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Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr …

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr …
(Erich Kästner, gefunden hier)

Wer immer diesen Spruch kreiert hat, der hat ganz unabhängig davon, ob er das Wort im Sinne von der Unterscheidungsfähigkeit von Gut und Böse, oder einfach nur im Sinne von “ Zurückhaltung “ gebraucht hat, damit zwei wesentliche Aussagen getroffen: Zum Einen, dass dem Menschen solch ein Wesenszug recht gut zu Gesicht steht und zum Anderen, dass solch ein Charaktermerkmal nicht gerade dazu geeignet ist, um die durch sie gezierte Persönlichkeit im gesellschaftlichen Miteinander besonders weit voran kommen zu lassen (Anmerkung: in der Hierarchie, beim Ansammeln von Eigentum).

Wir als Gesellschaft sind alles Andere als bescheiden, wenn wir uns unsere Lebensweise vor Augen halten! Der Mangel an Bescheidenheit hat uns reich an Erfolg gemacht und uns weit voran gebracht unter den Völkern dieser Welt, doch eine Zier für das Antlitz unserer Gesellschaft ist dieser Mangel nicht, denn er entstellt das Gesicht unserer Zivilisation zu der verzerrten, gierigen Grimasse eines unersättlichen Molochs, der eine zerstörerische Bresche schlägt, alles zermalmend, was ihm im Wege steht …. und letztlich seinen Untergang bereitend, weil bald nichts mehr zum Zermalmen übrig ist auf der Welt die ihn nährt.

Fazit:

Wer ernsthaft daran interessiert ist, ein Teil der Lösung zu sein, statt ein Teil des Problems, der kommt nicht umhin, seine Lebensweise unter dem Aspekt der Bescheidenheit zu betrachten und auf Dinge und Aktionen zu verzichten, die entbehrlich sind.

Die Wirtschaft und die Politik wird das vor eine große Herausforderung stellen, denn all unsere Systeme laufen mit großem Schwung (sie nennen es “Konjunktur“) exakt in die entgegengesetzte Richtung und es bedarf einer grundsätzlichen Neuorientierung und der Schaffung neuer Wertmaßstäbe.

Fangen wir einfach schon mal damit an: LebensL.U.S.T. Regionaldienstleistungen

Ich erhielt heute den Hinweis auf das L.U.S.T-Prinzip, stehend für:

  • lokal
  • umweltfreundlich
  • sozialverträglich
  • transparent

und fand auf der Seite obigen Text zur Bescheidenheit, zu der auf Wikipedia noch zu lesen ist:

… Das Wort wird hier im Sinne des Unterscheidungsvermögens (lat. discretio) von Gut und Böse gebraucht. In anderen Kontexten ist eine Übersetzung etwa mit „Verständigkeit“ oder „Verstand“ möglich.

Erst seit Martin Luther wird im Deutschen „bescheidenheit“ auch gebraucht als Entsprechung zu lateinisch moderatio, modestia, also im Sinne von „Zurückhaltung“ wie im heutigen Alltagssprachgebrauch. Dem liegt vermutlich juristischer Wortgebrauch zugrunde: althochdeutsch bisceidan, mittelhochdeutsch bescheiden für (gerichtlich) „den (ggf. ‚bescheidenen’ im heutigen Wortsinne) Anteil zuweisen“. Die moderatio, die Zügelung im menschlichen Handeln, wird in Ansätzen der Tugendethik des 12. und 13. Jh. mit Bezug insb. auf Cicero üblicherweise der temperantia nahegestellt bzw., wie etwa bei Thomas von Aquin der temperantia als einer der vier Kardinaltugenden untergeordnet.

„Bescheidenheit“ wird auch unter die „Zwölf Früchte des heiligen Geistes“ eingeordnet, wie etwa im Katechismus der Katholischen Kirche:

„Die Früchte des Geistes sind Vollkommenheiten, die der Heilige Geist in uns als die Erstlingsfrüchte der ewigen Herrlichkeit hervorbringt. Die Überlieferung der Kirche zählt deren zwölf auf: ‚Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit‘ (Gal 5,22–23 Vg.).“

Wer also mittels Verstand zuträgliches von schädlichem Handeln „scheiden“ kann und selbst auch so handelt, dem wird Bescheidenheit nachgesagt. Dagegen führt uns ein „Geiz ist geil“ zu einem eher unbescheidenen Konsumieren. Bleibt die Frage:

Laufen wir alle wie die Lemminge den Wohlfeilhaltungen von Herstellern hinterher und beuten Mutter Erde weiter bis zum bitteren Ende aus oder besinnen wir uns auf persönliche Bescheidenheit, egal wie um uns herum noch nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ gewirtschaftet wird?

