn eine korrekte Information mal auf Politaia steht, dann findet man diese Information mit Sicherheit auch woanders! Vorher haben diese Politaia-Leute denn ihre Informationen? Haben die Quellen, die andere nicht haben? Ausgerechnet diese Leute sollen seriösere Quellen haben als andere? Das kann ich nur schwer glauben.

    Was den Zionismus angeht:
    Im Großen und Ganzen denke ich auch so wie du. Die Art und Weise, auf die die Juden ihr heutiges Territorium bekommen haben, einfach über den Kopf der eigentlichen Bewohner (den Palästinensern) und der Anrainerstaaten hinweg, ist schrecklich. Auch ihre Verhalten in der Zeit danach bis heute, ist nicht weniger schrecklich. Die Juden leben auf eigentlich palästinensischem Gebiet in Saus und Braus, während die Palästinenser größtenteils im Elend leben. Die israelische Politik ist ziemlich unsensibel, denn die Juden müssten wissen, dass sie moralisch keine Recht mehr auf dieses Land haben. Sie hatten es vor 3000 Jahren verloren. Und weg ist weg. Nur weil meine Vor-vor-vor-vor-vorfahren einmal hier gelebt haben, habe ich nicht automatisch ein Anrecht auf dieses Territorium. Das denken aber viele Juden, glaube ich. Israel ist also sozusagen ein Geschenk an die Juden, vielleicht auch ein hilfloser Versuch, den Holocaust „wieder gut machen zu wollen“.
    Und ich hoffe, du irrst dich, wenn du meinst, Israel könnte der Keim für den 3. Weltkrieg sein. Der sog. „Nahostkonflikt“ scheint aber unauflösbar.

    Dass aber die israelische Politik und alles was damit zu tun hat, so krank ist, hat nichts mit den Juden oder dem „jüdischen Charakter“ zu tun. So etwas gibt es nicht. Die israelische Politik ist deswegen so destruktiv, weil Juden auch nur Menschen sind und wenn Menschen Politik machen, kommt Schreckliches dabei raus. Fast immer. Warum sollten die jüdische Politik da eine Ausnahme sein? Dass also die Juden einen Staat gebildet haben, der einem Polizeistaat ähnlich ist, ist schrecklich, nüchtern betrachtet aber nichts Besonderes. So etwas machen wir Menschen manchmal.

    Bei deinem Kommentar ist mir eins aufgefallen, vielleicht hat es nichts zu bedeuten, ich spreche es aber trotzdem mal an: Du sprichst von „überwiegend freundlichen Juden“. Das irritiert mich etwas, denn alle Menschen sind überwiegend freundlich, ob Juden, Spanier, Inder, Deutsche oder Eskimos. Wenn man von „überwiegend freundlichen Juden“ spricht, impliziert man, dass ein gewisser Teil der Juden nicht freundlich ist. Das trifft aber auf alle anderen Völker auch zu, sodass sich das wieder aufhebt. Der Anteil der „unfreundlichen Juden“ in Israel ist nicht größer oder kleiner als z.B. der Anteil „unfreundlicher Deutscher“ in Deutschland. Auch die „Qualität“ der jüdischen Unfreundlichkeit unterscheidet sich nicht von der Qualität deutscher Unfreundlichkeit. Warum also extra durch Implikation erwähnen, dass es unfreundliche Juden gibt? Meinst du vielleicht doch, dass die Juden „irgendwie anders“ sind als andere Völker?

    Gruß
    Michael

    • Juni 26, 2013 um 7:29 pm

      Lieber Michael,

      vielen Dank für das Ansprechen der Formulierung „überwiegend freundlich“. Du sprichst genau mein Problem an, das ich beim Schreiben hatte. Ich denke, wenn ich den von Dir formulierten Zusatz „wie bei anderen Volks- und Glaubensgruppen“ auch, wäre das passender gewesen.

      Was Politaia angeht, so nehme ich den einen oder anderen Gedankenanstoß von dort mit und schaue mich dann weiter um, sprich lasse das Thema also nicht einfach stehen. Es ist mehr ein: Aha, diese Meinung gibt es auch, interessant. Es ist immer gut, mehrere Perspektiven zu kennen, so werden vorläufige Entscheidungen fundierter.

      VG Grüße
      Martin

  17. Juni 26, 2013 um 5:15 pm

    Liebe Solveigh,

    waren wir nicht schon mal per du, wie hier alle auf dem Blog? Naja, dann eben Sie.

    Ich habe Ihren Kommentar so gelesen und verstanden, wie Sie ihn geschrieben haben. Also nicht durch einen Filter oder mit Scheuklappen, sondern wörtlich. Ich habe weder Worte hinzugetan und auch keine weggelassen.

