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Darüber, was wir wollen sollen …

Frösteln lässt einen weniger die darin beschriebene Aussage, als vielmehr die Art und Weise, wie Bernays den Leser davon zu überzeugen versucht, dass Manipulation gut und wichtig ist. Nach Meinung des Autors ist Propaganda, und damit die Manipulation der Massen, für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich. Organisation und Fokussierung der öffentlichen Meinung sind nötig, damit die Gesellschaft nicht im Chaos der Vielfalt versinkt und somit quasi handlungsunfähig wird. (aus einer Rezension des Buchs Propaganda: Die Kunst der Public Relations)

Angeregt durch die letzten Artikel zum freien bzw. bedingten Willen (1, 2, 3), bin ich dem Thema Manipulation und Suggestion nochmals nach gegangen. Auch dieses Thema zeigt, wie häufig wenig wir unserem unseren angeblich so freien Willens trauen können.

Das Chaos der Vielfalt ist nicht beherrschbar? Wer also den Anspruch hat, das Chaos beherrschen zu wollen, der kann nicht anders, als zu manipulieren. Wäre es denn wirklich so schlimm, wenn Vielfalt herrschte? Würden wir Menschen im Chaos versinken, wie Bernays meinte? Es gibt aber doch auch indigene Völker, die in der Vielfalt der Meinungen leben (Jeder so wie es ihm gefällt) und wo sich Keiner beherrschen lassen mag und auch Keiner beherrschen mag. Dennoch haben sie eine Organisationsform gefunden, die ihnen ein friedliches Miteinander erlaubt (Anarchie).

Theorie: Intelligenzen führen die Dummen zu ihrem Wohl

Es gibt die Theorie, dass in der Zeit vor der 1. Aufklärung(?) durch die Griechen (vom mystischen zum mentalen Bewusstsein) die Menschen sich vor den „Unbillen der Natur“ gefürchtet haben sollen und man sich zudem aus Gier und Verwirrtheit die Schädel einschlug. Die wenigen Hochintelligenten (die es schon immer gab) hätten daher das Zepter in die Hand genommen und mittels einfacher Gesetzen das Beherrschen begonnen. Zum Wohler Aller: liebe deinen Nächsten, etc.

Das könnten wir dann als ethisch motiviert stehen lassen, dreht es sich doch bei Ethik um ein friedliches miteinander Leben, was die damaligen „Eliten“ erreichen wollten. Aber, so will mir scheinen, damit wurde die Manipulation und Suggestion begonnen. Die Menschen sollten nicht merken, dass sie manipuliert werden, so dass es ihnen einfacher fiel, das zu tun, was in den Augen der Eliten am zuträglichsten für alle ist. Das ging so weit, dass im maximal katholischen Mittelalter die Menschen blind glauben sollten, was ihre Herrscher ihnen zu leben befahlen (siehe: Suggerierter Glaube und die Suggestion durch Größe).

Was ist mit der 2. Aufklärung?

Nun sollten wir meinen, dass nach der 2. Aufklärungswelle, die vom Feudalismus zum modernen Staatswesen führte (in dem die Leibeigenen nun in ein Freilaufgehege entlassen wurden?), die Bürger nun frei wurden, also nicht mehr das wollen sollten, was die bisherigen Herrscher ihnen befahlen. Aber wie das Eingangszitat zeigt, geht es mit der Manipulation fleißig weiter. Und auch im Buch selbst ist zu lesen:

In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren. (aus Propaganda: Die Kunst der Public Relations)

Immer diese Konzerne und ihre Profitmaximierung

Und während ich dies schreibe, werde ich auf ein weiteres Buch über groß angelegte Manipulationen mit Hilfe angeblich unabhängiger Wissenschaftler aufmerksam gemacht:

Ist es denkbar, daß Wissenschaftler lügen? Daß allgemein akzeptierte Theorien grundsätzlich falsch sind? Etwa auch die „Klimakatastrophe“, das „Ozonloch“, „AIDS“ bis hin zu Krebs und Chemotherapie, mit fatalen Folgen für uns alle? Das Buch beschreibt, was viele irgendwie ahnen: Wir werden von Wissenschaftlern und Medien in wichtigen Fragen belogen! Die Motive: Geltungssucht, Millionenbeträge und Nachlässigkeit. Dem Autor gelingt es, die Zusammenhänge mit dem Blick für das Wesentliche und in klaren Worten so zu erläutern, daß sie jeder leicht versteht. Er zeigt, wie falsche Theorien entstehen, wie Kritiker kaltgestellt werden und wie abweichende Meinungen einer allgemeinen Zensur zum Opfer fallen. Das alles wird belegt mit Hunderten von Quellen und Zitaten. Die Erkenntnisse dieses Buches sind reiner Sprengstoff für diejenigen, die durch Desinformation der Öffentlichkeit zu Macht und Ansehen gekommen sind. Doch sie sind befreiend für uns alle, denen man Angst eingeredet hat vor Klimawandel, AIDS, UV-Strahlen, Krebs usw., denn es werden auch die Lösungen gezeigt, die man uns sonst verschweigt. (Die lukrativen Lügen der Wissenschaft: Unsinnige Ideen und ihr Mißbrauch für Profit und Politik)

Gruppenzwang und Massensuggestion

Und wenn wir uns dann noch klar machen, wie wenig frei wir in unseren Entscheidungen sind, wenn wir uns in Gruppen oder Mengen bewegen (siehe nur: „Was werden wohl die Nachbarn denken?“, wie viel Hoffnung haben wir dann noch in einem System, wo nicht der Wohlstand des Menschen im Vordergrund steht sondern die Maximierung von Profiten, der Mehrung von fiktiven Zahlen=Geld? Hier ein Experiment, das uns den Gruppenzwang sehr deutlich macht:

Zum Schluss noch etwas darüber, wie uns Werbung so manipuliert, dass unsere Emotionen anstellen des rationalen Verstandes die Entscheidung vorbereitet und unser Bewusstsein nur noch den Vollzug macht:

Mein Fazit:

Es sieht also wenig gut aus, was unsere Freiheiten angehen. Im Wesentlichen gibt es genügend Sachzwänge und von unseren Eltern, Lehrern und Medien implementierte Weltbilder, die uns in unserem Handeln auf der Spur halten. Zudem werden uns unterschwellig Botschaften suggeriert, die unsere Emotionen ansprechen und uns zu weiterem Handeln leiten.

Wollen wir also tatsächlich das, was wir in unserem tiefsten Inneren, unserem Selbst wollen? Brauchen wir ein erhöhtes Bewusstsein? Eines, das sich bewusst hinter den Denker stellt und ihn beobachtet, wie das Eckhart Tolle in seinem Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart vorschlägt. Um so mehr ins HIER und JETZT (siehe auch das UMZU-Märchen) zu gelangen, wo wir weniger verführt werden, weil wir nicht mehr alle neuen Informationen mit dem gespeicherten Müll abgleichen und auch nicht vor Angst in die Zukunft schauen?

  1. Februar 12, 2013 um 10:23 am

    Auch Prof. Dueck hat eine interessante Manipulation in seinem aktuelle Artikel besprochen:

    Who morphed my cheese? Über Leute, die nur Käse machen

    Bei Keynotes in großen Unternehmen frage ich öfter, ob das dortige Management nicht auch ab 1998 gezwungen wurde, die berühmte Business-Parabel von Spencer Johnson zu verinnerlichen. Sie heißt: „Who moved my cheese?“ Ich habe so ein Buch damals sehr offensichtlich absichtlich geschenkt bekommen und es gleich voller Zorn in den Shredder geworfen. Ich ahnte immer, dass es dazu verführt, die Dinge zu einfach zu sehen. Es erfüllt aber eine oft erhobene Forderung des Managements: „Keep it simple and stupid.“ – Das tut das Buch auch. „Well done.“

    Es zeigt die Verführung, immer mehr vom Gleichen, obwohl schon alle satt sind …

  2. Februar 12, 2013 um 11:15 am

    … Welche Richtung die Informationstechnologie einschlägt, kommt darauf an, wie einige gesellschaftliche und ökonomische Kernfragen beantwortet werden. Zurzeit geschieht das ohne Regeln und Gesetze. Die Praxis trifft jetzt die Entscheidungen. Etwas geschieht, weil Facebook, weil Google, weil die Regierung der Vereinigten Staates es so wollen. Der rechtliche Rahmen fehlt.

