Intuition

Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener.
Es ist paradox, dass wir den Diener verehren und die göttliche Gabe entweihen.
(Albert Einstein)

Mich beschäftigt seit geraumer Zeit immer stärker das Thema der Intuition. Auf Wikipedia lässt sich dazu lesen:

Die Intuition (v. lat.: intueri = (deponens) betrachten, erwägen, eigentlich: angeschaut werden, daher auch passiver Sinn von Eingebung, ahnendes Erfassen) ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. … Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen. Der die Entwicklung begleitende Intellekt [Anmerkung: Ratio?] führt nur noch aus oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten kommen. Kritisch ist hierbei zu sehen, dass bei positiver Wirkung einer (zunächst nicht begründbaren) Entscheidung gerne von Intuition gesprochen wird, während man im Falle des Scheiterns schlicht „einen Fehler gemacht“ hat, wobei es gerade keinen Mechanismus gibt zu prüfen, welche mentalen Vorgänge zur jeweiligen Entscheidung führten.

Auf dem Blog der Initiative WirtschaftsDemokratie hatte ich noch einen interessanten Vortrag von Prof. Gigerenzer zur aktuellen Situation der Nutzung der Intuition in Unternehmen zusammengefasst: Wie trifft man gute Entscheidungen? Ratio versus Intuition …. Einen ersten wichtigen Impuls gab mir das Buch, das mir Andreas Zeuch zur Rezension gab: Feel it!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen.

Wenn wir wissen, dass unser rationelle Denker erst lange nach der Geburt trainiert (er braucht die Sprache) und damit aktiviert ist, dann wissen wir auch, dass uns in diesem jungen Menschenalter allein die Intuition sowie unsere Instinkte anleiten. Und später geben wir diesem Denker den Vorrang über unsere „göttliche“ Intuition.

Ich bekam von einem sehr intuitiven Menschen gestern den Hinweis auf dieses Video, das das Thema Intuition sehr beeindruckend in Musik, Bild und Sprache umgesetzt hat. Eintauchen sage ich da nur …

Le vent nous portera – Übersetzung:

Ich hab keine Angst vor dem Weg, weil ich ihn sehen will, ihn auskosten will.
Jede Biegung, jede Windung, bis es gut ist.
Weil der Wind uns tragen wird.
So wie all das, was du den Sternen sagen würdest,
wie der Lauf der Dinge,
wie die Zärtlichkeit und der Schlag,
wie anderer Tage Paläste, von gestern, von morgen.
Ein flüchtiger Eindruck wie von Samt, und dann kommt der Wind und trägt alles davon.
Unser Erbgut, unsere Gene nimmt er, trägt sie in die Luft, in die Atmosphäre,
in die Galaxi, wie ein fliegender Teppich.
Der Duft der Jahre davor und all das, was Einlass verlangt an deiner Tür.
Diese Unendlichkeit von Schicksalen, davon man eines lebt.
Und was bleibt von alle dem zurück?
Eine Flut, die beständig steigt.
Eine Erinnerung, die jeder ab und zu hat und im Herzen des Schattens,
der von mir bleibt, nehme ich mit mir die Spur,
die von dir bleibt. Bis der Wind alles davonträgt.

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  1. April 24, 2013 um 6:13 pm

    Dazu fällt mir spontan ein: Wenn Du Dir in einer Situation oder bei einer Entscheidung nicht sicher bist, frage Dein Herz!

    Es ist normal, dass Menschen bei Mißlingen von einem Fehler sprechen. Ich nehme an, sie sind dann den „Einflüsterungen“ der pessimistischen und ängstlichen Ratio gefolgt…

    Im Ernst: Ich denke, es muss ein gesundes Gleichgewicht zwischen beiden geben – wie bei allem. Also weniger entwerde/oder sondern viel mehr sowohl als auch – wie wir hier schon des öfteren richtig feststellten.

    Dann läuft das schon!

    • federleichtes
      April 24, 2013 um 10:45 pm

      Ich wollte gerne erst mal „Danke“ sagen dürfen für Deine klare Stellungnahme bei Uhu und Pardo.
      Von denen ich – intuitiv – NICHTS wirklich Gutes – denke, sondern: Schön aufpassen.
      Vor ein paar Wochen kam schon mal ein knallharter Leser-Kommentar, dessen Aussagen meine Ahnungen bestätigten.

      Ja, Herz ist gut, die Entscheidungen mit Herz (dümmliche Liebe?) können aber unangenehme Folgen haben.
      Was hältst Du von Bauch-Entscheidungen? Dort soll ja ein weitaus fähigeres „Gehirn“ als im Kopf beheimatet sein – betrifft nicht unbedingt Großtrommelträger (Bierbauch).