  1. Gerhard A. Fuerst
    Mai 30, 2013 um 8:38 pm

    Kaufen! Kaufen! Kaufen!

    Kaufen, kaufen…konsumieren…
    und im Endeffekt
    mit gebrauchtem Gekauftem
    die ganze Welt
    mit Mist- und Müllhaufen verzieren?
    Es gibt ja Angebote genug…
    vielleicht auch viel zu viel!
    Allerdings das Kaufen
    ist für Unmengen von Menschenmassen
    ein tägliches Faktotum,
    ein habitus horribilis,
    ein unerläßliches Ziel!
    Man wird tagein, tagaus
    von Werbung bombadiert:
    Wer nicht konsumiert…der ist nichts…
    der ist verlassen und verliert…
    In kleinen Läden, auf großen Märkten…
    Waren in unermeßlichen Mengen…
    Dinge in Hülle und Fülle
    werden feilschgehalten.
    Preise günstig, verlockend…
    auch billige Waren…seit Jahren…
    sogar mit Diskont!
    Aber wohin denn
    mit all dem Zeug?
    Für eigenen Gebrauch,
    auch ohne Bedarf?
    Ein Gelegenheitskauf?
    Verwendbar als Geschenk?
    Erliegen wir der Versuchung?
    Händler…Tändler…
    wissen dies ganz genau!
    Sie sind klever, klug und schlau.
    Voller Verkaufstricks!
    Sind wir wählerisch?
    Müssen wir unbedingt alles haben,
    oder uns aufschwätzen lassen?
    Was kaufen wir denn nicht alles
    in großen Mengen und Massen?
    Kaufen wir nur das wirklich Notwendige?
    Kaufen ist sicherlich sogar eine Sucht?
    Wie wird es denn hinterher
    verbrieft & verbucht?
    Wie wär es mit etwas Bescheidenheit
    oder mit einem vernünftigen Maß
    an Vernunft?
    Wo wird das Gekaufte verstaut?
    Man schiebt’s in Schubladen.
    Man verbirgt’s in Schachteln,
    auf staubigem Dachboden,
    beschriftet oder unmarkiert gelassen…
    Man wirft’s oft wahllos auf einen Haufen,
    den andre später entsorgen sollen,
    um alten Kram
    entweder wegzuschmeißen,
    oder auf einem Flohmarkt zu verschachern…
    oder sich auch darüber auch zu streiten,
    über Dinge die nur Miseren bereiten…
    mit vermeintlichem Seltenheitswert…
    sich gegenseitig zu zanken und bekriegen,
    sich kniggerig bemüht und,
    wichtigtuerisch…eigenwillig…
    fast eigensüchtig, egoistisch…
    besitzhaberisch bekämpfen…
    und deshalb darum rackern und raufen.
    Was ist der wirkliche Wert
    von nichts andrem als Tand?
    Es liegt nicht immer gleich
    auf der habgierigen Hand…
    Oft nur ein kurioses Sammelsurium
    von vielerlei Objekten und Dingen…
    and denen wir einst einmal
    sehr emotional hingen…
    Erinnerungsstücke…
    für später entstehende
    Erinnerungslücken…
    genannt Souvenirs…
    im Endeffekt
    aber doch nur Kram und Kitsch…
    einst ganz spontan auserwählt
    und nur… vorübergehend…
    von uns selbst begehrt…
    und dann sorgsam verwahrt
    als wäre es ein rarer Fund…
    ein wertvoller Schatz.
    Das kommt von zielbewusstem Werben
    damit wir alle
    als passionierte Käufer
    kaufen, kaufen…konsumieren…
    lauter Kram, Kitsch,
    Massenmist und Scherben…

    Gerhard A. Fürst
    30.5.2013

    • Mai 31, 2013 um 1:54 pm

      Ja, es ist so viel Unnützes dabei, das so mancher produziert in der Hoffnung, damit etwas Geld zur Sicherung seines eigenen Überlebens zu erhaschen …