    Ich hatte Sie in meinem Kommentar aufgefordert zu begründen, wie Sie darauf kommen, dass Homosexualität als das Normale, das Übliche propagiert wird. Doch anstatt auf diese Frage zu antworten, wiederholen Sie in Ihren neuen Kommentar Ihre Behauptung lediglich, so als bedürfe sie keiner Begründung. Also möchte ich Sie jetzt noch einmal bitten: Wie kommen Sie darauf? Wo kann man das nachlesen? Welche Studien wurden von welchen Instituten gemacht, die Ihre Behauptung untermauern?
    Sie unterstellen den Schwulen, dass sie die Gesellschaft unterwandern und „homosexualisieren“ wollen, so habe ich Sie verstanden. Begründen Sie das bitte auch. Auch hier wieder: Wie kommen Sie darauf? Wo kann man das nachlesen? Wo ist es vielleicht schon geschehen? Welche Studien gibt es, die Ihre Behauptung stützen?
    Sie behaupten, dass die Rechte der Minderheiten ständig in den Vordergrund geschoben und die Rechte der Mehrheit mit Füssen getreten werden. Begründen Sie bitte auch diese Behauptung. Nennen Sie Beispiele, aussagekräftige Studien usw.

    Ich nehme im meinem Umfeld heute nicht mehr Schwule wahr, als z.B. vor 30 Jahren. Ziemlich selten begegnet mir mal ein Schwuler und keiner davon hat jemals auch nur ansatzweise versucht, mich schwul zu machen oder beeinflussen. Wie kommen Sie also darauf, so etwas zu behaupten? Begründen Sie es bitte, denn sonst sind Ihre Behauptungen nichts wert. Solange Sie das einfach nur behaupten, muss zwangsläufig der Eindruck entstehen, dass Ihre Behauptungen lediglich eine Homophobie widerspiegeln, und jede Homophobie ist letztendlich nur eine kaschierte „Menschen-Phobie“. Dieser Eindruck muss entstehen, wenn Sie Ihre Behauptungen nicht begründen. Immer dann, wenn Menschen sich weigern, ihre Behauptungen zu begründen und sie stattdessen einfach nur wiederholen, wollen die Menschen sich mit dem Ursprung ihrer Meinung nicht auseinandersetzen.

    Überzeugen Sie mich also, dass mein Eindruck falsch ist. Wenn es das wirklich gibt, was Sie behaupten, dann wäre ich dankbar, wenn Sie mir diese Informationen zukommen lassen. Und das meine ich weder zynisch noch ironisch: Ich möchte dazu lernen. Wenn es da also etwas gibt, was nicht noch nicht weiß, dann sagen Sie es mir bitte.

    Sie schreiben, dass die Verminderung der Geburtenzahlen (in Deutschland aber auch in anderen europäischen Ländern) etwas damit zu tun hat, dass Frauen rauchen. Die Homosexualität soll auch ein Grund dafür sein, schreiben Sie. Begründen Sie das bitte. Erklären Sie bitte auch, warum in so vielen anderen Ländern, in denen die Frauen nicht weniger rauchen und in denen es nicht weniger Homosexuelle Menschen gibt als in Deutschland, die Geburtenzahlen nicht zurück gehen.

    Es mag ja stimmen, dass nur ein sehr geringer Teil der Fahrradfahrer, durch das Tragen eines Schutzhelms, vor einer schweren Kopfverletzung geschützt wird. Aber diese wenigen sind mit Sicherheit im Nachhinein sehr froh, dass sie einen getragen haben. Und die Fahrradfahrer, die keinen Schutzhelm getragen haben und dann einen schweren Unfall hatten, werden sich im Nachhinein verfluchen, dass sie es nicht getan haben. Das Tragen eines Schutzhelms ist nur ein Vorbeugemaßnahme, denn man weiß nie, ob man als Fahrradfahrer nicht von einem besoffenen Autofahrer angefahren wird oder anders verunglückt. Sicher ist nur, dass es passieren wird.
    Und hier irren Sie: Das Tragen von Fahrradschutzhelmen geschieht halt NICHT im Namen einer Minderheit (0,001%) sondern im Namen ALLER Fahrradfahrer, da man vorher schließlich nicht wissen kann, wer ihn letztendlich braucht.
    Für Sie sind Fahrradschutzhelme nur hässliche Dunsthauben – okay, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es auch jede Menge Radfahrer gibt, die ihren Schutzhelm schick finden.
    Klar profitiert die Industrie von der Massenproduktion von Schutzhelmen. Warum sollte sie das nicht? Die Industrie profitiert von allen Massenproduktionen, egal was auch immer. Das ist schon immer so gewesen, seit dem es Massenproduktion gibt.

