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Hier und Jetzt im Bilde

Mann mit Sohn

Vater und Kind

Das Besondere sehen geschieht uns intuitiv. Und weil wir nicht weniges unserer Wahrnehmungen als das Besondere empfinden, wurde unsere Intuition vielleicht anders geprägt, einerseits als Routine, andererseits – wegen des routinierten Wahrnehmungsbereichs – auch im einfach Erscheinenden das Wesen des Besonderen erfassen zu können.

Menschliches Leben ist etwas Besonderes. Menschen können faszinierend sein, und wir glauben, dass das alle Menschen sein könnten, wenn man ihnen eine Chance gibt. Die beiden Hauptdarsteller des Titelfotos, Vater und Sohn auf einer Halde, zeigten uns, das Besondere ganz einfach zu leben. Aus der Ferne sehend konnte ich das nur ahnen, durch die Kamera erst die Gestik dieser beiden als innig interpretieren. Grund genug, sie anzusprechen, als sie herunter gestiegen waren und es sich am Teich eingerichtet hatten. Ja, zwei besondere Menschen. Auf mein

Solange es Menschen wie Sie gibt, geht die Welt nicht unter.

sagte Papa:

Seit dieses Kind da ist, glaube ich das auch.

Hier und jetzt im Bilde, die Welt, wie wir sie sehen, anspruchslos, absichtslos, ganz einfach, so einfach wie eine Blume blüht und ein Turmfalke schwebt.

Bilder verursachen Ängste, Bilder können sie auflösen.
Wohl denn.

Susanne und Wolfgang

  1. federleichtes
    Juli 11, 2013 um 12:35 am

    Die ja nicht wirklich schlechter als die neue arbeitet.

    Friedhof, viele Namen, viele Lebensgeschichten – die Körper holte sich der Tod als Herrscher über das organische Reich, das im Erfahren Erlebte bleibt uns informativ erhalten – und alles weist auf DEN Punkt.

    Weißer Rittersporn mit Feinstrahl-Berufkraut

    So kann ein Rotkehlchen auch angesichtig werden.

    Die Welt wäre arm an Schmetterlingen ohne die Brennnessel.

    Susanne und Wolfgang

  2. federleichtes
    Juli 11, 2013 um 4:01 pm

    Martin:
    „Komposition von Natur und in Szene-setzen …“

    Ich meine, ich hätte schon mal berichtet, dass wir eher nicht komponieren, sondern nur VORHANDENE „Melodien“ entdecken. Es ist nicht „die Szene schaffen“, sondern wie ein „Schöpfen von Wasser aus einem Brunnen“.

    Vielleicht kann dieses Foto einer Blaumeise – ist „zufällig“ gerade entstanden

    das Entstehen unserer Bilder deutlicher machen.
    Natürlich, das Grün und die Blaumeise, aber natürlich auch das Komponierte – nur den Moment darstellend, nichts Künstliches dabei – eben die Freiheit des SEINS abbildend.

    Und weil wir das Natürliche – auch an uns – schätzen, sehen wir auch entsprechende Bilder IM Natürlichen. Und es ist die Natürlichkeit, die durch unsere Bilder sprechen lässt. Insofern möchte ich mich eher als Übersetzer der Natursprache denn als Künstler verstanden wissen. Das Botschafter-Sein ist wunderbar, auch, weil es so einfach ist – wenn es absichtslos geschieht.

    So wie Worte SIND und gesprochen werden wollen. So wie Gefühle sind, und erlebt werden wollen. So wie aus der Inszenierung die Interpreation spricht.

    Danke für Deine Anteilnahme.

    Herzlich
    Wolfgang

  3. Juli 11, 2013 um 4:14 pm

    Komponieren tut Ihr nicht, aber Ihr habt unendliche Geduld und offene Sinne, sonst könnten solche Fotos gar nicht entstehen. Ich freu mich dran, immer wieder und hab keinen Favoriten, allerdings offene Landschaft …..
    Grüße

  4. federleichtes
    Juli 17, 2013 um 9:49 am

    Gestern „investierte“ ich in mein Leben. Vierzig Kilometer Radfahren und vier Stunden, um einen kleinen Vogel zu fotografieren: Das Kind der Sumpfrohrsänger.

