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Überall ist Tanaland!

Oder, warum selbst Experten mit guten Absichten scheiterten.

Eine der wichtigsten Fragen, die sich für den wirklich aufgeklärten und (relativ) objektiven & kritischen Betrachter in unserer Gesellschaft stellen muss, ist die, warum viele Menschen motiviert sind, etwas wirklich zu verändern und trotzdem jeder Einzelne daran scheitert.
Oder warum sind Hilfsorganisationen, wie Tierschutzorganisationen oder „Essen für die Welt“ etc. wenig erfolgreich?
Ich erlaube mir sogar zu behaupten, dass trotz dieser Vielzahl an Organisationen die Situationen nicht besser wurden bzw., dass sie die katastrophalen Ausmaße unserer menschlichen Zivilisation weder stoppen konnten, sondern deren Handeln in den letzten Jahren gestiegen ist.

Ganz einfach: Überall ist Tanaland!

Tanaland? Ein Experiment von Dietrich Dörner aus dem Jahr 1975 (!). (siehe auch sein Buch Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen.)
Zwölf Experten unterschiedlicher Fachrichtungen scheiterten nach nur kurzen Aufschwüngen und endeten in Hungersnot und anderen Katastrophen.
Aber warum? Warum scheitern selbst hochmotivierte und gebildete Akademiker an dieser leichten Aufgabe?
Schließlich schaffen das doch unsere Politiker auch? (#Achtung Ironie#)

Vielleicht ja deshalb:
1. Das Reparaturdienstverhalten:
Sobald ein Missstand gefunden wurde wird es sogleich beseitigt. Danach erfolgt eine neue Suche…

2. Close up Sichtweise
Wir betrachten nur einen Ausschnitt ohne Blick auf die Gesamtsituation.
Dabei geht der Blick auf die Dynamik des Systems verloren bzw. bleibt unerkannt.

3. Schwerpunktbildung
Man versteift sich auf einen Schwerpunkt und bleibt dort hartnäckig, dadurch bleiben andere Konsequenzen außen vor.

4. Lineares Denken
Man geht zwar sehr zielstrebig auf der Suche nach Verbesserungen vor, dennoch berücksichtigt man Verzweigungen und Nebenwirkungen nicht.

5. Schnelles Feedback
Wir brauchen eine schnelle Rückantwort, findet diese nicht statt reagieren wir mit Übersteuerung.
(Beispiel: Wassertemperatur beim Duschen).

6. Autoritäres Verhalten (wichtigster und schädlichster Punkt)
Sobald jemand das System durchblickt hat, neigt er dazu diese Wahrheit/Weisheit anderen aufzudrängen bzw. aufzustülpen (Diktatorverhalten).

Gerade der letzte Punkt erklärt so manche Facebook Diskussion(en).
Jeder denkt, er sei der „Erleuchtete“ und müsse Alle davon überzeugen und dieses Wissen endlos publizieren.

Also, warum funktionieren Hilfsorganisationen nicht?
Warum bringen diese wohl gemeinten Maßnahmen keine Linderung in unser System?
Das liegt vermutlich daran, dass die meisten Menschen nur linear denken können.
Es fehlt ein vernetztes Denken!!!
Denn Niemand kann in Wirklichkeit alle Parameter genau einschätzen und überblicken.
Oder kannst du dir das mit dem Schmetterlingsflügel, der einen Orkan verursacht, wirklich vorstellen und daran glauben?
Wir denken mit der Spende an eine Tierschutzorganisation wird schon alles gut werden.
Pustekuchen!
Es ist noch nicht einmal der Tropfen auf den heißen Stein.
Der Tropfen ist schon beim Fall verdampft!
Wir hatten wohl vergessen, dass der Fall einen ziemlich weiten Weg für den kleinen Wassertropfen darstellte.

Und was jetzt?

Wir brauchen Menschen, die vernetzt denken können,
aber keinerlei Patentrezepte für Alles besitzt,
nicht auf alle Fragen des Lebens eine schnelle Antwort haben,
ja von manchen Dinge schlichtweg keine Ahnung haben,
aber bereit sind, Lösungsansätze auszuprobieren.
Und die bereit sind, den Satz „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“ auf die Stirn tätowieren zu lassen! (#Scherz#)

Was können wir also tun?
Ich freue mich über weitere Antwort!

Danke, Euer Michael Dirk Kühnen

  1. yt
    April 11, 2013 um 8:19 pm

    Lösungsvorschlag 1:

    Komm vorbei, wir Grillen eine Runde.
    Trinken Tee. Reden ein wenig.

    Wenn das alle machen würden, statt in Konkurrenz miteinander zu leben, wär die Welt gerettet. Zumindest für den Tag.

    Mit simplen Grüßen,
    yt

    • April 12, 2013 um 11:57 am

      Hi!
      Reden reicht mir nicht mehr.
      Wir, die wissen wo nicht nur der Wurm drinsteckt, sondern wie er auch aussieht, müssen jetzt eine Bewegung starten und handeln. Wir müssen endlich ein neues Wirtschaftssystem initiieren bzw. eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft bewirken, damit den „Wahnsinn“, die Paradoxien des menschlichen Handelns endgültig die rote Karte zeigen!
      Wenn man einmal den Geistesblitz hatte, dass dieses ganze Chaos lösbar ist, dann kann man nicht mehr ruhig schlafen. Man will es. Sofort!
      Also, wir handeln wir jetzt zusammen?
      vlg

      • April 12, 2013 um 12:14 pm

        Müssen wir denn wirklich zuerst ein gemeinsames Handeln anstreben? Wäre das nicht genau der Fehler, der uns in die aktuellen Probleme reingeritten hat? Alles über einen Kamm zu scheren? Sollten wir nicht lieber wieder der Vielfalt den Freiraum lassen?

        Müssten nicht jene Menschen, die wissen, wie es anders besser wäre, nicht einfach im Kleinen damit beginnen, es schon anders zu machen und zeigen, was da schon geht?

        Aufgrund der Internets werden sich die gut funktionierenden Projekte schon schnell genug rumsprechen …

        VG Martin

        • April 12, 2013 um 1:33 pm

          Ja, müssen wir! Leider.
          Wir können nicht weiter warten. Andere Zivilisationen sind auch an gesellschaftlichen Missständen gescheitert. Wollen wir bis dahin abwarten. Selbst wenn nicht bleibt doch noch eine Frage: Welche Generation wird den Wandel umsetzen?
          Es gibt und gab viele Menschen die etwas gutes Getan haben… und? Die Veränderungen sind zu klein. Zu klein die Schritte. Sie müssen größer werden. Wenn man weiss, dass Plastik unsere Ozeane verunreinigt hat, wenn man weiss, dass selbst der Eisbär mit PCB (PCB – bin mir etwas unsicher ob es das Zeugs war) verseucht ist, wenn man weiss, dass der Mensch seit tausenden Jahre den Wald so dezimiert hat, dass es zu einer existenziellen Bedrohung für alle Lebewesen wird, dann frag ich:
          Wann will wer dann noch etwas retten?
          Dann niemand!
          Und ja, einige müssen ein Handel bei anderen Menschen initiieren und das aber richtig! Nicht so ein Wischwasch wie im Moment (in allen Bereichen unserer Gesellschaft herrscht) überall zu sehen ist. Jeder weiss irgendetwas besser oder anders. Irgendjemand ist mehr Experte als andere….
          Auch hier scheint es mir so zu gehen, wie auf fb…, leider.
          Niemand hört zu, sondern alle reden (aneinander vorbei).
          Bitte:“ STOP“!
          Besinnt EUCH!
          Es ist (vermutlich) eine Minute vor 12.
          Lasst uns an einem Tisch planen, wie wir es so angehen, dass unsere Generation der Wechsel ist. Das will ich meinen Kindern nicht zumuten! Die können nichts dafür, so wie ich nichts für den WWII kann.
          Also… wo bleibt ihr?

          • April 12, 2013 um 1:57 pm

            Lieber Dirk,

            was nicht funktionieren wird: eine Partei gründen und von innen raus das System ändern. Der „Apparat“ würde sofort wieder dafür sorgen, dass nach kurzer Zeit auch diese neue Partei genau so funktioniert, wie das System ausgedacht wurde.

            Das, was mir zu funktionieren scheint, ist sich gegenseitig aufzuklären und das im Kleinen umzusetzen, wo wir leben.

            Jede Revolution ist bisher gescheitert, wenn nicht zuvor schon die Gesellschaft es anders gemacht oder zumindest gedacht hat. Sprich, die Gesellschaft kann nur aus selbst heraus sich ändern. Oder eben von vernetzten Durchblickern mit viel Machtmitteln und Indoktrination. Aber wer in dieser Form etwas ändern will, wird am Ende genauso sein: manipulierend.

            Gut, jede Kommunikation ist manipulierend. Aber die mit offenen Karten spielende, ist sicher die sympathischere …

            Mein derzeitiges Fazit: wir werden nicht mit dem Kopf durch die Wand können sondern nur wie das Wasser agieren: fließend, benetzend, aushöhlend …

            Herzlich Martin

      • April 12, 2013 um 12:27 pm

        Es geht nicht ums reden, sondern vielmehr ums erzählen … das ist ein wesentlicher Unterschied …

        Gruß Guido

      • federleichtes
        April 12, 2013 um 1:20 pm

        Auch Hi.
        Wir handeln doch bereits zusammen.

        Ich möchte das Werden mal so beschreiben:
        Wir bauen gemeinsam ein Fahrrad. Jeder werkelt vor sich hin, erzählt den anderen Werkelnden von seinem Bauteil, korrigiert sich und auch Andere korrigieren sich.

        Irgendwann möchten alle Fahrrad fahren.

        Die intuitiv das Fahrradfahren (bereits) fühlen können, werden unverdrossen werkeln, vertrauend, dass der Weg zum Einfachen durch das Komplexe führt.

        Ich glaube, wir müssen nicht Anderen die Rote Karte zeigen, sondern uns selber von der Vorstellung befreien, man HÄTTE uns die rote Karte gezeigt – weil es nicht voran geht.

        Die Bewegung ist sehr alt. Ihre Absicht richtet sich aber nicht darauf, einen Panzer zu bauen, sondern eine Reise vorzubereiten, an der Viele teilnehmen sollen.

        Ja, wir handeln zusammen.

        Gruß
        Wolfgang

      • April 12, 2013 um 2:08 pm

        Hmm

      • April 12, 2013 um 2:25 pm

        Ja, dass ist mir bewusst.
        Deshalb möchte ich das auch machen und habe schon versucht hier bei mir Leute zu finden, die auch eine Veränderung wollen.
        Und genau da liegt ein Problem: Tanaland!
        Jeder glaubt (teilweise noch nicht einmal wissen) seine vorgehensweise sei die richtige und das würde ausreichen.
        Nein! Es reicht nicht aus!
        Die kleinen Nadeln im Heuhaufen sind untergegangen und man sucht sie vergebens.
        Aber was tun, bleibt immer noch die Frage.
        Partei gründen? Ja! Ja? Nein!?
        Ich weiss um die Probleme hierbei.
        Aber vielleicht eine Gemeinschaft gründen, die (erstmal) Deutschlandweit agiert und zu finden ist, die sich auf den richtigen Weg begeben wollen. Und zwar nicht im verborgenem und lokal. Sondern massiv auftritt und den anderen zeigt, dass richtig Leben nicht nur geht, sondern es für alle zu haben sei. Ich will nicht in einem Ökodorf enden, weil ich nur da „Gleichgesinnte“ treffen kann. Nein, ich will, dass überall das Ökodorf ist. Ich will diese Gesellschaft umkrempeln. Nicht mit Gewalt oder mit Wischiwaschi, sondern zu einer der bestmöglichen Lebensweise für alle durch… Indoktrination. (Der Begriff passt so auch. Ist ja eh reine individuelle Definitionssache).
        Ob daraus umbedingt eine (klassische) Revolution entstehen wird… weiss ich nicht (bin kein Tanaländer).
        Aber so, wie wir (knapp 7 Milliarden) heute leben geht es nicht. Und bis wir diese 7 Milliarden Menschen mit kleine Schritten bewegt haben… gibt es keine Eisbären mehr, keine Tiger, keinen Regenwald im Kongo oder Brasilien, ist unser Röhöl aufgebraucht, unsere Meere leer, …
        ….aber dafür schwimmt dann überall schön der Kunststoff rum. Der ist sowieso bunter als so manch ein Fisch (#Sarkasmus#).

