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Die Umzus und unser Wille

Thomas Heinle

Die Umzus sind kleine Tiere, die dir deine Zeit und dein Leben stehlen. Immer, wenn diese Umzus unterwegs sind, dann wirst du aus deinem Sein heraus gerissen. Folgst du ihnen, dann bist du nicht mehr bei dir. Du verlässt deinen Weg.

Und der Weg ist das Ziel!

Wenn du nun den Umzus folgst, dann machst Du etwas, um ein Ziel zu erreichen. Wenn aber der Weg das Ziel ist, dann machst du, sobald du einem Umzu folgst, einen sinnlosen Umweg, der dich von dir WEG bringt. Du bist dann nicht bei dir, sondern bei den Umzus.

Und die Umzus sind überall. Die ganze Welt ist voll davon. Es gibt von ihnen mindestens so viele, wie Ameisen. Daher ist immer ein Umzu da, das dich von deinem Weg abbringen will. Das macht es dann mit so Worten wie: „Du willst doch das und das erreichen. Damit Du das erreichen kannst, musst Du das und das tun, UM das und das zu erreichen, musst Du das und das tun.

Folgst Du diesem Umzu, dann bist Du schon Sklave des Umzus geworden. Und die Umzus wollen Dich immer versklaven. Jeder Umzu kann nichts anderes, als zu versuchen, Dich an jeder Ecke zu versklaven. Und da das so kleine Tiere sind, die keinerlei Waffen haben, haben sie in ihrer Evolution nun genau das ausgeprägt: Die Fähigkeit, dich an jeder Ecke zu manipulieren.

Und das machen sie an jeder Ecke. Überall auf der ganzen Welt. Mit allen Menschen. Und die Umzus haben es daher geschafft, die Herrschaft über die Menschen zu erlangen. Fast alle Menschen auf der Welt sind nun von den Umzus beherrscht. Fast jeder Mensch ist damit beschäftigt, irgendwetwas zu machen, UM letztendlich glücklich ZU sein.

Damit ist aber das Glücklichsein ein Ziel geworden. Glücklichsein heißt aber: Ich bin es. Ich bin es im Hier und Jetzt. Wenn ich nun aber dem

Umzu auf dem Leim gegangen bin, dann musss ich etwas tum, UM glücklich ZU sein. Und immer, wenn ich das dann getan habe, dann meine ich, ich müsste jetzt glücklich sein. Also warte ich auf das Glücksgefühl. Es muss ja jetzt kommen. Ich habe doch jetzt alles dazu getan, um glücklich zu sein. Wo bleibt jetzt das Gefühl, dass ich glücklich bin. Ich habe es doch verdient!!!.  —- Und es kommt nicht. Aber was an dieser Stelle sicher schon wieder kommt, das ist irgendein UMZU, das mich jetzt schon wieder „motiviert“. Du könntest jetzt ja doch das und das noch tun, UM glücklich ZU sein! Und das Spiel geht von vorne los. Wieder ein Ziel erreicht, wieder hinterher dastehen und das Glücksgefühl kommt nicht.

Und so geht es der ganzen Welt. Alle sind von diesen Botschaften des UMZU beherrscht. Du musst das und das tun, UM glücklich ZU sein… Es liegt in deiner Hand, du brauchst es nur zu tun, dann bist du glücklich.  —– UMZU, UMZU, UMZU………….

Den meisten Menschen fällt dieseses Spiel der UmZus erst auf, wenn sie im Sterben liegen. Erst in den letzten Momenten des Lebens können Sie dann den Zustand des Glücklichseins erfahren, weil sie nichts anderes mehr machen können, als inne zu halten. Hier versuchen die UMZU jedoch auch noch den Menschen das dieses  Glücksgefühl zu nehmen und den Eintritt in die Unsterblichkeit und  Unendlichkeit zu erlangen. Aber bisher ist das noch keinem UMZU gelungen. Aber sie bedienen sich den verschiedensten Mitteln, um auch hier hin zu kommen. So verwenden Sie Psychopharmaka , stereaktive Sterbehilfe, usw. um den Menschen das letzte Glücksgefühl auf dieser Welt zu nehmen und mit den Menschen die weitere Reise antreten zu können. Doch bisher ist ihnen diese Reise noch nicht möglich gewesen.

Dagegegen ist es so einfach, den UMZUs zu entkommen. Es ist etwas ganz einfach. Es ist einfach einmal innezuhalten. Und mich zu fragen: „WAS WILL ICH JETZT?“ Das ist der Satz, den ich mir nur zu sagen brauche. Dann hat kein UMZU mehr Macht über mich. Die UMZUs können mir nichts mehr tun. Es ist nur dieser eine Satz, der mir mein Glücksgefühl gibt, der mich in meinem Sein lässt oder mich zu jedem Momant meines Lebens wieder zu mir zurück bringt. Nur dieser eine kleine Satz. Diesen Satz kann ich mir zu jedem Moment meines Lebens stellen. In jedem Moment ist dies möglich, um mich in mein Leben zu bringen. In mein Sein. In mein Glücksgefühl und in meine wahre Schaffenskraft.

Das ist ganz einfach: WAS WILL ICH JETZT?

Dazu brauch ich nur inne zu halten. Und sol lange inne zu halten, bis es mir kalr ist. Vorher mache ich nichts. Und ich achte darauf, dass mir dazu kein Umzu in die Quere kommt. Aber die Umzus können mir dabei gewaltig helfen. Sie sind es sogar, die meine Begleiter zum Glücklich

sein sind. Denn sobald ein Umzu in meinen Gedanken auftaucht, dann weiß ich, dass es das nicht ist, was ich JETZT will. Hier kann ich einfach wachsam sein. Jedes UMZU zeigt mir genau den Weg. Wo ein UMZU steht, dort ist eine Sackgasse. Bzw. ein Umweg, um mein Glück herum. Überall, wo das UMZU steht, da ist nicht mein Glücklichsein.

Und wenn du diesen Weg einfach kompromisslos gehst, dann wirst du bei deinem Ziel ankommen, und zwar sofort. Du wirst glücklich sein. Es geht nur noch um das Vertrauen in dich, das du diesen Weg auch wirklich gehst. Wenn Du meinst, dass Du wen Weg gehst, UM glücklich ZU sein, dann funktiniert das nicht. Sondern du hälst einfach inne und tust nichts. Punkt. Und wartest, was dann kommt, WAS DU TUN WILLST: so wirst du die verschiedensten Sachen machen, ohne auch nur ein einziges Mal zu überlegen. Du fließt. Du bist im Hier und Jetzt. Du machst die Sachen, die Du gerne machst.

Am Anfang sind das kleine Sachen, jedoch um so stärker Du Dir vertraust und auf die UMZUs achtest, umso stärker wird auch dein wirklicher Wille. Dein Sein, und deine Schaffenskraft. Es entsteht aus dir heraus, was du tun willst und du machst genau das, was du machen willst. Und das Ganze wird dann so automatisch, dass alles, was du gerne machst, dir keinerlie Energie mehr kostet, sondern es aus dir heraus fließt. So, wie Du aufstehst, weil Du pinkeln willst …

Euer Thomas Heinle, Homepage

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  1. Februar 10, 2013 um 9:34 am

    Was geschieht mit einem Schiff, einem Flugzeug, das keinem Ziel folgt und von niemandem geführt wird, der dazu fähig ist, das Schiff/Flugzeug sicher zu diesem Ziel zu bringen?

    Was geschieht mit einer menschlichen Gesellschaft, die sich kein Ziel steckt und den Weg, dieses Ziel zu erreichen, nicht beschreibt und ihm dann folgt und sich keine Menschen sucht (herausbildet), die in der Lage sind, die Menschen zu diesem Ziel zu führen (den Marsch organisieren und die einzelnen Etappen-Ziele definieren) – gemeinsam mit allen anderen Menschen, natürlich!

    Richtig! Mit denen kannst Du alles machen. Denen kannst Du auch einen Hitler vor die Nase setzen, denn der Weg ist das Ziel und der Hitler ist nur Deine Prüfung, ob Du auch wirklich unter allen Umständen glücklich sein kannst!

    Merkst Du was?

    Ich halte dieses „Der Weg ist das Ziel“ für absolut falsch – denn damit treiben die Menschen ziel- und kraftlos durch das Leben und sind für alles zu gebrauchen!

    Religion ist das Opium für das Volk – völlig unabhängig, in welches glitzerndes Gewand sich die Religion hüllt!

  2. federleichtes
    Februar 10, 2013 um 1:39 pm

    Ich habe ein bisschen über Herrn Heinle gelesen. Er hatte (wohl) eine Vision – und folgt ihr. Er folgt SEINER Idee. ER ist sein Führer, und nicht ein Weg ist sein Ziel, sondern sein Ziel (zu helfen) bestimmt seine Wege.
    Seiner Vision zu folgen ist etwas ganz anderes, als Visionen von Führern zu folgen. Die selber einem MachtTRIEB folgen und es verstehen, die niederen Triebe der Menschen zu aktiviereren und oft genau das für sich und eine Gesellschaft erreichten: Den Niedergang.

    Bedürftigkeit erachte ich als die Wurzel des Niedergangs. Sie verdrängt Werte und fördert Triebe. Sie schürt Ängste und verdrängt Wohlwollen.
    Auf der anderen Seite von Bedürftigkeit wohnt der Wohlstand. Wenn er darin besteht, materielle Güter und Vermögen zu horten, ist wohl klar, dass weiterhin eine grundsätzliche Bedürftigkeit bestehen bleibt – Angst zu beruhigen. Wahrer Wohlstand entstünde dann vielleicht erst durch die Idee, seine Angst zu besiegen und immer freier, offener und unmittelbarer sein Leben zu spüren und am allgemeinen Leben teilnehmen zu können.

    Das „Umzu“ entschärft sich durch eine einfache Regel:
    Tu’s mit Freude, oder lass es.
    Das ist leicht gesagt, für ängstliche Menschen eher unerreichbar. Wenn sie sich weiterhin von Scharlatanen, Parasiten und Spinnern umzingelt wissen.
    Herr Heinle ist nach meiner ersten Einschätzung keiner von denen. „Umzu“? In einer Gesellschaft, die relativ dumpf an ihrem eigenen Untergang mitwirkt, braucht es vielleicht nur eine einzige „zündende Idee“, die KLAR macht, WO IM MENSCHEN sein lebendiges Ich-Potzenzial liegt, und WIE der Schalter von Angst auf Glück zu stellen ist. Sieht aus wie ein informatives Problem. Ist es aber nicht.

    Gruß
    Wolfgang

  3. Februar 10, 2013 um 3:07 pm

    Liebe Frau Calderin, ich rede nicht von einer Herrschaft über Menschen. Ich rede von mir selbst. Und nur ich kann mich führen. Und führen kann ich mich wirkich nur im JETZT. Alles andere ist VERFührung. Und mir geht es genau um diesen einen kleinen Bewusstseinsprozess. Ich bin da selbst auf der Reise in das JETZT. Ich trage nur in mir das tiefe Gefühl, dass es so ist. Angekomen im JETZT bin ich auch noch lange nicht ganz. Aber es ist immer öfter so. Und die Momente des SEINS im JETZT sind überwältigend. Sie tauchen immer öfter auf. Dieses Gefühl ist es meiner Meinung nach, das die ganze Menschheit verändern kann. Dort ist meiner Meinung nach der Keim für eine humanistische Gesellschaft. In diesen Momenten hat nichts Negatives Platz. NICHTS! Und insbesondere will ich da niemanden anderen zu irgendwas VERführen. Ich bin bei mir und bei ALLEM. Das ist alles. Nur die schöpferische Kraft die darin liegt, dieses Samenkorn hat die Kraft zu allem. Und nochmal: Nur zu Gutem. Zu Genialem. Zu ganz Einfachem. Zu Genuss. Zum Empfinden. Zum Freuen. Zum Leben.

    Und in cieses Gefühl komme ich nicht hin, wenn ich im UMZU Modus bin. Da ist es nicht, da kommt es nicht. Da kommt nur Leere, Rastlosigkeit und Verschwendung von Leben. Im UMZU Modus brauche ich Regeln, Hierarchien, Gesetze usw.

