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Würde uns die Zensur von Pornographie weiterbringen?

Von den Isländer war in letzter Zeit häufiger zu lesen, dass sie sich nicht ihre Selbstbestimmung nehmen lassen. Heute gab es dann eine Meldung, zu denen viele ambivalent stehe werden. Denn da wird getitel:

Island will Online-Pornos verbieten
Zensur für einen guten Zweck: Als erstes westliches Land könnte Island pornografische Inhalte im Internet blockieren.

Einerseits könnte es gut sein, wenn wir weniger zuträgliche Informationen von jungen Menschen fernhalten, die durch ihren Wahrnehmung Schaden nehmen könnten. Auf der anderen Seite ist zu ahnen, dass mit dem Beginn von Zensur diese sich schnell auf andere Themen ausweiten kann. Hinzukommt, dass Zensur wiederum wenig hilft, da Information dem Wasser gleich, seine Bahnen suchen wird.

Auf den Artikel hatte mich Jemand aufmerksam gemacht und auf meinen Hinweis …:

Die Frage ist, wenn sie schauen, ob das, was sie dort zu sehen bekommen, so förderlich ist. Die Frauen müssen häufig genug hinhalten (die Frau als Freiwild) und der Mann strotzt vor Kraft (und macht die ganze Nacht durch -> Hochleistungssportler). Von Zärtlichkeit wenig zu sehen. Wer nicht gelernt hat, kritisch ins Leben zu schauen, wir das als Verhaltensregeln selbst implementieren. Und kommt dann in den Stress. Brauchen wir einen Art-gerechten Pornomarkt?

… ergänzte sie passend:

Gesehen wird es so oder so. Und so mehr man ein „TABU“ daraus macht – umso „intensiver“. Wir haben damals extra die übelsten FSK18-Western geschaut. Nicht weil wir wollten oder das toll fanden – sondern weil wir es nicht einsahen, dass man uns wie Babys behandelte. Jugendliche lassen sich nicht als Trottel a la „du bist zu klein dafür“ behandeln – und das ist auch gut so. Sieht man auch schön an den Niederlanden: Dort gibt es – gerade unter Jugendlichen – weniger Cannabis-Konsumenten als hier.

Meine Eltern haben mir aber generell schon früh mitgegeben, dass ein FILM eben ein FILM ist und NICHT die Realität. Und das habe ich -wie auch alle meine Freunde auch kapiert. NIEMAND hat sich einen Film nun zum „Vorbild“ genommen oder gedacht „Wenn der Westernheld schießen darf, darf ich das auch“. Weil unsere Eltern eben (zum Glück) mit uns geredet haben. Und weil sie wussten, dass wir es „irgendwie“ eben doch alles ansehen was wir wollen – auch wenn sie es uns verbieten. So ist eben der Schulhof.

Und das ist – wie du angedeutet hast – auch der richtige Ansatz. Wir müssen uns den Dingen KRITISCH stellen und das auch schon früh lernen. Wegsehen, Zensieren, Unterdrücken, Verdrängen – das führt zum Gegenteil. Es wird dann als „erledigt“ angesehen, niemand redet darüber und DANN läuft es wirklich schief.

Mein erster Film dieser Gattung war übrigens ironischerweise ein Film wo eine „nimmersatte KönigIN“ die Männer recht zielstrebig und dominant antrieb, nun dieses und jenes zu machen. Ich habe aber weder das noch die Rolle andersherum ernst genommen – oder gar wie man es heute macht – da nun groß etwas „böses“ herein interpretiert. Ja, ich war ernsthaft GESCHOCKT, wo man denn überall den Teufel sieht. Ich habe ihn nie gesehen, weil in meiner Persönlichkeit der RESPEKT der Geschlechter und auch der Menschen untereinander schon immer fest verwurzelt war. Und wenn dem so ist – dann sieht man auch in gewissen „Rollenspielen“ gar nichts böses.

Nichts desto trotz finde ich persönlich die produzierten Filme oft sehr langweilig, weil sie einfach zu gestellt und überschminkt sind und ich viel lieber natürliches mag.

Eine realistische Aufklärung sieht meiner Meinung nach so aus:
Gespräche führen, Hintergründe aufzeigen (z.B. eine Doku ansehen, wie Filme produziert werden, damit man sieht, dass dies gar nicht real ist und der „Held“ eben Real gar nicht so mutig ist wie es dort erscheint etc), Medienkompetenz erlangen usw…! Und das Wichtigste: Den Respekt untereinander und zwischen den Geschlechtern von klein auf wiederherstellen. Schluss mit diesem patriarchalen Unsinn!

Also wäre auch hier wieder der Punkt, nicht an den Symptomen rumzudoktern, sondern unsere Kinder an solche Themen aktiv heranzuführen, so dass sie selbst in der Lage sind zu erkennen, was ihnen gut tut und was nicht?

  1. Gerhard A. Fuerst
    Februar 14, 2013 um 6:13 pm

    Nur so meine ganz persoenliche Meinung:
    Pornographie is Ausbeutung und Erniedrigung,
    vorallem was sich auf Kinder und Jugendliche bezieht!
    Jegliche Art von Pornographie gehoert auf den Muellhaufen.
    Die Sexualitaet des Menschen ist natuerlich und sollte nicht
    durch Unnatuerlichkeit beschaemt, geschadet oder sogar geschaendigt werden
    Pornographen und alle Praktikanten des Perversen
    gehoeren in die Irrenanstalt…oder ins Zuchthaus!
    Zuhaelter sind keine Menschen sondern ekelhafte Ausbeuter,
    Sklavenhalter, und der gewaltsam forcierten Prostitution.

    • Februar 14, 2013 um 6:43 pm

      Mich beschäftigt seit Langem, warum es zu Pornographie kommt. Meine Vermutung ist, dass genau diese Natürlichkeit unserer Sexualität bei Vielen nicht gelebt werden darf. Und so werden sie zu Konsumenten von Pronographie. Also müsste unser Verhalten gegenüber der Sexualität geändert werden, so dass es keine Konsumenten mehr gibt. Wo keine Nachfrage, da kein Angebot.
      Vor einigen Woche schnappte ich mal auf:
      „Prostituierte gehen einem ehrlichen Job nach, denn sie bieten ihren Körper in vollem Bewusstsein ihrer Ausbeutung an. Wir Anderen dagegen geben unseren Körper in Lohnarbeit einer anderen Art von Zuhälter hin.“ Das gab mir stark zu Denken mit.

      • Februar 14, 2013 um 8:57 pm

        Zur Pornographie kommt es, weil es ein Geschäft ist.

        Darum gibt es auch so viel primborium um „lieber Aufklären als verbieten“ und ähnlichen Schnickschnack.

        Die Liebe zwischen zwei Menschen gehört nicht an die Öffentlichkeit, sie gehört nicht auf Sex und Körper reduziert. Liebe darf kein Geschäft sein/werden – in keiner Form! Was dabei raus kommt, wenn Liebe zum Geschäft degradiert wird – schaut Euch in unserer Gesellschaft um!

        Um zu erreichen, dass dies aufhört, muss die Grundlage dafür entzogen werden.

        Auch wenn ich Dich wieder nerve, Wolfgang:

        Kapitalismus IST Verbrechen, an allem und jedem!
        Im Kapitalismus wird ALLES zum Geschäft degradiert!

        Alles andere Gelabere ringsrum ist kladderadatsch, um von den wahren Ursachen abzulenken.

        Interessant in diesem Zusammenhang ist das Verbot der WERBUNG für Homosexuelatiät in Russland. Die Russen begründen dies damit (und ich kann ihnen darin vollkommen folgen!), dass durch die Propagierung der Homosexualität es immer mehr Homosexuelle geben wird. Diese bekommen jedoch keine Kinder! Die Russen aber haben in den Jahren seit 1990 über 60 Millionen Menschen VERLOREN!
        Durch Krankheit, Armut, Drogen, Abwanderung. Ein gigantischer Aderlass – um es nicht gar Genozid zu nennen!

        Und nun vergleicht das mit der Entwicklung in Deutschland und Europa seit die Homosexualität regelrecht propagiert wird. Es gibt immer mehr homosexuelle Paare – die alle keine Kinder bekommen! Sie dürfen sich als Spielzeug gar Kinder adoptieren, die nun wieder Homosexualität vorgelebt bekommen, das dann selbst leben und AUCH keine Kinder bekommen! DAS ist ein unsägliches, infames Verbrechen!

        Und vergleicht das mit der Tabakpropaganda seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts, wodurch die Frauen zum Rauchen gebracht wurden – und die Frauen bekommen zu kleine, untergewichtige, geschädigte oder gar keine Kinder!

        Verschwörungstheorie? Ja, ich weiß. Kenne ich schon, dieses „Argument“. Brauche ich nicht mehr.

        • Februar 14, 2013 um 9:10 pm

          Hm, Du schreibst so, dass Homosexualität lernbar wäre. Untersuchungen zeigen allerdings, dass ihre Stärke in den ersten 8 Wochen im Fötus angelegt wird und von der Menge des eingeschossenen Testosterons abhängt. Insofern würde ich vermuten, dass genügend andere Reize in der Umgebung der Kinder von Homosexuellen da sind, so dass sie entsprechen darauf reagieren werden …

        • federleichtes
          Februar 15, 2013 um 1:10 am

          Liebe Solveigh,

          in einer meiner offenherzigen Moment sprach ich von: Du HAST mich genervt.
          Das änderte sich in dem Moment, als ich erkannte, es wäre etwas klüger, ich würde mich selber nerven – weil ich nicht in der Lage bin, einfach Dinge in einer verständlichen Weise darzulegen.

          Wie schriebst Du kürzlich: „Ich bin eine Frau“.
          Susanne ist auch eine. Sollte ich eine ihrer Wesensarten beschreiben, sagte ich: Sie ist langmütig. Das heißt beim Fotografieren, sie kann auf einer kleinen Wiese den ganzen Tag damit verbringen, alle Grashalme zu beobachten. Vielleicht ist das nicht ganz richtig, wenn ich sage, Frauen sind in ihrem Wesen eher sesshaft und beständig. Haben sie etwas Passendes gefunden, wollen sie es behalten.