    Sie meinen also echt, der einzelne Mensch zählt nicht? Der einzelne Mensch, das Individuum ist Ihnen egal? Ist Ihnen nicht bewusst, dass die Masse, die Mehrheit aus Einzelmenschen besteht?
    Ich meine: Allen Menschen kann es nur dann gut gehen, wenn es dem Einzelnen gut geht. Das liegt daran, dass die Masse sich aus einzelnen Menschen zusammensetzt. Die Mehrheit „als solche“ gibt es gar nicht. Dort, wo der einzelne Menschen keine Rechte mehr hat, hat auch bald die Masse keine Rechte mehr. Das kann man in allen Diktaturen, ob rechts oder „links“ beobachten. Erst werden den Einzelnen ihre Rechte genommen und nach und nach immer mehr und zum Schluss sind alle ohne Rechte.
    Will man also, dass die Masse, die Mehrheit möglichst viele Rechte hat, muss man dafür sorgen, dass der Einzelne möglichst viele Rechte hat.

    Grüße
    Michael

  18. Juni 27, 2013 um 1:59 pm

    Dr. Martin Bartonitz :

    Hm, auch in diesem Artikel gibt es keine wissenschaftliche Auseinandersetzung damit, ob der offene Umgang mit Sexualität und Andersartigkeit den Kinder gut tut oder nicht.
    Ja, das zu lesen, was getan wird, ist befremdlich, weil neu und bisher nicht gemacht.
    Jene 5% die sich bisher verwirrt fühlen, weil sie nicht wussten, dass sie eben homo sind, aber es nicht rausfinden konnten, weil die gesehenen Muster andere waren, können hierbei geholfen werden. Ob damit sich aber Kinder, die hetero sind zu Homos machen lassen? Das glaube ich eher nicht.
    Ich bin noch nicht überzeugt, warum das Sprechen über die Andersartigkeit schlecht sein sollte.
    Homosexualität ist nach meinem aktuellen Wissenstand nichts, was anerzogen wird. Man ist es rein biologisch oder eben nicht.
    Und auch hier noch die Frage: was ist daran gut oder schlecht, wenn ein Mensch sich sexuell ausprobiert, wenn er aufgrund weitere Bildung dennoch in der Lage ist, liebevoll zu sein. Oder bist Du der Meinung, dass ein sexuelle intensiv lebender Mensch eher nicht wertschätzend mit Anderen umgehen kann?
    VG Martin

    Eine „wissenschaftliche Untersuchung“ wirst Du dazu auch nicht finden. Wem dienen die Wissenschaftler? Doch wohl denen, die ihnen ihr Geld bezahlen!

    Es kann über Andersartigkeit gesprochen werden, sie soll sogar gelebt werden, denn die Andersartigkeit macht unser Leben aus.

    Sich ausprobieren? Im Kindesalter? In einem Alter, da Sexualität als Bestandteil der Liebe noch gar nicht verstanden werden KANN?

    Muss ich ausprobieren, lesbisch zu sein, um zu erfahren, dass ich heterosexuell bin? Dieses Argument greift m.E. überhaupt nicht!
    Ich muss auch nicht erst das Morden ausprobieren, um zu wissen, dass ich kein Mörder bin!

    Wenn aber bereits BABIES sexuell stimuliert werden sollen, wenn Kleinkindern der Sex beigebracht wird, dann geht die Entwicklung zurück zur reinen Triebbefriedigung – zurück zu den Tieren!

    Diese so genannte Aufklärung ist nichts weiter als alle Gedanken auf den Sex konzentrieren. Das ist Verbrechen. Denn der Mensch ist viel mehr als Sex.
    Wenn den Kindern zu früh erklärt wird, was Sex ist, dann wird ihre gesamte Entwicklung nicht nur ge-, sondern zerstört!
    Aber das ist ja nur sich ausprobieren und das ist ja nur, um zu wissen, wie es sich verhalten soll, wenn es belästigt wird Das weiß ein Kind auch, OHNE die Erziehung zum Sex: Sex im Babyalter durch die ELTERN und VERWANDTEN, Sex im Kindergarten, Sex in der Schule, Sex im Fernsehen, Sex in der Werbung, Sex in jedem Film – merkst du was??

    Es gibt Anträge im Bundestag von den Grünen, die Pädophilie und den Inzest straffrei zu stellen. Merkst Du immer noch nicht, wohin der Zug rollt?

    Die Auswirkungen sind HEUTE schon diese: Unter der Dusche presst ein fünfjähriger ein Mädchen so lange und fest an sich, dass sich sein Penis aufrichtet. Toll, nicht wahr?? Das ist sexuelle Aufklärung??? Das ist die Erziehung zur ausschließlich körperlichen Befriedigung bereits im Vorschul-, ja Babyalter! Da kann kein gesunder Mensch dabei herauskommen.

    Die Propagierung der Homosexualität als erstrebenswerte Lebensform bei all‘ diesen Verbrechen an unseren Kindern in die Richtung: Zeugt bloß keine Kinder! Lebt wie in Sodom und Gomorrha – aber bringt keine Kinder auf die Welt!

