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Wenn du das Land in Ordnung bringen willst …

Wenn du das Land in Ordnung bringen willst,
musst du die Provinzen in Ordnung bringen.
Wenn du die Provinzen in Ordnung bringen willst,
musst du die Städte in Ordnung bringen.
Wenn du die Städte in Ordnung bringen willst,
musst du die Familien in Ordnung bringen.
wenn du die Familien in Ordnung bringen willst,
dann musst du deine eigene Familie in Ordnung bringen.
Wenn du deine eigene Familie in Ordnung bringen willst,
musst du dich in Ordnung bringen!

Asiatische Weisheit

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Meine Lebensgefährtin meinte vor einiger Zeit: „Martin, was willst Du eigentlich die Welt retten. Da draußen kannst Du nichts erreichen. Aber hier, wo Du bist, da kannst Du handeln. Schau also, dass das direkte um Dich herum gut funktioniert.“

Der feine Unterschied von Kopf und Herz, will mir scheinen …

Ich bekam zu dem Thema der Ausbildung des Herzens durch regelmäßiges Anhören dieses Video zugespielt:


.
Und weil das Thema Selbstliebe die Basis einer friedlichen Welt ist, hier nochmals die Gänsehaut erzeugende Charlie Chaplins zu seinem 70. Geburtstag:

Kategorien:Erkenntnis, Gesundheit Schlagwörter: ,
  1. Februar 25, 2013 um 1:13 pm

    Jaein.
    Denn der absolute Rückzug ins private Leben, in die eigene Familie bewirkt, dass sich „da draußen“ gar nichts ändern KANN – und das wiederum ist den Herrschenden (Priesterkaste und deren Helfershelfern in Gestalt der Banken- und Konzerneigentümer: „Ich tue Gottes Werk!“ – und der Regierungen der Staaten, die alle und nicht ohne Grund „auf Gott“ schwören!) gerade recht.

    Wer also hat diesen Spruch, der sich so wundervoll logisch anhört in die Welt gesetzt?

    Richtig! Die Priesterclique, die allergrößtes Interesse daran hat, dass Du Dich um die Aufzucht der nächsten Generation von Arbeitssklaven kümmerst, aber nicht darum, warum Du und Deine Kinder Arbeitssklaven SIND und BLEIBEN sollen!

    Der Spruch soll aus dem Islam stammen, ich habe ihn aber auch schon das Christentum als Quelle gelesen.
    (Das zu der Begründung, warum ich die Priesterkaste als Irreführer und Demagogen nenne.)

    • Februar 25, 2013 um 3:34 pm

      Liebe Solveigh,
      ich hatte gerade ein weiteres Gespräch mit Kasriel, und es ging wieder um unsere dualistische Welt. Er hatte mir zu meiner Vermutung, dass es das Böse braucht, damit das Gute gedeihen können, den Spiegel vorgehalten, dass genau das ein typisches Denken unseres Dualismus sein. Es gäbe noch viel mehr Möglichkeiten. Er hätte so auch zu Deiner Ablehnung der Weisheit gesagt: Es darf beides da sein, die innere Besinnung UND das Auflehnen gegen Unterdrückung, UND … . Sowohl als auch und nicht nur entweder oder.
      Mir scheint, dass wir von den nativen/natürlichen Menschen noch viel lernen können …
      Herzlich, Martin

      • Februar 25, 2013 um 4:08 pm

        Es darf beides da sein, die innere Besinnung UND das Auflehnen gegen Unterdrückung, UND … . Sowohl als auch und nicht nur entweder oder.

        So kommen wir einander nahe!
        Ich wehre mich gegen das NUR! Es MUSS beides geschehen!
        Die innere Welt UND die äußere Welt in Ordnung bringen.
        Denn davon, dass ich NUR meine innere Welt in Ordnung bringe, geschieht in der äußeren Welt gar nichts! Und umgekehrt!

        So gebe ich also dem Kasriel recht.

        Die Schöpfungsgeschichte, die er erzählte, ist übrigens in etwa die der Lakota.

        Und sie geht noch ein bißchen weiter:

        Inyan hatte sich sosehr beim Erschaffen der Wakan Tankas (Große Geheimnisse), was wir unsere Erde nennen, verausgabt, dass von ihm nur noch „Tunk“ – die Essenz, der Kern, das Wesentliche – übrig blieb.

        Und so heißt auf Lakota der Großvater „Tunkashila“, wobei „ashila“, eigentlich nur „shila“ oder „ila“, eine Endung ist, die Zärtlichkeit und Achtung in einem ausdrückt.

        Und so nennen die Lakota die „Einzelteile“ Wakan Tankas – das große Geheimnis, wobei alles Wakan, Geheimnis – heilig – ist, was Du nicht mit eigenen Augen während der Geburt gesehen hast – Tunkashila Wi – Großvater Sonne und Untschida Hanwi – Großmutter Mond, Tunkashila Tate – Großvater Wind, Untschida Maka – Großmutter Erde, wobei das Wasser ein eigenes Großes Geheimnis (Wakan Tanka) ist, denn Maka (die Erde) hatte sich in ihrer Jugend von seinem Gefährten dem Wasser – Mni – getrennt. Und so erlaubte Inyan beiden ihre eigenen Wesen zu erschaffen und so gelten beide als gleichberechtigte Wakan Tankas – Große Geheimnisse.

        Bitte grüße Kasriel von mir.

  2. Gerhard A. Fuerst
    Februar 25, 2013 um 2:11 pm

    Stimmt ganz genau! Wenn im Mikrokosmos alles stimmt, dann ist im Makrokosmos alles in Ordnung. Es beginnt in mir, mit mir, und bei mir. Erst dadurch: durch innere Kraefte, und innere Ordnung, und innere feste Haltung, kann man einen guten Einfluss auf andere ausueben. Man sagt ja wohl vollkommen richtig: „Gehe mit gutem Beispiel voran!“
    Also, nun haben wir alle reichlich viel zu tun! Niemand ist arbeitslos. „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!“ Wer Frieden will beginne mit sich selbst! Wer Ordnung will, der sei ordentlich! Wer das Gute will, soll es nicht erst von andern erwarten, sondern beginne mit sich selbst! Asiatische Weisheit mit universellem Sinn und bleibendem Wert!

    Wer den guten Willen will…der sei erst mal gut gewillt!
    Ganz meine Meinung! Ganz mein Ideal…und ich bin aber keineswegs perfekt!
    Wer das Ideale will, der sei ein Idealist. Wer hoffnunsvoll ist und positive handelt
    der ist nicht nur ein einfaeltiger Traeumer, ein naiver Optimist, sondern auch ein gutes Beispiel.
    Der rohe Realismus nagt und ruettelt an uns allen, und man kann dabei verzagen, fast verzweifeln, aber man muss und darf sich nicht unterkriegen lassen.

    In dem Sinne:
    Wer eine ehrliche Regierung haben will, der schicke nur wirklich ehrliche Menschen dorthin!

    Beste Gruesse!
    Gerhard A. Fuerst

    • Februar 25, 2013 um 3:08 pm

      Wer eine ehrliche Regierung haben will, der schicke nur wirklich ehrliche Menschen dorthin!

      Und das ist ganz bestimmt zu bewerkstelligen, indem ich bei einer der Part(=teilen)eien aller vier Jahre ein Kreuzchen mache – aber mir nicht die Personen aussuchen kann, die meine Interessen im so genannten „Parlament“ vertreten soll?

      • Februar 25, 2013 um 3:25 pm

        Ja, auch da liegt ein großer Fehler im System. Die Auslese erfolgt hier über Parteimitglieder und da geht es um Netzwerke, die sich gegenseitig stützen, um am Ende einen begehrten Posten zu erhalten …

        • Februar 25, 2013 um 3:49 pm

          „Nur einer kann oben sein!“
          Du kannst Dir selbst ausrechnen, ob das die „guten und lieben Menschen“ sind!

