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Ist das Neue, unser trennendes Denken auf ganzheitlich umzustellen?

Was nutzt es, Tausend zu haben, die nicht verstehen, die ganz in ihren Vorurteilen erstarrt sind, die das Neue nicht wollen, sondern lieber das Neue so auslegen, dass es ihrem sterillen, trägen Selbst dient? (Vollkommene Freiheit, S. 20-25, Jiddu Krishnamurti)

Die Gesamtzusammenhänge sind überhaupt nicht schwer zu verstehen, wenn man nur mal aufhört, alles getrennt zu betrachten.

Man kann einfach nur die Dinge zu Ende denken und nicht davor zurückschrecken, sein Weltbild in Frage gestellt zu sehen. So erging es mir. Ich hatte davor ein ganz anderes Weltbild und hatte genauso gedacht, wie viele andere. Das war aber gar nicht mal so unangenehm, wie immer behauptet wird.

Wenn man mal begriffen hat, dass alles eine Ursache hat und alles, was dann folgt, lediglich die Resonanz darauf ist (Dominoeffekt), die sich auf einfach alles, auf jedes Detail, auswirkt, kann man nichts mehr getrennt voneinander betrachten. Die Zusammenhänge werden klar und logisch.

Das eigentliche Problem ist tatsächlich, dass wir es gewohnt sind, alles getrennt voneinander zu betrachten. So wollen wir z. B. auch Kirche und Staat getrennt sehen. Das ist einerseits richtig, weil Kirche lediglich ein Machtinstrument ist. Andererseits ist die Kirche die einzige Institution, die sich angeblich mit geistigen Dingen beschäftigt, was im Grunde nichts bringt, weil auch die Kirche stark trennt (sie trennt sich selbst vom Alltagsleben ab) und deshalb geistig nicht vorankommt. Aber nur so kann man die Naturgesetze auch verstehen lernen.

Wenn wir aber durch die Ablehnung der Kirche auch gleich alles Geistige ablehnen, was die Naturgesetze beinhaltet, was immer noch sehr viele tun, dann haben wir das, was wir jetzt haben. Ein menschenverachtendes System, das nur auf Ideologien beruht. Und von Menschen erdachte Ideologien, die nicht auf den Naturprinzipien beruhen, die Natur also außer Acht lassen, können nicht dauerhaft positiv funktionieren. Dafür sorgen wiederum die Naturprinzipien. Das ist ein Kreislauf, der einen auf die richtige Bahn zurückbringen soll. Wenn man sich dagegen wehrt, hat man schlicht verloren. Es ist ein Kampf, der bis zur Erschöpfung geführt werden muss und doch nie gewonnen werden kann.

Eure Karin Desai

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  1. März 23, 2013 um 11:07 am

    Das eigentliche Problem ist tatsächlich, dass wir es gewohnt sind, alles getrennt voneinander zu betrachten.

    Akzeptiert man dieses “Problem“ als Notwendigkeit, dann ist man schon einen gehörigen Schritt weiter, um sich der Trennung mehr und mehr zu entziehen.

    Gruß Guido

  2. federleichtes
    März 23, 2013 um 2:34 pm

    „Wenn wir aber durch die Ablehnung der Kirche auch gleich alles Geistige ablehnen, was die Naturgesetze beinhaltet, was immer noch sehr viele tun, dann haben wir das, was wir jetzt haben. Ein menschenverachtendes System, das nur auf Ideologien beruht.“

    Das System ist geistig, wrid von Ideen (Informationen) konstruiert.
    Unser System wird organisiert von Politik, Staat und Kirche.
    Menschen lehnen das eben nicht ab.
    Sie wählen, informieren sich, glauben (zumindest unterbewusst) und wollen national, Deutsche sein.
    Zivilisierte Mensche sind mir ideologisiert – verkünstlicht und entnatürlicht. Und fließen in eine Richtung, die nur durch Drill und Verdrängung von Vernunft erreichbar ist.

    Im übrigen gibt es authoritäre und humanistiche Glaubensrichtungen.

    Insofern sind die Schritte aus der Natur heraus, deren große Gesetze bis heute nicht bekannt sind, folgerichtig.