    Ich bin trotzdem keine Pessimistin, keine Apokalyptikerin. Lassen Sie mich ein paar Umwege gehen, um das zu begründen. Meine ökonomische Analyse, wie ich es auch in meinem Buch „The Support Economy“ deutlich gemacht habe, ist nicht die eines Ökonomen. Ich gehe von der Phänomenologie des menschlichen Verlangens aus. Die Ökonomie geht aus der Gesellschaft hervor, die Gesellschaft aus der Geschichte. Gesellschaft ist die Chronik der Evolution menschlicher Komplexität, aus der wiederum menschliches Verlangen erwächst. …

    gefunden in: Protokoll einer Zukunftsvision – Das System versagt
    11.02.2013 · Der Kapitalismus, in dem wir leben, hält immer noch daran fest, unser Verlangen zu kontrollieren. Deshalb wird er untergehen, wenn er sich nicht ändert, sagt die amerikanische Ökonomin Shoshana Zuboff.

  3. Februar 12, 2013 um 5:56 pm

    Und hier ist ein schönes Beispiel, wie gut sich unser System gegen Ver-rückung aus der gesollten Realität (ist das, was der „König“ will = Royality) wehrt. Es ging um die Frage, wann denn einen Doktorarbeit zur Aufklärung von 9/11 eingereicht würde:

    Karsten Hansen: “ Karl, nun, wenn man dem Kollegen Wisnewski „verheimlicht, vertuscht,vergessen 2013“ glauben darf, gab es ja im November 2011 zumindest den Versuch von 2 Studentinnen an der FH Düsseldorf mit einer Hausarbeit…Die e-mail von Professor Hubert Minkenberg gipfelte dann in : „Glauben sie wirklich,das tausende akademisch ausgebildete Wissenschaftler und Journalisten sich an der Nase herumführen lassen….Ich kann sie auf der Grundlage dieser Hausarbeit beim besten Willen nicht bestehen lassen…“ Es dürfte also durchaus schon Schwierigkeiten geben, einen geeigneten „Doktorvater“ zu finden…;o))) “

    Die Diskussion entfachte sich an dem Video über die Doktorarbeit, die eine weitere Lüge unserer Regierung mit extremen Auswirkungen aufdeckte:

  4. Februar 13, 2013 um 12:00 pm

    Unabhängig von ihrem Zweck vermögen Bilder eine hohe emotionale Wirkung zu entfalten und Realität zu schaffen. Um ihrer Macht nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, bedarf es Distanz und der Kunst, Bilder zu lesen. „Denn es ist dem Nichtgeschulten“, so Ruth Berlau in ihrem Vorwort zu Brechts „Kriegsfibel“, „ebenso schwer, ein Bild zu lesen wie irgendwelche Hieroglyphen. Die große Unwissenheit über gesellschaftliche Zusammenhänge, die der Kapitalismus sorgsam und brutal aufrechterhält, macht die Tausenden von Fotos in den Illustrierten zu wahren Hieroglyphentafeln, unentzifferbar dem nichtsahnenden Leser.“

    gefunden in: Zwischen Propaganda und Aufklärung – Zur Macht des Bildes in den Medien

    darin auch dieses Bild:

  5. federleichtes
    Februar 13, 2013 um 1:11 pm

    Man könnte sich fragen, ob Staat die subtilste Form des Terrors ist.
    Und natürlich Psychopathen gefragt sind, diesen Terror zu inszenieren, trickreich mit Lügen und Fälschungen ein Volk in sich und Völker gegeneinander aufhetzen.

    Im Grund wirft die Staatsfrage den Menschen (wieder mal) auf sich selber zurück. Er lässt sich spalten, mobilisieren für fremde Interessen und arrangiert sich – irgendwie – mit Peitsche und Zuckerbrot. Und er versucht, im Kampf gegen das Staats-Ungeheuer zu gewinnen. Im Ergenis bestenfalls, dass nicht der Staat ihn, sondern er den Staat kontrolliert, zumindest aber er ihn repräsentiert.

    Das Ungeheuer verfügt über eine ganze Palette von Mitteln, Menschen willfährig zu machen. Um nur zwei zu nennen: Man kann sie bestechen – oder einsperren. Und ich glaube, es gibt nur wenige Menschen, die sich nicht auf die eine oder andere Weise von dem „Staat“ manipulieren lassen.
    In ihrem Selbst der Angst gehorchend: Durch Unterwerfung oder dem Griff nach der Macht.

    Ob Staat und Eigentum Geschwister sind, oder das Eine das Andere hervorbringt? Gleich wie, es braucht immer Menschen, die die Macht des Staates und die Macht des Eigentums brauchen.