    Im anderen Modus bin ich, ich wirke, ich tausche mich mit anderen Menschen wirklich aus, ich gestalte, ich bin. Daraus entsteht etwas.

    Schaeuen Sie sich doch nur ein Gespräch an. Wenn ich ein Gespräch führe UMZU, was passiert dann? Icfh habe ein Ziel. Mit dem Ziel vor Augen werde ich dem Anderen schon nicht mehr zuhören können. Es geht nicht. Ich habe den Balken vor meinem Auge (ich verwende hier das biblische Bild – Bibel ist nicht Religion, sondern einfach eine Weisheit. – Was die Menschen daraus mit ihrem UMZU gemacht haben, das ist Religion – und das ist Opium für das Volk, da bin ich ganz bei Ihnen) und ich kann mich auf den anderen gar nicht einlassen. Ich hänge fest und will ein Gespräch führen. Sagen Sie mir bitte, wie das gehen soll? Und so läuft unsere gesamte Gesellschaftsentwicklung ab. Da kann nichts draus werden, weil keine wirkiche Auseinandersetzung der Menschen zueienander da ist.

    Ein Beispiel wie eine SEINS Kommunikation verläuft ist das indianische Pallaver. Da darf jedes Wort wirken. Dort ist es frei. Ich wünsche Ihnen, dass Sie dieses Erlebnis einmal haben. Das ist sein und das UMZU ist dabei nicht mehr da.

    So und jetzt will ich gerade hier nicht mehr weiter schreiben. Wünsche noch einen schönen Sonntag.

    • Februar 10, 2013 um 6:02 pm

      Vielen Dank für die tiefere Aufklärung. Jetzt verstehe ich Sie besser.

      Dennoch bleibe ich dabei, dass wir ganz ohne „um zu“ im Leben nicht auskommen können und es darum auch nicht werden.

      Auch Ihr Text und Ihre Kommentar wurden geschrieben, um Menschen zu erreichen und um sie zum Denken anzuregen.

      Es geht nicht ohne Ziel. Mich auf das Ziel zubewegen, kann ich nur JETZT, es planen, kann ich nur JETZT, das tue ich jedoch, um es MORGEN zu erreichen – und dann ein neues Ziel zu erspähen. DAS macht das Leben lebenswert und aufregend! Ohne Zweck, Sinn und Ziel im Leben umherdümpeln, was soll das wem bringen? Wem nützt das?

      Im Bereich der Kommunikation, der Unterhaltung mit anderen Menschen gebe ich Ihnen fast Recht, was die Fähigkeit des Zuhörens und Analysierens des vom Anderen Gesprochenen betrifft, JEDOCH auch das Palaver der Ureinwohner erfolgte nicht ziellos, und zum Schluss galten die besseren Argumente wie ein vorher definiertes ZIEL erreicht werden kann. Das konnte durchaus ein Gemisch ALLER vorgebrachten Argumente sein, denn es ging nicht darum, sich zu profilieren, sondern die gesamte Gemeinschaft vorwärts zu bringen oder zu erhalten, schützen, was auch immer.
      Und auch die Ureinwohner kannten Führer, die sie zum Ziel brachten. Das waren freilich keine Führer auf Grund von Geburt und Reichtum, sondern Führer auf Grund ihrer Kompetenz in bestimmten Fragen und auf Grund ihrer charakterlichen Stärke.

      Jeder Mensch sollte seinen eigenen Inneren Führer finden und ihm folgen, um sich nicht von äußeren Führern abhängig zu machen. Da gebe ich Ihnen recht. Das ist meine Ansicht auch. Meiner Meinung nach schließt jedoch das eine das andere nicht aus.

      Ihren letzten Satz – So und jetzt will ich gerade hier nicht mehr weiter schreiben. empfinde ich so, wie er da steht als reichlich überheblich.

      Auch Ihnen noch einen herrlichen Sonntag-Abend.

      • federleichtes
        Februar 10, 2013 um 7:53 pm

        Hallo Solveigh,

        irgend etwas in Deinem Text „eckte“ bei mir an. Mal sehen, ob ich „es“ finde.

        Du schreibst:
        „Es geht nicht ohne Ziel.“

        Ich für mich sage, es gibt verschiedene Weisen, Ziele zu formulieren. So kann man Mittwoch Kartoffelpuffer backen, das tun, was man Montag plante. Man kann auch planen, dass es die Kartoffelpuffer um 12 Uhr gibt. Man kann auch planen, so viele zu backen, dass man welche einfrieren kann.
        So gibt es Menschen, da IST für Freitags Putzen geplant – immer.
        Ob man das planerische Vernunft oder verünftiges Planen nennt, ist wohl nicht ganz so wichtig, als dass es bei Menschen VORstellungen gibt, was erreicht werden muss und wie es erreicht werden kann.

        Nun sage ich, und ich lebe das, diese Vernunft ist nicht immer vernünftig. Sie ist kalt, sie ist einengend, sie macht nur Sinn, WEIL sie plante und programmatisch erfüllte.
        Ich stelle mir gerade eine Rotkehlchen-Mutter vor, die ruft: Kinder es ist 12 Uhr, essen kommen.

        Es gibt eine andere Planung, eine die ich lebe, es sei denn, es ist eine vernünftige Planung nötig. Ich nenne sie „Intuitives Werden“. Ein Mich-Treiben-Lassen und dabei nur meinem Gefühl zu folgen.
        Also, in mir gibt es eine andere Vernunft, die mir gebietet, so wenig Voraus-Planung als nötig, so viel Freiheit-Erleben als möglich. DAS (Agieren aus dem Sein heraus) macht mein Leben für mich aufregend.

        Du schreibst:
        „Ohne Zweck, Sinn und Ziel im Leben umherdümpeln, was soll das wem bringen? Wem nützt das?“

        Ich entschied für mich, DAS Leben macht Sinn, Es erfüllt seinen Zweck, gleich was Menschen darüber zu befinden meinen müssen.
        Was daraus folgert, ist so einfach, dass man lachen könnte (tue ich auch):
        GANZ GLEICH; WAS ICH TUE; ES IST SINNVOLL: Ob ich nun dümpel, renne, rempel oder krieche, schlafe, esse, lese oder backe –
        mein TUN ist eine Sache,
        mein Gefühl unabhängig vom Tun etwas ganz anderes. Und dieses Gefühl, liebe Solveigh, ist erst entstanden, als ich mit der Planerei aufgehört hatte. Da war das Feld frei, bereitet für das, was MIR wichtig ist. Und so entstand meine Maxime:
        Ein einziger Mensch auf dieser Welt hat das Recht, etwas von mir zu verlangen. ICH.

        Damit geht’s mir jetzt 25 Jahre ungebrochen gut – warum sollte ich etwas ändern, warum sollte ich mich von Menschen in die Pflicht nehmen lassen, die auf mich schießen würden, wenn man es ihnen sagte.

        Ne, ne. Ich halte es da mit meinen Freunden, den Vögeln.

        Dir einen guten Abend.

        Wolfgang

  4. Februar 10, 2013 um 6:48 pm

    Liebe Frau Calderin,

    jetzt macht es mir gerade wieder Freude, weiter zu schreiben. Und der letzte Satz sollte nicht überheblich klingen, es war nur so, dass ich irgendwie fühlte, da könnte ich noch weiter was schreiben dazu, aber mir ist in dem Moment etwas anderes wichtiger, oder anders ausgedrückt, ich bekomme das, was ich fühle, gerade nicht griffig ausgedrückt. Umso schöner, dass Sie mir wieder die Energie zurück geschenkt haben, dass ich jetzt weiter schreiben kann. Eigentlich wollte ich heute ganz etwas anderes machen, als mich hier um den Text kümmern und das was da daraus weiter entsteht. Soviel zum Ziel planen. Auch ich habe Idee, was ich gerne machen will oder was ich heute machen will oder in einem Monat usw. Die Vorstellungen dazu habe ich sehr wohl und die sind auch ein Bestandteil von mir. Ich denke, das ist auch etwas absolut Gesundes, Ziele zu haben. Und auch Zielen nach zu gehen.

    Und jetzt kommt der kleine aber für mich erhebliche Unterschied: Es geht um den Focus der Tätigkeit . Wenn ich etwas tue UM das Ziel ZU erreichen, dann bin ich nicht mehr, dann bin ich Werkzeug meines Zieles. Und da beginnt für mich das Glatteis……..

    …….und ich stehe neben mir und nicht mehr in mir.

    Wohlgemerkt, wenn der Focus bei UM……ZU ist.

    Wenn ich jedoch im SEIN bleibe und das Ziel aus mir heraus wirkt, weil ich in meinem Gefühl bereits im Ziel bin, dann wird alles, was mir begegnet um das Ziel für mich noch erfahrbarer zu machen dazugehören. Und es wird mit Liebe entstehen.

    Vielleicht ein Beispiel: Ich hatte heute mittag das Gefühl, Reibekuchen essen zu wollen. Sie können jetzt sagen ein Ziel. Ich sagte zu Dirk und Karsten aus diesem Gefuöl von Reibekuchen im Mund, ob Sie auch Reibekuchen mögen. Mein Gefühl war auch für die beiden Reibekuchen machen zu wollen. Und ohne ein UMZU zu denken, war ich in der Bewegung die Reibekuchen zu machen. Es war alles im Fluss. Ich wollte die Reibekuchen machen, die Zwiebeln und Kartoffeln Reiben, den Teig mit der Hand zusammen rühren, es in der Pfanne zu backen. Es war ein Fluss. Es war kein Moment des UMZUs da dabei. Auch wenn ich jetzt nochmal genau dort hindenke, dann war da kein Umzu dabei.

    Ein kleines UMZU kam hinterher, als Dirk, der Hausbesitzer sich über den Geruch in der Wohnung vom Braten aufregte und ich alle Fenster öffnen musste, UM wieder frische Luft ins Haus ZU lassen. Da war ein kleines UMZU. Ein Moment lang, denn ich genoss es dann sofort selbst, dass wieder frische Luft da war.

    Aber wenn ich jetzt Reibekuchen essen wollte und UM das tun ZU können müsste ich Reibekuchen machen, müsste ich Ziebeln und Kartoffeln hobeln usw. dann wäre ich weg von mir, dann würden die Reibekuchen nicht wirklich sogut werden, dann wäre die Liebe nicht so dabei, dann wäre die Leidenschaft nicht so dabei. Dann wäre es wahrscheinlich besser gewesen, Spiegeleier zu machen, oder jemanden anderen kochen zu lassen oder eventuell auch nichts zu essen.

    Aber ich habe mich meinem Gefühl hingegeben, jetzt etwas essen zu wollen und stand in der Küche und hatte Lust. Daraus entstanden sind wunderbare Reibekuchen. Und ein schönes Gefühl des Seins.

    Und das ist das, was ich meine: Reibekuchen sind vom Aufwand her sicher wesentlich mehr als Spiegeleier mit Brot. Aber wenn ich es aus dem Gefühl des Seins und nicht des UMZUs mache, dann ist der Prozess alleine ein Genuss.

    Und warum soll die Welt nicht auf diese Art und Weise funktionieren können? Ich denke, dass jeder Mensch viel mehr macht und viel mehr leistet, wenn die UMZUs zu Hause bleiben.

    Und übrigens habe ich vorher zum Schreiben aufgehört, weil ich in die Küche mit dem Gefühl von Hunger gegangen bin….

    Und danke für Ihre Erwiderung. Somit konnte ich jetzt noch einmal die Reibekuchen von vorher und den ganzen Prozesse, wie sie entstanden sind, noch einmal nachfühlen und mich noch mal darüber freuen.

    Einen schönen Sonntag abend noch.

    • Februar 10, 2013 um 7:45 pm

      Ja, mit dieser Sicht der Dinge kommen wir auf einen Nenner. Dankeschön 🙂

      P.S. Ich bin eine Frau.

