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Schulunsinn: Vokabelnpauken!

Vera F. Birkenbihl geht in ihrem Vortrag Gerhirn anknipsen auf so manchen Unsinn ein, den wir in unseren Schulen veranstalten. Dazu gehört auch das Pauken von Vokabeln. Sie gibt zehn Begründungen, warum wir diese Methode des isolierten Paukens zum Erlernen von Fremdsprachen gar nicht nutzen sollten.

Bei der Birkenbihl Methodik ist Vokabelpauken verboten, weil (ab ca. Minute 50 die vier ersten Gründe)

  1. isolierte Daten nicht lernbar sind:
    es wird kein Dopamin freigesetzt = das ist „ungeil“
  2. es an der neuronalphysiologischen Reihenfolge vorbei geht:
    Ein Baby hört sich 7 Monate in die Sprache hinein, bevor es zu sprechen beginnt. Davon 2 Monate vor der Geburt. Es müssen zuerst die passenden Neuronen verbunden werden, bevor es los geht.
  3. wir die blödesten Aussprachefehler machen:
    weil wir nicht wüssten, wie es klingen täte, wenn wir es mal kennen täten.
  4. Vokabeln sitzen in einem anderen Sprachzentrum:
    wer zweisprachig aufwächst, benutzt nur ein Sprachzentrum. Jede weitere Sprache bildet weitere Zentren aus.

Als Schlimm erachtet sie auch die Sprachlabore: Guantanamo pur!

Keiner weiß, wann sich der Lehrer heimlich dazu schaltet, um zu schauen, was das abgeht. Und das in einem Land, wo die Kanzlerin so gerne auf unsere hohen Werte hinweist.

Sehr empfehlenswert ist auch die Art und Weise, Sprache zu dekodieren. So wird das Lernen viel leichter. Sie zeigt es am Beispiel Chinesischer Zeichen.

Aber auch das das Spiel des Dekodieren deutscher Worte ist ineressant:

Erfolg: ist das, was aus unseren Taten folgt.

Leistung: Der Leisten ist eine Führungsschiene, der der Schuster folgt. Wir müssten uns nicht wundern, wenn es keine gute Leistung gäbe aufgrund unklarer Anweisungen.

Auch schön: im Englischen heißt es „to make a decision“, wir sagen „eine Entscheidung treffen„. Und schon wird es knifflig, da wir danaben treffen können, sprich wir haben dann mal wieder versagt.

.
Und zum Schluss noch der Hinweis auf weitere Artikel zum Thema:
Der heimliche Lehrplan die Schulpflicht betreffend
So sollte Schule funktionieren: über Erfahrungsräume im Umgang mit Unvorhersehbarem  …
Kritik an unserem Schulsystem: darüber, wie wir unsere Kinder verdummen ….

Und der meist gelesene Artikel des Blogs:
Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters an seine Tochter zur Erklärung

  1. April 22, 2013 um 12:44 pm

    Diesen Hinweis erhielt ich auf ‚Facebook:

    das erste was wir abschaffen müssten, ist der Schulzwang. Dagmar Neubronner sieht das genauso…

  2. April 22, 2013 um 2:38 pm

    Gerade kommt per E-Mail der nächste Daily-Dueck herein und als hätte der mein Thema hier gerochen:

    … In einer Gesellschaft der reinen Zielvorgaben müssen wir selbst als Kapitän das Ziel ansteuern! Wir werden nicht mehr darauf gedrillt, Handgriff auf Handgriff exakt zu erledigen – dass ist nur noch in den schlecht bezahlten Berufen in der Nähe des Prekären so. Für reines Abarbeiten wird gerade so viel bezahlt, dass ein Überleben möglich ist…
    Aber bis zum letzten Bildungsabschluss durchlaufen wir ein verschultes System des Abarbeitens. Unsere Persönlichkeit als Lebenskapitän kommt nur am Rande vor. Da tun alle, was ihnen die Klausuren und Vorgaben zu befehlen scheinen. Sie tun, als würden sie gehorchen. Und irgendwann im Leben ist dann das Befehl-Heraushören und Abarbeiten vorbei, da fordert uns das Leben auf: „Nun tu was!“

    Fragen Sie bloß nicht: „Ja, was?“ In diesem Augenblick müssen Ihre Augen hell aufleuchten, vor Vorfreude und einschießender Energie.