    Das hat mit sexueller Aufklärung überhaupt gar nichts zu tun!

    So, ich bin aus dieser Diskussion hier jetzt endgütlig raus. Sie bringt nichts.

    • Juni 27, 2013 um 2:30 pm

      Schade, ich fand, dass wir den Dialog gerade erst begonnen haben. Aber wenn Du einen unverrückbaren Standpunkt hast, dann macht ein Diskurs eigentlich auch keinen Sinn oder?

      Ich denke auch hier kommt es wieder darauf an, wie die Aufklärung betrieben wird.
      Schau mal 200 Jahre zurück. Da war Sex ein absolutes Tabuthema. Da fühlten sich beide Partner dreckig, Sex zu haben. Was die Psyche macht, dürfte gut vorstellbar sein. Die damaligen Menschen könnten mit unserem Sexualverhalten so gar nichts mehr anfangen.
      Die sexuelle Ausbeutung, so haben wir erfahren, erfolgte doch gerade durch Jene, die den Sex nach außen hin verurteilten. Wäre es da nicht gut, die Kinder darüber aufzuklären, dass dieser Sex nicht normal ist und es ein klares Halt geben darf und dass man nicht noch bestraft wird, wenn man „denunziert“.
      Ich denke, dass das Thema auch hier mehrschichtiger ist, als dass ich schon in der Lage wäre, eine klare Meinung zu haben, sprich ich habe mir die Argumente für eine frühe Sexualisierung noch nicht angeschaut. Ist also dann doch noch ein neues Thema.

      Weil die Wissenschaft gekauft ist, muss es nicht heißen, dass Studien keine Aussagewert haben.
      Sicher sind Kinder vor Übergriffen Erwachsener zu schützen. Gerade in einer doch sehr verlogenen, wie die der Eigentumsmaximierungsgesellschaft …

      VG Martin

      • Juni 27, 2013 um 3:37 pm

        Ja, es kommt immer darauf an, WIE und das WANN Menschen WORÜBER aufgeklärt werden.
        Die so genannte Aufklärung, die heute in dieser BRD getrieben wird, hat jedoch mit Aufklärung im wahren Sinne überhaupt nichts zu tun, sondern einzig mit Erziehung zum Sexismus und zur Homosexualität. Ich wiederhole: Homosexuelle bekommen keine Kinder, darum dürfen sie ja nun Kinder adoptieren, aber die werden wiederum zu Homosexuellen ERZOGEN, selbst, wenn ihre natürlich Ausrichtung ganz anders ist!
        Denke diese Entwicklung bitte zu Ende.

        Auf facebook hatte ich auch gerade eine Diskussion zu diesem Thema und da formulierte ich unter anderem:

        Das kann im Ethik-Unterricht der achten Klasse behandelt werden. Da kann das innerhalb der Themen des Achtens anderer Religionen und Völker mit behandelt werden. Da passt es rein und da können die Jugendlichen drüber diskutieren und sich austauschen.

        So wie das bis jetzt gehandhabt wird, ist es Erziehung zum Sexismus und zur Homosexualität.
        Auch wenn die Medien uns weismachen wollen, Homosexualität sei nicht „anerziehbar“. Welch ein Quatsch! Wenn ich Menschen zu Mördern erziehen kann, kann ich sie auch zu Homosexuellen erziehen – eben durch die da oben geschilderten Methoden. [den selben Artikel, den ich hier verlinkte, meine Anmerkung]

        Ich las, es gibt Anträge von den Grünen (oder bereits laut geäußerte Gedanken dazu) Inzest und Pädophilie straffrei zu stellen.
        Das ist die selbe Ebene.

        Und Wikipedia bestätigt, das Homosexualität anerzogen werden kann und nicht NUR eine Veranlagung ist:

        Welche Faktoren beim Einzelnen zur Ausbildung einer bestimmten sexuellen Orientierung führen, ist ungeklärt. Grundsätzlich können bei der Entstehung der sexuellen Orientierung zwei Hauptthesen unterschieden werden:

        – Die sexuelle Orientierung ist schon vor der Geburt festgelegt.
        – Die sexuelle Orientierung wird erst durch gewisse Identifikationsprozesse in der frühen Kindheit oder auch besondere Abläufe in der Pubertätsphase ausgeprägt.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Ursachen_der_Ausbildung_der_sexuellen_Orientierung

        Ich wiederhole – falls das noch nicht angekommen ist – mir ist die sexuelle Orientierung anderer Menschen völlig egal. Jeder soll sich sein Leben so einrichten, wie er es für richtig hält und sich wohl fühlt.

        Ich habe aber verdammt was dagegen, wenn ein ganzes Volk von Kindesbeinen, nein Baby-Beinen, an zum Sex und zur Homosexualität erzogen wird.