  5. Februar 10, 2013 um 9:06 pm

    Und liebe Frau Calderin,

    jetzt will ich doch noch mehr dazu schreiben. Ich merke gerade, dass dieses kleine UMZU-Märchen, das ich vor ungefähr vier Jahren mal geschrieben habe doch sehr viel mehr mit mir macht, als mir eigentlich bewusst ist. Die letzten vier Jahre habe ich dieses Sein immer mehr gelebt, aber das Märchen eigentlich fast vergessen. Jetzt als wir mit Martin Bartonitz zusammen saßen, fiel es mir wieder ein und ich gab es ihm und er setze es gestern hier ein. Dazu überarbeitete ich es auch noch einmal.

    Und ich merke jetzt gerade erst, was es alles mit mir macht. Und zwar in den Kleinigkeiten. Es sind die ganzen kleinen Sachen, die mir eine Befriedigung geben, wenn ich sie einfach mache, weil ich bin. Ich mache sie bewusst oder auch unbewusst. Aber gerade das immer wieder auch darauf zu besinnen, ob ich wirklich etwas gerne mache oder nicht, das ist das Besondere da dran. Wenn ich jetzt nur so am Schreiben an Sie bin und es einfach ganz bewusst mache und nichts anderes mehr im Kopf habe, dann merke ich, weil ich es mir noch angenehmer mache, Ihnen zu schreiben. Dass ich mich so hinsetze, dass ich ganz bequem für mich sitze, dass ich meinem Atem spüre und dass ich auch so konzentriert bin, dass ich keine Tippfehler mache. Ich merke dann dass ich entspannt und hochkonzentriert bei dem bin, was ich tue. Und es einfach genieße.

    Und da denke ich und das wird mir jetzt erst wieder bewusst, welche Macht in diesem kleinen Märchen für mich selbst steckt. Wenn ich dieses Märchen in seiner Bedeutung bei allem, was ich tue in dem Hintergrund meines Seins lege, dann hat das eine tiefe Wirkung. Es ändert alles. Plötzlich bin ich. Es gibt nichts mehr anderes. Ich wirke. Ich bin. Ich tue.

    Das Empfinden davon ist gerade so tief, dass mir der Schweiß in Strömen aus den Achseln fließt. Verrückt. Der ganze Körper verändert sich.

    Jetzt gerade ist mit mir was passiert. Sie werden es nicht glauben, aber es ist so, ich schreibe jetzt einfach mal weiter. Es ist gerade eine so tiefe Last von mir abgefallen. Ich habe gelacht und geheult gleichzeitig. Immer noch laufen die Tränen, aber ich schreibe jetzt einfach mal weiter. Ich will nicht aufhören zu schreiben, weil ich dann bei meinem Gefühl ganz nahe dran bin. Atmen, Atmen. Da ist es. Es ist das kleine, was ich ihnen vorher gerade beschreiben habe. Das kleine, das mich an jedem Punkt auch selbst jetzt richtig erwischt hat. Es ist dieses kompromisslose hineingehen in das was ist. Es ist nicht mehr und nicht weniger. Und das ist alles. Das ist Leben. Das ist das ganze Leben.

    Danke, dass Sie mich da noch mal darauf gestoßen haben. Die ganzen letzten drei Wochen saß ich da und wusste nicht so riecht, was ich jetzt machen sollte. Ob jetzt dies oder jenes. Ich nahm mir vor das zu machen oder jenes. Und nichts funktionierte. Ich hatte einen Berg von Sachen vor mir hergeschoben, die ich machen wollte. lauter solche Sachen UMZU. Ich muss dass und das tun, UM Geld ZU verdienen. Ich sitze bei Dirk in der White Rabbit Mansion und habe gerade noch 30 €. Keine Versicherungen und Schulden. In Indonesien lebte ich fast ohne Geld und hier bei Dirk auch.

    Der Gedanke war mit einem Programm „Engaged Tourists“ in Indonesien Regionalentwicklung zu machen und ein Direkt Fair Trade System mit der Universität Köln zu entwickeln. Aber Geld kam von nirgends. Ich wollte jetzt hier Geld generieren UM damit weiter machen ZU können. Aber das ging die letzten 3 Wochen nicht. Es ging nichts. NICHTS! Ich konnte nicht. Ich Thomas Heinle konnte nicht. Ich, für den immer alles kein Problem war. Ich, der immer zu allen sagte: Wenn Du das und das willst, dann brauchst Du nur das und das ZU tun. Ich konnte es nicht. Es war und das wurde mir jetzt in der Diskussion mit Ihnen so klar, es ging nicht, weil es UMZUs waren.

    Aber was ist daraus entstanden und das schaue ich mir gerade jetzt einfach auch mal an. Daher auch das wirkliche Lachen und Weinen gleichzeitig: Vor drei Wochen saßen wir Karsten Behr, Dirk van Haag und Martin Bartonitz zusammen in der White Rabbit Mansion und beschlossen ein Buch über den Wandel der Gesellschaft zu schreiben. Es sollte ein Geschichtsbuch aus der Sicht von 2050 werden.

    Und auch hier konnte ich die erste Zeit nichts schreiben. Ich machte alles mögliche, nur auch da dazu konnte nichts schreiben. Aber ich hatte andere Ich tolle Begegnungen in der Zeit. Und jetzt die letzten 5 Tage lässt mich das Schreiben an dem Buch nicht mehr los und ich merke, was das alles mit mir macht. Es kommt mein ganzes Leben zusammen und jetzt gerade auch die Auseinandersetzung (im positiven Sinne!!!) mit Ihnen schafft für mich so viel Klarheit. Danke dafür!

    Mir kommt gerade in den Sinn, dass das jetzt auch schon wieder ein Teil des Buches sein kann. Es geht ja für mich genau um diesen Prozess der Evolution des Menschen und der Menschheit. Und ich habe das Gefühl, dass das was wir hier jetzt gerade austragen genau der Punkt, GANZ GENAU DER PUNKT IST, an dem sich alles ändern kann.

    Der Sprung vom UMZU in das SEIN. Das ist das, was mir in seiner Kleinigkeit erst jetzt so richtig bewusst wird und das ich jetzt auch in der größten Kleinigkeit nicht mehr missen will. Für mich ist das jetzt in dem Schreiben an Sie Frau Calderin erst noch mal so richtig bewusst geworden. Erstmals so richtig bewusst geworden, dass das Gefühl da ist, dass sich das auch nicht mehr ändern soll. Bei allem, was ich tue.

    Ich habe mich schon weit in diese Richtung bewegt, aber es war noch nie so klar, wie jetzt. Und zwar klar im Kopf und im Gefühl. Und es ist das SEIN. Ich bin frei. Jeden Moment meines Lebens. Frei, das zu tun, was aus mir kommt. Das ist das Beste, was ich mir und den anderen Geben kann. Das ist die höchstmögliche Verantwortung, die ich habe. Verantwortlicher kann ich nicht mehr sein. Es geht nicht. Ich kann damit nichts mehr Schlechtes tun. Es geht nicht mehr. Wenn ich auf mich achte, dass es mir gut geht, mit dem was ich tue, dann werde ich auch das Beste für die anderen tun. Ich will in dieses Vertrauen zu mir gehen. Vollständig. Das will ich Ihnen hier versprechen. Sie dürfen mich gerne weiter daran erinnern. Jederzeit. Es wird der schönste Weg für mich sein. Schöpferisch, Verantwortungsvoll und kraftvoll und wirksam.

    Danke.

    Das mit dem Buchprojekt wird auch immer noch kraftvoller. Da schreibe ich an Sie und merke, dass das einfach ein Teil des Buches wird. Ich würde Sie gerne einladen, dabei zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass hier unser Thread auch in das Buch kommt. Das ist genau das Thema und so klar war es mir vorher noch nie und genau um das geht es in dem Buch.

    Jetzt war ich mir nicht klar, ob ich das jetzt einfach so hier posten kann und habe erst mal noch Martin gefragt, ob das hier nicht zu weit geht. Und die Antwort, die ich spontan bekommen habe ist die Folgende:

    „Ich sehe in Deinem Text nichts, was kritisch wäre, ganz im Gegenteil. Du öffnest Dich für Andere, so dass sie Dich viel besser verstehen können. Also rein mit dem Kommentar“

    Und auch hier war wieder das Gefühl da, halt, das kann ich so nicht abschicken. Ich bin in der Verantwortung Martin zu fragen. Es ist sein Blogg. Und diesem Impuls bin ich einfach gefolgt. Da war kein UMZU. Es war frei. Der Beitrag hätte von mir zu dem Zeitpunkt nicht gepostet werden können. Es war nur, ich will den Beitrag erst von Martin lesen lassen und mir ist wichtig, dass er es will. Und ich mag den Beitrag jetzt veröffentlichen mit all seinen Tippfehlern. Das ist mir jetzt wichtig Ihnen das noch mitzuteilen, bevor ich mich jetzt wieder um was zum Essen kümmere und dann noch das und das wichtig wird. Für mich ist das jetzt Achtsamkeit, den Text so unkorrigiert zu veröffentlichen.

    Schönen Abend noch und Danke!

    • federleichtes
      Februar 10, 2013 um 10:20 pm

      Herzlichen Glückwunsch!

    • Februar 11, 2013 um 11:15 am

      Sie beschreiben Agape, wie es in Paulo Coelhos Buch „Auf dem Jakobsweg“ beschrieben wird. Ein sehr inspirierendes Buch!

      Ihre Sichtweise des Handelns beschreibt ebenso ein Gleichnis Lao-Tses:

      Ein Fluss kennt sein Ziel – das Meer. Dahin strömt er. Auf dem Weg dorthin beginnt er als klitzekleines Rinnsal, und schwillt schließlich so mächtig an, dass sich ihm kein Hindernis mehr in den Weg stellen kann. Auf diesem Weg folgt er dem natürlich vorhandenen Weg: Mal gluckst er über Wiesen, mal umspült er einen Stein, mal fließt er rechts und mal links an ihm vorbei, mal sägt er sich durch die Berge, mal bohrt er sich hindurch, mal umfließt er ihn. Und nirgends, an keiner Stelle ist der Fluss jemals der selbe – er verändert sich ständig und hält nie an. Bis er sich ins Meer ergießt – und hier verschwindet er auch nicht, sondern wird Teil des Meeres, es ist seine Vereinigung mit dem Meer, nicht sein Untergang oder Ende.

      Das ist in meinen Augen ein perfektes Gleichnis für das Leben. Und das lässt sich auch auf das Erreichen sich selbst gesteckter Ziele (ohne die es m.E. nicht geht), wie Sie mit Ihrem Projekt in Indonesien zeigen, übertragen: Ich stecke mir ein Ziel, das ich erreichen möchte. Ich setze mich hin und „male mir aus, was ich wie erreichen will“ – und dann „fließe“ ich zum Ziel.

      Dabei kann es durchaus geschehen, dass ich aus dem Fließen „herausfalle“ (ein Biber könnte einen Damm gebaut haben…, um bei dem Bild des Flusses zu bleiben), wie Sie es beschreiben und wie ich es auch kenne, dann ist es Zeit, sich mal wieder hinzusetzen 🙂

      Danke auch Ihnen. Ich habe durch Ihren Artikel auch die Antwort gefunden, die ich suchte. Wie sagte ein kluger Mensch? Alles wird gut, Du musst nur vertrauen! Dir selbst, dem Leben, den Menschen, die Dir begegnen und Deinem Ziel, das darfst Du bei allem Tun, bei allen (Um-)Wegen nicht aus den Augen (Kopf und Herz) verlieren.

      In seinem „Handbuch des Kriegers des Lichts“ formulierte das „Herausfallen“ Coelho so (interessant – ich schlug das Buch auf, um das Zitat wörtlich wiedergeben zu können – und schlug GENAU diese Seite auf!):

      Manchmal wird der Krieger des Lichts vom Bösen verfolgt. Dann lädt er es einfach in sein Zelt ein. Er fragt das Böse: „Willst Du mich verletzen oder willst Du mich benutzen, damit ich die anderen verletze?