  2. April 12, 2013 um 12:05 am

    Lieber Dirk,

    schön Dich hier als weiteren Autor begrüßen zu können, zumal wir uns gerade mit dem gleichen Wissenschaftler rumschlagen 😉

    Ich befürchte Mal, dass wir Menschen gar nicht in der Lage sein werden, wirklich komplexe Systeme komplett kontrollieren/beherrschen zu können. Vielleicht müssen wir das aber auch gar nicht, denn komplexe Systeme benötigen eigentlich nur wenige Prinzipien, um sie „fließen/sein“ zu lassen. Unsere zigtausend Gesetze sind da eher kontraproduktiv.

    Hier ist ein schönes Video, das sehr gut deutlich macht, dass eine Korrektur zur Vermeidung des einen Problems direkt das nächste erzeugt:

    Conny hatte dazu schon in seinem Artikel Systemarchetypen enttrivialisieren Entscheidungssituationen – Problemverschiebung geschrieben.

    VG Martin

    • April 12, 2013 um 8:53 am

      “Ich befürchte Mal, dass wir Menschen gar nicht in der Lage sein werden, wirklich komplexe Systeme komplett kontrollieren/beherrschen zu können. Vielleicht müssen wir das aber auch gar nicht, denn komplexe Systeme benötigen eigentlich nur wenige Prinzipien, um sie “fließen/sein” zu lassen. Unsere zigtausend Gesetze sind da eher kontraproduktiv.“

      Aber genau darin liegt ja unsere eigentliche Rolle in der Philharmonie des GANZEN. Einzig der Mensch vermag Wege zu gehen, die allen anderen verkörperten Bewusstseinen, aus welchen Gründen auch immer, verwehrt bleiben. Aber genau dadurch ist es möglich das notwendige Potenzial an Spannung zwischen denen aufzubauen, die den Weg gehen können und jenen, denen er verwehrt bleibt. Die Geschichte von den EINEN und den ANDEREN. Kontrolle und Ausbeutung treibt die Komplexität voran, wobei das Maß der Komplexität Ausdruck eines Unvermögens ist, nämlich das Unvermögen im Sinne des GANZEN, zum Wohle ALLER, zu handeln. Während die ANDEREN, die Gesetzlosen, in der fließenden Sprache der Verben kommunizieren und den Fluss des Prozesses beschreiben, konzentrieren wir Menschen uns zunehmend darum mittels Nomen zu kommunizieren und so die Welt mit Hindernissen zu bepflastern, die immer weiterer Aufmerksamkeit bedürfen und zu Stolperfallen werden. Die ANDEREN leben nach dem Prinzip der Harmonie, wir, die EINEN auch, nur ist unsere Auffassung von Harmonie eine gänzlich andere, als die Harmonie der Natur. Daher sind unsere Gesetze nicht kontraproduktiv, sondern notwenig, um das Potenzial der maximalen Entfremdung von wirklicher Harmonie und unserer Vorstellung von „Friede, Freude, Eierkuchen“ voranzutreiben. Die Natur, und damit das GANZE, hat einzig und allein das “Gesetz“ DER Harmonie als Grundlage allen Seins, unsere Gesetze dagegen sind Ausdruck des Fortschritts der Entfremdung. Einzelnen, wenn auch nicht wenigen, der EINEN mögen unsere Gesetze gehörig auf den Sack gehen, aber andererseits könnte aus dieser Entfremdung ja auch nicht Neues, keine Optimierung, hervorgehen, zumal die ANDEREN immerzu die Harmonie des GANZEN im Auge behalten und somit offensichtlich werden kann, wann wir das Maximum erreicht haben werden.

      Gruß Guido

      • April 12, 2013 um 9:17 am

        Ohne Druck oder Unterdruck (bzw. Potentialgefälle) wird sich nichts bewegen können, insofern wird es immer offensichtler, dass wir das „Böse“ brauchen, um das „Gute“ erreichen zu wollen. Goethe hatte das ja in seinem Faust auch schon klar gemacht …

        Gruß Martin

        • April 12, 2013 um 2:38 pm

          Auch in einer kooperativen Gesellschaftsform gibt es kein Friede, Freude und Eierkuchen.
          Da spielen so viele Faktoren mit (z.B. Religion), die jeder einzelne mit sich selbst klären muss.
          Aber wir können uns auf das weltliche konzentrieren und hier den richtigen Weg vorbereiten. Und zwar nach den bestmöglichen und machbaren. Andere nachfolgende Generationen (die vielleicht unter „vernetztes Denken“ aufwachsen) werden diese Sachen evtl. noch ändern oder verfeinern.
          Aber wir müssen jetzt anfangen.
          @Martin: Druck klingt zu negativ. Manche Menschen brauche eine autoritäre Person oder so etwas wie einen Anführer bzw. Alpha-Männchen. Bringt diese Person schlüssige, logischen und zum Wohle alle Ideen hervor, dann ziehen auch alle mit.
          Es würde auch mit ner Alpha-Männchen-Gruppe funktionieren (Frauen inkl.).
          Jetzt geht es darum, die richtigen Leute hierfür zu finden.
          Idealismus und Utopien vorausgesetzt.
          Niemand da der Handeln möchte?
          Wir brauche eine andere Wirtschaftsform und ein paar kleine;) Änderungen an unserer Gesellschaft.
          Ist nicht so viel Arbeit (#Scherz#)
          Niemand da?
          Nur reden?

    • April 12, 2013 um 1:36 pm

      Schönes Video!
      Aber wenn man denkt es gäbe ein wirkliches „Happy end“…
      sollte man bedenken, dass jedes Handel, jedes noch so kleine Detail weitere Folgen haben könnte. Und diese Reaktionskette nimmt niemals ein Ende.
      Das sollte einem bewusst sein.
      Trotzdem veranschaulicht das Video relativ gut „Tanaland“.

    • federleichtes
      April 18, 2013 um 4:29 am

      Erinnerte mich an die „Bestmögliche Welt“ (Leibniz).

      Und Folgendes, was noch nicht mehrfach besprochen wurde.
      In der Menschengeschichte kamen einige „Systemfehler“ ans Licht, in die Analyse und fanden Aufmeerksamkeit, Wohlwollen und Lösungen.

      Bedeutet, es gibt INFORMATIV Lösungen. GIBT !!

      Theoretisch könnte es also bereits eine Parallelwelt geben, in der es diese Probleme nicht mehr gibt.
      So wie es heute bereits Menschen gibt, die das Ordnungs-Erreichte lebendig repräsentieren.
      Auch und gerade in diesem Sinne funktioniert das System – perfekt.

      Die erste Karte im Spiel (Im Anfang war das Chaos) kam vom Chaos, die letzte Karte spielt die Ordnung. Gell, Guido!

      Gruß
      Wolfgang

  3. federleichtes
    April 12, 2013 um 12:48 am

    Scheinbar kommen die Wetterberichte aus Tanaland.

    Die ETABLIERTEN Parameter, nach denen wir und unsere Gesellschaft(en) funktionieren, bilden in Ereignissen und Verhalten eine Ordnung ab.
    Das Problem ist, dass die Folgen dieser Ordnung als nicht akzeptabel bewertet werden. Und geschlussfolgert wird, bei der ORDNUNG handele es sich um eine UN-Ordnung. So entsteht auch der Eindruck einer „Verkehrten Welt“.

    Diese Annahme ist schlicht falsch.

    Ich nenne ein Beispiel. Mein Fahrrad ist optimal. Aber ich „denke“, ich muss es erst optimal MACHEN – und mache und mache – klar, dabei KANN nur Murks raus kommen. Für mein Problem, mein Fahrrad als nicht-optimal zu empfinden, gibt es nur eine Lösung: Die Entscheidung zu treffen, dass es FÜR MICH nicht optimal ist. Und weiter muss ich entscheiden: Fahre ich mit einem (subjektiv) nicht-optimalen Fahrrad, oder suche ich nach einer Alternative.

    Offensichtlich kann der Idee, das System bringe BEWUSST zunehmendes Chaos hervor, nur schwer gefolgt werden. Obwohl die Tatsachen für sich sprechen und eine hinreichend plausible Erklärung durch Unbewusstsein/Traumatische Informationen bekannt ist. Warum durch die Jahrtausende alle Weisen und Gelehrten keine Wende (mit einer praktizierbaren Lösung) einleiten konnten, wird damit plausibel.

    Es ist wie es ist: Das Chaos bestimmt, was sich entwickelt und was nicht. Nach meiner Auffassung kann nur ein Neues Bewusstsein diese Entwicklung beenden. Und ich glaube, dieses Bewusstsein kann nur in einer Anderen Welt, in einer systemlosen Parallel-Gesellschaft entstehen.

    Ob Menschen spenden oder rauben, hier oder dort mitmachen, meckern oder sich komplett verweigern – völlig wurscht. Nicht wurscht ist der Schritt in die Andere Welt. Die Tür steht sperrangelweit offen, und sie wird benutzt von denen, die sich vom System des Verbrechens nicht mehr benutzen lassen.

    Lösungsvorschlag 2:
    Wir grillen unsere Angst und besinnen uns auf unsere Macht.

    Guten Abend.

    Wolfgang

    Kleiner Nachtrag
    Die „offene Tür“ bedeutet, das ES-System entlässt seine „Kinder“ aus der Pflicht in die Freiheit.

  4. April 12, 2013 um 9:29 am

    Lese gerade das hier (http://geistdergesetze.wordpress.com/2012/01/01/julian-jaynes-die-bikamerale-psyche-und-das-bewustsein/#comment-184) vorgestellte Buch.

    “Danach ist das Bewußtsein, so wie wir es kennen, noch eine relativ neue, kulturelle Errungenschaft des Menschen und nicht das Ergebnis einer allmählichen Höherentwicklung des Gehirns seiner Vorfahren im Rahmen der Darwinschen Evolution, wie allgemein angenommen!“

    Faszinierend, wie sich ALLES zusammenfügt und keine Puzzleteil verloren geht. Kein Wunder, dass unsere Interpretation der aktuellen Realität immer komplexer ( abgetrennter vom GANZEN ) erscheint, versuchen wir doch mit heutigem devolutioniertem Bewusstsein die Vergangenheit zu verstehen, eine Vergangenheit, die einem Bewusstsein entsprang, welches weniger der Devolution unterworfen war. Wir machen nichts anderes, als Eltern, die sich nicht in die Welt ihrer Kinder hineinversetzen können. Dieses scheitert umso mehr, je jünger die Kinderwelt ist. Mit anderen Worten: Das Chaos ist vorprogrammiert, nicht mittels eines algorithmischen Plans, oder mittels der Weitsicht eines Schöpfers, oder einer höherentwickelten außerirdischen Simulation. Die Wege, die wir gehen, sind unausweichlich … aber nicht starr in Diamant gelasert …

    Gruß Guido

    • April 12, 2013 um 1:54 pm

      Auch hier ist Tanaland!
      Würde es für ein Tier in seiner natürlichen Umgebung irgendeine intellektuelle Bereicherung sein, zu wissen wie groß sein Bewusstsein ist? Eher nicht.
      Und bei uns?
      Mir fällt spontan nur folgendes ein: Unser Wissen würde mehr.
      Aber hätte es tatsächlich irgendwelche Vorteile?