        So wird nämlich den Menschen der Rest von Menschsein aberzogen. Übrig bleiben sexorientierte tierähnliche Wesen, die nur noch ihren Trieben folgen und deren Verstand völlig ausgeschaltet ist. Sie sehen noch aus wie Menschen, aber sie sind keine mehr.

        • Juni 27, 2013 um 3:48 pm

          Liebe Solveigh,

          das ist aber dann eine sehr gewagte These von Dir(?): Sex-Verliebte und Homosexuelle sind keine Menschen sondern Tiere?

          Woher weißt Du, dass das mit der Erziehung zur Homosexualität so abläuft?
          Hat man Dir das erzählt oder hast Du selbst die Erfahrung gemacht? Wer erzählt das? Was bezweckt er damit?
          Eigentlich Fragen, die Du doch auch immer selbst stellst.

          Das mit dem Erziehen kann ich nicht erkennen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis ein Homopaar, die gemeinsam zwei Jungs aus dem Weisenhaus aufgenommen haben und sich um sie kümmern. Beide Jungs haben inzwischen eine Freudin.

          Und selbst wenn da der eine oder andere doch „umerzogen“ würde. Was wäre daran schlimm, wenn er glücklich ist.

          Schau Dich doch mal um: wir sind im Prinzip alle Zinsgeldsklaven. Viele wissen es nicht und sind doch sehr glücklich …

          Daher meine Frage: wo sind die statistischen Erhebungen, dass Homosexuelle ihre betreuten Kinder zu Homos erziehen?

          VG Grüße
          Martin

        • Juni 27, 2013 um 4:42 pm

          Eben, Martin, Wem nützt es?
          Genau DIESE Frage habe ich mir gestellt, als mir die Werbung für die Homosexualität anfing auf den Nerv zu gehen.

          Ich mag mich auch nicht wiederholen.

          Und Ich kenne, da… ist kein Argument. Das ist so untauglich wie: Jeder kennt einen Arbeitslosen, der mit Mercedes und Goldkettchen beim Arbeitsamt (ich benutze absichtlich das alte Wort) vorfährt, um sich seine „Stütze“ abzuholen. Also sind alle Arbeitslosen einfach nur Sozialschmarotzer, die in Saus und Braus auf den Kosten anderer Leben.

          Frage Dich, wie oft wir hier diskutiert und festgestellt haben, dass die Kinder zu einem großen Teil das Produkt ihrer Erziehung in Elternhaus/Kindergarten/Schule/Gesellschaft sind.

          Da waren wir uns immer einig. Wenn es aber darum geht, dass Kinder durch eben diese Instutionen nun zum Sexismus und zur Homosexualität erzogen werden, dann sind alle auf den Barrikaden und schreien: Rassist, Rechts und was weiß ich nicht noch alles. Das sind Doppelstandards, nicht wahr?

          Auf einmal verlangst Du „wissenschaftliche Untersuchungen“ zu einem Thema, von dem Du genau wissen MUSST – da es ja von diesem Staat propagiert wird – diese gar nicht gemacht werden, denn das könnte ja die Menschen aufrütteln und aufklären über die Verbrechen, die an ihren Kindern von Staats wegen verübt werden.

          Nein, diese Diskussion ist wirklich sinnlos.

          • Juni 27, 2013 um 4:56 pm

            Liebe Solveigh,

            mir ist bisher keine Werbung für Homosexualität aufgefallen. Meine Kinder konnten mir diesbzgl. auch nichs sagen.
            Laufe ich denn so blind durchs Leben?
            Ja, in Filmen werden nun auch homosexuelle Rollen gespielt. Sowohl komische als auch normale. Siehst Du das schon als Werbung?
            Kannst Du ein paar konkrete Werbungen nennen, die über das Schulmaterial hinausgehen?
            Kannst Du mir Menschen zeigen, die Opfer deiner These geworden sind?
            Solange diese Kinder behütet aufwachsen, sollten wir doch froh sein. Das Aufwachsen in den Kinderheimen scheint mir da häufig viel grausamer. Aktuelle Fälle gehen da gerade reichlich durch Facebook.
            Oder bist Du der Meinung, dass Homosexuelle mit den Kinder nicht behutsam fördernd umgehen können? Weil sie, wie Du sagtest, nur Tiere sind?

            Wie viele Homsexuelle kennst Du persönlich?
            Meine Kontakte mit diese Menschen waren durchweg positiv. Ich habe keine Tiere in ihnen erkennen können.