          Das Männliche ist eher umtriebig, unstet, auf der Suche nach Neuem und begeistert von Vielfalt (Harem) Also, während Susanne auf einer Wiese steht, laufe ich ein paar Kilometer durch die Gegend So geht das auch mit meinen Gedanken, ständig auf der Suche, noch mehr zu erfassen, um es – weiter vereinfachen zu können.

          Ich sage Dir ein Beispiel. Vom Wesen her bin ich ein Gemeinschaftsmensch. Aber ich lernte, der Kommunismus ist böse und der Kapitalismus alternativlos für das, was Menschen wohl Erfüllung nennen.
          Nun, Kapitalismus und Kommunismus sind wohl Ideen für das Zusammenleben von Menschen, und zwar sehr verschiedene Ideen. Woher kommen die Ideen? Ich meine, es ist ein Geist. Einer von dem Menschen sich erfüllen, begeistern lassen. Oder auch, dem sich Menschen unterwerfen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass in offenen kapitalistisch und kommunistisch strukturierten Gesellschaften die Menschen sich dort – ihrem Wesen entsprechend – einsortierten. Gäbe es eine kommunistisch-FREIHEITLICHE Ordnung, dort wäre ich anzutreffen.

          Nun lebe ich aber in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft, in der der Geist der Ausbeutung, Ausplünderung, Unterdrückung und Menschenverachtung wirkt. Ob ich diesem Geist den Namen Kapitalismus geben muss? Ich meine nein, weil DER Geist einige Erscheinungen zeitigt, von denen die kapitalistische Wirtschaftsfürm nur EINE ist.

          Und ich werde mich hüten, einen sehr mächtigen Geist, der offensichtlich das Recht hat, sich machtvoll zu demonstrieren, zu bekämpfen – ich ignoriere ihn. DAMIT ich meine ganze Kraft für mein Sozialwesen zur Verfügung habe. Das ist auch ein mächtiger Geist, dem ich meine Aufmerksamkeit schenke. Und wer meint, dieser Geist hätte gegen den Geist der Zerstörung keine Chance, versteht die Welt nicht.

          Insofern käme es mir nicht gerade ungelegen, wenn ich beobachten könnte, dass auch Deine Aufmerksamkeit, Dein enormes Potenzial an Wissen und Energie in UNSEREN sozialen Geist fließt. Damit Martin noch zu Lebzeiten in den Genuss kooperativer Kooperationen kommt. Und ich hier mit Schreiben aufhören kann.

          Ich meine, wir hätten nie aufgehört, uns zu verstehen.

          Herzliche Grüße sendet Dir

          Wolfgang

        • Februar 15, 2013 um 9:17 am

          Zunächst:
          Gäbe es eine kommunistisch-FREIHEITLICHE Ordnung, dort wäre ich anzutreffen.

          Da treffen wir uns spätestens – und wie ich bereits schrieb, immer wieder zwischendurch und auf vielen Wegstrecken gehen wir gemeinsam 🙂

          Und ich werde mich hüten, einen sehr mächtigen Geist, der offensichtlich das Recht hat, sich machtvoll zu demonstrieren, zu bekämpfen – ich ignoriere ihn.

          Das gelingt mir (noch?) nicht, denn er begegnet mir täglich, habe mit seinen Erscheinungen und Auswirkungen zu tun – und ich habe bereits den Samen von etwas besserem kennen gelernt und habe zusehen müssen, wie es zertrümmert wurde. Ich weiß, dass GEGEN etwas kämpfen, dieses ETWAS verstärkt. So tue ich denn en praxi, was ich kann, um FÜR etwas zu handeln: Menschlichkeit, Fairness, Miteinander in die Welt zu bringen. Auf anderen Wegen und mit anderen Mitteln als Martin oder Du – das ist auch richtig so. Es gibt so viele Baustellen. Jeder bastelt an seiner (keiner jedoch dabei allein), legt Samen für eine bessere Gesellschaft und Wirtschaft – und so möge es uns endlich gelingen, zum Schluss doch GEMEINSAM das von Dir und allen hier formulierte Ziel zu erreichen.

          Ich meine, wir hätten nie aufgehört, uns zu verstehen.

          Amen.
          (psssst… manchmal provoziere ich gern ein bißchen….)

  2. Gerd Zimmermann
    Februar 14, 2013 um 6:33 pm

    „Die Sexualitaet des Menschen ist natuerlich und sollte nicht
    durch Unnatuerlichkeit beschaemt, geschadet oder sogar geschaendigt werden“

    Gerhard, Du sprichst mir aus dem Herzen. Kein Kommentar. Danke.

    Gruss Gerd

  3. Februar 14, 2013 um 7:01 pm

    Hmm, ich habe mal ein wenig weiter recherchiert, was „natürlich“ in Bezug auf Sex ist. Und wieder ist das völlig subjektiv, sprich Sache von Kultur. Hier ist ein Beispiel einer Kultur bei unsere nächsten Verwandten, das uns in unserer Kultur völlig unverständlich erscheint. Den Affen tut es gut. Sie kennen keinen Krieg, im Gegensatz zu ihren Geschwistern den Schimpansen:

  4. Februar 14, 2013 um 7:42 pm

    Da hat auf Facebook noch Jemand nach gelegt, zum Sex:

    Nun, das war die schärfste waffe der Kirche für den Ablasshandel … da es eines der stärksten Bedürfnisse der Menschen ist, sorgt die Gleichsetzung mit Schmutz natürlich (wenn auch unterbewusst) für PERMANENTE Schuldgefühle.
    Und die bringt Geld und brave Untertanen, die ständig ein schlechtes Gewissen haben.
    Es ist bloß kaum einem mehr bewusst, dass diese (wie auch andere emotionale Mechanismen fernab von Sex ) HEUTE NOCH AKTIV SIND.
    Darum ist ein Wandel ja auch so schwer!
    Und darum ist er, wenn er kommt, möglicherweise – eben auch ein „verbrämter“ Wandel, der neue Ideen mit altem Wahnsinn kombiniert zu einem neuen -möglicherweise – schlimmeren Wahnsinn, weil man sich glaubt „im Recht zu sein“ …

  5. Februar 14, 2013 um 7:52 pm

    Und noch ein Folgekommentar dort:

    Rainer von Ammon: lt. statistik hat youporn pro monat 17 milliarden visitors und ist nur eine von tausenden porno-plattformen. Man mache eine kleine Kopfrechnung, was das heisst.
    Ich hatte das mal mit einer dipl-sozialarbeiterin (ca. 50) besprochen, sie konnte dazu eher nix sagen, weil sie noch nie pornos im internet gesehen hatte, danach war sie hinüber. die mir bekannten psychotherapeuten:-) meinten, pornos mache nix negatives bei kindern.
    Eine Diskussion mit meinen damals 15+ jährigen kinders ergab, dass sie es alle auf ihren handys herumschicken in der schule, aber sie fänden es eher langweilig nach kurzer zeit. sie haben in dieser hinsicht jedenfalls keinen erkennbaren schaden davongetragen und stabile beziehungen heute mit 22+

  6. federleichtes
    Februar 14, 2013 um 8:19 pm

    Gerhard Fürst fing sich gleich zwei Böse-Daumen ein. Von Menschenverächtern? Die selbstverständlich-selbstherrlich alles zu ihrem Wohl benutzen?

    Sexualität ist nicht Pornographie. Und vielleicht entstand Pornographie erst als Folge eines Geistes, der das Natürliche der Sexualität verteufelte.
    Klar ist wohl, dass dieser Geist sich in einer Art Sexualität äußert, die gemeinhin als pervers oder widernatürlich gilt.

    Die Frage lautet: Wenn der Mensch diese Widernatürlichkeit zum Ausdruck bringt, liegt sie dann nicht in der Natur! des Menschen?

    Schauen wir auf das Wesen sexueller Widernatürlichkeit, entdecken wir etwas sehr Natürliches: Missbrauch.

    Allen einen guten Abend

    Wolfgang

    • Februar 14, 2013 um 8:45 pm

      Im Prinzip ist die Pornographie nichts anderes als ein weiteres Fieberthermometer unserer Gesellschaft. Und da gebe ich Dir Recht, Wolfgang, es ist Ausdruck von Unterdrückung und Verletzung, also Missbrauch an den Menschen, die konsumieren. Und dass ihre Zahl so hoch ist, sollte uns dazu bewegen, nach den eigentlichen Wurzeln zu suchen …

  7. Februar 14, 2013 um 9:50 pm

    Dr. Martin Bartonitz :

    Hm, Du schreibst so, dass Homosexualität lernbar wäre. Untersuchungen zeigen allerdings, dass ihre Stärke in den ersten 8 Wochen im Fötus angelegt wird und von der Menge des eingeschossenen Testosterons abhängt. Insofern würde ich vermuten, dass genügend andere Reize in der Umgebung der Kinder von Homosexuellen da sind, so dass sie entsprechen darauf reagieren werden …

    Wer macht die Studien?
    Wer gibt sie in Auftrag?

    Mir ist seit den neunziger Jahren aufgefallen, dass es immer mehr Homosexuelle gibt. Das machte mich stutzig – und so suchte ich nach möglichen Ursachen – die von mir genannte könnte eine sein.

    Ich bin nicht überzeugt, dass alle Homosexuellen von heute echte Homosexuelle sind, viele sind einfach dazu gemacht worden!

    Siehe die hohe Anzahl Homosexueller in der katholischen Kirche, die durch das Zölibat gezwungen sind, ihre Sexualität zu unterdrücken und sie darum auf andere – kranke – Art und Weise ausleben, bis hin zur Pädopholie. Auch das ist nicht angeboren, sondern anerzogen.