        • maretina
          Februar 25, 2013 um 9:18 pm

          Partei von partiell; bedeutet teilweise, sagt doch alles und dann noch die üblichen „Männerbünde“ dazu; wundert mich alles nur insofern, als es immer noch funktioniert.

        • maretina
          Februar 25, 2013 um 9:20 pm

          Wundert mich eigentlich nicht, hat ja was mit Machterhalt oder „was vom Kuchen abbekommen“ zu tun.

  3. federleichtes
    Februar 25, 2013 um 2:50 pm

    „O Gebärer(in)! Vater-Mutter des Kosmos,
    Bündele Dein Licht in uns – mache es nützlich:
    Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt.
    Dein eines Verlangen wirkt dann in unserem – wie in allem Licht, so in allen Formen.
    Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen.
    Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.
    Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.
    Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.“

    Steht ja vornweg auf der Blog-Startseite.
    Vielleicht wäre eine Ich-bezogene Kurzform als Affirmation hilfreich:

    „Ich spüre die waltende Liebe und
    erfülle sie in Gedanken, Worten und Taten“.

    Danke, Gerhard Fürst.

    Gruß
    Wolfgang

    • Februar 25, 2013 um 3:41 pm

      Ich spüre die waltende Liebe und
      erfülle sie in Gedanken, Worten und Taten.

      Und von diesem Spüren sind wir Westler (überwiegend) im Laufe unserer ersten 4 Jahre abgenabelt worden. Daher denken, sprechen und handeln wir nicht im Einklang mit Mutter Erde und Allem, was darauf kreucht und fleucht …

      • federleichtes
        Februar 25, 2013 um 5:18 pm

        Die „Abnabelung“ ist Programm. Man könnte sie „Verrückung aus der Mitte“ nennen:
        Existenzfeindliche Informationen generieren Angst – und schaffen damit eine künstliche Versorgung mit (emotionaler) Energie.

        Wir können uns doch drehen, wie wir wollen. Da ist immer das Trauma, das uns informatiiv füttert. Und erst wenn wir die (gestaute) traumatische Energie (Angst) abfließen lassen, lässt sich Existenz anders gestalten.
        Es ist dann nicht mehr der angst-konditionierte Körper, der befiehlt, sondern das immer-existente Sein.

        Was rede ich wieder.

        Gruß
        Wolfgang

        • Februar 25, 2013 um 7:19 pm

          Das Brechen des Willens scheint mir Programm. Damit werden wir aus der Mitte ver-rückt …

  4. Gerd Zimmermann
    Februar 25, 2013 um 6:50 pm

    “ Wenn sich das Licht das Auge schuf………….“

    Goethe?

  5. Gerd Zimmermann
    Februar 25, 2013 um 9:57 pm

    „Das Brechen des Willens scheint mir Programm. Damit werden wir aus der Mitte ver-rückt …“

    Aus dem goldenen Schnitt?

    Gruss Gerd

  6. Februar 26, 2013 um 12:53 am

    Das Ver-rückte ist ja, dass die Natürlichkeit selbst in der Nähe des Goldenen Schnitts Entwicklungen zu brechen vermag, während der Mensch mehr und mehr weitab “vom Schuß“ zu derartigen Brüchen bereit ist. Bestes Beispiel ist das Wortspiel mit “Goldener Schnitt“ und “Kaiserschnitt“ … natürlicher Geburtstermin und künstlicher Termin. Sicher kann manches Kind überleben, weil es den Kaiserschnitt gibt, doch z.B. als Frühchen auf die Welt zu kommen bedarf vermehrtes Ordnungsvermögen, um den Start ins Leben zu gewährleisten. Ist das Kind dagegen von Natur aus “reif“, dann bedarf es dieser zusätzlichen Ordnung nicht … und damit kommt es zu keiner Verschiebung im Verhältnis von Unordnung und Ordnung. In der Tat ist die oft zitierte Mitte kein Mittelpunkt einer festgelegten Strecke, sondern ein Verhältnis zweier Proportionen, zwischen denen sich eine Dynamik aufbaut.

    Gruß Guido

    • Februar 26, 2013 um 10:15 am

      Wobei die Menschen von der Natürlichkeit immer mehr entfernt werden.

      Der Kaiserschnitt wird immer häufiger angewandt, damit das Kind zum gewünschten – sprich künstlich festgelegten(!) – Termin auf die Welt kommt und die Frau vom Geburtsschmerz befreit wird – dafür lässt sie sich ihren Bauch der Länge nach aufschneiden und setzt das Kind bereits im Bauch a) den Narkotika aus und b) wird dem Kind – und der Mutter – beigebracht, alle Anstrengung und Mühe zu unterlassen, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen, hier gar ganz und gar bei dem existentiellsten Geschehen: ins Leben kommen oder bringen! Diese Menschen werden auch für das im Leben bleiben keinerlei Anstrengung unternehmen!

      Geht es noch ver-rückt-er und infamer?

      • maretina
        Februar 26, 2013 um 2:32 pm

        Das Verrückte daran ist, dass junge Frauen sich soweit beschwatzen lassen, diesen Schnitt selbst zu wählen – „Denn sie wissen nicht was sie tun.“
        Die Krönung ist allerdings das Leih-Mutter-Geschäft….

        • Februar 26, 2013 um 7:27 pm

          Daran darf ich gar nicht denken – an die Leihmütter

          Wer klärt die Frauen über die Ursachen und Folgen auf?

        • Februar 26, 2013 um 9:15 pm

          Wie gerufen, fand ich soeben diesen Artikel, passend zu unserer Unterhaltung hier:

          http://akademieintegra.wordpress.com/2013/02/26/die-parabel-vom-schmetterling/

        • maretina
          Februar 27, 2013 um 6:16 pm

          Hallo Solveigh, die Sache ist doch die, dass es in der Reproduktionsmedizin nicht anders ist, wie in allen anderen Teilen dieser Geselllschaft, es geht ums Geld, ein Mangel wurde entdeckt oder als solcher erst ins Leben gerufen, war doch schon lange klar, dass, gibt es neue biologisch – technische Möglichkeiten, diese genutzt werden, wie auf anderen Gebieten auch. – Der Kaiserschnitt ist da Leben zu retten, dafür ist er gut und wichtig, nicht jede Geburt geht glatt. Heute wird er meist eingesetzt als Mittel der Kontrolle (und des Geldverdienens). Kontrolle über Zeitpunkt der Geburt, genaue Berechenbarkeit der Tage in der Klinik, denn es muss ja alles passen, eingepasst sein in zeitliche Abläufe, vorherbestimmbar, planbar, nicht nur im Medizinbetrieb, zunehmend auch bei den werdenden Eltern (nicht alle, meine nicht zum Glück)…..und niemand ist da dem sie zuhören würden, da eben doch oft fortschritts-gläubig.

          Leihmutterschaft, in meinen Augen eine Infamie. Die Not von Frauen wird ausgenutzt, das ist der erste Punkt. Verkauf des eigenen Körpers und vielleicht der Gesundheit, in anderen Zusammenhängen nennt sich das Prostitution
          Der zweite Punkt ist die Frage danach was die sofortige Trennung des Kindes von der Mutter nach der Geburt in dem Kind zusätzlich zu den üblichen Traumata noch auslöst auf lange Sicht.
          Und meine persönliche Sicht auf diese ganzen Dramen im Umkreis der Reproduktionmedizin ist, dass es so viele „arme Würmchen“ gibt auf der Welt und auch hier in DE die schon geboren sind, denen zu helfen finde ich angebracht und nicht was erzwingen wollen mit aller Macht, auch wenn das für Betroffene sehr hart und unannehmbar klingen mag.

          Auf der anderen Seite, auch dem medizinischen Fortschritt geschuldet, haben wir ja im ach so tollen Europa inzwischen eine steigende Anzahl von Schwangerschaftsabbrüchen, wenn es sich um ein Mädchen handelt, das ans Licht der Welt will….Frag ich mal was dann in zwanzig Jahren mit den heute geborenen Jungen wird, wenn es wenige Frauen im entsprechenden Alter gibt.

          Die Welt steht wirklich Kopf.