    Gefunden in: Sie führten immer Befehle aus, aber jetzt befiehlt keiner mehr
    Das bekannte Peter-Prinzip besagt, dass alle tüchtigen Menschen immerfort befördert werden. Irgendwann sind sie so hoch befördert, dass sie für diese „Job-Höhe“ nicht mehr tüchtig genug sind – ja, und dann ist ihre Karriere zu Ende. Deshalb, so die satirische Peter-Schlussfolgerung, werden wir von Unfähigen beherrscht… Warum wird man irgendwann „unfähig“?

  3. Gerd Zimmermann
    April 23, 2013 um 8:48 am

    Liebe Dagmar

    danke für die Übersetzung von Walter Russell. Kosmisches Bewusstsein.
    Ich schenke dieses Bewusstsein jeden, wer es wissen will.

    So treffen wir uns also wieder.

    Vom ewig beginnenden Ende.

    Liebe Grüsse an Alle

    Ferflixt und zugenäht, euer Querdenker oder Phi zugehöriger, denkender und fühlender, dem Meister des Lichtes zugewandter, auf immer und ewig treu bleibender Gerd

  4. Gerd Zimmermann
    April 23, 2013 um 8:58 am

    Sorry

    war nur mal so eine Emotion

    wohl wissend um die Einheit, nicht der Nation,

    wissend um das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

    Der Letzte wird der Ertste sein.

  5. Gerd Zimmermann
    April 23, 2013 um 9:13 am

    Ein Freund hat es mir empfohlen

    ich empfehle es allen Freunden

    Vom ewig beginnenden Ende: Eine Entdeckungsreise in die multidimensionalen Ebenen der dualen Welt

    Es gibt ein Prinzip in der Natur, das jeder kennt, in allem zu finden ist, überall seine Spuren erzeugt – das duale Prinzip: feminin – maskulin. Es ist jedoch so phänomenal natürlich im Gewebe der Realität eingeflochten, dass die Art, wie es aus sich heraus einwirkt, nicht zu erkennen ist – ausser, der „Schlüssel“ wird gefunden… Hinter den wohlbekannten Dimensionen: Länge, Breite, Höhe und der Zeit liegen ebenso phänomenal natürlich die ausgedehnten Strukturen von multidimensionalem Sein. Ihre Konturen sind im Grössten (Universum) wie im Kleinsten (subatomare Teilchen) zu finden. Es gibt ein Zahlenverhältnis, das den Schlüssel zu diesen Ebenen und Schichten von erweitertem Sein in sich trägt, und diese Zahl besitzt zugleich auch das „Schloss“, um diese Türen und Tore zu öffnen. All dies ist angelegt – im Goldenen Schnittverhältnis und in der irrationalen Zahl Phi von 1.6180339… Wenn herausgefunden wird, wie dieser Schlüssel zu drehen ist, wird die bestehende Welt eine andere werden – eine um vieles Erweiterte. „Eines unserer Anliegen wird sein, das Verständnis dieser Zahl Phi so zu erweitern, dass über diese Zahl das Wesen der sich selbst erfü̈llenden Schöpfung und zudem das Wesen der Multidimensionalität unserer Wirklichkeit erkennbar werden kann.“ Zwei Aussagen ü̈ber die erweiterte Natur unserer Wirklichkeit: „Die sich selbst erweiternde Geometrie ist ein Bild für sich selbst erweiternde Schöpfung, sie entsteht durch sich selbst erfüllendes Bewusstsein, welches sich selbst erzeugt im Grossen, wie im Kleinen.“ „Die Welt, wie sie ist, ist ohne Technologie entstanden (aus sich selbst heraus), also lässt sie sich auch ohne Technologie erklären (aus sich selbst heraus).“

    Derzeit nur in der Schweiz lieferbar. Also in der deutschen Buchhandlung einige Tage
    Wartezeit.

    Viel Spass beim studieren multidimensionaler Realitäten und Wirklichkeiten.

    Obwohl, die Wirklichkeit, bleibt sich treu.

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