    In der Natur, so fand ich bei meinem Nachfragen heraus, sind etwa 1 % aller Säugetiere homosexuell veranlagt. Das bringt die Erhaltung der Art nicht in Gefahr.
    In der Zwischenzeit habe ich aber das Gefühl, dass es (auf jeden Fall in Deutschland) weit mehr als 1 % Homosexuelle gibt!

    WENN aber nur ca. 1 % der Bevölkerung homosexuell ist, warum, so frage ich mich da, wird die propagiert als wäre Homosexualität das Normale?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Demografische_H.C3.A4ufigkeit

    Liest Du diese Zahlen, so kannst Du davon ausgehen, das in der Zwischenzeit 20 % der Bevölkerung homosexuell IST oder sich dafür hält oder es sein WILL – siehe Propaganda und deren Wirkung! Das entspricht auch in etwa meinen Beobachtungen – jeder vierte!

    Die verheerenden Wirkungen auf die Reproduktion der Völker kannst Du Dir selbst ausrechnen. Das ist natürlich nicht auf die Deutschen beschränkt, denn diese Propaganda der Homosexualität gibt es in der gesamten (und AUSSCHLIEßLICH) westlichen Welt.

    Darum auch befürworte ich das Verbot der Propaganda der Homosexualität in Russland überall da, wo Minderjährige das sehen können – das ist eine sehr kluge und weitsichtige Entscheidung! Und mutig ist sie auch, wie das Gekeife und Gezetere aus dem Westen eindeutig belegt.

  8. Februar 15, 2013 um 12:55 am

    Island … herrliches Land … ich wäre damals beinahe in dieses Land ausgewandert. Ich könnte jetzt wieder vom Weltenkörper reden und das Inseldasein dieses Kleinods ins Gesamtbild einfügen … nein, keine Sorge, ich versuche mal eine Kurzform … und wahrscheinlich bekomme ich dafür allein schon ein paar Daumen HOCH … womit ich ja schon beim Thema bin … sozusagen …

    Kann man eine endgültige Lösung für ein “Problem“ finden, wenn man es aus dem Gesamtbild herausschneidet und alleinig betrachtet, mit allen verhafteten Emotionen, Erfahrungen, Vorstellungen und Vorurteilen ? Nein.
    Kann man ein “Problem“ lösen, indem man einfach ein Verbot ausspricht ? Nein.
    Schaut man sich die zugrunde liegenden Proportionen an, die im Spiel sind, dann hat das Thema Sex, in allen Ausdrucksformen, einen großen Anteil am Gesamtbild der Realität … und wie bei allen anderen “Problemen“ auch kann es zu keinem Verständnis kommen, wenn nicht die Entwicklung des “Problems“ vom Ursprung an berücksichtigt wird. Klar ist, dass in der heutigen Zeit Verbote schnell zur Hand sind, da wir in einer Zeit der sich beschleunigenden Vereinfachungen leben. NEIN !!! ist schnell zur Hand, hat aber ein entscheidendes NEUES “Problem“ … nämlich die Umkanalisierung dessen, was jedem “Problem“ zugrunde liegt … Energie IN FORM von Unordnung. Ein Verbot ist so sinnvoll wie das Schließen einer Schleusentür. Je mehr Türen, desto instabiler der gesammte Staudamm. Gleiches gilt auch für Schubladen(denken) und den zugehörigen Schrank des Konsens. In beiden Fällen sammelt sich gehörig Druck an, da derartige Ansammlungen von Unordnung wider der Natur sind.
    Ist Pornografie wider der Natur ? Ist es nicht wie mit den Bedeutungen von Worten, die im Laufe der Zeit einem Wandel unterworfen sind, der unausweichlich ist. Steve Taylor beschreibt in seinem Buch THE FALL die Offenheit zur Sexualität bevor der Mensch vom Ego heimgesucht wurde bzw. bevor das Ego aus Sicht des GANZEN notwendig wurde … und wenn man das Kapitel liest, dann kommt man zu folgendem Schluss:

    Homosexualität ist ein Begriff der Neuzeit, ist aber so alt wie die Menschheit. Im Grunde hätte die Menschheit längst aussterben müssen, denn eigentlich müssten unsere Vorfahren allesamt an AIDS gelitten haben. Pornografie ist ein Begriff der Neuzeit, ist aber so alt wie die Menschheit. Was “früher“ für alle Beteiligten “normal“ war UND für alle Beteiligten KEINE Verletzung der eigenen Person, in welcher Form auch immer, darstellte, ist im Laufe der Zeit, durch Zunahme reaktiver Unordnung, zu etwas ganz anderem geworden, weil die Harmonie der beteiligten Energien zugunsten des männlichen Prinzips verschoben wurde. So finden sich Gewalt, Wettkampf, Unterdrückung, Macht, Entartungen, künstliche Hilfen, und all die anderen Ausdrucksformen der Expansion wieder, weil es heutzutage möglich ist. Und ein Verbot, Zensur, Totschweigen, Weggucken, Passivität halten zwar den Damm für eine Weile dicht, doch so, wie im Wasser die Notwendigkeit des Fließens gegeben ist, so wird der Damm irgendwann an anderer Stelle brechen.
    Was nämlich bei allen Themen, die Kontroversen zugrundeliegen und den Konsens herausfordern, übersehen wird, ist die Notwendigkeit einer Entwicklung aus Sicht des GANZEN. Parasiten und Erreger. Die EINEN und die ANDEREN.

    “The simple truth is that every civilization, including the western world, was brought into being
    from a sacred place to serve a sacred purpose. And when that purpose is forgotten,
    when its original alignment gets lost, when the fundamental balance and
    harmony of its existence become disrupted beyond a certain point,
    then nature has her way.“

    “Life is oneness. It gives, then takes; has no liking for special consideration
    And with those who are most neglected, rejected, abused:
    there is where the greatest reality always lies hidden.“

    Peter Kingsley – A story waiting to pierce you

    Und bezüglich der Notwendigkeit einer Entwicklung mag man mich hier bitte nicht missverstehen. Notwendig heißt nicht Gutheißen oder Billigen, sondern den Grundstein legen für eine “neue“ Entwicklung, um die Harmonie wieder zu erlangen, denn um nichts anderes geht es im Leben.
    Die Entartung von einer gefühlten “Norm“ … wobei es keine Norm gibt … ist das Maß für die Dringlichkeit der Grundsteinlegung. Die Verbreitung der Entartung dagegen ist ein Maß für die Entfremdung des Themas von der Natürlichkeit … und somit für das Potenzial an Unordnung, welches in diesem Thema steckt.

    Gruß Guido

  9. Februar 15, 2013 um 8:42 am

    Ohne Notwendigkeit kein Wille zur Ermöglichung einer Realisation. Wofür gibt es Homosexualität ? Ein Irrtum der Natur ? Darauf kann einzig nur mal wieder der Mensch kommen ? Jedes Bild, welches es in den Real-Modus schafft, hat eine natürliche Entwicklung hinter sich … es sei denn es wurde künstlich, alleinig von Menschenhand, entgegen des natürlichen Willens, ins reale Gesamtbild hineingedrückt … siehe z.B. die Genmanipulation mittels Genkanonen. Was mag Homosexualität aus Sicht des GANZEN vermitteln ? Oder mal … ganz bewertungsfrei wohlgemerkt … gefragt: Was ist “besser“ für den aktuellen Expansionstrieb des männlichen Prinzips ? Ein männliches Ego, welches über Leichen zu gehen vermag, um seine eigenen, und nur seine eigenen, Ziele zu erreichen, auf Kosten anderer ? Oder ein Mann, der die Rolle des WEIBLICHEN Prinzips verkörpert ? In der Summe betrachtet liegt genau hier das eigentliche Wesen der Homosexualität verborgen, denn ohne ihre offensichtliche Realisation wäre die Ausprägung der reaktiven Unordnung längst weiter fortgeschritten. Da aber die Unordnung einem gierigen, hungrigen Ungeheuer gleicht, findet dieses, listig wie es ist, andere Wege, um ans Ziel zu kommen … und schon haben wir die Quelle der Stigmatisierung durch AIDS gefunden …

    Bezüglich AIDS mal zwei Links jenseits der Konsensscheuklappen, die einzig zum Geradeaussehen bzw -gehen zwingen:

    http://www.amazon.de/Die-stille-Revolution-Krebs–Aidsmedizin/dp/3934196632/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1360914008&sr=8-2

    http://www.fearoftheinvisible.com/gutaids

    Gruß Guido

    • Februar 15, 2013 um 9:33 am

      Wow, ein gebrauchtes Buch für 150 €. Ein Zeichen für was?
      Regal von der Pharmaindustrie leergekauft, weil für sie lebensbedrohende Wahrheiten enthalten sind?