      Mit den Einflüsterungen stimme ich Dir natürlich zu. Können einfach dumme Gedanken sein, aber auch „Flows“, die von außen kommen.
      Dagegen sollte die Intuition schützen.

      Das mit dem Gleichgewicht, na ja, ich weiß, was Du meinst, sehe aber die rationale, kalkulierende Vernunft eher als Krücke und nicht vergleichbar mit einer GEWUSSTEN Entscheidung, oder solchen, die durch Inspiration oder Herz getroffen werden.

      „Dann läuft das schon“ ist gut. Das? Wir sprachen heute gerade darüber, mit unseren substanziellen und situativen Beschränktheiten zufrieden zu sein.
      „So what – ich war ein Arschloch – UND?

      Wir trafen am Abend eine ältere Dame, mit der wir befreundet sind. Ich sagte:
      „Frauen sind leidensfähiger“. Und ich sagte weiter: Ich weiß auch warum – sie müssen die Dämlichkeit der Männer ertragen“. Und so mussten die Männer als (Be-)Herrscher konfiguriert werden, um eine Überlebenschance zu bekommen.
      War intuitiv, mein Bauch schnurrt wie eine Katze.

      Dir einen guten Abend.

      Wolfgang

      • April 24, 2013 um 11:12 pm

        Ja, zu uhupardo habe ich bereits seit längerem ein – wie nenne ich das? – unangenehmes, um nicht zu sagen schwieriges Verhältnis.

        Er hat übrigens mehrere meiner Kommentare gar nicht publiziert, weil sie angeblich nicht zum Thema passten.
        Zunächst hatte ich wegen seiner permanenten Angriffe auf meine Kommentare zu Russland, Kuba und das sozialistische Lager ein paar Fragezeichen in meinem Kopf, passte das doch nicht zu seiner „linken“ Gesinnung. Dann fiel mir der Satz eines Freundes ein: „Journalisten tun, als wären sie links, sind jedoch immer rechts!“
        So habe ich – wie das meine Art ist – recherchiert, – und hier kommt die Ratio zur Intuition – um mehr über diesen Menschen herauszubekommen. Aufhänger war dabei für mich das von ihm vehement, um nicht das Wort „verbissen“ zu benutzen, ohne überhaupt eine Gegenmeinung zuzulassen, verteidigte und angepriesene „Breitbandmodell“, „um die Probleme Europas innerhalb kürzester Zeit zu lösen.“
        Auf meine Frage, was er von Elsässer und Hörstel hielte bekam ich eine emotionale, vernichtende, beleidigende Antwort, die ich hier nicht wiedergebe, es war in einer e-mail.
        Das machte mich nun natürlich noch misstrauischer! Da scheint ja außerhalb seiner Wahrheit gar nichts möglich zu sein!
        So habe ich natürlich heraus bekommen, in welche Ecke er gehört – und das erklärt dann schon wieder seine Reaktionen – und seine Taktik!
        Alternativen zum Kapitalismus DARF es nicht geben! Grundsätzlich und generell und überhaupt nicht. Da beleidigt er, versucht bloß zu stellen, die ganze bekannte Palette der Manipulation – freilich OHNE ein tatsächliches Argument!
        Nun ja.

        Und hier haben wir nun diese Partei:

        http://www.heise.de/tp/artikel/34/34089/1.html

        Und das war diese Partei bis 1933 – bestimmt schreiben sie sich noch Widerstands gegen Hitler auf die Fahnen, da sie während des Faschismus verboten waren und verschweigen tunlichst, dass a) ALLE anderen Parteien außer der NSDAP verboten waren und dass sie b) geholfen haben, den zu installieren. Aber wie immer: Der Verrat wird geliebt, nicht der Verräter!
        http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Partei

        und das ist sie heute:

        http://www.ddp-partei.de/

        Hier ist das Wirtschaftsmodell dieser Partei:

        http://www.ddp-partei.de/ddpwiki/arbeit-einkommen-kaufkraft/item/1-arbeit-einkommen-kaufkraft?category_id=73

        Ach ja, bei liberal ob „links“ oder ohne „links“ bekomme ich immer Bauchschmerzen.

        Ja, Herz ist gut, die Entscheidungen mit Herz (dümmliche Liebe?) können aber unangenehme Folgen haben.
        Was hältst Du von Bauch-Entscheidungen? Dort soll ja ein weitaus fähigeres “Gehirn” als im Kopf beheimatet sein – betrifft nicht unbedingt Großtrommelträger (Bierbauch).

        Hier meinen wir sicherlich das selbe. Es gibt Ansichten, wonach das Herz unser zweites, unser „Bauch“ unser drittes Hirn ist.
        Meine Aussage hat also gar nichts mit „Herz-Schmerz“, wohl aber mit Gefühl zu tun, die wir einfach schneller wahrnehmen als Gedanken – und die auch schneller – und oft genauer! – da sind als Gedanken!