      Wir diskutieren und forschen und mehren unser Wissen und zerstören trotzdem unseren Planet weiter, machen uns krank …
      Hmm…
      Für eine erfolgreiche Umgestaltung unserer Gesellschaft zu einer, die Mensch, Tier und Umwelt pflegt und uns gegenseitig helfen, bedarf es nur es zu tun!
      Nicht darüber zu reden aus welche Region unseres Gehirn die Neurotransmitter schiessen, wenn wir bei Aldi einkaufen in der Gewissheit, dass das Falsch ist.
      Also was können wir tun? Und nicht philosophieren worin die Ursachen liegen für einzelne Sparten unseres Daseins.
      Also, was..?

  5. April 12, 2013 um 12:04 pm

    Was ist zu tun für eine harmonische Welt im Sinne des GANZEN, zum Wohle ALLER ?

    Ganz einfach … die Vergangenheit loslassen.

    Einfach gesagt … aber immer schwieriger in der Umsetzung, denn je länger wir in bisherigen Denkstrukturen verweilen und die Unordnung der reaktiven Art fördern, desto mehr und weiter schauen wir in die Vergangenheit zurück, um eine Ahnung von der Zukunft zu erhalten … jedoch auf Kosten des Gefühls im Hier und Jetzt zu SEIN !

    Das zeigt sich nicht nur im kosmischen Maßstab der Altersschätzung des Universums von 14 Milliarden Jahren, sondern auch im Umgang mit jeder persönlichen Vergangenheit jedes einzelnen kleinen Kosmos. Wir suchen umso mehr Antworten im Damals, je mehr Sorgen wir uns um die Zukunft machen …

    Gruß Guido

    • April 12, 2013 um 2:06 pm

      Wenn du das so siehst, musst du alles loslassen!
      Alles! Jede individuelle Wert im Leben, jeder gesellschaftlicher Wert, einfach von allem lösen. Auch von den hausgemachten Definitionen des Menschen zu allem.
      (Beispiel: Mathematik ist universell).
      Der Mensch hat sein Leben kompliziert und uneindeutig gemacht. Niemand weiss überhaupt noch was richtig ist. Schau unsere Gesetzte und Vorschriften an. Unsere Wortdefinitionen, die je nach dem unterschiedliche Bedeutungen haben könnten…
      Wozu dient das?
      Es schadet nur. Uns allen!
      Wir müssen unser Leben entkomplizieren und unsere Kommunikation eindeutiger machen.
      Das geht nicht mit kleinen Schritten, sondern nur in einer Gruppen, die es anderen vermittelt und soweit wie möglich hinaus trägt.
      Also: Stelle dir vor, wie eine Gesellschaft aussehen könnten, wenn du sie gestalten könntest. Und zwar von Anfang an. Der einzelne darf nur dann eingeschränkt werden, wenn er der Gemeinschaft schaden würde. Und die Gesellschaft darf ihre Lebensgrundlagen nicht zerstören (Stichworte: (echte) Nachhaltigkeit und „Cradle to Cradle“-Prinzipien).
      Quasi: Egal wie deine Gemeinschaft leben möchte, sie würde kaum einen wirklichen ökologischen Abdruck hinterlassen).

      Das Thema lässt sich leider nicht in wenigen Sätze hinkleistern.

      • federleichtes
        April 12, 2013 um 2:43 pm

        „Das Thema lässt sich leider nicht in wenigen Sätze hinkleistern.“

        EBEN!!

        Im Kochtopf stinkt es gewaltig, immer deutlicher wahrnehmbar, weil viele darin immer kräftiger rühren.

        Die Zutaten für das „Gericht“ im Topf sind

        – Staatsmachtsmissbrauch
        – Ungerechtigkeitskultur
        – Politischer Regelungswahn
        – Eigentums- und Gewinnsucht

        Dir fällt da sicher noch mehr ein, was Gestank verursacht.

        Und was machen wir mit dem Kochtopf, aus dem fast Alle löffeln?
        Einen anderen beschaffen und versuchen, mit denselben Zutaten etwas zu kochen, was anders riecht?

        Forget it.

        Jeder Mensch hat das natürliche Recht an Teilhabe dessen, was Mutter Erde kostenlos und selbstverständlich FÜR IHN liefert.
        Realisere das, und der Anfang ist gemacht.
        Für mich ist alles Andere Wolkenkuckucksheim.

        Gruß
        Wolfgang

        • April 12, 2013 um 2:58 pm

          Ja, aber das sind nicht die Ursachen, sondern nur Auswirkungen. Jetzt noch ein wenig tiefgründiger und du wirst fündig! 🙂
          Also, was verursacht:
          – Staatsmachtsmissbrauch
          – Ungerechtigkeitskultur
          – Politischer Regelungswahn
          – Eigentums- und Gewinnsucht
          Dran bleiben!
          vlg

  6. federleichtes
    April 12, 2013 um 3:33 pm

    „Dran bleiben!“

    Wau Das ich das noch erleben durfte. Du wirst mir nachsehen, dass ich fröhlicher als beim Schreiben üblich wurde. Weil Dein Ausruf ein Verstehen verheißt, mit dem ich – nach monatlangen Ausführungen zur Ursache der Erscheinungen – nicht mehr gerechnet habe.

    Natürlich sind das NUR Symptome.
    Und welcher Art sind sie?
    Interpretiere ich den Kern mit feindselig-destruktiv – gegen das Wesen von Existenz gerichtet – so falsch?

    Vor ein paar Monaten hörte ich eine Mutter zu ihrem kleine Sohn sagen, er sei böse. Nein, sagte der, ich bin nicht böse. Doch sagte die Mutter, du BIST böse, und das kleine Kind schwieg.

    Darüber, was wirklich das Böse ist, können Menschen keine Vorstellung entwickeln. Weil sie es nicht ertragen könnten, werden sie durch ihr Ich-System geschützt: Es verdrängt, verfälscht, ignoriert – Mensch kämpft, flüchtet oder erstarrt. Gruß und Danke an das traumatische Prinzip.

    Und mit denen, die vor einer kleinen Spinne Angst haben, wollen wir Krieg führen GEGEN die Macht des Bösen?
    Ich nicht. Das Nichtkriegführen verhindert nicht, sondern befördert ein Dranbleiben. Jedenfalls meine Erfahrung.

    Gruß
    Wolfgang
    fährt dann mal zum Eisvogel ins Tanaland.

    • April 12, 2013 um 3:58 pm

      Das „Böse“ ist nur eine reine Definition des Menschen!
      Genauso wie das „Gute“.
      Also alles nur subjektiv.
      Kein Tier in der Natur sagt zum anderen Tier: „Du bist aber böser als ich“.
      Im Prinzip gibt es das nicht. Aber es gibt Interessen und Bedürfnisse (beim Menschen).
      Wenn wir unsere Bedürfnisse decken und Zugang zu unseren Interessen ermöglichen, dann … ja was dann… verschwindet dann der Neid, der Hass, die Gier…?
      Da ich kein Tanaländer bin, kann ich hier keine schnelle Antwort schiessen.
      Aber ich weiss, dass die Lebensweise die unsere Gesellschaft vorgibt nicht richtig ist, da sie viele, viele unzählige Probleme beinhaltet. Und diese lassen sich nicht lösen, indem man an den jetzigen Systemen herum operiert. Die ständige Flicken der Symptome und das konkurrierende Wirtschaftssystem macht uns alle gegenseitig zu Feinden.
      Es ist quasi ein Krieg. Vor allem ein finanzieller Krieg der vorherrscht.
      Und bei einem Krieg hilft es schon ungemein, wenn man den Soldaten die Waffen weg nimmt. Also die finanziellen Mittel.
      Stell dir einfach mal vor, welche Gründe es noch für das ein oder andere heutige Problem gibt, wenn das Geld weg.
      Unmöglich? Scheinbar!
      Doch selbst, wenn man nur grob vernetzt denkt, kann man schon erahnen, dass es das erste Ziel sein muss!
      Think about:)

      • federleichtes
        April 13, 2013 um 2:43 am

        Zwecks Verständigung versuchte ich hier in den Monaten Einiges. In dem Glauben, eine Terminilogie diskutieren zu können, die sich faktisch-schlüssig darstellen lässt.

        So definierte ich die Gegensätze Gut und Schlecht – synonym für Konstruktiv und destruktiv bezogen auf menschliches Verhalten. Und da KEIN Mensch nur konstruktiv oder destruktiv sein kann, gibt es das Gute und Schlechte (Verhalten) niemals in Reinform.

        Das Gute definierte ich als eine Kraft, die Ordnung schafft. Das Böse definierte ich als eine energetisch-statische-strahlende Masse und als eine reaktiv-informative Quelle. Ihr gab ich den Namen „Ungeheuer“ – analog zu dem Ungeheurlichen, das Menschen widerfährt bzw. dem sie ausgesetzt sind.

        Auch dazu schrieb ich diverse beobachtbare Phänomene, die den Menschen treffen und an deren Entstehen er mitwirkt. Zusammenfassend nannte ich das Missbrauch.

        Das erste Ziel für mich ist Verständigung als die Grundlage für Verstehen. Darum ringen wir hier. Um Verständigung, um Verstehen, und was daraus entsteht: Bewusstsein über das Wesen einer absolut sicheren Existenz. Dazu braucht es – lediglich – der Bändigung der Macht, die ich das Böse nenne.

        Das kann jeder Mensch, wenn er denn ein echter Mensch ist, für sich, und nur für sich selber leisten. Er kann sich einerseits von schlechten Gedanken befreien, seinen Geist reinigen von Verwirrungen, und er kann Ängste abbauen und seine Emotionalität durch Liebe ersetzen. Andererseits kann Mensch sich weitgehend aus dem System ausklinken und seine Aufmerksamkeit/Energie nicht dort verbrauchen, wo destruktive Kräfte walten

        Verschiedene Menchen wirken an dieser Arbeit auf verschiedene Weise mit. Der Einzige hier, der dabei galoppieren darf, ist Nick Mott. Alle Anderen sind so vernünftig, wie es dem Anliegen entspricht. Leisetreter sind keine Feiglinge, Einbrecher auch nicht, wenn sie still ihre Arbeit verrichten. Stille ist das Gebot der Stunde, lärmen tun die, die es bitter nötig haben.

        In diesem Sinne.

        Wolfgang

        • April 13, 2013 um 9:57 am

          Ich hatte gestern Abend passend dazu auch ein längeres Gespräch und wir sind uns einig, dass es noch immer sehr viele Menschen gibt, die lieber die Fehler der Anderen suchen, um sie niedermachen zu können, sie zu erniedriegen statt gemeinsam aus den Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Und es sieht so aus, dass diese Masseneffekte nicht so schnell aus der Welt zu bekommen sind. Das wird Generationen brauchen, bis wir zu einem wirklich freidlichen Miteinander auf großer Basis kommen werden, so unser Bauchgefühl dazu.

          Und ja, die Frage ist, ob dann die Welt schon so ausgedünnt ist, dass es darin zu leben kaum mehr möglich sein wird. Vielleicht aber braucht es diesen enormen (Geburts)Stress, damit wir Menschen sehen, was wir anrichten in dem wie wir sind. Bleibt nur zu hoffen, dass die Natur dann noch stark genug sein wird, sich wieder zu regenerieren.