          Danke Dir für den Artikel, wirklich sehr passend.
          Liebe Grüße
          Martina

  7. Februar 26, 2013 um 1:24 am

    Mmmm …. erst sich selbst in Ordnung bringen und dann, kerzengleich, mit vielen anderen Kerzen Licht ins GANZE bringen ? Das natürliche Leben macht es ANDERS vor, denn dort gibt es keine Spur dieser Herangehensweise. Liegt das “Problem“ nicht mal wieder in der Verkennung des Prozesses der am Werke ist ? Es ist keine Spiralbewegung, die sich ewig ausweitet, sondern ein Prozess mit einem Maximum einer Entwicklung UND einer darauf FOLGENDEN Anwendung dessen, was in der vorherigen Entwicklung mit Blut und Tränen “erarbeitet“ wurde. Im Maximum kommt der Impuls am Selbst zu “arbeiten“ von GANZ Außen, während in der Entwicklung ZUM Maximum HIN, das alleinige “arbeiten“ am Selbst einzig die Entwicklung vorantreibt. Somit dient die “Arbeit“ am Selbst erst der Entfremdung Selbigens vom Natürlichen, gipfelt dann in der Erkenntnis, dass das Selbst zum GANZEN gehört und gibt sich dann erst dem GANZEN selbst hin. Oder habe ich mir selbst jetzt ein Eigentor geschossen ?

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Februar 26, 2013 um 1:46 am

      Solveighs Annahme, man könne als Mensch NUR nach innen ODER NUR nach außen wirken, kann ich weder theoretisch noch praktisch bestätigen.
      Bestätigen kan ich etwas sehr Folgerichtiges:
      Ein inneres Lichtlein wird erst (dann) bemerkt, wenn man es anzündet. So läuft das ja in jeder Ausbildung: ERST lernt man, DANN wendet man an.
      Eine Ausnahme bildet wohl nur die Politik. Da fangen sie dämlich an und enden noch dämlicher. Scheint jedenfalls besser zu sein, als sich in der Ballerburg mit Drogen zuzuschmeißen.

      Was die Bewertung bzw. Einschätzung des laufenden Prozeses betrifft, könnte es hilfreich sein, den informativen und den energetischen Bereich getrennt zu analysieren. Und zu berücksichtigen, dass der Prozess nicht nur ein Ergebnis zeitigt. In diesem Zusammenhang auch interessant zu schauen, was das Ganze vor Beginn (s)eines Prozesses, während des Prozesses und nach Beendigung des Prozesses IST.

      Ach Mann, ich weiß doch nix wirklich.

      Gruß
      Wolfgang

      • Februar 26, 2013 um 10:17 am

        Ich betone, das BEIDES nötig ist! SOWOHL nach innen ALS AUCH nach Außen. NUR eine Richtung – das bringt gar nichts!

    • Februar 26, 2013 um 9:56 am

      Hallo Guido,
      zu deinen beiden Kommentaren; mir ging durch den Kopf der Begriff vom

      dynamischen Frieden, das ist kein festgelegter (Mittel)Punkt sondern ein Prozess und

      warum müssen wir uns Erst selbst in Ordnung bringen um Dann mit anderen zusammen Licht ins Dunkel zu bringen, bzw. eine neue Art der Gemeinschaft zu erschaffen? Aber auch nicht andersherum, eins bedingt das andere, wir können doch mal die Linearität und daraus folgende Kausalität unseres Denkens und Fühlens mindestens hinterfragen. Für mich gilt sowohl als auch und nicht wenn-dann. Der Spruch von Hildegard von Bingen, den du neulich zitiert hast passt da gut finde ich. („Engel fliegen in Spiralen, der Teufel geradeaus.“)

      Schönen Tag Euch allen
      Martina

  8. Gerd Zimmermann
    Februar 26, 2013 um 12:43 pm

    Ich glaube ich muss es schon wieder mit einem Zitat von Walter Russell kommentieren:

    Der Weg zu Gott ist einsam.

    Nur der Funke im Menschen selbst lässt ihn erkennen, was für eine Macht hinter ALLEM steht.

    Gruss Gerd

  9. federleichtes
    Februar 26, 2013 um 5:29 pm

    @ Solveigh
    „Ich betone, das BEIDES nötig ist! SOWOHL nach innen ALS AUCH nach Außen. NUR eine Richtung – das bringt gar nichts!“

    Ich hake hier noch mal nach, liebe Solveigh. Scheint mir doch ein funda-mentales Thema zu sein.

    Du beschreibst ja sehr klar
    „NUR eine Richtung – das bringt gar nichts!“

    Genau DAS ist aber Deine Vor-Stellung:
    Du DENKST, es gäbe NUR eine Richtung.

    Ich erzähle Dir mal etwas von mir. Ich erlebte Gewalt als Einbahnstraße. Ein autoritärer Vater, ein gewalttätiger Vater, ein herrschender Vater. Die Gewalt floss nur in EINE Richtung – auf mich zu. Der ich mich entziehen konnte durch Ohnmacht, oder kurzzeitig durch Lügen oder Flucht, oder sehr kurz durch Gegenwehr. Meine Kind-Wahrnehmung: Gewalt fließt nur von außen nach innen. In den Jahren meiner bürgerlichen Existenz brachte ich mich zunehmend in Existenzformen, in denen ich der Gewalt von außen immer weniger ausgesetzt war. Dafür hatte ich hart arbeiten müssen, und ich musste immer weiter hart arbeiten, um mir dieses Szenario relativer Kontrolle aufrecht zu erhalten.
    Das änderte sich, als man mir das Schutz-Szenario vollständig raubte. Und da stand ich wieder mal schutzlos da. Bis ich erfahren durfte, dass ich selber im Besitz einer natürlichen Macht bin. Dass Macht eben keine Einbahnstraße ist, sondern Macht-Ohnmacht entsteht im Zusammenwirken innerer und äußerer Kräfte. Und das innere Macht entsteht/wächst durch die Konfrontaion mit äußeren Mächten. Ich stellte mich ihnen – und lernte sie immer besser verstehen.

    Meiner Erfahrung nach entsteht ein Kampf gegen äußere Mächte erst durch eine von der Sache her eher traurige Realität: Man hat den Kampf um seine VOLLSTÄNDIGE innere Macht aufgegeben. Und steht somit auf Spielfeldern, in denen es IMMER um Gewinnen oder Verlieren geht.

    Wer SEIN Land in Ordnung bringen will, MUSS sich vorerst seiner Eigen-Macht bewusst werden. Und DEUTLICH erleben, unbesiegbar zu sein.
    Das gelingt nach meiner Erfahrung NUR, wenn man die Eigenmacht in den Dienst der Gemeinschaft stellen WILL Bedeutet, sie nicht GEGEN etwas einsetzt.
    Insofern hoffe ich klar machen zu können, wie untrennbar die innere Macht mit der nach außen wirkenden Macht verbunden ist. Und die innere Macht wirkt umso mehr nach außen, je weniger Macht ein Mensch aufwenden muss, um seine Eigenmacht abzusichern.

    Ich fahr dann mal.

    Herzliche Grüße sendet Dir
    Wolfgang

    • Februar 26, 2013 um 9:13 pm

      Ja, das stimmt – nur beinahe.

      Es ist für mich interessant, wie Du FESTLEGST, wie ich gestrickt bin, denke und fühle. Nun gut, vielleicht muss ich Dir – auf Grund meiner Kommentare – so erSCHEINEN. Du hast ja keine andere Möglichkeit, mich kennenzulernen. Womit ich wieder einmal bemerke, wie unvollständig sich die Persönlichkeit eines Menschen durch Kommentare oder Artikel darstellt.

      Auch, wenn es so SCHEINT, als würde ich ausschließlich GEGEN etwas angehen, so stimmt das nur bedingt, denn meine Hauptrichtung liegt in der ERMÖGLICHUNG von etwas Anderem als dem gerade Existierenden. Also FÜR eine Veränderung.