    Menschen wirken mit in einem menschenverachtenden System.
    Das spüren sie sehr wohl – und werden um so ambivalenter, je mehr sie von dem Sytem wissen. Und können gar nicht mehr ganzheitlich denken. Sie denken an das Generieren von Vorteilen und das Vermeiden von Nachteilen. Und dann treffen sich in ihnen das Menschen verachtende System und ihr Empfinden, dass sie sich selber verachten (müssten).

    Wenden sie sich der Not zu und fragen ihren Arzt oder Apotheker.

    Gruß
    Wolfgang

  3. März 23, 2013 um 7:53 pm

    passend dazu, was es braucht, um in eine bessere Welt zu gelangen:

  4. März 23, 2013 um 11:25 pm

    Liebe Karin,

    das Konzept der Trennung scheint mir immer offensichtlicher das Mittel der Herrscher zu sein, ihre Macht zu festigen.

    Wenn wir uns die Auftrennung der vielen „Wissenschaften“ anschaue, dann ist das hier sehr deutlich erkenntlich: da versteht ein Fachidiot den Anderen nicht mehr.

    Das Lernen über Schulfächer ist genauso eine Krux. So werden wir nur das ganzheitliche Denken ganz schwer erreichen. Unsere Lösungen konzentrieren sich immer nur auf einen kleinen Ausschnitt, uns so müssen wir uns nicht wundern, dass kurz darauf an andern Stellen die nächsten, meist noch dramatischeren Probleme auftauchen.

    Ich empfehle das Buch Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. von Dietrich Dörner. Dann wird sehr schnell klar, dass wir Menschen nicht in der Lage sind, unsere komplexe Welt zu verplanen. Daher wäre das Einlassen auf ein Fließen wie ein Fluss sehr interessant:
    Eine Vision haben, sich auf den Weg machen, beobachten was passiert, und schnell die Richtung anpassen. Agilität ist angesagt, was mittlerweile auch in den Software-Projekten angekommen ist.

    Ja, Spiritualität, Empathie, Intuition, also die Fahigkeiten, die nicht dem rationalen Verstand unterliegen, sollten auch nicht mehr von uns getrennt werden und in unser gesamtes Leben integriert werden, wozu auch die Stunden des Lohnererwerbs gehören.

    Herzlich Martin

  5. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 3:08 am

    Hallo Martin

    hast Du auch dein Handy zum telefonieren degradiert? Sprichst lieber persönlich mit deinen Lieben oder deiner Umwelt, wozu auch Mutter Natur gehört.

    Ich nenne Dich Bruder.

    Gruss Gerd

  6. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 3:36 am

    Hallo Martin

    was mich immer noch bewegt ohne darüber reden zu können ist Diogenes. Sehr bemerkenswert dieser Mann.

    „Ich suche einen Menschen“

    Mir geht es ebenso.

    Ist nicht Menschlichkeit das erste Gesetz?

    Gruss Gerd

  7. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 11:30 am

    „Akzeptiert man dieses ”Problem” als Notwendigkeit, dann ist man schon einen gehörigen Schritt weiter, um sich der Trennung mehr und mehr zu entziehen.“

    Machmal haben so viele Guido aplaudiert, wo sind die Zaungäste heute?

    Gruss Gerd

  8. Karin Desai
    März 24, 2013 um 12:18 pm

    Martin, deshalb schrieb ich ja auch in meinem Buch „Aufwachen, wir wiederholen unsere Vergangenheit“, dass mir damals in der Uni im Institut für Wirtschaftspolitik schon auffiel, wie die verschiedenen Fachbereiche sich gegenseitig verachten anstatt ihre Erkenntnisse zusammenfließen zu lassen. Die Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Wirtschaftsphilosophie, etc. Wenn jeder für sich seine Daseinsberechtigung hat, warum sollte dann nur jeder einzeln zur richtigen Lösung kommen können? Und ich schrieb auch, wie der nun verstorbene damals 86-jährige Professor, mit dem ich mich damals viel unterhielt, sehr stark bedauert hatte, dass heute die Professoren nicht mehr in den Diskussionsaustausch gehen, wie das früher gang und gebe war. Diese Erfahrungen haben alle mit zu meinen persönlichen Erkenntnissen beigetragen.