            Vg Martin

        • maretina
          Juni 27, 2013 um 5:11 pm

          Hallo Solveigh, Du hast sowas von recht.- Ich wünschte mir, wir könnten darüber alle miteinander reden, dann käme das wohl auch bei allen an wie gedacht. Es ist eben wirklich sehr schwierig dazu schriftlich zu kommunizieren. – Mir wäre es übrigens 1.000 x lieber, wenn die Kinder wüßten, dass die Milch von den Kuehen kommt und nicht aus dem Tetrapack im Supermarkt. Oder wenn sie wenigstens wüßten: “ Die Kuh macht MUH und viele Kühe machen Mühe.“- Die Vernebelungsmaschine funktioniert ob zu diesem Thema oder zu anderen Themen. Dass bspw. während der Nazizeit Deutsche zuerst Deutsche umgebracht haben, scheint ja langsam auch im Nirwana der Verdummungsmaschine zu verschwinden. Übrig geblieben ist der Holocaust im Massengedächtnis.
          Schönen Tag
          Martina

        • Juni 27, 2013 um 7:45 pm

          Du willst nicht verstehen, worum es mir geht, Martin.
          Lass‘ es sein, ja?

  19. federleichtes
    Juni 27, 2013 um 4:40 pm

    Ein sehr interessantes Gespräch.
    Einige der vorgebrachten „Thesen“ scheinen mir sehr gewagt-spekulativ.

    Seuxualität mit Liebe verbinden zu wolen, ist ein gängiger Modus. Zeugen Menschen Kinder aus Liebe? Und geben sie dann nach sechs Monaten in der KITA oder bei der Omma ab? Und integrieren sie gezielt in ein System, das an Fragwürdigkeit wohl kaum etwas zu wünschen übrig lässt?

    Tragen Homosexuelle, und wenn ja, in welchem Maße, zum Niedergange unserer Kultur bei?
    Was mit dieser „Kultur“ geschehen muss, wird geschehen. Wer meint, sie sei der Würdigung, Pflege und Aufrecherhaltung wert – bitte sehr. Mitr geht sie, um es unverblümt zu sagen, nicht nur glatt am Arsch vorbei – sie ist mir manchmal geradezu zuwider und ich empfinde sie als Heimsuchung.

    Eigentlich wollte ich Euch nur etwas fragen.
    Wo seht Ihr die Verbindung von Sexualität zum WESEN eines Menschen?
    Und: Ist es nicht das Wesen (Liebe-Geist) des Menschen, das seine Sexualität gestaltet?

    Was mit Kindern gemacht wird, ist nicht erst seit Heute ein Verbrechen, und weil es durch die Zeiten „normal“ war, ist es eben kein Verbrechen. Sonst würde es – in Selbstverständlichkeit gekleidet – weder Sadisten, Soldaten noch Mitglieder von Sonderkommandos geben. Oder sehe ich wieder etwas völlig falsch?

    Tatsache ist und bleibt:
    Nach Monaten, in denen hier nur ein männlicher Buntspecht auf dem Balkon erschien, kamen am Vormittag auch Mutti und Kind angeflogen. Am Abend schicke ich mal ein Foto.

    Herzliche Grüße in die Runde.

    Wolfgang

    • Juni 27, 2013 um 4:50 pm

      Sexualität mit Liebe verbinden ist ein gängiger Modus.

      Ja, Sexualität SOLLTE der Liebe entspringen. Gerade Männer lehnen das häufiger ab als Frauen.
      Das ist von ihrer biologischen Aufgabe her verständlich, dennoch menschlich falsch.

      Haben die Menschen in der heutigen Gesellschaft die MÖGLICHKEIT (so sie nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen), die Kinder zu Hause zu behalten, statt sie „abzugeben“?

      Homosexuelle tragen ganz bestimmt nicht zum „Niedergang der Kultur“ bei.
      Die GEWOLLTE und FORCIERTE Ausrichtung der ganzen GESELLSCHAFT allerdings schon.

      „Und: Ist es nicht das Wesen (Liebe-Geist) des Menschen, das seine Sexualität gestaltet?“

      So SOLLTE es sein. Allerdings wird den Menschen gerade DAS gründlich abgewöhnt – wenn’s geht schon als Baby.

      Schönen Gruß an die Buntspechtfamilie.

      • federleichtes
        Juni 27, 2013 um 8:35 pm

        Danke für die Grüße – sind ausgerichtet. Wau, sind das tolle Vögel. Klarer Blick, eindeutiges Handeln, untadelig irgendwie.

        Diese Konfiguration gibt’s in der Menschenwelt so nicht. Hier steht eine Behauptung !!! im Raum, Homosexualität sei in der Natur einiger Menschen FEST angelegt.
        Ich glaube an etwas Anderes: Der Mensch in seinem Wesen ist moderat angelegt. Er ist lernfähig, manipulierbar, gestaltbar – BENUTZBAR und damit natürlich auch MISSBRAUCHBAR.
        Damit ist für mich das Thema Homosexualität beendet. Es sei denn, es meldet sich noch jemand mit dem Argument, die erogenen Eigenschaften des Afters forderten geradezu dessen Gebrauch als vaginalen Vollwert-Ersatz.