      Um aber eine Veränderung FÜR etwas bewerkstelligen zu KÖNNEN, MUSS ich ZWANGSLÄUFIG erst einmal darstellen und klar stellen WARUM das notwendig ist, ich muss also den Status Quo schonungslos offen legen.
      Das erSCHEINT Dir als würde ich nur GEGEN, nämlich den Kapitalismus, polemisieren, was einem Kampf mit den Windmühlen gleich käme.

      Ich bin in einem Land und unter Verhältnissen groß geworden, die es mir erlaubten, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Ich bin Sportler und weiß genau, was ich mir zumuten kann und wo meine Grenzen liegen. Und ich habe gelernt, dass diese Grenzen, wenn nötig oder gewollt, weit verschoben werden können!

      Das hat mich jedoch nicht gehindert, mich selbst als Erwachsener noch einmal neu kennen zu lernen, dabei Schranken zu finden und wegzuräumen.
      Ja, der Mensch ist eine große Macht und wir tragen eine riesige Kraft in uns!

      Ohne den Willen zum und die daraus entstehende Gewissheit des Sieges, ohne die Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu überschreiten (und das Wissen, es zu können!), ohne den Fleiß und die Ausdauer, das Durchhaltevermögen während des Trainings wäre ich nie auf dem obersten Treppchen gelandet – und hätte ich nie die zahllosen Tiefschläge seit mir meine Heimat gestohlen wurde ertragen ohne zusammenzubrechen, dem Alkoholismus zu verfallen oder in Depressionen zu versinken, ich hätte nie die Kraft gefunden, immer wieder aufzustehen und weiterzukämpfen – für mich, für meine Familie – und damit für alle Menschen!

      • federleichtes
        Februar 26, 2013 um 10:01 pm

        Das

        „Es ist für mich interessant, wie Du FESTLEGST, wie ich gestrickt bin, denke und fühle …“

        wollte ich mit keiner Silbe ausgedrückt wissen.
        Ich reflektierte DEINE – nicht gerade seltenen – Kommentare zu Menschen, die über ihren inneren Weg berichten.
        Und DU festlegst, DAS würde nicht funktionieren.

        Natürlich funktioniert das nicht, weil jeder Mensch immer in Ereignisse verstrickt ist, die NIEMALS NUR sein Inneres betreffen: Mensch reflektiert immer – sein Inneres nach außen und das Äußere nach innen.

        Also, vom Kommunikations-Mechanismus her kann ein Mensch sich nicht so verhalten, wie Du es annimmst.

        Und natürlich fragte ich mich, wie Du auf diese optional NICHT-MÖGLICHE Weise zu leben kommst. Ein Weg des Aktionismus ist natürlich. Allerdings halte ich Aktionismus insofern für bedenkenswert, weil er über das Natürliche hinaus auch vernünftig sein kann – und vielleicht sogar sein sollte. Und da kommen wir an einen Punkt, festzustellen, dass Menschen Vernunft sehr subjektiv formulieren. Und ich erlaube mir zu behaupten: Für Vernunft gibt es keine objektive Beschreibung – schon gar nicht in Gesellschaften, die von Verbrechern regiert werden. Da muss eine Vernunft walten, die sich auf das Verbrechertum bezieht, die den Terror mit einbezieht. Ein himmelhoch jauchzender Ethos ist in unserer Welt nicht lebbar.

        Deine Vernunft, liebe Solveigh, ist DEINE Vernunft. Ich werde mich hüten, Deine Vernunft zu kritisieren. Im Gegenteil, wie im Falls Altenborg zu lesen war, trete ich den Menschen entgegen, die andere Menschen nicht in Frieden lassen können und stänkern.
        Du hast Freunde hier, die Dich wertschätzen, die Dich weit über Deinen Aktionismus hinaus einschätzen. Natürlich bist Du wütend, natürlich bist Du zu recht wütend – und natürlich ist es ehrenwert, mit allen Fingern und immer wieder auf die Verbrecher zu zeigen. Aber bei allem Respekt für DEINE Art der Auseinandersetzung, gebührt doch denen, die IHREN Kampf auf IHRE Weise führen, nicht weniger Respekt. So denke ich. Und weise gerne wieder mal auf eine eher banal klingende Weisheit hin:
        Am Ende wird zusammengezählt.
        Und vermutlich wird keiner der „Gewinner“ andere beschuldigen, sie hätten zu wenig oder das Falsche gemacht, und keiner wird sich vermutlich brüsten mit dem besonderen Wert seiner Beteiligung.

        Diesen Ausgang des Krieges gegen die Menschen würde ich gerne festschreiben – mehr aber auch nicht.

        Herzlichen Dank für Deinen persönlichen Bericht. Immer gut, wenn Konturen mit Farbe versehen werden.

        Dir einen guten Abend.

        Wolfgang

        • Februar 26, 2013 um 10:12 pm

          Wenn Du meine Kommentare aufmerksam liest, so lehne ich immer die ausschließliche Innenschau ab – und das damit implizierte: Der Rest kommt dann schon von selbst.
          Zu solchen Äußerungen/Artikeln werde ich immer Stellung beziehen im Sinne von: Allein vom Beten ändert sich gar nischt!

          Weiter schreibst Du:

          gebührt doch denen, die IHREN Kampf auf IHRE Weise führen, nicht weniger Respekt.

          Selbstverständlich!

          Und vermutlich wird keiner der “Gewinner” andere beschuldigen, sie hätten zu wenig oder das Falsche gemacht, und keiner wird sich vermutlich brüsten mit dem besonderen Wert seiner Beteiligung.

          Nein, das wäre auch falsch. Denn erst die Summe aller Taten und Gedanken kann das Neue entstehen lassen – und es dann weiterentwickeln!

  10. Februar 26, 2013 um 9:45 pm

    Objektivität ist die Wahnvorstellung, Beobachtungen könnten ohne Beobachter gemacht werden

    .
    Die Auffassung jedoch, daß dem Menschen die Erkenntnis einer absoluten Wahrheit verwehrt bleibt, kann sich innerhalb der europäischen Geistesgeschichte auf eine lange Tradition berufen.
    Die neuen Erkenntnisse sind eine Einladung an uns, unsere gewohnten Gewissheiten loszulassen und so zu einer anderen Sichtweise dessen zu gelangen, was das Menschliche ausmacht.
    Wir neigen dazu, in einer Welt von Gewissheit, von unbestreitbarer Stichhaltigkeit der Wahrnehmung zu leben, in der unsere Überzeugungen beweisen, dass die Dinge nur so sind, wie wir sie sehen.
    Was uns gewiss erscheint, kann keine Alternative haben. In unserem Alltag, unter unseren kulturellen Bedingungen, ist dies die übliche Art, Mensch zu sein.
    Nun, die neuen Erkenntnisse können als eine Aufforderung angesehen werden, unsere Gewohnheit aufzugeben, der Versuchung der Gewissheit zu erliegen. Dies ist in zweifacher Hinsicht notwendig.
    Zum einen, weil, wenn wir unsere Gewissheiten nicht aufgeben, wir nichts aufnehmen können, was als ein wirksames Verständnis des Phänomens der Erkenntnis in unsere Erfahrung eingehen könnte.
    Zum anderen, weil jede kognitive Erfahrung, wenn wir das Phänomen der Erkenntnis und die daher rührenden Handlungen näher betrachten, den Erkennenden in sehr persönlicher, da in seiner biologischen Struktur verwurzelter Weise einbezieht.
    Dabei erweist sich jede Erfahrung der Gewissheit als ein individuelles Phänomen, das gegenüber der kognitiven Handlung des anderen blind ist. Dies ist eine Einsamkeit, die – wie wir sehen werden – nur in einer Welt zu überwinden ist, die wir gemeinsam mit dem anderen schaffen.
    Was wäre das Welterleben eines Menschen, der es fertigbrächte, ganz konsequenterweise seine Welt als seine eigene Konstruktion zu sehen?
    Dieser Mensch wäre vor allem tolerant.
    “Wer erfasst hat, dass seine Welt seine eigene Erfindung ist, muss dies den Welten seiner Mitmenschen zubilligen. Wer weiß, dass er nicht recht hat, sondern dass seine Sicht der Dinge nur recht und schlecht passt, wird es schwer finden, seinen Mitmenschen Böswilligkeit oder Verücktheit zuzuschreiben und im primitiven Denken des manichäischen „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ zu verharren.”
    Wer die bisherigen Ausführungen verinnerlicht hat, wird auch erkennen, dass dies den Tod bedeutet von:
    “entweder – oder”
    Es gibt nur noch:
    “sowohl als auch”

    Dies ist ein Teil von Rene’s Beitrag bei http://akademieintegra.wordpress.com/2013/02/26/die-mutigste-entscheidung-einer-gesellschaft/#comment-2241

    Sehr lesenswert, vor allemfür jene, die glauben „objektive “ Wahrheiten entdeckt zu haben.