    Ebenfalls herzlich
    Karin

  9. Karin Desai
    März 24, 2013 um 12:21 pm

    Um die Trennung zu überwinden, bedarf es lediglich des Willens und der Bewusstheit. Jedes Mal, wenn wir automatisiert in die Trennung gehen wollen, gilt es aufzumerken, bewusst zu machen. Genau in dem Moment bewusst zu werden, was wir tun, bringt uns mit jedem Mal ein Stückchen weiter. Das ist Übungssache. Die Programmierung lässt sich nicht von heute auf morgen ablegen. Bequemer ist es, automatisiert zu handeln. Aber Übung macht den Meister 🙂

  10. Mathias
    März 24, 2013 um 4:06 pm

    Karin schrieb: „Um die Trennung zu überwinden, bedarf es lediglich des Willens und der Bewusstheit. Jedes Mal, wenn wir automatisiert in die Trennung gehen wollen, gilt es aufzumerken, bewusst zu machen.“

    Danke Karin, für diese Feststellung! Als ich das las, rebellierte zunächst „etwas“ in mir – in etwa, „ja als ob das so einfach wäre!!!“

    Und tatsächlich, bedarf es lediglich Willen und Bewusstheit um Trennung zu überwinden, oder ist dahinter nicht auch ein ganz schwieriger Prozess verborgen? Und genau der schwierige Prozess ist es, der mir bei Deiner Aussage fehlte – weil ich diesen Prozess immer noch durchmache.

    Trennung zu überwinden bedeutet für mich, keine Trennungsgedanken und keine Gefühle der Trennung zu haben.

    Bei mir ist das zum Beispiel so, dass ich mir bewusst bin das ich manchmal noch Ängste in mir spüre; und da Ängste aber nur in einer Haltung der Trennung da sein können, schlussfolgere ich daraus, das ich den Trennungsgedanken bzw. Trennungsgefühl noch nicht überwunden habe.

    Das Problem ist folgendes: Um das Trennungsgefühl aufzuheben oder abzumildern, muß ich an die Ängste heran. Die Ursache für meine Ängste liegen aber (verborgen) in meinem Unterbewusstsein – und mein Unterbewusstsein ist die Instanz die mich zum grossteil steuert. Das Unterbewusstsein lässt sich aber „seine“ Ängste nicht so einfach nehmen – d.h., die Ursache für meine Angst liegt mir verborgen!

    Eine einfache Selbstbeobachtung reicht meiner Ansicht nach bei weitem nicht aus. Und ich glaube auch nicht, das eine einfache „Selbst-Konditionierung“ (im Sinne von „positiven Denken“) eine wahre Lösung verschaffen kann.

  11. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 4:32 pm

    „Also brauchen wir doch wir den Daumen hoch, zumindest bei den Kommentaren?“

    Wer hat sie gestrichen? Ich vermisse sie.

    Gruss Gerd

  12. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 4:37 pm

    Karin, ich stelle mich gedanklich neben dich, willkommen im Club. Im Club der Unbequemen.

    Gruss Gerd

  13. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 4:50 pm

    „Das Problem ist folgendes: Um das Trennungsgefühl aufzuheben oder abzumildern, muß ich an die Ängste heran. Die Ursache für meine Ängste liegen aber (verborgen) in meinem Unterbewusstsein – und mein Unterbewusstsein ist die Instanz die mich zum grossteil steuert. Das Unterbewusstsein lässt sich aber „seine“ Ängste nicht so einfach nehmen – d.h., die Ursache für meine Angst liegt mir verborgen!“

    Lieber Mathias

    Du hast vollkommen recht. Du erwachst langsam. Der Schock der absoluten Erkenntnis ist gross. Nichts ausser Geist, der die Welt erschafft existiert. Dieses Universum ist elektromagnetisch und nicht mechanisch wie die Wissenschaft denkt. Die Wissenschaft muss mir folgen, sonst hätte ich keine Aufgabe weder hier noch dort.

    Gruss Gerd

    • Mathias
      März 24, 2013 um 6:51 pm

      Danke, lieber Gerd, für Deine Worte!