        Angelgt scheint mir in JEDER Kultur deren Zerfall. Es gibt schlicht (scheinbar) diese absolute Kutur noch nicht – wen wundert’s bei der mickrigen Bewusstseins-Ausstattung des Menschen. Denke ich an Sodom und Gomarrha, denke ich an die Dekadenz neuzeitlicherer Kulturen, denke ich: Alles läuft ganz „normal“. Idioten, Ignoranten, Verbrecher, die bessere Gesellschaft und die, die die Gesellschaft besser wollen. Und? Was lernen wir aus den Moralgeschichten der Geschichte? (eines meiner Themen, für die ich mich besonders interessierte).

        Ich lasse mir weiterhin nicht mein Leben versauern von dem, was ein bestimmter Geist vermeint gestalten zu müssen.

        In diesem Sinne Allen einen freudvollen Abend.

        Wolfgang

        • Juni 27, 2013 um 9:06 pm

          Das wäre dann die notwendige Gelassenheit in Bezug auf Dinge, auf die wir eh keinen großen Einfluss haben.
          Sprich, was hilft es dann, hier Energie zu verschwenden, die besser in positiv wirkende Projekte gesteckt werden könnten.

          Also: Thema zu? Im Prinzip Blog zu?

          Rausziehen aus allem, was nicht gut tut?
          Sich hinwenden zu allem, was einen in seiner eigenen Weisheit weiterbringt?
          Sich mehr nach Innen wenden, als im Außen zu wirken?
          Wenn das Alle täten: würden wir schneller oder langsamer in der Bewusstwerdung werden?

          Ich geh dann mal weiter Grübeln und schau mir mal wieder einen herrlichen Sonnenuntergang an
          Martin

    • Juni 27, 2013 um 5:21 pm

      Gute Fragen:
      „Ist es nicht das Wesen (Liebe-Geist) des Menschen, das seine Sexualität gestaltet?“

      Ich würde sage ja. Und daraus folgert, dass da vorher schon mächtig was schief gelaufen sein muss, wenn ein Wesen so hinter Sex her wäre, dass man meinen könnte, es wäre nicht fähig zu lieben. Es wurde vermutlich nie richtig geliebt und versucht nun, sich die Liebe in den Leib zu ficken?

      Also sollten wir an anderer Stelle suchen, so wie eingangs im Artikel beschrieben:
      Die Bindung findet nicht mehr ausreichend statt, Kinder fühlen sich einsam und von ihren Eltern nicht genügend beachtet (siehe Beispiel von Georg: Von den Eltern und den Lehrern vergessen? ),eben geliebt. Diese unglücklichen Wesen suchen dann den Ausgleich, ggf. durch Sex mit laufend wechselnden Partnern?

      Also eine ganz andere Ursache?

      VG Martin

      • federleichtes
        Juni 27, 2013 um 5:54 pm

        Während Gerd kosmologische Begeisterung pflegt, bin ich von DIR begeistert.
        Wau!

        Ich schicke in weigen Minuten das Buntspecht-Kind.

        Gruß
        Wolfgang

  20. federleichtes
    Juni 27, 2013 um 6:16 pm

  21. Juni 27, 2013 um 7:47 pm

    maretina :

    Hallo Solveigh, Du hast sowas von recht.- Ich wünschte mir, wir könnten darüber alle miteinander reden, dann käme das wohl auch bei allen an wie gedacht. Es ist eben wirklich sehr schwierig dazu schriftlich zu kommunizieren. – Mir wäre es übrigens 1.000 x lieber, wenn die Kinder wüßten, dass die Milch von den Kuehen kommt und nicht aus dem Tetrapack im Supermarkt. Oder wenn sie wenigstens wüßten: ” Die Kuh macht MUH und viele Kühe machen Mühe.”- Die Vernebelungsmaschine funktioniert ob zu diesem Thema oder zu anderen Themen. Dass bspw. während der Nazizeit Deutsche zuerst Deutsche umgebracht haben, scheint ja langsam auch im Nirwana der Verdummungsmaschine zu verschwinden. Übrig geblieben ist der Holocaust im Massengedächtnis.
    Schönen Tag
    Martina

    Und auch die 27 Millionen toten Sowjetbürger, unter denen 10 Millionen Zivilisten, sind im Nirvana der kollektiv verordneten Gedächtnislosigkeit verschwunden.

    • Juni 27, 2013 um 8:19 pm

      Wenn wir schon beim Zählen sind, können wir die 100 Millionen Indianer in Amerika dazuzählen.
      Deren Kinder hatten extremst zu leiden, dass sie um-er-zogen wurden. Und wer nicht mitmachte, hat es nicht überlebt …
      Wie sollen dabei aus derart behandelter Kinder liebevolle Erwachsene entstehen?
      Und wir baden noch heute diese Gewalt aus, denn es wird als Meme von Generation zu Generation weiter übertragen.