    Wo isses?

    Im Bilde sein.
    Am Vortag beobachtete ich das Füttern der Kinder und hörte natürlich ihr Tschiepen, und dachte als Ergebnis meines Wahrnehmens natürlich, es könne nicht mehr lange dauern, bis sie sich im Schilf zeigen.

    Dann kam mein Hierundjetzt, als Folge meines Imbilde-Seins.

    Und ich blieb im Hierundjetzt, im Zeitlosen des im Wind rauschenden Schilfs, in der unbestimmten Wahrnehmung vieler Bewegungen und Geräusche, im Konzert der schönsten Farben und Düfte.

    Ich war nicht mehr auf der Suche nach Momenten, nein, die Momente kamen zu mir, rein in mich, direkt in mein Herz.

    Unvermeidlich.

    Allen einen guten Tag.

    Wolfgang

    Fotografisch spannende Momente, der Wechsel vom relativ dunklen Schilf-Dickicht in den strahlend-hellen Himmel.

  5. federleichtes
    Juli 17, 2013 um 12:06 pm

    Ich grüße Dich mit wahrer Herrlichkeit.

  6. federleichtes
    Juli 17, 2013 um 5:30 pm

    Im Hierundjetzt kommt es zu einer zeitlosen, sprich geistig-nicht-vorinformierten Wahrnehmung.

    Klar, Bilder gucken ist schöner.

    Speziell für die an Haaren-Interessierten

    Na denn, schauen wir mal weiter auf der Suche nach einer Erklärung, warum dem Menschen ein Streben in seine „Mitte“ so viel Unruhe bringt – statt der erwarteten Ruhe.

    Gruß
    Wolfgang

  7. federleichtes
    Juli 19, 2013 um 3:45 am

    Wegen des kleinen Sumpfrohrsängers und seiner Kinder fuhr ich erneut zu unseren Teichen. Rasant deren Entwicklung: Gestern hopsten sie nur im Schilf, heute flogen sie bereits auf der Halde in den Wildrosenhecken umher.

    Blaupfeil-Männchen

    Königslibelle-Männchen

    Ochsenauge-Weibchen auf Dost

    Wiesenflockenblume vor Labkraut

    Die zweite Hälfte kommt morgen.

    Herzliche Grüße an Alle.

    Susanne und Wolfgang

    • Juli 19, 2013 um 8:15 am

      Danke Ihr Beiden für diese wieder wunderbaren, Energie spenden Bilder für den neuen Tag 🙂 Martin

  8. federleichtes
    Juli 19, 2013 um 12:49 pm

    Hier sind die angekündigten Bilder, für den Reservekanister, für unterwegs, für alle Fälle.

    Was die Bilder nicht zeigen können ist das Gefühl, das im Kreise dieser wunderbaren Geschöpfe entsteht.

    Der Naturfotofachmann wird allerdings sehen, und auch wissen, wie schwierig diese Bilder zu machen waren.

    Und das man diese Art Fotos nicht zufällig macht, sondern über die Lebensweise der Geschöpfe Bescheid wissen muss. Vogel-Sein.Können?

    Impressionen. Man sieht sie nur durch das Berührt-Sein.

    Ein paar Impressionen mit den Ochsenaugen

    Wunderbare Momente in einem buschartigen Wuchs von Futterklee – in einem Schwarm von Bienen.

    Eine „neue“ Gans im Teich.

    Verzauberung möglich – vor Ort.

    Sumpfrohrsänger in der Rosenhecke.

    Mit diesem Bild grüße ich Martina.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    Die kaputte Kamera wurde repariert – ich fotografiere derzeit weiter mit der „alten“.