      • Februar 15, 2013 um 9:42 am

        Ich habe die Ausgabe von 2006 und die kam, meine ich, um die 35 Euro. Beim Inhalt des Buches machen Deine Rückschlüsse durchaus Sinn 😉

        Ja, der Stoff aus dem Verschwörungstheorien sind …

        Vielleicht hilft das hier weiter:

        http://www.nlnv.de/front_content.php?idart=274

        http://books.google.de/books?id=uZ-akxjM-TsC&pg=PA8&dq=stille+revolution+der+AIDS+krebs&hl=de&sa=X&ei=YfUdUc_JK8SG4gSMjoDIDg&ved=0CDsQ6AEwAA#v=onepage&q=stille%20revolution%20der%20AIDS%20krebs&f=false

        http://www.tarosan.de/Dr.med._Heinrich_Kremer_Raum_und_Zeit_Aids_Luege.pdf

        http://ummafrapp.de/skandal/Das%20Wissen%20vom%20Heilen.pdf

        “Durch die zivilisatorischen Fortschritte und die Entwicklung der modernen Medizin, insbesondere auch die Einführung von Impfprogrammen und Antibiotika seit 50 Jahren, hat sich im Nettoeffekt die Bedeutung des Evolutionsvorteils der redoxsensiblen nachhaltigen Typ2-Cytokin-Immunantwort verändert und haben die zivilisationsbedingten toxischen und pharmakotoxischen Effekte für die Gefährdung der Zellsymbiosen an Bedeutung gewonnen.
        Die besonders redoxsensibel disponierten Menschen sind jetzt im Nachteil, da sie auch auf toxische Einflüsse rascher und überdauernder mit Typ2-Gegenregulation in der Weise antworten, wie dies zur Hemmung von extrazellulären Bakterien oder multizellulären Parasiten von Vorteil wäre.
        Das Immunsystem wählt also die evolutionsbiologisch programmierte aber „falsche“ Strategie, getäuscht durch toxische Stressoren, wie sie in der natürlichen Evolution nicht vorhanden waren. Diese Entwicklung spiegelt sich wider in der stetigen Zunahme von Krebserkrankungen und anderen systemischen Erkrankungen in den letzten 100 Jahren in den industriell entwickelten Ländern. Als wesentliche Quelle toxischer Exposition, welche die Entwicklung von Krebs und anderen systemischen Erkrankungen begünstigen, gelten heute in den industrialisierten Ländern Giftrückstände in der Nahrung, in der Umwelt und am Arbeitsplatz sowie der Tabakkonsum (Loeppky 1994, Walker 1998, Waite 1998, North 1998) sowie phramakotoxische Medikamente und toxische Abbauprodukte von Pharmaka (Kalow 1993). Für die tatsächliche Inzidenz von Typ2-Zelldyssymbiosen durch toxische und phramako-toxische Nitrosation und Peroxidation ist die individuell disponierte Leistungsfähigkeit der redox-abhängigen Entgiftungskapazität entscheidender Krankheitsfaktor.“

        Gruß Guido

        • Februar 15, 2013 um 9:50 am

          Noch aus einer Rezension zum Buch:

          Kremers Buch hat mein Vertrauen in die medizinische Forschung gestärkt. Die Grundlagenforschung geht nämlich durchaus in alle naheliegenden und erfolgversprechenden Richtungen, jedoch werden deren Ergebnisse häufig nur einseitig rezipiert und weiterentwickelt. Welche Mechanismen hier am Werke sind, muss angesichts der den Marktbedingungen unterworfenen medizinischen Versorgung nicht weiter erläutert werden. Aber auch an dieser Stelle wird der Autor angemessen konkret. Mit Verschwörungstheorien hat dies denkbar wenig zu tun, sondern mit den objektiv vorhandenen Ertragschancen beim Verkauf von antiretroviralen Medikamenten, die pro Patient und Jahr etwa 20.000,- Euro und mehr kosten und mit dem systemimmanenten Desinteresse an natürlichen und nicht patentierbaren Substanzen (sog. „Alternativmedizin“).

          Was ist Ursache, was ist Wirkung? Wenn man sich mit den von Kremer vorgestellten und in der Forschung nachgewiesenen Kausalketten bzw. Wechselbeziehungen beschäftigt (oxidativer Stress, mitochondriale Dysfunktion, Th1-Th2-Switch usw.), kommt man ins Grübeln und sucht notgedrungen eigenständig nach weiteren Antworten. Die gibt es überreichlich in der Wissenschaft, die wesentlich heterogener ausgerichtet ist, als man dies angesichts des von Massenmedien dargebrachten Info-Mülls zunächst vermuten würde.

          Und in einer weiteren:

          Er erklärt sehr im Detail welche biochemischen Mechanismen auf der Zellebene dazu führen, dass Menschen Krebs oder Aids entwickeln. Nach der Lektüre verwundert es wenig dass diese vermeintlich so unterschiedlichen Themen wie Krebs und Aids auf nahezu gleichen Ursachen beruhen. So ist es eher konsequent dass viele jahrelang mit HIV Medikamenten behandelte Patienten fast zwangsweise Krebs entwickeln, weil die Medikamente die überlebenswichtigen Energiegewinnungsprozesse in den Zellen weiter zerstören. Die Zellen schalten um in ein Überlebensprogramm, sterben nicht mehr ab und vermehren sich ungezügelt. Dies nennt man Krebs.

          Die ungeheuren finanziellen Interessen eines ganzen Industriezweiges sorgen seiner Meinung nach dafür, dass viele Menschen ein gutes Auskommen mit der Verabreichung von HIV Medikamenten haben. Wobei die allgemein akzeptierten Verkaufskosten in zivilisierten Ländern mehr als das 200fache der Herstellungskosten betragen. Manche sagen, dass HIV Medikamente herzustellen einträglicher ist als Gold zu schürfen. Wen wundert es da, wenn viele nicht den Ast absägen wollen, auf dem sie sitzen.

  10. Februar 15, 2013 um 9:00 am

    Noch zwei Nachträge. Der erste ohne viel Worte, da für sich selbst sprechend:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-02/frauen-billion-indien

    Der zweite betrifft die Homosexualität von Frauen. Ihr Anteil an der Homosexualität dürfte eher gering ausfallen, im Vergleich zur männlichen Proportion, zumal Frauen in ganz anderer Beziehung zum Kinderbekommen stehen. Zudem hat jede Entwicklung ihr energetisches “Gegenstück“, daher kann Homosexualität nicht nur auf Männer beschränkt bleiben …

    Gruß Guido

  11. Februar 15, 2013 um 9:44 am

    Nochmals nachdenkliches zum Umgang mit Sexualität aus einem Kommentar in Facebook:

    Einige merken gar nicht, wie widersprüchlich ihr Denken ist. Einerseits wollen sie und predigen sie ständig „Natürlichkeit“ und „Zurück zur Natur“ – auf der anderen Seite möchten sie aber genau das Gegenteil von Natur. Nämlich eine Art „reinkarniertes Deutschland von Adenauers Segen“ was die Sexualität und die Liebe angeht.

    Ironischerweise sind sie sich aber dieses massiven Widerspruchs gar nicht bewußt. Der Mensch bezeichnet nämlich in der Regel einfach mal alles als „NATÜRLICH“ was seiner Erziehung oder seinem Umfeld entspricht. Da geht es nicht darum, was nun WIRKLICH in der Natur abläuft. Ich habe zum Beispiel einige psychologische Studien über Nazis gelesen und solche, die durch Liebschaften (wie sagt man? Liebe kennt keine Grenzen?) ihren „Nazi-Codex“ gebrochen haben. Der Nazi-Codex, der eben damals als „die natürliche Ordnung der Dinge“ galt und den Leuten eingetrichtert war. Interessanterweise empfanden sie die Liebe zu einer Jüdin als „pervers“ und „widernatürlich“ und das ganze war mit massiven Schamgefühlen besetzt! Das gleiche Spiel erleben wir heute in quasi jeder Kultur – auf jeweils leicht veränderte Weise. Alles was den dortigen KULTURELL ERFUNDEN Sitten nicht entspricht, gilt als „widernatürlich“ und „pervers“.

    Nun schauen wir doch mal, was WIRKLICH natürlich ist. Schauen wir, was FAKT ist fernab aller Indoktrination von Spießern und Kirchen. Und da ist es ebenso, das wenn zwei höhere entwickelte Säugetiere (und da ist es beim Säugetier Mensch nicht anders) aufeinander treffen und es ein bischen „erotisch funkt“ -was je nachdem auch sehr schnell gehen kann – dann bekommt der eine eine Errektion und die andere…nunja ich muss das wohl nicht im Detail erläutern. Dann nehmen die Dinge ihren Lauf! Da braucht es KEINE „Sternschnuppe aus dem Liebeshimmel für“!!! DAS ist die Natur der Dinge und genauso ist es auch bei Bonobos. Ob es den Spießern nun passt oder nicht! Wer möchte soll einfach mal googeln. Aber kann es denn mit Liebe nich auch schön sein oder gar noch schöner? Na klar, sagt doch auch niemand was gegen und es hält euch doch auch keiner davon ab! Aber deswegen muss man doch nicht gleich dogmatisch werden. Wunderschöne romantische Spaziergäng im Sonnenuntergang mit meinem Partner finde ich beispielsweise auch immer sehr schön – aber deswegen ist ein Spaziergang alleine oder mit einem guten Freund nicht schlecht, sondern hat genauso seinen eigenen Reiz und bietet viele interessante und schöne Seiten!

    Sich diese Natur einzugestehen, da sind sich einige Ete-Pitete Menschen eben einfach zu fein zu, deswegen „müllen“ sie den Menschen mit allem erdenklichen erfundenen und erlogenem Schwachsinn zu, so dass er sich irgendwann vor Neurosen kaum noch retten kann! Und diese Neurosen führen dann zu Kriegen oder all dem Wahnsinn, den man derzeit hinter den Türen der Kirche beobachten kann!

    Wer das einmal begriffen hat, der weiss auch wie wirklich freie und natürliche Menschen ticken. Wer wirklich natürlich ist, der befreit seine Sexualität. Der entrümpelt sie. Der entdeckt die PURE Seite. Der kommt weg von dem ganzen „heilig mystisch überladenen Bimbam“, den die Spießer auf Sex und/oder Liebe packen oder in sie herein projezieren. Und in dessen Rahmen sie sie zwängen wollen.

    Und wer sich einmal frei gemacht hat von dem ganzen Schwachsinn, der weiss auch warum es gar kein Problem ist, Pornographie zu produzieren oder zu konsumieren. Und das würde es übrigens auch geben, wäre Sex völlig „befreit“. Denn jeder Moment ist einzigartig und den zu bewahren oder anderen zugänglich zu machen- dafür gibt es Film+Ton! Andere möchten widerrum künstlerisch damit umgehen und das ganze etwas „fantastischer“ und gestellter machen – warum auch nicht? Sowas gibt es in jedem Filmgenre! (PS: Und nein, deswegen ist in der Pornobranche längst nicht alles SUPER. Genau wie es auch in allen anderen Branchen schwarze Schafe gibt und es fast nirgends nur SUPER ist!). Und wenn diese Befreigung mal stattfindet, wird jeder auch merken ,warum man ganz frei und unbeschwert „einfach so“ Sex haben kann. Oder „einfach mal so“ Selbstbefriedigung praktizieren. Ganz einfach weil „mans kann“. Weil es schön ist. Das haben auch die Bonobo „gemerkt“ und praktizieren daher Sex sogar zur Konfliktlösung! Ganz nach dem Motto: „Make Love, not war“!