  2. Mai 31, 2013 um 4:18 am

    Lieber Martin,

    ein Zitat von Erich Kästner auf der eigenen Seite ist eine Einladung für Ärger:

    “Abmahnungen auch für Erhardt- und Kästner-ZitateBesonders häufig wird derzeit die Online-Verwendung fremder Bilder abgemahnt, erklärt Anwältin Virabell Schuster. Sie bearbeitete auch schon Abmahnungen für die Verbreitung von Karikaturen oder Cartoons wie etwa denen von Uli Stein. Neben den „Valentin-Abmahnungen“ finden sich im Netz besonders häufig Warnungen vor der Verwendung von Heinz-Erhardt- und Erich-Kästner-Zitaten – auch die Rechteverwalter dieser Urheber, verstorben 1979 (Erhardt) und 1974 (Kästner), mahnen regelmäßig ab.“

    Quelle: http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_urheberrecht/valentin100.html

    Gruß Guido

    • Mai 31, 2013 um 8:37 am

      Lieber Guido,

      vielen Dank für den Hinweis. Und wieder steckt der Teufel im Detail. So wie es aussieht, habe ich alles richtig gemacht, denn ich habe hier keine Zitatensammlung aufgebaut sondern nutze diese Quelle als Unterstreichung eines Sachverhaltes, den ich hier erörtere 🙂

      Ein Blick nach Wikipedia hilft uns hier weiter:

      Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden muss (§ 51 UrhG in Deutschland, siehe unten). Die allgemeine Begründung dafür ist, dass Zitate der kulturellen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung einer Gesellschaft dienen (siehe auch Informationsfreiheit). Zitate stellen einen Unterfall der urheberrechtlichen Schranken dar.

      Zitate sind mit Literaturangabe zu versehen (Gebot der Quellenangabe in § 63 deutsches UrhG im Sinne einer genauen Angabe der Fundstelle). Das Zitatrecht dürfen nur Werke beanspruchen, die selbst urheberrechtlichen Schutz genießen, also eine eigene „Schöpfungshöhe“ aufweisen. Demnach dürfen sich Zitatsammlungen, die ausschließlich Fremdleistungen wiedergeben, nicht auf das Zitatrecht berufen. Die (wirtschaftlichen) Interessen des Urhebers bzw. Rechteinhabers des zitierten Werkes dürfen durch ein Zitat nicht über Gebühr eingeschränkt werden.

      Ich habe allerdings die Quelle genauer angegeben.

      VG Martin

  3. Mai 31, 2013 um 8:52 am

    Es gibt noch den folgenden interessanten Begriff: „falsche Bescheidenheit“

    Das ist ein sehr schönes Beispiel, wie eine eigentliche Tugend demontiert wird:

    Wenn du etwas „werden“ willst (eine fremde Rolle einnehmen möchtest?), dann solltest du dein Licht nicht unter den Scheffel stellen sondern für dich werben.

    Das ist selbst aber auch nicht per se gut oder schlecht. Es kommt wieder auf das an, was zu erreichen wäre. Geht es um das Erreichen eines eigenen Vorteils zum Schaden anderer, oder würde die Werbung zu etwas Zuträglicherem für die Gemeinschaft führen?

  4. Gerd Zimmermann
    Mai 31, 2013 um 10:42 pm

    Also, soll das jetzt lustig sein?

    Irgend so ein Typ hatte mal geschrieben, wenn ihn ein Anwalt verklagen will um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten ist das unlauter. Zumindest verstand ich das so.

    Martin

    „Das ist selbst aber auch nicht per se gut oder schlecht. Es kommt wieder auf das an, was zu erreichen wäre. Geht es um das Erreichen eines eigenen Vorteils zum Schaden anderer, oder würde die Werbung zu etwas Zuträglicherem für die Gemeinschaft führen?“

    Ich denke es geht um das GANZE. DAS EINE. EINS-SEIN mit dem Universum.

    Martin, oder besser Forum, manchmal fühle ich mich immer wieder in die Krabbelgruppe zurück versetzt. Das ist keine Beleidigung.

    Vielmehr bedenke ich welche Rolle Wasser in der Materie spielt. H 4 H (Quelle Gold DNA)
    Wer liest denn überhaupt Gold DNA?