    • maretina
      Juli 20, 2013 um 9:38 pm

      Danke. 😉 Ja fliegen über die Begrenzungen hinweg…

  9. federleichtes
    Juli 20, 2013 um 1:36 am

    Wat’n Tach!

    Susanne kam fix und foxy aus dem letzten Schultag: „So urlaubsreif war ich noch nie“.
    Wohin fahren wir, fragte ich.
    Jedenfalls nicht mit dem Rad, und ob ich überhaupt Autofahren kann, weiß ich noch nicht.
    Sie konnte, wir fuhren, nach Castrop an unseren Teich.

    Hier die Bilder aus Susannes Naturtagebuch „Wicken und Bienen“.

    Als wir wieder zu Hause waren – eine quicklebendige Susanne – nein, ich wunderte mich nicht. Auch über meine totale Erschöpfung nicht, und auch nicht, als ich voller Lebensfreude mit dem Fahrrad durch die Nacht nach Hause fuhr.

    Geht’s so einfach? Raus aus dem dämlich-machenden Wahn, rein in die bewundernswerte Natürlichkeit?

    Morgen kommen die anderen Bilder.

    Susanne und Wolfgang

  10. federleichtes
    Juli 20, 2013 um 1:05 pm

    Die Kinder des Grünspechtes hielten uns gestern beide eine Weile in Atem.

    Ein paar Schritte weiter beruhigten wir uns dann – natürlich – wieder …

    … im Land der Feen und Elfen.

    Bienen beruhigen sich erst, wenn sie ihr Tagewerk vollendeten.

    Blumen sind immer ganz beruhigt.

    Und Menschen, in denen sie zu blühen vermögen, auch.

    Bei den Kindern der Elstern verweilt Susanne länger und machte ein paar tolle Bilder von ihrem spielerischen Lernen.

    Auch den Kanadagänsen widmeten wir Aufmerksamkeit.

    Auf Widersehen, bis bald.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    • Juli 20, 2013 um 1:45 pm

      Schön, dass ich durch Euch immer wieder ein wenig mehr von der Schönheit unserer Mitwelt sehen darf! Martin

      • federleichtes
        Juli 20, 2013 um 2:54 pm

        In unserer Mitwelt, wie Du sie nennst, gibt es keine Schönheit – Du bringst sie erst dorthin: Mit Deinem Bewusstsein. Das auch Menschen schön macht. Das Dein Wesen ins Glück zu führen vermag.

        Wolfgang

        • Juli 20, 2013 um 3:13 pm

          Ah, ja, Du hast natürlich Recht. Im Prinzip gibt es nicht das Schöne oder das Hässliche. Es wird erst zu dem, was wir in unserem Kopf auf Basis unserer gemachten Erfahrungen zu einem Bild mit Gefühl zusammensetzen. Es ist immer wieder gut, daran erinnert zu werden 🙂
          Und ja, auch dieses Bild lässt so einiges im Innern anschwingen …
          Martin

  11. federleichtes
    Juli 23, 2013 um 9:32 pm

    „… was wir in unserem Kopf auf Basis unserer gemachten Erfahrungen zu einem Bild mit Gefühl zusammensetzen.“

    Ja, wenn Du meinst, das Zusammensetzen -. wie Du es nennst – geschieht im Kopf. Vielleicht hast Du deswegen nicht meiner Bitte entsprochen, für ein paar Tage das Plakat für die Veranstaltung zur Unterstützung eines Menschem, der seit sieben Jahren unschuldig in der auf der Folter orientierten Psychiatrie sitzt: Gustl-Mollath.

    Heute gelang ein ziemlich großer Wurf. Ich erwischte das Weibchen des seltenen Schillerfalters.

    Susanne sagte zu der Ignoranz meiner Bitte – trocken:

    „Deswegen funktioniert das ja“.

    Allen einen guten Abend.