    Alles Liebe
    Ralph

    • Februar 26, 2013 um 10:51 pm

      Das passt ja wunderbar, lieber Ralph, wollte gerade an Martin folgenden Text übermitteln und stieß auf Deinen Kommentar, der meine “Ankündigung“ nun nicht ganz abgetrennt vom thema erscheinen lässt …

      Hallo Martin,
      nachdem wir hier auf Deinem Blog nun sehr viel kreativen Austausch hatten, der mich persönlich sehr inspiriert hat in den letzten Monaten, möchte ich in Kürze zwei Artikel veröffentlichen, die den Versuch darstellen, all die vielen Texte und Kommentare in einer Aussage zu vereinen. Zum einen, anhand der Evolution und LEGO-Steinen, zum anderen, anhand der Sesamstraße. Mir ist beim Lesen der letzten Texte auf Deinem Blog und der dazugehörigen Kommentare mit einem Male klar geworden, wie das Leben tickt, warum es tickt und wofür es tickt. Mehr möchte ich vorerst noch nicht verraten. Ich bin auf alle Fälle schon jetzt sehr auf die Reaktionen gespannt … und feile bis dahin noch am Entwurf herum, um es möglichst anschaulich vermitteln zu können. Ohne Eure Hilfe hier wäre es nicht möglich gewesen … dafür schon mal vielen, vielen Dank … der Darwinismus hat ausgedient, was eigentlich nicht verwundern dürfte …

      Liebe Grüße an Euch
      Guido

  11. federleichtes
    Februar 26, 2013 um 10:18 pm

    @ Solveigh
    „Wie gerufen, fand ich soeben diesen Artikel, passend zu unserer Unterhaltung hier:

    http://akademieintegra.wordpress.com/2013/02/26/die-parabel-vom-schmetterling/

    Ja, Solveigh, wie gerufen.
    Nun wäre es für mich interessant, wie Du diese Geschichte interpretierst bezüglich unseres Blog-Miteinanders.

    Mein ganzes Schreiben dient nur einem Zweck: Jeden von uns stärker zu machen und damit eine Macht wachsen zu lassen, die als Gemeinschaft viel mehr ist als die Summe der Beteiligten. Dazu braucht es die Auseinandersetzung, den Kampf gegen innere Blockaden, das Ringen um ein gesundes Wachstum – des unbedingten Wohlwollens für sich selber UND die Gemeinschaft.

    Ja, wie gerufen. So kommt das Äußere nach innen und das Innere nach außen. Als wenn dieses Werden nicht Wunder genug ist.

    Wolfgang

  12. federleichtes
    Februar 26, 2013 um 11:54 pm

    Ich bin hier noch nicht ganz fertig.
    Mir kam der Begriff

    „Kontemplation (von lat. contemplari: „anschauen, betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung. Kontemplation ist auch als mystischer Weg der westlichen Tradition bekannt. In der Regel wird durch ein kontemplatives Leben oder Handeln ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung angestrebt. Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmt“ (Wikipedia)

    in den Sinn.

    In meiner Familie sagte man zu denen, die Lebensarbeit anders als die Sklaventreiber definieren: Die sollen mal arbeiten, dann kommen sie nicht auf dumme Gedanken.

    Es gibt und hat immer Menschen außerhalb der bürgerlichen Ordnung gegeben. Es waren nicht die Kriegstreiber, es waren nicht die blinden Vasallen und Menschenverächter, auch nicht Mitglieder der hochmütigen Priesterschaft.
    Aber es waren eben auch nicht die Menschen, die sich für die Rechte der Menschen einsetzten – wenn ich ihr (z.B. Teresa von Ávila, Meister Eckhardt, Johannes vom Kreuz, Angelus Silesius, Hildegard von Bingen).Wirken richtig verstand. Gleich welche geschichtliche Bedeutung man ihnen zumisst, gingen sie ihren Weg des Friedens mit sich und ihrem Gott. Und wirken über ihren Tod hinaus bis in unsere Zeit FÜR die Menschen.

    Natürlich können mystisch veranlagte Menschen einen Sockenschuss haben. Wenn sie einen haben, habe ich auch einen. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass die schwerstens Geisteskranken IMMER an den Schaltstellen der Macht saßen und Verderben über die Völker brachten – und bis heute vornehme Namen tragen.

    Ja, Solveigh,
    „Der Rest kommt dann schon von selbst.“
    Und zwar ganz gleich, wie wir darüber denken.
    Ich kennen keine einzige halbwegs plausible Erklärung für das Schöpfungfswerk, die nicht von einer schicksalhaften Entwicklung spricht. Für die die Rollen geschrieben SIND und sich durch die Jahrtausende im Sinne einer Offenbarung inszenieren.
    Darum gilt mir: Schlüpfe in eine Rolle – das Folgende geschieht im Sinne eines Selbst, das die Rollen schrieb.
    Wer meint, er könne sich dem schöpferischen Werdegang entziehen und eigene, gewissermaßen lebensfremde Entwicklungen auf den Weg bringen – bitte sehr. Auch für die Narren wird gesorgt. Und es ist dem Leben scheißegal, was die Menschen über ihr Tun denken – sie sollen das Gebotene nur leisten.

    Kein einziger Mensch kann sich DEN Wirkkräften entziehen – keine einziger Mensch kann sich SEINER Wirkkräfte entziehen. So fühle ich, so denke ich, so spreche ich.

    Allen einen guten Abend.

    Wolfgang

    • Februar 27, 2013 um 9:47 am

      Du sagst es ganz richtig: Diese von Dir genannten Menschen haben auch heute noch gar nichts FÜR die Menschen erreicht. Es sind noch immer dieselben korrupten, gewissenlosen, psychopathischen Menschen an der Macht. Und das liegt einfach daran, dass die Machtstrukturen und die Grundlagen der Macht nicht verändert wurden.

      So geben die von Dir genannten Menschen zwar hübsche Anleitung zur Selbstfindung – was für Menschen mit einem gestörten Selbstwertgefühl ungemein wichtig ist -, aber nicht zur Veränderung der bestehenden Bedingungen – und sind damit wiederum selbst DIENER der bestehenden Unterdrückungsmechanismen!

      Marx formulierte: Eine Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen erreicht.

      Haben die von Dir genannten je die Massen erreicht? Oder war ihr Weg immer nur einigen wenigen „Erleuchteten“ vorbehalten?

      Du weißt, ich kann mit Fatalismus nichts anfangen.

      Wie ich bereits oben versuchte auszudrücken:
      Jeder folge seinem Pfad – die Summe (die Synthese) dieser verschiedenen Wege mag vielleicht die notwendige Veränderung bringen und Bestandteile einer neuen Form des menschlichen Zusammenlebens sein.

      Beten (Kontemplation, Meditation – es ist ganz egal, wie Du das nennst) bringt immer nur Dir allein etwas – ist das nicht auch egoistisches Handeln, wenn Du ausschließlich dies betreibst – und es anderen als erstrebenswert darstellst? Die ausschließliche Konzentration auf sich Selbst bringt keine gesellschaftliche oder wirtschaftliche Veränderung, ganz im Gegenteil, durch die Konzentration auf das Selbst (Vereinzelung) werden die bestehenden Machtstrukturen zementiert. Denn wer sich ausschließlich auf das eigene Selbst konzentriert, stellt keine Fragen mehr zu den Ursachen der sozialen Verwerfungen. Gott wird’s schon richten?? Nein, denn die wirtschaftlichen und damit gesellschaftlichen Gegebenheiten sind menschengemacht und können und müssen darum von Menschen – von vielen Menschen gemeinsam – verändert werden.