    Ich denke wir betreiben hier eine Nabelschau. Traumatas über Traumatas. Der Ablauftrichter für Traumatas steht aber direkt neben uns. Wir brauchen nur zu erbrechen.

    Poetisch: Zum Befreiungsschlag ansetzen.

    Jeder befreit sich SELBST, wegen der Dankbarkeit. Dann gehen wir gemeinsam zur Quelle zurück.

    Martina versteht mein schwedisch, würde Wolfgang sagen und ein Südpolbild hinzufügen.

    Ist die Zeit für die Gesamtidee nicht REIF?

    Ich werde persönlich, Martina weiss, Wolfgang weiss auch, sitzt aber gerade im Bus. Martin weiss auch, tut aber so als würde er seine Brille putzen, Solveigh weiss auch getraut sich aber nicht an die Spitze. Schade. Wir wollen ALLE das GLEICHE. NACH HAUSE.

    WIR sind mehr als umhülltes Bewusstsein. SEHR VIEL MEHR. Einige wissen das. Andere auch.

    Gold DNA schrieb so einiges von den EINEN und den ANDEREN. Auch von Natur 1;2;3 und 4. Auch von Erde, Mond und Sternen.

    Wir Menschen sind im irdischen verkörpertes Bewusstsein. Es existiert nicht nur das „irdische“. Geist ist multidimensional. Was wohl den Rahmen des Forums sprengt.

    Und die Vorstellungskraft einiger Leser. Aber da es nun einmal so ist, gehen wir alle zurück wo wir herkommen. Zurück zur Quelle allen SEINS. Zu „Gott“, modern GESAMTBEWUSSTSEIN.

    Gruss Gerd

    • Juni 1, 2013 um 2:00 pm

      Ja, ja einer macht immer den Anfang 😉
      Zurück zur Quelle –> zurück zur ALL-Harmonie und zur All-Liebe. Da sind wir nun mal heraus gefallen, wohl aus eigener Entscheidung. Und wollen wieder zurück, aber um unendlich viele Er-Fahrungen reicher, ALL-Bewusst.

      Dazu gehört die Erfahrung wie hemmend geistiges Eigentum (anderes auch) sich auf den Entwicklungsprozess des Menschen auswirkt. (Im obigen Bspl. das der Enkelin, die am Entstehen dieses Ausspruchs bestimmt nicht beteiligt war. Hemmt allerdings nun den Energiefluss, aus Gier?)

      „Jeder befreit sich SELBST,“ da führt kein Weg dran vorbei, an der Auflösung der eigenen Traumata. Ohne das gibt es den Weg zurück-hinauf nicht. – Schließlich wollen wir die Quelle nicht verunreinigen mit dem über die Jahrtausende angesammelten Mist und Dreck, oder? – Dann wird es wohl möglich werden die selbst gesetzten Grenzen, Abgrenzungen zwischen sich dem Universum und dem ganzen Rest zu überwinden.
      Schwer ist es, die eigenen Unmöglichkeiten zu erkennen. Braucht Mensch Hilfe auf dem Weg, dann kommt sie, wenn er fragt.

      Spannend find ich übrigens, dass menschliche Traumata sich schematisch (allerdings ein ziemlich großes Schema) ordnen lassen. So viele Grundübel gibt es nicht, nur treiben sie immer neue Blüten und verzweigen sich, fast wie der „Baum des Lebens.“ Gehören wohl zu unseren Leben mit dazu, zu unseren Lernprozessen und dafür können wir uns schon bedanken, für die Hilfe auf dem Entwicklungsweg, ganz klar ist das allerdings nicht immer, wenn ich an Krankheiten, Kriegs- und Hungerbilder denke, die mir und der Gesellschaft, deren Teil ich bin, ja auch was spiegeln.

      Hier fährt die Feuerwehr Dauereinsatz und die Wiese vor Goethes Gartenhaus kann mit dem Boot befahren werden. Interessantes Interview zu den Energien die gegenwärtig wirken, mitsamt ihren Auswirkungen auf das Licht hab ich mir gestern angehört

      War noch was? Ach ja, wir sind HIER Und JETZT weil wir HIER und JETZT was zu erledigen haben, darum schauen wir uns die Schieflagen an.