  22. Juni 30, 2013 um 4:11 am

    II. Jugendämter kosten den Steuerzahler viel unnötiges GeldJede Heimunterbringung eines Kindes kostet den Steuerzahler ca. 5.000 Euro im MonatJede Putzhilfe oder andere Unterstützung im Elternhaushalt kostet ca. 1.500 bis 2.500 Euro im Monat und ist damit sowohl finanziell, als auch in pädagogisch-psychologischer Hinsicht weitaus sinnvollerIII. Fehlende Flexibilität bezüglich des Einsatzes der finanziellen Mittel und mangelnde Qualität der pädagogischen Arbeit führt zum Versagen der JugendämterIV. Fehlende Qualitätskontrolle schädigt das Familien- und das KindeswohlV. Sozialarbeit ist die frustrierendste, weil unmenschlichste Tätigkeit, welche man sich vorstellen kann.Das „Versagen“ des Oldenburger Jugendamtes ist nicht nur das Problem der mangelhaften Qualität der pädagogischen Arbeit, sondern auch ein Problem, welches der Politik geschuldet ist. Einerseits sollen Jugendämter die Verantwortung dafür übernehmen, dass in keiner Familie in Deutschland das vermeintliche Kindeswohl gefährdet wird und andererseits stellt man den Jugendämtern weder die finanziellen und vor allem flexibel zu handhabenden Mittel zur Verfügung, noch gibt es eine Qualitätskontrolle für die Arbeit der Jugendämter, welche dem willkürlichen Handeln einzelner Jugendamtsmitarbeiter die Schranken weist.

    • Juni 30, 2013 um 12:08 pm

      Vielen Dank für die weiteren Informationen und Deine Meinung zu dem Thema der Jugendämter. Sieht so aus, dass das auch noch so eine wenig schöne Baustelle unserer Staatsmacht …

      • Juni 30, 2013 um 2:51 pm

        Das sind keine Zufälle! Das hat System.
        Ziel: Vollkommene Zerstörung der Menschen. Wenn’s geht von Kindes, nein Babies Beinen an. Darum zieht sich die Unmenschlichkeit durch alle Bereiche der Staatlichkeit.

  23. Juli 14, 2013 um 5:46 am

    II. Jugendämter kosten den Steuerzahler viel unnötiges GeldJede Heimunterbringung eines Kindes kostet den Steuerzahler ca. 5.000 Euro im MonatJede Putzhilfe oder andere Unterstützung im Elternhaushalt kostet ca. 1.500 bis 2.500 Euro im Monat und ist damit sowohl finanziell, als auch in pädagogisch-psychologischer Hinsicht weitaus sinnvollerIII. Fehlende Flexibilität bezüglich des Einsatzes der finanziellen Mittel und mangelnde Qualität der pädagogischen Arbeit führt zum Versagen der JugendämterIV. Fehlende Qualitätskontrolle schädigt das Familien- und das KindeswohlV. Sozialarbeit ist die frustrierendste, weil unmenschlichste Tätigkeit, welche man sich vorstellen kann.Das „Versagen“ des Oldenburger Jugendamtes ist nicht nur das Problem der mangelhaften Qualität der pädagogischen Arbeit, sondern auch ein Problem, welches der Politik geschuldet ist. Einerseits sollen Jugendämter die Verantwortung dafür übernehmen, dass in keiner Familie in Deutschland das vermeintliche Kindeswohl gefährdet wird und andererseits stellt man den Jugendämtern weder die finanziellen und vor allem flexibel zu handhabenden Mittel zur Verfügung, noch gibt es eine Qualitätskontrolle für die Arbeit der Jugendämter, welche dem willkürlichen Handeln einzelner Jugendamtsmitarbeiter die Schranken weist.

  24. Juli 18, 2013 um 8:22 am

    Kern aller Motivation ist es, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung zu finden und zu geben. Wir sind aus neurobiologischer Sicht auf soziale Resonanz und Kooperation angelegt.

    Bei Menschen, die sich über einen längeren Zeit nicht „gesehen“ fühlen (Isolation), werden an entscheidenden Stellen Gene abgeschaltet, so dass die Motivation zum erliegne kommt.
    Kleinstkinder, die von ihrer Mutter zu lange getrennt sind und dabei zu wenig ersatzbetreut sind, fühlen sich ebenfalls isoliert. Es zeigt sich, dass diese Kinder später deutlich agressiver sind.
    Gestern gelesen im Buch Prinzip Menschlichkeit: Warum wir von Natur aus kooperieren von Joachim Bauern

  25. April 25, 2017 um 10:38 pm

    Interessanter Faden. Danke.

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