      Ich glaube auch, dass ich langsam erwache. Zumindest sehe ich Veränderungen an mir selber – in meinem Fühlen und Handeln. Auch wenn das für meine Mitmenschen vielleicht noch nicht so sichtbar ist, das macht nichts, ich spüre seit geraumer Zeit ein sehr intensives Bedürfnis, nach innen zu schauen. Und auch diesen Weg zu gehen, fühlt sich für mich richtig an …. also weitergehen ….

  14. Gerd Zimmermann
    März 24, 2013 um 5:01 pm

    An alle Wissenschaftler unter uns:

    Was ist Energie ???????????

    Besitzt Energie Masse ?????????

    Ihr Kennt alle Tesla, Schauberger und Russell und kennt keine Antwort.

    Seid ihr aus dem Kapitalismus niemals erwacht? Immer schreibt ihr Über Krieg und reiche Menschen?

    Was wisst Ihr über das Leben, das Universum und den ganzen Rest?

    Restlos Gerd

  15. März 24, 2013 um 6:49 pm

    Ja Gerd, mag schon sein, nur was nutzt es, wenn der Rest deine Sichtweite als Postulat wahrnimmt? Folgt daraus vielleicht eine wie auch immer geartete Bewegung, von richtiger Richtung, die es ja auch nicht geben kann, mal ganz zu schweigen? Oder verhelfen Postulate zum Stillstand, zur Statik, zur Bewegungslosigkeit?

    Gedankensplitter; Schon die Benutzung des Wörtchens „man“ trennt, mich vom Rest der Welt, respektive vom Kosmos, vom All-Geist.
    Technologie, wie auch immer entstanden, sieht das Getriebe dieser nicht vorhandenen Welt rein mechanisch und Mechanik lässt sich kontrollieren, notfalls wird ein bißchen Maschinenöl (Geld z.B.) nachgeträufelt.
    Jegliche Aktion, die sich gegen etwas richtet, ob physisch, mental oder geistig erzeugt Trennung, bzw. vertieft diese.
    Alles was ich ablehne, unterbricht den Energiefluss, in mir, aus mir heraus, zu mir hin. Das Ergebnis ist Trennung vom Fluss der „freien Energie“. (Ja, freie Energie für freie Menschen, da hat auch noch niemand so richtig drüber nachgedacht, was das heißen könnte; ich auch nicht, jedenfalls nicht bis zum Ende.)
    Logisches Denken auch so eine Worthülse, was verbinden wir damit? Ich befürchte da hat uns die angelernte Linearität unsere Denkens von A nach B noch so im Griff, dass wir das nicht einmal merken. Nur natürliche Entwicklung und Bewegung funktionieren nicht linear, ich erinnere nur mal an den Goldenen Schnitt. Auch unsere geistige Entwicklung, zu der nicht nur das Denken gehört, folgt diesen Gesetzmäßigkeiten, ob wir das nun wahr haben wollen oder nicht spielt absolut keine Rolle. – Doch, bleiben wir beim linearen Denken, ohne unsere anderen Gaben mit einzubeziehen, gestalten sich unsere Lernprozesse weitaus schmerzhafter, so lange bis wir begriffen haben und zwar in jeglicher Hinsicht.

    Zu dem Thema hab ich irgendwie noch mehr, was in meinem Orbit kreist, jedoch trennt schon der alleinige Fokus aufs alles sonst angeblich „überragende Denken“ vom Rest der Welt….und es ist ja immer noch nicht geklärt, ob es das je wird ist auch nicht sicher, ob wir denken oder gedacht werden.

    Schönen Sonntagabend in die Runde
    Martina

    • März 24, 2013 um 10:25 pm

      „… ob wir gedacht werden …“

      Das ist auch so eine spannende Theorie. Ich hatte letzte Woche das Thema Nahtoderfahrung diskutiert. Wer eine solche hatte, scheint danach deutlich sensibler zu sein. Partnerschaften gehen dann leicht zu Bruch, wenn der Partner nicht selbst schon sensibel (authentisch?) ist und sich nicht selbst belügt.
      Hier scheint mir, dass diese Menschen einen anderen Zugang zu unserer Urquelle haben, wie mir das auch schon ein Nativer (siehe) beschrieb, also doch nicht von anderen gedacht, oder hat sich dann ein Software-Fehler eingeschlichen?
      Ein anderer Gesprächspartner berichtete mir von einem Clienten, einem kleinen Jungen, der sich an seine vorherigen Leben erinnerte und sehr traurig war, dass die ihn damals umgebenden Menschen nicht mehr da waren. Seine Erinnerungen gingen sogar bis Atlantis zurück.