      • Februar 27, 2013 um 4:10 pm

        Beten, oder auch Meditation, in der Gruppe kann sehr viel Energie bündeln, im Sinne von Synchronisation, es kommt zum Einschwingen, zur Konsonanz. Vielleicht ein Grund, warum die Kirchen bestrebt sind diese Kraft auf ihre eigenen “Ziele“ und Vorgaben zu richten und, isoliert vom Umfeld außerhalb der Kirchenmauern und Friedhöfe, von der Entfaltung des eigentlichen Potentials fern zu halten …

        Gruß Guido

        • Februar 27, 2013 um 11:24 pm

          Reicht das allein, um unsere Erde, unsere Wirtschaft und Gesellschaft in Ordnung zu bringen?

  13. federleichtes
    Februar 27, 2013 um 12:05 am

    Kommt gleich noch einer hinterher – sehr fruchtbar, Frau Calderin!!!

    Ralf verlinkte einen Text
    http://akademieintegra.wordpress.com/2013/02/26/die-mutigste-entscheidung-einer-gesellschaft/#comment-2241

    woraus ich zitiere

    „Hessel ruft eindringlich auf zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft, gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die Umweltzerstörung auf unserem Planeten. Denn

    “Neues schaffen heißt Widerstand leisten.
    Widerstand leisten heißt Neues schaffen.“

    Liegt darin nicht das Geheimnis des INNEREN Werdens in UNTRENNBARER Verbindung mit dem ÄUSSEREN Gestalten?

    Das Neue muss in mir wachsen – und gewachsen sein, BEVOR es die Welt erreicht.

    Wolfgang

    • Februar 27, 2013 um 12:09 am

      Schau mal noch den Kommentar, den ich dort geschrieben habe 😉

      • federleichtes
        Februar 27, 2013 um 1:27 am

        Ja, Du hattest den richtigen „Gedanken“.

        Ein Gegeneinander kann nur stattfinden ohne die Anwesenheit einer Allmacht. Also teilt sich die Allmacht und verbirgt sich in Fragmenten – Du nennst sie „Splitter“. Die mit dem „Urquell“ verbunden sind, aber nicht wirksam im Sinne einer Allmacht.
        Aber die Allmacht KANN jederzeit wirksam werden. Und sie wird es tun, wenn es geboten ist – im Sinne der Entwicklung des Gegeneinanders.

        „Bevor du einen Gegner vernichtend schlagen kannst, musst du ihn stark machen“. Chinesische Kriegslist.
        Locke ALLE Krieger aufs Schlachtfeld – erst dann kannst du den Sack zumachen. EINFÜRALLEMAL!

        Wenn du eine Welt in Ordnung bringen willst, musst du wissen, wie sie in Unordnung kam. Also brauchst du Informationen. Und wenn die Macht des Feindes aus Energie besteht, brauchst du ein Energie-Äquivalent, um sie zu neutralisieren.

        Ja, Menschen können wissen und sehr lange schweigen. Bis die Zeit gekommen ist, bis sie gerufen werden. Die Menschen, die sich „rufen lassen“, sind längst hier – das glaube ich.

        Wenn unsere Welt aus einem schöpferischen Akt heraus entstand, und aus einer (unvollkommenen) Ordnung eine (vollkommene) Unordnung werden konnte, muss aus einer unvollkommenen Unordnung eine VOLLSTÄNDIGE Neu-Ordnung entstehen können, jedenfalls unter der Prämisse einer schöpferischen Allmacht.

        Immer mehr Menschen wachsen aus der Angst in die Liebe.
        Immer mehr Menschen wachsen aus dem Klagen ins Lachen.
        Immer mehr Menschen verbinden sich (wieder) zu einem Ganzen.

        Alles Spinnerei?

        Wir werden sehen.

        Gruß
        Wolfgang

    • Februar 27, 2013 um 12:59 am

      ““Hessel ruft eindringlich auf zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft, gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die Umweltzerstörung auf unserem Planeten. Denn

      “Neues schaffen heißt Widerstand leisten.
      Widerstand leisten heißt Neues schaffen.““

      Widerstand ? Schafft sich ein Fluss einen Widerstand um ungehindert ins Tal zu fließen … oder liegt nicht in der Umgehung von Widerstand der Weg zum Ziel ? Jegliches Hindernis sollte eher eine Abweichung von gewohnten Reaktionen bewirken. Dass wir Menschen immer mehr bestrebt sind genau das Gegenteil zu machen, zeigt, wo das eigentliche Potenzial zu suchen ist.
      Widerstand leisten heißt Neues schaffen ? Sicher … neue Herausforderungen für das, wogegen Widerstand geleistet wurde … Teufelskreis !!! Aus Sicht des GANZEN ist das komplett kontraproduktiv, allerdings ist es das Futter der noch bestehenden Expansion …

      Gruß Guido

      • federleichtes
        Februar 27, 2013 um 1:49 am

        Hessels Widerstand bedeutet mir, der Versuchung, das Ungeheurliche als das Normale zu betrachten und ihm zu folgen, zu widerstehen und Macht (allein) in die Gerechtigkeit zu investieren.

        Wir sprechen doch über eine energetische Doppelwirkung:
        Einer Macht Energie zu entziehen und sie in eine andere Macht fließen zu lassen.
        Entziehe einer Bank 100 Euro, baue ein Treibhaus und lasse Tomaten wachsen

        „Sicher … neue Herausforderungen für das, wogegen Widerstand geleistet wurde … Teufelskreis !!! Aus Sicht des GANZEN ist das komplett kontraproduktiv, allerdings ist es das Futter der noch bestehenden Expansion …“

        Ja, Teufelskreis – aber nicht für uns. Es gibt einen anderen „Kreis“, der sehr viel wirkungsvoller ist. Ich nannte ihn mal – schon fast vergessen – Gotteskreis. Das Hinein ist rein informativ nur ein sehr kleiner Schritt, energetisch allerdings nur schwer vorstellbar. Martin nannte es in seinem Beitrag „Transformation“. Aber das ist nur eine sehr ungenügende Beschreibung dessen, was sich dahinter verbirgt. Immerhin können wir ansatzweise die Macht einer „Formation“ verstehen. Was mag geschehen mit Menschen, die Feindschaft mangels entsprechender Informationen nicht mehr leben können? Ein ES, ein Wort?

        Die Nachtstunden sind unvergleichlich klar.

        Liebe Grüße an Euch.

        Wolfgang

    • Februar 27, 2013 um 9:55 am

      Jaein.
      Dieser Mensch impliziert, dass eine Veränderung der Wirtschafts- und Gesellschaftsverhältnisse friedlich erfolgen kann.

      Ein Blick nach Griechenland, Spanien, die USA, Chile, Bahrain, Ägypten, Libyen, Syrien, Mali usw. genügt, um dieses Ansinnen als illusionär und in die Irre führend zu entlarven.

      Die Mächtigen lassen sich ihre Macht nicht einfach so aus der Hand nehmen, weil ein paar Millionen Menschen friedlich demonstrieren – die werden einfach niedergeknüppelt, eingesperrt, gefoltert, gemordet, gern auch mit Krieg (= Massenmord), kurz mit Terror überzogen – und fertig!

      Und dieser Satz stört mich ganz gewaltig:

      gegen die Unterdrückung von Minderheiten

      Wer sind diese Minderheiten? Die 1 %, die unsere Erde gegen die 99 % beherrschen und sie versklaven? Wer schützt und kämpft für die Rechte der Mehrheiten?
      Wem nützt ein solcher Aufruf?