    Susanne und Wolfgang

    • Juli 23, 2013 um 10:38 pm

      Hmmmm, da ging dann in unserer Kommunikation was schief. Ich hatte noch auf ein Signal von Dir gewartet, wann der Post nach oben sollte und hatte nicht rausgehört, dass es sofort sollte, so ein Mist 😦 beim nächsten Mal frage ich besser noch mal nach, ob ich es so ist, wie ich zu verstehen meinte.
      Es tur mir Leid
      Martin

      • federleichtes
        Juli 23, 2013 um 11:35 pm

        Du hattest mich nach einem passenden Einleitungstext gefragt – ich schickte ihn umgehend:

        „Ich hatte gedacht, nur das Plakat
        zu zeigen.
        Ein Text könnte sein

        Menschenrechte
        wollen in Anspruch genommen werden.
        Wer es nicht tut, hat keine.“

        Gustl Mollath ist eine Chance, aus der ganzen „Laberei“ GEFÜHL zu generieren. KEIN Bewusstsein ohne Gefühl. Das ist die Regel. Solidarität als Unbedingtheit. Meine hast Du, insofern sollten kleine Missverständnisse nicht ins Leid führen.

        Orange, das Goldene unsere Farbe

        als unsere Botschaft

        Herzliche Grüße an Dich von uns.

        Susanne und Wolfgang

        • Juli 24, 2013 um 12:22 am

          Lieber Wolfgang,

          dann lass uns im Nachgang zu der Aktion noch was machen. Das „Spiel“ ist ja noch nicht zu Ende.

          LG Martin

  12. federleichtes
    August 9, 2013 um 2:54 am

    Alles Bestens. Sind wir im Bilde?

    Von Susannes „Haldenblick“ schicke ich mal nur das erste Bild, und bitte Euch, die weiteren auf der Homepage anzuschauen.

    Danke, und allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    • maretina
      August 9, 2013 um 9:45 am

      Danke Euch.
      Martina

  13. federleichtes
    August 21, 2013 um 3:22 am

    Vorsichtshalber gleich der Link auf die Galerie
    „Hier und Jetzt im Bilde 22“.
    http://federleicht-leben.de/07-galerien/hier-und-jetzt-im-bilde/21-40/22-impressionen/index.html

    Sonnenuntergänge in der Südsee? Toll, brauchen wir nicht.

    Warum es etwa zehn Mal nicht klappte und jetzt doch? Lag vielleicht an dem außerordentlich erfreulichen Gespräch, das ich heute Abend führen durfte.

    In den letzten Tagen arbeitete ich intensiv an unseren Wildblumenseiten, die lange brach lagen, was mich zunehmender ärgerte.
    Echte Zaunwinde

    Woran wir uns in den jahren gwwöhnten – Abschied zu nehmen, so ganz leise, registrieren, dass, wie seit ein paar Tagen die Sechsfleck-Widderchen nicht mehr fliegen. Aber ich fand noch ein paar der Hauhechel-Bläulinge, an den Stellen, wo ich sie alle Jahre finde. Und wen nich sie bei der Paarung sehen darf, erfreut es mich immer wieder besonders.

    Schachtelhalm

    Ackerwinde

    Die sahen wir jedes Jahr, ohne ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die eigentlich nötig ist – für Menschen, die ihre Heimat lieben.
    Seifenkraut

    Die fanden wir erstmalig vor etwa einer Woche auf der Wildwiese am Wasserturm.
    Ähriger Ehrenpreis

    Natur“freunde“ bekämpfen es, wir mögen es.
    Drüsiges Springkraut

    Bin mir nicht ganz sicher, ist aber wahrscheinlich ein Kind der Grauschnäpper. Sehr scheu, ich hatte das Glück des Pechvogels.

    Auf dem Nachhauseweg, ich hatte Susannes Vögel mit Futter und Wasser versorgt, hielt ich am Reitstall an, um nach den Rauchschwalben zu schauen – und konnte, nebenher, die Kinder der Distelfinken beobachten, und eins davon fotografieren. Distelfinken, gesellig, gemütlich, fröhlich, so richtige Dorfvögel.