        Ich sehe die kalkulierende, berechnende Vernunft eher als Unterstützer der Gefühle (Herz oder Bauch oder beide).

        Vielleicht hat die „Leidensfähigkeit“ der Frauen eher etwas mit ihrer Ausdauer und Langmut zu tun? Kinder erziehen dauert im Schnitt zwanzig Jahre….

        Und vielleicht sollten wir endlich aufhören gegeneinander zu agieren, und anfangen, miteinander zu agieren. Das ist garantiert wesentlich effektiver und dem Wohl der Menschen zuträglicher als dieser herbei geredete Kampf der Geschlechter, die ja nun die EU eh ganz abschaffen will, aber das ist schon wieder ein anderes Thema!

        • April 24, 2013 um 11:21 pm

          P.S. Martin, bitte verzeih den etwas längeren Exkurs zu einem anderen Thema… das unser Thema hier aber doch berührt…

          • April 25, 2013 um 8:46 am

            Liebe Solveigh,
            ich bin froh, dass Du das Nutzen von Intuition und Ratio an diesem Beispiel so schon klar machen konntest. Also absolut passend!
            Danke, Martin

        • April 25, 2013 um 12:09 pm

          federleichtes :

          Ich bin ja hier auf dem Blog schon mit ihm-sie-es zusammen gerasselt. Ihm-sie-es schrieb mir: “Sie tun mir leid”. (ich hatte seine persönliche-werdende Art, hier Kritik zu üben, kritisiert)

          Der “Baum” bringt die Früchte hervor, und ein Baum mit schlechten Absichten bringt so allerlei Schillerndes an seine Zweige.

          Am Rande: Als ich ihm-sie-es angriff, spürte ich (intuitiv) Martins Grollen.

          Ja, wir meinen das selbe.
          Ich halte Intuition auf einer Ebene angesiedelt, deren Potenzial ohne Vernunft gar nicht hätte entstehen können. Also gilt auch hier offensichtlich: Nicht das Eine ODER das Andere.

          Gruß
          Wolfgang

          So sehe ich das auch und versuchte das – wohl entwas ungeschickt – mit der Balance auszudrücken.

          Nicht entweder/oder, sondern sowohl/als auch.
          Wir brauchen beides, denn Intuition und Ratio stehen wohl doch stärker in Wechselwirkung miteinander als wir uns zugestehen wollen…

          Deinen Vorschläge, wie Intuition trainiert werden kann, stimme ich vollkommen zu. Ist das doch der Weg, den auch ich gegangen bin – beginnend im Alter von 13 oder 14 Jahren.
          Damals besuchten wir während das
          Jugendstunden (Vorbereitung auf das Fest der Jugendweihe in der achten Klasse) auch das örtliche Theater. Da bat der damalige Intendant einen Jungen aus der Klasse, aufzustehen und aus dem Fenster zu schauen. Danach bat er ihn, sich wieder hinzusetzen und nun zu erzählen, wie dieser Mensch (auch sagen, ob es Mann oder Frau war) bekleidet war.
          Der Intendant konnte das, der Schüler – natürlich – nicht.
          Das hat mich fasziniert und so habe ich das geübt. Ich wollte einfach wissen, ob das möglich ist, nach einem kurzen Blick alle diese Informationen intuitiv zu erfassen.

          Es geht.

          Seit dem habe ich meine Aufmerksamkeit immer wieder geschult – mit den Mitteln, die Du hier ansprachst, wodurch mir auch die wichtigen Kleinigkeiten nicht entgehen – und verfüge darum über eine ziemlich gute Intuition.

          • April 25, 2013 um 1:43 pm

            Danke für die Anregung zur Ausbildung von Intuition. Dann werde ich wohl mal achtsamer wahrnehmen üben …

  2. federleichtes
    April 24, 2013 um 11:28 pm

    Fast alle meiner Beiträge sind intuitiv geschrieben.

    Mit Wiki gehe ich nicht überein. Die bügeln mir da zu glatt, zu „wissenschaftlich“ drüber.

    Sie sagen:
    „… oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten kommen.“

    Wieso kommen die intuitiv gewussten Informationen aus dem Unbewussten? Wenn, kommen sie aus dem Unterbewusstsein, wo sich ein Bewusstsein unbemerkt etablierte.

    Und:
    „während man im Falle des Scheiterns schlicht “einen Fehler gemacht” hat, …“

    Wer verifizierte jemals die Entwicklung von intuitiven Entscheidungen? Und selbst wenn, wer von den unwiderstehlichen Besserwissern kann denn „Fehler“ objektiv definieren?