      Wozu mir da einfällt: Atlantis gefunden – Gigantische Sphinx´ und Pyramiden im Bermudadreieck

      und ein Bild dazu:

      Und auch das Video ist interessant. Sagenhaft große und viele weiße Quader im Bermuda Dreieck 50 Meter unter Wasser:

  16. maretina
    März 24, 2013 um 8:57 pm

    Zum Thema Charles Eisenstein aus „Der Aufstieg der Menschheit“

    Die Verwechslung von Schmerz und Leid ist wesentlich. Leid beruht nicht per se auf Schmerz, sondern auf dem Widerstand gegen Schmerz und allgemeiner auf dem Widerstand gegen das Leben. Es ist nicht verwunderlich, dass die technologische Gesellschaft, die auf der Beseitigung des Schmerzes und der Kontrolle der Natur beruht, auf dem Planeten Erde nie gesehenen Schmerz erzeugt hat. Technologie, die sich den normalen Abläufen der Natur widersetzt, wird in unserer Psychologie als Widerstand gegen die normalen Abläufe des Lebens gespiegelt. Unser verinnerlichter Diktator – die Stimme der Kultur – beurteilt und filtert jedes unserer Gefühle und Emotionen, klammert sich an die guten und jätet die schlechten aus. Anhaftung und Abneigung: exakt das, was Buddha als den Ursprung des Leids ausmachte. Der verinnerlichte Diktator, welcher die Kontrolle über jeden Gedanken und jede Emotion aufrecht zu erhalten und auszuweiten sucht, ist nichts weniger als ein Orwellscher Großer Bruder, der ständig zuschaut. Die Gedankenpolizei ist dauernd auf Streife in dieser höchsten Tyrannei des begrenzten Ich über das Unendliche.

    Illich schreibt: „[Gute Gesundheit] heißt, sich in Freud und in Leid lebendig fühlen zu können; es heißt, das Überleben zu schätzen, aber auch es zu riskieren“ [Betonung nachträglich hinzugefügt].51 Der erste Schritt in die Freiheit ist, dir selbst zu erlauben, alles zu fühlen, was da zu fühlen ist. Das, und nicht Gedankenkontrolle, ist der wahre Nutzen von Meditation. Das ist ebenfalls mit der Annahme von Gottes Geschenken gemeint. Wenn Gott gut ist, dann ist jeder Augenblick per Definition ein Geschenk, und es abzulehnen heißt, sich von Gott zu distanzieren – so erklären jüdische und christliche Mystiker das Leid.

  17. Gerd Zimmermann
    März 25, 2013 um 7:47 am

    „….und es ist ja immer noch nicht geklärt, ob es das je wird ist auch nicht sicher, ob wir denken oder gedacht werden.“

    Martina

    Du versucht es ja mit denken. Fehlt eigentlich nur noch das fühlen. Ich sage nur 42.
    Die 3 ist der Schlüssel. Der Mensch ist die 6 und die 9 das Universum

    Wenn sich das Licht das Auge schuf um gesehen zu werden…………..

    Liebe Martina, dieser Ozean ohne Ufer, ohne Boden ist in seinen Möglichkeiten so ziehmlich Grenzenlos. Unsere Fantasie begrenzt uns im Reich der Möglichkeiten.
    Im Denken hat dich noch niemand begrenzt. Mein Gedankensurfbrett benutze ich immer.

    Schönen Tag

    Gruss Gerd

  18. März 30, 2013 um 3:15 pm

    Lieber Gerd,

    anbei ein kleines “Ostergeschenk“ für Dich 😉 :

    http://www.gold-dna.de/updatejan13.html#up372

    Gruß Guido

  19. März 30, 2013 um 6:53 pm

    Mein Osterei für Euch ist ein schönes Beispiel der aufgehobenen Trennung über alle Grenzen hinweg, mit Hilfe der Musik.

    Grüße an Alle
    Martina

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