    So schlafen sie.

    Findest du einen, findest du zwei, findest du alle – in deinem Herzen wieder, immer.

    Klare Ordnung? Klar!

    Gilt auch für die Wilde Möhre, die genau weiß, wo’s lang geht. Übrigens die Futterpflanze für die Raupen des Schwalbenschwanz.

    Über Schönheit sollten Fotos auch informieren, so ganz mühelos.

    Heute auf Susannes Fensterbank, ein sehr junges Kind der Dompfaffen.

    Und ein Foto von der Sonne, das ich zeige wegen der sechseckigen Form. Guido meinte ja, es wäre der Verschluss der Kamera, der diese Form macht.
    Egal, hier jedenfalls wurde das Unmögliche möglich, die sehr weit entfernte Sonne mit einer Nahlinse zu fotografieren – im Spiegel meines Fahrrades.

    Damit allen einen natürlichen Tag.

    Susanne und Wolfgang

    • August 21, 2013 um 8:52 am

      Ja wenn der Sommer sich neigt, Zeit der Reife gepaart mit etwas Wehmut.
      Dankeschön, ich hab Eure Bilder vermißt.
      Liebe Grüße
      Martina

  14. federleichtes
    August 21, 2013 um 1:54 pm

    Danke, Martina.

    So wie die Ochsenaugen, kommen alle unsere Freunde immer wieder so zuverlässig an unsere Seite, dass wir sie niemals wirklich vermissen. Es sind Freunde bei uns, deren Anwesenheit zu spüren wir unseren Herzen erlauben können – ganz im Sinne der Unvergänglichkeit, dem etwas tieferen Wesen der Natur, und dem Wesen von echter Freundschaft.

    Die wir für alle Erscheinungen, gleich, ob sie fliegen, laufen, sitzen oder erstarrt sind, empfinden können.

    Dir einen guten Tag.

    Wolfgang

  15. federleichtes
    September 3, 2013 um 10:31 pm

    Ganz interessant, was ich in Galerie 23 am Ende schrieb, gell: Zufällig über das Wesen von Freundschaft.

    Wahrscheinlich ein Kind der Mönchsgrasgrasmücken – saß direkt über mir in einem Baum.

    Braune Tageule

    C-Falter

    Ochsenauge

    Faulbaum-Bläuling

    Klar sind Schmetterlinge klein – und bleiben auch klein, wenn man ihnen im Herzen nicht Platz zum Fliegen schenkt.

    Sechsfleck-Widderchen

    Mag Einiges flüchtig sein, Anderes eben nicht.

    Susanne und Wolfgang

  16. federleichtes
    September 4, 2013 um 11:22 am

    Die zweite Hälfte einiger Einblicke in unseren 7. Juli beginnt mit einem Suchbild.

    Als ich das „Bild“ sah, sah ich hinter uns auch einen Radfahrer ankommen und dachte, was ich beim Erscheinen eines Störenfrieds immer denke.

    Aber was weiß man schon, was da hinter einem erscheint. Der Mann hielt jedenfalls an, weil er offensichtlich emphatisch war und sich in das Bild, was wir (fotografierend) darstellten.

    So blieb es nicht bei dem Sicherheitschuß für den Erinnerungswert, nein, es begann ein lebhaftes Gespräch.

    Mann arbeitet in einer Behörde, Mann wirkt mit beim „Bildungs-Monitoring“. Und ich stand da, und wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

    Egal, der etwa vierzigjährige Mann war und klug und hatte, vielleicht wegen seiner emphatischen Fähigkeit, schnell durchschaut, was in dieser Behörde für Spielchen getrieben wurde.

    Einige der Leser hier dürften das Phänomen kennen, etwas enthusiastisch zu beginnen mehr oder weniger schnell zu der Erkenntnis geführt zu werden: So’n Schiet aber auch: Soll ich für’n Appel und’n Ei mein Leben verplempern?

    Einige versuchen, sich mit Johanniskraut zu behelfen.