    Wenn die ganzen Projektionen von der Sexualität abgebröckelt sind, dann hat man auch keine Angst mehr, man könnte etwas „verschleudern“. Im Gegenteil: Man GENIEßT mit jedem Zug! Genauso wie man eine leckere Speise isst und sie einfach „genießt“ und keine Angst hat, seine „Geschmacksfähigkeit“ zu verschleudern mit jedem Bissen. Die wird im Gegenteil mit jedem Bissen geschulter!

    Und falls nun einige denken, hier ginge es nur um Egotrip oder das würde dazu führen. Im Gegenteil: Die meisten Swingerpärchen, die ich kenne, führen ihre Beziehung GLÜCKLICH im zweistelligen Jahresbereich und sind sehr angenehme Zeitgenossen! Ebenso wie die Bonobos sehr sozial und friedlich sind! Und als das würde ich mich übrigens auch bezeichnen und ich habe ehrlich gesagt bisher noch nie das Gegenteil gehört.

    Ich verweise da auch auf eine nette Szene aus „Easy Rider“:

    „George: Nein, nein. Was ihr für sie repräsentiert, ist Freiheit.
    Billy: Was zum Teufel ist daran falsch, an Freiheit? Das ist doch alles, um was es geht?
    George: Ja, ja, das ist richtig, nur darum geht es, richtig. Aber über Freiheit zu reden und frei zu sein – das sind zwei ganz verschiedene Dinge. […] Oh ja, sie werden euch bequatschen, und bequatschen und über individuelle Freiheit reden, aber wenn sie ein wirklich freies Individuum sehen, dann fürchten sie sich.
    Billy: Mm, das wird zu kaum dazu bringen, vor Furcht davonzulaufen.
    George: Nein, das macht sie gefährlich.“

    „Das macht sie gefährlich!“ Genau so ist es – und das konnte man auf Martins Blog heute auch beobachten, wo einige unreflektiert direkt und ohne zu Überlegen alle die nicht ihrer Meinung waren in den Knast stecken oder zwangspsychiatrisieren wollten! Und dafür heftig Beifall bekamen. Wo das hinführt, ich denke da ist uns die Geschichte eine Mahnung. Und ironischerweise sind es eben GENAU die „Verklemmten“, die brutal und ohne Reflektion reagieren und/oder handeln oder es wohl zumindest gerne würden. Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich ein solcher Charakterzug nur auf das Thema „Sex“ beschränkt.

    Nun, GENAU das sind sie eben: Die Wölfe im Schafspelz. Mitten unter uns. Die ihre neurotische Weltsicht unter „CHANGE“ und einer verdrehten „Natürlichkeit“ verstecken. Das hatten wir in der Geschichte schon mehrfach. Was daraus wurde „im Namen der guten Sache“ – muss ich es wirklich noch einmal erwähnen?

    PS:
    Einigen ist sicher „nicht wohl“ beim Gedanken ans loslassen ihrer Neurosen. Das ist nicht schlimm – Jahrzehnte lange Indoktrination sorgen eben für Ängste, Unsicherheiten und Scham. Aber das geht vorüber – versprochen!

    • Februar 15, 2013 um 10:27 am

      Das ist eine Sicht der Dinge.
      Eine andere ist, daraus ein Geschäft zu machen!

      Wenn sich irgendwelche Menschen „anmachen“, indem sie anderen beim Sex zuschauen oder mit anderen – nicht dem eigenen Partner Sex haben – so ist das ganz und gar ihre sehr persönliche Angelegenheit. Sollen sie glücklich damit werden! Aber nicht versuchen, andere zu überreden (Werbung), das auch toll zu finden und das nun auch so machen zu sollen/müssen!

      Wird das also als „normal“ propagiert und wird der Sex und die Liebe BENUTZT, um damit Geschäfte zu machen, so ist das krank und verdammenswürdig.
      Liebe und Sex sind intime private Dinge – und genau DA sollten sie sich abspielen. Sobald sie an die Öffentlichkeit gezerrt werden, werden sie beschmutzt und benutzt und das lehne ich ab.

      Und nur darum geht es (mir)!

      Dem letzteren (mit der Behauptung der Verbreitung des Internets sei dem Porno geschuldet) schrieb ich, dass ich es für ein unbewiesenes Gerücht halte, dass Porno die Triebfeder des Internets gewesen sein soll.
      Das ist ein Kommentar in die Richtung, das Schmutzige als normal dastehen zu lassen und ihm Berechtigung zu geben, es „salonfähig“ zu machen.

      Fragen wir doch mal: Wo, seit wann und bei wem gab es die ersten Huren?
      Es waren die TEMPEL-Huren, die dann auch von den PRIESTERN den weltlichen Herrschern ZUGEFÜHRT wurden, um diese BEHERRSCHEN zu können, denn bei einer Frau „schüttet“ der Mann „sein Herz aus“! Durch Sex ist der Mann zu beherrschen! Das läuft bis heute nicht anders!
      Die „niederen“ Tempelhuren durften an bestimmten Tagen „niederen“ Männern Sex VERKAUFEN – zum Nutzen und Frommen der PRIESTER! Auch das läuft bis heute nicht anders.

      Alles klar, WER die Prostitution und Entweihung der Liebe und des Sexes zu welchem Zweck erfand, um dieses zutiefst menschliche Bedürfnis und Verhalten für die eigenen Zwecke zu BENUTZEN?

      • Februar 15, 2013 um 11:10 am

        Liebe Solveigh,

        Bist Du Dir da so sicher, dass …

        Liebe und Sex sind intime private Dinge – und genau DA sollten sie sich abspielen. Sobald sie an die Öffentlichkeit gezerrt werden, werden sie beschmutzt und benutzt und das lehne ich ab.

        … das denn nicht auch schon ein Dogma, ein Konzept der Konstruktion in Deinem Geist ist?

        Hattest Du Dir das Video zu den Bonobos angeschaut. Die zeigen, dass es auch ein anderes Dogma geben kann. Und die sehen mir so aus, als wären sie damit recht glücklich. Sollen wir sie deshalb verurteilen.

        Das Thema Geschäftemachen via Sexsklaven ist etwas, was ethisch eher zu verurteilen ist.

        Wenn aber Freiwilligkeit (aber was in einer Welt der Lohnsklaverei ist schon ferwillig?) in einem solchen Geschäft dabei ist, wer sollte das verwerflich finden? Jene, die auf der anderen Seite vom Verklagen profitieren? Und selbst ein Geschäft daraus machen?

        VG Martin

        • Februar 15, 2013 um 12:29 pm

          1. Bin ich ein Affe? Muss ich ALLES, was Affen machen als natürlich (Gott gegeben) hinnehmen und imitieren? Oder wird uns das gezeigt und so dargestellt, damit wir wieder zu Tieren werden und wie sie leben – ohne Sinn und Verstand?

          2. Bin ich mit Dir einverstanden, weshalb ich auch immer wieder den Finger darauf lege: Diese kapitalistische Wirtschaftsform IST Verbrechen in sich und gebiert darum ausschließlich Verbrechen an allem und jedem, wohin immer Du auch schaust!

  12. Februar 15, 2013 um 9:44 am

    und:

    solche Autonomie-Eingriffen, sind nicht nur schwer zu standardisieren (wo fängt Pornografie an, wo hört Erotik auf), man muss auch bedenken, dass es ohne Pornografie das Internet nicht in der Form, wie wir es kennen, geben würde – es war ‚treibende‘ Kraft. „Die Prohibition funktioniert nicht“ – wer weiß, was sich bei einem Pornoverbot technisch entwickeln würde – obwohl andere Motivatoren als Verbote zu bevorzugen sind, aber auf jede Aktion folgt nun mal Reaktion.

  13. Februar 15, 2013 um 9:55 am

    Interessantes Thema. Ich schreib Euch unsortiert.

    Prostitution ist ein ehrlicher Beruf. Da auf klarer Ansage beruhend. Sex gegen Geld. Die Vereinbarung wird vorher getroffen (denk ich mal), die Beteiligten wissen woran sie sind. Alle Arten von Rechtsverdrehern, Politikern, Bankern, Managern, Ehefrauen auch…. versuchen unter dem Deckmantel der Wohlanständigkeit zu lügen, zu betrügen, zu stehlen wo es nur geht. (Solveigh; ja Du hast recht übrigens, die Eigentumsfrage.)

    Die Kirche;Sexualität nur zur Fortpflanzung erlaubt. ansonsten schmutzig und verabscheuungswürdig. Dadurch sind Frauen und Männer in sich selbst gespalten und vom Anderen getrennt. Die schönste Sache der Welt mit dem Potential des Glücksempfindes ist schmutzig, macht schuldig. Toll, oder? Lässt sich ganz wunderbar zu Manipulationszwecken gebrauchen und wurde immer, bis heute, auch so benutzt. – Unbefleckte Empfängnis in meinen Augen Sexualität und Liebe ohne das kleinste Schuldgefühl, frei, offen, sich des Lebens und des entstehenden Lebens freuend, dem Kind an der Stelle den freien Fluss der Lebensenergie erhaltend, so seh ich das jedenfalls.

    Pornographie, alles was verboten wird sucht sich andere Wege, wird durch das Verbot jedoch kriminalisiert. Dass Jugendliche daran Schaden nehmen glaub ich nicht, es ist die Qualität der Aufmerksamkeit die dem Thema geschenkt wird oder nicht, die schädigen kann.