          Zukunft ohne Menschen:

  7. April 12, 2013 um 5:52 pm

    Lieber Dirk,

    so wie es aussieht, ist unsere Gesellschaft gerade mitten im Paradigmenshift, weg vom Denken in Bäumen und Hierarchien (siehe auch Pyramide) hin zu Vernetzungen. Damit ist die Zeit der Eliten eh gezählt. Das, was die Einzeller vor Millionen Jahren schon eimal erfanden, nämlich besser im Verbund des Lebewesens zu kooperieren, findet derzeit mit Hilfe des Internets statt. Ich habe gerade einen schönen Vortrag von einem, der tieferen Einblick hat, gefunden und hier gepostet:

    The Power of Networks: Knowledge in an age of infinite interconnectedness

    Das unterstreicht meine Vorstellung von dem nicht mehr zusammenschließen müssen. Das findet gerade eh schon im Internet statt. Nur dass wir das als Einzelne nicht wahrnehmen können. Ich vermute Mal, dass auch unsere Niere nur eine schwache Vorstellung davon hat, was die Leber so macht. Dennoch funktioniert unser Körper doch auch ganz gut, ohne dass da was zentral steuern muss. Die notwendigen Informationen finden dann schon ihren Empfänger …

    Viele Grüße
    Martin

  8. April 12, 2013 um 7:20 pm

    Hallo Martin!
    Meistens versuche ich rein objektiv zu sein. Auch als Mensch mit dem Blick auf den Menschen.
    Also wenn ich jetzt mal subjektiv den Menschen betrachte, mit seiner biologischen evolutionäre Vergangenheit, dann muss ich feststellen, dass der Mensch sowohl sozial als auch egoistisch veranlagt ist. Sozial solange es in der Gruppe keine Lebensbedrohlichkeiten (gibt es das Wort eigentlich so?) gibt. Wenn dann der Fall eintrifft ist doch jeder sich selbst überlassen. (Ausnahme bestätigen die Regel – und beim Menschen vielleicht noch mehr als bei Primaten). Soll heißen, dass wir eigentlich allen Menschen alles nötige zum Leben zur Verfügung stellen müssten, damit keine Rivalität/Neid aufkommt. Und somit könnte die soziale Veranlagung überwiegen. Sicherlich gibt es trotzdem die ein oder andere Situation (z.B. Liebe und Eifersucht) die den eigenen Vorteil hervor bringen.
    Nichtsdestotrotz kann man, wenn man die Grundlagen schafft, die Kooperation des Menschen sehr weit fördern. Ja, fördern! Aber da bedarf es Hilfe. Oder eine sehr lange Zeit (mehrere Generationen). Natürlich helfen soziale Netzwerke, sicherlich keine Frage. Aber die enden, genauso wie jede Partei die sich gründen würde, in die Systeme, wie unser Wirtschaftssystem, Finanzsystem (Geld) und durch den Kapitalismus in die all unsere privaten Bereiche durchzogenes Konkurrenzdenken! Gleich ob Kindergarten, Schule oder Beruf, wir werden doch dazu konditioniert. Ja, von Anfang an indoktriniert. Um zu Arbeitsesel zu werden. Damit ein Umbruch aus dem kleinen entsteht, müsste man das Schulsystem sofort umstellen. Ansonsten findet man sich in Tanaland wieder, wenn man denkt, man könnte mit kleinen Taten den Umbruch erzielen.
    Das ist es ja, ich glaube ich wüsste einen Lösungsansatz, du denkst es auch von dir und Manuel Lima vielleicht auch.

    Wir brauchen ein paar Leader, die verstanden haben, dass es Zeit ist die alten Paradigmen et acta zu legen und neues zu bewegen. Aber neues bewegt sich zu langsam und evtl. zu ungenau da hin, wo es eigentlich sein müsste (siehe Ägypten mit seiner jetzt zweiten Revolution innerhalb kurzer Zeit). Das kann hier auch passieren. Und letztlich stehen die dann wir die 70er Grünen in den 90er und sind Schlipsträger geworden… von großen Veränderungen keine Spur!
    Das kann nicht so weiter gehen. STOP!
    Bitte: Besinnt EUCH!
    Es ist Zeit! Jetzt!!

  9. April 13, 2013 um 10:39 am

    Guten Morgen!
    Nein, dass einzige was sich wiederholt ist der Untergang der Zivilisation und dann baut der Mensch das gleiche Chaos von vorn auf. Die Geschichte hat es mehrfach aufgezeigt.
    Nein, wir müssen die Menschen auf etwas besseres konditionieren und schulen und das Wissen vermitteln was nötig ist (und nicht so Quatsch wie im Moment unterrichtet wird) um eine bessere, harmonischere und faire Welt aufzubauen. Das kann nicht dem Zufall überlassen werden.
    Es spielen zu viele Gefühle dabei eine Rolle, wie das des „niedermachens“.
    Ein tolles Gefühl, wenn man nicht der niedergemachte ist. Oder die Gruppenzugehörigkeit (siehe Fussballfans). Sorry, aber das wird sich nicht von alleine ändern können.
    Wenn man doch schon Probleme hat Männer zum sitzend pinkeln zu animieren.
    Nein, diese Menschen kann man nicht davon überzeugen, indem man es vorlebt, damit sie endlich abschauen und nachahmen. Das ist Tanaland!
    Wer sich darüber aufregt und mit dem Finger auf Eltern zeigt, die ihr Baby misshandelt haben, dann muss man Ursachenforschung betreiben und dann stellt man fest, dass hier u.a. auch massiv Bildung fehlt! Und zwar Grundlagen. Wenn man keine Ahnung vom Umgang mit einem Baby hat und das Geschrei nicht deuten kann, ja dann kann es u.U. sein, dass die Eltern emotional aufgerieben sind und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
    Und wie kann man solchen Menschen helfen, damit das nicht passiert?
    Aufklärung, Bildung und Praxis!
    Genau so müssen wir jetzt Handeln nur im größeren Maßstab!
    Ansonsten bleiben wir im Tanaland!
    vlg & schönes WE

    • federleichtes
      April 13, 2013 um 1:02 pm

      Bei mir dämmert’s.

      „Nein, wir müssen die Menschen auf etwas besseres konditionieren und schulen und das Wissen vermitteln was nötig ist …“

      Du unterstellst, Mensch sei ein weißes Blatt Papier, auf das „man“ beliebig schreiben könne.

      Du glaubst, das Bessere sei
      – rational erfassbar
      – UND verfügbar
      – UND anwendbar.

      Du meinst, wir MÜSSEN Menschen mit einer Schablone nach unserem Bilde formen.

      Dass „man“ Menschen ergreifen kann, steht in den Geschichtsbüchern. In biografischen Geschichten steht, warum Menschen Babys misshandeln. Fragt sich, ob man sagen könnte:
      Jeder Misshandlung ging eine Misshandlung voraus. Und ob man sagen könnte: Neue Gewalt entsteht aus alter Gewalt..

      Psyxchoanalyse und auch Traumaauflösung sprechen, allgmein formuliert, von informativen und energetischen Störungen.
      Menschen in künstliche Konzepte zwängen funktionierte bis heute nicht – und ist mein Ding ganz und gar nicht. Auch das Problem besprachen wir hier nicht nur oberflächlich, sondern erkannten, dass es Räume für eine freie Entfaltung braucht. Und die Räume (neu) zu schaffen sind, die durch die laufenden Entwicklungen sich wandelten in Marterpfähle.

      In meinem Weltbild gibt es ein Ur-Problem. Mit dem ist der Mensch gewissermaßen schwanger und entwickelte es durch die Zeiten im Sinne einer Offenbarung. Auch im Sinne eines werdenden „Kindes“. Das will natürlich geboren werden, nicht per Kaiserschnitt, nicht mit rationalen Konzepten, die von Menschen-Geist ausgedacht wurden. Weil die das Ur-Problem repräsentieren: Gewalt, Miss-Handlung, Suggestition und irrealen Grundannahmen.

      Allgemein wird das Entstehen von Leben nicht verstanden. Und ich gehe davon aus, dass das Phänomen innerhalb einer Ordnung auftritt.

      Was möglich ist, wird im Rahmen dieser Ordnung geschehen. Mögen auch Menschen erscheinen und handeln, als seien sie des Teufels – diese Ordnung ist es nicht.

      Gruß
      Wolfgang

      Am Rande
      Die Schöpfung ist geschöpft. Nicht nur aus dem Ur-Problem, sondern auch aus dem Bild eines gelösten Problems. Was das Streben ins Chaos und die parallel dazu entstehende Ordnung erklärt.

      • April 13, 2013 um 1:27 pm

        Danke Wolfgang,

        hatte auch überlegt auf das Schablonendenken und das MÜSSENmüssen zu antworten, aber Deinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.

        Liebe Grüße an Euch
        Guido

  10. April 13, 2013 um 1:32 pm

    Wo das MÜSSENmüssen angesprochen wurde, habe ich mich spontan an Nicks Artikel erinnert:

    Über das Lassen von mehr Spielräumen für einen geerdeten, mündigen Menschen…

    VG Martin

  11. April 13, 2013 um 11:39 pm

    Sorry, aber…
    stimmt, Menschen sind ja mündig, individuell und egoistisch!
    Ich vergass.
    Auch hier sind Parameter entfallen! Parameter die falsch eingeschätzt wurden und damit dem Untergang Tanalands gedient haben.
    Nein?
    Jede Minuten sterben 11 Kinder an Hunger! Oder waren es nur 10, oder doch 9?
    Egal, oder, wir sind ja eh nicht direkt betroffen. Es sind ja weder unsere eigenen noch unser Nachbars Kinder. Und mit verschuldet haben wir das nicht. Liegt dort an den wirtschaftliche Desaster und deren katastrophalen geologischen Armutsland. Ohne Nahrung und ohne ausreichend Wasser. Stimmt ja, damit haben wir doch nix zu tun.

    Also, wer weiss, dass wir Menschen das fast gänzlich verhindern könnten…
    der sollte sich mitschuldig fühlen!
    Manche Menschen sprechen mittlerweile von wissentlichen Massenmord!
    Oh, jetzt aber noch schnell etwas spenden und das schlechte Gewissen beruhigen!?
    Und wieder 33 Kinder tot!
    Aber wir müssen es langsam angehen! Über Generationen! ???
    Wie viele Kinder denn noch?
    Überall ist Tanaland! Wir könne dies verhindern, aber unser alle Wirtschaftssystem, indem doch nur gehandelt wird, wenn Geld bzw. eine Entlohnung fliesst.
    Pah! Leute, besinnt Euch! Ihr gehört sonst auch zu den wissentlichen Massenmörder!
    (Genauso wie ich. Doch ich will das nicht mehr. Und zwar ab gestern!)

    Nein, wir müssen nichts.
    Doch müssen wir! Jetzt müssen wir handeln!!!
    Aber ich meinte es nicht so negativ wie Wolfgang es formulierte.
    Ich bin ein Humanist!
    Was spricht dagegen, wenn wir Kinder den Wald nahebringen und Ihnen erklären, dass das unsere Lebensgrundlage ist? Das ist auch Konditionierung bzw. Indoktrination.
    Ist es doch immer, sobald ich wissentlich versuche jemanden etwas nahezulegen.
    Es ist immer eine Art Beeinflussung.
    Wir müssen doch nur das wirklich gute den Menschen vermitteln. Ganz objektiv, ohne irgendwelche Eigen- oder Fremdinteressen.

    Ein weiteres Beispiel wäre ökologische Lebensmittel. Für alle. Warum sollten wir es der Gesellschaft und der Umwelt zumuten, dass konventionell angebaute Lebensmittel eine Wahl als Pendant zu den wirklich echten biologischen Lebensmittel sein kann?
    Weil der Mensch ja ein Recht auf diese Auswahl hat?
    Aber dafür haben andere kein recht auf eine gesunde Natur?

    Und wieder 66 Kinder verhungert!

    Was ist euch eure Angst denn Wert? Wie viele Kinderleben?
    Es ist doch nur Angst, die uns hindert.
    Entweder weil man nicht 100%-tig dahinter steht und doch Zweifel hat.
    Oder weil man bei dem Versuch etwas neues zu wagen, letztendlich doch scheitern könnte?
    Oder etwa, weil der Aufwand enorm ist und man seine eigene Lebenszeit dafür opfert und evtl kein Dank dafür erhält?

    33! Tot!

    Bitte besinnt Euch! Und kommt zur Vernunft.
    Sonst seit ihr nur Tanaländer, die nicht wissen und nicht meinen das sie welche sind!
    Ich hatte eigentlich erhofft hier keine zu finden, sondern motivierte und entschlossene Vordenker, die den ersten Schritt wagen und voran gehen.