    Susanne bekam gestern neue schulamtliche Direktiven. Einhellige Meinung der Kollegen: Schön und gut (einiges), aber wie sollen wir das schaffen? Und das 29zigste Kind wurde in ihre Klasse (8.) transferiert, deutsche Mutter mit muslimischem Outfit.

    Egal, irgendwie geht’s ja weiter, wenn man nur will.
    Was haben wir denn hier? Eine Anne?

    Oder hier einen Kevin?

    Momentaufnahmen von unklaren Erscheinungen sind wenig wert. Man muss die Systematik, wie unklare Bilder entstehen, verstehen, also muss man warten können. Hilfsweise auch mal Aufmerksamkeit erregen, um klarere Erscheinungen zu ermöglichen, oder zu erzwingen.
    In diesem Fall zeigte sich ein Kind der Dorngrasmücken.

    Und nun zur Auflösung des Suchbild-Rätsels.

    Mit dem Grünspecht-Männchen (Kosename „Lachsack“) wünschen wir allen einen guten Tag. Hier scheint die Sonne, und ich geh dann mal.

    Susanne und Wolfgang

  17. federleichtes
    September 5, 2013 um 1:20 am

    Susannes Naturtagebuch vom 27. August d.J.

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/susannes-natur-tagebuch/02-ntb-suses-naturtagebuch/18-hiltroper-park/index.html

    Das ich verbinden möchte mit dem Ozeantagebuch unseres Einpeitschers Gerd:

    „Das Einzelbewusstsein heisst EGO, Gerd oder Wilhelm. Es gibt Nichts. Nichts getrenntes Ihr Penner, Ich muss Euch jetzt mal in die Eier latschen sonst werdet Ihr nie munter.“

    Susanne lachte herzhaft, und nicht zu kurz – leider erinnerte sie die stilistischen Mittel an die Schule. Ich freute mich nur, weil Susanne lachte. So geht’s, auch nach einem sehr anstrengenden 15-Stunden-Tag.

    Allen einen guten Tag.

    Susanne und Wolfgang

    schlossen heute Freundschaft mit zwei Naturfotografen, Udo und Peter..

  18. federleichtes
    September 9, 2013 um 8:15 pm

    Susanne im Bilde, jedenfalls am 5. August d.J unterwegs auf einer Halde.
    Hier ein Bild zum „Anfüttern, die anderen 40 bitte auf unserer Seite anschauen.
    http://federleicht-leben.de/07-galerien/susannes-natur-tagebuch/1308/130805-oberes-oelbachtal/index.html

    Susanne und Wolfgang

  19. federleichtes
    September 10, 2013 um 9:09 pm

    Wie ich das immer schaffe? Fracht mich nich!

    Hier ein paar Bilder, die Susanne am 10. Augiust in einem Kleingartenverein sah.

    Wieder eine Kleinigkeit zum Anfüttern.

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/susannes-natur-tagebuch/1308/130810-kgv-friedlicher-nachbar/index.html

    Susanne und Wolfgang

  20. federleichtes
    September 12, 2013 um 3:38 am

    Gerade fertig geworden.

    Unser Teich, unsere Gänse, unsere Blumen, unsere Bienen, unsere Sonne.

    37 Bilder, ich finde sie wau! Wer sie fotografierte ist wohl klar. Und das wir mit unserer Inbesitznehme Niemandem etwas weg nehmen, Niemanden stören odeer schädigen, wohl auch.

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/susannes-natur-tagebuch/1308/130814-1-castrop-erin/index.html

    Herzliche Grüße in die Runde.

    Susanne und Wolfgang

  21. federleichtes
    September 14, 2013 um 1:12 am

    Wieder kurz und schmerzlos.