      Das Böse stellt sich taub und gibt vor, die dunklen Seiten des Kriegers zu kennen. Rührt an alte Wunden und fordert Rache. Erinnert ihn daran, dass es ein paar subtile Fallen und Gifte kennt, die ihm dabei helfen würden, seine Feinde zu zerstören.

      Der Krieger des Lichts hört zu. Wenn das Böse zerstreut ist, legt er es darauf an, dass es seine Rede wieder aufnimmt und bittet um Einzelheiten.

      Wenn er alles gehört hat, erhebt er sich und geht. Das Böse hat so viel geredet, ist so erschöpft und leer, dass es ihn micht mehr folgen kann.

      • Februar 11, 2013 um 1:25 pm

        Auch hier sagt Eckhart Tolle Ähnliches, nur in anderen Worten und Bildern. Wenn wir uns in die Beobachter Rollen hinter unser Denker-Ego stellen, so könnten wir verhindern, dass wir uns mit den Schmerzkörpern=das Böse identifizieren und ihnen so Energie zuführen. Sie verpufften dann einfach …

  6. Februar 10, 2013 um 10:04 pm

    Das habe ich gerade auf Facebook erhalten und passt auch sehr schön in Bezug das EIGENE DING zu machen:

    The worst thing technocrates have done to humanity is having split knowledge from spirituality and both from earth.
    Look at whats happening..the whole peoples movement for environmental and social changes got successfully split into 2 halves..one of them..the so called „spirituals“ believing in some kind of supernatural powers like extraterristical intelligence and angels and all that, sitting meditating lighting candles.. but their connection to reality is completely GONE! They can´t CHANGE anything , because they don´t DO anything sufficient.
    The other half believing in science ,and what they call reality, are only looking at and spreading all the bad news but are unable to believe change could REALLY happen. They´ve lost their INSPIRATION.
    „Inspiration“ and „spirituality “ derive from the word „spirit“.. „Reality“ derives from the latin word for „royal“..It means „what the King says“ .. Just take it exactly like that.. who is the king and who says whats „real“ ??? Why do scientists get sponsored by companies ? Why are there subjects ,scientists are afraid to touch, because they might go to the loss of their reputation..? „The King“ doesn´t want to hear certain things..especially not that there might be a different form or even a different word for „reality“.
    Here in northern europe we speak languages deriving from old norse.. our words for „reality “ are „verklighet, virklighed,wirklichkeit“ those words don´t mean „what the king says“ they mean „the woven stuff“ ..
    Its what all of us weave.. lets use this definitition from now on!
    And to the „meditating fraction“ let me say.. to weave something means off course to have an idea about a pattern , but it ALSO means to sit down on a loom, get your yarn out and produce FABRIC.
    What about connection to earth now ? Its the easiest of the lot.. Just LOOK whats happening.. but there is a problem, isn´t it ?
    One of the first things , young children say ,is „LOOK AT..“ and one of the first things they get said to is „SHUT UP“ ..thats why people have forgotten how to just LOOK AT things the way they are, not the way big daddy wants them to be ! And thats the reason why people don´t trust their own interpretations of what they see, or experience.. they are still looking for big daddy explaining the world to them the way HE wants them to see it..

    TAKE FOR REAL WHAT YOU SEE, WEAVE YOUR REALITY FROM IT, and , for life`s sake, DO SOMETHING!

    • Februar 11, 2013 um 11:30 am

      Der gefällt mir und der Mensch hat völlig Recht!

      Wobei Wirklichkeit noch genauer übersetzt werden kann:

      Wirk(endes)Lich(t)(keit)!
      (in den Herleitungen aus dem Alt- oder Niederhochdeutschen wird diese Bedeutung noch viel deutlicher: “verklighet, virklighed)

      Ich selbst WIRKE, indem ich das Licht meiner Auf-MERK-SAM(e)keit auf ein mir selbst vorher bestimmtes Ziel LENKE, und genau AUSRICHTE! Daraus entsteht dann meine Wirk(endes)Lich(t)(keit)!

      Diese Interpretation entstammt aus dem von Dir bereits erwähnten Werk des Holofeelings – und sie „schmeckt“ mir sehr gut. Denn wie auch der Kommentator oben schließt sie das HANDELN ein.

      ALLEIN durch’s Beten (Meditation IST beten – oder eher umgekehrt: Beten ist Meditation) wird’s nischt! Es hilft aber ungemein bei der Fokussierung auf das gesteckte Ziel, bei der Korrektur des Weges, falls ich mich verlaufen habe und beim „zu-sich-selbst-(zurück)-kommen“.

      Darf ich dieses Zitat des facebook-Nutzers weiter verteilen?

  7. Februar 10, 2013 um 10:51 pm

    Ein Bild mal wieder:

    UMZU ist der gerade Weg. Je verzweigter jedoch der Weg, desto eher ist der Weg das Ziel.

    Gruß Guido

  8. Februar 10, 2013 um 11:55 pm

    Geradeaus zu gehen und schwarze Punkte “einzusammeln“ bedeutet sich unentwegt Gedanken über die Zukunft zu machen.
    Verzweigt dem Fluss zu folgen, so dass auf jeden schwarzen Punkt ein grüner folgt, bedeutet im Hier und Jetzt zu SEIN.
    Ein begradigter Fluss ist künstlich und kanalisiert.
    Ein verzweigter Fluss ist natürlich und harmonisiert.
    Ein Baum ohne Äste ist ein trauriger Anblick.
    Ein dicht verzweigter Baum ist Ausdruck des Lebens.

    Gruß Guido

    • Februar 11, 2013 um 9:26 am

      Dein Bild des Baumes mit seinen natürlichen Verzweigungen für ein fließendes SEIN im HIER und JETZT berührt ich stark im Innern.

      Ich lese gerade im Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle, in dem das Leben im JETZT als Voraussetzung eines Lebens mit eigenem Willen bespricht.

      Eckhart sieht unseren Verstand als gutes Werkzeug für die alltäglichen Dinge, die wir zu erledigen haben. Er sieht unser Selbst aber versklavt, wenn wir uns mit diesem Verstandes-Ego identifizieren. Unser Verstand, unser Denker steuert unsere Emotionen, die im Bauchgeflecht zu spüren sind und selbst wieder unseren Körper beeinflussen, d.h. unsere Emotionen sind nicht anderes als Ausdruck unserer Gedanken. Wir könnten dem entkommen, wenn wir uns in eine Beobachterrolle des Denkers begeben. So wäre es uns möglich, im HIER und JETZT zu verweilen, ohne Zeit und ohne Angst. Wir würden nicht mehr dauernd im Denken über die Vergangenheit und Zukunft verweilen. Der Denker müsste ständig Neues mit dem Alten der Vergangenheit abgleichen. Zudem schaut er laufend in die Zukunft, weil er Angst vor Schmerz und Mangel durch Planen vorbeugen möchte.

      Er geht, wie Einstein dies zum Schluss vermutete, davon aus, dass es keine Zeit gibt. Alles findet im HIER und JETZT statt.

  9. Februar 11, 2013 um 1:59 am

    Hat auf den ersten Blick nichts mit dem Thema zu tun, aber bei genauem Hinsehen offenbart es sich:

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/schallplattenhersteller-im-interview–ich-gebe-der-cd–noch-zehn-jahre-,1472780,21700138.html?google_editors_picks=true

    Der aktuelle Weg des Konsens ist die Vereinfachung scheinbar komplexer Zusammenhänge, die mehr und mehr kompliziert erscheinen. Vereinfachung bedeutung UMZU, denn der Weg der Vereinfachung, und damit der Kontrolle und der Verkünstlichung der Welt, wird gegangen, um uns MENSCHEN das Leben vermeintlich leichter zu machen.

    So steht im verlinkten Interview folgender Abschnitt:

    “Haben Sie eine Erklärung für das Comeback der Vinyl-LP?

    Ich denke, dass viele Musikliebhaber die seelenlosen Digital-Dateien satt haben und sich wieder nach der Grauzone zwischen den Einsen und Nullen sehnen. Wer Musik wirklich mag, kehrt fast zwangsläufig zur Vinylplatte zurück. Mit ihr bekommt die Musik wieder eine Seele.“

    Das ist der springende Punkt, wenn zu viele schwarze Punkte angesammelt wurden. Diese Aussage lässt sich auf unsere künstlichen Errungenschaften generell übertragen, sofern sie den Natürliches in bloßes Zahlenwerk verwandeln.

    Wir können den UMZUs nur solange hörig sein und bleiben, bis der Punkt der maximalen Verkünstlichung des GANZEN erreicht ist. Ist dieser Punkt endlich überschritten, dann wird es den UMZUs “an den Kragen gehen“. Somit gehören auch all die UMZUs zum Prozess des kosmischen Lernprozesses.

    Gruß Guido

  10. jclausen2013
    Februar 11, 2013 um 11:49 am

    Je gerader unser Weg sein soll, umso mehr Gewalt müssen wir evtl. anwenden, um das Ziel zu erreichen. Gegen uns selbst, gegen die Natur und gegen alle beteiligten Menschen. Je stärker wir auf ein bestimmtes Ziel fixiert sind, umso weniger erkennen wir die Gelegenheiten, einer flüssigen, natürlichen Entwicklung folgen zu können, die sich aus den Bedürfnissen Vieler ergibt. In Wahrheit können wir überhaupt kein wirkliches Ziel haben, solange wir nicht sicher wissen, was der Sinn unserer gegenwärtigen Inkarnation sein soll. Solange können wir nur so tun, als ob wir ein Ziel hätten und dieses verfolgen.

  11. federleichtes
    Februar 11, 2013 um 2:33 pm

    @ Martin (Eckehard Tolle)
    „Unser Verstand, unser Denker steuert unsere Emotionen, die im Bauchgeflecht zu spüren sind und selbst wieder unseren Körper beeinflussen, d.h. unsere Emotionen sind nicht anderes als Ausdruck unserer Gedanken.“

    Wenn das man stimmt!

    Emotionen sind Lebendigkeit, eine reaktive-informierte Energie, die Existenz erschafft. Emotionen wärem demnach ursächlich, stunden (also) am Anfang einer Informationsverarbeitung.
    Schaut mal auf die Funktions-Bildchen, die Bernd Senf aufmalte. Lebensenergie, wie er sie nannte, zeigte sich in drei Zuständen:
    puliserend – gleichförmig
    erregt – bewegt, bewegend!
    flach – unlebendig.

    Orgon ist als Emotion. KEIN Gefühl. (cih glaube nicht, dass Menschen bislang in der Lage sind, Gefühle zu messen – da sie nicht physikalisch sind)

    Die Haupttätigkeit des Menschen besteht darin, Daten zu verarbeiten. Dies geschieht im Gehirn, aber auch der Idee von Michael Gershon, es gäbe einen „Klugen Bauch“, kann ich folgen – dort sitzt ein weiteres Informations-Verarbeitungs-Zentrum; dort werden Entscheidungen getroffen, sagen wir mal, auf intuitiver (nicht-verstandesmäßiger) Grundlage.

    AUS DER INFORMATIONSVERARBEITUNG HERAUS entstehen
    – Denken und
    – Handeln und
    – körperliche Empfindungen und
    – aversive oder affinitive Kräfte.

    Für mich ist sehr plausibel: Denken-Gedanken ist/sind die Folgen von …
    Denken ist EINE Art, eine Informationslage zu beschreiben.

    Entscheidend ist für mich einerseits
    – die Informationslage, und andererseits
    – die Bewertung der Informationen.

    Gruß
    Wolfgang

    • Februar 11, 2013 um 3:05 pm

      Hallo Wolfgang,

      nach Tolle sind Emotionen nur Ausdruck von Gedanken, denen wir überwiegend nicht bewusst sind.
      Wenn wir die Emotionen wahrnehmen können, so wären wir in der Lage, weitere Rückschlüsse auf unsere Gedanken zu ziehen und unseren Zustand damit vollständiger erfassen zu können.

      AUS DER INFORMATIONSVERARBEITUNG HERAUS entstehen
      – Denken und
      – Handeln und
      – körperliche Empfindungen und
      – aversive oder affinitive Kräfte.