    Intuition, für mich eine Ebene, auf der sich Bewusstsein bildete, und zwar nicht im Sinne von herkömmlichen Informationen. Mensch täuscht sich über das Funktionieren seines Datenverarbeitungs-Systems. Wenn es heißt, die meisten der aufgezeichneten Informationen würden ausgeblendet, bedeutet das ja keineswegs, dass sie nicht vorhanden sind. Klar sind die gespeichert, und zwar im biografischen Unbewusstsein. Und wird eine bestimmte Informationsdichte zu einer Qualität, rückt sie aus dem Dunkel ins Halbdunkel – abrufbereit für entsprechende (intuitive) Entscheidungen. Erwähnenswert, dass Entscheidungen sich aus mehreren Bereichen, gewissermaßen ganzheitlich bilden.

    Das (kleine) Geheimnis von Intuition mag sein, viele situativ verschiedene Daten zu sammeln. Wer also Entscheidungen bezüglich Menschen zu treffen hat, sollte möglichst oft unter Menschen gehen und eine spezielle Wahrnehmungsfähigkeit umfassend trainieren. Man sollte auch – so machen wir das ja in der Natur – die allgemeine Wahrnehmungsfähigkeit trainieren, die natürlich auch den speziellen Wahrnehmungen dienlich ist. Bedeutet:
    Viel mehr Informationen im Bewusstsein speichern, entsprechend viel weniger Informationen im Unbewussten verschwinden lassen.

    Denke gerade an meine intuitive Entscheidung gegen Facebook. Getroffen – fertig, da konnte irgendeine Pseudo-Vernunft nicht mehr dran rütteln. Aber auch meine Leben gestaltet sich nicht nur intuitiv. Es gibt auf dieser Ebene IMMER etwas zu tun.

    Gleich kommen noch ein paar Bilder des Tages.

    Gruß
    Wolfgang

  3. April 25, 2013 um 12:12 pm

    P.S.
    Über uhupardo (ein Mann) brauchen wir nicht weiter reden – er kann aus seiner Haut auch nicht heraus.
    Ist erkannt, wie ein Mensch tickt, kann ich meine Handlungen besser und leichter auf ihn abstimmen.
    Dazu muss ich natürlich wissen, wohin ich will.

    • federleichtes
      April 25, 2013 um 2:20 pm

      Ich sage es für mich mal kurz.
      Mir gefallen brachial-herrschaftlich begründete Verhaltensmuster nicht. Und ich halte mich von ihnen fern, auch wenn ich mit ihnen umgehen kann.

      Gerade denke ich an seine (???) Sternchen-Bewertungen. Aktuell erchienenes Lausethema gleich mit 15 5er Sternen? War ein (weiteres) Puzzelteil für mein intuitives Abwenden – blinde Vasallenschaft ist so gar nicht mein Ding, und das Brachial-Herrschaftliche, was sie befördert, natürlich auch nicht.

      Klar, es geht hier um das „Ich“. Braucht es weiterer Auseinandersetzungen auf dieser Ebene? Vielleicht, um die (allgemeine) Intuition weiter zu entwickeln?
      Ich unterschätze vielleicht einiges, aber nicht das, worauf sich (intuitiv) meine Aufmerksamkeit richtet.

      Am Abend schreibe ich noch mal meine Sicht auf den Unterschied zwischen Intuition und Instinkt.

      Dir einen guten Tag – und Danke für weitere Einblicke in Dein Werden.

      Wolfgang

  4. federleichtes
    April 25, 2013 um 3:06 pm

    @ Martin

    „Dann werde ich wohl mal achtsamer wahrnehmen üben …“

    Man hört von der Auffassung, Glück entstünde durch das Vermindern des Unglücks.
    Und kommt so zu der Frage, ob Achtsamkeit erst durch eine umfassende(re) Wahrnehmung entstehen kann.
    Aus Wahrnehmung entsteht Bedeutung, aus Bedeutung entsteht Wertschtäzung, aus Wertschätzung entsteht Wohlwollen. Und aus Wohlwollen das, was wir Liebe nennen?

    Wir stehen hier vor verschiedenen Phänomen. Intuitiv schließt sich hier ein Kreis des Verstehens. Und die weitere Aufklärung, wie das menschliche System Verhalten vervor bringt.
    (Am Rande, warum zum Beispiel das Züchten von Goldfischen mit Grätenzählen asoziiert wird. Man sollte nicht GLAUBEN, der Stein, den man in einen Teich warf, sei klein gewesen, wenn große Wellen ERSCHEINEN)
    Reales Wahrnehmen entsteht umso mehr, je unbefangener man sich Erscheinungen (des Lebens) zuwendet, und je mehr man über die Beziehungen einer Erscheinung zu anderen Erscheinungen weiß. Unbefangenheit hat einen traumatischen Aspekt. Worin der Hinweis steckt, die Gründe für Befangenheit (oder Abwenden als Verweigerung von Wahr-Nehmung) zu suchen. Und auf diesem Wege vielleicht den Unterschied zwischen Narzißmus und Eigen-Empathie zu erkennen.

