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Geh´ kritisch mit Dir um

Geh´ kritisch mit Dir um
Glaube Dir nicht alles
Hinterfrage Deine Gedanken
Erforsche Deine Meinung
Und geh´ kritisch mit Dir um

Geh´ kritisch mit Dir um
Und zweifle an Deinem Urteilungsvermögen
Sei Dir selbst gegenüber offen
Dadurch bist Du Dir ein Freund
Und geh´ kritisch mit Dir um

Geh´ kritisch mit Dir um
Halte Dich nicht für etwas Besonderes
Beweihräuchere dich nicht selbst
MISSTRAUE Dir
Und geh´kritisch mit Dir um

Geh´ kritisch mit Dir um
sage nicht: die Anderen sind blind
sage nicht: Ich weiß Bescheid
sage nicht: Ich bin gut
Und geh´kritisch mit Dir um

Geh´ kritisch mit Dir um
Ist all Dein Wissen denn mehr als Wünschen?
Ist all Dein Wünschen denn mehr als Hoffen?
Ist all Dein Hoffen denn mehr als Träumen?
Und deshalb….geh´kritisch mit dir um.

Kategorien:Gesellschaft
  1. März 17, 2013 um 7:58 am

    Das Gegenteil ist genauso wahr 😉 Lass den Inneren Kritiker auch mal Urlaub! Geh ins Selbstvertrauen und wisse, dass Du „rund“ – genauso, wie Du grade gebraucht wirst – bist …

    • März 17, 2013 um 8:37 pm

      Da hast du natürlich Recht.
      Ich schrieb dieses „Gedicht“ nur deshalb, weil ich mich umringt fühle von Menschen, von denen jeder denkt oder zu denken scheint: ICH habe den Durchblick, ICH weiß wo es im Leben lang geht, wenn ICH betrüge oder schummle ist es okay, MEINE Sicht der Dinge ist realistisch, MEINE Religion ist die Wahre usw.
      Ich wollte damit sagen: Wenn die Meinungen und Sichtweisen der Anderen falsch sein können, dann können es die Eigenen auch. Überprüfe deine Meinung kritisch. Denn warum sollte man mit Wahrhaftigkeit gesegnet sein?
      Damit die Welt sich verändern kann, muss Bewegung ins Spiel kommen. Solange man aber immer nur erwartet, dass die Anderen sich bewegen und verändern, geschieht nichts!
      Aber du hast Recht: Diese negative Sichtweise ist nicht gut. Vielleicht sollte ich ein Gedicht schreiben, mit dem Titel: „Vertraue Dir, hör´ auf Dein Gefühl“

      Liebe Grüße
      Michael

      • März 18, 2013 um 5:34 am

        Lieber Michael, versuche mal das TV rauszuschmeissen. Du wirst sehen, innerhalb von Stunden
        wird es dir bessergehen. Leg Musik auf, hör auf die Vögel, oder Geräusche von Nachbarn, höre auf alles,
        es geht dir SOFORT besser.
        glg Ralph

        • März 18, 2013 um 1:11 pm

          Das kann ich bestätigen. Seit 1,5 Jahren habe ich TV als auch Radio so gut wie kaum noch an. Das tut richtig gut 🙂

        • März 18, 2013 um 7:07 pm

          Tja, das TV scheint´s euch ja richtig angetan zu haben. Aber wenn man alleine lebt, jeden Abend alleine verbringt, seit Jahrzehnten, dann ist eine stille, unbeseelte Wohnung schon ganz schön bedrückend. Wenn der Fernseher an ist, nehme ich mein Alleinsein nicht mehr so deutlich wahr. Irgendwie schein dann ein „Geist“ anwesend zu sein. Oft habe ich den Ton auch ausgeschaltet und meistens sind sowieso nur die sog. Bildungssender eingestellt.
          Musik höre ich eigentlich jeden Tag. Nach wie vor stehe ich sehr auf King Crimson, für mich die beste Rockmusik der Welt. Aber ich mag auch die Musik von Sinead O´Connor oder Björk. Es sollte abwechslungsreich sein.
          Und außerdem mache ich selbst Musik. Seit etwa 40 Jahren spiele ich Konzertgitarre, früher u.A. auch klassisch, heute, tja… nur noch meine meinen eigenen Stil mit eigener Technik.
          Vögel gibt es hier eigentlich nur nachts zu hören. Tagsüber singen die Vögel in Großstädten nicht mehr, hab´ ich mal gehört. Nur nachts können sie sich noch hören.
          Tja, das Fernsehen ist eine blöde Angewohnheit, aber das Rauchen finde ich persönlich viel schlimmer. Es stinkt und beeinträchtigt meine Singstimme, was ich gar nicht gut finde. Das ist die größte „dumme Angewohnheit“ die ich loswerden will, zumindest stark einschränken.

          So, jetzt wisst ihr ein bisschen mehr über mich.

          Liebe Grüße
          Michael

  2. Gerd Zimmermann
    März 17, 2013 um 11:34 am

    „Das Gegenteil ist genauso wahr “

    Stef, du sprichst mir aus der Seele, kein weiterer Kommentar.

    Gruss Gerd

  3. Frau Lehmann
    März 17, 2013 um 2:19 pm

    In einer Welt, in der Selbstvermarktung „angesagt“ ist und Schein mehr als Sein zu gelten scheint, mangelt es meiner Meinung nach dennoch mehr an der Fähigkeit zur Selbstreflexion denn an demonstriertem Selbstwert. Ohne Selbstvertrauen und das Wissen darum, dass ich nicht alles wissen kann und das so völlig in Ordnung ist, ist, so denke ich, ein Selbsthinterfragen gar nicht möglich bzw. würde keine Entwicklung befördern.
    Selbstdarstellung hat nichts mit Selbstbewustsein zu tun und Selbstbewusstsein schließt ein, dass man sich nicht als „fertig“ ansehen kann. Insofern befürworte ich die Gedanken von stirzeltuff und schließe die von Stef Burck mit ein.

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