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Kinder brauchen eine starke Geborgenheit zu ihrer Potentialentfaltung

Kleine Kinder schon mit einem Jahr in die Krippe zu geben, befriedigt nicht das Bedürfnis der Kinder sondern die der Erwachsenen, die die „gemachte“ Erwartungshaltung der Gesellschaft erfüllen wollen.

… so Dagmar Neubronner vom Neufeld Insitute zur Erkaltung unserer Gesellschaft. Sie stellt fest, dass die Mütter danach lechzen, die Kinder möglichst schnell abzugeben, um gesellschaftlich teilzuhaben. Sie sieht Mechanismen des Teilens und Herrschens an dieser Stelle installiert: es wird so getan, als hätten nur die Mütter die Kinder erzogen, und so wäre es keine wertvolle Tätigkeit. Arbeit dagegen sei viel wertvoller (siehe auch Ist unsere Arbeit eine Religion: frohes Schaffen). Und da wird es Zeit, dass nun endlich auch die Frau sich dieser annehmen kann. Das Kind würde auch so groß werden.

Plakat von 1956

Plakat von 1956

Vor der Industrialisierung waren Mutter und Vater für die Kinder da, da dort gelebt wurde, wo die Arbeit zum Überleben anfiel. Kinder lernten dabei durch Zuschauen und Nachmachen. Seitdem der Vater nicht mehr zuhause arbeitet,  fehlt ihm etwas. Bei der Einführung der 5-Tagewoche wurde seitens der Gewerkschaften die Sehnsucht in der Werbung genutzt. Wer kennt noch das Plakat mit dem Slogan: „Samstags gehört Vati mir.“ Und nun soll auch die Mutter noch in den Arbeitsmarkt und von den Kindern getrennt werden.

Die Krippe soll es nun richten. Nur, kann sie das wirklich? Kann sie das tiefe Bedürfnis des Kindes, sich in Geborgenheit tief wurzelnd zu entwickeln. Gerade die ersten sechs Jahre brauchen Kinder die enge Verbundenheit zu einigen wenigen Bezugspersonen. Wenn sie dann in die Schule kommen, haben sie diese Personen im Herzen und fühlen sich sicher.

Kinder haben den Instinkt, von denen zu lernen, die für sie sorgen. Und nun schieben wir die Kinder in die Krippe ab. Also werden sie so von den Eltern weiter entfremdet. Zudem binden sich nun die Kinder eher mit anderen Kindern. Und das ist dann das Problem der Lehrer, denn nun passen sie nicht mehr ins Bindungsbeuteschema.

Fazit: Die Kinderkrippen sind ein weiteres Instrument der Trennung der Menschen, um sie noch leichter lenken zu können? Zu abwegig?


.

Nachtrag: Ich hatte mich gerade noch an ein Zitat von Nicholas Rockefeller erinnert, in dem er sich zur Unterstützung des Feminismus durch das Rockefeller Institut geäußert haben soll. Und ich bin fündig geworden. Da bleibt einem allerdings die Luft weg, oder? Siehe ab Minute 3:35 das Interview mit Aaron Russo, einem Ex-Freund(?) von Nicholas Rockefeller:

  1. Dezember 2, 2013 um 7:48 am

    Frühe Fremdbetreuung ist für Kinder schädlich

    Deutsche Psychoanalytiker warnen in einem Memorandum vor innerseelischen Katastrophen: Ganztägige Trennungen von den Eltern stellen extreme psychische Belastungen für die Kinder dar. Je länger die Fremdbetreuung, desto höhere Werte des Stresshormons Cortisol seien bei den Kindern nachweisbar.

  2. Dezember 1, 2014 um 8:47 am

  3. tulacelinastonebridge
    Dezember 1, 2014 um 9:41 am

    Erster Dezember…….Erste Schneeflocken……es schneit hier am Blog, ist das nicht schön. 🙂

    „““Je länger die Fremdbetreuung, desto höhere Werte des Stresshormons Cortisol seien bei den Kindern nachweisbar.““““

    Das es für solche Aussagen immer Studien braucht. 😯

    Es geht ja nicht nur den Kindern so, viele Menschen können sich erst so richtig in den eigen vier Wänden fallen lassen oder in der familiären Gemeinschaft am Lagerfeuer…wo man eben lebt.
    Und Menschen die solche Inseln nicht haben, wollen sie haben.

    Für mich gibt es nicht wirklich einen Unterschied, zwischen Kind und Erwachsenen.

    Guten Morgen

    • Dezember 1, 2014 um 9:51 am

      Dass wir zwischen Kindern und Erwachsenen stärker differenzieren kam erst mit der Einführung des Verbots der Kinderarbeit in Deutschland so …
      Was übrigens nur aus Gründen der Ressorucenausbeutung gemacht wurde. Denn, wenn Kinder erst später ins Hamsterrad gehen, halten sie länger durch, also bringen den Hintertanen mehr Nutzen …

  4. tulacelinastonebridge
    Dezember 1, 2014 um 10:04 am

    Boahhh, nein in Deutschlang möchte ich nicht leben. 🙄

  5. tulacelinastonebridge
    Dezember 1, 2014 um 11:04 am

    🙂 in Österreich. 😉

  6. tulacelinastonebridge
    Dezember 1, 2014 um 5:19 pm

    so und für die Kinder gibt’s auch noch was Feines…….

    so, das war´s für heute…..

  7. Martin Bartonitz
    Juni 24, 2017 um 7:20 pm

    Und nochmals eine Verstärkung:

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