    Ein ziemlich dickes Fass, was hier angebohrt wurde.
    Und stelle dazu mal die Frage:
    Ist Intuition eine Art Vor-Bewusstsein?

    Gruß
    Wolfgang

  5. April 26, 2013 um 12:05 am

    Meine Intuition sagt mir zumindest Folgendes:

    http://www.gold-dna.de/updatejan13.html#up383

    Da sich ein weiteres Projekt der Vollendung nähert, bleibt aktuell leider nicht viel Zeit ,-) hier mehr zu schreiben … zudem hatte ich Martin noch etwas über die Evolution aus Sicht der LEGO-Steine zugesagt … außerdem ist es mehr im Sinne das GANZEN dem Fluss zu folgen, als sich mit alleingelassenen Blockaden allzu lange zu befassen.

    Grüße an Alle
    Guido

  6. April 26, 2013 um 8:52 am

    Ich habe mich entschlossen, den Strang mit der Diskussion um das Einstein-Bashing hier zu entfernen, da es nur vom Thema des Artikels zur Intuition ablenkt und unnötig Energie verschwendet, auch bei nachfolgenden Lesern.
    Ich lade Kevin allein zuhause gerne dazu ein zum Thema Wilhelm Reich einen konstruktiven, Erkentniss-gewinnenden Artikel hier zu posten.
    Viele Grüße, Martin

    • April 26, 2013 um 8:56 am

      hm, leider hat sich mit dem Löschen nun die Reihenfolge der Beiträge zerlegt 😦

  7. April 26, 2013 um 9:30 am

    Intution beim Kennenlernen:

    Warum aber ist der erste Eindruck so genau, obwohl er doch blitzschnell entsteht? Das Gehirn verarbeitet automatisch alle verfügbaren Informationen über unbekannte Personen, auch ohne bewusste Anstrengung.

    Dabei werden manchmal die normalen Verarbeitungswege umgangen. So wird die Amygdala oft früher eingebunden als sonst. Sie ist für schnelle emotionale Urteile zuständig – und so kommt das intuitive Gefühl zustande, dass sich dann rational nicht unbedingt genau begründen lässt.

    Man weiß inzwischen, dass vor allem zwei Dinge wichtig sind, wenn wir das erste Mal einem Fremden gegenüberstehen. Vorrang vor allem anderen hat die Einschätzung, ob das Gegenüber vertrauenswürdig und sympathisch oder aber aggressiv und hinterhältig ist.

    gefunden in: Der erste Eindruck bleibt – weil er stimmt

    Der Artikel gibt aber auch gleich den Hinweis, dass ein Wissender um diese Tatsache diese Mechanismen wieder hervorrangend für sich ausnutzen kann. So suggeriert er durch passene Gesten etwas nicht Eigenes und erschleicht sich damit Vertrauen.

    Stellt sich die Frage: Wie kann man seine Intuition so schulen, dass es weiß, dass der Andere suggeriert und doch ein ganz anderes Kaliber ist, als es vorzugeben scheint?

    • April 26, 2013 um 10:49 am

      Passend dazu habe ich noch das hier gefunden.

      Fehlendes Bauchgefühl lässt Ältere leichter auf Betrüger hereinfallen
      Wichtiges Bewertungszentrum im Gehirn ist bei Senioren weniger aktiv

      Ältere Menschen fallen häufiger auf Betrüger herein als jüngere. Warum, das haben US-amerikanische Forscher jetzt herausgefunden: Ältere erkennen die Anzeichen für Unehrlichkeit und mangelnde Vertrauenswürdigkeit im Gesicht anderer Menschen nicht mehr so gut. Zudem reagiert auch ein für die instinktive Risikoabschätzung wichtiges Zentrum ihres Gehirns weniger stark als bei jüngeren, wie Hirnscans ergaben. Den älteren Menschen fehle dadurch das warnende Bauchgefühl, das normalerweise dabei helfe, Verstellung und böse Absichten bei anderen zu erkennen, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Zusammen genommen könnten beide Effekte erklären, weshalb ältere Menschen weniger misstrauisch seien und daher für Betrüger häufig eine leichte Beute.