    Wenn mich meine Tochter irgendwann fragen sollte, antworte ich: „Ja, ich habe es versucht!“

    Oder Zitat aus einem Lied: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
    Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!“

    Es liegt ein wenig Arbeit vor uns,
    und wir können vielleicht nicht alles überblicken,
    vielleicht machen wir auch Fehler,
    aber wir geben einen Weg vor,
    der sich selbstständig weiter entwickeln kann.
    Vielleicht sieht sie dann so aus:
    Die Talente und Fähigkeiten jedes Menschen können sich frei entfalten,
    jeder erhält Unterstützung von allen anderen,
    niemand braucht sich sorgen um die Grundbedürfnisse.
    Jedem steht es frei zu entscheiden wo und wie er wohnen möchte.
    frei zu entscheiden wie er sich ernähren möchte.
    Selbstversorger übergibt man Land für den Anbau.
    Überall wäre Allmende! Aber immer schön nachhaltig!
    Niemand könnte dann doch heimlich Kunstdünger benützen, weil es keine gibt.
    Dafür erhält jeder Unterstützung bei Problemen und Hilfe.
    Da Zeit kein Geld ist, hätten wir keine Stress immer Dinge auf Termin zu machen (produzieren, freiwillig natürlich trotzdem möglich).
    Wir hätten wieder Zeit um zu philosophieren. Zeit für Familien. Kinder würden wieder mit beiden Elternteilen aufwachsen. Und vielleicht sogar wieder in Gemeinschaft (sowas wie ne Dorfgemeinschaft). Jeder darf arbeiten was, wann und wo er will. (Jedoch nicht wie, sondern immer schön ohne ökologischem Fussabdruck).
    Wir produzieren nur nötiges und nicht für den Konsum. Niemand hätte mehr das Recht etwas schädliches Kaufen zu können, nur weil er das Geld hat.

    Ich könnte noch eine Milliarden Dinge aufzählen. Sowohl was darf und was nicht darf.
    Und diese Dinge sind keine Dinge über die man diskutieren kann.
    Was schädlich ist darf nicht sein!

    …! Tot!

    Noch einmal mein Aufruf: Bitte besinnt euch! Ihr/Wir machen uns täglich mehr und mehr mitschuldig!

    Denkt darüber nach, unbedingt!
    Kontaktiert mich, bitte.
    Danke!

    Einen schönen Abend noch & VLG

    • April 14, 2013 um 12:38 am

      Lieber Dirk,

      lass Dich nicht wuschig machen. Wer hat schon Schuld für was? Wenn es danach ginge, müsste ich mir sofort einen Strick nehmen, denn ich verhate mich so, dass Milliarden meiner eigenen Zellen zu Schaden kommen, nur weil ich nicht dauern auf ihr Wohl achte.

      Tiere kennen das Konzept der Schuld überhaupt nicht und lassen einfach fließen und tun das, was gerade passend anliegt.

      Du wirst die Welt nicht retten können. Aber was Du tun kannst: sorge dafür, dass es den Menschen in Deiner nächsten Umgebung, gut geht. Und handle dort so, dass Du ein Vorbild bist, dem man einfach gerne nachmacht.

      Denke an das Video. Wir wissen nicht, was passiert, wenn wir irgendwo eingreifen.

      Und was wäre, wenn wir unser Leben „nur“ kollektiv gemeinsam denken? Wäre dann nicht jeder wahrgenommene Tote ein Gedanke?

      Lass Dich also nicht verrückt machen und komm mehr zur Ruhe.

      Alles andere wirbelt nur viel Staub auf, so dass man Dir kaum mehr folgen mag.

      Genieße den heutigen Tag mit Deiner kleinen Tochter!
      Martin

    • federleichtes
      April 14, 2013 um 1:25 am

      So, so:

      Doch müssen wir! Jetzt müssen wir handeln!!!
      Aber ich meinte es nicht so negativ wie Wolfgang es formulierte.
      Ich bin ein Humanist!

      Na gut, biste was, haste was.
      Wikipedia:

      „Die eigentlichen Fragen des Humanismus sind aber: „Was ist der Mensch? Was ist sein wahres Wesen? Wie kann der Mensch dem Menschen ein Mensch sein?“ Humanismus bezeichnet die Gesamtheit der Ideen von Menschlichkeit und des Strebens danach, das menschliche Dasein zu verbessern.“

      Wie lauten Deine Antworten auf die zentealen Fragen Deines Vereins?

      Ich erzähle Dir was. Vor zehn Jahren plante ich ein Dorf, im Ansatz wie von Dir beschrieben. Bewohner gemischt, alte Menschen, Waisenkinder, Alleinerziehende, Hilfebdeürftige, dazu praktisch und ökologisch denkende, vernünftige Menschen. Ziele: Autarkie und, ich nenne es mal, seelische Begleitung, Seelen heilen (Thera-pie), aber nicht auf schulmedizinischer, sondern natürlicher Ebene. So wie man sagt, man brauche ein ganzes Dorf, um ein Kind auszubilden.
      Auch wenn die Dorfgründung geklappt hätte, hätte sich mit SICHERHEIT nichts am Lauf der Welt hin zu unserem Heute geändert. NICHTS. Was sich mit Sicherheit geändert hätte, wäre mein Leben – raus aus der inneren Entwicklung und rein in die Probleme des Außen.

      Gründen wir von jetzt auf gleich mal 10.000 Gemeinschaften, überschaubar mit 100 Bewohnern. Damit schaffen wir, wenn alles OPTIMAL läuft, 1 Million Menschen aus dem System – kleine Inseln der absoluten Glückseligkeit. Bravo, fast 99% sind gerettet. Aber selbst das ändert nichts, NICHTS am Lauf der Welt. Weil es neben dem humanistischen Verein noch einen anderen Verein gibt. Und dort werden nicht nur keine guten Absichten gepflegt, sondern mit SEHR viel Macht Ideen umgesetzt, die in ihrem Kernmotiv den Menschen als notwendiges Übel beschreiben. „Unwürdiges Leben“, kennst Du den Begriff? Wurde von den Katholen für die Frauen erfunden, jedoch auch geschlechter- und organisationsübergreifend als sinnvoll empfunden – und praktiziert.

      Schuldig willst Du nicht sein. Bravo. Und gleichzeitig Menschen auf einen Weg führen, von dem Du nicht weißt, wohin er führt? Wäre es da nicht sicherer, Wetterberichte zu schreiben?

      Schuld ist ein scharfes Schwert. Auch das verstehen die Katholen zu führen, natürlich ermächtigt durch IHREN Gott. Scheint mir so, als beanspruchten Humanisten dieses „göttliche“ Recht für sich auch. Obwohl, und das soll Dir keine Belehrung sein, Wikipedia schreibt:

      „Der Humanismus beruht auf folgenden Grundüberzeugungen:

      1. Das Glück und Wohlergehen des einzelnen Menschen und der Gesellschaft bilden den höchsten Wert, an dem sich jedes Handeln orientieren soll.
      2. Die Würde des Menschen, seine Persönlichkeit und sein Leben müssen respektiert werden.
      3. Der Mensch hat die Fähigkeit, sich zu bilden und weiterzuentwickeln.
      4. Die schöpferischen Kräfte des Menschen sollen sich entfalten können.
      5.Die menschliche Gesellschaft soll in einer fortschreitenden Höherentwicklung die Würde und Freiheit des einzelnen Menschen gewährleisten.

      Vielleicht erklärst Du mir, wie sich die ENTWICKLUNG von Würde und Freiheit mit Schuld vereinbaren lässt. Wenn nämlich sich Schuld aus dem Verursacherprinzip begründet, sähe ich gerne nur einen einzigen Menschen, der sein Leben und die Gesellschaft, in der es stattfindet, verursacht hätte.
      Ein Mensch, der von Schuld getrieben handelt, kann nicht aus Liebe handeln. Und es widerspricht sowohl der Würde als auch der Freiheit, auf erpresserische Weise zu einer bestimmten Lebensführung zu nötigen.

      So denke ich, so bin ich. Auf meiner Brust kleben keine Etiketten. Was Du ein Schuldig-Sein nennst, nenne ich Vernunft.

      Deine Absichten in allen Ehren – viel Erfolg bei der Umsetzung.

      Gruß
      Wolfgang

  12. April 14, 2013 um 10:02 pm

    Dreifach ist der Schritt der Zeit:
    Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
    Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
    Ewig still steht die Vergangenheit.

    Keine Ungeduld beflügelt
    Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
    Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt
    Ihren Lauf, wenn sie enteilt.
    Keine Reu, kein Zaubersegen
    Kann die stehende bewegen.

    Möchtest du beglückt und weise
    Endigen des Lebens Reise,
    Nimm die zögernde zum Rat,
    Nicht zum Werkzeug deiner Tat.
    Wähle nicht die fliehende zum Freund,
    Nicht die bleibende zum Feind.

    Dreifach ist des Raumes Maß:
    Rastlos fort ohn Unterlaß
    Strebt die Länge; fort ins Weite
    Endlos gießet sich die Breite;
    Grundlos senkt die Tiefe sich.

    Dir ein Bild sind sie gegeben:
    Rastlos vorwärts mußt du streben,
    Nie ermüdet stillestehn,
    Willst du die Vollendung sehn;

    Mußt ins Breite dich entfalten,
    Soll sich dir die Welt gestalten;
    In die Tiefe mußt du steigen,
    Soll sich dir das Wesen zeigen.
    Nur Beharrung führt zum Ziel,
    Nur die Fülle führt zur Klarheit,
    Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.“

    Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker

  13. April 15, 2013 um 12:44 pm

    Lieber woofgang lieber guido und lieber martin
    bin wieder im lande von extraterrestricher Mission wollte nur kurz hallo sagen.
    Euer in Gedanken bei bester Gesundheit seiennder Ralph
    Ein B

  14. April 15, 2013 um 4:55 pm

    Hallo!
    Obwohl ich vielleicht wuschig klinge (schrieb), bin ich gar nicht so.
    Ich bin wirklich entspannt. Und ich möchte hier niemanden verletzten oder zu nahe treten.
    Jedoch benutze ich schon häufig provokante Ansätze oder salopp ich mach pauschale Vorwürfe. Das muss sicherlich nicht den ein oder andere betreffen, soll aber Anreiz sein sich intensiver damit auseinander zu setzen. Es ist hier sicherlich auch schwer anderen zu vermitteln (zumindest in Kürze) wie weit man in seinem Gedankengang ist.
    Soll heissen, dass ich nicht erst seit gestern darüber nachdenke. Ich bin auch keine zwanzig mehr und bin mit teil oder vorläufigen Erkenntnissen zu frieden.

    So, nun zu euch:
    Schön, dass ihr Zitate vorbringt oder auch Definitionen. Wie es schon auf fb passiert.

    Bitte bedenkt, dass wir auch indoktriniert wurden und einseitig gefördert!
    Wir wurden doch nur ausgebildet um unserem Wirtschaftssystem gute Soldaten zu sein.
    Und vor allem wurde unser Hirn doch nur auf Wissen konditioniert. Was wir (die meisten) dann ja auch als Intelligent bezeichnen, wenn jemand viel Wissen intus hat.

    Intelligenz setzt sich aber aus folgenden Fähigkeiten zusammen:

    – das Gedächtnis

    – die Sprache & Kommunikation
    
- die Vorstellungskraft

    – das Abstraktionsvermögen
    
- logischem Denken
    
- und Kreativität


    Was passiert denn, wenn man dieses Spektrum nur auf Gedächtnis trainiert?
    Ja, richtig, eigentlich sind viele von uns geistig behindert (ohne irgendjemand verletzten zu wollen). Anders ausgedrückt: Die anderen (für ein vernetztes Denken wichtigen) sind verkümmert. Es hilft nur Training!

    So, zurück zu Tanaland:
    Die zig Parameter in unserer Gesellschaft kann niemand (!) richtig einschätzen und (vermutlich) einstellen. Zumindest nicht in den vorherrschenden Systemen.
    Es ist zu komplex.