    Erfüllende Sexualität hat auch was mit der Freude am eigenen Körper und dem des Partners zu tun. Die Freude am eigenen Körper zu entwickeln und dann zu erhalten, über die Jahre, ins Älterwerden hinein ist ziemlich schwierig, da wir ja von allen Seiten, auch wenn wir bewusst daran vorüber gehen, von diesen komischen Illustrierten, angefangen beim „Bild der Frau“ übrigens, unter Druck gesetzt werden. Die Freude am eigenen Körper es ist auch eine Frage des Selbst-Wert-Gefühls, des Respekts und der Akzeptanz. Menschen jeden Alters sind schön, alle sind wir ein Wunderwerk, in den körperlichen Proportionen, in der Beweglichkeit unserer Glieder, mit unseren Falten und Runzeln, die von gelebtem Leben erzählen.

    Interessant übrigens, dass „sexuelle Aufklärung“, wenn in der Schule thematisiert, ziemlich breit darauf hinweist, dass Kind sich schützen muss gegen evtl. Übergriffe. ( Der Hinweis mag angebracht sein, aber nicht als bestimmendes Element.) So geschehen bei meiner jüngsten Tochter.

    Wir haben in diesem Land und in dieser Zeit zwei Tendenzen. Einerseits diese wirklich teilweise sehr abstoßende sexuelle Offenheit die nicht das Geringste mit Freude zu tun hat, auf der anderen Seite Versteckspiel und Kriminalisierung.

    Guidos Einwurf zur Homosexualität finde ich übrigens gut, ein anderer Blick. Danke. Dazu eins allerdings, inzwischen bestimmt hier eine Minderheit einen großen Teil des öffentlichen Diskurses zum Thema Sexualität. Übertrieben gesagt muss Mensch ja schon fast Minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn er sich nicht als Homo outen kann.

    In anderen Weltgegenden scheint mir die Einstellung zum Sex und zur Liebe, die Integration ins tägliche Leben, weit gesünder und natürlicher zu sein. Ich las von einem Volk in den chinesischen Bergen, Autorin Heide Göttner-Abendroth, für die haben Sex und Liebe nichts mit Frust und Schuld zu tun, schädigende Praktiken sind unbekannt. Matriarchal organisiert, Frauen und Männer fühlen sich so wie es ist wohl. Sollten sie gezwungenermaßen doch hinaus die diese stark patriarchal geprägte Kultur der VR China müssen, wollen sie meist wieder zurück.

    Genug erst mal.
    Liebe Grüße in die Runde
    Martina

    • maretina
      Februar 15, 2013 um 10:19 am

      Noch ein Nachtrag zur Prostitution; sie helfen ja auch beim Auflösen von angestauten Energien, das funktioniert wie bei den Bonobos. Gäbe es keine Prostituierten, ich denke mal wir hätten es mit noch sehr viel mehr Gewalt zu tun.

      Grüße
      Martina

      • Februar 15, 2013 um 10:37 am

        Das stimmt nur in einer Gesellschaft, in der mit der Liebe und Sexualität dermaßen schizophren und scheinheilig umgegangen wird, wie in der seit rund 6.000 Jahren bestehenden.
        Siehe mein Kommentar oben.

        Die „Aufklärung“ in den Schulen ist die Zerstörung der Seelen der Kinder. Im Grund wird ihnen beigebracht, wie sie Sex zu machen haben. Kinder sollten sich natürlich zur Sexualität verhalten können, das wird verhindert, wenn ich sie ZU FRÜH mit den dreckigen Seiten des SEXES – AUßERHALB der Liebe konfrontiere und so den Sex von der Liebe trenne!

        In dieser Gesellschaft wird alles von allem getrennt, regelrecht atomisiert.
        So kann sich schließlich niemand mehr mit niemandem solidarisieren, um den VERURSACHERN entgegen zu treten.

        Guido würde das „Sich dem Zenit der Unordnung nähern“ nennen. Ich kann mich dieser Argumentation nicht entziehen.

        • maretina
          Februar 15, 2013 um 10:51 am

          Mein Kommentar bezieht sich nur auf diese Gesellschaft, jetzt und hier. Hätte ich deutlich schreiben müssen, was ich hiermit tue.
          Ich kenne es auch anders, ja. Die Entwicklung ging hin zu offener und respektvoller Sexualität.
          Nicht überall und da widersprich mir mal bitte nicht, ich habe eine Zeitlang bei der Kripo Prototokoll geschrieben und da gab es Anfang der Achtziger schon noch abartige Dinge.
          Muss jetzt leider was anderes tun. Klink mich später wieder ein.
          Grüße
          Martina

        • Februar 15, 2013 um 11:23 am

          Liebe Solveigh,

          ich bin mir immer sicherer, dass Deine Idee, sich gegen DIE DA OBEN stellen zu wollen, diesen nur noch mehr Energie gibt und wir am Ende noch schlimmer dastehen werden.

          Wir sollte anfangen, über sie zu lachen. Sie machen zu lassen. Wenn wir unsere Angst nach und nach überwinden, damit aufhören Andere zu bewerten, und so unsere Verstrickungen und Verkettungen auflösen, dann wandelt sich die Welt von ganz allein. Weil wir es selbst sind, die das System, so wie es ist, tragen. Siehe dazu das Video in meinem neuen Artikel:
          Ein Vorschlag, unsere Angst durch Lachen zu vertreiben und damit unsere Ketten zu sprengen

          Das Thema hatte ich diese Nacht noch lange mit Jemandem diskutiert. Er sieht, dass DIE DA OBEN sich genau von diesen gegen sie gerichteten Energien nähren, von unseren Ängsten, die sie laufend schüren. Wenn wir ihre Manipulation erkennen, und einfach nur Aha sagten und darüber lachen, uns in dieser Erkenntnis dem zuwenden, was uns zuträglicher erscheint, dann entziehen wir ihnen so die Macht über uns.

          Ja, Emotionen spüren, hilft uns, das bessere zu wollen. Wir sollten uns nur nicht immer wieder in unsere Angstkörper (siehe Tolle, Traumata) und damit in „ihre“ Hände treiben lassen. Daher die Beobachterrolle unserem Verstand gegenüber einzunehmen, so lässt sich Angst leicht aushalten und verliert sich nach und nach im Hier und Jetzt.

          Herzlich Martin

        • Februar 15, 2013 um 12:21 pm

          Anfang der Achtziger Jahre war die DDR schon weit pervertiert. Dies begann Ende der sechziger und massiv seit dem Machtantritt von Honneckers Clique, die dafür gesorgt haben, dass die DDR „sturmreif“ (= übernahmereif) gemacht wurde. Dennoch ist es ihnen nicht gelungen, ALLES und ALLE zu pervertieren und die Gedanken und Ideen, die Ziele des Sozialismus VÖLLIG zu pervertieren, kriminalisieren und diffamieren.

      • Februar 15, 2013 um 11:05 am

        Diese Annahme ist sehr Wahrscheinlich!
        Ich las gestern noch, dass auch die Schimpansen Essen abgeben, um einem Weibchen auf den Hintern schauen zu dürfen. Das zum Thema, was natürlich ist …

    • Februar 15, 2013 um 10:31 am

      Amen.

    • Februar 15, 2013 um 11:00 am

      Danke für Deine ruigen und doch klaren Gedanken zu diesem Thema.
      Auch die Einbetonierung unserer Sexualität in Regel, was schicklich sei ist ein Teil unseres Unterdrücken, des Verängstigens und damit dem Wunsch, uns zu ketten. Habe gerade ein tolles Video zu gerade diesem Thema gefunden und gepostet:
      Ein Vorschlag, unsere Angst durch Lachen zu vertreiben und damit unsere Ketten zu sprengen
      Herzlich, Martin

      • Februar 15, 2013 um 4:55 pm

        Ich hab hier noch was zum Thema, flackerte mir gestern bei facebook über den Bildschirm, ab und zu findet sich auch dort mal eine Perle:

        Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn aufrichtig.
        Wähle den einen, dessen Seele klar die deine ruft, der dich sieht und mutig genug ist, ängstlich zu sein.
        Empfange seine Hand und führe ihn sanft zu deines Herzens Blut,
        dass er deine Wärme auf sich spüren kann und Ruhe findet,
        dass seine schwere Last verbrennen kann in deinem Feuer.
        Schau in seine Augen, schau tief in sein Inneres und sieh, was dort schlummert oder wach ist, schüchtern oder voll Erwartung.
        Schau in seine Augen und sieh dort seine Väter und Großväter, all die Kriege und den Wahnsinn, den ihre Geister kämpften, in einem fernen Land, zu anderer Zeit.
        Schau auf ihre Schmerzen und Kämpfe und Qualen und Schuld; ohne Urteil.
        Und dann, lass es alles gehen.
        Fühl hinein, in die Bürde seiner Ahnen,
        Und wisse, was er sucht, ist sichere Zuflucht in dir.
        Lass ihn in deinem festen Blick schmelzen.
        Und wisse, dass du seine Wut nicht zu spiegeln brauchst,
        Denn in deinem Schoß, deiner Gebärmutter, liegt ein süßes, tiefes Tor, die alten Wunden zu heilen.

        Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann, liebe ihn wirklich.
        Sitze vor ihm, in der vollen Würde deiner Weiblichkeit, im Atem deiner Verletzlichkeit,
        In der Verspieltheit deiner kindlichen Unschuld, in der Tiefe deines Todes.
        Eine blühende Einladung, in sanfter Hingabe, die sich öffnet für seine männliche Kraft.
        Dass er zu dir kommt … und ihr schwimmt im Schoß der Erde. In stillem Wissen, gemeinsam.
        Und wenn er sich zurückzieht … und das wird er … flüchtend aus Angst, in seine Höhle …
        Dann sammle du deine Großmütter um dich, umschlungen von ihrer Weisheit.
        Höre ihr besänftigendes Flüstern, beruhige das Herz des verängstigten Mädchens in dir
        Sei still … und warte geduldig auf seine Rückkehr.
        Sitze und singe an seiner Tür, ein Lied der Erinnerung, dass er Ruhe und Trost findet, ein weiteres Mal.

        Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann, liebe ihn ganz.
        Entlocke ihm nicht seinen kleinen Jungen,
        Mit Tücke und List, Verführung und Betrug,
        Nur um ihn in ein Netz der Zerstörung zu locken –
        Zu einem Ort aus Chaos und Hass,
        Schrecklicher als jeder Krieg, den seine Brüdern je kämpften.
        Es ist nichts Weibliches daran, es ist Rache.
        Es ist das Gift unserer gestörten Geschichte,
        von Zeitaltern des Missbrauchs, der Vergewaltigung unserer Welt.
        Es gibt der Frau keine Kraft, es verstümmelt sie, während sie ihm seine Eier abschneidet.
        Und es tötet uns alle.
        Und ob seine Mutter ihn halten konnte, oder es nicht vermochte:
        Zeige du ihm die wahre Mutter, jetzt.
        Halte ihn und führe ihn in deine Gnade und Tiefe,
        glimmend im Kern dieser Erde.
        Bestrafe ihn nicht für seine Wunden, die nicht deinen Anforderungen entsprechen.
        Weine für ihn süße Flüsse.
        Blute es alles nach Haus.

        Wenn du die Welt ändern möchtest, liebe einen Mann, liebe ihn schutzlos.
        Liebe ihn genug, um nackt und frei zu sein.
        Liebe ihn genug, um deinen Körper und deine Seele zu öffnen, für den Kreislauf von Geburt und Tod.
        Und danke ihm für die Gelegenheit,
        Während ihr gemeinsam tanzt, durch tobende Winde und stille Wälder.
        Sei mutig genug, zerbrechlich zu sein, lass ihn die weichen, berauschenden Blüten deines Seins trinken.
        Lass du ihn wissen, dass er dich halten darf, aufstehen und dich schützen.
        Fall in seine Arme und vertraue ihm, dass er dich auffängt –
        Auch wenn du schon tausende Male fallen gelassen wurdest.
        Lehre ihn Hingabe, indem du dich selbst hingibst.
        Und schmelze in das süße Nichts, das Herz dieser Welt.

        Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann, liebe ihn.
        Ermutige ihn, nähre ihn, erlaube ihm, höre ihn, halte ihn, heile ihn.
        Und du wirst genährt und unterstützt und geschützt sein,
        Durch starke Arme und klare Gedanken und gezielte Pfeile.
        Denn er kann, wenn du ihn lässt, alles sein, was du dir erträumst.

        Wenn du einen Mann lieben willst, liebe dich selbst, liebe deinen Vater,
        Liebe deinen Bruder, deinen Sohn, deinen Ex-Partner, vom ersten Jungen, den du je geküsst,
        bis zum Letzten über den du weintest.
        Danke ihnen für die Gaben; für die Heilung
        hin zu dem Treffen
        Desjenigen, der nun vor dir steht.
        Und finde in ihm den Samen für alles, was neu ist und solar
        Ein Samenkorn, dass du nähren und pflanzen helfen kannst,
        Um gemeinsam eine neue Welt wachsen zu lassen.

        — Anonym —

        • Februar 15, 2013 um 5:45 pm

          Liebe Martina,

          vielen Dank für diese sehr anrührende Perle. Ich habe sie daher auch als eigenständigen Artikel noch eingestellt.

          Herzlich Martin

        • maretina
          Februar 15, 2013 um 5:57 pm

          Ab und zu braucht es was Herz-Erwärmendes, finde ich.

  14. Februar 15, 2013 um 12:17 pm

    Betrachten wir das Verhalten und der Menschen doch mal etwas anders:

    Wir Menschen gehen davon aus die Affen seien unsere Vorfahren, da wir in ihnen Eigenschaften entdecken, die wir von uns kennen.
    Was, wenn diese menschlichen Eigenschaften nicht vorher waren, sondern erst durch die Ausprägung im Menschen auf die Affen übertragen wurde … und zwar im Sinne der Verteilung von Eigenschaften auf Bewusstseinsgruppen aus Sicht des Gesamtbewusstseins allen Lebens. Die Natur lässt uns Menschen nicht umsonst den Freiraum der Entfaltung, sondern lässt es im Rahmen der Optimierung des GANZEN zu, da, zum einen, die Notwendigkeit zur Optimierung gegeben ist, und, zum anderen, die Möglichkeiten vorhanden sind. Wo sonst sollten menschliche Eigenschaften sich in anderen Bewusstseinsverkörperungen wiederfinden, als dort, wo die Ähnlichkeiten am wahrscheinlichsten sind ? Wenn diese Eigenschaften in Rindern auftreten würden, gäbe es “Probleme“ mit dem Konsens und der Aufrechterhaltung des realen Bilderflusses. Empathie bei Tieren könnte demnach auch ihre Quelle im Menschen haben … genauso wie das Erleben von Spaß im Allgemeinen, und am Sex im Speziellen.

    Dass auch diese Medaille zwei Seiten hat zeigt sich hier:

    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wissenschaft_nt/article113648882/Psychopharmaka-machen-Fische-mutiger.html

    Was ist notwendig … und was davon ist möglich, OHNE das GANZE aus dem energetischen Gleichgewicht von Symmetrie und Asymmetrie zu bringen ?

    Gruß Guido

    • Februar 15, 2013 um 12:23 pm

      Wenn es eine wie auch immer aussehende Matrix geben sollte, in der alles Wissen enthalten ist und von dort nach und nach von den Einzelbewusstseinen erschlossen würde, warum dann nicht auch von Affen parallel zu den Menschen?

    • federleichtes
      Februar 15, 2013 um 2:34 pm

      Wenn ich Dich richtig verstanden habe, lieber Guido, ist das ein Beitrag der Extra-Klasse.

      „Was, wenn diese menschlichen Eigenschaften nicht vorher waren, sondern erst durch die Ausprägung im Menschen auf die Affen übertragen wurde … und zwar im Sinne der Verteilung von Eigenschaften auf Bewusstseinsgruppen aus Sicht des Gesamtbewusstseins allen Lebens“

      Stellen wir uns vor, ein Schöpferwesen schuf den Menschen. Wie lange sah seine Schöpfung für ihn perfekt aus? Vermutlich machte sich Schöpferwesen erste Gedanken, als Kain seinen Bruder tötete.
      Ich springe mal in meine Welt. Vom Schöpferischen neige ich (warum auch immer) zum Gigantismus und zettel Prozesse an, die ich nicht mehr kontrollieren kann. Dann kommt ein Zeigefinger: Heh, mach mal halblang. Bedeutet., ich fahre mein nicht kontrollierbares Schöpfungswerk auf eine kontrollierbar Einheit zurück.

      Wenn – was ich für wahrscheinlich halte – am Anfang der Schöpfung totales Chaos herrschte, versuchte man dem Herr zu werden. Mit einem ersten Schritt, aus den menschlichen Genen Tiere und Pflanzen zu erschaffen, In einem zweiten Schritt, dafür eine funktionierende Ordnung (system-immanentes Bewusstsein) zu schaffen.
      Darin eingebettet der körperliche Mensch.
      Damit wäre dann ein Szenario entstanden, innerhalb dessen Dynamik man daran gehen konnte, auch für das Kain-und-Abel-Syndrom eine Lösung (kooperatives Bewusstsein) zu gestalten.

      Diese kleine Geschichte könnte ich auch noch anders schreiben. Was bedeutet, ich spreche hier nicht über Wahrheit oder Wahrschenlichkeiten, sondern über die Bedeutung, konditioniertes Denken zu entlarven und aufzubrechen.

      Aus meiner Sicht auf die Entwicklung dürfte klar werden, dass, wenn es eine Matrix gibt, in ihr NICHT die Informationen über ein „Kooperatives Bewusstsein“ zu finden sind. Dann wäre Leben als „Mensch IM Drama Geschichte“ folgerichtig unsinnig.

      Fällt mir noch etwas zur Sexualität ein?
      Wenn es mal eine Zeit gab, in der Chaos das Natürliche war, und das Natürliche Krieg und Zerstörung bedeutete, meine ich, sollten wir dem dem „Begriff Natürlich“ sorgsamer umgehen. Mir scheint klar, wir brauchen ein neues Verständnis (Bewusstsein) von Natürlichkeit. In diesem Sinne arbeiten wir ja, wie soll ich sagen, an einer Lösung – der Auflösung untauglicher VOR-Stellungen und der Schaffung (oder dem Erkennen) zuträglicher Regeln (z.B. Kooperation) für ein Miteinander.

      Gruß
      Wolfgang

  15. Gerd Zimmermann
    Februar 15, 2013 um 3:19 pm

    „Wenn es eine wie auch immer aussehende Matrix geben sollte, in der alles Wissen enthalten ist “

    Die gibt es Martin und Du musst nicht einmal weit gehen. In jedem Menschen egel welcher IQ, steckt das gesamte Wissen der Menschheit. Im Prinzip lässt sich das damit erklären, dass im Universum alles mit ALLEM verwoben ist.

    Eine Information hier ist gleichzeitig auch dort oder andersherum.