      Und das leider schon 200 Millisekunden, bevor unser Bewusstsein, unser Denker davon „Wind“ bekommt. Also muss es da noch mehr geben, was unseren Denker lenkt, einem Denker, mit dem wir uns so stark identifizieren und so meinen, dass er unser ich ist …

      HG Martin

      • federleichtes
        Februar 11, 2013 um 3:39 pm

        Du setzt „Denken“ mit Bewusstsein gleich.
        Ich sehe Denken als EIN Hilfsinstrument
        Es schafft einerseits MIT daran, Bewusstsein zu erweitern, andererseits wird es vom Bewusstsein „gefüttert“ bzw- agiert im Rahmen des vorhandenen Bewusstseins.

        Das „Emotionale Gehirn“ (Kluger Bauch) ist nicht schneller als Gedanken, es liefert (die) Impulse für Denken.
        Emotionen sind ursächlich für Befinden und Verhalten.
        Aber auch Emotionen sind Wirkung, werden also verursacht.

        Darum geht es ja letztlich: Von was lässt ein „Ich“ sich verursachen.
        Ist eine Kernfrage – in dopeltem Sinne.

        Wenn Du, ich sage bewusst „Du“, Dein (Wesen) so weit von re-aktiven Informations-Impulsen (traumatische, Unbewusstes) befreien kannst, dass Du aus einer verdeckten Re-Aktion in eine echte Aktion kommst, verändert sich die Empfindungslage Deines Systems gravierend. Du fühlst Dich nicht mehr als Getriebener, sondern – bitte nicht im manischen Sinne verstehen – als treibende Kraft. Besser ausgedrückt vielleicht: Als in-Dir-selbst-existierend. Ja, gewissermaßen federleicht.

        Ist nicht so leicht zu beschreiben. Obwohl wir es täglich in der Natur wahr-nehmen.

        Gruß
        Wolfgang

        • Februar 11, 2013 um 3:52 pm

          Hm, ich hatte mich dann wohl nicht richtig formuliert. Tolle sieht den Denker als Teil des Bewusstseins. Die meisten Menschen würden sich aber über das Denker-Ego identifizieren. Somit wäre der Verstand gleich dem Bewusstsein. Wer in der Lage ist, den Denker zu beobachten, würde so sein Bewusstsein erweitern können und sein eigentliches Wesen besser wahrnehmen. So könnte er, wie Du es auch beschreibst, weg vom Getrieben-werden in die eigene Aktion kommen, sprich einen eigenen Willen haben können. Auch könnte er so seine Gefühle besser wahrnehmen …

          HG Martin

  12. Februar 11, 2013 um 2:57 pm

    Die übermäßig sanfte Stimme ist zwar etwas nervend, aber auch hier geht es um das Bewusstsein im HIER und JETZT:

  13. federleichtes
    Februar 11, 2013 um 3:05 pm

    Nun frage ich mich, ob das „Um-Zu“ nicht eine lebensimmanente Funktion ist.

    Eine Grund-Funktion, in die Mensch mit seinem Ego-Ich hineingezwungen ist.
    UM aus seiner Grund-Bedürftikeit heraus ZU kommen.

    Und UM daraus heraus kommen ZU können, macht das Leben eine Reihe von Möglichkeiten verfügbar.

    Man könnte meinen, das für jede individuelle Informations-Konfiguration ENTSPRECHENDE Optionen verfügbar sind.

    Leben ist eine allgemeine Investition.
    ES hat hat ein Ich-Bewusstsein geschaffen.
    Und es in die Lage versetzt, sich und die Welt erleben zu können.
    Am Leben teilzunehmen, UM sich gestalten ZU lassen und UM sich ZU gestalten.
    Mensch kann widerwillig am Gestalten teilnehmen – oder dankbar.

    ES ist das egal, es versteht beide Empfindungen als folgerichtige Reflexionen der dem Leben zugrunde liegenden Informationen, die sich im ES-Sinne offenbaren und entwickeln.

    Gruß
    Wolfgang

  14. federleichtes
    Februar 11, 2013 um 4:17 pm

    @ Martin
    „Hm, ich hatte mich dann wohl nicht richtig formuliert.“

    Ich meine, etwas Schweres gibt’s auch nicht, als den VERSUCH, den Beobachter zu beobachten.

    Denken ist eine SEHR komplexe Funktion. Die lebenslang IMMER in betrieb ist. Denken ist also unverzichtbar. Aber Denken hat zwei Seiten: Einerseits betreibt Denken Klärung und schafft Klarheit, andererseits entstehen aus Gedanken Verwirrungen und Ängste.

    Ich komme noch mal auf unser Leben in der Natur. Dort ist nur sehr wenig Denken notwendig. Die Prozesse, also unser Tun dort, laufen weitgehend automatisiert ab. Insofern ist das Gehirn dann (weitgehend) frei für die Verarbeitung der AKTUELLEN Sinneswahrnehmungen. Und ich meine, die dabei entstehende Erregung ist das „Hier-und-Jetzt. Wahrnehmung, die nicht durch Denken verfälscht oder getäuscht wird.

    Spannend.

    Gruß
    Wolfgang

    • Februar 11, 2013 um 4:21 pm

      Ja spannend. Hier etwas von Tolle, wie die Stille hinterm Denker wahrgenommen werden können soll. Ich hab´s noch nicht geschafft.

  15. federleichtes
    Februar 11, 2013 um 5:12 pm

    Wir erlebten hier das „Anja“-Phänomen, wir erlebten gerade das „Heinle“.Phänomen.

    Auf diesem Blog sind Informationen verügbar, die dieses Phänomen auslösen – können. Bei Menschen, deren Informations-Lage dafür empfänglich ist und in ihnen etwas SEHR STIMMIGES entsteht. Wie ein „Vorhang-auf-Effekt“. Schneller als der Flügelschlag eines Schmetterlings. Momentlos befindet man sich in einer VÖLLIG anderen Erregungs-Welt

    Aus eigener Erfahrung weiß ich: Das „Stimmige“ ist nicht ungefährlich. Weil, so beschreibe ich es, in gewisser Weise ein „überirdischer System-Zustand“ eintritt.

    Wer dieses Phänomen erlebt, sollte darüber berichten – es kommt nicht auf die Form an. Irgendwie. Und er sollte nicht in diesem Zustand verweilen, sondern sich erden, irgendwie, raus gehen, bewusst Stehen, bewusst schauen, einen Baum ANFASSEN. HANDFESTES tun. MATERIELL bleiben.

    Ich bitte darum, meinen Hinweis richtig zu interpretieren.

    Gruß
    Wolfgang

  16. Februar 12, 2013 um 2:36 am

    Hallo Wolfgang, da geht ja gleich wieder ein neues Thema los. Klar ist das schön, wenn darüber jemand berichtet, aber ich gönne es jedem, dass er dahin vollständig hinein geht. Da ist das vollständige Leben. Da ist meiner Meinung nach genau die Begrenzung der Zeit überwunden. Wenn er darüber bereichtet, kann er nicht hineingehen. Das ist für mich vollkommen klar. Da ist das Doppelspalt-Phänomen aus der Quantenphysik. Da geht nur gehen oder nicht gehen. Nur gehen heisst gehen. Das ist bedingungslos. Aber auch bedingungslose Liebe in der Verantwortung zu mir. Nur dass die die hinter mir bleiben dies nicht mehr mitbekommen. Das sind aber dann nur die die nicht mitgehen können. Die anderen sind dabei. Das ist ja wieder das Verrückte.

    Da kommt mir aus der Bibel nur der Satz: Lasst Die Toten die Toten begraben. Das sagte Jesus zu Johannes, als er noch seinen Vater begraben wollte und Jesus weiter gehen wollte. Ich denke, hier ist genau der Punkt. Wenn ich zu gehen habe, dann habe ich zu gehen. Dann kann ich für die anderen nichts mehr tun. Und das ist mit dem Schritt in das Jetzt das Gleiche.

    Ich werde dies in der vollen Verantwortung tun. Und es wird das Beste für alle sein, weil es aus mir kommt. Was soll daran schlecht sein? Woher soll ich vorher schon wissen, dass ich mich plötzlich um nichts mehr kümmern sollte, was mir vorher wichtig war? Ich doch aberwitzig alleine der Gedanke. Ich bin doch ich und wenn ich Ich bleibe, dann werde ich auch bei mir bleiben. Und wenn mir die anderen wichtig sind, dann werden sie auch bei mir sein. ABER: Denen ich nicht wichtig bin, die werde ich verlieren, weil sie nicht mitgehen können. Wer hat jetzt was verloren?

    Also ich sag da nur, Wolfgang, wenn es sich für Dich ermöglicht, den Schritt zu gehen, dann gehe ihn. Ich finde gerade das Loch dazu nicht. Und das ist ja auch so, das kann man nicht suchen, das ist einfach da. Und dann geht es nur darum, es wahr zu nehmen und hinein zu gehen. Hineingeschaut habe ich schon ein paarmal, aber ich habe mich dann doch nicht getraut. Und das ist auch jedesmal wieder ganz anders und taucht aus den verrücktesten Ecken plötzlich auf, bzw. ist einfach da. Und da gibts nur Hingabe.

    Wir haben Angst davor, da hineinzugehen, weil wir nicht wissen was ist. Aber ich bin mir ziemlich sicher, da ist nichts und da ist alles. Ich weiß es und ich weiß nix.

    Aber Euch allen hier in dem Blogg wollte ich an der Stelle jetzt gerade einfach noch meine Dankbarkeit ausdrücken, was das die letzten beiden Tage für mich ausgelöst hat. Ich hatte heute morgen einen Kater, als ob ich gestern 3 Flaschen wein getrunken hatte, aber es waren nur 5 l Kölner Leitungswasser und es war anscheinend ein Hirnmuskelkater und heute vollkommene Erschöpfung.

    • federleichtes
      Februar 12, 2013 um 4:01 am

      Das ist eine gute Nachricht – ich nehme mal das Du und es gerne an -, Thomas.

      Ja, wer schreibt, der bleibt. Ich schätze Dich als einen erfahrenen Mann des Weges ein. Du bist keine Spinner, dem die Erfahrung zufällig zugefallen ist; Dein Weg brachte sie Dir. Du bist gefallen und wieder aufgestanden, Du hast Deinen A….. gewettet darauf, dass Dein Weg richtig ist. Und offen gesagt bewundere ich Menschen, die wissen, was ein Fenster ist und sich hinauslehnen, so weit es denn geht, und das aushlaten können, was dan kommt. Ja, ihnen die Flagge zeigen, eine die sie hassen, weil das Unbedingte, Courage und Selbstlosigkeit darauf geschrieben steht.

      Ich glaube, die „großen Herzen“ dieser Welt finden keinen festen Platz in der festgefahren bürgerlichen Gesellschaft. So oder so nicht. Da greift die Freiheit in die Speichen und erklärt, dass es auch anders geht, viel besser, viel leichter, abenteuerlich-überraschender, wenn auch mit ungewöhnlichen, schwer deutbaren Erlebnissen, Zuspitzungen, Eskalationen. Da kommen Herausforderungen, die man annimmt, ohne zu ahnen, auf was man sich einlässt. Da kommen dann aber auch Erkenntnisse, nach denen man gar nicht suchen konnte.

      Offensichtlich sind meine Erfahrungen, von der emotionalen auf die Gefühlsebene zu wechseln, doch anders, als Deine Erfahrung, an der Du uns hast teilhaben lassen. Ich befand mich damals in einer geistigen Entwicklung und spürte ein stetiges Leichterwerden. Und beschloss, gleich was geschieht, HIER, weltlich zu bleiben. Dann kam der Moment, und vermutlich griff diese Entscheidung mich zurück.