      Informationskrieg geschieht durch solche kleinen unauffälligen Einschübe, die alle anderen vorherigen Aussagen ad absurdum führen und die Massen in die falsche, weil den Status Quo erhaltende, zementierende Richtung zu führen versucht.

      Selbstverständlich kann ich für nichts in der Welt eintreten, wenn ich nicht zutiefst in meinem Inneren davon überzeugt bin, dass dies richtig sei – die innere Arbeit an mir selbst, die sich dann im Äußeren manifestiert!

      • federleichtes
        Februar 27, 2013 um 3:59 pm

        Dein „Jaein“ würde ich gerne interpretieren als „Ja zum Frieden“ und „Nein zum Krieg“.

        Krieg als Idee scheint fest in den Menschen verankert. Und wer als friedliches kleines Kind diese Welt betritt, lernt den Krieg – auf amnnigfaltige Weise – sehre schnell kennen. Allerdings reflektieren Menschen die EXISTENTE Idee des Krieges sehr unterschiedlich.

        „Im Jahr 1970 stellten die Entwicklungsländer 65 Prozent der Weltbevölkerung, zur Jahrtausendwende schon 80 Prozent.“
        (Quelle: http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/wachstum-der-weltbevoelkerung.html)

        Es dürfte bekannt sein, dass die „reichen“ Länder auf Kosten der „armen“ Länder leben. Das klingt erst mal nüchtern-sachlich. Realität aber ist, das „kultivierte“ Menschen durch ihr rücksichtslos-exzessiv-unsozial geführtes Leben verantwortlich sind für die zunehmende Verelendung der MEHRHEIT der Weltbevölkerung.
        Und ich sehe die Protestierenden gegen „Ungerechtigkeit“ (nur) davon geleitet, wieder zu Profiteuren der Ungerechtigkeit zu werden: Ihnen soll es zu Lasten anderer besser gehen – noch besser gehen.
        Und denen es relativ gut geht, weil sie Spargut-Haben und Eigentum-Haben, ist es doch scheißegal, wieviele Kinder verhungern und permanent im Elend leben.
        Daraus folgt doch, dass der Wohlstand die Armut kontrolliert, dass wohlhabende „Menschen“ zu Lasten der Menschen leben,
        DIE SICH NICHT WEHREN KÖNNEN.

        Das nenne ich globale Barberei.

        Kontemplativ orientierte Menschen als Förderer dieses Unrechts-Systems zu bezeichnen – na ja.
        Man könnte andererseits auch fordern, diese Minderheit zu beschützen. Zu behaupten, dass sie nichts „Gutes“ für die Menschheit erreichten – na ja.

        Mich interessiert sehr lebhaft, liebe Solveigh, welche Ansprüche Du an das Menschsein stellst. Was muss ein Mensch Haben, was muss er tun und wie muss er Sein?

        Und folgend: Wer bestand/besteht in Deinen „Augen – neben Stalin – die Prüfung zum Absoluten Menschen? Oder sind wir alle, außer Dir, Verbrecher?

        Und folgend: Wie sieht Dein Lebenskonzept aus, um aus einer Verbecherwelt ein Paradies entstehen zu lassen? Hast Du einen Plan, Programme entwickelt, wie, was und wann zu verändern ist?
        Und welche Rolle würdest Du in dem Veränderungsprozess spielen, wenn du die Macht hättest?

        Ich glaube, jeder Mensch ist gut beraten, die Steine von seinem Acker zu sammeln – und sie nicht auf andere Menschen zu werfen.

        Gruß
        Wolfgang

        • Februar 27, 2013 um 11:21 pm

          Ich kommentierte gerade auf facebook. Der Kommentar passt hier zum Teil auch, darum erlaube ich mir zu kopieren und einzufügen:

          „Weil die Menschen keinen Kristallisationsanker für diese Erkenntnis geboten bekommen.“

          Richtig! Ihnen fehlt das Ziel und der gangbarer Weg (Plan, dieses Ziel zu erreichen) zu diesem Ziel – und die Figur, die sie alle einen und in die von ihnen (den Menschen) gewünschte Richtung lenken kann – und wird!
          Es werden IMMER zur richtigen Zeit die richtigen Menschen geboren – und wupps – plötzlich sind sie da!

          „aber so ist das wie 5 Finger, die sich im maximalen Winkel zueinander abspreizen und jeder in eine andere Richtung zu greifen versucht – da ist keinerlei „Schlagkraft“ dahinter.“

          Ganz genau so ist es und eben DARUM werden die Menschen ja getrennt und vereinzelt, gern gegeneinander aufgehetzt. Das alles hat ein jähes Ende, wenn es ans Eingemachte geht – siehe Griechenland, Spanien, Portugal und anderswo auf unserer Erde.

          „sondern nur mit einem geschulten strategischen Verstand, der die Machtlage kompromisslos realistisch beurteilt – anders wird auch nix draus!“

          Absolut richtig! Und dieser Verstand muss in der Lage sein, die kleinen täglichen lokalen Aktionen zu leiten, koordinieren und zu organisieren, das tägliche Leben in Gang zu halten, und er muss außerdem in der Lage sein, den globalen Überblick zu behalten, sich mit den Menschen auf der ganzen Erde zu verbünden und abzusprechen, zu koordinieren, die den selben Weg gehen wollen – damit die Schlagkraft milliardenfach potenziert wird – und gleichzeitig wiederum die gemeinsamen Ziele und Aktionen herunterbrechen können auf die nationalen und lokalen Gegebenheiten, Besonderheiten, etc.
          Keine leichte Aufgabe!
          Ich bin jedoch sicher, dass sie gelöst wird!
          Ein paar Leuchtfiguren gibt es schon in Chavéz in Venezuela und Morales in Bolivien, auch Putin KÖNNTE so eine Gestalt sein, wenn ich seine Politik seit ich ihn beobachte richtig sehe und interpretiere, bei ihm bin ich mir jedoch noch nicht wirklich sicher… Auf jeden Fall solidarisiert er sich mit den beiden oben Genannten und hat Hilfsgüter nach Kuba geschickt, nach dem Wirbelsturm Sandy, als alle nur in die USA schauten und „betroffen“ waren….

          Ich bin mit Dir völlig einer Meinung, dass unbedingt das Geld abgeschafft gehört.

          Es gibt jemanden in Russland, der dazu folgende Gedanken für eine Wirtschaftsform entwickelte, die das Geld letztlich obsolet macht:

          1. Die Wirtschaft richtet sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Menschen aus.
          2. Lokale Wirtschaft hat Priorität.
          3. Die Distrubition erfolgt direkt von der Produktion in die Geschäfte (keine – völlig nichtsnutzigen – Zwischenhändler)
          4. Die Preise haben sich ausschließlich an der Produktivität des herstellenden Unternehmens und der den Produkten zugeführten Energiemenge und deren Preise zu orientieren, die sich wiederum an der Produktivität ihrer Erzeugung orientieren.
          5. Die Löhne haben sich ausschließlich an der Produktivität zu orientieren.
          6. Die Direktoren – Bewirtschafter – der Unternehmen sind austauschbar, wenn sie die Produktivität der ihnen anvertrauten Unternehmen nicht steigern, fliegen sie, das Unternehmen wird ihnen entzogen und einer anderen Person(engruppe) zur Bewirtschaftung überlassen.
          7. Aus der Bindung sowohl der Löhne als auch der Preise an die Produktivität folgt, dass die Preise bei steigender Produktivität sinken, während die Löhne steigen. (Die heutigen „Ökonomen“ wollen uns genau das Gegenteil weiß machen!)
          8. Auf Grund der neuen Technologien (Steigerung der Produktivität macht neue Technologien erforderlich!) werden die Preise für Energie gegen Null tendieren.
          9. Das Geld wird nicht mehr nötig sein, es hat sich erledigt, wenn die Waren nichts kosten, aber auf Grund der hohen Produktivität in mehr als ausreichendem Maße vorhanden sind und die Löhne gleichzeitig gestiegen sind – das Geld aber zu nichts mehr nütze ist, weil alles nichts kostet.
          An diesem Punkt wird Arbeit zum Bedürfnis, dass genau auf dem Gebiet befriedigt wird, auf dem der Mensch sich wohl fühlt und das beste leisten kann.
          Die Unternehmen bleiben, wenn gewünscht, in Privat-Besitz, müssen sich jedoch ausschließlich diesen o.g. Kriterien unterwerfen. Von den Gewinnen wird ein festzulegender Prozentsatz abgeführt, um dem Staat, der Kommune für die allgemeinen Aufgaben zur Verfügung zu stehen, ein anderer Teil des Gewinnes fließt in die Löhne und einen angemessenen Teil darf der Unternehmer behalten.
          Grund und Boden, Immobilien, etc. können kein Privatbesitz sein sie werden langfirstig verpachtet und gehören dem Staat/Kommune, die daraus resultierenden Einnahmen werden für die allgemeinen Aufgaben der Kommunen/Staat benutzt, solange es denn noch Geld gibt.
          Banken dürfen kein Privat-Eigentum sein, sondern gehören – solange sie noch nötig sind, dem Staat/Kommunen.