      • April 26, 2013 um 1:30 pm

        Naja… also hier halte ich die Einsamkeit und die Sehnsucht nach Nähe und „einen Menschen um sich herumhaben“ für die stärkeren Gründe. Da schauen die alten Leutchen über alle Anzeichen hinweg und reden sich auch zufrieden…

        Ich denke, das hat AUCH etwas mit den Lebenswegen und Bildungsniveaus der Menschen zu tun.

        Es fahren ja nicht ALLE Alten mit den 10-Euro-Kaffefahrten mit und lassen sich eine Kamelhaardecke für tausend Euro andrehen, die keine fünfzig wert ist!

        Das ist schon ein bestimmter „Typ“ von Menschen. Und ich möchte niemanden beleidigen, aber die waren wohl auch in ihrer Jugend nicht wirklich helle
        (Und diese Einschätzung hat nichts mit Hochschulabschluss oder nicht zu tun. Das eine schließt das andere nicht aus!)

  8. federleichtes
    April 26, 2013 um 1:10 pm

    Beiträge entfernt – meine erstes Gefühl war „schade“ – jedenfalls aus analytischer Sicht. Den eingeschränkten Blick auf Einstein hatte ich vor Jahren übrigens auch – und – er ist NICHT FALSCH. Das Erkennen dieses Aspektes sehe ich wie eine Sprosse der Leiter mit dem Namen Intuition – die ja nur funktioniert mit „objektiven“ (Wahrwcheinlichkeiten und Möglichkeiten) Informationen.

    Nur ist es eben so, dass einige Menschen mit einem analytischen Teilaspekt einen inneren Konflikt bedienen und daran „fest kleben“. Sie bleiben fokussiert, und die Maus wächst sich langsam aber sicher aus zum Elefanten (im Porzellanladen). So entsteht Hass! Der in extremer Form das ganze Leben verschlingt.

    In letzter Konsequenz haben wir es bei auftretenden Problemen immer mit Menschen zu tun. Sie agieren als Schaltstelle zwischen Ursache und Wirkung, und zwar als Ursache-Wirkung und als Wirkung-Ursache.

    Wollen wir Menchen helfen, reagieren wir oft instinktiv. (Nennt man wohl Helfer-Syndrom, ich halte es für einen natürlichen Reflex.) Bleibt es bei dem Folgen eines Instinktes, kann es zu verhängnisvollen Verbindungen kommen. Hier braucht es also Intuition, nämlich spüren zu können, was man als Helfer leisten kann, und nur darf, um nicht selber vor die Hunde zu gehen. Oft beginnen diese Verbindungen aus „Liebe“, oft enden sie in einer Katastrophe. Und mir fällt dazu der hier formulierte Begriff „Dümmliche Liebe“ ein. Sie wird klüger, wenn sie intuitiv ihre Grenzen erkennt – und sie SETZT.
    Hier kommt natürlich auch die Ratio ins Spiel. Als Instanz, die mit Vernunft das begrenzte Helfer-Vermögen definiert und ein entsprechendes Verhalten fordert und organisiert.

    Ich erinnere mich an einige solcher „Fälle“ in meinem Leben. Und sage in der Nachbetrachtung: Viel Glück gehabt. Die (Energie) verschlingende Kraft ist mächtig und arbeitet in der Regel methodisch sehr subtil.

    Und so mögen wir erkennen, dass bedingungslose und unbedingte Gefolgschaft sehr verschieden sind. Während das Bedingunslose (Formen der) Hörigkeit entstehen lässt, drückt das Unbedingte Treue aus – das Eine begründet sich also substanziell und das Andere strukturell. Auf eine Partnerschaft bezogen, lautete die Ausage:
    „Ich beliebe bei dir, aber nicht zu deinen Konditionen“.

    Am Rande:
    Der „Kevin“ war ein ganz netter Seitenhieb, gell.

    Gruß in die Runde.
    Wolfgang

  9. April 27, 2013 um 12:55 am

    Intuition bedeutet, aus meiner Sicht, dem Fluss des GANZEN zu folgen ohne Fragen zu stellen und ohne sich in ein Gedankenkorsett zukünftiger Konsequenzen zu zwängen.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      April 27, 2013 um 3:26 am

      Das liest sich flüssig, aber wie lässt es sich leben?

      Der Fluß des Ganzen – scheint ziemlich groß zu sein und suggeriert mir Beliebigkeit und den Anspruch, ihn trotz oder gerade wegen seiner Größe zu finden.

      Intuition halte ich für keinen Status, sondern für einen Anspruch, sich auf den Weg zu mehr oder verbesserter Intuition zu machen. Ohne Fragen ist das kaum möglich, jedenfalls mir nicht. Woraus sind denn die „Bingos“ entstanden, wenn nicht durch Antworten auf offene – vielleicht oft auch ungestellte – Fragen.