    Jetzt kommt ihr und behauptet, das alles schon wird. Man bräuchte nur warten und ein wenig vormachen. Aber woher wisst ihr denn, was richtig ist?
    Einer fragt: „Energiesparlampen?“ Und wer kennt die richtige Antwort von euch?
    Einer behauptet die EEG müssen auch große Firmen zahlen. Der nächste wettert „Alle müssen sich vegetarisch ernähren!“ Ein vierte: „Wir müssen uns wieder mehr an unserem Glauben halten und Liebe hält Einzug und dann wird alle gut:“
    7 Milliarden Menschen, 7 Milliarden Meinungen zu irgendetwas und allem.
    Sorry, aber das wird nix! Niemals! Auch nicht in X Generationen.

    Aber trotzdem kann man die Welt retten, wenn man sich drauf einlässt und sich nicht in seinem Glauben sicher fühlt. Der Glaube – alles brauche seine Zeit (auch nur eine Phrase aus Menschenhand gemacht).

    Ich behaupte hier mal: Ihr seit noch im Tanaland und merkt es nicht mal. Es hat sich ausgeglaubt und ausgehofft! Jetzt ist handeln angesagt! Und jeder der nicht handelt ist nur Silber!

    Ich bezeichne mich deshalb als Humanisten, weil ich aus altruistischen Gründen handeln und absolut unabhängig bin und nicht überparteilich. Ich möchte das Maximum an Gutem für jedes Lebewesen auf diesen Planeten. Und ich habe nicht den Eindruck, dass man die Welt nicht doch retten kann.
    Und WIR können es.
    WIR müssen die Menschen aus ihrer geistigen Bewusstlosigkeit befreien und ihren Gedanken wieder klare Linien zeigen. Unser komplexes Leben verursacht doch nur intellektuelle Verwirrung im Kopf. Diese Wirrwarr müssen wir jetzt auseinander klamüsern.
    WIR, die wissen, dass hier einiges schief läuft.

    Also, wer ist nun bereit?
    VLG

    • federleichtes
      April 15, 2013 um 6:38 pm

      Von Deiner Anrede „Ihr“ möchte ich mich nicht eingeschlossen wissen.

      Nach Humanismus nun Altruismus. Nette Begriffe, wenn man sie nicht adjektivieren könnte. Du hast ein kleines Kind in Deiner Verantwortung – und agierst selbstlos. So, so.

      In unserem System läuft gar nichts schief. Es bringt absichtsvoll und damit – logisch – zielgerichtet Entwicklungen hervor, die der ABSICHT DES SYSTEMS ENTSPRECHEN. Störungen werden, so wie in der Natur, system-intelligent ausgeräumt. Das Prinzip kann man – leider – besser spüren als verstehen.

      Menschen, die das verstanden haben, würden sich unsozial verhalten, mit repressivem Druck auf Menschen einzuwirken, damit diese sich vom System abwenden – OHNE über die EIGENE innere Haltung für den Austritt zu verfügen. Auf meiner Ebene gesprochen: Man sollte keine Marmelade mit unreifen Früchtchen kochen.
      Noch mal: Wer aus dem System flieht (oder es versucht), weil er durch eine Schieflage emotionalisiert ist, kann nicht in einem neuen (liebevollen) System landen.
      Aus dem System GEHEN Menschen, deren Gesinnung nicht mit der System-Gesinnung kompatibel ist – sie wehren sich gegen eine Vergewaltigung ihres Charakters – nicht durch Kampf, sondern durch Entzug.

      Argumenten gegenüber bist Du nicht sonderlich aufgeschlossen. Hoffentlich kein Ausblick in Deine Vorstellungen, wie es zwischen Menschen optimal laufen sollte. Offen gesagt gefällt mir auch Dein vergleichender Hinweis auf Facebook nicht – gehört auch in den Bereich der Intelligenz, sich auf ein Niveau einzustellen.

      Mir fällt gerade nur ein Revolutionär ein, der, der immer noch am Kreuz hängt. Er gefällt mir, weil er, glaube ich, wusste, dass, wenn man einen Stein hoch wirft, er wieder runter fällt.

      Wäre konstruktiv, wenn Du konkreter sprichst über das von Dir angstrebte „Wir“.

      Gruß
      Wolfgang

    • April 15, 2013 um 7:15 pm

      Hallo Dirk,

      hast Du schon einen Plan?

      Es gibt schon ganz viele Andere, die einen Plan haben, warum nicht bei denen mitmachen?

      Mal ein paar Beispiele:

      Zeitgeist Movement
      Plan B von der Wirtschaftsmanufaktur
      Wahre Alternativen
      Natürliche Ökonomie des Lebens

      Und ich könnte diese Liste noch weiter reichlich fortführen.
      Bei wem also anfangen und mitmachen?
      Wer hat den richtigen Ansatz?
      Mit dem Wissen über Tanaland tu ich mich extrem schwer, mich für eines der Konzepte zu entscheiden und dort mitzumachen.

      Hast Du eine Idee?

      Was, wenn wir auf das falsche Pferd setzen und es dann so richtig den Bach runtergeht?

      Hast Du Siddhartha von Hesse gelesen?

      Er wollte auch Niemandem etwas böses tun und doch passierte es immer wieder.

      Sieht also so aus, als würden wir in der Falle sitzen?

      Also das wie das Wasser sein, fließen lassen und nur das tun, was in unserer eigenen Macht steht?

      Reicht es nicht schon zu handeln, wie wir es hier machen? Weitere Erkenntnisse gewinnen, sein eigenes Leben anpassen und mit Anderen im realen Leben darüber sprechen?

      Herzlich Martin

      • federleichtes
        April 15, 2013 um 8:57 pm

        „Weitere Erkenntnisse gewinnen, sein eigenes Leben anpassen und mit Anderen im realen Leben darüber sprechen?“

        Ich arbeite hier nicht, um Erkentnisse zu gewinnen. Gilt es nicht sich von der Unnatürlichkeit (Lügen und schädlichen Vorstellungen) zu befreien, um ein besseres Bewusstsein PRAKTIZIEREN zu können?

        Also, ich studiere nicht fremder Leute Landkarten, sondern erkunde Wege auf meine Art, direkt: Ich FAHRE sie – für mich und nicht gegen irgend etwas Anderes. Das sehe ich als Macht, Macht erfahren und sie nicht in der Beliebigkeit, der Unwägbarkeit, der Irrationalität zu verplempern bzw. damit ein Ungeheuer zu füttern.

        Gruß
        Wolfgang

        Ob WIR in DER Falle sitzen? Jeder baute sich seine eigene Falle – und nicht wenige verstärken, mit dem Rücken zum Ausgang, die Gitter.
        „Das Normale ist der Wahnsinn. Da machen wir mal lieber so weiter, bevor wir UNSEREM Wahnsinn direkt in die Augen schauen müssen“.
        Aus: Psychologie für Anfänger.

  15. April 15, 2013 um 9:30 pm

    Bei mir stehen noch viele Bücher die ich gerne lesen möchte rum.
    Hab aber schon einiges weggeputzt!
    Übrigens J. Krishnamurti kam auch nicht als sehr freundlicher Mensch rüber.
    Man warf ihm fehlende Empathie vor. U.a. bin ich auch kein Vertreter von „Wir müssen uns alle lieben“. Wenn es so kommt, bitte, dann gerne.
    Und ich bitte um Nachsicht, wenn ich inhaltlich nicht den Intellektuellsten heraushängen lasse. (Zitat:“ Intelligenz ist nicht nur das Speichern von Wissen!).
    Sollte jemand anfangen Erbsen zu zählen und meine Kommata Fehler als Strichliste angelegt haben, möchte ich lieber woanders meine Zeit verschwenden. (Klingt böse, ist es aber nicht;)
    Doch bin ich schon. Aber es müssen Argumente sein die etwas auf den Nacken haben und den Tanaländischen Test bestanden haben. Ansonsten nenne ich auch gerne Gegenargumente.
    Puh, es ist schon anstrengend, wenn man sich andauernd rechtfertigen muss.
    Wie gesagt, ich bin auf unsere Seite. Auch auf deiner! Ich kenne keine Feinde!
    Ich habe Empathie! Ich kann sehr diplomatisch sein und sehr, sehr objektiv einen Umstand betrachten. Nur schnell schiessen kann ich nicht.

    Ok, ich versuch es zu erklären.
    Es gibt gar kein Pferd. Keine Seite. Kein System das zwingt. ect.
    Es gibt uns! Dich! Mich!
    Ich reiche dir die Hand und ich gönne dir, was ich selbst gerne hätte.
    Oder was du dir gerne wünscht, ohne selbst Neid zu entwickeln.
    Ich muss dich als gleichwertigen Mensch akzeptieren und ggf. bei Antipathie eine gewisse Toleranzgrenze zu respektieren.
    Das einzige was uns hindert ist die Abhängigkeit. Aber die unnötige, zwanghafte und negative Abhängigkeit.
    Wenn ich ein so angeblich freier Mensch bin, wieso kann ich mir einige Sachen nicht aussuchen, ob ich diese überhaupt will bzw. unterstützen will.
    Und wenn ich irgendwo auf dieser Welt geboren bin, wieso gibt es für mich kein Land, Haus .. ? Warum muss ich mir mein Leben erst verdienen? Warum kann ich nicht komplett autark leben? Irgendwie muss ich immer Steuern oder Abgaben zahlen. Selbst wenn man ein gekauftes Haus besitzt muss man zahlen! Wieso?
    Einige vieler Fragen die sich stellen, wenn man über das „nackte Leben“ nachdenkt.
    Ach ja, man kann ja aus dem System aussteigen, oder auswandern, oder …
    Aber das löst nicht die Probleme.
    Wenn man viele Probleme betrachtet und nach den wirklich wahren Ursachen forscht, dann kommt man doch zwangsläufig drauf. Das muss noch nicht mal so konkret sein.
    Zumindest sieht man, dass Wirtschaft- und das Geldsystem nicht nur fehlerhaft sind, sondern massgeblich Ursache für den überwiegenden Teil unserer Probleme sind.
    Jetzt folgt ein wenig Logik: Da muss sich wohl etwas ändern.
    Aber bitte nicht reparieren wollen. Es sind grundlegende Fehler drin, die man nicht heraus bekommt.
    Sicherlich haben das schon viele gesagt. Ich kenne auch noch Gemeinwohlökonomie, Vollgeldreform, Humane Wirtschaft, Ökosoziale Wirtschaft, BGE und BGV….
    Alle denken, like Tanaland, sie hätten sie gefunden. Die Lösung.
    Das ist so, als verböte man das Fliegen und folgende Lösungen kommen dabei heraus:
    – nur PKWs
    – nur OPNV
    – nur Fahrräder,
    – nur motorisierte Zweiräder
    – ohne Hilfsmittel, einfach zu Fuss.

    Und was nehmen wir? Wer hat die Lösung?
    In dieser kategorisierten Liste – keines!
    Es macht auch nicht die Mischung.
    Sondern die Art, wie sich welche Sache wie auswirkt bzw. wie wir es schaffen jede Möglichkeit dazu zu nehmen, unter dem Punkt „hinterlässt keine ökologischen Fussabdruck und gefährdet weder Mensch noch Umwelt (Flora, Fauna). Quasi echte Nachhaltigkeit.
    Cradle to Cradle Prinzip.
    Ich benutze ein Begriff aus der Werbebranche dazu: KISS Prinzip.
    Keep it simple and stupid.
    Man muss es einfach idiotensicher machen! (Auch hier möchte ich niemanden zu Nahe treten.)

    Aber wer hat denn nun den richtigen Ansatz?
    Wir!
    Oder wir machen uns wieder einmal abhängig von irgendwen.
    Aber ganz so Autonom ist das auch nicht. Schliesslich leben wir in einer Gesellschaft mit anderen Mitmenschen die gleiche Rechte haben.
    Man darf also die Rechte des einzelnen nur beschneiden, wenn es dem Gemeinwohl unabdingbar ist. (Nicht zu verwechseln mit den heutigen lobbyistengeschwängerten Gesetze.)
    Und wir müssen eine andere Wertevorstellung entwickeln. Wir messen ja nur noch direkt oder indirekt in Geld.

    Ende Teil 1 (bin ein bisschen platt und schreibe Morgen gern weiter.)