          Dazu kommt eine Verwaltung des Staates, die sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Sind die Bürger unzufrieden, steigen die Geburtenraten nicht, gibt es Lieferengpässe zu gewünschten Gütern, werden Güter knapp gehalten, usw. usf. sind sie sofort absetzbar – und zur Rechenschaft zu ziehen – und zwar von den Bürgern.

          Das war freilich seeeeeeeeeeehr kurz gefasst, trifft aber das Wesentliche.

          Holloway fordert auch „Wir müssen das Herz des Kapitals treffen – das Geld.“ Leider bleibt er nebulös in der möglichen Umsetzung.
          Ähnliche Gedanken fand ich bei dem Österreicher Franz Hörmann.
          ————
          Ich werde die Rolle in diesem Prozess spielen, die ich ausfüllen kann, ich werde da sein, wo ich am nötigsten gebraucht werde.

          Ich brauche keinen „absoluten“ Menschen, denn den gibt es nicht.

          Was Stalin betrifft, so wende ich mich gegen seine Diffamierung und Kriminalisierung und fordere auf, sich mit ihm zu beschäftigen und von ihm zu lernen, statt das Gewäsch der angloamerikanischen Informationskrieger nachzuplappern. Das setzt freilich ein intensives Studium seines schriftlichen Werkes von 15 Bänden voraus (er hat zu fast jedem Lebensbereich etwas geschrieben), um daraus Schlüsse zur Person Stalin ziehen zu können und sein Wissen für heutiges Handeln nutzen und anwenden zu können. Das heißt natürlich nicht buchstabengetreu und am Texte klebend alles nachzuäffen, sondern die Texte zu studieren, zu verstehen und auf heutige und jeweilige lokale Verhältnisse zu übertragen, zu modifizieren, überholtes wegzulassen, Falsches zu korrigieren usw.

  14. Februar 27, 2013 um 2:27 am

    Danke Wolfgang, das klingt besser. Widerstand als kurzfristiger Anhaltspunkt, um den Impuls für eine Richtungsänderung wahrzunehmen und zu nutzen …

    Gruß zurück
    Guido

  15. Februar 27, 2013 um 3:47 am

    Die Staatsmacht ruft:
    “Ergeben Sie sich … Widerstand ist zwecklos !“

    Widerstand ist nie zwecklos, wenn er NICHT im Sinne der Expansion, der weiteren reaktiven Unordnung, ist, sondern er ist als kurzfristiger Anhaltspunkt zu verstehen, um eine Gewohnheit in neue Bahnen zu lenken, um weitere reaktive Unordnung zu vermeiden.
    Steckt hinter einem Widerstand zudem ein Plan wird weiterer Widerstand zur Gewohnheit, besagter Teufels(halb)kreis. Nur ohne Plan entstehen gänzlich neue Wege. Intuition ? Kohärenzgefühl ?

    Evolution ist zwar planlos … aber nicht ohne Ziel.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      Februar 27, 2013 um 6:00 am

      Widerstand leisten ist wohl eine Frage des Charakters. Vielleicht auch der Klugheit, ihn so unauffällig wie möglich zu leisten. Und nicht mit Spatzen auf Kanonen zu schießen. Widerstand ist ein Gebot für den, der das Leid der Menschen fühlen kann, der Kinder, Tiere und Pflanzen liebt. Widerstand sollte bedeuten, sich vom Widernatürlichen abzuwenden und im Natürlichen zu fließen und dabei, und nur dabei, mehr und mehr zu erfahren, was das Leben kann und was es will.
      Widerstand ist zwecklos, ja kontraproduktiv, wenn er mit menschlicher Klugheit gestaltet wird und sich verbraucht im Kampf gegen das offensichtlich Notwendige. Widerstand, den ich meine, braucht keine Planung, wenn er aus dem Selbstverständnis für die Ordnung wächst – in der ja ein Plan abläuft. Der den Widerstand organisiert und kontrolliert. Vielleicht ist das das wahre Wesen der Evolution. In einer falschen Welt das Richtige zu tun.

      Und so wird man die wahren Widerständler nicht auf Dächern sitzen sehen und ihre Kampfeslieder hören. Ja, warum sollten treue Diener einer Ordnungsmacht gegen einen Hasenfurz kämpfen.

      Wie man sich so täuschen kann, gell. Wird vielleicht das Letzte sein, was die Erzverbrecher hören werden.

      Gruß
      Wolfgang

      • Februar 27, 2013 um 8:32 am

        „Und so wird man die wahren Widerständler nicht auf Dächern sitzen sehen und ihre Kampfeslieder hören. Ja, warum sollten treue Diener einer Ordnungsmacht gegen einen Hasenfurz kämpfen.
        Wie man sich so täuschen kann, gell. Wird vielleicht das Letzte sein, was die Erzverbrecher hören werden.“
        Meinst du den Hasenfurz? 🙂

        Ja, lieber Wolfgang,
        einmal morgens Herzhaft lachen, das tut gut, heute war wieder so eine klare Nacht.
        Ich sehe mich als Wurm, der in einem Holsteiner Cox vom Baum Richtung Boden getragen wird.
        Ich weiss also ganz sicher (denn auch wir Würmer hatten einen Newton, einen Darwin und andere), dass die Wirklichkeit aus fliegenden Bäumen Häusern und Menschen besteht.
        Natürlich nur im Zeit-Raum des Herunterfallens.
        Es wird wohl Zeit, sich zu verabschieden vom Gehirn als Ort entstehender Bewusstseine.
        Ja ,die Nacht scheint doch etwas klarere Gedanken zu bergen.
        lieben Gruß an Susanne und Dich
        Ralf

      • Februar 27, 2013 um 4:03 pm

        “Und so wird man die wahren Widerständler nicht auf Dächern sitzen sehen und ihre Kampfeslieder hören. Ja, warum sollten treue Diener einer Ordnungsmacht gegen einen Hasenfurz kämpfen.“

        Wofür eine Welle machen wo kein Wind ist ?

        Gruß Guido

        • federleichtes
          Februar 27, 2013 um 5:05 pm

          Wenn überhaupt, sehe ich das „Problem“ darin, dass ein Hasenfurz Wellen erzeugen kann.

          Bewusstsein entsteht im Gehirn, eine tolle Idee – gleich der, eine Welle erzeuge den Hasenfurz.

          So mag ein Kind vielleicht noch glauben, der väterliche Furz entstünde in seiner Hose. Vielleicht glaubt das Kind auch, die Hose stinkt. Womit wir beim Geist wären, der aufgrund seiner Informationslage darüber entscheidet, was stinkt, riecht oder duftet. Gleichwie, es GIBT die reine, nicht-vor-informierte Wahrnehmung – auch die von Wind und Welle ohne jeden Kausalzusammenhang. Im Sinne des prozessual Untrennbaren. Ganz im Sinne einer Kohärenz.

          Gruß
          Wolfgang

          Auch ein Rotkehlchen kann gefährlich sein – wenn es mit einem Krokodil befreundet ist.

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