    Gruß
    Wolfgang

  6. Februar 13, 2013 um 3:05 pm

    „Die Massenpsychologie zeigt, wie außerordentlich wenig Einfluß Gesetze und Einrichtungen auf die ursprüngliche Natur der Massen haben und wie unfähig diese sind, Meinungen zu haben außer jenen, die ihnen eingeflößt wurden; Regeln, welche auf rein begrifflichem Ermessen beruhen, vermögen sie nicht zu leiten. Nur die Eindrücke, die man in ihre Seele pflanzt, können sie verführen.“
    Gustave Le Bon „Psychologie der Massen“
    http://www.textlog.de/35438.html

  7. federleichtes
    Februar 13, 2013 um 4:04 pm

    Das Wesen des Lebens, es interessiert mich schon lange:
    Warum arbeitet es mit Täuschung und Tarnung?
    Ist dem Leben die Wahrheit über sich selber (Motiv, Absicht, Ziel) bekannt?* Oder handelt Leben „nur“ nach einem Plan?
    * Ich hatte hier mal ein mögliches Szneario beschrieben – ohne jede Resonanz.

    Sicher ist, wohl, dass selbst die klügsten Köpfe sich täuschen – lassen; durch die Zeiten hindurch.
    Und ich frage mich, ob die großen Täuscher in Menschengestalt nicht auch getäuscht werden.
    Geist suggeriert und manipuliert. Hm.
    Weiß man schon GENAU, WIE er das macht?

    Wenn Menschen über die traumatische Funktion mit Alten Informationen gefüttert werden, die von einem feindseligen Geist stammen, halte ich folgende Interpretation für nicht ganz abwegig:
    Aus der Feindschaft des Geistes entstand die Macht des Unlebendigen. Selbst die Beteiligten „Geister“ wussten nicht, wie das Geschehen konnte.
    Und so belebte man das Unlebendige und ließ den Film, wie es zum Unlebendigen kam, einfach noch mal wahrnehmbar und analysierbar ablaufen.

    Na ja.
    Mir geht’s nicht so gut – das Gespräch mit Thomas ging tiefer und wühlte in altem „Dreck“. Bravo, nur nicht, dass die Gefühle zu stark werden.

    Gruß
    Wolfgang

    • maretina
      Februar 13, 2013 um 7:01 pm

      Hab Dich schon vermißt. – Wenns Dir an die Nieren geht, steckt da irgendwo noch was Unerkanntes, weißt Du aber sicher alles selbst. Brauchst ein bißchen Energie zum heil werden. Die wünsch ich Dir von ganzem Herzen.
      Liebe Grüße an Euch
      Martina

      • federleichtes
        Februar 13, 2013 um 8:21 pm

        Vielen Dank, Martina.
        Grundsätzlich bin ich mit Energie gesegnet, manchmal übertreibe ich es*, und dann, ja dann geht’s über einen gefühlten warnenden Zeigefinger wieder noch unten.
        * Alles zu seiner Zeit.

        Ich wünsche Dir einen guten Abend.

        Wolfgang

  8. Februar 13, 2013 um 4:47 pm

    Und inzwischen sind wir soweit, dass die Konzerne sich die Gesetze in Europa selbst schreiben, sprich uns damit wieder nur das „Wollen-sollen“ überlassen:

    „Die Lobbyisten liefern den Abgeordneten mundgerecht das, was sie benötigen“, so Gutjahr. „Die Abgeordneten selbst schauen anschließend, ob es ihrer Meinung entspricht, und übernehmen es.“ Umso fraglicher ist es, auch angesichts des riesigen Bürokratieapparates in Brüssel, dass es keine Instanz in der EU selbst gibt, die bei so wichtigen Aspekten wie der Gesetzgebung Kontrollen durchführt. „Das wundert mich. Für jede Packungsbeilage und Doktorarbeit gibt es Programme und Kommissionen, die diese gegenlesen und doppelt und dreifach überprüfen, ob es Fremdeinflüsse gab“, sagt Gutjahr. „Und ausgerechnet bei der wichtigsten Instanz, der Gesetzgebung“, werde das unterlassen. „Wir wollen diese Kontrolle sein“, sagt Gutjahr. Ziel sei es, dass die EU-Abgeordneten in Zukunft ihre Dokumente über die Plattform laufen lassen, so dass diese ihnen am Ende dabei hilft, wenigstens in Form von Fußnoten die Quellen für etwaige nicht selbst verfasste Abschnitte in Texten anzugeben.

    gefunden in: EU: Der Zentral-Staat ist ein Paradies für Industrie-Lobbyisten

  9. Februar 15, 2013 um 6:20 pm

    Und noch ein ganz aktueller Akt: Der EU-Propagandaapparat wirft einen weiteren Gang ein:

    EU richtet zur Europa-Wahl “Troll-Patrouille” ein, um dem Anstieg an EU-Kritikern zu begegnen”. …
    Der Daily Telegraph hat vertrauliche Finanzpläne und Dokumente für den internen Gebrauch gesehen, in welchen eine beispiellose Blitz-Propaganda vor und während der Europawahlen im Juni 2014 geplant wird. Schlüssel der neuen Strategie sollen “Tools zur Überwachung der öffentlichen Meinung” sein. Ziel sei “die möglichst frühe Identifizierung von Debatten politischer Natur in den Social Medias wie zum Beispiel Twitter, Facebook, oder Blogs und die Feststellung, ob diese Potenzial haben, das Interesse von Medien und Bürgern auf sich zu ziehen.

    Ob sie wenigstens nicht unsere Steuergelder dafür verwenden?

    gefunden in: Geheime Dokumente: EU plant Propaganda-Eingreiftruppe

    • Februar 15, 2013 um 8:02 pm

      aha, ein Daumen runter? Jemand, der diese EU-Aktivität befürwortet?

      • federleichtes
        Februar 15, 2013 um 8:29 pm

        Von mir hasse auch einen Daumen gekriecht.

        Natürlich – sterben die Hardliner nicht aus, natürlich – sterben die Parasiten nicht aus.
        Bis man sich für sie nicht mehr interessiert.
        Dafür gab’s den Daumen!

        Der Staat bot schon immer Verbrechern ein Paradies.

        Gestern las ich – zufällig – den Spruch eines Dorftrottels (China) – sinngemäß:
        Das Paradies ist überall, wo keine Unterschiede gemacht werden. Aber bereits das kleinste Unterscheiden bringt die Hölle.

        Ich weiß nicht, wie sich die Völker der Welt solidarisieren, aber ich halte die Solidarisierung nicht für ausgeschlossen.

        Gruß
        Wolfgang

  10. Februar 17, 2013 um 9:52 am

    Und wieder eine weitere gute Interpretation zur Manipulation durch unsere Politiker und was am Ende besser stehen sollte auf Facebook erhalten

    Roman H. Lustig : … zeugt wieder einmal davon, dass das Geschäft in der Spitzenpolitik zu einem nicht geringen Anteil aus bewussten Manipulationen besteht. Wobei ich allerdings im Sinne einer realistischen Sicht auf die Welt und ihre Erdenbürger zwischen zwei verschiedenen Weisen der politischen Einflussnahme unterscheiden möchte:

    1. Bloße Darstellungen der eigenen politischen Anliegen in einem möglichst vorteilhaften Licht:

    Sind legitim und die Menschen mögen sich in einer pluralistischen Demokratie mit im politischen Leben gleichberechtigt und simultan dazu auftretenden divergierenden Ansichten dann auch ihre eigene Meinung darüber bilden. Immerhin ist Aufklärung nach Kant „der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Ein wenig weiter als zu Zeiten Kants sollten wir als Gesamtheit der Staatsbürger im Hinblick auf dieses Postulat in der gelebten Praxis auch schon sein.

    Umgekehrt weiß ich – eingedenk meiner vormaligen Soziologie-Lektionen bei Prof. Amann – wie schwierig es ist, eine große Masse von Menschen zu koordiniertem Handeln auf ein übergeordnetes Ziel hin zu bewegen. Bekanntlich wussten die Römer schon: „Quot capita, tot sententiae!“ (sprich: „So viele Köpfe, so viele Meinungen!“). Die Interessen- und Gefühlslagen der Individuen sind einfach viel zu unterschiedlich!

    In der attischen Demokratie wie auch im alten republikanischen Rom benötigten Politiker/Redner deshalb auch ungemein viel Charisma und rhetorische Gabe (was eine Apologie des eigenen Standpunktes und eine wirksame Polemik gegen gegnerische Standpunkte miteinschloss), um ihre mit ihnen gleichberechtigten Mitbürger zu überzeugen, noch dazu in einer Konkurrenzsituation mit anderen, opponierenden Politikern. Bei vielen farblosen Politikern unserer Tage tritt anstelle besagter Eigenschaften hingegen eine massive propagandistische Unterstützung seitens ihrer jeweiligen Partei. Auch das ist durchaus noch legitim.