    • April 15, 2013 um 9:37 pm

      Kurz eine Antwort, warum wir denn für alles zahlen müssten?
      Matthias Jung hatte genau diesen Leistungspunkt schon einmal „umgekehrt“ diskutiert:
      Bedingungslos geliebt. Leistung zwischen Vorschuss und Bewährung
      Gutes Nächtle und Erholung
      Martin

    • federleichtes
      April 16, 2013 um 2:17 am

      So, so, Antipathie überwinden. Gegen Menschen oder deren Meinungen? Egal, ich hoffe mehr kronkret Substanzielles von Dir zu erfahren.

      Zum Beispiel (nicht etwa Antworten auf meine bislang an Dich gerichteten Fragen) von Deinem Bewusstsein über Dich. Meinst du, auch im Tanaland zu sein? Oder in einem anderen Land? Und wenn ja, in welchem? In welchem „Land“ findet man DIE Lösung für DAS Problem? Und über welche Fähigkeiten und andere Qualitäten sollten Deiner Meinung nach Problemlöser verfügen?

      Es gibt also Deiner Meinung nach kein System. Hm.
      Wikipedia:
      „Das System (von griechisch σύστημα, altgriechische Aussprache sýstema, heute sístima, „das Gebilde, Zusammengestellte, Verbundene“; …“
      Nehmen wir mal die Verelendung der Menschen, nur in Deutschland. Hier sind einige Organisationen damit beschäftigt. Im Zusammenwirken (verbunden) Wirtschaftler, Politiker und andere Staatsdiener (wozu ich auch Schule und Bildung, Militär und Polizei zähle), in der Werbung und in den Medien tätige Menschen – ich rechne auch (streitbar) Teile des Gesundheitswesens und der Altenpflege dazu. Es wird gelogen getäuscht und verraten und damit Ängste geschürt und Verwirrung gestiftet – die Menschen von VERSCHIEDENEN gesellschaftlich relevanten Institutionen in ihrer geistigen, seelischen (Psyche) und körperlichen Gesundheit gestört, beeinträchtigt, misshandelt; ergänzend auch ausgebeutet.

      Einfach so, oder wie? Ein Zusammenwirken von zusamenhanglosen Kräften, die zufällig gemeinsam die Menschen dressieren, depressieren und degradieren? Stehen die Sterne über Deutschland ungünstig? Oder beobachten wir das systematische Verelenden der Menschen etwa auch außerhalb von Deutschland?

      Und wie sieht es mit der anhaltenden Zerstörung unserer Lebenbedingungen aus. Luft, Wasser, Erde – auch alles zufällig, unsystematisch voran getrieben? Ich sage Dir meine Meinung: Die Fangarme einer Krake stellen ein System dar. In dem zwei herzlose Augen herzlos nach Beute suchen und eine herzlose Schaltzentrale den herzlosen Fangarmen Befehle gibt und diese sie konzertiert ausführen.
      Beantwortet auch die Frage, warum „wir“ zahlen müssen.

      Empathie ist gut. Sie ist eine neutrale Eigenschaft, mit der man das Andere (besser) verstehen kann. Was man mit dem Verstehen dann macht ist entscheidend. Empfehlenswert, diese Eigenschaft erst mal für sich selber einzusetzen. Schafft geistige Klarheit und ein energetisches Füllhorn aus dem Pranaland.
      Am Rande frage ich mal: Wie vertragen sich Antipathie und Empathie?
      Und wodurch wurde Dein Verdacht, jemand zähle Deine Schreibfehler, ausgelöst?

      Gruß
      Wolfgang

      • April 16, 2013 um 11:39 pm

        Das System ist doch ein Selbstläufer. Es rollt wie eine Lawine. Unaufhaltsam! Niemand (!) kann sie stoppen.
        Und es endet garantiert nicht im „Happy End“!
        Die Wirtschaft braucht das Wachstum um des Profits wegen,
        weil das geschuldete Zinsgeld im System fehlt (nicht geschöpft wurde).
        Die Politik braucht das Wachstum um der Wählerstimmen.
        Und wir brauchen das Wachstum um der Arbeitsplätze willen und müssen gleichzeitig alles am laufen halten.
        Ebbt das Wachstum ab, sind neue Möglichkeiten gefragt.
        Und wie man schön sieht, Wirtschaft und Politik finden immer etwas (noch).
        Aber was interessiert uns das noch, wenn wir uns von den System abwenden? Einfach nicht mehr mitspielen!
        Und zwar im größtmöglichen Maßstab.
        Und je mehr Menschen umso besser.

        Die Experten müssen aufhören an Tanaland herum zuschrauben. Alle Parameter verstellt, keiner kennt die Anfangswerte („idealen Werte“)?!
        Dafür kennen viele einen Ist-Wert, der jedoch nicht so bleiben kann. Mal wird hier geschraubt, mal dort. Manchmal funktioniert es. Meist nicht lange.
        Bringt das schrauben an den vorhanden Einstellschrauben nichts mehr, werden zusätzliche installiert. Machen auch Probleme. Wieder wird gedreht. Und so weiter…
        Irgendwann blickt man auf die Anlagen und denkt wir müssen die Wechselwirkungen der dazugekommen Einstellmöglichkeiten neu abwägen.
        Aber wieder Pustekuchen.

        Nun kommt jemand und behauptet er habe die Ursache erkannt und möchte Abhilfe schaffen.
        Da die Anfangswerte fehlen, müsse man die Anlage neu aufbauen.
        Was für Fähigkeiten müsste dieser Problem Solver, denn nun haben? Klempner? Lüftungstechniker? Regelungstechniker?
        Können alle nicht helfen. Ihnen fehlen auch die Anfangswerte.
        Er muss nur erkennen. Weiter nichts.
        Er möchte sich bemühen zu helfen. Aber allein und ohne Schaltplan, ohne Mithilfe der Spezialisten… ?
        Jeder wird gebraucht, dann jeder fügt etwas hinzu.

        In meinem Fall liegt es vielleicht daran, dass ich ADS’ler bin.
        Vielleicht liegt meine Intelligenzfähigkeit eher im Bereich Logik oder an meinem Abstraktionsvermögen (ich denke mal, es liegt etwas über Durchschnitt – ohne Angeben zu wollen).
        Defizite habe ich dafür bei Gedächtnis und Kommunikation.
        Weshalb ein Pendant geau richtig wäre um mindestens zwei Bücher zu schreiben (oder eines mit x.000 Seiten).
        Alleine scheitere ich schon am Konzept.
        Hat eben alles Vor- und Nachteile.

        Für mein Gehirn ist so ein Artikel und die darauffolgenden Diskussionen, wie hier, ein wahres Feuerwerk:))
        Also, lasst meine Neurotransmitter schiessen!
        vlg

  16. April 16, 2013 um 11:03 pm

    Tut mir leid Wolfgang, aber du unterstellst mir Dinge die ich nie sagen würde oder je gesagt habe. (Und du unterstellst dem „System“ eine Verschwörung? Hoffe ich hab es so richtig verstanden).
    Da drehen wir uns genauso toll wie auf fb. Diskutieren bis uns schwindelig wird.
    Statt dessen sollte dir jeder Idee, jede Vision oder auch nur einzelne Vorschläge eine eine geistige Bereicherung sein.
    Deshalb werde ich nicht auf alles von dir eingehen und mich verteidigen.
    Denn ich muss nicht rechtfertigen für Dinge die ich nie gesagt habe, aber mir unterstellt werden.

    Anfang Teil 2:

    Also, wir müssen umdenken. Denn wir wurden ja auf ein Wirtschaftssystem hin trainiert.
    Es hat, gut sichtbar, alle Bereiche unseres Lebens durchzogen.
    Auswirkungen sind, Z.B. jeder kämpft gegen jeden, ob Männer gegen Frau, Alt gegen Jung, Erwerbstätige gegen Rentner, Arme gegen Reiche, … und mittlerweile auch wieder Nation gegen Nation.
    Wir werden nicht mehr um des Lebenswillen geboren, sondern (fast) nur noch zu Arbeitsmarionetten, Wirtschaftssoldaten, Finanzsklave oder …
    Konditioniert von Anfang an, im Glauben wir bräuchten einen geregelten Tag (Arbeitstag). Ob Kita, KiGa, Schule oder Beruf, alles wird sich früher oder später diesem Rhythmus unterordnen. Egal mit welchen Folgen für den einzelnen.
    Kein wunder, dass wir eine Ellenbogengesellschaft geworden sind, in der es immer nur um beste Leistungen geht. Niemand will verlieren und für sein Geld (schwer) arbeiten.
    Nicht das ich für das generelle, kontinuierliche Faullenzen plädiere. Nein, eine sinnvolle Beschäftigung für den Menschen ist gut, um keine gesellschaftlichen Spannungen aufkommen zu lassen. Doch Zeit um über sein Leben philosophieren und zu reflektieren ist ebenfalls nötig. Das macht einen „gesunden Geist“.

    Ok, zurück zum umdenken: Da wir, wenn wir etwas tun auch etwas bekommen (Geld), ist es naheliegend, dass wenn jemand nichts tut auch nichts bekommt. Bis hier nichts ungewöhnliches.
    Doch! Hat sich jemand ersthaft gefragt, warum so viele kooperative Gemeinschaft, wie die Öko Dörfer, enorme Probleme haben? Oder warum die Hippie Generation gescheitert ist?

    Meine These: Alle haben folgendes mit übernommen, nämlich die Pflicht für seine Bedürfnisse genauso zu arbeiten wie man es selbst tut. Oder anders und weitläufiger ausgedrückt: Jeder muss sich sein Leben erst verdienen.

    Hierzu möchte ich eine kleine Geschichte einbringen, die mir sehr gut gefallen hat:
    Buddhistisches Mönche ernähren sich durch die Speisen, die sie ihren Landsleuten geschenkt bekommen. Das wirklich bemerkenswerte ist, dass die Schenkenden sich bedanken! Und nicht die Mönche.
    Daraus habe ich folgendes geschlussfolgert: Wenn doch jeder eine Beschäftigung nachgeht, die ihm zusagt bzw. Spass macht und er es nur für sich selbst macht, ganz eigennützig (zumindest das Ausführen der Arbeit), und nichts als Gegenleistung erwartet, dann ist ein Schritt aus dem System getan.
    Also Arbeiten, weil es einem selber gefällt. Die produzierten Dinge kann er teilen/verschenken (muss er aber nicht).

    Und wir müssen uns mehr vertrauen (abgegriffene Phrase?). Wenn wir doch alle nicht mehr in einer Interessengruppe zu finden sind, dann vertraue ich darauf, dass der gegenüber mir die Wahrheit sagt. Warum sollte man Lügen, wenn der Selbstzweck fehlt? (Ich weiss, Ausnahmen bestätigen die Regeln. Auch hier kein Friede, Freude, Eierkuchen).

    Geld als Maßstab muss revidiert werden.
    Unsere Lebenszeit muss in den Vordergrund rücken, denn sie ist das kostbarste und zeitlich begrenzte, was wir haben.

    Kurz um: Das, und noch ein paar andere Dinge mehr, müssen wir wieder erlernen.
    Dinge die uns schadeten getrost wieder vergessen. Schluss mit dem Konkurrieren, hier zu einer wirklich, echten Kooperation.

    Auch ich bin noch im Tanaland gefangen. Aber ich möchte, dass Tanaland gelingt. Und nicht ein anderes Land. Auch ich bin Gefangener des Systems, aber doch nur weil andere nicht einfach auf die richtige Seite Wechsel (weil sie auch nicht wissen, wo diese ist). Doch dafür brauche ich euch/andere. Alleine geht es nicht.
    Dabei ist doch so einfach. Nicht so kompliziert, wie man es vermutet. Wir brechen zusammen auf und werden sehen wie weit wir kommen. Niemand kann irgendetwas vorhersehen, ob es gelingt oder das richtige Pferd war. Es ist der humane Weg, mit Ziel vieles viel besser zu machen als es im Moment ist. Die Menschheit muss endlich erwachsen werden. Und wir, die Pädagogen, werden sie ermutigen, den richtigen Weg zeigen und sie los lassen, damit sie ihr Ziel von selbst findet.