      Ich wünsch Euch Allen ein halbwegs trockenes Wochenende,
      das wäre doch schon mal was 😉

      Martina

  5. Gerd Zimmermann
    Juni 1, 2013 um 3:32 pm

    Martina

    vielen Dank für deine Worte, Ich bin immer zu knapp bei der Wortwahl. Mir reicht zur Antwort 42. Meist versteht mich dann niemand mehr.

    Ja Martina, Du hast sicher das Eingeklemmt sein in Raum und Zeit auch satt. Wenn ich bedenke was der Mensch eigentlich ist, verkörpertes Bewusstsein und was der Mensch für wundervolle Fähigkeiten besitz.

    Guido empfahl mir mal dieses Buch: Vom ewig beginnenden Ende: Eine Entdeckungsreise in die multidimensionalen Ebenen der dualen Welt

    Info und Bestellung unter: http://www.anoae.org. Im Buch ?Vom ewig beginnenden Ende? wird eine mehrdimensionale Entdeckungsreise erzählt. Sie führt in die …

    Unglaublich wie gross die Welt ist, wie ALLES miteinander verbunden ist, wie harmonisch ALLES aufeinander abgestimmt ist………….

    Ich sehe die Welt mit grossen Kinderaugen und staune und staune und staune………….

    Nur die Fantasie begrenzt diese Welten, die scheinbar ohne Gesetze funktionieren. Laut Walter Russell gibt es ohnehin nur EIN GESETZ im Universum: HARMONIE.

    Da fällt mir doch gleich die goldene PHI(L)HARMONIE ein.

    Wer ein wenig mehr Hintergrundwissen wünscht, findet bei Hans Zimmermann Görlitz viele Hinweise.
    http://www.himmelsportal.org/Musik/hans_zimmermann

    Allein der Gedanke, dass ein Qubikmeter Wasser eine Tonne wiegt und immer auf den Berg getragen werden muss, bevor er fröhlich sprudelnd hinunterspringt, fragte ich mich lange: Wer trägt das Wasser da hoch?

    Auch Viktor Schauberger finde ich gut, wenn er meint, dass Sonnenlicht geht ca 150 Mio Kilometer durch NICHTS ( minus 270 Grad Celsius) um uns hier einen Sonnenbrand zu verpassen.

    Allein der Gedanke, dass die Schwerkraft vom Mitterlpunkt ausgeht und zu Mittelpunkt hin wirkt, müsste sofort jede Universität schliessen lassen.

    Allein der Gedanke, der Papst sei der Vertreter Gottes auf Erden müsste sofort zum Untergang des Vatikan führen. Der Göttliche Funke befindet sich in jedem Mensch. Nebst dem Papst.

    Martina wir schwimmen nicht mehr mit, mit dem Strom der Zeit. Lass uns an das Ufer schwimmen und zu Fuss zur Quelle zurück gehen. Ich will nach Hause.

    Wer meint uns folgen zu wollen soll mitkommen. Immer dem Ufer nach auf den Berg. Den Weg kann man nicht verlieren.

    Stimmt: „An der Quelle ist das Wasser am reinsten.“

    Grüsse bitte mal J.Wolfgang v. G. wenn er im Gartenhaus ist, der alte Schlauberger. (Der Mensch geht im Kreis wie das Wasser) Das waren noch Themen. Und Jena, meine Geburtsstadt.

    Liebe Grüsse in die Runde

    Gerd

    • Juni 2, 2013 um 8:20 pm

      Hallo Gerd,

      ich danke dir für deine Buchempfehlung, hab sie mir notiert und bin ziemlich gespannt was mir da so begegnen wird, dem Titel nach zu urteilen spricht es mich sehr an.
      Deinen Ausführungen hier oben hab ich im Moment nichts hinzuzufügen, nur ein „Ja so ist es.“

      Oder doch? Das Sonnenlicht ist Energie, die sich erst dann in Wärme wandelt, wenn diese Energie auf dichtere Energieschwingungen trifft, die die Information tragen, aus dem Sonnenlicht jetzt Wärme und Helligkeit erzeugen zu können. (Betone hier nochmal; Physik war wirklich nicht mein Lieblingsfach.)

      Und wie verhält es sich mit Gravitation und Levitation? Kommt darum das Wasser auf den Berg? Und geht dabei durch den energetischen Nullpunkt, den Punkt der Umstülpung? Zweimal; einmal beim Aufsteigen, einmal beim Herabsinken.