    Die Vorstellung, dass wir über „morphogenetische Felder“ verbunden sind, fällt uns schwer.
    Ein Fisch- oder Vogelschwarm kommuniziert auf die gleiche Weise

    Gruss Gerd

    • Februar 15, 2013 um 3:34 pm

      Ich hatte gestern noch ein Gespräch darüber, dass das Universum holografisch sei(n könnte). In jedem Detail wäre das Universum selbst vorhanden. Zudem würde es unendliche viele Parallelwelten, zwischen denen wieder Informationen übermittelbar sind. Und das alles nur immer im Hier und Jetzt. Als für uns scheinbar Gewesene als auch Kommende ist darin vorhanden. Allein das bei dem größten Teil der Menschen noch wenig ausgebildete Bewusstsein sei noch nicht in der Lage, weiter als über unsere dreidimensionale Wahrnehmung hinauszusehen. Und wir hätten das Gefühl einer zeitlichen Abfolge, weil wir nur „Einzelbilder“ aus der großen Menge der Möglichkeiten sehen könnten.
      Menschen mit einem erweiterten Bewusstsein könnten schon deutlich mehr sehen und auch anders kommunizieren, sprich würde auch mehr aus der Matrix holen als auch selbst einbringen können. Und so auch selbst Schöpfer neuer Situationen werden.
      Ich gestehe, dass meine Vorstellungskraft mich an der einen oder anderen Stelle noch lähmt.
      Wenn ich mir dann Wolfgangs Hinweis auf die Genese nochmals anschaue, dann wäre diese nichts anderes, als der Matrix immer weitere Strukturen hinzugefügt zu haben?

  16. federleichtes
    Februar 15, 2013 um 4:02 pm

    @ Solveigh:
    „Das gelingt mir (noch?) nicht, denn er begegnet mir täglich, habe mit seinen Erscheinungen und Auswirkungen zu tun – und ich habe bereits den Samen von etwas besserem kennen gelernt und habe zusehen müssen, wie es zertrümmert wurde.“

    Danke für Deine Antwort. Ja, ohne Provokation, das Unentdeckte versuchen, hervor zu locken, geht’s wohl nicht. Mir verpasste man bereits frühzeitig den Titel „Provoczi“ (weiß nicht mal, wie das geschrieben wird), und ich erinnere mich gerne an die Frau eines Chefs, die mich als „Revoluzzer“ entlarvt zu haben meinte. In meiner Seminarhaus-Zeit kam gar die Polizei auf den Hof wegen einer (nachbarschaftlichen) Anzeige, ich sei ein Guru und betriebe eine Sekte. Wau!

    Mit den Erscheinungen einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung werden wir wohl alle konfrontiert – mehr oder weniger insofern, als dass wir uns auf diese Spielchen einlassen. Geld, was nicht meine notwendige Versorgung betrifft, verlor für mich den Reiz. Und auch Menschen, für die Geld von Bedeutung ist, interessieren mich nicht – irgendwie scheint das Streben nach Eigentum und künstlicher Macht eine unheilbare Krankheit zu sein.

    Grundsätzlich gilt für MICH:
    Ich agiere NUR motiviert durch das Bild einer besseren Welt.
    Bedeutet, die Bilder einer schlechten Welt können mich nicht motivieren, etwas anderes zu tun. Sicher kann ich für eine bessere Welt noch mehr leisten, aber sicher nicht, indem ich mich von schlechten Bildern zumüllen lassen. Vielleicht bin ich in einer Weise wie ein kleines Kind; und warum auch nicht.

    Du meinst glaube ich wirklich, dass der Samen der Brüderlichkeit zertrümmert sei.
    Ich meine wirklich, diesen Samen kann niemand zertrümmern. Ganz sicher in mir nicht, und, dafür würde ich was ins „Feuer“ legen, in Dir auch nicht. Insofern glaube ich eben daran, dass Liebe unsere Welt zusammenhält und aus ihrer Wurzel alles entsteht, was wirkliche Bedeutung hat und haben wird.

    Das Natürliche mag nur die Liebe sein. Und ist es nicht bezeichnend, dass Sexualität und Liebe synonym benutzt werden. Und bedenkenswert, dass nach der begrifflichen Gleichschaltung die Sexualität in den Dreck getreten wurde. Fortan das Natürliche als das Widernatürliche galt, und parallel dazu das Weibliche – folgerichtig – in den Dreck getreten wurde.

    Aber die ganze Entwicklung schätze ich ein als Vorbereitung zur Schaffung eines Raumes, in dem sich der Missbrauchs-Geist austoben konnte.
    Natürlich kann man diese Entwicklung verfluchen – aber so, wie der Missbrauchs-Geist den Tag nicht vor dem Abend loben sollte, sollten die Menschen, die aus Liebe handeln, den Tag nicht vor dem Abend verfluchen.

    So sehe ich das.

    Herzliche Grüße an Dich von

    Wolfgang

  17. Februar 16, 2013 um 6:55 pm

    Auf Facebook kam zum Thema noch dieses hier:

    Gerhard Ockenfels: Vermutlich wäre das Matriarchat die einzige Möglichkeit Sexualität frei und auch promisk zu entwickeln, weil unsere Kleinfamilien viel zu sehr durch die Sexualität zwischen den Eltern bestimmt sind. In diesem Milieu wird kindliche Sexualität zwnagsläufig unterdrückt und hat dann später Probleme sich zu erleben. Probleme in der Sexualität stören sehr schnell das ganze Famiengefüge (Geborgenheit, Sicherheit, Scheidungen). Die matriarchale Clanlinie bleibt völlig unabhängig von sexuellen Einflüssen, Sexualität ist von der Familie getrennt, die Liebhaber (Väter) können als Gäste in den Clans teilnehmen. Der Sex konstituiert keine Familie. Die Frauen bekommen ein hohes Maß als Clanführerin. Die Versorgung der Frauen ist vom einzelnen mann unabhängig, sie wird vom Clan sichergestellt. Die Arbeitsleistungen der Männer fließen in die Gemeinschaft. Das stelle ich mir völlig harmonisch vor, Frage wäre wie der Bedeutungsverlust der Männer sich kompensiert. — Als früher die Männer bemerkten, daß sie selber zur Zeugung beitragen, wurden die Frauen unterjocht und in die Bindungen der patriarchalen Famielie gezwungen.

    • Februar 16, 2013 um 7:03 pm

      Darum meine ich, dass wohl eine Mischform gebildet werden müsste.
      Will sagen, die Männer dürften so wenig unterdrückt werden wie heute die Frauen.

      Erst wenn sich beide Geschlechter gegenseitig als einander bedingend (an-)erkennen und wirklich gleichberechtigt sind und jeder das in die Gesellschaft einbringt, was sie am besten können, dann könnte sich dieser – und sehr viele andere – Knoten endlich lösen.

  18. Februar 21, 2013 um 7:53 pm

    Wieder einmal Denkwürdiges:

    Experimente mit Beziehungsformen

    In diesem Sinne experimentieren wir im ZEGG mit verschiedensten Beziehungsformen. Und leben jeweils diejenigen, die unserer eigenen inneren Wahrheit entsprechen. Es gibt langjährige Partnerschaften, die sexuelle Kontakte zu anderen pflegen, monogame Paarbeziehungen (nicht viele, aber es gibt sie) und es gibt Menschen, die zu verschiedenen Partnern ähnlich gewichtige Beziehungen unterhalten. Wo die Lust am erotischen Abenteuer da ist, soll sie die Möglichkeit bekommen, gelebt zu werden und wo sich eine langfristige, verbindliche Liebesbeziehung entwickeln möchte, soll sie das.

    Unser gemeinsamer Austausch, unsere gemeinsame Forschung hilft uns, immer weiter unsere eigenen Strukturen und Bedürfnisse zu erkennen und liebesfähiger zu werden.

    Mittwoch abend. Ich treffe mich im Frauenkreis mit anderen Frauen. Ich erzähle eine Konfliktsituation mit meinem Partner und spreche dabei auch mit Frauen, die ihn ebenfalls intim kennen, weil sie langjährige Liebesbeziehungen zu ihm haben oder hatten. Sie helfen mir, manche Dinge zu relativieren, nicht zu persönlich zu nehmen und einen neuen Blick für meine Situation zu bekommen.

    gefunden in: Alternative Lebensgestaltung im ZEGG

    Und noch ein Interview dazu:

  19. R.A.Seger
    Oktober 15, 2014 um 9:18 pm

    Wie wahr, wie wahr,
    es ist immer der gleiche Tenor: verbieten, was uns stört!
    Und ganz schnell vergessen, dass wir es sind, die die Kinder vor den fernseher gesetzt haben, weil wir „mal wieder keine Zeit hatten“. Die Wahrheit ist, dass wir heute keine Belastung nehr aushalten und nichts mehr tun wollen in dieser überladenen Welt.

    Also: erst Erziehung unseren Kindern verweigern und sie dann bestrafen, weil sie nichts gelernt haben und unserer eigenen Verweigern nicht gehorchen wollen. Das Problem ist das diese Erwachsenene Verwegeirer meistens auch in der Politik sitzen. Welcher vernünftige Mensch will schon Politiker werden.

    Praktizieren wir also Volksdemkratie, Petitionene, Aufklärungsarbeit, Stimmen sammeln, bis die Politiker sich uns anschliessen, um keien Stimmen zu verlieren. :-)).
    Die Welt könnte so einfach sein.
    NEIN, zu Pornoverbot! Und ja zur Bekämpfung krimineller Ausbeutung. Das Gesetz zur Legalisierung von prostitution war schon einguter Anfang, jetzt müssen wir weiter damit lernen.

  20. E. Duberr
    September 7, 2017 um 11:38 am

    @Solveigh Calderin

    Ihre Kommentare zur Pornographie gefallen mir sehr.
    Mir fällt nur noch ein sehr strenger Jugendschutz ein . Kein Zugang zu primitiver , verkommener Pornographie , für Jugendliche unter 18 ! Höchststrafen für Gesetzesübertretungen .
    Der Erwachse mag sich damit beschäftigen , vielleicht sogar um zu lernen. Jeder soll die Freiheit haben , sich herabzerren zu lassen oder sich vielleicht durch Verzicht zu erhöhen .

  21. Fluß
    September 7, 2017 um 12:02 pm

    https://annaschublog.com/2017/09/05/russland-sperrt-internet-pornoseiten/
    Am Ende des Textes gibts nen PDF-Link.
    ACHTUNG: nur anschaun wer sich bewußt ist, daß es auch verkraftet wird, da gibts auch Bilder die belasten können. Das UnterbewußtSein nimmt alles auf.

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