    2. Dagegen wird die Grenze zur illegitimen Manipulation und zum massiven Machtmissbrauch überschritten, wenn Politiker

    – nicht nur manche Dinge in einer spezifischen Situation verschweigen (das mag manchmal noch hingehen, obwohl es die Staatsbürger in Lichtblicken des politischen Lebens einer Nation durchaus honoriert haben, wenn man ihnen die volle Wahrheit gesagt hat, denn prinzipiell ist die Wahrheit den Menschen zumutbar), sondern vielmehr bewusst und über längere Zeiträume die Unwahrheit sagen, und zwar über Dinge, die ihr Amt oder das öffentliche Leben betreffen (nicht etwa über gänzlich private Dinge, welche die Öffentlichkeit überhaupt nichts angehen à la Bill Clinton und seine Affäre mit Monica Lewinsky).

    – Oder wenn sie dann auch noch einen riesigen Manipulationsapparat in Gang setzen, der über eine gleichgeschaltete Presse (denn zumindest Teil der Presse kann man auch in Demokratien kaufen) massive Lügen verbreitet, die bloß dem eigenen Machterhalt und den ökonomischen Vorteilen der eigenen engeren Klientel dienen. An erster Stelle wären hier für die jüngere Vergangenheit wohl US-Präsident Bush und der zweite Irakkrieg zu nennen. Auch die millionenschweren politischen Thinktanks der Begüterten in den USA zähle ich zu dieser Kategorie.

    – Endlich, wenn Politiker ihre besondere Machtposition missbrauchen, um verfassungsrechtlich garantierte Grund- und Freiheitsrechte von Staatsbürgern zu verletzen.

    Abschließend möchte ich noch einräumen, dass wir all diese von mir getroffenen pragmatischen Unterscheidungen zwischen legitimer Einflussnahme auf die öffentliche Meinung und illegitimer Manipulation dann nicht mehr nötig haben werden, wenn die Menschheit irgendwann einmal die höchstmögliche politische Organisationsform, die es überhaupt gibt, geglückt realisieren sollte – nämlich die ANARCHIE im Sinne einer freien Assoziation und Kooperation ALLER Individuen untereinander ohne staatlichen Zwang oder die Gängelung durch Politiker. Das erfordert allerdings tatsächlich eine radikale Selbstverantwortlichkeit der Individuen im Sinne von Kants kategorischem Imperativ und bedarf – falls dieser Gedanke überhaupt jemals realisierbar ist – noch eines langen Erziehungsprozesses/eines steinigen Evolutionsprozesses der Menschheit.

    Ganz offensichtlich lässst sich dieser Erziehungsprozess nicht durch eine vorangehende Diktatur in Gang setzen, wie das Scheitern der Zukunftsutopie von Karl Marx, der ja auch vom langsamen Absterben des Staates am Endpunkt der von ihm intendierten Entwicklung spricht, wohl hinlänglich bewiesen hat. Langsame Evolution mit asymptotischer Annäherung – wenn überhaupt – ist hier wohl noch die beste Antwort, wenn es gilt, die Masse der Individuen auf ihre Selbstverantwortlichkeit vorzubereiten. Bis dahin werden wir allerdings noch ein gehöriges Maß an Realpolitik und legitimer öffentlicher Einflußnahme nötig haben.

  11. Februar 17, 2013 um 7:02 pm

    Und schon wieder unsere EU-Diktatoren:

    „Der Vorstoß sieht vor, dass Kühlschränke, aber auch Klimaanlagen oder Wärmepumpen, ohne Wissen der Nutzer aus der Ferne an- und ausgeschaltet werden sollen“, sagte ein Sprecher des Hausgeräte-Herstellerverbands (Ceced). „Die Netzbetreiber können dann quasi Hausgeräte aus der Ferne an- und ausschalten.“ Dazu nötig seien neue Elektronikbauteile.

    Gefunden in: EU will Elektrogeräte ferngesteuert abschalten
    Neues aus EU-Orwell-Land: Der Verband der euro­päischen Übertragungsnetzbetreiber (Entso-E) plant, Elektrogeräte in Europa millionenfach fernzusteuern und bei Bedarf ungefragt abzuschalten.

  12. Oktober 11, 2014 um 1:56 pm

    „DIE MENSCHHEIT TAUGT NICHTS!“
    Das ist die Meinung der Herrschenden, und auch des Hochgradfreimaurer und Polizist höheren Ranges, der ausgepackt hat, und über die Neue Weltordnung von Sklaven spricht:

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