      Wer kann Dir folgen, eine interessante Frage. Mein Handeln bezüglich meiner Freunde richtete sich immer dahin, sie stark und stärker zu machen. Das funktioniert leider nicht, oder nur sehr eingeschränkt. Wer den Weg gehen kann, geht ihn. So einfach ist das. Jeder auf seine Weise, auch getrennt, aber MIT der Freundschaft im Gepäck. Das fühle ich, und das reicht. Freundschaft ist Reichtum. Unabhängig von Raum und Zeit. Es gibt diese Verbundenheit mit dem Gefühl, es wäre schon immer diese Freundschaft gewesen, wie Blutsbruderschaft, wie wahre Familie. Und ich begegne vielen Menschen, wo sich bei mir etwas öffnet, was sich beim Anderen auch öffnet. Und dann geht man seiner Wege.

      Meine persönliche Disposition ist sicher sehr viel anders, als bei anderen Menschen. Das bedingt auch mein anderes Verhalten, Beziehungen intensiv, aber mit aller Freiheit zu pflegen. Martin, 15 Monate sitze ich ihm auf der „Pelle“, versuche und suche – aber wir telefonierten in der Zeit drei Mal miteinander, gerade Heute, und nicht um uns zu besprechen, sondern ich rief an, um meine Freude über Mathias mit ihm zu teilen. So geht es mit allen Freunden, locker, gleichwohl intensiv. Und immer wieder: Das JETZT. Jetzt sehen wir uns, jetzt sprechen wir und fühlen und diskutieren und lachen. Jetzt! Unverabredete Momente.

      All die Jahre hatte ich sehr viel zu tun und führte ein wechselhaftes Leben. Doch eine Regel begleitete mich bis heute: Erst der Mensch, erst die Begegnung erfüllen, und dann alles Andere. Es war ein gute Regel. Heute weiß ich, dass ich nichts im Leben versäumte. Dass die Geschenke des Lebens mir diese vielen Menschen waren, die mir einen Teil ihres Lebens schenkten. Das muss man vielleicht einmal verstehen, die Mutter im Kindbett sehen, wie sie diesen Menschen gebar, was dieses Kind erlitt, bis es den Weg zu mir fand. Und dann für MICH Zeit hatte. Ist das nicht wunderbar.

      Na gut, das war mal ein bisschen aus meinem Nähkästchen geplaudert, inspiriert durch Deine wohltuende, offene Art. Ja, so kann man ein paar Schritte gemeinsam gehen. Und sollte uns jemand erschaffen haben, wird er sich freuen über seine Geschöpfe, die das Lachen und Tanzen nicht vergaßen, während sie voller Vertrauen auf SEIN Leben hart arbeiteten. „Nur“ der Liebe wegen. Meine sucht kein Loch, um entschlüpfen zu können, nein, sie würde es verstopfen, wenn sie es fände. So verhält es sich auch mit der Macht. Sie kommt früher, als wir zu denken vermögen. Und ganz anders, als erwartet.

      In diesem Sinne Dir einen herzlichen Dank. Und ich sage ganz offen: Ich hatte mit Dir gerechnet, eine tiefere Verbindung gleich gespürt, aber ich wusste auch, Du brauchst ein paar Momente.

      Wolfgang

  17. Februar 12, 2013 um 3:13 am

    “ Wenn er darüber bereichtet, kann er nicht hineingehen. Das ist für mich vollkommen klar. Da ist das Doppelspalt-Phänomen aus der Quantenphysik. Da geht nur gehen oder nicht gehen. Nur gehen heisst gehen. Das ist bedingungslos. Aber auch bedingungslose Liebe in der Verantwortung zu mir. Nur dass die die hinter mir bleiben dies nicht mehr mitbekommen. Das sind aber dann nur die die nicht mitgehen können. Die anderen sind dabei. Das ist ja wieder das Verrückte.“

    Dafür, Herr Heinle, möchte ich Ihnen ein herzlichen BINGO aussprechen, verbunden mit einem ebenso herzlichen Dank.

    Liebe Grüße
    Guido

  18. Februar 12, 2013 um 12:06 pm

    Lieber Wolfgang,

    da war doch sofort das Gefühl mit dem Du da. Es war und es ist da. Und danke für Deine langen Ausführungen. An dem mit dem „Entschlüpfen“ bin ich dann kleben geblieben. Es geht nicht um das Entschlüpfen, es geht um das Hineingehen. Oder um das Einlassen darauf. Vielleicht sind wir alle schon zig mal gegangen, weil wir sind und haben es gar nicht gemerkt.

    Ich denke, gerade wenn ich das lese, was Du schreibst mit dem Thema am Boden bleiben, vielleicht bist Du gerade damit Hineingegangen. Wir haben ja nur Bilder, Gefühle, einen Verstand und ne Ahnung von unserer Essenz. Und was die mit uns macht oder wir mit ihr, das können wir vielleicht ganz schwer verstehen und höchstens mit unserem ganzen Körper ein bischen begreifen. Wir treffen uns hier und sind auf der Reise. Wir sind. Was suchen wir noch? Wer sucht, der kann nur das finden, was er sucht. Sonst ist er blind. Meistens jedenfalls. Es ist da die Demut des Seins. Das was immer auch passiert. Es passiert auch durch mich. Und darin steckt die unendliche Liebe. Sie ist einfach da, indem ich das zulasse,was einfach ist.

    Vielleicht hier kurz mein Weltbild:
    Ich für mich bin mir sicher, dass jeder von uns seine Welt schafft. Jeder ist sein Gott. Es gibt eine Unzahl von sich überlagernden Paralleluniversen. Es sind alles Ansammlungen und Verdichtungen von Wellen. Ich gehe da mit dem Bild von Hans Peter Dürr überein.

    Und daraus resultierend treffen wir uns jetzt auch hier und spüren die tiefe Übereinstimmung. Es ist, wie wenn Du hier neben mir sitzt. Und diese Gefühle habe ich öfter zu Menschen, dass sie plötzlich ganz ganz nah sind. Und das gleiche bei den anderen auch passiert.

    Mal sehen, was so weiter passiert.

    Eine Sache noch, die mich vielleicht auch noch ein bisschen weiter beschreibt und die Gedankengänge, die ich habe und auch den Weg den ich gegangen bin. Ich hatte da vor zwei Monaten nach einem Erlebnis einen Text geschrieben, der auch ruhig öffentlich werden kann. Es ist ein Rückblick auch auf meine letzen 15 Jahre. Und ich denke, dass das jetzt der Platz ist, wo er einfach auch gut aufgehoben ist. Ich fühle, dass der Text hier gut eingebettet ist und damit auch gehen darf:

    „Quantopoly und die Reise ins Ich

    Da habe ich das Spiel Quantopoly aus meinem Coaching Ansatz 2006 gebaut. Und ich dachte es ist alles gut, es ist alles zusammen. Es ist gut so. Ich bin damit fertig und es gibt nichts mehr zu tun.
    Das war die eine Seite. Die andere Seite wusste, dass es da noch etwas gab. Es gab noch eine höhere Weisheit, es gab noch mehr. Es war einfach nicht fertig. Zigmal bin ich nachts aufgewacht und meinte, es zu wissen. Es war, wie wenn sich ein Schatten löste, Es war alles klar, aber ich wusste nicht, was es war. Ich kam nicht dahin. Immer wenn es klar wurde, wachte ich auf. Dann war das Wissen weg. Ich wusste, dass es im Schlaf, im Traum da war und sobald ich aufwachte, war es weg.
    Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Erlebnis hatte, mag es 30 mal, mag es 100 mal gewesen sein. Immer wieder der gleiche Traum. Und noch immer keine Lösung.

    Der Weg
    In meinem Coaching System stand nach der Visionsentwicklung immer der Weg mit den Stolperstein im Mittelpunkt der Betrachtung. Oben war das Ziel die Vision. Unten ganz klein der Mensch oder die Organisation, um die es ging. Dazwischen der Weg. Auf diesen sollten die Stolpersteine und dann dazu die Lösungen in Form von Mind Maps aufgemalt werden. Ich arbeitete graphisch. Die Vision oder eine subtile Anfangsidee wurde gemalt oder auch mit Mind Mapping von der mitmachenden Gruppe gezogen: Das was ich in 5 Jahren machen will, wenn ich alle Möglichkeiten dieser Welt habe. Dieses Bild sollte auf jeden Fall dann noch einmal gemalt werden. Es war mir klar, dass eine Visualisierung einfach mehr auslöst.

    Vom Weg zum Baum
    Der Weg war immer schon kritisch. So passierte es immer wieder, dass Menschen die Stolpersteine auf dem Weg chronologisch sahen, dass sie nacheinander abgearbeitet wurden. Damit funktionierte der Coaching Ansatz nicht mehr. Aber das größte Thema war die Fokussierung außerhalb der Person. Wenn das Ziel weit von mir entfernt ist, dann ist es schwierig das zu erreichen. Dann brauche ich Kraft. Dann muss ich alles Mögliche dazu tun UM etwas ZU erreichen. Dieses UMZU ist das Kritische. Ich bin nicht bei mir. Ich habe das Ziel vor Augen, aber außerhalb. Es ist weit weg und ich muss viel tun, um es zu erreichen. Ich erlebe mich wieder als defizitär. Es passiert zwar, dass ich wahrnehme, dass mein Ziel mal denkbar und auch für mich als nichtgläubiger Vollpfosten zwar erreichbar ist, aber ich bin nicht in dem Gefühl. Ich tauche nicht ein. Es wird mit dem Weg zum Ziel sofort wieder dissoziiert. Das Ziel ist weg von mir ich bin nicht drin. Sondern ich muss alles Mögliche tun, um dort hin zu kommen. Ich darf das Gefühl erst haben, wenn ich dort bin.
    Hinzu kommt, dass sich die Ziele immer ändern. Daher wird mein Ziel immer vor mir sein. Ich werde NIE ankommen. NIE!!!!!!!

    Das heißt, mein Leben geht vorbei und ich komme nicht an. Ich bin zwar nah dran, aber ich bin nicht drin. Ein kleiner aber HIMMELWEITER Unterschied. Und genau das habe ich mit zigtausenden Menschen gemacht. Ich habe ihnen ermöglicht nahe an sich zu kommen aber nicht zu sich.

    Der Weg vom Stein zum Baum
    In der Schweiz spielten wir dann mit Ybert Noorlander und Martin Bertsch Quantopoly und entwickelten das Spiel immer weiter. Wir vereinfachten es radikal und insbesondere Martin Bertsch intervenierte immer wieder bei dem Weg. Dieser gefiel ihm nicht. Ich verteidigte ihn, lies mich aber irgendwann wenn auch missmutig zu dem Baum überreden, dass dieser besser ist, dass das Ziel in der Mitte ist. Das war 2009 und 2010. Also wurde das Spiel auf den Baum geändert. Und das Spiel wurde auf dem Visionsforum in der Schweiz mit dem ganzen Kongress getestet und für gut befunden. Aber es schlief weiter. Ich hatte keine Energie, dieses Spiel weiter zu vertreiben, obwohl ich es schön fand. Aber die Energie dazu war nicht da. Die Träume mit dem Wissen tauchten immer noch auf, aber immer seltener. Ich änderte mein Leben. Ich stieg aus. Ich wanderte nach Indonesien aus. Aber es war immer noch das Schwere dabei. Nicht die vollständige Gelassenheit und Freiheit und Energie des Seins. Diese war noch nicht in mir angekommen. Es war so ganz ok, aber es fehlte noch etwas. Es war Gefühl, einfach ganz und gar im hier und jetzt zu sein. Das vollständig z sein.