    Gebirgsstelze

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/hier-und-jetzt-im-bilde/21-40/26-hier-jetzt/index.html

    Susanne und Wolfgang

  22. federleichtes
    September 29, 2013 um 12:32 pm

    Unterwegs stellt sich uns die Frage, was normal ist, eher nicht, jedenfalls nicht direkt. In einer Welt natürlicher Wunder,

    die sich hin und wieder auch nahtlos fügt in die eigentlich so verrückte Menschenwelt. Am Abend mehr. Wir gehen dann mal.

    Susanne und Wolfgang

  23. federleichtes
    Oktober 1, 2013 um 12:24 am

    „Am Abend mehr“ ist jetzt.
    Nach einem segensreich gelaufenem Tag fuhren wir noch mal zum Ümmingersee, mal nach dem Eisvogel schauen, und überhaupt. Das Restaurant am See geschlossen, Notbetrieb auf der Terrase, Selbstbedienung. Ich bediente mich an den herum fliegenden Vögeln, entdeckte die eher seltene Weidenmeise, und sagte: “ Oh, eine Weidenmeise“. Ein älterer Herr an Tisch 1 fühlte sich angesprochen, reagierte und wir kamen über Spatzen (Sperlinge) ins Gespräch. Dauerte nicht lange, und wir beide saßen bei den beiden am Tisch. Ein sehr spannendes Gespräch mit Horst (58) und Paul (72) folgte – kontrovers, aber am Ende waren wir irgendwie alle „beseelt“. Selbstverständlich nahm man sich zum Abschied in den Arm.

    Heute wieder nur ein Bild zum „Anfüttern, weitere 22 auf der Homepageseite: 76 Minuten in einem Kleingartenverein, nur so mal.

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/hier-und-jetzt-im-bilde/21-40/28-hier-jetzt-kgv/index.html

    Herzliche Grüße in die Runde.

    Susanne und Wolfgang

  24. federleichtes
    Oktober 2, 2013 um 10:37 pm

    So, unsere ersten Einsichten in den Botanischen Garten. Wat’n Wunner, da wachsen nicht nur Blumen und Büsche und Bäume – auch Libellen. Das ist ein Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer.

    Auf die Galerieseite mit weiteren 23 Bildern geht’s hier.

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/hier-und-jetzt-im-bilde/21-40/29-hier-jetzt-boga-1/index.html

    Und der ganze Rest kommt später.

    Schön, dass Martina und unser Eierlatscher wieder gegenwärtig sind.

    Herzlich
    Wolfgang

    • maretina
      Oktober 2, 2013 um 11:25 pm

      Danke Dir 😉 Gegenwärtig bin ich zwar immer, aber….
      „Nimm Dir Zeit um zu träumen, das ist der Weg zu den Sternen.“ (Irisches Sprichwort)
      Grüße an Euch
      Martina

  25. federleichtes
    Oktober 3, 2013 um 3:43 am

    Ja, liebe Martina – fragt sich, ob auch ein Realist zu den Sternen kommt, wenn es ihn unter die Menschen treibt. Wir lernten heute sechs Menschen kennen, sehr nette, kluge, interessierte Menschen; und unterhielten uns angeregt, ohne das auch nur ein kleinster Hauch von Politik eine Chance hatte. Es gibt ein paar Menschen, die das Einfache einfach begriffen haben.
    (Zwei sehr kluge Frauen aus Süd-Korea waren dabei.)

    So, deer zweite Teil meiner Bilder aus dem Botanischen Garten ist fertig. Hier ist das Anfütterbild, Frau Blaugrüne Mosaikjungfer, beim Ablaichen – hinten am Schwanzende sieht man die beiden Legebohrer, mit den sie Löcher gräbt.

    Und wie nun bereits etwas gewohnt der Link auf die Galerieseite mit weiteren 25 Bildern.

    http://federleicht-leben.de/07-galerien/hier-und-jetzt-im-bilde/21-40/30-hier-jetzt-boga-2/index.html

    Morgen kommt der Rest, und dann kommen Susannes Bilder.

    Allen einen guten Tag.
    (Ist glaube ich ein Feiertag, Tag der Schande, oder so ähnlich, sagte man mir.)

    Wolfgang

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