      Ich las heute etwas sehr Schönes: “ Dankbarkeit ist nicht nur einfach „danke“ sagen. Dankbarkeit ist ein Gefühl, das tief von Innen kommt. Wir können lernen für Vieles Dankbarkeit zu empfinden. Diese Dankbarkeit, die tief aus dem Herzen kommt, ist ein wahres Glücksgefühl, und du fühlst dich deinem Schöpfer ganz nahe und mit der Schöpfung im Einklang.“ Vergeben können ist auch ein Akt der Dankbarkeit, denk ich so.

      Danke übrigens für deine Gedanken zum Wasser.

      Ja in Thüringen ist „Land unter“, Katastrophenalarm an manchen Stellen.
      Mit tut das richtig weh.

      Schönen Sonntagabend wünsch ich Dir
      Martina

  6. federleichtes
    Juni 3, 2013 um 1:47 pm

    Vor ein paar Tagen kam mir plötzlich en sehr klarer Gedanke.

    Ob Bescheidenheit eine Zier ist, hängt vielleicht davon ab, warum ein Mensch bescheiden ist. Weil es eine Zier ist? Weil er sich damit zieren will?

    Hand in Hand mit der Bescheidenheit läuft der Geiz. Wer Hundert einnimmt und Fünf ausgibt mag als bescheiden gelten, ist mir ein Unmensch, wenn die Fünfundneunzig anderen helfen könnten.

    Bescheidenheit sollte ich lernen, als ich Kind war. Später sollte ich lernen, meine Ellenbogen zu gebrauchen. Der Konflikt aus Ego und Sozialo, wir sprachen darüber, die unversöhnlich scheinen. Mag es stimmen, dass das unterdrückte Natürliche das Widernatürliche gebiert, so mag auch stimmen, dass eine natürliche Gier, die, die im Geist wurzelt, sowohl dem Räuber als auch den Beraubten schadet.

    Bescheidenheit ist mir eine Kunstgeburt.
    Ist es, im Gefühl des Ein-Seins (mit dem Elend der Welt, lieber Gerd) nicht selbst-verständlich, nicht mehr zu nehmen, als man wirklich braucht?
    Jedenfalls lasse ich mir meine Gernügsamkeit nicht als Bescheidenheit beschreiben – weil ich do ch nur WILL, dass es mir gut geht. Wenig Wasser verbrauchen, dass hat mir auch nichts mit Würde oder Ehre zu tun, schon gar nichts damit, die Welt zu retten. Reicht es nicht, wenn niemand mehr fragt, wie’s mir geht – weil sie sehen, dass es mir gut geht?

    Ja, der klare Gedanke:
    „Wenn die Herrschaft über Andere beginnt, ist das Spiel verloren“.
    Das einmal Beherrschte wird man immer weiter beherrschen müssen. Das ist einer der Geister, die man, wenn gerufen, niemals wieder los wird. Deswegen: Beherrsche dich selber, nimm so wenig du brauchst und gib so viel du kannst. Dan wird dich niemand berauben und niemand beherrschen. Wer dem Leitsatz folgt, ist gar nicht bescheiden, greift er doch nach den höchsten Werten, Brüderlichkeit und NächstenLIEBE und dem darin wurzelnden inneren Frieden.

    Das Eins-Sein kann nur im Menschen beginnen.

    Allen einen einigen Tag.

    Wolfgang

  7. Martin Bartonitz
    Dezember 9, 2016 um 10:25 am

    Catrin Luttmer auf Facebook dazu:

    Ich weiß worauf er hinaus will, aber Bescheidenheit bezeichnet die Bedürfnislosigkeit, und das ist längstens zu einem Problem geworden; der Mensch innerhalb dieser Gesellschaft ist bedürftig, bedürftig an Ruhe, an Muße, an Liebe, an Zärtlichkeit, an Überschaubarkeit im Strudel rasanter Veränderungen, die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit seiner Nächsten, und so vielem mehr!
    Als „bedürftig“ wird er aber nur aus einem finanziellen Aspekt beäugelt, in dem sich die staatliche Authorität längstens angemaßt hat, den Wert eines Menschen festzulegen, indem er seine Existenz reguliert.
    Bezüglich dem „gesunden“ menschlichen Umgang aber sind wir um so bedürftiger, steht uns aber als Wert nicht zu, es ist an uns, diesen Wert zu leisten.
    Dieser Wert steht einem Ungetüm namens Kadavergehorsam gegenüber, der immer mehr und immer schneller für Bedürfnislosigkeit steht, umso „kälter“ auch das menschliche Umfeld, immer mehr Hilflosigkeit schafft immer mehr Wut, die aber auf alle nur erdenklichen Richtungen regelrecht pervertiert wird, das Ergebnis davon sind dann Angststörungen und Depressionen, die immer rasanter um sich greifen, selbst Kinder!
    Verstehst du was ich sagen will, da wo mehr Bescheidenheit verlangt wird, wird gleichzeitig auch mehr Bedürfnislosigkeit gefordert, natürlich kann man nur das Wesen lieben und das Material benutzen, aber es benötigt die Erfahrungen, das Wissen und mehr Fakten, was den Raubbau auf diesem Planeten betrifft und aber auch die ehrliche Erkenntnis, dass wir längstens zu Wesen mutiert sind, die entweder ihrer Bedürfnislosigkeit entgegen (Erziehung), oder aber vor ihr flüchten müssen! (Alkohol, Drogen, auch Pharma für Kinder, Suizid etc.).
    Und wenn ich mir anmaße, eine Mehrheit ansprechen zu wollen, dann muß ich doch in der Lage sein, mal genauer hin zu schauen, was diese Mehrheit im Eigentlichen bedeutet…?!

  8. Fluß
    Dezember 9, 2016 um 11:52 am

    Da passen doch die Bücher von Nils Horn hin, kostenlos runterladbar:

    http://zulu-ebooks.com/download/5-sachliteratur/158-der-wissenschaftliche-gottesbeweis
    Da erzählt er auch was von sich, immer in 3.Person.

    http://zulu-ebooks.com/download/5-sachliteratur/140-yoga-sex-und-rockanaroll
    Seine Biografie.

    Er hat insgesamt 10 Bücher dort.
    Bei ihm geht es um die Schalenabtragung um das innere Glück zu behalten.
    Das Abtragen der Schalen ist eine pipolare Sache.
    Das innere Glück ist das Seelenglück, das äußere ist das Körperliche.
    Ist die Seele glücklich, ist das äußere am „scheinen“.
    Deswegen: Leben ❤

  9. Nobody
    Dezember 9, 2016 um 1:05 pm

    federleichtes

    Juni 3, 2013 um 1:47 pm

    Antworten

    Vor ein paar Tagen kam mir plötzlich en sehr klarer Gedanke.

    Das waren noch Zeiten ohne MMS und allwissende Doktoren.
    Dioxid.
    Da waren Martinas noch gefragt und nicht Chlor.
    Damals haben noch Bilder die die Bildersprache gesprochen.

    heute lesen 1000 welche nicht lesen können, immerhin, jeden Tag.
    Bernd das Brot, die Rechnung ohne Rechnung, immerhin.
    Erst mal die Rechnung vor der Rechnung.
    Heute zu Null Prozent Zins.
    Fuer dich zu 10 Prozent zins, da du zu dumm bist.

  10. Fluß
  11. Dezember 15, 2016 um 10:26 pm

    Die Natur ist alles andere als bescheiden und hat dies auch gar nicht nötig. Warum? Weil sie ein perfektes Kreislaufsystem entwickelt hat!

    Bescheidenheit ist der schwerste Charakterfehler überhaupt… aus dieser pervertierten Welt heraus gedacht dürfte es schwer fallen mir das bereits jetzt schon so abnehmen zu können?

  12. Herrin Ylvie
    Juni 6, 2017 um 10:55 am

    Bescheidenheit? Was soll das sein?

    Ich brauche sowas nicht, ich bin die beste, klügste und schönste! Und ihr seid alles nur eine Bande erbärmlicher kleiner Furzfresser die davon träumen meine göttlichen Furze fressen zu dürfen!

    Bittet mich doch darum, dann schicke ich sie euch in einem Glas (das Porto bezahlt selbstverständlich der Furzsklave)

    • Schnüffler
      Oktober 5, 2017 um 11:40 am

      Wo kann man denn bestellen?

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