      Unser ganzes theoretisches Gewerkel hier, das einigen Besuchern bestimmt auf den Zeiger geht, dient doch – so sehe ich das – der Entwicklung von Fähigkeiten. Und zwar solchen, die man weder im Kreise der Familie oder Kollegen, noch mit x-beliebigen Menschen befördern kann. Ich glaube, ein Gedankenkorsett löst sich nur in der Besonderheit auf, die auch darin besteht, frei sprechen/schreiben zu können – und selbst das ist manchmal erst zu lernen.

      Ja, die lieben Konsequenzen. Weisst Du, seit ich weiß, mit welcher Dynamik unser Planet durchs All fetzt, sehe ich Konsequenzen, gleich welcher Art, sehr viel gelassener entgegen. Andererseits provoziere ich keine nicht notwendigen Konsequenzen.

      Im Fluss SEIN – damit schließe ich erst mal – kann man intuitiv fühlen. Das Lernen ist ein Prozess, in dem sich Gegensätze auflösen. In der Natur erleben wir Weibchen/Männchen nicht verschieden, und ehrlich gesagt bin ich über jede Tierart ohne Geschlechtsdimorphismus dankbar. Männchen, Weibchen, was spielt das im Konzert tatsächlich für eine Rolle – für die Melodie, für den Komponisten, für das Instrument – keine.

      So, jetzt aber.

      Gruß
      Wolfgang

      • April 27, 2013 um 8:49 am

        Nimm‘ es mir nicht übel, aber ich bin nicht gewillt, meine Geschlechtlichkeit aufzugeben.
        Überprüfe mal, von wem solches Gewäsch mit welchem Ziel gestreut wird…
        Retorten-Kinder, die alle gleich aussehen und genau DIE Eigenschaften haben, die von ihnen gewünscht werden, alles andere ist „weg-gegent“ und Monsanto bestimmt, wer ein Kind bekommt und welches – und natürlich ist das ein Riesengeschäft, weil Monsanto ja das PATENT besitzt? Monokultur Mensch?

        Nein, danke!

        • federleichtes
          April 27, 2013 um 11:49 am

          Wenn Kommunismus mit Gleichmacherei verbunden wird, bedeutet das pragmatisch doch nicht die Züchtung von Retorten-Kindern. Soll das „Gleich“ nicht eher bedeuten, für alle gibt es eine gleiche Gerechtigkeit und einen gleichen Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben?

          Der Geschlechtsunterschied führt immer noch zu Diskriminierungen rassistischer Art. Sind Frauen nicht immer noch bemüht, den ihnen umgehängten Unwert aufzupolieren mit ihnen vom Wesen her artfremden Leistungen?

          Das Weibliche steht für Gefühl und Intuition, das Männliche für Geist und Intellekt.
          Erleben wir im Zusammenschmelzen dieser Eigenschaften nicht auch eine Art Gleichmacherei – im Sinne einer Bereicherung?

          Hast du einen Lesetipp für das „Gewäsch“? Bei mir stehen leider nur reihenweise Bücher, in denen die hervorragenden Eigenschaften von Frauen beschrieben werden.

          Übel? Kommt hier nicht ins Haus, Verbrecher auch nicht.

          Herzlichee Grüße an Dich.

          Wolfgang

        • April 27, 2013 um 1:21 pm

          Ich bitte Dich um Verzeihung.
          In diesem Zusammenhang betrachtet, hast Du natürlich vollkommen recht.
          Das ging aus Deinem Kommentar leider nicht deutlich hervor und so hatte ich gaaaaaaanz andere Bilder im Kopf….

          Handreich 🙂

  10. April 27, 2013 um 12:57 am

    Wolfgang Wiedergut meint, dass, wenn wir den Stillstand der Intuition erreichen, wir am Ziel sind. Wir müssten daher lernen in der Gegenwart zu leben und nicht in Vergangenheit und Zukunft, siehe auch Eckhard Tolle in seinem Buch JETZT!
    Bei 1:45h:

  11. federleichtes
    April 27, 2013 um 12:22 pm

    Ich möchte kurz eingehen auf die Frage nach der Bedeutung der Intuition.

    Bisher unwidersprochen behauptete ich, das menschliche Bewustsein sei strukturell begrenzt – so wie eine Leiter, die zehn Meter hoch ist, aber nur bis fünf Meter Sprossen eingebaut sind. Wir Menschen haben also eine bautechnisches (künstliches?) WAHR-nehmungsproblem. Verbunden mit der Option, die fehlenden fünf Stufen selber einzubauen.
    Klar scheint zu sein, dass Menschen mit falschen Informationen gefüttert werden. Die Fütterung geschieht systematisch und bewusst, und es besteht für den „normalen“ Bürger, der mit Alltagssorgen beschäftigt ist, kaum eine Chance, Informationen auf den Grund zu gehen.
    Wie also soll ein Mensch, der
    – von seiner Anlage her nicht in der Lage zu klarer Wahrnehmung ist, und
    – sich mit seiner begrenzten Wahrnehmungsfähigkeit auch noch mit Lügen und Falschinformationen konfrontiert sieht (wenn er es überhaupt sieht),
    das für ihn und die Gesellschaft Vernünftige leisten können?