    Was war es? Es hing! Es war schwer und unbefriedigend. Etwas hing in der Luft. Aber es war die Bewusstheit schon da, dass noch etwas fehlt nur etwas kleines, aber ganz Entscheidendes. Das war das hineingehen. Es war das Einlassen in die Vision. Das sich ausfüllen lassen davon .
    Das erlebte ich dann erstmals bei dem Crealiity Treffen in Österreich, als ich zusammen mit Renate die Vision erzählte. Und da passierte es: Ich war drin!
    Nur dieses kleine bisschen mehr, aber ich war drin in dem Bild und die Tränen kamen mir und es war nicht mehr fremd. Es war einfach ich. Es war und es ist. Und da wurde mir schlagartig klar, dass sich da alles ändern darf.
    Nur, dass dieses ändern ein so winziger Schritt ist, dass mir erst so nach und nach klar wurde, was das jetzt wirklich war. Erst sagte ich ja noch, dass der Baum neben dem Weg alternativ angeboten werden kann. Aber das geht keinesfalls mehr. Der Weg hat aus der Geschichte er hat überall zu verschwinden. Letztendlich muss ich eigentlich dafür sorgen dass mein Buch vernichtet wird. Es führt die Menschen in einen Irrweg. Es führt sie weg von sich selbst. Es hilft Ihnen nicht. Die Dissoziation wird verstärkt. Ich mache sie mit den Stolpersteine mehr von außen lenkbar. Sie werden damit beherrschbarer. Es ist ein Unterdrückungsinstrument und kein Befreiungsinstrument. Ich habe damit 15 Jahre in die Versklavung geschickt. Zu Tausenden. Und Tausende wurden damit ausgebildet, die wiederum bei vielen die Methode anwandten. Also habe ich gut über eine Million Menschen eher in die Dissoziation, als in die Assoziation gebracht. Ich habe diese Menschen weiter von sich entfernt und dies noch mit einem stark löschungsresistenten Verfahren.
    Harter Tobak. Aber ich konnte nichts Besseres anbieten. Ich war der festen Überzeugung, dass das gut ist. Und dass das das Beste ist. Und dass es nichts Besseres gibt.

    Scheibenkleister. Nun durfte ich seit dem Workshop in Österreich einsehen, dass das ganze System mit dem Weg nichts taugte. Dass ich damit Menschen weit von sich entfernt habe. Ich dachte erst, dass das ganze ja einfach zu ändern ist. Dann eben Baum statt Weg! Aber erst mit meinen Freunden und Kollegen wurde mir erst so richtig klar, wo der Unterschied liegt.
    Die Freude und Kollegen, die ich in der VC-Methode ausbildete, verteidigten in den letzten zwei Monaten ausnahmslos ALLE den Weg mit den Stolpersteinen. Sie insistierten bis auf das Heftigste, als ich kompromisslos vom Weg abließ und nur noch den Baum zulassen wollte. Was ist da passiert? Warum? Was soll der kleine Unterschied zwischen Weg und Baum?

    Es macht doch nicht viel. Es ist doch das gleiche, – das sagten sie und das sagte ich. Und genau hier in dieser Spalte liegt das Phantastische, das Besondere. Es ist
    • der Paradigmenwechsel
    • es ist das Alles
    • es ist die neue Welt
    • es ist das hier im jetzt
    • es ist das quantenphysische Weltbild
    • es ist der Eintritt
    • es ist der Strudel
    • es ist der Wandel
    • es ist die Ruhe
    • es ist der Frieden
    • es ist die Veränderung
    • es ist die höchste Energie
    • es ist die Freiheit
    • es ist die Kreativität

    Das weiße leuchtende Loch,

    der Kanal in die Unendlichkeit
    das Licht zu Allem
    die Unendliche Weißheit
    den Blick in alle Dimensionen
    es gibt so viele Beschreibungen davon
    Es ist einfach das SEIN

    Wer kennt das nicht?
    Wer hat hier noch nie hineingeschaut?
    Wer hat das Gefühl noch nie gehabt, alles zu wissen?

    Ein Gefühl, das für einen Moment da ist. Das jedoch in sich die Unendlichkeit ist. Das ALLES ist. Du weißt, dass es das gibt.
    Und es verschwindet wieder. Du willst es fest halten. Du willst es wieder haben. Aber es kommt so nicht mehr.
    Aber es kommt anders. Es kommt immer wieder. Immer wieder anders. Im Traum, im Rausch, beim Wandern, in Unterhaltungen mit Freunden usw.
    Du weißt, dass Du alles weißt. Aber es manifestiert sich nicht.

    DAS WEISSE LOCH – Der leuchtende Kanal
    Das ist das Zentrum von Quantopoly. Von allem. Dein Traum steht in der Mitte und strahlt wie ein Baum. Oben entsteht das, was Dein Traum Gutes tut und unten was Deinen Traum füttert.
    Lass Dich einfach ein und gib Deinem Zentrum die Energie deines Traumes, indem Du Dir erlaubst ihn zu manifestieren. Male Deinen Traum in das Zentrum des weisen Kanals. Gib ihm Symbole. Manifestiere ihn.
    Wenn sich Dein Traum manifestiert hat dann lass ihn strahlen. Nach oben lass ihn in alle Richtungen ausstrahlen, wo er überall Gutes bewirken kann. Lass ihn ausstrahlen…….
    Und dann gehe zu Deinen Tiefen zu Deinen Ressourcen. Wodurch wird Dein Traum genährt? Woher kommt die Energie Deines Traumes. Welche Energien braucht Dein Traum? Was braucht er noch? Was wünscht er sich noch?“

    Das schrieb ich vor ca. 2 Monaten. Wenn ich mir den letzten Absatz anschaue, dann weiß ich jetzt, dass der gar nicht mehr geht. Ich kann das nicht mehr. Ich kann nicht mehr andere dazu anleiten. Ich darf es nicht mehr. Ich darf nicht mehr Sachen besser wissen wie andere. Ich darf mich nicht mehr über andere stellen. Wolfgang, das ist das gleiche Erlebnis, das Du hattest mit Deinem Helfen wollen, das Du beschrieben hast. Mit der Energie: „Ich weiß da was, was für Dich gut ist und ich nehme mir einfach die Erlaubnis, das zu tun.“ Das geht nicht mehr.

    Und dies jetzt zu wissen, das ist für mich jetzt die Befreiung aus dem alten Korsett meiner Vergangenheit. Es geht nur noch um das Sein. Es geht um das Wirken. Aber ich darf meine Gedanken kund tun. Ich darf auch andere Menschen antriggern. Ich darf sie auch konfrontieren mit meinem Sein. Aber ich darf ihnen nicht mehr helfen wollen. Ich schreibe das jetzt erst mal mit dem ich „Darf nicht“. Musste ich erst mal schreiben, aber dahinter steckt das, „Ich kann es nicht mehr – ich brauche es nicht mehr – ich will es nicht mehr“. Auf der anderen Seite steht aber nach wie vor das Wirken in Verantwortlichkeit. Das Ausströmen. Sachen zu entwickeln, Sachen zu denken, Gedanken zu entwickeln und diese frei zu lassen. Eine höchst gestaltende Aktivität. Aber aus mir heraus – frei. Und nicht mehr dieses drüberstehende „Ich weiß was für Dich gut ist“.

    Ich dachte, ich war nie in dem Modus des hilflosen Helfers, aber es war so. Das darf ich jetzt einfach einsehen. Aber den Weg bin ich so bewusst ich konnte einfach gegangen. Ich habe eine Unmenge an geraden Wegen der UMZUs produziert. Und viele Menschen haben das wieder versucht mit Ordnung auszugleichen. Aber auch für die Menschen war es ein Weg, denke ich. Auf jeden Fall habe ich jeden Menschen einfach immer gehen lassen. Oder ich bin selbst gegangen. Auf jeden Fall war ich mir treu geblieben und habe in der Regel immer das getan, was ich für richtig hielt. Aber manchmal braucht es eben länger, bis man die Menschen trifft, die einen weiter bringen, die einem die Augen öffnen. Die einen wieder sehend machen. Und da war doch eine gute blinde Stelle bei mir.

    Die systemimmanenten UMZUs halt! —- Ja, ja so ist es, das Bild von Guido mit dem Lauf der Expansion ist schon gut.

    Aber es hat so Menschen wie Martin Bertsch oder Martin Bartonitz oder auch Dich Wolfgang und natürlich vile andere Freunde gebraucht, dass ich dies sehen konnte. Es brauchte die Energie der Auseinandersetzung und des Antriggerns von mir. Alleine kommt man oft nicht drauf. Und da ist wieder die Gratwanderung. Wieder ganz schmal. Und wieder ist es die Liebe, die es möglich macht. Die wahre, die freie Liebe. Hätte Martin Bertsch nicht sol lange gebohrt, dann wäre ich nicht drauf gekommen.

    Und da ist dann für mich auch wieder der Punkt: Ich darf andere Menschen aus der Liebe heraus aufmerksam machen, wenn es aus mir heraus fliesst. Wenn ich etwas sehe, dann darf ich es sagen. Ich darf da auch bohren, ich darf da herausfordern. Wenn ich es bin. Es geht um Auseinandersetzung. Es geht um Wachstum. Es geht um Leben. Leben ist einfach Wasser und Feuer. Es ist da, wo es ist.

    Ich sitze hier mit einem Gefühl, dass ich dieses Geschichtsbuch 2050 zusammen mit Freunden schreiben will. Da ist ne tiefe Leidenschaft dazu da. Ich bin auch schon mittendrin, denke ich. Und ich weiß, dass ich das Buch auch mitschreiben darf. Aber ich werde dabei auch andere Menschen konfrontieren. Ich werde ihnen erst mal Sachen zuschreiben, mit denen sie sich auseinandersetzen dürfen. Aber es wird in Liebe geschehen. Und die anderen haben die freie Wahl, das zu tun, was das ihre ist. Aber es werden Sachen da sein, wo ich sie auch in der Öffentlichkeit konfrontieren werde. Es werden ja auch Menschen sein, die in der Öffentlichkeit sind.

    Das Helfersyndrom ist das nicht mehr. Es ist der Wille mit dem was ich weiß, dazu beizutragen, dass die Menschen die Welt als reich empfinden. Ein Sendungsbewusstsein??

    Ja und Nein. Ich weiß es und ich freue mich darüber und das will ich teilen. Es strömt aus mir. Das kommt einfach. Da bin ich. Und ich weiß, dass es so ist.

    Und wenn ich es nicht wissen sollte, dann kann ich bloß über den Weg des Ausdruckes von dem was in mir ist dahin zu kommen, dass ich doch wieder nichts weiß.

    Also ich lebe. Daher mache ich das, was in mir ist. Und ich bin da und freue mich auf das was dann auch von den anderen Mitmenschen kommt. Wenn ich konfrontiere, dann gebe ich dem anderen Energie. Wenn mich jemand konfrontiert, dann bekomme ich Energie. Wenn jemand die Konfrontation nicht annimmt, dann verpufft die Energie. Dann war es auch keine.

    Dieses Erlebnis habe ich zig mal bei Encounter Workshops erlebt. Und das funktioniert genau so mit geschriebenen Worten. Und damit darf ich an dem Buch 2050 auch mitwirken und mich darin fließen lassen, bei allem was dabei herauskommt. Ich bin gespannt, Martin, wohin uns das dann trägt?

  19. federleichtes
    Februar 12, 2013 um 12:23 pm

    Es ist zehn Minuten nach dem Aufstehen – und ich schreibe mal schnell, ganz schnell meine Freude nieder, um sie mit Dir und den Anderen zu teilen.

    Lieber Thomas,

    gestern, als ich Dir schrieb, war in in einem sehr besonderen Zustand. Vielleicht ist das gar nichts Besonderes für mich, und es braucht, um daraus das Besondere auch schöpfen zu können, „nur“ den besonderen Anlass. Der warst Du für mich. Und wie ich aus Deinen ersten Zeilen erlas, scheinst auch Du auf ähnliche Weise berührt zu sein. Ja, das Schlupfloch hin zu unserem Kern, das können wir uns alle gegenseitig zeigen.

    Das Fließen ist wunderbar..

    Nach dem Frühstück geht’s weiter.

    Wolfgang

    • Februar 12, 2013 um 1:48 pm

      Lieber Wolfgang,

      ja dann frühstücke in Ruhe und genieße es. Bei mir ist jetzt so ein richtiger Energieschub da. Ich war jetzt gerade mit Karsten im Innenhof und haben dort so richtig Rrühjahrsputz gemacht. Wir haben hier am Sonntag eine größere Veranstaltung und es ist hier noch alles verstaubt.

      und mit dem was ich vorher gepostet hatte, durfte der Staub der letzten 15 Jahre auch gehen. Schön, dass es sich dann gleich auch so manifestiert. JETZT IST JETZT ……und es fließt,… ja.