    Ich beantworte gerne jede Frage. Also fragt mir Löcher in meinem Bauch.
    Ich kann besser auf Fragen oder konstruktive Kritik eingehen, als frei formulieren.

    Ich freue mich auf rege Teilnahme :))
    Danke schon mal dafür.
    schönen Abend & vlg

    • April 17, 2013 um 8:44 am

      Meine These: Alle haben folgendes mit übernommen, nämlich die Pflicht für seine Bedürfnisse genauso zu arbeiten wie man es selbst tut. Oder anders und weitläufiger ausgedrückt: Jeder muss sich sein Leben erst verdienen.

      Lieber Dirk,

      Du vermischt hier zwei Dinge:

      Damit ich überleben kann,

      1. sollte ich selbst dafür sorgen, so ich dazu in der Lage bin
      2. sollten die Voraussetzungen dafür gegeben sein

      Mir hat die Betrachtung von Matthias Jung sehr gut gefallen, der feststellt, dass doch Mutter Natur uns beschenkt ohne uns vorher zu befrage, ob wir uns das denn auch schon verdient haben. Alles was wir brauchen ist aber doch im Prinzip einfach da. Ich sage im Prinzip. Für arme Menschen gilt dies nicht, da die reichen Menschen durch in private Inbesitznahme die geschenkten Ressourcen vereinnahmt haben und die armen Menschen sich nicht bedienen können.

      Bitte lies unbedingt den Artikel von Matthias dazu:
      Bedingungslos geliebt. Leistung zwischen Vorschuss und Bewährung

      Unser Leben fußt auf Vertrauen mehr als auf Misstrauen. Überwiegt Misstrauen, wird die Depression sicher nicht lange auf sich warten. Kooperation baut auch auf Vertrauensvorschuss. Wir sollten uns allen diesen Vertrauensvorschuss gönnen. Besonders was unser Einkommen angeht. Wer sich nicht dauernd den Kopf darum machen muss, wie er morgen etwas zu essen bekommt, der wird ohne Mühen seinen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. In einer solchen Gemeinschaft wird es kaum Verbrechen geben. Daher fallen vermutlich alle Arbeiten rund um diese Verbrechen weg:
      Polizei, Gefängniswärter, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte …

      Ich wünsche allen einen wunderbaren guten Morgen.
      Martin

      • federleichtes
        April 17, 2013 um 1:40 pm

        Ja, zwei Dinge sind vermischt.
        Die System-Leistungen und die Anforderungen des Systems

        Menschen kommen in eine Welt, in der sie um ihren natürlichen Besitz kämpfen müssen.
        Menschen kommen in eine Welt der Ungerechtigkeit und Kaltherzigkeit.
        Menschen kommen in eine Welt der Ausbeutungs-Dynamik, ständig bedroht, gefressen zu werden.
        Menschen kommen in eine Welt der Unberechenbarkeit durch Willkür, in der sie ständig bedroht werden.
        (Kurzform)

        Diese rundum abhängigen Menschen werden vom System behandelt, als hätten sie einen Freien Willen.

        Jeder Mensch wird von dieser fundamentalen Diskrepanz existenziell bedroht. Und hat nur die Wahl zwischen Angreifen, Flüchten, Starre. (grobe Beschreibung mit vielen Spielarten)

        Grundsätzlich gibt es eine freie Wahl zu handeln:
        – Sich am System zu beteilgen. Wer erfolgreich ist, dämonstriert den anderen die Existenz eines de facto nicht vorhendenen Freien Willens – was die falsche Ausgangslage erheblich verschärft.
        Wer nicht erolgreich ist, pendelt zwischen Gewinn und Verlust.
        – Sich am System nicht zu beteiligen. Aber der Aussteiger-Mensch hat auch keine Wahl, als ständig auf der Suche zu sein nach System-Grundsätzen, nach denen er – verdeckt und gegen seinen Willen – immer noch handelt.

        Werden allerdings nur die Menschen verstehen, die über das reine (kalte) Wissen hinaus auch PERSÖNLICH mit dem fundamentalen Problem verbunden sind.
        Aber selbst das Wissen darum hält sie nicht von ihrem Geplapper ab. Das DENKEN, sie wären auf der Gewinnerstraße erhebt sie und schafft damit eine Distanz zum Problem – einerseits für sie beruhigend, andererseits entfernt sich das Problem und seine Lösung von ihnen.

        Zum Thema
        In einem System, das nicht natürlich, sondern willkürlich UND gleichzeitig zielgerichtet und gleichzeitig verdeckt funktioniert, lässt sich rational NICHTS verändern. Das Irrationale ist IMMER der Gewinner. Weil es nur einer Regel folgt: Gewinnen.

        Natürlich unterliegt der Kampf gegen die „Schatten“ auch nicht einer selbstbestimmten Entscheidung; er ist Reflex. Und sich dem Licht zuwenden ist auch kaum möglich für Menschen, die von ihrer Angst sich ernähren.
        Das sind die beiden energetischenSysteme: Angst und Gewinn.
        Wie ich bereits mehrfach sagte: Es geht nicht um Geld. Das ist ein Schatten.

        Gruß
        Wolfgang

  17. federleichtes
    April 17, 2013 um 12:39 am

    Ich sage es mal allgemein:
    Wenn mir „Jemand“ etwas verkaufen möchte, prüfe ich die Ware UND den Verkäufer. Und bitte den Verkäufer, mein Interesse an Klarheit nicht persönlich zu nehmen. Was ich hiermit tue.

    Wenn ich Dir etwas unterstellte – war nicht meine Absicht. Wenn ich Dir zu nahe getreten bin – auch das war keine Absicht, wenn auch scheinbar unvermeidlich.

    Du schreibst:
    „Denn wir wurden ja auf ein Wirtschaftssystem hin trainiert.“
    Sind wir uns einig: Es gibt Systeme. Und es könnte sein, dass über den Systemen ein zentrales System steuernd wirkt – frage ich?
    Wenn das so ist, und wir erkennen, dass einzelne Systeme nicht beherrschbar sind, ergibt sich mir schlüsig: Das Gesamtsystem ist auch nicht steuerbar.
    Du sagst, die Anfangs-Parameter des Systems sind nicht bekannt. Das ist (bedingt) richtig. Meine THESE lautet: Die Anfangsparameter des Systems sind menschlichem Standard-Bewusstsein verschlossen.

    Tanaland botschaftet:
    Das Mensch-Welt-System ist rational nicht duchschaubar. Es reagiert auf Eingriffe mit Gegenmassnahmen – analog zur Natur. Weder Wissenschaftler noch Politiker noch die Finanzdespoten können sich der Faszination des Systems entziehen. Sie spielen IM System, allerdings ohne zu merken, dass das System mit ihnen spielt.

    Wie sollen Menschen ihr Leben gestalten mit der Gewissheit, die Bedingungen der Entwicklung nicht zu kennen? Welche Anforderungen oder Ansprüche des Gesamt-Systems sollen sie, über das Lösen ihrer eigenen Probleme hinaus, erfüllen? Helfen als kleiner Mitläufer, wo die fähigsten Menschen der Welt versagten – und darin nicht müde werden, weiteres Chaos zu verursachen?

    Das Abwenden vom System ist eine Möglichkeit, aus der Rolle des Hampelmanns (nicht Fisch, nicht Fleisch) zu schlüpfen. Nur ist es so, dass „ziviliserte“ Menschen gerade diese Rolle perfekt spielen lernten. Mit allem, was dazu gehört: Anderes bewerten, beschimpfen und verurteilen. Alles Dreck, nur auf dem, was sie selber machen, klebt in aller Regel das Gütesiegel des Absoluten. Schlau bis in die kleine Zehe. Ihr gescheites Gehabe ruft Ehrfurcht auf die Bühne.

    Nix da, die Menschen wenden sich nicht vom System ab. Sie wollen sterben mit dem Gefühl, alles für ihr Überleben getan zu haben. Was im Grunde nur darin besteht, auf ein Wunder zu warten. Ob das verwerflich ist? Darüber wird nicht nur hier diskutiert. Aber was, wenn die Masse „innerlich“ bereits so wund gescheuert ist, dass sie intuitiv das kommende „Wunder“, das informativ im Unbewusstsein gespeichert ist, spüren? Was meinst Du: Ist diese Variante völlig absurd?

    Empfehlenswert aus meiner Erfahrung: Wenn aus der Dunkelheit eine Stimme „Du bist schuldig“ spicht, Licht einschalten, dann spricht eine andere Stimme „Freispruch“.

    Gruß
    Wolfgang

    Kleiner Nachtrag
    Die funda-mentale Falscheinstellung in ihrem System macht die Menschen verrückt. Einige leiden darunter, andere nutzen diese Verrücktheit aus, weil sie unberechenbar agieren können – was sie, für „normale“ Menschen schwer verstehbar – auf eine Weise sehr erfolgrech (der Teufel scheißt auf den größten Haufen) macht.

  18. Juli 8, 2018 um 2:56 pm

    Gedeihlicher, wahrer Tierschutz, ja überhaupt die Achtung aller Lebewesen, der Pflanzenwelt & natürlich der Natur, ebenso seinesgleichen gegenüber, ist kein Ort, ein Utopia, an dem man hofft eines Tages anzukommen & leben zu können – als vielmehr die art und weise, wie man reist.

    Wir als vernunftbegabte wesen der Spezies Mensch, brauchen nicht mal anzufangen darüber nachzudenken, wie wir was besser machen können, wie wir anderen Lebensformen Schutz & die Wahrung ihres Lebensraums garantieren wollen, wenn wir nicht mal ansatzweise verstanden haben, wie der Weg dorthin auszusehen hat.

    Wer nicht verstanden hat, nicht Voll-umfänglich eins ist mit dem Bewusstsein, wie Wege beschritten werden sollen, um Ziele zu erreichen, die über Leben oder Tod anderer Lebewesen & der Natur, bis hin zur eigenen Existenz-Sicherung entscheiden, der (bzw. diejenigen (Plural) wird (werden) nie zu Erfolgreichen Ergebnissen kommen.

    Eine Sackgasse ist und bleibt eine Sackgasse, auch wenn man sich gerade erst am Anfang befindet. Es ist Absolut ausgeschlossen, dass ein Weg, der im Kern nicht verstanden, im späteren Verlauf nicht richtig gewählt, zum Ziel führen wird.

    Der Zufall als Korrektiv, nur sollte er ins Spiel gebracht werden, ist eine ebenso nutzlose Größe. Da Zufall die Antithese von Ursache & Wirkung darstellt – und somit in der realen Welt gar nicht existieren kann. Wir aber müssen in der realen Welt Ursache & Wirkung richtig interpretieren.

    So ist es an jedem Einzelnen, sich dieser Aufgabe & der Tragweite klar zu werden.

    Schwarm-Intelligenz, Ideologielosigkeit, die Anwendung der Logik, die Fähigkeit, zwischen Konzepten & Realität unterscheiden zu können, Liebe zu empfinden & geben zu können, Geduld und Zielstrebigkeit, Ehrlichkeit, Fehler zuzugeben und verzeihen zu können (beginnend bei; gegenüber sich selbst), symbiotische Kooperation – statt Konkurrenz-Methodik, Perspektiven-Logik & die damit verbundene Bereitschaft, seinen Blickwinkel zu erweitern, um dem stereoskopischen Sehen eine weitere, höhere Ebene zu geben, sich der kleinen wie großen Dinge zu erfreuen & Trauern zu dürfen – all dies zu einem wegweisenden Bewusstsein zu vereinen, ist die Basisstruktur, die es braucht, um von einer Reise – die wichtigste der Ära der Menschheit – zum Ziel zu gelangen:

    Das Wunder Leben zu verstehen, zu achten & zu erhalten. Welches in irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd aus gegossenen Weltalls einst seinen Anfang nahm.

    Namasté

  1. Dezember 30, 2014 um 6:55 pm

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