    Wäre das nicht hoffnungslos, wenn es die Ebene der Intuition nicht gäbe?

    Ich sehe die Intuition auf der Ebene, die wir Unterbewusstsein nennen. Sie ist gleich einer Speisekammer, in der sich verschiedeneste Zutaten sammeln für eine Mahlzeit (an-)sammeln. Je mehr bekannte Zutaten (Erfahrungen als Information), je genauer lassen sich Vorstellungen von einer Mahlzeit erfüllen. Vergleichbar auch mit einem Maler, der reale Bilder umso genauer darstellen, je besser er sieht, je mehr Farben er verfügbar hat und je feiner er die sichtbaren Verschiedenheiten darstellen kann. In seiner Wahrnehmung muss er differenzieren zwischen Baum, Himmel und Bach, aber er fügt sie wieder in einer Komposition zusammen.

    Auch was der Maler leistet, speist sich wohl aus dem Unterbewusstsein, eine künstlerische Fähigkeit – natürlich verbunden mit seiner handwerklichen Fertigkeit. Vergleichbar mit dem Zusammenwirken von Gefühl und Ratio?

    Ganz lustig, ich erkläre mir hier, wie ich funktioniere.

    Gruß
    Wolfgang

    Unter das Video-Bild setze ich hier mal ein aktuelles Bild.
    (Rückfall in alte Zeiten)

    Klar, das ist ein Männchen, aber ob sie oder er hier frisst, ist mir egal, und den Buntspechten ist es auch egal, ob ihnen eine Frau oder ein Mann das Leckerchen hinstellte.

    Und weise in diesem Zusammenhang mal auf meine Sicht hin, dass Tiere NICHT instinktiv handeln, sondern intuitiv. Ich begründe die Behauptung in einem meiner nächsten Beiträge.

    • April 27, 2013 um 1:30 pm

      Deine Gedankengänge machen Sinn.
      Als ich Deinen Kommentar las, erinnerte ich mich spontan an diesen ungewöhnlichen Künstler.

      P.S. Der Buntspecht, baut der sich gerade ein Stadttor?

      • federleichtes
        April 27, 2013 um 2:45 pm

        Ja, Solveigh, ein außerordentlicher Mensch, der, so scheint mir, in seiner Persönlichkeit etwas Ur-Menschliches ausstrahlt.

        Und ja, Blinde kompensieren das Fehlende Vermögen durch die Über-Entwicklung anderer und Ausbildung „ab“normaler Fähigkeiten. Scheint mir ein übergreifendes Prinzip zu sein. Auch diese Entwicklung scheint im intuitiven Bereich zu liegen, oder?
        Jedenfalls bereitet mir das gewachsene Bewusstsein über das menschliche Potenzial auf der unterbewussten Ebene viel Freude.
        Wäre ja folgerichtig, von dort aus einen Bewusstseinsprung zu erwarten – die Auflösung des Nebulösen und folgend Klarheit.

        Unsere Vögel hatten eine harten Winter und ihnen steht das harte Brutgeschäft bevor. Entsprechend brauchen sie energiereiche Nahrung, eben Fett – die Darreichung für uns eine kleine Geste im Selbstverständnis eines natürlichen Miteinanders. Gratwanderung zwischen Lebenskunst und künstlicher Vernunft?

        Nicht gerade düster hier, aber auch nicht wirklich hell. Egal, ich drehe mal eine Runde durch die Gemeinde.

        Herzliche Grüße an Dich.

        Wolfgang

    • April 27, 2013 um 6:46 pm

      Künstler haben sicher einen erweiterten Zugang zu ihrem Selbst und womöglich auch zu den anderen Energiequellen (Akasha-Kornik oder wie immer wir es nennen könnten), werden aber sich nicht ohne viel Übung mit Vatrianten, was auch eine Erfahrung ist, ihre Kunstwerke zustande bringen.
      In dem Hinweis zu Einstein in dem anderen Thread durften wir erfahren, dass er mit 17 Jahren erkennen musste, dass er nie ein Geigenvirtuose werden würde. Trotz viel Übens schien er den notwendigen Zugang zu den anderen, dazu passenden Talenten zu haben.
      (Wie es aussieht, hatte er wohl auch seine Genialität bei seiner ersten Frau geborgt).
      VG Martin

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