  20. federleichtes
    Februar 12, 2013 um 2:45 pm

    So, Thomas – ich glaube, ich konnte ein bisschen mehr verstehen, wer Du warst, wer Du bist – und was sich daraus folgerichtig ergibt: Wer Du werden möchtest.

    Du warst ein erfolgreicher Coach. Überzeugt von Dir, überzeugend für Andere. Erfolgreich.
    Das wollte ICH auch werden.
    Aber es begab sich in der Zeit, dass ich erkannte:
    Ich bin noch nicht so weit, ich muss den Weg des Erkennens weiter gehen. Und wenn ich wieder mal an einen Punkt kam, an dem ICH sagte, „Jetzt aber“, kamen EINDEUTIGE Signale, weiter gehen zu müssen.
    Dann war da noch etwas. Ich hatte viele Bücher von und über Helfer gelesen, und je mehr ich las, je schneller und klarer konnte ich erkennen, woran sie letztlich gescheitert waren. Daraus entstand mir ein wichtiger Leitsatz, und auch dieser ist bis heute gültig:
    Wolfgng, trete erst auf eine Bühne, wenn DU GANZ SICHER BIST:
    Ich meine: ABSOLUT SICHER.
    Und so gehe ich heute weiter auf einem Weg, der zu mir kommt, weil ich ABSOLUT sicher sein will.

    Wie soll ich Dir das Wesen des „Kommenden Weges“ beschreiben.
    Das Absolute ist nicht menschlich, aber ich bin ein Mensch. Bereits 1989 erfuhr ich auf etwas mysteriösen Wegen vom Wesen der Dienerschaft. Und ich sagte mir, wenn ich das Absolute erreichen will, muss ich mich dem Absoluten verfügbar machen. Und ich machte mich verfügbar. Ich gin weiter – und wartete währenddessen.

    Du schreibst:
    „… dass noch etwas fehlt nur etwas kleines, aber ganz Entscheidendes. Das war das hineingehen. Es war das Einlassen in die Vision. Das sich ausfüllen lassen davon .“

    Ja, die Vision. Ohne geht’s nicht. Aber woher kommt sie? Ist es DEINE oder MEINE Vision? Oder schickt uns Menschen „Jemand“ Bilder von kommenden Welten? Damit wir hinein gehen, hinein fühlen, DIESE Welt wahrhaft IN UNS erleben und DAMIT unsere Welt befruchten?
    Ich glaube nicht daran, dass inhaltlich an unseren Visionen etwas fehlt. Aber ich glaube, dass unsere Visionen sich nicht realisieren, wie wir es gerne hätten. Wer verfügt über die Macht einer Vision, wenn nicht Der-Die-Das, der uns die Bilder schickte? In der Angelegenheit denke ich sehr pragmatisch: Ich darf die Bilder in mir tragen – aber nicht über die Wirkung auf Andere verfügen.

    Du schreibst:
    „Letztendlich muss ich eigentlich dafür sorgen dass mein Buch vernichtet wird. Es führt die Menschen in einen Irrweg.“

    Das empfinde ich anders. Dieses Buch sollte geschrieben werden, es wurde geschrieben, es wurde gelesen und gab Menschen Hilfe. So oder so war es wichtig. Auch für Dich, und vielleicht auch nur für Dich. Als ich mein Buch ein paar Jahre später wider las, sagte ich: „Mann, Mann, Mann“. Aber ich sagte auch: SO WAR DAS VOR EIN PAAR JAHREN – EBEN. Und schloss Frieden mit dem Buch. Weil es DAS Buch war, was mich auf eine lange Reise schickte. Und hier erzähle ich Dir von einem weiteren Hauptsatz meines Lebens: Schließe Frieden mit allem, was war. Es gibt keine Irrwege, außer in der Vorstellung der Menschen.

    Du schreibst:
    „Und dass das das Beste ist. Und dass es nichts Besseres gibt.“

    Ja. Müssen wir das nicht für JEDEN MOMENT UNSERES LEBENS denken, fühlen können? Was erschauen denn die „Augen des Seins“ anderes, als REINES Licht?
    Ja, unser Leben ist das Beste, was wir haben. Und wenn wir mal in Hundescheiße treten, na ja, da sammeln wir ein paar deftige Worte aus einem gut bestückten Repertoire – aber dann isses auch gut. Da ist ja das Licht.
    Du schreibst:
    „Wenn sich Dein Traum manifestiert hat dann lass ihn strahlen. Nach oben lass ihn in alle Richtungen ausstrahlen, wo er überall Gutes bewirken kann. Lass ihn ausstrahlen…….“

    Ich glaube, dem „Traum“ (wenn er gleich der Vision ist) ist eine Strahlkraft immanent. Wir brauchen da nichts wollen, Vielleicht ist das Absichtsvolle, etwas NATÜRLICH HELLES künstlicher heller machen zu WOLLEN. Diese Absicht, weißt Du, die steht oft im Raum mit einer Bedeutung, als würde es ohne einen persönlichen Willen nicht weiter gehen.
    Natürlich geht es weiter, und was ist natürlicher, als dorthin sich zu wenden, wo es heller wird. Und ist es nicht auch natürlich, dann der Dunkelheit zu begegnen. Mein Radfahrer-Leben besteh nicht daraus, Berge nur runter zu fahren.
    Kleine Geschichte am Rande.
    Ich fuhr einen Berg runter, mir kam einer entgegen, schnaufend. Er sagte:
    „Du hast es gut“. Und ich sagte:
    „Denkst du, meine Mutter hat mich den Berg rauf getragen?“
    Und ich dachte, wenn der Man beim Berg rauf fahren noch sprechen kann, gibt er sicher nicht alles, was er zu geben vermag.

    Du schreibst:
    „Ich darf mich nicht mehr über andere stellen.“

    Damit beschreibst Du etwas sehr Wesentliches. Es gibt nicht DIE Lehrenden getrennt von DEN Lernenden. Lehren und Lernen und Lernen und Lehren sind EINS.
    Sowohl ein Sich-Erheben als auch ein Sich-Unterwerfen ist Ausdruck eines Nicht-Verstehens eines elementaren Lebensprinzips. Und zeigt eine funda-mentale Spaltung an. Vielleicht würde Martin jetzt von einer Augenhöhe sprechen. Und daran ist Wahres. Wenn „Etwas“ sich nicht zu mir erheben kann, beuge ich mich herunter – auf GLEICHE Höhe. Besonders bei Hunden kann man erleben., wie sehr sie das schätzen. Aber sie verstehen auch eine andere Sprache, sich zu ihnen zu erheben. Auf mich kam mal einer zu gerannt, wie verrückt kläffend. Ich ging auf ihn zu – er wurde langsamer – dann lief ich, auch kläffend, auf ihn zu. Wohl klar, was dann geschah.
    Insofern beschreibe ich Deinen Satz mal weiter mit meiner Regel:
    Ich darf mich nicht über Andere erheben – „UND Andere dürfen sich nicht über mich erheben“.

    Du schreibst:
    „Ich darf sie auch konfrontieren mit meinem Sein. Aber ich darf ihnen nicht mehr helfen wollen.“

    Auch dieser Satz ist funda-mental.
    Ja, Du BIST da. Mit ALLEN Rechten ausgestattet, aber NICHT in der Pflicht, Deine Rechte BELIEBIG geltend zu machen.
    Meine Lösung war Demut verbunden mit größter Aufmerksamkeit.

    Du schreibst:
    „Auf der anderen Seite steht aber nach wie vor das Wirken in Verantwortlichkeit. Das Ausströmen. Sachen zu entwickeln, Sachen zu denken, Gedanken zu entwickeln und diese frei zu lassen.“

    Ja, das mit der Verantwortung ist eine echte Crux. Das Gefühl (?) aus einer GEDACHTE Verantwortung mag verschwinden, wenn Du bewusst das Wesen Deines Wirkfeldes WAHR-nimmst – als ETWAS, gegen das Du Dich nicht wehren kannst. Strahlkraft aus dem Wesen heraus KANN nicht willentlich geschehen, so wenig, wie Du Deinen Geruchssinn manipulieren kannst.

    Damit erst mal Halbzeit.
    Aber ich fahre mal nicht, ohne ein kleines Geheimnis zu verraten. Ich investierte hier viele Stunden Lebenszeit hinein ins Unkonkrete, in das Unbestimmbare, allein von dem Gefühl getragen: Es macht Sinn, wenn es nur einem Menschen hilft. Es half einem Menschen. Er sitzt hier, und fährt, bestimmt und unbedingt.
    Herzliche Grüße an Dich von

    Wolfgang
    hat das nicht mehr durchgelesen – Original Bauch.

  21. federleichtes
    Februar 12, 2013 um 3:36 pm

    Das war ein langer Text, selbst als Kurzfassung, Natürlich geht es kürzer.

    Ich stand nochmal auf, obwohl es bereits sechs Uhr war, und schrieb einen Satz:

    „Menschen SIND traumatisiert.
    Das bedeutet, sie SIND informativ bereits sit ihrer Geburt in Not – auch wenn die Not als Ereignis-Fall noch nicht eingetreten ist. Das liegt aber nur daran, dass die not-traumatischen Wirkkräfte im Unbewussten gefesselt sind.“

    Nun, wir Menschen leben im Zustand Not. Leben als Lebendigsein bringt uns in eine (informativ-REAL) bereits existierende Not. Aber es gibt ein Andererseits: Im Leben steckt der Wille, eine existierende Not aufzulösen.

    Insofern sehe ich DAS Leben als eine Thera-pie. Vielleicht im Sinne von SOS.
    Und Menschen als Erfüllungsgehilfen der Absicht DES Lebens.
    Das einen Plan vollzieht, an dem mitzuwirken Menschen berufen wurden – also berufen SIND.

    LEBEN erschien; UM-ZU LÖSEN.

    Gleich, was wir wollen, denken oder fühlen. Im Kern des Lebens steckt eine
    ABSOLUTE GEWISSHEIT.

    Wolfgang

    • maretina
      Februar 12, 2013 um 5:18 pm

      Was Geburten betrifft, es ist Anderes möglich. Für Kind und Mutter. Auch hier und jetzt. Durfte das im Bekanntenkreis beobachten, traumhaft schön
      Die Mutter allerdings war schon auf dem Weg lange vor der eintretenden Schwangerschaft und hat sich vom „Gesundheitspersonal“ nicht beirren lassen.
      Natürliche schmerzfreie freudige Geburt, die Kinder bekommen ganz andere Qualtäten ins „Gepäck“.
      Vielleicht liest hier ja auch ab und zu Jemandin für die das im Leben noch ein Thema werden könnte….

      Martina

      • Februar 12, 2013 um 6:07 pm

        Mein Freund Jörg Broderson hat mit seiner Frau Jessica eine schmerzfreie Geburt mittels Hypnose kennengelernt. Er bietet das als Dienst an 🙂

  22. Februar 12, 2013 um 11:43 pm

    Mir kommt da das Wort NOT-Wendigkeit gerade in den Sinn dazu. Unter dem Aspekt ein tolles Wort. Das Leben von der Geburt an unter dem Aspekt zu begreifen. Dann noch die Erbsünde. Das defizitäre Erziehungsmodell usw.

    Es geht um die Wendigkeit – Überwindung der Not durch die Zeit oder was weiß ich…….

    Brauche jetzt gerade mal gut Zeit zum sacken lassen. Viele Sachen, die Du schreibst, Wolfgang, kenne ich auch genau so. Ich brauche jetzt mal Zeit zum sortieren, und nochmal alles lesen und wirken lassen. War bis jetzt einfach ein wunderschöner Prozess, den ich auch weiter gehen will. Jetzt die nächsten Tage ist aber im Aussen auch alles Mögliche los und ich weiß nicht, ob ich die Konzentration für den blogg jetzt aufbringe und das was die letzten Tage jetzt hier war, das darf jetzt gut auch integrieren.

    Bis die Tage und Danke!

    Thomas

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